[go: up one dir, main page]

DE102005057215A1 - Staufach für ein Kraftfahrzeug, Handschuhkasten und Instrumententafel - Google Patents

Staufach für ein Kraftfahrzeug, Handschuhkasten und Instrumententafel Download PDF

Info

Publication number
DE102005057215A1
DE102005057215A1 DE200510057215 DE102005057215A DE102005057215A1 DE 102005057215 A1 DE102005057215 A1 DE 102005057215A1 DE 200510057215 DE200510057215 DE 200510057215 DE 102005057215 A DE102005057215 A DE 102005057215A DE 102005057215 A1 DE102005057215 A1 DE 102005057215A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
storage compartment
storage
cover
instrument panel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE200510057215
Other languages
English (en)
Other versions
DE102005057215B4 (de
Inventor
Rolf Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faurecia Innenraum Systeme GmbH
Original Assignee
Faurecia Innenraum Systeme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE200510057215 priority Critical patent/DE102005057215B4/de
Application filed by Faurecia Innenraum Systeme GmbH filed Critical Faurecia Innenraum Systeme GmbH
Priority to JP2008546338A priority patent/JP4947442B2/ja
Priority to CN2006800446444A priority patent/CN101395035B/zh
Priority to AT06830190T priority patent/ATE423702T1/de
Priority to DE502006002981T priority patent/DE502006002981D1/de
Priority to PCT/EP2006/069058 priority patent/WO2007063074A1/de
Priority to US12/095,141 priority patent/US7533919B2/en
Priority to EP06830190A priority patent/EP1957315B1/de
Publication of DE102005057215A1 publication Critical patent/DE102005057215A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102005057215B4 publication Critical patent/DE102005057215B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R7/00Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
    • B60R7/04Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in driver or passenger space, e.g. using racks
    • B60R7/06Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in driver or passenger space, e.g. using racks mounted on or below dashboards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Staufach für ein Kraftfahrzeug mit einem ersten Stauraum (106), der von einem zweiten Stauraum (108) getrennt ist, und mit einem ersten Deckel (110) zur Abdeckung des ersten Stauraums und mit einem zweiten Deckel (114) zur Abdeckung des zweiten Stauraums, wobei der erste Deckel so ausgebildet ist, dass er eine Fuge (121) zwischen den ersten und zweiten Deckeln verdeckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Staufach für ein Kraftfahrzeug, insbesondere einen Handschuhkasten, sowie eine Instrumententafel mit einem Staufach.
  • Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Staufächer für Kraftfahrzeuge bekannt. Insbesondere ist aus der EP 0 668 189 B1 eine Instrumententafel für ein Kraftfahrzeug bekannt, die zwei Stauräume beinhaltet, welche durch entsprechende Deckel abgedeckt werden. Die Deckel sind nach oben bzw. unten aufschwenkbar.
  • Der Erfindung liegt dem gegenüber die Aufgabe zu Grunde, ein verbessertes Staufach für ein Kraftfahrzeug, insbesondere einen Handschuhkasten, zu schaffen sowie eine verbesserte Instrumententafel mit einem solchen Staufach.
  • Die der Erfindung zu Grunde liegenden Aufgaben werden jeweils mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Erfindungsgemäß wird ein Staufach für ein Kraftfahrzeug geschaffen, welches zumindest erste und zweite Stauräume beinhaltet. Die beiden Stauräume werden durch entsprechende Deckel abgedeckt. Eine Fuge zwischen den Deckeln wird durch einen der Deckel überdeckt.
  • Dies hat den Vorteil, dass eine Doppelpassung der Deckel vermieden werden kann, wodurch die Toleranzsituation zwischen den beiden Deckeln entschärft werden kann. Durch die Überdeckung der Fuge von einem der beiden Deckel wird ferner ein verbessertes Design des Staufachs bzw. des Kraftfahrzeug-Innenraums ermöglicht.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ist einer der Deckel so ausgebildet, dass er die Fuge von einer Sitzposition im Kraftfahrzeug-Innenraum her betrachtet verdeckt.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Stauräume übereinander angeordnet. Die untere Kante des oberen Deckels ist dabei relativ zu der Sitzposition im Kraftfahrzeug-Innenraum vor der oberen Kante des unteren Deckels angeordnet. Hierdurch wird die obere Kante des unteren Deckels aus der Sitzposition betrachtet, verdeckt.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich der obere Deckel über eine Trennwand der Stauräume hinweg. Durch den sich über die Trennwand hinweg erstreckenden Bereich des oberen Deckels wird ein oberer Bereich des unteren Deckels und damit eine Fuge zwischen den Deckeln verdeckt.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Deckel so miteinander gekoppelt, dass bei Öffnung eines der Deckel, der jeweils andere Deckel ebenfalls geöffnet wird.
  • Dies hat den Vorteil, dass einerseits der Stauraum in zwei Stauräume unterteilt ist, so dass verschiedene Gegenstände in die Stauräume einsortiert werden können, und andererseits beide Stauräume durch eine einzige Nutzeraktion zugänglich sind, indem nämlich entweder nur der eine oder der andere der beiden Deckel betätigt wird.
  • Dadurch kann insbesondere vermieden werden, dass ein Benutzer die beiden Deckel nacheinander jeweils gesondert öffnen muss, wenn er oder sie einen bestimmten Gegenstand in den Stauräumen sucht und entnehmen möchte.
  • Die Kopplung der Deckel kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Beispielsweise kann die Kopplung der Deckel mechanisch, insbesondere über einen Hebelmechanismus, realisiert sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Kopplung elektromechanisch erfolgen. Hierbei wird durch Betätigung eines der beiden Deckel ein Aktuator, wie zum Beispiel ein Elektromotor, eingeschaltet, der den jeweils anderen Deckel oder beide Deckel antreibt, um sie zu öffnen.
  • Alternativ oder zusätzlich kann die Kopplung der Deckel auch elektronisch erfolgen. Hierzu wird eine Betätigung eines der beiden Deckel durch den Benutzer sensiert. Dies hat ein Steuerungssignal zur Folge, durch welches ein oder mehrere Aktuatoren, insbesondere Elektromotoren angesteuert werden, um die beiden Deckel zu öffnen. Zur Eingabe eines Öffnungskommandos für die Öffnung der beiden Deckel kann auf einem oder beiden der Deckel oder an der Instrumententafel ein Schalter, wie zum Beispiel ein Druckschalter, berührungsloser Schalter, also zum Beispiel ein kapazitiver oder induktiver Näherungssensor, oder dergleichen angeordnet sein. Die Betätigung eines solchen Schalters wird durch ein Steuergerät, beispielsweise eine sogenannte Electronic Control Unit (ECU) sensiert, so dass die ECU ein oder mehrere Aktuatoren ansteuert, so dass die Deckel geöffnet werden.
  • Die Kopplung der Deckel kann so ausgebildet sein, dass das Schließen der Deckel unabhängig voneinander erfolgen kann, wie zum Beispiel durch manuelles Schließen der Deckel. Die Kopplung der Deckel kann auch so ausgebildet sein, dass durch Schließen eines der Deckel auch der jeweils andere Deckel automatisch mit geschlossen wird. Die hierfür erforderliche Kopplung der Deckel kann wiederum mechanisch, elektromechanisch und/oder elektronisch ausgebildet sein.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung sind die Deckel so miteinander gekoppelt, dass das Öffnen und/oder das Schließen der Deckel im wesentlichen synchron erfolgt.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung ist einer der Stauräume in einer Einbauposition des Staufachs oberhalb des anderen Stauraums angeordnet. Der den oberen Stauraum abdeckende Deckel ist dabei so ausgebildet, dass er in seiner geschlossenen Position eine Fuge zwischen den Deckeln verdeckt.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung hat nur der untere Deckel einen Betätigungsgriff. Die Betätigung des oberen Deckels kann so erfolgen, dass ein Benutzer an einer die Fuge zwischen den Deckeln überdeckenden Kante des oberen Deckels zieht.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung verläuft zwischen den beiden Stauräumen eine in Einbauposition im wesentlichen horizontale Trennwand. Vorzugsweise verdeckt der obere der beiden Deckel die Trennwand, wenn er geschlossen ist.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Deckel über einen Hebel mechanisch gekoppelt. Der Hebel hat eine Achse, die bezüglich eines Gehäuses des Staufachs schwenkbar gelagert ist.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung weist die mechanische Kopplung einen weiteren Hebel auf, der an dem schwenkbar gelagerten Hebel angreift.
  • In einer weiteren Ausführungsform erfolgt die schwenkbare Lagerung der Achse des erstgenannten Hebels durch einen weiteren Hebel, der seinerseits mittels einer Schwenkachse an dem Gehäuse des Staufachs befestigt ist.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung hat der dritte Hebel eine Anschlagfläche zur Begrenzung der Schwenkbewegung.
  • Die mechanische Kopplung der Deckel mit Hilfe von ein oder mehreren Hebeln hat den Vorteil, dass diese robust und mit relativ geringem Aufwand realisierbar ist.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird durch das Staufach ein Handschuhkasten zur Verfügung gestellt.
  • In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Instrumententafel mit einem integrierten erfindungsgemäßen Staufach.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Kopplung der das Staufach abdeckenden Deckel mechanisch, zum Beispiel über ein oder mehrere Hebel, elektromechanisch und/oder elektronisch.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die Kopplung zwischen den Deckeln unterbrochen bzw. eine solche Kopplung nicht vorhanden. Einer der beiden Stauräume beinhaltet einen Energieabsorptionskörper zur Absorption von Stoßenergie. Beispielsweise beinhaltet der untere der beiden Stauräume einen solche Energieabsorptionskörper als Knieaufprallschutz, d.h. als sog. Kneepad. Der Energieabsorptionskörper kann beispielsweise aus einem Schaumstoff, einem Schaumverbundstoff, einer wabenförmigen Struktur oder dergleichen bestehen.
  • In der Ausführungsform mit Energieabsorptionskörper ist der entsprechende Deckel, der den den Energieabsorptionskörper beinhaltenden Stauraum abdeckt, mit einem Gehäuse des Staufachs und/oder der Instrumententafel fest verbunden.
  • Dies ist zur Realisierung von verschiedenen Varianten eines Kraftfahrzeug-Models mit oder ohne Beifahrer Kneepad besonders vorteilhaft, da unabhängig von dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Kneepads dasselbe oder im wesentlichen dasselbe Design der Instrumententafel verwendet werden kann. In der Variante mit Energieabsorptionskörper, insbesondere Kneepad, ist keine Kopplung zwischen den Deckeln gegeben. Der Deckel, welcher den den Energieabsorptionskörper beinhalteten Stauraum abdeckt, ist fest mit der Instrumententafel verbunden. Dieser Deckel wirkt also als Aufprallfläche für die Energieabsorption bei einem Frontalaufprall.
  • Die Realisierung der verschiedenen Varianten eines Kraftfahrzeugmodels mit oder ohne Kneepad bei Beibehaltung desselben äußeren Designs der Instrumententafel ist besonders vorteilhaft für die Realisierung verschiedener Ländervarianten des Kraftfahrzeug-Models, da in einigen Ländern Kneepads gesetzlich vorgeschrieben sind, sowie auch zur Verfügungstellung unterschiedlicher Ausstattungsoptionen je nach Kundenwunsch.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist zumindest einer der beiden Deckel versenkbar. Wenn der betreffende Deckel geöffnet wird, schwenkt oder fährt er teilweise oder vorzugsweise vollständig hinter die Oberfläche der Instrumententafel zurück. Hierdurch kann das Verletzungsrisiko bei einem Aufprall des Kraftfahrzeugs, insbesondere bei einem Frontalaufprall, minimiert werden.
  • Insbesondere können hierdurch Verletzungen an einem geöffneten und in dem Kraftfahrzeug-Innenraum hinein ragenden Deckel vermieden werden. Beispielsweise kann vermieden werden, dass ein geöffneter, in den Kraftfahrzeug-Innenraum hineinragender Deckel durch den Airbag gelöst oder beschädigt werden kann. Durch den abgelösten Deckel, Deckelteile oder von dem Deckel abgelöste Partikel bestünde sonst u.U. ein Verletzungsrisiko für die Insassen des Kraftfahrzeugs.
  • Ferner kann hierdurch auch vermieden werden, dass ein sich aufgrund des Aufpralls entfaltender Airbag aufgrund seiner Entfaltungsbewegung den geöffneten Deckel ganz oder teilweise schließt, wobei Körperteile eingequetscht werden könnten.
  • In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung eine Instrumententafel mit einem Staufach, insbesondere mit einem Handschuhkasten. Der Handschuhkasten hat beispielsweise zwei übereinander angeordnete Deckel, die in entgegengesetztem Richtungssinn geöffnet werden können. Die zwischen den Deckeln gebildete Fuge wird durch den oberen der beiden Deckel überdeckt.
  • Das Öffnen und Schließen der Deckel kann mit einer Dreh-, Schwenk- und/oder translatorischen Bewegung erfolgen. Vorzugsweise wird der obere Deckel beim Öffnen teilweise oder vollständig in der Instrumententafel versenkt, so dass der geöffnete obere Deckel nicht oder fast nicht in den Innenraum des Kraftfahrzeugs hinein ragt.
  • In dem unteren Stauraum des Handschuhkastens kann ein Energieabsorptionskörper angeordnet sein. In diesem Fall ist der untere Deckel nicht öffnenbar, das heißt, er ist fest mit dem Gehäuse des Handschuhkastens und/oder mit der Instrumententafel fest verbunden.
  • Statt mit zwei separaten Deckeln können die Stauräume in dem Staufach auch mit einem einzigen Deckel abgedeckt werden, dessen äußere Kontur der Kontur der beiden separaten Deckel in deren jeweiliger Schließposition entspricht. Optional kann dabei auch die Trennwand entfallen, die die beiden Stauräume voneinander trennt.
  • Die vorliegende Erfindung schafft also ein Handschuhkastenmodulsystem, welches verschiedene Ausstattungsvarianten bei jeweils gleichem oder im wesentlichen gleichen äußeren Erscheinungsbild des Staufachs, insbesondere des Handschuhkastens, bzw. der Instrumententafel bietet.
  • Im weiteren werden verschiedene Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Staufachs.
  • 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Staufachs mit mechanischer Kopplung der Deckel.
  • 3 die Ansicht der 2 bei geöffneten Deckeln.
  • 4 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Instrumententafel mit einem Handschuhkasten,
  • 5 eine perspektivische Ansicht der Instrumententafel vom Kraftfahrzeug-Innenraum her bei geöffneten Deckeln,
  • 6 eine Seitenansicht einer Ausstattungsvariante der in der 4 gezeigten Ausführungsform mit Knieaufprallschutz,
  • 7 die Ansicht der 5 in der Ausstattungsvariante mit Knieaufprallschutz,
  • 8 eine perspektivische Ansicht einer Ausstattungsvariante der Instrumententafel mit einem einzigen Deckel,
  • 9 eine perspektivische Ansicht einer Ausstattungsvariante der Instrumententafel gemäß 8 mit einem einzigen Stauraum,
  • 10 eine perspektivische Ansicht einer drehbaren Lagerung für den oberen Deckel zur Versenkung in der Instrumententafel,
  • 11 eine perspektivische Ansicht einer Antriebsvorrichtung mit einer Kulissenführung für den oberen Deckel.
  • Einander entsprechende Elemente in der nachfolgenden Figurenbeschreibung sind mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Die 1 zeigt ein Staufach 100 für ein Kraftfahrzeug, wie zum Beispiel einen Handschuhkasten oder dergleichen. Das Staufach 100 hat ein Gehäuse 102, welches durch eine Trennwand 104 in einen oberen Stauraum 106 und einen unteren Stauraum 108 unterteilt ist. In dem hier betrachteten Ausführungsbeispiel verläuft die Trennwand 104 in ihrer Einbauposition im wesentlichen in horizontale Richtung.
  • Ein Deckel 110 ist an dem Gehäuse 102 um eine Achse 112 nach oben schwenkbar gelagert. In seiner in der 1 dargestellten geschlossenen Position deckt der Deckel 110 den Stauraum 106 ab.
  • Ein weiterer Deckel 114 des Staufachs 100 ist um eine Achse 116 an dem Gehäuse 102 nach unten schwenkbar gelagert. In seiner in der 1 gezeigten geschlossenen Position deckt der Deckel 114 den unteren Stauraum 108 ab.
  • In der hier betrachteten Ausführungsform erstreckt sich der Deckel 110 über die Trennwand 104 hinweg. Dadurch wird an dem Deckel 110 ein Kantenbereich 118 gebildet. Ein Benutzer kann den Deckel 110 in dem Kantenbereich 118 bequem anfassen, um diesen in die Schwenkrichtung 120 nach oben aufzuschwenken. Der Kantenbereich verdeckt den bei geschlossenen Deckeln 110, 114 vom Fahrzeuginnenraum betrachtet dahinter liegenden Bereich 119 des Deckels 114, der eine Fuge 121 mit dem anderen Deckel 110 bildet.
  • Der untere Deckel 114 kann einen Betätigungsgriff 122 aufweisen. Durch Ziehen an dem Betätigungsgriff 122 kann ein Benutzer den unteren Deckel 114 in Schwenkrichtung 124 nach unten aufschwenken.
  • Die beiden Deckel 110 und 114 können über eine Kopplung 126 miteinander gekoppelt sein, so dass bei Öffnung eines der beiden Deckel der jeweils andere Deckel ebenfalls geöffnet wird. Die Kopplung 126 kann so ausgebildet sein, dass das Gleiche auch für das Schließen der Deckel 110, 114 gilt, das heißt, das bei Schließung eines der Deckel der jeweils andere Deckel ebenfalls automatisch mit geschlossen wird.
  • Die Kopplung 126 kann hierzu mechanisch, elektromechanisch und/oder elektronisch ausgebildet sein.
  • In dem hier betrachteten Ausführungsbeispiel ist die Kopplung 126 so ausgebildet, dass beim Schließen der Deckel 110, 114 der Deckel 114 dem Deckel 110 voreilt, so dass der Deckel 144 seine in der 1 gezeigte geschlossene Position erreicht hat bevor der Deckel 110 seine in der 1 gezeigte geschlossene Position erreicht. Dadurch wird vermieden, dass die Deckel 110, 144 kurz vor erreichen der jeweiligen geschlossenen Position mit deren äußeren Kanten aufeinanderprallen.
  • Die 2 zeigt in perspektivischer Ansicht eine mechanische Ausführung der Kopplung 126 mit Hilfe eines Hebelmechanismus.
  • Die Kopplung 126 hat in der Ausführungsform der 2 einen Hebel 128. Der Hebel 128 ist um eine an dem Gehäuse 102 befestigte Achse 130 schwenkbar gelagert. Hierzu hält die Achse 130 einen weiteren Hebel 132, der zwei einander gegenüberliegende Schenkel aufweist, durch die hindurch der Hebel 128 verläuft. Der Hebel 128 ist mit einer zwischen den gegenüberliegenden Schenkeln des Hebels 132 verlaufenden Achse 134 mit dem Hebel 132 verbunden.
  • Ein Ende des Hebels 128 ist mit einem unteren Bereich 136 des unteren Deckels 114 schwenkbar verbunden. An dem anderen Ende des Hebels 128 ist ein weiterer Hebel 138 schwenkbar gelagert. Das andere Ende des Hebels 138 ist mit einem oberen Bereich 140 des oberen Deckels 110 schwenkbar verbunden.
  • In der Ausführungsform der 2 hat der Hebel 132 an seinem der Achse 130 gegenüberliegenden Ende eine Anschlagfläche 142, die die beiden gegenüberliegenden Schenkel des Hebels 132 miteinander verbindet. Die Anschlagfläche 142 hat ein gekrümmtes Profil. Durch die Anschlagfläche 142 wird eine Schwenkbewegung des Hebels 128 um die Achse 134 zum Öffnen bzw. Schließen der Deckel 110 und 114 begrenzt.
  • Zum Öffnen der Deckel 110 und 114 betätigt ein Benutzer einen der beiden Deckel, indem er oder sie beispielsweise den Deckel 110 an dem Kantenbereich 118 ergreift und nach oben zieht, oder indem er oder sie den Deckel 114 mit Hilfe des Betätigungsgriffs 122 in die Schwenkrichtung 124 nach unten zieht.
  • Wenn die Betätigungskraft an dem oberen Deckel 110 angreift, um diesen in Schwenkrichtung 120 aufzuschwenken, wird die Betätigungskraft über den Hebel 138 auf den Hebel 128 übertragen, so dass dieser eine Schwenkbewegung um seine Achse 134 und um die Achse 130 ausführt, die durch die Anschlagfläche 142 begrenzt wird. Hierdurch wird der untere Deckel 114 in Schwenkrichtung 124 geöffnet.
  • Greift die Betätigungskraft dagegen an den unteren Deckel 114 an, um diesen in Schwenkrichtung 124 zu öffnen, so wird die Betätigungskraft über den Hebel 128 und den Hebel 138 zu dem oberen Deckel 110 übertragen, so dass dieser in Schwenkrichtung 120 aufschwenkt, wobei der Hebel 128 wiederum Schwenkbewegungen um die Achsen 134 und 130 ausführt, die durch die Anschlagfläche 142 begrenzt werden.
  • Die 3 zeigt die Stellung der Hebel 128, 132 und 138 bei geöffneten Deckeln 110 und 114.
  • Zum Schließen der Deckel 110 und 114 kann entsprechend vorgegangen werden. Hierzu kann ein Benutzer den oberen Deckel 110 in die Schwenkrichtung 144 nach unten drücken oder den Deckel 114 in die Schwenkrichtung 146 nach oben ziehen. Die entsprechenden Schließkräfte werden dabei über die Kopplung 126 von dem betätigten Deckel auf den jeweils anderen Deckel übertragen.
  • Die 4 zeigt einen Querschnitt einer Instrumententafel 148 mit einem Staufach 100. Das Staufach 100 ist unterhalb eines Beifahrerairbags 150 angeordnet. Der obere Deckel 110 des Staufachs 100 erstreckt sich über die Trennwand 104 hinweg, so dass er eine Fuge 121 zwischen dem oberen Deckel 110 und dem unteren Deckel 114 überdeckt. Aufgrund dessen ist die Fuge 121 für einen Beifahrer 152 nicht sichtbar, wenn sich dieser in seiner normalen Sitzposition auf einem Beifahrersitz 154 befindet.
  • Der obere Deckel 110 hat eine untere Kante 158, die aus Richtung des Beifahrers 152 betrachtet vor einer oberen Kante 160 des unteren Deckels 114 liegt. Daher überdeckt der Deckel 110 die zwischen der unteren Kante 158 und der oberen Kante 160 gebildete Fuge 121, so dass diese in Blickrichtung 162 des Beifahrers 152 unsichtbar ist, wenn die Deckel 110 und 114 geschlossen sind. In der hier betrachteten Ausführungsform wird zwischen einer oberen Wandung 164 des Gehäuses 102 und einer oberen Begrenzung 166 des Stauraums 106 ein Aufnahmebereich 168 für den Deckel 110 gebildet. Der Aufnahmebereich 168 befindet sich in Einbauposition des Staufachs 100 im Inneren der Instrumententafel 148.
  • Beim Öffnen des Deckels 110 wird dieser zumindest teilweise in dem Aufnahmebereich 168 versenkt, wie mit gestrichelten Linien in der 4 dargestellt. Dies kann durch eine Drehbewegung und/oder eine translatorische Bewegung erfolgen, wie weiter unten näher anhand der Ausführungsbeispiele der 10 und 11 erläutert.
  • Zur Öffnung des Staufachs 100 ergreift der Beifahrer 152 den oberen Deckel 110 im Bereich von dessen unterer Kante 158 und zieht die untere Kante nach oben, wobei der Deckel 110 eine Öffnungsbewegung durchführt, durch welche er in den Aufnahmebereich 168 gedreht oder verfahren wird. Falls die beiden Deckel 110 und 114 miteinander gekoppelt sind, öffnet sich gleichzeitig der untere Deckel 114 durch eine Schwenkbewegung in seine in der 4 ebenfalls mit gestrichelten Linien dargestellte, geöffnete Position.
  • Alternativ kann die Öffnung der beiden miteinander gekoppelten Deckel 110 und 114 auch durch Betätigung des Betätigungsgriffs 122 initiiert werden.
  • Zum Schließen der Deckel 110 und 114 kann der Beifahrer 152 den zumindest teilweise in dem Aufnahmebereich 168 versenkten Deckel 110 im Bereich von dessen unterer Kante 158 ergreifen und aus dem Aufnahmebereich 168 herausziehen. Bei miteinander gekoppelten Deckeln 110 und 114 führt dies gleichzeitig zur Schließung des unteren Deckels 114.
  • Alternativ kann der Beifahrer 152 auch die beiden Deckel 110 und 114 schließen, wenn beide miteinander gekoppelt sind, indem er den unteren Deckel 114 betätigt. Dadurch wird der obere Deckel 110 aus seinem Aufnahmebereich 168 heraus in seine geschlossene Position gedreht bzw. verfahren.
  • Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, da ein Ergreifen des oberen Deckels 110 im Bereich von dessen unterer Kante 158 für den Beifahrer 152 mit Schwierigkeiten verbunden sein kann, insbesondere wenn der Deckel 110 vollständig in den Aufnahmebereich 168 versenkt worden ist. In diesem Fall ist die Schließung des oberen Deckels 110 aufgrund einer Betätigung des unteren Deckels 114 vorteilhaft.
  • Ein weiterer Vorteil der Ausführungsform der 4 besteht darin, dass aufgrund der zumindest teilweisen Versenkbarkeit des Deckels 110 in dem Aufnahmebereich 168 vermieden werden kann, dass der Beifahrer-Airbag 150 bei seiner Entfaltung auf dem geöffneten Deckel 110 aufschlägt, wodurch Verletzungen resultieren könnten.
  • Die 5 zeigt die Instrumententafel 148 in perspektivischer Ansicht vom Kraftfahrzeug-Innenraum her betrachtet, bei geöffneten Deckeln 110 und 114. In der hier dargestellten Ausführungsform ist das Staufach 100 als geteilter Handschuhkasten mit zwei übereinander liegenden Stauräumen 106 und 108 (vgl. 1 und 4) ausgebildet. Der obere Deckel 110 ist in seiner dargestellten Öffnungsposition fast vollständig in die Instrumententafel 148 hinein versenkt.
  • Die 6 zeigt eine Ausstattungsvariante der in den 4 und 5 dargestellten Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform befindet sich in dem unteren Stauraum 108 ein Energieabsorptionskörper 170. Durch den unteren Deckel 114 wird eine dem Energieabsorptionskörper 170 vorgelagerte Aufprallfläche gebildet. Der Deckel 114 ist in dieser Ausführungsform nicht zu öffnen, sondern mit der Instrumententafel 148 fest verbunden.
  • Durch den Energieabsorptionskörper 170 und den vorgelagerten Deckel 114 wird hier also ein Knieaufprallschutz, das heißt ein sogenanntes Kneepad, geschaffen. Die äußere Kontur der Instrumententafel 148 ist dabei im wesentlichen identisch zu der äußeren Kontur in der Ausführungsform der 4 mit dem Unterschied, dass der Betätigungsgriff 122 entfällt, da sich ja der untere Deckel 114 nicht öffnen lässt.
  • Der Energieabsorptionskörper 170 kann zum Beispiel aus einem Schaumstoff oder einem Schaumverbundwerkstoff bestehen und/oder eine wabenförmige Struktur zur Energieabsorption aufweisen.
  • Die 7 zeigt die Ausführungsvariante der Instrumententafel der 6 in perspektivischer Ansicht bei geöffnetem oberen Deckel 110. Bei dieser Ausführungsvariante ist die Kopplung 126 (vgl. 1, 2 und 3) zwischen den Deckeln 110 und 114 nicht realisiert oder aufgehoben, so dass sich der Deckel 110 unabhängig von dem Deckel 114 öffnen und schließen lässt. Beispielsweise wird die Kopplung der Deckel 110 und 114 dadurch aufgehoben, dass die Hebel 128, 132 und 138 (vgl. 2 und 3) nicht montiert werden.
  • Die 8 zeigt eine weitere Ausstattungsvariante der in den 4 bis 7 dargestellten Ausführungsformen der Instrumententafel 148. In dieser Ausstattungsvariante werden die Stauräume 106 und 108 durch einen einzigen Deckel 172 abgedeckt, der um die untere Achse 116 schwenkbar ist. Der Deckel 172 hat im wesentlichen dieselbe Kontur, wie die Deckel 110 und 114, wenn sich diese in ihrer geschlossenen Position befinden.
  • Die 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausstattungsvariante, die weitgehend der Ausführungsform der 8 entspricht, wobei die Trennwand 104 entfallen ist.
  • Wie anhand der 4 bis 9 dargestellt, wird also ein Handschuhkastensystem geschaffen, welches verschiedene Ausstattungsvarianten ermöglicht, wobei das äußere Erscheinungsbild der Instrumententafel 148 jeweils im wesentlichen unverändert bleibt. Durch den modularen Aufbau lassen sich so kostengünstig verschiedene Ausstattungs varianten, je nach Kundenwunsch und je nach den in den jeweiligen Ländern bestehenden gesetzlichen Regelungen schaffen.
  • Die 10 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Befestigungselement 174, durch welches der Stauraum 106 (vgl. 1 und 4 bis 8) nach vorne abgeschlossen wird. In dem Befestigungselement 174 ist eine Öffnung 176 gebildet, durch die der Stauraum 106 bei geöffnetem Deckel 110 zugänglich ist. Durch das Befestigungselement 174 wird der Deckel 110 schwenkbar befestigt, indem das Befestigungselement 174 eine Achse 112 definiert, die bei dieser Ausführungsform in etwa auf der Höhe der Trennwand 104 (vgl. 1 und 4 bis 9) verläuft. An dem Deckel 110 sind seitliche Schenkel 178 angeordnet, über die der Deckel 110 mit der Achse 112 verbunden ist. Wenn der Deckel 110 um die Achse 112 verschwenkt wird, fährt der zumindest teilweise in den Aufnahmebereich 168 (vgl. 4 und 6) ein.
  • Die 11 zeigt in perspektivischer Ansicht eine weitere Ausführungsform des Befestigungselements 174. In der Ausführungsform der 11 wird durch das Befestigungselement 174 eine Kulissenführung 180 gebildet, entlang derer der Deckel 110 geöffnet und geschlossen werden kann. In der hier betrachteten Ausführungsform wird die Öffnungs- und Schließbewegung des Deckels durch einen Elektromotor 182 über ein Zahnrad 184, welches in eine an der Rückseite des Deckels 110 angeordnete Zahnung 186 eingreift, angetrieben. Auch in dieser Ausführungsform kann der Deckel 110 bei seiner Öffnungsbewegung entlang der Kulissenführung 180 zumindest teilweise in den Aufnahmebereich 168 (vgl. 4 und 6) verfahren werden.
  • Das Einschalten des Elektromotors 182 erfolgt beispielsweise durch Betätigung eines Schalters an der Instrumententafel 148 (vgl. 4 bis 9) und/oder durch Betätigung des Betätigungsgriffs 122 (vgl. 1, 4 und 5).
  • 100
    Staufach
    102
    Gehäuse
    104
    Trennwand
    106
    Stauraum
    108
    Stauraum
    110
    Deckel
    112
    Achse
    114
    Deckel
    116
    Achse
    118
    Kantenbereich
    120
    Schwenkrichtung
    121
    Fuge
    122
    Betätigungsgriff
    124
    Schwenkrichtung
    126
    Kopplung
    128
    Hebel
    130
    Achse
    132
    Hebel
    134
    Achse
    136
    Bereich
    138
    Hebel
    140
    Bereich
    142
    Anschlagfläche
    144
    Schwenkrichtung
    146
    Schwenkrichtung
    148
    Instrumententafel
    150
    Beifahrerairbag
    152
    Beifahrer
    154
    Beifahrersitz
    158
    untere Kante
    160
    obere Kante
    162
    Blickrichtung
    164
    Wandung
    166
    Begrenzung
    168
    Aufnahmebereich
    170
    Energieabsorptionskörper
    172
    Deckel
    174
    Befestigungselement
    176
    Öffnung
    178
    Schenkel
    180
    Kulissenführung
    182
    Elektromotor
    184
    Zahnrad
    186
    Zahnung

Claims (20)

  1. Staufach für ein Kraftfahrzeug mit einem ersten Stauraum (106), der von einem zweiten Stauraum (108) getrennt ist, und mit einem ersten Deckel (110) zur Abdeckung des ersten Stauraums und mit einem zweiten Deckel (114) zur Abdeckung des zweiten Stauraums, wobei der erste Deckel so ausgebildet ist, dass er eine Fuge (121) zwischen den ersten und zweiten Deckeln verdeckt.
  2. Staufach nach Anspruch 1, wobei der erste Deckel so ausgebildet ist, dass, wenn sich das Staufach in seiner Einbauposition in dem Kraftfahrzeug befindet, die Fuge von einer Sitzposition (154, 162) in dem Innenraum des Kraftfahrzeugs aus betrachtet, verdeckt wird.
  3. Staufach nach Anspruch 2, wobei eine untere Kante (158) des ersten Deckels aus der Sitzposition betrachtet vor einer oberen Kante (160) des zweiten Deckels liegt.
  4. Staufach nach Anspruch 1, 2 oder 3, mit einer Trennwand (104) zur Trennung der ersten und zweiten Stauräume, wobei sich der erste Deckel über die Trennwand hinweg erstreckt.
  5. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Stauraum in einer Einbauposition oberhalb des zweiten Stauraums angeordnet ist.
  6. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die ersten und zweiten Deckel so miteinander gekoppelt sind (126), dass bei Öffnung eines der Deckel der andere Deckel ebenfalls geöffnet wird.
  7. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Deckel so miteinander gekoppelt sind, dass bei Schließung eines der Deckel der andere Deckel ebenfalls geschlossen wird.
  8. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei nur der zweite Deckel einen Betätigungsgriff (122) aufweist.
  9. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zweite Deckel einen oberen Bereich (119) hat, der von einem sich über eine Trennwand (104) hinweg erstreckenden Bereich (118) des ersten Deckels in einer Einbauposition verdeckt wird, wenn die Deckel geschlossen sind.
  10. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Hebelmechanismus (128, 134, 138) für die mechanische Kopplung der ersten und zweiten Deckel.
  11. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kopplung (126) der ersten und zweiten Deckel mechanisch, elektromechanisch und/oder elektronisch ausgebildet ist.
  12. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei einer der Stauräume einen Energieabsorptionskörper (170) beinhaltet.
  13. Staufach nach Anspruch 12, wobei durch den Energieabsorptionskörper ein Knieaufprallschutz gegeben ist.
  14. Staufach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest einer der Deckel in seiner Öffnungsposition zumindest teilweise versenkt ist.
  15. Instrumententafel mit einem Staufach (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  16. Instrumententafel nach Anspruch 15, wobei es sich bei dem Staufach um einen Handschuhkasten handelt.
  17. Instrumententafel nach Anspruch 15 oder 16, wobei einer der Stauräume einen Energieabsorptionskörper (108) beinhaltet.
  18. Instrumententafel nach Anspruch 17, wobei der Deckel, welcher den den Energieabsorptionskörper beinhaltenden Stauraum abdeckt, nicht öffnenbar ist.
  19. Instrumententafel nach einem der Ansprüche 15 bis 18, wobei zumindest einer der Deckel zumindest teilweise in die Instrumententafel hinein versenkbar ist.
  20. Instrumententafel nach Anspruch 19, wobei der zumindest eine Deckel vollständig in die Instrumententafel versenkbar ist.
DE200510057215 2005-11-29 2005-11-29 Staufach für ein Kraftfahrzeug und Instrumententafel Expired - Fee Related DE102005057215B4 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510057215 DE102005057215B4 (de) 2005-11-29 2005-11-29 Staufach für ein Kraftfahrzeug und Instrumententafel
CN2006800446444A CN101395035B (zh) 2005-11-29 2006-11-29 机动车杂物箱、手套箱和仪表盘
AT06830190T ATE423702T1 (de) 2005-11-29 2006-11-29 Staufach für ein kraftfahrzeug, handschuhkasten und instrumententafel
DE502006002981T DE502006002981D1 (de) 2005-11-29 2006-11-29 D instrumententafel
JP2008546338A JP4947442B2 (ja) 2005-11-29 2006-11-29 自動車用収納室
PCT/EP2006/069058 WO2007063074A1 (de) 2005-11-29 2006-11-29 Staufach für ein kraftfahrzeug, handschuhkasten und instrumententafel
US12/095,141 US7533919B2 (en) 2005-11-29 2006-11-29 Storage compartment for a motor vehicle, glove compartment and dash board
EP06830190A EP1957315B1 (de) 2005-11-29 2006-11-29 Staufach für ein kraftfahrzeug, handschuhkasten und instrumententafel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510057215 DE102005057215B4 (de) 2005-11-29 2005-11-29 Staufach für ein Kraftfahrzeug und Instrumententafel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102005057215A1 true DE102005057215A1 (de) 2007-05-31
DE102005057215B4 DE102005057215B4 (de) 2013-04-11

Family

ID=38037821

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510057215 Expired - Fee Related DE102005057215B4 (de) 2005-11-29 2005-11-29 Staufach für ein Kraftfahrzeug und Instrumententafel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005057215B4 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008010428A1 (de) * 2008-02-21 2009-08-27 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit Armaturenkonsole
WO2009143969A1 (de) * 2008-05-31 2009-12-03 Volkswagen Aktiengesellschaft Ablagefach in einem fahrzeug, insbesondere in einer instrumententafel eines fahrzeugs
EP2397371A1 (de) * 2010-06-17 2011-12-21 Iveco S.p.A. Armaturenbrett eines Fahrzeugs, insbesondere eines industriellen Fahrzeugs

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102022206788A1 (de) * 2022-07-04 2024-01-04 Volkswagen Aktiengesellschaft Verkleidungseinrichtung zur zumindest bereichsweisen Verkleidung einer Karosserie eines Fahrzeugs, Fahrzeug
DE102022207080B4 (de) * 2022-07-11 2024-05-16 Volkswagen Aktiengesellschaft Kindersitzeinrichtung eines Fahrzeugs, Fahrzeug

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0668189B1 (de) * 1994-02-22 1997-06-04 Regie Nationale Des Usines Renault S.A. Armaturenbrett eines Kraftfahrzeugs
DE19607428C2 (de) * 1996-02-28 1999-01-28 Daimler Benz Ag Innenraumverkleidungsteil aus Kunststoff
EP1048525A1 (de) * 1999-04-28 2000-11-02 Ecia Industrie Behälter, insbesondere für Kraftfahrzeug-Armaturenbrett
DE19930059A1 (de) * 1999-06-30 2001-01-04 Volkswagen Ag Instrumententafel eines Kraftfahrzeugs mit einem Handschuhkasten
EP1193129A1 (de) * 2000-09-26 2002-04-03 Visteon Global Technologies, Inc. Handschuhfach, insbesondere für Kraftfahrzeuge

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0668189B1 (de) * 1994-02-22 1997-06-04 Regie Nationale Des Usines Renault S.A. Armaturenbrett eines Kraftfahrzeugs
DE19607428C2 (de) * 1996-02-28 1999-01-28 Daimler Benz Ag Innenraumverkleidungsteil aus Kunststoff
EP1048525A1 (de) * 1999-04-28 2000-11-02 Ecia Industrie Behälter, insbesondere für Kraftfahrzeug-Armaturenbrett
DE19930059A1 (de) * 1999-06-30 2001-01-04 Volkswagen Ag Instrumententafel eines Kraftfahrzeugs mit einem Handschuhkasten
EP1193129A1 (de) * 2000-09-26 2002-04-03 Visteon Global Technologies, Inc. Handschuhfach, insbesondere für Kraftfahrzeuge

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008010428A1 (de) * 2008-02-21 2009-08-27 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit Armaturenkonsole
WO2009143969A1 (de) * 2008-05-31 2009-12-03 Volkswagen Aktiengesellschaft Ablagefach in einem fahrzeug, insbesondere in einer instrumententafel eines fahrzeugs
EP2397371A1 (de) * 2010-06-17 2011-12-21 Iveco S.p.A. Armaturenbrett eines Fahrzeugs, insbesondere eines industriellen Fahrzeugs

Also Published As

Publication number Publication date
DE102005057215B4 (de) 2013-04-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1957315B1 (de) Staufach für ein kraftfahrzeug, handschuhkasten und instrumententafel
EP1275543B1 (de) Abdeckvorrichtung für einen Verdeckkasten
EP0235383B1 (de) Aufprallschutzeinrichtung für den Insassen eines Kraftfahrzeuges
EP0778386B1 (de) Betätigungseinrichtung zum Entriegeln wenigstens eines schwenkbaren Deckels eines Fahrzeuges, insbesondere Kraftfahrzeuges
WO2013064213A1 (de) Mittelkonsole
DE10146267B4 (de) Verdeck für ein Cabriolet-Fahrzeug
DE102017000394A1 (de) Verkleidungsanordnung zur Verkleidung eines Karosserieelements eines Fahrzeugs
EP3688256B1 (de) Türgriffanordnung einer fahrzeugtür
DE102019104656A1 (de) Notentriegelungsvorrichtung für eine Fahrzeugtür
DE102005057215B4 (de) Staufach für ein Kraftfahrzeug und Instrumententafel
EP0856436B1 (de) Knieschutzsystem für den Beifahrer in Personenkraftwagen
DE102017000799A1 (de) Verkleidungsanordnung zur Verkleidung eines Karosserieelements eines Fahrzeugs, sowie Fahrzeug mit einer solchen Verkleidungsanordnung
DE102005057188A1 (de) Handschuhkasten und Instrumententafel
DE102022104046A1 (de) Fahrzeugtür für einen Kraftwagen sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Fahrzeugtür
DE602005004859T2 (de) Heckklappenanordnung für ein Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeug mit einer solchen Heckklappenanordnung
DE102005057189A1 (de) Staufach für ein Kraftfahrzeug, Handschuhkasten und Instrumententafel
DE102004030882B3 (de) Verdeck für ein Cabriolet-Fahrzeug
DE102015108641A1 (de) Verstellbare Fondkonsole
DE102006005497A1 (de) Nutzfahrzeug mit einem Fahrerraum
DE102007058270B4 (de) Vorrichtung zur Unterbringung von Gegenständen
DE102014200366A1 (de) Kraftfahrzeug
DE10260573A1 (de) Fondablage, insbesondere Hutablage, für ein Fahrzeug
DE102006035795B4 (de) Verdecksystem für ein Kraftfahrzeug
DE3739977A1 (de) Fahrzeugtuer, insbesondere heckklappe bei pkw und kombi, mit einer besonderen bedienvorrichtung versehen
DE102018129133B4 (de) Ein zweistufiges Sicherheitsöffnungssystem für eine Fahrzeugtür

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20130712

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee