DE102005050030A1 - Staubsauger - Google Patents
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- A47L9/10—Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
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- A47L9/1427—Means for mounting or attaching bags or filtering receptacles in suction cleaners; Adapters
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem Gehäuse, das eine Staubkammer zur Aufnahme eines Filterbeutels aufweist sowie einen Sauganschluss, der mit einem in die Staubkammer einmündenden Einlassstutzen in Strömungsverbindung steht, wobei am Einlassstutzen eine Filterbeutelhalterung angeordnet ist, an der der Filterbeutel montierbar ist, wobei die Filterbeutelhalterung zwischen einer eingeschwenkten Stellung, in der der Einlassstutzen eine Öffnung der Filterbeutelhalterung durchgreift, und einer ausgeschwenkten Stellung, in der der Einlassstutzen bezüglich der Öffnung der Filterbeutelhalterung zurückgesetzt ist, hin und her verschwenkbar gehalten ist. Um den Staubsauger derart weiterzubilden, dass die Montage eines Filterbeutels an der Filterbeutelhalterung einfacher ist, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Filterbeutelhalterung federelastisch in die ausgeschwenkte Stellung vorgespannt ist und mittels einer Arretierungseinrichtung in der eingeschwenkten Stellung lösbar arretierbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem Gehäuse, das eine Staubkammer zur Aufnahme eines Filterbeutels aufweist sowie einen Sauganschluss, der mit einem in die Staubkammer einmündenden Einlassstutzen in Strömungsverbindung steht, wobei am Einlassstutzen eine Filterbeutelhalterung angeordnet ist, an der der Filterbeutel montierbar ist, wobei die Filterbeutelhalterung zwischen einer eingeschwenkten Stellung, in der der Einlassstutzen eine Öffnung der Filterbeutelhalterung durchgreift, und einer ausgeschwenkten Stellung, in der der Einlassstutzen bezüglich der Öffnung der Filterbeutelhalterung zurückgesetzt ist, hin und her verschwenkbar gehalten ist.
- Derartige Staubsauger sind aus der US-Patentschrift Nr. 5,544,385 bekannt. Die Staubkammer kann mittels eines Saugaggregates des Staubsaugers mit Unterdruck beaufschlagt werden, so dass mit Schmutz und Staub beladene Saugluft über den Sauganschluss und den Einlassstutzen in die Staubkammer eingesaugt werden kann. Innerhalb der Staubkammer kann an der Filterbeutelhalterung ein Filterbeutel montiert werden, in den die Saugluft eingeführt wird. Schmutz- und Staubteilchen werden im Filterbeutel zurückgehalten, wohingegen die Saugluft den Filterbeutel durchdringen kann und hierbei gefiltert wird. Die gefilterte Saugluft kann anschließend über übliche Auslassöffnungen aus dem Gehäuse des Staubsaugers heraustreten.
- Der Filterbeutel kann an der Filterbeutelhalterung befestigt werden. Diese ist hierzu zwischen einer eingeschwenkten Stellung und einer ausgeschwenkten Stellung hin und her verschwenkbar. In der eingeschwenkten Stellung durchgreift der in die Staubkammer einmündende Einlassstutzen die Öffnung der Filterbeutelhalterung, so dass er in den an der Filterbeutelhalterung montierten Filterbeutel eintaucht. In der ausgeschwenkten Stellung ist der Einlassstutzen bezüglich der Öffnung der Filterbeutelhalterung zurückgesetzt, so dass ein leerer Filterbeutel vom Benutzer an der Filterbeutelhalterung montiert und ein gefüllter Filterbeutel von der Filterbeutelhalterung abgenommen werden kann.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Staubsauger der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die Montage eines Filterbeutels an der Filterbeutelhalterung einfacher ist.
- Diese Aufgabe wird bei einem Staubsauger der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Filterbeutelhalterung federelastisch in die ausgeschwenkte Stellung vorgespannt ist und mittels einer Arretiereinrichtung in der eingeschwenkten Stellung lösbar arretierbar ist.
- Beim erfindungsgemäßen Staubsauger wird die Filterbeutelhalterung selbsttätig in die ausgeschwenkte Stellung verschwenkt, sobald der Benutzer die Arretiereinrichtung löst. In der ausgeschwenkten Stellung kann der Benutzer dann auf einfache Weise den Filterbeutel an der Filterbeutelhalterung festlegen. Anschließend kann er die Filterbeutelhalterung zusammen mit dem an ihm festgelegten Filterbeutel entgegen der auf die Filterbeutelhalterung einwirkenden Federkraft in die eingeschwenkte Stellung verschwenken und in dieser Stellung arretieren. Der erfindungsgemäße Staubsauger zeichnet sich somit durch eine einfache Handhabung beim Montieren eines Filterbeutels aus.
- Von Vorteil ist es, wenn die Filterbeutelhalterung ein Halteglied aufweist, das in der Staubkammer verschwenkbar gehalten ist und an dem der Filterbeutel montierbar ist, sowie ein Schwenkglied, das das Halteglied mit einer Federkraft in Richtung auf dessen ausgeschwenkter Stellung beaufschlagt. Mittels des Schwenkgliedes kann das den Filterbeutel aufnehmende Halteglied verschwenkt werden, indem das Schwenkglied auf das Halteglied eine Federkraft ausübt.
- Günstig ist es, wenn das Schwenkglied am Halteglied angelenkt ist. Die Filterbeutelhalterung ist somit mehrteilig ausgebildet und umfasst zum einen das in der Staubkammer verschwenkbar gehaltene Halteglied und zum anderen das am Halteglied angelenkte Schwenkglied, das bezogen auf das Halteglied verschwenkt werden kann.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen das Schwenkglied und das Halteglied zumindest eine Schwenkfeder eingespannt. Mittels der Schwenkfeder kann vom Schwenkglied eine Federkraft auf das Halteglied ausgeübt werden. Dies ermöglicht es, die beiden Glieder selbsttätig zwischen einer einander angenäherten Stellung und einer einander abgewandten Stellung zu verschwenken, wobei das Halteglied in der einander angenäherten Stellung der beiden Glieder bezogen auf den Einlassstutzen seine eingeschwenkte Stellung einnimmt und wobei das Halteglied in der einander abgewandten Stellung der beiden Glieder bezogen auf den Einlassstutzen seine ausgeschwenkte Stellung einnimmt.
- Wie bereits erläutert, kann der Filterbeutel an der Filterbeutelhalterung montiert werden. Hierzu ist es günstig, wenn das Halteglied zumindest eine Aufnahme aufweist zum Einführen eines Kragens des Filterbeutels. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Halteglied zwei im Abstand zueinander ange ordnete Aufnahmen aufweist, in die jeweils ein Randabschnitt des Kragens des Filterbeutels eingeführt werden kann.
- Vorzugsweise ist der Kragen des Filterbeutels flächig an das Halteglied anlegbar. Hierzu ist es günstig, wenn das Halteglied plattenförmig ausgestaltet ist.
- Von Vorteil ist es, wenn das Schwenkglied plattenförmig ausgestaltet ist. Es weist dadurch eine hohe mechanische Belastbarkeit auf.
- Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Halteglied um eine erste Schwenkachse verschwenkbar an einer Wand der Staubkammer gehalten und das Schwenkglied ist um eine zweite Schwenkachse verschwenkbar am Halteglied gehalten, wobei die beiden Schwenkachsen parallel zueinander ausgerichtet und an einander abgewandten Randbereichen des Haltegliedes angeordnet sind.
- Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass in der Betriebsstellung des Staubsaugers die erste Schwenkachse unterhalb und die zweite Schwenkachse oberhalb des Einlassstutzens angeordnet ist. Dies gibt die Möglichkeit, das Halteglied in seiner eingeschwenkten Stellung im Wesentlichen parallel zu einer Wand der Staubkammer auszurichten, insbesondere parallel zu einer Rückwand der Staubkammer, und in der ausgeschwenkten Stellung kann das Halteglied in die der Staubkammerwand abgewandte Richtung verschwenkt werden, bis es über das freie Ende des Einlassstutzens hervorsteht und der Benutzer auf einfache Weise den Filterbeutel an der dem Einlassstutzen abgewandten Vorderseite des Haltegliedes montieren kann. Das oberhalb des Haltegliedes angeordnete Schwenkglied übt hierbei ausgehend von der einge schwenkten Stellung des Haltegliedes eine Federkraft auf dasselbe aus, durch die es nach Lösen der Arretierungseinrichtung selbsttätig in die ausgeschwenkte Stellung übergeht.
- Die Arretierungseinrichtung weist bei einer bevorzugten Ausführungsform mit einander zusammenwirkende Arretierungselemente auf, die am Schwenkglied bzw. an einer Wand der Staubkammer angeordnet sind. Das Schwenkglied übernimmt bei einer derartigen Ausführungsform eine doppelte Funktion. Zum einen wird mittels des Schwenkgliedes das Halteglied verschwenkt, und zum anderen weist das Schwenkglied zumindest ein Arretierungselement auf zur Arretierung der Filterbeutelhalterung in der eingeschwenkten Stellung.
- Günstig ist es, wenn am Schwenkglied eine Handhabe angeordnet ist, mit der der Benutzer die Arretierungseinrichtung betätigen kann. Die Handhabe ist vorzugsweise an dem der zweiten Schwenkachse abgewandten Rand des Schwenkgliedes angeordnet.
- Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist dem Schwenkglied ein Anlagebereich des Gehäuses zugeordnet, an dem das Schwenkglied beim Ausschwenken des Haltegliedes gleitend anliegt. Der Anlagebereich bildet ein Widerlager für das Schwenkglied aus, an dem sich das Schwenkglied abstützen kann beim Verschwenken des Haltegliedes. Das Schwenkglied kann somit einerseits am Anlagebereich anliegen und andererseits verschwenkbar am Halteglied gehalten sein.
- Der Anlagebereich für das Schwenkglied ist bei einer bevorzugten Ausführungsform vom Rand einer Staubkammeröffnung des Gehäuses ausgebildet.
- Über die Staubkammeröffnung kann der Filterbeutel in die Staubkammer eingeführt und dieser auch wieder entnommen werden. Der Rand der Staubkammeröffnung dient hierbei als Anlagebereich für das Schwenkglied, das sich somit an diesem Rand abstützen kann beim Verschwenken des Haltegliedes.
- Die Staubkammeröffnung des Gehäuses ist mittels eines Deckels verschließbar. Hierbei ist es von Vorteil, wenn der Deckel um eine Schwenkachse verschwenkbar am Gehäuse gehalten ist. Dadurch wird die Handhabung des Staubsaugers zusätzlich vereinfacht.
- Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Schwenkachse des Deckels parallel ausgerichtet ist zur Schwenkachse des Haltegliedes. Es hat sich gezeigt, dass dadurch eine weitere Vereinfachung der Handhabung des Staubsaugers erzielt werden kann. Zum Austausch eines Filterbeutels kann der Benutzer zunächst den Deckel der Staubkammer nach außen schwenken, so dass er die Staubkammeröffnung freigibt und die Filterbeutelhalterung zugänglich ist. Nach Lösen von dessen Arretierungseinrichtung verschwenkt die Filterbeutelhalterung selbsttätig in ihre ausgeschwenkte Stellung und der Benutzer kann einen gefüllten Filterbeutel auf einfache Weise von der Filterbeutelhalterung abnehmen und einen neuen Filterbeutel an der Filterbeutelhalterung festlegen.
- Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Schwenkglied in der ausgeschwenkten Stellung der Filterbeutelhalterung über den Rand der Staubkammeröffnung nach außen hervorsteht. Das hervorstehende Schwenkglied verhindert ein unbeabsichtigtes Schließen der Staubkammeröffnung, da der Deckel der Staubkammeröffnung nicht geschlossen werden kann. Das über den Rand der Staubkammeröffnung hervorstehende Schwenkglied signalisiert dem Benutzer somit intuitiv, dass sich die Filterbeutelhalterung noch nicht in ihrer eingeschwenkten Stellung befindet, die für den Saugbetrieb des Staubsaugers erforderlich ist.
- Vorzugsweise weist die Filterbeutelhalterung ein Sicherungselement auf, das ein Verschwenken der Filterbeutelhalterung in die eingeschwenkte Stellung bei nicht montiertem Filterbeutel blockiert. Es wird somit verhindert, dass die Filterbeutelhalterung unbeabsichtigt in die eingeschwenkte Stellung verschwenkt wird, ohne dass an der Filterbeutelhalterung ein Filterbeutel montiert wurde. Eine derartige Ausführungsform ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Deckel der Staubkammer in der ausgeschwenkten Stellung der Filterbeutelhalterung nicht verschließbar ist. Dem Benutzer wird somit signalisiert, dass er vor Verschließen des Deckels zunächst einen Filterbeutel an der Filterbeutelhalterung zu montieren hat. Erst dann kann die Filterbeutelhalterung eingeschwenkt und daraufhin der Deckel verschlossen werden.
- Bevorzugt ist das Sicherungselement federelastisch in eine Blockadestellung vorgespannt und durch Montieren eines Filterbeutels an der Filterbeutelhalterung ist das Sicherungselement in eine Freigabestellung überführbar. Wird an der Filterbeutelhalterung ein Filterbeutel montiert, so geht das Sicherungselement selbsttätig in seine Freigabestellung über und die Filterbeutelhalterung kann vom Benutzer ohne weiteres in die eingeschwenkte Stellung verschwenkt werden. Sofern jedoch an der Filterbeutelhalterung kein Filterbeutel montiert ist, nimmt das Sicherungselement selbsttätig eine Blockadestellung ein, in der es ein Verschwenken der Filterbeutelhalterung in die eingeschwenkte Stellung blockiert.
- Das Sicherungselement kann beispielsweise als verschwenkbar gelagerter Kipphebel ausgestaltet sein. Hierbei ist es günstig, wenn eine Feder zwischen das Sicherungselement und eine dieses aufnehmende Halterung eingespannt ist.
- Das Sicherungselement ist bevorzugt am Halteglied gehalten. Es kann beispielsweise als zweiarmiger Kipphebel ausgebildet sein, wobei in der ausgeschwenkten Stellung des Haltegliedes ein erster Hebelarm von der Rückseite des Haltegliedes und ein zweiter Hebelarm von der Vorderseite des Haltegliedes absteht. Wird an der Vorderseite des Haltegliedes ein Filterbeutel montiert, so wird vom Kragen des Filterbeutels das Sicherungselement erfasst und so weit verschwenkt, dass die beiden Hebelarme im Wesentlichen parallel zum Halteglied ausgerichtet sind und dieses somit ohne weiteres seine eingeschwenkte Stellung einnehmen kann.
- Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
-
1 : eine schaubildliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Staubsaugers; -
2 : eine Vorderansicht einer Filterbeutelhalterung des Staubsaugers aus1 ; -
3 : eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 der Filterbeutelhalterung aus2 , wobei die Filterbeutelhalterung in einer Staubkammer des Staubsaugers angeordnet ist, und -
4 : eine schaubildliche Darstellung der Filterbeutelhalterung aus2 . - In
1 ist ein Staubsauger10 dargestellt mit einem Gehäuse11 , das mittels in der Zeichnung nicht dargestellter Laufrollen an einer zu reinigenden Bodenfläche entlang verfahrbar ist und an das oberseitig ein Tragegriff12 angeformt ist. In einem seitlichen Bereich umgibt das Gehäuse11 eine Staubkammer14 und auf der der Staubkammer14 abgewandten Seite umfasst das Gehäuse11 ein Zubehörkammer15 . Die Staubkammer14 ist über eine Staubkammeröffnung17 von außen zugänglich. Die Staubkammeröffnung17 kann mittels eines Staubkammerdeckels18 verschlossen werden, der um eine Schwenkachse19 verschwenkbar am Gehäuse12 gelagert ist. Die Schwenkachse19 ist einem Stoßring21 benachbart angeordnet, der einen gummielastischen Belag trägt und das Gehäuse11 in einem unteren Bereich in Umfangsrichtung vollständig umgibt. - Die Zubehörkammer
15 ist mittels eines Zubehördeckels23 verschließbar, der am Gehäuse11 verschwenkbar gelagert ist. Die Zubehörkammer15 nimmt mindestens ein in der Zeichnung zur Erzielung einer bessern Übersicht nicht dargestelltes Zubehörteil, beispielsweise eine Fugendüse des Staubsaugers10 , auf. - Das Gehäuse
11 weist außenseitig einen Sauganschluss25 auf, an die ein Saugschlauch27 anschließbar ist. Der Saugschlauch27 ist an seinem freien Ende mit einem Saugrohr28 lösbar verbindbar, das an seinem freien Ende eine Bodendüse29 trägt. - Der Sauganschluss
25 steht über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Saugleitung mit einem Einlassstutzen31 in Strömungsverbindung, der in die Staubkammer14 einmündet. Die Staubkammer14 nimmt einen an sich bekannten und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellten Filterbeutel auf und kann mittels eines an sich bekannten und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellten Saugaggregates, das innerhalb des Gehäuses11 angeordnet ist, über eine Absaugöffnung, an der innerhalb der Staubkammer14 ein Filterelement33 angeordnet ist, mit Unterdruck beaufschlagt werden. Mit Schmutz- und Staubteilen beladene Saugluft kann somit ausgehend von der Bodendüse29 über das Saugrohr28 und den Saugschlauch27 in die Staubkammer14 eingesaugt werden. - Der Einlassstutzen
31 ist an einer Rückwand35 der Staubkammer14 gehalten, die oberseitig von einer Deckenwand36 und seitlich von Seitenwänden37 und38 begrenzt wird. Die unterseitige Begrenzung der Staubkammer14 erfolgt durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Bodenwand der Staubkammer14 und außenseitig wird die Staubkammer durch den Staubkammerdeckel18 abgedeckt. - An der Rückwand
35 ist eine Filterbeutelhalterung40 verschwenkbar gehalten, die in den2 ,3 und4 vergrößert dargestellt ist. Sie umfasst ein Halteglied in Form einer Halteplatte41 , die eine zentrale Öffnung42 aufweist und mittels zweier fluchtend zueinander ausgerichteter Schwenkzapfen43 ,44 an der Rückwand35 um eine erste Schwenkachse46 verschwenkbar gehalten ist. - Die Schwenkachse
46 ist unterhalb des Einlassstutzens31 angeordnet und die Halteplatte41 ist zwischen einer in3 in durchgezogener Linie dargestellten eingeschwenkten Stellung und einer in3 gestrichelt dargestellten ausgeschwenkten Stellung hin und her verschwenkbar. In der eingeschwenkten Stellung ist die Halteplatte41 parallel zur Rückwand35 ausgerichtet und liegt an dieser flächig an, wobei der Einlassstutzen31 die Öffnung42 der Halteplatte41 durchgreift. In der ausgeschwenkten Stellung ist der Einlassstutzen31 bezüglich der Öffnung42 zurückgesetzt. - Auf ihrer der Rückwand
35 abgewandten Vorderseite trägt die Halteplatte41 zwei im Abstand zueinander angeordnete Führungsschienen48 ,49 , die im Querschnitt jeweils L-förmig ausgestaltet sind und jeweils eine Aufnahme51 bzw.52 definieren, in die ein seitlicher Randbereich eines Kragens des Filterbeutels eingeführt werden kann zur Montage des Filterbeutels an der Halteplatte41 . - Oberseitig ist an die Halteplatte
41 ein Schwenkglied in Form einer Schwenkplatte54 angelenkt, wobei zwischen die Schwenkplatte54 und die Halteplatte41 eine Schwenkfeder56 eingespannt ist. Die Schwenkplatte54 trägt an ihrem der Halteplatte41 abgewandten Rand58 eine Rastnase59 . In der eingeschwenkten Stellung der Filterbeutelhalterung40 legt sich die Schwenkplatte54 innenseitig an die Deckenwand36 der Staubkammer14 an, wobei die Rastnase59 in eine korrespondierende Rastaufnahme60 der Deckenwand36 eintaucht. Die Rastnase59 bildet somit in Kombination mit der Rastaufnahme60 eine Arretierungseinrichtung, mit deren Hilfe die Filterbeutelhalterung40 in ihrer eingeschwenkten Stellung arretiert werden kann. - An ihrem Rand
58 trägt die Schwenkplatte14 eine über den Rand58 vorspringende Handhabe62 , die vom Benutzer in der eingeschwenkten Stellung der Filterbeutelhalterung40 ergriffen werden kann, um die Schwenkplatte54 so weit in Richtung der Halteplatte41 zu verschwenken, dass die Rastaufnahme60 die Rastnase59 freigibt. Die Schwenkplatte54 gleitet dann selbsttätig aufgrund der Federkraft der Schwenkfeder56 am freien Rand64 der Deckenwand36 entlang, wobei gleichzeitig die Halteplatte41 in die der Rückwand35 abgewandte Richtung nach vorne verschwenkt wird, so dass die Filterbeutelhalterung40 selbsttätig ihre ausgeschwenkte Stellung einnimmt. - Seitlich neben der Öffnung
42 trägt die Halteplatte41 ein Sicherungselement in Form eines zweiarmigen Kipphebels66 , der entgegen einer auf ihn einwirkenden Federkraft einer Kippfeder67 , die zwischen den Kipphebel66 und die Halteplatte41 eingespannt ist, in eine parallel zur Halteplatte41 ausgerichtete Kippstellung verschwenkbar ist. Nimmt die Filterbeutelhalterung40 ihre ausgeschwenkte Stellung ein und ist an der Vorderseite der Halteplatte41 kein Filterbeutel montiert, wie dies in3 gestrichelt dargestellt ist, so wird der Kipphebel66 von der Kippfeder67 derart verschwenkt, dass er im Wesentlichen senkrecht zur Halteplatte41 ausgerichtet ist und folglich ein vorderer Hebelarm68 von der Vorderseite der Halteplatte41 und ein hinterer Hebelarm69 von der Rückseite der Halteplatte41 absteht. - Wie bereits erläutert, nimmt die Staubkammer
14 zum Betrieb des Staubsaugers10 einen Filterbeutel auf, der in bekannter Weise einen Kragen aufweist mit einer Filterbeutelöffnung. Mit Hilfe des Kragens kann der Filterbeutel an der Vorderseite der Halteplatte41 montiert werden, indem die seitlichen Randbereiche des Kragens in die Aufnahmen51 und52 eingeführt werden, so dass die Filterbeutelöffnung fluchtend zur Öffnung42 der Halteplatte41 ausgerichtet ist. - Um den Filterbeutel an der Halteplatte
41 zu montieren, wird die Filterbeutelhalterung40 in ihre ausgeschwenkte Stellung verschwenkt, indem der Benutzer die Handhabe62 geringfügig nach unten drückt, so dass die Rastaufnahme60 die Rastnase59 freigibt. In der eingeschwenkten Stellung der Filterbeutelhalterung40 steht die Handhabe62 geringfügig über den freien Rand64 der Deckenwand36 hervor, ohne dass dadurch das Schließen der Staubkammeröffnung17 mittels des Staubkammerdeckels18 behindert wird. Gibt die Rastaufnahme60 die Rastnase59 frei, so wird die Filterbeutelhalterung40 aufgrund der Federkraft der Schwenkfeder56 selbsttätig in die ausgeschwenkte Stellung verschwenkt. In dieser Stellung kann der Benutzer den Kragen des Filterbeutels in die Aufnahmen51 und52 einführen. Hierbei wird der Kipphebel66 entgegen der Kraft der Kippfeder67 in seine parallel zur Halteplatte51 ausgerichtete Stellung verkippt. Anschließend kann die Filterbeutelhalterung 40 vom Benutzer wieder eingeschwenkt werden, wobei die Halteplatte51 an der Rückwand35 und die Schwenkplatte54 an der Deckenwand36 zur Anlage gelangt und die Rastnase59 in die Rastaufnahme60 einrastet. Der an der Halteplatte41 montierte Filterbeutel wird hierbei in Richtung des Einlassstutzens31 verschwenkt, so dass dieser die Öffnung42 der Halteplatte41 durchgreift und in die Filterbeutelöffnung eintaucht. Anschließend kann der Staubkammerdeckel18 verschlossen und der Staubsauger10 in Betrieb gesetzt werden. Zur Entnahme eines gefüllten Filterbeutels kann der Benutzer die Filterbeutelhalterung wieder in die ausgeschwenkte Stellung verschwenken und den Kragen des Filterbeutels aus den Aufnahmen51 und52 herausnehmen. - Sollte der Benutzer nach der Entnahme eines gefüllten Filterbeutels aus der Staubkammer
14 vergessen, einen neuen Filterbeutel an der Halteplatte41 zu montieren, so nimmt der Kipphebel66 in der ausgeschwenkten Stellung der Filterbeutelhalterung40 seine in2 gestrichelt dargestellte Blockadestellung ein, in der die beiden Hebelarme68 und69 von der Halteplatte41 abstehen. Dadurch wird ein Verschwenken der Filterbeutelhalterung40 in die eingeschwenkte Stellung verhindert, insbesondere kann die Schwenkplatte54 nicht flächig an der Deckenwand36 anliegen. Der vordere Rand der Schwenkplatte54 steht vielmehr in diesem Falle über den freien Rand64 der Deckenwand36 so weit hervor, dass der Staubkammerdeckel18 nicht geschlossen werden kann. Dies signalisiert dem Benutzer, dass der Staubsauger10 nicht betriebsbereit ist, da an der Halteplatte41 kein Filterbeutel montiert wurde.
Claims (19)
- Staubsauger mit einem Gehäuse, das eine Staubkammer zur Aufnahme eines Filterbeutels aufweist sowie einen Sauganschluss, der mit einem in die Staubkammer einmündenden Einlassstutzen in Strömungsverbindung steht, wobei am Einlassstutzen eine Filterbeutelhalterung angeordnet ist, an der der Filterbeutel montierbar ist, wobei die Filterbeutelhalterung zwischen einer eingeschwenkten Stellung, in der der Einlassstutzen eine Öffnung der Filterbeutelhalterung durchgreift, und einer ausgeschwenkten Stellung, in der der Einlassstutzen bezüglich der Öffnung der Filterbeutelhalterung zurückgesetzt ist, hin und her verschwenkbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterbeutelhalterung (
40 ) federelastisch in die ausgeschwenkte Stellung vorgespannt ist und mittels eine Arretiereinrichtung (59 ,60 ) in der eingeschwenkten Stellung lösbar arretierbar ist. - Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterbeutelhalterung (
40 ) ein Halteglied (41 ) aufweist, das in der Staubkammer (14 ) verschwenkbar gehalten ist und an dem der Filterbeutel montierbar ist, sowie ein Schwenkglied (54 ), das das Halteglied (41 ) mit einer Federkraft in Richtung auf dessen ausgeschwenkter Stellung beaufschlagt. - Staubsauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkglied (
54 ) am Halteglied (41 ) angelenkt ist. - Staubsauger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen das Schwenkglied (
54 ) und das Halteglied (41 ) zumindest eine Schwenkfeder (56 ) eingespannt ist. - Staubsauger nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied (
41 ) zumindest eine Aufnahme (51 ,52 ) aufweist zum Einführen eines Kragens des Filterbeutels. - Staubsauger nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied (
41 ) plattenförmig ausgestaltet ist. - Staubsauger nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkglied (
54 ) plattenförmig ausgestaltet ist. - Staubsauger nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied (
41 ) um eine erste Schwenkachse (46 ) verschwenkbar an einer Wand (35 ) der Staubkammer (14 ) gehalten ist und dass das Schwenkglied (54 ) um eine zweite Schwenkachse (57 ) verschwenkbar am Halteglied (41 ) gehalten ist, wobei die beiden Schwenkachsen (46 47 ) parallel zueinander ausgerichtet und an einander abgewandten Randbereichen des Haltegliedes (41 ) angeordnet sind. - Staubsauger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsstellung des Staubsaugers (
10 ) die erste Schwenkachse (46 ) unterhalb und die zweite Schwenkachse (57 ) oberhalb des Einlassstutzens (31 ) angeordnet sind. - Staubsauger nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungseinrichtung mit einander zusammenwirkende Arretierungselemente (
59 ,60 ) aufweist, die am Schwenkglied (54 ) bzw. an einer Wand (36 ) der Staubkammer (14 ) angeordnet sind. - Staubsauger nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schwenkglied (
54 ) ein Anlagebereich (64 ) des Gehäuses (11 ) zugeordnet ist, an dem das Schwenkglied (54 ) beim Verschwenken des Halteglieds (41 ) gleitend anliegt. - Staubsauger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlagebereich vom Rand (
64 ) einer Staubkammeröffnung (17 ) ausgebildet ist. - Staubsauger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Staubkammeröffnung (
17 ) mittels eines Deckels (18 ) verschließbar ist, wobei der Deckel (18 ) um eine Schwenkachse (19 ) verschwenkbar am Gehäuse gehalten ist. - Staubsauger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (
19 ) des Deckels (18 ) parallel ausgerichtet ist zur Schwenkachse (46 ) des Halteglieds (41 ). - Staubsauger nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkglied (
54 ) in der ausgeschwenkten Stellung der Filterhalterung (40 ) über den Rand (64 ) der Staubkammeröffnung (17 ) nach außen hervorsteht. - Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterhalterung (
40 ) ein Sicherungselement (66 ) aufweist, das ein Verschwenken der Filterhalterung (40 ) in die eingeschwenkte Stellung bei nicht montiertem Filterbeutel blockiert. - Staubsauger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
66 ) federelastisch in eine Blockadestellung vorgespannt ist und durch Montieren eines Filterbeutels an der Filterbeutelhalterung (40 ) in eine Freigabestellung überführbar ist. - Staubsauger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement als verschwenkbar gelagerter Kipphebel (
66 ) ausgestaltet ist. - Staubsauger nach Anspruch 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
66 ) am Halteglied (41 ) gehalten ist.
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Effective date: 20111011 |