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Diese
Anmeldung beansprucht den Nutzen der am 30. Dezember 2004 eingereichten
koreanischen Patentanmeldung Nr. 117243/2004, die hiermit durch
Bezugnahme für
alle Zwecke so eingeschlossen wird, als sei sie hier vollständig dargelegt.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Dünnschichttransistor(TFT)-Arraysubstrat,
und spezieller betrifft ein TFT-Arraysubstrat und ein zugehöriges Herstellverfahren,
mit denen TFTs ohne Passivierungsschicht geschützt werden können und
galvanische Korrosion eines Datenkontaktflecks oder eines Gatekontaktflecks
verhindert werden können.
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Erörterung
der einschlägigen
Technik
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Ein
Flüssigkristalldisplay
(LCD) zeigt durch Steuern der Lichttransmission eines Flüssigkristalls (LC)
unter Verwendung eines elektrischen Felds ein Bild an.
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Ein
LCD steuert den LC unter Verwendung eines elektrischen Felds an,
wie es zwischen einer Pixelelektrode und einer gemeinsamen Elektrode
erzeugt wird, die auf einem oberen bzw. einem unteren Substrat,
die einander zugewandt sind, erzeugt wird.
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Das
LCD verfügt über ein
TFT-Arraysubstrat (unteres Arraysubstrat) und ein Farbfilter-Arraysubstrat
(oberes Arraysubstrat), die einander zugewandt sind, wobei zwischen
den beiden Arraysubstraten ein Abstandshalter angeordnet ist, um
einen Zellenzwischenraum aufrechtzuerhalten, und wobei ein LC diesen
Zellenzwischenraum ausfüllt.
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Das
TFT-Arraysubstrat verfügt über Signalleitungen
TFTs und eine darauf aufgetragene Ausrichtungsschicht zum Ausrichten
des LC.
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Das
Farbfilter-Arraysubstrat verfügt über ein Farbfilter
zum Realisieren von Farben, eine Schwarzmatrix (BM) zum Verhindern
des Ausleckens von Licht zwischen Farbfilterzellen sowie eine darauf
aufgetragene Ausrichtungsschicht zum Ausrichten des LC.
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Bei
diesem LC ist, da die Herstellung des TFT-Arraysubstrats einen Halbleiterprozess
und mehrere Maskenprozesse benötigt,
der zugehörige Herstellprozess
kompliziert, und so sind die Herstellkosten erhöht.
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Um
dieses Problem zu lösen,
ist es wünschenswert
ein TFT-Arraysubstrat
zu entwickeln, bei dem die Anzahl der Maskenprozesse verringert
ist.
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Der
Grund dafür
besteht darin, dass ein Maskenprozess viele Prozesse beinhaltet,
wie einen Dünnschicht-Abscheidungsprozess,
einen Reinigungsprozess, einen Fotolithografieprozess, einen Ätzprozess,
einen Fotoresist-Abhebeprozess sowie einen Untersuchungsprozess.
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In
jüngerer
Zeit wurde ein 4-Masken-Prozess entwickelt, der einen Maskenprozess
weniger als die 5-Masken-Prozesse benötigt, die zuvor den Standard-Maskenprozess
für ein
TFT-Arraysubstrat bildeten.
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Die 1 ist eine Draufsicht eines
einschlägigen
TFT-Arraysubstrats, das unter Verwendung eines 4-Masken-Prozesses
hergestellt wurde, und die 2 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie I-I' in der 1.
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Gemäß der 1 und 2 verfügt das einschlägige TFT-Arraysubstrat
einer LC-Tafel über
ein unteres Substrat 1, eine Gateleitung 2 und
eine Datenleitung 4, die so auf dem unteren Substrat ausgebildet
sind, dass sie einander schneiden, wobei dazwischen eine Gateisolierschicht 12 ausgebildet
ist, einen an jeder Schnittstelle ausgebildeten TFT 30, eine
Pixelelektrode 22, die in einem durch die sich schneidenden
Gate- und Datenleitungen gebildeten Pixelbereich ausgebildet ist,
einen Speicherkondensator 40, der dort ausgebildet ist,
wo ein Teil der Gateleitung 2 mit einer Speicherelektrode 28 überlappt,
einen mit der Gateleitung 2 verbundenen Gatekontaktfleck 50 sowie
einen mit der Datenleitung 4 verbundenen Datenkontaktfleck 60.
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Die
ein Gatesignal liefernde Gateleitung 2 und die ein Datensignal
liefernde Datenleitung 4 schneiden einander, um einen Pixelbereich 5 zu
bilden.
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Das
TFT 30 ermöglicht
es, ein Pixelsignal auf der Datenleitung 4 auf das Gatesignal
auf der Gateleitung hin in die Pixelelektrode 22 zu laden
und auf dieser zu halten. Der TFT 30 verfügt über eine
mit der Gateleitung 2 verbundene Gateelektrode 6,
eine mit der Datenleitung 4 verbundene Sourceelektrode 8 und
eine mit der Pixelelektrode 22 verbundene Drainelektrode 10.
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Der
TFT 30 verfügt
ferner über
eine aktive Schicht 14 in Überlappung mit der Gateelektrode 6, wobei
sich die Gateisolierschicht 12 dazwischen befindet, um
zwischen der Sourceelektrode 8 und der Drainelektrode 10 einen
Kanal zu bilden.
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Eine
aktive Schicht 14 überlappt
mit der Datenleitung 4, einer unteren Datenkontaktfleckelektrode 62 und
der Speicherelektrode 28.
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Ferner
ist auf der aktiven Schicht 14 eine Ohmsche Kontaktschicht 16 für einen
Ohmschen Kontakt zur Datenleitung 4, zur Sourceelektrode 8, zur
Drainelektrode 10, zur unteren Datenkontaktfleckelektrode 62 und
zur Speicherelektrode 28 ausgebildet.
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Die
Pixelelektrode 22 ist im Pixelbereich 5 ausgebildet,
und sie ist über
ein erstes Kontaktloch 20, das eine Passivierungsschicht 18 durchdringt,
mit der Drainelektrode 10 des TFT 30 verbunden.
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Ein
elektrisches Feld wird zwischen der Pixelelektrode 22,
an die über
den TFT 30 ein Pixelsignal geliefert wird, und einer gemeinsamen
Elektrode (nicht dargestellt) erzeugt, an die eine Referenzspannung
geliefert wird. LC-Moleküle
zwischen dem unteren Arraysubstrat und dem oberen Arraysubstrat werden
aufgrund der dielektrischen Anisotropie durch das dielektrische
Feld gedreht.
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Die
Lichttransmission des Pixelbereichs 5 ändert sich entsprechend dem
Rotationsgrad der LC-Moleküle,
so dass eine Grauskala realisiert wird.
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Der
Speicherkondensator 40 verfügt über die Gateleitung 2 und
eine Speicherelektrode 28, die die Gateleitung 2 überlappt,
wobei sich die Gateisolierschicht 12, die aktive Schicht 14 und
die Ohmsche Kontaktschicht 16 dazwischen befinden.
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Die
Speicherelektrode 26 ist über ein in der Passivierungsschicht 18 ausgebildetes
zweites Kontaktloch 42 mit der Pixelelektrode 22 verbunden.
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Der
Speicherkondensator 40 ermöglicht es, ein auf die Pixelelektrode 22 geladenes
Pixelsignal stabil aufrechtzuerhal ten, bis ein nächstes Pixelsignal geladen
wird.
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Der
Gatekontaktfleck 50 ist mit einem Gatetreiber (nicht dargestellt)
verbunden, um ein Gatesignal an die Gateleitung 2 zu liefern.
Der Gatekontaktfleck 50 verfügt über eine sich ausgehend von
der Gateleitung 2 erstreckende untere Gatekontaktfleckelektrode 52 und
eine obere Gatekontaktfleckelektrode 54, die durch ein
drittes Kontaktloch 56 hindurch, das die Gateisolierschicht 12 und
die Passivierungsschicht 18 durchdringt, mit der unteren
Gatekontaktfleckelektrode 52 verbunden.
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Der
Datenkontaktfleck 60 ist mit einem Datentreiber (nicht
dargestellt) verbunden, um ein Datensignal an die Datenleitung 4 zu
liefern. Der Datenkontaktfleck 60 verfügt über eine sich ausgehend von der
Datenleitung 4 erstreckende untere Datenkontaktfleckelektrode 62 und
eine obere Datenkontaktfleckelektrode 64, die durch ein
die Passivierungsschicht 18 durchdringendes viertes Kontaktloch 66 mit
der unteren Datenkontaktfleckelektrode 62 verbunden ist.
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Nun
wird unter Bezugnahme auf die 3A bis 3D detailliert ein Herstellverfahren
für ein
TFT-Arraysubstrat einer LC-Tafel unter Verwendung eines 4-Masken-Prozesses
beschrieben.
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Gemäß der 3A wird eine erste Gruppe leitender
Muster mit einer Gateleitung 2, einer Gateelektrode 6 und
einer unteren Gatekontaktfleckelektrode 52 unter Verwendung
eines ersten Maskenprozesses auf einem unteren Substrat 1 hergestellt.
Als Erstes wird auf dem unteren Substrat 1 eine Gatemetallschicht
unter Verwendung eines Abscheidungsverfahrens (z.B. eines Sputterverfahrens)
hergestellt. Danach wird die Gatemetallschicht durch einen Fotolithografieprozess
und einen Ätzprozess
unter Verwendung einer ersten Maske so strukturiert, dass die erste
Gruppe leitender Muster mit der Gateleitung 2, der Gateelektrode 6 und
der unteren Gatekontaktfleckelektrode 52 erzeugt wird.
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Gemäß der 3B wird eine Gateisolierschicht 12 auf
das untere Substrat 1 aufgetragen, auf dem das Gatemuster
ausgebildet ist. Danach werden ein Halbleitermuster mit einer aktiven
Schicht 14 und einer Ohmschen Kontaktschicht 16 sowie
eine zweite Gruppe leitender Muster mit einer Datenleitung 4,
einer Sourceelektrode 8, einer Drainelektrode 10 und einer
unteren Datenkontaktfleckelektrode 62 sowie eine Speicherelektrode 28 unter
Verwendung der zweiten Maske auf der Gateisolierschicht 12 hergestellt.
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Gemäß der 3C wird eine Datenkontaktfleck 4 mit
einem ersten bis vierten Kontaktloch 20, 42, 56 und 66 durch
einen zweiten Maskenprozess auf der Gateisolierschicht 12 hergestellt,
auf der die zweite Gruppe leitender Muster ausgebildet ist. Genauer
gesagt, wird die Passivierungsschicht 18 durch ein Abscheidungsverfahren
(z.B. Plasma-verstärkte chemische
Dampfabscheidung (PECVD)) auf der gesamten Oberfläche der
Gateisolierschicht 12, auf der das Datenmuster ausgebildet
ist, hergestellt.
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Danach
wird die Passivierungsschicht 18 durch einen Fotolithografieprozess
und einen Ätzprozess
unter Verwendung einer dritten Maske so strukturiert, dass das erste
bis vierte Kontaktloch 20, 42, 56 und 66 ausgebildet
werden.
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Das
erste Kontaktloch 20 durchdringt die Passivierungsschicht 18,
um die Drainelektrode 10 freizulegen, und das zweite Kontaktloch 42 durchdringt
die Passivierungsschicht 18, um die Speicherelektrode 28 freizulegen.
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Das
dritte Kontaktloch 56 durchdringt die Passivierungs schicht 18 und
die Gateisolierschicht 12, um die untere Gatekontaktfleckelektrode 52 freizulegen,
und das vierte Kontaktloch 66 durchdringt die Passivierungsschicht 18,
um die untere Datenkontaktfleckelektrode 62 freizulegen.
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Gemäß der 3D wird eine dritte Gruppe leitender
Muster mit einer Pixelelektrode 22, einer oberen Gatekontaktfleckelektrode 54 und
einer oberen Datenkontaktfleckelektrode 64 unter Verwendung
eines vierten Maskenprozesses auf der Passivierungsschicht 18 hergestellt.
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Das
einschlägige
TFT-Arraysubstrat verfügt über die
Passivierungsschicht 18 zum Schützen des TFT 30.
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Die
Passivierungsschicht 18 wird dadurch hergestellt, dass
ein anorganisches Isoliermaterial unter Verwendung einer PECVD-Vorrichtung
abgeschieden wird oder ein organisches Isoliermaterial unter Verwendung
einer Schleuderbeschichtungsvorrichtung oder einer schleuderfreien
Beschichtungsvorrichtung aufgetragen wird.
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Da
zum Herstellen der Passivierungsschicht 18 eine PECVD-Vorrichtung, eine
Schleudebeschichtungsvorrichtung oder eine schleuderfreie Beschichtungsvorrichtung
benötigt
werden, wie oben beschrieben, sind die Herstellkosten erhöht. Auch
ist die Datenleitung 4 häufig unterbrochen, da sie unter Verwendung
einer einzelnen Schicht hergestellt wird. In diesem Fall ist ein
separater Prozess dazu erforderlich, eine unterbrochene Datenleitung 4 zu
reparieren. Auch wird, wenn die Passivierungsschicht 18 aus
einem organischen Isoliermaterial hergestellt wird, die Pixelelektrode 22 aufgrund
der relativ dicken Passivierungsschicht 18 abgetrennt.
Insbesondere wird die Pixelelektrode 22 auf derjenigen
Seite der Passivierungsschicht 18 abgetrennt, die durch
das Kontaktloch 20 dort, wo die Drainelektrode 10 mit
der Pixelelektro de 22 in Kontakt steht, freigelegt ist.
Dann wird ein Punktdefekt erzeugt, da der Pixelelektrode 22 kein
Pixelsignal durch die Drainelektrode 10 zugeführt wird.
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Auch
beinhaltet der Speicherkondensator 40 die Gateleitung 2 und
die Speicherelektrode 28, die einander überlappen, wobei sich die Gateisolierschicht 12,
die aktive Schicht 14 und die Ohmsche Kontaktschicht 16 dazwischen
befinden.
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In
diesem Fall ist die Kapazität
des Speicherkondensators 40 durch die relativ dicke Gateisolierschicht 12 beeinträchtigt,
die die Gateleitung 2 gegen die Speicherelektrode 28,
die aktive Schicht 14 und die Ohmsche Kontaktschicht 16 isoliert.
Auch wird aufgrund der relativ niedrigen Kapazität des Speicherkondensators 40 eine
Beeinträchtigung
der Bildqualität
(z.B. Flecke) erzeugt. Auch kann während eines folgenden Prozesses
ein Defekt (z.B. eine galvanische Korrosion eines Datenkontaktflecks)
erzeugt werden, da der Datenkontaktfleck beim Herstellen der Passivierungsschicht
geöffnet
wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist die
Erfindung auf ein TFT-Arraysubstrat und ein zugehöriges Herstellverfahren gerichtet,
die eine oder mehrere Probleme aufgrund von Einschränkungen
und Nachteilen der einschlägigen
Technik im Wesentlichen vermeiden.
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Es
ist ein Vorteil der Erfindung, dass ein TFT-Arraysubstrat und ein
zugehöriges
Herstellverfahren geschaffen sind, bei denen TFTs ohne Passivierungsschicht
geschützt
werden können
und die Herstellkosten und die Anzahl erforderlicher Masken gesenkt
werden können.
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Ein
anderer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein TFT-Arraysubstrat
und ein zugehöriges Herstellverfahren
geschaffen sind, die eine galvanische Korrosion aufgrund eines Öffnens eines
Datenkontaktflecks dadurch vermeiden können, dass der Datenkontaktfleck
mit einer Überbrückungsstruktur eines
Gatemetallmusters und eines Datenmetallmusters ausgebildet wird.
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Ein
weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass ein TFT-Arraysubstrat
und ein zugehöriges Herstellverfahren
geschaffen sind, die die Anzahl benötigter Prozesse dadurch senken
können,
dass geradzahlige/ungeradzahlige Datenleitungen getrennt werden,
um eine Struktur zum Schützen
vor statischer Elektrizität
zu schaffen.
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Zusätzliche
Vorteile, Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden teilweise in
der folgenden Beschreibung dargelegt, und teilweise werden sie dem
Fachmann beim Studieren des Folgenden ersichtlich, oder sie ergeben
sich beim Ausüben
der Erfindung. Die Ziele und andere Vorteile der Erfindung können durch
die Struktur realisiert und erreicht werden, wie sie speziell in
der schriftlichen Beschreibung und den zugehörigen Ansprüchen sowie den beigefügten Zeichnungen
dargelegt ist.
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Um
diese Ziele und andere Vorteile zu erreichen, und gemäß dem Zweck
der Erfindung, wie sie realisiert wurde und hier umfassend beschrieben
ist, ist Folgendes geschaffen: TFT-Arraysubstrat mit: einer Gateelektrode,
die mit einer Gateleitung verbunden ist; einer Sourceelektrode,
die mit einer Datenleitung verbunden ist, die die Gateleitung schneidet,
um einen Pixelbereich zu bilden; einer Drainelektrode, die der Sourceelektrode
zugewandt ist, wobei dazwischen ein Kanal eingefügt ist; einer Halbleiterschicht, die
den Kanal zwischen der Sourceelektrode und der Drainelektrode bildet;
einer Kanal-Passivierungsschicht, die auf dem Kanal ausge bildet
ist, um die Halbleiterschicht zu schützen; einer Pixelelektrode, die
so im Pixelbereich angeordnet ist, dass sie mit der Drainelektrode
in Kontakt steht; einem Speicherkondensator mit der sich über die
Gateleitung erstreckenden Pixelelektrode, um auf einer Gateisolierschicht,
auf die ein Halbleiterschichtmuster und ein Metallschichtmuster
aufgeschichtet sind, ein Speichergebiet zu bilden; einem Gatekontaktfleck,
der sich von der Gateleitung aus erstreckt; und ein Datenkontaktfleck,
der mit der Datenleitung verbunden ist.
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Gemäß einer
anderen Erscheinungsform der Erfindung ist Folgendes geschaffen:
ein Verfahren zum Herstellen eines TFT-Arraysubstrats, das Folgendes
beinhaltet: Herstellen einer Gateelektrode, einer Gateleitung, einer
unteren Gatekontaktfleckelektrode und einer unteren Datenkontaktfleckelektrode
auf einem Substrat; Herstellen einer Gateisolierschicht, einer ersten
Halbleiterschicht, einer zweiten Halbleiterschicht und einer Datenmetallschicht
auf der Gateelektrode; Strukturieren der Gateisolierschicht, der
ersten und der zweiten Halbleiterschicht sowie der Datenmetallschicht,
um die Gateleitung, die Datenleitung, eine Datenleitung, einen TFT-Bereich,
einen Gatekontaktfleck und einen Datenkontaktfleck auszubilden und
ein Schnittgebiet auszubilden, das die Gateisolierschicht auf der
Gateleitung freilegt; Auftragen einer transparenten, leitenden Schicht
auf das Substrat, und Strukturieren der transparenten, leitenden
Schicht zum Ausbilden der Source- und Drainelektroden, einer ersten
Halbleiterschicht, die dazwischen einen Kanal bildet, einer Pixelelektrode
in Kontakt mit der Drainelektrode, einer oberen Gatekontaktfleckelektrode
und einer oberen Datenkontaktfleckelektrode im TFT-Bereich; und
Auftragen einer Kanal-Passivierungsschicht auf die dem Kanal entsprechende
erste Halbleiterschicht.
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Es
ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung beispielhaft
und erläuternd
sind und dazu vorgesehen sind, für
eine weitere Erläuterung
der beanspruchten Erfindung zu sorgen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die enthalten sind, um für ein weiteres Verständnis der
Erfindung zu sorgen, und die in diese Anmeldung eingeschlossen sind
und einen Teil derselben bilden, veranschaulichen eine Ausführungsform
(Ausführungsformen)
der Erfindung, und dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, das
Prinzip der Erfindung zu erläutern.
In den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt.
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1 ist
eine Draufsicht eines einschlägigen TFT-Arraysubstrats,
das unter Verwendung eines 4-Masken-Prozesses hergestellt wurde;
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2 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie I-I' in der 1;
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3A bis 3D sind
Schnittansichten zum Veranschaulichen sequenzieller Prozesse zum Herstellen
eines TFT-Arraysubstrats einer LC-Tafel gemäß der einschlägigen Technik;
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4 ist
eine Draufsicht eines TFT-Arraysubstrats gemäß der Erfindung;
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5 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie II-II' in der 4;
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6A und 6B sind
eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht zum Veranschaulichen eines
Verfahrens zum Herstellen einer ersten Gruppe leitender Muster durch
einen ersten Maskenprozess auf dem TFT-Arraysubstrat gemäß der Erfindung;
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7A und 7B sind
eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht zum Veranschaulichen eines
Verfahrens zum Herstellen eines Halbleitermusters, einer zweiten
Gruppe leitender Muster sowie einer Kanal-Passivierungsschicht durch
einen zweiten Maskenprozess auf dem TFT-Arraysubstrat gemäß der Erfindung;
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8A bis 8F sind
Schnittansichten zum Veranschaulichen sequenzieller Prozesse zum Herstellen
der zweiten Gruppe leitender Muster gemäß der Erfindung;
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9A und 9B sind
eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht zum Veranschaulichen eines
Verfahrens zum Herstellen eines Halbleitermusters und einer dritten
Gruppe leitender Muster durch einen dritten Maskenprozess im TFT-Arraysubstrat gemäß der Erfindung;
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10A und 10E sind
Schnittansichten zum Veranschaulichen sequenzieller Prozesse bei der
Herstellung der dritten Gruppe leitender Muster gemäß der Erfindung;
und
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11 ist
eine Draufsicht zum Veranschaulichen eines Teils eines äußeren Kontaktflecks
des TFT-Arraysubstrats gemäß der Erfindung.
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Für den Fachmann
ist es ersichtlich, dass an der Erfindung verschiedene Modifizierungen
und Variationen vorgenommen werden können, ohne vom Grundgedanken
oder Schutzumfang derselben abzuweichen. So soll die Erfindung die
Modifizierungen und Variationen derselben abdecken, vorausgesetzt, dass
sie in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente
fallen.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER VERANSCHAULICHTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
wird detailliert auf die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
Bezug genommen, zu denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele veranschaulicht
sind.
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Die 4 ist
eine Draufsicht eines TFT-Arraysubstrats gemäß der Erfindung, und die 5 ist eine
Schnittansicht entlang einer Linie II-II' in der 4.
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Gemäß den 4 und 5 verfügt das TFT-Arraysubstrat über eine
Gateisolierschicht 112 auf einem Substrat 101,
einen in jedem Schnittabschnitt ausgebildeten TFT 130,
eine Pixelelektrode 122, die in einem durch die sich schneidenden
Gate- und Datenleitungen definierten Pixelbereich 105 ausgebildet
ist, und eine Kanal-Passivierungsschicht 120 zum Schützen des
TFT 130.
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Auch
verfügt
das TFT-Arraysubstrat ferner über
einen Speicherkondensator 140, der durch einen Überlappungsabschnitt
der Gateleitung 102 und der Pixelelektrode 122 gebildet
ist, einen mit der Gateleitung 102 verbundenen Gatekontaktfleck 150 sowie
einen Datenkontaktfleck 160, der durch eine Überbrückungsstruktur
mit der Datenleitung 104 verbunden ist. Die ein Gatesignal
liefernde Gateleitung 102 und die ein Datensignal liefernde
Datenleitung 104 schneiden einander, um den Pixelbereich 105 zu definieren.
Der TFT 130 ermöglicht
es, auf ein Gatesignal auf der Gateleitung 102 hin ein
Pixelsignal auf der Datenleitung 104 auf die Pixelelektrode 122 zu
laden und auf dieser aufrechtzuerhalten.
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Der
TFT 130 verfügt über eine
mit der Gateleitung 102 verbundene Gateelektrode 106,
eine mit der Datenleitung 104 verbundene Sourceelektrode 108 sowie
eine mit der Pixelelek trode 122 verbundene Drainelektrode 110.
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Auch
verfügt
der TFT 130 ferner über
eine aktive Schicht 114 in Überlappung mit der Gateelektrode 106,
wobei sich die Gateisolierschicht 112 dazwischen befindet,
und die zwischen der Sourceelektrode 108 und der Drainelektrode 110 einen
Kanal bildet.
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Die
Gateisolierschicht 112 ist auf der Gateleitung 102 ausgebildet,
und ein Muster einer ersten Halbleiterschicht 147 ist so
ausgebildet, dass es sich ausgehend von der aktiven Schicht 114 auf
der Gateisolierschicht 112 erstreckt. Um den Speicherkondensator 140 herum
ist ein Schlitz 103 ausgebildet, um die Gateisolierschicht 112 freizulegen,
so dass die erste Halbleiterschicht 147 nicht ausgebildet ist.
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Die
aktive Schicht 114 überlappt
auch mit der Datenleitung 104 und einer unteren Datenkontaktfleckelektrode 162.
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Ferner
ist auf der aktiven Schicht 114 eine Ohmsche Kontaktschicht 116 für Ohmschen
Kontakt mit der Datenleitung 104, der Sourceelektrode 108, der
Drainelektrode 110 und der unteren Datenkontaktfleckelektrode 162 ausgebildet.
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Die
Kanal-Passivierungsschicht 120 besteht aus Siliciumoxid
(SiOx) oder Siliciumnitrid (SiNx) auf der aktiven Schicht 114,
die den Kanal zwischen der Sourceelektrode 108 und der
Drainelektrode 110 bildet.
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Die
Kanal-Passivierungsschicht 120 verhindert eine mögliche Beschädigung der
den Kanal bildenden aktiven Schicht 114 während eines
Abhebeprozesses zum Entfernen von Fotoresistmustern, wie sie verwendet
werden, wenn die Sourceelektrode 108, die Drainelektrode 110 und
die Pixelelektrode 122 hergestellt werden, und während eines
Reinigungsprozesses, der vor und nach all diesen Prozessen ausgeführt wird.
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Die
Pixelelektrode 122 ist mit der Drainelektrode 110 des
TFT 130 verbunden.
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Ein
transparentes, leitendes Muster 118 besteht aus demselben
Material wie die Pixelelektrode 122 auf der Sourceelektrode 108,
der Drainelektrode 110 und der Datenleitung 104.
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Das
transparente, leitende Muster 118 bildet eine Überbrückungselektrode 168,
die die Datenleitung 104 mit dem Datenkontaktfleck 150 in
der Überbrückungsstruktur
verbindet.
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Das
auf der Datenleitung 104 ausgebildete transparente, leitende
Muster 118 dient als Unterstützung beim Liefern eines Datensignals
an die Sourceelektrode 108 des TFT 130, wenn die
Datenleitung 104 unterbrochen ist.
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Das
auf der Sourceelektrode 108 und der Drainelektrode 110 hergestellte
transparente, leitende Muster 118 verbindet Korrosion der
Sourceelektrode 108 und der Drainelektrode 110,
die aus einem für
Korrosion anfälligen
Material (z.B. Mo) hergestellt sind.
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Das
transparente, leitende Muster 118 ist so beabstandet, dass
es einen Kurzschluss mit einem benachbarten transparenten, leitenden
Muster 118 oder einer benachbarten Pixelelektrode 122 verhindert.
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Das
auf der Sourceelektrode 108 hergestellte transparente,
leitende Muster 118 und das auf der Drainelektrode 110 hergestellte
transparente, leitende Muster 118 sind um einen vorbestimmten
Abstand von z.B. ungefähr
4-5 m voneinander beabstandet, und das auf der Datenleitung 104 herstellte
transparente, leitende Muster 118 und die Pixelelektrode 122 sind
ebenfalls um einen vorbestimmten Abstand von z.B. 4-5 m voneinander
beabstandet.
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Demgemäß wird zwischen
der Pixelelektrode 122, an die über den TFT 130 ein
Pixelsignal angelegt wird, und einer gemeinsamen Elektroden (nicht
dargestellt), an die eine Referenzspannung angelegt wird, ein elektrisches
Feld erzeugt.
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LC-Moleküle zwischen
dem unteren Arraysubstrat und dem oberen Arraysubstrat drehen sich aufgrund
dielektrischer Anisotropie durch das elektrische Feld.
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Die
Lichttransmission des Pixelbereichs 105 ändert sich
entsprechend dem Rotationsgrad der LC-Moleküle, so dass eine Grauskala
realisiert wird.
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Der
Speicherkondensator 140 verfügt über die Gateleitung 102 und
die Pixelelektrode 122 in Überlappung mit der ersten Halbleiterschicht 147, eine
zweite Halbleiterschicht 149 sowie ein Datenmetallmuster 119 mit
der Gateleitung 102 und der Gateisolierschicht 112 dazwischen.
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Der
Speicherkondensator 140 ermöglicht es, ein auf die Pixelelektrode 122 geladenes
Pixelsignal stabil aufrechtzuerhalten, bis ein nächstes Pixelsignal geladen
wird. Der Gatekontaktfleck 150 ist mit dem Gatetreiber
(nicht dargestellt) verbunden, um ein Gatesignal an die Gateleitung 102 zu
liefern.
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Der
Gatekontaktfleck 150 verfügt über eine sich ausgehend von
der Gateleitung 102 erstreckende untere Gatekontaktfleckelektrode 152 sowie
eine obere Gatekontaktfleckelektrode 156, die durch ein Kontaktloch 154,
das die Gateisolierschicht 112, die erste Halbleiterschicht 147,
die zweite Halbleiterschicht 149 und das Datenmetallmuster 119 durch dringt,
mit der unteren Gatekontaktfleckelektrode 152 verbunden.
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Auch
ist der Datenkontaktfleck 160 mit einem Datentreiber (nicht
dargestellt) verbunden, um ein Datensignal an die Datenleitung 104 zu
liefern.
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Der
Datenkontaktfleck 160 verfügt über eine untere Datenkontaktfleckelektrode 162,
die mit einem Gatemuster auf dem Substrat ausgebildet ist, und eine
obere Datenkontaktfleckelektrode 166, die mit der unteren
Datenkontaktfleckelektrode 162 verbunden ist, wobei sich
die erste Halbleiterschicht 147, die zweite Halbleiterschicht 149 und
das Datenmetallmuster 119 dazwischen befinden.
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Der
aus dem Gatemuster bestehende Datenkontaktfleck 160 ist
durch eine Überbrückungsstruktur
mit der Datenleitung 104 verbunden, wobei sich die Gateisolierschicht 112 dazwischen
befindet.
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Die Überbrückungsstruktur
verfügt über die aus
dem Gatemuster bestehende untere Datenkontaktfleckelektrode 162 sowie
eine Überbrückungselektrode 168,
bei der es sich um eine transparente, leitende Schicht handelt,
die die untere Datenkontaktfleckelektrode 162 mit der Datenleitung 104 verbindet.
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Die 6A und 6B sind
eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht zum Veranschaulichen eines
Verfahrens zum Herstellen einer ersten Gruppe leitender Muster durch
einen ersten Maskenprozess beim erfindungsgemäßen TFT-Arraysubstrat.
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Gemäß den 6A und 6B wird
eine erste Gruppe leitender Muster mit der Gateleitung 102,
der Gateelektrode 106, der unteren Gatekontaktfleckelektrode 152 und
der unteren Datenkontaktfleckelektrode 162 auf dem unteren
Substrat 101 hergestellt, wozu ein erster Maskenprozess
verwendet wird.
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Auf
dem unteren Substrat 101 wird unter Verwendung eines Abscheidungsverfahrens
wie Sputtern eine Gatemetallschicht hergestellt.
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Dann
wird die Gatemetallschicht durch einen Fotolithografieprozess und
einen Ätzprozess
unter Verwendung der ersten Maske strukturiert, um dadurch ein Gatemuster
auszubilden, das über
die Gateleitung 102, die Gateelektrode 106, die
untere Gatekontaktfleckelektrode 152 und die untere Datenkontaktfleckelektrode 162 verfügt.
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Hierbei
kann die Gatemetallschicht aus Aluminium oder einem Metall auf Aluminiumbasis,
wie Aluminium/Neodym (Al/Nd) hergestellt werden. Auch kann die Gatemetallschicht
aus einer doppelschichtigen Leitung oder einer dreischichtigen Leitung
hergestellt werden.
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Die 7A und 7B sind
eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht zum Veranschaulichen eines
Verfahrens zum Herstellen eines Halbleitermusters, einer zweiten
Gruppe leitender Muster und einer Kanal-Passivierungsschicht durch
einen zweiten Maskenprozess beim erfindungsgemäßen TFT-Arraysubstrat.
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Gemäß den 7A und 7B wird
die Gateisolierschicht 112 auf das untere Substrat 101 aufgetragen,
auf dem die erste Gruppe leitender Muster ausgebildet ist.
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Auf
die Gateisolierschicht 112 werden eine erste Halbleiterschicht 147,
eine zweite Halbleiterschicht 149 und eine Datenmetallschicht 151 aufgeschichtet.
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Als
Nächstes
werden ein Halbleitermuster mit einer aktiven Schicht 114 und
einer Ohmschen Kontaktschicht 116 sowie ein Datenmetallmuster 119 (zweite
Gruppe leitender Muster) mit einer Datenleitung 104, einer
Sourceelektrode 108 und einer Drainelektrode 110 unter
Verwendung eines zweiten Maskenprozesses auf der Gateisolierschicht 112 hergestellt.
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Das
Halbleitermuster mit der aktiven Schicht 114 und der Ohmschen
Kontaktschicht 116 sowie die zweite Gruppe leitender Muster 119 mit
einer Metallschicht werden ebenfalls auf einer Gateleitung 102 und
einem Gatekontaktfleck 150 hergestellt, um dadurch zu verhindern,
dass die Gateleitung 102 während eines anschließenden Entfernens
der Gateisolierschicht 112 geätzt wird.
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Die
freigelegte Gateisolierschicht 112 wird unter Verwendung
des Fotoresists als Maske entfernt.
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Der
sich ausgehend von der Gateleitung 102 erstreckende Gatekontaktfleck 150,
die Gateisolierschicht 112, eine erste Halbleiterschicht 147,
eine zweite Halbleiterschicht 149 und ein Datenmetallmuster 119 werden
auf die untere Gatekontaktfleckelektrode 152 aufgeschichtet,
und es wird ein Kontaktloch 154 ausgebildet, um die untere
Gatekontaktfleckelektrode 152 freizulegen.
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Auf
die aus einem Gatemuster bestehende untere Gatekontaktfleckelektrode 162 werden
eine Gateisolierschicht 112, eine erste Halbleiterschicht 147,
eine zweite Halbleiterschicht 149 und ein Datenmetallmuster 119 sequenziell
aufgeschichtet, und es werden Kontaktlöcher 171 und 172 ausgebildet,
um die untere Datenkontaktfleckelektrode 162 freizulegen.
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Auf
der Gateleitung 102 werden eine erste Halbleiterschicht 147,
eine zweite Halbleiterschicht 149 und ein Datenmetallmuster 119 ausgebildet.
Das erste Halbleitermuster 147, das zweite Halbleitermuster 149 und
das Datenmetallmuster 119 werden freigelegt, um die Gateisolierschicht 112 um
eine Position herum freizulegen, an der ein Speicherkondensator
herzustellen ist, um dadurch einen Schlitz 103 auszubilden,
der die Gateisolierschicht 112 freilegt.
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Die 8A bis 8F sind
Schnittansichten zum Veranschaulichen sequenzieller Prozesse zum Herstellen
der zweiten Gruppe leitender Muster gemäß der Erfindung.
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Gemäß der 8A werden
die erste Halbleiterschicht 147, die zweite Halbleiterschicht 149 und die
Datenmetallschicht 151 unter Verwendung eines Abscheidungsverfahrens
wie Sputtern sequenziell auf der Gateisolierschicht 112 hergestellt.
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Die
erste Halbleiterschicht 147 kann aus amorphem Silicium,
das nicht mit Fremdstoffen dotiert ist, hergestellt werden, und
die zweite Halbleiterschicht 149 kann aus amorphem Silicium
hergestellt werden, das mit n- oder p-Fremdstoffen dotiert ist.
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Die
Datenmetallschicht 151 wird aus einem Metall wie Molybdän (Mo) oder
Kupfer (Cu) hergestellt.
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Als
Nächstes
wird auf der Datenmetallschicht 151 eine Fotoresistschicht
hergestellt, und eine teilweise undurchsichtige zweite Maske 170 wird über dem
unteren Substrat 101 ausgerichtet, wie es in der 8B dargestellt
ist.
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Die
zweite Maske 170 verfügt über ein
Maskensubstrat 173 aus einem transparenten Material, einen
Ausblendabschnitt 157, der in einem Ausblendbereich S2
des Maskensubstrats 173 ausgebildet ist, und einen Beugungsbelichtungsabschnitt (oder halbdurchlässigen Abschnitt) 167,
der in einem Teilbelichtungsbereich S3 des Maskensubstrats 173 ausgebildet
ist.
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Ein
Bereich, in dem das Maskensubstrat 173 freigelegt ist,
wird zu einem Belichtungsbereich S1.
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Die
Fotoresistschicht wird unter Verwendung der zweiten Maske 170 Licht
ausgesetzt, und dann wird sie entwickelt, um ein Fotoresistmuster 178 mit einer
Stufendifferenz im Ausblendbereich S2 und im Teilbelichtungsbereich
S3 auszubilden, die dem Ausblendabschnitt 147 bzw. den
Beugungsbelichtungsabschnitt 176 der zweiten Maske 170 entsprechen.
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Das
Fotoresistmuster 178, wo der Teilbelichtungsbereich S3 über eine
zweite Höhe
h2 verfügt, die
niedriger als eine erste Höhe
h1 des Fotoresistmusters 178, mit Ausbildung im Ausblendbereich
S2, ist.
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Gemäß der 8C wird
die Datenmetallschicht 151 durch einen Nassätzprozess
unter Verwendung des Fotoresistmusters 178 als Maske strukturiert,
um dadurch die zweite Gruppe leitender Muster mit einer Datenleitung 104,
einem TFT-Bereich 130, der sich ausgehend von der Datenleitung 104 erstreckt,
dem Speicherkondensator 140, dem Gatekontaktfleck 150 und
dem Datenkontaktfleck 160 auszubilden.
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Gemäß der 8D wird
das Fotoresistmuster 178 mit der zweiten Höhe h2 durch
einen Veraschungsprozess unter Verwendung von O2-Plasma entfernt,
und die Höhe
des Fotoresistmusters 178 mit der ersten Höhe h1 wird
verringert.
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Gemäß der 8E werden
die erste Halbleiterschicht 147, die zweite Halbleiterschicht 149 sowie die
Gateisolierschicht 112 durch einen Trockenätzprozess
unter Verwendung des Fotoresistmusters 178 als Maske strukturiert,
um dadurch die Ohmsche Kontaktschicht 116, die aktive Schicht 114 und
die Gateisolierschicht 112 entsprechend der zweiten Gruppe
leitender Muster auszubilden.
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Die
Gateisolierschicht 112 verbleibt in einem Schlitzbereich 103 der
Gateleitung 102, der durch den Teilbelichtungsbereich der
Maske ausgeblendet ist, und einem Bereich der unteren Datenkontaktfleckelektrode 162.
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Hierbei
werden die Kontaktlöcher 154, 171 und 172 auf
dem Gatekontaktfleck 150 und dem Datenkontaktfleck 160 hergestellt.
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Gemäß der 8F wird
das Fotoresistmuster 178 durch einen Abhebeprozess entfernt.
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Die 9A und 9B sind
eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht zum Veranschaulichen eines
Verfahrens zum Herstellen eines Halbleitermusters und einer dritten
Gruppe leitender Muster durch einen dritten Maskenprozess bei einem
erfindungsgemäßen TFT-Arraysubstrat.
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Gemäß den 9A und 9B wird
eine transparente, leitende Schicht auf das Substrat 101 aufgetragen,
und eine dritte Gruppe leitender Muster mit Source- und Drainelektroden 108 und 110,
einer Pixelelektrode 122, einem transparenten, leitenden Muster 118,
einer oberen Gatekontaktfleckelektrode 156, einer oberen
Datenkontaktfleckelektrode 166 und einer Überbrückungselektrode 168 wird
unter Verwendung eines dritten Maskenprozesses auf einem TFT-Bereich 130 ausgebildet.
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Genauer
gesagt, wird eine transparente, leitende Schicht durch ein Abscheidungsverfahren
(z.B. ein Sputterverfahren) auf dem Substrat 101 aufgebracht,
wo ein Kontaktloch ausgebildet ist.
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Die
transparente, leitende Schicht kann aus einem Material hergestellt
werden, das aus der aus Indiumzinnoxid (ITO), Zinnoxid (TO), Indiumzinnzinkoxid
(ITZO) und Indiumzinkoxid (IZO) bestehenden Gruppe ausgewählt wird.
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Danach
wird das transparente, leitende Muster durch einen Fotolithografieprozess
und einen Ätzprozess
unter Verwendung einer dritten Maske strukturiert, um dadurch die
dritte Gruppe leitender Muster mit der Pixelelektrode 122,
dem transparenten, leitenden Muster 118, der oberen Gatekontaktfleckelektrode 156,
der oberen Datenkontaktfleckelektrode 166 und der Überbrückungselektrode 168 auszubilden.
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Das
dritte leitende Muster wird auch auf der Datenleitung 104 hergestellt.
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Die
Pixelelektrode 122 wird mit der Drainelektrode 110 verbunden.
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Das
transparente, leitende Muster 118 wird auf der Datenleitung 104,
der Sourceelektrode 108 und der Drainelektrode 110 hergestellt
und direkt mit diesen verbunden.
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Die
obere Gatekontaktfleckelektrode 156 wird durch das Kontaktloch 154 elektrisch
mit der unteren Gatekontaktfleckelektrode 152 verbunden.
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Die
obere Datenkontaktfleckelektrode 166 wird durch ein Kontaktloch 172 mit
der mit einem Gatemuster ausgebildeten unteren Datenkontaktfleckelektrode 162 verbunden.
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Die Überbrückungselektrode 168,
die am Ende der Datenleitung so ausgebildet ist, dass sie sich ausgehend
vom transparenten, leitenden Muster 118 der Datenleitung 104 aus
er streckt, ist durch das Kontaktloch 171 mit der unteren
Datenkontaktfleckelektrode 162 verbunden.
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Auf
der aktiven Schicht 114, die den Kanal zwischen der Sourceelektrode 108 und
der Drainelektrode 110 bildet, wird eine Kanal-Passivierungsschicht 120 hergestellt.
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Die
zweite Halbleiterschicht 149 wird so entfernt, dass nur
die erste Halbleiterschicht 147 auf der Gateleitung 102 verbleibt
und die Gateisolierschicht 112 im Schlitz 103 freigelegt
ist.
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Die 10A und 10E sind
Schnittansichten zum Veranschaulichen sequenzieller Prozesse zum
Herstellen der dritten Gruppe leitender Muster gemäß der Erfindung.
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Gemäß der 10A wird eine transparente, leitende Schicht 117 auf
einem Substrat hergestellt, wo eine zweite Gruppe leitender Muster
auf der Gateisolierschicht 112 ausgebildet ist.
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Gemäß der 10B wird auf der transparenten, leitenden Schicht 117 eine
Fotoresistschicht hergestellt, die dann belichtet und entwickelt
wird, um ein Fotoresistmuster 178 auszubilden.
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Gemäß der 10C wird die transparente, leitende Schicht durch
einen Nassätzprozess
unter Verwendung des Fotoresistmusters 178 als Maske geätzt, um
dadurch im TFT-Bereich 130 eine dritte Gruppe leitender
Muster auszubilden, die über
Source- und Drainelektroden 108 und 110, eine
Pixelelektrode 122, einen sich ausgehend von der Pixelelektrode 122 erstreckenden
Speicherkondensator 140, ein transparentes, leitendes Muster 118 auf
der Datenleitung 104, eine obere Gatekontaktfleckelektrode 156,
eine obere Datenkontaktfleckelektro de 166 und eine Überbrückungselektrode 168 verfügt.
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Der
Datenkontaktfleck 160 verfügt über eine mit einem Gatemuster
ausgebildete untere Datenkontaktfleckelektrode 162, und
die aus einer transparenten, leitenden Schicht hergestellte obere
Datenkontaktfleckelektrode 166. Die untere Datenkontaktfleckelektrode 162 erstreckt
sich zur Datenleitung 104, und sie verbindet diese mit
einer Überbrückungsstruktur.
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Die Überbrückungsstruktur
ist eine Struktur, bei der die Datenleitung 104 durch eine Überbrückungselektrode 168 mit
der unteren Datenkontaktfleckelektrode 162 verbunden ist.
Die Überbrückungselektrode 168 wird
durch ein in der Datenkontaktfleckelektrode 162 ausgebildetes
Kontaktloch 171 angeschlossen, und sie kann mit einem auf
der Datenleitung 104 ausgebildeten transparenten, leitenden
Muster 118 verbunden werden.
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Danach
werden eine Ohmsche Kontaktschicht 116 und ein auf einem
Kanalabschnitt eines TFT 130 ausgebildetes Datenmetallmuster 154 durch einen Ätzprozess
unter Verwendung des Fotoresistmusters 178 entfernt.
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Demgemäß wird die
aktive Schicht 114 des Kanalabschnitts freigelegt, um die
Sourceelektrode 108 und die Drainelektrode 110 zu
trennen.
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Das
Datenmetallmuster 119 und die Ohmsche Kontaktschicht 116,
mit Freilegung an der Gateleitung 102, werden ebenfalls
gleichzeitig entfernt.
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Der
sich ausgehend von der Pixelelektrode 122 erstreckende
Speicherkondensator 140 bildet einen Speicherbereich mit
einer Gateleitung 102, wobei eine Gateisolierschicht 112, eine
erste Halbleiterschicht 147, eine zweite Halbleiterschicht 149 und
ein Datenmetallmuster 119 dazwischen eingefügt sind. Die
Gateisolierschicht 112 liegt am Schlitz 103 auf der
Gateleitung 102 frei.
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Gemäß der 10D wird eine Fläche der freigelegten aktiven
Schicht 114 des Kanalabschnitts einem Ox(z.B. 02)- oder
einem Nx(z.B. N2)-Plasma unter Verwendung des verbliebenen Fotoresistmusters 178 als
Maske ausgesetzt.
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Demgemäß reagiert
das ionisierte Ox oder Nx mit in der aktiven Schicht 114 enthaltenem
Silicium, um dadurch eine Kanal-Passivierungsschicht 120 aus
SiO2 oder SiNx auf der Kanalschicht 114 des Kanalabschnitts
auszubilden.
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Die
Kanal-Passivierungsschicht 120 verhindert eine Beschädigung der
aktiven Schicht 114 des Kanalabschnitts.
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Gemäß der 10E wird das auf der dritten Gruppe leitender
Muster verbliebene Fotoresistmuster 178 durch einen Abhebeprozess
entfernt.
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Das
erfindungsgemäße TFT-Arraysubstrat wird
am ihm zugewandten Farbfilter-Arraysubstrat angebracht, und dazwischen
wird ein LC angebracht, um eine LC-Tafel zu bilden.
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Das
Farbfilter-Arraysubstrat verfügt über in der
LC-Zelleneinheit ausgebildete Farbfilter, eine die Farbfilter trennende
Schwarzmatrix, die Licht nach außen reflektiert, und eine gemeinsame
Elektrode, die eine Referenzspannung gemeinsam an LC-Zellen liefert.
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Das
TFT-Arraysubstrat durchläuft
einen Signalinspektionsprozess zum Erkennen eines Leitungsdefekts
wie eines Kurzschlusses oder einer unterbrochenen Signalleitung
oder eines Defekts des TFT nach einem Herstellprozess.
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Für den Signalinspektionsprozess
werden Ungerade-Kurzschlussschienen und Gerade-Kurzschlussschienen,
die mit den ungeradzahligen Leitungen und den geradzahligen Leitungen
der Gateleitungen und der Datenleitungen verbunden werden, auf dem
TFT-Arraysubstrat ausgebildet.
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Genauer
gesagt, erfasst eine Datenleitungsuntersuchung einen Leitungsdefekt
unter. Verwendung der mit den ungeradzahligen Datenleitungen verbundenen
Ungerade-Kurzschlussschiene für
Daten und der mit den geradzahligen Datenleitungen verbundenen Gerade-Kurzschlussschiene
für Daten.
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Die 11 ist
eine Draufsicht zum Veranschaulichen eines Teils eines äußeren Kontaktflecks des
erfindungsgemäßen TFT-Arraysubstrats.
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Gemäß der 11 verfügt das TFT-Arraysubstrat über einen
Transistor, der an jeder Schnittstelle zwischen einer Gateleitung 102 und
einer Datenleitung 104 ausgebildet ist, und die mit dem
TFT 130 verbundene Pixelelektrode 122. Die Datenleitung 104 bildet über Datenverbindungsstücke an der Außenkontur
den Datenkontaktfleck 160.
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Der
Datenkontaktfleck 160 ist durch geradzahlige/ungeradzahlige
Datenleitungen 109a/109b gekoppelt, und er ist
mit den Kurzschlussschienen 196 und 197 verbunden.
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Der
Datenkontaktfleck 160 und die geradzahligen/ungeradzahligen
Datenleitungen 109a/109b, die durch eine Überbrückungsstruktur mit
der Datenleitung 104 verbunden sind, werden aus dem Gatemetall
hergestellt, und die geradzahligen Datenleitungen 109a werden über ein
Kontaktloch 173 mit einem Datenmetallmuster 151 verbunden, und
sie werden an die Gerade-Kurzschlussschiene 197 für Daten
angeschlossen.
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Die
ungeradzahligen Datenleitungen 109b werden mit der aus
dem Gatemetall hergestellten Ungerade-Kurzschlussschiene 196 für Daten
verbunden.
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Um
statische Elektrizität
zu verhindern verfügen
die geradzahligen Datenleitungen 109a über eine H-förmige Masseleitung 181 mit
einem unterbrochen Abschnitt A.
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Die
Masseleitung 181 ist mit der Ungerade-Kurzschlussschiene 196 für Daten
verbunden.
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Die
geradzahligen/ungeradzahligen Datenleitungen 109a und 109b bilden über die
Masseleitung 181 dasselbe Potenzial, um statische Elektrizität zu verhindern.
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Dabei
ist der unterbrochene Abschnitt A mit einigen m ausgebildet, um
es zu ermöglichen,
statische Elektrizität über die
Masseleitung 181 zu entladen, wenn solche erzeugt wird.
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Danach
werden die Gerade/Ungerade-Kurzschlussschiene 196 und 197 für Daten
durchgetrennt und entfernt, wenn eine LC-Tafel hergestellt wird.
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Da
das TFT-Arraysubstrat und das zugehörige Herstellverfahren gemäß der Erfindung
keine gesonderte Vorrichtung zum Herstellen der Passivierungsschicht
benötigt,
können
die Herstellkosten gesenkt werden, und es kann eine Unterbrechung
der Pixelelektrode im Stufenabschnitt des Kontaktlochs zum Freilegen
der Drainelektrode verhindert werden.
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Auch
können
das TFT-Arraysubstrat und das zugehörige Herstellverfahren unter
Verwendung des transparenten, leitenden Musters ein Pixelsignal
an jeden TFT liefern, ohne dass ein Reparaturprozess erforderlich
wäre, wenn
ein Unterbrechungsdefekt der Datenleitung erzeugt wird, und es kann
Korrosion der Datenleitung, der Sourceelektrode und der Drainelektrode
vermieden werden.
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Auch
ist beim TFT-Arraysubstrat und beim zugehörigen Herstellverfahren der
Abstand zwischen zwei den Speicherkondensator bildenden Leitern klein,
so dass die Kapazität
des Kondensators erhöht ist
und eine Beeinträchtigung
der Bildqualität
(z.B. ein Fleck) verbessert werden kann.
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Das
TFT-Arraysubstrat und das zugehörige Herstellverfahren
können
galvanische Korrosion des Datenkontaktflecks vermeiden.
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Auch
bilden das TFT-Arraysubstrat und das zugehörige Herstellverfahren eine
Struktur zum Verhindern statischer Elektrizität durch Trennen der geradzahligen
und der ungeradzahligen Datenleitungen, so dass die Anzahl der Prozesse
verringert werden kann.
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Auch
kann die Anzahl der benötigten
Masken verringert werden, um den Herstellprozess zu vereinfachen
und die Herstellkosten zu senken.
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Der
Fachmann erkennt, dass an der Erfindung verschiedene Modifizierungen
und Variationen vorgenommen werden können. So soll die Erfindung die
Modifizierungen und Variationen derselben abdecken, vorausgesetzt,
dass sie in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente fallen.