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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft Fensterabdeckungen und insbesondere Fensterabdeckungen,
die ein Vielzahl von Wandflächen
enthalten.
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Hintergrund der Erfindung
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Dekorative
Fensterabdeckungen sind populäre
Gebrauchsgegenstände
zum Bereitstellen von Privatsphäre
und zum Blockieren von Licht. Diese Fensterabdeckungen nehmen zahlreiche
Formen an, wie beispielsweise Blenden des romanischen Typs (Roman
shades), Jalousien (Venetian blinds), vertikale Jalousien (vertical
blinds), Honigwabenblenden (honeycomb shades) und dergleichen. Zahlreiche dieser
Fensterabdeckungen enthalten eine Wandfläche oder eine Vielzahl von
Wandflächen,
die eine Öffnung
abdecken, die mit einem Verstellmechanismus mit einem oder mehreren
Steuerelementen verbunden sind.
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Beispielsweise
ist die sogenannte Blende des romanischen Typs ein populärer Typ
einer Fensterabdeckung. Dieser Blendentyp besteht aus einem Textilmaterial,
das entlang dessen oberer Kante an einer Kopfschiene angebracht
ist und in beabstandeten Intervallen zusammengefasst ist, um eine
Reihe von weichen Faltungen entlang der Vorderseite des Textilmaterials
bereitzustellen. Folglich weist die typische Blende des romanischen
Typs ein kaskadiertes oder weichgefaltetes Aussehen auf. Derartige
Blenden des romanischen Typs sind derart ausgestaltet, dass dann,
wenn diese angehoben werden, sie vom Boden in im Allgemeinen horizontalen
Faltungen oder Falten zusammengefasst sind, bis sich die gesamte
Blende in der Nähe
des oberen Endes der Fensterabdeckung befindet. Bei einigen Versionen kann
das obere Ende der Fensterabdeckung außerdem abgesenkt werden. Die
Blenden werden betätigt,
indem an Steuerelementen gezogen wird, die an die Blende angebracht
sind. Die Steuerelemente sind üblicherweise
an einem Bodenabschnitt der Wandfläche mittels Klebstoff, mittels
Ultraschallschweißen, mittels
Nähen,
mittels Verknoten oder dergleichen befestigt.
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Eine
Alternative zu der herkömmlichen
Blende des romanischen Typs wird in der ebenfalls anhängigen Anmeldung
Nr. 10/427,829 beschrieben, die am 1. Mai 2003 angemeldet worden
ist und auf die hiermit Bezug genommen wird. Anders als bei der herkömmlichen
Blende des romanischen Typs ermöglicht
die in der ebenfalls anhängigen
Anmeldung Nr. 10/427,829 beschriebene Blende des romanischen Typs
das Öffnen
der individuellen Reihen, um Lücken
in der Vorderseite der Blende zu erzeugen, ohne dass es notwendig
ist, dass die gesamte Blende angehoben wird.
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Ein
weiterer häufiger
Typ einer Fensterabdeckung ist eine Jalousie (venetian blind). Jalousien sind üblicherweise
aus einer Vielzahl von Lamellen ausgestaltet, die durch ein Paar
von Leitern getragen werden, die durch einen Verstellmechanismus
in einer Kopfschiene gesteuert werden. Die Leiter enthält typischerweise
ein Paar paralleler Schnüre,
die von der Kopfschiene abhängen
und mit einer Bodenschiene verbunden sind. Eine Anzahl von Sprossen überspannt
die parallelen Schnüre
und trägt
die Lamellen. Eine Alternative zu der herkömmlichen Jalousie wird in der
ebenfalls anhängigen
Anmeldung Nr. 10/413,200 beschrieben, aus der das US-Patent Nr. 6,792,996
hervorgegangen ist und auf die hiermit Bezug genommen wird, bei
der Steuerelemente verwendet werden, die keine Leiter ausbilden,
und die eine Konfiguration aufweist, die es erlaubt, dass die Lamellen
die Steuerelemente und Löcher
für die Steuerschnüre verdecken,
wenn die Lamellen geschlossen sind.
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Obgleich
Blenden des romanischen Typs und Jalousien ästhetisch ansprechend sind,
besteht in einigen Fällen
ein Bedarf für
eine Fensterabdeckung mit einem linearen oder einem im Wesentlichen
flachen Aussehen, die ihr allgemeines Aussehen im geöffneten,
geschlossenen oder teilweise geöffneten
Zustand beibehält.
Die vorliegende Erfindung stellt eine geeignete Fensterabdeckung
bereit.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine neue und verbesserte Fensterabdeckung
bereit. Die Fensterabdeckung umfasst eine Kopfschiene, die einen Steuermechanismus,
wie beispielsweise eine Schnurverriegelung, aufweist, die ausgestaltet
ist, das Anheben und Absenken eines Öffnungselements zu steuern,
das von der Kopfschiene abhängt. Ein
Befestigungselement, wie beispielsweise eine Schnur, hängt ebenso
von der Kopfschiene ab. Eine Vielzahl von Wandflächen ist um einen oberen longitudinalen
Abschnitt der Wandflächen
an dem Befestigungselement befestigt. Jede der Wandflächen ist bei
im Wesentlichen gleichmäßig beabstandeten
Intervallen an dem Befestigungselement befestigt. Die Wandflächen hängen frei,
so dass ein unte rer longitudinaler Abschnitt der Wandflächen nicht
mit dem Befestigungselement oder dem Öffnungselement verbunden ist,
so dass die Wandflächen
vertikal von dem Befestigungselement hängen. Ein mit Gewichten versehenes
Kantenelement kann um den unteren longitudinalen Abschnitt der Wandflächen umfasst sein.
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Vorzugsweise
befindet sich die Vielzahl von Wandflächen in einer überlappenden
Beziehung miteinander. Insbesondere überlappt der untere longitudinale
Abschnitt einer Wandfläche
den oberen longitudinalen Abschnitt der nächst tieferen Wandfläche. Wenn
die Fensterabdeckung geschlossen ist, gibt es somit keine Lücken zwischen
Wandflächen,
die es Licht ermöglichen
würden,
in einen Raum einzutreten. Gleichermaßen sind das Öffnungselement
und das Befestigungselement durch die überlappenden Wandflächen verdeckt,
wenn sich die Fensterabdeckung in der geschlossenen Position befindet.
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Die
unterste Wandfläche
der Vielzahl von Wandflächen
ist außerdem
mit dem Öffnungselement
um einen oberen longitudinalen Abschnitt befestigt. Die anderen
Wandflächenpositionen
zwischen der Kopfschiene und der untersten Wandfläche sind
nicht mit dem Öffnungselement
verbunden. Mit anderen Worten: das Verstellen des Öffnungselements
bewegt direkt lediglich die unterste Wandfläche. In einigen Ausführungsformen
können
zusätzliche Öffnungselemente
enthalten sein und an einer anderen Wandfläche befestigt sein. Ein Beispiel
für eine
solche Konfiguration wird nachstehend detaillierter beschrieben.
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Um
die Fensterabdeckung zu öffnen,
zieht ein Benutzer an dem Öffnungselement
oder zieht dieses ein, das die unterste Wandfläche nach oben zieht, während die übrigen Wandflächen in
einer Ruheposition verbleiben. Die unterste Wandfläche gleitet
im Wesentlichen parallel zu einer nächst höheren Wandfläche nach
oben, und zwar hinter dieser. Indern fortgefahren wird, das Öffnungselement
einzuziehen, berührt
der obere longitudinale Abschnitt der untersten Wandfläche den
oberen longitudinalen Abschnitt der nächst höheren Wandfläche. Die
unterste Wandfläche
ist somit nicht länger
in der Lage, sich unabhängig
von der nächst
höheren
Wandfläche
in Aufwärtsrichtung
zu bewegen. Somit bewegen sich die unterste Wandfläche und
die nächst
höhere Wandfläche zusammen
hinter der nächsten
nächst höheren Wandfläche. Auf
diese Art und Weise wird jede der Wandflächen rückwärtig gestapelt, wenn das Öffnungselement
eingezogen wird.
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Indem
die Wandflächen
auf diese Art und Weise rückwärtig gestapelt
werden, wird das vertikale und gerade Profil der einzelnen Wandflächen beibehalten,
wenn die Fensterabdeckung geöffnet
wird. Somit wird das ästhetische
Aussehen der Fensterabdeckung zum Großteil beibehalten, und zwar
unabhängig
davon, ob sich die Fensterabdeckung in einer vollständig geschlossenen,
teilweise geöffneten
oder vollständig
geöffneten
Position befindet.
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Eine
alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung stellt die Fähigkeit bereit, die zahlreichen
Wandflächen
als eine andere Art und Weise des Öffnens der Fensterabdeckung
abzusenken. Die Fensterabdeckung umfasst, wie in der vorstehenden Ausführungsform,
Reihen von Wandflächen.
Eine Schmuckleistenwandfläche
ist direkt an die Kopfschiene befestigt. Eine Vielzahl von zusätzlichen Wandflächen hängt über Steuerelemente
von der Kopfschiene ab. Der obere longitudinale Abschnitt einer
obersten Wandfläche
ist an einem ersten Öffnungselement
befestigt, so dass die oberste Wandfläche wirksam mit der Kopfschiene
verbunden ist. Ein Befestigungselement ist ebenso an dem oberen longitudinalen
Abschnitt der obersten Wandfläche befestigt
und außerdem
an dem oberen longitudinalen Abschnitt der anderen Wandflächen mit
Ausnahme der Schmuckleistenwandfläche befestigt. Das Befestigungselement
ist nicht mit der Kopfleiste verbunden.
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Eine
unterste Wandfläche
der Vielzahl von Wandflächen
ist außerdem
an einem zweiten Öffnungselement
um einen oberen longitudinalen Abschnitt davon befestigt. Das zweite Öffnungselement hängt von
der Kopfschiene ab und wird mit einem Steuermechanismus kontrollierbar
verstellt. Die anderen Wandflächen
sind nicht an dem zweiten Öffnungselement
befestigt.
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Um
die Fensterabdeckung zu öffnen,
kann ein Benutzer an dem zweiten Öffnungselement ziehen oder
dieses einziehen, das die unterste Wandfläche nach oben zieht, während die übrigen Wandflächen in
der vorstehend beschriebenen Art und Weise in einer Ruheposition
verbleiben. Die Fensterabdeckung kann ebenso geöffnet werden, indem die oberste
Wandfläche
abgesenkt wird, indem das erste Öffnungselement
abgesenkt wird. In beiden Fällen wird
die Position der untersten Wandfläche relativ zu den nächst höheren Wandflächen angepasst,
so dass die unterste Wandfläche
hinter und im Wesentlichen parallel zu der nächst höheren Wandfläche angeordnet
ist.
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Wenn
beispielsweise das zweite Öffnungselement
angehoben wird, dann gleitet die unterste Wandfläche im Wesentlichen parallel
zu einer nächst höheren Wandfläche und
hinter dieser nach oben. Indem fortgefahren wird, das Öffnungselement
einzuziehen, berührt
der obere longitudinale Abschnitt der untersten Wandfläche den
oberen longitudinalen Abschnitt der nächst höheren Wandfläche. Die
unterste Wandfläche
ist daher nicht mehr in der Lage, unabhängig von der nächst höheren Wandfläche, sich nach
oben zu bewegen. Somit werden die unterste Wandfläche und
die nächst
höhere
Wandfläche
zusammen hinter die nächste
nächst
höhere
Wandfläche
bewegt. Die Wandflächen
werden auf diese Art und Weise rückwärtig gestapelt,
wenn das Öffnungselement
eingezogen wird. Wenn das erste Öffnungselement
abgesenkt wird, dann gleiten im Unterschied hierzu die Wandflächen der
Vielzahl von Wandflächen
oberhalb der untersten Wandfläche
nach unten, so dass die nächst
höhere
Wandfläche
hinsichtlich der untersten Wandfläche vor der untersten Wandfläche und
im Wesentlichen parallel zu dieser gleitet. Da die Wandflächen sich überlappen,
werden nachfolgende Wandflächen
vor den vorher gestapelten Wandflächen gestapelt. Das erste und
das zweite Öffnungselement
können
in jedweder Kombination betätigt
werden. Wenn beispielsweise das zweite Öffnungselement alle Wandflächen in
einen Stapel absenkt, dann kann das erste Öffnungselement den gesamten
Stapel anheben.
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Ein
bevorzugtes Merkmal der Fensterabdeckung gemäß der vorliegenden Erfindung
betrifft die Art und Weise, in der die Wandflächen an dem Befestigungselement
und dem Öffnungselement
befestigt werden. Jede der Wandflächen kann mittels Befestigermodulen
an dem Befestigungselement und dem Öffnungselement befestigt werden.
In einer Ausführungsform
umfasst das Befestigermodul ein Clipelement, das an den oberen longitudinalen
Abschnitt einer Wandfläche
befestigt werden kann, sowie ein Schnallenelement, das einen Rahmen
und ein Eingriffselement umfasst, wobei das Schnallenelement für eine abnehmbare
und auswählbare
Befestigung an das Befestigungselement geeignet ist. In einer bevorzugten
Ausführungsform
handelt es sich bei dem Befestigungselement um eine Schnur, die
eine Vielzahl von beabstandeten Schleifen enthält, wodurch der obere longitudinale
Abschnitt von jeder Wandfläche
wirksam an einer Schleife befestigt ist. Ein besonders geeignetes
Befestigermodul ist in der ebenfalls anhängigen Anmeldung Nr. 10/970,428
beschrieben, die den Titel "Fastener
Module for a Window Covering and Method" trägt,
am 21. Oktober 2004 angemeldet worden ist und auf die hiermit Bezug
genommen wird.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform
der Fensterabdeckung gemäß der vorliegenden
Erfindung in einer geschlossenen Position.
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2 zeigt
eine Schnittansicht der Fensterabdeckung von 1 von der
rechten Seite.
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3 zeigt
eine Schnittansicht der Fensterabdeckung von 1 von der
linken Seite.
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4 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht der Fensterabdeckung von 1 in
einer teilweise geöffneten
Position.
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5 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht der Fensterabdeckung von 1 in
einer vollständig
geöffneten
Position.
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6 zeigt
eine Schnittansicht der Fensterabdeckung von 5 in einer
vollständig
geöffneten Position
von der rechten Seite.
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7 zeigt
eine Schnittansicht der Fensterabdeckung von 5 in einer
vollständig
geöffneten Position
von der linken Seite.
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8 zeigt
eine vergrößerte perspektivische Ansicht
eines Befestigermoduls, das für
eine Verwendung mit der vorliegenden Erfindung geeignet ist.
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9 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht eine alternativen Ausführungsform
einer Fensterabdeckung gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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10 zeigt
eine perspektivische Rückansicht
der Fensterabdeckung von 9.
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11 zeigt
eine vergrößerte perspeltivische
Ansicht eines Abschnitts von 10.
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12 zeigt
eine perspektivische Rückansicht
der Fensterabdeckung von 9 in einer teilweise geöffneten
Position.
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13 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht der Fensterabdeckung von 9 in
einer vollständig
geöffneten
Position.
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14 zeigt
eine perspektivische Rückansicht
der Fensterabdeckung von 13 in
einer alternativen teilweise geöffneten
Position.
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15 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Fensterabdeckung in der geschlossenen Position gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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16 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht der Ausführungsform von 15,
wobei die Fensterabdeckung sich in einer teilweise geöffneten Position
befindet.
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17 zeigt
eine perspektivische Rückansicht
der Ausführungsform
von 15, wobei sich die Fensterabdeckung in einer teilweise
geöffneten Position
befindet.
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18 zeigt
einen vergrößerten Abschnitt von 17.
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19 zeigt
eine perspektivische Vorderansicht von einer noch weiteren Ausführungsform
einer Fensterabdeckung in einer teilweise geöffneten Position gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Die
hierin beschriebene Erfindung kann in zahlreichen Ausführungsformen
mit vielen unterschiedlichen Formen verkörpert werden. Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden hier
nachstehend beschrieben. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die
vorliegende Beschreibung beispielhaft für die Prinzipien der Erfindung
ist und die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsformen
beschränkt. Der
Einfachheit der Beschreibung halber wird die erfindungsgemäße Fensterabdeckung
in ihrer üblichen zusammengebauten
Position beschrieben, wie diese in den anhängenden Zeichnungen dargestellt
ist, und Begriffe, wie beispielsweise oben, unten, horizontal, longitudinal,
usw., werden hierin unter Bezugnahme auf diese übliche Position verwendet.
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Eine
Fensterabdeckung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 beschrieben. Die
Fensterabdeckung 10 umfasst eine Kopfschiene 12,
die einen Steuermechanismus, wie beispielsweise eine Schnurverriegelung 14,
umfasst, die ausgestaltet ist, das Anheben und das Absenken eines Öffnungselements,
wie beispielsweise eine Öffnungsschnur 16,
zu steuern, die von der Kopfschiene 12 abhängt. Ein
Befestigungselement, wie beispielsweise die Befestigungsschnur 18,
hängt ebenso
von der Kopfschiene 12 ab. Die Befestigungsschnur 18 und die Öffnungsschnur 16 sind
entlang der Rückseite der
Fensterabdeckung 10 nach unten geführt. Die Befestigungsschnur 18 umfasst
vorzugsweise eine Vielzahl von beabstandeten Schleifen 20.
Eine Vielzahl von Zwischenwandflächen 22a-e
und eine unterste Wandfläche 22f sind
um einen oberen longitudinalen Abschnitt 24 der Wandflächen 22 an
der Befestigungsschnur 18 befestigt, wie beispielsweise
an einigen der beabstandeten Schleifen 20. Die Wandflächen können aus
einem gewebten oder nicht-gewebten Textilmaterial, aus Papier, aus
einem Laminat, aus einer Folie oder dergleichen hergestellt sein. Die
Wandflächen
hängen
frei an dem Befestigungselement 18, so dass ein unterer
longitudinaler Abschnitt 26a-f der Wandflächen 22a-f
nicht mit dem Befestigungselement 18 oder dem Öffnungselement 16 verbunden
ist. Die unterste Wandfläche 22f der Vielzahl
von Wandflächen
ist um einen oberen longitudinalen Abschnitt 30 der untersten
Wandfläche 22f an
dem Öffnungselement 16 befestigt.
Eine Bodenschiene 28 kann außerdem an der untersten Wandfläche 22f befestigt
sein. Die Zwischen wandflächen 22a-e
sind nicht an dem Öffnungselement
befestigt. Eine Schmuckleistenwandfläche 44 ist ebenso
bereitgestellt. Diese Schmuckleistenwandfläche 44, die den gleichen
grundlegenden Aufbau wie die Wandflächen 22 aufweist und
einen Versteifungsstreifen 45 enthält, ist direkt an die Kopfschiene 12 geclippt und
anderweitig nicht mit den Wandflächen 22a-f
verbunden.
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Die
Wandflächen 22a-f überlappen
einander, so dass kein Licht in der Lage ist, durch die Fensterabdeckung 10 durchzutreten,
wenn sich diese in der geschlossenen Position befinden. Ferner verdecken die überlappenden
Wandflächen 22a-f
das Öffnungselement 16 und
das Befestigungselement 18, die sich hinter den Wandflächen erstrecken,
wenn diese von der Vorderseite der Fensterabdeckung 10 betrachtet werden.
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Jede
der Zwischenwandflächen 22a-e
umfasst außerdem
vorzugsweise ein mit Gewichten versehenes Kantenelement, wie beispielsweise
die Versteifungsstreifen 32a-e, die um den unteren longitudinalen
Abschnitt 26a-e positioniert sind. Die Bodenschiene 28 wirkt
als das mit Gewichten versehene Kantenelement für die unterste Wandfläche 22f.
Die Versteifungsstreifen 32a-e und die Bodenschiene 28 sind
dazu geeignet, eine aufgrund der Schwerkraft nach unten gerichtete
Kraft auf die Wandflächen 22a-f
aufzubringen, so dass jedwede Voreinstellung des Materials, wie
beispielsweise vom Weben oder aufgrund von Beschichtungen, überwunden
wird und die Wandflächen 22a-f
gerade nach unten hängen. Die
mit Gewichten versehenen Kantenelemente können ebenso die Form einer
Stange, eines gerollten Materials, eines oder mehrerer Clips oder
dergleichen annehmen.
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Um
die Fensterabdeckung 10 zu öffnen, zieht ein Benutzer an
dem Öffnungselement 16 oder zieht
dieses ein, das die unterste Wandfläche 28 nach oben zieht,
während
die übrigen
Wandflächen in
einer Ruheposition verbleiben. Wie sich 4 entnehmen
lässt,
gleitet die unterste Wandfläche 22f im Wesentlichen
parallel zu und hinter einer nächst
höheren
Wandfläche 22e nach
oben. Indem fortgefahren wird, das Öffnungselement 16 einzuziehen,
berührt
der obere longitudinale Abschnitt 30 der untersten Wandfläche 22f den
oberen longitudinalen Abschnitt 38 der nächst höheren Wandfläche 22e.
Die unterste Wandfläche 22f ist
somit nicht mehr in der Lage, sich relativ zu der nächst höheren Wandfläche 22e nach
oben zu bewegen. Wenn das Öffnungselement 16 weiter
eingezogen wird, dann bewegen sich die unterste Wandfläche 22f und
die nächst
höhere Wandfläche 22e zusammen
hinter die nächste nächst höhere Wandfläche 22d.
Die Wandflächen 22a-f
werden auf diese Art und Weise rückwärtig gestapelt,
wenn das Öffnungselement 16 eingezogen wird,
bis die Wandflächen 22a-f,
so wie in 5 gezeigt, rückwärtig gestapelt sind.
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Wie
dargestellt, stellt das rückwärtige Stapeln
der Wandflächen
eine Fensterabdeckung 10 bereit, bei der das vertikale
und gerade Profil der Wandflächen 22a-f
beibehalten wird, wenn die Fensteröffnung 10 geöffnet wird.
Somit wird das ästhetische Aussehen
der Fensteröffnung 10 zum
Großteil
beibehalten, und zwar unabhängig
davon, ob sich die Fensterabdeckung in ihrer vollständig geschlossenen
(1), teilweise geöffneten (4)
oder vollständig
geöffneten
Position (5) befindet.
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Wenn
die Wandflächen 22 gestapelt
werden, dann wird, wie sich den 6 und 7 entnehmen lässt, die
Befestigungsschnur 18 hinter der Vorderseite der Fensterabdeckung 10 gefaltet
oder gesammelt. Das Öffnungselement 16 hält die Wandflächen 22a-f
in Position, indem der Steuermechanismus, wie beispielsweise die
Schnurverriegelung 14, verriegelt wird. Da die überlappende
Beziehung der Wandflächen 22a-f
in der geschlossenen, der teilweise geöffneten und der vollständig geöffneten
Position beibehalten wird, ist die Befestigungsschnur 18 von
der Vorderseite der Fensterabdeckung nicht sichtbar.
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Die
Wandflächen 22a-f
sind vorzugsweise mit den Befestigermodulen 46 abnehmbar
an der Befestigungsschnur 18 befestigt. Ein Beispiel für ein geeignetes
Befestigermodul 46 ist in 8 dargestellt. Das
Befestigermodul 46 umfasst eine Schnalle 48 und
einen Clip 50 und besteht vorzugsweise aus einem elastischen
Material, wie beispielsweise einem thermoplastischen Harz, leichtgewichtigem
Metall oder dergleichen. Der Clip 50 kann an einem Ankerelement,
wie beispielsweise dem Paßstift 52,
befestigt werden, der mit der Wandfläche (6) verbunden
ist, und zwar mittels einer reibschlüssigen In-Eingriffnahme oder
mittels einer mechanischen Kraft, die von dem Clip aufgebracht wird,
wie diese beispielsweise durch die elastischen Eigenschaften des
Materials aufgebracht wird, aus dem der Clip 50 besteht. Die
Schnalle 48 umfasst einen Rahmen 54 und ein Eingriffselement,
wie beispielsweise den Querstab 56. Der Querstab 56 umfasst
ein erstes Ende, das an dem Rahmen 54 befestigt ist oder
integral mit diesem ausgestaltet ist, sowie ein zweites Ende 62,
das von einem Laschenelement 64 in Eingriff genommen werden
kann, indem das zweite Ende 62 durch das Loch 66 gezwungen
wird. Wo entfernbare Befestigermodule verwendet werden, ist es außerdem möglich, eine
oder mehrere Wandflächen
vollständig
abnehmbar auszugestalten.
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Die
Befestigungsschnur 18 nimmt mittels des Querstabs 56 das
Befestigermodul 46 in Eingriff, der durch eine Schleife
in der Wandfläche
geführt
ist, wie beispielsweise Schleife 20 (2),
die durch die Befestigungsschnur 18 definiert ist. Die Öffnungsschnur 16 ist
durch den Rahmen 54 des Befestigermoduls 46 geführt, jedoch
nicht an diesem befestigt. Wenn die Öffnungsschnur 16 somit
eingezogen oder ausgezogen wird, ist diese durch den Rahmen 54 geführt und
bewegt sich relativ dazu frei, so dass das Befestigermodul 46 als
eine Schnurführung
für die Öffnungsschnur 16 wirkt.
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Eine
alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 9 bis 14 beschrieben.
Die Fensterabdeckung 110 umfasst eine Kopfschiene 112,
eine Schmuckleistenwandfläche 144 und
eine Vielzahl von Wandflächen 122a-f.
Die Schmuckleistenwandfläche 144 und
die anderen Wandflächen 122a-f überlappen
einander, so dass eine Vorderseite ohne Lücken bereitgestellt wird. Das
Aussehen der alternativen Ausführungsform
der Fensterabdeckung 110 in der geschlossenen Position,
wie diese in 9 dargestellt ist, entspricht
im Wesentlichen dem der vorstehenden Ausführungsform. Die Betätigung der Fensterabdeckung 110 ist
jedoch ein wenig anders insofern, als anstatt lediglich die Fensterabdeckung 110 zu öffnen, indem
Wandflächen
angehoben werden, die Fensterabdeckung 110 ebenso durch
ein Absenken der Wandflächen
geöffnet
werden kann.
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In
den 9-11 sind zusätzliche Merkmale der Fensterabdeckung 110 gezeigt.
Die Vielzahl von Wandflächen 122a-f
hängen über Steuerelemente
von der Kopfschiene 112 ab. Die oberste Wandfläche 122a,
die einen obersten Abschnitt 130a definiert, ist an einem
ersten Öffnungselement,
wie beispielsweise einer ersten Öffnungsschnur 117,
befestigt, die verstellbar durch die Schnurverriegelung 119 gesteuert
wird (10). Ein Befestigungselement, wie
beispielsweise die Befestigungsschnur 118, befestigt den
obersten Abschnitt 130a der obersten Wandfläche 122a an
den obersten Abschnitten 130b-f der anderen Wandflächen 122b-f.
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Eine
unterste Wandfläche 122f der
Vielzahl von Wandflächen
ist außerdem
an einem zweiten Öffnungselement
befestigt, wie beispielsweise der zweiten Öffnungsschnur 116,
und zwar um einen oberen longitudinalen Abschnitt 130f davon.
Die zweite Öffnungsschnur 116 hängt von
der Kopfschiene 112 ab und wird mit einem Steuermechanismus, wie
beispielsweise einer Schnurverriegelung 114, steuerbar
verstellt. Die anderen Wandflächen 122a-e sind
nicht an der zweiten Öffnungsschnur 116 befestigt.
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Das Öffnen der
Fensterabdeckung 110 kann auf vielerlei Arten und Weisen
durchgeführt
werden. Ein Weg besteht darin, an der zweiten Öffnungsschnur 116 zu
ziehen, um die unterste Wandfläche 122f anzuheben,
wie dies bezüglich
der in den 1-7 dargestellten
Ausführungsform
beschrieben worden ist. Alternativ kann die Fensterabdeckung 110 außerdem geöffnet werden,
indem die oberste Wandfläche 122a abgesenkt
wird, indem die erste Öffnungsschnur 117 abgesenkt
wird. Wenn die erste Öffnungsschnur 117 abgesenkt
wird, dann werden, wie sich 12 entnehmen
lässt,
die Zwischenwandflächen 122a-e
relativ zu der untersten Wandfläche 122f abgesenkt,
so dass die Wandflächen,
wie beispielsweise die Wandflächen 122e und 122d,
mit der untersten Wandfläche 122f gestapelt
werden. Wenn die erste Öffnungsschnur 117 vollständig abgesenkt
ist, dann sind die Wandflächen 122a-f
am Boden der Fensterabdeckung 110 gestapelt, wie dies in 13 dargestellt
ist.
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Die
erste Öffnungsschnur 117 und
die zweite Öffnungsschnur 116 können ebenso
zusammen betätigt
werden. Wie sich 14 entnehmen lässt, ist beispielsweise
die erste Öffnungsschnur 117 teilweise
abgesenkt worden, so dass die Wandfläche 122e mit der untersten
Wandfläche 122f gestapelt
ist. Die zweite Öffnungsschnur 116 ist
ebenso angehoben worden, so dass die unterste Wandfläche 122f und die
Wandfläche 122e mit
den Wandflächen 122c und 122d gestapelt
sind.
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Eine
noch weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 15-18 beschrieben.
Vergleichbar zu der vorhergehenden Ausführungsform umfasst die Fensterabdeckung 210,
wie dies in 15 dargestellt ist, eine Kopfschiene 212,
ein Öffnungselement 216, eine
Schmuckleistenwandfläche 244 und
eine Vielzahl von Wandflächen 222a-f.
Wie sich jedoch den 16 und 17 entnehmen
lässt,
sind die Wandflächen
in zwei Sätzen
gruppiert. Insbesondere bilden die Wandflächen 222a, 222c und 222e einen Satz
und die Wandflächen 222b, 222d und 222f den anderen
Satz. Diese Variation stellt das optionale Merkmal des Verschiebens
eines ersten Satzes von Wandflächen
bereit, wie beispielsweise der Wandflächen 222b, 222d und 222f,
relativ zu einem zweiten Satz, wie beispielsweise den Wandflächen 222a, 222c und 222e.
Eine erste Öffnungsschnur 216 ist
an den oberen longitudinalen Abschnitten der Wandflächen 222a, 222c und 222e befestigt.
Die Wandflächen 222b, 222d und 222f sind
an der Befestigungsschnur 218 befestigt. Die Wandfläche 222f ist
außerdem
an einer zweiten Öffnungsschnur 217 befestigt.
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Indem
an der ersten Öffnungsschnur 216 gezogen
wird, werden die Wandflächen 222a, 222c und 222e angehoben
und hinter die Schmuckleistenwandfläche 244 und die Wandflächen 222b bzw. 222d verschoben.
Das Einziehen der zweiten Öffnungsschnur 217 bewirkt,
dass die unterste Wandfläche 222f angehoben
wird und die gesamte Fensterabdeckung 210 öffnet, wie
dies vorstehend beschrieben worden ist.
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Eine
noch weitere Variation der vorliegenden Erfindung ist in 19 dargestellt.
In dieser Ausführungsform
sind die Wandflächen 322a-e
der Fensterabdeckung 310 in zwei Gruppen gruppiert. Eine
erste Gruppe besteht aus den Wandflächen 322a und 322b und
die zweite Gruppe besteht aus den Wandflächen 322c-e. Der obere
longitudinale Abschnitt der Wandflächen 322e und 322b ist
an einer ersten Öffnungsschnur 316 befestigt.
Die Wandflächen 322a, 322c und 322d sind
an einer Befestigungsschnur 318 befestigt. Die unterste
Wandfläche 322f ist
an einer zweiten Öffnungsschnur 317 befestigt.
In dieser Ausführungsform
werden die Wandflächen 322e und 322b,
wenn die erste Öffnungsschnur 316 angehoben
wird, angehoben und hinter die Wandflächen 322d bzw. 322a verschoben.
Wenn die erste Öffnungsschnur 316 weiter
angehoben wird, dann werden die Wandflächen 322a und 322b hinter
der Schmuckleistenwandfläche 344 gestapelt
und die Wandflächen 322d und 322e werden
mit der Wandfläche 322c gestapelt.
Jede der Wandflächen 322a-f kann
angehoben werden, indem die zweite Öffnungsschnur 317 angehoben
wird.
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Alternativ
kann der obere longitudinale Abschnitt der Wandfläche 322b mit
einer ersten Öffnungsschnur
verbunden sein, während
der obere longitudinale Abschnitt der Wandfläche 322e mit einer
zweiten Öffnungsschnur
verbunden ist und der obere longitudinale Abschnitt der untersten
Wandfläche 322f mit
einer dritten Öffnungsschnur
verbunden ist. Die Wandfläche 322b kann
somit unabhängig
von den Wandflächen 322e und 322d geöffnet werden.
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In
den beschriebenen Ausführungsformen weisen
die Wandflächen
eine gleichförmige
Größe auf.
Es ist jedoch ebenso möglich,
dass die Wandflächen
inkrementell schmalere Breiten aufweisen, so dass die Wandflächen, wenn
diese gestapelt werden, die gestapelten Wandflächen vollständig verdecken.
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Die
vorstehende Beschreibung und die anhängenden Zeichnungen sind beispielhaft
für die
vorliegende Erfindung. Immer noch weitere Variationen und Anordnungen
von Teilen sind möglich,
ohne den Geist und Umfang der Erfindung zu verlassen.