[go: up one dir, main page]

DE102005050568A1 - Kontaktelement mit Rastlanze zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder - Google Patents

Kontaktelement mit Rastlanze zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder Download PDF

Info

Publication number
DE102005050568A1
DE102005050568A1 DE102005050568A DE102005050568A DE102005050568A1 DE 102005050568 A1 DE102005050568 A1 DE 102005050568A1 DE 102005050568 A DE102005050568 A DE 102005050568A DE 102005050568 A DE102005050568 A DE 102005050568A DE 102005050568 A1 DE102005050568 A1 DE 102005050568A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact element
chamber
locking lance
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005050568A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Wittmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102005050568A priority Critical patent/DE102005050568A1/de
Priority to CNA2006800390383A priority patent/CN101292400A/zh
Priority to JP2008535999A priority patent/JP2009512974A/ja
Priority to PCT/EP2006/066256 priority patent/WO2007045530A1/de
Priority to EP06793433A priority patent/EP1941584B1/de
Priority to US12/083,958 priority patent/US7938691B2/en
Publication of DE102005050568A1 publication Critical patent/DE102005050568A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/40Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
    • H01R13/42Securing in a demountable manner
    • H01R13/428Securing in a demountable manner by resilient locking means on the contact members; by locking means on resilient contact members

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Ein -oder mehrpolige elektrische Steckverbinder umfassen Kontaktträger mit Kontaktkammern, in die Kontaktelemente (1; 1') einführbar sind. Diese Kontaktelemente (1; 1') verrasten mit sogenannten Rastlanzen (4). DOLLAR A Bei der Erfindung wird die Verrastung durch einen Teil des Kontaktelements (1; 1') mit einer Rastlanze (4) hergestellt, wobei im Bestückungszustand eine glatte Außengeometrie des Kontaktelements (1) vorhanden ist, jedoch durch eine nicht federnde Rastlanze innerhalb der Kontaktkammer (9) verrastet. DOLLAR A Somit vereinigen sich die Vorteile der Rastlanzenverriegelung mit denen der Clean-Body-Konstruktion.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Kontaktelement zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder mit einem Kontaktträger aus Isoliermaterial, der zumindest eine Reihe von Kontaktkammern enthält, in denen mindestens ein Kontaktelement einbringbar ist, wobei das Kontaktelement
    • – einen Befestigungsabschnitt für die Aufnahme einer elektrischen Leitung und
    • – einen kastenförmigen Kontaktabschnitt sowie
    • – eine Rastlanze zeigt, die direkt oder indirekt mit der Kontaktkammer verrastend zusammenwirkt.
  • Aus dem Stand der Technik sind Stecker zur Herstellung einer elektrischen Steckverbindung bekannt. Sie umfassen im Wesentlichen ein Steckergehäuse und einen von dem Steckergehäuse aufgenommenen Kontaktträger. Der Kontaktträger weist Kontaktkammern auf, die mit Kontaktelementen bestückbar sind. Um ein ungewolltes Entfernen der Kontakte aus den Kontaktkammern zu vermeiden, verrasten die Kontakte in den Kontaktkammern. Dies geschieht vielfach durch eine aus dem Kontakt vorspringende Rastlanze, die beim Einführen des Kontaktelements in die Kontaktkammer zusammengedrückt wird und in der Endposition des Kontakts innerhalb der Kontaktkammer aufspringt und dann in einem Hinterschnitt verrastet. In der Regel hat die Rastlanze eine relativ schmale Form, die aus dem Kontaktelement ausgestellt wird.
  • So ist auch aus DE 36 00 456 A1 ein elektrisches Kontaktelement zur Aufnahme in einer Kontaktkammer bekannt. Hierbei weist ein Bereich des Kontaktelements ein Rastmittel auf, das ein Verrasten des Kontaktelements innerhalb der Kontaktkammer ermöglicht. Beim Bestücken einer Steckverbindung mit Kontaktelementen wird das jeweilige Rastmittel zusammengedrückt, während das Kontaktelement in die Kontaktkammer eingeführt wird. Dabei wird das Kontaktelement zunächst durch eine üblicherweise vorgesehene Dichtmatte gesteckt, bevor das Kontaktelement in die Kontaktkammer vollständig eingeschoben wird und die gewünschte Endposition erreicht, bei der entweder federgestützt oder aufgrund eines Schiebeelements das Rastmittel aufspringt und in einer Hinterschneidung verrastet. Das Rastmittel, welches als Rastlanze ausgebildet ist, hat hierbei eine relativ schmale, spitz ausgebildete Form, die aus dem Kontaktelement ausgestellt wird.
  • Nachteile des Standes der Technik
  • Insbesondere Kontaktelemente mit Rastlanzen der aus dem Stand der Technik bekannten Bauart haben den Nachteil, dass diese durch ihre spitz ausgebildete Form, die üblicherweise aus Gummi ausgeführte Dichtmatte eines Steckverbinders beim Bestücken des Steckverbinders und insbesondere beim Demontieren des Kontaktelements leicht beschädigen. Dies führt wiederum dazu, dass der Steckverbinder nicht fluiddicht ausgeführt ist und damit die Funktion des Steckverbinders möglicherweise beeinträchtigt wird.
  • Weiterhin besteht für den Kabelkonfektionär ein Nachteil darin, dass sich in einem Bündel von Kabeln mit angeschlagenen Kontaktelementen die Kontaktelemente mit ihren einzelnen Rastlanzen leicht verhaken. Dies führt wiederum dazu, dass mehr Zeit aufgewendet werden muss, um die nicht gewollte Verbindung zwischen den einzelnen Kontaktelementen aufzulösen.
  • Weiterhin besteht die Gefahr darin, dass bei dem Auflösen die Rastlanzen verbiegen oder abbrechen, so dass eine Verrastung innerhalb der Kontaktkammer, wie es an sich gewünscht ist, nicht mehr möglich ist.
  • Sofern sogenannte Clean-Body-Kontaktelemente verwendet werden, weisen diese gemäß dem Stand der Technik den Nachteil auf, dass diese sehr geringe Verrastkräfte innerhalb der Kontaktkammern zeigen. Weiterhin nimmt aufgrund der Relaxation einer aus Kunststoff gefertigten Rastlanze die Rastkraft noch zusätzlich ab.
  • Zudem sind die Rastlanzen innerhalb des Gehäuses meist fertigungstechnisch schwierig ausgestaltet, andererseits aufgrund der Unzugänglichkeit im Steckgehäuse nur mit hohen Aufwendungen einer Endprüfung zu unterziehen.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, zumindest einen der vorstehenden Nachteile der derart ausgebildeten Kontaktelemente zu vermeiden.
  • Lösung der Aufgabe
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, dass die Verrastung des Kontaktelements mit der Kontaktkammer im eingeführten Zustand in die Kontaktkammer durch einen Teil des Kontaktelements hergestellt wird, wobei jedoch im noch nicht eingeführten Zustand in die Kontaktkammer der Körper des Kontaktelements eine glatte Außengeometrie aufweist.
  • Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass die Rastlanze im Wesentlichen ein Kopfelement umfasst, das auf der, der Kontaktkammer abgewandten Seite des Kontaktelements angeordnet ist und quer zur Steckrichtung verschiebbar ist.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die Erfindung weist zumindest den Vorteil auf, dass sie die an sich vorteilhaften Eigenschaften einer Verriegelung mit einer Rastlanze (Verrastung über ein dauerelastisches Metallteil an dem Kontaktelement) mit denen der Clean-Body-Konstruktion (glatte Außengeometrie des Kontakts ohne vorspringende Teile) vereinigt.
  • Zudem erweist es sich von Vorteil, dass die erfindungsgemäß ausgestalteten Kontaktelemente auf sehr einfache Art und Weise konfektionierbar sind, da vermieden wird, dass diese sich ineinander verhaken und damit der Kabelkonfektionär direkt mit der Kontaktierung bzw. dem Einführen der Kontaktelemente in die Kontaktkammern beginnen kann.
  • Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung weist vorteilhafterweise eine Rastlanze auf, die aus einem dauerelastischen Metallteil besteht. Sie ist derart ausgebildet, dass sie bevorzugt ein einstückiges Teil mit dem übrigen Kontaktelement bildet. Dadurch wird vermieden, dass insbesondere, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, Ermüdungs- oder Relaxationserscheinungen für Kunststoffteile eintreten.
  • Die Rastlanze für das Kontaktelement ist derart ausgebildet, dass im eingeführten Zustand innerhalb der Kontaktkammer das Kopfelement der Rastlanze einen definierten Freiraum freigibt, in den eine Sekundärverriegelung des Steckverbinders einführbar ist. Sofern die Verriegelung durch die Rastlanze nicht innerhalb der Kontaktkammer erfolgt ist, so wird dieser Freiraum nicht freigegeben, und die Sekundärverriegelung lässt sich nicht in ihre verriegelte Position überführen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass auf sehr einfache Art und Weise eine Endprüfung vorgenommen werden kann, ob die Rastverbindung, herbeigeführt durch die Rastlanze mit der Kontaktkammer, funktionsgerecht ausgeführt worden ist.
  • Ferner weist die Erfindung den Vorteil auf, dass die Kontaktkammer zur Aufnahme des erfindungsgemäßen Kontaktelements einfach auszugestalten ist. Sie weist innerhalb der Kontaktkammer eine Rippe auf, die von einer Nut, die in dem Kontaktelement vorgesehen ist, umfasst wird. Die Rippe erstreckt sich über einen Teil der Längserstreckung der Kontaktkammer und bildet eine Rampe, auf der das Kopfelement abgleitet. Die Rampe ist vorteilhafterweise bereits vor einer in der Kontaktkammer vorgesehenen Hinterschneidung vorgesehen. Dies bewirkt, dass das Kopfelement bereits vor Erreichen dieser Hinterschneidung gegen die Wandung der Kontaktkammer gedrückt wird, derart, dass vorteilhafterweise die Seitenwandungen des Kontaktelements ausbeulen und dadurch eine federnde Vorspannung für das Kopfelement entsteht. Durch diese federnde Vorspannung schnappt das Kopfelement bei Erreichen der Hinterschneidung in diese hinein und verrastet dort. Aufgrund der gegenüber der Hinterschneidung liegenden Rippe kann das Kopfelement in seine Ursprungslage nicht mehr zurück.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den nachfolgenden Beschreibungen, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen hervor.
  • Zeichnungen
  • Es zeigen:
  • 1 Eine Aufsicht auf ein schematisch dargestelltes Kontaktelement mit einer Rastlanze;
  • 2 einen Schnitt durch das Kontaktelement gemäß 1 entlang einer Linie II-II;
  • 3 einen Schnitt durch das Kontaktelement gemäß 1 entlang einer Linie III-III;
  • 4A–C eine schematische Darstellung der Einführung des erfindungsgemäßen Kontaktelements gemäß 1 in eine Kontaktkammer und Darstellung der Verrastung innerhalb der Kontaktkammer, in Einzelschritten;
  • 5A–B eine schematische Schnittdarstellung durch eine Kontaktkammer mit dem eingeführten Kontaktelement gemäß 1 mit einer geöffneten und geschlossenen Sekundärverriegelungsstellung;
  • 6 eine Draufsicht auf eine alternative erfindungsgemäße Ausführung eines Kontaktelements.
  • Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
  • In 1 ist schematisch ein Kontaktelement 1 dargestellt. Das Kontaktelement 1 besteht aus einem Kontaktbereich 2 und einem in den Figuren nicht näher dargestellten Befestigungsbereich, an den eine elektrische Leitung anschlagbar ist. Der Kontaktbereich 2 ist im Querschnitt, so wie es in den 2 und 3 dargestellt ist, kastenförmig ausgebildet und weist an seinem einen Ende 3 eine Öffnung auf, die dazu dient, einen Gegenkontakt in der Ausführung eines sogenannten Messers aufzunehmen, um eine elektrische Steckverbindung zwischen einem Stecker und einem Gegenstecker herzustellen. Aus Gründen einer vereinfachten Darstellung ist der Innenbereich des Kontaktteils, in dem die eigentliche Verbindung zum Messer über beispielsweise Kontaktlamellen stattfindet, nicht dargestellt.
  • Die Darstellung der Figuren beschränkt sich ausschließlich auf die erfindungswesentlichen Punkte.
  • Der Kontaktbereich 2 umfasst ferner die erfindungsgemäß ausgebildete Rastlanze 4 und eine in dem Kontaktbereich 2 angeordnete Nut 5 (2). Die Rastlanze 4 ist als Teil des Kontaktelements 1 ausgebildet und hieran zungenartig angelenkt. Zwei parallel zueinander verlaufende Schlitze 6 führen dazu, dass die Rastlanze 4 zumindest in Pfeilrichtung 7 gemäß 2 bewegbar ist. Ferner umfasst die Rastlanze 4 ein Kopfelement 8, das bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel quadratisch ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Kopfelement 8 in seinen äußeren Abmessungen immer dem übrigen Kontaktbereich 2 des Kontaktelements 1 entspricht, so dass keine überstehenden Elemente beim Einführen des Kontaktelements 1 in eine Kontaktkammer stören. Dadurch wird erfindungsgemäß erreicht, dass das Kontaktelement 1, so wie es in den 2 bis 3 dargestellt ist, beim Einführen in eine Kontaktkammer eine glatte Außenkontur aufweist, obwohl es eine mit der Kontaktkammer zusammenwirkende Rastlanze enthält.
  • In 4 ist in drei Darstellungen (A, B und C) das schrittweise Einführen des erfindungsgemäßen Kontaktelements 1 gemäß 1 bis 3 dargestellt.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Kontaktelement 1 gemäß Darstellung A wird in seinem sogenannten Ausgangszustand, bei dem die Außenkontur der Rastlanze 4 mit der Außenkontur des übrigen Kontaktelements 1 abschließt, in eine Kontaktkammer 9 in Richtung des Pfeils S eingeführt. Die Kontaktkammer 9 ist derart gebildet, dass sie eine lichte Weite 10 aufweist, die geringfügig größer ist, als die Breite 11 des Kontaktelements 1 gemäß 1. Ferner weist die Kontaktkammer 9 zumindest in einem Teilbereich eine Rippe 12 auf, die in dem hier dargestellten Zustand mit der auch in 2 dargestellten Nut 5 des Kontaktelements 1 zusammenwirkt. Das Kontaktelement 1 wird soweit in Richtung des Pfeils S in die Kontaktkammer 9 eingeführt, bis das Kopfelement 8 den in Richtung des Pfeils S beginnenden Anfang der Rippe 12 kontaktiert.
  • Da das Kopfelement 8, wie es auch in 3 dargestellt ist, vollflächig ausgebildet ist und damit die Nut 5 des übrigen Kontaktelements 1 überdeckt, wird durch eine rampenartige Ausbildung 13 der Rippe 12 innerhalb der Kontaktkammer 9 bewirkt, dass das Kopfelement 8 der Rastlanze 4 in Pfeilrichtung 7 bewegt wird (in Darstellung BI gezeigt), während das Kontaktelement 1 weiter in Richtung des Pfeils S geführt wird.
  • Bevorzugt ist die rampenartige Ausbildung 13 innerhalb der Kontaktkammer 9 derart angeordnet, dass die Auslenkung der Rastlan ze 4 bereits zu dem Zeitpunkt geschieht, bevor die Rastlanze 4 eine innerhalb der Kontaktkammer 9 vorgesehene Hinterschneidung 14 erreicht. Dies führt zur erhöhten Verrastsicherheit, wobei allerdings notwendig ist, dass das Auslenken der Rastlanze 4 in Pfeilrichtung 7 derart erfolgt, dass insbesondere in dem Übergangsbereich, in dem die Rastlanze 4 noch auf der Innenwandung der Kontaktkammer 9 vor Eindringen in die Hinterschneidung 14 entlang gleitet, eine mechanische Spannung auf das Kontaktelement 1 wirkt. Diese wird derart bemerkbar, dass durch Ausbeulen der Seitenwände der Rastlanze 4 die mechanische Spannung aufgenommen wird (in Darstellung BII gezeigt). In diesem Fall kann es vorteilhafterweise auch sinnvoll sein, einen entsprechenden seitlichen Freiraum in dem Bereich 15 gemäß 4 vorzusehen. Durch die mechanische Auslegung des Kontaktelements 1 ist sicherzustellen, dass die in den ausgebeulten Seitenwänden gespeicherte elastische Energie größer ist als die Verformungsenergie der Rastlanze 4, so dass diese tatsächlich ausklappt, sobald nach dem Passieren der Hinterschneidung 14 die Möglichkeit dazu besteht (Darstellung C).
  • Ferner ist in 4, Darstellung C sowie in 5 die Verwendung einer Sekundärverriegelung 16 sowie das Zusammenwirken der Sekundärverriegelung 16 mit dem bereits in der Hinterschneidung 14 angeordneten Kontaktelement 1 dargestellt. 5 (Darstellung A und B) zeigt eine Draufsicht auf das Kopfelement 8, verrastet hinter der Hinterschneidung 14 und die Sekundärverriegelung 16, einmal in geöffneter Stellung (Darstellung A) und in geschlossener Stellung (Darstellung B).
  • Wird die Sekundärverriegelung 16 gemäß 4 Darstellung C und 5 Darstellung A über eine Verschiebeplatte 17, die senkrecht zur Pfeilrichtung S verschieblich gelagert ist, durchgeführt und die Sekundärverriegelungsebene in den Bereich von Hinterschneidung 14 und Rastlanze 4 gelegt, so ergibt sich durch einen Bereich 18, der durch die Verschiebung des Kopfelements 8 der Rastlanze 4 frei wird, die Möglichkeit, die Verschiebeplatte 17 an dieser Stelle einzuführen.
  • Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die Sekundärverriegelung 16 neben der Verriegelung auch Kontrollfunktionen für die korrekte Ausführung der Primärverriegelung innerhalb der Kontaktkammer 9 bildet.
  • In 5 ist die Darstellung der Verschiebeplatte 17 der Sekundärverriegelung 16 dargestellt, wobei zu entnehmen ist, dass durch Verschieben der Verschiebeplatte 17 in Pfeilrichtung 19 der Bereich 18 entsprechend durch die Verschiebeplatte 17 belegt wird und auf der Oberfläche des Kontaktelements 1 zur Anlage gelangt, so dass durch den Gegenstecker wirkende Steckkräfte nicht zur Verschiebung des Kontaktelements 1 innerhalb der Kontaktkammer 9 führen.
  • Sofern eine Demontage des Kontaktelements 1 vorgesehen ist, ist in 6 eine alternative Darstellung des Kontaktelements 1' abgebildet. Es unterscheidet sich von dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, dass das Kopfelement 8' eine Anlaufschräge 21 aufweist, die eine entsprechende Ausbildung für die Demontage ergeben soll. Dadurch wird erreicht, dass die Dichtmatte, die in der Regel aus Gummi besteht, wenig beschädigt wird, und es wird ebenfalls erreicht, dass an sich die scharfen Kanten des Blechbiegeteils, wie sie beispielsweise im Bereich 20 entstehen, dadurch abgedeckt werden.
  • Insbesondere durch die Ausbildung der Rastlanze 4 als einstückiges Teil, das mit dem übrigen Kontaktelement 1, 1' verbunden ist, wird durch Zusammenwirken mit einer Rippe 12 innerhalb der Kontaktkammer 9 erreicht, dass eine nicht federnde Rastlanze 4 zur Primärverriegelung eines Kontaktelements 1 innerhalb einer Kontaktkammer 9 auszubilden ist. Zudem ergibt die erfindungsgemäße Ausbildung die Möglichkeit, gleichzeitig eine Sekundärverriegelung 16 vorzusehen, die neben der Verriegelung auch Kontrollfunktionen für die korrekte Ausführung der Primärverriegelung innerhalb der Kontaktkammer 9 bildet.

Claims (8)

  1. Kontaktelement zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder mit einem Kontaktträger aus Isoliermaterial, der zumindest eine Reihe von Kontaktkammern enthält, in denen mindestens ein Kontaktelement einbringbar ist, wobei das Kontaktelement – einen Befestigungsabschnitt für die Aufnahme einer elektrischen Leitung und – einen kastenförmigen Kontaktabschnitt sowie – eine Rastlanze zeigt, die direkt oder indirekt mit der Kontaktkammer verrastend zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastlanze (4) im Wesentlichen ein Kopfelement (8; 8') umfasst, das, bezogen auf eine Einführrichtung des Kontaktelements (1) in eine Kontaktkammer (9), auf der der Kontaktkammer (9) abgewandten Seite des Kontaktelements (1; 1') angeordnet und quer zur Einführrichtung in die Kontaktkammer (9) (in Pfeilrichtung (7)) zur Verrastung des Kontaktelements (1; 1') in der Kontaktkammer (9) verschiebbar ist und das Kopfelement (8) und die Rastlanze (4) mit dem Kontaktelement (1) vor dem Einfügen des Kontaktelements (1; 1') in die Kontaktkammer (9) eine glatte Außengeometrie bilden.
  2. Kontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfelement (8) über die Rastlanze (4) mit dem Kontaktelement (1; 1') verbunden ist.
  3. Kontaktelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Rastlanze (4) und Kontaktelement (1; 1') ein einstückiges Teil bilden.
  4. Kontaktelement nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (1; 1') zusammen mit der Rastlanze (4) ein Stanz-Biegeteil ist.
  5. Kontaktelement nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfelement (8; 8') der Rastlanze (4) im verrasteten Zustand mit einer Sekundärverriegelung (16) derart zusammenwirkt, dass ausschließlich im verrasteten Zustand der Rastlanze (4) in einer Hinterschneidung (14) einer Kontaktkammer (9) die Sekundärverriegelung (16) in ihre Schließstellung überführbar ist.
  6. Kontaktkammer für ein Kontaktelement gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 1 in Verbindung mit mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Kontaktkammer (9) mindestens eine Rippe (12) vorgesehen ist, die mit einer Nut (5) des Kontaktelements (1) zusammenwirkt und eine rampenartige Ausbildung (13) aufweist.
  7. Kontaktkammer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktkammer (9) eine Hinterschneidung (14) aufweist.
  8. Kontaktkammer nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die rampenartige Ausbildung (13) der Rippe (12) in Einführrichtung des Kontaktelements (1) in die Kontaktkammer (9) in Höhe vor der Hinterschneidung (14) angeordnet ist.
DE102005050568A 2005-10-21 2005-10-21 Kontaktelement mit Rastlanze zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder Withdrawn DE102005050568A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005050568A DE102005050568A1 (de) 2005-10-21 2005-10-21 Kontaktelement mit Rastlanze zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder
CNA2006800390383A CN101292400A (zh) 2005-10-21 2006-09-12 应用于插接连接器的具有锁止杆的接触元件
JP2008535999A JP2009512974A (ja) 2005-10-21 2006-09-12 差込みコネクタに使用するための、係止ランスを備えたコンタクト部材
PCT/EP2006/066256 WO2007045530A1 (de) 2005-10-21 2006-09-12 Kontaktelement mit rastlanze zur verwendung für einen steckverbinder
EP06793433A EP1941584B1 (de) 2005-10-21 2006-09-12 Anordnung aus kontaktelement mit rastlanze und kontaktkammer zur verwendung für einen steckverbinder
US12/083,958 US7938691B2 (en) 2005-10-21 2006-09-12 Contact element having a snap-on lance for a plug connector

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005050568A DE102005050568A1 (de) 2005-10-21 2005-10-21 Kontaktelement mit Rastlanze zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005050568A1 true DE102005050568A1 (de) 2007-04-26

Family

ID=37075840

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005050568A Withdrawn DE102005050568A1 (de) 2005-10-21 2005-10-21 Kontaktelement mit Rastlanze zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder

Country Status (6)

Country Link
US (1) US7938691B2 (de)
EP (1) EP1941584B1 (de)
JP (1) JP2009512974A (de)
CN (1) CN101292400A (de)
DE (1) DE102005050568A1 (de)
WO (1) WO2007045530A1 (de)

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB832970A (en) * 1955-11-15 1960-04-21 Painton & Co Ltd Improvements in or relating to electrical plug and socket connectors
US4390231A (en) * 1978-06-28 1983-06-28 General Motors Corporation Blade terminal with protected latch tangs
DE2830620A1 (de) * 1978-07-12 1980-01-24 Bunker Ramo Kontaktelement
DE3524408A1 (de) * 1985-07-09 1987-01-22 Deere & Co Platte zur aufnahme von elektrikbauteilen
DE3600456A1 (de) 1986-01-09 1987-07-16 Allied Corp Elektrischer kontakt, sowie diesen kontakt verwendender steckverbinder
JPH0690940B2 (ja) * 1989-05-25 1994-11-14 矢崎総業株式会社 端子金具の二重係止構造をもつ電気コネクタ
US5362260A (en) * 1993-08-03 1994-11-08 Molex Incorporated Electrical connector with improved terminal latching system
DE19933211A1 (de) * 1999-07-15 2000-01-20 Whitaker Corp Elektrische Steckverbinderhälfte und elektrischer Kontakt
JP2001160448A (ja) * 1999-12-02 2001-06-12 Sumitomo Wiring Syst Ltd コネクタ
ATE245857T1 (de) 2000-10-12 2003-08-15 Tyco Electronics Amp Gmbh Kontaktbuchse für eine elektrische steckverbindung

Also Published As

Publication number Publication date
WO2007045530A1 (de) 2007-04-26
EP1941584A1 (de) 2008-07-09
JP2009512974A (ja) 2009-03-26
EP1941584B1 (de) 2012-07-11
CN101292400A (zh) 2008-10-22
US7938691B2 (en) 2011-05-10
US20100035467A1 (en) 2010-02-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4131768B4 (de) Elektrischer Verbinder mit Doppelverriegelung
DE102005001515B4 (de) Elektrischer Steckverbinder
WO2017081173A1 (de) Elektrische anschlussklemme
EP1280242B1 (de) Stecker zum Verbinden mit einer Steckbuchse
DE102004009321A1 (de) Verbinderverriegelungsanordnung
EP1176670B1 (de) Elektrischer Steckverbinder sowie Gehäuse für einen solchen elektrischen Steckverbinder
DE202010003385U1 (de) Elektrische Anschlussklemme
DE112018002828B4 (de) Elektrischer Steckverbinder mit einer Lagesicherungseinrichtung
DE10255531B3 (de) Stecker mit Schieber zum Verbinden mit einer Steckbuchse
DE102017119643A1 (de) Komplett abgedichteter Steckverbinder mit verbesserten Haltekräften
DE10248892B3 (de) Stecker zum Verbinden mit einer Steckbuchse
DE10248893B3 (de) Stecker mit Halteelement
DE102005050568A1 (de) Kontaktelement mit Rastlanze zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder
DE10326834B4 (de) Steckverbinder
DE9308144U1 (de) Elektrischer Verbinder mit Primär- und Sekundärverriegelung der Kontaktelemente
DE19736420B4 (de) Elektrischer Verbinder, Verbindergehäuse und Verfahren zum Einbringen eines elektrischen Kontaktes in ein Verbindergehäuse
DE102006024996B4 (de) Elektrische Kupplung oder Steckdose mit Berührschutzelement
DE60006470T2 (de) Verbinder mit Verhinderung einer unvollständigen Kupplung
DE102010035101A1 (de) Verschlusssystem für Baugruppen am Gehäuse und Montageverfahren
DE102015211155A1 (de) Steckverbinderanordnung zur Herstellung einer elektrischen Steckverbindung
DE102008016773A1 (de) Vorrichtung zur Positionsüberwachung eines Beschlagbauteils
WO2007031363A1 (de) Buchsenkontakt mit eigenständigem primärverrastungsteil
DE102005047360A1 (de) Buchsenkontakt mit zusätzlich für die Kontaktlamellen vorgesehenen Spreizlamellen
DE19756905A1 (de) Elektrischer Steckverbinder
DE102005047924A1 (de) Kontaktelement zur Verwendung für einen ein- oder mehrpoligen elektrischen Steckverbinder mit Verriegelungselementen

Legal Events

Date Code Title Description
R005 Application deemed withdrawn due to failure to request examination

Effective date: 20121023