[go: up one dir, main page]

DE102005033212B4 - Hochspannungssicherung - Google Patents

Hochspannungssicherung Download PDF

Info

Publication number
DE102005033212B4
DE102005033212B4 DE102005033212A DE102005033212A DE102005033212B4 DE 102005033212 B4 DE102005033212 B4 DE 102005033212B4 DE 102005033212 A DE102005033212 A DE 102005033212A DE 102005033212 A DE102005033212 A DE 102005033212A DE 102005033212 B4 DE102005033212 B4 DE 102005033212B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
insulating body
auxiliary
auxiliary cap
voltage fuse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE102005033212A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102005033212A1 (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siba Fuses GmbH
Original Assignee
Siba Fuses GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siba Fuses GmbH filed Critical Siba Fuses GmbH
Priority to DE102005033212A priority Critical patent/DE102005033212B4/de
Priority to DE502006001848T priority patent/DE502006001848D1/de
Priority to PCT/EP2006/005398 priority patent/WO2006131321A1/de
Priority to EP06754166A priority patent/EP1889276B1/de
Priority to AT06754166T priority patent/ATE411609T1/de
Priority to US11/916,476 priority patent/US20090021339A1/en
Publication of DE102005033212A1 publication Critical patent/DE102005033212A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102005033212B4 publication Critical patent/DE102005033212B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/0013Means for preventing damage, e.g. by ambient influences to the fuse
    • H01H85/0021Means for preventing damage, e.g. by ambient influences to the fuse water or dustproof devices
    • H01H85/003Means for preventing damage, e.g. by ambient influences to the fuse water or dustproof devices casings for the fusible element
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
    • H01H85/042General constructions or structure of high voltage fuses, i.e. above 1000 V

Landscapes

  • Fuses (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Abstract

Hochspannungssicherung (1), mit einem wenigstens einen Schmelzleiter aufweisenden rohrförmigen keramischen Isolierkörper (2), mit einer auf den Isolierkörper (2) aufgesetzten und die Mantelfläche des Isolierkörpers (2) zumindest teilweise im Stirnbereich des Isolierkörpers (2) überdeckenden inneren Hilfskappe (3) und mit einer auf die Hilfskappe (3) aufgesetzten, die Mantelfläche der Hilfskappe (3) zumindest teilweise überdeckenden äußeren Oberkappe (4), wobei der Isolierkörper (2) wenigstens eine Vertiefung aufweist, wobei die Hilfskappe (3) derart in die Vertiefung des Isolierkörpers (2) verformt ist, daß sich eine formschlüssige Verbindung mit dem Isolierkörper (2) in der Vertiefung ergibt, so daß es nicht zu einem Abheben der Hilfskappe (3) vom Isolierkörper (2) kommen kann, und wobei die Oberkappe (4) derart gegen die Hilfskappe (3) und/oder den Isolierkörper (2) in die selbe Vertiefung verformt ist, daß sich eine formschlüssige Verbindung zwischen der Oberkappe (4) und der Hilfskappe (3) und/oder dem Isolierkörper (2) ergibt, so daß es nicht zu einem Abheben der...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hochspannungssicherung, mit einem wenigstens einen Schmelzleiter aufweisenden rohrförmigen keramischen Isolierkörper, mit einer auf den Isolierkörper aufgesetzten und die Mantelfläche des Isolierkörpers zumindest teilweise im Stirnbereich des Isolierkörpers überdeckenden inneren Hilfskappe und mit einer auf die Hilfskappe aufgesetzten, die Mantelfläche der Hilfskappe zumindest teilweise überdeckenden äußeren Oberkappe, wobei der Isolierkörper wenigstens eine Vertiefung aufweist, wobei die Hilfskappe derart in die Vertiefung des Isolierkörpers verformt ist, daß sich eine formschlüssige Verbindung mit dem Isolierkörper in der Vertiefung ergibt, so daß es nicht zu einem Abheben der Hilfskappe vom Isolierkörper kommen kann, und wobei die Oberkappe derart gegen die Hilfskappe und/oder den Isolierkörper in die selbe Vertiefung verformt ist, daß sich eine formschlüssige Verbindung zwischen der Oberkappe und der Hilfskappe und/oder dem Isolierkörper ergibt, so daß es nicht zu einem Abheben der Oberkappe vom Isolierkörper und/oder der Hilfskappe kommen kann.
  • Eine Hochspannungssicherung der vorgenannten Art ist bereits aus der US 5 892 427 A bekannt. Die bekannte Hochspannungssicherung weist endseitig jeweils eine Hilfskappe und eine Oberkappe auf. Des weiteren weist die Hochspannungssicherung einen Isolierkörper mit einer endseitigen umlaufenden Ringnut auf. Zur Verbindung der Kappen mit dem Isolierkörper sind die Hilfskappe und die Oberkappe jeweils in die Ringnut eingebördelt. Nachteilig ist, daß die bekannte Hochspannungssicherung keine hinreichende Dichtigkeit bietet. Eine derartige Dichtigkeit ist jedoch insbesondere dann erforderlich, wenn derartige Sicherungen unter Öl montiert werden, so daß eine Öldichtigkeit erforderlich ist. Die bekannte Hochspannungssicherung ist zur Verwendung bei hohen Temperaturen unter Öl nicht geeignet.
  • Aus der US 4 150 353 geht eine Sicherung hervor, bei der ein Isolierkörper und endseitig jeweils eine Hilfskappe und eine Oberkappe vorgesehen sind. Bei einer Ausführungsform (8) ist die Hilfskappe endseitig auf den Isolierkörper aufgesetzt. An die Hilfskappe schließt sich eine Dichtung an. Über die Hilfskappe und die Dichtung ist die Oberkappe aufgeschoben. Die Ober kappe wiederum ist mit dem Isolierkörper verklebt. Eine Vertiefung im Isolierköper zur Befestigung und Verbindung der Hilfs- und Oberkappe ist bei dieser bekannten Sicherung nicht vorgesehen.
  • Die DE 663 377 C betrifft eine Hochleistungssicherung für hohe Nennstromstärken und hohe Spannungen. Diese Sicherung weißt einen Isolierkörper und endseitig jeweils eine Haupt- und Hilfskappe auf. Der Isolierkörper ist in seinem gesamten mittigen Bereich vertieft, während die Endbereiche jeweils eine umlaufende Ringschulter aufweisen. Auf den Schulterbereich aufgesetzt ist jeweils endseitig eine Hilfskappe, die jedoch die Schultern nicht hintergreift. Über die Hilfskappe ist endseitig jeweils eine Oberkappe gesetzt, die die Schulter hintergreift. Dichtungen sind offensichtlich nicht vorgesehen.
  • Die FR 745 930 zeigt eine Sicherung, bei der auf einen Isolierkörper endseitig eine Hilfs- und eine Oberkappe aufgesetzt sind. Vertiefungen am Isolierkörper sind jedoch nicht vorgesehen.
  • Die GB 665 052 betrifft eine Hochspannungssicherung mit einem Isolierkörper, auf den endseitig jeweils eine Hilfskappe und eine Oberkappe aufgesetzt ist. Die Hilfskappe ist auf den Isolierkörper aufgeschraubt, wobei stirnseitig am Isolierkörper ein Dichtring vorgesehen ist, der zwischen der Hilfskappe und dem Isolierkörper abdichtet. Die Oberkappe ist über die Hilfskappe auf den Isolierkörper geschoben und mit der Hilfskappe verlötet. Hierdurch ergibt sich eine feste Verbindung der Oberkappe mit der Hilfskappe und über die verschraubte Hilfskappe damit eine Befestigung am Isolierkörper. Im übrigen ist die Hauptkappe gegenüber dem Isolierkörper abgedichtet. Hierzu sind am Isolierkörper endseitig jeweils zwei umlaufende Ringnuten vorgesehen, in denen sich Dichtmaterial befindet, wobei die Oberkappe in diese Ringnuten geringfügig eingerollt ist und auf das Dichtmaterial wirkt.
  • Aus der DE 32 26 800 A1 ist eine Hochspannungssicherung bekannt, die im wesentlichen aus einem Keramikrohr bzw. einem Isolierkörper, zwei Metall-Oberkappen und aus einem das Sicherungselement tragenden Wickelkörper besteht. Zwischen jeder Oberkappe und dem Keramikrohr ist eine Hilfskappe aus Metall eingefügt, die an das Keramikrohr angelötet oder angeklebt und die mit der Oberkappe formschlüssig verbunden ist. Bei dem Formschluß- Formvorgang wird eine Formgebungsrolle radial in Richtung auf die Oberkappe unter gleichzeitiger Drehung derselben voranbewegt. Bei dem Formvorgang setzt sich der Druck aus der Formgebungsrolle bis auf die Innenseite der Hilfskappe fort, so daß es zum Formschluß kommt.
  • Öldichte Hochspannungssicherungen werden in der Regel unter Öl montiert, wobei die maximale Betriebstemperatur zum Teil 60°C überschreitet und Temperaturen bis 150°C erreicht werden, in der Regel zumindest 100°C. Sicherheitsprüfungen, beispielsweise nach IEC 60 282-1, werden allerdings bei maximal 85°C durchgeführt. Gleichwohl ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die vorgenannten Sicherungen bei hohen Betriebstemperaturen bis 150°C öldicht sind. Die Verwendung von Hochspannungssicherungen unter hohen Betriebstemperaturen führt zu folgenden Problemen. Dabei ist es so, daß mit steigender Einsatztemperatur die Materialdehnung der Kappen zunimmt. Besonders betroffen ist davon der Preßsitz zwischen der Oberkappe und der Hilfskappe bzw. zwischen der Hilfskappe und dem keramischen Isolierkörper. Die durch einen Preßsitz erwirkte kraftschlüssige Verbindung zwischen der Oberkappe und der Hilfskappe bzw. zwischen der Hilfskappe und dem keramischen Isolierkörper verliert mit zunehmender Materialdehnung an Festigkeit, was bei höheren Betriebstemperaturen zum Teil dazu führt, daß sich die Kappen derart ausdehnen, daß sie sich vom Isolierkörper lösen und durch den entstehenden Spalt Öl in die Sicherung eindringt. Zum anderen steigt bedingt durch die höheren Temperaturen der Druck im geschlossenen Isolierkörper. Hier kann es zu einem Abheben der Kappen kommen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Hochspannungssicherung der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die einfach und kostengünstig herstellbar ist und auch bei hohen Temperaturen eine hinreichende Öldichtigkeit gewährleistet.
  • Die vorgenannte Aufgabe ist bei einer Hochspannungssicherung der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß in derselben Vertiefung ein Dichtmittel vorgesehen ist und das die Oberkappe und/oder die Hilfskappe gegen das Dichtmittel verformt sind. Die erfindungsgemäße Hochspannungssicherung zeichnet sich im Ergebnis dadurch aus, daß sie einfach und kostengünstig herstellbar ist und darüber hinaus eine hinreichende Öldichtigkeit auch bei hohen Temperaturen gewährleistet. Die kostengünstige Fertigung ergibt sich dadurch, daß im Isolierkörper endseitig jeweils nur eine einzige Vertiefung erforderlich ist, die nicht nur zur Herstellung des Formschlusses zwischen der Oberkappe und der Hilfskappe dient, sondern auch das Dichtmittel aufnimmt. Darüber hinaus wirkt die Hilfskappe und/oder die Oberkappe auf das Dichtmittel, um eine hohe Dichtwirkung zu erzeugen. Es ergibt sich also ein kombinatorischer Effekt der Formschlußbildung zwischen der Oberkappe bzw. der Hilfskappe und dem Isolierkörper einerseits und der Druckbeaufschlagung des Dichtmittels durch die Oberkappe bzw. Hilfskappe andererseits, und zwar in der gleichen Vertiefung des Isolierkörpers. Letztlich läßt sich bei sehr einfachen und kostengünstigen Ausführungsformen das Einrollen der jeweiligen Kappen in die Vertiefung gleichzeitig mit der Druckbeaufschlagung der Dichtung verbinden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Vertiefung als umlaufende Ringnut ausgebildet. Dabei können die Oberkappe und die Hilfskappe im Bereich derselben Vertiefung verformt bzw. in Richtung zu der Vertiefung eingedrückt sein, wobei, vorzugsweise, sich die Mantelfläche der Oberkappe im Bereich der Vertiefung über die Mantelfläche der Hilfskappe hinaus in Längsrichtung des Isolierkörpers erstreckt und wobei der Verformungsbereich der Oberkappe zumindest auch in einem von der Hilfskappe nicht überdeckten Bereich der Vertiefung vorgesehen ist. Diese Art der formschlüssigen Verbindung ermöglicht es, daß zunächst die Hilfskappe auf den Isolierkörper aufgesetzt und zur Ausbildung eines formschlüssigen Verbundes verformt wird, wobei beispielsweise die Hilfskappe bereichsweise in die Vertiefung gedrückt werden kann. Anschließend kann dann die Oberkappe auf die Hilfskappe aufgesetzt werden, und zwar so weit, daß sich die Mantelfläche der Oberkappe über die Mantelkappe der Hilfskappe hinaus erstreckt. In dem sich über die Mantelfläche der Hilfskappe hinaus erstreckenden Bereich wird dann die Oberkappe verformt, vorzugsweise zumindest bereichsweise in dieselbe Vertiefung gedrückt, so daß es zur Ausbildung einer formschlüssigen Verbindung zwischen der Oberkappe und dem Isolierkörper kommt.
  • Die Dichtigkeit der erfindungsgemäßen Anordnung aus Hilfskappe, Oberkappe und Isolierkörper wird – wie bereits ausgeführt – durch ein Dichtmittel gewährleistet, das zwischen der Oberkappe und dem Isolierkörper und/oder zwi schen der Hilfskappe und dem Isolierkörper vorgesehen ist. Grundsätzlich ist es auch möglich, eine Mehrzahl von Dichtmitteln einzusetzen. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Dichtmittel um eine Dichtmanschette und/oder um einen Dichtring. Hier kann vorgesehen sein, daß das Dichtmittel in der Vertiefung des Isolierkörpers festgelegt ist. Im Betriebszustand befindet sich das Dichtmittel dann unterhalb der Verformungsbereiche der Oberkappe und/oder der Hilfskappe zwischen den Kappen und dem Isolierkörper oder auch gegebenenfalls zumindest bereichsweise zwischen den Kappen.
  • Durch die Anordnung des Dichtmittels in der Vertiefung wird die Lage des Dichtmittels auf dem Isolierkörper festgelegt. Beim Verformungsvorgang der Oberkappe und/oder der Hilfskappe kommt es dabei dazu, daß die Oberkappe und/oder die Hilfskappe gegen das Dichtmittel verformt werden, was bedeutet, daß der Verformungsbereich der Oberkappe und/oder der Hilfskappe das Dichtmittel zusammendrückt. Dadurch wird eine besonders hohe Dichtwirkung des Dichtmittels erzeugt. Zu dem kann vorgesehen sein, daß die Oberkappe und/oder die Hilfskappe in Längsrichtung benachbarte und durch einen nicht verformten Bereich getrennte Verformungsbereiche aufweist. Im Ergebnis wird die Oberkappe und/oder die Hilfskappe mehrfach in getrennten Bereichen verformt, wobei sich das Dichtmittel zwischen den Verformungsbereichen aufwirft und eine Dichtigkeit der Verbindung gewährleistet ist. Die benachbarten Verformungsbereiche der Oberkappe und/oder der Hilfskappe sollten dabei in einem bestimmten Abstand zueinander stehen, der ein Aufwerfen des Dichtmittels zwischen den Verformungsbereichen ermöglicht. Das Dichtmittel weist eine ausreichend hohe Elastizität auf, um im Fall der Ausdehnung der Kappen bei hohen Temperaturen gleichwohl einen sich bildenden Spalt abzudichten und eine sichere kraftschlüssige Verbindung zu gewährleisten.
  • Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Oberkappe und die Hilfskappe derart verformt sind, daß sich vorzugsweise über ein Dichtmittel eine kraft- bzw. reibschlüssige Verbindung zwischen der Oberkappe und der Hilfskappe und/oder dem Isolierkörper und/oder zwischen der Hilfskappe und dem Isolierkörper ergibt. Der Erfindung liegt an dieser Stelle die Grundidee zugrunde, durch Anpressen der Hilfskappe und/oder der Oberkappe auf den Isolierkörper, wobei zwischen der Hilfskappe und/oder der Oberkappe und dem Isolierkörper zumindest ein Dichtmittel vorgesehen sein kann, eine reibschlüssige Verbindung auszubilden.
  • Zur Ausbildung einer formschlüssigen Verbindung kann die Hilfskappe im stirnseitigen Bereich der Mantelfläche umgebördelt und/oder die Oberkappe im stirnseitigen Bereich der Mantelfläche in die Vertiefung eingedrückt, vorzugsweise in die Ringnut eingerollt sein. Ist lediglich ein einziger Formschluß-Formvorgang vorgesehen, so ist es möglich, daß die Hilfskappe am Kappenrand und die Oberkappe mittig gleichzeitig von außen angerollt werden. In diesem Fall können übereinander liegende Verformungsbereiche durch gemeinsames Verformen der Hilfskappe und der Oberkappe erhalten werden. Ebensogut ist es möglich, daß in einem Formvorgang die Hilfskappe am Kappenrand und die Oberkappe ebenfalls am Kappenrand gleichzeitig von außen angerollt werden, so daß nach dem Formvorgang die Hilfskappe und die Oberkappe jeweils einen Verformungsbereich aufweisen, die jedoch nicht übereinanderliegend angeordnet sind.
  • Um die in dem Isolierkörper vorgesehene Vertiefung abzudecken, kann vorgesehen sein, daß sich die Mantelfläche der Oberkappe über den Bereich der Vertiefung hinaus erstreckt. Um die Oberkappe in einfacher Weise auf die Hilfskappe aufsetzen zu können, kann weiter vorgesehen sein, daß die Mantelfläche der Oberkappe stirnseitig nach außen aufgeweitet ist.
  • Im einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Hochspannungssicherung auszugestalten und weiterzubilden, wobei einerseits auf die abhängigen Patentansprüche und andererseits auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung verwiesen wird. In der Zeichnung zeigt
  • 1 eine Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung,
  • 2 eine Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung und
  • 3 bis 7 Detailansichten möglicher formschlüssiger Verbindungen zwischen Oberkappe, Hilfskappe und Isolierkörper bei alternativen Ausführungsformen erfindungsgemäßer Hochspannungssicherungen im Querschnitt.
  • In 1 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung 1 dargestellt, die zum Betrieb bei Betriebstemperaturen bis vorzugsweise 150°C vorgesehen ist. Auf die Hochspannungssicherung 1 ist stirnseitig eine Hilfskappe 3 und auf die Hilfskappe 3 eine Oberkappe 4 aufgesetzt. Dabei wird die Mantelfläche des Isolierkörpers 2 zumindest teilweise im Stirnbereich des Isolierkörpers 2 von der Hilfskappe 3 überdeckt. Die Mantelfläche der Hilfskappe 3 wird gemäß der in 1 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung 1 vollständig von der Mantelfläche der Oberkappe 4 überdeckt. Darüber hinaus befindet sich zwischen der Oberkappe 4 und dem Isolierkörper 2 ein Dichtmittel 5, wobei es sich bei den in den 1 bis 5 dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung 1 um eine Dichtmanschette handelt.
  • Nicht im einzelnen dargestellt ist, daß die Hilfskappe 3 über Verbindungslaschen mit Anschlußkappen eines im Inneren des Isolierkörpers 2 vorgesehenen Schmelzleiters elektrisch kontaktiert sein kann. Im Einbauzustand ist die Oberkappe 4 ihrerseits mit der Hilfskappe 3 elektrisch kontaktiert, wobei über einen nicht im einzelnen dargestellten Anschlußbereich 6 eine elektrische Kontaktierung des Schmelzleiters nach außen ermöglicht wird. Beispielsweise ist es möglich, daß die elektrische Kontaktierung nach außen direkt über die Mantelfläche der Oberkappe 4 erfolgt.
  • Um bei hohen Betriebstemperaturen von in der Regel oberhalb 100°C bis 150°C eine öldichte Abdeckung des im Betriebszustand mit Sand gefüllten keramischen Isolierkörpers 2 durch die Oberkappe 4 zu gewährleisten, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Hilfskappe 3 derart gegenüber dem Isolierkörper 2 verformt ist, daß sich eine formschlüssige Verbindung mit dem Isolierkörper 2 ergibt. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Mantelfläche der Hilfskappe 3 bereichsweise am äußeren Rand in Richtung zur Mittellängsachse des Isolierkörpers 2 umgebogen, wobei der beim Umbiegen gebildete Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 in den Innenbereich einer umlaufenden Nut 8 des Isolierkörpers 2 eingreift. Dabei ist es so, daß der Verformungsbereich 7 gegen eine Schulter 9 des Isolierkörpers 2 anliegt, wodurch eine formschlüssige Verbindung zwischen der Hilfskappe 3 und dem Isolierkörper 2 ausgebildet wird.
  • Das Dichtmittel 5 seinerseits ist in der Nut 8 festgelegt und liegt gegen die Stirnseite der Hilfskappe 3 im Verformungsbereich 7 an. Um die auf die Hilfskappe 3 vorzugsweise reibschlüssig aufgesetzte Oberkappe 4 formschlüssig mit der Hilfskappe 3 zu verbinden, ist weiter vorgesehen, daß durch Einwalzen bzw. Einrollen der Oberkappe 4 in die Nut 8 zwei weitere Verformungsbereiche 10, 11 der Oberkappe 4 vorgegeben werden, durch die es über das Dichtmittel 5 zur Ausbildung einer formschlüssigen Verbindung mit der Hilfskappe 3 kommt. Zwischen dem Dichtmittel 5 und der Oberkappe 4 wird so zudem eine kraftschlüssige Verbindung erzeugt. Wesentlich bei der in 1 dargestellten Ausführungsform ist, daß der Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 und die weiteren Verformungsbereiche 10, 11 der Oberkappe 4 in dieselbe Nut 8 des Isolierkörpers 2 eingreifen. Dabei kommt es durch die Verformung der Oberkappe 4 zu einem Zusammenpressen des Dichtmittels 5, was die Dichtigkeit der Verbindung erhöht. Das zweifache Einrollen der Oberkappe 4 stellt sicher, daß es nicht zu Undichtigkeiten kommt, wobei sich das Dichtmittel 5 zwischen den weiteren Verformungsbereichen 10, 11 aufwirft. Dazu ist es notwendig, daß beide Rollnuten in einem bestimmten Abstand zueinander stehen. Wenngleich in 1 die Oberkappe 4 und die Hilfskappe 3 im Bereich derselben Nut 8 verformt sind, ist es grundsätzlich natürlich auch möglich, daß Verformungsbereiche 7, 10, 11 der Oberkappe 4 und der Hilfskappe 3 in voneinander getrennten Vertiefungen des Isolierkörpers erzeugt werden, vorzugsweise durch Einwalzen oder Einrollen.
  • Die Oberkappe 4 ist derart verformt, daß sich eine vorzugsweise kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Dichtmittel 5 und der Oberkappe 4 ausbildet. Durch den Anpreßdruck, der über die Verformungsbereiche 10, 11 auf das Dichtmittel 5 ausgeübt wird, kommt es zu einer reibschlüssigen Verbindung zwischen dem Dichtmittel 5 und dem Isolierkörper 2 im Bereich der Nut 8. Das Dichtmittel 5 liegt gegen den Verformungsbereich 7 an, so daß im Ergebnis eine Relativbewegung der Oberkappe 4 in Richtung zur benachbarten Stirnseite des Isolierkörpers 2 im wesentlichen ausgeschlossen ist. Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform ist eine Relativbewegung der Hilfskappe 3 relativ zu dem Isolierkörper 2 ebenfalls nicht möglich, ohne den Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 nach außen zu biegen. Die Mantelfläche der Oberkappe 4 kann am Rand nach außen aufgeweitet sein, um ein Aufschieben der Oberkappe 4 auf die Hilfskappe 3 zu erleichtern.
  • In 2 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung dargestellt, wobei die Oberkappe 4 und die Hilfskappe 3 übereinander liegende Verformungsbereiche 7, 10 aufweisen. Hierzu ist es vorgesehen, daß die Hilfskappe 3 am Kappenrand und die Oberkappe 4 mittig gleichzeitig von außen eingerollt werden können. Die Verformungsbereiche 7, 10 sind somit durch gemeinsames Verformen der Hilfskappe 3 und der Oberkappe 4 erhältlich. Darüber hinaus ist es gleichzeitig oder auch anschließend zum gemeinsamen Formvorgang der Hilfskappe 3 und der Oberkappe 4 möglich, den weiteren Verformungsbereich 11 der Oberkappe 4 durch Einrollen der Oberkappe 4 zu erzeugen.
  • Die in 3 dargestellte Detailansicht zeigt eine Verbindung bei einer alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung 1, wobei die Oberkappe 4 im weiteren Verformungsbereich 10 weniger stark verformt ist als im weiteren Verformungsbereich 11. Im weiteren Verformungsbereich 10 kommt es zu einer formschlüssigen Verbindung mit dem Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3. Im Ergebnis wird dadurch das Dichtmittel 5 unterhalb der Verformungsbereiche 7, 10 einerseits und unterhalb des Verformungsbereiches 11 andererseits mit einem im wesentlichen gleichen Anpreßdruck beaufschlagt, was zu einer gleichmäßigen Belastung des Dichtmittels und zur Ausbildung einer kraftschlüssigen Verbindung führt.
  • Die 4 bis 5 betreffen weitere Möglichkeiten, eine Verbindung zwischen der Oberkappe 4, der Hilfskappe 3 und dem Isolierkörper 2 auszubilden. Gemäß 4 weist die Oberkappe 4 lediglich einen weiteren Verformungsbereich 10 auf, der relativ zur benachbarten Stirnseite des Isolierkörpers 2 seitlich neben dem Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 angeordnet ist. Der Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 ist gegen das Dichtmittel 5 verformt und führt zu einer Stauchung des Dichtmittels 5 in diesem Bereich. Bei der in
  • 5 dargestellten Möglichkeit, eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Oberkappe 4, der Hilfskappe 3 und dem Dichtmittel 5 bzw. eine formschlüssige Verbindung mit dem Isolierkörper 2 auszubilden, ist vorgesehen, daß die Oberkappe 4 und die Hilfskappe 3 jeweils am Mantelaußenrand in Richtung zum Isolierkörper 2 umgebogen sind. Der Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 und der weitere Verformungsbereich 10 der Oberkappe 4 greifen in die Nut 8 des Isolierkörpers 2 ein, wobei der Isolierkörper 2 unterschiedliche Wandstärken auf beiden Seiten der Nut 8 aufweist. Die Dichtigkeit zwischen der Hilfskappe 3 bzw. der Oberkappe 4 und dem Isolierkörper 2 wird wiederum durch ein Dichtmittel 5 gewährleistet, das mit dem Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 und dem weiteren Verformungsbereich 10 der Oberkappe 4 die kraftschlüssige Verbindung eingeht.
  • In den 6 bis 7 sind Detailansichten erfindungsgemäßer Verbindungen zwischen der Oberkappe 4, der Hilfskappe 3 und dem Isolierkörper 2 dargestellt, wie sie bei alternativen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung 1 vorgesehen sein können. Gemäß den 6 und 7 sind jeweils zwei Dichtmittel 5 vorgesehen, beispielsweise O-Ringe. Bei der in 6 dargestellten Ausführungsform ist es so, daß das der Schulter 9 der Nut 8 benachbarte Dichtmittel 5 zwischen dem Isolierkörper 2 und der Hilfskappe 3 angeordnet ist. Das zweite Dichtmittel 5 ist unterhalb des Verformungsbereiches 7 der Hilfskappe 3 zwischen dem Isolierkörper 2 und dem weiteren Verformungsbereich 10 der Oberkappe 4 vorgesehen, wobei das zweite Dichtmittel 5 durch den Verformungsbereich 10 der Oberkappe 4 gestaucht wird. Damit wird die Dichtigkeit auch bei höheren Temperaturen gewährleistet.
  • Die in 7 dargestellte Verbindung läßt keine oder im wesentlichen keine Relativbewegung zwischen der Oberkappe 4, der Hilfskappe 3 und dem Isolierkörper 2 zu, da die Anordnung aus den Dichtmitteln 5, dem Verformungsbereich 7 und dem weiteren Verformungsbereich 10 bereits formschlüssig an der Schulter 9 des Isolierkörpers 2 anliegt.
  • Schließlich weist gemäß der 5 sowie der 7 der Isolierkörper 2 auf der von der benachbarten Stirnseite des Isolierkörpers 2 abgewandten Seite der Nut 8 jeweils eine Wandstärke auf, die im wesentlichen der Gesamtwandstär ke entspricht, die sich aus der Wandstärke des Isolierkörpers 2 im Stirnbereich des Isolierkörpers 2 und der Wandstärke der Hilfskappe 3 ergibt. Dadurch ist es möglich, die Oberkappe 4 im wesentlichen spaltfrei so weit auf den Isolierkörper aufzuschieben, daß die Nut 8 vollständig überdeckt ist.
  • Wie der obigen Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Hochspannungssicherung 1 zu entnehmen ist, geht die Erfindung einen völlig neuen Weg, wobei, vorzugsweise, die Hilfskappe 3 und die Oberkappe 4 relativ zu einer Vertiefung des Isolierkörpers 2 zur Ausbildung einer kraft- und formschlüssigen Verbindung eingedrückt oder eingerollt sind und wobei der Verformungsbereich 7 der Hilfskappe 3 mit zumindest einem weiteren Verformungsbereich 10, 11 der Oberkappe 4 und zumindest einem Dichtmittel 5 zusammenwirkt. Vorzugsweise ist es dabei vorgesehen, daß die Hilfskappe 3 und die Oberkappe 4 in dieselbe Vertiefung, vorzugsweise eine umlaufende Ringnut 8 des Isolierkörpers 2, eingerollt sind. Dadurch wird eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Dichtmittel und eine formschlüssige Verbindung mit dem Isolierkörper zur Verfügung gestellt, die es ermöglicht, die erfindungsgemäße Hochspannungssicherung 1 auch bei hohen Betriebstemperaturen einzusetzen, ohne daß ein Abheben der Hilfskappe 3 und/oder der Oberkappe 4 von dem Isolierkörper 2 und damit ein Verlust der Öldichtigkeit bei erhöhten Temperaturen befürchtet werden muß. Darüber hinaus kann es nicht dazu kommen, daß bei einer Ausdehnung der Kappen 3, 4 bei hohen Betriebstemperaturen Öl in die Sicherung 1 eindringt, da durch das Dichtmittel 5 eine ausreichende Abdichtung des Isolierkörpers 2 zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist. Dazu ist es notwendig, daß das Dichtmittel eine ausreichende Elastizität aufweist.
  • Im übrigen läßt es die Erfindung bedarfsweise zu, die anhand der 1 bis 7 beschriebenen Merkmale erfindungsgemäßer Hochspannungssicherungen 1 zu kombinieren, auch wenn dies nicht im einzelnen beschrieben ist.

Claims (9)

  1. Hochspannungssicherung (1), mit einem wenigstens einen Schmelzleiter aufweisenden rohrförmigen keramischen Isolierkörper (2), mit einer auf den Isolierkörper (2) aufgesetzten und die Mantelfläche des Isolierkörpers (2) zumindest teilweise im Stirnbereich des Isolierkörpers (2) überdeckenden inneren Hilfskappe (3) und mit einer auf die Hilfskappe (3) aufgesetzten, die Mantelfläche der Hilfskappe (3) zumindest teilweise überdeckenden äußeren Oberkappe (4), wobei der Isolierkörper (2) wenigstens eine Vertiefung aufweist, wobei die Hilfskappe (3) derart in die Vertiefung des Isolierkörpers (2) verformt ist, daß sich eine formschlüssige Verbindung mit dem Isolierkörper (2) in der Vertiefung ergibt, so daß es nicht zu einem Abheben der Hilfskappe (3) vom Isolierkörper (2) kommen kann, und wobei die Oberkappe (4) derart gegen die Hilfskappe (3) und/oder den Isolierkörper (2) in die selbe Vertiefung verformt ist, daß sich eine formschlüssige Verbindung zwischen der Oberkappe (4) und der Hilfskappe (3) und/oder dem Isolierkörper (2) ergibt, so daß es nicht zu einem Abheben der Oberkappe (4) vom Isolierkörper (2) und/oder der Hilfskappe (3) kommen kann, dadurch gekennzeichnet, daß in derselben Vertiefung wenigstens ein Dichtmittel (5) vorgesehen ist und daß die Oberkappe (4) und/oder die Hilfskappe (3) gegen das Dichtmittel (5) verformt sind.
  2. Hochspannungssicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung als umlaufende Ringnut (8) ausgebildet ist.
  3. Hochspannungssicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Bereich der Vertiefung die Mantelfläche der Oberkappe (4) über die Mantelfläche der Hilfskappe (3) hinaus erstreckt, wobei der Verformungsbereich (10, 11) der Oberkappe (4) zumindest auch in einem von der Hilfskappe (3) nicht überdeckten Bereich der Vertiefung vorgesehen ist.
  4. Hochspannungssicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkappe (4) und die Hilfskappe (3) wenigstens einen gemeinsamen Verformungsbereich (7, 10) aufweisen.
  5. Hochspannungssicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtmittel als Dichtmanschette und/oder als Dichtring ausgebildet ist.
  6. Hochspannungssicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkappe (4) wenigstens zwei in Längsrichtung benachbarte und durch einen nicht verformten Bereich getrennte Verformungsbereiche (10, 11) aufweist.
  7. Hochspannungssicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskappe (3) im stirnseitigen Bereich der Mantelfläche umgebördelt und/oder die Oberkappe (4) im stirnseitigen Bereich der Mantelfläche in die Vertiefung eingedrückt, ist.
  8. Hochspannungssicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß übereinander angeordnete Verformungsbereiche (7, 10) durch gemeinsames Verformen der Hilfskappe (3) und der Oberkappe (4) erhältlich sind.
  9. Hochspannungssicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mantelfläche der Oberkappe (4) über den Bereich der Vertiefung in Längsrichtung des Isolierkörpers (2) erstreckt und/oder daß die Mantelfläche der Oberkappe (4) stirnseitig nach außen aufgeweitet ist.
DE102005033212A 2005-06-07 2005-07-13 Hochspannungssicherung Expired - Lifetime DE102005033212B4 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005033212A DE102005033212B4 (de) 2005-06-07 2005-07-13 Hochspannungssicherung
DE502006001848T DE502006001848D1 (de) 2005-06-07 2006-06-07 Hochspannungssicherung
PCT/EP2006/005398 WO2006131321A1 (de) 2005-06-07 2006-06-07 Hochspannungssicherung
EP06754166A EP1889276B1 (de) 2005-06-07 2006-06-07 Hochspannungssicherung
AT06754166T ATE411609T1 (de) 2005-06-07 2006-06-07 Hochspannungssicherung
US11/916,476 US20090021339A1 (en) 2005-06-07 2006-06-07 High-voltage fuse

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005026330 2005-06-07
DE102005026330.5 2005-06-07
DE102005033212A DE102005033212B4 (de) 2005-06-07 2005-07-13 Hochspannungssicherung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102005033212A1 DE102005033212A1 (de) 2006-12-21
DE102005033212B4 true DE102005033212B4 (de) 2007-04-19

Family

ID=36888611

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005033212A Expired - Lifetime DE102005033212B4 (de) 2005-06-07 2005-07-13 Hochspannungssicherung
DE502006001848T Expired - Fee Related DE502006001848D1 (de) 2005-06-07 2006-06-07 Hochspannungssicherung

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE502006001848T Expired - Fee Related DE502006001848D1 (de) 2005-06-07 2006-06-07 Hochspannungssicherung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US20090021339A1 (de)
EP (1) EP1889276B1 (de)
AT (1) ATE411609T1 (de)
DE (2) DE102005033212B4 (de)
WO (1) WO2006131321A1 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102376506B (zh) * 2011-06-22 2013-12-11 麦朗辉 一种用于地埋式组合变压器的全绝缘熔断器
CN102290302A (zh) * 2011-07-04 2011-12-21 东莞市贝特电子科技有限公司 一种插头用保险丝及其制作方法
EP2565899A1 (de) 2011-08-30 2013-03-06 Siemens Aktiengesellschaft Druckfestes Gehäuse für eine elektrische Vorrichtung
US10483071B2 (en) * 2018-01-05 2019-11-19 Littelfuse, Inc. Inner cap for high voltage fuse
CN207955011U (zh) * 2018-02-07 2018-10-12 兄弟工业株式会社 喷墨打印机
US11101093B2 (en) * 2019-01-21 2021-08-24 Littelfuse, Inc. Fuses and methods of forming fuses

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR745930A (fr) * 1931-12-02 1933-05-18 Gardy Sa Cartouche fusible pour haute tension et très faible intensité
DE663377C (de) * 1932-02-09 1938-08-04 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Hochleistungssicherung fuer hohe Nennstromstaerken und hohe Spannungen
GB665052A (en) * 1949-09-20 1952-01-16 E M P Electric Ltd Improvements in electric cartridge fuses
US4150353A (en) * 1977-03-11 1979-04-17 Mcgraw-Edison Company Current limiting fuse
DE3226800A1 (de) * 1982-07-17 1984-01-19 Wickmann-Werke GmbH, 5810 Witten Hochspannungs-hochleistungs-sicherung und verfahren zu ihrer herstellung
US5892427A (en) * 1998-04-24 1999-04-06 Cooper Technologies Company Current limiting high voltage fuse

Family Cites Families (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1425692A (en) * 1922-08-15 Assiohobs to westinghouse electric
US1122427A (en) * 1914-03-06 1914-12-29 Fred W Schneider Inclosed cartridge-fuse.
US1290860A (en) * 1914-12-05 1919-01-07 Westinghouse Electric & Mfg Co Electric fuse.
US1262683A (en) * 1916-12-01 1918-04-16 Robert A Lewis Electric fuse.
US1422419A (en) * 1919-07-10 1922-07-11 Chase Shawmut Co Renewable fuse
US1788877A (en) * 1928-03-23 1931-01-13 Great Western Fuse Company Renewable fuse
US2168153A (en) * 1938-03-23 1939-08-01 Gen Electric Renewable fuse
US2333354A (en) * 1940-03-06 1943-11-02 Electric Transmission Ltd Electric fuse of cartridge type
US2430041A (en) * 1943-10-07 1947-11-04 Jefferson Electric Co Cartridge fuse
US2639350A (en) * 1950-08-11 1953-05-19 Electric fuse
US2713098A (en) * 1951-07-31 1955-07-12 Chase Shawmut Co Current-limiting fusible protective devices
US2953665A (en) * 1958-01-03 1960-09-20 Electric Transmission Ltd Seals
US3644861A (en) * 1970-07-29 1972-02-22 Mc Graw Edison Co Protector for electric circuits
US4063208A (en) * 1975-11-19 1977-12-13 S & C Electric Company Fuse housing end caps secured by magnetic pulse forming
US4057775A (en) * 1975-11-19 1977-11-08 S & C Electric Company Support assembly for fusible element of a high voltage fuse
US5103203A (en) * 1991-03-15 1992-04-07 Combined Technologies Inc. Oil immersible current limiting fuse
US5994994A (en) * 1996-03-05 1999-11-30 Kabushiki Kaisha Sinzetto Fuse
JP3820143B2 (ja) * 2001-02-16 2006-09-13 エス・オー・シー株式会社 表面実装型小型ヒューズ
DE50312316D1 (de) * 2003-03-04 2010-02-25 Wickmann Werke Gmbh Schmelzsicherungsbauelement mit einer temporär quasi-hermetischen Abdichtung des Innenraums
US20050168315A1 (en) * 2004-01-30 2005-08-04 Russel Brown High capacity fuse and arc resistant end caps therefor

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR745930A (fr) * 1931-12-02 1933-05-18 Gardy Sa Cartouche fusible pour haute tension et très faible intensité
DE663377C (de) * 1932-02-09 1938-08-04 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Hochleistungssicherung fuer hohe Nennstromstaerken und hohe Spannungen
GB665052A (en) * 1949-09-20 1952-01-16 E M P Electric Ltd Improvements in electric cartridge fuses
US4150353A (en) * 1977-03-11 1979-04-17 Mcgraw-Edison Company Current limiting fuse
DE3226800A1 (de) * 1982-07-17 1984-01-19 Wickmann-Werke GmbH, 5810 Witten Hochspannungs-hochleistungs-sicherung und verfahren zu ihrer herstellung
US5892427A (en) * 1998-04-24 1999-04-06 Cooper Technologies Company Current limiting high voltage fuse

Also Published As

Publication number Publication date
DE502006001848D1 (de) 2008-11-27
EP1889276B1 (de) 2008-10-15
ATE411609T1 (de) 2008-10-15
WO2006131321A1 (de) 2006-12-14
EP1889276A1 (de) 2008-02-20
US20090021339A1 (en) 2009-01-22
DE102005033212A1 (de) 2006-12-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2136088B1 (de) Verbindungselement mit einer Schraube und einer daran unverlierbar angeordneten Hülse
DE3633208C2 (de)
EP2063136A2 (de) Verbindungselement mit einer Schraube und einer daran unverlierbar angeordneten Hülse
DE102010051775A1 (de) Form- und kraftschlüssige Crimpverbindung, insbesondere für einen Koaxialsteckverbinder und Crimpwerkzeug hierfür
DE102005033212B4 (de) Hochspannungssicherung
EP2024677A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines gasgenerators und durch das verfahren hergestellter gasgenerator
EP2740874B1 (de) Verfahren und anordnung zum verschliessen einer öffnung in einem körper, insbesondere in einem türbetätiger
DE102013100454A1 (de) Funktionseinheit
EP2463959B1 (de) Anschlussverbinder
DE102013015895B4 (de) Pressfitting und Verbindungsanordnung mit einem solchen Pressfitting
EP2028725B1 (de) Steckerbrücke mit Steckerhohlstift
DE10146148B4 (de) Verschließen von Bohrungen mit in diese einsetzbaren Verschlußdeckeln
EP2608337A2 (de) Kabelverbindungsmuffenvorrichtung
DE2834403C2 (de) Druckspeicher
EP0573690A1 (de) Druckkontakt
DE19631599C1 (de) Durch Querpressung hergestellte Rohrverbindung
EP0724109B1 (de) Steckverbindung für Druckmittelleitungen
DE102020133001B3 (de) Einpress-Gerätesteckverbinder zum Pressfügen mit einem Metallgehäuse
DE102014222340A1 (de) Herstellungsverfahren für ein Thermoelement und Thermoelement
WO2013159838A1 (de) Trägerrahmendichtung mit verringertem platzbedarf
DE2645323B2 (de) Stromdurchführung an Metallgehäusen für elektrische Bauelemente
DE102024101901A1 (de) Kabelschuh mit einem Anschlussabschnitt sowie Verbindung zwischen einem Kabelschuh und einem Verbindungsteil
DE2912189A1 (de) Halbleiter-leistungsdiode
DE3337136A1 (de) Verschlussdeckel mit durchfuehrungselement
EP4066328A1 (de) Steckerbaugruppe, stecker für eine solche steckerbaugruppe sowie verfahren zur montage der steckerbaugruppe

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SIBA FUSES GMBH, 44534 LUENEN, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SIBA FUSES GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: SIBA FUSES GMBH & CO. KG, 44534 LUENEN, DE

Effective date: 20110330

R082 Change of representative

Representative=s name: VON ROHR PATENTANWAELTE PARTNERSCHAFT MBB, DE

R071 Expiry of right