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DE102005040639A1 - Ölgekühlte Brennkraftmaschine - Google Patents

Ölgekühlte Brennkraftmaschine Download PDF

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DE102005040639A1
DE102005040639A1 DE200510040639 DE102005040639A DE102005040639A1 DE 102005040639 A1 DE102005040639 A1 DE 102005040639A1 DE 200510040639 DE200510040639 DE 200510040639 DE 102005040639 A DE102005040639 A DE 102005040639A DE 102005040639 A1 DE102005040639 A1 DE 102005040639A1
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internal combustion
cylinder
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Lothar Bauer
Werner Lemme
Andreas Dr. Boemer
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Deutz AG
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Deutz AG
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    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/02Arrangements for cooling cylinders or cylinder heads
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/24Cylinder heads
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    • F02F1/40Cylinder heads having cooling means for liquid cooling cylinder heads with means for directing, guiding, or distributing liquid stream 
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    • F01P3/00Liquid cooling
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    • F01P3/14Arrangements for cooling other engine or machine parts for cooling intake or exhaust valves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit einem Zylinder aufweisenden Kurbelgehäuse, das von einem in Blockbauart ausgebildeten Gaswechselventile und Gaswechselkanäle aufweisenden Zylinderkopf unter Einfügung einer Zylinderkopfdichtung abgedeckt ist, wobei die Brennkraftmaschine ein Kühlsystem und ein Schmiersystem mit einer Ölpumpe aufweist und das Kühlsystem zumindest einen unteren, mit einem Kurbelgehäusekühlraum direkt zusammenwirkenden Zylinderkopfringkühlraum und einem darüber liegenden Zylinderkopfkühlraum aufweist. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird ein Zylinderkopf 1 bereitgestellt, mit dem die Abgasemissionen gesenkt werden. Dies wird dadurch erreicht, dass der Zylinderkopf 1 mit den Zylindern zusammenwirkende Ausnehmungen 3 aufweist, in die jeweils ein Kolben mit einem Stegbereich so weit eintaucht, dass ein oberster Kolbenring in OT-Stellung unterhalb der Zylinderkopfdichtung angeordnet ist. Die so erreichte Hubraumerhöhung und eine effektivere Kühlung ermöglichen bei einer weitgehend unveränderten Leistung der Brennkraftmaschine eine Reduzierung der Abgasemission in der Größenordnung, die durch Nachbehandlungsmaßnahmen und/oder Abgasrückführung erreicht werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit einem Zylinder aufweisenden Kurbelgehäuse, das von einem in Blockbauart ausgebildeten Gaswechselventile und Gaswechselkanäle aufweisenden Zylinderkopf unter Einfügung einer Zylinderkopfdichtung abgedeckt ist, wobei in den Zylindern je ein über ein Pleuel an einer in dem Kurbelgehäuse gelagerten Kurbelwelle angelenkter Kolben bewegbar ist, wobei die Brennkraftmaschine ein Kühlsystem und ein Schmiersystem mit einer Ölpumpe aufweist und das Kühlsystem zumindest einen unteren, mit einem Kurbelgehäusekühlraum direkt zusammenwirkenden Zylinderkopfringkühlraum aufweist.
  • Eine derartige Brennkraftmaschine ist aus der DE 203 16 124 U1 bekannt. Diese Brennkraftmaschine weist einen Zylinderkopf auf, bei dem eine effektive Kühlung auch bei hoher Leistungsabgabe der Brennkraftmaschine gewährleistet ist. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass eine dritte Rückflussleitung für das Kühlmedium angenähert parallel zu einer ersten und zweiten Rückflussleitung entlang der Zylinderkopfreihe angeordnet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zylinderkopf bereitzustellen, der gegenüber dem gattungsbildenden Zylinderkopf weitergebildet ist und mit dem die Abgasemissionen weiter gesenkt werden können.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Zylinderkopf mit den Zylindern zusammenwirkende Ausnehmungen aufweist, in die jeweils ein Kolben mit einem Stegbereich so weit eintaucht, dass ein oberster Kolbenring in OT-Stellung unterhalb der Zylinderkopfdichtung angeordnet ist. Dieser Ausbildung liegt zunächst einmal die Erkenntnis zugrunde, dass eine Reduzierung der Abgasemissionen durch motorische Maßnahmen und/oder Nachbehandlungsmaßnahmen erreicht werden kann. Nachbehandlungsmaßnahmen wie beispielsweise eine gekühlte und gesteuerte Abgasrückführung erfordern elektronische Steuergeräte, die bei einer ansonsten mechanisch gesteuerten Brennkraftmaschine eine umfassende Änderung darstellen würden. Die motorischen Maßnahmen beinhalten eine Hubraumvergrößerung bei zumindest nahezu unveränderter Leistungsabgabe und/oder eine intensivere Kühlung des Zylinderkopfs. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Zylinderkopfs von einer weiterentwickelten Brennkraftmaschine ermöglicht bei einem zumindest weitgehend unveränderten Kurbelgehäuse einerseits eine Hubraumvergrößerung durch Einsatz einer entsprechend modifizierten Kurbelwelle mit einem entsprechend vergrößerten Hub, andererseits kann der Zylinderkopfkühlraum um das Maß der Höhe der Ausnehmung gegenüber dem vorherigen Zylinderkopf abgesenkt werden. Diese Absenkung ermöglicht eine effektivere Kühlung des Zylinderkopfbodenbereichs. Die Hubraumerhöhung und die effektivere Kühlung ermöglichen bei einer weitgehend unveränderten Leistung der Brennkraftmaschine eine Reduzierung der Abgasemission in der Größenordnung, die durch Nachbehandlungsmaßnahmen und/oder Abgasrückführung erreicht werden. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber diesen Lösungen zur Reduzierung der Abgasemissionen ist die Möglichkeit der preiswerteren Serienherstellung der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine. Hinzukommt, dass die bestehende Transferlinie für die mechanische Bearbeitung des Kurbelgehäuses nicht geändert werden muss. Die Erfindung ist grundsätzlich auf alle Größen und Bauarten einer Brennkraftmaschine anwendbar, im ausgeführten Beispiel weist die Brennkraftmaschine als 4-Zylinder-Reihen-Brennkraftmaschine einen Hubraum von bis 4 l bei einer Leistung von bis zu 75 kW auf. Die Tiefe der Ausnehmung ist auf einen Wert von bis angenähert 10 mm festgelegt.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist der Innenumfang der Ausnehmung ölkohleabschabend ausgebildet. Diese ölkohleabschabende Ausbildung wird dadurch erreicht, dass der Einpassdurchmesser der Ausnehmung leicht in die eigentliche Kolbenlauffläche des Zylinderrohres hineinragt. Dadurch ergibt sich eine Verringerung des Feuerstegspaltes bei gleichzeitiger Erschwernis von Ölkohleablagerungen. Ebenfalls wird eine Reduzierung des Totvolumens erreicht. Zusätzlich oder anstelle der zuvor erläuterten Verringerung des Einpassdurchmessers kann die Ausnehmung auch gerändelt ausgeführt sein. Diese Ausbildung gewährleistet ebenfalls eine wirkungsvolle Verhinderung von Ölkohleablagerungen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Zylinderkopfringkühlraum eine Tiefe auf, die angenähert der Tiefe der Ausnehmung entspricht. Dabei ist dieser Zylinderkopfringkühlraum durch Öffnungen in der Zylinderkopfdichtung mit dem Kurbelgehäusekühlraum des als Open-Deck ausgeführten Kurbelgehäuses verbunden und stellt somit die Fortführung des Kurbelgehäusekühlraums im Zylinderkopf bis in den Bereich der oberen Totpunktstellung des Kolbens dar. Durch diese Anordnung des Zylinderkopfringkühlraums ergibt sich oberhalb der Ausnehmungen Bauraum für einen sich über das gesamte Zylinderkopfbodenniveau erstreckenden Zylinderkopfkühlraum, der durch einen entsprechenden Gießkern bei der Herstellung des Zylinderkopfs erstellt wird. Dieser Zylinderkopfkühlraum hat mehrere Funktionen und erfindungsgemäße Vorteile.
    • – Es wird eine intensive Kühlung der Gaswechselkanäle und insbesondere der Gaswechselkanalhälse erreicht,
    • – eine thermische Entkopplung des Gaswechselauslasskanals von dem Gaswechseleinlasskanal wird erzielt, wobei insbesondere die Gaswechseleinlasskanäle zusätzlich zumindest weitgehend von dem Zylinderkopfboden getrennt sind,
    • – es ist eine intensive Kühlung des Ventilstegbereichs bis an die Ventilsitzringe heran ermöglicht, so dass mechanisch gebohrte Stegbohrungen entfallen können und
    • – der gesamte Zylinderkopfbodenbereich wird durch die Kastenbauweise des Zylinderkopfkühlraums versteift, wodurch weiterhin die Möglichkeit zu einem dünner ausgebildeten Zylinderkopfboden geschaffen wird.
  • In weiterer Ausgestaltung weist der Zylinderkopfkühlraum auf zumindest einer Längsseitenwand des Zylinderkopfs mündende Kernlochöffnungen auf. Durch diese Kernlochöffnungen wird der Zylinderkopfkühlraum gießtechnisch bezüglich der Positionierung und späteren Entfernung des Gießkerns gut beherrscht. Dabei werden bei einem 4-Zylinder-Zylinderkopf bevorzugt auf jeder Zylinderkopflängsseite vier Kernlochöffnungen und auf zumindest einer Zylinderkopfstirnseite eine Kernlochöffnung angeordnet. Diese Kernlochöffnungen werden mit entsprechenden Verschlussstopfen verschlossen bzw. es ergibt sich die Möglichkeit, Kühlflüssigkeitsteilmengen zur Beschickung von Wärmetauschern abzuzweigen bzw. Kühlmittelteilströme gezielt zuzuführen.
  • In weiterer Ausgestaltung ist es möglich, verschiedene Kühlkonzepte für die Brennkraftmaschine vorzusehen. Die Brennkraftmaschine kann luft-/ölgekühlt oder nur ölgekühlt sein. Diese Konzepte haben den Vorteil, dass nur ein Betriebsstoff, nämlich Öl, vorhanden ist, der sowohl die Schmierung als auch die Kühlung übernimmt. Dabei wird das Öl in einem an der Brennkraftmaschine montierten Wärmetau scher, der von einem an der Brennkraftmaschine angebauten Kühlgebläse mit Kühlluft durchströmt wird, gekühlt, wobei zusätzlich der Zylinderkopf zumindest in Teilbereichen von der Kühlluft gekühlt werden kann. Dabei ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch insbesondere vorgesehen, den Zylinderkopfkühlraum anstatt mit Öl mit Luft zu durchströmen. In diesem Falle kann die Kühlluft über die zumindest teilweise unverschlossenen Kernlochöffnungen einer Zylinderkopflängsseite in den Zylinderkopfkühlraum eintreten und auf der gegenüberliegenden Zylinderkopflängsseite wieder austreten. Dadurch, dass die Kühlluft um bis zu 100° kühler als das Öl bei Betriebstemperatur ist, kann der Nachteil der schlechteren Wärmekapazität und Wärmeleitfähigkeit der Kühlluft gegenüber einem flüssigen Kühlmittel voll ausgeglichen werden. Zudem muss die Kühlluft, die Wärme abführt, nicht in einem Wärmetauscher zurückgekühlt werden, sondern verlässt die Brennkraftmaschine nach der Wärmeaufnahme in die Umgebung.
  • Die nachfolgende Zeichnungsbeschreibung beinhaltet weite vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, in der in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben sind.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht des Zylinderkopfs von der Gaswechselseite bzw. der Kurbelgehäuseseite her,
  • 2 einen Schnitt durch den Zylinderkopf im Bereich eines Gaswechseleinlasskanals,
  • 3 einen Schnitt durch den Zylinderkopf im Bereich einer Aufnahmebohrung für ein Einspritzventil,
  • 4 eine erste perspektivische Ansicht des Kühlkreislaufs der Brennkraftmaschine,
  • 5 eine zweite perspektivische Ansicht des Kühlkreislaufs der Brennkraftmaschine und
  • 6 in Einzeldarstellung den meanderförmig ausgebildeten Zylinderkopfkühlraum.
  • Der Zylinderkopf 1 gemäß 1 ist ein Blockzylinderkopf für eine 4-zylindrige, selbstzündende Brennkraftmaschine. In die dem Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine zugewandten Zylinderkopfbodenwand 2 sind vier Ausnehmungen 3 eingearbeitet, in die die Kolben mit einem Stegbereich eintauchen. Die Ausnehmungen 3 sind umgeben von Zylinderkopfringkühlräumen 4, die alle miteinander verbunden sind. Dabei sind die Zylinderkopfringkühlräume 4 für die Zylinder 1 bis 3 identisch ausgebildet und umfassen die Zylinder jeweils auf deren gesamtem Umfang, während der Zylinderkopfringkühlraum 4 für den vierten Zylinder diesen nur zu etwa ¾ umfasst. In jede der Ausnehmungen 3 münden zwei Gaswechselkanäle, wobei die Mündungen im montierten Zustand von Gaswechselventilen beherrscht werden. Die Gaswechselkanäle sind ein Gaswechseleinlasskanal 6 und ein Gaswechselauslasskanal 7, die ebenfalls auf der Seitenwand des Zylinderkopfs ausmünden. Jedem Zylinder sind zwei Öffnungen 8 zugeordnet, die Stoßstangen zur Betätigung des Ventiltriebs aufnehmen. Durch Bohrungen 23 werden Zylinderkopfschrauben zur Befestigung des Zylinderkopfs 1 auf dem Kurbelgehäuse durchgeführt. Jeweils unterhalb des Gaswechseleinlasskanals 6 ist eine Kernlochöffnung 9 angeordnet, durch die der Gießkern für den sich entlang des gesamten Zylinderkopfs 1 erstreckenden meanderförmig ausgebildeten Zylinderkopfkühlraum 10 (2 bis 6) gehalten wird und durch die der Gießkern nach dem Gießvorgang entfernt wird. Weiterhin sind in der Zylinderkopfbodenwand 2 mündende Ableitkanäle 24a, 24b und eine Abführleitung 25 dargestellt, die später zur 4 und 5 erläutert werden.
  • Der Schnitt gemäß 2 durch den Zylinderkopf 1 im Bereich eines Gaswechseleinlasskanals 6 zeigt auf der Zylinderkopfbodenwand 2 die Ausnehmung 3 mit dem umgebenden Zylinderkopfringkühlraum 4. Von der Ausnehmung 3 geht der Einlasskanal 6 ab, wobei an die Ausnehmung 3 sich eine bearbeitete zylinderförmige Ringausnehmung 11 zur Aufnahme eines Ventilsitzringes anschließt. Der Zylinderkopfkühlraum 10 erstreckt sich kurbelgehäuseseitig bis etwa in die Höhe der Ringausnehmung 11. Beidseits der Gaswechselventilachse 12 sind ein erster Ölkanal 13a und ein zweiter Ölkanal 13b angeordnet, die sich ebenfalls entlang des gesamten Zylinderkopfs 1 erstrecken. Durch die Ölkanäle 13a, 13b wird Öl zur Kühlung der Ventilschäfte und von dem Ölkanal 13a über Stichkanäle 22 zur Schmierölverteilung an die einzelnen bewegten Teile des Ventiltriebs geleitet. Abgeleitet wird das Öl über den Kipphebelraum 14 und die Öffnungen 8, durch die die Stoßstangen geführt sind. Ein schräg oberhalb des Ölkanals 13b angeordneter Kanal 15 führt die weitgehend ölbereinigten Kurbelgehäusegase über Abzweigkanäle 16 in die Einlasskanäle 6 zurück. Der Kanal 15 kann auch zur Verteilung von zurückgeführtem Abgas bei einer Abgasrückführungsvorrichtung genutzt werden.
  • Der Schnitt gemäß 3 durch den Zylinderkopf 1 im Bereich einer Aufnahmebohrung 17 für ein Einspritzventil zeigt zusätzlich bzw. im Unterschied zu 2 neben der Aufnahmebohrung 17 eine Glühkerzenbohrung 18. Die Glühkerzenbohrung 18 ist optional an allen Zylindern vorgesehen. Zwischen dem Zylinderkopfkühlraum 10 und den Ölkanälen 13a, 13b ist ein Raum 19 angeordnet, der sich quer durch den Zylinderkopf 1 erstreckt und durch den Kühlluft geleitet wird.
  • In den 4 und 5 ist der Kühlkreislauf der Brennkraftmaschine zumindest mit den wesentlichen Teilen wiedergegeben, wobei zur besseren Übersichtlichkeit der Kühlkreislauf beziehungsweise dessen Komponenten im Bereich der Trennebene Kurbelgehäuse – Zylinder kopf beabstandet voneinander dargestellt sind. Über einen Zugang 20 gelangt das Kühlmittel in einen ersten Kurbelgehäusekühlraum 5 und wird von diesem in die übrigen Zylinderkurbelgehäusekühlräume 5 weitergeleitet. Von den Zylinderkurbelgehäusekühlräumen 5 gelangt das Öl über Übergänge 28 in der Zylinderkopfdichtung in die Zylinderkopfringkühlräume 4, wobei das Öl zur intensiven Kühlung der thermisch hoch belasteten Bereiche durch entsprechende Ausgestaltung der Kurbelgehäusekühlräume 5 und die Anordnung und Ausbildung der Übergänge 28 und der nachfolgend erläuterten Verbindungskanäle 21a, 21b in der Zylinderkopfdichtung bezüglich der Fließrichtung und Fließmenge beeinflusst wird. Von dem vorderen endseitigen Zylinderkopfringkühlraum 4 wird das Öl über die V-förmig angeordneten Verbindungskanäle 21a, 21b in den Zylinderkopfkühlraum 4 und in die Ölkanäle 13a, 13b geleitet, wobei von dem Ölkanal 13a Stichkanäle 22 zur Schmierung der bewegten Teile des Ventiltriebs abzweigen. Abgeleitet wird das Öl aus den Ölkanälen 13a, 13b über die Ableitkanäle 24a, 24b, 24c, 24d auf der gegenüberliegenden Zylinderkopfseite. Das Kühlmittel wird aus dem Zylinderkopfkühlraum 10 auf der zu den Verbindungskanälen gegenüberliegenden Zylinderkopfseite über eine Abführleitung 25 abgeleitet. Die Abführleitung 25 ist über eine Querleitung 26 mit den Ableitkanälen 24a, 24b, 24c, 24d verbunden und das abgeleitete Kühlmittel wird über eine Thermostateinrichtung 27 entweder in einen Wärmetauscher oder wieder direkt in den Kühlkreislauf beziehungsweise Ölkreislauf geleitet. Für den Fall, dass durch den Zylinderkopfkühlraum 10 Luft zur Kühlung geleitet wird, ist dieser von dem Übergängen 28, den Verbindungskanälen 21a, 21b und der Abführleitung 25 abgetrennt.
  • 6 zeigt die meanderförmige Ausbildung des Zylinderkopfkühlraums 10, wobei die Pfeile bei einer Durchströmung mit Luft den Strömungseintritt und Strömungsaustritt durch die Kernlochöffnungen 9 kennzeichnen.
  • 1
    Zylinderkopf
    2
    Zylinderkopfbodenwand
    3
    Ausnehmung
    4
    Zylinderkopfringkühlraum
    5
    Kurbelgehäusekühlraum
    6
    Gaswechseleinlasskanal
    7
    Gaswechselauslasskanal
    8
    Öffnung
    9
    Kernlochöffnung
    10
    Zylinderkopfkühlraum
    11
    Ringausnehmung
    12
    Gaswechselventilachse
    13a, 13b
    Ölkanal
    14
    Kipphebelraum
    15
    Kanal
    16
    Abzweigkanal
    17
    Aufnahmebohrung
    18
    Glühkerzenbohrung
    19
    Raum
    20
    Zugang
    21a, 21b
    Verbindungskanal
    22
    Stichkanal
    23
    Bohrung
    24a, 24b, 24c, 24d
    Ableitkanäle
    25
    Abführleitung
    26
    Querleitung
    27
    Thermostateinrichtung
    28
    Übergänge

Claims (9)

  1. Brennkraftmaschine mit einem Zylinder aufweisenden Kurbelgehäuse, das von einem in Blockbauart ausgebildeten Gaswechselventile und Gaswechselkanäle aufweisenden Zylinderkopf unter Einfügung einer Zylinderkopfdichtung abgedeckt ist, wobei in den Zylindern je ein über ein Pleuel an einer in dem Kurbelgehäuse gelagerten Kurbelwelle angelenkter Kolben bewegbar ist, wobei die Brennkraftmaschine ein Kühlsystem und ein Schmiersystem mit einer Ölpumpe aufweist, und wobei das Kühlsystem zumindest einen unteren, mit einem Kurbelgehäusekühlraum direkt zusammenwirkenden Zylinderkopfringkühlraum aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopf (1) mit den Zylindern zusammenwirkende Ausnehmungen (3) aufweist, in die jeweils ein Kolben mit einem Stegbereich so weit eintaucht, dass ein oberster Kolbenring in oberer Totpunkt (OT) Stellung unterhalb der Zylinderkopfdichtung angeordnet ist.
  2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenumfang der Ausnehmung (3) ölkohleabschabend ausgebildet ist.
  3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopfringkühlraum (4) eine Tiefe aufweist, die angenähert der Tiefe der Ausnehmung (3) entspricht.
  4. Brennkraftmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oberhalb des Zylinderkopfringkühlraums angeordneter Zylinderkopfkühlraum (10) vorgesehen ist, der zylinderkopfbodenseitig bis in den Bodenbereich einer einen Ventilsitzring aufnehmenden Ringausnehmung (11) reicht.
  5. Brennkraftmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopfkühlraum (10) auf zumindest einer Längsseitenwand des Zylinderkopfs (1) mündende Kernlochöffnungen (9) aufweist.
  6. Brennkraftmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopfkühlraum (10) sich meanderförmig entlang des gesamten Zylinderkopfs (1) erstreckt.
  7. Brennkraftmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopfkühlraum (10) die Gaswechselkanäle, insbesondere die Gaswechseleinlasskanäle (6) zumindest weitgehend von der Zylinderkopfbodenwand (2) trennt.
  8. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopfkühlraum (10) luftgekühlt ist.
  9. Brennkraftmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkraftmaschine luft-/ölgekühlt ist.
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