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DE102005045435A1 - Piezoelektrischer Aktor - Google Patents

Piezoelektrischer Aktor Download PDF

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DE102005045435A1
DE102005045435A1 DE102005045435A DE102005045435A DE102005045435A1 DE 102005045435 A1 DE102005045435 A1 DE 102005045435A1 DE 102005045435 A DE102005045435 A DE 102005045435A DE 102005045435 A DE102005045435 A DE 102005045435A DE 102005045435 A1 DE102005045435 A1 DE 102005045435A1
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DE102005045435A
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Friedrich Boecking
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M51/00Fuel-injection apparatus characterised by being operated electrically
    • F02M51/06Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle
    • F02M51/0603Injectors peculiar thereto with means directly operating the valve needle using piezoelectric or magnetostrictive operating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Abstract

Ein piezoelektrischer Aktor (2) für ein Brennstoffeinspritzventil (1) weist einen Aktorkörper (30) auf. Der Aktorkörper (30) besteht aus einem ersten aktiven Aktorteilkörper (31) und einem zweiten aktiven Aktorteilkörper (32), die durch einen Verbindungsteilkörper (33) miteinander verbunden sind. Der Verbindungsteilkörper (33) ist dabei als passiver Verbindungsteilkörper (33) ausgestaltet. Die Aktorteilkörper (31, 32) können getrennt voneinander vorlaminiert werden. Durch Nachlaminieren der Aktorteilkörper (31, 32) und des Verbindungsteilkörpers (33), die aufeinander geschichtet sind, wird ein Aktorkörper (30) mit großer Länge geschaffen. Dadurch wird ein relativ großer Hub des piezoelektrischen Aktors (2) ermöglicht.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen piezoelektrischen Aktor für ein Brennstoffeinspritzventil, ein Verfahren zur Herstellung eines piezoelektrischen Aktors und ein Brennstoffeinspritzventil mit solch einem piezoelektrischen Aktor. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der Injektoren für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen.
  • Aus der DE 100 25 998 A1 ist ein piezoelektrischer Aktor zur Betätigung eines mechanischen Bauteils bekannt. Der bekannte piezoelektrische Aktor weist einen Mehrschichtaufbau von Piezolagen auf. Dabei sind in einem piezoelektrisch aktiven Bereich zwischen den Lagen Innenelektroden angeordnet. Ferner ist zumindest ein inaktiver Bereich am Fuß- oder Kopfteil des Piezoaktors vorgesehen. Durch den inaktiven Bereich ist eine Anpassung der Gesamteinbaulänge des Piezoaktors möglich, ohne dass die elektrischen Eigenschaften des Aktors wesentlich beeinflusst sind.
  • Der aus der DE 100 25 998 A1 bekannte piezoelektrische Aktor hat den Nachteil, dass bei der Betätigung des Aktors nur ein relativ geringer Hub erzeugt werden kann. Ein kritischer Prozess bei der Herstellung von langen Aktoren ist das Laminieren. Somit wird in Bezug auf einen gewissen Fertigungsaufwand die Länge des Aktors im Wesentlichen durch das Laminieren begrenzt.
  • Vorteile der Erfindung
  • Der erfindungsgemäße piezoelektrische Aktor mit den Merkmalen des Anspruchs 1, das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den Merkmalen des Anspruchs 8 und das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9 haben demgegenüber den Vorteil, dass ein relativ langer piezoelektrischer Aktor mit einem entsprechend großen Hub geschaffen werden kann.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen des im Anspruchs 1 angegebenen piezoelektrischen Aktors, des im Anspruch 8 angegebenen Brennstoffeinspritzventils und des im Anspruch 9 angegebenen Verfahrens möglich.
  • Der Verbindungsteilkörper zwischen dem ersten aktiven Aktorteilkörper und dem zweiten aktiven Aktorteilkörper weist zumindest eine keramische Schicht auf. Vorzugsweise weist der Verbindungsteilkörper zumindest zwei keramische Schichten auf. Es können auch mehr als zwei keramische Schichten vorgesehen sein. Die keramischen Schichten sind vorzugsweise unbedruckt, so dass der Verbindungsteilkörper keine elektrisch leitenden Schichten aufweist. Der Verbindungsteilkörper kann allerdings auch bedruckte keramische Schichten aufweisen. Die durch den Druck ausgebildeten elektrisch leitenden Zwischenschichten sind dann nicht mit den Elektrodenanbindungen des piezoelektrischen Aktors verbunden, so dass der Verbindungsteilkörper passiv ausgestaltet ist.
  • Vorteilhaft ist es, dass der erste aktive Aktorteilkörper und der zweite aktive Aktorteilkörper getrennt voneinander durch Vorlaminieren ausgebildet sind und dass der Aktorkörper durch gemeinsames Nachlaminieren des ersten aktiven Aktorteilkörpers, des Verbindungsteilkörpers und des zweiten aktiven Aktorteilkörpers ausgebildet ist. Dabei können der erste aktive Aktorteilkörper und der zweite aktive Aktorteilkörper aus einem laminierten Block herausgetrennt, anschließend mittels des Verbindungsteilkörpers zusammengefügt und zusammen mit dem Verbindungsteilkörper nachlaminiert werden. Das Nachlaminieren kann allerdings auch im Block erfolgen, so dass der Aktorkörper aus dem nachlaminierten Block herausgetrennt wird. Durch das Nachlaminieren wird eine feste Verbindung der Aktorteilkörper hergestellt, so dass ein langer piezoelektrischer Aktor geschaffen werden kann.
  • Vorzugsweise ist zumindest eine Elektrodenanbindung vorgesehen, die sowohl mit einem Teil der Elektrodenschichten des ersten Aktorteilkörpers als auch mit einem Teil der Elektrodenschichten des zweiten Aktorteilkörpers elektrisch verbunden ist. Dies hat den Vorteil, dass die Ansteuerung dieser Elektrodenschichten über eine Elektrodenanbindung erfolgen kann. Vorzugsweise ist eine weitere Elektrodenanbindung vorgesehen, die mit dem anderen Teil der Elektrodenschichten des ersten Aktorteilkörpers und mit dem anderen Teil der Elektrodenschichten des zweiten Aktorteilkörpers elektrisch verbunden ist. Die Betätigung des Aktors erfolgt dann durch Anlegen einer Betätigungsspannung zwischen den Elektrodenanbindungen, wobei eine im Wesentlichen gleichmäßige Ausdehnung der aktiven Aktorteilkörper erreicht wird.
  • Zeichnung
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein Brennstoffeinspritzventil mit einem piezoelektrischen Aktor in einer schematischen Schnittdarstellung entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung und
  • 2 den in 1 mit II bezeichneten Ausschnitt des piezoelektrischen Aktors in einer detaillierten Schnittdarstellung.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt ein Brennstoffeinspritzventil 1 mit einem piezoelektrischen Aktor 2 entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das Brennstoffeinspritzventil 1 kann insbesondere als Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen dienen. Ein bevorzugter Einsatz des Brennstoffeinspritzventils 1 besteht für eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Common-Rail, das Dieselbrennstoff unter hohem Druck zu mehreren Brennstoffeinspritzventilen 1 führt. Der erfindungsgemäße piezoelektrische Aktor 2 eignet sich besonders für solch ein Brennstoffeinspritzventil 1. Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil 1 und der erfindungsgemäße piezoelektrische Aktor 2 eignen sich jedoch auch für andere Anwendungsfälle.
  • Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist ein Ventilgehäuse 3 und einen mit dem Ventilgehäuse 3 verbundenen Brennstoffeinlassstutzen 4 auf. An dem Brennstoffeinlassstutzen 4 ist eine Brennstoffleitung anschließbar, um Brennstoff in einen im Inneren des Ventilgehäuses 3 vorgesehenen Aktorraum 5 einzuleiten. Der Aktorraum 5 ist durch ein Gehäuseteil 6 von einem ebenfalls im Inneren des Ventilgehäuses 3 vorgesehenen Brennstoffraum 7 getrennt. In dem Gehäuseteil 6 sind Durchlassöffnungen 8, 9 vorgesehen, um den zugeführten Brennstoff über den Aktorraum 5 in den Brennstoffraum 7 zu leiten.
  • An einem mit dem Ventilgehäuse 3 verbundenen Ventilsitzkörper 10 ist eine Ventilsitzfläche 11 ausgebildet, die mit einem Ventilschließkörper 12 zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. Dabei ist der Ventilschließkörper 12 einstückig mit einer Ventilnadel 15 ausgebildet. Über die Ventilnadel 15 ist der Ventilschließkörper 12 mit einer im Aktorraum 5 vorgesehenen Druckplatte 16 verbunden. Die Ventilnadel 15 wird dabei durch das Gehäuseteil 6 in Richtung einer Achse 17 des Brennstoffeinspritzventils 1 geführt. Mittels der Druckplatte 16 ist die Ventilnadel 15 durch eine Ventilfeder 18 mit einer Schließkraft beaufschlagt, so dass der zwischen dem Ventilschließkörper 12 und der Ventilsitzfläche 11 ausgebildete Dichtsitz geschlossen ist.
  • An dem Ventilgehäuse 3 ist außerdem ein Anschlusselement 20 zum Anschließen einer elektrischen Zuleitung an das Brennstoffeinspritzventil 1 vorgesehen. Die elektrische Zuleitung kann dabei mittels eines Steckers an elektrische Leitungen 21, 22 angeschlossen werden, die durch das Gehäuse 3 und einen Aktorfuß 23 zu dem Aktor 2 geführt sind. Der Aktor 2 stützt sich über den Aktorfuß 23 an einer Innenseite des Ventilgehäuses 3 ab. Außerdem wirkt der Aktor 2 über einen Aktorkopf 24 entgegen der Kraft der Ventilfeder 18 auf die Druckplatte 16 ein, wobei der Aktor 2 durch die Ventilfeder 18 vorgespannt ist.
  • Der piezoelektrische Aktor 2 weist einen Aktorkörper 30 auf. Der Aktorkörper 30 weist einen ersten aktiven Aktorteilkörper 31, einen zweiten aktiven Aktorteilkörper 32 und einen Verbindungsteilkörper 33 auf. Der Verbindungsteilkörper 33 ist als passiver Verbindungsteilkörper 33 ausgebildet. Der Verbindungsteilkörper 33 ist zwischen dem ersten aktiven Aktorteilkörper 31 und dem zweiten aktiven Aktorteilkörper 32 angeordnet und verbindet den ersten aktiven Aktorteilkörper 31 mit dem zweiten aktiven Aktorteilkörper 32. Außerdem weist der piezoelektrische Aktor 2 eine Elektrodenanbindung 34 und eine weitere Elektrodenanbindung 35 auf. Die Elektrodenanbindung 34 verbindet die elektrische Leitung 21 mit einem Teil der Elektrodenschichten des ersten aktiven Aktorteilkörpers 31 und einem Teil der Elektrodenschichten des zweiten aktiven Aktorteilkörpers 32. Entsprechend verbindet die weitere Elektrodenanbindung 35 die elektrische Leitung 32 mit dem anderen Teil der Elektrodenschichten des ersten aktiven Aktorteilkörpers 31 und dem anderen Teil der Elektrodenschichten des zweiten aktiven Aktorteilkörpers 32. Die elektrische Verbindung der Elektrodenanbindungen 34, 35 mit den Elektrodenschichten ist anhand der 2 weiter im Detail beschrieben.
  • Zur Herstellung der aktiven Aktorteilkörper 31, 32 kann eine niedrig sinternde Piezokeramik mit einem organischen Bindersystem als 125 μm dicke rohe Keramikfolie ausgestaltet werden. Auf diese Folie wird eine elektrisch leitende Schicht aus einem Gemisch aus Silber- und Palladiumpulvern und einem geeigneten Bindersystem mittels Siebdruck aufgebracht. Mehrere derartig bedruckte Keramikfolien werden aufeinander gestapelt und zu einem Laminat verpresst. Anschließend wird das Laminat in einzelne, stabförmige Aktorteilkörper zertrennt. Insbesondere werden dadurch der erste Aktorteilkörper 31 und der zweite Aktorteilkörper 32 im noch rohen Zustand erhalten. Auf den ersten Aktorteilkörper 31 wird der Verbindungsteilkörper 33 im noch rohen Zustand aufgebracht, der eine oder mehrere rohe keramische Schichten umfasst. Darauf wird der zweite Aktorteilkörper 32 im noch rohen Zustand aufgeschichtet. Durch Nachlaminieren der Aufschichtung aus dem ersten Aktorteilkörper 31, dem Verbindungsteilkörper 33 und dem zweiten Aktorteilkörper 32 wird der rohe Aktorkörper 30 erhalten. Der Aktorkörper 30 wird anschließend bei cirka 400° C pyrolysiert und bei etwa 1100° C gesintert. Anschließend kann der Aktorkörper 30 an einer oder mehreren Seiten mechanisch nachbearbeitet werden. Die Nachbearbeitung dient insbesondere dazu, dass der Aktorkopf 24 und der Aktorfuß 23 an den Aktorkörper 30 angefügt werden können und zur Ermöglichung der Befestigung der Elektrodenanbindungen 34, 35.
  • Alternativ kann auch ein erstes Laminat und ein zweites Laminat hergestellt werden, die jeweils aus mehreren bedruckten Folien bestehen. Auf das erste Laminat können dann eine oder mehrere rohe keramische Schichten aufgebracht werden. Darauf kann das weitere Laminat aufgebracht werden, so dass zwischen den beiden Laminaten die rohen keramischen Schichten vorgesehen sind, die die beiden Laminate miteinander verbinden. Anschließend kann der gesamte Block nachlaminiert werden. Der nachlaminierte Block kann dann zu einzelnen, stabförmigen Aktorkörpern 30 zertrennt werden, die bei cirka 400° C pyrolysiert und bei etwa 1100° C gesintert werden. Anschließend kann eine Nachbearbeitung des Aktorkörpers 30 erfolgen.
  • Der Verbindungsteilkörper 33 ist als passiver Verbindungsteilkörper 33 ausgestaltet und weist daher vorzugsweise keine elektrisch leitenden Schichten auf. Der Verbindungsteilkörper 33 kann allerdings auch bedruckte Schichten aufweisen, die allerdings weder mit der Elektrodenanbindung 34 noch mit der weiteren Elektrodenanbindung 35 elektrisch verbunden sind.
  • Über die elektrischen Leitungen 21, 22 kann der Aktor 2 geladen werden, wobei zum einen der erste aktive Aktorteilkörper 31 und zum anderen der zweite aktive Aktorteilkörper 32 geladen wird. Dabei dehnt sich sowohl der erste aktive Aktorteilkörper 31 als auch der zweite aktive Aktorteilkörper 32 in Richtung der Achse 17 aus, so dass der zwischen dem Ventilschließkörper 12 und der Ventilsitzfläche 11 ausgebildete Dichtsitz geöffnet wird. Dadurch kommt es zum Abspritzen von Brennstoff aus dem Brennstoffraum 7 über einen Ringspalt 40 und den geöffneten Dichtsitz. Der gesamte Hub des piezoelektrischen Aktors 2 ist dabei näherungsweise doppelt so groß wie der eines der Aktorteilkörper 31, 32. Sofern das Brennstoffeinspritzventil eine Hubübersetzungseinrichtung aufweist, kann dadurch die Hubübersetzungseinrichtung entfallen oder eine mit kleinerem Übersetzungsverhältnis gewählt werden. Durch Entladen des Aktors 2 zieht sich sowohl der erste aktive Aktorteilkörper 31 als auch der zweite aktive Aktorteilkörper 32 zusammen, so dass der zwischen dem Ventilschließkörper 12 und der Ventilsitzfläche 11 ausgebildete Dichtsitz wieder geschlossen ist.
  • Das Laden und Entladen der Aktorteilkörper 31, 32 erfolgt dabei gemeinsam über die Elektrodenanbindungen 34, 35.
  • 2 zeigt den in 1 mit II bezeichneten Ausschnitt des piezoelektrischen Aktors 2 der Erfindung in einer schematischen Schnittdarstellung.
  • Der erste aktive Aktorteilkörper 31 weist keramische Schichten 41A, 41B, 41C, 41D auf, zwischen denen Elektrodenschichten 42A, 42B, 42C angeordnet sind. Ferner weist der zweite aktive Aktorteilkörper 32 keramische Schichten 43A, 43B, 43C, 43D auf, zwischen denen Elektrodenschichten 44A, 44B, 44C angeordnet sind. In der 2 sind zur Vereinfachung der Darstellung nur wenige keramische Schichten 41A bis 41D, 43A bis 43D und wenige Elektrodenschichten 42A bis 42C, 44A bis 44C dargestellt und jeder der aktiven Aktorteilkörper 31, 32 kann eine erheblich größere Anzahl an keramischen Schichten 41A bis 41D, 43A bis 43D und Elektrodenschichten 42A bis 42C, 44A bis 44C, beispielsweise einige hundert, aufweisen. Die Elektrodenschichten 42A, 42C des ersten aktiven Aktorteilkörpers 31 und die Elektrodenschicht 44B des zweiten aktiven Aktorteilkörpers 32 sind mit der Elektrodenanbindung 34 verbunden. Andererseits sind die Elektrodenschicht 42B des ersten aktiven Aktorteilkörpers 31 und die Elektrodenschichten 44A, 44C des zweiten aktiven Aktorteilkörpers 32 mit der weiteren Elektrodenanbindung 35 verbunden. Dadurch können die Elektrodenschichten 42A bis 42C, 44A bis 44C abwechselnd jeweils mit der momentanen Betätigungsspannung oder mit Masse verbunden werden.
  • Der Verbindungsteilkörper 33 weist keramische Schichten 45, 46 auf. Der Verbindungsteilkörper 33 ist zwischen dem ersten aktiven Aktorteilkörper 31 und dem zweiten aktiven Aktorteilkörper 32 angeordnet. Die keramische Schicht 45 des Verbindungsteilkörpers 33 ist dabei mit der keramischen Schicht 41D des ersten aktiven Aktorteilkörpers 31 durch Sintern verbunden. Ferner ist die keramische Schicht 46 des Verbindungsteilkörpers 33 durch Sintern mit der keramischen Schicht 43A des zweiten aktiven Aktorteilkörpers 32 verbunden. Außerdem sind auch die keramischen Schichten 45, 46 des Verbindungsteilkörpers 33 durch Sintern miteinander verbunden. Die keramischen Schichten 45, 46 des Verbindungsteilkörpers 33 können gemeinsam vorlaminiert sein. Ferner sind die mit den Elektrodenschichten 42A bis 42C bedruckten keramischen Schichten 41A bis 41D des ersten aktiven Aktorteilkörpers 31 vorlaminiert. Entsprechend sind auch die mit den Elektrodenschichten 44A bis 44C bedruckten keramischen Schichten 43A bis 43D des zweiten aktiven Aktorteilkörpers 32 gemeinsam vorlaminiert. Anschließend werden der erste aktive Aktorteilkörper 31, der Verbindungsteilkörper 33 und der zweite aktive Aktorteilkörper 32 gemeinsam nachlaminiert, um den Aktorkörper 30 im rohen Zustand zu erhalten. Durch nachfolgende Verarbeitungsschritte, insbesondere durch Sintern, wird dann der Aktorkörper 30 ausgebildet.
  • Zumindest eine der keramischen Schichten 45, 46 kann auch mit einer elektrisch leitenden Schicht bedruckt sein. Eine solche elektrisch leitende Schicht des Verbindungsteilkörpers 33 wird dann weder mit der Elektrodenanbindung 34 noch mit der weiteren Elektrodenanbindung 35 elektrisch verbunden. Dadurch ist eine zuverlässige Verbindung der Aktorteilkörper 31, 32 mittels des Verbindungsteilkörpers 33 von hoher mechanischer Festigkeit ausgebildet.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere kann der Verbindungsteilkörper 33 auch nur eine der keramischen Schichten 45, 46 oder mehr als zwei keramische Schichten 45, 46 aufweisen.

Claims (12)

  1. Piezoelektrischer Aktor (2), insbesondere Aktor für Brennstoffeinspritzventile, mit einem Aktorkörper (30), wobei der Aktorkörper (30) zumindest einen ersten aktiven Aktorteilkörper (31) aufweist, der mehrere keramische Schichten (41A-41D) und mehrere zwischen den keramischen Schichten (41A-41D) angeordnete Elektrodenschichten (42A-42C) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktorkörper (30) zumindest einen zweiten aktiven Aktorteilkörper (32), der mehrere keramische Schichten (43A-43D) und mehrere zwischen den keramischen Schichten (43A-43D) angeordnete Elektrodenschichten (44A-44C) aufweist, und zumindest einen passiven Verbindungsteilkörper (33) aufweist, wobei der Verbindungsteilkörper (33) zwischen dem ersten aktiven Aktorteilkörper (31) und dem zweiten aktiven Aktorteilkörper (32) angeordnet ist, wobei der Verbindungsteilkörper (33) zumindest eine keramische Schicht (45, 46) aufweist und wobei der Verbindungsteilkörper (33) den ersten Aktorteilkörper (31) mit dem zweiten Aktorteilkörper (32) verbindet.
  2. Piezoelektrischer Aktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste aktive Aktorteilkörper (31) und der zweite aktive Aktorteilkörper (32) getrennt voneinander durch Vorlaminieren ausgebildet sind und dass der Aktorkörper (30) durch gemeinsames Nachlaminieren des ersten aktiven Aktorteilkörpers (31), des Verbindungsteilkörpers (33) und des zweiten aktiven Aktorteilkörpers (32) ausgebildet ist.
  3. Piezoelektrischer Aktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteilkörper (33) keine Elektrodenschicht aufweist.
  4. Piezoelektrischer Aktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Elektrodenanbindung (34) vorgesehen ist, dass die Elektrodenanbindung (34) mit einem Teil der Elektrodenschichten (42A-42C) des ersten Aktorteilkörpers (31) und mit einem Teil der Elektrodenschichten (44A-44C) des zweiten Aktorteilkörpers (32) elektrisch verbunden ist.
  5. Piezoelektrischer Aktor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteilkörper (33) zumindest eine elektrisch leitende Schicht aufweist und dass die elektrisch leitende Schicht weder mit der Elektrodenanbindung (34) noch mit einer weiteren Elektrodenanbindung (35) elektrisch verbunden ist.
  6. Piezoelektrischer Aktor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteilkörper (33) zumindest zwei keramische Schichten (45, 46) aufweist.
  7. Piezoelektrischer Aktor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteilkörper (33) durch Vorlaminieren ausgebildet ist.
  8. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere Injektor für Brennstoffeinspritzanlagen von luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschinen, mit einem piezoelektrischen Aktor (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und einem von dem Aktor (2) betätigbaren Ventilschließkörper (12), der mit einer Ventilsitzfläche (11) zu einem Dichtsitz zusammenwirkt.
  9. Verfahren zur Herstellung eines piezoelektrischen Aktors (2) mit einem Aktorkörper (30), wobei das Verfahren folgende Verfahrensschritte umfasst: – Vorlaminieren eines ersten Aktorteilkörpers (31), der rohe keramische Schichten und zwischen den rohen keramischen Schichten vorgesehene Elektrodenschichten aufweist; – Vorlaminieren eines zweiten Aktorteilkörpers (32), der rohe keramische Schichten und zwischen den rohen keramischen Schichten vorgesehene Elektrodenschichten aufweist; – Aufeinanderschichten des ersten Aktorteilkörpers (31), eines Verbindungsteilkörpers (33) und des zweiten Aktorteilkörpers (32), wobei der Verbindungsteilkörper (33) zwischen dem ersten Aktorteilkörper (31) und dem zweiten Aktorteilkörper (32) angeordnet wird und zumindest eine rohe keramische Schicht (45, 46) aufweist; und – Nachlaminieren des ersten Aktorteilkörpers (31), des Verbindungsteilkörpers (33) und des zweiten Aktorteilkörpers (32), die aufeinander geschichtet sind, zum Ausbilden des Aktorkörpers (30).
  10. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch den Verfahrensschritt: – Sintern des durch Nachlaminieren ausgebildeten Aktorkörpers (30).
  11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aktorteilkörper (31) und der zweite Aktorteilkörper (32) getrennt voneinander aus einem vorlaminierten Schichtaufbau herausgetrennt werden.
  12. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aktorteilkörper (31) Teil eines ersten Schichtaufbaus ist, dass der zweite Aktorteilkörper (32) Teil eines zweiten Schichtaufbaus ist und dass der Verbindungsteilkörper (33) Teil zumindest einer rohen keramischen Schicht ist, wobei der erste vorlaminierte Schichtaufbau, der zweite vorlaminierte Schichtaufbau und die rohe keramische Schicht zu einem Block aufeinander geschichtet und im Block nachlaminiert werden und wobei der piezoelektrische Aktorkörper (30) aus dem nachlaminierten Block herausgetrennt wird.
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