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Vorliegendes
Patent ist ein Zusatzpatent zum Patent
10 2004 007 605 . Die Erfindung
betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw.
eine Anordnung dafür.
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Aus
der
DE 82 20 033 U1 ist
eine Wärmekraftmaschine
bekannt, bei der eine Vielzahl einseitig an einem Rahmen befestigter
dehnfähiger
Behälter mit
Zahnstangen eine gemeinsame Welle antreiben. Durch eine derartige
Konstruktion ergibt sich eine Addition der von den Behältern auf
die Welle ausgeübten
Kräfte.
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Gegenstand
der
DE 198 22 847
A1 betrifft maschinelle Einrichtungen, die die Dehnung
von Fasern ausnutzen, wobei mit einem Streifen von 5 m in einem
Gehäuse
mit 25 Umlenkrollen eine Ausdehnung von 200 mm erreicht werden kann.
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Des
weiteren ist aus der
US 4 055
954 eine Vorrichtung bekannt, bei der ein einziger, an
einem Rahmen befestigter dehnfähiger
Behälter
bei seiner Ausdehnung einen Hebel bewegt.
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Aufgabe
der Erfindung ist, ein Verfahren vorzuschlagen, bei dem durch Erhitzen
einer Mehrzahl von Körpern
aufgrund der Wärmeausdehnung
des Materials eine Längung
der Körper
erreicht wird, die zum Verrichten einer Arbeit, z. B. eines Hubes
und zur Umwandlung von Energie ausgebildet ist. Des weiteren soll
mit der Erfindung eine Einrichtung vorgeschlagen werden, mit der
ein Misch- und Wärmeaustauschvorgang
in Verbindung mit der Energiegewinnung durch Wärmeausdehnung erzielt wird.
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Gemäß der Erfindung
wird dies mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Das
Prinzip der Erfindung besteht darin, dass in einem Rahmensystem
mindestens ein durch Beheizen in der Länge ausdehnbarer Körper, vorzugsweise
eine Mehrzahl von Ausdehnungskörpern, aus
Metall bzw. anderem durch Wärme
ausdehnbarem Material vorgesehen sind, die wahlweise parallel oder
hintereinander bzw. in Kaskade geschaltet sind, wobei im Falle der
Hintereinanderschaltung der Anfang des ersten Körpers fest mit einem starren
Rahmen verbunden ist, derart, dass das entgegengesetzte Ende des
ersten Körpers
aufgrund der Aufheizung um einen Betrag X aufgrund der Wärmeausdehnung
gelängt
wird, dass diese Längung
auf den nächstfolgenden
Körper übertragen
und der Längung hinzuaddiert
wird, die aufgrund der Aufheizung des zweiten Körpers erzielt wird usw., so
dass bei einer Anzahl von n-Körpern
am Ende des nten Körpers
der n-fache Wert einer einzelnen Längung abgenommen werden kann,
also n mal X. Um die Wärmeausdehnung
der einzelnen beheizten Ausdehnungskörper, z. B. Hohlrohre in vollem
Umfang ausnutzen und am Ende addieren zu können, sind jeweils zwei benachbart
angeordnete Körper
1 und 2 über
eine Wippenanordnung mit dem Rahmen fest, untereinander jedoch gelenkig
verbunden, ebenso wie das Ende des zweiten Körpers mit dem Ende des dritten
Körpers und
der Anfang des dritten Körpers
mit dem Anfang des vierten Körpers,
usw..
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Während der
Eingang als feste Verbindung zwischen Rahmen und erstem Körper ausgebildet ist,
ist der Ausgang des letzten Körpers
mit einer Arbeitsvorrichtung, z. B. einer Hubvorrichtung, einer Presse
oder dergl. verbunden, die die durch die Ausdehnung der Körper erzielten
Weg mal Kraft in an der Arbeitsvorrichtung ausgeübte Arbeit umwandelt.
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Der
Rahmen ist vorzugsweise so ausgebildet, dass er abschnittweise aufgebaut
ist. Das obere un das untere horizontale Querteil des Rechteckrahmens
werden jeweils durch eine Spannvorrichtung mit den beiden vertikalen
U-förmigen
Rahmenteilen fest verspannt, so dass der Rahmen in gespanntem Zustand
weitestgehend starr ist. Zumindest im oberen und im unteren Bereich
ist der Rahmen gegenüber
den Ausdehnungskörpern
durch eine thermische Isolierung abgedichtet. Der Rahmen besteht
aus Metall und ist so ausgelegt, dass er ebenfalls beheizt ist, so
dass er in beheiztem Zustand und bei gleichzeitig abgekühlten Ausdehnungskörpern eine
Längung
erfährt,
die zusätzlich
zu der Längung
der beim Beheizen der Ausdehnungskörper erzielten Ausdehnung für die Energiegewinnung
genutzt werden kann. Hierbei ist der Rahmen auf der Außenseite
isoliert. Oberes wie unteres horizontales Rahmenteil sind unabhängig davon
isoliert und beheizbar, sind jedoch nur dann beheizt, wenn die Ausdehnungskörper unbeheizt
sind, und umgekehrt.
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Die
Anordnung nach der Erfindung besteht aus einer Mehrzahl von voneinander
getrennten Einheiten, deren jede eine Mehrzahl von Hohlrohren oder
entsprechenden Ausdehnungskörpern
aufweist. Die einzelnen Einheiten sind voneinander getrennt, so
dass die Einheiten jeweils paarweise untereinander beheizt werden
bzw. unbeheizt bleiben, d. h., dass eine Einheit beheizt wird, während die
andere Einheit des gleichen Paares unbeheizt bleibt. Die Zwischenräume zwischen
den Rohren und den Rahmenteilen jeder Einheit sind vorzugsweise
mit Fluid gefüllt,
so dass die für
die Beheizung der Hohlrohre verwendete Heizenergie aus einem Heizungssystem in
Form einer Heizanlage eines Gebäudes
zusätzlich genutzt
werden kann.
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In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Aufheizung
der parallel oder in Kaskade geschalteten Ausdehnungskörper von
einem Beheizungssystem aus vorzunehmen, das z. B. in einem Gebäude als
Heizanlage vorhanden ist und von dem die Heizenergie für die erfindungsgemäße Anordnung
nochmals genutzt wird, das aber auch eine elektrische oder eine
beliebige andere hierfür geeignete
Wärmequelle
bzw. Aufheizvorrichtung sein kann. Für einen kontinuierlichen Dauerbetrieb
werden jeweils Paare von Einheiten der erfindungsgemäßen Anordnung
verwendet, wobei eine Einheit erhitzt wird, während die andere abkühlt. Die
Beheizung der Ausdehnungskörper.
z. B. Hohlrohre, innerhalb jeder Einheit erfolgt vorzugsweise über Heißfluid aus
einer herkömmlichen
Heizanlage.
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Zur
Optimierung der Wärmenutzung
wird nach der Erfindung eine Misch- und Wärmeaustauscheinrichtung vorgeschlagen,
mit der die bei einer Abkühlung
der Ausdehnungseinheiten auftretende Wärmeenergie zur anderweitigen
Nutzung, um eine Energieeinsparung zu erzielen, die z. B. zur Raumerwärmung genutzt
werden kann. Bei der Aufheizung einer Ausdehnungs-einheit für die Energiegewinnung tritt
eine Periode der Abkühlung
auf, während
der die anfallende Wärme
in der Regel ungenutzt bleibt und damit verloren geht. Mischt man
diese Wärme
durch stufenweises Mischen und Wärmetauschen
mit anderen Wärmespeichern
und nutzt man das Temperaturgefälle
zwischen den einzelnen Wärmespeichern, indem
man einen Temperaturausgleich zwischen beiden herbeiführt, kann
die beim Abkühlen
der Wärmespeicher
frei werdende Wärme
z. B. von einem strömenden
Medium aufgenommen werden, während parallel
dazu durch Mischen von Medien höherer
und niedrigerer Temperatur im Wärmespeicher
in Verbindung mit Ausdehnungseinheiten und durch Ausnutzen der Längungen
und Kürzungen
der Ausdehnungskörper
Arbeit geleistet wird, die in mechanische oder elektrische Energie
umgewandelt wird.
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Nach
einem weiteren Aspekt der Erfindung wird vorgeschlagen, die aufeinanderfolgenden
Phasen des Ausdehnens und Zusammenziehens des Ausdehnungssystems
in einer Misch- und Wärmeaustauschanordnung
ablaufen zu lassen. Dadurch werden die Arbeitshübe aufgrund der Ausdehnung der
Ausdehnungskörper
bei deren Erwärmung
und des Zusammenziehens der Ausdehnungskörper bei deren Abkühlung in
Teilschritte unterteilt, die in Verbindung mit in Temperaturstufen
abnehmenden und zunehmenden Schritten der Misch- und Wärmetauschvorrichtung
durchgeführt
werden. Die Vielzahl von übereinander
oder in Kreisform (9 oder 14) angeordneten
Wärmetausch-Vorrichtungen werden
dabei auf in Temperaturstufen zunehmende bzw. abnehmende, z. B.
thermostatgesteuerte Temperaturwerte nacheinander in Wärmetausch
mit der Ausdehnungsvorrichtung gebracht, derart, dass in abnehmenden
bzw. zunehmenden Temperaturstufen die Teilwärmespeicher bzw. deren in Behältern isoliert
angeordneten Teilwärmespeichern
durch Wärmeübertragung
einen stufenweisen Temperaturausgleich entsprechend den in den Tabellen
1–4 der Zeichnung
angegebenen Werten bewirken, wobei bei Erreichen des niedrigen Temperaturwertes
(Tabelle 2) eine Temperaturrückführung im
letzten Teilwärmespeicher
auf den für
den Beginn des entgegengesetzten Zyklus erforderlichen Temperaturwert durch
Wärmeentzug
erfolgt, der Wärmeaustausch der
Teilwärmespeicher
mit der Ausdehnungseinheit in aufsteigender Reihenfolge durch Temperaturausgleich
zwischen dem jeweiligen unteren Teilwärmespeicher und der Ausdehnungseinheit
erzielt wird, und bei Erreichen des oberen Temperaturwertes (Tabelle
3) eine Wärmezufuhr
auf den erforderlichen oberen Temperaturwert in der Tabelle an die
Ausdehnungseinheit vorgenommen wird, und dass dann der Zyklus wiederholt
und kontinuierlich weitergeführt wird.
Grundsätzlich
gibt in dem einen Zyklus die Ausdehnungseinheit P Wärme an den
jeweiligen Teilwärmespeicher
ab, während
im entgegengesetzten Zyklus der entsprechende Teilwärmespeicher
Wärme an
die Ausdehnungseinheit gibt. Dabei findet jeweils ein Temperaturausgleich
bzw. ein Mischen zwischen einer höheren mit einer niedrigeren
Temperatur statt. Hat die Ausdehnungseinheit P am oberen Ende des Zyklus
den oberen Temperaturwert erreicht, muss eine Nachheizung auf den
Temperaturwert stattfinden, bei dem der nächste Zyklus beginnt.
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Dabei
tritt bei abnehmenden Temperaturen in den Teilwärmespeichern ein Wärmetausch
von der Ausdehnungseinheit höherer
Temperatur im Vergleich zu dem jeweiligen Teilwärmespeicher ein, indem (entsprechend 9)
die Teilwärmespeicher nacheinander
mit der Ausdehnungseinheit in Wärmetausch
gebracht werden und bei steigender Temperatur in den Teilwärmespeichern
ein Wärmetausch von
dem jeweiligen Teilwärmespeicher
höherer
Temperatur auf die Ausdehnungseinheit stattfindet, und die jeweiligen
Teilwärmespeicher
nacheinander mit der Ausdehnungseinheit in Wärmetausch gebracht werden.
Die Misch- bzw. Wärmetauschanordnung
arbeitet mit der von außen
auf die erforderliche Temperatur beheizten Ausdehnungseinheit im
Wärme-austausch
mit den vorgeheizten Teilwärmespeichern zwischen
den wärmeübertragenden
Ausdehnungseinheiten. Die Vorheizung kann dabei durch eine beliebige,
z. B. elektrische Heizquelle erfolgen.
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Eine
Alternative hierzu ist z. B. in 14 dargestellt,
bei der die Ausdehnungseinheit mit einzelnen Teilwärmespeichern
in Kreisringform geschaltet ist, deren jeder ein Fluid als Wärmeträger aufweist, und
die über
Ventile, Leitungen und Pumpen nacheinander an die Ausdehnungseinheit
für den
Wärmeaustausch
anschließbar
sind.
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Nachstehend
wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines
Ausführungsbeispieles
erläutert.
Es zeigt:
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1 eine
schematische Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung
zum Erzeugen von Energie in seitlicher Ansicht,
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2 eine
Schnittansicht längs
der Linie I-I der 1,
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3 ein
Paar von im Gegentakt arbeitenden Einheiten, die mit einer bestehenden
Heißfluidanlage
kombiniert sind bzw. von dieser Anlage aus beheizt werden,
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4 eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung in Abänderung
der Darstellung nach 1 mit einer kombinierten Gebläse- und
Warmwasser-Beheizung,
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5 eine
Darstellung der Anordnung nach 4 in einer
um 90° gedrehten
Ansicht,
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6 eine
Parallelschaltung der Ausdehnungskörper,
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7 eine
Gesamtansicht einer Misch- und Wärmetauschanordnung
der Erfindung,
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8 eine
Detaildarstellung der Wärmetauschanordnung
der 7,
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9 eine
Darstellung einer weiteren Ausführung
einer Misch- und Wärmetauschanordnung nach
der Erfindung für
eine Anordnung nach 1,
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10 eine
Tabelle 1 der Temperaturen, auf die die Teilwärmespeicher B1–B19 vorerwärmt werden,
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11 eine
Tabelle 2 mit der Temperatur der Ausdehnungseinheit P und der Teilwärmespeicher B1–B19,
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12 eine
der Tabelle 2 entsprechende Tabelle 3 mit stufenweise ansteigenden
Temperaturen,
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13 eine
Gesamttabelle 4, die die Tabellen 2 und 3 miteinander kombiniert,
und
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14 eine
andere Ausführungsform
einer Misch- und Wärmetauschanordnung
nach der Erfindung.
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Eine
Grundeinheit I der erfindungsgemäßen Anordnung
besteht aus einem massivem Rechteckrahmen 1 mit einem U-förmigen Rahmenteil 2,
dessen freie Schenkel 3, 4 am oberen und am unteren Ende
jeweils einen Querbalken 5, 5' aufweisen, durch den der Rahmen 1 geschlossen
wird. Die Verbindung der Enden des Balkens 5 mit den freien
Enden der Schenkel 3, 4 erfolgt über lösbare Buchsen 6, 6' mit Spannvorrichtungen 7, 7' und Schraubbolzen 8, 8' sowie Isolierung 9, 9' zwischen den
Querbalken 5, 5' und
den Schenkeln 3, 4. Der Rahmen 1 mit
Querbalken 5, 5' ist
durch eine Isolierung 10, 10' thermisch isoliert, die verhindert,
dass Wärme
aufgrund der Beheizung der Ausdehnungskörper 12 an die Querbalken 5, 5' übertragen
wird. Die Querbalken 5, 5' können ebenfalls als Ausdehnungskörper ausgebildet
sein und sind wärmeisoliert.
Zusätzlich
ist der gesamte Rechteckrahmen außen durch eine isolierende
Ummantelung, die schematisch mit M bezeichnet ist, gegen Wärmeverlust
aus dem Inneren geschützt.
Im Rahmeninneren 11 sind die Ausdehnungskörper 12, 13, 14, 15 parallel
zueinander bzw. übereinander
angeordnet dargestellt, die als Hohlrohre oder als Vollkörper aus
Eisen, Stahl oder entsprechendem Material bestehen, ausgebildet
sein können.
Die vordere Stirnseite 16 des Hohlrohres 12 ist
bei 17 über
eine starre Verbindung 18 bei 19 mit dem Rahmenteil 2 fest
verbunden. Die hintere Stirnseite 20 weist eine mittige
Befestigungsstelle 21 auf, an der ein Verbindungsarm 22 über eine
Gelenkstelle 23 mit einem Hebelarm 24 verbunden
ist, der bei 25 mittig gelagert ist. Die Lagerstelle 25 ist
bei 26 gelenkig mit dem Rahmenteil 3 verbunden,
und das entgegengesetzte Ende des Hebelarmes 24 besitzt
eine Gelenkstelle 27, an der ein Verbindungsarm 28 angelenkt
ist, dessen anderer Endpunkt bei 29 mit der hinteren Stirnseite 30 des
benachbarten Ausdehnungskörpers 13 gelenkig
befestigt ist. Die Vorrichtung 20–30 stellt somit eine
Mehrfach-Wippenanordnung dar, deren Schwenklager starr mit dem Rahmen 1 und
deren beide Anlenkstellen 21 und 30 mit zwei benachbarten
Ausdehnungskörpern 12, 13 verbunden sind.
Damit die Ausdehnungskörper
während
des Aufheizvorganges ihre parallele Position zueinander beibehalten,
sind Vorkehrungen für
eine geradlinige Zwangsführung
getroffen, z. B. Rollenführungen
oder Gleitführungen
R zwischen den jeweils zwei einander zugewandten, benachbarten Mantelflächen; diese Führungen
haben die Funktion von Abstandshaltern.
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Die
Ausdehnungskörper,
von denen in 1 vier, nämlich 12–15 dargestellt
sind, deren Anzahl in der Praxis jedoch erheblich größer sein
kann, sind zueinander in Kaskade geschaltet, so dass die Wippen 31 bzw. 32 jeweils
die vorderen Stirnseiten 33 und 34 bzw. die hinteren
Stirnseiten 35 und 36 miteinander verbinden. Diese
Wippen 31 und 32 sind in entsprechender Weise
wie die Wippenanordnung W1 aufgebaut und arbeiten in gleicher Weise. Über sie werden
die Ausdehnungshübe
der einzelnen Ausdehnungskörper übertragen,
wobei diese Hübe
sich addieren.
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Die
vordere Stirnfläche 37 des
letzten Ausdehnungskörpers 15 ist
mit einem Arm 38 fest verbunden, der durch das Rahmenteil 2 über eine
Abdichtvorrichtung 39 verbunden ist und eine Arbeitsfläche 40 beaufschlagt,
z. B. eine Hubvorrichtung 41. Die Gesamtausdehnung der
Hubzylinder 12–15,
die am stirnseitigen Ende 37 des letzten Ausdehnungskörpers 15 erzielt
wird, wird als Wegstrecke über
den Arm 38 auf die Platte 40 übertragen, so dass die Platte 40 um
eine Strecke angehoben wird, die dem n-fachen des Ausdehnungsweges
der n Ausdehnungskörper
entspricht.
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Anstatt
die Ausdehnungskörper 12 in
Kaskade bzw. in Serie zu schalten, können diese Ausdehnungskörper auch
parallel zueinander angeordnet werden, wobei dann die Ausdehnung
eines jeden Körpers
unabhängig
von den anderen abgenommen und genutzt wird (wie z. B. 6 zeigt).
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Die
Beheizung der Ausdehnungskörper 12–15 nach
der Darstellung in den 3 und 4 erfolgt
von einem Heizkessel 42 einer Heißfluid-Heizanlage, z. B. eines
Wohngebäudes
(nicht dargestellt) aus, von der über eine Pumpe 43 in
einer Heizleitung 44 Heißfluid, das zur Beheizung von
Heizkörpern 45 im
Gebäude
dient, zur Beheizung der Körper 12–15 abgezweigt
wird, und das mittels einer weiteren Pumpe 43' in den Kreislauf
durch die Körper 12–15 mindestens
eines Paares von Einheiten I und II in Umlauf gesetzt wird. Vom
Heizkessel 42 verläuft
eine Leitung 47 zum Eingang in die Einheit II. Das Heißfluid umströmt die Körper 12–15 der
Einheit II und fließt über eine
Leitung 48 wieder zum Heizkessel 42 zurück. Von
der Leitung 47 zweigt eine Leitung 49 ab, die
an den Eingang der Einheit I geführt
ist und den Ausgang der Einheit I über die Rückleitung 50 verlässt, die
mit der Rückleitung 48 der
Einheit II verbunden ist. Eine Rücklaufleitung 46 ist
vom Heizkörper 45 mit der
Leitung 51 verbunden, die in die Leitung 47 mündet und über den
Zweig 52 Teil der Leitung 59 ist. Des weiteren
ist ein Zweig 53 der Leitung 47 mit der Leitung 49 verbunden.
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Um
die Körper 12–15 der
Einheiten I und II abwechselnd aufheizen und abkühlen zu können, sind Ventile 55–58 in
die Durchflussleitungen eingeschaltet, und zwar Ventil 55 in
die Leitung 51, Ventil 56 in die Leitung 53,
Ventil 57 in die Leitung 52 und Ventil 58 in
die Leitung 47. Ein Thermometer 59 mißt die Ausgangstemperatur
der Einheiten I und II. Die Betriebsweise zur Aufheizung der Einheit
I und zur gleichzeitigen Abkühlung
der Einheit II verläuft
dabei so, dass Ventil 55 geöffnet, Ventil 56 geschlossen, Ventil 57 geschlossen
und Ventil 58 offen ist. Die umgekehrte Ventilposition
gilt, wenn Einheit I abgekühlt und
Einheit II aufgeheizt werden soll, und zwar im entgegengesetzten
Zyklus.
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Die
Ausführungsform
nach den 4 und 5 stellt
eine Weiterentwicklung der Anordnung nach 3 dar, nämlich die
Ausbildung eines Raumheizkörpers,
wie er z. B. in 3 mit 45 angedeutet ist.
Dabei entspricht die Heißfluidleitung 60 mit
im Zuge dieser Leitung eingeschalteter Pumpe 61 der Leitung 43 in 3 und
die Kaltfluidableitung 62 der Leitung 46 in 3.
Der Heizkörper 63 besteht
seinerseits aus zwei Einheiten 64, 65, die ähnlich aufgebaut
sind wie die Einheiten I und II der Anordnung nach den 1 bzw. 3.
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Die
beiden plattenförmigen
Einheiten 64, 65 nach den 4 und 5 bestehen
jeweils aus einem äußeren Rahmen 66, 66' und einer nach
oben und nach unten isolierenden Lage 67, 68, 67', 68' sowie stehenden
inneren und äußeren Lagen 69, 70, 69', 70' aus Isoliermaterial,
einem Innensystem aus parallelen Ausdehnungskörpern, 71, 72, 73, 74,
die von Heißfluid
von unten nach oben fließend
im Parallel betrieb und abwechselnd zueinander durchflossen werden,
wobei das für
die Erwärmung
dienende Heißfluid
nach dem Durchströmen
der Ausdehnungskörper
abgekühlt
durch die Leitung 62 wieder abgeführt wird. Die isolierenden
Innen- und Außenwände 69, 70 weisen Öffnungen 75, 76, 75', 76' auf, die mit
Hilfe von Schiebern 77, 78, 77', 78' oder entsprechenden
Verschlüssen
verschlossen werden. Ein Gebläse 79 dient
dazu, die durch das Fluid erzeugte Wärme an den Ausdehnungskörpern durch die Öffnungen
der die jeweilige Einheit umschließenden Wand nach außen abzuführen und
den umgebenden Raum zu erwärmen.
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Die
beiden Heizkörperrahmen 66, 66' der Einheiten 64, 65 mit
ihren Isolierungen 67, 67' sind parallel und symmetrisch
zueinander angeordnet und weisen einen Eingang 80, 80' für das Heißfluid-Zuleitungsrohr 81, 81' auf, das in
den unteren Ausdehnungskörper 62 mündet. Das
Heißfluid
durchströmt das
System von Ausdehnungskörpern
in den beiden Einheiten von unten nach oben und verlässt das oberste
Hohlrohr über
den Ausgang 83. Die Heißfluid-Ableitrohre 84, 84' münden in
das Fluid-Rückführrohr 62,
das Fluid wird in den Heizkessel zurückgeführt und für den erneuten Umlauf wieder
aufgeheizt.
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In
den Heißfluid-Zulaufleitungen 80, 80' sind Absperrventile 85, 85', in den Ablaufleitungen 84, 84' Absperrventile 88, 88' angeordnet.
Die Verschlussvorrichtungen bzw. Schieberklappen 77, 78 an
den Außen-
und Innenseiten der Einheiten sind vorgesehen, um entsprechende
Warmluftströme
zu sperren oder freizugeben, und werden von dem Gebläse in Umlauf
gesetzt, um den im Inneren der Heizkörpereinheiten entstehenden
Wärmefluss
zu steuern.
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Die
Anordnung nach den 4 und 5 arbeitet
in der Weise, dass zum Aufheizen der Einheit 64 und zum
gleichzeitigen Abkühlen
der Einheit 65 die Ventile 85 und 88 geöffnet, die
Ventile 85' und 88' geschlossen,
die Schieber 77' und 78' geöffnet und die
Schieber 77, 78 geschlossen werden. Für den umgekehrten
Arbeitszyklus, nämlich
Aufheizen der Einheit 65 und Abkühlen der Einheit 64 werden
die Positionen der Ventile und der Schieber vertauscht. Die Ausdehnungskörper 71–74,
die durch Aufheizung eine Ausdehnung erfahren, stehen miteinander durch
eine flexible, die Ausdehnung aufnehmende Vorrichtung 89,
z. B. durch eine flexible Membran, in Verbindung, damit ein störungsfreier
Durchfluß von Heißfluid sichergestellt
ist. Mit 90 ist in den 4 und 5 ein
geschlossenes Luftrohr dargestellt, das die Rohre 71–74 durchsetzt;
die darin enthaltene Luft dient als Puffer für das die Rohre 71–74 durchströmende Fluid.
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6 zeigt
eine abgeänderte
Ausführungsform
der Anordnung nach 1. Die Ausdehnungskörper 91, 91', 91'' in Form von Stangen, Rohren oder
dergl. sind parallel zueinander angeordnet und arbeiten im Gegensatz
zu der in 1 dargestellten Kaskadenanordnung
in paralleler Betriebsweise. Die Stangen sind in Führungsrollen 92 geführt und
am einen Ende am Rahmen bei 93 festgelegt. Das andere Ende
ist mit einer Zylinder-Kolbenanordnung 94 verbunden. Die
aufgrund der Beheizung der Ausdehnungskörper 91 erzielte Längerung
und Kürzung
wird hierbei in der Zylinder-Kolbenanordnung 94 z. B. hydraulisch
realisiert, wobei jeder Zylinder an den beiden Endstellen des Kolbens
mit zwei Leitungssystemen 95, 96 in Verbindung
steht und das aus dem Zylinder abgegebene Fluid durch Ventile 97, 98 so
gesteuert wird, dass bei A und B der gemeinsame hydraulische Druck
aus den Zylindern 94 für
die Energiegewinnung genutzt werden kann.
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Die
Anlage nach 9 umfasst eine Aufheizvorrichtung
WS, eine Anordnung P mit Ausdehnungskörpern aufgrund einer Erwärmung, und
einen Wärmespeicher
B, der aus Teilwärmespeichern B1–B19 besteht,
die mit einem Fluid gefüllt
sind. Die Aufheizvorrichtung WS besitzt eine Heizvorrichtung 101,
die z. B. auf einen Temperaturwert von 120° aufgeheizt und bei der dieser
Temperaturwert konstant aufrecht erhalten wird, ferner aus einer
Isolierung 102, die die Heizvorrichtung 101 allseitig
umschließt, und
einer Öffnungsstelle 103 zum
Ein- und Ausführen
von 101.
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Die
Anordnung P besteht aus einer Anzahl von Ausdehnungskörpern 104 in
Form von Rohren, Stangen, Platten oder dergl. (wie im Hauptpatent
dargestellt), die vorzugsweise massiv ausgebildet sind und die mit
der Aufheizvorrichtung WS in Wärmeüber tragungskontakt
gebracht bzw. angedockt sind, aus einer Isolierung 105 und
einer Öffnungsstelle 106 der
Isolierung, durch die hindurch die Heizvorrichtung 101 in
die Anordnung P eingeführt
wird.
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Mit
B ist ein Wärmespeicher
bezeichnet, der aus verschiedenen, übereinander angeordneten Teilwärmespeichern
B1–B19,
die jeweils aus einem Speicherelement 107, einer allseitigen
Isolierung 108, einer Führung 109,
die das Speicherelement 107 gegenüber dem Wärmespeicher B verschiebt, und
einer Öffnungsstelle 110 der
Isolierung 108, durch die der Aufheizkörper den Behälter verlassen und
wieder zurückkehren
kann, besteht. Auf seiner Rückseite
ist der Wärmespeicher
B mit Hilfe einer Befestigungsvorrichtung 111 mit einer
Hubvorrichtung 112 verbunden, die z. B. in Form einer Hubkette bzw.
eines Hubseiles 113 ausgebildet ist, die über Antriebsräder 114 und
einen Führungsschlitten 115 geführt ist,
derart, dass B schrittweise im Takt der Anpassung der Höhenstellung
der Teilwärmespeicher B1–B19 auf
die Position der Anordnung P angehoben bzw. abgesenkt wird, so dass
stufenweise die Aufheizelemente der Teilkammern zugeordnet werden.
Auf der entgegengesetzten Seite von B ist an der Hubvorrichtung
ein Gegengewicht 116 zum Gewichtsausgleich von B vorgesehen.
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Der
Betriebsablauf der Anordnung nach 9 ist folgender:
Die Aufheizvorrichtung WS wird auf eine konstante Temperatur von
z. B. 120° aufgeheizt.
Parallel dazu wird B mit seinen Teilwärmespeichern B1–B19 auf
von Teilwärmespeicher
zu Teilwärmespeicher
fallende bzw. steigende Temperaturwerte erhitzt, wobei die jeweilige
Temperatur vom obersten bis zum untersten Teilwärmespeicher abnimmt, wie in
Tabelle 1 der 10 dargestellt ist. Nach dem Aufheizvorgang
von WS und B wird die Heizvorrichtung 101 von A aus ihrer
Isolierung heraus bewegt und unter gleichzeitigem Öffnen der
isolierendne Hülle 105 an
die Anordnung P bzw. deren Wärmetauschplatte 104 angedockt
bzw. in unmittelbaren physischen Kontakt mit den Ausdehnungskörpern 104 gebracht,
die durch die Vorrichtung 101 rasch auf eine Temperatur
von z. B. 120° aufgeheizt
wird. Sobald diese Temperatur erreicht ist, wird die Vorrichtung 101 zurück in die
Isolierhülle 102 von
WS gebracht und die Isolier hülle 102 an
der Stelle 103 geschlossen. Anschließend wird aus B der Teilwärmespeicher B1
aus der Isolierung heraus und über
die Anordnung 104 bewegt, und in Wärme-tauschkontakt damit gebracht,
so dass B1 durch P auf einen Temperaturwert gebracht wird, der z.
B. den in Tabelle 2 angegebenen Werten für alle Teilwärmespeicher
B1–B19
nacheinander entspricht. Nach der Wärmeübergabe wird B1 wieder in die
Ausgangsposition in B zurückgeführt, die
Isolierhülle
von P und auch von B wird wieder geschlossen. Der bei P auftretende
Temperaturunterschied wird zur Erwärmung der Ausdehnungskörper in
P verwendet.
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Der
vorbeschriebene Vorgang des Wärmetauschens
läuft für sämtliche
weiteren Teilwärmespeicher
B2–B19
in einem kontinuierlichen Zyklus wiederholt ab, wobei der gesamte
Wärmespeicher
B angehoben bzw. abgesenkt wird, um die Teilwärmespeicher von B auf gleiche
Höhe mit
der Anordnung P zu bringen, und anschließend in umgekehrter Reihenfolge
bewegt, beginnend mit B18 und endend mit B1, wie in Tabelle 3 gezeigt,
mit dem Unterschied, dass die jeweiligen Teilwärmespeicher B1.... unterhalb
der Anordnung P zur Wärmeübertragung
in Kontakt mit P gebracht werden.
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Die
Erfindung ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel 9 beschriebene
Darstellung beschränkt.
So kann beispielsweise die Anordnung P, die vorstehend als stationär bezeichnet
ist, beweglich ausgeführt
sein und in B bzw. die einzelnen Teilwärmespeicher B1–B19 verfahren
werden, oder aber die Aufheizvorrichtung WS kann stationär ausgebildet sein
und die Anordnung P zur Wärmeübertragung verfahren
und in Wärmeübertragungskontakt
gebracht werden.
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Funktionsweise der Anordnung
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Die
Darstellung der Gesamtanlage nach 7 in Verbindung
mit 14 zeigt neunzehn Behälter B1–B19 in einer Ringschaltung
(Kreis B). Diese Zahl 19 ist variabel und kann in der Praxis erheblich größer sein,
z. B. 100. Je mehr Wärmespeicher
vorhanden sind, umso mehr Energie kann eingespart werden. Jeder
Wärmespeicher
(14a) als Bauteil N ist als Doppelbehälter B0
und B01 ausgebildet. Dabei ist der Behälter B0 in den Behälter B01
eingebaut. B01 ist nach außen
vollständig
isoliert. B0 besitzt einen Ventilanschluss V und ist mit Flüssigkeit
oder Gas gefüllt,
das die Eigenschaft einer hohen Wärmespeicherkapazität hat. Behälter B01
hat zwei Ventilanschlüsse
V, V und ist mit einem Fluid hoher Wärmeleitfähigkeit gefüllt. Im Kreis B ist eine Ausdehnungseinheit
P eingesetzt. Die Ausdehnungseinheit P der Vorrichtung B ist in
einem Behälter
R angeordnet (7). Behälter R ist in einen Behälter C eingesetzt.
Behälter
R besitzt sechs Ventilanschlüsse
(V0, V0, V27, V28, V51, V52). An den Behälter R ist ein Kolbenzylinder
T mit zwei Anschlussventilen V5 und V6 angeschlossen. Die Ausdehnungseinheit
P ist am Ende mit einer Ausdehnungsstange AS verbunden, die eine
Wärmeisolierung
IS besitzt. Diese Isolierung soll verhindern, dass Wärme auf
den Kolbenzylinder Z übergeht.
Der Kolbenzylinder Z besitzt zwei Kammern 1K und 2K. Jede dieser
Kammern besitzt zwei Anschlussventile, nämlich 1K die Ventile V2, V4
und 2K die Ventile V1, V3 und hat eine vordere und eine hintere
Endlage. Der Behälter
C ist mit einem Kolbenzylinder H verbunden und besitzt zwei Anschlussventile
V7 und V8. Behälter
C ist vollständig
isoliert. Im Kreis B (B1–B19)
sind drei Leitungen angeschlossen, die mit der Ausdehnungseinheit
P und den Behältern C
und R verbunden sind. Ventile sind in der 7 generell
als Ziffern im Kreis dargestellt, so dass 7 Ventil 7 bedeutet.
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Die
Baueinheit WS (14/1 und 7), die nach
außen
vollständig
isoliert ist, besteht aus zwei Wärmetauschern
LT und WPS, die im Behälter
LB angeordnet sind. WPS hat zwei Anschlüsse A15 und A26. LT hat ebenfalls
zwei Anschlüsse
A1 und A16. Behälter
LB ist mit einem Fluid, wahlweise einer Flüssigkeit oder einem Gas, gefüllt, das
die Eigenschaft einer hohen Wärmespeicherkapazität hat. LB
ist im Behälter
LW angeordnet. LW hat zwei Anschlüsse A8 und A9. LW ist mit Gas
oder Flüssigkeit
einer hohen Wärmeleitfähigkeit
gefüllt.
Baueinheit K (7) ist eine Pumpe mit vier Leitungsanschlüssen A60,
A61, A6, A7. Die Anschlüsse
A4 und A5 sind mit dem Wärmetauscher
WPK verbunden, die Anschlüsse
A60 und A61 mit dem Wärmetauscher
ROM (7).
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Baueinheit
WT (7 und 14/1)
ist ein vollständig
isolierter Behälter
mit Anschluss ANS und mi Ansaugdurchgang LUF. Im Behälter WT
sind vier Wärmetauscher
eingebaut, nämlich
ASP (Anschluss A3 und Auspuff), WSS (Anschluss A14 und A17), ABK
(zwei Anschlüsse
mit A4 und A5 und mit Pumpe P2) und WPK (zwei Anschlüsse mit
A6 und A7). Die Baueinheit WS ist an die Baueinheit WT angeschlossen.
A2 ist mit A3 und A14 mit A15 verbunden.
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Baueinheit
F2 (7) ist ein Kolbenzylinder mit zwei Anschlüssen A17
und A18. A17 ist mit dem Kolbenzylinder H über das Ventil V7 verbunden,
der Kolbenzylinder T über
das Ventil V5 mit dem Anschluss A17. Anschluss A18 ist mit Anschluss
A19 verbunden.
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Baueinheit
J1 und Baueinheit J2 (7) bestehen jeweils aus drei
Zylindern W, W1, W2. Jeder Zylinder besitzt eine Kolbenstange, die
durch einen Träger
miteinander verbunden sind. Auf diesem Träger kann eine Last L sitzen.
Der Querschnitt des Zylinders W ist größer als der Querschnitt der
Zylinder W1 und W2, weil dort mehr Volumen benötigt wird. Jedem Zylinder sind
Ventile (V9–V16)
zugeordnet. Ventil V11 und Ventil V16 sind durch Anschluss A10 mit
dem Behälter
F1 verbunden. Die Baueinheiten J1 und J2 haben die Aufgabe, mechanische
Energie zu speichern.
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Baueinheit
F1 ist ein Vorratsbehälter
mit zwei Anschlüssen
A10 und A11. Behälter
F1 ist vollständig isoliert.
Er hat die Aufgabe, die Zylinder W, W1, W2 und Z mit Flüssigkeit
oder Gas zu speisen.
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Baueinheit
M besteht aus zwei Zylindern mit jeweils zwei Anschlüssen (V21–V24). Diese
Ventile sind elektronisch gesteuert und vergleichbar mit Ein- und
Auslassventilen eines Fahrzeugmotors. Diese zwei Zylinder sind durch
eine Kurbelwelle KU1 miteinander verbunden, auf der ein Zahnrad
N befestigt ist.
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Baueinheit
D ist ein Kolbenzylinder mit zwei Anschlüssen V19 und V20, die ebenfalls
elektronisch gesteuert sind. Der Zylinder D ist an die Kurbelwelle KU2
angeschlossen, auf der ein Zahnrad N2 befestigt ist.
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Baueinheit
G ist ein Kolbenzylinder mit zwei Anschlüssen V17 und V18, die ebenfalls
elektronisch gesteuert sind. Der Kolbenzylinder G ist an die Kurbelwelle
KU3 angeschlossen, auf der ein Zahnrad N3 befestigt ist.
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Die
Baueinheit WEL ist eine Welle, auf der drei Zahnräder (N4–N6) und
fünf Kupplungen
(0–5) angeordnet
sind. Zahnrad N1 ist über
einen Zahnriemen mit N6, Zahnrad N2 über einen Zahnriemen mit N5
und Zahnrad N3 über
einen Zahnriemen mit N4 verbunden.
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Die
Baueinheit H besitzt zwei Kolben KO (Doppelkolben), die mit einer
Kolbenstange ST verbunden sind. Dadurch entstehen zwei Kolbenräume. Die
Trennwand der Kolbenräume
ist isoliert. Diese Isolierung IS darf keine Wärme leiten. Die Kolbenstange
ST muss aus nicht wärmeleitendem
Material bestehen. Die Baueinheit H besitzt zwei Ventile V7 und
V8. Baueinheit T entspricht Baueinheit H (anstatt Ventilen V7 und
V8 sind bei Baueinheit T Ventile V5 und V6 vorhanden).
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Beschreibung des Arbeitsablaufes 1 der
Anlage (Inbetriebnahme):
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Zur
Inbetriebnahme der Anlage (und damit zu deren Aufheizung) sind alle
Ventile geschlossen. Die Anfangstemperatur beträgt z. B. 15°. Die Kammer 1K des Zylinders
Z ist mit Flüssigkeit,
z. B. Öl
gefüllt.
Zylinder H mit Kammer 3K und Zylinder T mit Kammer 4K sind mit Gas
gefüllt,
das vom Zylinder F2 stammt. Die Ventile V1, V4, V10 und V11 öffnen, die Kupplungen
0 und 3 sind eingekuppelt, die Kupplungen 1, 2 und 4 sind ausgekuppelt.
Die Baueinheit M treibt den Generator E an. Diese Baueinheit ist
in der Lage, mechanische Arbeit vergleichbar einem Viertakt-Motor
zu verrichten, z. B. Treibstoff zu verbrennen oder Arbeit (ohne
Treibstoff) im Sinne eines Kompressors zu verrichten, nämlich Luft
zu verdichten und hohen Druck zu erzeugen, was zu einem sehr hohen
Temperaturanstieg führen
kann (z. B. von 20° auf
900°C).
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Baueinheit
M startet mit Treibstoff. Die Ventile V22 und V24 sind durch eine
Leitung ANS miteinander verbunden. Der Kolbenzylinder von M kann von
der Baueinheit WT über
den Eingang LUF Luft ansaugen. Die Abgase strömen durch die Ventile V21,
V23 in die Leitungsanschlüsse
A1 zum Wärmetauscher
LT und über
den Auspuff ASP ins Freie. Der Motor M läuft und erzeugt Strom über den
Generator E. Durch den Wärmetauscher
LT wird der Speicher LB aufgeheizt. Der Behälter LW nimmt die Wärme auf.
Die erwärmte
Flüssigkeit
oder das erwärmte
Gas wird von LW über
die Anschlüsse
A8 und A9 zum Behälter
R mit den Ventilanschlüssen
V27 und V28 gepumpt (Pumpe P3). Im Wärmespeicher WS steigt die Temperatur
an. Es erfolgt ein Wärmeaustausch
von Behälter
R (7), aus den Vorrichtungen P und Behälter C.
Die Ventile V0, V0 und die Ventile des Wärmespeichers B (14)
aus B19, nämlich
V48, V48, V48 öffnen.
Die Pumpe P1 wird angeschaltet. B19 wird auf 20° aufgeheizt. Anschließend werden
die Ventile V48, V48 an B19 geschlossen. Die Ventile von B18, nämlich V47,
V47, V47 öffnen,
bis B18 auf 25° aufgeheizt
ist. Die Ventile V47, V47, V47 von B18 schließen usw. Dabei erhöht sich
die Temperatur in Bx jeweils um weitere Temperaturstufen von z.
B. 5°C (siehe
Tabelle 1 der 10). Wenn B1 die Temperatur
von 110° erreicht
hat, schaltet die Pumpe P1 ab und die Ventile V29, V29, V29 werden
geschlossen. Auf diese Weise wird die Ausdehnungs-einheit P mit ihren
Behältern
C und R auf 120° aufgeheizt.
Dann wird die Pumpe P3 ausgeschaltet. Die Ventile V27 und V28 schließen. Der
Antrieb M wird abgeschaltet. Die Kupplung 2 wird eingelegt und die
Kupplung 3 entkuppelt. Die Ausdehnungseinheit P ist voll ausgefahren.
Dadurch fährt
der Zylinder Z auf die Nullposition der Kammer (1K geht in die vordere
Endlage 0). Durch Vorschieben des Zylinders Z wird Druck erzeugt.
Der Druck setzt sich über
Leitungen in die Baueinheit J1 der Zylinder W1 und W2 fort. Die
Zylinder heben ein Gewicht L an. Gleichzeitig wird im Bauteil J1
der Zylinder W mit Flüssigkeit
aus dem Behälter
F1 und die Kammer 2K des Zylinders Z durch Ventil V1 mit Flüssigkeit
aus dem Behälter
F1 befüllt. Die
Ventile V1 und V4 werden geschlossen. Die Ventile des Zylinders
Z, nämlich
V2 und V4 werden geöffnet.
Die Zylinder H und T sind in ihrer oberen Endlage, wobei das Volumen
größer ist
als von D. Durch diesen Druck des Gases in H und T ist die Temperatur
stark angestiegen. Anschließend
werden die Ventile V6 und V8 geöffnet.
Ventil V19 des Zylinders D wird geöffnet, der Zylinder D fährt dadurch
in die untere Endlage mit der Folge, dass die Kurbelwelle KU2 sich
dreht. Ventil V18 wird geschlossen und V20 geöffnet. Dadurch geht der Kolben
des Zylinders D in die obere Endlage. Das heiße Gas wird durch die Wärmetauscher
WPS und WSS geleitet. Das abgekühlte
Gas strömt
in den Zylinder von F2. Ventil V20 wird geschlossen. Der Ablauf
wiederholt sich, bis die Kammern 3K und 4K leer sind. Der Zylinder
von F2 nimmt seine obere Endlage ein. Jetzt schließen die Ventile
H und T, nämlich
V6, V8, und V7, V5 öffnen. Die
Kupplung 2 wird entkuppelt. Die Ventile V19, V20 schließen. Die
Baueinheit D kommt zum Stillstand.
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Die
Ausdehnungseinheit P und ihre Behälter C und R sind auf 120° erwärmt. Sie
müssen
wieder auf 20° reduziert
werden, und dies geschieht durch Mischen der Temperatur in den Teilwärmespeichern B1–B19, wie
Tabelle 1 der 10 zeigt.
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Arbeitsablauf 2 (Abkühlen – Reduzieren der Temperatur
von 120°C
auf 20°C)
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Die
Ventile V0, V0 der Ausdehnungseinheit P werden geöffnet, ebenso
die Ventile von B1, nämlich V29,
V29, V29. Die Pumpe 1 läuft
an. Die Temperatur der Ausdehnungseinheit P (120°) wird mit der Temperatur von
B1, die 110°C
beträgt,
gemischt. Dadurch ergibt sich in B1 und in der Ausdehnungseinheit
P eine Temperatur von 115°C.
Dann werden die Ventile von B1, nämlich V29, V29, V29 geschlossen
und die Ventile von B2, nämlich
V30, V30, V30 geöffnet.
Die Temperatur des Behälters
B2, die 105° beträgt, wird mit
der Temperatur der Ausdehnungseinheit P von 115° gemischt. Dadurch ergibt sich
in B2 und in P eine Temperatur von 110°. Die Ventile von B2, nämlich V30,
V30, V30 werden geschlossen und die Ventile von B3, nämlich V31,
V31, V31 geöffnet.
Die Temperatur von B3 von 100° wird
mit der Temperatur der Ausdehnungseinheit P von 110° gemischt.
Dadurch ergibt sich in B3 und in P eine Temperatur von 105°C. Anschließend werden
die Ventile von B3, nämlich V31,
V31, V31 geschlossen. Dieser Vorgang wird fortlaufend bis B19 wiederholt.
Dann haben die Ausdehnungseinheit P und B19 eine Temperatur von 25°C erreicht.
Die Ventile V0, V0 der Ausdehnungseinheit P und von B19, nämlich V48,
V48, V48 werden geschlossen. Dadurch schaltet die Pumpe P1 ab. Die
Ventile der Ausdehnungseinheit P, nämlich V51, V52 werden geöffnet und
die Pumpe P2 wird eingeschaltet. Dadurch wird das Fluid durch eine
Leitung in den Wärmetauscher
ABK gefördert
und die Temperatur des Fluids der Ausdehnungseinheit P in den Behältern C
und R auf 20° reduziert.
Dann werden die Ventile V51, V52 der Ausdehnungseinheit P in den
Behältern
C und R geschlossen. Gleichzeitig kehren die Kolben der Zylinder
H und T in ihre Ausgangsposition zurück. Dies geschieht durch Füllen mit
Gas aus dem Zylinder F2 über
die Ventile V5, V7. Je näher
die Kolben 3K, 4K der Ausgangsposition kommen, umso mehr Gas strömt in die
Zylinder H und T. Dieses Gas stammt vom Kolben des Zylinders F2.
Danach werden die Ventile V7, V8, V5 und V6 geschlossen und die
Ventile V49, V50 des Behälters B19
geöffnet.
Dadurch kann mit Hilfe der Pumpe P2 (die noch läuft) und des Wärmetauschers
ABK Wärme
getauscht werden. Dies führt
dazu, dass die Temperatur in B19 von 25° auf 20°C sinkt. Anschließend werden
die Ventile V49 und V50 geschlossen und die Pumpe P2 wird abgeschaltet
(Tabelle 2, 11).
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Durch
Abkühlen
der Ausdehnungseinheit P wird mechanische Arbeit geleistet, indem
der Kolben des Zylinders Z in die hintere Endlage der Kammer 2K,
Stellung 0, bewegt worden ist. Gleichzeitig wird die Kammer 1K des
Zylinders Z mit Flüssigkeit
aus dem Behälter
F1 gefüllt.
Die Ventile des Kolbenzylinders Z, nämlich V2 und V3 werden geschlossen
und die Ventile V4, V1 geöffnet.
Die Temperatur jedes einzelnen Wärmespeichers
B und der Ausdehnungseinheit P ergibt sich aus der 11,
Tabelle 2 und der 13, Tabelle 4.
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Arbeitsablauf 3 (Erhöhung der Temperatur der Einheit
P von 20° auf
120°)
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Am
Ende der Abkühlperiode
muss die Temperatur der Ausdehnungseinheit P mit ihren Behältern C
und R von 20° auf
120°C erhöht werden.
Dabei wird die Temperatur der Ausdehnungseinheit P mit der eines
jeden Teilwärmespeichers
B18 bis B1 gemischt. Dies geschieht in der Weise, dass mit dem Behälter B18
begonnen wird. Dabei werden die Ventile V0, V0 der Ausdehnungseinheit
P geöffnet. Gleichzeitig öffnen die
Ventile V47, V47, V47 des Behälters
B18 und die Pumpe P1 läuft
an. Dadurch werden die entsprechenden beiden Temperaturen gemischt,
d. h. die Temperatur der Ausdehnungseinheit P von 20° wird mit
der Temperatur von B18 von 30° gemischt
und es stellt sich in B18 und in P eine Temperatur von 25°C ein. Anschließend werden
die Ventile V47, V47, V47 geschlossen und die Ventile von B17, nämlich V46,
V46, V46 geöffnet.
Dann wird die Temperatur der Ausdehnungseinheit P von 25°C mit der
Temperatur von B17 von 35° gemischt.
Dadurch ergibt sich in der Ausdehnungseinheit P und in B17 ein Temperaturwert
von 30°.
Nun werden in B17 die Ventile V46, V46, V46 geschlossen. Dann öffnen die Ventile
V45, V45, V45 von B16 und die Mischung verläuft wie vorstehend beschrieben.
Dieser Mischvorgang der Temperaturen zwischen Ausdehnungseinheit
P und den einzelnen Teilwärmespeichern
von B läuft
so lange ab, bis B1 erreicht ist. Dann haben Ausdehnungseinheit
P und B1 eine Temperatur von 110°C
erreicht, wie 12 Tabelle 3 angibt.
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Danach
schließen
die Ventile V29, V29, V29 von B1 und die Ventile V0, V0 der Ausdehnungseinheit
P. Die Pumpe 1 schaltet ab. Da die Einheit P jedoch eine Temperatur
von 120° benötigt, muss
die Tempertur um 10° erhöht werden.
Dies geschieht dadurch, dass die Ventile V27, V28 der Ausdehnungseinheit
P geöffnet
werden. Anschließend
läuft die Pumpe
P3 an und damit wird Wärme
aus dem Speicher WS gepumpt, bis die Ausdehnungseinheit P die Temperatur
von 120° erreicht
hat. Dies wird über
einen Wärmefühler gesteuert.
Danach schließen
die Ventile V27, V28 und die Pumpe P3 schaltet ab. Durch Erwärmen der
Ausdehnungseinheit P mit ihren Behältern C und R wird mechanische
Arbeit geleistet, d. h. der Kolben des Zylinders Z fährt in die
vordere Endlage der Kammer 1K mit Stellung 0. Durch das Vorschieben
des Kolbens des Zylinders Z wird Druck erzeugt, der bewirkt, dass
in der Baueinheit J1 das Gewicht L angehoben wird. Gleichzeitig
wird die Kammer 2K des Zylinders Z mit Flüssigkeit aus dem Behälter F1
gefüllt.
Dann werden die Ventile V1, V4 geschlossen und die Ventile V2, V3
geöffnet.
Aufgrund der Erwärmung
fahren die Zylinder H und T in die vordere Endlage bzw. werden hochgefahren
und erzeugen in 3K und 4K einen hohen Druck. Dieser Druck bewirkt,
dass das Gas in den Kammern 3K und 4K komprimiert wird. Dadurch
steigt die Temperatur des Gases stark an. Dieses Gas wird nun in
den Zylinder D transportiert, indem die Ventile V6, V8 der Zylinder
H und T geöffnet
werden. Gleichzeitig wird das Ventil V19 des Zylinders D geöffnet und
die Kupplung 2 eingelegt. Der Zylinder D fährt aus und die Kurbelwelle
2 wird angetrieben. Hat der Zylinder seine Endlage erreicht, wird
das Ventil V19 geschlossen und das Ventil 20 des Zylinders geöffnet. Durch Öffnen des
Ventils fährt
der Kolben des Zylinders wieder zurück und das heiße Gas wird
in den Wärmetauscher
WPS geleitet, durchströmt
den Wärmetauscher
WPS und gelangt in den Wärmetauscher
WSS, wobei das Gas abkühlt.
Von dort wird das Gas in den Zylinder F2 geleitet.
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Der
gesamte Vorgang wird anschließend
in der vorbeschriebenen Weise wiederholt, solange bis der Druck
in der Kammer 3K und 4K des Zylinders H und T mit dem Druck im Zylinder
F2 übereinstimmt, d.
h. gleich groß ist.
Ist der Druck gleich, schließen die
Ventile V6 und V8, die Ventile V7 und V5 der Zylinder H und T werden
geöffnet
und die Kupplung 2 wird ausgekuppelt.
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Die
Ventile V10, V11 der Baueinheit J1 werden geschlossen, die Ventile
V9, V16 der Baueinheit J2 geöffnet.
Aufgrund der folgenden Arbeitsabläufe wird die mechanische Arbeit
von der Ausdehnvorrichtung P in der Baueinheit J2 gespeichert.
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Der
Kolben des Zylinders G befindet sich in der oberen Endlage. Das
Ventil V18 der Baueinheit G ist mit den Baueinheiten J1 und J2 durch
die Ventile V12, V13, V14, V15 verbunden. Jetzt kann die mechanische
Energie der Baueinheit J1 Arbeit leisten. An der unteren Kolben-
und Zylinderfläche
W, W1, W2 ist die hoch verdichtete Flüssigkeit durch die an der Kolbenstange
befestigten Träger
mit der Last L wirksam. Das Ventil V17 der Baueinheit G ist mit
dem Anschluss A11 des Vorratsbehälters
F1 verbunden. Der Kolben des Zylinders G kann nunmehr die von J1 oder
J2 gelieferte mechanische Energie in Bewegungsenergie umsetzen.
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Ventil
V17 des Kolbenzylinders G wird geschlossen, Ventil V18 wird geöffnet. Die
Ventile V12 und V13 der Baueinheit J1 werden geöffnet. Nun wird der Kolben
der Baueinheit G nach unten gedrückt. Hat
er die untere Endlage erreicht, wird Ventil V18 geschlossen und
Ventil V17 geöffnet.
Durch eine Schwungscheibe wird der Kolben wieder in die obere Endlage
gedrückt,
und die Flüssigkeit
wird in den Vorratsbehälter
F1 transportiert. Das Ventil wird wieder geschlossen und Ventil
V18 geöffnet.
Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Vorrat der Baueinheiten
J1 oder J2 erschöpft
ist. Die erzeugte Bewegung der Baueinheiten G, D und M kann durch Kupplungen
beliebig miteinander verbunden werden. Zum Beispiel sind die Kupplungen
1, 3 eingekuppelt, während
die Kupplungen 0, 2 und 4 ausgekuppelt sind. Dies bedeutet, dass
in der Baueinheit M Luft hoch verdichtet werden kann, wodurch Wärme erzeugt
wird. Die Baueinheit M kann ohne Treibstoff entsprechend einem Viertakt-Motor
arbeiten (Ansaugen, Verdichten, dritter Takt entfällt, Ausstoßen). Das Ansaugen
der Luft erfolgt stets durch die Ventile V22, V24 des Behälters WT.
Das Ausstoßen
der heißen Luft
erfolgt durch die Ventile V21, V23 des Wärmetauschers LT. Von dort gelangt
sie in den Wärmetauscher
ASP und strömt
durch einen Auspuff ins Freie. Der Wärmetauscher LT nimmt dabei
den größten Teil der
Wärme auf.
Die restliche Wärme,
die sich noch im Wärmetauscher
ASP befindet, wird durch Ansaugen der Warmluft von WT wieder in
die Kolben geleitet.