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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Spleißen
von Etikettenbändern
der in den Oberbegriffen der Ansprüche 1, 3 bzw. 17, 19 beschriebenen
Art.
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Ein
immer wieder kehrendes Problem bei Etikettiermaschinen ist die Tatsache,
dass aufgebrauchte Etikettenbänder
möglichst
ohne Änderung
der Produktionsgeschwindigkeit bzw. von Produktionsparametern mit
einem neuen Etikettenband verbunden werden müssen. Es sind eine Vielzahl
von Vorrichtungen dieser Art bekannt. So zeigt beispielsweise die
DE-OS 195 29 866 , die bei
der Formulierung der Oberbegriffe berücksichtigt wurde, eine Spleißvorrichtung
mit einer Vielzahl von einander gegenüberliegenden Rollen. Insbesondere
enthält
die Spleißeinrichtung
eine Ambossrolle und eine Andrückrolle, die
sich direkt an der Spleißstelle
befinden. Ambossrolle und Andrückrolle
liegen sich beidseitig des Etikettenbandes gegenüber, so dass das Etikettenband zwischen
den beiden Rollen hindurchläuft.
Die Andrückrolle
ist in Richtung auf die Ambossrolle bewegbar und kann kurzzeitig
einen höheren
Druck auf das dazwischenliegende Etikettenband ausüben. Nach diesen
beiden Rollen sind bevorzugt zwei Paare von Nachrückrollen
vorgesehen, von denen eine in jedem Paar federnd gelagert ist. Auch
hier läuft
das Etikettenband zwischen den Rollen jedes Paares hindurch. Dabei übt die federnde
Nachdrückrolle
ständig
eine je nach Bedarf entsprechend der Dicke des Etikettenbandes regulierbare
Anpresskraft auf die gegenüberstehende,
feststehende Nachdrückrolle
des gleichen Paares aus.
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Jedes
in dieser Spleißeinrichtung
zu verwendende Etikettenband muss an seinem nachlaufenden Ende mit
einer speziellen Klebstoffschicht und einem Signalgeber ausgerüstet sein,
der den Spleißvorgang
steuert; es sind somit nur spezielle Etikettenbänder zu verwenden. Der Förderweg
vor der Spleißvorrichtung
enthält
zwei zweige, die abwechselnd zum Fördern des vorlaufenden und
nachlaufenden Etikettenbandes verwendet werden. Im jeweils gerade
nicht aktiven Zweig des Förderweges
wird ein Etikettenband in Bereitschaft gehalten, so dass es unverzüglich und
ohne Produktionsunterbrechung an das nachlaufende Ende des vorlaufenden,
alten Etikettenbandes angebracht werden kann. vom neuen Etikettenband
wird manuell mindestens ein Etikett entfernt und der so vorbereitete
Anfang in die Spleißvorrichtung,
an die Andrückrolle
anlegend, eingesetzt. wird jetzt über den Signalgeber am nachlaufenden
Ende des alten Etikettenbandes das herannahende Ende des alten Etikettenbandes
signalisiert, so wird der etikettenfreie Anfang des neuen Etikettenbandes
in Richtung auf den Klebstoff am Ende des alten Etikettenbandes
gedrückt,
sobald sich dieser im Spalt zwischen der Ambossrolle und der Andrückrolle
befindet. Anschließend
durchläuft
die Spleißstelle die
Nachdrückrollen,
wobei ein weiterer Druck auf die Spleißstelle mit den überlappend
verspleißten
Bandbereichen ausgeübt
wird. Dabei ist jedoch nicht zu vermeiden, dass dieser Druck auch
auf die Etiketten ausgeübt
wird, was das nachfolgende Ablösen
der Etiketten erschweren könnte.
Darüber
hinaus erfordert die bekannte Vorrichtung eine sehr große Sorgfalt
von der Bedienperson beim Vorbereiten und Einlegen des nachlaufenden,
neuen Etikettenbandes. Es muss auf jeden Fall sichergestellt werden,
dass der etikettenfreie Anfang so positioniert wird, dass sich der
gesamte Klebstoffbereich nach dem Spleißen auf dem Trägerband
des nachlaufenden Etikettenbandes befindet und nicht etwa über die
Anfangskante vorsteht oder auf einem Etikett liegt. Andererseits
darf jedoch der Abstand zwischen dem letzten Etikett vor der Spleißstelle
und dem ersten Etikett nach der Spleißstelle nicht allzu groß werden.
Weiterhin erschwerend kommt hinzu, dass sich der etikettenfreie
Anfang zusammen mit der Andrückrolle
in Richtung auf die Ambossrolle bewegen muss, so dass eine Bedienperson
auch den Zeitbedarf für
diese Bewegung und den dafür
erforderlichen längeren Weg
einrechnen muss, was manuell kaum zu schaffen ist.
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Der
Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und
ein Verfahren zum Spleißen
von Etikettenbändern
bereitzustellen, mit dem die Etikettenbänder ohne einen hohen, Erfahrung
voraussetzenden, manuellen Aufwand exakt und mit hoher Geschwindigkeit
gespleißt
werden können.
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Die
Aufgabe wird durch die Vorrichtungen gemäß Anspruch 1 oder 3 und das
Verfahren gemäß Anspruch
17 oder 19 gelöst.
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Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird
eine definierte Endkante und/oder ein definierter Spleißbereich
während
des Förderns
des vorlaufenden Etikettenbands am vorlaufenden Etikettenband erzeugt,
deren Position genau festgestellt und verfolgt werden kann. Damit
entfällt
die Notwendigkeit, ein Etikettenband exakt im Förderweg positionieren zu müssen.
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Durch
die im Förderweg
vor der Spleißstation
angeordnete Trenneinrichtung kann ohne Handarbeit eine exakte definierte
Endkante des vorlaufenden Etikettenbandes erzeugt werden, deren
Abstand zur Spleißstation
bekannt ist. Darüber
hinaus können die
meist unbrauchbaren letzten Etiketten eines Etikettenbandes abgetrennt
werden, ohne dass es dazu zusätzlichen
manuellen Aufwands bedarf.
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Durch
die im Förderweg
vor der Spleißstation
angeordnete Etikett-Entfernungseinrichtung kann an einer definierten
Stelle am vorlaufenden Etikettenband ohne Handarbeit ein etikettenfreier
Spleißbereich
erzeugt werden.
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Das
Schneiden der Endkante und/oder das Entfernen des Etiketts zum Ausbilden
des Spleißbereichs
erfolgt durch eine der üblichen
Umlenkkanten, wobei dieser Umlenkkante erfindungsgemäß eine Führungsausnehmung
zugeordnet ist, in die das Etikettenband eingedrückt werden kann, sobald das Band
getrennt und/oder ein Etikett abgelöst werden muss. Dadurch kann
die Umlenkkante auf konstruktiv einfache weise beim Fördern außer Wirkung
gesetzt werden, kann jedoch sofort aktiviert werden, sobald sie
benötigt
wird.
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Benutzen
sowohl die Trenneinrichtung als auch die Etikett-Entfernungseinrichtung die gleiche Umlenkkante,
so vereinfacht sich die Steuerung, da die gegenseitige Beziehung
der Einrichtungen zueinander und zur Umlenkkante feststeht.
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Die
Verwendung einer an einem Schwenkhebel gelagerten Andrückrolle
zum Eindrücken
des Etikettenbandes in die Führungsausnehmung
stellt eine konstruktiv einfache und die Fördergeschwindigkeit möglichst
wenig beeinflussende Möglichkeit dar.
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Eine
an der Etiketten-Entfernungseinrichtung vorgesehene Aufnahmefläche für das entfernte Etikett
stellt eine Möglichkeit
dar, das abgelöste
Etikett auf einem definierten Weg zu entfernen, ohne dass die Gefahr
besteht, dass das Etikett an unerwünschten Stellen haftet.
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Zweckmäßigerweise
ist die Aufnahmefläche mit
dem Schwenkhebel derart verbunden, dass beide gemeinsam in ihre
Wirkposition gebracht und aus dieser Wirkposition herausgeschwenkt
werden können.
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Von
besonderem Vorteil ist es, wenn die Spleißstation an das Etikettenband
andruckbare Spleißbacken
enthält,
die entlang eines vorbestimmten Bereichs des Förderwegs bewegbar sind. Auf diese
weise wird sichergestellt, dass der zum Verfestigen der Spleißverbindung
aufgebrachte Druck kontinuierlich und über die gesamte Spleißstelle
gleichmäßig aufgebracht
werden kann, ohne dass in irgendeiner Weise Etiketten angedrückt werden.
Eine besonders einfache Möglichkeit,
die Spleißbacken
zu bewegen, ist das Mitschleppen durch die Bewegung des Etikettenbandes.
Zu diesem Zweck sind die Spleißbacken
entlang einer Führung
verschiebbar.
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Um
das Einlegen des nachlaufenden, neuen Etikettenbandes zu vereinfachen,
enthält
die Spleißstation
eine Ansaughalterung dafür.
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Die
Aufteilung des Förderwegs
vor der Spleißstation
in zwei gleichberechtigte zweige, von denen jeder Zweig mit wenigstens
jeweils mit einer Etikett-Entfernungseinrichtung versehen ist, jedoch auch
jeweils eine Trenneinrichtung enthalten kann, vereinfacht die Bedienung
der Vorrichtung und verringert die Art und die Anzahl der Bewegungen,
die von den Etikettenbändern
auszuführen
sind.
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Die
Steuerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist besonders einfach, und erfordert im Prinzip nur einen Sensor,
der eine Position eines Etiketts im Förderweg, bevorzugt nach der
Spleißstation, feststellt.
Ist diese Position bekannt, so kann aus dem bekannten Abstand des
Sensors zur Trenneinrichtung und/oder zur Etiketten-Entfernungseinrichtung und
aus den bekannten Abmessungen des Etikettenbandes, d.h. insbesondere
der Abmessung der Etiketten in Förderrichtung
sowie des Abstands zwischen den Etiketten auf dem Etikettenband,
genau bestimmt werden, wann geschnitten werden kann und wo geschnitten
wurde bzw. wann sich ein Etikett in einer Position befindet, an
der es vom Etikettenband entfernt werden kann. Mit diesem Sensor
kann weiterhin bestimmt werden, wie groß die durch die Spleißstelle
bedingte Lücke
zwischen dem unmittelbar vor der Spleißstelle und dem unmittelbar
nach der Spleißstelle
angeordneten Etikett ist, was gegebenenfalls zur Steuerung nachfolgender
Etikettiermaschinen oder dgl. verwendet werden kann.
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Es
kann weiterhin ein zweiter Sensor im weitesten Sinne vorgesehen
sein, durch den feststellbar ist, wann das vorlaufende Etikettenband
aufgebraucht sein wird.
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Zum
Ausbilden einer definierten Referenzkante an der Spleißstelle
sollte auch das nachlaufende Etikettenband geschnitten werden. Da
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und dem erfindungsgemäßen Verfahren
der Anfang des nachlaufenden Etikettenbandes nicht etikettenfrei
sein muss, so kann dieses in dem üblicherweise sehr engen Zwischenraum
zwischen zwei Etiketten geschehen, so dass die dabei entstehende
Anfangskante in weitgehend optimaler Registerausrichtung zu den
Etiketten steht. Auch auf diese Weise wird eine zu große Lücke zwischen
den Etiketten vor und hinter der Spleißstelle vermieden.
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Ein
Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
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1 eine
schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung während des
normalen Förderbetriebs,
und
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2 die
Draufsicht auf die Vorrichtung nach 1, kurz
vor dem Spleißen.
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Aus
den 1 und 2 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum
Spleißen
von Etikettenbändern 2 und 3 vorgesehen.
Die Etikettenbänder 2,3 sind
von üblicher
Art und enthalten jeweils ein Trägerband 4,
auf dessen einer Seite bevorzugt selbstklebende Etiketten 5 gleicher
Größe und mit gleichmäßigen Abständen aufgebracht
sind, die in einer Etikettiermaschine vom Trägerband 4 lösbar sind.
Die Etikettenbänder 2, 3 sind
identisch in ihrer Ausgestaltung. Weiterhin sind zur Vereinfachung
der Darstellung Etiketten 5 nur auf einen Teil des Etikettenbandes 2 gezeichnet,
obwohl beide Etikettenbänder 2, 3 mit
den Etiketten 5 versehen sind.
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Die
Größe der Etiketten 5 und
ihr Abstand auf dem Trägerband 4 beider
Etikettenbänder 2, 3 sind
bekannt und können
einer nicht gezeichneten Steuerung vorgegeben werden.
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Beide
Etikettenbänder 2, 3 werden
von einem Vorrat, beispielsweise einer Vorratsrolle auf einem nicht
gezeigten, üblichen
Drehteller oder dgl. abgezogen und mit Hilfe einer Fördereinrichtung 6,
die im dargestellten Ausführungsbeispiel
eine angetriebene Bandlauf rolle ist, in einer Förderrichtung A durch die Vorrichtung 1 gefördert.
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Die
Vorrichtung 1 enthält
eine Spleißstation 7,
in der an ein in Förderrichtung
A vorlaufendes Etikettenband, in diesem Falle das Etikettenband 2, wenn
dieses zu Ende geht, ein zweites, neues, nachlaufendes Etikettenband,
in diesem Falle das Etikettenband 3, angefügt wird,
so dass die Vorrichtung 1 ein kontinuierlicher Zug von
Etiketten verlässt.
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Die
Spleißstation 7 ist
für ein
Spleißen
der Etikettenbänder 2, 3 während ihrer
Förderbewegung in
Richtung A ausgelegt. Zu diesem Zweck enthält die Spleißstation
einen ersten Spleißbacken 8a und einen
zweiten Spleißbacken 8b.
Die Spleißbacken 8a, 8b liegen
sich beidseitig des Etikettenbandes gegenüber, wobei im dargestellten
Ausführungsbeispiel der
Spleißbacken 8a der
Etikettenseite des Trägers 4 und
der Spleißbacken 8b der
Rückseite
des Trägers 4 zugewandt
ist. Die Spleißbacken 8a, 8b liegen
sich normalerweise in einem Abstand a gegenüber, der ein ungehindertes
Durchlaufen eines vollständigen Etikettenbandes
und einer Verdickung, wie sie durch eine nachfolgend noch erläuterte Spleißstelle
verursacht wird, gestattet. Die Spleißbacken 8a, 8b sind jedoch
in Richtung des Doppelpfeiles B aufeinander zu und voneinander weg
bewegbar, so dass der Abstand a verringert wird und die Spleißbacken 8a, 8b auf
das sich dazwischen befindende Etikettenband einen Druck ausüben können.
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Die
Spleißbacken 8a, 8b sind
weiterhin entlang der Doppelpfeile C parallel zur Förderrichtung
A bewegbar, so dass sie sich zusammen mit dem Etikettenband und
mit gleicher Geschwindigkeit bewegen können.
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Die
Spleißbacken 8a, 8b sind
in ihrer Bewegung entlang der Doppelpfeile C durch eine Führung 9a, 9b geführt, die
im vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Kugelumlaufführung
ist. Insbesondere enthält
die Führung 9a, 9b jeweils
eine Führungsstange, der
definierte vordere und rückwärtige Endanschläge 10 zugeordnet
sind, so dass die Spleißbacken 8a, 8b zwischen
den Endanschlägen 10 kugelgelagert
verschiebbar sind.
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Die
Andrückbewegung
B der Spleißbacken 8a, 8b wird
durch geeignete Mittel, beispielsweise pneumatisch bewirkt. Die
Bewegung entlang des Doppelpfeiles C wird durch das sich in Förderrichtung A
bewegende Etikettenband bewirkt, wobei die Spleißbacken 8a, 8b symmetrisch
zueinander und von beiden Seiten mit einer Kraft gegen das Etikettenband
gedrückt
werden, die ausreicht, dass die Spleißbacken 8a, 8b durch
das Etikettenband mitgeschleppt werden.
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Jeder
der Spleißbacken 8a, 8b ist
jeweils mit einer Halterung 12 versehen, mit der ein nachlaufendes
Etikettenband 3 in Bereitschaftsstellung gehalten werden
kann. Zum überlappenden
Spleißen
mit Hilfe eines doppelseitig klebenden Klebebandes 11 wird dieses
in geeigneter Weise vorbereitet und im definierten Abstand zu einer
definierten Anfangskante des nachlaufenden Etikettenbandes 3 an
der den Etiketten 5 abgewandten Rückseite des Trägers 4 befestigt.
Dann wird das nachlaufende Etikettenband 3 in die Spleißstation 7 eingelegt
und mit der Etikettenseite an der Halterung 12 am zugeordneten
Spleißbacken 8a, 8b befestigt.
Die Halterung ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Vakuumleiste
ausgebildet. In dieser Stellung verbleibt das nachlaufende Etikettenband 3 in
Bereitschaftsposition, bis ein Spleißvorgang erforderlich ist.
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In
Förderrichtung
vor der Spleißstation 7 laufen
ein erster Zweig W1 und ein zweiter Zweig W2 zu einem gemeinsamen
Förderweg
W3 zusammen. Im gemeinsamen Förderweg
W3 liegt die Spleißstation 7.
In den Förderwegen
W1 und W2 sind jeweils eine Etiketten-Entfernungseinrichtung 13a bzw. 13b vorgesehen,
die zweckmäßigerweise
identisch ausgebildet sind, so dass nachfolgend nur die in den 1 und 2 aktive Etiketten-Entfernungseinrichtung 13a beschrieben
wird. Die Etiketten-Entfernungseinrichtung 13a enthält eine
Umlenkkante 14 für
ein scharfes Umlenken der Förderrichtung
des Etikettenbandes. Die Umlenkkante 14 begrenzt eine Führungsausnehmung 15,
die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
teilkreis- bevorzugt halbkreisförmig
zur Aufnahme einer Andrückrolle 16 ausgebildet
ist. Die Umlenkkante 14 befindet sich dabei näher am Etikettenband
als die Führungsausnehmung 15 und
weist entgegen Förderrichtung
A. Die Umlenkkante 14 und die Führungsausnehmung 15 befinden
sich an einer fixen, bekannten Stelle im Förderweg W1, W2 und an der den
Etiketten 5 abgewandten Rückseite des Trägers 4.
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Die
Andrückrolle 16 ist
an einem Schwenkhebel 17 drehbar gelagert und befindet
sich an der Etikettenseite des Trägers 4. Der Schwenkhebel 17 kann
in Richtung des Pfeiles D so bewegt werden, dass die Andruckrolle 16 gegen
die Etikettenseite des Etikettenbandes 2 und, das Etikettenband
mitnehmend, in die Führungsausnehmung 15 gedrückt werden
kann, wie dies in 2 dargestellt ist. Wird jetzt
die Förderung
des Etikettenbandes 2 in Richtung A fortgeführt, so
lösen sich
Etiketten 5 beim Übergang über die
Umlenkkante 14 vom Träger 4 ab, wie
dies in 2 dargestellt ist.
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Für eine geregelte
Entsorgung der abgelösten
Etiketten 5 ist gleichzeitig mit dem Schwenkhebel 17 eine
Aufnahmefläche 18 in
eine Stellung verschwenkbar, an der die abgelösten Etiketten auf die Aufnahmefläche 18 auflaufen
und dann durch die Aufnahmefläche 18 entfernt
werden können.
Die Aufnahmefläche 18 ist
bevorzugt an einer Platte vorgesehen, die über ein geeignetes Hebelwerk
am Schwenkhebel 17 angelenkt ist, das sicherstellt, dass die
Aufnahmefläche 18 beim
Verschwenken des Schwenkhebels 17 in die gewünschte Aufnahmeposition
mitgenommen wird.
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Jedem
der beiden Zweige W1, W2 des Förderwegs
W ist weiterhin eine Trenneinrichtung 19a bzw. 19b zugeordnet.
Die Trenneinrichtungen 19a und 19b sind wiederum
identisch ausgebildet, so dass nachfolgend nur die Trenneinrichtung 19a des Förderweg-Zweiges
W1 beschrieben wird.
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Die
Trenneinrichtung 19a bildet mit der Etiketten-Entfernungseinrichtung 13a eine
gemeinsame Einheit. Die Trenneinrichtung 19a enthält ein Messer 20,
das an einem Messerblock 21 angeordnet ist und in Richtung
des Doppelpfeiles E bewegt werden kann. Bevorzugt erfolgt die Bewegung
des Messerblocks 21 und somit des Messers 20 pneumatisch.
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Das
Messer 20 ist so angeordnet, dass es ein Etikettenband
unmittelbar an der Umlenkkante 14 schneidet. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel
ist das Messer an der der Führungsausnehmung 15 abgewandten
und somit dem Etikettenband zugewandten Seite der Umlenkkante 14 angeordnet
und liegt bei seiner Bewegung entlang des Pfeiles E an der Umlenkkante 14 an
und wird durch sie geführt.
Das Messer 20 ist so bewegbar, dass es normalerweise in Förderrichtung
A hinter die Umlenkkante 14 zurückgezogen ist und nur zum Schneiden über die
Umlenkkante 14 vorstehend bewegt wird.
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Die
Vorrichtung 1 enthält
eine nicht gezeichnete Steuereinrichtung, die mit einem ersten Sensor 22 verbunden
ist. Der erste Sensor 22 kann jede geeignete Einrichtung
sein, mit der die Position eines Etiketts 5 auf dem Träger 4 feststellbar
ist. Der Sensor 22 ist an einer definierten Position im
Förderweg angeordnet,
bevorzugt im Förderweg
W3 und in Förderrichtung
A hinter der Spleißstation 7.
Der Sensor 22 kann beispielsweise eine Einrichtung enthalten, mit
der eine Kante eines Etiketts 5 feststellbar ist, die quer
zur Förderrichtung
A verläuft.
Der Steuerung können
weiterhin die Parameter des Etikettenbandes und der Vorrichtung,
also beispielsweise die Größe der Etiketten 5,
ihr Abstand auf dem Träger 4,
die Geschwindigkeit usw. eingegeben werden. Weiterhin ist der Steuereinrichtung
die Lage des Sensors 22, die Lage der Spleißstation 7,
insbesondere der Spleißbacken 8a, 8b bekannt,
wenn sie sich an den in Förderrichtung
A vom Etikettenband zuerst passierten Anschlag 10 befinden.
weiterhin kennt die Fördereinrichtung
die Lage der Umlenkkante 14 und die Stelle, an der geschnitten
wird, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
mit der Lage der Umlenkkante 14 zusammenfällt. Die
Lagen der einzelnen Bauteile können
durch absolute Positionsbestimmungen oder durch Bestimmung der Abstände untereinander
festgelegt werden.
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Es
ist weiterhin ein zweiter Sensor 23 vorgesehen, mit dem
beispielsweise das herannahende Ende eines gerade in Gebrauch befindenden
Etikettenbandes festgestellt werden kann. Der Sensor 23 informiert
demzufolge die Steuereinrichtung, dass bald ein Spleißvorgang
beginnen muss. Auch aktiviert der Sensor 23 den ersten
Sensor 22.
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Die
Steuereinrichtung kann weiterhin so ausgebildet sein, dass sie in
den Betrieb einer nachfolgenden Etikettiermaschine oder dgl. eingreifen
kann, um beispielsweise beim Spleißen entstandene, größere Lücken auszugleichen.
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In
den Fig. ist die Vorrichtung 1 in einem Zustand dargestellt,
in dem das erste Etikettenband 2 über die Förderwege W1 und W3 einer nicht
gezeigten Etikettiereinrichtung zugeführt und dort zum Etikettieren
von Gefäßen verwendet
wird. In diesem Zustand haben die Spleißbacken 8a, 8b einen
ausreichenden Abstand a voneinander, um die Förderbewegung nicht zu stören. Weiterhin ist
die Andrückrolle 16 der
Trenneinrichtung 19a und der Etiketten-Entferneinrichtung 13a aus
dem Förderweg
W1 zurückgeschwenkt,
so dass sie das Etikettenband 2 nicht berührt. Das
Messer 20 wurde hinter die Umlenkkante 14 zurückgezogen.
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Ein
zweites Etikettenband, das Etikettenband 3, befindet sich
in Bereitschaftsposition. Das Etikettenband 3 wurde bereits
mit einer definierten Anfangskante versehen, bevorzugt durch einen Schnitt
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Etiketten 5. Auf der
den Etiketten 5 abgewandten Rückseite des Trägerbandes 4,
in einem vorbestimmten, geringen Abstand zur definierten Anfangskante,
wurde bereits der doppelseitige Klebestreifen 11 oder irgendein
anderes Klebemittel aufgebracht und ein gegebenenfalls vorhandenes
Abdeckpapier entfernt. Dann wurde der mit dem Klebestreifen 11 versehene Anfang
in die Spleißstation 7 eingesetzt,
und zwar so, dass das Etikett 5 dem zugeordneten Spleißbacken 8a zugewandt
ist. Die Halterung, beispielsweise die Vakuumleiste 12,
wurde aktiviert, so dass der Anfang des Etikettenbandes 3 an
definierter Stelle fixiert ist. Das Etikettenband 3 wird
straff über
den Förderweg W2
geführt.
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Stellt
nun der Sensor 23 das herannahende Ende des Etikettenbandes 2 fest,
so wird ein Signal erzeugt. Der Sensor 22 wird aktiviert
und sucht eine markante Stelle auf dem Etikettenband 2,
beispielsweise eine Kante eines Etiketts. Ist diese gefunden, so
wird aus den bekannten Parametern des Etikettenbandes 2 und
der Vorrichtung 1 der Zeitpunkt ermittelt, bei dem sich
ein Etikett in einer zum Ablösen günstigen
Position bezüglich
der Umlenkkante 14 der Etikett-Entfernungseinrichtung 13a befindet.
Dann wird der Schwenkhebel 17 mit der Andrückrolle 16 unter
Mitnahme des Etikettenbandes 2 in die Aufnahmevertiefung
eingeschwenkt, wie dies in 2 dargestellt
ist. Gleichzeitig wird die Aufnahmefläche 18 in Aufnahmeposition
gebracht. Das Etikettenband 2 läuft nunmehr zwischen der Andrückrolle 16 und
der Ausnehmung 15 hindurch und erfährt an der Umlenkkante 14 einen
abrupten Richtungswechsel, durch den Etiketten abgelöst werden
können.
Das Einschwenken wird solange gehalten, bis wenigstens ein Teil
von einem Etikett 5 abgelöst wurde. Ist dies geschehen,
so wird der Messerblock 21 aktiviert und schneidet den
Träger 4 hinter
der Stelle, an der das Etikett bzw. der Etikettenteil abgelöst wurde,
durch. Dabei bleibt die Andrückrolle 16 eingeschwenkt,
so dass ein glatter, sauberer Schnitt gewährleistet ist. Auf diese weise
wird am Etikettenband 2 ein etikettenfreier Spleißbereich 24 gebildet,
der durch eine definierte Schnittkante 24a begrenzt ist.
Der Spleißbereich 24 mit
der Randkante 24a tritt nun in die Spleißstation 7 ein.
Der Zeitpunkt, wann dies geschieht und wann sich der Spleißbereich 24 in
der korrekten Spleißposition
befindet, wird von der Steuerung über die Parameter des Etikettenbandes
und der Vorrichtung festgestellt.
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Befindet
sich der Spleißbereich 24 in
der Spleißstation 7 und
zwar so, dass die Randkante 24a in Förderrichtung A noch hinter
dem Klebestreifen 11 liegt, werden die Spleißbacken 8a, 8b in
Richtung des Pfeiles B aufeinander zu, wobei beide Spleißbacken 8a, 8b bewegt
werden, bis der Abstand a eliminiert ist. Die Spleißbacken 8a, 8b drücken somit
den Spleißbereich 24 und
den Klebestreifen 11 aufeinander. Die Anpresskraft der
Spleißbacken 8a, 8b wird so
bemessen, dass einerseits eine gute Verbindung zwischen den Etikettenbändern 2 und 3 erzielt
wird und andererseits ausreichend Reibung erzeugt wird, dass das
sich in Förderrichtung
A bewegende Etikettenband beide Spleißbacken 8a, 8b in
Richtung des Pfeiles C mitnimmt. Beim oder kurz vor dem Erreichen
des in 2 oberen Anschlags 10 fahren die Spleißbacken 8a, 8b wieder
auseinander, und geben die Spleißstelle frei.
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Durch
den Sensor 22 kann anschließend die Lücke festgestellt werden, die
durch die Spleißstelle verursacht
wurde, d.h. es kann festgestellt werden, ob der Abstand zwischen
dem letzten Etikett vor der Spleißstelle und dem ersten Etikett
nach der Spleißstelle
größer als
normal ist. Ist dies der Fall, so kann die vorrichtungsinterne Ausgleichsmöglichkeit
der Etikettiermaschine ausgenutzt oder die entsprechenden Geschwindigkeiten
angepasst werden, so dass ein fortlaufendes Etikettieren ohne Stillstandszeit
erreicht werden kann.
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Das
Etikettenband 3 wird nun als vorlaufendes Etikettenband
der Produktion zugeführt.
Derweilen kann über
den Förderweg
W1 ein weiteres Etikettenband in Bereitschaftsstellung gebracht
werden. Da dabei das Klebeband 11 auf die Etikettenseite
des Trägers 4 aufgebracht
werden muss, wird manuell wenigstens ein Etikett abgezogen und eine
Anfangskante zum Ausbilden eines Spleißbereichs im Abstand zum nächsten Etikett
geschnitten.
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Meldet
nun der Sensor 23b das Herannahen des Endes des Etikettenbandes 3 auf
dem Förderzweig
W2, so wird in bereits beschriebener Weise der Sensor 22 aktiviert
und die Andrückrolle 16 in
die Führungsausnehmung
der Entfernungs- und
Trenneinrichtung 13b, 19b eingeschwenkt, sobald
sich eine Lücke
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Etiketten 5 auf dem
Etikettenband 3 an der Umlenkkante 14 befindet.
Gleichzeitig wird das Messer 20 der Trenneinrichtung 19b aktiviert
und schneidet das Etikettenband 3 zum Ausbilden einer definierten
Endkante zwischen zwei Etiketten 5 durch. Wird errechnet,
dass sich die Endkante dem Spleißbereich im Bereich der Spleißstation 7 nähert, so
werden die Spleißbacken 8a, 8b zum
Andrücken
gegeneinander gefahren, wie dies bereits vorstehend beschrieben wurde.
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Ein
spezielles Verfahren zum Spleißen
wird nachfolgend anhand einer Praxisanweisung beschrieben:
- 1. Etikettenrolle auf den Folienteller des
Spenders legen
- 2. Bandanfang der Etikettenrolle auf dem Schneidetisch in der
Lücke zwischen
1. und 2. Etikett durchschneiden
- 3. Spezialklebeband 11 auf Länge schneiden (ca. 2 mm kürzer als
Etikettenbandbreite)
- 4. Klebstreifen 11 in ca. 1 – 2 mm Abstand von der Schnittkante
auf der Rückseite
des Etikettenbandes 3 aufkleben
- 5. In Laufrichtung des Etiketts 5 gesehen die linke Seite
der Verklebeeinheit öffnen
- 6. Deckschicht des Klebebandes 11 abziehen und entsorgen
- 7. Den so vorbereiteten Bandanfang positionsgenau an der Vakuumsaugleiste 12 anbringen
- 8. Verklebung wieder schließen
und verriegeln
- 9. Etikettenrolle solange zurückdrehen bis das Etikettenband
schlaufenfrei gespannt ist
- 10. Wahlschalter auf "Rolle
vorbereitet" stellen und
quittieren
Neue Etikettenrolle ist nun in Wartestellung bis
die "Produktionsrolle" aufgebracht ist.
- 11. Sensor 23 erkennt absolutes Bandende
- 12. Sensor 22 bekommt ein Signal vom Sensor 23
- 13. Sensor 22 ist aktiviert und wartet auf die nächste "Flanke" (verursacht durch
das vorbeilaufende Etikett 5)
- 14. Ein parametrierter Wert, der etikettenabhängig ist,
sorgt dafür,
dass der Etikettenanfang (des Etiketts 5, das sich gerade
an der Spendekante 14 befindet) sicher (3 – 5 mm)
die Spendekante 14 passiert hat
- 15. Ist dieser Wert erreicht, wird der Schwenkhebel 17 aktiv
- 16. Die drehend gelagerte Rolle 16 drückt das
Etikettenband 5 in die Ausnehmung
- 17. Die Rückseite
des Trägerbandes 4 wird
mit der Rolle 16 gegen die Ausnehmung 15 gedrückt
- 18. Somit wird eine Spannung im Trägerband 4 erzeugt
- 19. Das Etikett 5, dessen Anfang bereits die Spendenkante 14 passiert
hat, verbleibt noch auf dem Trägerband 4
- 20. Das nachfolgende Etikett 5 aber wird auf die miteinschwenkende
Platte 18 ganz oder teilweise abgespendet
- 21. Ist eine etikettenfreie Trägerbandlänge von ca. 40 mm (durch parametrierten
Wert) erreicht, wird der Schneidvorgang eingeleitet
- 22. Der Pneumatikzylinder 30 der Trenneinrichtung 19a fährt aus
und durchtrennt mit einem Messer 20 das Trägerband 4 direkt
an der Spendekante 14, wo die Spannung im Trägerband 4 am
größten ist
- 23. Das nun sauber geschnittene Bandende wird vom Bandantrieb
(Dunkermotor Spendeaggregat) positionsgenau zur Spleißstation
gefördert
- 24. Meldet der Dunkermotor über
die SPS "Verklebeposition
erreicht", werden
die beiden Spleißbacken 8a, 8b aktiviert
- 25. Die Backen 8a, 8b fahren gleichzeitig
aus und pressen das Bandende des "noch" Produktionsbandes
mit dem Anfang der "neuen" Etikettenrolle zusammen
- 26. Beide Spleißbacken 8a, 8b sind
in Bandrichtung A verschiebbar gelagert und werden durch das laufende
Etikettenband mitgeschleppt
- 27. Nach einer parametrierten Strecke fahren beide Backen 8a,8b wieder
ein, geben die Verklebestelle frei und werden durch Druckfedern
in ihre Ausgangsposition zurückgestellt
- 28. Die Produktion erfolgt nun von der "neuen" Etikettenrolle"
- 29. Die Bedienperson kann nun die in Laufrichtung des Etikettenbandes
gesehene rechte Seite der Verklebestation öffnen
- 30. Abgespendete Etiketten 5 und den abgeschnittenen
Etikettenbandrest sowie den Kern der verbrauchten Etikettenrolle
entfernen und entsorgen
- 31. Eine neue Etikettenrolle auf den frei gewordenen Folienteller
auflegen
- 32. Erstes Etikett 5 vom Trägerband 4 abziehen und
entsorgen
- 33. Trägerband 4 auf
Schneidetisch ca. 30 mm vor Beginn des nächsten Etiketts 5 sauber
und winkelgerecht abschneiden
- 34. Spezialklebeband 11 auf Länge schneiden (ca. 2 mm kürzer als
Etikettenbandbreite)
- 35. Klebeband 11 im Abstand von ca. 5 mm zum nächsten Etikett 5 anbringen
- 36. Deckschicht des Klebebandes 11 abziehen und entsorgen
- 37. Den so vorbereiteten Bandanfang positionsgenau an der Vakuumsaugleiste 12 anbringen
- 38. Verklebung wieder schließen und verriegeln
- 39. Etikettenrolle solange zurückdrehen bis das Etikettenband
schlaufenfrei gespannt ist
- 40. Wahlschalter auf "Rolle
vorbereitet" stellen und
quittieren
"Neue
Etikettenrolle" ist
nun in Wartestellung bis die "Produktionsrolle" aufgebraucht ist.
- 41. Sensor 23 erkennt absolutes Bandende
- 42. Sensor 22 bekommt ein Signal von Sensor 23
- 43. Sensor 22 ist aktiviert und wartet auf die nächste "Flanke" (verursacht durch
das vorbeilaufende Etikett)
- 44. Ein parametrierter Wert, der etikettenabhängig ist,
sorgt dafür,
dass eine Etikettenlücke
zum Messer 20 der Trenneinheit positioniert wird
- 45. Ist dieser Wert erreicht, wird die Trenneinheit aktiv
- 46. Der Zylinder 30 fährt aus, drückt zuerst mit einem gefederten
Element das Etikettenband 3 gegen einen Klotz und durchtrennt
anschließend
(in der gleichen Bewegung) das Trägerband in der Etikettenlücke
- 47. Das nun sauber geschnittene Bandende wird vom Bandantrieb 6 (Dunkermotor
Spendeaggregat) positionsgenau zur Spleißstation 7 gefördert
- 48. Meldet der Dunkermotor über
die SPS "Verklebeposition
erreicht", werden
die beiden Backen 8a, 8b aktiviert
- 49. Die Backen 8a, 8b fahren gleichzeitig
aus und pressen das Bandende des "noch" Produktionsbandes
mit dem Anfang der "neuen" Etikettenrolle zusammen
- 50. Beide Backen 8a,8b sind in Bandrichtung
A verschiebbar gelagert und werden durch das laufende Etikettenband
mitgeschleppt
- 51. Nach einer parametrierten Strecke fahren beide Backen 8a,8b wieder
ein, geben die Verklebestelle frei und werden durch Druckfedern
in ihre Ausgangsposition zurückgestellt
- 52. Die Produktion erfolgt nun von der "neuen" Etikettenrolle
- 53. Abgetrennten Etikettenbandrest entfernen und entsorgen
- 54. Mit dem Auflagen einer neuen Etikettenrolle wiederholt sich
der beschriebene Ablauf
-
In
Abwandlung des beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiels
kann die Spleißstation
auch mit angetriebenen mitlaufenden Klemmeinrichtungen, beispielsweise
einem Förderband
oder dgl., versehen sein. Statt der Backen können Rollen oder ähnliche
Elemente verwendet werden. Die im zweiten Förderzweig vorgesehene Etiketten-Entfernungseinrichtung
kann weggelassen werden, wenn auf andere Weise sichergestellt wird,
dass die Trenneinrichtung einen sauberen Schnitt an definierter Stelle
ausführen
kann.