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Technisches Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft einen verbesserten Steuermechanismus für eine Fensterabdeckung.
Insbesondere betrifft die Erfindung einen verbesserten Steuermechanismus
zum Steuern der Position von Steuerschnüren in einer Fensterabdeckung.
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Hintergrund der Erfindung
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Es
gibt zahlreiche verschiedene Stile herkömmlicher Fensterabdeckungen,
einschließlich Blenden
des romanischen Typs (Roman shades), Jalousien (Venetian blinds)
und auf zellulärem
Material basierende Blenden. Üblicherweise
hängen
die Lichtblockierelemente dieser Fensterabdeckungen mittels einer
oder mehrerer Steuerschnüre
an einer Kopfschiene. Diese Steuerschnüre, wenn diese ausgezogen oder
eingezogen werden, heben oder senken die Abschnitte der Fensterabdeckung,
mit denen diese verbunden sind. Bei einer Blende des romanischen
Typs beispielsweise ist eine Steuerschnur üblicherweise an einen unteren
Abschnitt einer kontinuierlichen Wandfläche befestigt, die den Fensterraum abdeckt.
Indem an der Schnur gezogen wird, wird der untere Abschnitt der
Wandfläche
angehoben, um die Fensterabdeckung zu öffnen. Üblicherweise ist ein Steuermechanismus
in der Kopfschiene enthalten, der es dem Benutzer ermöglicht,
kontrollierbar das Öffnen
und das Schließen
der Fensterabdeckung zu bewirken. Beispiele für derartige Steuermechanismen
umfassen Schnurverriegelungen, rotierbare Trommeln und dergleichen.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen neuartigen Steuermechanismus
für eine
Fensterabdeckung zum Steuern des Öffnens und des Verschließens der
Fensterabdeckung.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Steuermechanismus für eine Fensterabdeckung.
Die Fensterabdeckung kann zahlreiche Formen annehmen, wird jedoch üblicherweise
eine Kopfschiene sowie ein Lichtblockierelement umfassen, das eine Vielzahl
von Reihen umfasst, die geöffnet
werden können
und die mittels einer oder mehrerer Steuerschnüre an der Kopfschiene hängen. Beispiele
für derartige
Fens terabdeckungen umfassen eine Blende des romanischen Typs, wie
diese in der ebenfalls anhängigen
US-Anmeldung SN 10/427,829 beschrieben wird, sowie eine Jalousie,
wie diese in der US-Patentanmeldung SN 10/413,200 beschrieben wird,
auf die das US-Patent Nr. 6,792,996 erteilt worden ist. Auf diese
Druckschriften wird hiermit Bezug genommen.
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Der
Steuermechanismus gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst einen Rahmen bzw. ein Gehäuse, der bzw. dass innerhalb
einer Trägerstruktur,
wie beispielsweise der Kopfschiene, befestigt werden kann. Der Rahmen
umfasst ein erstes Ende und ein zweites Ende sowie einen ersten
Anstoßstopp
und einen zweiten Anstoßstopp.
Der erste Anstoßstopp
ist näher
an dem ersten Ende des Rahmens als der zweite Anstoßstopp angeordnet,
und der zweite Anstoßstopp
ist näher
an dem zweiten Ende des Rahmens als der erste Anstoßstopp angeordnet.
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Ein
Gleitmodul ist außerdem
in dem Steuermechanismus enthalten. Das Gleitmodul ist mit einer Steuerschnur
der Fensterabdeckung befestigt, so dass die Bewegung der Steuerschnur
synchron mit der Bewegung des Gleitmoduls erfolgt. Mit anderen Worten:
das Gleitmodul und die Steuerschnur bewegen sich als eine Einheit
zusammen. Das Gleitmodul befindet sich in einer beweglichen In-Eingriffnahme mit
der ersten Oberfläche
des Rahmens und kann zwischen einer ersten Position und einer zweiten
Position bewegt werden. Die Bewegung des Gleitmoduls ist außerdem in
Richtung des ersten Endes des Rahmens vorgespannt bzw. voreingestellt.
Beispielsweise kann der Abschnitt der Steuerschnur, der aus dem
Steuermechanismus an dem ersten Ende des Rahmens austritt, mit den
angehängten
Lichtblockierelementen verbunden sein, so dass das Gewicht der Lichtblockierelemente
an der Schnur zieht, um somit die Schnur und das Gleitmodul in Richtung des
ersten Endes voreinzustellen. Der erste Anstoßstopp beschränkt oder
verriegelt die Bewegung des Gleitmoduls in Richtung des ersten Endes
des Rahmens. Insbesondere beschränkt
oder verriegelt der erste Anstoßstopp
die Bewegung des Gleitmoduls in Richtung des ersten Endes des Rahmens,
wenn das Gleitmodul die erste Position erreicht. Der zweite Anstoßstopp beschränkt oder
verriegelt ebenso die Bewegung des Gleitmoduls in Richtung des ersten
Endes. Das Beschränken
oder Verriegeln der Bewegung in Richtung des ersten Endes durch
den zweiten Anstoßstopp
wird jedoch bewirkt, wenn sich das Gleitmodul in der zweiten Position
befindet.
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Wie
beschrieben, kann die bestimmte Fensterabdeckung, mit der der Steuermechanismus
verwendet werden kann, mehrere unterschiedliche Formen aufweisen.
Bei spielsweise besteht bei der Blende des romanischen Typs, die
in der ebenfalls anhängigen
US-Patentanmeldung SN 10/427,829 beschrieben wird, das Lichtblockierelement
aus einer Vielzahl von Reihen von Wandflächen. Die Wandflächen werden
verengt bzw. schmaler gemacht, indem die Steuerschnüre angehoben
werden, die an dem unteren longitudinalen Abschnitt von jeder Wandfläche befestigt
sind, so dass der untere longitudinale Abschnitt relativ zu dem
oberen longitudinalen Abschnitt angehoben wird und somit die Reihen
verengt werden, um Lücken
zwischen diesen zu erzeugen. Bei der Jalousie gemäß dem US-Patent
Nr. 6,792,996 umfasst die Fensterabdeckung eine Vielzahl von Reihen,
die aus Lamellen ausgebildet sind. Eine Steuerschnur ist an einem
longitudinalen Abschnitt von jeder Lamelle an einer Position befestigt, die
distal von der proximalen Kante der Lamelle angeordnet ist. Indem
die Steuerschnur angehoben wird, werden die Lamellen geschwenkt
und somit geöffnet.
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Der
Steuermechanismus kann außerdem
ein weiteres Merkmal enthalten. Der Rahmen, in dem das Gleitmodul
angebracht ist, kann außerdem
ausgestaltet sein, ausdehnbar zu sein. Beispielsweise kann das laterale
Ende an einer Seite der Kopfschiene, aus dem die Steuerschnur austritt,
durch den Benutzer ausgedehnt werden, um in den vorhandenen Raum
des Fensterrahmens zu passen. Eine zusätzliche Länge der Steuerschnur kann enthalten
sein, um das Verstellen der Rahmenlänge zu ermöglichen, ohne den Abschnitt
der Steuerschnur zu beeinflussen, der mit den Blendenreihen befestigt
ist.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht einer Ausführungsform einer Fensterabdeckung,
mit der der Steuermechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet wird.
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2 zeigt
eine teilweise perspektivische Rückansicht
der Fensterabdeckung von 1.
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3 zeigt
eine Seitenquerschnittsansicht einer Ausführungsform des Steuermechanismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung, wobei der Steuermechanismus in einer ersten Position
dargestellt ist.
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3A zeigt
eine perspektivische Ansicht des Gleitmoduls von 3 ohne
die Andruckrolle.
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3B zeigt
eine Bodenansicht des Gleitmoduls von 3A.
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4 zeigt
eine Seitenquerschnittsansicht der Kopfschiene der Fensterabdeckung
von 1, wobei eine Ausführungsform des Steuermechanismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung dargestellt ist, wobei der Steuermechanismus in einer
zweiten Position dargestellt ist.
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5 zeigt
eine teilweise Bodenansicht des Steuermechanismus, wobei die Spur
des Gleitmoduls dargestellt ist, wenn sich der Steuermechanismus
in der ersten Position befindet.
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6 zeigt
eine teilweise Bodenansicht des Steuermechanismus von 5,
wie dieser von der ersten Position zu der zweiten Position bewegt
wird.
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7 zeigt
eine teilweise Bodenansicht des Steuermechanismus von 5,
wobei sich das Gleitmodul in der zweiten Position befindet.
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8 zeigt
eine teilweise Bodenansicht des Steuermechanismus von 5 mit
dem Gleitmodul, wie dieses von der zweiten Position zu der ersten
Position bewegt wird.
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9 zeigt
eine teilweise perspektivische Rückansicht
einer Ausführungsform
einer Fensterabdeckung mit einer alternativen Ausführungsform
des Steuermechanismus gemäß der vorliegenden
Erfindung, wobei die Kopfschiene teilweise weggeschnitten ist.
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10 zeigt
eine Draufsicht des Steuermechanismus von 9.
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11 zeigt
eine teilweise perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Reihe einer Fensterabdeckung, die eine Lamelle umfasst, die
für eine
Verwendung mit dem Steuermechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung
geeignet ist.
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12 zeigt
eine Draufsicht einer Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung, die einen ausdehnbaren Rahmen umfasst.
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13 zeigt
eine Querschnittsansicht der Ausführungsform von 12.
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14 zeigt
eine Querschnittsansicht von 13, wobei
sich das Steuermodul in einer ausgedehnten Position befindet.
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15 zeigt
eine vergrößerte Ansicht
eines Abschnitts von 14, wobei der Stift von dem
Arretierungselement losgemacht ist.
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15A entspricht 15, wobei
der Stift in In-Eingriffnahme mit dem Arretierungselement steht.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen der
Erfindung
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Die
hierin beschriebene Erfindung kann in zahlreichen Formen verkörpert werden.
Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachstehend
beschrieben. Es sollte jedoch erkannt werden, dass es sich bei der
vorliegenden Beschreibung um eine beispielhafte Beschreibung der
Prinzipien der Erfindung handelt und somit die Erfindung nicht auf
die beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt
ist.
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Ein
Beispiel für
eine Fensterabdeckung, mit der der Steuermechanismus gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, ist in den 1 und 2 dargestellt.
Wie gezeigt, umfasst die Fensterabdeckung 100 eine Kopfschiene 102, eine
Vielzahl von Reihen 104, sowie eine Steuerschnur 106,
die an die unteren longitudinalen Abschnitte 108 der Reihen 104 befestigt
ist. Die Steuerschnur 106 erstreckt sich durch eine Öffnung 110 in der
Kopfschiene 102 und durch einen Steuermechanismus, der
detaillierter nachstehend beschrieben wird. Die Vielzahl von Reihen 104 ist
mittels der Steuerschnur 106 an der Kopfschiene angehängt, die durch
das Loch 105 an der Kopfschiene 102 hängt. Die
Vielzahl von Reihen 104 ist ferner über eine Befestigungsschnur 112 an
der Kopfschiene 102 angehängt. Das besondere Beispiel
einer Ausführungsform
einer Fensterabdeckung, mit der der Steuermechanismus gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, das hier dargestellt ist, wird
in der ebenfalls anhängigen
US-Anmeldung 10/427,829 beschrieben, auf die, wie vorstehend bemerkt,
hiermit Bezug genommen wird. Die Steuerschnur 106 ist ein Öffnungselement,
das an dem unteren longitudinalen Abschnitte 108 der Reihen
befestigt ist. Die Steuerschnur 106 kann an den unteren longitudinalen
Abschnitt 108 auf eine beliebige bekannte Art und Weise
befestigt werden, wobei jedoch bevorzugt wird, dass der untere longitudinale
Abschnitt 108 ein Ankerelement 109 umfasst, das
damit befestigt ist. Die Steuerschnur 106 umfasst eine
Vielzahl von Schleifen 111, durch die das Ankerelement 109 geführt ist.
Das Verengen der Reihen der Fensterabdeckung wird erreicht, indem
der Abstand zwischen den unteren und den oberen longitudinalen Abschnitten
der Reihen vermindert wird, indem das Öffnungselement bzw. die Steuerschnur 106 angehoben
wird.
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Unter
Bezugnahme auf die 3, 3A und 4 wird
nachstehend eine Ausführungsform des
Steuermechanismus erläutert.
Der Steuermechanismus 200 ist in einer ersten Position
dargestellt. Der Steuermechanismus 200 umfasst einen Rahmen 202,
der in der Kopfschiene (nicht gezeigt) befestigt ist. Der Steuermechanismus 200 kann
permanent oder austauschbar in der Kopfschiene befestigt sein. Austauschbare
Steuermechanismen ermöglichen
es einem Benutzer, kaputte oder anderweitig defekte Steuermechanismen
auszutauschen oder einen Steuermechanismus für einen bestimmten Typ einer Fensterabdeckung
durch einen anderen Steuermechanismus zu ersetzen. Der Rahmen 202 umfasst ein
erstes Ende 206 und ein zweites Ende 208 sowie einen
erstes Anstoßstopp,
wie beispielsweise eine Andruckrolle 210, und einen zweiten
Anstoßstopp, wie
beispielsweise Armelement 212. Ferner ist eine zweite Andruckrolle 214 in
der Nähe
des ersten Endes 206 enthalten.
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Ein
Gleitmodul 216 ist mit einer Steuerschnur 218 der
Fensterabdeckung befestigt. In dieser Ausführungsform wird ein biegsames
Klinkenelement 220 verwendet, um die Schnur 218 mit
dem Gleitmodul 216 zu befestigen. Es kann jedoch jedwedes
Verfahren zum Befestigen der Schnur 218 mit dem Gleitmodul 216 verwendet
werden. Auf jeden Fall sollte die Bewegung der Steuerschnur 218 synchron
mit der Bewegung des Gleitmoduls 216 sein. Mit anderen
Worten: das Gleitmodul 216 und die Steuerschnur 218 bewegen
sich als eine Einheit zusammen.
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Einige
der Details des Gleitmoduls werden unter Bezugnahme auf die 3A und 3B beschrieben.
Das Gleitmodul 216 umfasst Schienenelemente 217,
ein Paar von Sperrvorrichtungen 219 und eine Spur 224.
Das Paar von Sperrvorrichtungen 219 befindet sich in In-Eingriffnahme
mit dem Klinkenelement 220 (3) und befestigt
das Klinkenelement 220 an dem Gleitmodul 216.
Das Paar von Schienenelementen 217 führt, wenn das Gleitmodul 216 sich in
In-Eingriffnahme mit dem Rahmen 202 befindet, das Gleitmodul
axial entlang des Rahmens 202. Die Spur 224 ist
für ein
Führen
der Bewegung des Armelements 212 geeignet, das schwenkbar
an einem feststehenden Ende 223 befestigt ist und ein abgerundetes
distales Ende 226 umfasst. In dieser Ausführungsform
ist die Spur 224 integral mit dem Gleitmodul 216 ausgebildet.
Es ist jedoch möglich,
dass die Spur auf dem Rahmen 202 selbst ausgebildet werden
kann.
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Das
Gleitmodul 216 befindet sich in gleitender In-Eingriffnahme
mit der ersten Oberfläche 222 des
Rahmens 202 und kann zwischen der ersten Position, die
in 3 dargestellt ist, und der zweiten Position, die
in 4 dargestellt ist, bewegt werden. Das Gleitmodul 216 ist,
wenn dies sich nicht in anderweitiger In-Eingriffnahme befindet,
voreingestellt, sich in Richtung des ersten Endes 206 des
Rahmens 202 zu bewegen. In diesem Beispiel ist die Steuerschnur 218 mit
den zahlreichen Reihen einer Fensterabdeckung verbunden, wie dies
vorstehend beschrieben worden ist, so dass das Gewicht der Reihen
an der Schnur 218 zieht und die Schnur 218 und das
Gleitmodul 216 in Richtung des ersten Endes 206 treibt,
bis dieses die erste Position erreicht, wie dies in 3 dargestellt
ist. In dieser ersten Position ist die Bewegung des Gleitmoduls 216 in
Richtung des ersten Endes 206 durch die Wechselwirkung
der Andruckrolle 210 und der Andruckrolle 214 beschränkt oder
verriegelt. Die Schnur 218 ist ferner zwischen den Andruckrollen 210 und 214 befestigt, um
eine zusätzliche
Unterstützung
für die
Steuerschnur bereitzustellen. Wenn sich das Gleitmodul 216 in
dieser ersten Position befindet, dann wird die Steuerschnur 218 ausgedehnt,
so dass die unterschiedlichen Lichtblockierelemente, wie beispielsweise
die Vielzahl von Reihen 104 in den 1 und 2,
geschlossen werden.
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Indem
eine Ziehkraft ausgeübt
wird, wie diese durch den Kraftpfeil F1 angedeutet
ist, und zwar auf die Steuerschnur 218, wird das Gleitmodul
weg von dem ersten Ende 206 des Rahmens 202 und
in Richtung des zweiten Endes 208 getrieben, wie dies in 4 dargestellt
ist. Indem das Gleitmodul 216 in Richtung des zweiten Endes 208 bewegt
wird, hebt die Steuerschnur die verschiedenen Lichtblockierelemente
an, so dass diese geöffnet
werden, um zu ermöglichen,
dass Licht durch die Fensterabdeckung hindurchtritt. Wenn die Ziehkraft,
die durch den Kraftpfeil F1 angedeutet ist,
nicht mehr aufgebracht wird, dann bewegt sich das Gleitmodul 216 wiederum
in Richtung des ersten Endes 206. Anstatt sich jedoch zurück zu dem
ersten Ende 206 zu bewegen, wird die Bewegung des Gleitmoduls
durch einen zweiten Anstoßstopp,
wie beispielsweise Armelement 212, unterbrochen. Insbesondere
nimmt das abgerundete distale Ende 226 eine Nabe (hub) 228 in
Eingriff. Somit wird das Steuermodul 200 in der zweiten
Position gehalten, so dass die verschiedenen Lichtblockierelemente
der Fensterabdeckung in einer offenen Position beibehalten werden.
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Eine
detailliertere Beschreibung der Wechselwirkung zwischen dem Gleitmodul 216 und
dem Armelement 212, wenn sich das Gleitmodul 216 von der
ersten Position zu der zweiten Position und zurück zu der ersten Position bewegt,
wird unter Bezugnahme auf die 5 bis 8 gegeben.
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5 zeigt
eine teilweise Bodenansicht des Gleitmoduls 216 und des
schwenkbaren Armelements 212 des Rahmens, das ein abgerundetes
distales Ende 226 und ein feststehendes Ende 223 aufweist,
wenn sich das Gleitmodul 216 in der ersten Position befindet.
Es lässt
sich 6 entnehmen, dass dann, wenn eine Kraft, wie beispielsweise
eine Zugkraft, die durch den Kraftpfeil F1 angedeutet
ist, auf die Schnur 218 aufgebracht wird (4),
das Gleitmodul sich in Richtung des zweiten Endes bewegt, wie dies
durch den Richtungspfeil A angedeutet ist. Das abgerundete distale
Ende 226 des Armelements 212 wird entlang der
Spur 224 geführt,
bis dieses einen ersten konkaven Abschnitt 230 der Spur 224 erreicht.
Das Armelement 212 wird leicht geschwenkt, wenn das distale
Ende 226 entlang des ersten konkaven Abschnitts 230 geführt wird,
so dass das distale Ende 226 wenigstens teilweise mit der
Nabe 228 ausgerichtet ist.
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Es
lässt sich 7 entnehmen,
dass dann, wenn die Zugkraft nicht mehr aufgebracht wird, sich das
Gleitmodul 216, das, wie beschrieben, voreingestellt ist,
sich in Richtung des ersten Endes des Rahmens zu bewegen, bewegt,
wie dies durch den Richtungspfeil B angedeutet ist. Das abgerundete
distale Ende 226 wird sodann mit dem konkaven Abschnitt 232 der
Nabe 228 angeordnet und somit beschränkt oder verriegelt dieses
die Bewegung des Gleitmoduls 216 in Richtung des ersten
Endes. Wie beschrieben, wird das Armelement 212, wenn dieses
entlang dem ersten konkaven Abschnitt 230 der Spur 224 geführt wird,
geschwenkt, so dass dann, wenn die Zugkraft nicht mehr aufgebracht
wird, das abgerundete distale Ende 226 zumindest teilweise
mit dem konkaven Abschnitt 232 der Nabe 228 ausgerichtet
ist. Somit wird dann, wenn sich das Gleitmodul 216 in Richtung
des ersten Endes bewegt, das abgerundete distale Ende 226 innerhalb
des konkaven Abschnitts 232 der Nabe 228 festgehalten.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Lichtblockierelemente der
Fensterabdeckung, die mit der Steuerschnur verbunden sind, dann
in einer offenen Position gehalten, wenn sich das Gleitmodul in
dieser zweiten Position befindet.
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Um
das Gleitmodul 216 von dem Armelement 212 loszumachen,
so dass das Gleitmodul von der zweiten Position in die erste Position
bewegt werden kann, und insbesondere in dieser Ausführungsform,
um das runde distale Ende 226 von der Nabe 228 loszumachen,
bringt ein Benutzer wiederum eine Zugkraft auf die Schnur 218 auf.
Somit bewegt sich das Gleitmodul wiederum, wie dies durch den Richtungspfeil
A angedeutet ist, in Richtung des zweiten Endes des Rahmens. Wie
sich 8 entnehmen lässt,
ist ein Umkehrabschnitt 234 der Spur 224 relativ
zu dem konkaven Abschnitt 232 der Nabe 228 derart
angeordnet, dass das abgerundete distale Ende 226 des Armelements 212 in
einen zweiten konkaven Abschnitt 236 der Spur 224 geführt wird,
und sich so das abgerundete distale Ende 226 von der Nabe 228 losmacht.
Wenn das Gleitmodul 216 sich wiederum in Richtung der ersten
Position bewegt, dann wird das abgerundete distale Ende 226 des
Armelements 212 entlang der Spur 224 geführt und
in die erste Position zurückgeführt, wie
dies in 5 dargestellt ist.
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Bis
hierher ist der Steuermechanismus so beschrieben worden, dass dieser
für das
Steuern des Anhebens und des Absenkens einer einzelnen Steuerschnur
ausgestaltet ist. In einigen Situationen kann der Steuermechanismus
in einer Kopfschiene als eine Einheit bereitgestellt sein, die ein
Paar von Gleitmodulen umfasst, wie dies in den 9 und 10 dargestellt
ist. Ein Steuermechanismus 300 ist innerhalb der Kopfschiene 301 befestigt
und umfasst einen einzelnen Rahmen 302, der ein Paar von
Gleitmodulen 316 und 317 umfasst. Die Gleitmodule 316 und 317 können unabhängig voneinander
betätigt werden,
um das Anheben oder das Absenken der daran befestigten Schnur zu
steuern. Diese Schnur kann jedwede Positionierungsschnur in einer
Fensterabdeckung sein. Beispielsweise wird auf die Fensterabdeckung
verwiesen, die in der ebenfalls anhängigen US-Anmeldung SN 10/914,579
beschrieben wird, die am 9. August 2004 angemeldet worden ist und
auf die hiermit Bezug genommen wird. In dieser Ausführungsform
ist eine Steuerschnur, wie beispielsweise das Öffnungselement 318,
mit der Vielzahl von Reihen 304 an unteren longitudinalen
Bereichen 320 befestigt. Das Öffnungselement 318 ist
außerdem
mit dem Gleitmodul 316 befestigt. Ein Befestigungselement 319 ist
mit der Vielzahl von Reihen 304 an oberen longitudinalen
Bereichen 322 befestigt und ist außerdem mit dem Gleitmodul 317 befestigt.
Die Vielzahl von Reihen 304 kann daher enger gemacht werden,
indem das Befestigungselement 319 abgesenkt wird, das Öffnungselement 318 angehoben
wird oder eine Kombination dieser beiden Bewegungen durchgeführt wird,
die zu einem Verengen der Reihen führt.
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Eine
weitere Ausführungsform
einer Fensterabdeckung, mit der der Steuermechanismus gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, ist in 11 dargestellt,
in der eine Reihe einer Fensterabdeckung des Jalousientyps dargestellt
ist. Diese Fensterabdeckung des Jalousientyps wird detaillierter
in der US-PS Nr. 6,792,996 beschrieben, auf die hiermit Bezug genommen
wird. Die Lichtblockierelemente der Fensterabdeckung des Jalousientyps
umfassen eine Vielzahl von Reihen von Lamellen, wie beispielsweise
die Lamelle 400. Die Lamelle umfasst einen ersten longitudinalen
Abschnitt 412 an einem Kantenabschnitt der Reihe 400 sowie
einen zweiten longitudinalen Abschnitt 426, der innerhalb
des Hauptabschnitts der Wandfläche 410 ausgebildet
ist. Jeder der longitudinalen Abschnitte 412 und 426 ist wirksam
mit den Steuerschnüren 402 bzw. 404 verbunden.
In dieser Ausführungsform
ist die Steuerschnur 402 zurückhaltend mit dem longitudinalen
Abschnitt 412 angeordnet, indem das Ankerelement 406 mit
der Steuerschnur 402 in Eingriff gebracht wird, indem das
Ankerelement 406 durch eine darin ausgebildete Schleife 408 geführt wird.
Die Steuerschnur 404 ist wirksam mit dem zweiten longitudinalen
Abschnitt 426 verbunden, indem ein Befestigermodul 430 damit
in Eingriff gebracht wird und das Befestigermodul 430 durch
eine Öffnung 414 mit
einem Ankerelement 416 in Eingriff gebracht wird. Die Steuerschnur 404 ist
mit einem Steuermodul (nicht gezeigt) befestigt, wie dies vorstehend
beschrieben worden ist.
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Ein
zusätzliches
Merkmal der vorliegenden Erfindung ist in den 12 bis 15A dargestellt. Da zahlreiche Fenstergrößen nicht
standardförmige Breiten
aufweisen, ist es wünschenswert,
die Möglichkeit
bereitzustellen, Lagergrößen von
Kopfschienen herzustellen, die verstellt werden können. Die vorliegende
Erfindung stellt einen Rahmen bereit, der ausgedehnt werden kann,
so dass das laterale Ende an einer Seite der Kopfschiene, aus dem
die Steuerschnur austritt, von dem Benutzer ausgedehnt werden kann,
um in den vorhandenen Raum des Fensterrahmens zu passen. Eine zusätzliche
Länge der Steuerschnur
kann enthalten sein, um das Verstellen der Rahmenlänge zu erlauben,
ohne den Abschnitt der Steuerschnur zu beeinflussen, der mit den
Blendenreihen befestigt ist.
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Wie
sich den 12 und 13 entnehmen lässt, umfasst
ein Steuermechanismus 500 einen Rahmen 502, der
in der Kopfschiene 501 befestigt ist. Der Rahmen 502 definiert
eine Spur 504, die einen zentralen Abschnitt 506 und
Randabschnitte 508 umfasst, die parallel zu dem zentralen
Abschnitt 506 verlaufen. In diesem Beispiel wird ein einzelnes
Gleitmodul 520 umfasst. Eine Reihe von Arretierungselementen 510 ist
entlang der Randabschnitte 508 ausgebildet, wobei die Arretierungselemente 510 mit
einem Laschenelement 512 in Eingriff gebracht werden können. Indem
ein Laschenelement 512 insbesondere gedrückt wird,
bewegt sich ein Stift 514 aus der In-Eingriffnahme mit
einem bestimmten Arretierungselement. Vorzugsweise ist das Laschenelement 512 aus
einem biegsamen Material, wie beispielsweise Polyurethan, Polypropylen,
Aluminium oder dergleichen, ausgebildet. Der Rahmen 502 kann
sodann lateral relativ zu der Kopfschiene 501 bis zu einem
gewünschten
Ausdehnungsgrad bewegt werden, und somit die effektive Breite der
Fensterabdeckung zu verstellen.
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Wie
sich 14 entnehmen lässt,
wird beispielsweise der gesamte Steuermechanismus 500 lateral
hinsichtlich der Kopfschiene 501 bewegt, so dass ein Abschnitt
des Rahmens 502 sich von der Kopfschiene 501 ausdehnt,
wie dies durch den Pfeil 530 angedeutet ist. Die Lasche 512,
die über
den Boden 513 mit der Kopfschiene 501 verbunden
ist, hält die
Position mit dem Steuermechanismus 500 und dem Rahmen 502 durch
die In-Eingriffnahme eines Arretierungselements 510 und
des Stiftes 514 bei. Diese Wechselwirkung zwischen dem
Stift 514 und einem Arretierungselement 510 ist
in den 15 und 15A dargestellt.
Der Stift 514, der in 15 von der
Arretierung 510 gelöst
ist, erlaubt eine laterale Bewegung des Steuermechanismus hinsichtlich
der Kopfschiene. In 15A ist der Stift 514 in
In-Eingriffnahme mit der Arretierung 510. Somit verhindern der
Stift 514 und die Arretierung 510 eine laterale
Bewegung des Steuermechanismus.
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Die
vorstehenden Beschreibungen sind beispielhaft, jedoch nicht beschränkend. Immer
noch weitere Varianten innerhalb des Grundgedankens und des Schutzumfangs
der vorliegenden Erfindung ergeben sich ohne Weiteres für den Fachmann.