DE102005042312A1 - Hochfrequenz-Behandlungsinstrument für ein Endoskop - Google Patents
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Abstract
Ein Hochfrequenz-Behandlungsinstrument (1000) für ein Endoskop (50) umfasst eine Hülle (1) und eine Elektrode (40, 41, 42). Die Hülle (1) ist durch einen Instrumentenkanal (51) des Endoskops (50) einführbar und besteht aus einem elektrisch isolierenden Material. Die Elektrode (40, 41, 42) wird mit elektrischem Hochfrequenzstrom gespeist, um eine Hochfrequenz-Behandlung durchzuführen. Zumindest ein Teil der Elektrode (40, 41, 42), der mit der zu behandelnden Schleimhaut (100) zu kontaktieren ist, weist eine Beschichtung aus Gold, Platinmetall oder einer Legierung dieser Metalle auf.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Hochfrequenz-Behandlungsinstrument, das durch einen Instrumentenkanal eines Endoskops eingeführt und dazu verwendet wird, in einer menschlichen Körperkavität in vivo Schnitte in Gewebeschleimhäuten vorzunehmen.
- Ein solches Hochfrequenz-Behandlungsinstrument kommt weitläufig zur Anwendung. Ein Beispiel für ein solches Instrument ist in den Japanischen Patentveröffentlichungen P2002-113016A und P2002-153484A beschrieben.
- Wird mit dem Hochfrequenz-Behandlungsinstrument ein Schnitt vorgenommen, so fließt ein elektrischer Strom hoher Frequenz zu einem Abschnitt, an dem Elektroden des Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes mit der Schleimhaut in Kontakt sind, und es wird Joulesche Wärme erzeugt. Durch diese Joulesche Wärme erfolgt eine Kauterisation der Oberfläche des in vivo-Gewebes, wodurch der Schnitt vorgenommen wird.
- Ist die oben beschriebene Hochfrequenz-Behandlung einmal ausgeführt, oxidieren die Oberflächen der Elektroden, so dass das lebende Gewebe leicht an den Elektrodenflächen haften bleibt. Dabei bleibt infolge der durch den Hochfrequenzstrom verursachten hohen Temperatur Protein auf den Elektrodenoberflächen haften und wird gleichsam verkohlt. Auf den verkohlten Proteinsubstanzen bleiben dann Fettsubstanzen haften. In einem solchen Zustand ist die Leitfähigkeit der Hochfrequenzelektroden beträchtlich herabgesetzt. Deshalb muss der Benutzer das Hochfrequenz-Behandlungsinstrument üblicherweise aus dem Instrumentenkanal herausziehen und reinigen oder durch ein neues Instrument ersetzen. Ein solches herkömmliches Hochfrequenz-Behandlungsinstrument ist deshalb während der Vornahme des Schnitts oder dergleichen vergleichsweise kompliziert handzuhaben, d.h. es muss herausgezogen und gereinigt bzw. ersetzt werden.
- Die Erfindung stellt in vorteilhafter Weise ein verbessertes Hochfrequenz-Behandlungsinstrument für ein Endoskop bereit. Wird die Hochfrequenz-Behandlung durchgeführt, so ist sichergestellt, dass kauterisiertes menschliches Gewebe praktisch nicht an den Hochfrequenzelektroden haften bleibt. Das Behandlungsinstrument kann deshalb während der zur Vornahme eines Schnitts vorgesehenen Behandlung wiederholt eingesetzt werden, ohne dass es in komplizierter Weise gehandhabt werden muss, z.B. gereinigt oder ersetzt werden muss.
- Die Erfindung erreicht dies durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
-
1 einen Längsschnitt durch den distalen Endabschnitt eines Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes, das ein erstes Ausführungsbeispiel darstellt, -
2 eine Illustration, wie mittels des Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel ein Schnitt in menschlichem Gewebe vorgenommen wird, -
3 eine Illustration, wie menschliches Gewebe mittels des Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel abgetragen wird, -
4 eine Illustration, wie in einem Bereich, in dem menschliches Gewebe abgetragen worden ist, mittels des Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes nach erstem Ausführungsbeispiel eine Blutstillung vorgenommen wird, -
5 einen Längsschnitt durch den distalen Endabschnitt eines Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes, das ein zweites Ausführungsbeispiel darstellt, -
6 einen Längsschnitt durch den distalen Endabschnitt eines Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes, das ein drittes Ausführungsbeispiel darstellt, -
7 einen Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in dem bei einem vierten Ausführungsbeispiel eine Hochfrequenzelektrode aus einer Hülle heraussteht und aufgeweitet ist, und -
8 einen Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in dem bei dem vierten Ausführungsbeispiel die Hochfrequenzelektrode in die Hülle zurückgezogen und dort verstaut ist. - Beschreibung der Ausführungsbeispiele
-
1 ist ein Längsschnitt, der den Spitzenabschnitt, d.h. den distalen Endabschnitt eines Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes1000 nach einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt. Das Hochfrequenz-Behandlungsinstrument1000 ist in einen Instrumentenkanal51 eines Endoskops50 (vergl.2 ) einzusetzen. Das Hochfrequenz-Behandlungsinstrument1000 umfasst eine Hülle1 , die als flexibles, rohrförmiges, elektrisch isolierendes Element ausgebildet ist. Beispielsweise ist die Hülle1 ein elastisches Harzrohr, das aus einem Ethylentetrafluoridmaterial gefertigt ist. Wie in1 gezeigt, ist in die Hülle1 über deren gesamte Länge ein Betätigungsdraht2 eingesetzt, der als elektrisch leitender Draht beispielsweise aus korrosionsbeständigem Stahl ausgebildet ist. Der Betätigungsdraht2 ist längs der Hüllenachse, d.h. in axialer Richtung der Hülle1 , beweglich. - An der Spitze, d.h. an dem distalen Ende des Betätigungsdrahtes
2 ist eine Hochfrequenzelektrode40 über ein aus Metall bestehendes Anschlussrohr3 befestigt. Die Hochfrequenzelektrode40 besteht aus korrosionsbeständigem Stahl und ist so ausgebildet, dass sie aus dem distalen Ende der Hülle1 herausgeschoben und in dieses zurückgezogen werden kann. Die Hochfrequenzelektrode40 ist dabei so ausgebildet, dass ihr distales Endstück (distale Hälfte) eine flache und aufgeweitete abgerundete Form aufweist. - Der Betätigungsdraht
2 kann in axialer Richtung der Hülle1 bewegt werden, indem eine nicht gezeigte Bedieneinheit, die an das proximale Ende des Drahtes2 angeschlossen ist, betätigt wird. - Die Oberfläche des distalen Endabschnitts A der Elektrode
40 ist mit Gold beschichtet, wie in1 durch die Schraffur angedeutet ist. Die Elektrode40 kann auch in ihrer Gesamtheit mit Gold beschichtet sein. Um mit der Elektrode40 die gewünschte Wirkung zu erzielen, ist jedoch zumindest der Endabschnitt A der Elektrode40 mit Gold beschichtet. - Wie vorstehend erläutert, kann also die Fläche der Elektrode
40 , die mit Gold zu beschichten ist, durch die gesamte Fläche der Elektrode40 gegeben sein. Im Hinblick auf die praktische Verwendung reicht es jedoch aus, wenn nur die Fläche beschichtet wird, die während der Kauterisation in Kontakt mit dem menschlichen Gewebe ist. Der mit Gold beschichtete Abschnitt A oxidiert nicht infolge der Wärme, die bei der Hochfrequenz-Behandlung unter Verwendung der Elektrode40 erzeugt wird. Dadurch kann verhindert werden, dass kauterisiertes menschliches Gewebe an der Elektrode40 haften bleibt. -
2 zeigt in einer beispielhaften Darstellung, wie mittels des Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes1000 nach erstem Ausführungsbeispiel der Schnitt in dem menschlichen Gewebe vorgenommen wird. Wie in2 gezeigt, wird der distale Endabschnitt der Hülle1 aus dem Instrumentenkanal51 des Endoskops50 herausgeschoben und innerhalb des Gesichtsfeldes eines Beobachtungsfensters52 des Endoskops50 angeordnet. - Um den Schnitt auszuführen, wird die Hochfrequenzelektrode
40 in aufrechter Stellung, bei der die durch die Elektrode40 festgelegte Ebene im Wesentlichen senkrecht zur Oberfläche des Gewebes100 liegt, gegen das Gewebe100 gedrückt. Wird dann die Hochfrequenzelektrode40 durch Bewegen des Betätigungsdrahtes2 zur Hülle1 hin verschoben, so wird die Stelle, an der die Hochfrequenzelektrode40 das Gewebe100 kontaktiert, eingeschnitten. - Da der Abschnitt A der Elektrode
40 , der das menschliche Gewebe100 kontaktiert, mit Gold überzogen ist, wird verhindert, dass die kauterisierte Schleimhaut an der Elektrode haften bleibt, wenn bei Vornahme des Schnitts die Elektrode40 auf eine relativ hohe Temperatur erwärmt wird. Die Elektrode40 bleibt so funktionstüchtig und kann, ohne dass sie gereinigt oder ersetzt werden muss, weiter verwendet werden. - Ist das menschliche Gewebe
100 so eingeschnitten, dass der Schnitt den abzutragenden Bereich umgibt, so wird der abgerundete Abschnitt der Elektrode40 so gedreht, dass die durch die Elektrode40 festgelegte Ebene im Wesentlichen parallel zur Oberfläche des Gewebes100 liegt, und unter den abzutragenden Bereich eingeschoben, wie in3 gezeigt ist. Wird dann die Elektrode40 so bewegt, dass sie den abzutragenden Bereich nach Art eines Löffels anhebt, so kann das Gewebe100 von dem mit101 bezeichneten Muskelgewebe gelöst werden. Selbst wenn während dieses Ablösevorgangs der elektrische Strom durch die Elektrode40 fließt, bleibt das Gewebe100 nicht an der Elektrode40 haften. - Werden in dem abgetragenen Bereich Blutgefäße durchtrennt, so dass Blut ausströmt, so kann der Benutzer die ebene Oberfläche des Abschnitts A der Elektrode
40 in Kontakt mit der in4 mit102 bezeichneten Oberfläche bringen, in der das Blut ausströmt, während die Elektrode40 mit Hochfrequenzstrom gespeist wird, wie in4 gezeigt ist. Durch diesen flächigen Kontakt und die gleichzeitige Speisung der Elektrode40 mit Hochfrequenzstrom werden die Oberfläche102 , in dem die Blutung auftritt, sowie ein die Oberfläche102 umgebender Bereich mit Hochfrequenzstrom vergleichsweise geringer Stromdichte kauterisiert. Durch Kauterisieren der Oberfläche und des umliegenden Bereichs wird eine Blutstillung vorgenommen. Auch in diesem Fall wird verhindert, dass das menschliche Gewebe100 an der Elektrode40 haften bleibt. - Hat die Elektrode
40 die Farbe von korrosionsbeständigem Stahl, so reflektiert sie die Farbe der Schleimhaut unverändert, was dazu führen kann, dass in einem betrachteten Bild die Grenze zwischen der Hochfrequenzelektrode40 und dem menschlichen Gewebe100 undeutlich wird. Da in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der distale Endabschnitt der Elektrode40 mit Gold überzogen ist, erscheint der Abschnitt A im Bild gelblich, so dass der Benutzer die Elektrode40 deutlich von dem menschlichen Gewebe100 unterscheiden kann. Dies erhöht die Sicherheit, mit der die Hochfrequenz-Behandlung durchgeführt wird. - Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene abgerundete, ebene Elektrode beschränkt. Sie kann auf verschiedenartige, für Endoskope bestimmte Behandlungsinstrumente angewandt werden. Beispielsweise kann die Elektrode
40 so modifiziert werden, dass sie die Form einer Nadel hat, wie dies in5 in Form einer Hochfrequenzelektrode41 gezeigt ist, die ein zweites Ausführungsbeispiel darstellt. - In dem zweiten Ausführungsbeispiel ist der proximale Endabschnitt der Elektrode
41 so ausgebildet, dass er einen aufgeweiteten oder verbreiterten Abschnitt5 aufweist. Indem der Betätigungsdraht2 zurückgezogen wird, so dass der aufgeweitete Abschnitt5 straff längs des Innendurchmessers der Hülle1 an deren Innenseite anliegt, kann die Elektrode41 so an der Hülle1 festgesetzt werden, dass sie um eine vorbestimmte Länge aus der Hülle1 heraussteht. In diesem Zustand kann die Hochfrequenz-Behandlung, wie z.B. der oben beschriebene Gewebeeinschnitt, vorgenommen werden. In Abwandlung der in5 gezeigten Konstruktion kann das Hochfrequenz-Behandlungsinstrument mit einer Elektrode versehen werden, die ganz an dem Endoskop befestigt ist. -
6 ist ein Längsschnitt durch den distalen Endabschnitt eines Hochfrequenz-Behandlungsinstrumentes, das ein drittes Ausführungsbeispiel darstellt. In diesem dritten Ausführungsbeispiel hat die Hochfrequenzelektrode42 die Form eines Hakens, dessen Abschnitt A ebenfalls mit Gold beschichtet ist. Wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird auch hier verhindert, dass das Gewebe an der Elektrode42 haften bleibt, wenn diese mit Hochfrequenzstrom gespeist wird und die Temperatur ansteigt. -
7 zeigt einen Längsschnitt, in dem ein Zustand dargestellt ist, in dem eine Hochfrequenzelektrode43 aus der Hülle1 heraussteht und aufgeweitet ist. Das in7 gezeigte Hochfrequenz-Behandlungsinstrument stellt ein viertes Ausführungsbeispiel dar.8 ist ein Längsschnitt, in dem ein Zustand dargestellt ist, in dem die Hochfrequenzelektrode43 nach viertem Ausführungsbeispiel in die Hülle1 zurückgezogen und dort gleichsam verstaut ist. In dem vierten Ausführungsbeispiel besteht die Hochfrequenzelektrode43 aus zwei Drähten, die aus korrosionsbeständigem Stahl oder einer Wolframlegierung gefertigt sind. Die beiden Drähte sind an ihren Enden miteinander zu einer Schlinge verbunden, wodurch eine Hochfrequenzschlinge ausgebildet ist, die elastisch aufgeweitet und zusammengezogen werden kann. - In dem vierten Ausführungsbeispiel ist die Oberfläche des distalen Endabschnitts A der Elektrode
43 mit Gold beschichtet. Wie in8 gezeigt, ist die Hochfrequenzelektrode43 so ausgebildet, dass sie so in die Hülle1 zurückgezogen und dort eingesteckt werden kann, dass nur die Spitze, d.h. das distale Ende der Elektrode43 aus der Hülle1 heraussteht, um den Hochfrequenzschnitt auszuführen. - In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Oberflächen der Hochfrequenzelektroden
40 ,41 ,42 und43 mit Gold beschichtet. Dieser Ausges taltung liegt der Umstand zugrunde, dass Gold durch die Wärme, die in der Hochfrequenz-Behandlung erzeugt wird, weniger stark oxidiert wird. Die Oberflächen der Elektroden können jedoch auch mit Platinmetallen oder deren Legierungen beschichtet werden, z.B. Platin, Iridium, Rhodium und Palladium. Außerdem können die Oberflächen der Elektroden nicht nur durch Plattierung, sondern auch durch Aufdampfen oder Ionenplatierung hergestellt werden.
Claims (9)
- Hochfrequenz-Behandlungsinstrument (
1000 ) für ein Endoskop (50 ), umfassend: eine durch einen Instrumentenkanal (51 ) des Endoskops (50 ) einführbare Hülle (1 ), die aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, und eine Elektrode (40 ,41 ,42 ), die zur Hochfrequenz-Behandlung mit elektrischem Hochfrequenzstrom gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Elektrode (40 ,41 ,42 ), der mit der zu behandelnden Schleimhaut (100 ) zu kontaktieren ist, eine Beschichtung aus Gold oder Platinmetall oder einer Legierung dieser Metalle aufweist. - Hochfrequenz-Behandlungsinstrument (
1000 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (40 ,41 ,42 ) aus korrosionsbeständigem Stahl oder einer Wolframlegierung besteht. - Hochfrequenz-Behandlungsinstrument (
1000 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung durch Plattieren, Aufdampfen oder Ionenplatieren hergestellt ist. - Hochfrequenz-Behandlungsinstrument (
1000 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (40 ) so ausgebildet ist, dass ihr distaler Endabschnitt (A) eine flache und aufgeweitete abgerundete Form hat. - Hochfrequenz-Behandlungsinstrument (
1000 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (41 ) die Form eines Hakens hat. - Hochfrequenz-Behandlungsinstrument (
1000 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (42 ) die Form einer Nadel hat. - Hochfrequenzschlinge für ein Endoskop, umfassend: eine durch einen Instrumentenkanal (
51 ) des Endoskops (50 ) einführbare Hülle (1 ), die aus elektrisch isolierendem Material besteht, und eine Elektrode (43 ), die zur Hochfrequenz-Behandlung mit elektrischem Hochfrequenzstrom gespeist wird und die an ihren Endabschnitten (A) zu einer Schlinge verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Elektrode (43 ), der mit der zu behandelnden Schleimhaut zu kontaktieren ist, mit Gold oder Platinmetall oder einer Legierung dieser Metalle beschichtet ist. - Hochfrequenzschlinge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (
43 ) so ausgebildet ist, dass sie aus der Hülle (1 ) ausschiebbar ist und sich außerhalb der Hülle (1 ) aufweitet. - Hochfrequenzschlinge nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (
43 ) so ausgebildet ist, dass sie so in die Hülle (1 ) einziehbar ist, dass zumindest ein Teil der Elektrode (43 ) aus der Hülle (1 ) heraussteht und ein Kauterisationsinstrument bildet.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HOYA CORP., TOKIO/TOKYO, JP |
|
| R120 | Application withdrawn or ip right abandoned |
Effective date: 20120420 |