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DE102005058674B4 - Zusatzvorrichtung für ein Arbeitsmittel, insbesondere eine Spirale, zur Beseitigung einer Verstopfung in einer Abflussleitung - Google Patents

Zusatzvorrichtung für ein Arbeitsmittel, insbesondere eine Spirale, zur Beseitigung einer Verstopfung in einer Abflussleitung Download PDF

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DE102005058674B4
DE102005058674B4 DE102005058674A DE102005058674A DE102005058674B4 DE 102005058674 B4 DE102005058674 B4 DE 102005058674B4 DE 102005058674 A DE102005058674 A DE 102005058674A DE 102005058674 A DE102005058674 A DE 102005058674A DE 102005058674 B4 DE102005058674 B4 DE 102005058674B4
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Abstract

Zusatzvorrichtung für ein Arbeitsmittel insbesondere eine Spirale (7) zur Beseitigung einer Verstopfung in einer Abflussleitung, gekennzeichnet durch einen in den Einlass eines Abwasserrohres (5) einsetzbaren, ringförmig ausgebildeten Rohrabschnitt (10) mit einer Hohlkammer (1), durch dessen Zentralöffnung (9) hindurch das längliche, vorzugsweise flexibel ausgebildete Arbeitsmittel zur mechanischen Beseitigung der Rohrverstopfung im wesentlichen passgenau einschiebbar ist, wobei der Rohrabschnitt (10) gegenüber dem Abwasserrohr (5) nach außen zu abdichtet und gegenüber dem Arbeitsmittel nach innen zu überwiegend abdichtet, und der Rohrabschnitt (10) rückseitig einen Anschluss (3) für Druckwasser (11) und vorderseitig wenigstens eine Austrittsöffnung (8) aufweist, so dass das Druckwasser (11) in das Abwasserrohr (5) einführbar ist, um abgelöste Teile der Rohrverstopfung wegzuspülen und beim Herausziehen des Arbeitsmittels dieses von anhaftenden, abgelösten Teilen der Rohrverstopfung zu reinigen, wobei der Rohrabschnitt (10) aus einem unstarren Werkstoff besteht, so dass er durch das eingeleitete Druckwasser (11) bis in Anlage an das Abwasserrohr (5) und/oder die...

Description

  • In der Sanitärtechnik werden Sanitärgegenstände, wie z. B. Waschtische, Badewannen, WCs, Duschen und Spülbecken i. a. über Einzelleitungen entwässert, die zu einer Sammelabflussleitung zusammengeführt werden.
  • Sind solche Abwasserleitungen verstopft, d. h. es wird nicht mehr die volle Sollabwassermenge abgeführt, wird zur Beseitigung der Verstopfung ein Hilfsmittel verwendet. Ein weit verbreiteter Rohrreiniger ist die Spirale, die aus verdrehten oder miteinander verflochtenen Stahldrähten als flexible Welle ausgebildet ist. Diese wird normalerweise so eingesetzt, dass über einen Zugang an dem verstopften Rohr üblicherweise durch Demontage des Syphons die Spirale eingeführt wird und mit ihr unter Drehbewegung so lange auf den Verschlusspfropfen gestoßen wird, bis dieser zerkleinert und durchgestoßen ist. Die Verschlussstelle wird dabei meist schlagartig frei und das angestaute Schmutzwasser kann abfließen. Die Spirale wird dabei mit einer Hand gehalten, nachgeschoben und mit der anderen Hand vermittels einer Kurbel in Drehbewegung versetzt.
  • Dieses Verfahren bringt mehrere Nachteile mit sich, denn wenn das angesammelte Abwasser abgeflossen ist, ist die Verengung meistens noch nicht vollständig beseitigt. Aus diesem Grund wird nach dem Durchstoßen der Verstopfung mit der Spirale üblicherweise noch eine Zeitlang weitergearbeitet, um restliche, festgesetzte Teilchen zu lösen. Da das Wasser aber bereits abgeflossen ist, werden die sich dann noch lösenden Partikel nicht unmittelbar weggespült. Somit besteht Gefahr, dass sich die betroffene Stelle bald wieder zusetzt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Spirale stark verschmutzt wird und der Nutzer, wenn er die Spirale aus dem Abwasserrohr herauszieht, oft den Fußboden, Wände oder umliegende Gegenständen verschmutzt. Des weiteren ist die Spirale nach Gebrauch nur umständlich zu reinigen.
  • Zum Stand der Technik ist hierzu aus der US 23 12 826 eine Rohrreinigungsvorrichtung mit einer auf ein Abwasserrohr aufsetzbaren Abdichtglocke bekannt, in der vermittels einer vorgeschalteten, von Druckwasser durchflossenen Spirale ein rotierender und pulsierender Wasserfluss erzeugt wird, der in das Abwasserrohr eintritt. Des weiteren beschreibt die DE 298 18 864 U1 einen in einer Spirale geführten Druckwasserschlauch, der in den Beginn eines Abwasserrohrs einführbar ist, um durch Stollen und Spülen Verstopfungen zu beseitigen. Diese Spirale dient in erster Linie zum Schutz des Druckwasserschlauches. Eine Rotation der Spirale zur mechanischen Beseitigung von Verstopfungen innerhalb des Abwasserrohrs ist nicht vorgesehen. Schließlich beschreibt die DE 82 32 917 U1 eine durch ein Ablassventil fährbare, flexible Welle, zur Reinigung druckbeaufschlagter Rohre. Des weiteren beschreibt die DE 696 08 615 T2 ein Verfahren einer Vorrichtung zum Reinigen von Rohren über eine eingeführte Lanze mittels Schall. Des weiteren beschreibt die US 5 601 225 A eine Vorrichtung zum Abdichten von Rohren mittels hohler Ringe speziell für die Schweißvorbereitung.
  • Die erfindungsgemäße Zusatzvorrichtung stellt eine Vorrichtung zur Verfügung, welche die Arbeit mit einer Spirale erheblich vereinfacht, bei verkürzter Arbeitszeit eine hohe Reinigungswirkung erzielt und auch von Laien leicht und einfach zu bedienen ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Zusatzvorrichtung wird als erstes auf die Zugangsstelle am Abwasserrohr aufgesetzt und bis zur Dichtheit eingeschoben. Anschließend wird eine handelsübliche Spirale durch eine Zentralöffnung der Zusatzvorrichtung hindurch in den vorderen Teil des verstopften Abwasserrohres eingeführt. Die Zusatzvorrichtung ist über einen Druckwasserschlauch mit einer Wasserentnahmestelle verbindbar und kann über zumindest eine Öffnung Wasser in die verstopfte Leitung einspeisen. Dem Wasser können hierbei Reinigungszusätze beigemischt sein. Ferner kann es im kalten, warmen oder heißen Zustand zugeführt werden.
  • Die druckwasserbeaufschlagte Zusatzvorrichtung sitzt im Klemmsitz im Abwasserrohr von alleine fest, d. h. der Anwender hat beide Hände frei. Der Bereich zwischen der Zusatzvorrichtung und der Rohrinnenwand einerseits und zwischen der Zusatzvorrichtung und der Spirale andererseits ist dabei infolge der Beaufschlagung mit Druckwasser grundsätzlich abgedichtet, wobei aber eine vollständige Abdichtung zwischen der Zusatzvorrichtung und der Spirale aus sicherheitstechnischen Erwägungen heraus weder erwünscht noch zwingend erforderlich ist, wie nachstehend ausgeführt wird: Übliche Entwässerungssysteme basieren überwiegend auf Schwerkraft, d. h. das Abwasser wird über mit Gefälle verlegte Leitungen abgeführt. Damit ein solches System sicher funktioniert, muss immer genügend Luft nachströmen können. Um dies zu gewährleisten, dürfen die Leitungen nicht vollständig gefüllt sein und werden daher für gewisse Teilfüllungsgrade dimensioniert. Meist sind überwiegend im Syphonbereich Rohrabschnitte vorhanden, die nur gesteckt, also nur lose miteinander verbunden sind. Wird daher bei einer Rohrreinigung ein erhöhter Druck auf das System ausgeübt, so besteht vor allem bei Bögen die Gefahr, dass Steckverbindungen auseinander gedrückt werden und das System undicht wird. Ein erhöhtes Risiko besteht insbesondere bei der Anwendung durch Laien, denen dieser Zustand nicht bewusst ist. Somit ist ein vollständiges Abdichten der Zugangsstelle zwingend gar nicht erforderlich, weshalb der erfindungsgemäßen Zusatzvorrichtung insoweit die Funktion einer Überdrucksicherung zukommt. Da im übrigen ein eventueller Wasseraustritt zum Nutzer hin nur eingeschränkt erfolgt, besteht auch nur geringe Gefahr, dass dieser oder die Umgebung nass wird.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist es, dass beim Herausziehen der Spirale eventuell an der Spirale anhaftende Verschmutzungen abgestreift werden, so dass der Anwender nach Beseitigung der Verstopfung automatisch wieder eine saubere, einsatzfähige Spirale in Händen hat.
  • Figurenbeschreibung:
  • Es zeigen
  • 1 eine erfindungsgemäße Zusatzvorrichtung in der Seitenansicht, ohne verdeckte Kanten,
  • 2 die Zusatzvorrichtung bezüglich der Wasseraustrittsöffnungen im Detail, mit verdeckten Kanten,
  • 3 die Zusatzvorrichtung, die sich im verstopften Rohr befindet, mit Spirale und Rohrhülse im Schnitt,
  • 4 die Zusatzvorrichtung in der Vorderansicht ohne Rohrhülse.
  • Die Zusatzvorrichtung besteht aus einem flexiblen, aber doch relativ stabilen Material, z. B. aus einer geeigneten Gummimischung, und weist eine Außen- und eine Innenwand auf, die zusammen eine Hohlkammer (1) bilden. Diese besitzt einen im wesentlichen runden, dem Abwasserrohr (5) angepassten Querschnitt, der sich zum Abwasserrohr, also in 3 nach rechts hin verjüngt. Die Zusatzvorrichtung kann somit leicht in unterschiedliche Rohr-Nennweiten eingeführt werden, und muss abhängig vom Rohrinnendurchmesser nur mehr oder weniger weit in das Abwasserrohr (5) eingesteckt werden. Für einen besseren Halt in der Rohrleitung sorgen auf der Außenseite der Außenwand in Abständen angebrachte, umlaufende, flexible Rippen (4).
  • Die Innenwand kann der Länge nach grundsätzlich zylindrisch ausgebildet sein, verläuft jedoch bevorzugt, wie auch die Außenwandung, vom Nutzer weg leicht konisch, wodurch das Einführen der Spirale (7) erleichtert ist.
  • An der dem Anwender zugewandten Rückseite der Außenwand oder auch seitlich daran ist ein Anschluss (3) für einen Wasserschlauch vorgesehen. Durch diesen strömt nach dem Öffnen der zugehörigen Wasserentnahmestelle oder eines integrierten Ventils, Druckwasser (11) in die Hohlkammer (1) ein. An der Vorderseite, also an der vom Anwender abgewandten Seite, die sich im Innern des zu reinigenden Abwasserrohrs (5) befindet, ist zumindest eine Austrittsöffnung (8) für das Wasser angebracht. Durch diese fließt das Wasser kontinuierlich sowie dabei gegebenenfalls oszillierend in das Abwasserrohr (5) ein, wobei ein Überdruck in der Hohlkammer (1) entsteht, der die Hohlkammer (1) gegen die Rohrinnenwand dichtend anpresst und deren sicheren Halt im Abwasserrohr (5) gewährleistet. Gleichzeitig wird die Innenwand der Hohlkammer (1) gegen die Spirale (7) gepresst, so dass auch hier eine Abdichtung erfolgt und vermieden wird, dass z. B. bei einem Rückstau des Wassers dieses unkontrolliert austritt und zu Schäden führt.
  • Durch Reibung der Spirale (7) an der Innenwand der Hohlkammer (1) kann diese stärker beansprucht werden, weshalb in die Hohlkammer (1) eine an die Hohlkammer (1) angepasste Rohrhülse (6) als austauschbares Verschleißteil eingebracht ist, die diese Reibungskräfte aufnimmt. Die Rohrhülse (6) ist aus einem geeigneten Material hergestellt und weist eine Ringscheibe auf, die dichtend an der Vorderseite der Hohlkammer (1) anliegt. Drückt nun Wasser aus dem Abwasserrohr (5) zurück, wird die Ringscheibe gegen die Vorderseite der Hohlkammer (1) gepresst und dabei der Spalt zwischen Rohrhülse (6) und Vorderseite der Zusatzvorrichtung dicht verschlossen. Die Rohrhülse (6) ist in unterschiedlichen Innendurchmessern fertigbar, so dass durch einen entsprechenden Austausch der Rohrhülse (6) unterschiedliche Spiraldurchmesser zum Einsatz kommen können.
  • Die Wasseraustrittsöffnungen an der Vorderseite der Zusatzvorrichtung sind vorzugsweise so ausgebildet, dass ein Teil nach außen, also zur Innenseite des Abwasserrohrs (5) hin, und ein Teil nach innen, also zur Rohrlängsachse hin gerichtet sind. Bevorzugt sind die Austrittsöffnungen dabei mit einer Komponente in Umlaufsrichtung geneigt ausgerichtet, also mehr oder weniger schräg zur Rohrlängsachse, wodurch ein die Reinigungswirkung erhöhender Drall des Wassers im Abwasserrohr (5) erzeugt wird.
  • Durch diese Anordnung wird die Innenwand des Abwasserrohrs (5), wie auch gleichzeitig die Spirale (7) mit Wasser beaufschlagt und gereinigt.
  • Nach Freilegung der verstopften Stelle kann der Wasserzufluß unterbrochen und die Spirale (7), gegebenenfalls mit einer geeigneten Drehbewegung, aus der Zusatzvorrichtung herausgezogen sowie die Zusatzvorrichtung mit der Hohlkammer (1) aus dem Abwasserrohr (5) entfernt werden.
  • 1
    Hohlkammer
    2
    Wasserzufluss
    3
    Anschluss (für einem Wasserschlauch)
    4
    Rippen
    5
    Abwasserrohr
    6
    Rohrhülse
    7
    Spirale
    8
    Austrittsöffnung (für Wasser)
    9
    Zentralöffnung
    10
    Rohrabschnitt
    11
    Druckwasser

Claims (10)

  1. Zusatzvorrichtung für ein Arbeitsmittel insbesondere eine Spirale (7) zur Beseitigung einer Verstopfung in einer Abflussleitung, gekennzeichnet durch einen in den Einlass eines Abwasserrohres (5) einsetzbaren, ringförmig ausgebildeten Rohrabschnitt (10) mit einer Hohlkammer (1), durch dessen Zentralöffnung (9) hindurch das längliche, vorzugsweise flexibel ausgebildete Arbeitsmittel zur mechanischen Beseitigung der Rohrverstopfung im wesentlichen passgenau einschiebbar ist, wobei der Rohrabschnitt (10) gegenüber dem Abwasserrohr (5) nach außen zu abdichtet und gegenüber dem Arbeitsmittel nach innen zu überwiegend abdichtet, und der Rohrabschnitt (10) rückseitig einen Anschluss (3) für Druckwasser (11) und vorderseitig wenigstens eine Austrittsöffnung (8) aufweist, so dass das Druckwasser (11) in das Abwasserrohr (5) einführbar ist, um abgelöste Teile der Rohrverstopfung wegzuspülen und beim Herausziehen des Arbeitsmittels dieses von anhaftenden, abgelösten Teilen der Rohrverstopfung zu reinigen, wobei der Rohrabschnitt (10) aus einem unstarren Werkstoff besteht, so dass er durch das eingeleitete Druckwasser (11) bis in Anlage an das Abwasserrohr (5) und/oder die Rohrhülse (6) bzw. das Arbeitsmittel radial aufweitbar ist.
  2. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (8) gegenüber der Axialrichtung nach außen und/oder innen geneigt verlaufen.
  3. Zusatzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Austrittsöffnung (8) mit einer Komponente in Umlaufrichtung verläuft, um einen Drall des zuströmenden Wassers im Abwasserrohr (5) zu erzeugen.
  4. Zusatzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Austrittsöffnungen (8) vorgesehen sind, die symmetrisch und/oder unsymmetrisch im Rohrabschnitt (10) verteilt sind.
  5. Zusatzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrabschnitt (10) gegenüber dem Arbeitsmittel nach innen zu nicht vollständig abdichtet und eine Überdrucksicherung bildet.
  6. Zusatzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zentralöffnung (9) des Rohrabschnitts (10) eine austauschbare Rohrhülse (6) eingesetzt werden kann, durch die das Arbeitsmittel im wesentlichen abgedichtet durchführbar ist.
  7. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rohrhülsen (6) mit unterschiedlichen Innendurchmessern in Anpassung an unterschiedlich dimensionierte Arbeitsmittel versehen sind.
  8. Zusatzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Rohrabschnitt (10) mit seiner Außenumfangsfläche zu seiner Vorderseite hin verjüngt.
  9. Zusatzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrabschnitt an seinem Außenumfang axial beabstandet verlaufende Ringrippen aufweist.
  10. Zusatzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrabschnitt (10) aus einem elastischen Werkstoff wie eine Gummimischung hergestellt ist.
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