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DE102005056535A1 - Aufbewahrungsvorrichtung für Winkelschlüssel - Google Patents

Aufbewahrungsvorrichtung für Winkelschlüssel Download PDF

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DE102005056535A1
DE102005056535A1 DE200510056535 DE102005056535A DE102005056535A1 DE 102005056535 A1 DE102005056535 A1 DE 102005056535A1 DE 200510056535 DE200510056535 DE 200510056535 DE 102005056535 A DE102005056535 A DE 102005056535A DE 102005056535 A1 DE102005056535 A1 DE 102005056535A1
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Michael Abel
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Wera Werkzeuge GmbH
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Wera Werk Hermann Werner GmbH and Co KG
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H3/00Storage means or arrangements for workshops facilitating access to, or handling of, work tools or instruments
    • B25H3/003Holders for drill bits or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungsvorrichtung für Winkelschlüssel (1) oder dergleichen mit zwei flachen Gehäuseteilen (2, 3), die jeweils eine Vielzahl von parallel zueinander im Wesentlichen in jeweils einer Ebene angeordnete Einstecköffnungen (4) aufweisen, in denen die dort einsteckenden Schenkel (1') der Winkelschlüssel (1) reibschlüssig gehalten werden, und die um eine parallel zu den Einstecköffnungen (4) verlaufende Schwenkachse einander schwenkzugeordnet sind. Um einen gattungsgemäßen Clip sowohl herstellungstechnisch als auch gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden, wird vorgeschlagen, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) aus gummielastischem Werkstoff bestehen und mit Filmscharnier (5) miteinander verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungsvorrichtung für Winkelschlüssel odgl. mit zwei flachen Gehäuseteilen die jeweils eine Vielzahl von parallel zueinander im Wesentlichen in jeweils einer Ebene angeordnete Einstecköffnungen aufweisen, in denen die dort einsteckenden Schenkel der Winkelschlüssel reibschlüssig gehalten werden, und die um eine parallel zu den Einstecköffnungen verlaufende Schwenkachse einander schwenkzugeordnet sind.
  • Derartige Aufbewahrungsvorrichtungen für Winkelschlüssel sind im Stand der Technik bekannt. Die beiden Gehäuseteile bestehen aus einem Hartkunststoff. Die Durchmesser der Einstecköffnung sind derart an die Eckmaße der Sechskantwinkelschlüssel angepasst, dass die Winkelschlüssel dort der Größe nach geordnet im Reibschluss gehalten sind. Die Winkelschlüssel können aus den Öffnungen heraus gezogen werden und wieder in die Öffnungen hereingesteckt werden. Die beiden Gehäuseteile befinden sich in einer Verwahrstellung in Parallellage zueinander. In der Verwahrstellung liegen die kurzen Winkelschenkel in der Ebene der langen Winkelschenkel, die die Ebene des jeweiligen Gehäuseteiles definieren. Um einen Winkelschlüssel mit einer kleinen Schlüsselweite aus der ihr zugeordneten Einstecköffnung herausziehen zu können, müssen die kurzen Schenkel, die diesen Winkelschlüssel überfangen zunächst aus der oben genannten Ebene heraus geschwenkt werden. Erst dann kann der Winkelschlüssel aus der Einstecköffnung herausgezogen werden. Selbiges gilt, wenn ein Winkelschlüssel wieder in die ihm zugeordnete Einstecköffnung hereingesteckt werden soll. Auch dann müssen die vor dieser Öffnung liegenden kurzen Winkelschenkel der Winkelschlüssel mit größerer Schlüsselweite zunächst weggeschwenkt werden, damit die Fluchtlage der Einstecköffnung frei ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen Clip sowohl herstellungstechnisch als auch gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei jeder der Ansprüche eine eigenständige Lösung der Aufgabe darstellt und jeder Anspruch mit jedem anderen Anspruch kombinierbar ist.
  • Der Anspruch 1 sieht zunächst von dem Wesentlichen vor, dass die beiden Gehäuseteile aus einem gummielastischen Werkstoff bestehen und mit einem Filmscharnier miteinander verbunden sind. Zufolge dieser Ausgestaltung kann der Clips in einfacher Weise hergestellt werden. Er kann in einem einzigen Spritzgussschritt gefertigt werden. Auf zueinander drehbewegliche Teile kann dann verzichtet werden. In einer bevorzugten Ausgestaltung werden die beiden Gehäuseteile und das Filmscharnier aus einem materialeinheitlichen Körper gebildet. Dieser kann aus einem geeigneten weichen Kunststoff oder aus Gummi bestehen. Die Form der Gehäuse ähnelt einem Trapez. Bringt man die beiden Gehäuseteile in eine Gestrecktlage zueinander, so bilden sie ebenfalls einen trapezförmigen Grundriss. Die Gehäuseteile können von einer Gestrecktlage in eine Parallellage geschwenkt werden. Die Parallellage entspricht der Aufbewahrungsstellung. In dieser Parallellage können die beiden Gehäuseteile über Riegelglieder miteinander verbunden sein. Insbesondere ist vorgesehen, dass ein kleinerer der beiden Gehäuseteile einen Riegelzapfen ausbildet und der andere Gehäuseteil eine entsprechende Riegelzapfeneintrittsöffnung. Es ist aber auch vorgesehen, dass der Riegelzapfen dem größeren Gehäuseteil zugeordnet ist. Bevorzugt ragt der Riegelzapfen von einer Breitseitenfläche des entsprechenden Gehäuseteiles ab. Er kann am Ende eine Wulstkante besitzen, die reibschlüssig in die dem anderen Gehäuseteil zugeordnete Riegelzapfeneintrittsöffnung hineingesteckt wird. Bevorzugt sitzt der Riegelzapfen an einer Angriffslasche des Gehäuseteils. Desweiteren kann ein Gehäuseteil einen Fi xierzapfen ausbilden. Dieser greift in der Aufbewahrungsstellung in eine Fixierzapfeneintrittsöffnung des anderen Gehäuseteiles ein. Eines der beiden Gehäuseteile kann einen Magneten aufweisen. Dieser Magnet kann in einer Tasche des Gehäuses einstecken. Er bildet eine Magnetisier-Entmagnetisiervorrichtung für die in den Einstecköffnungen einsteckenden Werkzeuge ein. Zur Führung der Werkzeuge an den entsprechenden Breitseiten des Magneten vorbei sind Kehlen vorgesehen. Wird der Schenkel eines der Werkzeuge durch eine erste Kehle gezogen, so wird das Werkzeug magnetisiert. In einer 90 Grad Orientierung zu dieser Kehle besitzt das Gehäuse eine zweite Kehle. Wird das Werkzeug durch diese Kehle gezogen, so wird es entmagnetisiert. Der weiche Werkstoff hat darüber hinaus den Vorteil, dass sich die Einstecköffnungen gegeneinander verwinden lassen. Hierzu ist die Wandstärke der Gehäuseteile derart gestaltet, dass die Einstecköffnung soweit aus der obengenannten Ebene herausgebogen werden kann, dass der lange, in der Einstecköffnung steckende Winkelschenkel des Winkelschlüssels an den kurzen Winkelschenkeln der Winkelschlüssel mit größerer Schlüsselbreite vorbei gezogen werden kann. Die Verwindung ist möglich, wenn auf den zu entnehmenden Winkelschlüssel eine entsprechende Biegekraft ausgeübt wird, die den Winkelschlüssel aus der gemeinsamen Ebene heraus bringt. Die kurzen Winkelschlüssel der übrigen, in der Aufbewahrungsvorrichtung steckenden Winkelschlüssel können dann in eine Parallellage verbleiben. Der zu entnehmende Winkelschlüssel kann diesen gegenüber ausweichen. Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine einfache Entnahme jedes einzelnen Winkelschlüssel möglich. Das biegeweiche Material bringt die Möglichkeit, zumindest einen der Winkelschlüssel aus der Ebene, in welcher die Einstecköffnungen liegen, herauszuschwenken. Bei einer Variante der Erfindung ist vorgesehen, dass der Riegelzapfen von einem Riegelschieber in einer Einsteckstellung in der Riegelzapfeneintrittsöffnung gefesselt wird. Der Riegelschieber kann aus einem harten Material bestehen und entlang einer Schmalseite des größeren Gehäuseteiles geführt sein. Hierzu bildet das größere Gehäuseteil eine Schwalbenschwanzführung aus. Der Riegelschieber besitzt einen C-förmigen Querschnitt. Mit dem Ende eines der beiden C-Schenkel bildet der Riegelschieber eine Riegelschulter aus, die in der Verriegelungsstellung vor einem Hakenfortsatz des Riegelzapfens liegt. Diese Riegelschulter kann durch verschieben des Riegelschiebers außer Eingriff gebracht werden. Die dadurch schwenkbar gemachten Gehäuseteile können dann in eine aufgeschwenkte Stellung geklappt werden. Der Riegelschieber kann gegen die Rückstellkraft einer Feder verlagert werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand beigefügter Zeichnungen erläutert. Es zeigen
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in der Frontansicht in perspektivischer Darstellung;
  • 2 das Ausführungsbeispiel in der Rückansicht;
  • 3 die Aufbewahrungsvorrichtung in gestrecktem Zustand in der – Breitseiten Ansicht;
  • 4 eine Darstellung gemäß 3 in der Schmalseitenansicht;
  • 5 eine Darstellung gemäß 4, jedoch in einer Winkelstellung der beiden Gehäuseteile zueinander ;
  • 6 eine Schnittdarstellung zur Verdeutlichung der Verwindbarkeit einer Einsstecköffnung zufolge der Elastizität des Werkstoffs der Aufbewahrungsvorrichtung.
  • 7 die perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiel
  • 8 eine schnittgemäß der VIII-VIII in 7.
  • Die Aufbewahrungsvorrichtung ist ein Winkelschlüsselclip. Die Aufbewahrungsvorrichtung besitzt zwei Gehäuseteile 2, 3, die mit einem Filmscharnier 5 miteinander verbunden sind. Die Gehäuseteile 2, 3, besitzen jeweils eine im Wesentlichen trapezförmigen Grundriss und bestehen aus einem gummielastischen Kunststoff oder aus Gummi. Wie aus der 3 zu entnehmen ist, bilden die Gehäuseteile 2, 3, und das sich zwischen den Gehäuseteilen 2, 3, erstreckende Filmscharnier 5 in einer Gestrecktlage ebenfalls ein Trapez aus.
  • Jedes der beiden Gehäuseteile 2, 3 besitzt eine Vielzahl von jeweils in einer Ebene und parallel zu einander verlaufende Einstecköffnungen 4 für die langen Schenkel 1' der Sechskantwinkelschlüssel 1. Die kurzen Winkelschenkel 1'', liegen in einer Aufbewahrungsstellung ebenfalls in dieser Ebene und parallel zueinander. In der Aufbewahrungsstellung liegen auch die beiden Gehäuseteile 2, 3 aufeinandergeklappt in einer Parallellage zueinander.
  • Das größere Gehäuseteil 2 besitzt insgesamt drei Einstecköffnungen für Winkelschlüssel 1. Das größere Gehäuseteil 2 besitzt ein Durchgangsfenster, welches der dem Filmscharnier 5 abgewandten Seite zugeordnet ist. Dieses Fenster bildet eine Riegelzapfeneintrittsöffnung 7 aus. Benachbart dieser Riegelzapfeneintrittsöffnung 7 besitzt das Gehäuse 2 eine Durchgangsbohrung 15. Unterhalb der Riegelzapfeneintrittsöffnung 17 ist eine von der Schmalseite her zugängliche Tasche vorgesehen, in der ein Magnet 10 steckt. Parallel zur Erstreckungsrichtung des Magneten bzw. der Tasche befindet sich auf der Gehäuserückseite eine Kehle 15. Auf der Gehäuseschmalseite befindet sich eine Kehle 13. In der Nachbarschaft des Filmscharniers 5 befindet sich etwa in der Mitte der Breitseite des Gehäuseteiles 2 eine Fixierzapfeneintrittsöffnung 9.
  • Das kleinere Gehäuseteil 3 besitzt ebenfalls eine Trapezform. An seinem kurzen Ende, welches dem Filmscharnier 5 abgewandt ist, bildet das Gehäuse 3 eine Angriffslasche 11 aus. Von dieser Angriffslasche 11 ragt rückwärtig ein Riegelzapfen 6 ab. Dieser besitzt beim ersten Ausführungsbeispiel an seinem freien Ende eine wulstförmige Verdickung. Mit dieser wulstförmigen Verdickung kann der Riegelzapfen 6 in die Riegelzapfenöffnung 7 hineingesteckt werden, wo er reibschlüssig gehalten wird. Zur weiteren Fixierung des kleineren Gehäuseteiles 3 in der Aufbewahrungsstellung am Gehäuseteil 2 ist ein Fixierzapfen 8 vorgesehen, der ebenfalls eine rückwärtige Breitseite des Gehäuseteiles 3 abragt. Dieser liegt in der Aufbewahrungsstellung in der Fixierzapfenöffnung 9 ein. Der Fixierzapfen entspringt einer trapezförmigen Oberflächenvertiefung der Breitseitenrückseite ein. Um die beiden Gehäuseteile 2,3, in den 1 und 2 dargestellte Aufbewahrungsstellung zu bringen, muss eine Rückstellkraft des Filmscharniers 5 überwunden werden. Eine Rückstellkraft des Filmscharniers 5 muss auch überwunden werden, wenn die Gehäuseteile 2,3, in die 4 dargestellte Gestrecktlage gebracht werden sollen. In einem kraftfreien Zustand haben die beiden Gehäuseteile 2,3, einen spitzen Winkel zueinander. Dieser kann zwischen 60 und 90 Grad betragen. In der 5 ist ein beispielsweise ein 90 Grad Winkel dargestellt.
  • Es ist von Vorteil, dass die im Ausführungsbeispiel insgesamt sechs kleineren Winkelschlüssel 1 in einem kleineren Gehäuseteil 2 und die drei größeren Winkelschlüssel in einem eigenen größeren Gehäuseteil 3 angeordnet sind. Wie der 4 zu entnehmen ist, nimmt die Dicke sowohl des Gehäuseteiles 2 als auch des Gehäuseteiles 3 hin zu Durchmesser geringeren Einstecköffnungen 4 ab. Dies hat zur Folge, dass auch die Wandstärken der Einstecköffnungen 4 hin zum Schlüssel mit geringer Schlüsselweite abnehmen. Dies ist förderlich, um eine Verwindungsfähigkeit benachbarter Einstecköffnungen 4 zueinander zu ermöglichen.
  • In der 6 ist die Verwindbarkeit dargestellt. Die Wandstärke der Wände der Einstecköffnung 4 sind derartig elastisch nachgiebig, dass ein darin steckender Winkelschlüssel 1 aus der durch die Lage der Einstecköffnungen 4 definierten Aufbewahrungsebene schwenkbar ist. In dem dort dargestellten verwundenen Zustand kann der aus dieser Ebene heraus geschwenkte Winkelschlüssel aus der Einstecköffnung 4 heraus gezogen werden, ohne dass die kurzen Winkel 1'' der Winkelschlüssel 1 mit größerer Schlüsselweite, die üblicher Weise in Fluchtlage vor der Einstecköffnung liegen, verschwenkt werden müssen. Bei dem Ausbiegen eines Winkelschlüssels 1 aus der gemeinsamen Ebene vergrößern sich die Öffnungsweiten der Einstecköffnungen 4.
  • Zufolge des biegelastischen Materials, aus dem die Gehäuseteile gefertigt sind, können die Einstecköffnungen 4 auch mit einem geringen Untermaß gefertigt werden, was dem Klemmsitz der Winkelschlüssel fördert. Das Untermaß kann so groß eingestellt werden, dass mit einem Baumuster sowohl metrische als auch zöllige Schlüssel gehalten werden können.
  • Bei dem in den 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Aufbewahrungsvorrichtung aus zwei Kunststoffteilen. Einem Weichkunststoffteil, dass die beiden Gehäuseteile 2 und 3 ausbilden und einem härterem Kunststoffteil, dass einen Riegelschieber 16 ausbildet. Der Riegelschieber 16 sitzt auf einem Führungssteg 17, der der längeren Schmalseite des größeren Gehäuseteiles 2 zugeordnet ist. Der Führungssteg 17 ist aus dem Weichkunststoff gefertigt und bildet ein schwalbenschwanzförmiges oder T-förmiges Profil aus. Der Führungssteg 17 erstreckt sich parallel zu den Achsen der Einstecköffnungen 4.
  • Auf dem Führungssteg 17 reitet der im Querschnitt C-förmige Riegelschieber 16. Ein C-Schenkel des Riegelschiebers 16 bildet eine Riegelschulter 16' aus. In einer Verriegelungsstellung, wie sie in den 7 und 8 dargestellt ist, übergreift die Riegelschulter 16 ein hakenförmiges Ende des Riegelzapfens 16, der in einer Riegelzapfenöffnung 17 einsteckt. Der Haken des Riegelzapfens 6 bildet eine Auflaufschräge aus, so dass der Riegelzapfen 6 ausweichen kann, wenn er beim Zusammenklappen der beiden Gehäuseteile 2, 3 in die Riegelzapfenöffnung 7 eingesteckt wird und gegenüber der Riegelschulter 16' ausweichen muss. Hierdurch ist ein Schnellverschluss ermöglicht.
  • Um die beiden 2, 3 in eine aufgeschwenkte Stellung zu bringen, muss der Riegelschieber 16 entlang des Führungssteges 17 verlagert werden, bis die Riegelschulter 16' außer Eingriff tritt zum Haken des Riegelzapfens 6. Es kann eine Rückstellfeder vorgesehen sein, die den Riegelschieber 16 in der Verriegelungsstellung hält. Diese Rückstellfeder wird gespannt, wenn der Riegelschieber 16 in die Freigabestellung verschieben wird.
  • Wird der Riegelschieber 16 in seine Offenstellung verlagert, so tritt der Riegelzapfen 6 selbsttätig aus der ihm zugeordneten Öffnung heraus. Zufolge der Federwirkung des Filmscharnieres, welches in der Parallelstellung der beiden Gehäuseteile 2 und 3 gespannt ist, schwenken die beiden Gehäuseteile 2, 3 in eine spitzwinklige Stellung zueinander, beispielsweise in die in 5 dargestellte Stellung.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollin haltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (15)

  1. Aufbewahrungsvorrichtung für Winkelschlüssel (1) odgl. mit zwei flachen Gehäuseteilen (2, 3), die jeweils eine Vielzahl von parallel zueinander im Wesentlichen in jeweils einer Ebene angeordnete Einstecköffnungen (4) aufweisen, in denen die dort einsteckenden Schenkel (1') der Winkelschlüssel (1) reibschlüssig gehalten werden, und die um eine parallel zu den Einstecköffnungen (4) verlaufende Schwenkachse einander schwenkzugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile 2, 3), aus einem gummielastischen Werkstoff bestehen und mit Filmscharnier (5) miteinander verbunden sind.
  2. Aufbewahrungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2), (3) und das Filmscharnier (5) einen materialeinheitlichen Körper bilden.
  3. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Gehäuse (2, 3), sowie des Filmscharniers (5) ein weicher Kunststoff oder Gummi ist.
  4. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (2, 3), jeweils eine Trapezform ausbilden.
  5. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (2, 3) von einer Parallellage in eine Gestrecktlage schwenkbar sind.
  6. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) von Riegelgliedern (6, 7) in der Parallellage gehalten werden, in welcher das Filmscharnier (5) eine derartige Vorspannung besitzt, dass sich die Gehäuseteile (2, 3) beim Lösen der Riegelglieder (6, 7) in eine Winkelstellung aufstellen.
  7. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelglieder einen Riegelzapfen (6) und eine Riegelzapfeneintrittsöffnung (7) umfassen, wobei der Riegelzapfen (6) einem Gehäuseteil (3) und der Riegelzapfeneintrittsöffnung (7) dem anderen Gehäuseteil (2) zugeordnet sind.
  8. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch einen einem Gehäuseteil (3) zugeordneten Fixierzapfen (8) und einer dem anderen Gehäuseteil (2) zugeordneten Fixierzapfeneintrittsöffnung (9).
  9. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch ein in einer Tasche des Gehäuses (2, 3) einsteckenden Magneten (10), der eine Magnetisier/Endmagnetisiereinrichtung ausbildet.
  10. Aufbewahrungsvorrichtung für Winkelschlüssel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisier/Endmagnetisiereinrichtung zwei Kehlen (13, 14) aufweist.
  11. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Gehäuseteile (2, 3) derart deformierbar ist, dass sich benachbarte Einstecköffnungen (4) derart gegeneinander verwinden lassen, dass der darin einsteckende Winkelschlüssel (1) im Wesentlichen ohne Verdrehen der benachbarten Winkelschlüssel aus einer Aufbewahrungsstellung, in welcher die kurzen Schenkel (1'') der Winkelschlüssel (1) im Wesentlichen parallel zueinander liegen, herausziehen lässt.
  12. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelglieder einen Riegelschieber (16) aufweisen, welcher Riegelschieber (16) in einer Verriegelungsstellung mit einer Riegelschulter (16') vor einem Hakenende des Riegelzapfens (6) liegt.
  13. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelschieber (16) aus einem härteren Material, insbesondere einem härteren Kunststoff besteht, als das Material der Gehäuseteile (2, 3).
  14. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der an C-förmigen aufweisende Riegelschieber (16) auf einen Führungsteg (17) parallel zur Achse der Einstecköffnung (4) geführt.
  15. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (2, 3) in der Verriegelungsstellung derart federvorgespannt sind, dass sie nach Lösen der Riegelglieder aus der Verriegelungsstellung selbsttätig bis in eine Winkelstellung aufschwenken.
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