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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Fernbedienungs-System für mehrere
ansteuerbare Geräte.
Die Erfindung kann z. B. auf dem Gebiet der Gebäudeinstallationstechnik/Gebäudesystemtechnik
verwendet werden.
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Üblich und
allgemein bekannt sind Fernbedienungen, die für jedes zu bedienende Gerät eine Taste
zur Geräteauswahl
und Funktionsauslösung besitzen.
Bei solchen Fernbedienungen muss der Anwender die Zuordnung des
zu bedienenden Gerätes
zu den Tasten der Fernbedienung kennen und im Gedächtnis behalten.
Fremde Benutzer können
mit einer solchen Fernbedienung nur durch Versuche das richtige
zu bedienende Gerät
finden.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein sehr einfach bedienbares
Fernbedienungs-System für
mehrere ansteuerbare Geräte
anzugeben, welche mit einer einzigen Fernbedienung bedienbar sind.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
ein Fernbedienungs-System für
mehrere mit einem einzigen Fernbedienungsgerät drahtlos ansteuerbare Geräte,
- • wobei
das Fernbedienungsgerät
einen Positions- und Neigungssensor besitzt, welcher aktuelle Raum-Koordinaten
der Position im Raum sowie aktuelle Neigungs-Koordinaten der Achsenneigungen
im Raum detektiert,
- • wobei
das Fernbedienungsgerät
mindestens eine Taste für
Bedienung aufweist,
- • wobei
durch Drücken
der Taste die vom Positions- und Neigungssensor detektierte aktuelle
Position und die aktuelle Richtung des Fernbedienungsgerätes ermittelt
und hieraus eine Gerade im Raum bestimmt wird,
- • wobei
ein Referenzspeicher vorgesehen ist, in welchem die Raum-Koordinaten
der ansteuerbaren Geräte
gespeichert sind,
- • wobei
unter Berücksichtigung
der im Referenzspeicher abgespeicherten Raum-Koordinaten der Geräte für jedes Gerät der Abstand zu der ermittelten
Geraden im Raum bestimmt wird
- • und
wobei eine Auswerteeinheit genau das Gerät auswählt, welches den geringsten
Abstand zu der Geraden aufweist und dieses geortete Gerät in gewünschter
Art drahtlos ansteuert.
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Die
mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin,
dass die Auswahl eines ansteuerbaren Geräts lediglich durch Zeigen auf
das zu bedienende Gerät
mit dem Fernbedienungsgerät erfolgt.
Die Auswahl des jeweils anzusteuernden Gerätes wird auf ein Minimierungsproblem
des Abstandes im Raum verteilter Punkte zu einer Geraden im Raum
zurückgeführt. Das
Auslösen
der gewünschten
Funktion erfolgt durch anschließenden
Tastendruck. Die Bedeutung (Funktion) des Tastendrucks ergibt sich
aus der Art des ausgewählten
Gerätes, beispielsweise
- • Deckenleuchte
EIN/AUS,
- • Jalousie
AUF/AB,
- • Leuchte
HELLER/DUNKLER.
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Diese
Reduzierung auf eine Taste oder auf zwei Tasten ermöglicht eine
einfache intuitive Bedienung unterschiedlicher Geräte mit ein
und derselben Fernbedienung.
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Weitere
Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele erläutert. Es
zeigen:
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1, 2 zwei
Beispiele zu einer ersten Ausführungsform
eines Systems zur Fernbedienung von Geräten,
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3, 4 zwei
Beispiele zur ersten Ausführungsform
betreffend die Ansteuerung einer Deckenleuchte und einer Jalousie,
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5 ein
Beispiel zur ersten Ausführungsform
betreffend die Ausgestaltung eines Fernbedienungsgerätes,
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6 ein
Beispiel zur ersten Ausführungsform
betreffend eine Basisstation mit Lade- und Kalibrierstation,
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7 ein
Beispiel zu einer zweiten Ausführungsform
eines Systems zur Fernbedienung von Geräten,
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8, 9 zwei
Beispiele zur zweiten Ausführungsform
betreffend die Ansteuerung von unterschiedlichen, in einem Raum
befindlichen ansteuerbaren Geräten,
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10 ein
Beispiel zur zweiten Ausführungsform
betreffend die Ausgestaltung eines Fernbedienungsgerätes,
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11 ein
Beispiel zu einer dritten Ausführungsform
eines Systems zur Fernbedienung von Geräten.
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In 1 ist
ein Beispiel zu einer ersten Ausführungsform eines Systems zur
Fernbedienung von Geräten
dargestellt. Prinzipiell sind zwei über eine Funkverbindung 14 miteinander
kommunizierende Grund-Baueinheiten vorgesehen, nämlich ein Fernbedienungsgerät 1 (Handsender)
und eine Bus-Basisstation 7 (beispielsweise EIB-Applikationsmodul, EIB
= Europäischer
Installations- Bus).
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Das
Fernbedienungsgerät 1 weist
einen Positions- und Neigungssensor 2 auf, welcher
- • Raum-Koordinaten
x/y/z der aktuellen Position im Raum und
- • Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz der aktuellen Achsenneigungen
im Raum
detektiert und einer Auswerteeinheit 3 zuführt. An
die Auswerteeinheit 3 ist mindestens eine Taste 4 für Bedienung
und Programmierung angeschlossen. An die Auswerteeinheit 3 ist
ein Kommunikationsmodul (inklusive Antenne) 5 angeschlossen,
welches von der Auswerteeinheit 3 zugeführte Signale in entsprechende
Funksignale zur Übertragung über die
Funkverbindung 14 wandelt. Eine Energieversorgungseinheit 6,
z. B. eine Batterie oder ein Akkumulator, speist alle Baukomponenten
des Fernbedienungsgerätes 1.
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Die
Bus-Basisstation 7 weist ein Kommunikationsmodul (inklusive
Antenne) 8 auf, welches über die Funkverbindung 14 erhaltene
Funksignale empfängt
und dementsprechende Signale an eine Auswerteeinheit 9 abgibt.
An die Auswerteeinheit 9 sind ein Referenzspeicher 10 und
ein Kommunikationsmodul 11 angeschlossen, welches von der
Auswerteeinheit 9 empfangene Signale in zur Weiterleitung über einen
Bus 15 (beispielsweise EIB/KNX, KNX = Standard für Haus-
und Gebäudesystemtechnik
der KONNEX Association) geeignete Signale umwandelt. Eine Energieversorgungseinheit 12,
vorzugsweise ein mit einem Stromversorgungsnetz 13 verbundenes
Netzteil, speist alle Baukomponenten der Basisstation 7.
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An
den Bus 15 ist eine Vielzahl von ansteuerbaren Geräten 16 (inklusive
Aktor) angeschlossen.
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In 2 ist
ein zweites Beispiel zur ersten Ausführungsform eines Systems zur
Fernbedienung von Geräten
dargestellt. Das Fernbedienungsgerät 17 (Handsender)
ist hinsichtlich Positions- und Neigungssensor 2, Auswerteeinheit 3,
Taste(n) 4, Kommunikationsmodul 5 und Energieversorgungseinheit 6 wie
das unter 1 erläuterte Fernbedienungsgerät 1 aufgebaut.
Zusätzlich
ist ein Referenzspeicher 18 an die Auswerteinheit 3 angeschlossen.
Dementsprechend ist ein derartiger Referenzspeicher bei der korrespondierenden
Bus-Basisstation 19 entbehrlich. Die übrige Konfiguration der über die
Funkstrecke 14 mit dem Fernbedienungsgerät 17 kommunizierenden Bus- Basisstation 19 mit
Kommunikationsmodul 8, Auswerteeinheit 9, Kommunikationsmodul 11 und Energieversorgungseinheit 12/Stromversorgungsnetz 13,
Bus 15 mit ansteuerbaren Geräten 16 ist wie unter 1 beschrieben.
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Zur
Inbetriebnahme des Systems sind folgende Daten aufzunehmen und abzuspeichern:
- • Raum-Koordinaten
x2/y2/z2,
x3/y3/z3,
x4/y4/z4 usw. der
Positionen eines jeden ansteuerbaren Gerätes 16, zweckmäßig auf
einen Kalibriernullpunkt bezogen,
- • optional
Raum-Koordinaten x0/y0/z0 der Position der Bus-Basisstation 7 oder 19,
um derart einen Kalibriernullpunkt zu definieren, auf den sich die Raum-Koordinaten der ansteuerbaren
Geräte 16 beziehen
können.
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Diese
Aufnahme der Raum-Koordinaten x0/y0/z0, x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. kann beispielsweise
sukzessive dadurch erfolgen,
- • indem jeweils
in einem ersten Schritt das Fernbedienungsgerät 1 (oder 17)
in die Position der Bus-Basisstation 7 (oder 19)
bzw. nacheinander in die Position des jeweils aufzunehmenden Gerätes 16 gebracht
wird,
- • indem
jeweils in einem zweiten Schritt die Bus-Basisstation 7 (oder 19)
bzw. das jeweils aufzunehmende Gerät 16 an der Basisstation
eingestellt und aktiviert wird,
- • indem
jeweils in einem dritten Schritt eine Taste 4 am Fernbedienungsgerät 1 (oder 17)
gedrückt wird,
wodurch die durch den Positions- und Neigungssensor 2 des
Fernbedienungsgerätes 1 oder 17 ermittelten
aktuellen Raum-Koordinaten x0/y0/z0, x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. der Adresse der Bus-Basisstation 7 (oder 19)
bzw. des jeweils aufzunehmenden Gerätes 16 zugeordnet
werden kann.
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Es
interessieren in dieser Phase der Inbetriebnahme lediglich die Raum-Koordinaten
x0/y0/z0, x2/y2/z2,
x3/y3/z3,
x4/y4/z4,
usw. und nicht die Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz. Es erfolgt eine Abspeicherung
aller derart ermittelten Raum-Koordinaten x0/y0/z0, x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. der Bus-Basisstation 7 (oder 19)
bzw. der Geräte 16 im
Referenzspeicher 10 (siehe 1) oder 18 (siehe 2),
jeweils zugeordnet zur Adresse der Bus-Basisstation 7 (oder 19)
bzw. des Geräts 16 innerhalb
des Busses. Resultat beispielsweise:
- • Deckenleute
weist Raum-Koordinaten x2/y2/z2 auf,
- • Jalousie
weist Raum-Koordinaten x3/y3/z3 auf,
- • Wandleuchte
weist Raum-Koordinaten x4/y4/z4 auf.
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Aus
der vorstehenden Erläuterung
ergibt sich, dass die z. B. als EIB-Applikationsmodul ausgeführte Bus-Basisstation 7, 19 die
Informationen über die
installierten Geräte 16 verwaltet.
Nach abgeschlossener Inbetriebnahme ist es zur Ansteuerung eines
Gerätes 16 dann
nur noch erforderlich, mit dem Fernbedienungsgerät 1 (oder 17)
in Richtung des anzusteuernden Gerätes zu zeigen und eine Taste 4 des
Fernbedienungsgerätes
zu drücken.
Zweckmäßig sind
zwei Tasten 4 am Fernbedienungsgerät vorgesehen, wobei
- • die
eine Taste 4 z. B. die Funktion „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" ausübt,
- • die
andere Taste 4 z. B. die Funktion „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie
schließen" ausübt.
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Durch
Drücken
einer Taste 4 werden mittels des Positions- und Neigungssensors 2 jeweils
das Sechstupel x1, y1,
z1, Δx, Δy, Δz detektiert
und per Funksignal weitergeleitet:
- • die aktuellen
Raum-Koordinaten x1/y1/z1 des Fernbedienungsgerätes 1 (oder 17),
- • die
aktuellen Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz der Achsenneigungen
des Fernbedienungsgerätes 1 (oder 17),
- • weiter
kann eine zusätzliche
Information über
die gedrückte
Taste zur Auswertung übertragen
werden, z. B. durch kurze oder lange Betätigung der Taste.
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Beim
Bespiel gemäß 1 werden
diese Werte der Auswerteeinheit 9 zugeführt. Das oben genannte Sechstupel
bestimmt eindeutig eine Gerade im Raum. Unter Berücksichtigung
der im Referenzspeicher 10 abgespeicherten Raum-Koordinaten
der Geräte 16 kann
nun für
jedes Gerät 16 der
Abstand zu der ermittelten Geraden im Raum durch die Auswerteeinheit 9 ermittelt
werden. Die Auswerteeinheit 9 wählt anhand der ermittelten
Abstandsinformation genau das Gerät 16 aus (Geräteauswahl),
welches den geringsten Abstand zu der Geraden aufweist und steuert
dieses Gerät 16 über den
Bus 15 in gewünschter
Art an (Funktionsauslösung).
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Mit
welcher Funktion die Ansteuerung erfolgt – ob im Sinne von „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" oder
ob im Sinne von „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie schließen" – ergibt sich eindeutig durch
gezielte Auswahl einer Taste, wenn zwei Tasten 4 vorgesehen sind.
Ist nur eine Taste 4 vorgesehen, kann eine diesbezügliche Unterscheidung
beispielsweise dadurch erfolgen dass
- • bei einmaligem
Drücken
der Taste z. B. die Funktion „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" durchgeführt wird,
- • bei
zweimaligem Drücken
der Taste z. B. die Funktion „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie
schließen" durchgeführt wird.
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In
jedem Fall wird mittels der Auswerteinheit 9 und des Kommunikationsmoduls 11 ein
entsprechendes Datentelegramm über
den Bus 15 zum Aktor des angewählten Geräts 16 gesandt (z.
B. Umsetzung in ein entsprechendes KNX-Datentelegramm), worauf die
gewünschte
Funktion am Gerät 16 ausgeführt werden
kann.
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Beim
Beispiel gemäß 2 erfolgen
die vorstehend erläuterten
Funktionen (Ermittlung der interessierenden Gerade im Raum durch
Sechstupel + Ermittlung des Abstandes der einzelnen Geräte im Raum
zur ermittelten Gerade + Auswahl des Gerätes, welches den geringsten
Abstand zur Gerade hat) bereits in der Auswerteeinheit 3 des
Fernbedienungsgeräts 17 unter
Einsatz des Referenzspeichers 18. Die Bus-Basisstation 19 fungiert
bei dieser Ausführungsform
lediglich als Einkoppler in den Bus 15 zur Wandlung des
vom Fernbedienungsgerät 17 drahtlos
erhaltenen Signals in ein busfähiges
Signal.
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In 3 ist
ein Ausführungsbeispiel
zur Ansteuerung einer Deckenleuchte dargestellt. Es ist ein auf
die Deckenleuchte 20 zeigendes Fernbedienungsgerät 1 oder 17 zu
erkennen, wobei die Funksignale (Funkverbindung 14) des
Fernbedienungsgerätes
an die Bus-Basisstation 7 oder 19 abgestrahlt werden.
Die Funktionsauslösung,
d. h. Einschalten oder Ausschalten der Deckenleuchte 20,
erfolgt über den
Bus 15.
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In 4 ist
ein Ausführungsbeispiel
zur Ansteuerung einer Jalousie dargestellt. Es ist ein auf die Jalousie 21 zeigendes
Fernbedienungsgerät 1 oder 17 zu
erkennen, wobei die Funksignale (Funkverbindung 14) des
Fernbedienungsgerätes
an die Bus- Basisstation 7 oder 19 abgestrahlt
werden. Die Funktionsauslösung,
d. h. Hochfahren oder Schließen
der Jalousie 21, erfolgt über den Bus 15.
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In 5 ist
eine mögliche
Ausführungsform eines
Fernbedienungsgerätes
dargestellt. Das Fernbedienungsgerät 1 weist im dargestellten
Ausführungsbeispiel
zwei Tasten 4 auf, um die Funktionen „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie hochfahren" einerseits oder „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie
schließen" andererseits zu
realisieren.
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In 6 ist
eine Bus-Basisstation mit Lade- und Kalibrierstation dargestellt.
Zweckmäßig weist die
Bus-Basisstation 7 oder 19 ein Display 23 auf,
in welchem die ansteuerbaren Geräte 16 (z.
B. Deckenleuchte, Wandleuchte, Jalousie) angeführt sind. Außerhalb
des Displays befinden sich eine oder mehrere Programmiertasten 24, über welche
die Zuordnung der Geräte 16 ermöglicht wird.
Vorzugsweise ist die Bus-Basisstation 7 oder 19 mit
einer Lade- und Kalibrierstation 25 versehen,
- • welche
zum Aufladen der Energieversorgungseinheit 6 des Fernbedienungsgerätes 1 oder 17 dient,
- • welche
den vorstehend unter der Inbetriebnahme erwähnten Kalibriernullpunkt bildet
(definiert).
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In 7 ist
ein Beispiel zu einer zweiten Ausführungsform eines Systems zur
Fernbedienung von Geräten
dargestellt. Diese zweite Ausführungsform
benötigt
kein Bussystem, so dass das System auch für Geräte außerhalb der Elektroinstallationstechnik
geeignet ist. Das System ist z. B. integraler Bestandteil einer
drahtlosen Gebäudesystemtechnik.
Prinzipiell sind zwei über
eine Funkverbindung 38 miteinander kommunizierende Grund-Baueinheiten
vorgesehen, nämlich
ein Fernbedienungsgerät 26 (Handsender)
und ein ansteuerbares Gerät 28 inkl.
Aktor (wobei selbstverständlich
eine Vielzahl derartiger ansteuerbarer Geräte 28 vorhanden ist).
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Das
Fernbedienungsgerät 26 weist
einen Positions- und Neigungssensor 2 auf, welcher
- • Raum-Koordinaten
x/y/z der aktuellen Position im Raum und
- • Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz der aktuellen Achsenneigungen
im Raum
detektiert und einer Auswerteeinheit 3 zuführt. An die
Auswerteeinheit 3 sind angeschlossen:
- • mindestens
eine Taste 4 für
Bedienung und Programmierung,
- • ein
Kommunikationsmodul (inklusive Antenne) 5, welches von
der Auswerteeinheit 3 zugeführte Signale in entsprechende
Funksignale zur Übertragung über die
Funkverbindung 38 wandelt,
- • ein
Referenzspeicher 18,
- • ein
Display 27.
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Eine
Energieversorgungseinheit 6, z. B. eine Batterie oder ein
Akkumulator, speist alle Baukomponenten des Fernbedienungsgerätes 26.
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Jedes
ansteuerbare Gerät 28 weist
ein Kommunikationsmodul (inklusive Antenne) 29 auf, welches über die
Funkverbindung 38 erhaltene Funksignale empfängt und
dementsprechende Signale an eine Auswerteeinheit 34 abgibt.
An die Auswerteeinheit 34 ist ein Aktor 30 angeschlossen.
Eine Energieversorgungseinheit 31, vorzugsweise ein mit
einem Stromversorgungsnetz 32 verbundenes Netzteil, speist
das ansteuerbare Gerät 28.
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Zur
Inbetriebnahme des Systems sind die Raum-Koordinaten x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. der Positionen
eines jeden ansteuerbaren Gerätes 28, zweckmäßig auf
einen Kalibriernullpunkt bezogen, als Daten aufzunehmen und abzuspeichern.
-
Diese
Aufnahme der Raum-Koordinaten x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. kann beispielsweise sukzessive
dadurch erfolgen,
- • indem jeweils in einem ersten
Schritt das Fernbedienungsgerät 26 in
die Position des jeweils aufzunehmenden Gerätes 28 gebracht wird,
- • indem
jeweils in einem zweiten Schritt eine Taste 4 am Fernbedienungsgerät 26 gedrückt wird,
wodurch die durch den Positions- und Neigungssensor 2 des
Fernbedienungsgerätes
ermittelten aktuellen Raum-Koordinaten x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. zusammen
mit der Adresse des jeweils aufzunehmenden Gerätes 28 zugeordnet werden
kann.
-
Es
interessieren in dieser Phase der Inbetriebnahme lediglich die Raum-Koordinaten
x2/y2/z2, x3/y3/z3,
x4/y4/z4,
usw. und nicht die Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz. Es erfolgt eine Abspeicherung
aller derart ermittelten Raum-Koordinaten x0/y0/z0, x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. der Geräte 28 im
Referenzspeicher 18, jeweils zugeordnet zur Adresse des
Geräts 28 und
ggf. inklusive Gerätefunktion.
Resultat beispielsweise:
- • Deckenleute weist Raum-Koordinaten
x2/y2/z2 auf,
- • Jalousie
weist Raum-Koordinaten x3/y3/z3 auf,
- • Wandleuchte
weist Raum-Koordinaten x4/y4/z4 auf,
-
Nach
abgeschlossener Inbetriebnahme ist es zur Ansteuerung eines Gerätes 28 dann
nur noch erforderlich, mit dem Fernbedienungsgerät 26 in Richtung des
anzusteuernden Gerätes
zu zeigen und eine Taste 4 des Fernbedienungsgerätes zu drücken. Zweckmäßig sind
zwei Tasten 4 am Fernbedienungsgerät vorgesehen, wobei
- • die
eine Taste 4 die Funktion „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" ausübt,
- • die
andere Taste 4 die Funktion „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie
schließen" ausübt.
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Durch
Drücken
einer Taste 4 werden mittels des Positions- und Neigungssensors 2 jeweils
das Sechstupel x1, y1,
z1, Δx, Δy, Δz detektiert:
- • die
aktuellen Raum-Koordinaten x1/y1/z1 des Fernbedienungsgerätes 26,
- • die
aktuellen Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz der Achsenneigungen
des Fernbedienungsgerätes 26.
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Diese
Werte werden der Auswerteeinheit 3 zugeführt. Das
oben genannte Sechstupel bestimmt eindeutig eine Gerade im Raum.
Unter Berücksichtigung
der im Referenzspeicher 18 abgespeicherten Raum-Koordinaten
der Geräte 28 kann
nun für
jedes Gerät 28 der
Abstand zu der ermittelten Geraden im Raum durch die Auswerteeinheit 3 ermittelt
werden. Die Auswerteeinheit 3 wählt anhand der ermittelten Abstandsinformation
genau das Gerät 28 aus,
welches den geringsten Abstand zu der ermittelten Geraden aufweist
(Geräteauswahl)
und steuert dieses Gerät 28 in
gewünschter
Art an (Funktionsauslösung).
Dabei kann eine zusätzliche
Information über die
gedrückte
Taste übertragen
werden, z. B. durch kurze oder lange Betätigung der Taste.
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Mit
welcher Funktion die Ansteuerung erfolgt – ob im Sinne von „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" oder
ob im Sinne von „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie schließen" – ergibt sich eindeutig durch
gezielte Auswahl einer Taste, wenn zwei Tasten 4 vorgesehen sind.
Ist nur eine Taste 4 vorgesehen, kann eine diesbezügliche Unterscheidung
beispielsweise dadurch erfolgen dass
- • bei einmaligem
Drücken
der Taste die Funktion „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie hochfahren" durchgeführt wird,
- • bei
zweimaligem Drücken
der Taste die Funktion „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie
schließen" durchgeführt wird.
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In
jedem Fall wird das mittels des Kommunikationsmoduls 29 empfangene
Funksignal mittels der Auswerteinheit 34 in ein entsprechendes
Befehlssignal zur Ansteuerung des Aktors 30 umgesetzt,
worauf die gewünschte
Funktion am Gerät 28 ausgeführt wird.
Anhand der dem Funksignal beigefügten
Adresse des jeweils anzusteuernden Gerätes ist eine eindeutige Zuordnung
des Funksignals zum anzusteuernden Gerät möglich, d. h. nur diejenige Auswerteeinheit 34 reagiert
und steuert den Aktor 30 an, welche die beigefügte Adresse
aufweist.
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Im
Display 27 kann eine Individualisierung des User-Interfaces
durch die unterschiedlichen Geräte 28 erfolgen.
Im Display 27 wird dabei das geortete Gerät 28 zusammen
mit seinen möglichen
Funktionen in „Klartext" angezeigt. Im Sinne
eines kontexabhängigen
Bedienkonzeptes bezieht sich die Bedienung der Tasten 4 immer
auf das speziell ausgewählte
und angezeigte Gerät 28.
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Vorstehend
wird davon ausgegangen, dass die Funkverbindung 38 Funksignale
vom Kommunikationsmodul 5 (mit Funksender) zum Kommunikationsmodul 29 (mit
Funkempfänger)
beinhaltet. Bei dieser einfacheren Version erfolgt keine Rückmeldung
vom ansteuerbaren Gerät 28 zum
Fernbedienungsgerät 26.
Die Anzeige im Display 27 erfolgt gemäß der im Referenzspeicher 18 gespeicherten Funktion
des georteten ansteuerbaren Gerätes 28 unabhängig vom
Status dieses Gerätes.
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Bei
einer hierzu erweiterten Version kann die Funkverbindung 38 zusätzlich Funksignale
vom Kommunikationsmodul 29 (mit Funksender und Funkempfänger) zum
Kommunikationsmodul 5 (mit Funksender und Funkempfänger) beinhalten,
welche Informationen hinsichtlich des aktuellen Status des ansteuerbaren
Gerätes 28 enthalten.
Diese erweiterte Version ermöglicht
eine durch das Display 27 realisierbare statusabhängige Bedienoberfläche, d.
h. die Darstellung komplexer und individueller User Interfaces aus
beliebigen ansteuerbaren Geräten 28.
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Allgemein
kann auch ein Personal Digital Assistant (PDA) oder ein Mobiltelefon
als Fernbedienungsgerät 26 verwendet
werden. Bei ruhender Fernbedienung erfolgt zweckmäßig keine
Anzeige, um den Energieverbrauch zu minimieren.
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In
den 8 und 9 sind zur zweiten Ausführungsform
zwei Beispiele zur Ansteuerung von zwei unterschiedlichen, in einem
Raum 37 befindlichen ansteuerbaren Geräten 35, 36 dargestellt. In 8 ist
ein auf das ansteuerbare Gerät 35 zeigendes
Fernbedienungsgerät 26 zu
erkennen, wobei die Funksignale (Funkverbindung 38) des
Fernbedienungsgerätes 26 an
dieses geortete und per Adresse individuell (aus einer Vielzahl
von Geräten)
ausgewählte
Gerät 35 abgestrahlt
werden. Die Funktionsauslösung
erfolgt unmittelbar. Es wird beispielhaft davon ausgegangen, dass
das Kommunikationsmodul des Geräts 35 lediglich
einen Funkempfänger,
jedoch keinen Funksender aufweist, d. h. es erfolgt keine Rückmeldung
des Gerätes 35 hinsichtlich
des momentanen Status.
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In 9 ist
ein auf das ansteuerbare Gerät 36 zeigendes
Fernbedienungsgerät 26 zu
erkennen, wobei die Funksignale (Funkverbindung 38) des Fernbedienungsgerätes 26 an
dieses geortete und per Adresse individuell (aus einer Vielzahl
von Geräten)
ausgewählte
Gerät 36 abgestrahlt
werden. Die Funktionsauslösung
erfolgt unmittelbar. Es wird beispielhaft davon ausgegangen, dass
das Kommunikationsmodul des Geräts 36 sowohl
einen Funkempfänger
als auch einen Funksender aufweist, d. h. es erfolgt eine Rückmeldung
des Gerätes 36 hinsichtlich des
momentanen Status und im Display 27 des Fernbedienungsgerätes 26 wird
eine statusabhängige Bedienoberfläche angezeigt.
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In 10 ist
eine mögliche
Ausführungsform eines
Fernbedienungsgerätes
betreffend die zweite Ausführungsform
dargestellt. Das Fernbedienungsgerät 26 weist im dargestellten
Ausführungsbeispiel zwei
Tasten 4 und ein Display 27 zur Realisierung einer
statusabhängigen
Bedienoberfläche
auf, um z. B. die Funktionen „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" einerseits
oder „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie schließen" andererseits anzuzeigen
und bedienen zu können.
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In 11 ist
ein Beispiel zu einer dritten Ausführungsform eines Systems zur
Fernbedienung von Geräten
dargestellt. Diese dritte Ausführungsform benötigt ebenfalls
kein Bussystem, so dass das System auch für Geräte außerhalb der Elektroinstallationstechnik
geeignet ist. Das System ist z. B. integraler Bestandteil einer
drahtlosen Gebäudesystemtechnik.
Prinzipiell sind in einem Raum 45 drei über Funkverbindungen 43, 44 miteinander
kommunizierende Grund-Baueinheiten vorgesehen, nämlich ein Fernbedienungsgerät 39 (Handsender),
eine Basisstation 40 (in jedem Raum) und mindestens ein
in einem Raum befindliches ansteuerbares Gerät 28 inkl. Aktor.
Der besondere Vorteil dieser dritten Ausführungsform ist es, dass vorher
unbekannte Räume
intuitiv mobil bedient werden können.
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Das
Fernbedienungsgerät 39 weist
einen Positions- und Neigungssensor 2 auf, welcher
- • Raum-Koordinaten
x/y/z der aktuellen Position im Raum und
- • Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz der aktuellen Achsenneigungen
im Raum
detektiert und einer Auswerteeinheit 3 zuführt. An die
Auswerteeinheit 3 sind angeschlossen:
- • mindestens
eine Taste 4 für
Bedienung und Programmierung,
- • ein
Kommunikationsmodul (inklusive Antenne) 5, welches Signale
von der Basisstation 40 über die Funkverbindung 44 erhält und an
die Auswerteeinheit 3 weiterleitet sowie von der Auswerteeinheit 3 zugeführte Signale
in entsprechende Funksignale zur Übertragung über die Funkverbindung 43 wandelt,
- • ein
Referenzspeicher 18,
- • ein
Display 27.
-
Eine
Energieversorgungseinheit 6, z. B. eine Batterie oder ein
Akkumulator, speist alle Baukomponenten des Fernbedienungsgerätes 39.
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Jedes
ansteuerbare Gerät 28 weist
wiederum ein Kommunikationsmodul (inklusive Antenne) 29 auf,
welches über
die Funkverbindung 43 erhaltene Funksignale empfängt und
dementsprechende Signale an eine Auswerteeinheit 34 abgibt.
An die Auswerteeinheit 34 ist ein Aktor 30 angeschlossen.
Eine Energieversorgungseinheit 31, vorzugsweise ein mit einem
Stromversorgungsnetz 32 verbundenes Netzteil, speist das
ansteuerbare Gerät 28.
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Die
im Raum 45 befindliche Basisstation 40 weist einen
Speicher 42 auf, welcher die Raum-Koordinaten x2/y2/z2,
x3/y3/z3,
x4/y4/z4,
usw. aller in diesem bestimmten Raum 45 befindlichen ansteuerbaren Geräte 28 zusammen
mit der Adresse des Gerätes enthält. Über ein
dem Speicher 42 nachgeschaltetes Kommunikationsmodul 41 und
die Funkverbindung 44 werden diese Informationen dem Fernbedienungsgerät 39 zugeführt, sobald
eine das Fernbedienungsgerät 39 tragende
Person diesen Raum 45 betritt. Das Kommunikationsmodul 5 gibt
diese empfangenen Informationen an die Auswerteeinheit 3 weiter, worauf
eine Abspeicherung der Informationen im Referenzspeicher 18 erfolgt.
Dabei werden gleichzeitig bereits im Referenzspeicher 18 befindliche
Informationen betreffend die Raum-Koordinaten der in einem anderen
Raum befindlichen ansteuerbaren Geräte sowie deren Adressen gelöscht.
-
Zur
Inbetriebnahme des Systems sind die Raum-Koordinaten x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. der Positionen
eines jeden ansteuerbaren Gerätes 28, zweckmäßig auf
einen Kalibriernullpunkt bezogen, als Daten aufzunehmen und abzuspeichern.
-
Diese
Aufnahme der Raum-Koordinaten x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. kann beispielsweise sukzessive
dadurch erfolgen,
- • indem jeweils in einem ersten
Schritt ein Fernbedienungsgerät 39 in
die Position des jeweils aufzunehmenden Gerätes 28 gebracht wird,
- • indem
jeweils in einem zweiten Schritt eine Taste 4 am Fernbedienungsgerät 39 gedrückt wird,
wodurch die durch den Positions- und Neigungssensor 2 des
Fernbedienungsgerätes
ermittelten aktuellen Raum-Koordinaten x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. zusammen
mit der Adresse des jeweils aufzunehmenden Gerätes 28 über die
Funkverbindung 44 zur Basisstation 40 des Raumes 45 gesandt
werden, wonach eine Abspeicherung im Speicher 42 erfolgt.
-
Es
interessieren in dieser Phase der Inbetriebnahme lediglich die Raum-Koordinaten
x2/y2/z2, x3/y3/z3,
x4/y4/z4,
usw. und nicht die Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz. Wie vorstehend bereits erwähnt, erfolgt
eine Abspeicherung der ermittelten Raum-Koordinaten x2/y2/z2, x3/y3/z3, x4/y4/z4, usw. der Geräte 28 im
Referenzspeicher 18 des Fernbedienungsgerätes, jeweils
zugeordnet zur Adresse des Geräts 28 und
ggf. inklusive Gerätefunktion
erst, nachdem eine Person den Raum betritt und dabei das Fernbedienungsgerät trägt. Resultat
beispielsweise:
- • Deckenleute weist Raum-Koordinaten
x2/y2/z2 auf,
- • Jalousie
weist Raum-Koordinaten x3/y3/z3 auf,
- • Wandleuchte
weist Raum-Koordinaten x4/y4/z4 auf,
-
Zur
Ansteuerung eines Gerätes 28 ist
es erforderlich, mit dem Fernbedienungsgerät 39 in Richtung des
anzusteuernden Gerätes
zu zeigen und eine Taste 4 des Fernbedienungsgerätes zu drücken. Zweckmäßig sind
zwei Tasten 4 am Fernbedienungsgerät vorgesehen, wobei
- • die
eine Taste 4 die Funktion „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" ausübt,
- • die
andere Taste 4 die Funktion „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie
schließen" ausübt.
-
Durch
Drücken
einer Taste 4 werden mittels des Positions- und Neigungssensors 2 jeweils
das Sechstupel x1, y1,
z1, Δx, Δy, Δz detektiert:
- • die
aktuellen Raum-Koordinaten x1/y1/z1 des Fernbedienungsgerätes 39,
- • die
aktuellen Neigungs-Koordinaten Δx/Δy/Δz der Achsenneigungen
des Fernbedienungsgerätes 39.
-
Diese
Werte werden der Auswerteeinheit 3 zugeführt. Das
oben genannte Sechstupel bestimmt eindeutig eine Gerade im Raum.
Unter Berücksichtigung
der im Referenzspeicher 18 abgespeicherten Raum-Koordinaten
der Geräte 28 kann
nun für
jedes Gerät 28 der
Abstand zu der ermittelten Geraden im Raum durch die Auswerteeinheit 3 ermittelt
werden. Die Auswerteeinheit 3 wählt anhand der ermittelten Abstandsinformation
genau das Gerät 28 aus,
welches den geringsten Abstand zu der ermittelten Geraden aufweist
(Geräteauswahl)
und steuert dieses Gerät 28 in
gewünschter
Art an (Funktionsauslösung).
Dabei kann eine zusätzliche
Information über die
gedrückte
Taste übertragen
werden, z. B. durch kurze oder lange Betätigung der Taste.
-
Mit
welcher Funktion die Ansteuerung erfolgt – ob im Sinne von „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie
hochfahren" oder
ob im Sinne von „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie schließen" – ergibt sich eindeutig durch
gezielte Auswahl einer Taste, wenn zwei Tasten 4 vorgesehen sind.
Ist nur eine Taste 4 vorgesehen, kann eine diesbezügliche Unterscheidung
beispielsweise dadurch erfolgen dass
- • bei einmaligem
Drücken
der Taste die Funktion „Einschalten" oder „Heller
dimmen" oder „Jalousie hochfahren" durchgeführt wird,
- • bei
zweimaligem Drücken
der Taste die Funktion „Ausschalten" oder „Dunkler
dimmen" oder „Jalousie
schließen" durchgeführt wird.
-
In
jedem Fall wird das mittels des Kommunikationsmoduls 29 empfangene
Funksignal mittels der Auswerteinheit 34 in ein entsprechendes
Befehlssignal zur Ansteuerung des Aktors 30 umgesetzt,
worauf die gewünschte
Funktion am Gerät 28 ausgeführt wird.
Anhand der dem Funksignal beigefügten
Adresse des jeweils anzusteuernden Gerätes ist eine eindeutige Zuordnung
des Funksignals zum anzusteuernden Gerät möglich, d. h. nur diejenige Auswerteeinheit 34 reagiert
und steuert den Aktor 30 an, welche die beigefügte Adresse
aufweist.
-
Im
Display 27 kann eine Individualisierung des User-Interfaces
durch die unterschiedlichen Geräte 28 erfolgen.
Im Display 27 wird dabei das geortete Gerät 28 zusammen
mit seinen möglichen
Funktionen in „Klartext" angezeigt. Im Sinne
eines kontexabhängigen
Bedienkonzeptes bezieht sich die Bedienung der Tasten 4 immer
auf das speziell ausgewählte
und angezeigte Gerät 28.
-
Vorstehend
wird davon ausgegangen, dass die Funkverbindung 43 Funksignale
vom Kommunikationsmodul 5 (mit Funksender) zum Kommunikationsmodul 29 (mit
Funkempfänger)
beinhaltet. Bei dieser einfacheren Version erfolgt keine Rückmeldung
vom ansteuerbaren Gerät 28 zum
Fernbedienungsgerät 39.
Die Anzeige im Display 27 erfolgt gemäß der im Referenzspeicher 18 gespeicherten Funktion
des georteten ansteuerbaren Gerätes 28 unabhängig vom
Status dieses Gerätes.
-
Bei
einer hierzu erweiterten Version kann die Funkverbindung 43 zusätzlich Funksignale
vom Kommunikationsmodul 29 (mit Funksender und Funkempfänger) zum
Kommunikationsmodul 5 (mit Funksender und Funkempfänger) beinhalten,
welche Informationen hinsichtlich des aktuellen Status des ansteuerbaren
Gerätes 28 enthalten.
Diese erweiterte Version ermöglicht
eine durch das Display 27 realisierbare statusabhängige Bedienoberfläche, d.
h. die Darstellung komplexer und individueller User Interfaces aus
beliebigen ansteuerbaren Geräten 28.
-
Allgemein
kann auch ein Personal Digital Assistant (PDA) oder ein Mobiltelefon
als Fernbedienungsgerät 39 verwendet
werden. Bei ruhender Fernbedienung erfolgt zweckmäßig keine
Anzeige, um den Energieverbrauch zu minimieren.
-
Die
Beispiele gemäß den 8, 9, 10 sind
auch für
die dritte Ausführungsform
zutreffend.
-
Für alle Ausführungsformen
gilt, dass der Positions- und Neigungssensor 2 vorzugsweise
einen sehr kleinen und äußerst genauen
magnetischen bzw. magneto-induktiven Sensor mit sehr hoher Auflösung aufweist,
der das Magnetfeld der Erde nutzt („elektronischer Kompass"). Selbstverständlich kann es
sich dabei auch um zwei getrennte Sensoren
- • zur Detektion
der Position
- • zur
Detektion der Neigung
handeln.
-
- 1
- Fernbedienungsgerät (Handsender)
- 2
- Positions-
und Neigungssensor
- 3
- Auswerteeinheit
- 4
- Tasten
für Bedienung
und Programmierung
- 5
- Kommunikationsmodul
inkl. Antenne
- 6
- Energieversorgungseinheit
(Batterie, Akkumulator)
- 7
- Bus-Basisstation
(z. B. EIB-Applikationsmodul)
- 8
- Kommunikationsmodul
inkl. Antenne
- 9
- Auswerteeinheit
- 10
- Referenzspeicher
- 11
- Kommunikationsmodul
- 12
- Energieversorgungseinheit
- 13
- Stromversorgungsnetz
- 14
- Funkverbindung
- 15
- Bus
- 16
- ansteuerbare
Geräte
inkl. Aktor
- 17
- Fernbedienungsgerät (Handsender)
- 18
- Referenzspeicher
- 19
- Bus-Basisstation
- 20
- Deckenleuchte
- 21
- Jalousie
- 22
-
- 23
- Display
- 24
- Programmiertaste
- 25
- Lade-
und Kalibrierstation
- 26
- Fernbedienungsgerät (Handsender)
- 27
- Display
- 28
- ansteuerbare
Geräte
inkl. Aktor
- 29
- Kommunikationsmodul
inkl. Antenne
- 30
- Aktor
- 31
- Energieversorgungseinheit
- 32
- Stromversorgungsnetz
- 33
-
- 34
- Auswerteeinheit
- 35
- ansteuerbare
Geräte
inkl. Aktor
- 36
- ansteuerbare
Geräte
inkl. Aktor
- 37
- Raum
- 38
- Funkverbindung
- 39
- Fernbedienungsgerät
- 40
- Basisstation
- 41
- Kommunikationsmodul
- 42
- Speicher
- 43
- Funkverbindung
- 44
- Funkverbindung
- 45
- Raum
- x/y/z
- Raum-Koordinaten
der Position im Raum
- Δx/Δy/Δz
- Neigungs-Koordinaten
der Achsenneigungen im Raum