DE102005046229A1 - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe und Verfahren zum Anbringen hierzu geeigneter Prägewerkzeuge - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe in einer Rotationsdruckmaschine, wobei die Rotationsdruckmaschine Druckwerke und/oder Lackierwerke aufweist, die mit mindestens einem Druckzylinder ausgestattet sind, dem mindestens ein Gummizylinder bzw. Lackformzylinder zugeordnet ist. DOLLAR A Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen für das Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine unkomplizierte Umrüstung einer Rotationsdruckmaschine eine hochproduktive Vorrichtung zum Prägen taktiler Formen herzustellen. Diese Vorrichtung soll insbesondere zum Erzeugen von Blindenschrift geeignet sein. Zur Aufgabe gehört es auch, ein Verfahren für die Umrüstung einer Rotationsdruckmaschine für einen derartigen Zweck anzugeben. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass auf dem Druckzylinder (11, 21) mindestens eine Patrize (5, 5') und/oder mindestens eine Matrize (4) angebracht ist und auf dem weiteren Zylinder (12, 22) die hierzu korrespondierenden Matrizen (4) und/oder Patrizen (5, 5') angeordnet sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe in einer Rotationsdruckmaschine, wobei die Rotationsdruckmaschine Druckwerke und/oder Lackierwerke aufweist, die mit mindestens einem Druckzylinder ausgestattet sind, dem mindestens ein Gummizylinder bzw. Lackformzylinder zugeordnet ist.
- Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen für das Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen.
- Aus der
EP 1 153 756 A1 ist es bekannt, als taktile Formen Schriftzeichen für die Blindenschrift durch Prägen in Rotationsdruckmaschinen auf Bedruckstoffe aufzubringen. Dabei wird ein Druckzylinder mit einer Druckplatte versehen, die durch Gravieren hergestellte reliefartige Erhebungen als Informationsträger der Blindenschrift aufweist. Die Druckplatte wirkt mit einem Gummizylinder zusammen, der als Gegendruckzylinder fungiert und mit einem flexiblen und elastischen Material ausgestattet ist. - Aus der
DE 34 04 723 A1 ist die Verwendung des Siebdrucks zur Herstellung von durch Blinde ertastbaren Symbole bekannt. Hierbei werden die Siebdruckfarben geringer Viskosität mit Fotoinitiatoren angereichert und durch UV-Strahlen getrocknet. - In der
ist eine Vorrichtung zum Drucken von Blindenschrift beschrieben, die als eine mit einem Gegendruckmittel zusammenwirkende Walze ausgebildet ist. Diese besteht aus einem elektrisch magnetisierbaren Kern, der von einer Außenschicht aus nichtmagnetisierbaren Material umgeben ist. Die Außenschicht weist nach einem vorbestimmten Muster angeordnete Löcher auf. In die Löcher sind Stahlstifte einsteckbar, die magnetisch festgehalten werden, solange der Kern magnetisiert ist. Die Stifte ragen etwas aus der Oberfläche der Außenschicht heraus.CH 612 627 - In der
wird eine Rotationsdruckmaschine zum Herstellen taktiler Drucke vorgestellt, mit der der Bedruckstoff sowohl stellenweise geprägt als auch die geprägten Stellen mit einer pastösen Masse versehen wird. Das erfolgt durch ein Stichtiefdruckwerk mit mindestens einem Stichtiefdruckformzylinder und mit mindestens einem im Wesentlichen glatten Gegendruckzylinder.G 93 18 533 - Die gezeigten Lösungen haben den Nachteil, dass entweder Spezialmaschine eingesetzt werden müssen oder eine aufwendige Umrüstung vorhandener Rotationsdruckmaschine erforderlich ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine unkomplizierte Umrüstung einer Rotationsdruckmaschine eine hochproduktive Vorrichtung zum Prägen taktiler Formen herzustellen. Diese Vorrichtung soll insbesondere zum Erzeugen von Blindenschrift geeignet sein. Zur Aufgabe gehört es auch, ein Verfahren für die Umrüstung einer Rotationsdruckmaschine für einen derartigen Zweck anzugeben.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des 1. Anspruchs und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des 11. Anspruchs gelöst.
- Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen haben folgende Bedeutung:
-
1 Schematisch Darstellung des auslageseitigen Teiles einer Rotationsdruckmaschine -
2 Darstellung einer Ausführung der Erfindung mit einem Lackformzylinder mit auf diesem angeordneter Matrize -
3 Detaildarstellung von Patrize und Matrize in Funktionslage vor dem Aufkleben der Patrize auf dem Druckzylinder - Wie aus der
1 angedeutet, besteht die im Ausführungsbeispiel beschriebene Rotationsdruckmaschine aus einer Reihe von Druckwerken, von denen das letzte Druckwerk1 (in Richtung des Förderweges des Druckbogens durch die Druckmaschine gesehen) in der Figur dargestellt ist. Dem letzten Druckwerk1 ist ein Lackierwerk2 nachgeordnet, gefolgt von einer Auslage3 . - Die Druckwerke
1 enthalten eine Übergabetrommel14 und einen Druckzylinder11 . Dem Druckzylinder11 ist ein Gummizylinder12 zugeordnet, der wiederum mit einem Plattenzylinder13 in Wirkverbindung steht. Dieser wird über ein hier nicht dargestelltes Farbwerk eingefärbt. - Das Lackierwerk
2 weist eine Übergabetrommel24 sowie einen Druckzylinder21 auf. Dem Druckzylinder21 ist ein Lackformzylinder22 zugeordnet, der von einer Lackauftragwalze23 mit Lack versorgt wird. - Die Druckzylinder
11 ,21 sowie die Übergabetrommel14 ,24 weisen gegenüber dem Gummizylinder12 , dem Plattenzylinder13 und dem Lackformzylinder22 einen doppelt großen Durchmesser auf. Damit hat der Druckzylinder21 im Gegensatz zum Lackformzylinder22 , der einen Lackformzylinderkanal221 aufweist, zwei Druckzylinderkanäle211 ,211' . - Dem Druckzylinder
21 des Lackierwerkes2 ist die Auslagetrommel31 der Auslage3 nachgeordnet. Die Auslage3 weist weiterhin eine Kettenbahn32 zum Transport und einen Auslagestapel33 für die Ablage der bedruckten Bogen auf. - Die Erfindung soll nachfolgend an Hand einer Ausführung im Lackierwerk
2 beschrieben werden. Als taktile Form soll hier der Bedruckstoff mit einer Braille-Schrift, der am weitest verbreiteten Form der Blindenschrift, versehen werden. Diese macht eine besondere Ausbildung der Prägewerkzeuge erforderlich, wobei das rotative Prägen der Braille-Schrift nach der Erfindung signifikante ökonomische Vorteile bringt. - Zum rotativen Prägen der Braille-Schrift wird im Lackierwerk
2 auf dem Lackformzylinder22 eine Matrize4 angeordnet. Auf dem Druckzylinder21 des Lackierwerkes2 werden zwei hierzu korrespondierende Patrizen5 ,5' angebracht. Das Anordnen von zwei Patrizen5 ,5' wird möglich, da der Druckzylinder21 einen doppeltgroßen Durchmesser gegenüber dem Lackformzylinder22 aufweist. - Die zweckbestimmenden, erhabenen Bereiche
51 der Patrize5 ,5' tragen die Information für die Braille-Schrift. Wie allgemein bekannt, besteht der Aufbau der Braille-Schrift in der Zuordnung von Punkten. Genauer gesagt, der Informationsgehalt der Braille-Schrift ist durch 6 oder (in einer anderen Ausführung) durch 8 Punkte pro Buchstabe gegeben. Die 6 bzw. 8 Punkte sind in vertikaler Richtung in zwei Reihen angeordnet und repräsentieren durch ihre Anzahl und ihre Zuordnung zueinander je einen Buchstaben. Die Punkte sind als minimale Erhebungen im Dokument tastbar. - Wie bei der Anwendung des Systems Matrize/Patrize allgemein bekannt, korrespondieren die die Punkte der Braille-Schrift darstellenden erhabenen Bereiche
51 der Patrize5 mit den vertieften Bereichen41 der Matrize4 . Dabei sind die Abstände der vertieften Bereiche41 der Matrize4 zweidimensional innerhalb eines Rasters mit einem Rastermaß a' angeordnet. Das Rastermaß a' ist in der2 dargestellt, wobei hier nur eine Dimension darstellbar ist. - Die erhabenen Bereiche
51 der Patrize5 sind ebenfalls in einem Raster a angeordnet. Dieses Raster ist mit dem der Matrize4 deckungsgleich. Das heißt, das Rastermaß a des Rasters der Patrize5 ist gleich dem Rastermaß a' der Matrize4 . Im Gegensatz zur Patrize5 sind die vertieften Bereiche41 an jedem Rasterpunkt vorgesehenen, auch wenn diesem kein erhabener Bereich51 der Patrize5 zugeordnet ist. Mit ande ren Worten: Die vertieften Bereiche41 sind so angeordnet, dass diese jede mögliche Kombination der erhabenen Bereiche51 der Patrize5 aufnehmen können. - Durch diese Ausbildung ist die Matrize
4 universal gestaltet und kann bei Wechsel der Patrize5 ,5' auf dem Lackformzylinder22 verbleiben. - Das Aufbringen der Matrize
4 auf dem Lackformzylinder22 und der Patrizen5 ,5' auf den Druckzylinder21 muss so erfolgen, dass die vertieften Bereiche41 und die erhöhten Bereiche51 exakt korrespondieren. Mit anderen Worten: Das Raster der Matrize4 mit dem Rastermaß a' muss exakt mit dem Raster der Patrize5 mit dem Rastermaß a in Übereinstimmung gebracht werden. Hierzu wird in einem ersten Schritt die Matrize4 auf dem Lackformzylinder22 durch ein erstes zweiseitig wirkendes Klebeband7 haltbar befestigt. Dabei kann der Lackformzylinder 22 vom Druckzylinder21 abgestellt werden. Es ist aber auch möglich, Druckzylinder21 und Lackformzylinder22 in eine Lage zu drehen, in der sich der Lackformzylinderkanal221 und Druckzylinderkanal211 bzw. Druckzylinderkanal211' gegenüberliegen. Die Patrize5 wird nun in der Funktionslage (siehe hierzu3 ) mit der Matrize4 in Deckung gebracht. Das bedeutet, die vertieften Bereiche41 der Matrize4 werden exakt mit den erhöhten Bereiche51 der Patrize5 in Übereinstimmung gebracht. - Diese Lage wird temporär fixiert und gesichert. Die Fixierung erfolgt, indem in den Randbereichen der Matrize
4 /Patrize5 ein zweites zweiseitig wirkendes Klebeband8 zwischen Matrize4 und Patrize5 eingebracht wird. Die Sicherung der Anordnung erfolgt durch einen jeweils in den Ecken platzierten Pass-Stift6 . - Auf die Oberseite der nunmehr einander zugeordneten und temporär verbundenen Patrize
5 /Matrize4 wird ein drittes zweiseitig wirkendes Klebeband9 aufgebracht. Die Klebekraft dieses dritten Klebebandes9 muss so dimensioniert sein, dass diese die Klebekraft des zweiten, zwischen der Patrize5 und der Matrize4 angeordneten Klebebandes8 und des ersten, zwischen der Oberfläche des Druckzylinders21 und der Patrize5 angeordneten Klebebandes7 , wesentlich übersteigt. - Im nächsten Schritt wird die für die Aufnahme der Patrize
5 vorgesehene Oberfläche des Druckzylinders21 mit der Patrize5 bzw. mit dem auf der Patrize5 angeordneten dritten Klebeband9 in Berührung gebracht. Falls der Lackformzylinder22 vom Druckzylinder21 abgestellt war, wird dieser wieder zugestellt. - Zum Verbinden der Patrize
5 mit dem Druckzylinder21 rollt dieser auf dem Druckzylinder21 ab. Das dritte Klebeband9 verbindet dabei die Patrize5 mit dem Druckzylinder21 haltbar. - Im Zuge des Abrollens wird dabei die temporäre, durch das zweite Klebeband
8 realisierte Verbindung zwischen der Patrize5 und der Matrize4 frei gegeben. Das ist nur über die Dimensionierung der Halte- bzw. Klebekräfte der Klebebänder7 ,8 und9 möglich. Dabei muss die Haltekraft des zweiten Klebebandes8 signifikant geringer sein als die Haltekraft des ersten Klebebandes7 sowie die des dritten Klebebandes9 . - Anschließend wird die Patrize
5' auf dem Druckzylinder21 angeordnet. Das erfolgt, indem diese ebenso wie die Patrize5 in Funktionslage mit der auf der Lackformzylinder22 befestigten Matrize4 gebracht und dort auf die oben beschriebene Weise temporär über das zweite Klebeband8 und die Pass-Stifte6 fixiert und gesichert wird. Anschließend wird das dritte Klebeband9 aufgeklebt. Danach wird der Druckzylinder21 mit dem Lackformzylinder22 auf die oben beschriebene Weise miteinander in Kontakt gebracht und die Patrize5' damit haltbar befestigt. - Die Erfindung erschöpft sich nicht in dem oben dargestellten Ausführungsbeispiel. Weitere Ausführungsarten sind inbegriffen. So ist es möglich, die Matrize
4 auf dem Druckzylinder21 und die Patrize5 auf dem Lackformzylinder22 anzuordnen. Des Weiteren kann auch auf dem Gummizylinder12 des Druckwerkes1 eine Patrize5 oder eine Matrize4 angeordnet sein. Ebenso ist es möglich, bei gleichem Durchmesser von Druckzylinder21 und Lackformzylinder22 bzw. Druckzylinder11 und Gummizylinder12 zwei Matrizen4 und zwei Patrizen5 anzuordnen oder auf dem Lackformzylinder22 je eine Matrize4 und eine Patrize5 und auf dem Lackformzylinder22 die korrespondierenden Matrize4 und Patrize5 . -
- 1
- Druckwerk
- 11
- Druckzylinder
- 12
- Gummizylinder
- 13
- Plattenzylinder
- 14
- Übergabetrommel
- 2
- Lackierwerk
- 21
- Druckzylinder
- 211
- Druckzylinderkanal
- 211'
- Druckzylinderkanal
- 22
- Lackformzylinder
- 221
- Lackformzylinderkanal
- 23
- Lackauftragwalze
- 24
- Übergabetrommel
- 3
- Auslage
- 31
- Auslagetrommel
- 32
- Kettenbahn
- 33
- Auslagestapel
- 4
- Matrize
- 41
- vertiefte Bereiche
- 5
- Patrize
- 5'
- Patrize
- 51
- erhöhte Bereiche
- 6
- Pass-Stifte
- 7
- erstes Klebeband
- 8
- zweites Klebeband
- 9
- drittes Klebeband
- a
- Rastermaß a
- a'
- Rastermaß a'
Claims (16)
- Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe, wobei die Rotationsdruckmaschine mindestens ein Druckwerk (
1 ) und/oder mindestens ein Lackierwerk (2 ) aufweist, wobei das/die Druckwerk/Druckwerke bzw. das/die Lackierwerk/Lackierwerke mit mindestens einem Druckzylinder (11 ,21 ) ausgestattet ist/sind, dem mindestens ein weiterer Zylinder (12 ,22 ) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Druckzylinder (11 ,21 ) mindestens eine Patrize (5 ,5' ) und/oder mindestens eine Matrize (4 ) angebracht ist und auf dem weiteren Zylinder (12 ,22 ) die hierzu korrespondierenden Matrizen (4 ) und/oder Patrizen (5 ,5' ) angeordnet sind. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als weiterer Zylinder der Lackformzylinder (
22 ) eines Lackierwerkes (2 ) eingesetzt wird. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als weiterer Zylinder der Gummizylinder (
12 ) eines Druckwerkes (1 ) eingesetzt wird. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrize (
4 ) auf dem Lackformzylinder (22 ) und die Patrize (5 ,5' ) auf dem Druckzylinder (21 ) angeordnet ist. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckzylinder (
21 ) gegenüber dem Lackformzylinder (22 ) einen doppeltgroßen Durchmesser aufweist. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Druckzylinder (
11 ,21 ) zwei Patrizen (5 ,5' ) angeordnet sind. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befestigen der Matrize (
4 ) bzw. der Patrize (5 ,5' ) auf dem betreffenden Zylinder (11 ,21 ,12 ,22 ) Klebebänder (7 ,9 ) angeordnet sind. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertieften, zur Aufnahme der erhabenen Bereiche (
51 ) der Patrize (5 ,5' ) vorgesehenen Bereiche (41 ) der Matrize (4 ) flächendeckend in einem gleichmäßigen Raster (a') angeordnet sind. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erhabenen Bereiche (
51 ) der Patrize (5 ,5' ) als Träger einer Braille-Information ausgebildet sind, derart, dass diese die Punkte der Braille-Schrift darstellen. - Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erhabenen Bereiche (
51 ) der Patrize (5 ) in ein Raster (a) eingeordnet sind, dessen Raster dem Raster (a') der Matrize (4 ) entspricht. - Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen zum Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen nach Anspruch 1, wobei diese Werkzeuge als Matrize (
4 ) und Patrize (5 ,5' ) ausgebildet sind und das Anbringen in folgenden Schritten geschieht: – Haltbares Anbringen der Matrize (4 ) oder der Patrize (5 ,5' ) auf den dafür bestimmten Zylinder (11 ,21 ,12 ,22 ), – Zuordnen der Patrize (5 ,5' ) zur Matrize (4 ) bzw. der Matrize (4 ) zur Patrize (5 ,5' ), indem – beide in ihrer Funktionslage in Übereinstimmung gebracht und – in dieser Lage temporär fixiert werden, – anschließend der für die Aufnahme der zugeordneten Patrize (5 ,5' ) bzw. der Matrize (4 ) vorgesehene Zylinder (11 ,21 ,12 ,22 ) mit der Patrize (5 ,5' ) bzw. Matrize (4 ) in Kontakt gebracht und mit dieser haltbar verbunden wird, wobei – die temporäre Verbindung zwischen Patrize (5 ,5' ) und der Matrize (4 ) freigegeben wird. - Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen zum Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Anbringen der Patrize (
5 ,5' ) oder der Matrize (4 ) auf den dafür bestimmten Zylinder (11 ,21 ,12 ,22 ) durch ein erstes zweiseitig wirkende Klebeband (7 ) erfolgt. - Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen zum Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuord nung der Patrize (
5 ,5' ) zur Matrize (4 ) bzw. der Matrize (4 ) zur Patrize (5 ,5' ) in Funktionslage über Pass-Stifte (6 ) erfolgt. - Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen zum Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen nach Anspruch 11 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das temporäre Fixieren der Patrize (
5 ,5' ) zur Matrize (4 ) bzw. der Matrize (4 ) zur Patrize (5 ,5' ) in Funktionslage über ein zweites zweiseitig wirkendes Klebeband (8 ) erfolgt. - Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen zum Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen nach Anspruch 11 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die haltbare Verbindung der Matrize (
4 ) bzw. der Patrize (5 ,5' ) auf der Oberfläche des Zylinders (11 ,21 ,12 ,22 ) über ein drittes zweiseitig wirkendes Klebeband (9 ) erfolgt. - Verfahren zum Anbringen von Werkzeugen zum Prägen taktiler Formen in Rotationsdruckmaschinen nach den Ansprüchen 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltekraft des zweiten Klebebandes (
8 ) zum temporären Fixieren der Patrize (5 ,5' ) auf der Matrize (4 ) bzw. der Matrize (4 ) auf der Patrize (5 ,5' ) geringer ist als die Haltekraft sowie des ersten Klebebandes7 als auch des dritten Klebebandes 9 zum haltbaren Verbinden der Matrize (4 ) bzw. der Patrize (5 ,5' ) auf der Oberfläche des betreffenden Zylinders (11 ,21 ,12 ,22 ).
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|---|---|---|---|
| DE200510046229 DE102005046229A1 (de) | 2005-09-28 | 2005-09-28 | Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe und Verfahren zum Anbringen hierzu geeigneter Prägewerkzeuge |
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|---|---|---|---|
| DE200510046229 DE102005046229A1 (de) | 2005-09-28 | 2005-09-28 | Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe und Verfahren zum Anbringen hierzu geeigneter Prägewerkzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102005046229A1 true DE102005046229A1 (de) | 2007-03-29 |
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ID=37832654
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| DE200510046229 Withdrawn DE102005046229A1 (de) | 2005-09-28 | 2005-09-28 | Rotationsdruckmaschine zum Prägen taktiler Formen auf Bedruckstoffe und Verfahren zum Anbringen hierzu geeigneter Prägewerkzeuge |
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| Country | Link |
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