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DE102005030444A1 - Axiallüfter mit strukturiertem Lüfterrad - Google Patents

Axiallüfter mit strukturiertem Lüfterrad Download PDF

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DE102005030444A1
DE102005030444A1 DE102005030444A DE102005030444A DE102005030444A1 DE 102005030444 A1 DE102005030444 A1 DE 102005030444A1 DE 102005030444 A DE102005030444 A DE 102005030444A DE 102005030444 A DE102005030444 A DE 102005030444A DE 102005030444 A1 DE102005030444 A1 DE 102005030444A1
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SPIES HEIKE
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    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/26Rotors specially for elastic fluids
    • F04D29/32Rotors specially for elastic fluids for axial flow pumps
    • F04D29/38Blades
    • F04D29/384Blades characterised by form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04D25/0613Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven the electric motor being specially adapted for integration in the pump the electric motor being of the inside-out type, i.e. the rotor is arranged radially outside a central stator
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04D29/68Combating cavitation, whirls, noise, vibration or the like; Balancing by influencing boundary layers
    • F04D29/681Combating cavitation, whirls, noise, vibration or the like; Balancing by influencing boundary layers especially adapted for elastic fluid pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Axiallüfter (5) zur Luftkühlung wärmeerzeugender Bauteile, insbesondere einen Computerlüfter zur Luftkühlung elektrischer und/oder elektronischer Bauteile in einem Computer, umfassend ein Lüftergehäuse (6) und ein darin drehbar gelagertes Lüfterrad (1), wobei das Lüftergehäuse (6) einen axial zum Lüfterrad (1) durchströmbaren Luftleitrahmen mit vorzugsweise quadratischem Querschnitt aufweist und wobei das Lüfterrad (1) eine Nabe (2) und mindestens zwei sich, ausgehend von der Nabe (2), geradlinig und/oder gebogen nach außen erstreckende Lüfterflügel (3) umfasst, wobei mindestens ein Teilbereich der Oberfläche mindestens eines Lüfterflügels (3) mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen (4) versehen ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Lüfterrad (1) für einen derartigen Axiallüfter (5).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Axiallüfter nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Derartige Lüfter dienen zur Luftkühlung von wärmeerzeugenden Bauteilen, insbesondere von elektrischen und/oder elektronischen Bauteile in PCs oder Computern. Sie umfassen ein Lüftergehäuse und ein darin drehbar gelagertes Lüfterrad, wobei das Lüftergehäuse einen axial zum Lüfterrad von Luft durchströmbaren Luftleitrahmen mit zumindest im wesentlichen rechteckigem, vorzugsweise quadratischem, Querschnitt aufweist. Ein derartiger Lüfter wird auch als Gehäuselüfter bezeichnet. Der Luftleitrahmen ist üblicherweise mit Mitteln zur Befestigung an einem zu kühlenden Bauteil oder an einem das zu kühlende Bauteil enthaltenden Gehäuse versehen und dient so mit seinen äußern Bereichen der Montage des gebrauchsfertigen Lüfters. Das Lüfterrad hat eine Nabe mit mindestens zwei sich ausgehend von der Nabe geradlinig und/oder gebogen nach außen erstreckenden Lüfterflügeln, die teilweise auch als Lüfterschaufeln bezeichnet werden.
  • Derartige Axiallüfter sind allgemein bekannt. Sie werden insbesondere in Computern zur Kühlung bzw. zur Abführung von Wärme verwendet werden, die von Wärme erzeugenden Bauteilen, beispielsweise von Prozessoren, insbe sondere über Kühlkörper, abgegeben wird. Dazu wird durch Drehung des mit geeignet geformten Schaufeln bzw. Lüfterflügeln versehenen Lüfterrads ein Kühlluftstrom erzeugt, der in axialer Richtung auf das Wärme abgebende und zu kühlende Bauteil gelenkt wird. Alternativ hierzu kann der Lüfter auch so angeordnet werden, dass er die das Wärme abgebende Bauteil umgebende Luft absaugt, um so die Wärme abzuführen. Derartige Lüfter bzw. Lüfterräder können ferner auch an weiteren Computerbauteilen, insbesondere an Chips, an Grafikkarten, an Festplattenlaufwerken und/oder an Netzteilen eingesetzt werden.
  • Das in dem Lüfter gelagerte Lüfterrad ist ein wesentlicher Hauptbestandteil des Lüfters. Es sorgt mit seinen Lüfterflügeln bei Drehung für die gewünschte Bewegung der Luft. Die Drehbewegung des Lüfterrades wird meist durch einen im Lüftergehäuse koaxial zum Lüfterrad angeordneten Elektromotor herbeigeführt. Da hierbei gewöhnlich auch Bestandteile des Elektromotors, insbesondere den Rotor des Elektromotors bildende Magnete, drehfest mit dem Lüfterrad verbunden sind, wird oftmals auch von einer Lüfterradeinheit gesprochen. Vorteilhafterweise ist der Elektromotor dabei als bürstenloser Außenläufermotor ausgeführt. Es können jedoch auch andere Arten von Elektromotoren zum Einsatz kommen.
  • Die Lüfterflügel können in bekannter Art und Weise in beliebiger Anzahl in gleichmäßig oder ungleichmäßig über den Umfang verteilten Abständen an der Nabe angeordnet sein. Dabei können die Lüfterflügel in einfachen Ausführungsformen geradlinig, insbesondere radial verlaufen oder sie können vollständig oder teilweise kurvenförmig gebogen ausgebildet sein. Außerdem können die Lüfterflügel entlang ihrer Längsachse verdreht ausgeführt sein.
  • Neben Axiallüftern der eingangs genannten Art sind auch Ventilatoren zur Erzeugung von kühlenden Luftströmen bekannt, die üblicherweise bei hohen Temperaturen in Gebäuden verwendet werden. So ist beispielsweise aus der DE 37 16 717 A1 ein Hochgeschwindigkeits-Propellerventilator bekannt, der zur Kühlluftversorgung von Kraftfahrzeugmotoren dient. Die Blätter dieses Ventilators haben auf der Saugseite eine fein gerauhte Oberfläche, die insbesondere von einer satinierten Fläche gebildet sein kann. Diese Oberflächen haben daher eine nur im Mikrobereich wahrnehmbare Struktur. Neben diesen extrem kleinen Erhebungen und Vertiefungen einer satinierten oder gerauhten Fläche, die in der Größenordnung weniger Mikrometer liegen, können auch durchgehende Öffnungen in den Blättern vorgesehen sein, wie beispielsweise in 6 der DE 37 16 717 A1 dargestellt ist.
  • Auch aus der Patentschrift GB 580 806 A1 sind Blätter von Kompressoren, oder Turbinen bekannt, die eine Mikrostruktur mit einer satinierten Oberfläche aufweisen. Diese Struktur wird hier durch Sandgussverfahren erzielt, wobei auf ein anschließendes Glättungsverfahren der Oberflächen verzichtet wird.
  • Ventilatoren, Kompressoren und Turbinen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Baugröße, sondern vor allem auch in ihrem Aufbau erheblich von Axiallüftern, die innerhalb von Computergehäusen eingesetzt werden. Aufgrund der steigenden Prozessorleistungen bei Computern und der damit einhergehenden steigenden Wärmeerzeugung, insbesondere auch bei sogenannter Übertaktung der CPU, wächst der Bedarf an effektiver Kühlung und somit auch die Anforderungen an die Leistung von Computer-Lüftern. Die Lüfter müssen daher zunehmend mit höheren Umdrehungszahlen betrieben werden. Gleichzeitig besteht jedoch ein verstärkter Bedarf an geräuscharmen Kühlmethoden und leiseren Lüftern.
  • Die hohen Umdrehungszahlen des Lüfterrades von 1000 bis zu über 4000 Umdrehungen pro Minute führen dabei zu einer erheblichen Geräuschentwicklung. Eine hohe Lautstärke beim Betrieb des Lüfters wird jedoch als störend empfunden und stellt somit einen erheblichen Nachteil der Lüfter mit bekannten Lüfterrädern dar.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein konstruktiv einfaches und preiswert herzustellendes Lüfterrad der eingangs genannten Art zu schaffen, das auch bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten nur eine geringe Geräuschentwicklung hat und somit einen leiseren Betrieb ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Axiallüfter nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Wesentlich bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es, dass mindestens ein Teilbereich der Oberfläche mindestens eines Lüfterflügels mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen versehen ist. Dabei handelt es sich im Gegensatz zu den vorangehend genannten Mikrostrukturen nicht um extrem kleine Rauhigkeiten, die jede Oberfläche aufweist, sondern um mit bloßem Auge sichtbare Erhebungen bzw. Vertiefungen, die eine Makrostruktur der betroffenen Lüfterflügel darstellen.
  • Der Hauptvorteil liegt dabei darin, dass auf diese Weise besonders leise laufende Axiallüfter ermöglicht werden, da der Luftwiderstand der rotierenden Lüfterflügel gegenüber satinierten Oberflächen besonders wirksam gesenkt wird. Ein geringerer Luftwiderstand führt insbesondere bei sehr hohen Drehgeschwindigkeiten zu einer geringeren Geräuschentwicklung des erfindungsgemäßen Lüfters. So wird auf konstruktiv einfache Weise ein Lüfterrad geschaffen, das einen sehr leisen Betrieb eines Axiallüfters ermöglicht.
  • Ein geringerer Luftwiderstand der Lüfterflügel ermöglicht vorteilhafterweise auch den Einsatz schwächerer Elektromotoren, was ebenfalls zu einer Reduzierung der Laufgeräusche beim Betrieb des Lüfters führt.
  • Vorzugsweise wird das Lüfterrad aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt, wobei die lokalen Erhebungen und/oder die lokalen Vertiefungen in der Gießform als Negativform vorhanden sind und so in die Oberfläche des Lüfter rades eingeformt werden. Auf diese Weise ist das erfindungsgemäße Lüfterrad besonders kostengünstig herstellbar.
  • Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn eine Seite oder beide Seiten eines oder mehrerer Lüfterflügel vollständig mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen versehen ist, da die vorteilhafte Wirkung dann an größeren Flächenbereichen erzielt wird.
  • Ein besonders leiser Betrieb ist vorteilhafterweise auch erzielbar, wenn die teilweise oder vollständig mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen versehene Seite eines Lüfterflügels zumindest teilweise konvex oder konkav gebogen ist. Dabei ist vorzugsweise die in Drehrichtung vordere Seite eines Lüfterflügels konkav gewölbt.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, wenn ein Lüfterflügel zwischen 5 und 200, insbesondere zwischen 10 und 150, vorzugsweise zwischen 20 und 100, lokale Erhebungen und/oder lokale Vertiefungen aufweist. Bei einer Anzahl von Erhebungen bzw. Vertiefungen in diesen Bereichen wird ein besonders leiser Lüfterbetrieb ermöglicht.
  • Zur Erreichung besonders leiser Lüfter wird weiterhin vorgeschlagen, dass zumindest einige, vorzugsweise alle lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen in der Aufsicht auf die Oberfläche des Lüfterflügels jeweils die Form eines regelmäßigen N-Ecks oder eines Kreises oder einer Ellipse haben.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, wenn Vertiefungen durch kalottenförmige Einbuchtungen oder Eindellungen gebildet sind. Die Ausnehmungen haben dann eine kugelkappenförmige Form. Allgemein ist es günstig, wenn zumindest einige, vorzugsweise alle Erhebungen und/oder Vertiefungen die Form einer Kalotte oder einer Kugelkappe oder einer Pyramide oder eines Pyramidenstumpfs oder eines Kegels oder eines Kegelstumpfs haben.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Erhebungen und/oder Vertiefungen einen mittleren Durchmesser zwischen 0,5 mm und 8 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm und 3 mm haben. Diese Größe, die erheblich oberhalb der Größe der Erhebungen und Vertiefungen einer satinierten oder gerauhten Oberfläche liegt, gestattet besonders leise laufende Axiallüfter. Die einzelnen Erhebungen bzw. Vertiefungen sind dabei so groß, dass sie im Gegensatz zu satinierten Oberflächen, mit bloßem Auge deutlich sichtbar sind.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, wenn der Abstand zwischen zwei lokalen Erhebungen bzw. Vertiefungen mindestens so groß ist wie ihr mittlerer Durchmesser. Die einzelnen Erhebungen bzw. Vertiefungen sind dabei deutlich voneinander getrennt angeordnet. Ebenso ist es jedoch möglich, dass der Abstand zwischen zwei lokalen Erhebungen bzw. Vertiefungen geringer ist als ihr mittlerer Durchmesser oder dass sich zwei lokalen Erhebungen bzw. Vertiefungen zumindest annähernd berühren.
  • Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die lokalen Erhebungen und/oder Vertiefungen gleichmäßig auf einem Lüfterflügel verteilt sind. Dennoch können die erfindungsgemäßen Vorteile auch bei einer ungleichmäßigen Verteilung der Erhebungen bzw. Vertiefungen erreicht werden. Dabei können alle Erhebungen bzw. Vertiefungen in Form und/oder Größe unterschiedlich oder vorzugsweise gleich ausgeformt sein.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, wenn die Oberfläche eines oder aller Lüfterflügel eine golfballähnliche Struktur aufweist. Eine golfballähnlich ausgebildete Oberfläche führt bei den Lüfterflügeln eines Lüfters zu einem besonders geringen Luftwiderstand und ermöglicht damit eine besonders leise laufende Ausführungsform eines Axiallüfters.
  • Als günstige und leise laufende Alternative wird weiterhin vorgeschlagen, dass zumindest einige Erhebungen und/oder Vertiefungen in der Aufsicht auf die Oberfläche des Lüfterflügels eine im wesentlichen U-förmige oder fischschuppenförmige Form haben, wobei die Oberfläche der Erhebungen und/oder die Bodenfläche der Vertiefungen in einen Winkel schräg zur Oberfläche des die Erhebungen bzw. Vertiefungen umgebenden Bereichs des Lüfterflügels verläuft.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung haben alle Lüfterflügel die gleiche Oberflächenstruktur, insbesondere auch auf beiden Seiten. Günstig ist dabei ferner, wenn auch die Nabe des Lüfterrades die gleiche Oberflächenstruktur wie einige oder alle Lüfterflügel aufweist.
  • Die Erfindung betrifft ferner auch ein Lüfterrad für einen Lüfter der vorangehend beschriebenen Art. Ein derartiges Lüfterrad hat eine Nabe und mindestens zwei sich ausgehend von der Nabe geradlinig und/oder gebogen nach außen erstreckende Lüfterflügel. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es wesentlich, dass mindestens ein Teilbereich der Oberfläche mindestens eines Lüfterflügels mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen versehen ist.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner ein Computer, insbesondere ein PC, der mindestens ein erfindungsgemäßes Lüfterrad bzw. mindestens einen erfindungsgemäßen Lüfter der voranstehend beschriebenen Art enthält.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • Es zeigen:
  • 1: schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Lüfterrades;
  • 2: Darstellung eines erfindungsgemäßen Axiallüfters mit einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lüfterrades; und
  • 3 bis 9: schematische Darstellungen unterschiedlicher Varianten eines Flügels von einem erfindungsgemäßen Lüfterrad.
  • Das in 1 schematisch dargestellte Lüfterrad 1 ist aus Kunststoff als einteiliges Spritzgussteil gefertigt. Es hat als wesentliche Bestandteile eine zentrale Nabe 2, von der aus sich sieben Lüfterflügel 3 annähernd radial nach außen erstrecken. Zur Reduzierung des Luftwiderstands der rotierenden Oberflächen und somit zur Reduzierung der Lautstärke eines mit diesem Lüfterrad 1 ausgestatteten Lüfters sind in der Oberfläche der Nabe 2 und in den Oberflächen aller Lüfterflügel 3 jeweils eine Vielzahl kleiner, lokal begrenzter Vertiefungen 4 eingeformt.
  • Die Vertiefungen 4 sind jeweils durch in etwa kalottenförmige Einbuchtungen gebildet, so dass die Oberflächen der Lüfterflügel 3 und der Nabe 2 jeweils der Oberfläche eines Golfballs ähnelt. Hier sind alle Vertiefungen 4 mit gleicher Form und gleicher Größe ausgeführt, wobei der Durchmesser der Vertiefungen 4 zwischen 0,5 mm und 5 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm und 3 mm liegen kann. Auch sind hier alle Lüfterflügel 3 beidseitig vollständig mit Vertiefungen 4 versehen, so dass die Nabe 2 und alle Lüfterflügel 3 an allen Oberflächen die gleiche Struktur aufweisen.
  • In dem in 2 dargestellten Axiallüfter 5 ist ein erfindungsgemäßes Lüfterrad 1 mit gewölbten Lüfterflügeln 3 von einem nicht näher dargestellten Elektromotor angetrieben. Dabei wird das Lüfterrad 1 radial außen von einem Lüftergehäuse 6 umgeben, das mittels Montagebohrungen 7 in einem hier nicht dargestellten Computergehäuse oder an einem zu kühlenden Bauteil befestigt werden kann. Gleichzeitig dienen die Wandungen des Lüftergehäuses 6 mit einem kegelstumpfförmig ausgebildeten Bereich 8, an den sich ein zylinderförmiger Bereich 9 anschließt, als Luftleitrahmen für den durch das drehende Lüfterrad 1 hervorgerufenen Luftstrom. Insofern sind Axiallüfter 5 allgemein bekannt.
  • Als Lagermittel können bei Axiallüftern 5 vorzugsweise Gleitlager und/oder Wälzlager, insbesondere Kugellager zum Einsatz kommen. Dabei können die Lagermittel vorteilhafterweise in den Elektromotor integriert sein, so dass die Lagermittel nicht separat montiert werden müssen sondern praktisch durch den Elektromotor gebildet werden.
  • Im folgenden werden die Varianten aus den 3 bis 9 beschrieben, wobei zur Vereinfachung jeweils nur ein Lüfterflügel 3 dargestellt ist. Diese hier vereinfacht dargestellten Lüfterflügel 3 können in unterschiedlicher Anzahl, abweichenden Formen und unterschiedlichen Ausrichtungen an einem erfindungsgemäßen Lüfterrad, das auch als Impeller bezeichnet wird, angeordnet sein. In den 3 bis 7 sind im rechten Bereich zusätzlich zu der jeweils links abgebildeten Aufsicht auch zwei Querschnitte durch die Lüfterflügel 3 gezeigt, die jeweils zwei verschiedene Varianten des jeweiligen Lüfterflügels 3 darstellen. Dabei bezieht sich der jeweils in der Mitte angeordnete Querschnitt auf eine Ausführungsform, bei der sowohl die Oberseite als auch die Unterseite mit der erfindungsgemäßen Struktur versehen ist. Demgegenüber zeigt der jeweils rechts dargestellte Querschnitt eine Ausführungsform, bei welcher der Lüfterflügel 3 nur einseitig die erfindungsgemäße Struktur aufweist, während die andere Oberfläche in herkömmlicher Weise glatt ausgebildet ist.
  • In 3 ist ein Lüfterflügel 3 dargestellt, der 18 lokale Vertiefungen 4 aufweist, die alle mit kreisrundem Querschnitt in der Form einer Kugelkappe in die Oberfläche des Lüfterflügels 3 hineingeformt sind. Der Abstand zwischen den einzelnen Vertiefungen 4 ist deutlich geringer als ihr Durchmesser.
  • 4 entspricht im wesentlichen der Ausführung von 3, wobei es sich hierbei jedoch um 18 Erhebungen 4 handelt, die lokal in der Form einer Kugelkappe aus der Oberfläche des Lüfterflügels 3 herausstehen.
  • In 5 ist ein Lüfterflügel 3 dargestellt, der eine Vielzahl lokaler Vertiefungen 4 aufweist, die ebenfalls alle mit kreisrundem Querschnitt in der Form einer Kugelkappe in die Oberfläche des Lüfterflügels 3 hineingeformt sind. Im Unterscheid zu 3 berühren sich die Ausnehmungen hier jedoch an ihren äußeren Rändern.
  • 6 entspricht wiederum der Ausführung von 5, wobei es sich jedoch auch hier eine Vielzahl von Erhebungen 4 handelt, die jeweils lokal in der Form einer Kugelkappe aus der Oberfläche des Lüfterflügels 3 herausstehen und sich an ihren Umfangsrändern berühren.
  • In 7 ist ein Lüfterflügel 3 dargestellt, der 35 lokale Erhebungen 4 aufweist, die jeweils eine elliptische Grundfläche haben. Die Längsachse der Erhebungen verläuft dabei in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in tangentialer Richtung bzw. in Umfangsrichtung.
  • 8 zeigt eine Ausführungsform, bei der eine Vielzahl von Erhebungen 4 mit jeweils sechseckiger Grundfläche vorgesehen sind. Die Oberfläche der Erhebungen 4 verläuft dabei in einen geringen Winkel leicht schräg zur Oberfläche des die Erhebungen 4 umgebenden Bereichs des Lüfterflügels 3.
  • 9 entspricht im wesentlichen 8, wobei jedoch die Erhebungen 4 hier jeweils eine U-förmige oder fischschuppenförmige Grundfläche haben, die gegenüber der Ebene des die Erhebungen 4 umgebenden Bereichs des Lüfterflügels 3 ebenfalls leicht ansteigend ausgerichtet ist.
  • Selbstverständlich können auch die Strukturen gemäß den 8 und 9 entweder einseitig oder beidseitig auf den Lüfterflügeln 3 aufgebracht sein.

Claims (16)

  1. Axiallüfter (5) zur Luftkühlung wärmeerzeugender Bauteile, insbesondere Computerlüfter zur Luftkühlung elektrischer und/oder elektronischer Bauteile in einem Computer, umfassend ein Lüftergehäuse (6) und ein darin drehbar gelagertes Lüfterrad (1), wobei das Lüftergehäuse (6) einen axial zum Lüfterrad (1) durchströmbaren Luftleitrahmen mit vorzugsweise quadratischem Querschnitt aufweist, und wobei das Lüfterrad (1) eine Nabe (2) und mindestens zwei sich ausgehend von der Nabe (2) geradlinig und/oder gebogen nach außen erstreckende Lüfterflügel (3) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teilbereich der Oberfläche mindestens eines Lüfterflügels (3) mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen (4) versehen ist.
  2. Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Seite mindestens eines Lüfterflügels (3) vollständig mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen (4) versehen ist.
  3. Lüfter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vollständig oder teilweise mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen (4) versehene Seite eines Lüfterflügels (3) zumindest teilweise konvex oder konkav gebogen ist.
  4. Lüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn– zeichnet, dass ein Lüfterflügel (3) zwischen 5 und 200, insbesondere zwischen 10 und 150, vorzugsweise zwischen 20 und 100, lokale Erhebungen und/oder lokale Vertiefungen (4) aufweist.
  5. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch dadurch gekenn– zeichnet, dass zumindest einige, vorzugsweise alle lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen (4) in der Aufsicht auf die Oberfläche des Lüfterflügels (3) jeweils die Form eines regelmäßigen N-Ecks oder eines Kreises oder einer Ellipse haben.
  6. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch dadurch gekenn– zeichnet, dass zumindest einige, vorzugsweise alle Erhebungen und/oder Vertiefungen (4) die Form einer Kalotte oder einer Kugelkappe oder einer Pyramide oder eines Pyramidenstumpfs oder eines Kegels oder eines Kegelstumpfs haben.
  7. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch dadurch gekenn– zeichnet, dass die Erhebungen und/oder Vertiefungen (4) einen mittleren Durchmesser zwischen 0,5 mm und 8 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm und 3 mm haben.
  8. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch dadurch gekenn– zeichnet, dass der Abstand zwischen zwei lokalen Erhebungen bzw. Vertiefungen (4) mindestens so groß ist wie ihr mittlerer Durchmesser.
  9. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchh dadurch gekenn– zeichnet, dass der Abstand zwischen zwei lokalen Erhebungen bzw. Vertiefungen (4) geringer ist als ihr mittlerer Durchmesser oder dass sich zwei lokalen Erhebungen bzw. Vertiefungen (4) zumindest annähernd berühren.
  10. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch dadurch gekenn– zeichnet, dass die lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen (4) gleichmäßig verteilt sind.
  11. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch dadurch gekenn– zeichnet, dass mindestens ein Teilbereich der Oberfläche mindestens eines Lüfterflügels (3) eine golfballähnliche Struktur aufweist.
  12. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchh dadurch gekenn– zeichnet, dass zumindest einige Erhebungen und/oder Vertiefungen (4) in der Aufsicht auf die Oberfläche des Lüfterflügels (3) eine im wesentlichen U-förmige oder fischschuppenförmige Form haben, wobei die Oberfläche der Erhebungen (4) und/oder die Bodenfläche der Vertiefungen (4) in einen Winkel schräg zur Oberfläche des die Erhebungen bzw. Vertiefungen (4) umgebenden Bereichs des Lüfterflügels (3) verläuft.
  13. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchh dadurch gekenn– zeichnet, dass alle Lüfterflügel (3) die gleiche Oberflächenstruktur aufweisen.
  14. Lüfter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch dadurch gekenn– zeichnet, dass die Nabe (2) die gleiche Oberflächenstruktur wie zumindest einige der Lüfterflügel (3) aufweist.
  15. Lüfterrad für einen Lüfter (5) nach einem der vorherigen Ansprüche, mit einer Nabe (2) und mindestens zwei sich ausgehend von der Nabe (2) geradlinig und/oder gebogen nach außen erstreckende Lüfterflügeln (3), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teilbereich der Oberfläche mindestens eines Lüfterflügels (3) mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen und/oder lokalen Vertiefungen (4) versehen ist.
  16. Computer, insbesondere PC, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen Lüfter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 enthält.
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