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DE102005039410A1 - Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug, insbesondere für eine Magnetbahn - Google Patents

Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug, insbesondere für eine Magnetbahn Download PDF

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DE102005039410A1
DE102005039410A1 DE200510039410 DE102005039410A DE102005039410A1 DE 102005039410 A1 DE102005039410 A1 DE 102005039410A1 DE 200510039410 DE200510039410 DE 200510039410 DE 102005039410 A DE102005039410 A DE 102005039410A DE 102005039410 A1 DE102005039410 A1 DE 102005039410A1
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DE
Germany
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track
vertical
track plate
plate
longitudinal direction
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510039410
Other languages
English (en)
Inventor
Jörg Dipl.-Ing. Richter
Gerhard Dr. Stenzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hochtief Solutions AG
Original Assignee
Hochtief Solutions AG
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Publication date
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Publication of DE102005039410A1 publication Critical patent/DE102005039410A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/30Tracks for magnetic suspension or levitation vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Abstract

Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug, insbesondere für eine Magnetbahn, mit in Fahrweglängsrichtung hintereinander angeordneten Fahrwegplatten. Eine Fahrwegplatte ist auf zumindest sechs, vorzugsweise acht Vertikallagern gelagert, wobei ein Vertikallager als Vertikalstange ausgebildet ist. Eine Vertikalstange ist einerseits an der Fahrwegplatte fixiert und andererseits an einem unter der Fahrwegplatte angeordneten Unterbau fixiert. Die einwirkenden Vertikalkräfte werden über die Vertikalstange übertragen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug, insbesondere für eine Magnetbahn, mit in Fahrweglängsrichtung hintereinander angeordneten Fahrwegplatten, wobei sich unterhalb der Fahrwegplatten ein geeigneter Unterbau befindet. – Eine solche Magnetbahn wird auch als Magnetschnellbahn oder als Magnetschwebebahn bezeichnet. Das Fahrzeug umgreift den Fahrweg bzw. die Fahrwegplatten seitlich. Die von dem Fahrzeug umgriffenen seitlich auskragenden Plattenbereiche nehmen Funktionskomponenten, wie insbesondere die Statorpakete auf. Die Fahrwegplatten haben jeweils eine relativ geringe definierte Länge bezüglich der Fahrweglängsrichtung, die ein Vielfaches der Statorlängen beträgt.
  • Bei einem aus der Praxis bekannten Fahrweg der eingangs genannten Art sind die Fahrwegplatten mit Zugankern an einer Unterkonstruktion bzw. an einem Unterbau fixiert. Die Öffnungen, Aussparungen und Auflagerbereiche im Bereich dieser Zuganker werden bei diesem bekannten Fahrweg mit erhärtendem Material vergossen, beispielsweise mit hochfestem Feinbeton. Dabei sind horizontale Bewegungen der Fahrwegplatten, insbesondere in Fahrweglängsrichtung, beispielsweise aufgrund von Temperaturänderungen nicht ohne weiteres möglich, so dass es diesbezüglich zu Zwängungsbeanspruchungen kommen kann. Weiterhin ist eine nachträgliche Justierung der Lage der Fahrwegplatten schwierig bzw. kaum möglich.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, einen Fahrweg der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem zunächst die Vertikalkräfte und zwar sowohl vertikale Zugkräfte als auch vertikale Druckkräfte effektiv aufgenommen bzw. übertragen werden, bei dem fernerhin eine zwangfreie Lagerung insbesondere in Bezug auf Horizontalbewegungen in Längsrichtung der Fahrwegplatten möglich ist und bei dem weiterhin auch eine einfache nachträgliche Justierung der Orientierung/Lage der Fahrwegplatten möglich ist.
  • Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung einen Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug, insbesondere für eine Magnetbahn, mit in Fahrweglängsrichtung hintereinander angeordneten Fahrwegplatten, wobei eine Fahrwegplatte auf zumindest sechs, vorzugsweise acht Vertikallagern gelagert ist,
    wobei ein Vertikallager als Vertikalstange ausgebildet ist und wobei eine Vertikalstange einerseits an der Fahrwegplatte fixiert ist und andererseits an einem unter der Fahrwegplatte angeordneten Unterbau fixiert ist
    und wobei einwirkende Vertikalkräfte ausschließlich über die Vertikalstangen übertragen bzw. aufgenommen werden.
  • Wie oben bereits dargelegt, haben die Fahrwegplatten jeweils eine relativ geringe definierte Länge bezüglich der Fahrweglängsrichtung. Die Fahrwegplatten weisen normalerweise eine Regellänge von sechs Statorlängen auf (6,192 m). Die Länge der Fahrwegplatten kann im Raster der Statorlänge variieren. – Die Fahrwegplatten können aus verschiedenen Materialien bestehen, insbesondere aus Stahlbeton, aus Spannbeton oder aus Stahlfaserbeton oder aus Kombinationen daraus. Grundsätzlich sind auch Stahlkonstruktionen oder Stahlverbundkonstruktionen für die Fahrwegplatten möglich.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die im Montagezustand und im Betriebszustand des Fahrweges auftretenden Vertikalkräfte ausschließlich von den erfindungsgemäßen Vertikalstangen abgetragen werden. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung werden die Vertikalkräfte zumindest im Wesentlichen von den erfindungsgemäßen Vertikalstangen abgetragen. Bevorzugt ist aber die Ausführungsform, bei der alle Vertikalkräfte, d.h., vertikale Zugkräfte und vertikale Druckkräfte ausschließlich von den Vertikalstangen aufgenommen werden. Bei den Vertikalkräften kann es sich beispielsweise um durch ein Fahrzeug erzeugte Vertikallasten handeln. Außerdem weisen die Fahrwegplatten normalerweise ein geringes Eigengewicht auf und im Betriebszustand, insbesondere in Störfallsituationen kann das Fahrzeug deshalb auf die Fahrwegplatte abhebende Kräfte bewirken, die von den Vertikalstangen ebenfalls aufgenommen werden müssen. – Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass eine Fahrwegplatte des erfindungsgemäßen Fahrweges in vertikaler Richtung ausschließlich auf den Vertikalstangen gelagert ist bzw. in vertikaler Richtung ausschließlich von den Vertikalstangen abgestützt wird. – Die Fixierung der Fahrwegplatte in Längs- und Querrichtung sowie die Aufnahme von betrieblich auftretenden Horizontallasten erfolgt ausschließlich über gesonderte Festhaltekonstruktionen, die in Fahrweglängsrichtung gerichteten Kräfte (Anfahren und Bremsen) werden ausschließlich am dafür besonders konstruierten Mittelauflager aufgenommen.
  • Nach besonders bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist eine Fahrwegplatte auf acht Vertikalstangen gelagert, wobei vier Vertikalstangen an einem unter dem mittleren Bereich der Fahrwegplatte als Unterbau angeordneten Mittelauflager fixiert sind und wobei zwei Vertikalstangen jeweils an einem unter den beiden Endbereichen der Fahrwegplatte als Unterbauten angeordneten Endauflagern fixiert sind. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei den genannten Unterbauten um separate Unterbauten, die auf einem in Fahrweglängsrichtung verlaufenden Gründungsbalken angeordnet sind. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind die Unterbauten Bestandteile einer längs des Fahrweges durchlaufenden Unterbaukonstruktion, die ihrerseits auf dem längsverlaufenden Gründungsbalken angeordnet ist.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Vertikalstangen als Gewindestangen ausgebildet sind und dass eine Vertikalstange über eine Schraubverbindung an der Fahrwegplatte fixiert ist und/oder über eine Schraubverbindung an dem Unterbau fixiert ist und dass die Fahrwegplatte durch Betätigen zumindest einer Schraubverbindung in ihrer vertikalen Richtung justierbar ist. Aufgrund dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist zunächst eine einfache vertikale Justierung bei der Montage einer Fahrwegplatte möglich. Hervorzuheben ist, dass die vertikale Lagerung bzw. die entsprechende Montage im Gegensatz zu den eingangs beschriebenen, aus der Praxis bekannten Maßnahmen ohne Vergussarbeiten erfolgt. Dementsprechend sind auch keine nachteilhaften Wartezeiten für die Erhärtung eines Vergussmaterials einzuhalten. – Die erfindungsgemäße Schraubverbindung der Vertikalstangen gestattet außerdem eine permanente vertikale Justierbarkeit der Fahrwegplatten, weil es im Rahmen der Erfindung liegt, dass die Schraubverbindungen der Vertikalstangen von außen zugänglich sind. Mit anderen Worten kann die Höhe bzw. die vertikale Lage einer Fahrwegplatte an den verschiedenen Vertikalstangen jederzeit einfach nachjustiert werden. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Vertikalstangen als Gewindestangen und die Fixierung über Schraubverbindungen ermöglicht auch eine einfache Auswechselbarkeit der Fahrwegplatten, beispielsweise im Havariefall.
  • Es liegt im Übrigen im Rahmen der Erfindung, dass eine Gewindestange (Vertikalstange) über eine Schraubverbindung sowohl an der Fahrwegplatte fixiert ist als auch über eine Schraubverbindung an dem Unterbau fixiert ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durchgreift dabei eine erfindungsgemäße Gewindestange einen Befestigungsflansch des Unterbaus und diese Gewindestange ist sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite dieses Befestigungsflansches mit Hilfe von Schraubverbindungs elementen fixiert. Die Gewindestangen bestehen vorzugsweise aus Stahl bzw. aus nicht rostendem Stahl.
  • Es liegt fernerhin im Rahmen der Erfindung, dass die Vertikalstangen mit der Maßgabe angeordnet und fixiert sind, dass ein Verbiegen einer Vertikalstange beim Einwirken horizontaler Kräfte, insbesondere in Fahrweglängsrichtung, möglich ist. Damit eine solche Verbiegung einer Vertikalstange möglich ist, liegt die Vertikalstange zweckmäßigerweise im Bereich zwischen Fahrwegplatte und Unterbau frei, d.h., sie ist insbesondere nicht in eine Vergussmasse bzw. nicht in Beton eingebettet. Vorzugsweise liegt eine Vertikalstange zwischen ihrer Schraubverbindung mit der Fahrwegplatte und ihrer oberen Schraubverbindung am Unterbau frei. Zweckmäßigerweise durchgreift außerdem eine Vertikalstange ein in den Unterbau integriertes Hüllrohr, wobei zwischen Vertikalstange und Hüllrohrmantel ein Abstand vorgesehen ist. Im Ergebnis erhält man eine zwangfreie vertikale Lagerung und durch die Möglichkeit der Verbiegung der Vertikalstangen wird insbesondere die Ausdehnung der Fahrwegplatte in Fahrweglängsrichtung unter Vermeidung von Zwängen ermöglicht. Eine solche Längsbeweglichkeit der Fahrwegplatte ist insbesondere das Resultat von Temperaturänderungen und Schwindverkürzungen.
  • Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass im Bereich der Endauflager und/oder im Bereich des Mittelauflagers jeweils zumindest ein Stellelement angeordnet ist, mit welchem Stellelement die Lage der Fahrwegplatte horizontal längs- bzw. quer zur Fahrweglängsrichtung justierbar ist. Vorzugsweise ragt im Bereich der Endauflager und/oder im Bereich des Mittelauflagers jeweils zumindest ein Abstützvorsprung aus den Endauflagern und/oder aus dem Mittelauflager und/oder aus der Fahrwegplatte heraus, wobei jedem Abstützvorsprung zumindest ein Stellelement zugeordnet ist. Bei Betätigung eines sich jeweils an dem zugeordneten Abstützvorsprung abstützenden Stellelementes ist die Fahrwegplatte horizontal längs- bzw. quer zur Fahrweglängsrichtung justierbar bzw. verschiebbar. Bevorzugt sind jedem Abstützvorsprung dabei zumindest zwei Stellelemente zugeordnet, die sich an gegenüberliegenden Seiten des Abstützvorsprungs abstützen. Bei einer horizontalen Justierung der Fahrwegplatte können beide Stellelemente betätigt werden. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die genannten Stellelemente Stellschrauben sind, die jeweils in einer Gewindehülse bzw. Gewindebohrung der Fahrwegplatte oder des Endauflagers oder des Mittelauflagers aufgenommen sind und dass die Gewindeschrauben jeweils mit Muttern bzw. Kontermuttern in ihrer gewünschten Position fixierbar sind. Die Stellschrauben greifen dabei zweckmäßigerweise mit einem Außengewinde in die zugeordnete Gewindebohrung ein. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass sowohl die Stellschrauben als auch die zugeordneten Gewindebohrungen (im nicht geneigten Zustand der Fahrwegplatte) horizontal angeordnet bzw. orientiert sind. Die Stellschrauben bestehen zweckmäßigerweise aus Stahl bzw. aus nicht rostendem Stahl.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform, der im Rahmen der Erfindung ganz besondere Bedeutung zukommt ist dadurch gekennzeichnet, dass aus jedem der beiden Endauflager und aus dem Mittelauflager jeweils ein mittiger Abstützvorsprung herausragt und dass die Fahrwegplatte im Bereich jedes Endauflagers und im Bereich des Mittelauflagers jeweils zwei auflagerseitige Vorsprünge aufweist, die jeweils eine Aufnahmeöffnung begrenzen, in der der jeweilige mittige Abstützvorsprung aufgenommen ist und dass jeder Vorsprung zumindest ein sich an dem zugeordneten Abstützvorsprung abstützendes Stellelement (Stellschraube) aufnimmt. Im Bereich jedes Endauflagers sind vorzugsweise lediglich zwei Stellelemente bzw. Stellschrauben vorgesehen, die sich an gegenüberliegenden Seiten des mittigen Abstützvorsprunges des Endauflagers so abstützten, dass im Bereich der Endauflager lediglich eine horizontale Querjustierung der Fahrwegplatte mit Hilfe dieser beiden Stellelemente/Stellschrauben möglich ist. Nach einer bevorzugten Ausführungs form der Erfindung stützen sich im Bereich des Mittelauflagers jeweils zwei Stellelemente (Stellschrauben) zur horizontalen Justierung in Querrichtung an jeder der beiden gegenüberliegenden Seiten des zugeordneten Abstützvorsprunges ab.
  • Die vorstehend beschriebenen Stellelemente/Stellschrauben zur horizontalen Justierung in Querrichtung der Fahrwegplatten sind zweckmäßigerweise quer zur Fahrweglängsrichtung angeordnet. Diese Stellelemente/Stellschrauben nehmen lediglich Horizontalkräfte auf, das heißt sie übertragen nur Horizontalkräfte bzw. Kräfte in Querrichtung der Fahrwegplatte. Von besonderer Bedeutung ist im Rahmen der Erfindung, dass die Stellelemente/Stellschrauben zur Querjustierung auch im montierten Zustand der Fahrwegplatte von außen zugänglich sind. Diese Stellelemente/Stellschrauben erlauben bei Bedarf eine nachträgliche horizontale Justierung bzw. Querjustierung der Fahrwegplatten.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Bereich des Mittelauflagers zumindest ein Stellelement, vorzugsweise zumindest eine Stellschraube zur Justierung (Verschiebung) der Fahrwegplatte in Fahrweglängsrichtung vorgesehen. Zweckmäßigerweise sind zumindest zwei Stellelemente/Stellschrauben vorgesehen, die sich an gegenüberliegenden Seiten eines im Bereich des Mittelauflagers vorgesehenen Abstützvorsprunges abstützen. Die hier beschriebenen Stellelemente/Stellschrauben sind dabei in Fahrweglängsrichtung orientiert und die zugeordneten Seiten des Abstützvorsprunges sind quer zur Fahrweglängsrichtung angeordnet. Die Längsjustierung der Fahrwegplatte mit Hilfe dieser Stellelemente/Stellschrauben ist deshalb problemlos möglich, weil an den beiden Endauflagern lediglich quer zur Fahrweglängsrichtung orientierte Stellelemente/Stellschrauben vorhanden sind, mit denen lediglich eine horizontale Justierung bzw. Querjustierung durchführbar ist, die aber nichtsdestoweniger eine Längsverschiebung der Fahrwegplatte an den Endauflagern zulassen. Mit anderen Worten übertragen die an den Endauflagern vorzugsweise vorgesehenen, quer zur Fahrweglängsrichtung orientierten Stellelemente/Stellschrauben lediglich Kräfte in Querrichtung, während sie eine Bewegung der Fahrwegplatte in Fahrweglängsrichtung erlauben. Auch die Stellelemente/Stellschrauben zur Längsjustierung der Fahrwegplatte sind vorzugsweise auch im montierten Zustand der Fahrwegplatte von außen zugänglich, so dass auch hier jederzeit eine nachträgliche Längsjustierung möglich ist.
  • Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durchgreift eine an dem Unterbau fixierte Vertikalstange/Gewindestange ein in dem Unterbau aufgenommenes Hüllrohr und zwischen Hüllrohr und Vertikalstange ist zumindest bereichsweise ein schwingungsdämpfendes Material aufgenommen. Damit können Schwingungen in Querrichtung zu den Vertikalstäben effektiv gedämpft werden und das Schwingungserhalten des Fahrwegüberbaus kann entscheidend verbessert werden. Zweckmäßigerweise wird das schwingungsdämpfende Material mit der Maßgabe ausgewählt, dass es langsame Verformungen, beispielsweise infolge von Temperaturänderungen oder infolge von Schwinden des Betons nicht behindert, dass es aber bei hochfrequenter und kurzzeitiger Schwingungsbelastung quasi starr wirkt, so dass der gewünschte Dämpfungseffekt eintritt. Als schwingungsdämpfendes Material kann insbesondere eine höher viskose Flüssigkeit oder ein Elastomer mit geeigneter Härte eingesetzt werden. Gele, Öle oder Schaumstoffe können beispielsweise als schwingungsdämpfendes Material verwendet werden. Flüssige dämpfende Substanzen werden zweckmäßigerweise in einem Schlauch aufgenommen und dieser Schlauch wird dann in den Zwischenraum zwischen Hüllrohr und Vertikalstange eingebracht.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Vertikallager sowohl vertikale Zugkräfte als auch vertikale Druckkräfte wirksam aufgenommen bzw. übertragen werden können.
  • Weiterhin ist im Rahmen der erfindungsgemäßen Ausgestaltung eine einfache und präzise Justierung der vertikalen Höhe der Fahrwegplatten möglich. Dadurch, dass ein Verbiegen der Vertikalstangen zugelassen wird, kann in Kombination mit den übrigen erfindungsgemäßen Merkmalen eine sehr zwangfreie Lagerung der Fahrwegplatten erzielt werden. Die horizontalen Kräfte können im Rahmen der Erfindung ebenfalls effektiv aufgenommen und übertragen werden. Außerdem ist auch eine einfache und präzise horizontale Justierbarkeit der Fahrwegplatten über Stellelemente bzw. Stellschrauben möglich. Wesentlich ist im Rahmen der Erfindung, dass eine klare Trennung von vertikaler Lagerung und von horizontaler Lagerung der Fahrwegplatten stattfindet. Hervorzuheben ist auch, dass die Montage der Fahrwegplatten bei dem erfindungsgemäßen Fahrweg einfach und zügig möglich ist. Insbesondere sind die aus der Praxis bekannten Vergussarbeiten bei der erfindungsgemäßen Montage nicht erforderlich und folglich müssen längere Erhärtungszeiten für ein Vergussmaterial nicht in Kauf genommen werden. Zu betonen ist fernerhin, dass im Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre problemlos alle Trassierungselemente, wie Übergangsbogen, Kreisbogen, Kuppen- und Wannenradien der Raumkurve des Fahrweges verwirklicht werden können. Der Fahrweg kann weiterhin problemlos auch eine spezifikationsgemäße Querneigung von beispielsweise 12 ° aufweisen. Die der Erfindung zugrunde liegende einfache vertikale Justierbarkeit kann zur Beeinflussung der Form der Fahrwegplatten, wie beispielsweise planmäßig zur Herstellung einer Verwindung im Übergangsbogen bzw. zur Korrektur ungewollter Herstellungstoleranzen genutzt werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
  • 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Abschnittes des erfindungsgemäßen Fahrweges,
  • 2 den Gegenstand nach 1 in einer anderen Ausführungsform,
  • 3 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Fahrwegabschnitt,
  • 4 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach 3,
  • 5 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Fahrweg im Bereich eines Mittelauflagers,
  • 6 einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Fahrweg im Bereich eines Endauflagers und
  • 7 ein vergrößerter Ausschnitt aus 6 (Detail Schwingungsdämpfung).
  • Die Figuren zeigen einen erfindungsgemäßen Fahrweg für eine nicht dargestellte Magnetbahn. Der Fahrweg weist in Fahrweglängsrichtung hintereinander angeordnete Fahrwegplatten 1 auf. In den Figuren wurde der Einfachheit halber lediglich eine Fahrwegplatte 1 dargestellt. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel ist die Fahrwegplatte 1 in vertikaler Richtung ausschließlich auf acht Vertikallagern gelagert, wobei die Vertikallager erfindungsgemäß als Vertikalstangen 2 ausgebildet sind. Eine Vertikalstange 2 ist einerseits an der Fahrwegplatte 1 fixiert und andererseits an einem unter der Fahrwegplatte 1 angeordneten Unterbau fixiert. Dabei sind im Ausführungsbeispiel vier Vertikalstangen 2 an einem unter dem mittleren Bereich der Fahrwegplatte 1 als Unterbau angeordneten Mittelauflager 3 fixiert. Jeweils zwei Vertikalstangen 2 sind an jedem unter den beiden Endbereichen der Fahrwegplatte 1 als Unterbau angeordneten Endauflager 4 fixiert. Im Ausführungsbeispiel gemäß 1 sind separate Unterbauten (Mittelauflager 3 und Endauflager 4) auf einem in Fahrweglängsrichtung durchlaufenden Gründungsbalken 5 angeordnet. Dagegen sind Mittelauflager 3 und Endauflager 4 im Ausführungsbeispiel gemäß 2 in eine längs durchlaufende Unterbaukonstruktion 6 integriert, die ihrerseits auf dem längs durchlaufenden Gründungsbalken 5 angeordnet ist. Die erfindungsgemäßen Vertikalstangen 2 nehmen alle Vertikalkräfte auf und übertragen sowohl vertikale Zugkräfte als auch vertikale Druckkräfte. An den Vertikalstangen 2 ist zwischen Fahrwegplatte 1 und Unterbau (Mittelauflager 3 bzw. Endauflager 4) ein Freiraum vorgesehen, der insbesondere nicht mit einem Vergussmaterial bzw. nicht mit Beton gefüllt ist.
  • Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel sind die Vertikalstangen 2 als Gewindestangen ausgebildet. Wie sich insbesondere aus den 5 bis 7 ergibt, ist eine solche als Gewindestange ausgeführte Vertikalstange 2 über eine Schraubverbindung an der Fahrwegplatte 1 fixiert und über eine weitere Schraubverbindung an dem Unterbau (Mittelauflager 3 bzw. Endauflager 4) fixiert. Vor allem in den 6 und 7 ist erkennbar, dass zur Fixierung einer Vertikalstange 2 an der Fahrwegplatte 1 eine obere Lagerplatte 7 in der Fahrwegplatte 1 angeordnet ist, die ein Gewinde aufweist, in die die Vertikalstange 2 einschraubbar ist. An der Oberseite der oberen Lagerplatte 7 ist eine an die obere Lagerplatte 7 angeschweißte Hutmutter 8 vorgesehen, die das Gewinde der oberen Lagerplatte 7 bei der Herstellung der Fahrwegplatte 1 vor eindringendem Beton schützt. Die Sicherung der Verbindung mit der Fahrwegplatte 1 erfolgt durch eine obere Mutter 9. Die Zugänglichkeit der Schraubverbindung wird durch ein in die Fahrwegplatte 1 integriertes oberes Hüllrohr 10 gewährleistet. Die Vertikalstange 2 durchgreift dieses obere Hüllrohr 10 mit ausreichendem ringförmigen Abstand zum Hüllrohr 10.
  • Zur Befestigung der Vertikalstange 2 an dem Unterbau (Mittelauflager 3 bzw. Endauflager 4) durchgreift die Vertikalstange 2 einen Befestigungsflansch 11 des Unterbaus. Sie wird dabei ebenfalls durch ein in den Befestigungsflansch 11 integriertes unteres Hüllrohr 12 mit ausreichendem Abstand zur Hüllrohrwandung geführt. An der Oberseite und an der Unterseite des Befestigungsflansches 11 befindet sich jeweils eine Mutter 13 mit zugeordneter Unterlegscheibe 14. Die Muttern 13 werden dabei jeweils durch Kontermuttern 15 gesichert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Vertikalstangen 2 nach bevorzugter Ausführungsform erst unmittelbar vor der Montage der Fahrwegplatten 1 eingeschraubt werden und durch Kontern gesichert werden. Es ist weiterhin zu betonen, dass die Schraubverbindungen an allen acht Vertikallagern einfach zugänglich sind und folglich auf einfache Weise jederzeit betätigt bzw. gelöst werden können. Das macht eine problemlose nachträgliche Justierung der vertikalen Höhe der Fahrwegplatte 1 möglich und auch ein Auswechseln einer Fahrwegplatte 1 ist ohne größere Probleme möglich.
  • Insbesondere in den 6 und 7 ist erkennbar, dass die Vertikalstangen 2 mit der Maßgabe angeordnet und fixiert sind, dass beim Einwirken horizontaler Kräfte, insbesondere in Fahrweglängsrichtung die Vertikalstangen 2 verbiegbar sind und damit entsprechend nachgeben können. Hierzu trägt die freie bzw. vergussfreie Länge der Vertikalstange 2 zwischen der oberen Lagerplatte 7 und der Oberseite des Befestigungsflansches 11 effektiv bei. Auch die Führung der Vertikalstange 2 durch das untere Hüllrohr 12 in dem Befestigungsflansch 11 ermöglicht eine Verschiebung der Vertikalstange 2 bei der Einwirkung von Horizontalkräften. Im Ergebnis ergibt sich eine vorteilhafte zwängungsfreie Lagerung der Fahrwegplatten 1.
  • Erfindungsgemäß sind weiterhin Stellschrauben 16 vorgesehen, die quer zur Fahrweglängsrichtung orientiert sind und mit denen die Lage des Fahrweges bzw. die Lage einer Fahrwegplatte 1 quer zur Fahrweglängsrichtung ausrichtbar bzw. justierbar ist. Die Stellschrauben 16 sind im Ausführungsbeispiel an den Endauflagern 4 und an dem Mittelauflager 3 angeordnet.
  • Aus jedem der beiden Endauflager 4 ragt ein mittiger Abstützvorsprung 17 heraus und im Bereich jedes Endauflagers 4 ragen aus der Unterseite der Fahrwegplatte 1 zwei endauflagerseitige Vorsprünge 18 heraus, die jeweils eine Aufnahmeöffnung 19 begrenzen, in der der mittige Abstützvorsprung 17 aufgenommen ist. In jedem der auflagerseitigen Vorsprünge 18 ist eine Stellschraube 16 aufgenommen, die quer zur Fahrweglängsrichtung angeordnet ist und sich an dem mittigen Abstützvorsprung 17 abstützt. Durch Betätigung dieser Stellschrauben 16 kann die Lage der Fahrwegplatte 1 im Bereich des betreffenden Endauflagers 4 quer zur Fahrweglängsrichtung ausgerichtet werden. Die Stellschrauben 16 an den Endauflagern 4 übertragen lediglich Kräfte in Querrichtung zur Fahrweglängsrichtung, ermöglichen aber eine Bewegung der Fahrwegplatte 1 in Fahrweglängsrichtung, beispielsweise aufgrund von Temperaturänderungen. Die Justierung kann im Übrigen unabhängig von einer Querneigung des Fahrweges erfolgen. Die Lagesicherung der Fahrwegplatte in der endgültigen Position erfolgt zweckmäßigerweise durch an den Stellschrauben 16 vorgesehene Kontermuttern.
  • Auch aus dem Mittelauflager 3 ragt ein mittiger Abstützvorsprung 17 heraus. Die Fahrwegplatte 1 weist hier einen aus ihrer Unterseite herausragenden rechteckigen Rahmen auf, der von in Fahrweglängsrichtung verlaufenden Vorsprüngen 18 und von in quer zur Fahrzeuglängsrichtung angeordneten Vorsprüngen 20 gebildet wird. Dieser Rahmen begrenzt eine Aufnahmeöffnung 19, in der der mittige Abstützvorsprung 17 des Mittelauflagers 3 aufgenommen ist. Statt des rechteckigen Rahmens kann grundsätzlich auch ein kreisrunder oder beliebig polygonal geformter Rahmen vorgesehen sein oder eine Lagerkonstruktion analog einem Topflager. In jedem in Fahrweglängsrichtung sich erstreckenden Vorsprung 18 sind zwei mit Abstand zueinander angeordnete Stellschrauben 16 vorgesehen, die quer zur Fahrweglängsrichtung orientiert sind und sich an dem mittigen Abstützvorsprung 17 abstützen. Durch Betätigung dieser quer zur Fahrweglängsrichtung angeordneten Stellschrauben 16 ist eine Ausrichtung der Fahrwegplatte 1 quer zur Fahrweglängsrichtung möglich. Die endgültige Lagesicherung kann auch hier durch an den Stellschrauben 16 vorhandene Kontermuttern erfolgen. Im Ausführungsbeispiel ist an dem Mittelauflager 3 aber auch eine Ausrichtung der Fahrwegplatte 1 in Fahrweglängsrichtung möglich. Dazu sind in Fahrweglängsrichtung orientierte Stellschrauben 21 vorgesehen (siehe insbesondere 3 und 4). Jeder quer zur Fahrweglängsrichtung angeordnete Vorsprung 20 des Rahmens nimmt zwei mit Abstand zueinander angeordnete Stellschrauben 21 auf. Durch Betätigung dieser Stellschrauben 21 erfolgt eine Justierung der Fahrwegplatte 1 in Fahrweglängsrichtung. – In der 4 ist im Übrigen deutlich erkennbar, dass die sich an gegenüberliegenden Seiten der mittigen Abstützvorsprünge 17 abstützenden Stellschrauben 16 bzw. 21 paarweise auf einer Linie bzw. auf einer Geraden angeordnet sind. Nach einer Ausführungsform der Erfindung können alle Stellschrauben 16 und vorzugsweise auch alle Stellschrauben 21 in einer einzigen Ebene angeordnet sein. In den Figuren ist im Übrigen erkennbar, dass alle Stellschrauben 16, 21 problemlos von außen zugänglich sind, so dass auch hier jederzeit eine nachträgliche Justierung bzw. Ausrichtung mit den Stellschrauben 16, 21 möglich ist.
  • In der 7 ist eine sehr bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es wurde bereits oben dargelegt, dass eine an dem Unterbau (Mittelauflager 3 bzw. Endauflager 4) fixierte Vertikalstange 2 ein in den Unterbau integriertes unteres Hüllrohr 12 durchgreift. Zwischen Vertikalstange 2 und Hüllrohr 12 ist ein im Querschnitt ringförmiger Abstandsspalt vorgesehen. Vorzugsweise wird zwischen Vertikalstange 2 und unterem Hüllrohr 12 zumindest bereichsweise ein schwingungsdämpfendes Material 22 eingebracht.
  • Bei dem schwingungsdämpfenden Material 22 handelt es sich gemäß der Ausführungsform um eine viskose Flüssigkeit, beispielsweise um ein Öl. Wenn es sich bei dem schwingungsdämpfenden Material 22 um ein fluides Medium handelt, wird dieses fluide Medium zweckmäßigerweise von einem Schlauch 23 aufgenommen und der Schlauch 23 wird in den Zwischenraum zwischen Vertikalstange 2 und Hüllrohr 12 eingebracht. Wesentlich ist, dass das schwingungsdämpfende Material 22 einerseits eine Horizontalverschiebung der Vertikalstange 2 bei langsamen horizontalen Bewegungen (beispielsweise infolge von Temperaturschwankungen) erlaubt, andererseits aber höherfrequente Biegeschwingungen der Vertikalstange 2 dämpft.
  • Wie oben bereits ausführlich erläutert, wird mit den erfindungsgemäßen Komponenten eine sehr präzise Ausrichtung bzw. Justierung der Fahrwegplatten 1 ermöglicht, die auch nachträglich jederzeit durchführbar ist. Die Justierbarkeit kann auch zur planmäßigen Beeinflussung der Fahrwegform dienen, beispielsweise bei der Herstellung bzw. Anpassung einer Verwindung in einem Übergangsbogen bzw. einer Kuppen- oder Wannenlage. Weiterhin kann die erfindungsgemäße Justierbarkeit auch zur Korrektur ungewollter Abweichungen der Form der Fahrwegplatten nach Herstellung, Lagerung und Transport der Platten benutzt werden. Im Ergebnis erhält man eine zwangfreie Lagerung eines Fahrweges bzw. von Fahrwegplatten, die auch nachträglich ohne weiteres präzise und einfach justierbar sind.

Claims (12)

  1. Fahrweg für ein spurgebundenes Fahrzeug, insbesondere für eine Magnetbahn, mit in Fahrweglängsrichtung hintereinander angeordneten Fahrwegplatten (1), wobei eine Fahrwegplatte (1) auf zumindest sechs Vertikallagern gelagert ist, wobei ein Vertikallager als Vertikalstange (2) ausgebildet ist und wobei eine Vertikalstange (2) einerseits an der Fahrwegplatte (1) fixiert und andererseits an einem unter der Fahrwegplatte (1) angeordneten Unterbau fixiert ist und wobei Vertikalkräfte über die Vertikalstangen (2) übertragen werden.
  2. Fahrweg nach Anspruch 1, wobei die Fahrwegplatte (1) auf acht Vertikalstangen (2) gelagert ist, wobei vier Vertikalstangen (2) an einem unter dem mittleren Bereich der Fahrwegplatte (1) als Unterbau angeordneten Mittelauflager (3) fixiert sind und wobei zwei Vertikalstangen (2) jeweils an einem unter den beiden Endbereichen der Fahrwegplatte (1) als Unterbauten angeordneten Endauflagern (4) fixiert sind.
  3. Fahrweg nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Vertikalstangen (2) als Gewindestangen ausgebildet sind und wobei eine Vertikalstange (2) über eine Schraubverbindung an der Fahrwegplatte (1) fixiert ist und/oder über eine Schraubverbindung an dem Unterbau fixiert ist und wobei die Fahrwegplatte (1) durch Betätigen zumindest einer Schraubverbindung durch vertikale Verschiebung höhenmäßig justierbar ist.
  4. Fahrweg nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Vertikalstangen (2) mit der Maßgabe angeordnet und fixiert sind, dass ein Verbiegen einer Vertikalstange (2) beim Einwirken horizontaler Kräfte, insbesondere in Fahrweglängsrichtung, möglich ist.
  5. Fahrweg nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei im Bereich der Endauflager (4) und/oder im Bereich des Mittelauflagers (3) jeweils zumindest ein Stellelement angeordnet ist, mit welchem Stellelement die Lage der Fahrwegplatte 1 quer zur Fahrweglängsrichtung justierbar ist.
  6. Fahrweg nach Anspruch 5, wobei im Bereich der Endauflager (4) und/oder im Bereich des Mittelauflagers (3) jeweils zumindest ein Abstützvorsprung (17) aus den Endauflagern (4) und/oder aus dem Mittelauflager (3) und/oder aus der Fahrwegplatte (1) herausragt, wobei jedem Abstützvorsprung (17) zumindest ein Stellelement zugeordnet ist und wobei bei Betätigung eines sich jeweils an dem zugeordneten Abstützvorsprung (17) abstützenden Stellelementes die Fahrwegplatte (1) quer zur Fahrweglängsrichtung justierbar ist.
  7. Fahrweg nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei jedem Abstützvorsprung (17) zumindest zwei Stellelemente zugeordnet sind, die sich an zwei gegenüberliegenden Seiten des Abstützvorsprungs (17) abstützen.
  8. Fahrweg nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die Stellelemente Stellschrauben (16) sind, die jeweils in einer Gewindehülse bzw. Gewindebohrung der Fahrwegplatte (1) oder des Endauflagers (4) oder des Mittelauflagers (3) aufgenommen sind und wobei die Stellschrauben (16) jeweils in ihrer gewünschten Endposition fixierbar sind.
  9. Fahrweg nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei aus jedem der beiden Endauflager (4) und aus dem Mittelauflager 3 jeweils ein mittiger Abstützvorsprung (17) herausragt und wobei die Fahrwegplatte (1) im Bereich jedes Endauflagers (4) und im Bereich des Mittelauflagers (3) jeweils zwei auflagerseitige Vorsprünge (18) aufweist, die jeweils eine Aufnahmeöffnung (19) begrenzen, in der der jeweilige mittige Abstützvorsprung (17) aufgenommen ist und wobei jeder Vorsprung (18) zumindest ein sich an dem zugeordneten Abstützvorsprung (17) abstützendes Stellelement aufnimmt.
  10. Fahrweg nach einem Ansprüche 5 bis 9, wobei sich im Bereich des Mittelauflagers (3) jeweils zwei Stellelemente an jeder der beiden gegenüberliegenden Seiten des zugeordneten Abstützvorsprungs (17) zur Justierung quer zur Fahrweglängsrichtung abstützen.
  11. Fahrweg nach einem der Ansprüche 2 bis 10, wobei im Bereich des Mittelauflagers (3) zumindest ein Stellelement zur Justierung der Fahrwegplatte (1) in Fahrweglängsrichtung vorgesehen ist.
  12. Fahrweg nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei eine an dem Unterbau fixierte Vertikalstange (2) ein in dem Unterbau aufgenommenes Hüllrohr (12) durchgreift und wobei zwischen Hüllrohr (12) und Vertikalstange (2) zumindest bereichsweise ein schwingungsdämpfendes Material (22) angeordnet ist.
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