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DE102005039335A1 - CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis - Google Patents

CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis Download PDF

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Abstract

Ein CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis (100) stellt eine Ausgangsreferenzspannung (V¶out¶) mit einem definierten Temperaturkoeffizienten bereit und umfasst eine PTAT-Stromgenerator (102), der einen PTAT-Strom (I¶PTAT¶) mit einem positiven Temperaturkoeffizienten bereitstellt, wobei der PTAT-Stromgenerator (102) einen ersten Strompfad (A) mit einer ersten pn-Übergangs-Diode (104) und einen zweiten Strompfad (B) mit einer zweiten pn-Übergangs-Diode (110) enthält, und enthaltend einen ersten Stromspiegel (115), umfassend einen ersten Spiegel-FET (116) mit einem in den ersten Strompfad (A) geschalteten Kanal (120, 124) und einem mit einem ersten Spiegelknoten (122) verbunden Gate (128) und einen zweiten Spiegel-FET (118) mit einem in den zweiten Strompfad (B) geschalteten Kanal (130, 134) und einem mit dem ersten Spiegelknoten (122) verbundenen Gate (136), wobei der erste Stromspiegel (115) denselben Strom (I¶PTAT¶) sowohl in dem ersten als auch dem zweiten Strompfad bereitstellt. Ein dritter Strompfad (C) enthält einen Verstärker-FET (158), der den PTAT-Strom (I¶PTAT¶) in den dritten Strompfad (C) kopiert. Ein vierter Strompfad (D) enthält eine dritte pn-Übergangs-Diode (190), die eine Übergangszonenspannung (V¶BE¶) mit einem negativen Temperaturkoeffizienten bereitstellt. Ein zweiter Stromspiegel enthält einen dritten Spiegel-FET (172) und einen vierten Spiegel-FET (180), die ein Vielfaches (k È I¶PTAT¶) des PTAT-STroms (I¶PTAT¶) von dem dritten Strompfad (C) in den ...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Niederspannungs-Niederleistungs-CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis, umfassend einen PTAT-Generator und eine PN-Übergangs-Diode, die eine Übergangszonenspannung VBE mit einem negativen Temperaturkoeffizienten bereitstellt.
  • Ein Bandabstandsreferenzschaltkreis nutzt die unterschiedlichen Temperaturkoeffizienten von einer Spannungsquelle mit Eigenschaften, die proportional zu der absoluten Temperatur (PTAT, „proportional to absolute temperature") sind, und von der Basisemitterspannung eines bipolaren Transistors, um eine hochstabile temperaturkompensierte Spannung bereitzustellen. In normalen CMOS-Verfahren sind meistens lediglich vertikale bipolare Strukturen, die als pn-Übergangs-Dioden dienen, verfügbar.
  • 1 der beigefügten Zeichnungen zeigt ein Beispiel eines derartigen CMOS-Bandabstandsschaltkreises, wie er in diversen Textbüchern zu finden ist. Der Bandabstandsschaltkreis 10 umfasst die Übergangs-Dioden 12, 14 und einen Stromspiegel, der die FETs 16, 18 mit zwei Strompfaden A und B enthält. Resultierend aus verschiedenen Stromdichten in den pn-Übergangszonen in den Strompfaden A und B wird ein Strom IP mit einem positiven Temperaturkoeffizienten erzeugt.
  • Ein Vielfaches k·IP des Stroms IP wird durch einen zweiten Stromspiegel 20 und 22 in einen dritten Strompfad C gespiegelt und durch einen Widerstand 24 in eine Spannung Vp = k·IP·R umgesetzt, wobei R der Widerstandswert des Widerstands 24 ist. Die Spannung Vp mit dem positiven Temperaturkoeffizienten wird zu der pn-Übergangszonenspannung VBE der Diode 26 addiert. Da die pn-Übergangszonenspannung VBE einen negativen Temperaturkoeffizienten hat, ist es möglich, eine temperaturunabhängige Referenzspannung Uref = k·IP·R + VBE durch Auswahl des Faktors k zu erhalten.
  • Die Leistungsfähigkeit dieses Schaltkreises ist jedoch auf Grund unterschiedlicher Potentiale an den Knoten 30 und 32, die systematische Nichtübereinstimmungen von Strömen in beiden Zweigen sowie unterschiedliche Leckströme durch in 1 durch gestrichelte Linien angedeutete, parasitäre Dioden verursachen, nicht zufrieden stellend. Gängige dieser Probleme umfassen Operationsverstärker (OP-AMPs), um die Potentiale an den Knoten 30 und 32 identisch zu halten. Die Verwendung eines OP-AMPs führt jedoch zu anderen Problemen. Abgesehen von der größeren Komplexität des Schaltkreises können Schwankungen einen unvorhersehbaren Versatz (Offset) verursachen. Um diese Effekte zu vermeiden, muss zumindest die Eingangsstufe des OP-AMPs bipolar sein, aber bipolare Transistoren sind in Standard-CMOS-Verfahren nicht verfügbar.
  • Die Erfindung schlägt einen einfachen, kompakten Niederspannungs-Niederleistungs-Bandabstandsreferenzschaltkreis vor, der lediglich Komponenten enthält, die in einem Standard-CMOS-Verfahren verfügbar sind.
  • Dies wird durch einen CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis erreicht, umfassend einen PTAT-Stromgenerator, der einen PTAT-Strom (IPTAT) mit einem positiven Temperaturkoeffizienten bereitstellt. Der PTAT-Stromgenerator enthält einen ersten Strompfad mit einer ersten pn-Übergangs-Diode und einen zweiten Strompfad mit einer zweiten pn-Übergangs-Diode. Der PTAT-Stromgenerator enthält ferner einen ersten Stromspiegel, umfassend einen ersten Spiegel-FET, der einen in den ersten Strompfad geschalteten Kanal und mit dem ersten Spiegelknoten verbundenes Gate aufweist, und einen zweiten Spiegel-FET, der einen in den zweiten Strompfad geschalteten Kanal und ein mit dem ersten Spiegelknoten verbundenes Gate aufweist. Der erste Stromspiegel sorgt für denselben Strom sowohl in dem ersten als auch in dem zweiten Strompfad. Der Bandabstandsreferenzschaltkreis umfasst ferner einen dritten Strompfad mit einem Verstärker-FET. Der Verstärker-FET hat ein mit dem PTAT- Stromgenerator verbundenes Gate und kopiert den PTAT-Strom in den dritten Strompfad. Der Bandabstandsreferenzschaltkreis umfasst ferner einen vierten Strompfad mit einer dritten pn-Übergangs-Diode, die eine Übergangszonenspannung VBE mit einem negativen Temperaturkoeffizienten bereitstellt. Ein zweiter Stromspiegel enthält einen dritten Spiegel-FET mit einem in den dritten Strompfad geschalteten Kanal und einem mit einem Spiegelknoten verbundenen Gate, und einen vierten Spiegel-FET mit einem in den vierten Strompfad geschalteten Kanal und einem mit dem Rückkopplungsknoten verbundenen Gate. Der zweite Stromspiegel spiegelt ein Vielfaches des PTAT-Stroms von dem dritten Strompfad in den vierten Strompfad. Der vierte Strompfad enthält ferner einen in Reihe mit der dritten pn-Übergangs-Diode geschalteten Widerstand zur Umsetzung des Vielfachen des PTAT-Stroms in eine Spannung, die zu der Übergangszonenspannung VBE addiert wird, um die Ausgangsreferenzspannung zu ergeben. Der zweite Stromspiegel enthält ferner einen ersten Rückkopplungs-FET mit einem Kanal in dem ersten Strompfad und einem mit dem Rückkopplungsknoten verbundenen Gate, und einen zweiten Rückkopplungs-FET mit einem Kanal in dem zweiten Strompfad des PTAT-Stromgenerators und einem mit dem Rückkopplungsknoten verbundenen Gate. Der erste und der zweite Rückkopplungs-FET bilden einen Rückkopplungspfad, um für den ersten Stromspiegel dasselbe Potential in dem ersten und dem zweiten Strompfad bereitzustellen. Der Verstärker-FET stellt ferner eine Steuerung für den Ausgangsstrompfad D über den zweiten Stromspiegel bereit, der aus dem dritten Spiegel-FET und dem vierten Spiegel-FET besteht. Der Verstärker-FET bildet ein aktives Verstärkungselement und bietet eine hohe Schleifenverstärkung, die zu einer höheren Genauigkeit bei der Stabilisierung der Referenzspannung führt. Der dritte Strompfad kann sowohl von der Rückkopplungsschleife als auch von der Steuerung des Ausgangsstrompfads gemeinsam verwendet werden. Der Rückkopplungspfad stellt eine hohe Versorgungsspannungsunterdrückung bereit, die zu einer hohen Versorgungsspannungsschwankungsstabilität führt.
  • Weitere Voreile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
  • 1 ein Schaltungsdiagramm einer CMOS-Bandabstandsreferenz gemäß dem Stand der Technik; und
  • 2 ein Schaltungsdiagramm einer CMOS-Bandabstandsreferenz gemäß der Erfindung.
  • Der CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis 100 in 2 umfasst einen PTAT-Stromgenerator 102 zur Bereitstellung eines Stroms Iptat, der proportional zu der absoluten Temperatur (PTAT) ist und einen positiven Temperaturkoeffizienten aufweist. Der PTAT-Stromgenerator umfasst einen ersten Strompfad A, einschließlich einer ersten pn-Übergangs-Diode 104 mit einer Anode 106 und einer mit Masse verbundenen Kathode 108, und einen zweiten Strompfad B, einschließlich einer zweiten pn-Übergangs-Diode 110 mit einer Anode 112 und einer mit Masse verbundenen Kathode 114. Der erste Strompfad A und der zweite Strompfad B sind über einen ersten Stromspiegel 115, der aus einem ersten PMOS-Spiegel-FET 116 und einem zweiten PMOS-Spiegel-FET besteht, gekoppelt. Der erste Spiegel-FET 116 hat einen Drain-Anschluss 120, der mit einem ersten Spiegelknoten 122 verbunden ist, einen Source-Anschluss 124, der mit der Anode 106 der ersten pn-Übergangs-Diode 104 über einen Reihenwiderstand 126 verbunden ist, und einen Gate-Anschluss 128, der mit dem ersten Spiegelknoten 122 verbunden und folglich mit dem Drain-Anschluss 120 kurzgeschlossen ist. Der zweite Spiegel-FET 118 hat einen Drain-Anschluss 130, der mit einem zweiten Spiegelknoten 132 verbunden ist, einen Source-Anschluss 134, der mit der Anode 112 der zweiten pn-Übergangs-Diode 110 verbunden ist, und einen Gate-Anschluss 136, der mit dem Gate-Anschluss des ersten FETs 116 und mit dem ersten Spiegelknoten 122 verbunden ist.
  • Der PTAT-Generator 102 umfasst ferner einen ersten NMOS-Rückkopplungs-FET 140 für den Strompfad A und einen zweiten NMOS-Rückkopplungs-FET 142 für den Strompfad B. Der erste Rückkopplungs-FET 140 hat einen Drain-Anschluss 144, der mit dem ersten Spiegelknoten 122 verbunden ist, einen Source-Anschluss 146, der mit einer Versorgungsspannung VDD verbunden ist, und einen Gate-Anschluss 148, der mit einem Rückkopplungsknoten 150 verbunden ist. Der zweite Rückkopplungs-FET 142 hat einen Drain-Anschluss 152, der mit dem zweiten Spiegelknoten 132 verbunden ist, einen Source-Anschluss 154, der mit der Versorgungsspannung VDD verbunden ist, und einen Gate-Anschluss 156, der ebenfalls mit dem Rückkopplungsknoten 150 verbunden ist.
  • Ein PMOS-Verstärker-FET 158 ist in einem dritten Strompfad C angeordnet. Der Verstärker-FET 158 hat einen Drain-Anschluss 160, der mit einem Knoten 162 verbunden ist, einen Source-Anschluss 164, der mit einem Summierungsknoten 166 verbunden ist, und einen Gate-Anschluss 168, der mit dem dritten Spiegelknoten 132 verbunden ist. Ein erster Kompensationskondensator 170 ist zwischen den Gate-Anschluss 168 des Verstärker-FETs 158 und Masse geschaltet.
  • Der dritte Strompfad C enthält ferner einen dritten NMOS-Spiegel-FET 172 mit einem Drain-Anschluss 174, der mit dem Knoten 162 verbunden ist, einem Source-Anschluss 176, der mit der Versorgungsspannung VDD verbunden ist, und einem Gate-Anschluss 178, der mit dem Rückkopplungsknoten 150 verbunden und mit dem Drain-Anschluss 174 kurzgeschlossen ist.
  • In einem vierten, einem Ausgangsstrompfad D, ist ein vierter NMOS-Spiegel-FET 180 angeordnet, wobei der vierte Spiegel-FET 180 gemeinsam mit dem dritten Spiegel-FET 172 einen zweiten Stromspiegel zur Kopplung des dritten Pfads C mit dem Ausgangsstrompfad D bildet. Der vierte Spiegel-FET 180 hat einen Drain-Anschluss 182, der mit einem Ausgangsknoten 184 verbunden ist, einen Source-Anschluss 186, der mit der Versorgungsspannung VDD verbunden ist, und einen Gate-Anschluss 188, der mit dem Rückkopplungsknoten 150 verbunden ist.
  • Eine dritte pn-Übergangs-Diode 190, die eine Übergangszonenspannung VBE mit einem negativen Temperaturkoeffizienten bereitstellt, hat eine mit Masse verbundene Kathode 192 und eine mit dem Summierungsknoten 166 verbundene Anode 194.
  • Ein Konversionswiderstand 196 ist zwischen den Ausgangsknoten 184 und den Summierungsknoten 166 geschaltet. Ein Ausgangskompensationskondensator 198 ist zwischen den Ausgangsknoten 184 und Masse geschaltet.
  • Es werden Gruppen von FETs und Dioden gebildet, die aufeinander abgestimmte (matched) Konfigurationsparameter, z.B. Abmessungen (B/L), aufweisen. In 1 haben die FETs und die pn-Übergangs-Dioden die Kennungen X, Y und Z, um die Angehörigkeit zu verschiedenen Gruppen zu veranschaulichen.
  • Der erste Spiegel-FET 116, der zweite Spiegel-FET 118 und der Verstärker-FET 158 sind zum Beispiel abgestimmt, um identische Stromdichten bereitzustellen, angegeben durch die Kennung „X". Auf dieselbe Art sind der erste Rückkopplungs-FET 140, der zweite Rückkopplungs-FET 142 und der dritte Spiegel-FET 172 abgestimmt, angegeben durch die Kennung „Y". Das Ziel dieser Abstimmung ist die Bereitstellung desselben Stroms IPTAT in allen drei Strompfaden A, B und C.
  • Die Abmessungen der ersten pn-Übergangs-Diode 104 und der zweiten pn-Übergangs-Diode 110 sind auch abgestimmt, aber mit einem vorbestimmten Verhältnis in ihren Parametern. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Dimensionierung der ersten pn-Übergangs-Diode 104 achtmal so groß wie die Dimensionierung der zweiten pn-Übergangs-Diode 110 gewählt. Deshalb hat die zweite pn-Übergangs-Diode 110 eine Stromdichte, die achtmal die Stromdichte in der ersten Übergangs-Diode 104 beträgt. Folglich liefert der IPTAT-Generator einen Strom IPTAT mit einem positiven Temperaturkoeffizienten, der durch den Verstärker-FET 158 in den dritten Strompfad C kopiert wird.
  • Durch den zweiten Stromspiegel, der durch den dritten Spiegel-FET 172 und den vierten Spiegel-FET 180 gebildet wird, wird der Strom IPTAT in den vierten Strompfad D gespiegelt. Da der dritte Spiegel-FET 172 und der vierte Spiegel-FET 180 mit unterschiedlichen Abmessungen konfiguriert sind und ein Stromdichtenverhältnis von y : k·y bereitstellen, beträgt der in den Ausgangsstrompfad D gespiegelte Strom k·IPTAT.
  • Die dritte pn-Übergangs-Diode 190 erfährt sowohl den Strom IPTAT aus dem Strompfad C als auch den Strom k·IPTAT aus dem Strompfad D. Um dieselbe Stromdichte wie in der zweiten pn-Übergangs-Diode 110 zu bekommen, ist die dritte pn-Übergangs-Diode 190 in Relation zu der zweiten pn-Übergangs-Diode 110 mit einem Faktor von (k + 1)·x bemessen. Die dritte pn-Übergangs-Diode 190 stellt eine Übergangszonenspannung VBE mit einem negativen Temperaturkoeffizienten bereit.
  • Der durch den Konversionswiderstand 196 fließende Strom k·IPTAT in dem Ausgangsstrompfad D verursacht einen Spannungsabfall Vptat = k·Iptat·R mit einem positiven Temperaturkoeffizienten. An dem Ausgangsknoten 184 wird die Spannung Vptat zu dem positiven Temperaturkoeffizienten zu der pn-Übergangszonenspannung VBE mit dem negativen Temperaturkoeffizienten addiert. Deshalb stellt der Ausgangsknoten 184, der den Ausgangsanschluss darstellt, eine Ausgangsspannung Vout = k·IPTAT·R + VBE bereit. Durch Wahl des Faktors k kann der Temperaturkoeffizient dieser Ausgangsspannung Vout minimiert oder zum Zwecke der Kompensation maßgeschneidert werden. Somit kann der Bandabstandsreferenzschaltkreis 100 eine Ausgangsspannung Vout mit einem äußerst niedrigen Temperaturkoeffizienten oder mit einem zur Kompensation angepassten Temperaturkoeffizienten in einem integrierten oder einem diskreten Schaltkreis bereitstellen.
  • Ein negativer Rückkopplungsschleifenpfad wird über den Rückkopplungsknoten 150 durch den zweiten Stromspiegel, der den ersten und den zweiten Rückkopplungs-FET 140, 142 des PTAT-Generators enthält, bereitgestellt. Der Rückkopplungspfad stellt sicher, dass die Potentiale an dem ersten Spiegelknoten 122 und an dem zweiten Spiegelknoten 132 gleich sind. Durch diese Maßnahme kann ein hohes Versorgungsspannungsunterdrückungsverhältnis erreicht werden. Somit beeinflussen Schwankungen in der Versorgungsspannung den PTAT-Strom Iptat in den Strompfaden A bis D nicht.
  • Auf Grund der hohen Schleifenverstärkung des durch den Verstärker-FET 158 gebildeten aktiven Verstärkungselements, kann das Verstärkungselement gemeinsam erstens dazu verwendet werden, um eine Steuerung für den Ausgangsstrompfad D über den zweiten Stromspiegel bereitzustellen, und zweitens für die Rückkopplungsschleife über die Rückkopplungs-FETs 140 und 142.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal des vorgeschlagenen Schaltkreises besteht in der gemeinsamen Nutzung der dritten pn-Übergangs-Diode 190 sowohl für den dritten Strompfad C als auch für den Ausgangsstrompfad D.
  • Parasitärkapazität an dem Knoten 162 kann einen zweiten Pol darstellen, aber auf Grund des geringen Widerstands in dem Pfad C wird dieser Pol hin zu hohen Frequenzen verschoben.
  • Um definierte Anlaufbetriebsbedingungen zu garantieren, ist eine Anlaufeinheit 200 mit dem Knoten 122 in dem ersten Strompfad A verbunden, die es ermöglicht, einen Anlaufstrom zuzuführen. Die Struktur und die Funktion einer derartigen Anlaufeinheit 200 sind dem Fachmann wohl bekannt.
  • Die gemeinsame Nutzung der Komponenten zur Implementierung verschiedener Funktionsleitungen führt zu einer hochkompakten Bauart des Schaltkreises. Deshalb bietet der vorgeschlagene Bandabstandsreferenzschaltkreis die wichtigen Vorteile, dass er Fläche einspart und mit einem niedrigen Ruhestrom betrieben werden kann. Dennoch bietet der vorgeschlagene Schaltkreis im Vergleich zu herkömmlichen Stromspiegelreferenzen eine höhere Leistungsfähigkeit, d.h. zum Beispiel beim Rauschverhalten. Operationsverstärker sind obsolet, und deshalb kann der Schaltkreis in Standard-CMOS implementiert werden, wobei das bei PMOS-Technologie auftretende Rauschen vermieden wird.

Claims (2)

  1. CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis (100), der eine Ausgangsreferenzspannung (Vout) mit einem definierten Temperaturkoeffizienten bereitstellt, wobei der Referenzschaltkreis Folgendes umfasst: einen PTAT-Stromgenerator (102), der einen PTAT-Strom (IPTAT) mit einem positiven Temperaturkoeffizienten bereitstellt, wobei der PTAT-Stromgenerator (102) einen ersten Strompfad (A) mit einer ersten pn-Übergangs-Diode (104) und einen zweiten Strompfad (B) mit einer zweiten pn-Übergangs-Diode (110) enthält, und enthaltend einen ersten Stromspiegel (115), umfassend einen ersten Spiegel-FET (116) mit einem in den ersten Strompfad (A) geschalteten Kanal (120, 124) und einem mit einem ersten Spiegelknoten (122) verbundenen Gate (128) und einen zweiten Spiegel-FET (118) mit einem in den zweiten Strompfad (B) geschalteten Kanal (130, 134) und einem mit dem ersten Spiegelknoten (122) verbundenen Gate (136), wobei der erste Stromspiegel (115) denselben Strom (IPTAT) sowohl in dem ersten als auch dem zweiten Strompfad bereitstellt; einen dritten Strompfad (C), einschließlich eines Verstärker-FETs (158), wobei der Verstärker-FET ein mit dem PTAT-Stromgenerator (102) verbundenes Gate (168) aufweist und den PTAT-Strom (IPTAT) in den dritten Strompfad (C) kopiert; einen vierten Strompfad (D), einschließlich einer dritten pn-Übergangs-Diode (190), die eine Übergangszonenspannung (VBE) mit einem negativen Temperaturkoeffizienten bereitstellt; einen zweiten Stromspiegel, einschließlich eines dritten Spiegel-FETs (172) mit einem in den dritten Strompfad (C) geschalteten Kanal (174, 176) und einem mit einem Rückkopplungsknoten (150) verbundenen Gate (178), und eines vierten Spiegel-FETs (180) mit einem in den vierten Strompfad (D) geschalteten Kanal (182, 186) und einem mit dem Rückkopplungsknoten (150) verbundenen Gate (188), wobei der zweite Stromspiegel ein Vielfaches (k·IPTAT) des PTAT-Stroms (IPTAT) von dem dritten Strompfad (C) in den vierten Strompfad (D) spiegelt; wobei der vierte Strompfad (D) ferner einen in Reihe mit der dritten pn-Übergangs-Diode (190) geschalteten Konversionswiderstand (196) umfasst, wobei der Konversionswiderstand (196) das Vielfache (k·IPTAT) des PTAT-Stroms (IPTAT) in eine Spannung (VPTAT) umsetzt, die zu der Übergangszonenspannung (VBE) addiert wird, um die Ausgangsreferenzspannung (Vout) bereitzustellen; wobei der zweite Stromspiegel ferner einen ersten Rückkopplungs-FET (140) mit einem in den ersten Strompfad (A) geschalteten Kanal (144, 146) und einem mit dem Rückkopplungsknoten (150) verbundenen Gate (148) und einen zweiten Rückkopplungs-FET (142) mit einem in den zweiten Strompfad (B) des PTAT-Stromgenerators (102) geschalteten Kanal (152, 154) und einem mit dem Rückkopplungsknoten (150) verbundenen Gate (156) enthält, wobei der erste und der zweite Rückkopplungs-FET (140, 142) einen Rückkopplungspfad bilden, um dasselbe Potential für den ersten Stromspiegel (115) in dem ersten (A) und dem zweiten Strompfad (B) bereitzustellen.
  2. CMOS-Bandabstandsreferenzschaltkreis gemäß Anspruch 1, bei dem der erste Strompfad (A), der zweite Strompfad (B), der dritte Strompfad (C) und der vierte Strompfad (D) parallel zwischen eine Versorgungsspannung (VDD) und Masse geschaltet sind.
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