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DE102005030765B3 - Vorrichtung zum Entfernen von Elementen aus in einem Körper ausgebildeten Ausnehmungen - Google Patents

Vorrichtung zum Entfernen von Elementen aus in einem Körper ausgebildeten Ausnehmungen Download PDF

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DE102005030765B3
DE102005030765B3 DE200510030765 DE102005030765A DE102005030765B3 DE 102005030765 B3 DE102005030765 B3 DE 102005030765B3 DE 200510030765 DE200510030765 DE 200510030765 DE 102005030765 A DE102005030765 A DE 102005030765A DE 102005030765 B3 DE102005030765 B3 DE 102005030765B3
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/18Means for removing cut-out material or waste
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Abstract

Eine Vorrichtung zum Entfernen von Elementen 3 aus in einem Körper 1 ausgebildeten Ausnehmungen 2, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Austragselement 4 aufweist, das in Kontakt mit den in den Ausnehmungen 2 befindlichen Elementen 3 bringbar ist und über die Ausnehmungen 2 bewegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen von Elementen aus in einem Körper ausgebildeten Ausnehmungen.
  • Insbesondere bei der Herstellung von Matratzen werden in dem Matratzenrohkörper Ausnehmungen ausgebildet. Dies geschieht beispielsweise durch Formschnitte. Nach dem Ausformen der Ausnehmungen bleiben die herausgetrennten Elemente zunächst in den Ausnehmungen zurück und müssen daraus entfernt werden.
  • Die Elemente werden nach dem Stand der Technik aus den Ausnehmungen per Hand entfernt. Dies ist sowohl zeitaufwändig, als auch kostenintensiv.
  • Aus der DE 40 40 750 C2 ist eine Einrichtung zur Verwendung in einem System zum Ausschneiden von Zuschnittsteilen aus mindestens einer Schicht flachen Bahnmaterials bekannt, bei der das Bahnmaterial nach dem Schneidvorgang einer Trenneinrichtung zugeführt wird. An der Trenneinrichtung werden die ausgeschnittenen Zuschnittsteile veranlasst, einem ersten Förderweg zu einer ersten Auslieferstelle zu folgen, und das Verschnittmaterial veranlasst, einem zweiten Förderweg zu einer zweiten Auslieferstation zu folgen. Zur Unterstützung der Trennung der Zuschnittsteile vom Verschnittmaterial ist eine Trennrolle vorgesehen, die sich quer über das Bahnmaterial und rechtwinklig zu dessen Längsausrichtung erstreckt und eine elastische gegen die Oberfläche des Bahnmaterials andrückende Oberfläche hat. Hierdurch wird bewirkt, dass die ausgeschnittenen Zuschnitte aus dem Verschnittmaterialband gedrückt werden und herausfallen.
  • Des Weiteren ist aus der US 3,019,824 eine Vorrichtung zur Entfernung von Astknoten aus einem Furnier bekannt, welche eine Walze aufweist, von der sich radial fingerförmige Elemente erstrecken, mittels welcher die Astnoten aus dem Furnier gedrückt werden sollen.
  • Darüber hinaus ist aus der DE 103 35 372 A1 eine Vorrichtung zur Trennung der Nichtnutzen vom Nutzen eines Faserprodukts bekannt, bei der an einer Traverse oberhalb der Produktionslinie Druckluftdüsen angeordnet sind.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Vorrichtung bereitzustellen, mittels der Element aus in Körpern ausgebildeten Ausnehmungen entfernbar sind.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung gemäß dem unabhängigen Anspruch 1. Weitere Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Elementen aus in einem Körper ausgebildeten Ausnehmungen dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Austragselement aufweist, das in Eingriff mit den in den Ausnehmungen befindlichen Elementen bringbar ist und über die Ausnehmungen bewegbar ist.
  • Die Austragselemente können sich relativ zum Körper und den darin befindlichen Ausnehmungen bewegen. Streicht ein Austragselement über eine Ausnehmung kommt es zum Kontakt zwischen dem Austragselement und dem in der Ausneh mung befindlichen Element beziehungsweise das Austragselement gelangt in Eingriff mit dem Element. Durch diesen Kontakt beziehungsweise den Eingriff kann das Element relativ zur Ausnehmung bewegt und aus der Ausnehmung entfernt werden.
  • Sehr vorteilhaft ist es, wenn eine Austragswalze vorhanden ist, von welcher sich mehrere Austragselemente radial nach außen erstrecken.
  • Durch diese besondere Anordnung der Austragselemente an der Austragswalze können die Austragselemente auf einer Kreisbahn geführt werden und dabei unkompliziert relativ zu dem Körper bewegt werden. Dies gilt insbesondere, da Antriebe für rotierende Bewegungen allgemein bekannt und verbreitet sind. Wird der Körper an der Austragswalze vorbeigeführt, lassen sich problemlos mehrere hintereinander angeordnete Ausnehmungen bearbeiten.
  • Vorzugsweise bestehen die Austragselemente aus einem elastischen Material. Hierdurch wird vermieden, dass die Körperoberfläche durch die Austragselemente beschädigt wird. Dies gilt insbesondere, wenn der Körper ebenfalls aus einem elastischen Material wie Schaumstoff besteht und dadurch die Gefahr der Beschädigung durch steife Werkzeuge besonders groß ist.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Austragselemente als Gummilaschen insbesondere mit einem innen liegenden Gewebe ausgebildet sind und vorzugsweise eine Shorehärte 50 besitzen. Durch die Ausbildung der Austragselemente als Gummilaschen wird neben einer hohen Reibung zwischen den Austragselementen und den sich in den Ausnehmungen befindlichen Elementen eine hohe Steifigkeit der Austragselemente erreicht, so dass die zu entfernenden Elemente zuverlässig aus den Ausnehmungen beseitigt werden können, ohne dass jedoch die Oberfläche des Körpers durch die Austragselemente beschädigt wird. Zur Erhöhung der Reibung kann die Oberfläche der Austragselemente strukturiert ausge bildet sein. So könnte sie beispielsweise von einem so genannten Klettverschluss bekannte Elemente aufweisen. Um widerstandsfähige Austragselemente zu erhalten hat es sich insbesondere im Hinblick auf eine Befestigung der Austragselemente als besonders vorteilhaft erwiesen, die Austragselemente mit einem innen liegenden Gewebe auszustatten.
  • Vorteilhaft ist es die Austragselemente lösbar an der Austragswalze zu befestigen. So ist es möglich bei Verschleiß eines Austragselementes nicht die ganze Austragswalze oder alle Austragselemente auswechseln zu müssen, sondern es kann das verschlissene Austragselement von der Austragswalze gelöst und ausgetauscht werden.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist wenigstens eine Transportwalze vorhanden, die der Austragswalze gegenüberliegend angeordnet ist. Hierdurch lässt sich der Körper auf einfache Weise an der Austragswalze vorbeiführen.
  • Transportiert die Transportwalze den Körper an der Austragswalze vorbei, drückt sie den Körper dabei gegen die Austragswalze. Der Körper wird also zwischen der Transportwalze und der Austragswalze transportiert. Damit die Transportgeschwindigkeit des Körpers von der Transportwalze bestimmt wird, hat die Oberfläche der Transportwalze eine große Reibung. Als sehr gut hat sich eine gummierte Oberfläche herausgestellt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine weitere Austragswalze vorhanden, die einer zu der ersten Austragswalze gegenläufige Rotationsrichtung hat. Durch die verschiedenen Rotationsrichtungen der Austragswalzen kontaktieren die Austragselemente die zu entfernenden Elemente an gegenüberliegenden Stellen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Ausnehmungen beziehungsweise Elementen mit unterschiedlich ausgebildeten Hinterschnitten.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist bei einer oberhalb der Transportstrecke des Körpers angeordneten Austragswalze, deren gegenüberliegende, unterhalb der Transportstrecke befindliche, Transportwalze in Transportrichtung versetzt angeordnet. Hierdurch wird vermieden, dass der Körper beim Transport durch die Vorrichtung mit seiner vorderen Seite gegen die Austragswalze stößt.
  • Denn es kann dazu kommen, dass die vordere Seite des Körpers mit einem Austragselement der oberhalb der Transportstrecke angeordneten Austragswalze in Berührung kommt, wodurch der Körper angehoben wird und gegen die Austragswalze stößt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Transportrichtung des Körpers der Endbewegung der Austragselemente entgegengesetzt ist.
  • Ist jedoch die Transportwalze nicht direkt gegenüberliegend der Austragswalze angeordnet, sondern in Transportrichtung versetzt, so biegt sich der Körper, durch die Schwerkraft nach unten, so dass sich der Abstand zur Austragswalze vergrößert. Der Körper wird erst von der Transportwalze erfasst, wenn die Vorderkante des Körpers die Austragswalze passiert hat, wodurch ein Zurückstoßen des Körpers durch die Austragselemente verhindert wird.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine Transportwalze und/oder Austragswalze senkrecht zur Transportrichtung des Körpers verstellbar. Bevorzugt sind jedoch alle Transportwalzen und Austragswalzen senkrecht zur Transportrichtung des Körpers verstellbar, wodurch Körper verschiedener Dicke bearbeitet werden können. Des Weiteren können die Walzen auch so eingestellt werden, dass der Körper in einer Schlangenlinie durch die Vorrichtung transportiert wird. Insbesondere können die Walzen derart eingestellt werden, dass das Auftreffen des Körpers auf die nachfolgenden Walzen so erfolgt, dass er nicht mit seiner Vorderseite gegen ein Austragelement stößt, wodurch ein zuverlässiger Transport gewährleistet ist.
  • Ebenfalls sehr vorteilhaft ist eine gemeinsame Versetzung der Transport- und/oder Austragswalzen in oder entgegen der Transportrichtung des Körpers. Hierdurch kann der Abstand benachbarter Walzenpaare variiert werden.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung ist unterhalb der Transportstrecke mindestens ein Auffangbehälter zum Auffangen von aus an der Unterseite des Körpers ausgebildeten Ausnehmungen entfernten Elementen angeordnet. Dieser ist mit einem Rohrsystem verbunden zum Weitertransport der aufgesammelten Elemente.
  • Des Weiteren kann oberhalb der Transportstrecke ein Gebläse so angeordnet sein, dass sich auf dem Körper befindliche Elemente vom Körper geblasen werden und über einen Schacht oder eine Wand in einen Sammelbehälter fallen.
  • Die in dem Sammelbehälter und Auffangbehälter befindlichen Elemente können einer Entsorgung oder einem Recycling zugeführt werden. Insbesondere können durch das Rohrsystem des Auffangbehälters sowie das am Grund des Sammelbehälters angeordnete Rohrsystem die entfernten Elemente einer zentralen Sammelstelle zugeführt werden, so dass diese Elemente leicht entsorgt werden können. Die Beförderung der Elemente an die zentrale Sammelstelle geschieht wiederum durch einen Luftstrom. An der Sammelstelle werden dabei die Elemente aus dem Luftstrom entfernt und der Luftstrom entweder dem Gebläse zugeführt oder ins Freie entlassen.
  • Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 Eine schematische Darstellung einer Austragswalze mit daran befestigten Austragselementen über einen mit Ausnehmungen versehenen Körper,
  • 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung von der Seite,
  • 3 die in 2 dargestellte Vorrichtung von vorne,
  • 4 die in 2 dargestellte Vorrichtung in perspektivischer Ansicht, und
  • 5 ein Funktionsschema einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Wie 1 zu entnehmen ist, weist ein zu bearbeitender Körper 1 Ausnehmungen 2 auf, in denen sich Elemente 3 befinden. Oberhalb des Körpers 1 ist eine Austragswalze 5 angeordnet, welche sich radial nach außen erstreckende Austragselemente 4 aufweist.
  • Der Körper 1 ist in dieser Ausführungsform eine Matratze und besteht aus Schaumstoff. Dabei kann der Schaumstoff verschiedene Materialdichten und Qualitäten aufweisen. Die Ausnehmungen 2, die sich beispielsweise bis zu 50 mm unter der Oberfläche der Matratze 1 erstrecken, sind beispielsweise mittels eines Formschnitts hergestellt worden. Bei dem Herausschneiden der Ausnehmungen sind Elemente 3 in den Ausnehmungen 2 verblieben. Die Elemente 3 sind zwar von der Matratze 1 abgetrennt, verbleiben aber aufgrund ihrer Form in den Ausnehmungen 2.
  • Die Austragselemente 4 sind etwa fünf Zentimeter breite Laschen, die sich über die gesamte Breite der Matratze erstrecken. Sie bestehen aus Gummi und weisen ein innen liegendes Gewebeband auf. Die Austragselemente 4 sind lösbar über eine Schraubverbindung radial an der Austragswalze 5 angebracht. Die Austragswalze 5 beziehungsweise die Austragselemente 4 sind so angeordnet, dass bei Drehung der Austragswalze 5 die Austragselemente 4 entlang einer kurzen Strecke über den Körper 1 streichen.
  • Die Matratze 1 wird mit einer Geschwindigkeit von etwa drei Meter pro Minute in Richtung des Pfeils 1' transportiert. Die Austragswalze 5 dreht sich in Richtung des Pfeils 5', wobei die Drehzahl der Austragswalze 5 etwa 180 Umdrehungen pro Minute beträgt. Hierdurch streichen jeweils mehrere Austragselemente 4 über eine betreffende Ausnehmung 2.
  • Kommt ein Austragselement 4 bei dem Überstreichen einer Ausnehmung 2 in Kontakt mit einem zu entfernenden Element 3, so wird das Element 3 von dem Austragselement 4 erfasst und aus der Ausnehmung 2 gezogen. Da das Element 3 wegen der relativ hohen Drehzahl der Austragswalze 5 mit mehreren Austragselementen 4 in Kontakt kommt, wird das zu entfernende Element 3 sicher aus der Ausnehmung 2 entfernt.
  • 2 zeigt eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung mit sieben Walzenpaaren 6a bis 6g. Dabei bestehen die Walzenpaare entweder aus zwei Transportwalzen 7 oder aus einer Transportwalze 7 und einer Austragswalze 5 mit befestigten Austragselementen 4. Die Transportwalzen 7 weisen eine zylindrische Form auf und haben eine Gummibeschichtung, um mittels Reibung den Körper durch die Vorrichtung zu transportieren. Die Matratze 1 wird dabei jeweils entweder zwischen zwei Transportwalzen 7 oder zwischen einer Transportwalze 7 und einer Austragswalze 5 der Walzenpaare 6a bis 6g transportiert, so dass sich immer eine Walze 5 oder 7 eines Walzenpaares 6a bis 6g oberhalb der Matratze 1 befindet, während die andere Walze 7 oder 5 des Walzenpaares 6a bis 6b sich unterhalb der Matratze 1 befindet. Die Transportstrecke und Transportrichtung der Matratze 1 wird durch den Pfeil 8 gezeigt.
  • Es können Matratzen unterschiedlicher Dicke in der Vorrichtung verarbeitet werden. Dazu wird der Abstand der Walzen 7, 5 innerhalb der Walzenpaare 6a bis 6g entsprechend der Matratzendicke verändert. Die Walzen 7, 5 sind also einzeln senkrecht zur Transportrichtung 8 der Matratze 1 bewegbar. Das Verstellen der einzelnen Walzen kann dabei über Winkelgetriebe (nicht gezeigt) an beiden Aufhängungen der Walzen gleichzeitig erfolgen. Die Verstellung kann sowohl manuell als auch automatisch erfolgen.
  • Da beim Walzenpaar 6f die Austragswalze 5 unterhalb der Transportstrecke 8 der Matratze 1 angeordnet ist und die Austragswalze 5 gegenläufig zur Transportrichtung 8 der Matratze 1 rotiert, besteht die Gefahr, dass die Stirnseite der Matratze 1 von den Austragselementen 4 der Austragwalze 5 erfasst wird. Hierdurch wird die Matratze 1 nicht in den Spalt zwischen der Austragswalze 5 und der betreffenden Transportwalze 7 gezogen, sondern aus ihrer Transportrichtung abgelenkt. Das heißt, die Matratze 1 kann mit ihrer Stirnseite vollständig gegen die Austragswalze 5 stoßen, wodurch sie sich in der Vorrichtung staut.
  • Um dies zu verhindern, können die Transportwalzen 5 des Walzenpaares 6e senkrecht zur Transportrichtung 8 nach oben verschoben werden, wobei sich der Abstand der Transportwalzen 5 zueinander nicht ändert. Dadurch wird die Matratze 1 über die nachfolgende Austragswalze 5 des Walzenpaares 6f gehoben, wodurch die Stirnseite der Matratze 1 nicht mehr von den Austragselementen 4 der Austragswalze 5 erfasst wird. Die Matratze 1 wird in Richtung der oberhalb der Transportstrecke der Matratze 1 angeordneten Transportwalze 7 gelenkt, so dass sie zuerst auf die obere Transportwalze 7 des Walzenpaares 6f trifft. Die obere Transportwalze des Walzenpaares 6f lenkt anschließend die Matratze 1 in Rich tung der Austragswalze 5 des Walzenpaares 6f. Hierbei ist die Matratze 1 jedoch schon so weit transportiert, dass die Stirnseite der Matratze 1 durch die Austragselemente 4 nicht mehr in Richtung der Austragswalze 5 gezogen werden kann.
  • Das Auftreffen der Stirnseite der Matratze 1 auf eine Austragswalze 5 kann auch durch ein horizontales Verschieben der Transportwalze 7 verhindert werden, wie dies beim Walzenpaar 6d der Fall ist. Die Transportwalze 7 des Walzenpaares 6d ist dabei entlang der Transportrichtung 8 verschoben.
  • Dem Walzenpaar 6d ist ein Transportwalzenpaar 6c vorangestellt. Die Matratze 1 wird dabei durch das Transportwalzenpaar 6c in Richtung des Walzenpaars 6d geschoben. Die Matratzenstirnseite biegt sich dabei mit zunehmendem Abstand von dem Transportwalzenpaar 6c durch die Schwerkraft nach unten. Dadurch biegt sich die Matratzenstirnseite von der oberhalb des Transportweges 8 der Matratze 1 angeordneten Austragswalze 5 des Walzenpaares 6d weg in Richtung der versetzten Transportwalze 7 des Walzenpaares 6d. Wird die Stirnseite von der Transportwalze 7 erfasst, so presst die Transportwalze 7 die Matratze 1 gegen die Austragswalze 5 des Walzenpaares 6d. Zu diesem Zeitpunkt hat die Stirnseite der Matratze 1 jedoch die Austragswalze 5 schon passiert, so dass die Austragselemente 4 der Austragswalze 5 des Walzenpaares 6d nicht mehr auf die Stirnseite der Matratze 1 auftreffen können.
  • Unterhalb der Transportstrecke sind zwei Auffangbehälter 10 angeordnet, in welche die aus den an der unteren Seite der Matratze 1 angeordneten Ausnehmungen 2 entfernten Elemente 3 fallen. An diese Auffangbehälter 10 können über Flansche 11 Rohre zum Weitertransport der Elemente 3 befestigt werden.
  • Wie insbesondere 3 entnommen werden kann, sind oberhalb der Transportstrecke 8 der Matratze 1 Luftdüsen 12 angeordnet. Mittels aus den Luftdüsen 12 austretender Luft lassen sich aus den an der Oberseite der Matratze 1 ange ordneten Ausnehmungen 2 entfernte Elemente 3, die noch auf der Matratze 1 liegen, von der Matratze 1 blasen. An der den Luftdüsen 12 gegenüberliegenden Seite der Vorrichtung ist ein Leitblech 13, welches einen Schacht bildet, angeordnet. Am unteren Ende des Leitblechs 13 ist ein Sammelbehälter 14 angeordnet, welcher einen Flansch 14a aufweist.
  • Von der Luftdüse 12 angeblasene Elemente prallen gegen das Leitblech 13 und fallen danach in den Sammelbehälter 14. Aus dem Sammelbehälter 14 lassen sie sich mittels eines Rohres, welches über den Flansch 14a mit dem Sammelbehälter 14 verbunden ist, entfernen.
  • Wie 4 entnommen werden kann, werden die Matratzen 1 durch Rollenförderer 15 zur Vorrichtung gebracht beziehungsweise von der Vorrichtung einer weiteren Verwendung zugeführt. Die Rollenförderer 15 sind entsprechend den Standards ausgebildet, so dass ein leichter Anschluss an andere verarbeitende Vorrichtungen möglich ist.
  • Wie 5 entnommen werden kann, werden die entfernten Elemente 3 aus dem Auffangbehälter 10 und dem Sammelbehälter 14 über ein Rohrsystem 15 einem Materialabscheider 16 zugeführt. Dieser Materialabscheider 16 entfernt die Elemente 3 aus dem Luftstrom. Die entfernten Elemente 3 können nun problemlos verwertet oder entsorgt werden.
  • Der zum Transport der Elemente 3 nötige Luftstrom wird durch ein Gebläse 17 erzeugt. Die aus dem Materialabscheider 16 strömende Luft wird dabei vom Gebläse 17 angesaugt und aus dem Gebläse ganz oder teilweise wieder dem Luftstrom zum seitlichen Abblasen der Elemente 3 von der Matratze 1 zugeführt. Auch kann der Luftstrom der Umwelt zugeführt werden, also in die Halle oder ins Freie geblasen werden.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Entfernen von Elementen (3) aus in einem Körper (1) ausgebildeten Ausnehmungen (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mindestens ein Austragselement (4) aufweist, das derart in Eingriff mit den in den Ausnehmungen (2) befindlichen Elementen (3) bringbar ist und über die Ausnehmungen (2) bewegbar ist, dass die Elemente (3) aus den Ausnehmungen (2) gezogen werden.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Austragswalze (5) vorhanden ist, von welcher sich mehrere Austragselemente (4) radial nach außen erstrecken.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragselemente (4) aus einem elastischen Material bestehen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragselemente (4) lösbar an der Austragswalze (5) befestigt sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Transportwalze (7) vorhanden ist, die der Austragswalze (5) gegenüberliegend angeordnet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Abstand längs der Transportrichtung (1') des Körpers (1) mindestens eine weitere Austragswalze (5) mit einer zur ersten Auftragswalze gegenläufigen Rotationsrichtung (5'') angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Austragswalze (5) oberhalb der vorgesehenen Transportstrecke (8) des Körpers (1) und mindestens eine Transportwalze (7) unterhalb der Transportstrecke (8) angeordnet ist, wobei die Transportwalze (7) zur Austragswalze (5) in Transportrichtung (1') versetzt angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Walze (5, 7) senkrecht zur Transportrichtung (1') des Körpers (1) verstellbar ist.
  9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Auffangbehälter (10) zum Auffangen der entfernten Elemente (3) angeordnet ist, der mit einem Gebläse (16) verbunden ist, zum Weitertransport der aufgefangenen Elemente (3).
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Luftdüse (12) vorhanden ist, mittels dem die oben liegende Fläche des Körpers (1) anblasbar ist.
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