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Die
vorliegende Erfindung basiert auf den japanischen Patentanmeldungen
mit den Nummern 2004-196081 und 2004-203946, welche am 1. Juli 2004
bzw. am 9. Juli 2004 angemeldet wurden, und deren Inhalte mittels
Bezug hier hinein aufgenommen werden.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Fahrzeugantriebssystem,
mit einem Differentialmechanismus, welcher eine Differentialfunktion
aufweist und als ein Übertragungs-
bzw. Getriebemechanismus wirkt, und insbesondere auf Techniken zum
Reduzieren der Größe von elektronischen
Motoren, welche im Fahrzeugantriebssystem vorgesehen sind.
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Man
kennt ein Antriebssystem für
ein Fahrzeug, welches einen Differentialmechanismus bzw. ein Differential
aufweist, welches angeordnet ist, um einen Abtrieb bzw. Ausgang
eines Motors auf einen ersten elektrischen Motor und eine Abtriebswelle,
sowie einen zweiten elektrischen Motor, welcher zwischen der Abtriebswelle
des Differentials und Antriebsrädern
des Fahrzeugs angeordnet ist, zu übertragen. Beispiele dieses
Typs des Fahrzeugantriebssystems umfassen Antriebssysteme für ein Hybridfahrzeug
wie es in der JP-2000-2327 A und der JP-2000-346187 A und typisch
in der JP-2000-2327 A
offenbart ist. Bei diesen Hybridfahrzeugantriebssystemen ist das
Differential bspw. mittels eines Planetengetriebesatzes aufgebaut,
wobei ein Hauptanteil der vom Motor erzeugten Antriebskraft mechanisch
durch die Differentialfunktion des Differentials auf die Antriebsräder übertragen
wird, wohingegen der Rest der Antriebskraft vom ersten elektrischen Motor
elektrisch über
einen elektrischen Pfad zum zweiten elektrischen Motor derart übertragen
wird, daß das
Differential als ein Getriebe funktioniert bzw. wirkt, wie ein elektrisch
gesteuertes, kontinuierliches, variables Getriebe, dessen Geschwindigkeitsverhältnis elektrisch
variierbar ist, wodurch es möglich
wird, das Fahrzeug unter der Steuerung einer Steuervorrichtung anzutreiben,
wobei der Motor in einem optimalen Betriebszustand bei verbesserter
Kraftstoffnutzung gehalten wird.
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Ein
kontinuierliches variables Getriebe ist allgemein als ein Leistungsübertragungsmechanismus bekannt,
welcher zur Verbesserung der Kraftstoffnutzung eines Fahrzeugs geeignet
ist, wobei andererseits eine Getriebevorrichtung vom Zahnradtyp,
wie ein stufenvariables, automatisches Getriebe als ein Leistungsübertragungsmechanismus
bekannt ist, welcher zur Effektivitätssteigerung der Leistungsübertragung
geeignet ist. Es ist jedoch kein Leistungsübertragungsmechanismus bekannt,
welcher geeignet ist, sowohl die Kraftstoffausnutzung als auch die Leistungsübertragungseffizienz
zu verbessern. Das in der JP-2000-2327 offenbarte Hybridfahrzeugantriebssystem
hat bspw. einen elektrischen Pfad, über welchen elektrische Energie
vom ersten elektrischen Motor auf den zweiten elektrischen Motor übertragen wird,
d. h. einen Leistungsübertragungsweg, über welchen
ein Teil der Fahrzeugantriebskraft, welche von mechanischer Energie
in elektrische Energie umgewandelt wurde, übertragen wird. Dieses Antriebssystem
erfordert es, daß der
erste elektrische Motor bei Zunahme des geforderten Abtriebs des Motors
groß ist,
so daß der
mit der vom ersten elektrischen Motor zugeführten elektrischen Energie
betriebene zweite elektrische Motor ebenfalls groß sein muß, weshalb
die Antriebssysteme oftmals unerwünscht groß sind. Dasselbe Antriebssystem
leidet zudem darunter, daß sich
bei schneller Fahrt des Kraftfahrzeugs die Kraftstoffausnutzung
bspw. aufgrund der Umwandlung eines Teils der vom Motor erzeugten
mechanischen Energie in elektrische Energie, welche anschließend in
mechanische Energie umgewandelt wird, welche auf die Antriebsräder des Fahrzeugs übertragen
wird, verschlechtert. Einem gleichen bzw. ähnlichen Problem begegnet man
bei einem Fahrzeugantriebssystem, bei welchem das Differential als
ein Getriebe verwendet wird, dessen Geschwindigkeitsverhältnis elektrisch
variierbar ist, bspw. als ein kontinuierliches, variables Getriebe, welches
ein sogenanntes „elektrisch
gesteuertes CVT" ist.
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Es
ist allgemein wünschenswert,
das Fahrzeugantriebssystem zu steuern, um einen Betriebsschock des
Antriebssystems zu minimieren. Ist ein Fahrzeugantriebssystem frei
von den oben genannten Schwierigkeiten, so ist es wünschenswert,
dieses Antriebssystem zu steuern, um den Betriebsschock zu verringern.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde angesichts des beschriebenen Hintergrundes
des Standes der Technik gemacht. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Steuervorrichtung für ein Fahrzeugantriebssystem
zu schaffen, bei welchem das Fahrzeugantriebssystem von kleiner
Bauart sein kann, und welches eine Verbesserung der Kraftstoffausnutzung
des Fahrzeugs und eine Verringerung des Betriebsschocks des Antriebssystems
erlaubt.
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Als
ein Ergebnis intensiver Untersuchungen haben die Erfinder der vorliegenden
Erfindung bei dem Versuch das oben genannte Problem zu lösen herausgefunden,
daß der
erste und der zweite elektrische Motor durch Steuern des Fahrzeugantriebssystems
derart, daß der
Abtrieb des Motors im Wesentlichen durch einen mechanischen Leistungsübertragungsweg
auf die Antriebsräder übertragen wird,
klein gehalten werden können,
um die Größe des Fahrzeugantriebssystems
zu verringern, wenn sich der Motorzustand in einem Zustand großen Abtriebs
befindet. Diese Erkenntnis basiert auf der Tatsache, daß die erforderlichen
Kapazitäten
oder Abtriebe der ersten und zweiten elektrischen Motoren in einem
normalen An- bzw. Abtriebszustand des Motors, bei welchem der Motorabtrieb
bzw. -antrieb vergleichsweise klein ist, nicht so groß sind,
jedoch relativ groß im
Zustand großen
Abtriebs, bei welchem der Motorabtrieb vergleichsweise groß ist, bspw.
während
einer Fahrt des Fahrzeugs bei hoher Geschwindigkeit. Wenn der Motorabtrieb
vorwiegend über
den mechanischen Leistungsübermitt lungsweg
auf die Antriebsräder übertragen
wird, so kann die Kraftstoffausnutzung des Fahrzeugs während des
Laufs des Fahrzeugs bei hoher Geschwindigkeit bei einem verringerten
Umwandlungsverlust der mechanischen Energie in elektrische Energie
verbessert werden, bei Fehlen eines elektrischen Weges, über welchen die
elektrische Energie, welche vom ersten elektrischen Motor durch
Umwandlung eines Teils des Energieausgangs erzeugt wurde, dem zweiten
elektrischen Motor zum Erzeugen mechanischer Energie, welche auf
die Antriebsräder übertragen
werden soll, zugeführt
wird. Gemäß der auf
dieser Erkenntnis beruhenden Erfindung wird eine Steuervorrichtung
vorgeschlagen, welche angeordnet bzw. aufgebaut ist, um ein Fahrzeugantriebssystem
derart zu steuern, daß ein
Abtrieb eines Motors des Antriebssystems im Wesentlichen mittels
eines mechanischen Leistungsübertragungswegs übertragen
wird, und welches zur Verringerung eines Betriebsschocks des Antriebssystems
betrieben werden kann.
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Die
oben angesprochene Aufgabe kann gemäß jeder der folgenden Ausführungen
bzw. Ausführungsformen
der Erfindung erzielt werden, von denen jede wie die angehängten Ansprüche durchnumeriert ist
und von einer anderen Ausführungsform
oder mehreren Ausführungsformen
abhängt,
wo es für
ein leichteres Verständnis
der in der vorliegenden Anmeldung offenbarten technischen Eigenschaften
und möglichen
Kombinationen dieser Eigenschaften geeignet ist. Es wird angemerkt,
daß die
vorliegende Erfindung nicht auf diese technischen Merkmale oder Kombinationen
hiervon beschränkt
ist.
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(1)
Eine Steuervorrichtung für
ein Fahrzeugantriebssystem, welches aufweist: (a) einen Differentialmechanismus,
welcher zum Verteilen eines Ausgangs eines Motors auf einen ersten
Elektromotor und ein Leistungsübertragungselement
betreibbar ist; (b) einen zweiten Elektromotor, welcher in einem Leistungsübertragungsweg
zwischen dem Leistungsübertragungselement
und einem Antriebsrad eines Fahrzeugs angeordnet ist; und (c) eine
Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung, welche betreibbar ist, um den Differentialmechanismus
selektiv in eine Differentialstellung, in welcher der Differentialmechanismus
zum Ausführen
einer Differentialfunktion betreibbar ist, oder in eine gesperrte
Stellung, in welcher der Differentialmechanismus nicht zum Ausführen der Differentialfunktion
betreibbar ist, zu bringen; wobei die Steuervorrichtung dadurch
gekennzeichnet ist, daß sie
aufweist: einen Schaltsteuerungsabschnitt, welcher betreibbar ist,
um die Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung zu steuern, um den Differentialmechanismus
selektiv in die Differentialstellung oder die gesperrte Stellung
zu bringen; und einen Abschnitt zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments einer Leistungsquelle, welcher betreibbar ist, um eine Änderung
eines Ausgangsmoments des Motors zu beschränken, wenn der Differentialmechanismus
mittels der Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnitts
zwischen der Differentialstellung und der gesperrten Stellung geschaltet
wird.
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Bei
der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführung
bzw. Ausführungsform (1)
dieser Erfindung wird der Differentialmechanismus bzw. das Differential
mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung unter der Steuerung
des Schaltsteuerungsabschnittes geschaltet, um selektiv in den Differentialzustand
bzw. in die Differentialstellung plaziert zu werden, in welcher
der Differentialmechanismus bzw. das Differential betrieben werden kann,
um eine Differentialfunktion auszuführen, und in den gesperrten
Zustand bzw. der gesperrten Stellung, in welcher der Differentialmechanismus
bzw. das Differential nicht betätigt
werden kann, um die Differentialfunktion auszuführen gebracht werden. Die vorliegende
Steuervorrichtung hat daher nicht nur den Vorteil, daß sie die
Kraftstoffausnutzung aufgrund einer Wirkung eines Getriebes, dessen
Geschwindigkeitsverhältnis
elektrisch einstellbar bzw. variabel ist, verbessert, sondern auch
den Vorteil, daß aufgrund
einer Funktion eines Getriebes vom Zahnradtyp, welches eine Fahrzeugantriebskraft
mechanisch übertragen
kann, Leistung mit hoher Effizienz übertragen wird. Wenn sich der
Motor in einem normalen Abtriebszustand bei relativ niedrigem oder mittlerem
Abtrieb befindet, wobei das Fahrzeug bei einer vergleichsweise geringen
oder mittleren Laufgeschwindigkeit bewegt wird, so ist bzw. wird
der Differentialmechanismus in der Differentialstellung bzw. im
Differentialstellung plaziert, was ein hohes Maß an Kraftstoffausnutzung des
Fahrzeugs sicherstellt. Wenn das Fahrzeug bei einer vergleichsweise
hohen Geschwindigkeit gefahren wird, so wird bzw. ist der Differentialmechanismus
bzw. das Differential andererseits in einer gesperrten Stellung
angeordnet, in welcher der Abtrieb des Motors im Wesentlichen über einen
mechanischen Leistungsübertragungsweg
auf das Antriebsrad übertragen
wird, so daß die
Kraftstoffausnutzung aufgrund einer Verringerung eines Umwandlungsverlusts
von mechanischer Energie in elektrische Energie verbessert wird,
wobei dieser Verlust auftreten würde,
wenn der Differentialmechanismus bzw. das Differential als das Getriebe
betrieben würde
bzw. wird, dessen Geschwindigkeitsverhältnis elektrisch variierbar
ist. Befindet sich der Motor in einem Zustand großen Abtriebs,
so wird der Differentialmechanismus ebenfalls in die gesperrte Stellung
gebracht. Der Differentialmechanismus bzw. das Differential wird
daher nur dann als Getriebe betrieben, dessen Geschwindigkeitsverhältnis elektrisch variabel
ist wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit vergleichsweise niedrig oder
mittel ist, oder wenn der Motorabtrieb vergleichsweise niedrig oder
mittel ist, so daß der
erforderliche Betrag bzw. die erforderliche Menge elektrischer Energie,
welche vom elektrischen Motor erzeugt wird, d. h. der maximale Betrag elektrischer
Energie, welcher vom elektrischen Motor übertragen werden muss, verringert
werden kann, was es ermöglicht,
die erforderlichen Größen des elektrischen
Motors und die erforderliche Größe des Antriebssystems,
welches den elektrischen Motor aufweist, zu minimieren.
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Wenn
der Differentialmechanismus bzw. das Differential zwischen der Differentialstellung
und der gesperrten Stellung geschaltet bzw. umgeschaltet wird, so
wird eine Verbindungsvorrichtung der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
selektiv gelöst oder
in Eingriff gebracht, wobei ein Eingriffsmoment der Verbindungsvorrichtung
im Verlauf einer Eingriffsaktion erhöht oder im Verlauf eines Lösevorgangs
verringert wird, wohingegen gleichzeitig ein Reaktionsmoment des
ersten elektrischen Motors gegen Null hin verringert oder auf einen
vorbestimmten Wert erhöht
wird. Der Steuerungsabschnitt zum Begrenzen der Veränderung
des Moments der Leistungsquelle der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung
wird angeordnet, um eine Veränderung
bzw. Änderung
des Abtriebsmoments des Motors in einem Übergang bzw. einer Übergangsperiode
des Schaltens des Differentialmechanismus, bei welchem das Eingriffsmoment
der Verbindungsvorrichtung der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
und das Reaktionsmoment des ersten elektrischen Motors verändert werden,
zu begrenzen. Das Reaktions moment des ersten elektrischen Motors
wird dementsprechend sanft gegen Null verringert oder auf den vorbestimmten
Wert erhöht,
während
gleichzeitig das Eingriffsmoment der Verbindungsvorrichtung (d.
h. das Moment, welches durch die Verbindungsvorrichtung übertragen
wird) sanft derart erhöht
oder verringert wird, daß der
Schaltschock des Differentials beim Schalten bzw. Umschalten seiner
Betriebszustände zwischen
der Differentialstellung und der gesperrten Stellung signifikant
verringert werden kann.
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(2)
Eine Steuervorrichtung nach der obigen Ausführung (1), wobei das Fahrzeugantriebssystem einen
kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt aufweist, welcher den
Differentialmechanismus, den zweiten Elektromotor und die Schaltvorrichtung
für die
Differentialstellung aufweist, wobei die Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
betreibbar ist, um den Differentialmechanismus zwischen der Differentialstellung
und der gesperrten Stellung umzuschalten, um den kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt selektiv in eine kontinuierlich variable
Schaltstellung, in welcher der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt
als ein elektrisch gesteuertes kontinuierlich variables Getriebe
betreibbar ist, und in eine stufenvariable Schaltstellung, in welcher
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt nicht als das elektrisch
gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe betreibbar ist, zu bringen,
und wobei der Abschnitt zum Steuern der Beschränkung der Änderung des Moments der Leistungsquelle
betreibbar ist, um die Änderung
des Ausgangsmoments des Motors zu beschränken, wenn der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt durch die Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnitts zwischen der
kontinuierlich variablen Schaltstellung und der gesperrten Schaltstellung umgeschaltet
wird.
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Bei
der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführung
(2) dieser Erfindung wird der kontinuierlich variable Übertragungsabschnitt des
Fahrzeugantriebssystems durch die Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes gesteuert, um
selektiv im kontinuierlich variablen Schaltzustand bzw. Schaltstellung,
in welchem der kontinuierlich variable Übertragungsabschnitt als ein
elektrisch gesteuertes kontinuierliches variables Getriebe betätigt wird,
und dem stufenvariablen Schaltzustand, bei welchem der kontinuierlich
variable Übertragungsabschnitt
nicht als elektrisch gesteuertes kontinuierlich variables Getriebe
betreibbar ist, plaziert zu werden. Der kontinuierliche variable
Getriebeabschnitt wird in den kontinuierlich variablen Schaltzustand
gebracht, wenn der Differentialmechanismus bzw. das Differential
in die Differentialstellung gebracht wird, und in die stufenvariable
Schaltstellung, wenn das Differential in die gesperrte Stellung
gebracht wird.
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Wenn
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt zwischen der kontinuierlich
variablen Schaltstellung und der stufenvariablen Schaltstellung
mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung geschaltet wird,
so wird das Eingriffsmoment der Verbindungsvorrichtung der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
im Verlauf eines Eingriffs oder eines Lösens erhöht oder verringert, während das
Reaktionsmoment des ersten elektrischen Motors gleichzeitig gegen
Null verringert oder gegen einen vorbestimmten Wert erhöht wird.
Der Steuerungsabschnitt zur Beschränkung der Momentänderung
der Leistungsquelle der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen Ausführung (2)
ist angeordnet, um die Veränderung
des Abtriebs des Motors in einer Übergangsperiode des Schaltens
des kontinuierlich variablen Getriebeabschnittes, in welcher das
Eingriffsmoment der Verbindungsvorrichtung und das Reaktionsmoment
des ersten elektrischen Motors verändert werden, zu beschränken. Das
Reaktionsmoment des ersten elektrischen Motors wird dementsprechend
sanft verringert oder erhöht,
während
gleichzeitig das Eingriffsmoment der Verbindungsvorrichtung derart
sanft erhöht
oder verringert wird, daß der Schaltschock
des kontinuierlich variablen Getriebeabschnittes beim Schalten bzw.
Umschalten seines Schaltzustandes zwischen kontinuierlich variablen Schaltstellung
und der stufenvariablen Schaltstellung signifikant verringert werden
kann.
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(3)
Die Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung (1)
oder (2), wobei der Abschnitt zum Steuern der Beschränkung der Änderung des
Moments der Leistungsquelle die Änderung
des Ausgangsmoments des Motors beschränkt, wenn ein Änderungsgrad
des Ausgangsmoments des Motors höher
als ein vorbestimmter Schwellenwert ist. Diese Anordnung verhindert
wirksam eine Änderung
des Ausgangs moments des Motors in einem Maße, welches höher als
der vorbestimmte Schwellenwert ist, was es ermöglicht, den Schaltschock des
Differentialmechanismus beim Schalten bzw. Umschalten zwischen der
Differentialstellung und der gesperrten Stellung, oder den Schaltschock
des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts beim Schalten bzw. Umschalten
zwischen der kontinuierlich variablen und der stufenvariablen Schaltstellung
zu minimieren. Es wird in diesem Zusammenhang angemerkt, daß der Schaltschock
mit dem Maß an Änderung
des Ausgangsmoments des Motors zunimmt.
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(4)
Die Steuervorrichtung nach einer der oben beschriebenen Ausführungen
(1) bis (3), wobei der Abschnitt zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle die Änderung des Ausgangsmoments
des Motors beschränkt, wenn
eine Betriebsantwort der Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
niedriger als ein vorbestimmter Schwellenwert ist. Diese Anordnung
verringert ebenfalls wirksam eine Änderung des Ausgangsmoments
des Motors, welches zunimmt mit abnehmender Betriebsantwort der
Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung, was es ermöglicht, den Schaltschock des
Differentialmechanismus beim Schalten bzw. Umschalten zwischen der
Differentialstellung und der gesperrten Stellung, oder den Schaltschock des
kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts beim Schalten bzw. Umschalten
zwischen der kontinuierlich variablen und der stufenvariablen Schaltstellung zu
minimieren.
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(5)
Die Steuervorrichtung für
ein Fahrzeugantriebssystem, welches aufweist: (a) einen Differentialmechanismus,
welcher zum Verteilen eines Ausgangs eines Motors auf einen ersten
Elektromotor und ein Leistungsübertragungselement
betreibbar ist; (b) einen zweiten Elektromotor, welcher in einem Leistungsübertragungsweg
zwischen dem Leistungsübertragungselement
und einem Antriebsrad eines Fahrzeugs angeordnet ist; und (c) eine
Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung, welche betreibbar ist, um den Differentialmechanismus
selektiv in eine Differentialstellung, in welcher der Differentialmechanismus
zum Ausführen
einer Differentialfunktion betreibbar ist, oder in eine gesperrte
Stellung, in welcher der Differentialmechanismus nicht zum Ausführen der
Differentialfunktion betreibbar ist, zu bringen; wobei die Steuervorrichtung
dadurch gekennzeichnet ist, daß sie
aufweist: einen Schaltsteuerungsabschnitt, welcher betreib bar ist,
um die Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung zu steuern, um den Differentialmechanismus
selektiv in die Differentialstellung oder die gesperrte Stellung
zu bringen; und einen Abschnitt zum Steuern der Reduzieren des Moments,
welcher betreibbar ist, um wenigstens das Ausgangsmoment des Motors,
ein Ausgangsmoment des ersten Elektromotors oder ein Ausgangsmoment des
zweiten Elektromotors zu verringern, wenn der Differentialmechanismus
durch die Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes
aus der Differentialstellung in die gesperrte Stellung umgeschaltet
wird.
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Bei
der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführungsform
(5) dieser Erfindung wird das Differential mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes geschaltet bzw.
umgeschaltet, um selektiv in die Differentialstellung, bei welcher
das Differential zum Ausführen
einer Differentialfunktion betrieben werden kann, und in die gesperrte
Stellung, bei welcher das Differential nicht betrieben werden kann,
um die Differentialfunktion auszuführen, gebracht zu werden. Die
vorliegende Steuervorrichtung hat daher im Wesentlichen dieselben Vorteile
wie die Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführung
(1) dieser Erfindung.
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Wenn
das Differential aus der Differentialstellung in die gesperrte Stellung
mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung unter Schalten
des Steuerungsabschnittes der Steuervorrichtung gemäß der oben
beschriebenen Ausführung
(5) geschaltet bzw. umgeschaltet wird, so wird der Steuerungsabschnitt
zur Verringerung des Moments der vorliegenden Steuervorrichtung
angeordnet, um wenigstens das Abtriebsmoment bzw. Ausgangsmoment
des Motors oder des ersten oder des zweiten elektrischen Motors
im Übergang
bzw. während
der Übergangsperiode
des Schaltens des Differentials von der Differentialstellung in
die gesperrte Stellung zu verringern. Der Schaltschock des Differentials
beim Schalten seines Betriebszustandes bzw. seiner Betriebsstellung
aus der Differentialstellung in die gesperrte Stellung kann dementsprechend
signifikant verringert werden.
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(6)
Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung, wobei
das Fahrzeugantriebssystem einen kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt
aufweist, welcher den Differentialmechanismus, den zweiten Elektromotor
und die Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung aufweist, wobei die Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
betreibbar ist, um den Differentialmechanismus zwischen der Differentialstellung
und der gesperrten Stellung umzuschalten, um den kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt selektiv in eine kontinuierlich variable
Schaltstellung, in welcher der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt
als ein elektrisch gesteuertes kontinuierlich variables Getriebe
betreibbar ist, und in eine stufenvariable Schaltstellung, in welcher der
kontinuierlich variable Getriebeabschnitt nicht als das elektrisch
gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe betreibbar ist, zu bringen,
und wobei der Abschnitt zum Steuer der Reduzierung des Moments betreibbar
ist, um zumindest das Ausgangsmoment des Motors oder des ersten
oder zweiten Elektromotors zu verringern, wenn der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt mittels der Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes aus der kontinuierlich variablen
Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet
wird.
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Bei
der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführung
(6) dieser Erfindung wird der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt
des Fahrzeugantriebssystems mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes geschaltet,
um selektiv in die kontinuierlich variable Schaltstellung, bei welcher
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt als ein elektrisch
gesteuertes kontinuierliches variables Getriebe betreibbar ist,
und in die stufenvariablen Schaltstellung, in welcher der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt nicht als elektrisch gesteuertes kontinuierlich
variables Getriebe betreibbar ist, gebracht zu werden. Der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt wird in die kontinuierlich variable Schaltstellung,
wenn das Differential bzw. der Differentialmechanismus in die Differentialstellung
gebracht ist, und in den stufenvariablen Schaltzustand, wenn der Differentialmechanismus
in die gesperrte Stellung gebracht ist, gebracht.
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Wenn
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt von der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung mittels
der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
umgeschaltet wird, so wird der Abschnitt zur Steuerung der Reduzierung des
Moments der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen Ausführung (6)
angeordnet, um wenigstens das Ausgangsmoment des Motors oder des ersten
oder des zweiten elektrischen Motors zu verringern. Der Schaltschock
des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts beim Schalten seiner
Schaltstellung von der kontinuierlich variablen zur stufenvariablen
Schaltstellung kann dementsprechend signifikant verringert werden.
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(7)
Steuervorrichtung für
ein Fahrzeugantriebssystem, welche aufweist: (a) einen Differentialmechanismus,
welcher zum Verteilen eines Ausgangs eines Motors auf einen ersten
Elektromotor und ein Leistungsübertragungselement
betreibbar ist; (b) einen zweiten Elektromotor, welcher in einem Leistungsübertragungsweg
zwischen dem Leistungsübertragungselement
und einem Antriebsrad eines Fahrzeugs angeordnet ist; und (c) eine
Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung, welche betreibbar ist, um den Differentialmechanismus
selektiv in eine Differentialstellung, in welcher der Differentialmechanismus
zum Ausführen
einer Differentialfunktion betreibbar ist, oder in eine gesperrte
Stellung, in welcher der Differentialmechanismus nicht zum Ausführen der
Differentialfunktion betreibbar ist, zu bringen; wobei die Steuervorrichtung
dadurch gekennzeichnet ist, daß sie
aufweist: einen Schaltsteuerungsabschnitt, welcher betreibbar ist,
um die Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung zu steuern, um den Differentialmechanismus
selektiv in die Differentialstellung oder die gesperrte Stellung
zu bringen; und einen Abschnitt zum Steuer der Reduzierung des Moments,
welcher betreibbar ist, um ein Trägheitsmoment des Differentialmechanismus
aufgrund einer Geschwindigkeitsänderung
hiervon zu verringern, wenn der Differentialmechanismus mittels
der Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes
aus der Differentialstellung in die gesperrte Stellung umgeschaltet
wird.
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Bei
der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführung
(7) dieser Erfindung wird der Differentialmechanismus mittels der
Differentialstellungs-Schaltvorrichtung unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes
selektiv in die Differentialstellung, bei welcher der Differentialmechanismus betreibbar
ist, um eine Differentialfunktion auszuführen, und in die gesperrte
Stellung, in welcher der Differentialmechanismus nicht betreibbar
ist, um die Differentialfunktion auszuführen, gebracht zu werden, geschaltet
bzw. umgeschaltet. Die vorliegende Steuervorrichtung hat daher im
Wesentlichen dieselben Vorteile, wie die Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführung
(1) oder (5) dieser Erfindung.
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Wenn
der Differentialmechanismus von der Differentialstellung in die
gesperrte Stellung mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
unter dem Schaltsteuerungsabschnitt der Steuervorrichtung gemäß der oben
beschriebenen Ausführung
(7) geschaltet bzw. umgeschaltet wird, wird der Abschnitt zur Steuerung
der Reduzierung des Moments der vorliegenden Steuervorrichtung angeordnet,
um das Trägheitsmoment
des Differentialmechanismus in der Übergangsperiode des Schaltens
bzw. Umschaltens des Differentialmechanismus von der Differentialstellung
in die gesperrte Stellung zu verringern. Der Schaltschock des Differentialmechanismus
beim Schalten seiner Betriebsstellung von der Differentialstellung
in die gesperrte Stellung kann dementsprechend signifikant verringert
werden.
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(8)
Die Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung (7),
wobei das Fahrzeugantriebssystem einen kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitt aufweist, welcher den Differentialmechanismus,
den zweiten Elektromotor und die Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
aufweist, wobei die Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
betreibbar ist, um den Differentialmechanismus zwischen der Differentialstellung
und der gesperrten Stellung umzuschalten, um den kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt selektiv in eine kontinuierlich variable
Schaltstellung, in welcher der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt
als ein elektrisch gesteuertes kontinuierlich variables Getriebe
betreibbar ist, und in eine stufenvariable Schaltstellung, in welcher der
kontinuierlich variable Getriebeabschnitt nicht als das elektrisch
gesteuerte kontinuier lich variable Getriebe betreibbar ist, zu bringen,
und wobei der Abschnitt zum Steuer der Reduzierung des Moments betreibbar
ist, um das Trägheitsmoment
des Differentialmechanismus zu verringern, wenn der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt durch die Schaltvorrichtung für die Differentialstellung
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes aus der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet
wird.
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Bei
der Steuervorrichtung gemäß der oben beschriebenen
Ausführung
(8) dieser Erfindung wird der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt
des Fahrzeugantriebssystems mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes umgeschaltet
bzw. geschaltet, um selektiv in die kontinuierlich variable Schaltstellung,
bei welcher der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt als ein
elektrisch gesteuertes kontinuierlich variables Getriebe betreibbar
ist, und in die stufenvariable Schaltstellung, in welcher der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt nicht als elektrisch gesteuertes kontinuierlich
variables Getriebe betreibbar ist, gebracht zu werden. Der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt wird in die kontinuierlich variable Schaltstellung
gebracht, wenn der Differentialmechanismus in die Differentialstellung
gebracht wird, und in die stufenvariable Schaltstellung, wenn der
Differentialmechanismus in die gesperrte Stellung gebracht wird.
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Wenn
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt mittels der Differentialstellungs-Schaltvorrichtung
aus der kontinuierlich variablen Schaltstellung in die stufenvariable
Schaltstellung gebracht wird, so wird der Abschnitt zum Steuer der
Reduzierung des Moments der Steuervorrichtung gemäß der oben
beschriebenen Ausführung
(8) angeordnet, um das Trägheitsmoment
des Differentialmechanismus zu verringern. Der Schaltschock des
kontinuierlich variablen Getriebeabschnittes kann beim Schalten
seiner Schaltstellung von der kontinuierlich variablen Schaltstellung
in die stufenvariable Schaltstellung dementsprechend signifikant
verringert werden.
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(9)
Die Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung (7)
oder (8), wobei der Abschnitt zum Steuern der Reduzierung des Moments das
Trägheitsmoment des
Differentialmechanismus durch Steuern wenigstens des ersten oder
des zweiten Elektromotors verringert. Gemäß dieser Anordnung kann das
Trägheitsmoment
des Differentialmechanismus wirksam derart verringert werden, daß der Schaltschock
des Differentialmechanismus bei Schalten bzw. Umschalten seiner
Betriebsstellung aus der Differentialstellung in die gesperrte Stellung wirksam
verringert werden kann.
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(10)
Die Steuervorrichtung nach einer der oben beschriebenen Ausführungen
(1) bis (9), wobei der Differentialmechanismus ein erstes Element,
welches am Motor befestigt ist, ein zweites Element, welches am
ersten Elektromotor befestigt ist, und ein drittes Element, welches
am Leistungsverteilungselement befestigt ist, aufweist, und dadurch
gekennzeichnet, daß die
Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung betreibbar ist, um es dem ersten, zweiten und
dritten Element zu ermöglichen,
relativ zu einander gedreht zu werden, um hierdurch den Differentialmechanismus
in die Differentialstellung zu bringen, und um das erste, zweite
und dritte Element zur Drehung als eine Einheit zu verbinden, oder
um das zweite Element stationär
zu halten, um hierdurch den Differentialmechanismus in die gesperrte
Stellung zu bringen.
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(11)
Die Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung eine Kupplung aufweist, welche betreibbar
ist, um wenigstens zwei Elemente aus dem ersten, zweiten und dritten
Element miteinander zu verbinden, um das erste, zweite und dritte
Element als eine Einheit zu drehen, und/oder eine Bremse, welche
betreibbar ist, um das zweite Element an einem stationären Element
zu befestigen, um das zweite Element stationär zu halten.
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(12)
Die Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung (11),
wobei die Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung sowohl die Kupplung als auch die Bremse
(B0) aufweist und betreibbar ist, um die Kupplung und die Bremse
zu lösen, um
hierdurch den Differentialmechanismus in die Differentialstellung
zu bringen, in welcher das erste, zweite und dritte Element relativ
zueinander drehbar sind, und um die Kupplung in Eingriff zu bringen
und die Bremse zu lösen,
um hierdurch ein Wirken des Differentialmechanismus als ein Getriebe
mit einem Geschwindigkeitsverhältnis
von 1 zu ermöglichen, oder
um die Bremse in Eingriff zu bringen und die Kupplung zu lösen, um
ein Wirken des Differentialmechanismus als ein geschwindigkeitserhöhendes Getriebe
mit einem Geschwindigkeitsverhältnis
von kleiner alS1 zu ermöglichen.
Bei dieser Anordnung kann der Differentialmechanismus mittels der
Schaltvorrichtung für
die Differentialstellung geeignet zwischen der Differentialstellung
und der gesperrten Stellung umgeschaltet werden, und ist als ein
Getriebe mit einem einzelnen festen Geschwindigkeitsverhältnis oder
eine Mehrzahl von festen Geschwindigkeitsverhältnissen betreibbar.
-
(13)
Die Steuervorrichtung nach einer der oben beschriebenen Ausführungen
(10) bis (12), dadurch gekennzeichnet, daß der Differentialmechanismus
ein Planetenradsatz ist, und daß das
erste, zweite und dritte Element jeweils ein Träger, ein Sonnenrad und ein
Ringrad des Planetenradsatzes ist. Gemäß dieser Anordnung kann die
axiale Dimension des Differentialmechanismus verringert werden,
und der Differentialmechanismus kann einfach durch einen Planetenradsatz
gebildet werden.
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(14)
Die Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung (13),
wobei der Planetenradsatz vom Einzelradtyp ist. Gemäß dieser
Anordnung kann die axiale Dimension des Differentialmechanismus
verringert werden, und der Differentialmechanismus kann einfach
durch einen Planetenradsatz vom Einzelritzeltyp gebildet werden.
-
(15)
Die Steuervorrichtung nach einer der oben beschriebenen Ausführungen
(1) bis (14), dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeugantriebssystem
ferner einen automatischen Getriebeabschnitt aufweist, welcher zwischen
dem Leistungsübertragungselement
und dem Antriebsrad angeordnet ist, und ein Gesamtgeschwindigkeitsverhältnis hat,
welches durch ein Geschwindigkeitsverhältnis des Differentialmechanismus
und ein Geschwindigkeitsverhältnis
des automatischen Getriebeabschnitts bestimmt wird. Gemäß dieser
Anordnung kann das Geschwindigkeitsverhältnis des automatischen Getriebeabschnitts
wirksam genutzt werden, derart, daß die Fahrzeugantriebskraft über einen
relativ weiten Bereich des Geschwindigkeitsverhältnis des Antriebssystems erzielt
wird, wodurch die Betriebseffizienz des Differentialmechanismus
(oder kontinuierliche variablen Getriebeabschnitts), welcher als
das elektrisch gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe betreibbar
ist, verbessert werden kann.
-
(16)
Die Steuervorrichtung nach der oben beschriebenen Ausführung (15),
wobei der automatische Getriebeabschnitt ein stufenvariables Automatikgetriebe
ist. Gemäß dieser
Anordnung wird ein kontinuierlich variables Getriebe durch das stufenvariable
Automatikgetriebe und den in seine Differentialstellung gebrachten
Differentialmechanismus gebildet, während ein stufenvariables Getriebe
durch das stufenvariable Automatikgetriebe und den in seine gesperrte
Stellung gebrachten Differentialstellung gebildet wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER FIGUREN
-
Die
oben dargestellte und weitere Aufgaben, Eigenschaften, Vorteile
sowie die technische und industrielle Bedeutung dieser Erfindung
werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung besser verstanden, wenn diese in Verbindung mit der
angehängten Zeichnung
gesehen wird, in welcher gilt:
-
1 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Anordnung eines Getriebemechanismus
eines Antriebssystems für
ein Hybridfahrzeug zeigt, welches mittels einer elektronischen Steuervorrichtung gemäß einer
ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
gesteuert wird;
-
2 ist
eine Tabelle, welche Schaltvorgänge
des Getriebemechanismus des Fahrzeugantriebssystems der Ausführungsform
aus 1 zeigt, welcher in einer ausgewählten kontinuierlich
variablen Schaltstellung und in einer stufenvariablen Schaltstellung
bezogen auf verschiedene Kombinationen von Betriebszuständen hydraulisch
betriebener Reibverbindungsvorrichtungen zum Ausführen der entsprechenden
Schaltvorgänge
betreibbar ist;
-
3 ist
ein kolineares Diagramm, welches relative Drehgeschwindigkeiten
von Drehelementen des Getriebemechanismus des Fahrzeugantriebssystems
in der Ausführungsform
aus 1 in verschiedenen Schaltpositionen des Antriebssystems zeigt,
welches in der stufenvariablen Schaltstellung betrieben wird;
-
4 ist
eine Ansicht, welche Eingangs- und Ausgangssignale der elektronischen
Steuerungseinrichtung zeigt, welche zum Steuern des Fahrzeugantriebssystems
der Ausführungsform
aus 1 vorgesehen sind;
-
5 ist
ein funktionelles Blockdiagramm, welches Hauptsteuerungsfunktionen
darstellt, welche von der elektronischen Steuervorrichtung aus 4 ausgeführt werden;
-
6 ist
eine Ansicht, welche eine gespeicherte Schaltgrenzlinien-Karte (stufenvariable Schaltsteuerungskarte),
welche zur Bestimmung eines Schaltvorganges eines automatischen
Schaltabschnittes des Antriebssystems verwendet wird, in einem zweidimensionalen
Koordinatensystem, dessen Achsen eine Fahrzeuggeschwindigkeit und
ein Abtriebsmoment des automatischen Getriebeabschnittes darstellen,
und eine gespeicherte Schaltgrenzlinien-Karte (Schaltsteuerungskarte)
im selben Koordinatensystem, welches zum Schalten des Getriebemechanismus
zwischen einer stufenvariablen Schaltstellung und einer kontinuierlich
variablen verwendet wird, zeigt;
-
7 ist
eine Ansicht, welche eine Schaltbereich-Schaltkarte zeigt, welche
Grenzlinien angibt, welche einen stufenvariablen Schaltbereich und
einen kontinuierlich variablen Schaltbereich in einem zweidimensionalen
Koordinatensystem bestimmen, welches durch eine Achse einer Motorgeschwindigkeit
und eine Achse eines Motormoments festgelegt ist, wobei die Grenzlinien
dieser Schaltbereiche Grenzlinien der Schaltsteuerungskarte entsprechen, welche
durch gebrochene Linien in 6 dargestellt sind;
-
8 ist
eine Ansicht, welche ein Beispiel einer Änderung der Motorgeschwindigkeit
als ein Ergebnis eines Hochschaltens des stufenvariablen automatischen
Getriebeabschnitts darstellt;
-
9 ist
ein Flußdiagramm,
welches eine Schaltschock-Reduzierroutine zeigt, welche von der elektronischen
Steuervorrichtung aus 5 ausgeführt wird, um einen Schaltschock
des Getriebemechanismus bei dessen Schalten von der kontinuierlich
variablen Schaltstellung zur stufenvariablen Schaltstellung zu verringern;
-
10 ist
ein Zeitdiagramm zum Erläutern eines
Betriebs, welcher gemäß der Schaltschock-Reduzierroutine
des Flußdiagramms
der 9 ausgeführt
wird, wenn der Getriebemechanismus von der kontinuierlich variablen
Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung mittels eines
Eingriffsvorgangs einer Schaltkupplung als Ergebnis eines Niederdrückens bzw.
-tretens eines Gaspedals umgeschaltet wird;
-
11 ist ein Zeitdiagramm, welches jenem der 10 entspricht,
zum Erläutern
eines gemäß der Schaltschock-Reduzierroutine
durchgeführten Betriebs,
wenn der Getriebemechanismus von der stufenvariablen Schaltstellung
mittels eines Freigebens der Schaltkupplung als ein Ergebnis des
Lösens
bzw. Freigebens des Gaspedals in die kontinuierlich variable Schaltstellung
umgeschaltet wird;
-
12 ist ein funktionelles Blockdiagramm, welches
jenem der 5 entspricht, wobei Hauptsteuerungsfunktionen
dargestellt werden, welche mittels ei ner elektronischen Steuervorrichtung
gemäß einer
zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform
ausgeführt
werden;
-
13 ist ein Flußdiagramm, welches jenem der 9 entspricht,
welches eine Schaltschock-Reduzierroutine darstellt, welche in der
zweiten Ausführungsform
der 12 ausgeführt wird;
-
14 ist ein Zeitdiagramm, welches jenem der 10 entspricht,
zum Erläutern
eines gemäß der Schaltschock-Reduzierroutine
des Flußdiagramms
der 13 ausgeführten Betriebs;
-
15 ist eine schematische Ansicht, welche jener
der 1 entspricht, welche eine Anordnung eines Getriebeabschnittes
eines Antriebssystems für
ein Hybridfahrzeug gemäß einer
dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform
zeigt;
-
16 ist eine Tabelle, welche jener der 2 entspricht,
welche Schaltvorgänge
des Fahrzeugantriebssystems der 15 zeigt;
-
17 ist eine kolineare Darstellung, welche jener
der 3 entspricht, welche relative Drehgeschwindigkeiten
der Drehelemente des Getriebemechanismus des Antriebssystems von 15 in den verschiedenen Schaltpositionen zeigt;
und
-
18 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine
manuell schaltbare bzw. betreibbare Schaltstellungs-Auswahlvorrichtung
in Form eines Kippschalters zeigt, welcher als ein stufenvariabler
Schalter und als ein kontinuierlich variabler Schalter wirkt, wobei
die Kippschaltung in einer vierten Ausführungsform dieser Erfindung
vorgesehen ist und durch einen Bediener des Hybridfahrzeugs getätigt wird, um
den Getriebemechanis mus des Antriebssystems der 15 in die stufenvariable Schaltstellung oder die
kontinuierlich variable Schaltstellung zu bringen.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Mit
Bezug auf die Figuren werden die bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsformen
detailliert beschrieben.
-
Erste Ausführungsform
-
1 ist
eine schematische Ansicht, welche einen Getriebemechanismus 10 erläutert, welcher
einen Teil eines Antriebssystems für ein Hybridfahrzeug bildet,
wobei das Antriebssystem mittels einer Steuervorrichtung gemäß einer
erfindungsgemäßen Ausführungsform
gesteuert wird. Der Getriebemechanismus 10 umfaßt: ein
Eingangs-Drehelement
in der Form einer Eingangswelle 14, welche auf einer gemeinsamen
Achse in einem Getriebegehäuse 12 angeordnet
ist, welches als ein stationäres
Element dient, welches an einem Körper des Fahrzeugs befestigt
ist; einen kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11,
welcher entweder direkt mit der Eingangswelle 14 oder indirekt
mittels eines Pulsations-Absorptions-Dämpfers (Vibrationsdämpfvorrichtung), welcher
nicht gezeigt ist; einen stufenvariablen oder mehrstufigen Automatikgetriebeabschnitt 20,
welcher zwischen dem kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 und
Antriebsrädern 38 (in 5 gezeigt) des
Fahrzeuges angeordnet ist und mittels eines Leistungsübertragungselements 18 (Leistungsübertragungswelle)
in Serie bzw. Reihe verbunden ist; und ein Ausgangsdrehelement in
Form einer Ausgangswelle 22, welche mit dem Automatikgetriebeabschnitt 20 verbunden
ist. Die Eingangswelle 14, der kontinuierlich variable
Getriebeabschnitt 11, der Automatikgetriebeabschnitt 20 und
die Ausgangswelle 22 sind in Serie miteinander verbunden.
Der Getriebemechanismus 10 wird auf geeignete Art und Weise
für ein
transverses FR-Fahrzeug (mit zur Front hin gelegenem Motor und Heckantrieb)
verwendet und ist zwischen einer Antriebleistungsquelle in Form eines
Verbrennungsmotors 8 und dem Paar von Antriebsrädern 38 zum Übertragen
einer Fahrzeugantriebskraft vom Motor 8 auf das Paar von
Antriebsrädern 38 mittels
einer Differentialschaltvorrichtung 36 (Endgeschwindigkeituntersetzungsgetriebe)
und einem Paar von Antriebsachsen wie in 5 gezeigt, angeordnet.
Der Motor 8 kann ein Benzin- oder ein Dieselmotor sein
und wirkt als eine Fahrzeugleistungsantriebquelle, welche direkt
mit der Eingangswelle 14 oder indirekt über einen Pulsations-Absorptions-Dämpfer verbunden
ist. Es wird angemerkt, daß eine
untere Hälfte
des Getriebemechanismus 10, welche bezogen auf ihre Achse
symmetrisch aufgebaut ist, in 1 ausgelassen
wurde. Dies trifft auch auf die anderen, unten beschriebenen Ausführungsformen
zu. Beim vorliegenden Getriebemechanismus 10 sind der Motor 8 und
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt miteinander direkt
oder über den
Pulsations-Absorptions-Dämpfer
wie oben beschrieben indirekt verbunden, jedoch ist keine fluidbetriebene
Leistungsübermittlungsvorrichtung
wie ein Momentwandler oder eine Fluidkupplung zwischen dem Motor
und dem Getriebeabschnitt 11 eingefügt.
-
Der
kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 umfaßt: einen
ersten elektrischen Motor M1; einen Leistungsverteilungsmechanismus 16,
welcher als ein Differential bzw. Differentialmechanismus wirkt, welcher
betrieben werden kann, um einen Abtrieb des Motors 8, welcher
von der Eingangswelle 14 übernommen wird, mechanisch
auf den ersten elektrischen Motor M1 und das Leistungsübertragungselement 18 zu
verteilen; und einen zweiten elektrischen Motor M2, dessen Ausgangswelle
mit dem Leistungsübertragungselement 18 gedreht
wird. Der zweite elektrische Motor M2 kann an jedem Abschnitt des
Leistungsübertragungswegs
zwischen dem Leistungsübertragungsweg 18 und
den Antriebsrädern 38 angeordnet
werden. Sowohl der erste elektrische Motor M1 als auch M2, welche
in der vorliegenden Ausführungsform
verwendet werden, sind sogenannte Motoren/Generatoren mit einer
Funktion eines elektrischen Motors und einer Funktion eines elektrischen
Generators. Der erste elektrische Motor M1 sollte jedoch wenigstens
als ein elektrischer Generator wirken, welcher betreibbar ist, um
elektrische Energie und eine Reaktionskraft zu erzeugen, wohingegen
der zweite elektrische Motor M2 wenigstens als eine Antriebsleistungsquelle
wirken soll, welche betreibbar ist, um eine Fahrzeugantriebskraft
zu erzeugen.
-
Der
Leistungsverteilungsmechanismus 16 weist als Hauptkomponenten
einen ersten Planetenradsatz 24 eines Einzelritzeltyps
mit einem Getriebeverhältnis φ1 von bspw.
etwa 0,418, eine Schaltkupplung C0 und eine Schaltbremse B0 auf.
Der erste Planetenradsatz 24 hat Drehelemente, welche ein
erstes Sonnenrad S1, ein erstes Planetenrad P1; ein erstes Träger CA1,
welcher das erste Planetenrad P1 derart trägt, daß das erste Planetenrad P1
um seine Achse und um die Achse des ersten Sonnenrads S1 drehbar
ist; und ein erstes Ringrad R1, welches mit dem ersten Sonnenrad
S1 durch das erste Planetenrad P1 kämmt bzw. in Einklang steht,
aufweist. Wird die Anzahl der Zähne
des ersten Sonnenrads S1 und des ersten Ringrades R1 jeweils durch
ZS1 und ZR1 wiedergegeben, so wird das oben dargestellte Getriebeverhältnis φ1 durch
ZS1/ZR1 wiedergegeben.
-
Im
Leistungsverteilungsmechanismus 16 ist der erste Träger CA1
mit der Eingangswelle 14 verbunden, d. h. mit dem Motor 8,
und das erste Ringrad R1 ist mit dem Leistungsübertragungselement 18 verbunden.
Die Schaltbremse B0 ist zwischen dem ersten Sonnenrad S1 und dem
Getriebegehäuse 12 angeordnet,
und die Schaltkupplung C0 ist zwischen dem ersten Sonnenrad S1 und
dem ersten Träger CA1
angeordnet. Wenn die Schaltkupplung C0 und die Bremse B0 beide gelöst sind,
so wird der Leistungsverteilungsmechanismus in eine Differentialstellung
gebracht, in welcher das erste Sonnenrad S1, der Träger CA1
und das erste Ringrad R1 des ersten Planetenradsatzes 24 relativ
zueinander drehbar sind, um eine Differentialfunktion derart auszuführen, daß der Abtrieb
des Motors 8 auf den ersten elektrischen Motor M1 und das
Leistungsübertragungselement 18 verteilt
wird, wobei ein Teil des Abtriebs des Motors 8 verwendet
wird, um den ersten elektrischen Motor M1 anzutreiben, um elektrische Energie
zu erzeugen, welche gespeichert oder zum Antreiben des zweiten elektrischen
Motors M2 verwendet wird. Der Leistungsverteilungsmechanismus 16 wird
dementsprechend in die kontinuierlich variable Schaltstellung (elektrisch
erzeugte CVT-Stellung) gebracht, in welchem die Drehgeschwindigkeit
des Leistungsübertragungselement 18 kontinuierlich
variabel ist, ungeachtet der Drehgeschwindigkeit des Motors 8,
d. h. in die Differentialstellung gebracht, in welcher ein Geschwindigkeitsverhältnis γ0 (Drehgeschwindigkeit
der Eingangswelle 14/Drehgeschwindigkeit des Leistungsübertra gungselements 18)
des Leistungsverteilungsmechanismus 16 kontinuierlich von
einem minimalen Wert γ0min
auf einen maximalen Wert γ0max
abgeändert
wird, d. h. in die kontinuierlich variable Schaltstellung, in welcher
der Leistungsverteilungsmechanismus 16 als ein elektrisch gesteuertes
kontinuierlich variables Getriebe, dessen Geschwindigkeitsverhältnis γ0 vom minimalen
Wert γ0min
bis zum maximalen Wert γ0max
kontinuierlich variabel ist, wirkt.
-
Wenn
die Schaltkupplung C0 oder die Bremse B0 betätigt wird, bzw. in Eingriff
ist während
der Leistungsverteilungsmechanismus 16 in die kontinuierlich
variable Schaltstellung gebracht ist, so wird der Mechanismus 16 in
eine gesperrte Stellung oder eine Nicht-Differentialstellung gebracht,
in welcher die Differentialfunktion nicht verfügbar ist. Genauer gesagt sind
das erste Sonnenrad S1 und der erste Träger CA1 derart miteinander
verbunden wenn die Schaltkupplung C0 in Eingriff gebracht wird,
daß der Leistungsverteilungsmechanismus 16 in
die gesperrte Stellung oder Nicht-Differentialstellung gebracht wird,
in welcher die drei Drehelemente des ersten Planetenradsatzes 24,
welcher das erste Sonnenrad S1, den ersten Träger CA1 und das erste Ringrad
R1 aufweist, als eine Einheit derart drehbar ist, daß der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt 11 ebenfalls in eine Nicht-Differentialstellung
gebracht wird. In dieser Nicht-Differentialstellung werden die Drehgeschwindigkeit
des Motors 8 und die Drehgeschwindigkeit des Leistungsübertragungselements 18 derart
einander angeglichen, daß der
Leistungsverteilungsmechanismus 16 in eine Schaltstellung
mit festem Geschwindigkeitsverhältnis
oder stufenvariable Schaltstellung gebracht wird, in welchem der
Mechanismus 16 als ein Getriebe mit einem festen Geschwindigkeitsverhältnis γ0 = 1 wirkt.
Wenn die Schaltbremse B0 anstelle der Schaltkupplung C0 in Eingriff
gebracht wird, so wird das erste Sonnenrad S1 derart am Getriebegehäuse 12 befestigt
bzw. fixiert, daß der
Leistungsverteilungsmechanismus 16 in die gesperrte oder
Nicht-Differentialstellung gebracht wird, in welcher das erste Sonnenrad
S1 nicht drehbar ist. Da die Drehgeschwindigkeit des ersten Ringrades
R1 höher
als jene des ersten Trägers
CA1 eingestellt wurde, wird der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 in
die Schaltstellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis oder
stufenvariablen Schaltstellung gebracht, in welcher der Mechanismus 16 als
ein geschwindigkeitserhöhendes
Getriebe mit einem festen Geschwindigkeitsverhältnis γ0 < 1, beispielsweise etwa 0,7, wirkt.
Die Reibverbindungsvorrichtungen in Form der Schaltkupplung C0 und
Bremse B0 wirken somit als eine Differentialstellungs-Schaltvorrichtung,
welche betreibbar ist, um den kontinuierlich variablen Betriebsabschnitt 11 selektiv
in die kontinuierlich variable Schaltstellung (Differentialstellung),
in welcher der Mechanismus 16 als ein elektrisch gesteuertes
kontinuierlich variables Getriebe betreibbar ist, dessen Geschwindigkeitsverhältnis kontinuierlich
variabel ist, und in die gesperrte Stellung oder stufenvariable
Schaltstellung, in welcher der Mechanismus 16 nicht als
elektrisch gesteuertes kontinuierlich variables Getriebe betreibbar
ist, also in die Schaltstellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis (Nicht-Differentialstellung),
in welchem der Mechanismus 16 als ein Getriebe wirkt, welches
eine Einzelgetriebeposition mit einem Geschwindigkeitsverhältnis oder
eine Mehrzahl von Getriebepositionen mit entsprechenden Geschwindigkeitsverhältnissen
hat, zu bringen.
-
Der
automatische Getriebeabschnitt 20 weist einen zweiten Planetenradsatz 26 vom
Einzelritzeltyp, einen dritten Planetenradsatz 28 vom Einzelritzeltyp
sowie einen vierten Planetenradsatz 30 vom Einzelritzeltyp
auf. Der zweite Planetenradsatz 26 hat ein zweites Sonnenrad
S2; ein zweites Planetenrad P2; einen zweiten Träger CA2, welcher das zweite
Planetenrad P2 derart trägt,
daß das
zweite Planetenrad P2 um seine Achse und die Achse des zweiten Sonnenrads
S2 drehbar ist; und ein zweites Ringrad R2, welches mit dem zweiten
Sonnenrad S2 durch das zweite Planetenrad P2 kämmt bzw. in Eingriff steht.
Der zweite Planetenradsatz 26 hat beispielsweise ein Getriebeverhältnis φ2 von etwa 0,562.
Der dritte Planetenradsatz 28 hat ein drittes Sonnenrad
S3; ein drittes Planetenrad P3, einen dritten Träger CA3, welcher das dritte
Planetenrad P3 derart trägt,
daß das
dritte Planetenrad P3 drehbar um seine Achse und um die Achse des
dritten Sonnenrads S3 ist; und ein drittes Ringrad R3, welches mit
dem dritten Sonnenrad S3 durch das dritte Planetenrad P3 kämmt bzw.
in Eingriff steht. Der dritte Planetenradsatz 28 hat beispielsweise
ein Getriebeverhältnis φ3 von etwa
0,425. Der vierte Planetenradsatz 30 hat ein viertes Sonnenrad
S4; ein viertes Planetenrad P4; einen vierten Träger CA4, welcher das vierte
Planetenrad P4 derart trägt,
daß das
vierte Planetenrad P4 um seine Achse und um die Achse des vierten
Sonnenrades S4 drehbar ist; und ein viertes Ringrad R4, welches
mit dem vierten Sonnenrad S4 durch das vierte Planetengetriebe P4
kämmt bzw.
in Eingriff steht. Der vierte Planetenradsatz 30 hat ein Getriebeverhältnis φ4 von beispielsweise
etwa 0,421. Wenn die Anzahl der Zähne des zweites Sonnenrades
S2, des zweiten Ringrades R2, des dritten Sonnenrades S3, des dritten
Ringrades R3, des vierten Sonnenrades S4 und des vierten Ringrades
R4 jeweils durch ZS2, ZR2, ZS3, ZR3, ZS4 und ZR4 wiedergegeben werden,
so werden die oben dargestellten Getriebeverhältnisse φ2, φ3 und φ4 jeweils durch ZS2/ZR2, ZS3/ZR3,
ZS4/ZR4 wiedergegeben.
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Beim
automatischen Getriebeabschnitt 20 sind das zweite Sonnengetriebe
S2 und das dritte Sonnengetriebe S3 integral aneinander als eine
Einheit befestigt, selektiv durch eine zweite Kupplung C2 mit dem
Leistungsübertragungselement 18 verbunden,
und selektiv durch eine erste Bremse B1 am Getriebegehäuse 12 befestigt.
Der zweite Träger
CA2 ist selektiv durch eine zweite Bremse B2 am Getriebegehäuse 12 befestigt,
und das vierte Ringrad R4 ist selektiv durch eine dritte Bremse
B3 am Getriebegehäuse 12 befestigt.
Das zweite Ringrad R2, der dritte Träger CA3 und der vierte Träger CA4
sind integral aneinander befestigt und an der Ausgangswelle 22 befestigt.
Das dritte Ringrad R3 und das vierte Sonnenrad S4 sind integral
aneinander befestigt und selektiv durch eine erste Kupplung C1 mit
dem Leistungsübertragungselement 18 verbunden.
Der Automatikgetriebeabschnitt 20 und das Leistungsübertragungselement 18 sind
somit selektiv durch die erste Kupplung C1 oder die zweite Kupplung
C2, welche zum Herstellen von Getriebe- bzw. Schaltpositionen des
Automatikgetriebeabschnitts 20 verwendet wird, miteinander
verbunden. Die erste und zweite Kupplung C1, C2 wirken mit anderen
Worten zusammen, um als Kupplungsvorrichtungen zu wirken, welche betreibbar
sind, um einen Leistungsübertragungsweg,
welcher das Leistungsübertragungselement 18 und
den Automatikgetriebeabschnitt 20 verbindet, (Verbinden
des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 (Leistungsübertragungselement 18 und der
Antriebsräder 38)
zwischen einer Leistungsübertragungsstellung,
in welcher eine Fahrzeugantriebskraft über den Leistungsübertragungsweg übertragen
werden kann, und einer Stellung abgeschalteten Leistung, in welcher
die Fahrzeugantriebskraft nicht durch den Leistungsübertragungsweg übertragen werden
kann, umzuschalten. Das heißt, daß der Leistungsübertragungsweg
in die Leistungsübertragungsstellung
gebracht wird, wenn wenigstens die erste Kupplung C1 oder die zweite
Kupplung C2 in Eingriff steht, und in die Stellung abgeschalteter
Leistung gebracht wird, wenn sowohl die erste Kupplung C1 als auch
die zweite Kupplung C2 bzw. gelöst
sind.
-
Die
oben beschriebene Schaltkupplung C0, erste Kupplung C1, zweite Kupplung
C2, Schaltbremse B0, erste Bremse B1, zweite Bremse B2 und dritte
Bremse B3 sind hydraulisch betriebene Reibkupplungs- bzw. Reibungskupplungsvorrichtungen, welche
in einem herkömmlichen
Automatikgetriebe für
Fahrzeuge verwendet werden. Jede dieser Reibkupplungsvorrichtungen
ist aufgebaut durch eine Kupplung mit mehreren Scheiben vom Naßtyp, welcher
eine Mehrzahl von Reibscheiben aufweist, welche mittels eines hydraulischen
Stellglieds gegeneinander gedrückt
werden, oder mittels einer Bandbremse, welche eine Drehtrommel und
ein Band oder zwei Bänder
aufweist, welches) um die äußere Umfangsfläche der
Drehtrommel gewunden und an einem Ende durch ein hydraulisches Stellglied
festgezogen ist/wird. Jede der Kupplungen C0-C2 und Bremsen B0-B3 wird selektiv zum
Verbinden zweier Elemente in Eingriff gebracht, zwischen welchen
jede Kupplung oder Bremse eingefügt
ist.
-
In
dem wie oben beschrieben ausgebauten Getriebemechanismus bzw. Getriebe 10 wird
eine erste Schaltstellung (erste Geschwindigkeitsstellung) bis fünfte Schaltstellung
(fünfte
Geschwindigkeitsposition), eine Rückwärtsgangposition (Rückfahrposition)
und eine neutrale Position durch Verbindungsvorgänge einer entsprechenden Kombination
der Reibkraftverbindungsvorrichtungen selektiv eingelegt, welche
aus den oben beschriebenen Schaltkupplungen C0, erste Kupplung C1,
zweite Kupplung C2, Schaltbremse B0, erste Bremse B1, zweite Bremse B2,
dritte Bremse B3, wie in der Tabelle der 2 gezeigt,
ausgewählt
sind. Diese Positionen haben entsprechende Geschwindigkeitsverhältnisse γ (Eingangswellengeschwindigkeit
NIN/Ausgangswellengeschwindigkeit Nour),
welche sich als geometrische Reihen ändern. Es gilt insbesondere
anzumerken, daß der
Leistungsverteilungsmechanismus 16 mit der Schaltkupplung
C0 und Bremse B0 derart ausgestaltet ist, daß der kontinuierlich variable
Getriebeabschnitt 11 selektiv durch Eingriff der Schaltkupplung C0
oder der Schaltbremse B0 in die Schalt stellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis, in
welcher der Mechanismus 16 als ein Getriebe betreibbar
ist, welches eine Einzelschaltposition mit einem Geschwindigkeitsverhältnis hat,
oder eine Mehrzahl von Schaltpositionen mit entsprechenden Geschwindigkeitsverhältnissen
betreibbar ist, ebenso wie in die kontinuierlich variable Schaltstellung,
in welcher der Mechanismus 16 als ein kontinuierlich variables
Getriebe, wie oben beschrieben, betreibbar ist, gebracht werden.
Kann Beim vorliegenden Getriebemechanismus 10 wird daher
ein stufenvariables Getriebe bzw. eine stufenvariable Übersetzung
durch den Automatikgetriebeabschnitt 20 und den kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt 11, welcher durch Betätigung der
Schaltkupplung C0 oder Schaltbremse B0 in die Schaltstellung mit
festem Geschwindigkeitsverhältnis gebracht
ist ausgestaltet. Ein kontinuierlich variables Getriebe bzw. eine
kontinuierlich variable Übertragung
wird durch den Automatikgetriebeabschnitt 20 und den kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt 11, welcher in die kontinuierlich
variable Schaltstellung gebracht ist, gebildet, wobei weder die
Schaltkupplung C0 noch die Bremse B0 in Eingriff gebracht sind.
Der Getriebemechanismus 10 wird mit anderen Worten durch
in Eingriff bringen der Schaltkupplung C0 oder der Schaltbremse
B0 in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet, und in die
kontinuierlich variable Schaltstellung durch Lösen sowohl der Schaltkupplung
C0 als auch der Bremse B0. Der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 wird
auch als ein Getriebe betrachtet, welches zwischen der stufenvariablen
Schaltstellung und der kontinuierlich variablen Schaltstellung umschaltbar
bzw. schaltbar ist.
-
Wenn
der Getriebemechanismus 10 als das stufenvariable Getriebe
arbeitet, so wird beispielsweise die erste Schaltstellung mit dem
höchsten
Geschwindigkeitsverhältnis γ1 von beispielsweise
etwa 3,357 durch Eingriffsvorgänge
der Schaltkupplung C0, der ersten Kupplung C1 und der dritten Bremse B3
erzielt, und die zweite Schaltposition mit dem Geschwindigkeitsverhältnis γ2 von beispielsweise
etwa 2,180, welches niedriger bzw. geringer als das Schaltverhältnis γ1 ist, wird
durch Eingriffsvorgänge der
Schaltkupplung C0, der ersten Kupplung C1 und der zweiten Bremse
B2 erzielt, wie in 2 gezeigt ist. Die dritte Schaltstellung
mit dem Geschwindigkeitsverhältnis γ3 von beispielsweise
etwa 1,424, was niedriger als das Geschwindigkeitsverhältnis γ2 ist, wird durch
Eingriffs- bzw. Verbindungsvorgänge der
Schaltkupplung C0, der ersten Kupplung C1 und der ersten Bremse
B1 erzielt, und die vierte Schaltposition mit dem Geschwindigkeitsverhältnis γ4 von beispielsweise
1,0, welches niedriger als das Geschwindigkeitsverhältnis γ3 ist, wird
durch in Eingriff bringen der Schaltkupplung C0, der ersten Kupplung C1,
der zweiten Kupplung C2 erzielt. Die fünfte Schaltposition mit dem
Schaltverhältnis γ5 von beispielsweise
0,705, welches kleiner als das Schaltverhältnis γ4 ist, wird durch in Eingriff
bringen der ersten Kupplung C1, der zweiten Kupplung C2 und der Schaltbremse
B0 erzielt. Die Rückwärtsgangposition mit
dem Schaltverhältnis γR von beispielsweise
etwa 3,209, was zwischen den Geschwindigkeitsverhältnissen γ1 und γ2 liegt,
wird durch in Eingriff bringen der zweiten Kupplung C2 und der dritten
Bremse B3 erzielt. Die Neutralstellung N wird durch in Eingriff bringen
allein der Schaltkupplung C0 erzielt.
-
Wenn
der Getriebemechanismus 10 andererseits als kontinuierlich
variables Getriebe wirkt, so sind die Schaltkupplung C0 als auch
die Schaltbremse B0, wie in 2 gezeigt,
beide derart gelöst,
bzw. freigegeben, daß der
kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 als das kontinuierlich
variable Getriebe arbeitet, wobei der in Serie mit dem kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitt 11 verbundene Automatikgetriebeabschnitt 10 als
das stufenvariable Getriebe arbeitet, wobei die Geschwindigkeit
der auf den Automatikgetriebeabschnitt 20 übertragenen
Drehbewegung, welcher in eine der ersten bis vierten Schaltstellungen
gebracht ist, d. h. die Drehgeschwindigkeit des Leistungsübertragungselements 18 kontinuierlich
derart verändert
wird, daß das
Geschwindigkeitsverhältnis
des Antriebssystems kontinuierlich über einen vorbestimmten Bereich
variabel ist, wenn der Automatikgetriebeabschnitt 20 in
eine jener Schaltstellungen gebracht ist. Das Schaltverhältnis des
Automatikgetriebeabschnitts 20 ist dementsprechend über die
benachbarten bzw. angrenzenden Schaltpositionen kontinuierlich variabel,
wodurch das Gesamtgeschwindigkeitsverhältnis γT des Getriebemechanismus 10 kontinuierlich
variabel ist.
-
Die
kolineare Darstellung 3 zeigt mittels gerader Linien ein
Verhältnis
zwischen bzw. unter den Drehgeschwindigkeiten der Drehelemente in
jeder der Schaltpositionen des Getriebemechanismus 10, welcher
durch den kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11,
welcher als der kontinuierlich variable Schaltabschnitt oder erste
Schaltabschnitt arbeitet, und den Automatikgetriebeabschnitt 20,
welcher als der stufenvariable Schaltabschnitt oder zweite Schaltabschnitt
arbeitet, ausgestaltet bzw. gebildet wird. Die kolineare Darstellung
der 3 ist ein rechteckiges, zweidimensionales Koordinatensystem,
in welchem die Schaltverhältnisse φ der Plantetenradsätze 24, 26, 28, 30 entlang
der horizontalen Achse aufgetragen sind, und wobei die relativen Drehgeschwindigkeiten
der Drehelemente entlang der vertikalen Achse aufgetragen sind.
Eine untere der drei horizontalen Linien X1, X2, XG, d. h. die horizontale
Linie X1, zeigt die Drehgeschwindigkeit von 0 an, wohingehend eine
obere der drei horizontalen Linien, d. h. die horizontale Linie
X2, die Drehgeschwindigkeit von 1,0 anzeigt, d. h. eine Betriebsgeschwindigkeit
NE des Motors 8, welcher mit der
Eingangswelle 14 verbunden ist. Die horizontale Linie XG
zeigt die Drehgeschwindigkeit des Leistungsübertragungselements 18 an.
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Drei
vertikale Linien Y1, Y2 und Y3, welche dem Leistungsverteilungsmechanismus 16 des
kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 entsprechen,
stellen jeweils die relativen Drehgeschwindigkeiten eines zweiten
Drehelements (zweites Element) RE2 in Form des ersten Sonnenrads
S1, eines ersten Drehelements (erstes Element) RE1 in Form des ersten
Trägers
CA1, und eines dritten Drehelements (drittes Element) RE3 in Form
des ersten Ringrads R1 dar. Die Abstände zwischen benachbarter Linien
der vertikalen Linien Y1, Y2 und Y3 sind durch das Schaltverhältnis φ1 des ersten
Planetenradsatzes 24 festgelegt. Das heißt, daß der Abstand
zwischen den vertikalen Linien Y1 und Y2 „1" entsprechen, wohingegen der Abstand
zwischen den vertikalen Linien Y2 und Y3 dem Schaltverhältnis φ1 entspricht.
Ferner stellen fünf
vertikale Linie Y4, Y5, Y6, Y7 und Y8, welche dem Automatikgetriebeabschnitt 20 entsprechen,
jeweils die relativen Drehgeschwindigkeiten eines vierten Drehelements
(viertes Element) RE4 in Form des zweiten und dritten Sonnenrades
S2, S3, welche integral aneinander befestigt sind, eines fünften Drehelements
(fünftes
Element) RE5 in Form des zweiten Trägers CA2, eines sechsten Drehelements
(sechstes Element) RE6 in Form des vierten Ringrades R4, eines siebten
Drehelements (siebtes Element) RE7 in Form des zweiten Ringrades
R2 und der dritten und vierten Träger CA3 und CA4, welche integral
aneinander befestigt sind, und eines achten Drehelements (achtes
Element) RE8 in Form des dritten Ringrads R3 und vierten Sonnenrads
S4, welche integral aneinander befestigt sind, dar. Die Abstände zwischen
benachbarten Linien der vertikalen Linien Y4-Y8 werden durch die Schaltverhältnisse, φ2, φ3 und φ4 der zweiten,
dritten und vierten Planetenradsätze 26, 28, 30 bestimmt.
Das heißt,
daß die
Abstände
zwischen dem Sonnenrad und dem Träger eines jeden der zweiten und
dritten Planetenradsätze 26, 28, 30 „1" entspricht, wohingegen
die Abstände
zwischen dem Träger
und dem Ringrad eines jeden dieser Planetenradsätze 26, 28, 30 dem Schaltverhältnis φ entsprechen.
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Mit
Bezug auf die kolineare Darstellung der 3 ist der
Leistungsverteilungsmechanismus 11 (kontinuierlich variabler
Getriebeabschnitt 11) des Getriebemechanismus 10 derart
angeordnet, daß das
erste Drehelement RE1 (erster Träger
CA1) des ersten Planetenradsatzes 24 integral an der Eingangswelle 14 (Motor 8)
und selektiv am zweiten Drehelement RE2 (erstes Sonnenrad S1) durch
die Schaltkupplung C0 befestigt ist, wobei dieses zweite Drehelement
RE2 am ersten elektrischen Motor M1 befestigt ist und selektiv am
Getriebegehäuse 12 durch
die Schaltbremse B0 befestigt ist, wohingegen das dritte Drehelement
RE3 (erstes Ringrad R1) am Leistungsübertragungselement 18 und
dem zweiten elektrischen Motor M2 derart befestigt ist, daß eine Drehbewegung
der Eingangswelle 14 durch das Leistungsübertragungselement 18 auf
das Automatikgetriebe 20 (stufenvariabler Getriebeabschnitt 20) übertragen
wird. Ein Verhältnis
zwischen den Drehgeschwindigkeiten des ersten Sonnenrades S1 und dem
ersten Ringrad R1 ist durch eine geneigte gerade Linie L0 dargestellt,
welche einen Schnittpunkt zwischen den Linien Y2 und X2 durchläuft.
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Wenn
der Getriebemechanismus 10 durch Lösen der Schaltkupplung C0 und
der Bremse B0 in die kontinuierlich variable Schaltstellung gebracht wird
bzw. ist, so wird beispielsweise die Drehgeschwindigkeit des ersten
Sonnenrades S1, welche durch einen Schnittpunkt zwischen der Linie
L0 und der vertikalen Linie Y1 dargestellt ist, durch Steuern der
Reaktionskraft, welche durch einen Betrieb des ersten elektrischen
Mo tors M1 zum Erzeugen elektrischer Energie erzeugt wird, derart
angehoben oder gesenkt, daß die
Drehgeschwindigkeit des ersten Ringrades R1, welche durch einen
Schnittpunkt zwischen der Linie L0 und der vertikalen Linie Y3 dargestellt
ist, gesenkt oder angehoben wird. Wenn die Schaltkupplung C0 betätigt wird
bzw. in Eingriff gebracht wird, so werden das erste Sonnenrad S1
und der erste Träger
CA1 miteinander verbunden, und der Leistungsverteilungsmechanismus 16 wird
in die Nicht-Differentialstellung gebracht, in welcher die oben
genannten drei Drehelemente als eine Einheit derart gedreht werden,
daß die
Linie L0 mit der horizontalen Linie X2 fluchtet bzw. ausgerichtet
wird, so daß das
Leistungsübertragungselement 18 bei
einer Geschwindigkeit gleich der Motorgeschwindigkeit NE gedreht
wird. Wenn andererseits die Schaltbremse B0 betätigt wird, so wird die Drehung
des ersten Sonnenrades S1 gestoppt bzw. beendet, und der Leistungsübertragungsmechanismus 16 wird
in die Nicht-Differentialstellung gebracht und wirkt als geschwindigkeitserhöhender Mechanismus
derart, daß die
Linie L0 in der in 3 gezeigten Stellung geneigt
ist, wobei die Drehgeschwindigkeit des ersten Ringrades R1, d. h.
die Drehung des Leistungsübertragungselements 18,
welches durch einen Schnittpunkt zwischen den Linien L0 und Y3 dargestellt wird,
größer als
die Motorgeschwindigkeit NE eingestellt
und auf den Automatikgetriebeabschnitt 20 übertragen
wird.
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Beim
Automatikgetriebeabschnitt 20 wird das vierte Drehelement
RE4 selektiv mit dem Leistungsübertragungselement 18 durch
die zweite Kupplung C2 verbunden, und selektiv durch die erste Bremse
B1 am Getriebegehäuse 12 befestigt,
wobei das fünfte
Drehelement RE5 selektiv durch die zweite Bremse B2 am Getriebegehäuse 12 befestigt
wird, während
das sechste Drehelement RE6 selektiv durch die dritte Bremse B3
am Getriebegehäuse 12 befestigt
wird. Das siebte Element RE7 wird an der Ausgangswelle 22 befestigt,
wohingegen das achte Drehelement RE8 selektiv durch die erste Kupplung C1
am Leistungsübertragungselement 18 befestigt wird.
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Wenn
die erste Kupplung C1 und die dritte Bremse B3 in Eingriff gebracht
sind, so wird der Automatikgetriebeabschnitt 20 in die
erste Schaltposition gebracht bzw. übergeführt. Die Drehgeschwindigkeit
der Ausgangswelle 22 wird in der ersten Schalt position
durch einen Schnittpunkt zwischen der vertikalen Linie Y7, welche
die Drehgeschwindigkeit des siebten Drehelements RE7 angibt, welches
an der Ausgangswelle 22 befestigt ist, und einer geneigten geraden
Linie L1 angegeben, welche über
einen Schnittpunkt zwischen der vertikalen Linie Y8, welche die
Drehgeschwindigkeit des achten Drehelements RE8 anzeigt, und der
horizontalen Linie X2 verläuft,
und einen Schnittpunkt zwischen der vertikalen Linie Y6, welche
die Drehgeschwindigkeit des sechsten Drehelements RE6 und der horizontalen
Linie X1 angibt. Ebenso wird die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 in
der zweiten Schaltposition, welche durch in Eingriff bringen der
ersten Kupplung C1 und der zweiten Bremse B2 erzielt wird, durch
einen Schnittpunkt zwischen einer geneigten geraden Linie L2, welche
durch diese Eingriffsvorgänge
bestimmt ist, und die vertikale Linie Y7, welche die Drehgeschwindigkeit
des siebten Drehelements RE7, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt
ist, angegeben. Die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 in
der dritten Schaltposition, welche durch in Eingriff bringen der
ersten Kupplung C1 und der ersten Bremse B1 erzielt wird, wird durch
einen Schnittpunkt zwischen einer geneigten geraden Linie L3, welche
durch das in Eingriff bringen und die vertikale Linie Y7 bestimmt
wird, welche die Drehgeschwindigkeit des siebten Drehelements RE7
angibt, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt ist,
dargestellt. Die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 in der
vierten Schaltposition, welche durch die Eingriffsvorgänge der
ersten Kupplung C1 und der zweiten Kupplung C2 erzielt wird, wird
durch einen Schnittpunkt zwischen einer horizontalen Linie L4, welche durch
die Eingriffsvorgänge
und die vertikale Linie Y7, welche die Drehgeschwindigkeit des siebten
Drehelements RE7 angibt, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt
ist, angegeben. In den ersten bis fünften Schaltposition, in welchen
die Schaltkupplung C0 in die Eingriffsstellung gebracht ist, wird
das achte Drehelement RE8 mit derselben Geschwindigkeit wie die
Motorgeschwindigkeit NE gedreht, wobei die
Antriebsgeschwindigkeit vom Leistungsverteilungsmechanismus 16 zugeführt bzw.
empfangen wird. Wenn die Schaltbremse B0 anstelle der Schaltkupplung
C0 in Eingriff gebracht wird, so wird das achte Drehelement RE8
mit einer höheren
Geschwindigkeit als die Motorgeschwindigkeit NE mit
der vom Leistungsverteilungsmechanismus 16 erhaltenen Antriebskraft gedreht.
Die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 in der fünften Schaltposition, welche
durch die Eingriffe der ersten Kupplung C1, der zweiten Kupplung
C2 und der Schaltbremse B0 erzielt wird, wird durch einen Schnittpunkt
zwischen einer horizontalen Linie L5, welche durch diese Eingriffe
bestimmt wird, und der vertikalen Linie Y7, welche die Drehgeschwindigkeit
des siebten Drehelements RE7 angibt, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt
ist, wiedergegeben. Die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 in
der durch die zweite Kupplung C2 und die dritte Bremse B3 erzielten
Rückwärtsgangposition
R wird durch einen Schnittpunkt zwischen einer geneigten geraden
Linie LR, welche durch die Eingriffe bestimmt wird, und die vertikale
Linie Y7, welche die Drehgeschwindigkeit des siebten Drehelements
RE7 angibt, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt ist,
wiedergegeben.
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4 stellt
Signale, welche von einer zum Steuern des Getriebemechanismus 10 vorgesehenen
elektronischen Steuervorrichtung 40 empfangen werden, und
Signale, welche durch die elektronische Steuervorrichtung 40 erzeugt
werden, dar. Diese elektronische Steuervorrichtung 40 weist
einen sogenannten Mikrocomputer auf, welcher eine CPU, einen ROM,
einen RAM und eine Eingangs-/Ausgangsschnittstelle aufweist und
angeordnet ist, um die Signale gemäß von im ROM gespeicherten
Programm zu bearbeiten bzw. verarbeiten, wobei eine temporäre Datenspeicherfunktion
des ROM verwendet wird, um Hybridantriebssteuerungen des Motors 8 und
der elektrischen Motoren M1 und M2 zu implementieren und Steuerungen
sowie Schaltsteuerungen des Automatikgetriebeabschnitts 20 anzutreiben.
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Die
elektronische Steuervorrichtung 40 ist angeordnet, um von
verschiedenen Sensoren und Schaltern, welche in 4 gezeigt
sind, verschiedene Signale wie etwa ein Signal, welches eine Temperatur
des Kühlwassers
des Motors angibt, ein Signal, welches eine ausgewählte Betriebsstellung
eines Schalthebels angibt; ein Signal, welches die Betriebsgeschwindigkeit
NE des Motors 8 angibt; ein Signal,
welches einen Wert angibt, welcher eine ausgewählte Gruppe von Positionen
des Getriebemechanismus für
die Fahrt nach vorwärts
angibt; ein Signal, welches einen M-Modus (Motorantriebsmodus) angibt;
ein Signal, welches einen Betriebszustand einer Klimaanlage angibt;
ein Signal, welches eine Fahrzeuggeschwindigkeit entsprechend der
Drehge schwindigkeit der Ausgangswelle 22 angibt; ein Signal,
welches eine Temperatur eines Arbeitsöls des Automatikgetriebeabschnitts 20 angibt;
ein Signal, welches einen Betriebszustand einer Seitenbremse angibt;
ein Signal, welches einen Betriebszustand einer Fußbremse
angibt; ein Signal, welches eine Temperatur eines Katalysators angibt;
ein Signal, welches einen Betätigungswinkel
eines Gaspedals 46 (in 5 gezeigt)
angibt; ein Signal, welches einen Nockenwinkel angibt; ein Signal,
welches die Auswahl eines Antriebsmodus auf Schnee angibt; ein Signal,
welches eine Längsbeschleunigung
des Fahrzeugs angibt; ein Signal, welches die Auswahl eines Reichweiten-Modus
angibt; ein Signal, welches das Fahrzeuggewicht angibt; Signale,
welche Geschwindigkeiten der Antriebsräder des Fahrzeugs angeben; ein
Signal, welches einen Betriebszustand eines stufenvariablen Schalthebels
angibt, welcher vorgesehen ist, um den kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitt 11 (Leistungsverteilungsmechanismus 16)
in die Schaltstellung bei festem Geschwindigkeitsverhältnis zu
bringen, in welcher der Getriebemechanismus 10 als ein
stufenvariables Getriebe arbeitet; ein Signal, welches einen kontinuierlich
variablen Schalthebel angibt, welcher vorgesehen ist, um den kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt 11 (Leistungsverteilungsmechanismus 16)
in die kontinuierlich variable Schaltstellung zu bringen, in welcher
der Getriebemechanismus 10 als das kontinuierlich variable Getriebe
arbeitet; ein Signal, welches eine Rotationsgeschwindigkeit NM1 des ersten elektrischen Motors M1 angibt;
und ein Signal, welches eine Drehgeschwindigkeit NM2 des
zweiten elektrischen Motors M2 angibt.
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Die
elektronische Steuervorrichtung 40 ist ferner angeordnet,
um verschiedene Signale zu erzeugen, wie: ein Signal, zum Antreiben
eines Drosselstellglieds zum Steuern eines Öffnungswinkels eines Drosselventils;
ein Signal zum Einstellen eines Laders; ein Signal zum Betreiben
des elektrischen Airconditioners bzw. einer Klimaanlage; ein Signal zum
Steuern eines Zündzeitpunkts
des Motors 8; Signale zum Betreiben der elektrischen Motoren
M1 und M2; ein Signal zum Betreiben einer Schaltbereichanzeige zum
Anzeigen der ausgewählten
Betriebsposition des Schalthebels; ein Signal zum Betreiben einer
Schaltverhältnisanzeige
zum Anzeigen des Schaltverhältnisses;
ein Signal zum Betreiben eines Schneemodus zum Anzeigen der Auswahl
des Schneeantriebsmodus; ein Signal zum Betreiben eines ABS-Aktuators
zum Antiblockierbremsen der Rä der;
ein Signal zum Betreiben einer M-Modusanzeige zum Anzeigen der Auswahl
des M-Modus; Signale zum Betreiben von Solenoid betriebenen Ventilen, welche
in eine hydraulische Steuerungseinheit 42 aufgenommen sind,
welche zum Steuern des hydraulischen Stellglieds der hydraulisch
betriebenen Reibkupplungsvorrichtungen des Leistungsverteilungsmechanismus 16 und
des Automatikübertragungsabschnitts 20 vorgesehen
sind; ein Signal zum Betreiben einer elektrischen Ölpumpe,
welche als eine hydraulische Druckquelle für die hydraulische Steuerungseinheit 42 verwendet
wird; ein Signal zum Antreiben eines elektrischen Heizers bzw. einer
elektrischen Heizung; und ein Signal, welches einem Fahrtgeschwindigkeits-Regelungscomputer
zugeführt
wird.
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Es
wird nun Bezug genommen auf das funktionelle Blockdiagramm der 5,
um ein Verfahren zum Steuern des Getriebemechanismus 10 zu
erläutern,
d. h. Hauptsteuerungsfunktionen, welche von der elektronischen Steuervorrichtung 40 ausgeführt werden.
Die elektronische Steuervorrichtung 40 weist einen Schaltsteuerungsabschnitt 50,
einen Hybridsteuerungsabschnitt 52, einen stufenvariablen Schaltsteuerungsabschnitt 54,
einen Kartenspeicher 56, einen Bestimmungsabschnitt 62 für einen
Hochgeschwindigkeitsgang, einen Abschnitt 80 zum Bestimmen
der Gaspedalbetätigung,
und einen Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle auf. Der stufenvariable Schaltsteuerungsabschnitt 54 ist
angeordnet, um zu bestimmen, ob ein Schaltvorgang des Getriebemechanismus 10 stattfinden
sollte, d. h., um eine der ersten bis fünften Schaltpositionen zu bestimmen,
in welche der Getriebemechanismus 10 geschaltet werden
sollte. Die Bestimmung wird auf der Basis eines erfaßten Zustandes
des Fahrzeugs in Form der erfaßten
Fahrzeuggeschwindigkeit V und eines erfaßten Ausgangsmoments Tour des
Automatikgetriebeabschnitts 20 und gemäß einer Schaltgrenzlinien-Karte
(stufenvariable Schaltsteuerungskarte), welche im Kartenspeicher 56 gespeichert
ist, und welche Grenzlinien zum Hochschalten, welche in 5 durch
durchgehende Linien angezeigt sind, und Grenzlinien zum Herabschalten,
welche durch eingepunktete Linien in 5 angezeigt
sind, dargestellt, vorgenommen. Der stufenvariable Schaltsteuerungsabschnitt 54 weist
die hydraulische Steuerungseinheit 42 an, den Automatikgetriebeabschnitt 20 automatisch
in die vorbestimmte Schaltposition zu schalten. Genauer beschrieben
weist der stufenvariable Schaltsteuerungsabschnitt 54 die
hydraulische Steuerungseinheit 42 an, die hydraulisch betriebenen
Reibkupplungsvorrichtungen C1-C2, B1-B3 selektiv zum Herstellen
der vorbestimmten Schaltpositionen gemäß der Tabelle der 2 in
Eingriff zu bringen und zu lösen.
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Der
Hybridsteuerungsabschnitt 52 ist angeordnet, um den Motor
zu steuern, so daß dieser
mit hoher Effizienz arbeitet, und um den ersten und den zweiten
elektrischen Motor M1, M2 zu steuern, um ein Verhältnis der
durch den Motor 8 und dem zweiten elektrischen Motor M2
erzeugten Antriebskräfte und
eine vom ersten elektrischen Motor M1 während seines Betriebs als Elektrogenerator
erzeugte Reaktionskraft zu optimieren, um hierdurch das Geschwindigkeitsverhältnis γ0 des kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitts 11, welcher als das elektrisch
gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe arbeitet, zu steuern,
wobei der Getriebemechanismus 10 in die kontinuierlich
variable Schaltstellung gebracht ist, d. h, während der kontinuierlich variable
Getriebeabschnitt 11 in die Differentialstellung gebracht
ist. Der Hybridsteuerungsabschnitt 52 berechnet beispielsweise
den vom Fahrzeugbediener bzw. Fahrer bei der derzeitigen Fahrgeschwindigkeit
des Fahrzeugs erforderlichen Abtrieb bzw. Ausgang auf Basis des Betriebswertes
ACC des Gaspedals 46 und der Fahrzeuglaufgeschwindigkeit
bzw. Fahrgeschwindigkeit V, und berechnet eine erforderliche bzw.
benötigte Fahrzeugantriebskraft
auf Basis des berechneten erforderlichen Ausgangs bzw. Abtriebs
und eines erforderlichen Wertes einer vom ersten elektrischen Motor M1
zu erzeugenden elektrischen Energie. Auf Basis der berechneten erforderlichen
Fahrzeugantriebskraft berechnet der Hybridsteuerungsabschnitt 52 die gewünschte Geschwindigkeit
NE und den gesamten Abtrieb des Motors 8 und
steuert den tatsächlichen Abtrieb
des Motors 8 und der vom ersten elektrischen Motor M1 zu
erzeugenden Menge an elektrischer Energie gemäß der errechneten gewünschten
Geschwindigkeit NE und dem gesamten Abtrieb
des Motors 8. Der Hybridsteuerungsabschnitt 52 ist
mit anderen Worten in der Lage, die Motorgeschwindigkeit NE für
einen gegebenen Wert der Fahrzeuglaufgeschwindigkeit bzw. Fahrgeschwindigkeit
V und für
ein gegebenes Geschwindigkeitsverhältnis des automatischen Getriebeabschnittes 20 (für eine gegebene Geschwindigkeit
des Leistungsübertragungselements 18)
durch Steuern der vom ersten elektrischen Motor M1 zu erzeugenden
Menge an elektrischer Energie zu steuern.
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Der
Hybridsteuerungsabschnitt 52 ist angeordnet, um die oben
beschriebene Hybridsteuerung zu bewirken, wobei die gegenwärtig ausgewählte Schaltposition
des Automatikgetriebeabschnitts 20 berücksichtigt wird, um die Fahrbarkeit
bzw. das Fahrverhalten des Fahrzeugs und die Kraftstoffausnutzung
des Motors 8 zu verbessern. Bei der Hybridsteuerung wird
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 gesteuert,
um als elektrisch gesteuertes kontinuierlich variables Getriebe
zu arbeiten, zur optimalen Koordination der Fahrgeschwindigkeit
NE (gewünschte
Motorgeschwindigkeit N*E) und der Fahrgeschwindigkeit
V für einen
effizienten Betrieb des Motors 8, und der Drehgeschwindigkeit
des Leistungsübertragungselements 18,
welches von der ausgewählten
Schaltposition des Automatikgetriebeabschnitts 20 bestimmt
wird. D. h., daß der
Hybridsteuerungsabschnitt 52 einen Zielwert des Gesamtgeschwindigkeitsverhältnisses γT des Getriebemechanismus 10 derart
bestimmt, daß der
Motor 8 gemäß einer
gespeicherten Kurve (Karte) der höchsten Kraftstoffausnutzung
betrieben wird. Der Zielwert des Gesamtgeschwindigkeitsverhältnisses γT des Getriebemechanismus 10 ermöglicht es,
daß das
Motormoment TE und die Geschwindigkeit NE derart gesteuert werden, daß der Motor 8 einen
zum Antreiben des Fahrzeugs mit der vom Fahrzeugbediener angeforderten
Antriebskraft erforderlichen Abtrieb bereitstellt. Die Kurve der
höchsten
Kraftstoffausnutzung wird experimentell erhalten, um sowohl die
gewünschte
Betriebseffektivität
bzw. -effizienz und die höchste
Kraftstoffausnutzung des Motors 8 zu gewährleisten
bzw. zu befriedigen, und ist in einem zweidimensionalen Koordinatensystem
bestimmt, welches durch eine Achse der Motorgeschwindigkeit NE und einer Achse des Motormoments TE festgelegt ist. Der Hybridsteuerungsabschnitt 52 steuert
das Geschwindigkeitsverhältnis γ0 des kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitts 11, um den Zielwert des Gesamtgeschwindigkeitsverhältnisses γT derart
zu erzielen bzw. zu erhalten, daß das Gesamtgeschwindigkeitsverhältnis γT innerhalb
eines vorbestimmten Bereichs, bspw. zwischen 13 und 0,5, gesteuert
werden kann.
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Bei
der Hybridsteuerung, steuert der Hybridsteuerungsabschnitt 52 einen
Wandler 58 derart, daß die
mittels des ersten Elektromotors M1 erzeugte elektrische Energie
einer Speichervorrichtung 60 für elektrische Energie und dem
zweiten Elektromotor M2 durch den Wandler 58 zugeführt wird.
D. h., daß ein
Hauptanteil der von dem Motor 8 erzeugten Antriebskraft
mechanisch auf das Leistungsübertragungselement 18 übertragen
wird, während
der verbleibende Anteil der Antriebskraft vom ersten Elektromotor
M1 verbraucht wird, um diesen Anteil in die elektrische Energie
umzuwandeln, welche durch den Wandler 58 dem zweiten Elektromotor
M2 derart zugeführt
wird, daß der
zweite Elektromotor M2 mit der zugeführten elektrischen Energie
betrieben wird, um eine dem Leistungsübertragungselement 18 zu übermittelnde
mechanische Energie zu erzeugen. Das Antriebssystem ist somit mit
einem elektrischen Pfad ausgestaltet, über welchen elektrische Energie,
welche durch Umwandlung eines Anteils einer Antriebskraft des Motors 8 erzeugt
wurde, in mechanische Energie gewandelt wird. Dieser elektrische
Pfad bzw. Weg weist Komponenten auf, welche mit der Erzeugung der
elektrischen Energie und dem Verbrauch der erzeugten elektrischen
Energie durch den zweiten Elektromotor M2 verbunden sind.
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Es
wird auch angemerkt, daß der
Hybridsteuerungsabschnitt 52 in der Lage ist, einen sogenannten „Motorstart-
und Fahrmodus" zu
erzeugen, in welchem das Fahrzeug unter Nutzung der elektrischen
CVT-Funktion des kontinuierlich variablen Getriebeabschnittes 11,
nur durch den elektrischen Motor bzw. Elektromotor (bspw. den zweiten
Elektromotor M2) als Antriebsleistungsquelle gestartet und gefahren
bzw. angetrieben wird, ungeachtet dessen, ob sich der Motor 8 in
einem Nichtbetriebszustand oder im Leerlaufzustand befindet. Wenn
das Fahrzeug durch den als die Fahrzeugantriebsleistungsquelle betriebenen
Motor 8 und nicht durch den Elektromotor gestartet wird,
so steuert der Hybridsteuerungsabschnitt 52 die Reaktionskraft
des als Elektrogenerator betriebenen ersten elektrischen Motors
bzw. Elektromotors M1, um die Drehgeschwindigkeit des Leistungsübertragungsabschnitt 18 aufgrund
der Differentialfunktion des Leistungsverteilungsmechanismus 16 zu
erhöhen,
um hierdurch ein Starten des Fahrzeugs durch den Motor 8 zu
steuern. Das Fahrzeug wird normalerweise durch den Elektromotor
gestartet, es wird jedoch unter gewissen Fahrzeugbedingungen mittels
des Motors 8 gestartet.
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Der
Hybridsteuerungsabschnitt 52 ist ferner in der Lage, den
Motor 8 aufgrund der elektrischen CVT-Funktion des Getriebeabschnittes 11 in
einen Betriebszustand zu halten, ungeachtet dessen, ob das Fahrzeug
steht oder mit einer geringen Geschwindigkeit fährt. Es kann erforderlich sein,
den ersten Elektromotor M1 als den Elektrogenerator zu betreiben,
wenn das Fahrzeug steht, um die Speichervorrichtung 60 für elektrische
Energie zu laden, wenn ein Maß in
der Speichervorrichtung 60 gespeicherter elektrischer Energie
SOS ist, unter ein vorbestimmtes unteres Limit verringert ist. Die
Geschwindigkeit NE des Motors 8,
welcher betrieben wird um den ersten Elektromotor M1. als den Elektrogenerator
bei einer relativ hohen Geschwindigkeit zu betreiben, kann in diesem
Fall, aufgrund der Differentialfunktion des Leistungsverteilungsmechanismus 16, ausreichend
hoch gehalten werden, um den Betrieb des Motors 8 durch
diesen selbst zu erlauben, selbst wenn die Betriebsgeschwindigkeit
des zweiten Elektromotors M2, welcher durch die Fahrzeuggeschwindigkeit
V bestimmt wird, im Wesentlichen Null ist, wenn das Fahrzeug steht.
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Der
Hybridsteuerungsabschnitt 52 ist ferner geeignet, die Motorgeschwindigkeit
NE aufgrund der elektrischen CVT-Funktion
des kontinuierlich variablen Getriebeabschnittes 11 durch
Steuern der Betriebsgeschwindigkeit NM1 des
ersten Elektromotors M1 und/oder der Betriebsgeschwindigkeit NM2 des zweiten Elektromotors 2 konstant
zu halten, ungeachtet dessen, ob das Fahrzeug steht oder mit einer relativ
niedrigen Geschwindigkeit fährt.
Der Hybridsteuerungsabschnitt 52 ist mit anderen Worten
angeordnet, um die Betriebsgeschwindigkeit NM1 des
ersten Elektromotors M1 oder die Betriebsgeschwindigkeit M2 wie
gewünscht
zu steuern, wobei bzw. während
die Motorgeschwindigkeit NE konstant gehalten wird.
Wenn die Betriebsgeschwindigkeit NM2 des zweiten
Elektromotors M2 gesenkt wird, so steuert bspw. der Hybridsteuerungsabschnitt 52 den
ersten Elektromotor M1, um dessen Betriebsgeschwindigkeit NM1 anzuheben, während die Betriebsgeschwindigkeit
NM2 des zweiten Elektromotors M2 gesenkt und
die Motorgeschwindigkeit NE konstant gehalten wird,
wie in der kolinearen Darstellung der 3 erkennbar
ist.
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Der
Hybridsteuerungsabschnitt 52 ist ferner geeignet, um den
kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 in einen
Leistungsunterbrechungszustand zu bringen, in welchem der Leistungsübertragungsweg
innerhalb des Getriebeabschnittes 11 unterbrochen ist,
um eine Übertragung
eines Antriebsmoments zu verhindern. Der Leistungsunterbrechungszustand
wird durch Halten der ersten und zweiten Elektromotoren M1, M2 in
einem frei drehbaren Zustand erzeugt, d. h, durch Verhindern, daß die Elektromotoren
M1, M2 ein Reaktionsmoment erzeugen.
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Der
Bestimmungsabschnitt 62 für einen Hochgeschwindigkeitsgang
ist angeordnet, um zu bestimmen, ob die Schaltposition, in welche
der Getriebeabschnitt 10 beim erfaßten Zustand des Fahrzeugs
und gemäß der Linienkarte
für Schaltgrenzen, welche
im Kartenspeicher 56 gespeichert ist, geschaltet werden
soll, eine Hochgeschwindigkeitsposition, beispielsweise die fünfte Schaltposition
bzw. -Stellung, ist. Diese Bestimmung wird gemacht, um festzustellen,
ob die Schaltkupplung C0 oder die Bremse B0 in Eingriff gebracht
werden soll, um den Getriebeabschnitt 10 in die stufenvariable
Schaltstellung zu bringen.
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Der
Schaltsteuerungsabschnitt 50 ist angeordnet, um zu bestimmen,
ob der Getriebeabschnitt 10 aus der kontinuierlich variablen
Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung oder umgekehrt
geschaltet werden soll, d. h., ob der erfaßte Fahrzeugzustand, welcher
durch die Fahrzeuggeschwindigkeit V und das Abtriebsmoment Tour
des Automatikgetriebeabschnitts 20 wiedergegeben wird,
in einem kontinuierlich variablen Schaltbereich liegt, um den Getriebemechanismus 10 in
die kontinuierlich variable Schaltstellung zu bringen, oder in einem
stufenvariablen Schaltbereich, um den Getriebeabschnitt 10 in
die stufenvariable Schaltstellung zu bringen. Diese Bestimmung wird
auf Basis des erfaßten
Fahrzeugzustands und gemäß einer
Schaltgrenzlinien-Karte (Schaltsteuerungskarte), welche im Kartenspeicher 56 gespeichert
ist, gemacht. Ein Beispiel der Linienkarte der Schaltgrenze ist
durch unterbrochene und Zweipunkt-Strichlinien in 6 angegeben.
Der Schaltsteuerungsabschnitt 50 bringt den Getriebemechanismus 10 selektiv
in die kontinuierlich variable Schaltstellung oder in die stufenvariable
Schaltstellung, in Abhängigkeit
davon, ob der gegenwärtige Fahrzeugzu stand
im kontinuierlich variablen Schaltbereich oder im stufenvariablen
Schaltbereich liegt.
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Wenn
der Schaltsteuerungsabschnitt 50 bestimmt, daß der erfaßte Fahrzeugzustand
im stufenvariablen Schaltbereich liegt, so hindert der Schaltsteuerungsabschnitt 50 den
Hybridsteuerungsabschnitt 52 daran, eine Hybridsteuerung
oder kontinuierlich variable Schaltsteuerung durchzuführen, und ermöglicht es
dem stufenvariablen Schaltsteuerungsabschnitt 54, eine
vorbestimmte stufenvariable Schaltsteuerung zu bewirken, bei welcher
der Automatikgetriebeabschnitt 20 automatisch gemäß der Schaltgrenzlinien-Karte
der 6, welche im Kartenspeicher 56 gespeichert
ist, zu schalten. Bei dieser stufenvariablen Schaltsteuerung wird
eine der Schaltpositionen des Automatikgetriebeabschnitts 20,
welche entsprechend der Schaltgrenzlinien-Karte aus 6 ausgewählt ist,
durch in Eingriff bringen der geeigneten Kombination der hydraulisch
betriebenen Reibkupplungsvorrichtungen C0, C1, C2, B0, B1, B2 und
B3, wie in der Tabelle der 2 gezeigt, welche
ein vorbestimmtes Verhältnis
zwischen jeder Schaltposition bzw. -Stellung des Schaltmechanismus 10 und
der entsprechenden Kombination der Reibkupplungsvorrichtungen angegeben,
erzielt. Dieses Verhältnis
ist ebenfalls im Kartenspeicher 56 gespeichert. Der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt 11 und der Automatikgetriebeabschnitt 20 werden
als ein stufenvariables Automatikgetriebe betrieben, welches automatisch
auf Basis des erfaßten Fahrzeugzustandes
und gemäß der Schaltgrenzlinien-Karte
aus 6 und dem vorbestimmten Verhältnis der 2 geschaltet
wird.
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Wenn
der Bestimmungsabschnitt 62 für einen Hochgeschwindigkeitsgang
bestimmt hat, daß der
Getriebemechanismus 10 in die fünfte Schaltposition bzw. -Stellung
geschaltet werden sollte, so weist der Schaltsteuerungsabschnitt 50 die
hydraulische Steuereinrichtung 42 an, die Schaltkupplung
C0 zu lösen,
und die Schaltbremse B0 in Eingriff zu bringen, um es dem kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt 11 zu ermöglichen, als ein Hilfsgetriebe
mit einem festen Geschwindigkeitsverhältnis γ0 von bspw. 0,7 derart zu wirken,
daß der
Getriebemechanismus 10 als Ganzes in eine Hochgeschwindigkeitsgangposition,
eine sogenannte „Overdrive"-Schaltposition, mit
einem Geschwindigkeitsverhältnis
von weniger alS1,0 gebracht wird. Wenn der Bestimmungsabschnitt 62 für einen
Hochgeschwindigkeitsgang nicht festgelegt hat, daß der Getriebemechanismus 10 in die
fünfte
Schaltposition geschaltet werden sollte, so weist der Schaltsteuerungsabschnitt 50 die
hydraulische Steuerungseinheit 42 an, die Schaltkupplung C0
in Eingriff zu bringen, und die Schaltbremse B0 zu lösen, um
es dem kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 zu
ermöglichen,
als ein Hilfsgetriebe mit einem festen Geschwindigkeitsverhältnis γ0 von bspw.
1.0 in der Art zu wirken, daß der
Getriebemechanismus 10 in eine Geschwindigkeitsreduzier-Schaltstellung
mit einem Geschwindigkeitsverhältnis
von nicht weniger alS1,0 gebracht wird. Der kontinuierlich variable
Getriebeabschnitt 11, welcher als das Hilfsgetriebe betrieben
werden kann, wird somit in einer ausgewählten der beiden Schaltpositionen
unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes 50 gebracht,
während
der Getriebeabschnitt 10 in die stufenvariable Schaltstellung
gebracht wird, in welcher der Automatikgetriebeabschnitt 20,
welcher in Reihe mit dem kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 verbunden
ist, als ein stufenvariables Getriebe wirkt. Der Getriebemechanismus 10 wirkt
daher als Ganzes als ein stufenvariables Automatikgetriebe, wenn
der Fahrzeugzustand sich im stufenvariablen Schaltbereich befindet.
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Wenn
der Schaltsteuerungsabschnitt 50 bestimmt hat, daß der erfaßte Fahrzeugzustand
im kontinuierlich variablen Schaltbereich liegt, um den Getriebemechanismus 10 in
die kontinuierlich variable Schaltstellung zu bringen, so weist
der Schaltsteuerungsabschnitt 50 die hydraulische Steuereinheit 42 an,
sowohl die Schaltkupplung C0 und die Bremse B0 zu lösen, um
den kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 in die
kontinuierlich variable Schaltstellung zu bringen. Gleichzeitig
ermöglicht
der Schaltsteuerungsabschnitt 50 dem Hybridsteuerungsabschnitt 52 die
Ausführung
der Hybridsteuerung, und weist den stufenvariablen Schaltsteuerungsabschnitt 54 an,
eine vorbestimmte der Schaltpositionen auszuwählen und zu halten, oder eine
automatische Schaltsteuerung gemäß der im
Kartenspeicher 56 gespeicherten Schaltgrenzlinien-Karte zu
erlauben. In letzterem Fall bewirkt der Steuerungsabschnitt 54 für das stufenvariable
Schalten die automatische Schaltsteuerung durch geeignetes Auswählen der
Kombina tionen der Betriebszustände der
Reibkupplungsvorrichtungen, wie sie in der Tabelle der 2 gezeigt
sind, mit Ausnahme der Kombinationen, welche den Eingriff der Schaltkupplung C0
und der Bremse B0 umfassen. Der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 wirkt
somit als das kontinuierlich variable Getriebe, wobei der Automatikgetriebeabschnitt 20,
welcher mit dem kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 in
Reihe verbunden ist, als das stufenvariable Getriebe derart wirkt,
daß der Getriebeabschnitt 10 eine
ausreichende Fahrzeugantriebskraft derart bietet, daß die Geschwindigkeit der
Drehbewegung, welche auf den Automatikgetriebeabschnitt 20 übertragen
wird, welcher in einer der ersten bis vierten Schaltstellungen plaziert
ist, bereit stellt, d. h. die Drehgeschwindigkeit des Leistungsübertragungselements 18 kontinuierlich
derart verändert
wird, daß das
Geschwindigkeitsverhältnis
des Getriebemechanismus 10 über einen vorbestimmten Bereich
kontinuierlich variabel ist, wenn der Automatikgetriebeabschnitt 20 in
eine dieser Schaltpositionen gebracht ist. Das Geschwindigkeitsverhältnis des
Automatikgetriebeabschnitts 20 ist dementsprechend durch
die benachbarten Schaltpositionen hindurch kontinuierlich variabel,
wobei bzw. wodurch das Gesamtgeschwindigkeitsverhältnis γT des Getriebemechanismus 10 kontinuierlich
variabel ist.
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Die
Schaltgrenzlinien-Karte und die in 6 gezeigte
Schalt- bzw. Umschaltgrenzlinien-Karte werden detailliert beschrieben.
Die Schaltgrenzlinien-Karte, welche im Kartenspeicher 56 gespeichert ist,
und zum Bestimmen, ob der Automatikgetriebeabschnitt 20 geschaltet
werden sollte, verwendet wird, gibt Schaltgrenzlinien wieder, welche
in einem rechteckigen zweidimensionalen Koordinatensystem festgelegt
sind, mit einer Achse, auf welcher die Fahrzeuggeschwindigkeit V
ausgetragen ist, und einer Achse, entlang welcher ein auf die Antriebskraft bezogener
Wert in Form des Ausgangsmoments Tour des Automatikgetriebeabschnitts 20 aufgetragen
ist. In 6 geben die durchgehenden Linien
die Grenzlinien zum Hochschalten an, während die Ein-Punkt-Strichlinien
die Grenzlinien zum Zurückschalten
darstellen. Die unterbrochenen Linien in 6 stellen
Schaltgrenzlinien dar, welche durch die Schaltgrenzlinien-Karte
wiedergegeben werden, und welche den stufenvariablen Schaltbereich
und den kontinuierlich variablen Schaltbereich festlegen, welche
von der Schaltsteuerungseinrichtung 50 verwendet werden.
Diese Schaltgrenzlinien spiegeln die obere Grenze V1 der Fahrzeuggeschwindigkeit
und die obere Grenze T1 des Ausgangsmoments wieder, oberhalb welcher
bestimmt wird, daß sich
das Fahrzeug in einem Hochgeschwindigkeits- oder Hochabtriebs-Fahrzustand
befindet. 6 zeigt zudem Zwei-Punkt-Linien,
welche Grenzlinien sind, welche bezogen auf die unterbrochenen Linien
um einen geeigneten Wert einer Steuerungs-Hysterese derart versetzt
sind, daß die
unterbrochenen Linien die Zwei-Punkt-Linien selektiv als die Grenzlinien
verwendet werden. Die in 6 gezeigte Schaltgrenzlinien-Karte
wird von der Schaltsteuerungseinrichtung 50 verwendet,
um zu bestimmen, ob sich das Fahrzeug in der stufenvariablen Schaltstellung
oder in der kontinuierlich variablen Schaltstellung befindet, in Abhängigkeit
davon, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit V und das Ausgangsmoment TOUT höher
als die vorbestimmten oberen Grenzwerte V, T1 sind. Die Schaltgrenzlinien-Karte
und die Schaltgrenzlinien-Karte können als eine komplexe Karte
im Kartenspeicher 56 gespeichert werden. Die Schaltgrenzlinien-Karte
kann wenigstens eine der Grenzlinien aufweisen, welche für die obere
Grenze V1 der Fahrzeuggeschwindigkeit oder die obere Grenze T1 des Ausgangsmoments
steht, und kann aber auch nur eine der beiden Parameter V und Tour
verwenden.
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Die
Schaltgrenzlinien-Karte und die Schaltgrenzlinien-Karte können durch
gespeicherte Gleichungen zum Vergleich der aktuellen Fahrzeuggeschwindigkeit
V mit dem Grenzwert V1 und Vergleich des aktuellen Ausgangsmoment
Tour mit dem Grenzwert T1 ersetzt werden. Der Schaltsteuerungsabschnitt 50 schaltet
den Getriebemechanismus 10 in diesem Fall in die stufenvariable
Schaltstellung, wenn die erfaßte
tatsächliche
Fahrzeuggeschwindigkeit V die obere Grenze V1 überstiegen hat, oder wenn das
erfaßte
Ausgangsmoment Tour des Automatikgetriebeabschnitts 20 die
obere Grenze T1 überstiegen
hat. Der Schaltsteuerungsabschnitt 50 kann angeordnet sein,
um den Getriebemechanismus 10 selbst dann in die stufenvariable
Schaltstellung zu bringen, wenn sich der Fahrzeugzustand im kontinuierlich
variablen Schaltbereich befindet, nach Erfassen einer bzw. einer
beliebigen funktionellen Verschlechterung oder Defekts der Komponenten wie
den ersten und zweiten Elektromotoren M1, M2, dem Wandler 58 sowie
der Speichervorrichtung 50 für elektrische Energie, welche
mit dem oben beschriebenen elektrischen Weg verbunden sind, und welche
betrieben werden können, um
den kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 als das
elektrisch gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe zu betreiben.
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Der
auf die Antriebskraft. bezogene Wert, wie er oben angegeben wurde,
ist ein Parameter, welcher der Antriebskraft des Fahrzeugs entspricht, wobei
er das Ausgangsmoment Tour des Automatikgetriebeabschnitts 20,
das Ausgangsmoment TE des Motors 8 oder
ein Beschleunigungswert des Fahrzeugs ebenso wie ein Antriebsmoment
oder eine Antriebskraft der Antriebsräder 38 sein kann.
Das Motormoment TE kann ein tatsächlicher
bzw. aktueller Wert sein, welcher auf Basis des Betriebs- bzw. Betätigungswerts
ACC des Gaspedals 46, oder des Öffnungswinkels
des Drosselventils (oder Menge an Einlaßluft, Luft-Brennstoffverhältnis, oder
Menge der Kraftstoffeinspritzung) und der Motorgeschwindigkeit NE, oder ein geschätzter Wert des Motormoments
TE oder der erforderlichen Fahrzeugantriebskraft
sein, welche auf Basis des Betriebswertes ACC des
Gaspedals 46 durch den Fahrer oder den Betriebswinkel des
Drosselventils berechnet wird. Das Fahrzeugantriebsmoment kann auf
Basis nicht nur des Ausgangsmoment TOUT usw.
berechnet werden, sondern auch auf Basis des Verhältnisses
der Differentialgetriebevorrichtung 36 und des Radius der
Antriebsräder 38,
oder es kann direkt durch einen Momentsensor oder dergleichen erfaßt werden.
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Das
obere Limit bzw. die obere Grenze V1 der Fahrzeuggeschwindigkeit
ist bspw. derart bestimmt bzw. festgesetzt, daß der Getriebemechanismus 10 in
die stufenvariable Schaltstellung gebracht ist bzw. wird, während bzw.
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V größer als das obere Limit V1
ist. Diese Bestimmung Festsetzung ist wirksam bei der Minimierung
einer Möglichkeit
einer Verschlechterung der Kraftstoffausnützung des Fahrzeugs, als der Getriebemechanismus 10 bei
einer relativ hohen Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs in die kontinuierlich
variable Schaltstellung gebracht werden sollte,. Das obere Limit
T1 des Ausgangsmoments Tour wird in Abhängigkeit von den Betriebscharakteristika des
ersten Elektromotors M1, welcher von kleiner Gestalt ist, und dessen
maximaler elektrischer Energieausgang relativ klein ist, derart
bestimmt daß das Reaktionsmoment
des ersten Elektromotors M1 nicht so groß ist, wenn die Energie abgabe
im Zustand des Fahrzeugs, in welchem es mit hoher Abgabe läuft, relativ
hoch ist.
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In 7 ist
eine Schaltbereich-Schaltkarte gezeigt, welche Grenzlinien angibt,
welche den stufenvariablen Schaltbereich und den kontinuierlich
variablen Schaltbereich in einem zweidimensionalen Koordinatensystem
festlegt, welches durch eine Achse der Motorgeschwindigkeit NE und einer Achse des Motormoments NT festgelegt
ist. Die Grenzlinien der Schaltregion-Schaltkarte werden als Ausgangslinien des
Motors 8 angesehen, welcher durch die Motorgeschwindigkeit
und den Ausgang bzw. die Ausgabe NE, NT bestimmt wird. Die Schaltgrenzlinien-Karte, welche
durch die unterbrochenen Linien in 6 dargestellt
und vom Schaltsteuerungsabschnitt 50 zur Bestimmung verwendet
werden, ob sich der Fahrzeugzustand im kontinuierlich variablen
oder stufenvariablen Schaltbereich befindet, basiert auf der Karte
der 8. Der Schaltsteuerungsabschnitt 50 kann als
die Schaltbereich-Schaltkarte der 7 anstelle der
Schaltgrenzlinien-Karte der 6 bei der
Bestimmung verwendet werden, ob sich der erfaßte Fahrzeugzustand im kontinuierlich
variablen oder stufenvariablen Schaltbereich befindet.
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Der
stufenvariable Schaltbereich, welcher durch die Schaltgrenzlinien-Karte
der 6 festgelegt ist, ist als ein Bereich hohen Moments
festgelegt (Bereich eines hohen Ausgangsantriebs) in welchem das
Ausgangsmoment Tour des Automatikgetriebeabschnitts 20 nicht
größer als
das vorbestimmte obere Limit T1 ist, oder
als ein Bereich hoher Geschwindigkeit, in welchem die Fahrzeuggeschwindigkeit
V nicht niedriger als das vorbestimmte obere Limit V1 ist.
Die stufenvariable Schaltsteuerung wird dementsprechend ausgeführt, wenn
das Moment TE des Motors 8 vergleichsweise
hoch ist, oder wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V vergleichsweise
hoch ist, während
bzw. wobei die kontinuierlich variable Schaltsteuerung ausgeführt wird,
wenn das Moment TE des Motors 8 vergleichsweise
niedrig ist, oder wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V vergleichsweise
niedrig ist, d. h., wenn sich der Motor 8 in einem normalen
Ausgangszustand befindet. Auf gleiche Weise ist der stufenvariable
Schaltbereich, welcher durch die Schaltbereich-Schaltkarte der 7 bestimmt
ist, als ein Bereich hohen Moments festgelegt, in welchem das Motormoment
TE nicht niedriger als das vorbestimmte
obere Limit TE1 ist, oder als ein Bereich
hoher Geschwindigkeit, in welchem die Motorgeschwindigkeit NE nicht niedriger als das vorbestimmte obere
Limit NE1 ist, oder alternativ als ein Bereich
hohen Ausgangs, in welchem der Ausgang bzw. der Abtrieb des Motors 8,
welcher auf Basis des Motormoments NT und
der Geschwindigkeit NE berechnet wird, nicht
niedriger als ein vorbestimmtes Limit ist. Die stufenvariable Schaltsteuerung
wird dementsprechend, wenn das Moment TE,
die Geschwindigkeit NE oder die Abgabe des
Motors E vergleichsweise hoch ist, wohingegen die kontinuierlich
variable Schaltsteuerung ausgeführt
wird, wenn das Moment TE die Geschwindigkeit
NE oder die Abgabe des Motors 8 vergleichsweise
niedrig ist, d. h., wenn sich der Motor 8 in einem normalen
Ausgangs- bzw. Abtriebszustand befindet. Die Grenzlinien der Schaltbereich-Schaltkarte
in 7 können
als Schwellenwertlinien für
hohe Geschwindigkeit oder als Schwellenwertlinien für hohen
Motorausgang angesehen werden, welche obere Limits der obigen Fahrzeuggeschwindigkeit
V oder Motorausgangs festlegt.
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Bei
der vorliegenden, oben beschriebenen Ausführungsform ist der Getriebemechanismus 10 in die
kontinuierlich variable Schaltstellung in einem Betriebszustand
des Fahrzeugs bei niedriger Geschwindigkeit oder mittlerer Geschwindigkeit,
oder in einem Betriebszustand des Fahrzeugs bei niedrigem Ausgang
oder mittlerem Ausgang gebracht, was einen hohen Grad an Kraftstoffnutzung
des Hybridfahrzeugs sicherstellt. Bei einem Betrieb des Fahrzeugs bei
hoher Geschwindigkeit, bei welcher die Fahrzeuggeschwindigkeit V
höher als
das obere Limit V1 ist, wird der Getriebemechanismus 10 in
die stufenvariable Schaltstellung gebracht, in welcher der Ausgang
des Motors 8 im Wesentlichen durch den mechanischen Leistungsübermittlungsweg
auf die Antriebsräder 38 derart übertragen
wird, daß die
Kraftstoffausnutzung aufgrund der Verringerung eines Umwandlungsverlusts
der mechanischen Energie in elektrische Energie, welche stattfinden
würde,
wenn der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 (Leistungsübertragungsmechanismus 16)
als das elektrisch gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe wirkt,
verbessert wird. In einem Betriebszustand des Fahrzeugs bei hohem
Ausgang, bei welchem das Ausgangsmoment Tour größer als das obere Limit T1 ist,
wird der Getriebemechanismus 10 auch in die stufenvariable
Schaltstellung gebracht. Der Getriebemechanismus 10 wird
daher nur dann in die kontinuierlich variable Schaltstellung gebracht,
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V vergleichsweise niedrig oder
mittel ist, oder wenn die Motorabgabe bzw. der Motorausgang vergleichsweise
niedrig oder mittel derart ist, daß die erforderliche Menge an
elektrischer Energie, welche vom ersten Elektromotor M1 erzeugt wird,
d. h. die maximale Menge an elektrischer Energie, welche vom ersten
Elektromotor M1 übertragen werden
muß, verringert
werden kann, wodurch die erforderliche elektrische Reaktionskraft
des ersten Elektromotors M1 verringert werden kann, was es ermöglicht,
die erforderlichen Größen des
ersten Elektromotors M1 und des zweiten Elektromotors M2 und die
erforderlichen Größen des
Antriebssystems, welches diese Elektromotoren aufweist, zu minimieren. Im
Betriebszustand des Fahrzeugs bei hohem Ausgang ist der Getriebemechanismus 10 in
die stufenvariable Schaltstellung (Schaltstellung bei festem Geschwindigkeitsverhältnis) derart
gebracht, daß sich
die Motorgeschwindigkeit NE bei dem Vorgang des
Hochschaltens des Automatikgetriebeabschnitts 20 verändert, was
eine komfortable, rhythmische Veränderung der Motorgeschwindigkeit
NE sicherstellt, wenn der Automatikgetriebeabschnitt 20 hochgeschaltet
wird, wie in 8 gezeigt ist. Anders ausgedrückt, ist
es wichtiger, den Wunsch des Fahrzeugfahrers nach verbesserter Fahrbarkeit
bzw. Fahrverhalten des Fahrzeugs zu befriedigen, wenn sich das Fahrzeug
in einem Zustand hohen Ausgangs befindet, als den Wunsch des Fahrers
des Fahrzeugs, die Kraftstoffausnutzung zu verbessern. In diesem
Zusammenhang gilt, daß der
Getriebemechanismus 10 aus der kontinuierlich variablen
Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung (Schaltstellung
mit festem Geschwindigkeitsverhältnis)
umgeschaltet wird, wenn der Motorausgang vergleichsweise hoch wird. Der
Fahrer des Fahrzeugs erfährt
eine zufriedenstellende komfortable rhythmische Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit
TE während
des Betriebs des Motors bei hohem Ausgang wie in 8 gezeigt
ist.
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Mit
Bezug auf das Blockdiagramm der 5 ist der
Abschnitt 80 zum Bestimmen der Gaspedalbetätigung angeordnet,
um zu erfassen, ob das Gaspedal 46 niedergetreten wurde. Diese Bestimmung
wird auf Basis eines Signals gemacht, welches den erfaßten Betriebswert
ACC des Gaspedals 46 anzeigt, wobei
dieses Signal von der elektronischen Steuervorrichtung 40 erhalten
wird. Der Abschnitt 80 zum Bestimmen der Gaspedalbe tätigung bestimmt
bspw., daß das
Gaspedal 80 niedergedrückt
bzw. -getreten wurde, wenn der Wert der Änderung des Betriebswertes
ACC des Gaspedals 46 größer als
ein vorbestimmter Schwellenwert ist. Der Betriebswert ACC repräsentiert
den vom Fahrer geforderten Fahrzeugausgang und ist einer der auf
die Antriebskraft bezogenen Werte. Der Betriebswert ACC repräsentiert auch
den vom Fahrer angeforderten Abtrieb bzw. Ausgang des Motors 8 und
kann durch den Betriebswinkel des Drosselventils, die Menge der
Einlaßluft oder
die Menge der Kraftstoffeinspritzung des Motors 8 oder
einen geschätzten
Wert des Motormoments TE, welcher durch
den Betriebswinkel des Drosselventils und der Motorgeschwindigkeit
NE errechnet wird, ersetzt werden. Der Abschnitt
80 zum Bestimmen der Gaspedalbetätigung
wirkt auch als ein Abschnitt zum Bestimmen der Änderung des Motormoments, welcher
zur Bestimmung auf Basis des erforderlichen Fahrzeugausgangs oder
Motorausgangs betreibbar ist, ob der Wert oder das Verhältnis der Änderung
des Motormoments TE größer als ein vorbestimmter Schwellenwert
ist.
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Wenn
der Getriebemechanismus 10 zwischen der kontinuierlich
variablen und der stufenvariablen Schaltstellung unter der Steuerung
des Schaltsteuerungsabschnittes 50 geschaltet wird, so
wird die Schaltkupplung C0 oder die Bremse B0, welche jeweils zum
Erzielen der kontinuierlich variablen und der stufenvariablen Schaltstellungen
gelöst
und in Eingriff gebracht werden, einem Eingriffsmoment der fraglichen
Kupplung C0 oder Bremse B0 im Verlauf seines Eingriffvorgangs (im
Zustand des teilweisen Durchrutschens der Kupplung C0 oder der Bremse B0)
zum Schalten des Getriebemechanismus 10 in die stufenvariable
Schaltstellung, und dem Reaktionsmoment des ersten Elektromotors
M1 bspw. im Verlauf des Übergangs
der Schaltstellung des Getriebemechanismus 10 von der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung ausgesetzt.
Wenn der Getriebemechanismus 10 bspw. von der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet wird,
so wird das Reaktionsmoment des ersten Elektromotors M1 allmählich verringert,
während
gleichzeitig das Eingriffsmoment der fraglichen Schaltkupplung C0
oder der Bremse B0 allmählich
im Verlauf ihres Eingriffsvorganges ansteigt. Da der Leistungsverteilungsmechanismus 16 den
Ausgang des Motors 8 auf den ersten Elektromotor M1 und
das Leistungsübertragungselement 18 überträgt, entsprechen
das Reaktionsmoment, welches auf den ersten Elektromotor M1 wirkt,
und das durch die Schaltkupplung C0 oder die Bremse B0 in ihrem
Eingriffsvorgang übertragenen
Moment, dem Motormoment TE, Eine Veränderung
des Motormoments TE verursacht dementsprechend,
einen entsprechenden Wert einer Veränderung des Reaktionsmoments
des ersten Elektromotors M1 und des übertragenen Moments der Schaltkupplung
C0 oder der Bremse B0. Die Zeitpunkte, zu welchen das Reaktionsmoment
des ersten Elektromotors M1 von Null ausgehend erhöht und auf
Null hin verringert wird, und die Zeitpunkte, zu welchen die fragliche
Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 in Eingriff gebracht oder gelöst wird,
werden vorbestimmt, um das Verhältnis
der Änderung
des Motormoments TE, welches auf die Antriebsräder 38 zu übertragen
ist, bei geringen bzw. sanften Veränderungen des Reaktionsmoments
des ersten Elektromotors M1 und des Eingriffmoments der fraglichen Schaltkupplung
C0 oder Bremse B0 beim Schalten bzw. Umschalten des Leistungsverteilungsmechanismus 16 zwischen
der Differentialstellung und der Nichtdifferential- (gesperrte)
Stellung zu verringern.
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Wenn
sich das Motorelement TE während der Veränderungen
des Reaktionsmoments des ersten Elektromotors M1 und des Eingriffmoments
der fraglichen Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 verändert, so
würde das
Antriebsmoment der Antriebsräder 38 um
einen Wert schwanken bzw. variieren, welcher einem Wert der Veränderung
des Motormoments TE entspricht, falls sich
das Reaktionsmoment des ersten Elektromotors M1 zu den vorbestimmten
Zeitpunkten verändert
und die fragliche Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 zu den vorbestimmten
Zeitpunkten in Eingriff gebracht oder gelöst werden würden. Der Getriebemechanismus 10 kann
in diesem Fall unter einem beachtlichen Schalt- bzw. Umschaltschock
beim Schalten bzw. Umschalten zwischen der kontinuierlich variablen
Schaltstellung und der stufenvariablen Schaltstellung leiden bzw.
einen solchen erfahren.
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Der
oben dargestellte Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung einer Änderung
des Momentes der Leistungsquelle. weist einen Abschnitt 84 zum
Bestimmen der Beschränkung
der Änderung des
Moments auf, welcher angeordnet ist, um zu bestim men, ob eine Beschränkung der
Veränderung des
Antriebsmoments der Leistungsquelle in Form des Motormoments TE erforderlich ist, wenn der Schaltsteuerungsabschnitt 50 bestimmt,
daß der
Getriebeabschnitt 10 von der kontinuierlich variablen Schaltstellung
in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet werden sollte,
nachdem der Abschnitt 80 zum Bestimmen der Gaspedalbetätigung bestimmt
hat, daß das
Motormoment TE variieren bzw. abweichen
wird. Stellt der Abschnitt 84 zum Bestimmen der Beschränkung der Änderung
des Moments fest, daß eine
Beschränkung
der Änderung
des Motormoments TE erforderlich ist, so
wird der Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle betätigt, um den Motor 8 derart
zu steuern, daß das
Maß bzw.
das Verhältnis der
Veränderung
des Motormoments TE während einer Zunahme des Eingriffsmoments
der fraglichen Schaltkupplung C0 oder der Bremse B0 und eines Rückgangs
bzw. Verminderung des Reaktionsmoments des ersten ElektromotorS1
beim Schalten des Getriebemechanismus 10 von der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung reduziert
wird. Der Abschnitt 82 zum Steuern der Änderung des Moments der Leistungsquelle
ist angeordnet, um das Verhältnis
der Änderung
bzw. das Maß der
Veränderung
des Motorelements TE in der Übergangsperiode
des Schaltens des Übergangsmechanismus 10,
in welcher das Reaktionsmoment des ersten Elektromotor M1 gegen
Null verringert wird, zu verringern, während das Eingriffsmoment der
Schaltkupplung C0 oder der Bremse B0, welche es in Eingriff zu bringen
gilt, erhöht
wird. Der Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle ist bspw. angeordnet, um das Änderungsverhältnis bzw.
das Maß der
Veränderung
des Motorelements TE im gesamten Vorgang
bzw. Verlauf des Eingriffsabschnitts der Schaltkupplung C0 oder
der Bremse B0 beim Schalten des Getriebemechanismus 10 in
die stufenvariable Schaltstellung zu verringern.
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Der
Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung des Moments der Leistungsquelle
ist bspw. angeordnet, um das Maß der
Zunahme des Motormoments TE durch Verringern
des Öffnungswinkels
eines elektronischen Drosselventils 94 (in 5 gezeigt)
oder der Menge der Kraftstoffeinspritzung in den Motor 8 durch
eine Kraft stoffeinspritzvorrichtung 96 (in 5 gezeigt),
oder durch Verzögern
des Zündungszeitpunkts
des Motors 8 durch eine Zündungsvorrichtung 98 zu
verringern.
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Die
vom Abschnitt 84 zum Bestimmen einer Beschränkung der Änderung
des Moments dahingehend, ob eine Beschränkung der Veränderung
des Motormoments TE erforderlich ist, erfolgt
bspw. durch Bestimmen, ob das Maß der Veränderung des Motorelements TE größer als
ein in der ROM der elektronischen Steuervorrichtung 40 gespeicherter
Schwellenwert ist, bspw. ob ein Maß der Zunahme des Motormoments
TE größer als
ein in der ROM gespeicherter vorbestimmter Schwellenwert ist. Dieser Schwellenwert
des Maßes
der Zunahme des Motorelements TE, welcher
durch Experimente erzielt wird, ist ein Wert der Zunahme pro Zeiteinheit,
oberhalb welchem eine Beschränkung
oder Verringerung des oben beschriebenen Schaltschocks erforderlich
ist. Der Abschnitt 84 zum Bestimmen der Beschränkung der Änderung
des Moments berechnet das Maß der Zunahme
des Motormoments TE auf Basis des geschätzten bzw.
abgeschätzten
Wertes TE des Motorelements, welcher auf
Basis der Signale errechnet wurde, welche den Öffnungswert ACC des
Gaspedals 46 (Öffnungswinkel ΘTH des Drosselventils) und die Motorgeschwindigkeit
NE angeben, wobei die Signale von der elektronischen
Steuervorrichtung 40 empfangen werden.
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In
der Übergangsperiode
des Schaltens des Getriebemechanismus 10, in welcher das
Eingriffsmoment der betrachteten Schaltkupplung C0 oder Bremse B0
zunimmt während
das Reaktionsmoment des ersten Elektromotors M1 erhöht wird,
nimmt der Grad der Änderung
des Motorelements TE bei einer Abnahme der
hydraulischen Betriebsantwort (Eingriffsantwort) der Schaltkupplung
C0 oder Bremse B0 zu. Angesichts dieser Tatsache kann die Bestimmung
durch den Abschnitt 84 zum Bestimmen der Beschränkung der Änderung
des Moments dahingehend, ob die Veränderung des Motormoments TE beschränkt
werden sollte, mittels einer Bestimmung ob die hydraulische Betriebsantwort
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 niedriger als ein vorbestimmter Schwellenwert
ist, erfolgen. Es gilt in diesem Zusammenhang anzumerken, daß die hydraulische
Betriebsantwort bei einer Zunahme der Viskosität des zum Betreiben der Schaltkupplung
C0 oder Bremse B0 verwendeten Arbeitsfluids abnimmt, d. h. bei einer Abnahme
der Temperatur des Arbeitsfluids. Der Abschnitt 84 zum
Bestimmen der Beschränkung
der Änderung
des Moments kann dementsprechend angeordnet sein, um zu bestimmen,
daß die Änderung
des Motormoments TE beschränkt werden
sollte, wenn die Temperatur des Arbeitsfluids niedriger als ein
vorbestimmter Schwellenwert ist.
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Mit
Bezug auf 9 wird eine Schaltschock-Reduzierroutine
beschrieben, welche von der elektronischen Steuervorrichtung 40 ausgeführt wird, um
den Schaltschock des Getriebemechanismus 10 beim Schalten
von der kontinuierlich variablen Schaltstellung in die stufenvariable
Schaltstellung zu verringern. Diese Schaltschock-Reduzierroutine
wird wiederholt unter kurzen Zeitzyklen von etwa einigen Mikrosekunden
bis einigen zig Mikrosekunden ausgeführt. Das Zeitdiagramm der 10 zeigt
Veränderungen
verschiedener Parameter im Prozeß des Schaltens des Getriebemechanismus 10 von
der kontinuierlich variablen Schaltstellung in die stufenvariable
Schaltstellung als ein Ergebnis der Betätigung des Beschleunigungspedals 46 unter
der Steuerung des Abschnittes 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle.
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Die
Schaltschock-Reduzierroutine wird mit dem Schritt S1 begonnen, welcher
dem Abschnitt 80 zum Bestimmen der Gaspedalbetätigung entspricht, um
zu bestimmen, ob das Gaspedal 46 niedergedrückt bzw.
-getreten wurde. Diese Bestimmung kann durch eine Bestimmung erfolgen,
ob der Wert einer Zunahme des Betriebswertes ACC des
Gaspedals 46, welcher durch das vom Beschleunigungswinkelsensor
erzeugte und von der elektronischen Steuervorrichtung 40 empfangene
Signal wiedergegeben wird, größer als
ein vorbestimmter Schwellenwert ist. Falls im Schritt S1 eine negative
Entscheidung (NEIN) erzielt wird, so geht der Steuerungsfluß zu Schritt
S6 über,
um den gegenwärtigen
Zustand des Fahrzeugs beizubehalten, und ein Zyklus der Ausführung der
vorliegenden Routine wird beendet.
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Erhält man im
Schritt S1 eine positive Antwort (JA) zu einer im Zeitdiagramm der 10 angezeigten
Zeit t1, so geht der Steuerungsfluß zu Schritt S2 über, welcher
dem Schaltsteuerungsabschnitt 50 entspricht, um zu bestimmen,
ob es nötig
ist, den Getriebemechanismus 10 aus der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umzuschalten.
Diese Bestimmung wird basierend auf dem. Ausgangsmoment Tour des
Automatikgetriebeabschnitts 20 gemacht. In dieser Ausführungsform bestimmt
der Schaltsteuerungsabschnitt 50, ob das Ausgangsmoment
Tour das vorbestimmte obere Limit T1 als ein Ergebnis des Niedertretens
des Gaspedals 46 durch den Fahrer wie oben beschrieben überstiegen
hat. Wird im Schritt 2 eine negative Entscheidung (NEIN)
erhalten, so geht der Steuerungsfluß zum Schritt S6 über, um
einen Ausführungszyklus der
gegebenen Routine zu beenden.
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Erhält man in
Schritt S2 eine positive Antwort (JA) zu einem Zeitpunkt zwischen
der Punkte t2 und t3, welche in 10 angegeben
sind, so geht der Steuerungsfluß zu
Schritt S3 über,
welcher dem Abschnitt 84 zum Bestimmen der Beschränkung der Änderung
des Moments des Abschnitts 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle entspricht, um zu bestimmen, ob
es erforderlich ist, die Änderung
des Motorelements TE zu beschränken, genauer
gesagt, ob die Rate bzw. das Maß der
Zunahme des Motormoments TE größer als
der vorbestimmte Schwellenwert ist. Zusätzlich zu dieser Bestimmung
oder anstelle des Maßes
der Zunahme des Motorelements TE oder an
deren Stelle kann der Abschnitt 84 zum Bestimmen der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle angeordnet sein, um eine Bestimmung
dahingehend durchzuführen,
ob die hydraulische Betriebsantwort der zum Herstellen der stufenvariablen Schaltstellung
in Eingriff zu bringenden Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 niedriger
als der vorbestimmte Schwellenwert ist, genauer gesagt, ob die Temperatur
des Arbeitsfluids der hydraulischen Steuerungseinheit 42 niedriger
als der vorbestimmte Schwellenwert ist.
-
Wird
im Schritt S3 eine negative Antwort (NEIN) ausgegeben, so wird ein
Zyklus der Ausführung
der gegebenen Schaltschock-Reduzierroutine beendet. Wird in Schritt
S3 eine positive Antwort (JA) ausgegeben zu einem Punkt zwischen
den in 10 gezeigten Punkten t3 und
t5, so geht der Steuerungsfluß zu
Schritt S4 über,
welcher dem Abschnitt 84 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle entspricht, um eine Zunahme des
Motormoments TE (dessen Zunahme initiiert
wurde, genauer gesagt, um ein Maß an Zunahme des Motormoments
TE als ein Ergebnis des Niedertretens des
Gaspedals in Schritt S1 zu verringern) in der Übergangsperiode des Schaltens
des Getriebemechanismus 10 von der kontinuierlich variablen Schaltstellung
in die stufenvariable Schaltstellung, in welcher das Eingriffsmoment
der Schaltkupplung C0 oder der Bremse B0 erhöht ist, während das Reaktionsmoment des
ersten Elektromotors M1 verringert ist, zu begrenzen. Zum Verringern
der Zunahme des Motorelements TE verringert
in dieser Ausführungsform
der Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung des Moments der Leistungsquelle
temporär
den Öffnungswinkel
des elektronischen Drosselventils 94 oder die Menge der
Kraftstoffeinspritzung in den Motor 8 durch die Kraftstoffeinspritzvorrichtung 96,
oder verzögert
den Zündungszeitpunkt
des Motors 8 durch die Zündungsvorrichtung 98,
wie oben beschrieben.
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Schritt
S5, welcher dem Schaltsteuerungsabschnitt 50 entspricht,
wird im Wesentlichen zeitgleich mit Schritt S4 während einer Dauer zwischen den
in 10 gezeigten Zeitpunkten t3 und t5 ausgeführt, um
die Hybridsteuerung oder kontinuierlich variable Schaltsteuerung
durch den Hybridsteuerungsabschnitt 52 zu verhindern, und
gleichzeitig die hydraulische Steuerungseinheit 42 anzuweisen,
die Schaltbremse B0 in Eingriff zu bringen, wenn der Abschnitt 62 zum
Bestimmen eines Hochgeschwindigkeitsganges bestimmt hat, daß der Getriebemechanismus 10 in
die fünfte
Schaltposition geschaltet werden sollte, oder um die Schaltkupplung
C0 in Eingriff zu bringen, wenn der Bestimmungsabschnitt 62 nicht bestimmt
hat, daß der
Getriebemechanismus 10 in die Position des fünften Ganges
geschaltet werden sollte. Das Reaktionsmoment des ersten Elektromotors
M1 wird dementsprechend auf bzw. gegen Null verringert, während das
Eingriffsmoment der in Eingriff zu bringenden Schaltkupplung C0
oder Bremse B0 erhöht
wird, um die Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 vollständig in
Eingriff zu bringen. In dem speziellen Beispiel der 10,
in welchem der Getriebemechanismus 10 in der Position des
dritten Gangs gehalten wird, ist die Schaltkupplung C0 in Eingriff
gebracht.
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Es
wird nun Bezug auf das Zeitdiagramm der 11 genommen,
welches Veränderungen
verschiedener Parameter im Verlauf des Schaltens des Getriebemechanis mus 10 aus
der stufenvariablen Schaltstellung in die kontinuierlich variable
Schaltstellung zeigt, welcher durch einen Lösevorgang der Schaltkupplung
C0 als ein Ergebnis des Freigebens bzw. Loslassens des Gaspedals 46 unter
der Steuerung des Abschnitts 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle ausgeführt wird. Der Schritt S1 des
Flußdiagramms
der 9 ist in diesem Beispiel durch einen Schritt zum
Bestimmen, ob der Wert der Verringerung des Betriebswertes ACC des Gaspedals 46 größer als
ein vorbestimmter Schwellenwert wird, ersetzt. Der Schritt S2 des
Flußdiagramms
der 9 wird durch einen Schritt zum Bestimmen, ob der
Getriebeabschnitt 10 aus der stufenvariablen Schaltstellung
in die kontinuierlich variable Schaltstellung umgeschaltet werden
sollte, ersetzt. Im Beispiel der 11 wird
die Verringerung des Betätigungswertes ACC des Gaspedals 46 zu einem Zeitpunkt
t1 initiiert, zu welchem die Verringerung des Motormoments TE initiiert bzw. veranlaßt wird. Der Schritt S3 des
Flußdiagramms
der 9 wird durch einen Schritt zum Bestimmen, ob das
Maß der
Verringerung des Motormoments TE höher als
ein vorbestimmter Schwellenwert ist, ersetzt. Es geht in diesem
Schritt um eine positive bzw. bestätigende Antwort, so geht der
Steuerungsfluß zu
einem Schritt über,
welcher dem Schritt S4 der 9 entspricht,
um das Maß der
Verringerung des Motormoments TE während einer
Dauer zwischen den Zeitpunkten t3 und t5, welche im Zeitdiagramm
der 11 angezeigt sind, zu verringern. Anschließend wird
der Schritt, welcher dem Schritt S5 der 9 entspricht,
im Wesentlichen zeitgleich mit dem Schritt des Verringerns des Maßes der
Verringerung des Motormoments TE ausgeführt, um
die Hybridsteuerung durch den Hybridsteuerungsabschnitt 52 zu
ermöglichen,
und um den hydraulischen Steuerungsabschnitt 42 anzuweisen,
die Schaltkupplung C0 derart zu lösen, daß der Eingriffsabschnitt der
Schaltkupplung C0 gegen Null verringert wird, während das Reaktionsmoment des
ersten elektrischen Motors M1 auf einen vorbestimmten Wert erhöht wird,
während
einer Dauer zwischen den Zeitpunkten t3 und t5.
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In
der vorliegenden Ausführungsform,
welche oben beschrieben ist, wird die Zunahme des Motormoments TE durch den Abschnitt 82 zum Steuern der
Beschränkung
der Änderung
des Moments der Leistungsquelle während einer Zunahme des Eingriffsmoment
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0, welche zum Schalten des Getriebeme chanismus 10 (kontinuierlich
variabler Getriebeabschnitt 11 oder Leistungsverteilungsmechanismus 16)
von der kontinuierlich variablen Schaltstellung (Differentialstellung)
zur stufenvariablen Schaltstellung (Nicht-Differentialstellung,
Schaltstellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis, oder gesperrte Stellung)
in Eingriff zu bringen ist, und während einer gleichzeitigen
Abnahme des Reaktionsmoments des ersten Elektromotor M1 auf Null
beschränkt.
Die Verringerung oder Abnahme des Motorelements TE wird
alternativ durch den Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung
des Moments der Leistungsquelle während einer Abnahme des Eingriffsmoments
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0, welches es zum Schalten des
Getriebemechanismus 10 aus der stufenvariablen Schaltstellung
in die kontinuierlich variable Schaltstellung zu lösen gilt,
und während
einer gleichzeitigen Zunahme des Reaktionsmoments des ersten Elektromotor
M1 beschränkt.
Das Eingriffsmoment der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 wird dementsprechend
sanft erhöht
(um die Kupplung oder Bremse in ihren vollständigen Eingriffszustand zu
bringen) oder verringert (um die Kupplung oder Bremse in ihren vollständigen Lösezustand
zu bringen), während
gleichzeitig das Reaktionsmoment des ersten Elektromotors M1 sanft
auf bzw. gegen Null verringert oder auf den vorbestimmten Wert derart
erhöht
wird, daß der
Schaltschock des Getriebemechanismus 10 beim Schalten bzw.
Umschalten seines Schaltzustandes zwischen der kontinuierlich variablen
und der stufenvariablen Schaltstellung signifikant verringert werden
kann.
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Der
Abschnitt 82 zum Steuern der Beschränkung der Änderung des Moments der Leistungsquelle,
welcher in der vorliegenden Ausführungsform
vorgesehen ist, ist angeordnet um die Veränderung des Motormoments TE nur dann zu beschränken, wenn das Maß der Veränderung
des Motormoments TE höher als der vorbestimmte Schwellenwert
ist. Diese Anordnung verhindert effektiv bzw. wirksam eine Veränderung
des Motormoments TE auf bzw. um ein Maß, welches
höher als
die Schwelle bzw. der Schwellenwert ist, was eine Minimierung des
Schaltschocks des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 10 (Leistungsverteilungsmechanismus 16) beim
Schalten zwischen der kontinuierlich variablen und der stufenvariablen
Schaltstellung (Differentialstellung und gesperrte Stellung) ermöglicht,
wobei der Schaltschock mit dem Maß der Veränderung des Motormoments TE zunimmt bzw. ansteigt.
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Wie
oben beschrieben, kann der Abschnitt 82 zum Steuern der
Beschränkung
der Änderung
des Moments der Leistungsquelle angeordnet sein, um die Veränderung
des Motormoments TE zu beschränken, wenn
die hydraulische Betriebsantwort der Schaltkupplung C0 oder Bremse
B0 niedriger als der vorbestimmte Schwellenwert ist. Diese Anordnung
ist auch wirksam zum Reduzieren des Maßes der Änderung des Motormoments TE, welsches bei einer Abnahme der hydraulischen
Betriebsantwort der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 zunimmt, was
es ermöglicht,
den Schaltschock des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 (Leistungsverteilungsmechanismus 16)
beim Schalten zwischen der kontinuierlich variablen Schaltstellung
und der stufenvariablen Schaltstellung (Differentialstellung und
gesperrte Stellung) zu minimieren.
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Es
werden weitere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei in den folgenden Ausführungsformen
dieselben Bezugszeichen wie in der ersten Ausführungsform zum Kennzeichnen
funktionell entsprechender Elemente verwendet werden.
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Zweite Ausführungsform
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Mit
Bezug auf das Blockdiagramm der 12 wird
eine Steuervorrichtung gemäß einer zweiten
erfindungsgemäßen Ausführungsform
gezeigt, welche angeordnet ist, um eine Schaltschock-Reduzierroutine
auszuführen,
welche im Flußdiagramm
der 13 gezeigt ist. Während dieser
Steuervorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform
angeordnet ist, um das Antriebssystem zu steuern, welches den Motor 8 und
den Getriebemechanismus 10 wie in den 1 und 5 gezeigt aufweist,
weist die Steuervorrichtung einen Abschnitt zum Steuern der Beschränkung des
Moments und einen Abschnitt 88 zum Bestimmen einer Schlußphase des
Eingriffs anstelle des in der ersten Ausführungsform vorgesehenen Abschnittes 82 zum
Steuern der Beschränkung
der Änderung
des Moments der Leistungsquelle auf.
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Der
Abschnitt 88 zum Bestimmen der Schlußphase des Eingriffs ist angeordnet,
um zu bestimmen, ob die Schaltkupplung C0 oder die Bremse B0, welche
in Eingriff zu bringen ist, um die stufenvariable Schaltstellung
herzustellen, sich in einer Schlußphase ihres Eingriffsvorganges
befindet, welcher initiiert wird, wenn der Schaltsteuerungsabschnitt 50 bestimmt
hat, daß der
Getriebemechanismus 10 aus der kontinuierlich variablen
Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet
werden sollte. Die Schluß-
bzw. Endphase ist als ein Abschnitt des Eingriffsvorganges der Kupplung C0
oder Bremse B0 unmittelbar vor dem Moment ihres vollen Eingriffs
definiert. Falls der Abschnitt 88 zum Bestimmen der Schlußphase des
Eingriffs bestimmt, daß die
Kupplung C0 oder die Bremse B0, welche es in Eingriff zu bringen
gilt, um die stufenvariable Schaltstellung zu erzeugen, sich in
der Schlußphase
ihres Eingriffsvorganges befindet, so veranlaßt der Abschnitt zum Steuern
der Beschränkung
des Moments, welcher oben angegeben ist, die Beschränkung des
Moments der Leistungsquelle für den
Fahrzeugantrieb (zumindest einer aus der Gruppe: Motor 8 sowie
erster und zweiter Elektromotor M1, M2, wie oben beschrieben), um
einen Eingriffsschock der Kupplung C0 oder Bremse B0 beim Schalten
des Getriebemechanismus 10 in die stufenvariable Schaltstellung
zu beschränken.
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Es
wird die Art und Weise der Bestimmung durch den Abschnitt 88 zum
Bestimmen der Schlußphase
des Eingriffs, ob die Schaltkupplung C0 sich in der Schlußphase ihres
Eingriffsvorganges befindet, und die Art und Weise der Bestimmung
durch den Abschnitt 88 zum Bestimmen, ob die Schaltbremse B0
sich in der Schlußphase
ihres Eingriffsvorganges befindet, beschrieben.
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Wenn
die Schaltkupplung C0 in Eingriff gebracht ist, um den Schaltmechanismus
in die stufenvariable Schaltstellung umzuschalten, so werden die Drehelemente
des Leistungsverteilungsmechanismus 16 nach dem vollständigen Eingriff
dieser Schaltkupplung C0 als eine Einheit derart gedreht, daß der erste
Elektromotor M1, der zweite Elektromotor M2 und der Motor 8,
welche durch die Drehelemente miteinander verbunden sind, mit jeweiligen Geschwindigkeiten
NM1, NM2 und NE gedreht werden, welche einander unmittelbar
vor einem Moment des Abschlusses des Eingriffs der Schaltkupplung
C0 im Wesentlichen gleich sind. Die Geschwindigkeiten NM1,
NM2 und NE sind
mit anderen Worten schließlich auf
eine Synchronisationsgeschwindigkeit bei vollem Eingriff der Schaltkupplung
C0 angeglichen. Die Bestimmung mittels des Abschnittes 88 zum
Bestimmen der Schlußphase
des Eingriffs dahingehend, ob die Schaltkupplung C0 sich in der
Schlußphase
des Eingriffsvorganges befindet, kann daher bspw. durch die Bestimmung,
ob ein Unterschied zwischen den Geschwindigkeiten NM1 und
NM2 der ersten und zweiten Elektromotoren
M1, M2 kleiner als ein vorbestimmter Schwellenwert NCOD ist,
gemacht werden, unterhalb welchem die Schaltkupplung C0 als sich
im Wesentlichen in einem Eingriffszustand befindend angesehen wird.
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Wenn
die Schaltkupplung B0 in Eingriff gebracht wird, um den Getriebemechanismus 10 in
die stufenvariable Schaltstellung zu bringen, so wird die Drehgeschwindigkeit
des ersten Sonnenrades S1, d. h., die Geschwindigkeit NM1 des
ersten Elektromotors M1, nach dem vollständigen Eingriff dieser Schaltbremse
B0 auf den Wert Null gebracht. Die Bestimmung durch den Abschnitt 88 zum
Bestimmen der Schlußphase
des Eingriffs dahingehend, ob die Schaltbremse B0 sich in der Schlußphase des
Eingriffsvorganges befindet, kann daher bspw. durch die Bestimmung
erfolgen, ob die Geschwindigkeit NM1 des
ersten Elektromotors M1 unter einen vorbestimmten Schwellenwert
NBD gesenkt wurde bzw. abgefallen ist, unterhalb
welchem die Schaltbremse als im Wesentlichen in einen vollkommenen
Eingriffszustand gebracht angesehen wird.
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Die
Schwellenwerte NCOD und NBOD,
welche mittels Experimente bzw. Untersuchungen erhalten und in der
ROM der elektronischen Steuervorrichtung 40 gespeichert
werden, sind eine Motorgeschwindigkeitsdifferenz (NM1 minus
NM2) oder ein Geschwindigkeitswert NM1, bei welchem die Beschränkung des
Moments der Leistungsquelle des Motorantriebs durch den Abschnitt 86 zum
Steuern der Reduzierung des Moments initiiert wird, um den Eingriffsschock
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 wirksam zu verringern bzw.
zu reduzieren.
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Wenn
der Getriebemechanismus 10 aus der kontinuierlich variablen
Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung unter der Steuerung
des Schaltsteuerungsabschnittes 50 geschaltet bzw. umgeschaltet
wird, so verändern
sich die Drehgeschwindigkeiten der Drehelemente des Leistungsverteilungsmechanismus 16 in
Richtung zur Synchronisationsgeschwindigkeit im Verlauf des Eingriffsvorganges
der Schaltkupplung C0, oder die Drehgeschwindigkeit des Sonnenrades
S1 wird im Verlauf des Eingriffsvorganges der Schaltbremse B0 gegen Null
verringert. Die Veränderungen
der Drehgeschwindigkeiten der Drehelemente im Verlauf des Eingriffsvorganges
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 verursachen ein Trägheitsmoment,
welches zum Ausgangsmoment T11 des kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitts 11 (Ausgangsmoment des Leistungsübertragungselements 18)
hinzu zu addieren ist. Diese Addition des Trägheitsmoments zum Ausgangsmoment
T11 birgt die Gefahr der Erzeugung eines
Eingriffsschocks beim Eingreifen der Schaltkupplung C0 oder Bremse
B0. Das Trägheitsmoment und
der Eingriffsschock steigen mit einem Anstieg einer Relativgeschwindigkeit
nach dem Eingriff der beiden Drehelemente, welche es durch den Eingriffsvorgang
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 miteinander zu verbinden gilt,
was mit einer Zunahme in einer vor dem Eingriff gegebenen Relativgeschwindigkeit
der beiden Drehelemente vor dem Initiieren des Eingriffsvorganges
ansteigt.
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Das
Ausgangsmoment T11 des kontinuierlich variablen
Getriebeabschnittes 11 neigt dazu unter einer nach dem
Eingriff gegebenen oszillierenden Schwankung nach dem vollständigen Eingriff
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 zu leiden, was auch vom Eingriffsvorgang
der Schaltkupplung C0 oder B0 resultiert und zu einem Eingriffsschock
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 führt.
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Angesichts
der oben dargestellten Analyse ist der Abschnitt 86 zum
Steuern der Reduzierung des Moments angeordnet, um das Ausgangsmoment T11 des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 zu
verringern, wenn durch den Abschnitt 88 zum Bestimmen der
Schlußphase
des Eingriffs bestimmt wird, daß sich
die Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 in der Schlußphase ihres
Eingriffsvorgangs befindet, welcher durchgeführt wird, um den Getriebemechanismus 10 von
der kontinuierlich variablen Schalt stellung in die stufenvariable
Schaltstellung unter der Steuerung des Schaltsteuerungsabschnittes 50 umzuschalten.
Diese Verringerung bzw. Reduzierung des Ausgangsmoments T11 ist bei der Beschränkung des Schaltschocks der
Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 wirksam, d. h. zum Reduzieren des
Eingriffsschocks der Schaltkupplung oder Bremse. Der Abschnitt 86 zum
Steuern der Reduzierung des Moments ist zum Reduzieren des Ausgangsmoments T11 angeordnet, um die Reduzierung des Moments der
Leistungsquelle (welches beschrieben wird) nach dem Moment der oben
dargestellten Bestimmung durch den Abschnitt 88 zum Bestimmen
der Schlußphase
des Eingriffs derart zu initiieren, daß die Reduzierung des Moments
der Leistungsquelle für
eine vorbestimmte Periode der Reduzierung des Moments oder in einem
vorbestimmten Maß des
Reduzierens wirksam ist bzw. ausgeführt wird. Die vorbestimmte
Periode zum Reduzieren des Moments oder die Rate bzw. das Maß der Reduzierung
des Moments der Leistungsquelle wird durch Untersuchungen erhalten
und in der ROM der elektronischen Steuervorrichtung 40 mit
Bezug auf die Größe des Moments
der Leistungsquelle, die Relativgeschwindigkeit der Schaltkupplung
C0, B0, die Größe der nach
dem Eingriff gegebenen Oszillationsschwankung des Ausgangsmoments
T11, usw. gespeichert.
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Das
Moment der Leistungsquelle wird durch den Abschnitt 86 zum
Steuern der Reduzierung des Moments durch Reduzieren des Moments
der Antriebsquelle 8, M1, M2 des Fahrzeugantriebs verringert
bzw. reduziert, d. h. durch Reduzieren wenigstens eines der Ausgangsmomente
des Motors 8 und des ersten und zweiten Elektromotors M1,
M2. Der Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des Moments
ist bspw. angeordnet, um das Motormoment TE in
einem Motorantriebsmodus des Fahrzeugs, in welchem der Motor 8 als
Antriebsleistungsquelle eingesetzt wird; zu reduzieren, und um das
Ausgangsmoment TM2 des zweiten Elektromotors
M2 in einem Motorantriebsmodus des Fahrzeugs zu reduzieren, in welchem
der zweite Elektromotor M2 als Antriebsleistungsquelle verwendet
wird.
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Das
Ausgangsmoment T11 des kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitts 11 ist eine Summe eines Moments TR1 (Moment des ersten Ringrades), welches
mechanisch vom Motor 8 auf das erste Ringrad R1 übertragen
wird, und des Ausgangsmoments von TM2 des
zweiten Elektromotors M2. Wenn der erste Planetenradsatz 24 ein
Getriebeverhältnis ρ1 hat, so
wird ein Verhältnis
zwischen dem Reaktionsmoment TM1 des ersten
Elektromotors M1, dem Motormoment TE und
dem Moment TR1 des ersten Ringrades durch
eine Gleichung TM1 : TE :
TR1 – ρ1 : (1 + ρ1) : 1 dargestellt.
Das Moment TR1 des ersten Ringrades, welches
gleich TE/(1 + ρ1) oder TM1/ ρ1 ist, ist
proportional zum Motormoment TE oder zum Reaktionsmoment
TM1. Der Abschnitt 86 zum Steuern
der Reduzierung des Moments ist dementsprechend angeordnet, um das
Ausgangsmoment T11 des kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitts 11 durch Reduzieren wenigstens eines
der Momente TE des Motors 8; des
Moments TM1 des ersten Elektromotors M1;
und des Ausgangsmoments TM2 des zweiten Elektromotors
M1 angeordnet. In der vorliegenden Ausführungsform bei welcher das
Reaktionsmoment TM1 durch den ersten Elektromotor
M1 in der kontinuierlich variablen Schaltstellung des Getriebemechanismus 11 erzeugt
wird, wird das Reaktionsmoment TM1 als das
Ausgangsmoment des ersten Elektromotors M1 betrachtet.
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Es
wird die Reduzierung bzw. Verringerung des Motormoments TE, die Reduzierung des Reaktionsmoments TM1 des ersten Elektromotors M1 und die Reduzierung
des Ausgangsmoments TM2 des zweiten Elektromotors
M2, welche durch den Abschnitt 86 zur Steuerung der Reduzierung
des Moments erzielt werden, beschrieben.
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Zum
Reduzieren des Motormoments TE verringert
bzw. reduziert der Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des
Moments den Öffnungswinkel des
elektronischen Drosselventils 94 oder die Menge der Kraftstoffinjektion
bzw. -einspritzung in den Motor 8 bspw. durch die Kraftstoffeinspritzvorrichtung 96, oder
verschiebt bzw. verzögert
den Zündzeitpunkt des
Motors 8, durch die Zündvorrichtung 98.
Um das Reaktionsmoment TM1 zu verringern,
weist der Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des
Moments den Hybridsteuerungsabschnitt 52 an, den Wert der
vom ersten Elektromotor M1 erzeugten elektrischen Energie (d. h.
die Menge an elektrischem Strom, welche während eines Betrieb des ersten
Elektromotors M1 als Elektrogenerator erzeugt wird) zu verringern
bzw. zu reduzieren. Um das Ausgangsmoment TM2 des
zweiten Elektromotors M2 zu reduzieren, weist der Abschnitt 86 zum
Steuern der Reduzierung des Moments den Hybridsteuerungsabschnitt 52 an,
den Betrag bzw. den Wert an elektrischem Strom, welcher dem zweiten
Elektromotor M2 durch den Wandler 58 zugeführt werden
soll, zu verringern.
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Der
Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des Moments reduziert
alternativ das Moment der Leistungsquelle durch Anweisen des Hybridsteuerungsabschnitts 52,
den ersten Elektromotor M1 und/oder den zweiten Elektromotor M2
zu steuern, um ein nach rückwärts gerichtetes
Fahrzeugantriebsmoment zu erzeugen, oder um ein regeneratives Bremsmoment
zu erzeugen, wobei die Speichervorrichtung 60 für elektrische
Energie aufgeladen wird. Der Steuerungsabschnitt 86 zum
Steuern der Momentreduzierung ist angeordnet, um das Ausgangsmoment
T11 des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 zu
verringern, um das oben angesprochene Trägheitsmoment durch Verringern
bzw. Reduzieren des Moment der Leistungsquelle oder durch Steuern
des ersten Elektromotors M1 und/oder des zweiten Elektromotors M2
zum Produzieren des nach rückwärts bzw.
in der entgegengesetzten Richtung gerichteten Fahrzeugantriebsmoments
oder Erzeugen des regenerativen Bremsmoments auszugleichen.
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Der
Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des Moments kann
angeordnet sein, um den Betrag des erzeugten, oben angesprochenen
Trägheitsmoments
durch Anweisen des Hybridsteuerungsabschnitts 52, den ersten
Elektromotor M1 und/oder den zweiten Elektromotor M2 derart zu steuern,
daß die
Drehelemente des Leistungsverteilungsmechanismus 16 sicher
in Richtung zur Synchronisationsgeschwindigkeit verändert werden, nach
dem vollständigen
Eingriff der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0. Diese Art der Beschränkung des Trägheitsmoments
kann anstelle oder zusätzlich
zum Ausgleich des Trägheitsmoments
in der oben beschriebenen Weise bewirkt werden.
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Wenn
der Getriebemechanismus 10 bspw. durch Eingriff der Schaltkupplung
C0 in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet wird, so wird
der Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des Moments
angeordnet, um den Hybridsteuerungsabschnitt 52 anzuweisen,
den ersten Elektromotor M1 und den zweiten Elektromotor M2 derart
zu steuern, daß die
Geschwindigkeiten NM1 und NM2 einander
angeglichen wer den, um hierdurch die Erzeugung des Trägheitsmoments
zu beschränken.
Der Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des Moments
wird mit anderen Worten angeordnet, um den Hybridsteuerungsabschnitt 52 anzuweisen,
die Geschwindigkeit NM1 des ersten Elektromotors
M1 zu steuern, um sich in Richtung auf die Motorgeschwindigkeit
NE hin zu verändern, wenn die Schaltkupplung
C0 in Eingriff gebracht ist, um den Getriebemechanismus 10 in
die stufenvariable Schaltstellung umzuschalten. Wenn die Schaltbremse
B0 in Eingriff gebracht ist, um den Getriebemechanismus 10 in
die stufenvariable Schaltstellung umzuschalten, so weist der Abschnitt 86 zum
Steuern der Reduzierung des Moments den Hybridsteuerungsabschnitt 56 an,
die Geschwindigkeit NM1 des ersten Elektromotors 1 in
Richtung Null zu steuern.
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Mit
Bezug auf das Flußdiagramm
der 13 wird als nächstes die
von der elektronischen Steuervorrichtung 40 ausgeführte Schaltschock-Reduzierroutine
zum Beschränken
des Schaltschocks des Getriebemechanismus 10 beschrieben,
wenn der Getriebemechanismus 10 aus der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet
wird. Diese Schaltschock-Reduzierroutine wird wiederholt unter kurzen
Zeitzyklen von ungefähr
einigen Mikrosekunden zu einigen zig Mikrosekunden ausgeführt. Das
Zeitdiagramm der 14 zeigt Veränderungen
verschiedener Parameter im Ablauf des Schaltens des Getriebemechanismus 10 aus
der kontinuierlich variablen Schaltstellung in die stufenvariable
Schaltstellung als ein Ergebnis einer Betätigung des Gaspedals 46,
unter der Steuerung des Abschnittes 86 zum Steuern der
Reduzierung des Moments.
-
Die
Schaltschock-Reduzierroutine der 13 beginnt
mit einem Schritt S11, welcher dem Abschnitt 80 zum Bestimmen
einer Gaspedalbetätigung
entspricht, um zu bestimmen, ob das Gaspedal 46 niedergetreten
wurde. Diese Bestimmung kann durch ein Bestimmen, ob der Wert der
Zunahme des Betriebswertes ACC des Gaspedals 46,
welches durch das vom Gaspedalwinkelsensor erzeugte und von der
elektronischen Steuervorrichtung 14 empfangene Signal dargestellt
wird, größer als
eine vorbestimmte Schwelle bzw. Schwellenwert ist, durchgeführt werden.
Wird im Schritt S11 eine negative Antwort (NEIN) erhalten, so geht
der Steuerungsfluß über zu Schritt
S16, um Steuerungen zu implementieren, bei welchen es sich nicht
um die Steuerung zum Verringern oder Beschränken des Schaltschocks (oder
zum Aufrechterhalten des gegebenen Fahrzeugzustands) handelt, und
ein Ausführzyklus der
gegebenen Routine wird dann beendet.
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Erhält man in
Schritt S11 eine Bestätigung (JA)
zu dem im Zeitdiagramm der 14 angegebenen
Zeitpunkt t1, so geht der Steuerungsfluß zu Schritt S12 über, welcher
dem Schaltsteuerungsabschnitt 50 entspricht, um zu bestimmen,
ob ein Schalten des Getriebemechanismus 10 von der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung erforderlich
ist. Diese Bestimmung wird auf Basis des Ausgangsmoment Tour des
Automatikgetriebeabschnitts 20 durchgeführt. Der Schaltsteuerungsabschnitt 50 bestimmt
in dieser Ausführungsform,
ob das Ausgangsmoment Tour das vorbestimmte obere Limit T1 als ein
Ergebnis des Niedertretens des Gaspedals 60 durch den Fahrer
wie oben beschrieben überschritten
hat. Bei Bestimmung durch den Abschnitt 80 zum Bestimmen der Gaspedalbetätigung,
daß der
Getriebemechanismus 10 in die stufenvariable Schaltstellung
umgeschaltet werden sollte, weist der Schaltsteuerungsabschnitt 50 den
Hybridsteuerungsabschnitt 52 an, die Hybridsteuerung oder
kontinuierlich variable Schaltsteuerung zu unterbinden, und weist
gleichzeitig die hydraulische Steuerungseinheit 42 an,
die Schaltbremse B0 in Eingriff zu bringen, wenn der Abschnitt 62 zum
Bestimmen eines Hochgeschwindigkeitsgangs bestimmt hat, daß der Getriebemechanismus 10 in die
fünfte
Schaltposition geschaltet werden sollte, oder um die Schaltbremse
C0 in Eingriff zu bringen, wenn der Bestimmungsabschnitt 62 nicht
bestimmt hat, daß der
Getriebemechanismus 10 in die fünfte Gangposition geschaltet
werden sollte. Wird in Schritt 12 eine negative Antwort
(NEIN) erhalten, so geht der Steuerungsfluß zu Schritt 16 über und
ein Ausführzyklus
der vorliegenden Routine wird beendet.
-
Wird
in Schritt S12 eine bestätigende
Antwort (JA) erhalten, so geht der Steuerungsfluß zum Schritt S13 über, welcher
dem Abschnitt 88 zum Bestimmen der Schlußphase des
Eingriffs entspricht, um zu bestimmen, ob die in Eingriff zu bringende Schaltkupplung
C0 oder Bremse B0 sich in der Schlußphase ihres Eingriffsvorganges befindet.
Der Schritt S13 wird wiederholt, bis eine Bestätigung (JA) im Schritt S13
erhalten wird. Im speziellen Beispiel der 14 wird
der Getriebeabschnitt 10 durch die Schaltkupplung C0 in
die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet. In diesem Beispiel
erfolgt die Bestimmung im Schritt S13 durch ein Bestimmen, ob die Geschwindigkeitsdifferenz
zwischen den Geschwindigkeiten NM1 und NM2 der Elektromotoren kleiner als der vorbestimmte
Schwellenwert NCOD während einer Dauer zwischen
Zeitpunkten t1 und t4, welche im Zeitdiagramm der 14 angegeben sind, geworden ist. Wenn der Getriebemechanismus 10 durch Eingriff
der Schaltkupplung C0 in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet
wird, so wird die Bestimmung, ob sich die Schaltbremse B0 in der
Schlußphase
ihres Eingriffsvorganges befindet, durch die Bestimmung gemacht,
ob die Geschwindigkeit NM1 unter den vorbestimmten
Schwellenwert NBOD abgefallen ist.
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Wenn
in Schritt S13 eine Bestätigung
(JA) erzielt wird, so geht der Steuerungsfluß zum Schritt S14 über, welcher
dem Abschnitt 86 zum Steuern der Reduzierung des Moments
entspricht, um die Reduzierung des Ausgangsmoments T11 des
kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 durch Reduzieren des
Moments der Antriebsquelle zu einem im Zeitdiagramm der 14 als Zeitpunkt t4 bezeichneten Zeitpunkt zu
beginnen. In Schritt S14 wird bspw. wenigstens das Moment TE des Motors 8, das Moment TM1 des ersten Elektromotors M1, oder das
Moment TM2 des zweiten Elektromotors M2
verringert bzw. reduziert. Die Reduzierung des Moments der Leistungsquelle
wird für
eine vorbestimmte Dauer der Reduzierung des Moments oder um ein
vorbestimmtes Maß der
Reduzierung durchgeführt,
wobei die Dauer oder das Maß durch
Untersuchung bzw. Experimente erzielt und in der ROM der elektronischen
Steuervorrichtung 40 mit Bezug auf die Größe des Moments der
Leistungsquelle der Relativgeschwindigkeit der Schaltkupplung C0
der Größe der oszillierenden Schwankung
des Eingriffsmoments T11 nach dem Eingriff
usw. gespeichert wird. Im Beispiel der 14 ist
die vorbestimmte Dauer der Reduzierung des Moments eine Dauer zwischen
den Zeitpunkten t4 und t6.
-
Der
Schritt 15, welcher dem Schaltsteuerungsabschnitt 50 entspricht,
wird im Wesentlichen zeitgleich mit dem Beginn bzw. der Initiierung
der Reduzierung bzw. Verringerung des Ausgangsmoments T11 in
Schritt S14 ausgeführt,
um den Eingriff der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 abzuschließen. Im
Beispiel der 14 wird die Schaltkupplung
C0 zu einem in 14 gekennzeichneten Zeitpunkt
t4 in ihren vollständigen
Eingriffszustand zum Schalten bzw. Umschalten des Getriebemechanismus 11 in
die stufenvariable Schaltstellung gebracht.
-
Der
Abschnitt 84 zur Steuerung der Beschränkung des Moments der Steuervorrichtung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
ist somit angeordnet, um wenigstens das Motormoment TE,
das Moment TM1 oder das Moment TM2 der ersten und zweiten Elektromotoren
M1 und M2 in der Schlußphase des
Eingriffsvorganges der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 zu reduzieren,
um den Schaltschock des Getriebemechanismus 11 (kontinuierlich
variabler Getriebeabschnitt 11 oder Leistungsverteilungsmechanismus 16)
bei ihrer Schaltung von der stufenvariablen Schaltstellung (Differentialstellung)
in die stufenvariable Schaltstellung (Schaltstellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis, Nicht-Differentialstellung
oder gesperrte Stellung) zu reduzieren.
-
Der
Abschnitt 84 zum Steuern der Beschränkung des Moments wird alternativ
angeordnet, um das aufgrund von Änderungen
der Drehgeschwindigkeiten der Drehelemente des Leistungsverteilungsmechanismus 16 erzeugte
Trägheitsmoment
in der Schlußphase
des Eingriffsvorganges der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 zu reduzieren,
um den Schaltschock des Getriebemechanismus 10 beim Schalten
von der kontinuierlich variablen Schaltstellung in die stufenvariable
Schaltstellung zu reduzieren.
-
Wenn
der Abschnitt 84 zum Steuern der Beschränkung des Moments angeordnet
ist, um das Trägheitsmoment
zu reduzieren, so steuert der Abschnitt 84 zum Steuern
der Beschränkung
des Moments den ersten Elektromotor M1 und/oder den zweiten Elektromotor
M2, um das Trägheitsmoment auszugleichen,
oder um den Wert bzw. die Höhe
des erzeugten Trägheitsmoments
zu beschränken,
um den Schaltschock des Ge triebemechanismus 10 beim Schalten
seines Schaltzustandes aus der kontinuierlich variablen Schaltstellung
in die stufenvariable Schaltstellung zu reduzieren.
-
Dritte Ausführunsgform
-
Die
schematische Ansicht der 15 zeigt eine
Anordnung eines Getriebemechanismus 70 eines Fahrzeugantriebssystems
gemäß einer
dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform,
welche mittels der elektronischen Steuervorrichtung der ersten oder
zweiten Ausführungsform
gesteuert werden kann. Obwohl sich der Getriebemechanismus 70 vom
Getriebemechanismus 10 gemäß der ersten Ausführungsform
der 1–11 unterscheidet, wird
der Getriebemechanismus 70 durch eine elektronische Steuervorrichtung
gesteuert, welche im Wesentlichen mit der oben mit Bezug auf die
erste Ausführungsform
der 1–11 oder
die zweite Ausführungsform
der 12 –14 beschriebenen
elektronischen Steuerungseinheit 40 identisch ist. 16 ist eine Tabelle, welche Schaltpositionen bzw.
-stellungen des Getriebemechanismus 70 und verschiedene
Kombinationen von Eingriffszuständen der
hydraulisch betriebenen Reibkupplungsvorrichtungen zum jeweiligen
Erzeugen dieser Schaltpositionen zeigt, während 17 eine
kolineare Darstellung zum Erläutern
eines Schaltbetriebes des Getriebemechanismus 70 ist.
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Der
Getriebemechanismus 70 weist den kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitt 11 mit dem ersten Elektromotor M1, dem
Leistungsverteilungsmechanismus 16 und dem zweiten Elektromotor
M2 wie in der ersten Ausführungsform
auf. Der Getriebemechanismus 70 weist ferner einen Automatikgetriebeabschnitt 72 mit
drei Vorwärtsgängen auf.
Der Automatikgetriebeabschnitt 72 ist zwischen dem kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitt 11 und der Ausgangswelle 22 angeordnet
und in Serie mit dem kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 und
der Ausgangswelle 22 durch das Leistungsübertragungselement 18 verbunden.
Der Leistungsverteilungsmechanismus 16 weist den ersten
Planetenradsatz 24 vom Einzelritzeltyp mit einem Getriebeverhältnis ρ1 von bspw.
etwa 0, 418, und die Schaltkupplung C0 und die Schaltbremse B0 wie
in der ersten Ausführungsform
auf. Der Automatikgetriebeabschnitt 72 weist einen zweiten
Planetenradsatz vom Einzelritzeltyp mit einem Getriebeverhältnis ρ2 von bspw.
etwa 0, 532, und einen dritten Planetenradsatz 28 vom Einzelritzeltyp
mit einem Schaltverhältnis ρ3 von bspw.
0,418 auf. Das zweite Sonnenrad S2 des zweiten Planetenradsatzes 26 und
das dritte Sonnenrad S3 des dritten Planetenradsatzes 28 sind
integral einander zu einer Einheit befestigt, wobei sie selektiv
mit dem Leistungsübertragungselement 18 durch
die zweite Kupplung C2 und selektiv am Getriebegehäuse 12 durch
die erste Bremse B1 befestigt sind. Der zweite Träger CA2
des zweiten Planetenradsatzes 26 und das dritte Ringrad
R3 des dritten Planetenradsatzes 28 sind einstückig aneinander
befestigt und an der Ausgangswelle 22 befestigt. Das zweite
Ringrad R2 ist selektiv durch die erste Kupplung C1 am Leistungsübertragungselement 18 befestigt,
und der dritte Träger
CA3 ist selektiv durch die zweite Bremse B2 am Getriebegehäuse 12 befestigt.
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In
dem wie oben beschrieben aufgebauten Getriebemechanismus 70 wird
eine der ersten Getriebeposition (erste Geschwindigkeitsposition)
bis vierten Getriebeposition (vierte Geschwindigkeitsposition),
der Rückwärtsgangposition
(Rückfahrstellung)
und einer neutralen Position selektiv durch Eingriffsvorgänge einer
entsprechenden Kombination der Reibkupplungsvorrichtungen erzielt,
welche aus der oben beschriebenen Schaltkupplung C0, erste Kupplung
C1, zweite Kupplung C2, Schaltbremse B0, erste Bremse B1 und zweite
Bremse B2 wie in der Tabelle der 16 angezeigt,
ausgewählt
sind. Die Getriebe- bzw. Schaltpositionen haben entsprechende Geschwindigkeitsverhältnisse γ (Eingangswellengeschwindigkeit
NIN/Ausgangswellengeschwindigkeit Nour)
welche sich als geometrische Reihe ändern. Es wird insbesondere
angemerkt, daß der
Leistungsverteilungsmechanismus 16, welcher mit der Schaltkupplung
C0 und Bremse B0 versehen ist, selektiv durch Eingriff der Schaltkupplung
C0 oder Schaltbremse B0 in die Schaltstellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis, in
welcher der Mechanismus 16 als ein Getriebe mit festem
Geschwindigkeitsverhältnis
oder Verhältnissen
betreibbar ist, und ebenso in die kontinuierlich variable Schaltstellung, in
welcher der Mechanismus 16 als ein kontinuierlich variables
Getriebe wie oben beschrieben betreibbar ist, geschaltet werden
kann. Beim vorliegenden Getriebemechanismus 16 wird daher
ein stufenvariables Getriebe durch den Automatikgetriebeabschnitt 72 und dem
kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11, welcher
durch Eingriff der Schaltkupplung C0 oder Schaltbremse B0 in die
Schaltstellung mit festen Geschwindigkeitsverhältnissen gebracht wird, gebildet.
Ferner wird durch den Automatikgetriebeabschnitt 72 und
den kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11, welcher
in die kontinuierlich variable Schaltstellung gebracht ist, ein
kontinuierlich variables Getriebe bzw. Übersetzung gebildet, wobei
weder die Schaltkupplung C0 noch die Bremse B0 in Eingriff gebracht
sind. Der Übertragungsmechanismus 70 wird
mit anderen Worten durch Eingriff der Schaltkupplung C0 oder der
Schaltbremse B0 in die stufenvariable Schaltstellung und durch Lösen sowohl
der Schaltkupplung C0 als auch der Schaltbremse B0 in die kontinuierlich
variable Schaltstellung umgeschaltet.
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Wenn
der Übertragungsmechanismus
bzw. Getriebemechanismus 70 als stufenvariables Getriebe
arbeitet, wird bspw. die erste Gangposition mit dem höchsten Geschwindigkeitsverhältnis γ1 von bspw.
etwa 2,804 durch Eingriffsvorgänge
der Schaltkupplung C0, der ersten Kupplung C1 und der zweiten Bremse
B2 erzielt, und die zweite Gangposition mit dem Geschwindigkeitsverhältnis γ2 von bspw. etwa
1,531, was niedriger als das Geschwindigkeitsverhältnis γ1 ist, wird
durch Eingriffsvorgänge
der Schaltkupplung C0 der ersten Kupplung C1 und der ersten Bremse
B1 wie in 16 angezeigt, erzielt. Ferner
wird die dritte Schaltposition mit dem Schaltverhältnis γ3 von bspw.
etwa 1, 000, was niedriger als das Schaltverhältnis γ2 ist, durch Eingriffsvorgänge der
Schaltkupplung C0, der ersten Kupplung C1 und der zweiten Kupplung
C2 erzielt, und die vierte Gangposition mit einem Geschwindigkeitsverhältnis γ4 von bspw.
etwa 0,705, was niedriger als das Geschwindigkeitsverhältnis γ3 ist, wird
durch Eingriffsvorgänge
der ersten Kupplung C1, der zweiten Kupplung C2 und der Schaltbremse
B0 erzielt. Die Rückwärtsfahrposition
mit dem Geschwindigkeitsverhältnis γR von bspw.
etwa 2,393, was zwischen den Geschwindigkeitsverhältnissen γ1 und γ2 liegt,
wird durch Eingriffsvorgänge
der zweiten Kupplung C2 und der zweiten Bremse B2 erzielt. Die neutrale
Stellung N wird durch Eingriff allein der Schaltkupplung C0 erzielt.
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Wenn
der Getriebeabschnitt 70 als kontinuierlich variables Getriebe
wirkt, sind andererseits sowohl die Schaltkupplung C0 als auch die
Schaltbremse B0 derart gelöst, daß der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt 11 als das kontinuierlich variable Getriebe
wirkt, während
der Automatikgetriebeabschnitt 72, welcher in Serie mit
dem kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 verbunden
ist, als das stufenvariable Getriebe wirkt, wodurch die Geschwindigkeit
der Drehbewegung, welche auf den Automatikgetriebeabschnitt 72 übertragen
wird, in eine der ersten bis dritten Schaltpositionen gebracht wird,
d. h., daß die
Drehgeschwindigkeit des Leistungsübertragungselements 18 kontinuierlich
derart verändert
wird, daß das
Geschwindigkeitsverhältnis des
Getriebemechanismus 10 über
einen vorbestimmten Bereich kontinuierlich variabel ist, wenn der Automatikgetriebeabschnitt 72 in
eine dieser Schaltpositionen gebracht wird. Das Geschwindigkeitsverhältnis des
Automatikgetriebeabschnitts 72 ist dementsprechend über die
benachbarten Schaltpositionen variabel, wodurch das Gesamtgeschwindigkeitsverhältnis γT des Getriebemechanismus 70 kontinuierlich
variabel ist.
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Die
kolineare Darstellung der 17 zeigt durch
gerade Linien ein Verhältnis
zwischen den Drehgeschwindigkeiten der Drehelemente jeder der Schaltpositionen
des Getriebemechanismus 70 an, welche durch den als der
kontinuierlich variable Schaltabschnitt oder erste Schaltabschnitt
wirkenden kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 gebildet wird,
wobei der Automatikgetriebeabschnitt 72 als stufenvariabler
Schaltabschnitt oder zweiter Schaltabschnitt wirkt. Die kolineare
Darstellung der 17 zeigt die Drehgeschwindigkeiten
der individuellen Elemente des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 an,
wenn die Schaltkupplung C0 und Bremse B0 beide gelöst sind,
und die Drehgeschwindigkeiten jener Elemente, wenn die Schaltkupplung C0
oder Bremse B0 in Eingriff steht, wie in den vorausgegangenen Ausführungsformen.
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In 17 stellen vier vertikale Linien Y4, Y5, Y6 und
Y7, welche dem Automatikgetriebeabschnitt 72 entsprechen,
jeweils die relativen Drehgeschwindigkeiten eines vierten Drehelements
(viertes Element) RE4 in der Form des zweiten und des dritten Sonnenrades
S2, S3, welche integral miteinander befestigt sind, eines fünften Drehelements
(fünftes Element)
RE5 in Form des dritten Trägers
CA3, eines sechsten Drehelements (sechstes Element) RE6 in Form
des zweiten Trägers
CR2, und des dritten Ringelements R3, welche integral miteinander
befestigt sind, und eines siebten Drehele ments (siebtes Element)
RE7 in Form des zweiten Ringrades R2 dar. Im Automatikgetriebeabschnitt 72 wird
das vierte Drehelement RE4 selektiv mit dem Leistungsübertragungselement 18 durch
die zweite Kupplung C2 verbunden und selektiv mit dem Getriebegehäuse 12 durch
die erste Bremse B1 befestigt, wobei das fünfte Drehelement RE5 selektiv
durch die zweite Bremse B2 am Getriebegehäuse 12 befestigt ist.
Das sechste Drehelement RE6 ist an der Ausgangswelle 22 des
Automatikgetriebeabschnitts 72 befestigt, und das siebte Drehelement
RE7 ist selektiv mit dem Leistungsübertragungselement 18 durch
die erste Kupplung 11 verbunden.
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Wenn
die erste Kupplung C1 und die zweite Bremse B2 in Eingriff gebracht
werden, so wird der Automatikgetriebeabschnitt 72 in die
erste Schaltposition gebracht. Die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 wird
in der ersten Schaltposition durch einen Schnittpunkt zwischen der
vertikalen Linie Y6, welche die Drehgeschwindigkeit des sechsten
Drehelements RE6 anzeigt, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt
ist, und einer geneigten geraden Linie L1, welche einen Schnittpunkt
zwischen der vertikalen Linie Y7, welche die Drehgeschwindigkeit
des siebten Drehelements RE7 (R2) und der horizontalen Linie X2
durchläuft,
und einen Schnittpunkt zwischen der vertikalen Linie Y5, welche
die Drehgeschwindigkeit des fünften
Drehelements RE5 (CA3) und der horizontalen Linie X1 angibt, wiedergegeben.
Auf gleiche oder ähnliche
Weise wird die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 in
der zweiten Schaltposition, welche durch Eingriffsvorgänge der
ersten Kupplung C1 und der ersten Bremse B1 erzielt wird, durch
einen Schnittpunkt zwischen einer geneigten, geraden Linie L2, welche
durch jene Eingriffsvorgänge
bestimmt ist, und der vertikalen Linie Y6, welche die Drehgeschwindigkeit
des sechsten Drehelements RE6 (CA2, R3), welches an der Ausgangswelle 22 befestigt
ist, anzeigt, wiedergegeben. Die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 der
dritten Schaltstellung, welche durch Eingriffsvorgänge der ersten
Kupplung C1 und der zweiten Kupplung C2 erzielt wird, wird durch
einen Schnittpunkt zwischen einer geneigten geraden Linie L3, welche
durch jene Eingriffsvorgänge
bestimmt wird, und der vertikalen Linie Y6, welche die Drehgeschwindigkeit
des sechsten Drehelements RE6, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt
ist, dargestellt. In der ersten bis dritten Schaltposition, in welcher
die Schaltkupplung C0 in Eingriffsstellung gebracht ist, dreht das
siebte Drehelement RE7 mit derselben Geschwindigkeit wie die Motorgeschwindigkeit
NE, mit der vom kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitt 11 empfangenen Antriebskraft. Wenn die
Schaltbremse B0 anstelle der Schaltkupplung C0 in Eingriff gebracht
wird, so wird das sechste Drehelement RE6 Antriebskraft, welche vom
kontinuierlich variablen Antriebsabschnitt 11 empfangen
wird mit einer Geschwindigkeit gedreht, welche höher als die Motorgeschwindigkeit
NE ist. Die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle 22 der
vierten Schaltposition, welche durch Eingriffsvorgänge der
ersten Kupplung C1, der zweiten Kupplung C2 und der Schaltbremse
B0 erzielt wird, wird durch einen Schnittpunkt zwischen einer horizontalen
Linie L4, welche durch jene Eingriffsvorgänge bestimmt wird, und der
vertikalen Linie Y6, welche die Drehgeschwindigkeit des sechsten
Drehelementes RE6 angibt, welches an der Ausgangswelle 22 befestigt
ist, dargestellt.
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Der
Getriebemechanismus 70 gemäß der vorliegenden dritten
Erfindung ist ebenfalls durch den kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11,
welcher als der kontinuierlich variable Schaltabschnitt oder erste
Schaltabschnitt wirkt, und den Automatikgetriebeabschnitt 72,
welcher als der stufenvariable Schaltabschnitt oder zweite Schaltabschnitt
wirkt, derart aufgebaut, daß der
vorliegende Getriebemechanismus 70 Vorteile aufweist, welche
jenen der ersten Ausführungsform
gleich oder ähnlich
sind.
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Vierte Ausführungsform
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18 zeigt einen Kipphebelschalter 44, welcher
als eine manuell zu betätigende
Vorrichtung zum Auswählen
der Schaltstellung zum Auswählen der
Differentialstellung oder Nicht-Differentialstellung des Leistungsverteilungsmechanismus 16 dient,
d. h., um die kontinuierlich variable Schaltstellung oder die stufenvariable
Schaltstellung des Getriebemechanismus 10 auszuwählen. In
den vorangegangenen Ausführungsformen
ist die Schaltstellung des Getriebemechanismus 10, 70 automatisch
auf der Basis des erfaßten
Fahrzeugzustandes und gemäß der Schaltgrenzlinien-Karte
der 6 oder der Schaltbereich-Schaltkarte der 7 umgeschaltet worden.
Die Schaltstellung des Getriebemechanismus 10, 70 kann
jedoch durch eine manuelle Betätigung
des Kippschal ters 44 manuell umgeschaltet werden. Der Schaltsteuerungsabschnitt 50 kann
angeordnet werden, um den Getriebemechanismus 10, 70 in
die kontinuierlich variable Schaltstellung oder in die stufenvariable
Schaltstellung umzuschalten, in Abhängigkeit davon, ob der Kippschalter 44 in
ihrer kontinuierlich variablen Schaltstellung oder stufenvariablen
Schaltstellung plaziert ist bzw. wird. Der Kippschalter 44 hat
einen ersten Abschnitt, welcher mit „stufenvariabel" beschriftet ist,
und einen zweiten Abschnitt, welcher mit „kontinuierlich variabel" beschriftet ist,
wie in 18 gezeigt ist, und wird durch
Drücken
des Kipphebelschalters 44 an seinem ersten Abschnitt in
die stufenvariable Schaltstellung und durch Drücken seines zweiten Abschnittes
in die kontinuierlich variable Schaltstellung gebracht. Der Bediener
des Fahrzeugs betätigt
den Kipphebelschalter 44 bspw., um den Getriebemechanismus 10, 70 in die
kontinuierlich variable Schaltstellung zu bringen, wenn der Bediener
wünscht,
daß der
Getriebemechanismus 10, 70 als ein kontinuierlich
variables Getriebe arbeitet oder er eine Verbesserung der Kraftstoffnutzung
des Motors wünscht,
oder alternativ in die stufenvariable Schaltstellung, wenn der Benutzer eine Änderung
der Motorgeschwindigkeit als ein Ergebnis eines Schaltvorganges
des Automatikgetriebeabschnitts 20, 72 wünscht, welches
als ein stufenvariables Getriebe wirkt. Der Kippschalter 44 kann
zu der kontinuierlich variablen Schaltstellung und der stufenvariablen
Schaltstellung eine neutrale Stellung zusätzlich aufweisen. Der Kipphebelschalter 44 kann in
diesem Fall in seine neutrale Stellung gebracht werden, wenn der
Benutzer die gewünschte
Schaltstellung nicht ausgewählt
hat oder wünscht,
daß der Getriebemechanismus 10, 70 automatisch
in die kontinuierlich variable Schaltstellung oder die stufenvariable
Schaltstellung gebracht wird.
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Während die
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung oben detailliert unter Bezug auf die
beigefügten
Figuren beschrieben wurden, gilt es zu verstehen, daß die vorliegende
Erfindung auch auf andere Weise ausgestaltet werden kann.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
sind die Schritte S1 und S2 der 9 oder die
Schritte S11 und S12 der 13 als
Bestimmungen formuliert, ob der Getriebemechanismus 10, 70 aus
der kontinuierlich variablen Schaltstellung in die stufenvariable
Schaltstellung umgeschaltet werden sollte, in Abhängigkeit
davon, ob der vom Betreiber des Fahrzeugs angeforderte Ausgang in
Form des Ausgangsmoments Tour das obere Limit T1 als ein Ergebnis
einer Betätigung
des Gaspedals 46 überschritten
hat. Die Bestimmung in Schritt S2 oder in S12 dahingehend, ob der
Getriebemechanismus 10, 70 aus der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet
werden sollte, kann jedoch in Abhängigkeit davon erfolgen, ob
irgend ein anderer Zustand bzw. eine Bedingung erfüllt ist.
Es ist bspw. möglich,
zu bestimmen, daß der
Getriebemechanismus 10, 70 aus der kontinuierlich
variablen Schaltstellung in die stufenvariable Schaltstellung umgeschaltet
werden sollte, wenn die erfaßte
Fahrzeuggeschwindigkeit V das vorbestimmte obere Limit V1 überstiegen
hat, wenn der erfaßte
Fahrzeugzustand sich in dem stufenvariablen Schaltbereich befindet,
welcher durch die Schaltgrenzlinien-Karte der 6 oder
der Schaltbereich-Schaltkarte der 7 befindet,
wenn eine der elektrischen Komponenten wie der Elektromotor M1 oder
M2, welcher betreibbar ist, um den kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 in
die Lage zu versetzen, als elektrisch gesteuertes kontinuierlich
variables Getriebe zu wirken, defekt oder in seiner Funktion beeinträchtigt vorgefunden
wird, oder wenn der Kipphebelschalter 44 in die stufenvariable
Schaltstellung gebracht wurde. Es wird auch angemerkt, daß das Prinzip
der vorliegenden Erfindung auf das Schalten des Getriebemechanismus 10, 70 anwendbar
ist, welches gleichzeitig mit der Automatikschaltsteuerung des Automatikgetriebeabschnitts 20, 72 stattfindet.
Obwohl der Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 entsprechend
der Schaltgrenzlinien-Karte der 6 automatisch
geschaltet wird, kann der Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 durch
einen manuellen Betrieb eines geeignet manuell betreibbaren Elementes,
wie einem Schalthebel, welcher eine manuelle Vorwärtsfahr-Stellung
zum manuellen Schalten des Automatikgetriebeabschnitts 20, 72,
ebenso wie eine automatische Vorwärtsfahr-Stellung, in welcher
der Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 automatisch
in eine Ausgewählte
der Vorwärtsschaltstellungen
geschaltet wird, hat, geschaltet werden.
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Der
Abschnitt 88 zum Bestimmen der Schlußphase des Eingriffs (Schritt
S13 des Flußdiagramms
der 13), welcher in der zweiten
Ausführungsform
vorgesehen ist, kann angeordnet sein, um die Bestimmung, ob die
Schaltkupplung C0 in einer Schlußphase ihres Eingriffsvorganges
ist, in Abhängigkeit
davon zu treffen, ob eine vorbe stimmte Zeit nach dem Moment der
Bestimmung durch den Schaltsteuerungsabschnitt 50, daß der Getriebemechanismus
aus der kontinuierlich variablen Schaltstellung in die stufenvariable
Schaltstellung umgeschaltet werden sollte, vergangen ist. Die vorbestimmte
Zeit ist eine Zeitdauer, welche benötigt wird, damit die Schaltkupplung
C0 fast vollständig
in Eingriff gebracht ist, wobei die Zeitdauer durch Versuche erhalten
und in der ROM der elektronischen Steuervorrichtung 40 gespeichert
wird.
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Im
Schritt S14 des Flußdiagramm
der 13 der zweiten Ausführungsform
wird die Steuerung der Beschränkung
des Moments ausgeführt,
um ein aufgrund Geschwindigkeitsveränderungen der Drehelemente
des Leistungsverteilungsmechanismus 16 erzeugte Trägheitsmoment
auszugleichen. Diese Steuerung zur Reduzierung des Moments kann
jedoch durch die Steuerung der Beschränkung des Moments ersetzt oder
ergänzt
werden, welche durch den Hybridsteuerungsabschnitt 52 implementiert
ist, zum Steuern des ersten Elektromotors M1 und/oder des zweiten
Elektromotors M2 derart, daß die
Drehgeschwindigkeiten der Drehelemente des LeistungsverteilungsmechanismuS16
wirksam in Richtung zur Synchronisationsgeschwindigkeit nach Abschluß des Eingriffsvorgangs
der Schaltkupplung C0 oder Bremse B0 verändert werden. Die Schaltkupplung
C0 oder Bremse B0 wird in diesem Fall in ihren Eingriffszustand
gebracht, während
die relative Drehgeschwindigkeit der beiden Drehelemente, welche
hieran befestigt sind, relativ niedrig gehalten wird, so daß der Eingriffsschock
der Kupplung C0 oder Bremse B0 weiter reduziert werden kann.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
wird der Getriebemechanismus 10, 70 selektiv in
die kontinuierlich variable Schaltstellung oder die stufenvariable
Schaltstellung gebracht, wenn der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 (Leistungsverteilungsabschnitt 16)
selektiv in seine Differentialstellung gebracht wird, in welcher
der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 als das
elektrisch gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe betreibbar
ist, und in seine Nicht-Differentialstellung, in welcher der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt 11 nicht als das elektrisch
gesteuerte kontinuierlich variable Getriebe betrieben werden kann.
Der Getriebemechanismus 10, 70 kann jedoch als
das stufenvariable Getriebe wirken, wobei das Geschwindigkeitsverhältnis des kontinuierlich
variablen Getriebeabschnitts 11 in Stufen anstelle von
kontinuierlich variabel ist, während bzw.
wobei dieser Getriebeabschnitt 11 in der Differentialstellung
verbleibt. Die Differentialstellung und die Nicht-Differentialstellung
des kontinuierlich variablen Getriebeabschnittes 11 muß mit anderen
Worten nicht jeweils der kontinuierlich variablen und der stufenvariablen
Schaltstellung des Getriebemechanismus 10, 70 entsprechen,
und der kontinuierlich variable Getriebeabschnitt 11 muß nicht
zwischen der kontinuierlich variablen Schaltstellung und der stufenvariablen
Schaltstellung schaltbar sein. Das Prinzip der folgenden Erfindung
ist auf jeden Getriebemechanismus (seinen kontinuierlich variablen
Getriebeabschnitt 11 oder Leistungsverteilungsmechanismus 16)
anwendbar, welcher zwischen der Differentialstellung und der Nicht-Differentialstellung
schaltbar ist.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
ist beim Leistungsübertragungsmechanismus 16 der erste
Träger
CA1 am Motor 8 befestigt, und das erste Sonnenrad S1 ist
am ersten Elektromotor M1 befestigt, während das erste Ringrad R1
am Leistungsübertragungselement 18 befestigt
ist. Diese Anordnung ist jedoch nicht wesentlich. Der Motor 8,
der erste Elektromotor M1 und das Leistungsübertragungselement 18 können an
jedem anderen Element befestigt werden, welches aus den drei Elementen CA1,
S1 und R1 des ersten Planetenradsatzes 24 bestimmt bzw.
ausgewählt
wird.
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Wenn
der Motor 8 direkt an der Eingangswelle 14 in
den dargestellten Ausführungsformen
befestigt ist, kann der Motor 8 operativ mit der Eingangswelle 14 durch
jedes geeignete Element wie Zahnräder bzw. Räder und einem Riemen verbunden
werden, und muß nicht
koaxial mit der Eingangswelle 14 angeordnet werden.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
sind der erste Elektromotor M1 und der zweite Elektromotor M2 koaxial
zur Eingangswelle 14 angeordnet und jeweils koaxial zum
ersten Sonnenrad S1 und dem Leistungsübertragungselement 18 befestigt.
Diese Anordnung ist jedoch nicht wesentlich. Der erste Elektromotor
M1 und der zweite Elektromotor M2 können bspw. operativ mit dem
ersten Sonnenrad S1 und dem Lei stungsübertragungselement 18 jeweils durch
Räder bzw.
Zahnräder
oder Riemen verbunden werden.
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Obwohl
der Leistungsverteilungsmechanismus 16 in den dargestellten
Ausführungsformen
mit der Schaltkupplung C0 und der Schaltbremse B0 versehen ist,
muß der
Leistungsverteilungsmechanismus 16 nicht mit sowohl der
Schaltkupplung C0 als auch der Bremse B0 ausgestattet sein. Während die Schaltkupplung
C0 vorgesehen ist, um das erste Sonnenrad S1 und den ersten Träger CA1
selektiv miteinander zu verbinden, kann die Schaltkupplung C0 vorgesehen
sein, um das erste Sonnenrad S1 und das erste Ringrad R1 selektiv
miteinander zu verbinden, oder um den ersten Träger CA1 und das erste Ringrad
R1 selektiv zu verbinden. Die Schaltkupplung C0 kann hierbei angeordnet
sein, um beliebige zwei Elemente der drei Elemente des ersten Planetenradsatzes 24 zu
verbinden.
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Wenn
die Schaltkupplung C0 in Eingriff gebracht wird, um die Neutralstellung
N des Getriebemechanismus 10, 70 in den dargestellten
Ausführungsformen
zu erzielen, muß die
Schaltkupplung C0 nicht in Eingriff gebracht werden, um die neutrale
Position zu erzielen.
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Die
hydraulisch betriebenen Reibkupplungsvorrichtungen, welche als die
Schaltkupplung C0, Schaltbremse B0 usw. in den dargestellten Ausführungsformen
verwendet werden, können
durch eine Kupplungsvorrichtung vom Magnetkrafttyp, einem elektromagnetischen
Typ oder einem mechanischen Typ, wie etwa eine Leistungskupplung
(magnetische Leistungskupplung), eine elektromagnetische Kupplung
und eine Klauenkupplung ersetzt werden.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
ist der zweite Elektromotor M2 am Leistungsübertragungselement 18 befestigt.
Der zweite Elektromotor M2 kann jedoch an der Ausgangswelle 22 oder
an einem Drehelement des Automatikgetriebeabschnitts 20, 72 befestigt
sein.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
ist der Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 im Leistungsübertragungsweg
zwischen den Antriebsrädern 38 und
dem Leistungsübertragungselement 18 vorgesehen,
welches das Ausgangselement des kontinuierlich variablen Getriebeabschnitts 11 oder
der Leistungsverteilungsmechanismus 16 ist. Der Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 kann
jedoch durch jede andere Art einer Leistungsübertragungsvorrichtung wie ein
kontinuierlich variables Getriebe (CVT) ersetzt werden, welches
eine Art eines Automatikgetriebes ist. Ist das kontinuierlich variable
Getriebe (CVT) vorgesehen, so wird der Getriebemechanismus als Ganzes
in die stufenvariable Schaltstellung gebracht, wenn der Leistungsverteilungsmechanismus 16 in die
Schaltstellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis gebracht wird. Die Schaltstellung
mit festem Geschwindigkeitsverhältnis
ist als eine Stellung bzw. ein Zustand festgelegt, in welchem Leistung
im Wesentlichen durch einen Übertragungspfad
mechanischer Leistung übertragen
wird, ohne Leistungsübertragung über einen
elektrischen Pfad. Das kontinuierlich variable Getriebe kann angeordnet
sein, um eine Mehrzahl von vorbestimmten festen Geschwindigkeitsverhältnissen
zu erzielen, welche jenen der Schaltstellungen des Automatikgetriebeabschnitts 20, 72 unter
der Steuerung eines stufenvariablen Schaltsteuerungsabschnittes
entsprechen, welcher Daten speichert, welche die vorbestimmten Geschwindigkeitsverhältnisse
angeben. Es wird auch angemerkt, daß das Prinzip der vorliegenden
Erfindung auf ein Fahrzeugantriebssystem ausführbar ist, welche keinen Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 aufweist.
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Während der
Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 in Reihe mit
dem kontinuierlich variablen Getriebeabschnitt 11 durch
das Leistungsübertragungselement 18 in
den dargestellten Ausführungsformen
verbunden ist, kann der Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 an
einer Gegenwelle, welche parallel zur Eingangswelle 14 liegt,
befestigt und koaxial zu dieser angeordnet werden. Der kontinuierlich
variable Getriebeabschnitt 11 und der Automatikgetriebeabschnitt 20, 72 werden
in diesem Fall durch eine geeignete Leistungsübertragungsvorrichtung oder
einen Satz von zwei Leistungsübertragungselementen wie
einem Paar von Gegenrädern
und einer Kombination von einem Kettenrad und einer Kette operativ miteinander
verbunden.
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Der
Leistungsverteilungsmechanismus 16, welcher in den dargestellten
Ausführungsformen
als ein Differentialmechanismus vorgesehen ist, kann durch eine
Differentialgetriebevorrichtung mit einem durch den Motor 8 angetriebenen
Zapfen bzw. Stift bzw. Ritzel und einem Paar von Antriebsrädern, welche
jeweils operativ mit dem ersten Elektromotor M1 und dem zweiten
Elektromotor M2 verbunden sind, ersetzt werden.
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Obwohl
der Leistungsverteilungsmechanismus 16 in den dargestellten
Ausführungsformen durch
einen Planetenradsatz gebildet ist, kann der Leistungsverteilungsmechanismus 16 durch
zwei oder mehr Planetenradsätze
gebildet und angeordnet werden, um als ein Getriebe mit drei oder
vier Schaltpositionen betrieben werden zu können, wenn es in seine Nicht-Differentialstellung
(Schaltstellung mit festem Geschwindigkeitsverhältnis) gebracht ist.
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Obwohl
der Schalter 44 ein Kipphebelschalter in den dargestellten
Ausführungsformen
ist, kann der Kipphebelschalter 44 durch einen einzelnen Druckknopfschalter,
zwei Druckknopfschalter, welche selektiv in Betriebspositionen gedrückt werden, einen
Hebeltypschalter, einen Gleittypschalter oder jede andere Art von
Schalter oder Schaltvorrichtungen ersetzt werden, welche zum Auswählen der
kontinuierlich variablen Schaltstellung (Differentialstellung) oder
der stufenvariablen Schaltstellung (Nicht-Differentialstellung)
betätigbar
ist. Der Kipphebelschalter 44 kann eine neutrale Stellung
haben oder auch nicht. Hat der Kipphebelschalter 44 keine Neutralstellung,
so kann ein zusätzlicher
Schalter vorgesehen sein, um den Kipphebelschalter 44 in und
außer
Betrieb zu bringen. Die Funktion dieses zusätzlichen Schalters entspricht
der Neutralstellung des Kipphebelschalters 44.
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Es
gilt anzumerken, daß weitere Änderungen
und Modifikationen der vorliegenden Erfindung gemacht werden können, welche
Fachleuten ihres Gebietes im Lichte der vorangegangenen Lehre erkennen.