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DE102005041508A1 - Raumzelle, insbesondere Fertiggarage - Google Patents

Raumzelle, insbesondere Fertiggarage Download PDF

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DE102005041508A1
DE102005041508A1 DE200510041508 DE102005041508A DE102005041508A1 DE 102005041508 A1 DE102005041508 A1 DE 102005041508A1 DE 200510041508 DE200510041508 DE 200510041508 DE 102005041508 A DE102005041508 A DE 102005041508A DE 102005041508 A1 DE102005041508 A1 DE 102005041508A1
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DE
Germany
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room cell
cell according
air
ventilation device
garage
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DE200510041508
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English (en)
Inventor
Erhard Schroer
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Ibk - Ingenieurbuero Bauer U Kaletka GmbH
IBK INGENIEURBUERO BAUER U KAL
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Ibk - Ingenieurbuero Bauer U Kaletka GmbH
IBK INGENIEURBUERO BAUER U KAL
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H6/00Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
    • E04H6/02Small garages, e.g. for one or two cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Eine Raumzelle, insbesondere eine Fertiggarage, besitzt mehrere Seitenwände, wobei in zumindest einer Seitenwand eine Belüftungsvorrichtung ausgebildet ist. Dabei ist vorgesehen, dass die Belüftungsvorrichtung einen außenseitigen Vorsprung mit einer äußeren, zur Außenseite der Seitenwand konvex gewölbten Luftleitfläche aufweist, in der zumindest ein Luftdurchlass ausgebildet ist, der einen Innenraum der Raumzelle mit deren Außenseite bzw. der umgebenden Atmosphäre verbindet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Raumzelle, insbesondere eine Fertiggarage, mit mehreren Seitenwänden, wobei in zumindest einer Seitenwand eine Belüftungsvorrichtung ausgebildet ist.
  • Eine vorgefertigte Raumzelle besitzt üblicherweise die Form eines Quaders und kann beispielsweise aus Beton oder Stahl bestehen. Eine entsprechende Raumzelle findet als Bedarfsunterkunft, d.h. als sogenannter Wohn-Container, und insbesondere als Fertiggarage Verwendung. Im Folgenden soll beispielhaft von einer Raumzelle in Form einer Fertiggarage ausgegangen werden, jedoch ist die Erfindung darauf nicht beschränkt.
  • Eine Fertiggarage weist auf einer stirnseitigen Seitenwand ein Garagentor auf, durch das ein Fahrzeug in die Garage hineingefahren bzw. aus dieser herausgefahren werden kann. Aus sicherheitstechnischen Gründen muss der Innenraum der Fertiggarage belüftet sein. Dies wird bei einer herkömmli chen Fertiggarage dadurch erreicht, dass in zumindest einer Seitenwand eine Belüftungsvorrichtung in Form eines Durchgangsloches ausgebildet ist, durch das ein Luftaustausch zwischen dem Innenraum der Fertiggarage und deren Außenseite, d.h. der umgebendenden Atmosphäre erfolgen kann. Es hat sich jedoch gezeigt, dass der mit einem Durchgangsloch zu erreichende Luftaustausch relativ gering ist. Es ist zwar möglich, in das Durchgangsloch einen elektrisch betriebenen Ventilator einzubauen, um eine stetige Luftströmung zu erzielen, jedoch ist diese Maßnahme relativ teuer und erfordert Folgearbeiten, da der Ventilator an eine Spannungsquelle angeschlossen werden muss.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Raumzelle und insbesondere eine Fertiggarage, der genannten Art zu schaffen, bei der ein effektiver Luftaustausch zwischen dem Innenraum der Raumzelle und der umgebenden Atmosphäre erreicht ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Raumzelle, insbesondere einer Fertiggarage mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist vorgesehen, dass die Belüftungsvorrichtung einen außenseitigen Vorsprung mit einer äußeren, zur Außenseite der Seitenwand konvex gewölbten Luftleitfläche aufweist, in der zumindest ein Luftdurchlaß ausgebildet ist, der den Innenraum der Raumzelle mit deren Außenseite verbindet. Durch den außenseitigen Vorsprung mit der nach außen konvex gewölbten Luftleitfläche ist eine geometrische Anordnung geschaffen, mit der der sogenannte Venturi- oder Bernoulli-Effekt zur Belüftung des Innenraums der Fertiggarage genutzt werden kann. Wie es auch im Zusammenhang mit der Querschnittsform von Flugzeugflügeln bekannt ist, erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit in einer seitlich anströmenden und über die konvex gewölbte Luftleitfläche hinwegströmenden Luftströ mung im Bereich der konvex gewölbten Luftleitfläche, was dazu führt, dass sich in diesem Bereich der Druck vermindert. Auf diese Weise stellt sich auf der Außenseite der konvex gewölbten Luftleitfläche ein Unterdruck gegenüber dem Druck im Innenraum der Fertiggarage ein, der zu einer Sogwirkung führt, durch die die Luft aus dem Innenraum der Fertiggarage durch den Luftdurchlaß hindurch zur Außenseite der Fertiggarage gesaugt wird. Erfindungsgemäß wird somit alleine die Formgebung der Luftleitfläche ausgenutzt, um eine Luftströmung vom Innenraum der Fertiggarage zu deren Außenseite zu erreichen, ohne dass es dazu elektrisch angetriebener Hilfsmittel wie Ventilatoren bedarf.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in der Luftleitfläche mehrere Luftdurchlässe vorgesehen sind, die vorzugsweise als im wesentlichen parallel verlaufende Schlitze ausgebildet sind. Darüber hinaus kann die Raumzelle bzw. Fertiggarage mehrere der genannten Vorsprünge mit jeweils einer konvex gewölbten Luftleitfläche aufweisen.
  • Die konvex gewölbte Luftleitfläche besitzt einen Scheitelbereich, in dem ihr Abstand zu der zugeordneten Seitenwand der Fertiggarage ein Maximum ist. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Luftdurchlaß oder die Luftdurchlässe an oder nahe dem Scheitelbereich der konvexen Wölbung der Luftleitfläche angeordnet sind. Dies ist sinnvoll, da dort die höchste Strömungsgeschwindigkeit und somit die größte Druckdifferenz zu dem Luftdruck im Innenraum der Fertiggarage auftritt.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Luftleitfläche nur eindimensional gewölbt ist, d.h. im wesentlichen die Form eines Ausschnitts des Mantels eines Zylinderkörpers aufweist. Die gewölbte Luftleitfläche ist dabei vorzugsweise so ausgerichtet, dass eine Scheitellinie der Luftleitfläche im wesentlichen vertikal verläuft. Dies führt dazu, dass Wind, der im wesentlichen horizontal bzw. in Längsrichtung der Fertiggarage strömt, über die gewölbte Luftleitfläche in genannter Weise umgelenkt wird.
  • Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die Belüftungsvorrichtung mit der konvex gewölbten Luftleitfläche im oberen Bereich der Fertiggarage, d.h. nahe oder unmittelbar unterhalb der Dachfläche vorzusehen. Als besonders sinnvoll hat sich herausgestellt, wenn die Belüftungsvorrichtung im oberen, einer Toröffnung der Fertiggarage abgewandten Endbereich einer Längs-Seitenwand der Fertiggarage ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich dazu kann vorgesehen sein, dass die Belüftungsvorrichtung im oberen Bereich derjenigen Rückwand der Fertiggarage ausgebildet ist, die der Toröffnung abgewandt ist.
  • In einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung wird die Belüftungsvorrichtung vorgefertigt und dann an der Fertiggarage montiert. Die Fertiggarage weist eine entsprechende Öffnung auf, bei der es sich auch um eine Fensteröffnung handeln kann, in die die Belüftungsvorrichtung mit einem Tragrahmen eingesetzt und festgelegt wird. Alternativ ist es möglich, den die konvex gewölbte Luftleitfläche aufweisenden Vorsprung einstückig bzw. monolitisch in die zugeordnete Seitenwand der Fertiggarage zu integrieren, wenn diese aus Beton besteht.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Luftleitfläche mehrere parallele rinnenförmige Nuten aufweist und dass im Boden der Nuten jeweils ein Luftdurchlass ausgebildet ist. Die Nuten, die sich vorzugsweise im wesentlichen horizontal bzw. in Längsrichtung der Fertigga rage erstrecken, unterstützen die Luftströmung beim Überstreichen der Luftleitfläche.
  • Um den Luftaustausch zwischen dem Innenraum der Fertiggarage und der umgebenden Atmosphäre bei Bedarf vermindern oder unterbrechen zu können, kann eine Verschlussvorrichtung vorgesehen sein, mittels der der Luftdurchlass bzw. die Luftdurchlässe verschlossen werden können. Bei der Verschlussvorrichtung kann es sich beispielsweise um eine Verschlussklappe, einen Verschlussschieber oder auch eine einsetzbare Abdeckung oder Absperrung handeln.
  • Zusätzlich zu der auf der Außenoberfläche zumindest einer Seitenwand ausgebildeten konvex gewölbten Luftleitfläche kann auch im Bereich zumindest einer vertikalen Eckkante, die von zwei aneinander angrenzenden Seitenwänden gebildet ist, ein zusätzlicher Lüftungseinsatz angeordnet sein. Der Lüftungseinsatz erstreckt sich über zumindest einen Teilbereich der Höhe der vertikalen Eckkante und weist zumindest einen Luftdurchlaß auf, der mit dem Innenraum der Raumzelle bzw. Fertiggarage verbunden ist. Eine derartige Eckbelüftung der Fertiggarage nutzt die Tatsache aus, dass es in den Ecken der Fertiggarage zu Wind-Soglasten kommt, die zu einem außenseitigen Unterdruck führen, in Folge dessen eine Luftströmung vom Innenraum der Fertiggarage zu deren Außenseite erfolgt. Der eckseitige Lüftungseinsatz kann an seiner Außenseite eine scharfe Abrißkante aufweisen, um die Entstehung von Wind-Sog zu unterstützen. Alternativ dazu kann der Lüftungseinsatz jedoch auch eine außenseitige konvex gewölbte Oberfläche aufweisen, wodurch beim Überströmen dieser konvex gewölbten Oberfläche ein zusätzlicher Windsog erzeugt wird.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindugnsgemäßen Fertiggarage,
  • 2 einen Horizontalschnitt durch eine Belüftungsvorrichtung,
  • 3 eine 2 entsprechende alternative Ausgestaltung der Belüftungsvorrichtung,
  • 4 eine ausschnittsweise perspektivische Darstellung eines eckseitigen Lüftungseinsatzes gemäß einer ersten Ausführungsform und
  • 5 eine ausschnittsweise perspektivische Darstellung eines eckseitigen Lüftungseinsastzes gemäß einer zweiten Ausführungsform.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Fertiggarage 10, die eine quaderförmige Gestalt aufweist und eine vordere Seitenwand 11, Längs-Seitenwände 12, eine hintere Seitenwand 13 und eine Decke 14 bzw. ein Dach aufweist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist in der vorderen Seitenwand 11 ein Tor 16 ausgebildet.
  • In der Längs-Seitenwand 12 ist im hinteren Bereich nahe der hinteren Seitenwand 13 sowie im oberen Bereich nahe der Decke 14 eine Belüftungsvorrichtung 20 vorgesehen, die in 2 im Schnitt dargestellt ist.
  • In der Längs-Seitenwand 12 ist eine Öffnung 15 ausgebildet, in die die Belüftungsvorrichtung 20 eingesetzt und dort festgelegt ist. Die Belüftungsvorrichtung 20 umfasst einen Tragrahmen 24, der mit der Längs-Seitenwand 12 verbunden ist, sowie einen sich zur Außenseite der Längs-Seitenwand 12 auswölbenden Vorsprung 21, der auf seiner Außenseite eine konvex gewölbte Luftleitfläche 22 bildet. Wie 1 zeigt, ist die Luftleitfläche 22 nur in einer Richtung bzw. eindimensional gewölbt, wobei eine Scheitellinie S, die die Punkte des maximalen Abstands der Luftleitfläche 22 von der Längs-Seitenwand durchläuft, im wesentlichen vertikal, d.h. normal zu einer unteren Auflagerfläche der Fertiggarage 10 verläuft.
  • In dem Vorsprung 21 der Belüftungsvorrichtung 20 sind mehrere schlitzförmige Luftdurchlässe 23 vorgesehen, durch die der Innenraum der Fertiggarage mit der umgebenden Atmosphäre verbunden ist.
  • Wenn Wind die Fertiggarage 10 im wesentlichen horizontal anströmt und in Längsrichtung der Fertiggarage über die Längs-Seitenwand 12 strömt, kommt es an der Belüftungsvorrichtung 20 in Folge der konvex gewölbten Luftleitfläche 22 zu einer Luftumlenkung, wie sie in 2 angedeutet ist. Im Bereich der Luftleitfläche 22 erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit der Luft, was zu einem Unterdruck relativ zum Druck im Innenraum der Fertiggarage führt, wodurch eine Saugströmung S1 erzeugt wird, infolge der die Luft aus dem Innenraum der Fertiggarage 10 durch die Luftdurchlässe 23 zur Außenseite der Fertiggarage 10 gesaugt und mit der Windströmung weggerissen wird.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Belüftungsvorrichtung 20 als eigenes Bauteil ausgebildet und in der Öffnung 15 der Längs-Seitenwand festsgelegt wird. 3 zeigt eine alternative Ausgestaltung, bei der die Längs-Seitenwand 12 aus Beton besteht und der Vorsprung 21 einstückig bzw. monolitisch mit der Längs-Seitenwand 12 verbunden ist. Die Wirkungsweise der Ausgestaltung gemäß 3 entspricht der anhand der 2 erläuterten Wirkungsweise. Zusätzlich ist gemäß 3 auf der Innenseite der Längs-Seitenwand 12 eine Verschlußvorrichtung in Form von Verschlußschiebern 17 vorgesehen, die aus der dargestellten Offenstellung in eine Verschlußstellung gebracht werden können, in der sie die Luftdurchlässe 23 auf der Innenseite der Längs-Seitenwand verschließen und somit eine Luftströmung durch die Luftdurchlässe 23 unterbinden.
  • In 1 ist dargestellt, dass die Belüftungsvorrichtung 20 auf einer der Längs-Seitenwände 12 der Fertiggarage 10 angeordnet ist. Es ist jedoch auch möglich, auf einer oder beiden Längs-Seitenwänden 12 und/oder auf der Rückwand 13 eine oder mehrere der genannten Belüftungsvorrichtungen 20 vorzusehen.
  • 4 zeigt einen zusätzlichen Lüftungseinsatz 30, der im Bereich einer vertikalen Eckkante ausgebildet ist, die von zwei aneinandergrenzenden Seitenwänden 12 und 13 gebildet ist. Im oberen Bereich der Eckkante ist der Lüftungseinsatz 30 angeordnet, der aus einem Hohlprofil besteht und auf seiner inneren, dem Innenraum der Fertiggarage zugewandten Seite in nicht dargestellter Weise zumindest einen Durchlaß zum Innenraum der Fertiggarage aufweist. Auf der Außenseite besitzt der Lüftungseinsatz eine Vielzahl von parallelen, im wesentlichen horizontal verlaufenden Luftdurchlässen 31, so dass eine strömungstechnische Verbindung zwischen dem Innenraum der Fertiggarage 10 und der umgebenden Atmosphäre gebildet ist. Der Lüftungseinsatz 30 ist so geformt, dass eine außenseitige scharfe Abrisskante 32 gebildet ist, die im wesentlichen vertikal, d.h. in Höhenrichtung der Fertiggarage 10 verläuft. Wenn der Wind längs der Fertiggarage an dieser vorbeiströmt, kommt es an der Abrisskante 32 zu ei ner Windsogwirkung, wodurch eine Luftströmung vom Innenraum der Fertiggarage zur umgebenden Atmosphäre unterstützt wird.
  • 5 zeigt eine Abwandlung des Lüftungseinsatzes 30 gemäß 4 und unterscheidet sich von diesem lediglich dadurch, dass hierbei statt einer außenseitigen scharfen Abrisskante nunmehr eine außenseitige konvex gewölbte Oberfläche 33 vorgesehen ist, die zu einer Umlenkung der an ihr außenseitig vorbeiströmenden Luft führt.

Claims (15)

  1. Raumzelle (10), insbesondere Fertiggarage, mit mehreren Seitenwänden (11, 12, 13), wobei in zumindest einer Seitenwand (12) eine Belüftungsvorrichtung (20) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsvorrichtung (20) einen außenseitigen Vorsprung (21) mit einer äußeren, zur Außenseite der Seitenwand (12) konvex gewölbten Luftleitfläche (22) aufweist, in der zumindest ein Luftdurchlass (23) ausgebildet ist, der einen Innenraum der Raumzelle (10) mit deren Außenseite verbindet.
  2. Raumzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Luftleitfläche (22) mehrere Luftdurchlässe (23) vorgesehen sind.
  3. Raumzelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftdurchlass (23) an oder nahe dem Scheitelbereich der konvexen Wölbung der Luftleitfläche (22) angeordnet ist.
  4. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitfläche (22) nur ein dimensional gewölbt ist.
  5. Raumzelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheitellinie (S) der Luftleitfläche (22) im Wesentlichen vertikal verläuft.
  6. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsvorrichtung (20) im oberen, einer Toröffnung (16) abgewandten Endbereich einer Längs-Seitenwand (12) der Raumzelle (10) ausgebildet ist.
  7. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsvorrichtung (20) im oberen Bereich einer einer Toröffnung (16) abgewandten Rückwand (13) der Raumzelle (10) ausgebildet ist.
  8. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsvorrichtung (20) einen Tragrahmen (24) aufweist, der in eine Öffnung, insbesondere eine Fensteröffnung (15) der Raumzelle (10) einsetzbar ist.
  9. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (11, 12, 13) der Raumzelle (10) aus Beton bestehen und der Vorsprung (21) einstückig mit der zugeordneten Seitenwand (12) ausgebildet ist.
  10. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftleitfläche mehrere parallele rinnenförmige Nuten aufweist und dass im Boden der Nuten jeweils ein Luftdurchlass ausgebildet ist.
  11. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschlußvorrichtung (17) vorgesehen ist, mittels der der Luftdurchlass (23) verschließbar ist.
  12. Raumzelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlußvorrichtung (17) von einer Klappe, einem Schieber oder einer Abdeckung gebildet ist.
  13. Raumzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einer vertikalen Eckkante, die von zwei aneinander angrenzenden Seitenwänden (12, 13) gebildet ist, über zumindest einen Teilbereich der Höhe ein Lüftungseinsatz (30) angeordnet ist, der zumindest einen Luftdurchlaß (31) aufweist, der mit dem Innenraum der Raumzelle (10) verbunden ist.
  14. Raumzelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüftungseinsatz (30) eine außenseitige scharfe Abrisskante (32) aufweist.
  15. Raumzelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüftungseinsatz (30) eine außenseitige konvex gewölbte Oberfläche (33) aufweist.
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