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DE102005048992A1 - Träger zum Aussteifen von Kunststoffhohlprofilen für Fenster- oder Türrahmen oder dergleichen - Google Patents

Träger zum Aussteifen von Kunststoffhohlprofilen für Fenster- oder Türrahmen oder dergleichen Download PDF

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Abstract

Ein Träger zum Aussteifen von Kunststoffhohlkammerprofilen für Fenster, Türen oder dergleichen weist eine Metallverstärkung und einen Isolierkörper auf. Erfindungsgemäß ist zwischen dem Isolierkörper und der Metallverstärkung ein Kleber angeordnet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Träger zum Aussteifen von Kunststoffhohlprofilen für Fenster- oder Türrahmen oder dergleichen mit einer Metallverstärkung und einem Isolierkörper.
  • Ein derartiger Träger mit Isolierkörper ist durch die EP 1 190 307 bekannt geworden. Dabei wird vorgeschlagen, die Größe und Form des Isolierkörpers derart auf den U-förmigen Träger abzustimmen, dass der Isolierkörper in den Träger hineingedrückt werden kann und dann von den Seitenteilen gegen Herausfallen gehalten wird.
  • In der Praxis ist eine derartige kraftschlüssige Halterung des Isolierkörpers bis jetzt nicht realisiert worden. Stattdessen wird das Trägerprofil mit flüssigem Schaum ausgefüllt, der anschließend aushärtet. Hierfür bedarf es einer kostspieligen Form, damit der Kunststoffschaum den offenen Querschnitt des Trägers im gewünschten Maße ausfüllt, dabei aber nicht die zulässige Füllhöhe überschreitet. Insbesondere darf der Kunststoffschaum nicht überlaufen und die Außenseiten des Trägers benetzten, denn die Außenkontur des Trägers ist passgenau auf das Kunststoff-Hohlprofil des Fenster- oder Türrahmens abgestimmt, damit es diesen aussteifen kann.
  • Durch das Gebrauchsmuster DE 20 2004 012 332 wurde bekannt, durch eine spezielle Formgebung des Trägers den Isolierkörper nicht nur durch Kraftschluss, sondern durch Formschluss in der Metallverstärkung zu halten. Die Verbindung zwischen beiden Teilen sei dadurch wesentlich zuverlässiger.
  • Die formschlüssige Verbindung zwischen Metallverstärkung und Isolierkörper fordert jedoch eine spezielle konstruktive Ausbildung der Vorsprünge oder Hinterschnitte in einem oder in beiden Seitenteilen des Trägers. Es muss daher eine spezielle Trägerform vorgesehen werden, die speziell dazu ausgebildet ist, einen Isolierkörper durch Formschluss im Träger zu halten. Standardmäßig in großen Stückzahlen hergestellte Metallverstärkungen sind hierzu in der Regel nicht geeignet. Außerdem führen die vorgeschlagenen Trägerformen zu einem erhöhten Materialaufwand und die vorgeschlagenen Einschnitte im Träger reduzieren dessen Stabilität.
  • Das Einbringen des Isolierkörpers in eine entsprechende Ausnehmung der Metallverstärkung erfordert einiges Geschick und es ist hierbei darauf zu achten, dass beim Einbringen der Isolierkörper nicht beschädigt wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen gattungsgemäßen Träger so weiter zu bilden, dass er zusammen mit einem Isolierkörper in einem Kunststoffhohlprofil eingesetzt werden kann, ohne dass die Nachteile des Stands der Technik hingenommen werden müssen.
  • Diese Aufgabe wird durch einen gattungsgemäßen Träger mit einer Metallverstärkung und einem Isolierkörper gelöst, bei dem zwischen dem Isolierkörper und der Metallverstärkung ein Kleber angeordnet ist.
  • Erfreulicherweise hat sich herausgestellt, dass eine Klebeverbindung zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung die Befestigung des Isolierkörpers an der Metallverstärkung auf besonders einfache Art und Weise ermöglicht. Die Klebeverbindung eignet sich für beliebige Formen von Metallverstärkungen und beliebige Formen von Isolierkörpern. Außerdem muss bei einer Klebeverbindung weniger genau als bei formschlüssigen Verbindungen auf die genaue Abstimmung der Formgebung des Isolierkörpers in Bezug auf die Metallverstärkung geachtet werden.
  • Der Kleber kann die gesamte Anlagefläche zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung bedecken. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Kleber punkt- oder streifenförmig zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung liegt. Dies erlaubt es je nach Eigenschaft des verwendeten Klebers und der Beschaffenheit der Oberflächen von Isolierkörper und Metallverstärkung eine optimale Klebermenge einzusetzen. Besonders vorteilhaft sind streifenförmige Kleberlinien, deren Anzahl und Breite auf die verwendeten Isolierkörper und Metallverstärkungen angepasst sind.
  • Um die optimale Wirkung durch den Isolierkörper zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass die Form des Isolierkörpers an die Form der Metallverstärkung angepasst ist. Hierdurch kann zusätzlich zur Klebeverbindung zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung eine kraft- und/oder form schlüssige Verbindung erzielt werden. Dies führt dazu, dass nur geringere Anforderungen an die Klebeverbindung zu stellen sind.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsvariante sieht vor, dass die Metallverstärkung den Isolierkörper an mindestens drei, vorzugsweise vier Seiten umfasst. Bereits das Umfassen des Isolierkörpers an drei Seiten führt dazu, dass der Isolierkörper genau in Bezug auf die Metallverstärkung positioniert werden kann. Ein Umfassen des Isolierkörpers an vier Seiten durch die Metallverstärkung hält den Isolierkörper noch fester an der Metallverstärkung und erschwert ein Verschieben des Isolierkörpers relativ zur Metallverstärkung.
  • Besonders gute Wärmeisolationswerte werden mit einem Träger erreicht, bei dem die Metallverstärkung versetzt zueinander angeordnete Lochreihen aufweist. Diese Lochreihen sind vorzugsweise zwischen einem äußeren Trägerteil und einem inneren Trägerteil vorgesehen, sodass der Wärmefluss von einer Kaltseite zur Warmseite eines Kunststoffhohlkammerprofils durch die Lochreihen verringert wird.
  • Die Lochreihen können durch Materialentnahme oder durch Materialverformung erzeugt werden. Insbesondere bei einer Herstellung der Lochreihen durch Materialverformung entsteht in der Metallverstärkung ein Bereich mit aus der Ebene der Metallverstärkung vorstehenden Metallbereichen.
  • In der Praxis hat sich herausgestellt, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn der Kleber auf den vorstehenden Metallbereichen oder im Bereich der Lochreihen angeordnet ist. Der Kleber liegt somit nicht auf einer planen Ebene der Metallverstärkung, sondern auf einem strukturierten Bereich auf, so dass er in die Strukturen eindringen kann und dadurch die Klebewirkung verbessert.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch mit einem Kunststoffhohlkammerprofil gelöst, das eine Hohlkammer aufweist, in der ein derartiger Träger angeordnet ist.
  • Bei einem derartigen Kunststoffhohlkammerprofil ist es vorteilhaft, wenn der Isolierkörper an die Form der Hohlkammer angepasst ist. Der Isolierkörper erhält hierdurch zusätzlichen Halt innerhalb des Kunststoffhohlkammerprofils und die Wirkung des Isolierkörpers erstreckt sich hierdurch auf die gesamte Hohlkammer.
  • Der erfindungsgemäße Träger ist für sämtliche Kunststoffhohlkammerprofile geeignet und es wird daher vorgeschlagen, dass das Kunststoffhohlkammerprofil entweder ein Blendrahmen oder ein Flügelrahmen ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch von einem Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Trägers gelöst, bei dem der Kleber auf den Isolierkörper aufgebracht wird und der Isolierkörper danach auf die Metallverstärkung geklebt wird. Dies erlaubt es, standardmäßig in großen Stückzahlen hergestellte Metallverstärkungen einzu setzen und nur bei der Herstellung des Isolierkörpers eine Kleberschicht vorzusehen.
  • Der Kleber wird vorzugsweise in einem Bereich auf den Isolierkörper aufgebracht, der an strukturierten Bereichen der Metallverstärkung anliegt. Dies führt dazu, dass insbesondere bei einer relativ dicken Kleberschicht Kleber in die strukturierten Bereiche eindringt und dort aushärtet und dadurch die Haftwirkung zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung erhöht.
  • Eine einfache Herstellungsvariante sieht vor, dass der Kleber während der Herstellung des Isolationskörpers durch Extrusion auf den Isolationskörper aufgebracht wird. Dies führt zu einem extrem günstigen Herstellungsverfahren, das die Massenfertigung derartiger Träger erleichtert.
  • Vor allem bei der Verwendung von Klebern mit besonders großer Adhäsionswirkung wird vorgeschlagen, dass vor dem Kleben des Isolationskörpers auf die Metallverstärkung ein Schutzfilm vom Kleber abgezogen wird. Der Isolationskörper kann somit mit einem Kleber und einem darauf angeordneten Schutzfilm hergestellt werden. Erst vor der Verbindung des Isolationskörpers mit einer Metallverstärkung wird der Schutzfilm abgezogen, um den Kleber freizulegen.
  • In der vorliegenden Anmeldung wird unter Kleber jegliches Material verstanden, das durch Aufbringung zwischen zwei Materialien eine haftende Verbindung der Materialien aneinander bewirkt. Dies kann durch Adhäsion erreicht werden oder dadurch, dass das Klebematerial in Poren des Isolationskörpers oder Strukturen der Metallverstärkung eindringt. Dadurch kann auch mittels eines verformbaren Materials ohne adhäsive Wirkung durch Eindringen in derartige Strukturen oder ein Verklemmen zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung eine haftende Verbindung zwischen dem Isolierkörper und der Metallverstärkung erreicht werden. Vorteilhaft ist es, wenn die Verbindung zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung so ausgebildet ist, dass sich die Verbindung leicht wieder trennen lässt, um die Materialien getrennt zu entsorgen.
  • Als Kleber kann auch ein zwischen die Metallverstärkung und den Isolierkörper gepresstes plastisches, vorzugsweise elastisches Material dienen, das entweder durch ein Eindringen in die anliegenden Materialien oder ein Anpressen des Isolierkörpers an die Metallverstärkung für eine feste Verbindung zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung sorgt.
  • Insbesondere, wenn der Isolierkörper durch Formschluss an der Metallverstärkung gehalten wird, kann der Isolierkörper in eine von der Metallverstärkung gebildete klammerartige Form eingelegt werden, indem eine elastische Masse verformt wird. Bei einem Wiederausdehnen der elastischen Masse wird der Isolierkörper gegen die Metallverstärkung gedrückt und dadurch fest innerhalb der klammerartigen Metallverstärkung gehalten.
  • Anstelle eines elastischen Materials kann auch ein plastisches Material vorgesehen werden, das einen Spielraum zwischen dem Isolierkörper und der Metallverstärkung zumindest stellenweise ausfüllt und dadurch für einen Halt des Isolierkörpers relativ zur Metallverstärkung sorgt.
  • In den Ausführungsbeispielen sind jeweils ein Blendrahmen und ein Flügelrahmen dargestellt, die als Kunststoffhohlkammerprofil mit Metallverstärkung und Isolierkörper ausgebildet sind. Es zeigt
  • 1 schematisch einen Schnitt durch einen Blendrahmen und einen Flügelrahmen mit jeweils C-förmiger Metallverstärkung,
  • 2 schematisch einen Schnitt gemäß 1 mit versetzt zueinander angeordneten Lochreihen in der Metallverstärkung des Blendrahmens und des Flügelrahmens,
  • 3 ein Beispiel für einen streifenförmigen Kleberauftrag,
  • 4 ein Beispiel für einen punktförmigen Kleberauftrag,
  • 5 ein Beispiel für einen zickzackförmigen Kleberauftrag und
  • 6 ein Beispiel für einen wellenförmigen Kleberauftrag.
  • Der in 1 gezeigte Ausschnitt 1 aus einem Fenster zeigt im Wesentlichen den Blendrahmen 2, den Flügelrahmen 3 und eine Glasscheibe 4. Die Glasscheibe 4 ist mit Dichtungen 5 und 6 sowie einer Halteleiste 7 an einem als Flügelrahmen 3 dienenden Hohlkammerprofil gehalten.
  • Die Figur zeigt ein Mittelanschlagsfenster, bei dem eine äußere Dichtung 8, eine mittlere Dichtung 9 und eine innere Dichtung 10 zwischen dem Flügelrahmen 3 und dem Blendrahmen 2 angeordnet sind.
  • Der Blendrahmen 2 besteht wie der Flügelrahmen 3 aus einem Hohlkammerprofil, das aus Kunststoff hergestellt ist und mehrere verschieden große Kammern 11 aufweist. Sowohl der Blendrahmen als auch der Flügelrahmen haben eine vergrößerte mittlere Kammer 12 bzw. 13, in der jeweils eine C-förmige Metallverstärkung 14 bzw. 15 so angeordnet ist, dass die Außenseite der Metallverstärkung 14, 15 an Seiten 16, 17 oder Stegen 18, 19 des Blendrahmens 2 bzw. des Flügelrahmens 3 anliegt.
  • Die Metallverstärkungen 14, 15 umgrenzen einen Innenraum, in dem ein Isolierkörper 20 bzw. 21 angeordnet ist. Diese Isolierkörper 20, 21 füllen den von den Metallverstärkungen 14, 15 und dem Blendrahmenprofil 2 bzw. dem Flügelrahmenprofil 3 gebildeten Hohlraum weitgehend aus.
  • Zwischen dem Isolierkörper 20 bzw. 21 und der Metallverstärkung 14 bzw. 15 ist ein Kleber 22, 23, 24, 25 als streifenförmige Schicht angeordnet. Dieser Kleber 22 bis 25 wurde bei der Herstellung der Isolierkörper als Klebemasse koextrudiert und mit einer Folie abgedeckt. Vor dem Einbringen des Isolierkörpers in die Metallverstärkung wurde die Folie (nicht gezeigt) entfernt und anschließend der Isolierkörper in die Metallverstärkung eingesetzt. Dabei wurde der Isolierkörper 20 bzw. 21 gegen die Metallverstärkung 14 bzw. 15 gedrückt, sodass eine klebende Verbindung zwischen dem Isolierkörper und der Metallverstärkung entsteht.
  • Das in 2 gezeigte Fenster ist im Wesentlichen entsprechend dem in 1 gezeigten Fenster aufgebaut. Es unterscheidet sich jedoch durch die Einsätze in den Hohlkammern des Blendrahmens 30 und des Flügelrahmens 31. Diese Einsätze werden wie in 1 von einer C-förmigen Metallverstärkung 32 bzw. 33 gebildet, in der ein Isolierkörper 34 bzw. 35 angeordnet ist. Die C-förmige Metallverstärkung 32 bzw. 33 weist jedoch an ihrem zwischen Fensteraußenseite und Fensterinnenseite liegenden Steg 36 bzw. 37 versetzt zueinander angeordnete Lochreihen 38, 39 bzw. 40, 41 auf. Diese Lochreihen werden durch aus der Ebene der Metallverstärkung herausgestanzte Metallbereiche gebildet, die den Wärmefluss innerhalb der Metallverstärkung von der Warmseite des Fensters zur Kaltseite des Fensters beeinträchtigen.
  • Durch das Herausstanzen von Metallbereichen aus der Ebene der Metallverstärkung entsteht eine strukturierte Fläche, die parallel zur Ebene der Metallverstärkung liegt und auf der eine Kleberschicht 42, 43 bzw. 44, 45 angeordnet ist. Diese Kleberschicht 42 bis 45 steht in Verbindung mit dem Isolierkörper 34 bzw. 35 und hält den Isolierkörper 34 bzw. 35 an der Metallverstärkung 36 bzw. 37.
  • Sofern die Lochreihen in der Metallverstärkung 36 bzw. 37 durch Bohrungen erzeugt werden, liegt die Kleberschicht 42 bis 45 direkt auf der Ebene der Metallverstärkung.
  • Das in 2 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt, dass ein Anbringen der Kleberschicht oder von Kleberstreifen oder -punkten im Bereich einer strukturierten Oberfläche der Metallverstärkung auch eine mechanische Verzahnung zwischen Kleber und Vertiefungen in der Metallverstärkung bewirken kann. Der Kleber kann somit zumindest teilweise in Ausnehmungen in der Metallverstärkung eindringen, wodurch eine besonders gute Verbindung zwischen Metallverstärkung und Isolierkörper erreicht wird.
  • Sofern Rückstände von Ölen und Fetten oder Gleitmitteln auf der Metallverstärkung ein Anhaften einer Kleberverbindung beeinträchtigen, kann somit bereits die Anlage der Kleberschicht im Bereich der strukturierten Oberfläche der Metallverstärkung für eine ausreichende Haftung zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung sorgen.
  • Die Figuren zeigen, dass durch den formschlüssigen Halt der Isolierkörper innerhalb der Metallverstärkungen auch eine nicht klebende plastische, vorzugsweise elastische Masse dafür sorgen kann, den Isolierkörper innerhalb der Metallverstärkung zu halten.
  • Je nach Ausbildung des Isolierkörpers und der Metallverstärkung sowie den Hafteigenschaften der als Kleber dienenden Masse sowie der Oberflächen des Isolierkörpers und der Metallverstärkung sind unterschiedliche Arten der Auftragung des Klebers auf die Metallverstärkung oder den Isolierkörper geeignet. Beispiele hierfür zeigen die 3 bis 6, die jedoch keine abschließende Aufzählung derartiger Möglichkeiten beschreiben.

Claims (15)

  1. Träger zum Aussteifen von Kunststoff-Hohlprofilen für Fenster-, Türrahmen oder dergleichen mit einer Metallverstärkung und einem Isolierkörper, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Isolierkörper und der Metallverstärkung ein Kleber angeordnet ist.
  2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber punkt- oder streifenförmig zwischen Isolierkörper und Metallverstärkung liegt.
  3. Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Isolierkörpers an die Form der Metallverstärkung angepasst ist.
  4. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallverstärkung den Isolierkörper an mindestens drei, vorzugsweise vier Seiten umfasst.
  5. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallverstärkung versetzt zueinander angeordnete Lochreihen aufweist.
  6. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallverstärkung einen Bereich mit aus der Ebene der Metallverstärkung vorstehenden Metallbereichen aufweist.
  7. Träger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber auf den vorstehenden Metallbereichen oder im Bereich der Lochreihen angeordnet ist.
  8. Kunststoffhohlkammerprofil mit einer Hohlkammer, in der ein Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 7 angeordnet ist.
  9. Kunststoffhohlkammerprofil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper an die Form der Hohlkammer angepasst ist.
  10. Kunststoffhohlkammerprofil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Blendrahmen ist.
  11. Kunststoffhohlkammerprofil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Flügelrahmen ist.
  12. Verfahren zur Herstellung eines Trägers nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber auf den Isolierkörper aufgebracht wird und der Isolierkörper danach auf die Metallverstärkung geklebt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber in einem Bereich auf den Isolierkörper aufgebracht wird, der an einem strukturierten Bereich der Metallverstärkung anliegt.
  14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber während der Herstellung des Isolierkörpers durch Extrusion auf den Isolierkörper aufgebracht wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Kleben des Isolierkörpers auf die Metallverstärkung ein Schutzfilm vom Kleber abgezogen wird.
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