DE102005045813A1 - Befestigungselemente - Google Patents
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Abstract
Hydraulische
Kupplungsbetätigungseinheit,
welche einen Grundkörper
mit einem in einer Bohrung beweglichen Kolben umfasst, wodurch eine
Kammer mit einer unter Druck zu setzenden Hydraulikflüssigkeit
definiert wird, wobei am Grundkörper
ein oder mehrere Befestigungsfüße gebildet
sind und jeder Befestigungsfuß einen durch
eine im Befestigungsfuß befindliche
Bohrung ragenden Befestigungsstift beinhaltet, wobei jeder Befestigungsstift
einen sägezahnförmigen Abschnitt,
der sich griffig mit einer Bohrung in einem Bauteil verbindet, an
welchem die Betätigungseinheit
befestigt werden soll, und ferner einen Kopfteil mit ersten Auflageflächenabschnitten
aufweist, welche in der Befestigungsposition des Befestigungsstiftes auf
zweiten Auflageflächenabschnitten
auf dem umgebenden Befestigungsfuß aufliegen, wobei der Befestigungsstift in
Längsrichtung
durch die Bohrung im Befestigungsfuß geschoben und in seine Befestigungsposition
gebracht wird, sodass er sich mit der Bohrung des Bauteils griffig
verbindet, und ferner zum Abbauen der Betätigungseinheit von dem Bauteil
durch Drehung des Befestigungsstiftes gegenüber dem Befestigungsfuß teilweise
zurückgezogen
wird, um den Befestigungsstift durch Ausrasten des ersten und zweiten
Auflageflächenabschnitts
aus dem...
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Befestigungselemente und insbesondere Befestigungselemente zum Sichern einer Kupplungsbetätigungseinheit in ihrer Arbeitsstellung in einem Fahrzeug.
- Seit langem besteht ein Bedarf an einem einfach auszuführenden und kostengünstigen Verfahren zum Befestigen einer Kupplungsbetätigungseinheit in ihrer Arbeitsstellung, wobei die Betätigungseinheit für Wartungsarbeiten usw. auch einfach wieder gelöst werden kann.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine hydraulische Kupplungsbetätigungseinheit mit einer verbesserten Befestigungsform bereitzustellen.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird daher eine hydraulische Kupplungsbetätigungseinheit bereitgestellt, welche einen Grundkörper mit einem in einer Bohrung beweglichen Kolben umfasst, wodurch eine Kammer mit einer unter Druck zu setzenden Hydraulikflüssigkeit definiert wird, wobei am Grundkörper ein oder mehrere Befestigungsfüße gebildet sind und jeder Befestigungsfuß einen durch eine im Befestigungsfuß befindliche Bohrung ragenden Befestigungsstift beinhaltet, wobei jeder Befestigungsstift einen sägezahnförmigen Abschnitt, der sich griffig mit einer Bohrung in einem Bauteil verbindet, an welchem die Betätigungseinheit befestigt werden soll, und ferner einen Kopfteil mit ersten Auflageflächenabschnitten aufweist, welche in der Befestigungsposition des Befestigungsstiftes auf zweiten Auflageflächenabschnitten auf dem umgebenden Befestigungsfuß aufliegen, wobei der Befestigungsstift in Längsrichtung durch die Bohrung im Befestigungsfuß geschoben und in seine Befestigungsposition gebracht wird, sodass er sich griffig mit der Bohrung des Bauteils verbindet, und ferner zum Abbauen der Betätigungseinheit von dem Bauteil durch Drehung des Befestigungsstiftes gegenüber dem Befestigungsfuß teilweise zurückgezogen wird, um den Befestigungsstift durch Ausrasten des ersten und zweiten Auflageflächenabschnitts aus dem Befestigungsfuß herauszuziehen.
- Die Auflageflächenabschnitte sowohl am Befestigungsfuß als auch am Befestigungsstift können im Wesentlichen ebene Flächen sein, die im Allgemeinen rechtwinklig zueinander angeordnet sind, sodass eine relative Drehung der aufeinander liegenden Auflageflächenabschnitte zu einer axialen Verschiebung des Befestigungsstiftes vom Befestigungsfuß weg führt.
- Der Kopf jedes Befestigungsstiftes ist vorzugsweise mit einem Innensechskantprofil, einem Schlitz oder einem anderen Profil versehen, in welches zum Drehen des Befestigungsstiftes ein geeignetes Werkzeug gesteckt werden kann.
- Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines Beispiels und unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
-
1 einen Querschnitt durch einen konzentrischen Nehmerzylinder mit dem Befestigungselement der vorliegenden Erfindung zeigt; -
2 eine perspektivische Ansicht eines Teils des konzentrischen Nehmerzylinders von1 und des zugehörigen Befestigungsstiftes zeigt; -
3 perspektivische Ansichten des Befestigungsstiftes und des Befestigungsfußes am konzentrischen Nehmerzylinder darstellt, welche die ebenen Auflageflächen zeigen; und -
4 und5 Einbauphasen beim Anbringen des Nehmerzylinders in seine Arbeitsstellung am Fahrzeug zeigen. - Die Figuren zeigen einen konzentrischen Nehmerzylinder (Concentric Slave Cylinder, CSC)
10 gemäß der vorliegenden Erfindung, der einen Grundkörper11 mit einer ringförmigen Bohrung12 aufweist, in welcher ein ringförmiger Kolben13 gleitend gelagert ist. Der Kolben13 verschiebt ein Ausrücklager14 , wenn die Arbeitskammer15 über eine (in den Zeichnungen nicht sichtbare) Einlassöffnung unter Druck gesetzt wird, die durch eine Leitung mit einem (nicht gezeigten) Geberzylinder verbunden ist. - Durch den erhöhten Druck in der Arbeitskammer
15 wird der Kolben13 auf bekannte Weise nach links verschoben, der wiederum das Ausrücklager14 verschiebt und durch Betätigung einer zugehörigen Kupplungsmembranfeder16 die zugehörige Fahrzeugkupplung trennt. - Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Grundkörper
11 des CSC mit zwei oder mehr Befestigungsfüßen17 versehen, durch welche die Befestigungsstifte18 ragen und den CSC an einem Teil eines zugehörigen Getriebekastens19 befestigen, an dem der CSC angebracht werden soll. -
3 zeigt sehr deutlich, dass jeder Befestigungsfuß17 zusammen mit dem Gehäuse11 des CSC ein gemeinsames Gussteil bildet, wobei sich auf dem Befestigungsfuß Verstärkungsrippen20 zur Verbesserung der Festigkeit der Struktur befinden. Die Befestigungsstifte18 weisen jeweils einen sägezahnförmigen Abschnitt21 mit einer Vielzahl von einzelnen sägezahnförmigen Erhebungen22 auf, die so gestaltet sind, dass sie an der Innenfläche einer Bohrung23 im Getriebekasten19 festgehakt werden, an welchem der CSC angebracht werden soll. Die Bohrung23 kann mit einem Gewinde versehen, aber auch glatt sein. Jeder Befestigungsstift weist auch einen Kopfteil24 mit ersten Auflageflächen25 auf, die an seiner Unterseite gebildet sind. Bei der gezeigten Anordnung sind die Auflageflächen eben und verleihen zusammen dem Kopfteil eine im Allgemeinen quadratische Form. Am Befestigungsfuß17 befinden sich entsprechende zweite, im Allgemeinen ebene Auflageflächen26 , welche um eine Bohrung27 im Befestigungsfuß herum angeordnet sind und durch die der passende Befestigungsstift18 gesteckt ist. Der Kopfteil ist auch mit einem Profil28 versehen, damit der Befestigungsstift gemäß der folgenden Beschreibung gedreht werden kann. Dieses Profil kann eine beliebige geeignete Form aufweisen, zum Beispiel ein Innensechskantprofil gemäß der Abbildung oder einen Schlitz, in den ein Schraubendreher oder ein anderes Werkzeug zum Drehen des Befestigungsstiftes gesteckt werden kann. - Die
4 und5 zeigen verschiedene Phasen beim Befestigen des CSC am Getriebekasten19 . In4 ist der Befestigungsstift17 durch die Bohrung27 des betreffenden Befestigungsfußes17 gesteckt worden, wodurch die sägezahnförmigen Erhebungen22 so verformt werden, dass der Befestigungsstift durch den Kontakt zwischen der Schulter22a der oberen sägezahnförmigen Erhebung22 und der am Ende der Bohrung27 neben den zweiten Auflageflächen26 des Befestigungsfußes um die Bohrung herum gebildeten Ausdrehung30 wirksam in der Bohrung27 festgehalten wird. - Sobald sich alle Befestigungsstifte in der in
4 gezeigten Stellung befinden, werden die Enden der Befestigungsstifte in ihre zugehörigen Bohrungen23 im Getriebekasten19 gesteckt und dann entsprechend dem Pfeil X in4 so weit in axialer Richtung gedrückt, dass sie sich in der Position von5 befinden, in welcher sich die sägezahnförmigen Erhebungen griffig mit der Bohrung23 verbinden und so den CSC in seiner gewünschten Arbeitsstellung festhalten. - Um den CSC wieder aus seiner Arbeitstellung zu entfernen, wird ein Werkzeug wie beispielsweise ein Innensechskantschlüssel in das Profil
28 gesteckt und jeder Befestigungsstift gedreht. Dadurch werden die ersten und zweiten Auflageflächen25 und26 ausgerastet und die Befestigungsstifte in axialer Richtung so weit aus den entsprechenden Befestigungsfüßen herausgehoben, dass die Köpfe der Befestigungsstifte mit einem Ausziehwerkzeug gefasst und so weit aus den betreffenden Bohrungen23 gezogen werden können, bis sich die Befestigungsstifte in der Stellung von4 befinden und der CSC von seiner Arbeitsstellung entfernt werden kann. - Somit stellt die vorliegende Erfindung ein einfaches und kostengünstiges Verfahren zum Befestigen des CSC in seiner Arbeitsstellung bereit, bei dem keine Spezialwerkzeuge zum Anbringen des CSC erforderlich sind und der CSC mit normalen Handwerkzeugen wieder abgenommen werden kann.
- Obwohl die Erfindung oben in Bezug auf einen konzentrischen Nehmerzylinder beschrieben wurde, ist klar, dass sie auch für beliebige Arten von hydraulischen Betätigungseinheiten verwendet werden kann, unabhängig davon, ob sie als Nehmerzylinder oder als Geberzylinder fungieren oder aus Metall oder aus Kunststoff hergestellt sind.
Claims (3)
- Hydraulische Kupplungsbetätigungseinheit, welche einen Grundkörper mit einem in einer Bohrung beweglichen Kolben umfasst, wodurch eine Kammer mit einer unter Druck zu setzenden Hydraulikflüssigkeit definiert wird, wobei am Grundkörper ein oder mehrere Befestigungsfüße gebildet sind und jeder Befestigungsfuß einen durch eine im Befestigungsfuß befindliche Bohrung ragenden Befestigungsstift beinhaltet, wobei jeder Befestigungsstift einen sägezahnförmigen Abschnitt, der sich griffig mit einer Bohrung in einem Bauteil verbindet, an welchem die Betätigungseinheit befestigt werden soll, und ferner einen Kopfteil mit ersten Auflageflächenabschnitten aufweist, welche in der Befestigungsposition des Befestigungsstiftes auf zweiten Auflageflächenabschnitten auf dem umgebenden Befestigungsfuß aufliegen, wobei der Befestigungsstift in Längsrichtung durch die Bohrung im Befestigungsfuß geschoben und in seine Befestigungsposition gebracht wird, sodass er sich mit der Bohrung des Bauteils griffig verbindet, und ferner zum Abbauen der Betätigungseinheit von dem Bauteil durch Drehung des Befestigungsstiftes gegenüber dem Befestigungsfuß teilweise zurückgezogen wird, um den Befestigungsstift durch Ausrasten des ersten und zweiten Auflageflächenabschnitts aus dem Befestigungsfuß herauszuziehen.
- Hydraulische Betätigungseinheit nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen sowohl am Befestigungsfuß als auch am Befestigungsstift im Wesentlichen ebene Flächen sind, die im Allgemeinen rechtwinklig zueinander angeordnet sind, sodass ein Verdrehen der aufeinandersitzenden Auflageflächen gegeneinander zu einer axialen Verschiebung des Befestigungsstifts vom Befestigungsfuß weg führt.
- Hydraulische Betätigungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Befestigungsstift mit einem Innensechskantprofil, einem Schlitz oder einem anderen Profil versehen ist, in welches ein geeignetes Werkzeug gesteckt werden kann, um den Befestigungsstift zu drehen.
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