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DE102005031416B4 - Membranpresse - Google Patents

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DE102005031416B4
DE102005031416B4 DE102005031416A DE102005031416A DE102005031416B4 DE 102005031416 B4 DE102005031416 B4 DE 102005031416B4 DE 102005031416 A DE102005031416 A DE 102005031416A DE 102005031416 A DE102005031416 A DE 102005031416A DE 102005031416 B4 DE102005031416 B4 DE 102005031416B4
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DE102005031416A
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Hans-Gerd Dipl.-Ing. Stevens (FH)
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NPC Inc Japan
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MEIER VAKUUMTECHNIK GmbH
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Priority to US11/427,428 priority patent/US20070000826A1/en
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B5/00Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups
    • B30B5/02Presses characterised by the use of pressing means other than those mentioned in the preceding groups wherein the pressing means is in the form of a flexible element, e.g. diaphragm, urged by fluid pressure

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Abstract

Membranpresse, die zumindest einen Tragrahmen (2) aufweist, wobei eine Membran (3) mit ihrem Randbereich (4) über Halteelemente (6; 20, 51) an dem Tragrahmen (2) festlegbar und von diesem lösbar ist, wobei die Halteelemente (6; 20, 51) derart ausgestaltet sind, daß an diesen die Membran (3) werkzeugfrei festlegbar und lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (6, 20) klauenartig mit zwei Klemmflächen (22) ausgestaltet sind, denen ein Klemmbolzen (21) zugeordnet ist, so daß die Membran (3) kraftschlüssig festlegbar ist, wobei die Membran (3) zwischen dem Klemmbolzen (21) und einer der Klemmflächen (22) einklemmbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Membranpresse, die zumindest einen Tragrahmen aufweist, wobei eine Membran mit ihrem Randbereich über Halteelemente an dem Tragrahmen festlegbar bzw. von diesem lösbar ist, wobei die Halteelemente derart ausgestaltet sind, daß an diesen die Membran werkzeugfrei festlegbar und lösbar ist.
  • Derartige Membranpressen, insbesondere Laminatoren, sind bekannt.
  • Die DE 30 17 273 offenbart eine Membranformpresse mit einer nach einer Seite hin offenen Druckkammer, mit einer die offene Seite der Druckkammer bei geöffneter Presse lose überdeckenden Membran, welche an der Außenseite der Druckkammer festgelegt ist. Die Membranformpresse weist eine der offenen Seite der Druckkammer gegenüberliegende Gegenplatte und einen Antrieb zum kraftschlüssigen Aneinanderlegen von Gegenplatte und Druckkammer auf. Weiter weist die Membranpresse eine Einrichtung zum Beaufschlagen des durch die Membran und die Druckkammer bei geschlossener Presse begrenzten Arbeitsraumes mit unter Druck stehendem Strömungsmittel auf. Die Außenseite der Druckkammer trägt eine an der Membran angreifende Membranspanneinrichtung.
  • Die DE 38 27 497 A1 betrifft eine Vorrichtung zur Beschichtung von dreidimensionalen Körpern mit einer Folie, mit einem Tisch zur Aufnahme eines zu beschichtenden Körpers, einem auf den Körper absenkbaren Druckkissen mit einer Membran, die in einem kastenförmigen, bodenseitig offenen Träger gehalten ist, und einem unterhalb der Membran angeordneten, dem Umriß des Körpers mit Abstand folgenden Spannrahmen zum Einspannen der Folie. Der kastenförmige Träger besteht aus einer beheizbaren Grundplatte und einem senkrecht in Bezug auf diese verschiebbaren, die Membran haltenden Trägerrahmen.
  • Die DE 103 23 772 B3 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur dreidimensionalen Folienbeschichtung flächiger Werkstücke mit Restfolien. Die Vorrichtung besteht aus einer Presse mit einem oberen und einem unteren Preßtisch sowie aus einem durch eine eingelegte Teilerleiste in Arbeitsrahmen und Restrahmen geteilten unteren Rahmen und einem Oberrahmen, der oberhalb der Restfolie über dem Arbeitsrahmen angeordnet ist. Eine Abdeckmembran liegt über dem Restrahmen jeweils auf deren Rändern und dem unteren Rahmen auf. Der Oberrahmen hält die Restfolie und die Abdeckmembran eingespannt. Seitlich der Preßtische ist die Abdeckmembran angeordnet, die dazwischen bis über die Teilerleiste einführbar und mit dem freien Rand der Restfolie eine Überlappung bildend ausgeführt ist. Oberhalb dieser ist im eingeführten Zustand der Abdeckmembran eine verschiebbare Leiste angeordnet, die den Oberrahmen teilt und die die Überlappung überdeckt, hält und abdichtet.
  • Demnach sind Membranhalterungen bekannt, bei denen die Membran an ihrem umlaufenden Rand durchgehend hinter Klemmleisten eingeklemmt ist, die beispielsweise mit Schrauben festgelegt sind. Bei einem im Betrieb von Membranpressen oder Laminatoren relativ häufig fälligen Wechsel der Membran sind hierbei nachteiligerweise umfangreiche Montagearbeiten mit relativ großem Zeitaufwand nötig, weil entsprechend viele Schraubverbindungen gelöst und nach dem Herausnehmen der alten Membran und dem Einsetzen der neuen Membran wieder festgeschraubt werden müssen. Ein solcher Wechsel ist in der Praxis ca. alle zwei Wochen notwendig.
  • Bekannt sind aber auch Membranpressen, die Heizplatten aufweisen, auf denen zu laminierende Bauteile, beispielsweise Möbelteile, aufliegen. Oberhalb davon ist eine Membran angeordnet, die an ihren Rändern über Klemmleisten mittels Schraubenklemmen gehaltert ist. Die Klemmleisten weisen an ihrer Rückseite nach hinten und unten verlaufende Abwinkelungen auf, mit denen sie über den Tragrahmen gehängt sind. Der Tragrahmen ist vertikal bewegbar, um die Membran für den Betrieb der Membranpresse zu spannen und für einen Wechsel der Membran zu entspannen. Nachteiligerweise muß die Membran allerdings außerhalb der Membranpresse vorkonfektioniert werden, indem die Klemmleisten vorab an der Membran angebracht werden. Danach muß die Membran einschließlich der an den vier Seiten der Membran angebrachten Klemmleisten in die Membranpresse eingeführt werden. Dies ist wegen der großen Flächen und wegen des relativ hohen Gewichts der Membran und der Klemmleisten relativ schwierig.
  • Nachteilig bei dem bekannten Stand der Technik ist weiterhin, daß die Membran an ihrem Rand Lochungen aufweist, um beispielsweise die Schrauben durch diese Lochungen hindurchzuführen. Diese Lochungen schwächen die Membran jedoch an ihrem Rand, so daß die Lochungen häufig Ausgangspunkt von Rissen sind, welche die Membran vollständig zerstören können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Membranpresse der eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln dahin gehend zu verbessern, daß ein fälliger Membranwechsel derart komplikationslos durchführbar ist, daß eine erhebliche Zeiteinsparung erzielt wird.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Membranpresse mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Aufgabe wird aber auch durch eine Membranpresse mit den Merkmalen des Anspruchs 3 gelöst.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Halteelemente wird vorteilhaft erreicht, daß bei einem fälligen Wechsel der Membran, welcher üblicherweise bzw. in der Praxis ca. alle zwei Wochen durchgeführt werden muß, oder bei einem ersten Einführen der Membran in die Membranpresse die Membran werkzeuglos manuell aus den Halteelementen lösbar ist und auch ohne Benutzung von zusätzlichem Werkzeug wieder festlegbar ist. Die Membran kann zum Festlegen hierzu zunächst frei von den erfindungsgemäßen Halteelementen in die Membranpresse eingelegt werden. Danach kann dann eine einzelne Bedienungsperson rundum nach und nach die Halteelemente mit dem Membranrand in Eingriff bringen. Hierdurch wird eine erhebliche Zeiteinsparung erzielt, bei der sich überraschenderweise gezeigt hat, daß der Membranwechsel mit den erfindungsgemäßen Halteelementen nur noch etwa ein Viertel der Zeit in Anspruch nimmt wie bei einer herkömmlichen Halterung mit einer Vielzahl von Schrauben, die mittels zusätzlichem Werkzeug, beispielsweise einem Schraubenschlüssel, gelöst bzw. angezogen werden müssen.
  • Vorteilhafterweise kann bei bevorzugten Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Halteelemente auf eine Lochung der Membran an ihrem Rand verzichtet werden, so daß eine Zerstörung der Membran, die beispielsweise von den Lochungen ausgehenden Rissen hervorgerufen werden kann, vermieden wird.
  • Damit die Membran hinreichend festgehalten wird, ist es zweckmäßig im Sinne der Erfindung, wenn die Halteelemente über den Umfang des Randbereiches verteilt an der Membran angreifen, also quasi eine Halteelementreihe bilden. Selbstverständlich können die Halteelemente aber auch durchgehend an dem Randbereich der Membran angreifen. Hierzu kann der Tragrahmen natürlich umlaufend durchgehend oder in Abschnitte unterteilt ausgestaltet sein.
  • Um zu erreichen, daß die Halteelemente zumindest zum Verbinden der Membran mit den Halteelementen flexibel sind, ist vorteilhaft vorgesehen, daß den Halteelementen Aufhängungselemente zugeordnet sind, die zwischen den Halteelementen und dem Tragrahmen angeordnet sind. Damit wird vorteilhaft erreicht, daß die Halteelemente in der entspannten Position der Membran nicht starr mit dem Halterahmen verbunden sind, sondern dreidimensional beweglich sind, so daß sich eine noch leichtere Verbindung bzw. Einführung der Membran in die erfindungsgemäßen Halteelemente ergibt.
  • Günstig im Sinne der Erfindung ist, wenn die Halteelemente klauenartig mit zwei Klemmflächen ausgestaltet sind, wobei dem Halteelement ein Klemmbolzen zugeordnet ist, so daß die Membran kraftschlüssig zwischen dem Klemmbolzen und einer der Klemmflächen einklemmbar ist.
  • Zweckmäßigerweise ist hierbei vorgesehen, daß das Halteelement einen Quersteg aufweist, an dem beidseitig jeweils ein Klemmsteg angeordnet ist, wobei die Klemmstege mit ihrem freien Ende von dem Quersteg im Querschnitt gesehen weggerichtet schräg aufeinander zu verlaufend orientiert sind, so daß eine zum Quersteg gegenüberliegende Öffnung gebildet ist, die sich in Richtung zum Quersteg konusartig erweitert, wobei der Klemmbolzen in einer Klemmlage in der Nähe der freien Enden zwischen der Membran und einer zur Klemmfläche gegenüberliegenden Anlagefläche angeordnet ist, so daß die Membran kraftschlüssig festgelegt ist. Zum Lösen der Membran ist der Klemmbolzen aus der Klemmlage in Richtung zum Quersteg anhebbar.
  • Bei dieser vorteilhaften Ausgestaltung kann die Membran mit ihrem Rand leicht durch die Öffnung in das erfindungsgemäße Halteelement eingeführt werden, wobei der Klemmbolzen manuell von einer Bedienperson oder allein durch das Einführen des Membranrandes angehoben wird. Ist die Membran mit ihrem Rand hinreichend weit in das Halteelement eingeführt, kann die Bedienperson den Klemmbolzen loslassen, so daß dieser zwischen der Membran und der Anlagefläche an einem der Klemmstege zur Anlage kommt. Hierdurch wird die Membran kraftschlüssig an der Klemmfläche des dazu gegenüberliegenden Klemmsteges durch einen Selbstklemmeffekt des Klemmbolzens festgelegt. Die Bedienperson kann hierbei umlaufend die in einer bevorzugten Ausführung punktuell angreifenden Halteelemente, soweit die Halteelemente über den Umfang der Membran in Abständen verteilt angeordnet sind, mit dem Membranrand verbinden. Wird der Tragrahmen durch Einwirkung von Verstellmitteln, auf die weiter unten näher eingegangen wird, entlang einer Spannrichtung verfahren, bewegt sich der Klemmbolzen weiter in Richtung zur Öffnung, so daß die Membran kraftschlüssig hinreichend fest von dem Halteelement gehalten wird, wobei der Selbstklemmeffekt des Klemmbolzens verstärkt wird.
  • Zum Lösen der Membran aus dem erfindungsgemäßen Halteelement wird der Tragrahmen durch Einwirkung der Verstellmittel entgegengesetzt verfahren, so daß sich die Membran entspannt. Hierbei kann die Bedienperson nun rundum den jeweiligen Klemmbolzen einfach aus der Klemmlage in Richtung zum Quersteg anheben, so daß die Membran leicht und ohne Benutzung eines zusätzlichen Werkzeugs aus dem Halteelement lösbar ist. Selbstverständlich ist es denkbar, daß der Klemmbolzen in der entspannten Lage der Membran derart festliegt, daß dieser beispielsweise unter Zuhilfenahme eines leichten Schlages lösbar ist. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß eine erhebliche Zeitersparnis erzielt wird, wenn die Membran im üblichen Turnus gewechselt werden muß, da das Aufbringen eines leichten Schlages nicht so zeitraubend ist, wie es beispielsweise zum drehenden Lösen von Schrauben erforderlich ist.
  • In einer weiter bevorzugten Ausgestaltung ist es zweckmäßig im Sinne der Erfindung, wenn das Halteelement schnallenartig ausgestaltet ist, wobei das Halteelement in der Art eines Gurtschlosses oder eines Klemmschlosses oder einer Federklammer oder eines Schiebeschlosses ausgestaltet sein kann. Zweckmäßig im Sinne der Erfindung ist hierbei, wenn der Membranrand gezahnt oder gezackt ausgeführt ist, wobei die einzelnen Zähne bzw. Zacken an das schnallenartige Halteelement angepasst sind. Hierbei muß die Bedienperson den Membranrand bzw. dessen Zähne oder Zacken einfach in das Gurtschloss bzw. das schnallenartige Element einführen, wobei eine kraftschlüssige Verbindung erreichbar ist.
  • Bei der Verbindung der Membran mit den erfindungsgemäßen Halteelementen in den oben beschriebenen Ausführungsformen und durch das Spannen der Membran treten Kräfte auf. Zum Ausgleich dieser Kräfte ist zweckmäßig vorgesehen, daß dem jeweiligen Halteelement Federelemente zugeordnet sind, die zwischen dem jeweiligen Halteelement und dem Tragrahmen angeordnet sind. Vorzugsweise können die Federelemente aber auch zwischen dem Halteelement und den Aufhängungselementen angeordnet sein. Die Federelemente sind beispielsweise als Schraubenfedern ausgestaltet.
  • In einer weiter bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß das Halteelement als Klemmleiste ausgestaltet ist, die mit ihrer Halteleiste mit dem Tragrahmen verbindbar ist, wobei der Halteleiste ein Klemmblech zugeordnet ist, das mit zumindest einem Betätigungsmittel zusammenwirkt. Die Klemmleiste läßt sich mit ihrem zum Klemmblech gegenüberliegenden Rückenteil der Halteleiste einfach an dem Tragrahmen einhängen, so daß die Membran in einfacher Weise zwischen der Halteleiste und dem Klemmblech einschiebbar ist.
  • Günstig im Sinne der Erfindung ist, wenn das Klemmblech einen Kopfbereich und einen Klemmbereich aufweist, wobei der Kopfbereich aus einem Abstandhalter und einem von diesem abgebogenem Wirksteg gebildet ist, so daß der Wirksteg zu der Halteleiste beabstandet ist, und wobei der Wirksteg in einen ersten Abschnitt des Klemmbereichs übergeht, der im Querschnitt gesehen schräg in Richtung zur Halteleiste orientiert ist, und wobei der erste Abschnitt in einen zweiten Abschnitt übergeht, der schräg von der Halteleiste weg orientiert ist, so daß in einem Übergangsbereich von dem ersten Abschnitt zum zweiten Abschnitt eine Klemmnase gebildet ist.
  • Vorteilhafterweise ist das Betätigungsmittel als Handgriff ausgestaltet, der an seinem Wirkbereich einen abgerundeten Kropfbereich und einen dazu gegenüberliegenden Frontbereich aufweist, der eben ausgeführt ist.
  • Bevorzugt ist das Betätigungsmittel mit seinem Wirkbereich drehbar gelagert, wobei das Betätigungsmittel über einen Bolzen mit der Halteleiste verbunden ist und wobei der Bolzen das Klemmblech überragt, so daß das Betätigungsmittel aus einer Ruheposition in eine Klemmposition überführbar ist.
  • Zur Verbindung der Membran mit der Klemmleiste wird der Membranrandbereich in einen Spalt zwischen der Klemmnase und der Halteleiste eingeführt. Hierbei befindet sich das Betätigungsmittel in seiner Ruheposition, wobei dessen Frontbereich in Richtung zum Klemmblech bzw. dessen Wirksteg orientiert ist. Zum Überführen in die Klemmposition des Betätigungsmittels muß die Bedienperson einfach an dem Handgriff angreifen, so daß der abgerundete Rückenbereich an dem Wirksteg derart angreift, daß das Klemmblech mit seiner Klemmnase in Richtung zur Halteleiste gedrückt wird. Damit wird eine einfach herzustellende kraftschlüssige Verbindung der Membran mit der Klemmleiste erzeugt. Zum Lösen der Verbindung muß die Bedienperson das Betätigungsmittel einfach in entgegengesetzter Richtung betätigen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung können der Klemmleiste auch die o.g. Aufhängungselemente zugeordnet sein, wobei hierzu lediglich der Rückenbereich modifiziert ausgestaltet ist, so dass ein Fortsatz gebildet ist, der einfach mit den Aufhängungselementen verbindbar ist.
  • Damit die Membran wirkungsvoll funktionieren kann, muß diese in ihrer Arbeitsposition derart gespannt sein, daß sie eine glatte Fläche bildet, damit ein hinreichend gutes Produktionsergebnis der Membranpresse bzw. des Laminators erzielt wird. Zweckmäßig im Sinne der Erfindung ist daher vorgesehen, daß dem Tragrahmen zumindest ein Verstellmittel zugeordnet ist, mit dem der Tragrahmen entlang der Spannrichtung verstellbar ist. Damit kann der Tragrahmen aus einer entspannten Position, in welcher die Membran leicht mit den Halteelementen verbindbar ist, in eine gespannte Position, in der die Membran in ihrer Fläche strammgezogen ist, verfahren werden.
  • Günstig im Sinne einer einfachen Ausführung ist, wenn das Verstellmittel manuell betätigbar ist, wobei das Verstellmittel beispielsweise als Spindel ausgeführt sein kann.
  • Zweckmäßig ist alternativ aber auch, wenn das Verstellmittel einen Kraftantrieb aufweist, wobei das Verstellmittel beispielsweise als Pneumatikzylinder ausgeführt ist. Natürlich kann das Verstellmittel auch als Hydraulikzylinder ausgeführt sein; auch elektrische Verstellmittel sind denkbar.
  • Ist das Verstellmittel z.B. mit einem Kraftantrieb versehen und ist es beispielsweise als Pneumatikzylinder zum Anheben des Tragrahmens ausgestaltet, kann dieses auch mit einer durch einen vorgebbaren Pneumatikdruck festlegbaren Vorspannung in Spannrichtung beaufschlagt werden, wodurch die Membran stetig nachgespannt wird. Dies ist vorteilhaft, da sich die Membran unter Erwärmung im Betrieb der Membranpresse bzw. des Laminators ausdehnt und so durch das selbsttätige Nachspannen immer für eine gewünschte glatte Lage der Membran gesorgt wird.
  • Zur leichteren Verbindung des Randbereiches mit den jeweiligen Haltelementen ist vorteilhaft vorgesehen, daß die Aufhängungselemente, insbesondere mit ihrem Schraubenbolzen bevorzugt in einer Längsrichtung des Tragrahmens verschieblich gelagert sind. Hierzu ist vorteilhaft ein Längsschlitz an einer Unterseite des Tragrahmens vorgesehen, in den die Aufhängungselemente z.B. durch geöffnete Stirnseiten des Tragrahmens eingeführt werden. Zur Höhenverstellung und hinreichenden Lagerung des Schraubenbolzens in dem Tragrahmen weist dieser kopfseitig eine Mutter auf, der eine Unterlegscheibe zugeordnet sein kann.
  • Der Randbereich der Membran ist in einer Ausgestaltung beispielhaft bezogen auf eine Horizontalachse senkrecht eingespannt, wodurch sich eine senkrechte Spannrichtung ergibt. Zur Reduzierung von Reibungseinflüssen kann der Randbereich bezogen auf die Horizontalachse aber auch in einem spitzen Winkel (0<α<90°) eingespannt sein, wodurch sich eine entsprechende Spannrichtung ergibt. Natürlich kann der Randbereich bezogen auf die Horizontalachse selbstverständlich parallel zur Horizontalachse verlaufend eingespannt sein, wodurch vorteilhaft Reibungseinflüsse auf die Membran vermieden werden.
  • Insgesamt wird somit durch die unterschiedlich vorteilhafte Ausgestaltung der jeweils bevorzugten Halteelemente eine verbesserte Membranpresse bzw. ein verbesserter Laminator zur Verfügung gestellt, bei dem die Membran werkzeuglos lösbar bzw. festlegbar ist. Damit ist nun der übliche Membranwechsel, der in der Praxis ca. alle zwei Wochen durchgeführt werden muß, in einer wesentlich kürzeren Zeit durchführbar, wobei sich überraschenderweise herausgestellt hat, daß der Membranwechsel mit den erfindungsgemäßen Halteelementen nur noch etwa ein Viertel der Zeit in Anspruch nimmt, wie bei einer herkömmlichen Membranhalterung mit einer Vielzahl von Schrauben.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen und der folgenden Figurenbeschreibung offenbart. Es zeigen:
  • 1 eine Membranpresse bzw. einen Laminator in einem Querschnitt,
  • 2 einen Ausschnitt aus 1 in einer Seitenansicht mit einer Spindel,
  • 3 einen Ausschnitt aus 1 in einer Seitenansicht mit einem Zylinder,
  • 4 eine Membranpresse bzw. einen Laminator im Querschnitt mit zwischengeschalteten Federelementen,
  • 5 einen Ausschnitt aus einer Doppelmembranpresse bzw. aus einem Laminator in einer Seitenansicht mit einer Spindel,
  • 6 einen Ausschnitt wie 5 mit einem Zylinder,
  • 7 eine Doppelmembranpresse bzw. einen Laminator in einer Seitenansicht mit zwei Spindeln,
  • 8 eine Doppelmembranpresse bzw. einen Laminator in einer Seitenansicht mit zwei Zylindern,
  • 9 eine Membranpresse bzw. einen Laminator in einer Seitenansicht mit einer Spindel und einem weiteren Halteelement,
  • 10 eine Membranpresse bzw. einen Laminator in einer Seitenansicht mit dem Halteelement aus 11 und einem Zylinder,
  • 11 ein Halteelement in einer weiteren Ausgestaltung in perspektivischer Ansicht,
  • 12 das Halteelement aus 13 in einem Querschnitt,
  • 13 das Halteelement aus 13 in einer Seitenansicht,
  • 14 das Haltelement aus 13 in einer weiteren Ausgestaltung,
  • 15 das Haltelement aus 16 mit zugeordneten Federelementen,
  • 16 eine horizontale Einspannung der Membran.
  • In den unterschiedlichen Figuren sind gleiche Teile stets mit denselben Bezugszeichen versehen, so daß diese in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.
  • 1 zeigt eine Membranpresse 1, die einen Tragrahmen 2 aufweist. Eine Membran 3 ist mit ihrem Randbereich 4 über Halteelemente 6 an dem Tragrahmen 2 festlegbar bzw. von diesem lösbar. Die Halteelemente 6 sind derart ausgestaltet, daß die Membran 3 werkzeugfrei lösbar bzw. festlegbar ist.
  • Der Tragrahmen 2 ist mit Verstellmitteln 7, 8 verbunden, so daß der Tragrahmen 2 entlang einer Spannrichtung (Doppelpfeil 9) verstellbar ist.
  • Die Verstellmittel 7, 8 können beispielsweise als Pneumatikzylinder 7 oder als Spindel 8 ausgeführt sein. In dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind beide Arten Verstellmittel 7, 8, also zum einen die manuell betätigbare Spindel und zum anderen das Verstellmittel 7 mit einem Kraftantrieb (Pneumatikzylinder) dargestellt. Selbstverständlich können auch jeweils gleichartige Verstellmittel 7, 8 Verwendung finden.
  • Die Verstellmittel 7, 8 sind in üblicher Weise an einem starren Bauteil 11 der Membranpresse 1 bzw. des Laminators gelagert, so daß eine Wirkstange 12, die entweder als Kolbenstange oder als Spindelstange ausgestaltet ist, mit einer zur Wirkstange 12 orientierten Oberfläche 13 des Tragrahmens 2 verbunden ist.
  • Der Tragrahmen 2 ist als Hohlbauteil ausgestaltet. An einer zur Oberfläche 13 gegenüberliegenden Unterseite 14 des Tragrahmens 2 sind Aufhängungselemente 16 angeordnet, die einen Schraubenbolzen 17 aufweisen, der kopfseitig mit dem Tragrahmen 2 verschraubt ist oder im Tragrahmen 2 in dessen Längsrichtung verschiebbar geführt ist. Fußseitig weist jedes Aufhängungselement 16 eine Öse 18 auf, die bevorzugt mit dem Schraubenbolzen 17 verschraubt ist. In der Öse 18 ist ein Ringelement 19 angeordnet. Das Ringelement 19 ist mit dem Halteelement 6 verbunden.
  • In dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Halteelement 6 als Klaue 20 ausgestaltet. Dem Halteelement 6 ist ein Klemmbolzen 21 zugeordnet, so daß die Membran 3 kraftschlüssig festlegbar ist, wobei die Membran 3 zwischen dem Klemmbolzen 21 und einer Klemmfläche 22 eingeklemmt ist.
  • Das Halteelement 6 nach dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 weist einen Quersteg 23 auf, an dem beidseitig jeweils ein Klemmsteg 24 angeordnet ist. Die Klemmstege 24 sind mit ihrem freien Ende 26 von dem Quersteg 23 im Querschnitt gesehen weg gerichtet schräg aufeinander zu verlaufend orientiert, so daß eine zu dem Quersteg 23 gegenüberliegende Öffnung 27 gebildet ist. Die Öffnung 27 erweitert sich in Richtung zum Quersteg 23 konusartig. Der Klemmbolzen 21 ist in einer Klemmlage 28 in der Nähe der freien Enden 26 zwischen der Membran 3 und einer zur Klemmfläche 22 gegenüberliegenden Anlagefläche 29 angeordnet, so daß die Membran 3 kraftschlüssig festgelegt ist. Der Klemmbolzen 21 ist aus der Klemmlage 28 in Richtung zum Quersteg 23 anhebbar, so daß die Membran 3 gelöst ist. Dies ist in 1 mittels zweier separat gezeichneter Haltelemente dargestellt, denen die Bezugszeichen 31 und 32 zugeordnet sind, wobei das Bezugszeichen 31 eine Klemmlage 28 des Klemmbolzens darstellt und das Bezugszeichen 32 den Klemmbolzen in seiner aus der Klemmlage 28 angehobenen Lösestellung zeigt.
  • Zur Verbindung des Halteelementes 6 mit den jeweiligen Aufhängungselementen 16 ist dem Quersteg 23 eine gelochte Lasche 33 zugeordnet, durch welche das Ringelement 19 führbar ist, so daß das Ringelement 19 zum einen in der Öse 18 und zum anderen in der gelochten Lasche 33 eingehängt ist.
  • Der Tragrahmen 2 kann als umlaufender Tragrahmen oder als in Abschnitte unterteilter Tragrahmen ausgestaltet sein.
  • Der 2, die eine Seitenansicht der Membranpresse 1 zeigt, ist zu entnehmen, daß die Halteelemente 6 über den Umfang des Randbereiches 4 der Membran 3 verteilt an dieser angreifen, so daß die Halteelemente 6 punktuell an der Membran 3 angreifen und quasi eine Halteelementreihe bilden. Der 2 ist weiter zu entnehmen, daß die Klemmbolzen 21 die Klemmstege 24 jeweils seitlich etwas überragen. Dadurch, daß die Klemmbolzen 21 jeweils seitlich über die Klemmstege 24 etwas überstehen, ist der Klemmbolzen 21 von einer Bedienperson manuell leicht greifbar, so daß der Klemmbolzen 21 aus seiner Klemmlage 28 leicht und werkzeuglos in Richtung zum Quersteg 23 in seine Lösestellung bewegbar ist. Der Klemmbolzen 21 bewirkt einen Selbstklemmeffekt, wobei die Membran 3 durch Ziehen, also durch Spannen mittels der Verstellmittel 7, 8, hinreichend in dem erfindungsgemäßen Halteelement 6 verklemmt ist.
  • Weiter ist der 2 zu entnehmen, daß die Ringelemente 19 in der Seitenansicht gesehen konusförmig derart ausgestaltet sind, daß diese sich von der gelochten Lasche 33 in Richtung zur Öse 18 etwas erweitern.
  • In 2 ist als Verstellmittel 8 eine Spindel vorgesehen, wobei in 3 als Verstellmittel ein Pneumatikzylinder vorgesehen ist. Ansonsten entspricht 3 der 2.
  • In 4 ist die Membranpresse 1 aus 1 dargestellt, wobei hier im Unterschied zu 1 anstelle der Ringelemente 19 zwischen der Öse 18 und der gelochten Lasche 33 Federelemente 34 vorgesehen sind, die bevorzugt als Schraubenfeder ausgestaltet sind. Die Federelemente 34 bewirken einen Kräfteausgleich zwischen den Halteelementen 6 und dem Tragrahmen 2.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, die Membranpresse 1 mit einer zweiten Membran 36 auszugestalten, so daß eine Doppelmembran gebildet ist. Eine derartige Ausgestaltung ist in den 5 bis 8 dargestellt.
  • In dem in den 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Doppelmembran jeweils in einer den beiden Membranen 3 bzw. 36 separat zugeordneten Halteelementreihe eingeklemmt, die jeweils mit einem separat zugeordneten Trägerrahmen 2 über die Aufhängungselemente 16 verbunden sind. Zudem ist den beiden separaten Trägerrahmen 2 ein gemeinsames Verstellmittel 7 bzw. 8 zugeordnet.
  • In 5 ist das Verstellmittel 8 als Spindel ausgestaltet, wobei das Verstellmittel 7 in 6 als Pneumatikzylinder ausgeführt ist. Das jeweilige Verstellmittel 7 bzw. 8 wirkt gleichzeitig auf beide Membranen 3, 36 bzw. auf den jeweiligen Trägerrahmen 2 ein, so daß beide Membranen 3, 36 gemeinsam gespannt bzw. entspannt werden.
  • Bei dem in den 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist den jeweiligen Trägerrahmen 2 auch jeweils ein separates Verstellmittel 7, 8 zugeordnet, welches entsprechend als Spindel (7) oder als Pneumatikzylinder (8) ausgestaltet ist. Somit sind die jeweiligen Trägerrahmen 2 auch separat vertikal verstellbar und somit die beiden Membranen 3, 36 separat spannbar.
  • Denkbar ist selbstverständlich auch, daß die beiden Membranen 3 bzw. 36 mit ihrem jeweiligen Randbereich 4 jeweils in einem gemeinsamen Halteelement 6 bzw. einer einzigen Haltelementreihe kraftschlüssig geklemmt sind, so daß natürlich auch nur ein Tragrahmen 2 erforderlich ist.
  • Zum Einspannen der Membran 3 bzw. 36 in das bzw. die Haltelemente 6 wird der Randbereich 4 in die Öffnung 27 eingeführt, wobei der Klemmbolzen 21 angehoben wird. Dies ist dem Haltelement 6 in der mit dem Bezugszeichen 32 befindlichen Lage entnehmbar (1). Nach einer genügenden Einführung des Randbereiches 4 wird der Klemmbolzen losgelassen und fällt in die Klemmlage 28. Dies ist dem Haltelement 6 in der mit dem Bezugszeichen 31 befindlichen Lage entnehmbar (1). Der Klemmbolzen 21 klemmt die Membran 3 kraftschlüssig fest, wobei ein Selbstklemmeffekt des Klemmbolzens 21 erzeugt wird. Die Bedienperson kann also in einfacher Weise die Membran 3 über die Halteelemente 6 mit dem Tragrahmen 2 verbinden, ohne zusätzliches Werkzeug zu benutzen. Selbstverständlich wird die kraftschlüssige Einklemmung der Membran 3 rundum in alle Halteelemente 6 der Halteelementreihe(n) durch die Bedienpersonperson hergestellt, was relativ schnell möglich ist, da eben keine Werkzeuge verwendet werden müssen oder zeitintensive Schraubverbindungen hergestellt werden müssen. Die Verstellmittel 7 bzw. 8 bewirken ein vertikales Verfahren (Doppelpfeil 9) des Tragrahmens 2, also ein Spannen der Membran 3 entlang der Spannrichtung 9. Hierdurch wird der Selbstklemmeffekt des Klemmbolzens 21 verstärkt. Die Membran 3 ist somit hinreichend gespannt.
  • Zum Lösen der kraftschlüssigen Verbindung wird die Membran 3 entspannt, indem der Tragrahmen 2 vertikal nach unten verfahren wird. Durch Anheben des bzw. der Klemmbolzen 21 wird die kraftschlüssige Klemmverbindung aufgehoben, so daß die Membran 3 rundum nach und nach aus den Haltelementen 6 lösbar ist. Auch dies geschieht in relativ kurzer Zeit, da keine zeitintensiven Schraubverbindungen gelöst werden müssen und kein zusätzliches Werkzeug verwendet werden muß.
  • In den 9 und 10 ist eine weitere Ausführungsform der Halteelemente 6 dargestellt, die bevorzugt schnallenartig ausgestaltet sind. Die Halteelemente 6 können beispielsweise in der Art eines Gurtschlosses 51 ausgestaltet sein. Die in den 9 und 10 dargestellten Haltelemente 6 können aber auch als Klemmschloss oder Federklammer oder Schiebestegschloss ausgeführt sein. Die Gurtschlösser 51 sind über den Umfang der Membran 3 in Abständen verteilt angeordnet und direkt mit dem Trägerrahmen 2 verbunden. Bei dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Halteelemente 6 als Gurtschloß 51 ist es zweckmäßig, wenn die Membran 3 an ihrem Randbereich 4 zahnartig bzw. gezackt ausgestaltet ist, so daß an jeweils einem Zahn oder Zacken des Randbereiches 4 eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Gurtschloss 51 herstellbar ist.
  • Das Ausführungsbeispiel in den 9 und 10 ist im Wesentlichen identisch, wobei lediglich wiederum unterschiedliche Verstellmittel 7 bzw. 8 dargestellt sind. Dabei ist in 9 das Verstellmittel 8 als Spindel ausgestaltet, während das Verstellmittel 7 in 10 als Pneumatikzylinder ausgeführt ist.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Halteelementes 6 ist in den 11 bis 13 dargestellt, wobei das Halteelement 6 hier als Klemmleiste 52 ausgestaltet ist, die mit ihrer Halteleiste 53 mit dem Tragrahmen 2 verbindbar ist, wobei der Halteleiste 53 ein Klemmblech 54 zugeordnet ist, das mit Betätigungsmitteln 56 zusammenwirkt. Die Klemmleiste 52 ist mit einem Rückenbereich 57 ihrer Halteleiste 53 über den Tragrahmen 2 gehängt, wobei hier in Vertikalrichtung des Tragrahmens 2 gesehen Tragfortsätze 58 jeweils ober- und unterseitig des Trägerrahmens 2 angeordnet sind. Die Tragfortsätze 58 können auch als Führungsschienen bezeichnet werden, so daß die Klemmleiste 52 leicht mit dem Tragrahmen 2 verbindbar ist.
  • In 12 ist dargestellt, wie der Rückenbereich 57 der Halteleiste 53 den oberseitigen Tragfortsatz 58 umgreift, wobei der Rückenbereich 57 mit seinem dazu gegenüberliegenden unteren freien Ende an dem unteren Tragfortsatz 58 anliegt. Die Klemmleiste 52 ist somit hinreichend gelagert, und kann sogar in Horizontalrichtung verschoben werden. Der in Vertikalrichtung 9 untere Tragfortsatz 58 überragt den Tragrahmen 2, so daß die Klemmleiste 52 an diesem mit seinem zugeordneten Bereich anliegt. Der in Vertikalrichtung obere Tragfortsatz 58 wird vollständig von dem zugeordneten Bereich der Klemmleiste 52 umfaßt.
  • Das Klemmblech 54 weist einen Kopfbereich 59 und einen Klemmbereich 61 auf. Der Kopfbereich 59 ist aus einem Abstandhalter 62 und einem von diesem abgebogenen Wirksteg 63 gebildet, so daß der Wirksteg 63 zu der Halteleiste 53 beabstandet ist. Der Wirksteg 63 geht in einen ersten Abschnitt 64 des Klemmbereiches 61 über, der im Querschnitt gesehen schräg in Richtung zur Halteleiste 53 orientiert ist. Der erste Abschnitt 64 geht in einen zweiten Abschnitt 66 über, der schräg von der Halteleiste 53 weg orientiert ist, so daß in einem Übergangsbereich 67 vom ersten Abschnitt 64 zum zweiten Abschnitt 66 eine Klemmnase 68 gebildet ist. Das Betätigungsmittel 56 ist als Handgriff ausgestaltet, der an seinem Wirkbereich 69 einen abgerundeten Kropfbereich 71 und einen dazu gegenüberliegenden Frontbereich 72 aufweist, der eben ausgeführt ist.
  • Das Betätigungsmittel 56 ist in seinem Wirkbereich 69 drehbar gelagert, wobei der Wirkbereich 69 über einen Bolzen 73 mit der Halteleiste 53 verbunden ist. Der Bolzen 73 überragt das Klemmblech 54 bzw. dessen Wirksteg 63, so daß das Betätigungsmittel 56 aus einer Ruheposition 74 in eine Klemmposition 76 überführbar bzw. drehbar ist. In der Klemmposition 76 liegt der Kropfbereich an dem Klemmblech 54 bzw. seinem Wirksteg 63 an. In der Ruheposition 74 ist das Betätigungsmittel 56 mit seinem ebenen Frontbereich 72 zum Klemmblech 54 bzw. zu dessen Wirksteg 63 beabstandet.
  • In dem in den 11 bis 13 dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Klemmleiste 52 zwei axial beabstandete Betätigungsmittel 56 zugeordnet. Hierbei ist eines der Betätigungsmittel 56 in der Ruheposition 74, und das andere Betätigungsmittel 56 in der Klemmposition 76 dargestellt.
  • Natürlich kann anstelle der dargestellten beiden Betätigungsmittel 56 auch lediglich ein einziges Betätigungsmittel 56 vorgesehen sein. Selbstverständlich können auch mehr als zwei Betätigungsmittel vorgesehen werden. Die Anzahl der Betätigungsmittel 56 ist beispielsweise von der Länge der Klemmleiste 52 und/oder auch von der gewünschten Klemmkraft der Klemmleiste 52 abhängig, welche durch ein Wechselwirken des Klemmblechs 54 mit dem Betätigungsmittel 56 abhängig ausgestaltet sein kann.
  • Zur Verbindung der Membran 3 mit der Klemmleiste 52 wird diese einfach durch einen zwischen der Klemmnase 68 und der Halteleiste 53 befindlichen Spalt 77 von unten nach oben eingeführt. Zur kraftschlüssigen Verbindung mit der Klemmleiste 52 muß eine Bedienperson nunmehr lediglich das Betätigungsmittel 56 derart aus der Ruheposition 74 in die Klemmposition 76 bewegen bzw. drehen, daß sich die Klemmnase 68 in Richtung zur Halteleiste 53 bewegt, daß die Membran 3 mit ihrem Randbereich 4 hinreichend kraftschlüssig an der Klemmleiste 52 eingeklemmt ist. Dabei wirkt der in Anlage mit dem Wirksteg 63 kommende Kropfbereich 71 auf den Wirksteg 63 ein, so dass sich die Klemmnase 68 in Richtung zum Tragrahmen 2 bzw. zur Halteleiste 53 bewegt und in der Klemmposition 76 des Betätigungsmittels 56 dort gehalten wird. Das Klemmblech 54 kann somit auch als Federblech bezeichnet werden. In der Ruheposition 74 des Betätigungsmittels 56 kann der Spalt 77 auch vergrößert werden, indem an dem zweiten Abschnitt 64 eine von der Halteleiste 53 weggerichtete Kraft aufgebracht wird. Dies kann durch die Bedienperson selbstverständlich leicht und in einfacher Weise manuell erfolgen.
  • Die Klemmleiste 52 kann abschnittsweise an dem Tragrahmen 2 oder umlaufend durchgehend an dem Tragrahmen 2 angeordnet sein. Mittels der Klemmleiste 52 wird aber im Unterschied zu den in den 1 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispielen keine punktuelle, kraftschlüssige Verbindung bzw. Einklemmung des Randbereiches 4 der Membran 3 erreicht, sondern vielmehr eine linienförmige Einklemmung, die sich über die gesamte axiale Länge der Klemmleiste 52 erstreckt, wenn sich die beiden Betätigungsmittel 56 in der Klemmposition 76 befinden. Natürlich kann die Klemmleiste 52 aber auch derart ausgestaltet sein, daß dieses punktuell angreift, wobei denkbar ist, dass eine Haltelementreihe ausgebildet ist.
  • Zur Verbindung des Randbereiches 4 der Membran 3 mit der Klemmleiste 52 kann aber dennoch abschnittsweise vorgegangen werden, wie dies in dem Ausführungsbeispiel gemäß den 11 bis 13 dargestellt ist. Zunächst würden sich hierbei bevorzugt beide Betätigungsmittel 56 in ihrer Ruheposition 74 befinden, wobei nach Einführung eines Abschnittes des Randbereiches 4 das entsprechende Betätigungsmittel 56 in die Klemmposition 76 überführt würde, wobei das andere Betätigungsmittel 56, wie in den 13 bis 15 dargestellt ist, nach wie vor in der Ruheposition angeordnet wäre. Nach Einführung des folgenden Abschnittes des Randbereiches 4 kann auch das zweite Betätigungsmittel 56 in seine Klemmposition 76 überführt werden.
  • Das Betätigungsmittel 56 ist aus zwei Blechen 78 hergestellt, die in dem Wirkbereich 69 etwas axial beabstandet sind und mittels geeigneter Verbindungselemente 79 hinreichend miteinander verbunden sind (11). Die Drehachse des Betätigungsmittels 56 ist durch einen Drehbolzen 81 gebildet, der jeweils ein Lagerauge in den beiden Blechen 78 überragt. Der Drehbolzen 81 ist zumindest einseitig mit geeigneten Sicherungselementen gesichert. Am Griffbereich 82 sind die beiden Bleche 78 zusammengeführt und vorzugsweise mit einer Griffmanschette 83 überzogen.
  • In 14 ist eine weitere Ausführungsform der Klemmleiste 52 dargestellt. Die Klemmleiste 52 weist einen veränderte Halteleiste 53 mit einem kopfseitigen Fortsatz 84 auf. Die Halteleiste 53 ist im Querschnitt gesehen umgekehrt L-förmig ausgeführt. Mit dem Fortsatz 84 ist die Halteleiste 53 mit dem Schraubenbolzen 17 verbunden, bevorzugt stoffschlüssig verbunden, wobei natürlich auch andere geeignete Verbindungsarten möglich sind. Natürlich können auch Ösen 18, Ringelemente 19 oder Federelemente 34 vorgesehen sein (15). Ansonsten entspricht die Klemmleiste 52 in 14 bzw. in 15 der zu den 11 bis 13 beschriebenen Klemmleiste 52.
  • In den 1 bis 15 ist der Randbereich 4 der Membran 3 bezogen auf eine Horizontalachse X (1) senkrecht eingespannt, wodurch sich eine entsprechende Spannrichtung 9 in vertikaler Richtung ergibt. In 16 dagegen ist der Randbereich 4 der Membran 3 parallel zur Horizontalachse X verlaufend eingespannt, wodurch sich eine entsprechende Spannrichtung 9 in Horizontalrichtung X ergibt. Selbstverständlich ist die Ausführung zu 16 bezüglich des dargestellten Haltelementes 6 in seiner zu 14 beschriebenen Ausgestaltung als Klemmleiste 52 nicht auf diese beschränkt, wobei alle vorbeschriebenen Haltelemente 6, 20, 37, 46, oder 51 entsprechend verwendbar sind. Natürlich kann der Randbereich 4 der Membran 3 bezogen auf die Horizontalachse X in einem spitzen Winkel (0<α<90°) festgelegt sein, wodurch sich wiederum eine entsprechende Spannrichtung ergibt.
  • Die Aufhängungselemente 16 sind in Längsrichtung des Tragrahmens 2 verschieblich in diesem gelagert, wozu an einer zur Oberfläche 2 gegenüberliegenden Unterseite 86 (14) des Tragrahmens 2 ein Längsschlitz 87 eingebracht ist. Die Schraubenbolzen 17 sind kopfseitig mit einer Mutter 88 versehen, die innerhalb des Tragrahmens 2 seitlich zu dem Längsschlitz 87 an dem Tragrahmen 2 anliegt. Zur Einführung des Schraubenbolzens 17 ist der Tragrahmen 2 vorzugsweise zumindest an einer seiner Stirnseiten 89 geöffnet. Mittels der Mutter 88 ist vorteilhaft auch eine Höhenverstellbarkeit gewährleistet. Diese Ausgestaltung ist bei allen vorbeschriebenen Ausführungen mit Aufhängungselementen 16 möglich.
  • Allen vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen des jeweiligen Halteelementes 6, 20, 37, 46, 51 und 52 ist gemeinsam, daß die Membran 3 mit ihrem Randbereich 4 werkzeuglos mit dem Tragrahmen 2 verbindbar ist und ebenso werkzeuglos von diesem lösbar ist. Hierzu kann eine Bedienperson das jeweilige Halteelement 6, 20, 37, 46, 51 oder 52 aufeinander folgend betätigen, wodurch sich eine erhebliche Zeiteinsparung von überraschenderweise einem Viertel des bisherigen Zeitaufwandes ergibt.

Claims (15)

  1. Membranpresse, die zumindest einen Tragrahmen (2) aufweist, wobei eine Membran (3) mit ihrem Randbereich (4) über Halteelemente (6; 20, 51) an dem Tragrahmen (2) festlegbar und von diesem lösbar ist, wobei die Halteelemente (6; 20, 51) derart ausgestaltet sind, daß an diesen die Membran (3) werkzeugfrei festlegbar und lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (6, 20) klauenartig mit zwei Klemmflächen (22) ausgestaltet sind, denen ein Klemmbolzen (21) zugeordnet ist, so daß die Membran (3) kraftschlüssig festlegbar ist, wobei die Membran (3) zwischen dem Klemmbolzen (21) und einer der Klemmflächen (22) einklemmbar ist.
  2. Membranpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (6; 20) einen Quersteg (23) aufweisen, an dem beidseitig jeweils ein Klemmsteg (24) angeordnet ist, wobei die Klemmstege (24) mit ihrem freien Ende (26) von dem Quersteg (23) im Querschnitt gesehen weg gerichtet schräg aufeinander zu verlaufend orientiert sind, so daß eine zum Quersteg (23) gegenüberliegende Öffnung (27) gebildet ist, die sich in Richtung zum Quersteg (23) konusartig erweitert, wobei der Klemmbolzen (21) in einer Klemmlage (28) in der Nähe der freien Enden (26) zwischen der Membran (3) und einer zur Klemmfläche (22) gegenüberliegenden Anlagefläche (29) angeordnet ist, so daß die Membran (3) kraftschlüssig festgelegt ist, und wobei der Klemmbolzen (21) aus der Klemmlage (28) in Richtung zum Quersteg (23) anhebbar ist, so daß die Membran (3) gelöst ist.
  3. Membranpresse die zumindest einen Tragrahmen (2) aufweist, wobei eine Membran (3) mit ihrem Randbereich (4) über Halteelemente (6; 20, 51) an dem Tragrahmen (2) festlegbar und von diesem lösbar ist, wobei die Halteelemente (6; 20, 51) derart ausgestaltet sind, daß an diesen die Membran (3) werkzeugfrei festlegbar und lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (6; 51) schnallenartig in der Art eines Gurtschlosses, oder eines Klemmschlosses oder einer Federklammer oder eines Schiebestegschlosses ausgestaltet ist.
  4. Membranpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (6; 20, 51) über den Umfang des Randbereiches (4) verteilt an der Membran (3) angreifen.
  5. Membranpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Halteelementen (6; 20, 51) Aufhängungselemente (16) zugeordnet sind, die zwischen den Halteelementen (6; 20, 51) und dem Tragrahmen (2) angeordnet sind.
  6. Membranpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Halteelementen (6; 20, 51) Federelemente (34) zugeordnet sind, die zwischen dem Halteelement (6; 20, 51) und dem Tragrahmen (2) angeordnet sind.
  7. Membranpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Tragrahmen (2) zumindest ein Verstellmittel (7, 8) zugeordnet ist, mit dem der Tragrahmen (2) entlang einer Spannrichtung (9) verstellbar ist.
  8. Membranpresse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellmittel (8) manuell betätigbar ist.
  9. Membranpresse nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellmittel (7) einen Kraftantrieb aufweist.
  10. Membranpresse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellmittel (7) einen hydraulischen oder pneumatischen Kraftantrieb aufweist.
  11. Membranpresse nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Verstellmittel (7) die Membran mit einem vorgebbaren Druck beaufschlagbar ist, so daß die Membran (3) stetig nachspannbar ist.
  12. Membranpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Aufhängungselemente (16), insbesondere mit ihrem Schraubenbolzen (17), bevorzugt in einer Längsrichtung des Tragrahmens (2) in/an diesem verschieblich gelagert sind.
  13. Membranpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (3) mit ihrem Randbereich (4) bezogen auf eine Horizontalebene (X) senkrecht dazu spannbar ist.
  14. Membranpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (3) mit ihrem Randbereich (4) bezogen auf eine Horizontalebene (X) in einem spitzen Winkel (o<α<90°) spannbar ist.
  15. Membranpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (3) mit ihrem Randbereich (4) bezogen auf eine Horizontalebene (X) parallel zu dieser spannbar ist.
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