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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauch, speziell einen hochdruckbeständigen, schwingungsdämpfenden
Schlauch, der vorzugsweise zur Installation in einem Motorraum eines
Motorfahrzeugs angewendet wird, und ein Verfahren zur Herstellung
desselben.
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Seit
der Vergangenheit war ein Schlauch, der hauptsächlich aus einer röhrenförmigen Gummischicht besteht,
in einer Vielzahl von industriellen und Fahrzeug-Anwendungen weit
verbreitet.
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Der
Hauptzweck für
die Anwendung eines solchen Schlauches ist die Schwingungsdämpfung.
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Im
Fall eines Installationsschlauches, der im Motorraum eines Motorfahrzeugs
angeordnet werden soll, dient der Leitungsschlauch z. B. dazu, Motorschwingungen,
Kompressorschwingungen einer Klimaanlage (im Fall eines Schlauches
zur Kühlmittelbeförderung,
nämlich
eines Klimaanlagen-Schlauches) und weitere verschiedene Schwingungen,
die während
des Autofahrens erzeugt werden, zu dämpfen und die Übertragung der
Schwingungen von einem Element zum anderen Element einzuschränken, das
mit dem einen Element über
den Installationsschlauch verbunden ist.
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Mittlerweile
haben ungeachtet von industriellen oder Fahrzeug-Anwendungen Schläuche für Ölsysteme,
Kraftstoffsysteme, Wassersysteme und Kühlmittelsysteme einen mehrschichtigen
Aufbau, der eine Innenflächen-Gummischicht
(Innenflä chenschicht),
eine Außenflächen-Gummischicht
(Außenflächenschicht)
und eine zwischen der Innenflächen-
und der Außenflächen-Gummischicht
angeordnete Verstärkungsschicht
aufweist, wie zum Beispiel im Patentdokument Nr. 1 unten offenbart
ist. Die Verstärkungsschicht
ist durch Flechten oder spiralförmiges
Wickeln von Verstärkungsgarn
(Verstärkungsdrahtteil)
aufgebaut.
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7(A) zeigt den Aufbau eines Kühlmittel-Beförderungsschlauches
(Klimaanlagen-Schlauch), der im Patentdokument Nr. 1 unten offenbart
ist. Bezugszahl 200 in 7(A) kennzeichnet
eine röhrenförmige Innenflächen-Gummischicht.
Die Harz-Innenschicht 202 ist in einer Innenfläche der
Innenflächen-Gummischicht 200 ausgebildet
und darüber
laminiert.
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Ferner
ist eine erste Verstärkungsschicht 204 auf
einer Außenseite
der Innenflächen-Gummischicht 200 ausgebildet
oder laminiert, und eine zweite Verstärkungsschicht 208 ist
auf einer Außenseite
der ersten Verstärkungsschicht 204 mit
einer zwischenliegenden Zwischen-Gummischicht 206 zwischen
der ersten Verstärkungsschicht 204 und
der zweiten Verstärkungsschicht 208 ausgebildet
oder laminiert. Die erste Verstärkungsschicht 204 ist
durch spiralförmiges
Wickeln von Verstärkungsgarn
oder -garnen ausgebildet, während die
zweite Verstärkungsschicht 208 durch
spiralförmiges
Wickeln von Verstärkungsgarn
oder -garnen in umgekehrter Richtung zur Wickelrichtung der ersten
Verstärkungsschicht 204 ausgebildet
ist. Des Weiteren ist die Außenflächen-Gummischicht 210 der äußersten
Schicht, die als Deckschicht dient, auf der Außenseite der zweiten Verstärkungsschicht 208 ausgebildet
oder laminiert.
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In
diesem Beispiel sind die Verstärkungsschichten 204, 208 durch
spiralförmiges
Anordnen oder Wickeln von Verstärkungsgarnen
ausgebildet. Andererseits wird eine solche Ver stärkungsschicht auch durch Flechten
von Verstärkungsgarn
oder -garnen ausgebildet.
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7(B) zeigt ein Beispiel eines Schlauches mit einer
geflochtenen Verstärkungsschicht.
Bezugszahl 212 in 7(B) kennzeichnet
eine Verstärkungsschicht,
die durch Flechten von Verstärkungsgarnen
zwischen der Innenflächen-Gummischicht 200 und
der Außenflächen-Gummischicht 210 ausgebildet
ist.
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Selbst
in diesem Beispiel ist die Harz-Innenschicht 202 auch in
einer Innenfläche
der Innenflächen-Gummischicht 200 ausgebildet
und darüber
laminiert.
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Indessen
sollte im Fall eines solchen geradseitigen oder geradwandigen, röhrenförmigen Schlauches in
der Vergangenheit der Schlauch eine vorgegebene Länge haben,
um günstige
Schwingungsdämpfungseigenschaft
zu gewährleisten.
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Insbesondere
im Vergleich zu Niederdruckschläuchen
für Kraftstoffsysteme,
Wassersysteme oder dergleichen ist für hochdruckbeständige Schläuche für Ölsysteme
(zum Beispiel Servolenksysteme), Kühlmittelsysteme (Kühlmittel-Beförderungssysteme)
oder dergleichen eine längere
Länge erforderlich,
um Schwingung zu dämpfen
und die Übertragung
von Geräusch
und Schwingung zum Fahrzeuginnenraum zu verringern, entsprechend
der Steifheit der Schläuche.
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Im
Fall eines Kühlmittel-Beförderungsschlauches
ist z. B. der Schlauch mit einer Länge von 300 mm bis 600 mm typischerweise
angepasst, Schwingung zu dämpfen
und die Übertragung
von Geräusch
und Schwingung zu verringern, selbst bei Installationsleitungen
oder Leitungen mit einem direkten Abstand von 200 mm.
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Ein
Motorraum ist jedoch mit einer Vielfalt von Bauelementen und Teilen
gefüllt.
Und speziell heutzutage wurde ein Motorraum in einer immer kompakteren
Größe entworfen.
Wenn daher unter den Umständen ein
langer Schlauch im Motorraum angeordnet ist, stört er einen Konstrukteur beim
Entwurf der Installationsanordnung, um eine Behinderung mit anderen
Bauelementen und Teilen zu vermeiden, und einen Bediener bei der
Handhabung des Schlauches, wenn der Schlauch im Motorraum angeordnet
wird. Des Weiteren sollten ein solcher Installationsentwurf und
die Handhabung des Schlauches entsprechend einem Typ des Motorfahrzeugs
erdacht sein. Dies führt
zu einer übermäßigen Arbeitsbelastung.
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Angesichts
der vorhergehenden Aspekte ist es erforderlich, einen Schlauch zu
entwickeln, der eine kurze Länge
hat und Schwingung günstig
dämpfen
kann.
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Als
eines der Mittel, den Schlauch mit einer kurzen Länge zu entwerfen,
während
die Schwingungsdämpfungseigenschaft
gewährleistet
ist, wird vorausgesetzt, den Schlauch mit Wellen bzw. Riffelungen
auszubilden.
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Wenn
der Schlauch mit Wellen ausgebildet ist, ist die Flexibilität des Schlauches
drastisch verbessert. Sobald jedoch ein hoher Druck von innen auf
den Schlauch durch Fluid ausgeübt
wird, wird der Schlauch in einer axialen Richtung weitgehend vollständig verlängert.
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Wenn
sich in diesem Falle der Schlauch in einem befestigten Zustand an
dessen entgegengesetzten Enden befindet (in der Regel wird ein Schlauch
auf diese Weise angewendet), ist der Schlauch weitgehend vollständig gekrümmt, wobei
daher ein Behinderungsproblem mit anderen Bauelementen und Teilen
um den Schlauch herum verursacht wird.
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Als
eine Schlussfolgerung ist es als Gegenmaßnahme nicht ausreichend, den
Schlauch mit Wellen bereitzustellen.
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Wenn
indessen im Fall eines hochdruckbeständigen Schlauches wie einem
Klimaanlagen-Schlauch ein hoher Druck auf den Schlauch durch ein
Fluid ausgeübt
wird, das in dessen Inneres geleitet wird, wirken der Schlauch und
das Fluid zusammen, wobei der Schlauch dadurch viel mehr ein fest-
bzw. starrkörperähnliches
Verhalten aufweist als wenn ein solch hoher Druck nicht auf den
Schlauch ausgeübt
wird.
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Je
größer die
Querschnittsfläche
des Schlauches ist, der das Fluid enthält, umso größer ist der Festigkeits- bzw.
Steifheitsgrad.
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Das
heißt,
je kleiner die Querschnittsfläche
des Schlauches ist, der das Fluid enthält, desto geringer ist der
Festigkeitsgrad mit dem Ergebnis, dass die Schwingungsdämpfungseigenschaft
um genau so viel erhöht
ist.
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Um
einen nicht gewellten und in der Länge kurzen Schlauch zu entwerfen,
während
die Schwingungsdämpfungseigenschaft
des Schlauches verbessert ist, ist es daher ein wirkungsvolles Mittel,
den Schlauch mit einem kleinen Durchmesser auszubilden.
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Wenn
jedoch ein Schlauch vollständig
mit einem kleinen Durchmesser einschließlich der axialen Endabschnitte
des Schlauches ausgebildet ist, und zusätzlich ein Verbindungsanschluss
ebenfalls mit einem kleinen Durchmesser ausgebildet ist, muss ein
an den Verbindungsanschluss anzupassendes Einsatzrohr auch mit einem
kleinen Innendurchmesser ausgebildet sein. Daher wird daraus entstehend
an dem Abschnitt des Verbindungsanschlusses während der Fluidbeförderung
ein Druckverlust verursacht oder eine erforderliche Strömungsmenge
kann in einem solchen Schlauch nicht gewährleistet werden.
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Wenn
andererseits ein Schlauch oder Schlauchkörper mit einem kleinen Durchmesser
an einem Verpress-Abschnitt auf einem axialen Endabschnitt des Schlauchs
ausgebildet ist und ein Verbindungsanschluss mit einem großen Durchmesser,
der ein Einsatzrohr mit einem großen Innendurchmesser hat, angewendet wird,
ist der Einsetzwiderstand äußerst erhöht, wenn
das Einsatzrohr in den Verpress-Abschnitt am axialen Endabschnitt
zur Befestigung des Verbindungsanschlusses einge setzt wird, wobei
die Einsetzbarkeit des Einsatzrohrs beeinträchtigt ist. Daher ist es tatsächlich schwierig,
den Verbindungsanschluss am Verpress-Abschnitt zu befestigen.
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Wenn
also ein Schlauch mit einem kleinen Durchmesser ausgebildet werden
soll, wird es bevorzugt, dass nur ein Hauptabschnitt mit einem kleinen
Durchmesser ausgebildet wird, ohne dass der Verpress-Abschnitt am
axialen Endabschnitt mit einem kleinen Durchmesser ausgebildet wird.
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In
diesem Falle hat der Verpress-Abschnitt am axialen Endabschnitt
einen relativ vergrößerten Durchmesser
oder einen größeren Durchmesser
relativ zum Hauptabschnitt.
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Als
eine Maßnahme,
um einen solchen Schlauch mit einem vergrößerten Durchmesser oder größeren Durchmesser
am axialen Endabschnitt herzustellen, wird vorausgesetzt, dass zuerst
ein nicht vulkanisierter Schlauchkörper in einer geradwandigen,
zylindrischen Form ausgebildet wird, wobei dann nur dessen axialer Endabschnitt
diametral vergrößert oder
verformt und der nicht vulkanisierte Schlauchkörper vulkanisiert wird.
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Zum
Beispiel offenbaren die folgenden Patentdokumente Nr. 2 und Nr.
3 Wassersystem-Schläuche wie
einen Kühlerschlauch.
Jedes der Patentdokumente offenbart, dass ein nicht vulkanisierter
Schlauchkörper durch
Extrusion ausgebildet wird, ein Spanndorn in einen axialen Endabschnitt
des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers eingesetzt wird, wobei
dann der nicht vulkanisierte Schlauchkörper vulkanisiert und mit dem Spanndorn
darin ausgebildet wird, um den axialen Endabschnitt des Schlauchkörpers diametral
zu vergrößern.
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Bei
einem solchen Wassersystem-Schlauch, wie er in den Patentdokumenten
2 und 3 offenbart ist, ist ein Berstdruck klein und die Flecht-
oder Wickeldichte einer Verstärkungsschicht
niedrig, etwa 15 bis 25%. In diesem Falle liegt die Schwierigkeit
nicht so sehr im diametralen Vergrößern des axialen Endabschnitts
des Schlauchkörpers.
In einem hochdruckbeständigen
Schlauch mit hoher Dichte jedoch, der einen Berstdruck gleich oder
größer als
5 MPa hat und eine Verstärkungsschicht
mit einer Flecht- oder Wickeldichte gleich oder größer als
50% aufweist, ist der Widerstand der Verstärkungsschicht beachtlich erhöht, wenn
der Spanndorn in den axialen Endabschnitt eingesetzt wird, wobei
die Arbeit des diametralen Vergrößerns plötzlich schwierig gemacht
wird.
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Solche
Schwierigkeiten werden nachfolgend spezieller untersucht. Sowohl
im niederdruckbeständigen
Schlauch wie einem Schlauch für
ein Wassersystem als auch im hochdruckbeständigen Schlauch, der eine Verstärkungsschicht
mit hoher Flecht- oder Wickeldichte aufweist, wird der Flecht- oder
Wickelwinkel des Verstärkungsgarns
in der Regel um einen neutralen Winkel (54,7°) herum hergestellt oder ausgeführt bzw.
gestaltet.
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Der
Grund ist der folgende: wenn zum Beispiel in der Verstärkungsschicht
mit einem Wickel- oder Flechtwinkel des Verstärkungsgarns höher als
ein neutraler Winkel ein innerer Druck auf den Schlauch ausgeübt wird,
ist die Verstärkungsschicht
dem inneren Druck ausgesetzt, wobei sich die Verstärkungsschicht
völlig in
Längsrichtung
ausdehnt oder verlängert
(in einer radialen Richtung zusammenzieht und verformt), so dass der
Flecht- oder Wickelwinkel des Verstärkungsgarns gemäß 8(a) in die Nähe eines neutralen Winkels kommt
oder ein neutraler Winkel wird. Der Schlauch wird nämlich so
verformt, dass die Länge
zunimmt. Im Gegensatz dazu wird gemäß 8(c) die
Verstärkungsschicht
mit einem Flecht- oder Wickelwinkel kleiner als der neutrale Winkel
in einer radialen Richtung ausgedehnt und verformt (in Längsrichtung
zusammengezogen und verformt), so dass dessen Flecht- oder Wickelwinkel
in die Nähe
des neutralen Winkels kommt oder zu einem neutralen Winkel wird,
wenn ein innerer Druck darauf ausgeübt wird. Der Schlauch selbst
wird nämlich so
ausgedehnt und verformt, dass der Durchmesser erhöht ist.
Bei der Verstärkungsschicht
jedoch, die mit einem Flecht- oder
Wickelwinkel gleich oder in der Nähe des neutralen Winkels hergestellt
ist, kann eine Verformung des Schlauchs in der Längsrichtung und in der radialen
Richtung gemäß 8(b) verhindert oder eingeschränkt werden,
wenn ein innerer Druck darauf ausgeübt wird.
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Wenn
jedoch der Flecht- oder Wickelwinkel des Verstärkungsgarns in der Verstärkungsschicht
gleich oder in der Nähe
des neutralen Winkels hergestellt oder ausgeführt ist, speziell im Fall eines
hochdruckbeständigen
Schlauches mit hoher Dichte mit der Verstärkungsschicht mit einer Flecht- oder Wickeldichte
gleich oder größer als
50% und einem Berstdruck gleich oder größer als 5 MPa, wird die Arbeit
zum diametralen Vergrößern schwierig,
wenn der Spanndorn in den axialen Endabschnitt des Schlauches oder
des Schlauchkörpers eingesetzt
wird.
[Patentdokument Nr. 1] JP-A-7-68 659
[Patentdokument
Nr. 2] JP-B-3 244 183
[Patentdokument Nr. 3] JP-B-8-26 955
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Unter
den oben beschriebenen Umständen
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen neuen hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauch mit guter Schwingungsdämpfungseigenschaft, wobei
ein Verbindungsanschluss auf dessen axialem Endabschnitt fest verpresst
wird, und ein neues Verfahren zur Herstellung des hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauches bereitzustellen. In dem neuen hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauch kann ein erforderliches Strömungsvolumen während der
Beförderung
das Fluids gewährleistet
werden. Der neue hochdruckbeständige,
schwingungsdämpfende
Schlauch weist einen Ver press-Abschnitt oder Verpress-Bereich mit
guter Verpress-Eigenschaft auf.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein neuer hochdruckbeständiger,
schwingungsdämpfender
Schlauch bereitgestellt, der einen Schlauchkörper und einen Verbindungsanschluss
umfasst. Der Schlauchkörper
hat eine Innenflächenschicht,
eine Verstärkungsschicht,
die auf einer Außenseite
der Innenflächenschicht
durch Flechten oder spiralförmiges
Wickeln eines Verstärkungsdrahtteils
ausgebildet ist, und eine Außenflächenschicht
als Deckschicht auf einer Außenseite
der Verstärkungsschicht.
Die Verstärkungsschicht
hat eine hohe Flecht- oder Wickeldichte des Verstärkungsdrahtteils
von 50% oder mehr. Der Schlauchkörper
hat einen Verpress-Abschnitt (zu verpressenden Abschnitt) an dessen
axialem Endabschnitt und einen Hauptabschnitt anders als den Verpress-Abschnitt.
Der Verbindungsanschluss ist am Verpress-Abschnitt des Schlauchkörpers befestigt
und hat ein starres Einsatzrohr und einen hülsenartigen Muffenanschluss.
Der Verbindungsanschluss ist auf dem Verpress-Abschnitt durch sicheres
Verpressen des Muffenanschlusses auf dem Verpress-Abschnitt in einer
Diametralkontraktionsrichtung sicher befestigt, während das
Einsatzrohr im Verpress-Abschnitt
eingesetzt wird und der Muffenanschluss auf einer Außenfläche des
Verpress-Abschnitts aufgepasst wird. Ein Berstdruck des hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauches beträgt
5 MPa oder mehr. Der Verpress-Abschnitt des Schlauchkörpers ist
so hergestellt oder gestaltet, dass er einen vergrößerten Durchmesser
oder einen größeren Durchmesser
relativ zum Hauptabschnitt des Schlauchkörpers in einem Zustand hat,
bevor der Verbindungsanschluss daran fest verpresst wird. Die Verstärkungsschicht
hat einen Flecht- oder
Wickelwinkel das Verstärkungsdrahtteils
in einem Bereich von 53° bis
57° an einer
Stelle oder in einem Bereich des Hauptabschnitts und in einem Bereich
von über
53° bis
62°, zum
Beispiel in einem Bereich von über
dem neutralen Winkel bis 62° an
einer Stelle oder in einem Bereich des Verpress-Abschnitts mit dem
vergrößerten Durchmesser,
zum Beispiel in einem Zustand, bevor der Verbindungsanschluss daran
fest verpresst wird.
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Hier
bedeutet die Flecht- oder Wickeldichte ein Verhältnis einer Fläche des
Verstärkungsdrahtteils
zu einer Fläche
der Verstärkungsschicht.
Wenn der Verstärkungsdrahtteil
ohne Zwischenraum oder mit null Zwischenräumen angeordnet ist, beträgt die Flechtdichte
oder Wickeldichte 100.
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Der
Flecht- oder Wickelwinkel ist ein Ausrichtungswinkel des Verstärkungsdrahtteils
hinsichtlich einer Achse des Schlauchkörpers oder ein Neigungswinkel
des Verstärkungsdrahtteils
relativ zur Achse des Schlauchkörpers.
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Die
Innenflächenschicht,
die Verstärkungsschicht
und die Außenflächenschicht
haben jeweils ebenfalls einen Verpress-Abschnitt (zu verpressenden Abschnitt)
und einen Hauptabschnitt, die dem Verpress-Abschnitt und dem Hauptabschnitt
des Schlauchkörpers
entsprechen.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein neues Verfahren zur Herstellung
eines hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauches bereitgestellt, wie er zum Beispiel in Anspruch 1 oder
2 definiert ist. Das Verfahren zur Herstellung des hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden Schlauches
umfasst (a) einen Schritt zum Ausbilden eines Schlauchkörpers, zum
Beispiel eines nicht vulkanisierten Schlauchkörpers (zum Beispiel mit einer
geradwandigen, zylindrischen Form), der mit einer Innenflächen-Gummischicht
als der Innenflächenschicht,
der durch Flechten oder spiralförmiges
Wickeln des Verstärkungsdrahtteils
(zum Beispiel Verstärkungsgarn)
mit einem Flecht- oder Wickelwinkel in einem Bereich von 53° bis 57° ausgebildeten
Verstärkungs schicht
und einer Außenflächen-Gummischicht
als der Außenflächenschicht
laminiert ist, (b) einen Schritt zum diametralen Vergrößern eines
axialen Endabschnitts des Schlauchkörpers oder des nicht vulkanisierten
Schlauchkörpers
durch Presspassung eines Spanndorns oder einer Spanndorn-Form darin
und dadurch Vergrößern des
Flecht- oder Wickelwinkels des Verstärkungsdrahtteils in der Verstärkungsschicht
in einem Bereich von über
53° bis
62°, zum
Beispiel in einem Bereich von über
dem neutralen Winkel bis 62° am
axialen Endabschnitt, und (c) einen Schritt zum Erwärmen des
Schlauchkörpers oder
Erwärmen
und Vulkanisieren des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers, während dessen
axialer Endabschnitt im diametral vergrößerten Zustand aufrechterhalten
wird.
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In
dem Verfahren zur Herstellung des hochdruckbeständigen, schwingungsdämpfenden
Schlauches gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der Spanndorn durch Presspassung
in dem axialen Endabschnitt des Schlauchkörpers angeordnet werden, in
dem die Außenfläche des
Hauptabschnitts durch ein Halteelement gehalten und zurückgehalten
wird, so dass der axiale Endabschnitt diametral vergrößert wird. Das
Halteelement kann eine zylindrische Innenfläche haben, beispielsweise mit
einem Innendurchmesser gleich oder im Allgemeinen gleich einem Außendurchmesser
des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers mit einer geradwandigen
zylindrischen Form oder als Hauptabschnitt des nicht vulkanisierten
Schlauchkörpers.
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In
dem Verfahren zur Herstellung des hochdruckbeständigen, schwingungsdämpfenden
Schlauches gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der Spanndorn durch Presspassung
in Inneren des axialen Endabschnitts des Schlauchkörpers angeordnet
werden, während
ein innerer Druck im Schlauchkörper ausgeübt wird.
Hier kann der innere Druck im Schlauchkörper durch eine unter Druck
stehende Fluidbahn ausgeübt
werden, die axial durch den Spanndorn verläuft.
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Wie
oben angegeben wurde, weist der hochdruckbeständige, schwingungsdämpfende
Schlauch gemäß der vorliegenden
Erfindung die Verstärkungsschicht
mit einer hohen Flecht- oder Wickeldichte von 50% oder mehr, und
den Verbindungsanschluss auf, der auf dem Verpress-Abschnitt des
Schlauchkörpers
an dessen axialen Ende fest verpresst ist. Der Berstdruck des hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden Schlauches
beträgt
5 MPa oder mehr. Der Verpress-Abschnitt oder der zu verpressende
Abschnitt des Schlauchkörpers
ist so hergestellt oder gestaltet, dass er einen vergrößerten Durchmesser
oder einen größeren Durchmesser
relativ zum Hauptabschnitt anders als dem Verpress-Abschnitt in
einem Zustand hat, bevor der Verbindungsanschluss daran fest verpresst
ist. Die Verstärkungsschicht
hat einen Flecht- oder Wickelwinkel des Verstärkungsdrahtteils im Bereich
von 53° bis
57° an der
Stelle des Hauptabschnitts und im Bereich von über 53° bis 62° an der Stelle des Verpress-Abschnitts
mit dem vergrößerten Durchmesser.
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In
dem Schlauchkörper
des hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauches der vorliegenden Erfindung ist der Verpress-Abschnitt
des Schlauchkörpers
auf dem axialen Endabschnitt so hergestellt, dass er einen vergrößerten Durchmesser
relativ zum Hauptabschnitt in einem Zustand hat, bevor der Verbindungsanschluss
daran fest verpresst ist. Dies ermöglicht es, den Verbindungsanschluss
leicht am Verpress-Abschnitt zu befestigen und den Unterschied des
inneren Durchmessers zwischen dem Einsatzrohr des Verbindungsanschlusses
und dem Hauptabschnitt des Schlauchkörpers wirksam zu verringern
oder zu beseitigen. Dadurch kann das Verursachen eines Druckverlustes
in einem Bereich des Verbindungsanschlusses während der Fluidbeförderung
eingeschränkt
wer den, und es ist möglich,
ein erforderliches Strömungsvolumen
in einem solchen Schlauch ohne weiteres zu gewährleisten.
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Ferner
ist gemäß der vorliegenden
Erfindung am Hauptabschnitt des Schlauchkörpers, der als Hauptteil zur
Schwingungsdämpfung
dient, ein Flecht- oder Wickelwinkel der Verstärkungsschicht, speziell der Flecht-
oder Wickelwinkel des Verstärkungsdrahtteils
in einem Bereich des neutralen Winkels plus oder minus etwa 2°, nämlich vom
neutralen Winkel minus etwa 2° bis
zum neutralen Winkel plus etwa 2° beschränkt. Dies kann
eine Verformung des Schlauches in einer Längsrichtung und einer radialen
Richtung bei hohem inneren Druck, der während der Fluidbeförderung
ausgeübt
wird, vorteilhafterweise einschränken.
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Andererseits
ist der Flecht- oder Wickelwinkel des Verstärkungsdrahtteils am Verpress-Abschnitt
an einem axialen Endabschnitt der Verstärkungsschicht über 53° hergestellt
oder gestaltet, wobei dadurch günstige
Verpress-Eigenschaft erreicht wird, wenn der Verbindungsanschluss
daran fest verpresst wird.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben herausgefunden, dass es
möglich
ist, selbst wenn der Flecht- oder Wickelwinkel des Verstärkungsdrahtteils
am Verpress-Abschnitt über 53° liegt, einen
axialen Endabschnitt durch Presspassung eines Spanndorns darin diametral
zu vergrößern. Ferner
sind die Erfinder zu dem wichtigen Ergebnis gelangt, dass ein erhöhter Flecht-
oder Wickelwinkel des Verstärkungsdrahtteils
am Verpress-Abschnitt andererseits die Verpress-Eigenschaft verbessert.
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Das
heißt,
die Erfinder haben herausgefunden, dass, wenn der Flecht- oder Wickelwinkel
des Verstärkungsdrahtteils
am Verpress-Abschnitt erhöht
ist, eine Haltekraft oder Verbindungskraft (Widerstand gegenüber Zugkraft)
des Verbindungs anschlusses größer wird,
und gleichzeitig der Berstdruck höher wird.
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Dies
wird Folgendem zugeschrieben. Im Fall, wo der Flecht- oder Wickelwinkel
hoch hergestellt ist, speziell so hoch, dass er über dem neutralen Winkel liegt,
werden, wenn ein hoher innerer Druck durch ein Fluid ausgeübt wird,
der Verpress-Abschnitt und die Verstärkungsschicht darin diametral
zusammengezogen, nämlich
so verformt, dass sie zu einer axialen Mitte eingeengt sind, während sie
in einer axialen Richtung verlängert
sind, wobei eine Kontaktfestigkeit oder Verbindungskraft zwischen
dem Verbindungsanschluss und dem Verpress-Abschnitt erhöht ist,
und die Haltekraft des Verbindungsanschlusses erhöht wird.
Ferner ist auf Grund des erhöhten
Flecht- oder Wickelwinkels die Flecht- oder Wickeldichte teilweise
erhöht
und der Berstdruck angehoben. Unter diesem Gesichtspunkt ist der
Flecht- oder Wickelwinkel des Verstärkungsdrahtteils am axialen
Endabschnitt, nämlich
am Verpressabschnitt, vorzugsweise über dem neutralen Winkel von
54,7°, genauer
gleich oder größer als
57°, hergestellt.
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Im
Fall jedoch, wo der Flecht- oder Wickelwinkel des Verstärkungsdrahtteils
am Verpress-Abschnitt über
einen bestimmten Winkel hinaus größer gemacht wird, ist die Einsetzbarkeit
des Spanndorns beachtlich beeinträchtigt, wenn der axiale Endabschnitt
durch Einsetzen des Spanndorns darin diametral vergrößert ist, und
die Arbeit zum diametralen Vergrößern wird
tatsächlich
schwierig gemacht.
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Von
diesem Standpunkt her ist der Flecht- oder Wickelwinkel am Verpress-Abschnitt
auf maximal 62° begrenzt.
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Indessen
ist eine Wanddicke der Innenflächenschicht
vorzugsweise gleich oder größer als
1,0 mm am Verpress-Abschnitt
hergestellt oder gestaltet, nachdem er diametral vergrößert ist.
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Dadurch
kann es vorteilhafterweise verhindert werden, dass in der Innenflächenschicht
am Verpress-Abschnitt ein Bruch verursacht wird, wenn der Verbindungsanschluss
auf dem Verpress-Abschnitt fest verpresst ist.
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Wie
bereits erwähnt
wurde, umfasst das Verfahren zur Herstellung des hochdruckbeständigen, schwingungsdämpfenden
Schlauches, wie er speziell in Anspruch 1 oder 2 definiert ist oder
zum Beispiel in Anspruch 1 oder 2 definiert ist, gemäß der vorliegenden
Erfindung einen Schritt zur Ausbildung eines Schlauchkörpers, der
mit einer Innenflächen-Gummischicht als
der Innenflächenschicht,
der durch Flechten oder spiralförmiges
Wickeln des Verstärkungsdrahtteils
mit einem Flecht- oder Wickelwinkel in einem Bereich von 53° bis 57° ausgebildeten
Verstärkungsschicht
und einer Außenflächen-Gummischicht
als der Außenflächenschicht
laminiert ist, einen folgenden Schritt zum diametralen Vergrößern des
axialen Endabschnitts des Schlauchkörpers durch Presspassung eines
Spanndorns darin und dadurch Erhöhen
des Flecht- oder Wickelwinkels des Verstärkungsdrahtteils in der Verstärkungsschicht
auf einen hohen Winkel oder höheren
Winkel in einem Bereich von über
53° bis
62° am axialen
Endabschnitt und einem weiter folgenden Schritt zum Erwärmen des
Schlauchkörpers,
während
dessen axialer Endabschnitt in einem diametral vergrößerten Zustand aufrechterhalten
wird. In diesem Verfahren kann man den hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden Schlauch,
wie er zum Beispiel in Anspruch 1 definiert ist, leicht erhalten.
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Gemäß dem oben
genannten Verfahren zur Herstellung des schwingungsdämpfenden
Hochdruckschlauches kann ein Spanndorn durch Presspassung im axialen
Endabschnitt des Schlauchkörpers
angeordnet sein, so dass er den axialen Endabschnitt diametral vergrößert, während die
Außenfläche des
Hauptabschnitts des Schlauchkörpers
durch ein Halteelement gehalten und zurückgehalten wird. Da gemäß diesem Verfahren
die Außenfläche des
Hauptabschnitts durch das Halteelement gehalten und zurückgehalten
wird, wenn der Spanndorn am und innerhalb des axialen Endabschnitts
durch Presspassung angeordnet wird, um den axialen Endabschnitt
diametral zu vergrößern, kann
es vorteilhafterweise verhindert werden, dass ein Knicken bzw. Wölben des
axialen Endabschnitts durch die Presskraft oder Schubkraft des Spanndorns
in axialer Richtung verursacht wird, und daher der axiale Endabschnitt
vorteilhafterweise diametral vergrößert werden kann.
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Wenn
die Verstärkungsschicht
die hohe Flecht- oder Wickeldichte des Verstärkungsdrahtteils hat, die gleich
oder größer als
50% ist, um den Schlauch mit einer hohen Druckbeständigkeit
auszustatten, wird ein großer
Widerstand auf den Spanndorn durch die Verstärkungsschicht ausgeübt, wenn
der Spanndorn durch Presspassung am und innerhalb des axialen Endabschnitts
angeordnet ist, um den axialen Endabschnitt diametral zu vergrößern. Wenn
so der Spanndorn durch Presspassung angeordnet ist, kann ein Problem
einer axialen Wölbung
des axialen Endabschnitts auftreten. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung kann der Spanndorn jedoch dank der Halte- und Rückhaltewirkung
durch das Halteelement ohne ein solches Problem gleichmäßig innerhalb
des axialen Endabschnitts durch Presspassung angeordnet werden,
und dadurch kann der axiale Endabschnitt vorteilhafterweise diametral
vergrößert werden.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird der Spanndorn durch Presspassung
im axialen Endabschnitt angeordnet, während eine radiale Expansionskraft
im Schlauchkörper
durch Anwendung eines inneren Drucks im Schlauchkörper ausgeübt wird.
Dadurch kann der axiale Endabschnitt leichter durch Presspassung
oder Schieben des Spanndorns diametral vergrößert werden.
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Die
Innenflächenschicht
wird zum Beispiel als eine innerste Schicht bereitgestellt. Abhängig von
den Umständen
kann jedoch eine Harzschicht oder dergleichen in oder innerhalb
der Innenflächenschicht
bereitgestellt werden.
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Es
werden jetzt die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Es
zeigen:
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1(A) eine Ansicht, die einen Schlauch gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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1(B) eine Perspektivansicht, die einen mehrschichtigen
Aufbau eines Teils B von 1(A) zeigt;
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2 eine
vergrößerte Schnittansicht,
die einen axialen Endabschnitt des Schlauches gemäß dem einer
Ausführungsform
zeigt;
-
3(A) eine Ansicht eines Schlauchkörpers von 1(A);
-
3(B) eine vergrößerte Ansicht eines Teils B
von 3(A);
-
4(A) eine Schnittansicht des Schlauchkörpers von 1 in einem Zustand, bevor dessen axialer Endabschnitt
diametral vergrößert ist;
-
4(B) eine Vorderansicht des Schlauchkörpers von 1 in dem Zustand, bevor dessen axialer Endabschnitt
diametral vergrößert ist;
-
5(A) eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, bevor
ein Spanndorn in den Schlauchkörper
von 4(A) eingesetzt wird;
-
5(B) eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in
dem der axiale Endabschnitt des Schlauchkörpers von 4(A) durch Presspassung des Spanndorns darin diametral
vergrößert ist;
-
5(C) eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in
dem der Schlauchkörper
erwärmt
ist;
-
6(A) eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, bevor
ein anderer Spanndorn in den Schlauchkörper von 4(A) eingesetzt wird;
-
6(B) eine Ansicht, die ein Verfahren zur Presspassung
des anderen Spanndorns im Schlauchkörper von 4(A) zeigt;
-
7(A) eine Ansicht, die einen Typ eines herkömmlichen
Schlauches zeigt;
-
7(B) eine Ansicht, die einen weiteren Typ eines
herkömmlichen
Schlauches zeigt;
-
8 eine
erläuternde
Ansicht, die ein Verhältnis
zwischen einem Flecht- oder spiralförmigen Wickelwinkel und der
Verformung einer Verstärkungsschicht
zeigt.
-
Ausführliche Beschreibungen der
bevorzugten Ausführungsformen
-
In 1(A) und (B) kennzeichnet Bezugszahl 10 einen
hochdruckbeständigen,
schwingungsdämpfenden
Schlauch (nachfolgend einfach als ein Schlauch bezeichnet), der
zum Beispiel als Kühlmittel-Beförderungsschlauch
(Klimaanlagen-Schlauch)
oder dergleichen verwendet wird, und einen Schlauchkörper 12 und ein
Paar Verbindungsanschlüsse 14 hat,
die auf aufgepressten oder zusammengedrückten Abschnitten 12B auf
dessen axialen Endabschnitten fest aufgepresst oder zusammengedrückt sind
(siehe 2).
-
Gemäß 2 hat
der Schlauchkörper 12 einen
mehrschichtigen Aufbau, eine innere Gummischicht oder Innenflächen-Gummischicht (Innenflächenschicht) 16 einer
innersten Schicht, eine Verstärkungsschicht 18,
die durch Flechten eines Verstärkungsgarns
oder Verstärkungsfilamentteils
(Ver stärkungsdrahtteils)
auf einer Außenseite
der Innenflächen-Gummischicht 16 ausgebildet
ist, und eine äußere Gummischicht
oder Außenflächen-Gummischicht
(Außenflächenschicht) 20 einer äußersten
Schicht als Deckschicht. Die Verstärkungsschicht 18 kann
auch durch spiralförmiges
Wickeln des Verstärkungsgarns
oder Verstärkungsfilamentteils
ausgebildet sein.
-
Für das Verstärkungsgarn
oder Filamentteil, das die druckbeständige Verstärkungsschicht 18 bildet, kann
Polyethylen-Terephthalat (PET), Polyethylen-Naphtalat (PEN), Aramid,
Polyamid oder Nylon (PA), Vynilon, Kunstseide, Metalldraht oder
dergleichen geeignet sein.
-
Die
Innenflächen-Gummischicht 16 kann
aus Isobutylen-Isopren-Kautschuk
(IIR), halogeniertem IIR (Chlor-IIR (CL-IIR oder CIIR), Brom-IIR (Br-IIR oder
BIIR)), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk
(NBR), Chloroprenkautschuk (CR), Ethylen-Propylen-Dienkautschuk (EPDM), Ethylen-Propylen-Copolymer(EPM), Fluor-Kautschuk
oder fluorierter Kautschuk (FKM), Epichlorhydrin-Kautschuk oder
Ethylenoxid-Copolymer (ECO), Silikonkautschuk, Urethankautschuk,
Acrylkautschuk oder dergleichen ausgebildet sein. Diese Materialien
können
einzeln oder in gemischter Form für die Innenflächen-Gummischicht 16 verwendet
werden.
-
In
dem Fall jedoch, in dem der Schlauch 10 als Hydrofluorcarbon-
(HFC) Kühlmittel-Beförderungsschlauch
verwendet wird, können
speziell IIR oder halogeniertes IIR einzeln oder in gemischter Form
vorzugsweise verwendet werden.
-
Die
Außenflächen-Gummischicht 20 kann
ebenfalls aus jeder Art von Kautschukmaterialien ausgebildet sein,
die oben als Material für
die Innenflächen-Gummischicht 16 zitiert
wurden. Zusätzlich
sind auch Wärmeschrumpfschlauch
und thermoplastisches Elastomer (TPE) für die Außenflächen-Gummischicht 20 anwendbar.
Was das Material dieses Wärmeschrumpf schlauchs
und TPE betrifft, können
Acryl-, Styrol-, Olefin-, Diolefin-, Polyvinylchlorid-, Urethan-,
Ester-, Amid-, Fluor-Materialien oder dergleichen verwendet werden.
-
Gemäß 2 hat
der oben genannte Verbindungsanschluss 14 ein starres Metall-Einsatzrohr 22 und einen
hülsenartigen
Muffenanschluss 24. Das Einsatzrohr 22 ist in
dem Verpress-Abschnitt 12B eines
axialen Endabschnitts des Schlauchkörpers 12 eingesetzt,
wobei der Muffenanschluss 24 auf einer Außenfläche des Verpress-Abschnitts 12B aufgepasst
ist. Dann wird der Muffenanschluss 24 in einer Diametralkontraktionsrichtung
verpresst und auf dem verpressten Abschnitt 12B fest verpresst.
Der Verbindungsanschluss 14 wird dadurch auf dem Schlauchkörper 12 fest
verpresst, während
der verpresste Abschnitt 12B in einer nach innen und nach
außen
gerichteten Richtung durch den Muffenanschluss 24 und das
Einsatzrohr 22 eingeklemmt wird.
-
Hier
weist der Muffenanschluss 24 ein nach innen gerichtetes,
ringförmiges
Anschlagteil 26 auf. Ein innerer Umfangs-Endabschnitt des
Anschlagteils 26 ist in einer ringförmigen Anschlagnut in einer äußeren Umfangsfläche des
Einsatzrohrs 22 eingepasst und schlägt dort an.
-
Bezugszahl 15 in 1(A) kennzeichnet eine Sechskantmutter oder eine
Montagemutter, die auf dem Einsatzrohr 22 drehbar angebracht
ist.
-
Gemäß 2 werden
in dieser Ausführungsform
ein innerer Durchmesser des Hauptabschnitts 12A des Schlauchkörpers 12,
speziell ein innerer Durchmesser d3 der
Innenflächen-Gummischicht 16 am
Hauptabschnitt 12A (ein Hauptabschnitt 16A der
Innenflächen-Gummischicht 16)
und ein innerer Durchmesser d4 des Einsatzrohrs 22 identisch
hergestellt oder gestaltet.
-
3(A) zeigt eine Form des Schlauchkörpers 12,
bevor der Verbindungsanschluss 14 fest daran verpresst
wird.
-
In 3(A) kennzeichnet Bezugszahl 12A den
Hauptabschnitt des Schlauchkörpers 12,
wobei Bezugszahl 12B den Verpress-Abschnitt oder zu verpressenden
Abschnitt an dessen axialem Endabschnitt kennzeichnet. Gemäß 3(A) ist in dieser Ausführungsform ein äußerer Durchmesser
d1 des Hauptabschnitts 12A kleiner
als ein äußerer Durchmesser
d2 des Verpress-Abschnitts 12B.
Ein innerer Durchmesser des Hauptabschnitts 12A ist kleiner
als ein innerer Durchmesser des Verpress-Abschnitts 12B.
-
Das
heißt,
in einem herkömmlichen
Schlauch diesen Typs ist ein äußerer Durchmesser
eines Hauptabschnitts 12A des Schlauchkörpers 12 gleich einem äußeren Durchmesser
von dessen Verpress-Abschnitt 12B gemacht. In diesem Ausführungsbeispiel
ist jedoch nur der Hauptabschnitt 12A mit einem kleineren Durchmesser
ausgebildet.
-
Infolgedessen
ist der Verpress-Abschnitt 12B im Durchmesser größer als
der Hauptabschnitt 12A oder mit Bezug auf den Hauptabschnitt 12A diametral
vergrößert.
-
In 3(A) kennzeichnet Bezugszahl 16A einen
Hauptabschnitt der Innenflächen-Gummischicht 16, wobei
Bezugszahl 16B dessen Verpress-Abschnitt oder zu verpressenden
Abschnitt (die Innenflächen-Gummischicht 16 am
Verpress-Abschnitt 12B)
kennzeichnet. Bezugszahl 18A kennzeichnet einen Hauptabschnitt der
Verstärkungsschicht 18 (die
Verstärkungsschicht 18 am
Hauptabschnitt 12A), wobei Bezugszahl 18B dessen
Verpress-Abschnitt oder zu verpressenden Abschnitt (die Verstärkungsschicht 18 am
Verpress-Abschnitt 12B) kennzeichnet.
-
Des
Weiteren kennzeichnet Bezugszahl 20A einen Hauptabschnitt
der Außenflächen-Gummischicht 20 (die
Außenflächen-Gummischicht 20 am
Hauptabschnitt 12A), wobei 20B dessen Verpress-Abschnitt
oder zu verpressenden Abschnitt (die Au ßenflächen-Gummischicht 20 am
Verpress-Abschnitt 12B) kennzeichnet.
-
In
dieser Ausführungsform
liegt gemäß 3(A) in der Verstärkungsschicht 18 ein
Flechtwinkel θ1 des Verstärkungsgarns in einem Bereich
von 53° bis
57° am Hauptabschnitt 18A,
während
ein Flechtwinkel θ2 des Verstärkungsgarns größer ist
als θ1 und in einem Bereich von über 53° bis 62° am Verpress-Abschnitt 18B mit vergrößertem Durchmesser
in einem Zustand liegt, bevor der Verbindungsanschluss 14 auf
dem Verpress-Abschnitt 12B fest verpresst wird.
-
Gemäß 3(B) ist in der Innenflächen-Gummischicht 16 eine
Wanddicke t2 des Verpress-Abschnitts 16B kleiner
als eine Wanddicke t1 des Hauptabschnitts 16A.
Die Wanddicke t2 ist jedoch gleich oder
größer als 1,0
mm.
-
4 und 5 zeigen
ein Verfahren zur Herstellung des Schlauches 10 gemäß dieser
Ausführungsform. Gemäß 4 werden in diesem Verfahren zur Herstellung
des Schlauches 10 zuerst die Innenflächen-Gummischicht 16,
die Verstärkungsschicht 18 und
die Außenflächen-Gummischicht 20 in
dieser Reihenfolge aufeinander laminiert, und dadurch wird ein nicht
vulkanisierter Schlauch oder Schlauchkörper 12-1 mit einer
geradwandigen, zylindrischen Form gebildet.
-
Ein
Flechtwinkel eines Verstärkungsgarns
oder Filamentteils in der Verstärkungsschicht 18 ist
hier der gleiche wie ein Flechtwinkel θ1 des
Verstärkungsgarns
oder Filamentteils im Hauptabschnitt 18A gemäß 5(B).
-
Dann
wird gemäß 5(A) der nicht vulkanisierte Schlauchkörper 12-1 diametral
an dessen axialem Endabschnitt durch einen Spanndorn 32 vergrößert oder
verformt, der einen Abschnitt mit großem Durchmesser und einen Abschnitt
mit kleinem Durchmesser 30 an dessen vorderen Ende des
Abschnitts mit großem Durchmesser
hat. Bei dem Spanndorn 32 hat der Abschnitt mit großem Durchmesser
einen äußeren Durchmesser,
der größer ist
als ein innerer Durchmesser des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers 12-1 mit
einer geradwandigen, zylindrischen Form, während der Abschnitt mit kleinem
Durchmesser 30 einen äußeren Durchmesser
hat, der mit dem inneren Durchmesser des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers 12-1 mit
einer geradwandigen, zylindrischen Form identisch oder im Allgemeinen
identisch ist.
-
Zu
diesem Zeitpunkt wird auch die Halteform oder das Halteelement 34 mit
zylindrischer Form verwendet, um den nicht vulkanisierten Schlauch
oder Schlauchkörper 12-1 diametral
zu vergrößern. Speziell
wird, während
das Halteelement 34 mit zylindrischer Form auf den Hauptabschnitt 12A des
nicht vulkanisierten Schlauchkörpers 12-1 aufgepasst
wird, um dessen Außenfläche zu halten
und zurückzuhalten,
der Spanndorn 32 durch Presspassung axial am und innerhalb
von dessen axialem Endabschnitt angeordnet. Dadurch wird der axiale
Endabschnitt des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers 12-1 in einer
Form diametral vergrößert, die einer
Form und einem äußeren Durchmesser
des Spanndorns 32 entspricht. Der Spanndorn 32 wird
in den nicht vulkanisierten Schlauchkörper 12-1 durch Presspassung
angeordnet oder geschoben, bis der Abschnitt des Spanndorns 32 mit
großem
Durchmesser in den axialen Endabschnitt des Schlauchkörpers 12-1 eindringt und
dessen Abschnitt mit kleinem Durchmesser 30 in das Halteelement 34 eindringt.
In der Verstärkungsschicht 18 wird
der Flechtwinkel θ1 des Verstärkungsgarns an deren axialem
Endabschnitt, nämlich
dem Verpress-Abschnitt 18B erhöht, indem der axiale Endabschnitt
diametral vergrößert wird,
so dass θ2 größer ist
als θ1 (siehe 3(A), 5(A) und 5(B)).
-
Während dieser
Zeit wird der Hauptabschnitt 12A durch das Halteelement 34 gehalten
und zurückgehalten.
Daher wird selbst in dem Fall, dass der Spanndorn 32 in
den nicht vulkanisierten Schlauchkörper 12-1 durch Überwinden
des Wider stands der Verstärkungsschicht 18 (speziell
des Verpress-Abschnitts 18A in
der Verstärkungsschicht 18)
in einer diametral vergrößerten Richtung
durch Presspassung angeordnet ist, der axiale Endabschnitt durch
den Spanndorn 32 vorteilhafterweise diametral vergrößert, ohne
einen Knicken des axialen Endabschnitts zu verursachen.
-
Nachdem
der axiale Endabschnitt diametral vergrößert ist, verkleinert sich
eine Wanddicke des Verpress-Abschnitts 16B der Innenflächen-Gummischicht 16 auf
Grund der diametralen Vergrößerung des
axialen Endabschnitts. Wie jedoch oben erwähnt wurde, wird die Wanddicke
t2 des Verpress-Abschnitts 16B bei
1,0 mm oder größer nach
der diametralen Vergrößerung gewährleistet.
-
Mit
anderen Worten, eine Wanddicke der Innenflächen-Gummischicht 16, speziell die
Wanddicke t1 des Hauptabschnitts 16A wird
so bestimmt, dass die Wanddicke t2 von dessen
Verpress-Abschnitt 16B gleich oder größer als 1,0 mm ist, nachdem
der axiale Endabschnitt bei einer vorgegebenen diametralen Vergrößerungsrate
durch das Einsetzen des Spanndorns 32 diametral vergrößert ist.
-
Nachdem
der axiale Endabschnitt durch das Einsetzen des Spanndorns 32 wie
oben beschrieben diametral vergrößert ist,
wird der nicht vulkanisierte Schlauchkörper 12-1 erwärmt und
mit dem Spanndorn 32 darin vulkanisiert (5(C)).
-
Ferner
wird, nachdem der Erwärmungs-
und Vulkanisierungsprozess nach 5(C) abgeschlossen ist,
der Spanndorn 32 entfernt, wobei der Verbindungsanschluss 14 auf
dem Verpress-Abschnitt 12B des Schlauchkörpers 12,
der diametral vergrößert ist,
fest verpresst wird.
-
Dadurch
erhält
man den Schlauch 10 gemäß 1.
-
In
der Innenflächen-Gummischicht 16 dieser
Ausführungsform
ist der Hauptabschnitt 16A so hergestellt, dass er eine
Wanddicke t1 hat, die erforderlich ist,
um den Schlauch 10 mit günstiger Schwingungsdämpfungseigenschaft
bereitzustellen, und die andererseits erforderlich ist, um den Schlauch 10 mit
Impermeabilität gegenüber innerem
Fluid oder Wasser-Impermeabilität bereitzustellen.
-
In 5 ist der Spanndorn 32 direkt
im axialen Endabschnitt des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers 12-1 durch
Presspassung angeordnet und eingesetzt. Wenn es jedoch schwer ist,
auf Grund des Widerstands der Verstärkungsschicht 18 den
Spanndorn 32 darin durch Presspassung anzuordnen, kann
der Spanndorn 32 mit einem Rohr oder Rohrkörper 36 versehen
werden, während
eine Bahn oder Fluidbahn (unter Druck stehende Fluidbahn) 38 so
ausgebildet ist, dass sie gemäß 6 axial durch den Spanndorn 32 verläuft. Dann kann
ein unter Druck stehendes Fluid durch einen Rohrkörper 36 und
die Fluidbahn 38 in das Innere des nicht vulkanisierten
Schlauchkörpers 12-1 eingeführt werden.
Auf diese Weise kann der Spanndorn 32 in den nicht vulkanisierten
Schlauchkörper 12-1 durch
Presspassung angeordnet und eingesetzt werden, während ein innerer Druck innerhalb
des nicht vulkanisierten Schlauchkörpers 12-1 ausgeübt wird.
-
Es
ist zum Beispiel relativ leicht, den Spanndorn 32 in den
nicht vulkanisierten Schlauchkörper 12-1 durch
Presspassung anzuordnen, wenn der axiale Endabschnitt mit einer
diametralen Vergrößerungsrate
innerhalb von 10% diametral vergrößert ist. Die diametrale Vergrößerungsrate,
die 10% übersteigt,
macht es jedoch manchmal schwierig, den Spanndorn 32 in
den nicht vulkanisierten Schlauchkörper 12-1 ohne spezielle Mittel
durch Presspassung anzuordnen. In diesem Fall kann der Spanndorn 32 mit
der Fluidbahn 38 verwendet werden. Des Weiteren kann der
Spanndorn 32 darin eingesetzt werden, während der innere Druck innerhalb des
nicht vulkanisierten Schlauchkörpers 12-1 durch
die Fluidbahn 38 vom Rohrkörper 36 ausgeübt wird. Durch
Ausüben
eines inneren Drucks darin kann der Spanndorn 32 darin
gleichmäßig oder
gleichmäßiger eingesetzt
werden.
-
Wie
oben erwähnt
wurde, ist in dem Schlauchkörper 12 dieser
Ausführungsform
der Verpress-Abschnitt 12B des Schlauchkörpers 12 so
hergestellt, dass er einen größeren Durchmesser
als der Hauptabschnitt 12A des Schlauchkörpers 12 in
einem Zustand oder einer Form hat, bevor der Verbindungsanschluss 14 fest
daran verpresst ist. So ermöglicht
dies eine einfache Montage des Verbindungsanschlusses 14 an
den Verpress-Abschnitt 12B, wobei das Einsatzrohr 22 des
Verbindungsanschlusses 14 dem inneren Durchmesser des Hauptabschnitts 12A des
Schlauchkörpers 12 entspricht.
Dies kann eine Druckbeschädigung
in einem Bereich des Verbindungsanschlusses 14 während der
Fluidbeförderung
einschränken
und ein erforderliches Strömungsvolumen
leicht gewährleisten.
-
Ferner
ist in einer Verstärkungsschicht 18 der
vorliegenden Erfindung ein Flechtwinkel, speziell ein Flechtwinkel
des Verstärkungsgarns
am Hauptabschnitt 12A, der als ein Hauptteil bei der Schwingungsdämpfung dient,
innerhalb eines Bereiches von einem neutralen Winkel plus oder minus
etwa 2° begrenzt.
Dies kann die Verformung des Schlauches 10 in einer Längsrichtung
und einer radialen Richtung bei hohem inneren Druck, der während der
Fluidbeförderung
ausgeübt
wird, einschränken.
-
Andererseits
ist der Flechtwinkel des Verstärkungsgarns
am Verpress-Abschnitt 18B, einem axialen Endabschnitt in
der Verstärkungsschicht 18, über 53° ausgeführt, wobei
man damit günstige
Verpress-Eigenschaft im Bereich des Verbindungsanschlusses 14 bzw.
im Verbindungsanschluss 14 erhält, nachdem der Verbindungsanschluss 14 daran
fest verpresst ist.
-
Des
Weiteren kann gemäß dem Verfahren
zur Herstellung des hochdruckbeständigen, schwingungsdämpfenden
Schlauches der vorliegenden Ausführungsform
der oben erwähnten
hoch druckbeständige, schwingungsdämpfende
Schlauch 10 leicht hergestellt werden.
-
[Beispiel]
-
Es
werden einige Beispiel- und Vergleichsbeispiel-Schläuche
ausgebildet oder hergestellt, die gemäß Tabelle 1 einen unterschiedlichen
Aufbau haben, wobei jeder der Schläuche hinsichtlich der Verpress-Eigenschaft
eines Verpress-Abschnitts oder des Verpress-Bereichs (beim Verbindungsanschluss
die Herausziehkraft, nämlich
eine Kraft, die erforderlich ist, um einen Verbindungsanschluss
herauszuziehen, und dem Berstdruck bei hoher Temperatur), der Änderung
der Länge
(oder Verlängerungsrate)
bei ausgeübtem
Druck und der Einsetzbarkeit des Spanndorns (nämlich der Verformbarkeit beim
Einsetzen eines Spanndorns in einen axialen Endabschnitt eines Schlauchkörpers) gemessen
und beurteilt wird.
-
Hier
wird ein Verbindungsanschluss an einen Schlauchkörper bei einer Verpress-Rate
von 35% fest verpresst.
-
In
der Zeile "Anzahl
der Garne" der Verstärkungsschicht
von jedem der Beispiel- und Vergleichsbeispiel-Schläuche in
Tabelle 1 bedeutet "3
parallele Garne × 48
Träger", dass 3 parallele
Verstärkungsgarne
von 1000 Denier (den) auf einer 48 Träger-Maschine geflochten werden.
-
In
Tabelle 1 werden die Herausziehkraft des Verbindungsanschlusses
bzw. der Berstdruck bei hoher Temperatur unter den folgenden Bedingungen
gemessen.
-
[Herausziehkraft des Verbindungsanschlusses]
-
Der
Verbindungsanschluss wird mit einer Geschwindigkeit oder Ziehgeschwindigkeit
von 10 mm/min herausgezogen, wobei die Herausziehkraft gemessen
wird, wenn der Verbindungsanschluss 14 aus dem Schlauchkörper herausgezogen
ist.
-
[Berstdruck bei hoher
Temperatur]
-
Jeder
der Beispiel und Vergleichsbeispiel-Schläuche ist an einem Bad befestigt,
das Öl
bei 100°C
enthält,
und wird für
30 Minuten stehen gelassen. Dann wird ein Druck auf den Schlauch
ausgeübt,
der jeweils bei einer Druckerhöhung
um 0,98 MPa 30 Sekunden lang gehalten wird, wobei ein Druck aufgezeichnet
wird, wenn der Schlauch platzt.
-
-
-
-
-
Anmerkung:
-
- *1) Flechtdichte: Verhältnis
des Garnbereiches zum Außenflächenbereich
der Innenflächen-Gummischicht. Flechtdichte
= (Garnbreite × Anzahl
der Garne/(2 × π × äußerer Durchmesser
einer Innenflächen-Gummischicht × cos Flechtwinkel)) × 100
- *2) Im Vergleichsbeispiel D hat die Verstärkungsschicht eine Flechtdichte über 100.
Hier wird die Flechtdichte als 100 angegeben, da das Drahtelement
(Verstärkungsgarn)
ohne Zwischenraum angeordnet ist.
- *3) Werte in Klammern kennzeichnen berechnete Werte.
- *4) In der Zeile "Einsetzbarkeit
des Spanndorns, wenn diametral vergrößert" kennzeichnet ein Zeichen "X", dass der Spanndorn nicht in einen
Schlauchkörper
oder nicht vulkanisierten Schlauchkörper eingesetzt werden kann,
und der Schlauchkörper
in einer longitudinalen Richtung platzt (ausknickt) (nicht akzeptabel),
ein Zeichen "Δ" kennzeichnet, dass
der Spanndorn eingesetzt werden kann, wenn auch straff, und beispielsweise der
Schlauchkörper
oder einer innere Fläche
des Schlauchkörpers
durch eine Aufspannvorrichtung oder den Spanndorn zerkratzt wird
(akzeptabel) und ein Zeichen "0" kennzeichnet, dass
der Spanndorn günstig
in den Schlauchkörper
eingesetzt werden kann (gut).
-
Wie
anhand der in Tabelle 1 gezeigten Ergebnisse zu sehen ist, weist
das Vergleichsbeispiel B eine Verstärkungsschicht auf, in der ein
Flechtwinkel eines Verstärkungsgarns
an einem Hauptabschnitt eines Schlauchkörpers 45° beträgt, welcher sich unter dem
unteren Grenzwert der vorliegenden Erfindung befindet, wobei ein
Flechtwinkel des Verstärkungsgarns
an dessen Verpress-Abschnitt 50° beträgt, welcher
unter dem unteren Grenzwert der vorliegenden Erfindung von 53° liegt. Folglich übersteigt
im Vergleichsbeispiel B ein Wert der Längenänderung bei ausgeübtem Druck
einen Zielbereich, wobei die Verpress-Eigenschaften wie die Herausziehkraft
des Verbindungsanschlusses und der Berstdruck bei hoher Temperatur
ebenfalls minderwertig sind.
-
Das
Vergleichsbeispiel C weist eine Verstärkungsschicht auf, in der ein
Flechtwinkel eines Verstärkungsgarns
am Verpress-Abschnitt eines Schlauchkörpers 55° beträgt, welcher die Anforderung
der vorliegenden Erfindung erfüllt,
wobei aber ein Flechtwinkel des Verstärkungsgarns an dessen Hauptabschnitt
50° beträgt, welcher
unter dem unteren Grenzwert der vorliegenden Erfindung liegt. Folglich übersteigt
im Vergleichsbeispiel C ein Wert der Längenänderung bei ausgeübtem Druck
den Zielbereich.
-
Ferner
weist das Vergleichsbeispiel D eine Verstärkungsschicht auf, in der ein
Flechtwinkel eines Verstärkungsgarns
an einem Hauptabschnitt eines Schlauchkörpers 60° beträgt, welcher über dem
oberen Grenzwert der vorliegenden Erfindung liegt, wobei ein Flechtwinkel
des Verstärkungsgarns
an dessen Verpress-Abschnitt 65° beträgt, der
so hoch ist, dass er über
dem oberen Grenzwert der vorliegenden Erfindung liegt. Folglich
ist im Vergleichsbeispiel D die Verpress-Eigenschaft gut, wobei aber ein Wert
der Längenänderung
bei ausgeübtem
Druck den Zielbereich übersteigt.
Des Weiteren kann der Spanndorn eingesetzt werden, wobei es aber
schwierig ist, diametral zu vergrößern, was zu einer verminderten
oder nicht akzeptablen Einsetzbarkeit des Spanndorns führt.
-
Im
Gegensatz dazu weisen alle Beispiele 1, 2, 3 und 4 günstige Verpress-Eigenschaft,
günstige
Längenänderungsrate
bei ausgeübtem
Druck und günstige
Einsetzbarkeit des Spanndorns auf.
-
Indessen
wird das Vergleichsbeispiel A einer größeren diametralen Vergrößerungsrate
im Vergleich zum Beispiel 4 unterzogen. Damit wird ein Flechtwinkel
des Verstärkungsgarns
am Verpress-Abschnitt des Vergleichsbeispiels A 64°, dementsprechend
größer als
62°. So
weist das Beispiel 4 günstige
oder akzeptable Einsetzbarkeit des Spanndorns auf, während das
Vergleichsbeispiel A minderwertige oder nicht akzeptable Einsetzbarkeit
des Spanndorns aufweist.
-
Wie
anhand der oben genannten Ergebnisse verständlich wird, ist der Flechtwinkel
des Verstärkungsgarns
am Verpress-Abschnitt vorzugsweise auf maximal 62° im Hinblick
auf die Einsetzbarkeit des Spanndorns beschränkt. Mit anderen Worten, es
wird verständlich,
dass günstige
(gute oder akzeptable) Einsetzbarkeit des Spanndorns durch Begrenzung
eines Flechtwinkels auf maximal 62° gewährleistet werden kann.
-
Ferner
wird es verständlich,
wie anhand des Vergleichs der Ergebnisse der Beispiele 1, 3 mit
denen der Beispiele 2, 4 deutlich wird, dass die Verpress-Eigenschaft
(Herausziehkraft des Verbindungsanschlusses) verbessert ist, wenn
die Verstärkungsschicht
einen höheren
Flechtwinkel des Verstärkungsgarns
am Verpress-Abschnitt hat.
-
Obwohl
die bevorzugten Ausführungsformen
oben beschrieben wurden, ist dies nur eine der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. Die vorliegende Erfindung kann im Umfang
der vorliegenden Erfindung in verschiedenen Konfigurationen und
Moden aufgebaut und ausgeführt
sein.