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Die
Erfindung betrifft die variable, mehrstufige Steuerung für ein arbeitsbelastungs-sensitives
Informationssystem nach dem Oberbegriff des Patentanspruch 1.
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Moderne
Informationssysteme bei Kraftfahrzeugen stellen auf der Basis zunehmend
komplexer werdenden Systemen zur Fahrzeugführung und zur Bedienung von
Komfortfunktionen eine ebenfalls zunehmende Informationsfülle dem
Fahrzeugführer
zur Verfügung,
mit der Folge, dass er hierdurch möglicherweise einer Überforderung
ausgesetzt ist und damit eine Gefährdung im Straßenverkehr
nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Überforderung kann insbesondere
dann entstehen, wenn der Fahrzeugführer ohnehin durch auf ihn
einwirkende Faktoren, beispielsweise bedingt durch das Verkehrsumfeld oder
die vorherrschende Witterung, einer erhöhten Belastung im Rahmen seiner
Fahraufgabe unterliegt. Ob sich ein Fahrzeugführer jedoch überansprucht fühlt ist
zwar zunächst
situationsspezifisch, hängt aber
in beachtlichem Maß auch
von individuellen Eigenschaften, also von Persönlichkeitsmerkmalen des Fahrzeugführers ab.
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In
der deutschen Offenlegungsschrift
DE 102 55 436 A1 wird ein Informationssystem
für ein
Kraftfahrzeug beschrie ben. Dazu wird die Informationsausgabe an
die jeweilige Belastung des Fahrzeugführers angepasst, um ein Überforderung
oder ein übermäßiges Ablenken
des Fahrzeugführers
vom Verkehrsgeschehen zu vermeiden. Hierzu werden die Ausgabestrategie
und die Informationsdichte von Meldungen an die augenblickliche
Belastung des Fahrzeugführers
angepasst. Damit die Informationsausgabe zusätzlich zu einer belastungsabhängigen Steuerung
in Bezug auf den Fahrzeugführer
individualisiert werden kann, greift das Informationssystem auf
einen Profilspeicher zurück,
welcher zumindest das Benutzerprofil des Fahrzeugführers enthält. Das Benutzerprofil
eines Fahrzeugführers
beschreibt dessen Vorlieben, insbesondere in Bezug darauf, in welchen
Fahrsituationen er welche Ausgabeformen bevorzugt. Angaben wie die
Anpassung der Ausgabeformen an ein gegebenes Nutzprofil konkret
erfolgen soll sind der Schrift nicht zu entnehmen.
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Ein
in Abhängigkeit
von der aktuellen Belastung des Fahrzeugführers gesteuertes Informationssystem
wird auch in der europäischen
Offenlegungsschrift
EP
1 415 864 A1 aufgezeigt. Hierbei werden für auszugebende
Information unterschiedliche Typen definiert. Beispielsweise werden
auszugebende Navigationshinweise in drei Informationstypen ,mit Zusatzinformationen
komfortabel erweitert' (Point-of-interest-display),
,detailliert' (Detailed
Navigation Instructions) und ,kurz und prägnant' (Turn-by-turn instructions) eingruppiert.
Auch werden Warnhinweise in unterschiedliche Informationstypen gruppiert
(,Critical Safety Messages',
,Vehicle Warning Messages' oder
,Operationally Significant Vehicle Systems'). Jeder dieser Informationstypen ist
ein bestimmter Belastungsgrenzwert zugeordnet. Überschreitet die ermittelte
Belastung des Fahrzeugführers
den einem bestimmten Informationstyp zugeordneten Belastungs grenzwert,
so wird die Ausgabe der diesem Informationstyp zugeordneten Information unterdrückt.
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In
einer ersten Stufe der in der
EP 1 415 864 A1 beschriebenen Informationssteuerung
hängt somit
die Entscheidung über
die Ausgabe bzw. die Unterdrückung
von Information von einem Vergleich zwischen dem der Information
zugeordneten Belastungsgrenzwert mit der aktuellen Belastung des Fahrzeugführers ab.
Um eine Individualisierung der Informationssteuerung zu erreichen
ist ein weiterer Verfahrensschritt vorgesehen. Hierbei wird die
zuvor getroffene Entscheidung über
die Ausgabe bzw. die Unterdrückung
von Information vor deren endgültiger Wirkung
einem Plausibilitätstest
unterzogen. Dabei wird einer, von vorzugsweise mehreren Parametern dieses
Plausibilitätstests
durch ein vorgebbares Benutzerprofil gebildet. Prinzipbedingt nimmt
hierbei jedoch die Komplexität
des dem Plausibilitätstest
zugrunde zu legende Regelwerks, mit zunehmender Anzahl wählbarer
Benutzerprofile und unterschiedlicher Informationstypen signifikant
zu.
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Aufgabe
der Erfindung ist es ein Verfahren zur Steuerung eines arbeitsbelastungs-sensitiven
Informationssystems gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 zu finden, welches ohne signifikante Zunahme
an Verarbeitungskomplexität
die Individualisierung auf eine große Zahl von Nutzerprofilen
erlaubt.
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Die
Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung werden
durch die untergeordneten Patentansprüche beschrieben.
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Bei
dem Informationssystem zur Steuerung eines arbeitsbelastungs-sensitiven
Informationssystems werden auszugebende Informationen in unterschiedliche
Typen von Information unterteilt. So ist es beispielsweise denkbar,
Navigationshinweise in unterschiedlich zeitlich aufwendige Informationstypen ,mit
Zusatzinformationen komfortabel erweitert' (Point-of-interest-display), ,detailliert' (Detailed Navigation
Instructions) und ,kurz und prägnant' (Turn-by-turn instructions)
zu unterteilen. Andereseits könnte
eine Information auch mittels unterschiedlich wahrnehmbarer Informationstypen
,schriftliche Mitteilung' ,synthetisierte
Sprachausgabe' oder ,optische
Signalleuchte' oder
,akustisches Warnsignal' realisiert
sein. Selbstverständlich
ist es auch denkbar Informationen in Informationstypen gebildet durch
Kombination von Merkmalen unterschiedlichen zeitlichen Aufwandes
und unterschiedlicher Wahrnehmbarkeit aufzuteilen.
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Den
unterschiedlichen durch das Informationssystem gesteuerten Informationstypen
bzw. einer Gruppe von Informationstypen wird jeweils ein Belastungsgrenzwert
zugeordnet. Dabei dient dieser Belastungsgrenzwert dazu, zu entscheiden,
ob ein bestimmter Informationstyp in einer bestimmten Situation
ausgegeben werden kann oder ob er unterdrückt werden muss. Bei dieser
Entscheidung wird der Belastungsgrenzwert mit der aktuellen Belastung
des Informationsempfängers
verglichen; dann wenn der Belastungsgrenzwert eines bestimmten Informationstyps
kleiner als die aktuelle Belastung ist, wird die Ausgabe dieses
Informationstyps unterdrückt.
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In
besonders vorteilhafter Weise ist das erfindungsgemäßen Verfahr
so ausgestaltet, dass eine Möglichkeit
zur Individualisierung der Informationssteuerung vorgesehen ist,
bei welcher die den Informationstypen standardmäßig zugeord neten Belastungsgrenzwerte
entsprechend eines individuellen informationsempfängerbezogenen
Sensitivitätswertes
erhöht
oder erniedrigt werden. Dies hat zur Folge, dass die Ausgabe bestimmter
Informationstypen in Abhängigkeit
des Sensitivitätswertes
abweichend von der Standardausgabe erfolgt. Bei einer durch den
Sensitivitätswert
bedingten Erhöhung
der Belastungsgrenzwerte wird auch noch bei einer aktuell höheren Belastung
des Informationsempfängers
eine Informationsausgabe erfolgen als dies standardmäßig üblich wäre; entsprechend
wird bei einer durch den Sensitivitätswert bedingten Erniedrigung
der Belastungsgrenzwerte die Ausgabe eines bestimmten Informationstyps
bereits bei niedriger aktueller Belastung des Informationsempfängers unterdrückt als dies
standardmäßig üblich wäre.
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Nachfolgend
wird die Erfindung mit Hilfe von Figuren im Detail erläutert. Dabei
zeigt
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1 drei
Diagramme, welche beispielhaft das Zusammenwirken von Informationstypen,
Belastungsgrenzwerten und Sensitivitätswerten aufzeigt (IBS-Modell),
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2 zeigt
ein mit 1 vergleichbares IBS-Modell
jedoch für
eine Vielzahl von Informationstypen,
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3 zeigt
das Zusammenwirken des IBS-Modells mit der Einheit zur Schätzung der
aktuellen Belastung des Informationsempfängers und der Informationsausgabe.
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In 1 sind
beispielhaft 3 Diagramme (IBS-Modelle) aufgezeigt, welche das Zusammenwirken
von Informationstypen (1, 2, 3), Belastungsgrenzwerten
BGW und Sensitivitätswerten
SW aufzeigen. Dem Diagramm liegt die Annahme zu Grunde, dass eine
bestimmte Information in 3 unterschiedliche Informa tionstypen aufgegliedert
wird. So ist es denkbar, dass es sich hierbei um Navigationsinformation
handelt, welche in die Informationstypen ,mit Zusatzinformationen
komfortabel erweitert' (1), ,detailliert' (2) und
,kurz und prägnant' (3) unterteilt ist.
Entlang der Abszisse der Diagramme ist der gewählte Sensitivitätswert SW
aufgetragen. Dieser sei von einem Minimalwert ,min' (immer maximal möglich Information) über einen
Mittelwert ,med.' (mehrschichtig
an die Belastung angepasste Informationsdarbietung) bis zu einem
Maximalwert ,max' (sowenig
wie möglich,
bzw. keine, Information) wählbar. Entlang
der Ordinate der Diagramme ist der den einzelnenn Informationstypen
auf Grund des Sensitivitätswertes
SW zuzuordnende Belastungsgrenzwert BGW aufgetragen. Hier nimmt
der Belastungsgrenzwert BGW einen Wert zwischen 0 und 10 ein. Diese Grenzen
sind jedoch frei, in Abhängigkeit
der Applikation wählbar
und hängen
im Wesentlichen von der Bandbreite der schätzbaren Belastung des Informationsempfängers ab;
meist bedeutet ,0' keine
Belastung und ,10' maximal
denkbare/schätzbare
Belastung des Informationsempfängers.
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Wird
nun zur Individuallisierung der Informationsausgabe ein Sensitivitätswert in
der Nähe
des Minimalwertes ,min' gewählt, wie
in 1a) dargestellt, so werden im Rahmen
der Informationsausgabe nur die Informationstypen (1) und
(2) verwendet werden. Hierbei wird dem Informationstyp
(1) ein Belastungsgrenzwert von ungefähr ,7' zugeordnet; der Informationstyp (2)
erhält
den maximalen Belastungsgrenzwert BGW, hier ,10' zugeordnet. Also dann, wenn die aktuelle
Belastung des Informationsempfängers
größer als
7 ist, wird die Informationsausgabe auf die Ausgabe des Informationstyps
(2) beschränkt.
Auf das vorliegende Beispiel bezogen bedeutet dies konkret: Dann,
wenn die aktuelle Belastung des Informationsempfängers ,8' beträgt, wird die Ausgabe von Navigationsinformation
auf ,detaillierte' Information
beschränkt, eine
Ausgabe von ,mit Zusatzinformation komfortabel erweiterte' Information wird
unterdrückt.
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In 1b) wird exemplarisch die Wirkung einer
Einstellung des Sensitivitätswertes
SW in die Nähe
von ,med' aufgezeigt.
Hierdurch ergibt sich eine Nutzungsmöglichkeit aller vorhandenen
Informationstypen. Der Informationstyp (1) erhält eine
Belastungsgrenzwert BGW um die ,4', Informationstyp (2) erhält einen
Belastungsgrenzwert BGW um die ,7' und Informationstyp (3) erhält den maximalen
Belastungsgrenzwert, hier ,10',
zugeordnet. Nimmt die aktuelle Belastung des Informationsempfängers nun
einen Wert von ,6' an,
so ist die Ausgabe von Information auf die Informationstypen (2)
und (3) beschränkt. Dies
bedeutet bei dem vorliegenden Beispiel konkret, dass eine Navigationsinformation
allenfalls ,detailliert' (2)
oder ,kurz und prägnant' (3) ausgegeben werden
wird. Die Ausgabe von ,mit Zusatzinformation komfortabel erweiterte' Information würde unterdrückt werden.
Die Möglichkeit
bei der Ausgabe der Information auf die unterschiedlich ausgeprägten Informationstypen
(2) oder (3) zurückgreifen zu können erlaubt
es beispielsweise die Informationsausgabe an zur Informationsausgabe
vorhandene Zeitlücken anzupassen;
so ist oft nicht genügend
Zeit detailierte Information (ensprechend Informationstyp (2))
auszugeben, so dass dann besser auf kurze und prägnante Information (Informationstyp
(3)) ausgewichen werden sollte. In einer anderer mögichen Ausprägung der
Erfindung ist es aber sehr wohl auch denkbar die Informationsausgabe
gezielt auf denjenigen Informationstyp zu beschränken, in dessen Bereich innerhalb
des IBS-Modells der Schnittpunkt zwischen der aktuellen Belastung
des Informationsempfängers und
dem gewählten
Sensitivitätswert
SW zum liegen kommt; im Beispiel der 1b würde die
Informationsausgabe sodann auf den Informationstyp (2)
beschränkt.
In dieser Ausgestaltung der Erfindung läßt sich schon vorab, eine konkrete
Zuordnung von Informationstyp zu aktuellem Belastungswert des Informationsempfängers festlegen.
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Eine
Wahl des Sensitivitätswertes
SW entsprechend dem in 1c) aufgezeigten
Beispiel bewirkt, dass selbst bei einer sehr geringen Belastung des
Informationsempfängers
nur Informationstypen (2) oder (3) ausgegeben
werden. Der Informationsempfänger
will durch seine Wahl des Sensitivitätswertes SW auf jeden Fall
die Ausgebe von ,mit Zusatzinformation komfotabel erweiterter' Navigationsinformation
vermeiden.
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In
einer gewinnbringenden Weise ist es möglich die „Nichtausgabe der Information" als einen möglichen
Informationstyp zu definieren. Dies angewandt auf das Beispiel in 1c und der Definition von Informationstyp
(3) als „Nicht-Information" an Stelle von „kurzer
und prägnanter" Navigationsinformation
würde bewirken,
dass ab einer aktuellen Belastung des Informationsempfängers mit
einem Belastungswert größer ,4' eine Informationsausgabe generell
unterdrückt
würde.
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In
besonders vorteilhafter Weise wäre
es denkbar das Informationssystem so auszulegen, dass als Standardeinstellungswert
(beispielsweise bei Start des System) ein Anpassung des Systems vorzunehmen,
wie es sich aus einem IBS-Modell mit Einstellung des Sensitivitätswertes
SW auf ,med.' ergibt.
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Wie
in der 2 aufgezeigt ist es in vorteilhafter Weise denkbar
für unterschiedliche
Arten von Information eine unterschiedliche Anzahl von Informationstypen
zu definieren und auch die den einzelnen Informationstypen zugeordnete
Bereiche innerhalb des IBS-Modells unterschiedlich zu gestalten.
In dem hier dargestellten Beispiel ist eine Art von Information
(beispielsweise: Navigationsinformation) in unterschiedliche Informationstypen
(4, 5, 6, 7) gegliedert. Informationstyp 4 wird
für unabhängig von
einem gewählten
Sensitivitätswert
SW bei jeder Belastung >'5' unterdrückt. Andererseits kann bei
geringer Belastung dieser Informationstyp möglicher Weise auch noch dann
ausgegeben werden, wenn der Sensitivitätswert SW zu ,med.' gewählt wird.
Bei Wahl des Sensitivitätswertes
SW im Bereich zwischen ,min' und
,med.' spielt die
Ausgabe der Information in Form des Informationstypen (5)
eine wesentliche Rolle. Die Begrenzungslinien dieses Bereichs (5)
im IBS-Modell verlaufen teilweise gekrümmt. Der Informationstyp (7)
beschreibt einen Typ von Information, welcher egal bei welcher Wahl
des Sensitivitätswerts SW
und unabhängig
der aktuellen Belastung des Informationsempfängers immer ausgegeben werden kann;
hierbei kann es sich beispielsweise um ein Notfall- oder Alarmsignal
handeln.
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3 zeigt
schematisch das Zusammenwirken des IBS-Modells mit der Einheit zur Schätzung der
aktuellen Belastung des Informationsempfängers (30), der variablen
Sensitivitätswerteinstellung
(31) und der Informationsausgabe (32). Entsprechend
der aktuellen Belastung des Informationsempfängers steht abhängig von
der Wahl des Sensitivitätswertes SW
fest, welche Informationstypen (1, 2, 3)
einen Belastungsgrenzwert BLG aufweisen der über der aktuell geschätzten Belastung
liegt und somit der Informationsausgabe (32) zur Aussendung
zur Verfügung stehen.
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Würde für das in
der 3 auf gezeigten IBS-Modell jeweils der Informationstyp
(3) als „Nicht-Information" defi niert und vereinfacht
Informationstyp (1) als ,detaillierte' Information, sowie Informationstyp
(2) als „kurze" Information definiert,
so ergäbe
sich nachfolgende Informationsteuerung in Abhängigkeit vom gewählten Sensitivitätswert SW:
- – Bei
Wahl des Sensitivitätswertes
zu ,min' (entsprechend
Einstellung (33 → Wunsch „immer
maximale Info"))
würde der
Informationsempfänger immer
die dem jeweiligen IBS-Modell
zugrunde liegenden Informationen detailliert erhalten.
- – Die
Wahl des Sensitivitätswertes
entsprechend der Einstellung (34 → „viel Info")würde
bedeuten, dass der Informationsempfänger die Information bei leichter
und mittlerer Belastung als ,detaillierte' Information wünscht, und ,kurze' Information bei hoher
Belastung.
- – Die
Wahl des Sensitivitätswertes
entsprechend der Einstellung (35 → „situations-abhängige Info") würde bedeuten,
dass der Informationsempfänger
die Information bei leichter Belastung als ,detaillierte' Information wünscht, ,kurze' Information bei
mittlerer Belastung und ,keine Information' bei hoher Belastung.
- – Die
Wahl des Sensitivitätswertes
entsprechend der Einstellung (36 → „wenig Info") würde bedeuten,
dass der Informationsempfänger
nur ,kurze' Information
bei leichter Belastung und ,keine Information' bei mittlerer und hoher Belastung wünscht.
- – Die
Wahl des Sensitivitätswertes
entsprechend der Einstellung (37 → „keine Info") würde bedeuten,
dass der Fahrer zu keiner Zeit Information wünscht. Denkbar wäre es bestimmte
,sehr wichtige' Informationen
zu definieren, welche auch bei einer derartigen Wahl des Sensitivitätswertes
SW noch ausgegeben werden („Achtung – Fehlfunktion
bei Bremssystem!").
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In
besonders vorteilhafter Weise ist zur Einstellung des Sensitivitätswertes
SW im Umfeld des Informationsempfängers ein durch diesen bedienbares
Mittel, insbesondere ein Rändelrad,
vorgesehen. Alternativ oder ergänzend
wäre es
jedoch gewinnbringend auch möglich
eine elektronisch gesteuerte Sensitivitätswerteinstellung zur Verfügung zu
stellen, diese könnte
beispielsweise über
elektronisch belegte Tastmittel oder mittels einer über einen
Kartenleser einschiebbare Chipkarte bedient werden. Gleichsam wäre es denkbar
den Sensitivitätswert
SW der Informationsausgabe mittels Funkkommunikation zu beeinflussen;
so könnte
beispielsweise bei der vorteilhaften Verwendung der Erfindungen
in Kraftfahrtzeugen zur Informationsdarbietung für einen Fahrzeugführer ein
ferngewirktes, fahrer-inividuelles Einstellen des Sensitivitätswertes
bei Autovermietungen oder Fahrschulen erfolgen.