[go: up one dir, main page]

DE102005050480B3 - Steuerluftsystem und Verfahren zum Steuern des Steuerluftdruckes in einem solchen System - Google Patents

Steuerluftsystem und Verfahren zum Steuern des Steuerluftdruckes in einem solchen System Download PDF

Info

Publication number
DE102005050480B3
DE102005050480B3 DE200510050480 DE102005050480A DE102005050480B3 DE 102005050480 B3 DE102005050480 B3 DE 102005050480B3 DE 200510050480 DE200510050480 DE 200510050480 DE 102005050480 A DE102005050480 A DE 102005050480A DE 102005050480 B3 DE102005050480 B3 DE 102005050480B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
valve
air
working space
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200510050480
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Bischoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Turbo GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Turbo GmbH and Co KG filed Critical Voith Turbo GmbH and Co KG
Priority to DE200510050480 priority Critical patent/DE102005050480B3/de
Priority to JP2006258919A priority patent/JP2007112425A/ja
Priority to CN2006101360315A priority patent/CN1951740B/zh
Application granted granted Critical
Publication of DE102005050480B3 publication Critical patent/DE102005050480B3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2013Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means
    • G05D16/2026Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means with a plurality of throttling means
    • G05D16/2046Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means with a plurality of throttling means the plurality of throttling means being arranged for the control of a single pressure from a plurality of converging pressures
    • G05D16/2053Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means with a plurality of throttling means the plurality of throttling means being arranged for the control of a single pressure from a plurality of converging pressures the plurality of throttling means comprising only a first throttling means acting on a higher pressure and a second throttling means acting on a lower pressure, e.g. the atmosphere
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T10/00Control or regulation for continuous braking making use of fluid or powdered medium, e.g. for use when descending a long slope
    • B60T10/02Control or regulation for continuous braking making use of fluid or powdered medium, e.g. for use when descending a long slope with hydrodynamic brake

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern oder Regeln des Steuerluftdruckes eines Steuerluftsystems, insbesondere für die Einstellung eines Bremsmomentes eines hydrodynamischen Retarders, wobei das Steuerluftsystem einen Arbeitsraum, der zur Bereitstellung des Steuerluftdruckes mit Druckluft befüllbar ist, umfasst, ferner eine Druckluftzuleitung, in welche ein Einlassventil geschaltet ist, um dem Arbeitsraum Druckluft zuzuführen, eine Druckluftableitung, in welche ein Auslassventil geschaltet ist, um Druckluft aus dem Arbeitsraum abzuleiten, mit den folgenden Schritten: DOLLAR A Um den Steuerluftdruck im Arbeitsraum zu erhöhen, wird das Auslassventil geschlossen und das Einlassventil geöffnet und Druckluft aus einer Druckluftquelle mit einem vorgegebenen Luftdruck über die Druckluftzuleitung in den Arbeitsraum geleitet. DOLLAR A Um den Steuerluftdruck im Arbeitsraum auf einen vorgegebenen Überdruck oder Umgebungsdruck zu vermindern, wird das Auslassventil geöffnet und das Einlassventil geschlossen und Druckluft aus dem Arbeitsraum über die Druckluftableitung aus dem Arbeitsraum abgeleitet. DOLLAR A Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: DOLLAR A Zum vollständigen und schnellen Entlüften des Arbeitsraums wird das Auslassventil und das Einlassventil geöffnet, um Druckluft über die Druckluftableitung und die Druckluftzuleitung aus dem Arbeitsraum abzuleiten, wobei die Druckluftquelle mittels eines zusätzlichen, beim Zuleiten von Druckluft in den Arbeitsraum in ...

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zum Steuern oder Regeln des Steuerdruckes eines Steuerluftsystems und ein entsprechendes Steuerluftsystem. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein solches Verfahren, wobei mit dem Steuerluftdruck das Bremsmoment eines hydrodynamischen Retarders gesteuert beziehungsweise geregelt wird, und ein entsprechendes Steuerluftsystem.
  • Hydrodynamische Retarder werden in der Regel mit Druckluft gesteuert. Unter Steuerung ist dabei im weiteren Sinne im Rahmen der Beschreibung der vorliegenden Erfindung sowohl eine Steuerung als auch eine Regelung zu verstehen, das heißt entweder das Vorsehen eines offenen Steuerkreises (bei einer sogenannten Steuerung) oder eines geschlossenen Regelkreises (bei einer sogenannten Regelung). Wenn im Rahmen der vorliegenden Erfindung somit von einer Steuerung die Rede ist, soll dieser Begriff sowohl die Steuerung als auch eine Regelung umfassen, wenn dies nicht ausschließlich im Einzelfall anders dargestellt wird.
  • Die Menge von Arbeitsmedium, welche in den Retarderarbeitsraum geleitet wird, kann bei Ölretardern beispielsweise dadurch bestimmt werden, dass ein Steuerluftdruck auf den Ölspiegel (Arbeitsmediumspiegel) im Sammelbehälter des Öls aufgebracht wird. Entsprechend dieses Luftdruckes wird der Ölspiegel nach oben oder nach unten verschoben, so dass einmal weniger und einmal mehr Öl in den Retarderölkreislauf eingeleitet wird und hierüber die Menge von Öl bestimmt wird, die im Retarderarbeitsraum zur Übertragung eines Drehmomentes umgewälzt wird. Je mehr Öl sich im Retarderarbeitsraum befindet, umso größer ist das vom Rotor auf den Stator übertragene Drehmoment, das heißt umso größer ist die Bremsleistung des Retarders.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der Steuerluftdruck unmittelbar zur Betätigung von Schaltventilen genutzt werden, welche in Strömungsrichtung des Arbeitsmediums vor und/oder hinter dem Arbeitsraum des Retarders angeordnet sind.
  • Insbesondere bei einem sogenannten Wasserretarder, das heißt bei einem Retarder, dessen Arbeitsmedium Wasser, beispielsweise das Kühlwasser eines Kraftfahrzeugs ist, erfolgt eine Steuerung häufig nicht wie oben beschrieben über das Aufbringen eines Steuerluftdruckes auf den Arbeitsmediumspiegel in einem Sammelbehälter, sondern über eine direkte Betätigung von Schaltventilen vor und hinter dem Retarder.
  • Die vorliegende Erfindung ist bei beiden beschriebenen Retardersystemen beziehungsweise Steuerungsverfahren zum Einstellen eines gewünschten Bremsmomentes eines hydrodynamischen Retarders anwendbar, eignet sich jedoch insbesondere für Ölretarder, da hier mit dem Steuerluftdruck in kurzer Zeit große Ölmengen in den und aus dem Retarderölkreislauf bewegt werden müssen. Um den Retarder rasch auszuschalten, ist es daher erforderlich, den Arbeitsraum des Steuerluftsystems möglichst rasch zu entlüften, um den Steuerluftdruck, welcher in diesem Arbeitsraum des Steuerluftsystems eingestellt wird, schnell in etwa oder vollständig auf den Umgebungsdruck abzusenken.
  • Bei den bisher bekannten Steuerluftsystemen erfolgt die Modulation des pneumatischen Druckes in einem geschlossenen Arbeitsraum mit dem Steuerluftdruck (Bezugszeichen A2 in den Figuren) durch eine wechselseitige Ansteuerung eines Einlassventils und eines Auslassventils, von denen eines in einer Druckluftzuleitung zum Zuführen von Druckluft in den Arbeitsraum und eines in einer Druckluftableitung zum Abführen von Druckluft aus dem Arbeitsraum vorgesehen ist. Das Einlassventil hat somit die Funktion, den Arbeitsraum von einem Vorratsdruck in einer Druckluftquelle abzutrennen, wenn der Steuerluftdruck im Arbeitsraum einen gewünschten Wert erreicht hat oder oberhalb von einem gewünschten Wert liegt, und durch definiertes Öffnen und Schließen des Einlassquerschnittes für Druckluft in den Arbeitsraum einen Druckanstieg im Arbeitsraum zu ermöglichen, wenn der Wert des Steuerluftdruckes im Arbeitsraum unterhalb eines vorgegebenen Wertes liegt. Unter definiertem Öffnen und Schließen ist dabei das vollständige Öffnen und Schließen für jeweils eine vorgegebene Zeitspanne zu verstehen. Bei sehr kurzen Schaltzeiten kann auch der Zustand auftreten, dass zwar der Befehl zum vollständigen Öffnen oder Schließen gegeben wird, jedoch bevor die vollständig geöffnete Position oder geschlossene Position erreicht wird, bereits wieder ein komplementärer Befehl zum vollständigen Schließen oder Öffnen gegeben wird. Somit können Systemzustände auftreten, bei welchem unter definiertem Öffnen und Schließen nur ein sehr kurzes Öffnen und Schließen verstanden wird, ohne dass die vollständige Öffnungs- beziehungsweise Schließbewegung ausgeführt wird, weil die dafür zur Verfügung stehende Zeitspanne vor dem nächsten Befehl zu kurz ist. Selbstverständlich ist der Druckanstieg in dem Arbeitsraum des Steuerluftsystems auf den Vorratsdruck der Druckluftquelle abzüglich der Druckverluste bis zum Arbeitsraum begrenzt.
  • Das Auslassventil hat die Aufgabe, den Steuerluftdruck im Bedarfsfall durch definiertes Öffnen und Schließen des Auslassquerschnittes abzusenken, das heißt immer dann, wenn der gewünschte Steuerluftdruck im Arbeitsraum unterhalb des tatsächlichen Steuerluftdruckes liegt. Gleichzeitig öffnet das Auslassventil immer dann vollständig und dauerhaft, wenn der Arbeitsraum möglichst schnell entlüftet werden soll, das heißt entweder auf eine Anforderung von einem Steuersystem oder bei Vorliegen eines Fehlerzustandes, bei welchem der Arbeitsraum des Retarders möglichst rasch entleert werden soll und daher eine schnelle und vollständige Entlüftung des Arbeitsraums des Steuerluftsystems erforderlich ist.
  • Um ein rasches Entlüften des Arbeitsraums des Steuerluftsystems, insbesondere bei Vorliegen eines Fehlzustandes, sicherzustellen, ist es daher erforderlich, das Auslassventil mit einem vergleichsweise großen maximalen Strömungsquerschnitt zu versehen. Um ein optimales Zusammenspiel zwischen dem Einlassventil und dem Auslassventil zu ermöglichen, ist es ferner erforderlich, die Größe des Einlassventils, das heißt insbesondere den Strömungsquerschnitt desselben, dem Auslassventil anzupassen. Somit werden herkömmlich bei Steuerluftsystemen für hydrodynamische Retarder vergleichsweise große Ventile zum Einstellen des Steuerluftdruckes im Arbeitsraum verwendet, was einerseits zu hohen Kosten bei der Herstellung und der Wartung führt und andererseits – besonders wesentlich – zu einer vergleichsweise „groben" Regelung des Steuerluftdruckes im Arbeitsraum führt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Steuern oder Regeln des Steuerluftdruckes eines Steuerluftsystems, insbesondere für die Einstellung eines Bremsmomentes eines hydrodynamischen Retarders, und ein entsprechendes Steuerluftsystem anzugeben, welche gegenüber dem Stand der Technik verbessert sind und die oben genannten Probleme vermeiden. Insbesondere soll einerseits eine besonders schnelle Entlüftung des Arbeitsraumes des Steuerluftsystems möglich sein und zugleich die Stufbarkeit des Steuerluftdruckes mit möglichst kleinen Stufen möglich sein. Vorteilhaft soll das Verfahren mit bereits vorhandenen Ventilen herkömmlicher Steuerluftsysteme auskommen.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Schritten von Anspruch 1 und ein Steuerluftsystem gemäß Anspruch 7 gelöst. Die abhängigen Ansprüche beschreiben vorteilhafte und besonders zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren beziehungsweise das erfindungsgemäße Steuerluftsystem ermöglicht die Verwendung von vergleichsweise kleinen Ventilen im Steuerluftsystem, das heißt von Ventilen mit einem vergleichsweise geringen Strömungsquerschnitt für die Steuerluft, wobei es zugleich trotzdem eine besonders schnelle Entlüftung des Arbeitsraums sicherstellt. Durch die vergleichsweise geringen Strömungsquerschnitte kann die Regelgüte besonders hoch ausgeführt werden, das heißt der Steuerluftdruck im Arbeitsraum kann besonders fein in minimalen Stufen geregelt werden. Der Einfluss der Größe der den Arbeitsraum des Steuerluftsystems begrenzenden Ventile auf die Genauigkeit der Druckregelung des Steuerluftdruckes ist besonders groß, wenn sogenannte Auf-Zu-Ventile als Einlass- und Auslassventile verwendet werden, welche ausschließlich in einen vollständig geöffneten und einen vollständig geschlossenen Zustand geschaltet werden können, und somit die Menge von einströmender und ausströmender Druckluft in den Arbeitsraum beziehungsweise aus dem Arbeitsraum durch die Dauer der Ventilöffnung bestimmt wird. Die tatsächlich einströmende beziehungsweise ausströmende Druckluft hängt in der Regel neben der Dauer der Ventilöffnung auch von Faktoren wie dem Strömungswiderstand und der Druckdifferenz über dem Ventil ab. Insbesondere ist jedoch die Dauer der Ventilöffnung die maßgebliche Größe.
  • Das erfindungsgemäße Steuerluftsystem, welches insbesondere für die Einstellung eines Bremsmomentes eines hydrodynamischen Retarders eingerichtet ist, umfasst einen Arbeitsraum, der zur Bereitstellung des Steuerluftdruckes mit Druckluft befüllbar ist. Um Druckluft aus einer Druckluftquelle, insbesondere mit einem konstanten Vorratsdruck, in den Arbeitsraum des Steuerluftsystems zuzuführen, ist eine Druckluftzuleitung vorgesehen in welcher beziehungsweise an welcher ein Einlassventil angeordnet ist, das den Strömungsquerschnitt für Druckluft in den Arbeitsraum einstellt, und zwar zwischen einer vollständig geöffneten Position und einer vollständig geschlossenen Position. Ferner ist eine Druckluftableitung vorgesehen, das heißt eine Auslassleitung aus dem Arbeitsraum heraus, um Druckluft im Bedarfsfall abzuleiten, nämlich einerseits, um den Steuerluftdruck im Arbeitsraum auf einen vorgegebenen Überdruck, das heißt einen Druck oberhalb des Umgebungsdruckes, abzusenken, und um andererseits den Arbeitsraum schnell und vollständig zu entlüften, beispielsweise bei Erfassung eines Fehlzustandes im Retardersystem, im Retarder selbst, im Arbeitsmediumkreislauf des Retarders und/oder im Steuerluftsystem selbst.
  • Zusätzlich ist in Strömungsrichtung der Steuerluft aus der Druckluftquelle in den Arbeitsraum dem Einlassventil ein zusätzliches Absperrventil vorgeschaltet, mittels welchem die Druckluftquelle unabhängig von der Schaltstellung des Einlassventils oder wenn gewünscht auch in Abhängigkeit der Schaltstellung desselben gegenüber dem Einlassventil und dem Arbeitsraum für Steuerluft absperrbar ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, neben der bekannten Druckregelung durch Öffnen des Einlassventils und Schließen des Auslassventils, um den Steuerluftdruck im Arbeitsraum zu erhöhen, und dem Öffnen des Auslassventils und dem Schließen des Einlassventils, um den Steuerluftdruck auf einen gewünschten Druckwert abzusenken oder den Arbeitsraum des Steuerluftsystems „schnell" zu entleeren, in einem zusätzlich vorgesehenen Schaltzustand sowohl das Einlassventil als auch das Auslassventil zu öffnen, in der Regel jeweils vollständig und dauerhaft, um einen gegenüber den herkömmlichen Ausführungen vergrößerten Entlüftungsquerschnitt für Druckluft aus dem Arbeitsraum zur Verfügung zu stellen.
  • Insbesondere erfolgt die Entlüftung des Arbeitsraums des Steuerluftsystems über den vom Einlassventil freigegebenen Strömungsquerschnitt durch das Absperrventil, welches beispielsweise als 3/2-Wegeventil ausgeführt ist, und welches eine entsprechende Schaltstellung aufweist, die einerseits die Verbindung zur Druckluftquelle absperrt und andererseits von dem Einlassventil und damit dem Arbeitsraum eine Verbindung gegenüber der Umgebung oder einer Drucksenke freigibt. Zusätzlich oder alternativ kann im Leitungsbereich zwischen dem Absperrventil und dem Einlassventil ein zusätzlicher Entlüftungsquerschnitt zur Schnellentlüftung des Arbeitsraums freigegeben werden, beispielsweise indem ein Rückschlagorgan vorgesehen ist, das in Abhängigkeit des Druckes an jenem Anschluss des Absperrventils, der dem Einlassventil zugewandet ist, einen zusätzlichen Strömungsquerschnitt zur Umgebung beziehungsweise zu einer Drucksenke freigibt oder verschließt, um den genannten zusätzlichen Querschnitt zur Schnellentlüftung zur Verfügung zu stellen.
  • Im Hinblick auf die Auslegung des sogenannten „sicheren Zustandes" des Steuerluftsystems im Fehlerfall können die Ventile derart ausgelegt werden, dass das Absperrventil im Ruhezustand, das heißt bei der Verwendung von elektromagnetischen Ventilen im stromlosen Zustand, schließt, wohingegen sowohl das Einlassventil als auch das Auslassventil im Ruhezustand beziehungsweise stromlosen Zustand öffnet. Insbesondere ist jedoch vorgesehen, dass das Einlassventil im stromlosen Zustand geschlossen wird, und das Auslassventil im stromlosen Zustand öffnet. Somit wird der Arbeitsraum des Steuerluftsystems im Fehlerfall sicher und schnell entlüftet.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen exemplarisch beschrieben werden.
  • Es zeigen:
  • 1 eine erste vorteilhafte Ausführung eines Steuerluftsystems;
  • 2 eine zweite vorteilhafte Ausführungsform eines Steuerluftsystems.
  • In der 1 erkennt man in dem strichpunktiert umrandeten Bereich das Steuerluftsystem mit einem Arbeitsraum 1, der druckluftleitend mit der Luftseite eines Vorratsbehälters 12 eines Arbeitsmediums, beispielsweise Wasser, Öl oder ein Wassergemisch, für einen hydrodynamischen Retarder 10 verbunden ist. Durch Einstellen des Steuerluftdruckes im Arbeitsraum 1 wird der Druck und die zirkulierende Arbeitsmediummenge im Arbeitsmediumkreislauf des Retarders 10 eingestellt und somit das von dem Retarder 10 erzeugte Bremsmoment gesteuert.
  • Im Arbeitsmediumkreislauf des Retarders 10 ist ferner ein Wärmetauscher 13 zum Abführen von Wärme aus dem Arbeitsmedium und ein Umschaltventil 11 in Strömungsrichtung vor dem Retarder 10 beziehungsweise am Retardereinlass vorgesehen. Das Umschaltventil 11 dient dem Umschalten des Arbeitsmediumstroms entweder in den Arbeitsraum des Retarders 10 oder an dem Retarder 10 vorbei, wobei Zwischenzustände bei einem besonders gestalteten Umschaltventil 11 möglich sind.
  • Das Umschaltventil 11 wird durch Steuerluft aus dem zusätzlich zu dem Arbeitsraum 1 vorgesehenen Arbeitsraum 9 des Steuerluftsystems geschaltet beziehungsweise vorgesteuert.
  • Selbstverständlich können weitere Ventile im Arbeitsmediumkreislauf des Retarders 10 vorgesehen sein, oder gemäß einer besonderen Ausführung kann auch das Umschaltventil 11 eingespart werden. Auch ist es möglich, die Arbeitsmediummenge im Arbeitsraum des Retarders 10 ohne Ausüben eines Steuerluftdruckes auf einen Vorratsbehälter einzustellen, und zwar nur durch eine entsprechende Ventilschaltung von entsprechend vorgesehenen Schaltventilen und/oder Regelventilen, die durch das Steuerluftsystem gesteuert werden.
  • Der Steuerluftdruck im Arbeitsraum 9 wird durch das Absperrventil 7, welches als 3/2-Wegeventil ausgeführt ist, eingestellt. Hierzu ist das Absperrventil 7 mit seinem ersten Luftanschluss 7.1 mit einer Druckluftquelle 6 mit einem vorgegebenen, insbesondere konstanten oder im wesentlichen konstanten, Vorratsluftdruck verbunden. Der Luftanschluss 7.2 des Absperrventils 7 ist mit einer Leitung verbunden, die einerseits zu dem Arbeitsraum 9 und andererseits zu dem ersten Anschluss 3.1 des Einlassventils 3 führt.
  • Der zweite Anschluss 3.2 des Einlassventils 3, welches als 2/2-Wegeventil ausgeführt ist, ist mit der Druckluftzuleitung 2 verbunden, welche zu dem Arbeitsraum 1 führt.
  • Von dem Arbeitsraum 1 führt die Druckluftableitung 4 zu dem ersten Anschluss 5.1 des Auslassventils 5, dessen zweiter Anschluss 5.2 zur Umgebung, das heißt einer Stelle mit Umgebungsdruck, oder allgemein zu einer Drucksenke führt.
  • Sowohl das Einlassventil 3 als auch das Auslassventil 5 sind als elektromagnetische Schaltventile (2/2-Wegeventile) ausgeführt, welche genau zwei Schaftstellungen aufweisen, nämlich eine erste Schaltstellung, in der sie einen maximalen Strömungsquerschnitt von ihrem ersten Anschluss 3.1, 5.1 zu ihrem zweiten Anschluss 3.2, 5.2 freigeben, und eine zweite Schaltstellung, in der sie den Strömungsquerschnitt von ihrem ersten Anschluss 3.1, 5.1 zu ihrem zweiten Anschluss 3.2, 5.2 vollständig absperren. Dem Fachmann sind solche Ventile bekannt, welche in der Regel mit einer Feder, insbesondere Druckfeder, vorgespannt werden, um einen definierten Ruhezustand aufzuweisen, und deren Ventilkörper durch eine elektromagnetische Spule im bestromten Zustand entgegen der Kraft der Feder verschoben wird.
  • Das Absperrventil 7 weist ebenfalls zwei Schaltstellungen auf, nämlich eine erste Schaltstellung, in welcher es einen maximalen Strömungsquerschnitt von seinem ersten Luftanschluss 7.1 zu seinem zweiten Luftanschluss 7.2 freigibt und den dritten Luftanschluss 7.3 gegenüber der Umgebung beziehungsweise allgemein einer Drucksenke absperrt. In der zweiten Schaltstellung sperrt das Absperrventil 7 den ersten Luftanschluss 7.1, das heißt den Strömungsquerschnitt zur Druckluftquelle 6 vollständig ab, während es den zweiten Luftanschluss 7.2 und damit den Arbeitsraum 1 über das Einlassventil 3 mit dem Luftanschluss 7.3 und damit der Umgebung oder allgemein einer Drucksenke verbindet. Das Absperrventil 7 ist dabei entsprechend der obigen Beschreibung als elektromagnetisches Auf-Zu-Ventil ausgeführt.
  • Wenn nun der Steuerluftdruck im Arbeitsraum 1 erhöht werden soll, so schaltet das Absperrventil 7 in die beschriebene erste Schaltstellung, in welcher es die Druckluftquelle 6 mit dem ersten Anschluss 3.1 des Einlassventils 3 verbindet. Das Einlassventil 3 schaltet ebenfalls in die geöffnete Stellung, das heißt es lässt die Druckluft aus der Druckluftquelle 6 in den Arbeitsraum 1 durchströmen. Zugleich wird das Auslassventil 5 in seine geschlossene Schaltstellung geschaltet, das heißt es verhindert durch Absperren des Strömungsquerschnittes, dass Druckluft aus dem Arbeitsraum 1 ausströmt.
  • Wenn der Steuerluftdruck im Arbeitsraum 1 auf einen vorgegebenen Wert, der oberhalb des Umgebungsdruckes liegt, vermindert werden soll oder der Arbeitsraum 1 nur langsam entlüftet werden soll, so wird das Einlassventil 3 in seine geschlossene Schaltstellung geschaltet, und das Auslassventil 5 wird in seine geöffnete Schaltstellung geschaltet. Somit kann keine Druckluft über das Einlassventil 3 in den Arbeitsraum 1 nachströmen, und der Druck im Arbeitsraum 1 sinkt durch Ausströmen von Druckluft „langsam" ab.
  • Das Absperrventil 7 kann dabei je nach gewünschter Einstellung des Steuerluftdruckes im zweiten Arbeitsraum 9 in seine erste oder seine zweite Schaltstellung geschaltet werden.
  • Zum Schnellentlüften des Arbeitsraums 1 wird sowohl das Einlassventil 3 als auch das Auslassventil 5 jeweils in seine geöffnete Schaltstellung geschaltet. Zugleich wird das Absperrventil 7 in seine beschriebene zweite Schaltstellung geschaltet, die in der 1 dargestellt ist. Steuerluft strömt somit aus dem Arbeitsraum 1 sowohl über das Auslassventil 5 als auch über das Einlassventil 3 und das Absperrventil 7 in die Umgebung heraus.
  • Gemäß der in der 2 dargestellten Ausführung ist in die Leitung von dem Absperrventil 7 zu dem Einlassventil 3 zusätzlich ein Rückschlagorgan 8 geschaltet. Dieses Rückschlagorgan 8 weist drei Anschlüsse 8.1 bis 8.3 auf. Der erste Anschluss 8.1 ist mit dem zweiten Luftanschluss 7.2 des Absperrventils 7 verbunden. Der zweiten Anschluss 8.2 ist mit der Umgebung beziehungsweise einer Leitung zur Umgebung oder allgemein einer Drucksenke verbunden. Der dritte Anschluss 8.3 ist mit dem ersten Anschluss 3.1 des Einlassventils verbunden.
  • Das Rückschlagorgan 8 weist einen Rückschlagkörper 8.4 auf, welcher in Abhängigkeit der Druckzustände an dem ersten Anschluss 8.1 und dem dritten Anschluss 8.3 des Rückschlagorgans 8 zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position geschaltet wird. In der ersten Position (nicht dargestellt) sperrt der Rückschlagkörper 8.4 den zweiten Anschluss 8.2 strömungsdicht ab. Dabei wird der Rückschlagkörper 8.4 in diese erste Position bewegt, wenn am ersten Anschluss 8.1 des Rückschlagorgans 8 ein Überdruck, insbesondere entsprechend des anstehenden Druckes aus der Druckluftquelle 6 anliegt.
  • In die zweite Schaltstellung wird der Rückschlagkörper 8.4, wie in der 2 dargestellt ist, bewegt, wenn der Druck am dritten Anschluss 8.3 größer ist als am ersten Anschluss 8.1 des Rückschlagorgans 8, beziehungsweise wenn der erste Anschluss 8.1 drucklos ist, das heißt hier kein oder im wesentlich kein Überdruck anliegt. Insbesondere wenn das Einlassventil 3 in seine geöffnete Stellung geschaltet wird (nicht gezeigt), so dass am dritten Anschluss 8.3 der Druck aus dem Arbeitsraum 1 anliegt, und das Absperrventil 7 in jene Schaltstellung geschaltet ist, in welcher der zweite Luftanschluss 7.2 mit dem dritten Luftanschluss 7.3 und damit der Umgebung verbunden ist, so dass der erste Anschluss 8.1 des Rückschlagorgans 8 drucklos ist, gibt der Rückschlagkörper 8.4 den zweiten Anschluss 8.2 des Rückschlagorgans 8 zur Umgebung frei.
  • Wenn zugleich das Auslassventil 5 in seine geöffnete Schaltstellung geschaltet wird, steht somit ein besonders großer Entlüftungsquerschnitt für Druckluft aus dem Arbeitsraum 1 zur Verfügung, obwohl das Einlassventil 3 und das Auslassventil 5 mit einem vergleichsweise kleinen Strömungsquerschnitt ausgeführt werden können.
  • Die in der 2 dargestellte Variante weist gegenüber der in der 1 gezeigten Ausführung den Vorteil auf, dass über den zweiten Anschluss 8.2 des Rückschlagorgans 8 ein größerer Strömungsquerschnitt zur Verfügung gestellt werden kann, als dies das Absperrventil 7 ermöglicht.

Claims (8)

  1. Verfahren zum Steuern oder Regeln des Steuerluftdruckes eines Steuerluftsystems, insbesondere für die Einstellung eines Bremsmomentes eines hydrodynamischen Retarders (10), wobei das Steuerluftsystem einen Arbeitsraum (1), der zur Bereitstellung des Steuerluftdruckes mit Druckluft befüllbar ist, umfasst, ferner eine Druckluftzuleitung (2), in welche ein Einlassventil (3) geschaltet ist, um dem Arbeitsraum (1) Druckluft zuzuführen, eine Druckluftableitung (4), in welche ein Auslassventil (5) geschaltet ist, um Druckluft aus dem Arbeitsraum (1) abzuleiten; mit den folgenden Schritten: um den Steuerluftdruck im Arbeitsraum (1) zu erhöhen, wird das Auslassventil (5) geschlossen und das Einlassventil (3) geöffnet und Druckluft aus einer Druckluftquelle (6) mit einem vorgegebenen Luftdruck über die Druckluftzuleitung (2) in den Arbeitsraum (1) geleitet; um den Steuerluftdruck im Arbeitsraum (1) auf einen vorgegebenen Überdruck oder Umgebungsdruck zu vermindern, wird das Auslassventil (5) geöffnet und das Einlassventil (3) geschlossen und Druckluft aus dem Arbeitsraum (2) über die Druckluftableitung (4) aus dem Arbeitsraum (1) abgeleitet; gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Schritte: zum vollständigen und gegenüber dem Schritt 1.2 schnelleren Entlüften des Arbeitsraums (1) wird das Auslassventil (5) und das Einlassventil (3) geöffnet, um Druckluft über die Druckluftableitung (4) und die Drucklufzuleitung (2) aus dem Arbeitsraum (1) abzuleiten, wobei die Druckluftquelle (6) mittels eines zusätzlichen, beim Zuleiten von Druckluft in den Arbeitsraum (1) in Strömungsrichtung der Druckluft dem Einlassventil (3) vorgeschalteten Absperrventil (7) gegenüber der Druckluftzuleitung (2) abgesperrt wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil (7) als 3/2-Wegeventil ausgeführt ist, von welchem ein erster Luftanschluss (7.1) mit der Druckluftquelle (6) verbunden ist, ein zweiter Luftanschluss (7.2) mit der Druckluftzuleitung (2) oder dem Einlassventil (3) verbunden ist und ein dritter Luftanschluss (7.3) mit der Umgebung oder einer Drucksenke verbunden ist, und das Absperrventil (7) zum Erhöhen des Steuerluftdruckes im Arbeitsraum (1) in eine erste Schaltstellung gebracht wird, in welcher es eine druckluftleitende Verbindung zwischen dem ersten Luftanschluss (7.1) und dem zweiten Luftanschluss (7.2) herstellt, und zum schnellen Entlüften des Arbeitsraumes (1) in eine zweite Schaltstellung gebracht wird, in welcher es eine druckluftleitende Verbindung zwischen dem zweiten Luftanschluss (7.2) und dem dritten Luftanschluss (7.3) herstellt.
  3. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Druckluftzuleitung (2) oder in einer Leitung zwischen dem Absperrventil (7) und dem Einlassventil (3) ein zusätzliches Ventil oder ein Rückschlagorgan (8) vorgesehen ist, welches einen zusätzlichen Entlüftungsquerschnitt beim schnellen Entlüften des Arbeitsraumes (1) freigibt.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagorgan (8) den zusätzlichen Entlüftungsquerschnitt selbsttätig öffnet, wenn das Absperrventil (7) in seine die Druckluftquelle (6) gegenüber der Druckluftzuleitung (2) absperrende Stellung geschaltet wird.
  5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagorgan (8) einen ersten Anschluss (8.1) aufweist, der mit dem zweiten Luftanschluss (7.2) des Absperrventils (7) verbunden ist, einen zweiten Anschluss (8.2), der mit der Druckluftzuleitung (2) oder dem Einlassventil (3) verbunden ist, und einen dritten Anschluss (8.3), der mit der Umgebung oder einer Druckluftsenke verbunden ist, wobei das Rückschlagorgan (8) einen Rückschlagkörper (8.4) aufweist, der den dritten Anschluss (8.3) des Rückschlagorgans (8) verschließt, wenn der erste Anschluss (8.1) mit Druckluft aus der Druckluftquelle (6) beaufschlagt wird, und der den ersten Anschluss (8.1) des Rückschlagorgans (8) verschließt, wenn der erste Anschluss (8.1) mit Umgebungsdruck oder Druck aus der Drucksenke beaufschlagt wird.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsquerschnitt des dritten Anschlusses (8.3) des Rückschlagorgans (8) größer ist als der Strömungsquerschnitt des ersten Anschlusses (8.1) und des Strömungsquerschnittes durch das Absperrventil (7), insbesondere ein Vielfaches hiervon beträgt.
  7. Steuerluftsystem, insbesondere zur Einstellung eines Bremsmomentes eines hydrodynamischen Retarders (10), mit einem Arbeitsraum (1), der zur Bereitstellung eines Steuerluftdruckes mit Druckluft befüllbar ist; mit einer Druckluftzuleitung (2), in welche ein Einlassventil (3) geschaltet ist, um dem Arbeitsraum (1) Druckluft zuzuführen; mit einer Druckluftableitung (4), in welche ein Auslassventil (5) geschaltet ist, um Druckluft aus dem Arbeitsraum (1) abzuleiten; mit einem zusätzlichen, beim Zuleiten von Druckluft in den Arbeitsraum (1) in Strömungsrichtung der Druckluft dem Einlassventil (3) vorgeschalteten Absperrventil (7); dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerluftsystem eine Steuereinrichtung zum Betätigen der Ventile (3, 5, 7) umfasst, welche den Steuerluftdruck im Arbeitsraum (1) gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6 steuert oder regelt.
  8. Steuerluftsystem gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil (7) ein 3/2-Wegeventil ist.
DE200510050480 2005-10-21 2005-10-21 Steuerluftsystem und Verfahren zum Steuern des Steuerluftdruckes in einem solchen System Expired - Fee Related DE102005050480B3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510050480 DE102005050480B3 (de) 2005-10-21 2005-10-21 Steuerluftsystem und Verfahren zum Steuern des Steuerluftdruckes in einem solchen System
JP2006258919A JP2007112425A (ja) 2005-10-21 2006-09-25 制御空気システムおよびこの種のシステム内で制御空気圧を制御する方法
CN2006101360315A CN1951740B (zh) 2005-10-21 2006-10-20 控制空气系统及用于控制该系统中的控制空气压力的方法

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510050480 DE102005050480B3 (de) 2005-10-21 2005-10-21 Steuerluftsystem und Verfahren zum Steuern des Steuerluftdruckes in einem solchen System

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005050480B3 true DE102005050480B3 (de) 2007-01-18

Family

ID=37563726

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510050480 Expired - Fee Related DE102005050480B3 (de) 2005-10-21 2005-10-21 Steuerluftsystem und Verfahren zum Steuern des Steuerluftdruckes in einem solchen System

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JP2007112425A (de)
CN (1) CN1951740B (de)
DE (1) DE102005050480B3 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1970788A3 (de) * 2007-03-16 2010-03-10 Voith Turbo H + L Hydraulic GmbH & Co. KG Pneumatikregeleinrichtung und Verfahren hierfür
EP1970789A3 (de) * 2007-03-16 2010-03-10 Voith Turbo H + L Hydraulic GmbH & Co. KG Pneumatikregeleinrichtung und Verfahren hierfür
DE102011106522B3 (de) * 2011-06-15 2012-10-25 Voith Patent Gmbh Steuerluftsystem und Verfahren zur Steuerung eines hydrodynamischen Retarders mittels einem solchen System
EP3107777A4 (de) * 2014-02-19 2017-10-25 Scania CV AB Hydrodynamischer retarder, verfahren zu dessen verwendung und fahrzeug
EP3819175A1 (de) 2019-11-07 2021-05-12 WABCO Europe BVBA Pneumatische steuerungsvorrichtung eines hydrodynamischen retarders
CN115076361A (zh) * 2022-06-24 2022-09-20 一汽解放汽车有限公司 一种缓速器电磁阀控制方法、装置、设备和介质
WO2023046451A1 (de) * 2021-09-24 2023-03-30 Eto Magnetic Gmbh Pneumatische steuervorrichtung für eine hydrodynamische bremse
DE102022111889B3 (de) 2022-05-12 2023-07-20 Norgren Gmbh Steuerluftsystem für einen hydrodynamischen Retarder

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015014205A1 (de) * 2015-11-04 2017-05-04 Wabco Gmbh Hydraulische Bremsanlage
CN108979869B (zh) * 2016-08-02 2020-06-30 瑞安市仙林鞋业有限公司 一种车辆
CN113276812B (zh) * 2021-07-23 2021-10-29 天津所托瑞安汽车科技有限公司 车辆制动方法、设备和存储介质
CN116788235A (zh) * 2023-08-14 2023-09-22 一汽解放汽车有限公司 故障诊断方法、装置、设备、存储介质和程序产品

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1060888A1 (de) * 1999-05-03 2000-12-20 Baldwin Grafotec GmbH Reinigungsvorrichtung für die graphische Industrie

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS58176061U (ja) * 1982-05-20 1983-11-25 日立建機株式会社 車輪式作業機の操作装置
DE3501179A1 (de) * 1985-01-16 1986-07-17 Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH, 3000 Hannover Elektrische bremsanlage
JP2562962Y2 (ja) * 1990-11-02 1998-02-16 日本エービーエス株式会社 空圧―液圧変換型ブレーキ制御装置
JPH0683532U (ja) * 1993-05-14 1994-11-29 自動車機器株式会社 流体圧制御装置における制御弁
DE4442219A1 (de) * 1994-11-26 1995-06-01 Voith Turbo Kg Bremsanlage mit einem hydrodynamischen Retarder, insbesondere für Kraftfahrzeuge
AU2002225649A1 (en) * 2000-12-18 2002-07-01 Caterpillar Inc. Braking system for a construction machine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1060888A1 (de) * 1999-05-03 2000-12-20 Baldwin Grafotec GmbH Reinigungsvorrichtung für die graphische Industrie

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1970788A3 (de) * 2007-03-16 2010-03-10 Voith Turbo H + L Hydraulic GmbH & Co. KG Pneumatikregeleinrichtung und Verfahren hierfür
EP1970789A3 (de) * 2007-03-16 2010-03-10 Voith Turbo H + L Hydraulic GmbH & Co. KG Pneumatikregeleinrichtung und Verfahren hierfür
DE102011106522B3 (de) * 2011-06-15 2012-10-25 Voith Patent Gmbh Steuerluftsystem und Verfahren zur Steuerung eines hydrodynamischen Retarders mittels einem solchen System
EP3107777A4 (de) * 2014-02-19 2017-10-25 Scania CV AB Hydrodynamischer retarder, verfahren zu dessen verwendung und fahrzeug
EP3819175A1 (de) 2019-11-07 2021-05-12 WABCO Europe BVBA Pneumatische steuerungsvorrichtung eines hydrodynamischen retarders
WO2023046451A1 (de) * 2021-09-24 2023-03-30 Eto Magnetic Gmbh Pneumatische steuervorrichtung für eine hydrodynamische bremse
DE102022111889B3 (de) 2022-05-12 2023-07-20 Norgren Gmbh Steuerluftsystem für einen hydrodynamischen Retarder
WO2023217576A1 (de) 2022-05-12 2023-11-16 Voith Patent Gmbh Steuerluftsystem für einen hydrodynamischen retarder
CN115076361A (zh) * 2022-06-24 2022-09-20 一汽解放汽车有限公司 一种缓速器电磁阀控制方法、装置、设备和介质
CN115076361B (zh) * 2022-06-24 2024-05-31 一汽解放汽车有限公司 一种缓速器电磁阀控制方法、装置、设备和介质

Also Published As

Publication number Publication date
CN1951740B (zh) 2011-06-08
CN1951740A (zh) 2007-04-25
JP2007112425A (ja) 2007-05-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3678909B1 (de) Elektropneumatische parkbremssteuereinrichtung und bremsanlage eines fahrzeugs
EP3341253B1 (de) Elektrische parkbremseinrichtung mit zusätzlicher energieversorgung
DE102009059816B3 (de) Elektrisch betätigbares Feststellbremssystem und Verfahren zum Steuern eines elektrisch betätigbaren Feststellbremssystems
DE102005050480B3 (de) Steuerluftsystem und Verfahren zum Steuern des Steuerluftdruckes in einem solchen System
DE2748079C2 (de) Wasserdruck-Verstärkungsanlage
EP0032567A1 (de) Führerbremsventil für indirekte Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen
DE102009019552A1 (de) Proportional-Drosselventil
DE10232647A1 (de) Regeleinrichtung für Gasbrenner
DE102007051150A1 (de) Feststellbremsventil für eine Nutzfahrzeugbremsanlage und damit ausgestattete Nutzfahrzeugbremsanlage
DE102011106522B3 (de) Steuerluftsystem und Verfahren zur Steuerung eines hydrodynamischen Retarders mittels einem solchen System
WO2013007743A2 (de) Druckluftaufbereitungsanlage und verfahren zum betreiben einer druckluftaufbereitungsanlage
EP3402705B1 (de) Steuerventileinrichtung für eine elektrische parkbremsvorrichtung und elektrische parkbremsvorrichtung
DE102016008215A1 (de) Park-Löse-Ventil für ein Anhängefahrzeug
EP2338754B1 (de) Elektrisch betätigbares Feststellbremssystem und Verfahren zum Steuern eines elektrisch betätigbaren Feststellbremssystems
EP2171287B1 (de) Vorrichtung zum stellen eines aktuators
DE10139773A1 (de) Steuervorrichtung für Druckluftbremsen
DE10319075B4 (de) Bremsvorrichtung vom Hydrauliktyp
DE2438692A1 (de) Druckkontrollsystem
DE102013213537A1 (de) Steuereinrichtung für einen mit einem Arbeitsfluid betriebenen Aktor und Verfahren zum Betreiben der Steuereinrichtung
EP3135924B1 (de) Hydrauliksteuerung
DE102013016759A1 (de) Anordnung zur Ansteuerung eines Getriebebremszylinders
DE102022112275B4 (de) Vorsteuerbares hydraulisches Sitzventil und Anordnung zur Spülung eines hydraulischen Ventils
DE2845311C2 (de) Elektropneumatische Steuereinrichtung für Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen
AT404065B (de) Startventil für pneumatische anlagen
DE2161503B2 (de) Druckmittelbetätigte Steuereinrichtung für einen Arbeitszylinder

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of patent without earlier publication of application
8364 No opposition during term of opposition
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: VOITH PATENT GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: VOITH TURBO GMBH & CO. KG, 89522 HEIDENHEIM, DE

R082 Change of representative
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee