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DE102005047191B4 - Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstückes, insbesondere Umformvorrichtung zum Umformen eines Niets, sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstückes, insbesondere Umformvorrichtung zum Umformen eines Niets, sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung Download PDF

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DE102005047191B4
DE102005047191B4 DE200510047191 DE102005047191A DE102005047191B4 DE 102005047191 B4 DE102005047191 B4 DE 102005047191B4 DE 200510047191 DE200510047191 DE 200510047191 DE 102005047191 A DE102005047191 A DE 102005047191A DE 102005047191 B4 DE102005047191 B4 DE 102005047191B4
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workpiece
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Expired - Lifetime
Application number
DE200510047191
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English (en)
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DE102005047191A1 (de
Inventor
Thomas Hämmerling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Maschinen und Werkzeugbau De GmbH
Original Assignee
MASCH und WERKZEUGBAU DOROTHE
Maschinen- und Werkzeugbau Dorothea Friedrich & Co KG GmbH
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Publication date
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/12Riveting machines with tools or tool parts having a movement additional to the feed movement, e.g. spin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
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Abstract

Vorrichtung (1) zum Bearbeiten eines Werkstückes (2), insbesondere Umformvorrichtung zum Umformen eines Nietes, mit einer Steuereinrichtung (70) zum Steuern eines motorischen Antriebs der Vorrichtung (1) und mit einem Werkzeug (20), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (20) gegenüber einer Werkzeugaufnahme (22) der Vorrichtung (1) linear beweglich ist, dass die Vorrichtung (1) weiterhin einen mit der Steuereinrichtung (70) verbundenen ersten Sensor (38, 40) aufweist, mit dem eine lineare Relativbewegung zwischen dem Werkzeug (20) und der Werkzeugaufnahme (22) signalisierbar ist, und dass nach einem Einschalten der Vorrichtung (1) und/oder nach einer vorgebbaren Betriebspause der Vorrichtung (1) die Steuereinrichtung (70) den motorischen Antrieb der Vorrichtung (1) freigibt, wenn zuvor der erste Sensor (38, 40) eine lineare Relativbewegung zwischen Werkzeug (20) und Werkzeugaufnahme (22) an die Steuereinrichtung (70) signalisiert hat.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstückes, insbesondere eine Umformvorrichtung zum Umformen eines Niets, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein zugehöriges Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung.
  • An gattungsgemäße Vorrichtungen werden neben hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Robustheit auch hohe Anforderungen hinsichtlich der Betriebssicherheit und insbesondere der Verhütung von Betriebsunfällen gestellt. Dies gilt insbesondere bei Vorrichtungen, bei denen im Betrieb das Werkzeug und das Werkstück aufeinander zubewegt werden, weil dadurch grundsätzlich die Gefahr des Einquetschens von Extremitäten einer Bedienperson gegeben ist. Eine gattungsgemäße Umformvorrichtung zum Umformen eines Nietes ist beispielsweise aus der DE 37 15 905 A1 bekannt.
  • Aus der EP 0 465 945 B1 ist eine Maschine zum Formen von Nietköpfen bekannt mit einem in einem Werkzeugkopf drehbar gelagerten Formschaft zum Anformen eines Nietkopfes an einen Nietstift. Um eine Leerlaufdrehung des Formschaftes erkennen zu können, weist die bekannte Vorrichtung einen Sensor auf, mit dem eine Drehbewegung des Formschaftes gegenüber dem Werkzeugkopf messbar ist. Durch Messung der Drehbewegung des Formschaftes kann geprüft werden, ob ein Niet geformt wird oder die Maschine leerläuft, beispielsweise weil kein Niet vorhanden ist. Ein Leerlauf der Maschine kann signalisiert werden oder die Maschine kann angehalten werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bereitzustellen, welche die Nachteile des Standes der Technik überwindet. Insbesondere soll eine Vorrichtung bereitgestellt werden, durch die bei gleichbleibend hoher Präzision und Zuverlässigkeit auch hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt sind, insbesondere hinsichtlich der Verhinderung des Einquetschens von Extremitäten der Bedienperson. Die Erfindung soll auch ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung bereitstellen.
  • Diese Aufgabe ist durch die im Anspruch 1 bestimmte Vorrichtung sowie durch das im nebengeordneten Anspruch bestimmte Verfahren gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen bestimmt.
  • Bei dem motorischen Antrieb kann es sich um jede Form einer Einrichtung handeln, die Kraft für einen Antrieb erzeugt, insbesondere für den Antrieb des Werkzeuges. Bei dem motorischen Antrieb kann es sich beispielsweise um einen rotierenden Elektromotor oder um einen Linearmotor handeln, oder um pneumatische oder hydraulische Antriebe, insbesondere Arbeitszylinder. In einem Ausführungsbeispiel ist eine Kombination vorgesehen mit einem Elektromotor für eine Rotationsbewegung und mit einem pneumatischen oder hydraulischen Antrieb für eine Linear- oder Hubbewegung.
  • Dadurch ist insbesondere verhindert, dass sich die Vorrichtung nach dem Einschalten der Vorrichtung oder nach einer definierten Betriebspause, beispielsweise von mehr als einer oder zwei Minuten, in einem unbestimmten oder jedenfalls der Bedienperson nicht unmittelbar bewussten Betriebszustand befindet, durch den das Gefahrenpotenzial erhöht sein kann. Durch die Relativbewegung zwischen dem Werkzeug und der Werkzeugaufnahme, die beispielsweise manuell oder mit einem Hilfsmittel durchgeführt werden kann, wird die Vorrichtung initialisiert und gleichzeitig erfolgt eine Funktionsprüfung des ersten Sensors. Bei einer Nietvorrichtung kann beispielsweise das Nietwerkzeug manuell oder mit einem Hilfsmittel entgegen seiner Vorschubrichtung gedrückt werden. Der erste Sensor muss daraufhin die Relativbewegung an die Steuereinrichtung signalisieren, andernfalls kann die Vorrichtung von der Bedienperson nicht in Betrieb genommen werden. Die Gültigkeit dieser Initialisierung kann zeitlich befristet sein und nach Ablauf dieser Zeitdauer ist vor einer Inbetriebnahme wiederum eine Relativbewegung zwischen dem Werkzeug und der Werkzeugaufnahme erforderlich, um die Vorrichtung in Betrieb setzen zu können. Die Initialisierung kann akustisch, optisch und/oder auf andere Weise der Bedienperson oder einer übergeordneten Steuerung signalisiert werden.
  • Grundsätzlich kann die Erfindung bei einer Vielzahl von Bearbeitungsvorrichtungen eingesetzt werden, insbesondere auch bei Vorrichtungen zum spanlosen oder spanabhebenden Bearbeiten von Werkstücken. In einer Ausführungsart handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung um eine Nietvorrichtung zum Umformen eines Nietes. Das Werkzeug ist dabei ein Nietstempel, der neben einer Axialbewegung auch eine rotatorische oder eine Taumelbewegung ausführen kann. In einer Ausführungsart ist das Werkzeug derart bewegbar, dass es an seinem dem Werkstück zugewandten Ende Schleifenbahnen beschreibt, wobei alle Schleifen durch einen gemeinsamen Punkt führen. Dadurch lassen sich besonders dauerhafte Nietverbindungen herstellen. Dabei muss insbesondere verhindert werden, dass sich ein möglicherweise zwischen dem Nietstempel und dem Werkstück befindlicher Gegenstand oder eine Extremität der Bedienperson, beispielsweise ein Finger oder ein Arm, zwischen Nietstempel und Werkstück verklemmt und beim anschließenden eigentlichen Nietvorgang beschädigt bzw. verletzt wird.
  • In einer Ausführungsart der Erfindung weist die Vorrichtung hierzu einen zweiten Sensor auf, mit dem eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkzeug und dem Werkstück signalisierbar ist. Nur wenn eine solche elektrische Verbindung signalisiert wird, beispielsweise ein vorgebbarer Signalverlauf oder ein vorgebbares Potenzial an dem Werkzeug oder dem Werkstück detektiert wird, wird der Nietvorgang fortgesetzt. Die Prüfung, ob ein entsprechender Signalverlauf oder ein entsprechendes Potenzial anliegt, erfolgt insbesondere in dem Moment, wenn der erste Sensor eine Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkzeugaufnahme signalisiert, weil zu diesem Augenblick das Werkzeug an dem Werkstücke anliegen muss. Ist dies nicht der Fall, beispielsweise weil sich zwischen Werkzeug und Werkstück ein Finger der Bedienperson verklemmt hat, kann der erforderliche Signalverlauf oder das erforderliche Potenzial nicht detektiert werden und dementsprechend vom zweiten Sensor nicht signalisiert werden, und die Steuereinrichtung bricht den Bearbeitungsvorgang sofort ab.
  • In einer Ausführungsart ist das Werkstück gegenüber der Vorrichtung elektrisch isoliert und mit dem zweiten Sensor elektrisch verbunden. An dem Werkzeug hingegen liegt ein bekanntes Potenzial oder ein bekanntes Signal an, beispielsweise das Massepotenzial der Vorrichtung. Der Bearbeitungsvorgang wird demnach nur fortgesetzt, wenn jedenfalls zu dem Zeitpunkt, zu dem der erste Sensor eine Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkzeugaufnahme signalisiert, an dem Werkstück das Potenzial oder das Signal des Werkzeuges anliegt.
  • In einer Ausführungsart ist das Werkzeug gegenüber der Werkzeugaufnahme gegen die Wirkung eines Kraftspeichers beweglich. Dadurch ist gewährleistet, dass das Werkzeug im unbelasteten Zustand in seine Ausgangsposition zurückkehrt. Die Federkonstante des Kraftspeichers ist dabei so gewählt, dass die Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkzeugaufnahme auch manuell oder mit einem geeigneten Hilfsmittel durchgeführt werden kann, beispielsweise mit einem an der Vorrichtung angelenkten und manuell betätigbaren Hebel.
  • Erfindungsgemäß ist das Werkzeug gegenüber der Werkzeugaufnahme linear beweglich, insbesondere in Richtung einer Längsachse des Werkzeuges linear beweglich. Dadurch kann das Werkzeug in besonders einfacher und zuverlässiger Weise das Werkstück antasten, insbesondere gegen die Wirkung des Kraftspeichers antasten, und dabei nicht nur den ersten Sensor auslösen, sondern gleichzeitig unter der Wirkung des Kraftspeichers eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkzeug und dem Werkstück herzustellen, die von dem zweiten Sensor signalisierbar ist. Durch die Führung des Werkzeuges in der Werkzeugaufnahme ist eine großflächige und damit zuverlässige elektrische Kontaktierung des Werkzeuges gewährleistet.
  • In einer Ausführungsart weist das Werkzeug eine Bohrung auf, insbesondere eine mindestens abschnittsweise zylindrische Bohrung, in die ein von der Werkzeugaufnahme vorzugsweise einstückig ausgebildeter zapfenförmiger Fortsatz eingreift. Das Werkzeug kann darüber hinaus eine flanschartige Verbreiterung aufweisen, um auch hohe Bearbeitungskräfte und insbesondere Umformkräfte von der Werkzeugaufnahme auf das Werkzeug zu übertragen. Das Werkzeug kann grundsätzlich einstückig ausgebildet sein, oder aber mehrteilig, insbesondere mit einer auswechselbaren Werkzeugspitze, die nach der vorgegebenen Standzeit ausgewechselt werden kann.
  • In einer Ausführungsart ist der erste Sensor ortsfest an der Vorrichtung festgelegt. Dadurch ist die Zuführung von Verbindungs- und Signalleitungen vereinfacht. Es sind unterschiedlichste Sensorprinzipien zum Detektieren der Relativbewegung anwendbar, einschließlich optische, magnetische, elektromagnetische, kapazitive oder sonstige Sensorprinzipien. In einer Ausführungsart ist der erste Sensor ein optischer Sensor, insbesondere eine Lichtschranke, wobei grundsätzlich sowohl Gabellichtschranken als auch Reflexlichtschranken eingesetzt werden können. In einer Ausführungsart ist eine Gabellichtschranke eingesetzt, bei der Sender und Empfänger im Wesentlichen gleich beabstandet in Bezug auf die Längsachse des Werkzeuges und der Werkzeugaufnahme angeordnet sind. In einer Ausführungsart ist der Strahlengang dabei so ausgerichtet, dass er tangential zu einem gedachten Kreis um die Längsachse des Werkzeuges verläuft. Infolge einer Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkzeugaufnahme kann der Lichtstrahl unterbrochen werden oder – im umgekehrten Fall – der Lichtstrahl auf den Empfänger auftreffen. Vorzugsweise signalisiert der unterbrochene Strahlengang den gefährlichen Betriebszustand der Vorrichtung und umgekehrt.
  • In einem Ausführungsbeispiel beträgt der maximale Weg der Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkzeugaufnahme mehr als 1 mm, typisch zwischen 3 und 10 mm und insbesondere etwa 5 mm. Durch diesen verhältnismäßig großen Hub ist gewährleistet, dass die Vorrichtung rechtzeitig abgeschaltet werden kann, wenn die Auswertung der Sensorsignale einen unzulässigen Betriebszustand signalisiert.
  • Die Erfindung ist auch durch ein Verfahren zum Betrieb der vorstehend beschriebenen Vorrichtung gelöst, bei dem nach einem Einschalten der Vorrichtung und/oder nach einer vorgebbaren Betriebspause der Vorrichtung vor einer Freigabe des motorischen Antriebs eine Funktionsprüfung des Sicherheitssystems durchgeführt werden muss, insbesondere eine Funktionsprüfung des ersten Sensors durch eine beispielsweise manuell betätigte Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkzeugaufnahme.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann darüber hinaus mittels des zweiten Sensors überwachen, dass die elektrische Verbindung zwischen Werkzeug und Werkstück nur dann vorhanden sein darf, wenn das Werkzeug in Anlage an dem Werkstück sein kann. Wird z. B. festgestellt, dass an dem Werkstück das Massepotenzial des Werkzeuges schon vor dem eigentlichen Start des Bearbeitungsvorganges anliegt, wird dies als unzulässiger Betriebszustand erkannt und ein Start der Vorrichtung wird nicht zugelassen. Ein solcher Fehlerfall ist beispielsweise denkbar, wenn eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkstück und der Vorrichtung und insbesondere dem Werkzeug dadurch besteht, weil das Werkstück oder eine Werkstückaufnahme nicht auf einer elektrisch isolierenden Unterlage auf liegt.
  • In einer Ausführungsart ist die Sicherheit dadurch erhöht, dass mindestens ein Teil der weiteren Komponenten der Vorrichtung einschließlich beispielsweise Fußschalter, Pneumatikventile, Hydraulikventile, Steuerventile, Anschlussleitungen, Sensoren oder dergleichen zyklisch abgefragt werden, d. h. es wird erwartet, dass sich der Zustand dieser Komponenten abhängig von den Bearbeitungszyklen der Vorrichtung und in zeitlichem Bezug zu diesen Bearbeitungszyklen ändert. Auf diese Weise kann beispielsweise ein verklemmtes Ventil, eine gequetschte oder unterbrochene elektrische Zuleitung zu einem Fußschalter oder einem Sensor, ein Masseschluss einer angeschlossenen Komponente oder dergleichen erkannt werden, weil sich in einem solchen Fall die zugehörigen Eingangssignale nicht mehr entsprechend dem Arbeitszyklus der Vorrichtung ändern.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist.
  • 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 2 zeigt eine schematische Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Die 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zum Bearbeiten eines Werkstückes 2 am Beispiel einer Umformvorrichtung oder Nietvorrichtung zum Umformen eines Nietes. Das Werkstück 2 bzw. der Niet ist auf einem Werkstückträger 4 platziert, der einen elektrischen Anschluss 6 aufweist, beispielsweise eine Steckbuchse, über den eine elektrische Verbindung von dem Werkstück 2 zu einer Steuereinrichtung 70 (2) hergestellt werden kann. Durch Umformen des Werkstücks 2 werden die beiden Blechstreifen 8, 10 fest miteinander verbunden. Der Werkstückträger 4 liegt auf einer Trägerplatte 12 auf, die mindestens bereichsweise oder an der Oberfläche aus einem elektrische isolierenden Werkstoff bestehen kann, und durch die der Werkstückträger 4 und damit das Werkstück 2 gegenüber dem Tisch 14 elektrisch isoliert ist.
  • Von der Vorrichtung 1 ist in der 1 nur der Kopfabschnitt dargestellt, der insbesondere das Werkzeug 20 und die Werkzeugaufnahme 22 umfasst. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Werkzeug 20 zweiteilig ausgebildet, und umfasst einen bolzenartigen Werkzeugkopf 26, der mit seiner planen und vorzugsweise kreisförmigen Stirnfläche 28 in Anlage an das Werkstück 2 bringbar ist und dessen auf der gegenüberliegenden Seite abstehender Zapfen 30 in eine zentrische Bohrung des Grundkörpers 24 eingesetzt ist und mittels eines Gewindebolzens 32 fest mit dem Grundkörper 24 verbunden ist.
  • An seinem dem Werkzeugkopf 26 gegenüberliegenden Ende weist der Grundkörper 24 einen flanschartig verbreiterten Abschnitt 34 auf, mittels dem der Strahlengang 36 einer durch den Sender 38 und den Empfänger 40 gebildeten Gabellichtschranke unterbrochen werden kann, die den ersten Sensor 38, 40 bildet. Weiterhin weist der Grundkörper 24 an seinem dem Werkzeugkopf 26 gegenüberliegenden Ende eine stufenförmige Bohrung 42 auf, die einen zapfenartigen Vorsprung der Werkzeugaufnahme 22 aufnimmt. Mittels einem quer zur Längsachse der Bohrung 42 verlaufenden Mitnehmerzapfen 44, der in einen sich parallel zur Längsachse der Bohrung erstreckenden Langloch 46 im Grundkörper eingreift, ist das Werkzeug 20 gegenüber der Werkzeugaufnahme 22 zwar in Richtung der Längsachse der Bohrung beweglich, aber gleichzeitig drehfest mit dieser verbunden. Die Querschnittsform der Bohrung in dem Grundkörper 24 entspricht dabei im Wesentlichen der Außenkontur des zapfenartigen Vorsprungs der Werkzeugaufnahme 22, wobei die zugehörigen Flächen mindestens abschnittsweise zylindrisch sind, sodass sich eine Führung der Relativbewegung zwischen Werkzeug 20 und Werkzeugaufnahme 22 ergibt.
  • Nahe dem offenen Ende bildet die Bohrung 42 eine ringförmige Anschlagfläche 48 aus für die Anlage einer Stirnfläche 50 eines Nietpilzes 52, der fest mit der Werkzeugaufnahme 22 verbunden ist. Es ist auch möglich, die Werkzeugaufnahme 22 einstückig mit dem Nietpilz 52 auszubilden. Der Antrieb des Nietpilzes 52 erfolgt in an sich bekannter Weise über eine nicht dargestellte Antriebswelle, die mit einem in dem Nietpilz 52 angeordneten Gelenklager 54 gekoppelt ist. Die Längsachse 56 der Werkzeugaufnahme 22 schließt dabei mit der Lotrechten 58 einen Winkel 60 ein, der typischerweise zwischen 1 und 10° beträgt, im dargestellten Ausführungsbeispiel etwa 5°. Infolge dieser Schrägstellung der Längsachse 56 kommt es zu einer für die vorliegende Vorrichtung 1 typischen Hypozykloidbewegung, bei der die Stirnfläche 28 des Werkzeuges 20 Schleifenbahnen beschreibt, wobei vorzugsweise die Bewegung so eingestellt ist, dass alle Schleifen durch einen gemeinsamen Punkt führen, beispielsweise durch den Mittelpunkt des Werkstückes 2.
  • Bei einem Absenken der Vorrichtung 1 in Richtung auf das Werkstück 2 kommt zunächst das Werkzeug 20 in Anlage an das Werkstück 2, wodurch eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkzeug 20 und dem Werkstück 2 hergestellt wird, die über den elektrischen Anschluss 6 zu einer Steuereinrichtung geleitet werden kann. Bei einem weiteren Absenken kommt es zunächst zu einer Relativbewegung des Werkzeuges 20 gegenüber dem Werkzeugträger 22, in deren Folge der Strahlengang 36 freigegeben oder unterbrochen wird, und dadurch die Relativbewegung der Steuereinrichtung signalisiert wird. Bei einem noch weiteren Absenken der Vorrichtung 1 kommt die Stirnfläche 50 des Nietpilzes 52 in Anlage an die Anschlagfläche 48 des Grundkörpers 24, und es kann die für das Umformen des Werkstückes 2 erforderliche Kraft von dem Nietpilz 52 auf das Werkzeug 20 und weiter auf das Werkstück 2 übertragen werden.
  • Bei dem in der 1 dargestellten Zustand handelt es sich um den Ausgangszustand der Vorrichtung 1 nach einem Einschalten oder nach einer längeren Betriebspause. Abweichend von der Darstellung der 1 soll nachstehend davon ausgegangen werden, dass in diesem Zustand der Strahlengang 36 nicht unterbrochen ist, und der Empfänger 40 der Steuereinrichtung signalisiert, dass sich das Werkzeug 20 in seiner Ausgangsstellung befindet. Für eine Inbetriebnahme der Vorrichtung 1 ist es nun zunächst erforderlich, dass das Werkzeug 20 gegen die Wirkung eines innerhalb der Bohrung 42 angeordneten und sich mit einem Ende an der Werkzeugaufnahme 22 und mit dem anderen Ende an dem Werkzeug 20 abstützenden Kraftspeichers 62, im Ausführungsbeispiel einer Druckfeder, das Werkzeug 20 in Längsrichtung bewegt wird und dabei den Strahlengang 36 unterbricht. Dies kann beispielsweise durch manuelles Andrücken des Werkzeugs 20 an die Werkzeugaufnahme 22 erfolgen. Dadurch ergibt sich eine Funktionsprüfung des ersten Sensors 38, 40. Nach dem Andrücken nimmt das Werkzeug 20 wieder die dargestellte Ausgangsposition ein.
  • Wird nun ein Umformvorgang gestartet, kommt es vor dem Einleiten der Umformkraft auf das Werkzeug 20 wiederum zu der Relativbewegung und damit zur Unterbrechung des Strahlengangs 36. Die Steuereinrichtung 70 prüft daraufhin, ob eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkzeug 20 und dem Werkstück 2 besteht. Ist dies nicht der Fall, wird der Umformvorgang sofort beendet. Die Abmessungen des Grundkörpers 24, insbesondere der Abstand der Anschlagfläche 48 zu der Stirnfläche 50, sind dabei so gewählt, dass auch unter Berücksichtigung der Massenträgheit der Vorrichtung 1 ein ausreichender Verfahrweg verbleibt, zwischen dem Zeitpunkt, in dem der Strahlengang 36 unterbrochen wird, und dem Zeitpunkt, in dem die Stirnfläche 50 in Anlage an die Anschlagfläche 48 kommt. Dadurch ist sichergestellt, dass die hohen Umformkräfte erst eingeleitet werden, wenn nach Unterbrechung des Strahlengangs 36 von der Steuereinrichtung 70 zuverlässig festgestellt werden kann, dass eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkzeug 20 und dem Werkstück 2 besteht.
  • Die 2 zeigt eine schematische Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1. Im dargestellten Ausgangszustand ist der Strahlengang 36 durch das Werkzeug 20 nicht unterbrochen und der Empfänger 40 signalisiert diesen Zustand an die Steuereinrichtung 70. Das Werkstück 2 liegt auf dem Werkstückträger 4 und ist über den elektrischen Anschluss 6 und eine zugehörige Verbindungsleitung ebenfalls mit der Steuereinrichtung 70 verbunden. Die Steuereinrichtung 70 kann weitere Eingangskanäle aufweisen, von denen in der 2 nur beispielhaft der Fußschalter 72 dargestellt ist, mit dem ein Bearbeitungsvorgang der Vorrichtung 1 von einer Bedienperson gestartet werden kann.
  • Die Steuereinrichtung 70 steuert ihrerseits die Antriebseinrichtung 74, die nur schematisch dargestellt ist, und die sowohl für einen rotierenden Antrieb als auch für das Absenken der Vorrichtung 1 in Richtung auf das Werkstück 2 vorgesehen ist. In vielen Anwendungsfällen erfolgt der rotatorische Antrieb mittels eines Elektromotors, wohingegen das Absenken und insbesondere das Umformen mittels eines pneumatischen oder hydraulischen Antriebs erfolgt, beispielsweise mit einem entsprechenden Arbeitszylinder, oder auch durch einen elektrisch angetriebenen Linearmotor.
  • Die Steuereinrichtung 70 kann auch in Baueinheit mit der Vorrichtung 1 ausgeführt sein und kann unterschiedliche Anzeigemittel aufweisen, einschließlich eines Displays, akustischer Signalgeber und dergleichen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Steuereinrichtung jedenfalls eine Signallampe 76, mittels der unterschiedliche Betriebszustände signalisiert werden können, beispielsweise durch definierte Blinkcodes. Außerdem kann die Steuereinrichtung 70 Eingabemittel wie beispielsweise eine Tastatur, einen berührungsempfindlichen Bildschirm, Eingabetasten und dergleichen aufweisen. In der Regel umfasst die Steuereinrichtung 70 weiterhin eine programmierbare Speichereinrichtung und zugehörige Rechenmittel, beispielsweise einen Mikroprozessor.
  • Wie bereits vorstehend beschrieben, wird nach einer Inbetriebnahme oder einer längeren Betriebspause, deren Dauer entweder fest vorgegeben ist oder über entsprechende Eingabemittel programmiert werden kann, zunächst das Sicherheitssystem aktiviert, indem das Werkzeug 20 gegenüber der Werkzeugaufnahme 22 bewegt wird. Die Steuereinrichtung 70 kann die Bedienperson zu dieser Aktion auffordern, beispielsweise durch Aufleuchten oder Blinken der Signallampe 76.
  • Die Steuereinrichtung 70 umfasst auch den zweiten Sensor 78, der über eine entsprechende Verbindungsleitung mit dem elektrischen Anschluss 6 des Werkstückträgers 4 verbunden ist und der signalisiert, ob an dem Werkstück 2 ein Signal oder Potenzial anliegt, aus dem sich schließen lässt, dass das Werkzeug 20 in Anlage an dem Werkstück 2 ist.
  • Die Steuereinrichtung 70 überprüft weiterhin das an dem zweiten Sensor 78 anliegende Signal oder Potenzial insbesondere dahingehend, ob eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkzeug 20 und dem Werkstück 2 besteht. Wenn beispielsweise eine solche Verbindung erkannt wird, obwohl die Vorrichtung 1 nicht in Betrieb gesetzt wurde, mithin das Werkzeug 20 nicht in Anlage an dem Werkstück 2 sein darf, wird eine Inbetriebnahme der Vorrichtung 1 von der Steuereinrichtung 70 verriegelt. Auch dieser Zustand kann durch entsprechendes Blinken der Signallampe, beispielsweise vierfaches Blinken, oder durch sonstige Signalgebung signalisiert werden.
  • Auch sonstige mögliche Fehlerursachen können von der Steuereinrichtung 70 detektiert werden. So kontrolliert diese beispielsweise den zyklischen Wechsel des Zustands des ersten Sensors 38, 40 entsprechend dem von der Steuereinrichtung 70 an die Antriebseinrichtung 74 abgegebene Signal, d. h. das Signal des ersten Sensors 38, 40 wird auf Plausibilität kontrolliert.
  • So muss sich beispielsweise das Signal des ersten Sensors 38, 40 ändern, wenn nach einem Umformvorgang die Vorrichtung 1 wieder in ihren Ausgangszustand zurückkehrt. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass der erste Sensor 38, 40 oder dessen Zuleitung einen Defekt aufweist, oder dass sich das Werkzeug 20 an der Werkzeugaufnahme 22 verklemmt hat. Auch dieser Zustand wird von der Steuereinrichtung 70 signalisiert, beispielsweise durch einen entsprechenden Blinkcode der Signallampe 76.
  • In entsprechender Weise kann auch das Signal des zweiten Sensors 78, des Fußschalters 72 usw. auf Plausibilität überprüft werden, insbesondere indem die zugehörigen Signale auf ihre vom Arbeitstakt der Vorrichtung 1 abhängige zyklische Veränderung hin überprüft werden. Tritt während des Durchlaufens eines Arbeitstaktes der Vorrichtung 1 kein entsprechender Wechsel der Signale auf, kann dies auf einen Defekt hinweisen.
  • Die Vorrichtung 1 geht daraufhin in einen sicheren Betriebszustand. Insbesondere bei Komponenten der Vorrichtung 1, die über eine Anschlussleitung an die Steuereinrichtung 70 angeschlossen sind, beispielsweise der Fußschalter 72, können die Verbindungsleitungen mehrkanalig vorgesehen sein, und beispielsweise einer der Eingänge der Steuereinrichtung 70 kann eine vorgegebene, definiert getaktete Spannung erwarten, sodass das Anliegen einer konstanten Spannung, wie sie beispielsweise im Falle eines Kurzschlusses entstehen kann, als Fehlerfall erkannt werden kann.
  • In Anwendungsfällen, in denen die Umformbewegung durch pneumatische oder hydraulische Antriebe erfolgt, können außerdem die zugehörigen Ventile von der Steuereinrichtung 70 überwacht werden. Die Besonderheit besteht insbesondere darin, dass beispielsweise neben dem eigentlichen Nietventil, mit dem der Arbeitszylinder der Vorrichtung 1 in der Regel unmittelbar angesteuert wird, ein separates Steuerventil vorgesehen ist, welches den geregelten Arbeitsdruck oder einen ungeregelten Druck auf ein pneumatisches UND-Glied schaltet, dessen zweiter Eingang mit dem Nietventil verbunden ist. Der Arbeitsdruck wird nur dann von dem UND-Glied auf den Arbeitszylinder durchgeschaltet, wenn an beiden Eingängen der erwartete Druck ansteht, d. h. wenn sowohl das Nietventil als auch das Steuerventil durchgeschaltet sind. Kommt es zu eine Störung des Nietventils, kann die Vorrichtung 1 allenfalls noch ein einziges Mal in Betrieb gesetzt werden, aber anschließend nicht mehr in ihre Ausgangslage zurückkehren.
  • In die pneumatische Verbindung zwischen dem Steuerventil und dem UND-Glied kann außerdem ein Drucksensor eingeschaltet sein, mittels dessen Ausgangssignal die Steuereinrichtung 70 den auf der Verbindungsleitung anstehenden Druck auf Plausibilität überprüfen kann. So darf beispielsweise nur dann Druck auf der Verbindungsleitung und damit auch an dem zugeordneten Eingang des UND-Gliedes anstehen, wenn an dem Steuerventil eine Steuerspannung anliegt. Diese Abfrage kann zyklisch erfolgen, d. h. regelmäßig und abhängig vom Arbeitstakt der Vorrichtung 1. Die Steuerausgänge der Steuereinrichtung 70 für das Steuerventil und das Nietventil laufen dabei synchron, d. h. an den Steuerausgängen liegen übereinstimmende Ausgangssignale an.

Claims (10)

  1. Vorrichtung (1) zum Bearbeiten eines Werkstückes (2), insbesondere Umformvorrichtung zum Umformen eines Nietes, mit einer Steuereinrichtung (70) zum Steuern eines motorischen Antriebs der Vorrichtung (1) und mit einem Werkzeug (20), dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (20) gegenüber einer Werkzeugaufnahme (22) der Vorrichtung (1) linear beweglich ist, dass die Vorrichtung (1) weiterhin einen mit der Steuereinrichtung (70) verbundenen ersten Sensor (38, 40) aufweist, mit dem eine lineare Relativbewegung zwischen dem Werkzeug (20) und der Werkzeugaufnahme (22) signalisierbar ist, und dass nach einem Einschalten der Vorrichtung (1) und/oder nach einer vorgebbaren Betriebspause der Vorrichtung (1) die Steuereinrichtung (70) den motorischen Antrieb der Vorrichtung (1) freigibt, wenn zuvor der erste Sensor (38, 40) eine lineare Relativbewegung zwischen Werkzeug (20) und Werkzeugaufnahme (22) an die Steuereinrichtung (70) signalisiert hat.
  2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (20) gegenüber der Werkzeugaufnahme (22) gegen die Wirkung eines Kraftspeichers (62) beweglich ist.
  3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (20) gegenüber der Werkzeugaufnahme (22) in Richtung einer Längsachse des Werkzeuges (20) linear beweglich ist.
  4. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (20) eine Bohrung (42) aufweist, insbesondere eine mindestens abschnittsweise zylindrische Bohrung, in die ein von der Werkzeugaufnahme (22) vorzugsweise einstückig ausgebildeter zapfenförmiger Fortsatz eingreift.
  5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Sensor (38, 40) ortsfest gegenüber der Vorrichtung (1) ist.
  6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Sensor (38, 40) ein optischer Sensor ist, insbesondere eine Lichtschranke ist.
  7. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) einen mit der Steuereinrichtung (70) verbundenen zweiten Sensor (78) aufweist, mit dem eine elektrische Verbindung zwischen dem Werkzeug (20) und dem Werkstück (2) signalisierbar ist.
  8. Vorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (70) den Bearbeitungsvorgang abbricht, wenn im Betrieb der Vorrichtung (1) der erste Sensor (38, 40) eine Relativbewegung zwischen Werkzeug (20) und Werkzeugaufnahme (22) signalisiert, und der zweite Sensor (78) keine elektrische Verbindung zwischen Werkzeug (20) und Werkstück (2) signalisiert.
  9. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (2) im Ausgangszustand der Vorrichtung (1) gegenüber der Vorrichtung (1) elektrisch isoliert ist, und dass das Werkstück (2) mit dem zweiten Sensor (78) elektrisch verbunden ist.
  10. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung (1) zum Bearbeiten eines Werkstückes (2), insbesondere Verfahren zum Betrieb einer Umformvorrichtung zum Umformen eines Nietes, mit einer Steuereinrichtung (70) zum Steuern eines motorischen Antriebs der Vorrichtung (1) und mit einem Werkzeug (20), wobei das Werkzeug (20) im Betrieb der Vorrichtung (1) gegenüber einer Werkzeugaufnahme (22) der Vorrichtung (1) bewegt wird, und wobei die Vorrichtung (1) weiterhin einen mit der Steuereinrichtung (70) verbundenen ersten Sensor (38, 40) aufweist, der eine Relativbewegung zwischen dem Werkzeug (20) und der Werkzeugaufnahme (22) an die Steuereinrichtung (70) signalisiert, dadurch gekennzeichnet, dass nach einem Einschalten der Vorrichtung (1) und/oder nach einer vorgebbaren Betriebspause der Vorrichtung (1) die Steuereinrichtung (70) den motorischen Antrieb der Vorrichtung (1) freigibt, wenn zuvor der erste Sensor (38, 40) eine Relativbewegung zwischen Werkzeug (20) und Werkzeugaufnahme (22) an die Steuereinrichtung (70) signalisiert hat.
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