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DE102005039113A1 - Mikro-Refraktionsbild - Google Patents

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DE102005039113A1
DE102005039113A1 DE102005039113A DE102005039113A DE102005039113A1 DE 102005039113 A1 DE102005039113 A1 DE 102005039113A1 DE 102005039113 A DE102005039113 A DE 102005039113A DE 102005039113 A DE102005039113 A DE 102005039113A DE 102005039113 A1 DE102005039113 A1 DE 102005039113A1
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DE
Germany
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line pattern
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micro
lines
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Withdrawn
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DE102005039113A
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English (en)
Inventor
Joerg Zintzmeyer
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KBA Notasys SA
Original Assignee
Individual
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Publication date
Family has litigation
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Priority to CN2006800389583A priority patent/CN101291817B/zh
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Priority to CA002619531A priority patent/CA2619531A1/en
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Abstract

Auf einem Substrat aufgedruckt ist ein periodisches Linienmuster, das von einer Linsenstruktur aus zu den Linsen des Linienmusters parallelen Zylinderlinsen bedeckt ist. Die Breite der Zylinderlinsen stimmt jeweils mit der Breite einer Periode des Linienmusters überein. Die Linsen sind fluchtend mit den Linien des Linienmusters ausgerichtet. Die Linien bestehen aus Bahnen von elementaren Druckpunkten bzw. Bildpunkten (Pixeln). Die anzahl der Bahnen von elementaren Druckpunkten in einer Periode beträgt mindestens 4 und höchstens 16. Die Höhe der Zylinderlinsen über dem Linienmuster am Scheitel beträgt mindestens die halbe Breite einer Periode und höchstens die Breite einer Periode des Linienmusters. Mit fortschrittlichen Offset-Druckverfahren, die beispielsweise im Sicherheitsdruck (z. B. für Banknoten) angewendet werden, wird eine Druckgenauigkeit von etwa 4 mum erreicht. Man wählt vorzugsweise die elementaren Druckpunkte nur wenig größer von annähernd quadratischer Form mit einer Seitenlänge zwischen 4 und 8 mum. Bei minimalen Anforderungen an die Gestaltungsmöglichkeiten für das Linienmuster sind zwei Linien pro Periode ausreichend. Jede Linie sollte aus wenigstens zwei Bahnen von elementaren Druckpunkten bestehen. Dem entspricht dann eine Periodenbreite von etwa 40 mum. In der dazu passenden Linsenstruktur haben die einzelnen Zylinderlinsen eine Höhe am Scheitel über dem Linienmuster von vorzugsweise etwas mehr als der halben Periodenbreite. Derart feine ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Mikro-Refraktionsbild, ein Verfahren zu seiner Herstellung und ein Echtheitszertifikat.
  • Refraktionsbilder bestehen aus einem periodischen Liniemuster, das auf einem Substrat aufgebracht ist, und einer das Linienmuster bedeckenden Linsenstruktur aus zu den Linien des Linsenmusters parallelen Zylinderlinsen. Je nach dem Betrachtungswinkel, unter dem das periodische Linienmuster durch die Linsenstruktur gesehen wird, sind in jeder Periode des Linienmusters verschiedene Linien sichtbar, die zusammen das wahrgenommene Bild ergeben. Durch die Gestaltung des Linienmusters können diverse optische Effekte erzielt werden, durch die der Betrachter bei verschiedenen Betrachtungswinkeln verschiedene Bildinhalte wahrnimmt. Die vom Betrachtungswinkel abhängigen Effekte können in einer Farbänderung, einer Formänderung oder einer Kombination von Farbänderung und Formänderung bestehen.
  • Herkömmliche Refraktionsbilder können als Sicherheitsmerkmale in Echtheitszertifikaten oder Wertpapieren eingesetzt werden. Sie sind jedoch nicht besonders fälschungssicher, weil sie eine relativ grobe Struktur aufweisen. Für den optischen Effekt eines Refraktionsbildes ist es nämlich erforderlich, daß die Linsenstruktur exakt deckungsgleich oder zumindest parallel und mit konstantem Versatz über den Perioden des Linienmusters aufgebracht ist. Im Stand der Technik werden die Linsenstrukturen durch Extrudieren von transparentem Kunststoff oder durch mechanische Verformung hergestellt. Mit einem derartigen Herstellungsverfahren können Linsenstrukturen erzielt werden, bei denen die Linsenbreite kaum kleiner als einige 1/10 mm sein kann. Entsprechend grob ist dann das darunterliegende Linienmuster.
  • Durch die Erfindung wird ein Mikro-Refraktionsbild geschaffen, das durch die hohe Feinheit seines Linienmusters eine Fälschung nahezu unmöglich macht.
  • Das erfindungsgemäße Mikro-Refraktionsbild besteht aus einem Substrat, einem auf dem Substrat aufgedruckten periodischen Linienmuster und aus einer das Linienmuster bedeckenden Linsenstruktur aus zu den Linsen des Linienmusters parallelen Zylinderlinsen. Die Breite der Zylinderlinsen stimmt jeweils mit der Breite einer Periode des Linienmusters überein. Die Linsen sind fluchtend mit den Linien des Linienmusters ausgerichtet. Die Linien bestehen aus Bahnen von elementaren Druckpunkten bzw. Bildpunkten (Pixeln). Die Anzahl der Bahnen von elementaren Druckpunkten in einer Periode beträgt mindestens 4 und höchstens 16. Die Höhe der Zylinderlinsen über dem Linienmuster am Scheitel beträgt mindesten die halbe Breite einer Periode und höchstens die Breite einer Periode des Linienmusters. Mit fortschrittlichen Offset-Druckverfahren, die beispielsweise im Sicherheitsdruck (z.B. für Banknoten) angewendet werden, wird eine Druckgenauigkeit von etwa 4 μm erreicht. Man wählt vorzugsweise die elementaren Druckpunkte nur wenig größer als die erreichbare Druckgenauigkeit. Realistisch sind elementare Druckpunkte von annähernd quadratischer Form mit einer Seitenlänge zwischen 4 und 8 μm. Bei minimalen Anforderungen an die Gestaltungsmöglichkeiten für das Linienmuster sind zwei Linien pro Periode ausreichend. Jede Linie sollte aus wenigstens zwei Bahnen von elementaren Druckpunkten bestehen. Dem entspricht dann eine Periodenbreite von etwa 40 μm. In der dazu passenden Linsenstruktur haben die einzelnen Zylinderlinsen eine Höhe am Scheitel über dem Linienmuster von vorzugsweise etwas mehr als der halben Periodenbreite. Derart feine Linsenstrukturen können durch Aufdrucken einer transparenten Masse mit einem Intaglio-Druckverfahren erzeugt werden.
  • Bei hohen Ansprüchen an die gestalterischen Möglichkeiten für das Refraktionsbild enthält das periodische Linienmuster eine maximale Anzahl von Linien, die durch die Möglichkeiten des Intaglio-Druckverfahrens zur Herstellung der Linsenstruktur bestimmt ist. Für einen guten Refraktionseffekt müssen die Zylinderlinsen bei halbkreisförmiger oder parabelförmiger Querschnittsform quadratisch oder überquadratisch dimensioniert sein (d.h. ihre Höhe am Scheitel ist mindestens gleich der halben Periodenbreite). Mit dem Intaglio-Druck können Strukturen einer Reliefhöhe bis zu etwa 70 μm oder wenig mehr gedruckt werden. Dadurch ergibt sich je nach Querschnittsform der Linsen eine Periodenbreite des Linienmusters von bis zu etwa 120 μm. Sehr vielfältige gestalterische Möglichkeiten ergeben sich bei einem Linienmuster mit sieben Linien pro Periode, wobei jede Linie aus zwei Bahnen von Druckpunkten besteht. Bei gleicher Periodenbreite sind ebenso zwei Linien aus jeweils sieben Bahnen oder auch vierzehn Linien aus je nur einer Bahn möglich.
  • Die Erfindung kombiniert somit zwei Druckverfahren, von denen jedes am Rande seiner Möglichkeiten eingesetzt wird: zum einen das kostengünstige Offset-Druckverfahren, dessen Druckgenauigkeit voll ausgeschöpft wird, und zum anderen das ebenfalls kostengünstige Intaglio-Druckverfahren, das wegen der beschränkten damit erzeugbaren Reliefhöhen zur Schaffung der passenden Linsenstrukturen nur deshalb eingesetzt werden kann, weil die mit dem beschriebenen hochpräzisen Offset-Druck erzeugten Linienmuster eine außerordentlich feine Struktur, und damit eine entsprechend geringe Periodenbreite, aufweisen.
  • Für farbige Refraktionseffekte haben die Linien innerhalb einer Periode des Linienmusters verschiedene Farben. Für das Aufdrucken verschiedenfarbiger Linien mit hoher Maßgenauigkeit eignet sich der Simultan-Offsetdruck.
  • Wenn ein optischer Effekt mit plötzlichem Wechsel des Bildinhalts bei kleiner Änderung des Betrachtungswinkels angestrebt wird, verwendet man Zylinderlinsen mit prismatischer Querschnittsform.
  • Neuartige optische Refraktions-Bildeffekte sind möglich, wenn die Linienmuster und die Linsenstruktur deckungsgleiche Flächenbereiche aufweisen, in denen die Verlaufsrichtung der Linien bzw. Linsen verschieden ist von der Verlaufsrichtung in wenigstens einem anderen Flächenbereich.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung eines Mikro-Refraktionsbildes. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird auf einem Substrat ein periodisches Linienmuster mit Simultan-Offsetdruck aufgedruckt. Dann wird über dem Linienmuster eine Linsenstruktur in einer transparenten Masse mit Intaglio-Druck aufgebracht. Durch die Kombination des Simultan-Offsetdrucks, dessen Möglichkeiten bezüglich der Druckgenauigkeit voll ausgenutzt werden, mit dem Intaglio-Druck zum Aufbringen der Linsenstruktur über dem Linienmuster wird es ermöglicht, äußerst komplexe und hoch auflösende Refraktionsbilder mit vielfältigen optischen Effekten kostengünstig herzustellen.
  • Für die einwandfreie optische Funktion ist es erforderlich, daß die Zylinderlinsen der Linsenstruktur deckungsgleich über den Perioden der Linienmuster liegen oder zumindest einen über die gesamte Ausdehnung des Refraktionsbildes konstanten Versatz haben. Obwohl für das Aufbringen des Linienmusters und das Erzeugen der Linsenstruktur verschiedene Druckverfahren angewendet werden, ist es möglich, die erforderliche Maßhaltigkeit zwischen Linienstruktur und Linsenstruktur zu erreichen. Dazu wird insbesondere zur Herstellung der Druckplatte für den Simultan-Offsetdruck und zur Herstellung der Druckplatte für den Intaglio-Druck die selbe Maßbasis verwendet. In beiden Fällen kommt Lasertechnik zum Einsatz. Zur Herstellung der Druckplatte für den Simultan-Offsetdruck wird ein Laser-Belichtungsverfahren angewendet. Zur Herstellung der Druckplatte für den Intaglio-Druck wird ein Laserverfahren mit Ablation, insbesondere durch Verdampfung, direkt an der Oberfläche der Druckplatte angewendet.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Echtheitszertifikat mit wenigstens einem Sicherheitselement, das auf einem Substrat aufgebracht ist und eine periodische Struktur aufweist, und mit einer das Sicherheitselement bedeckenden Linsenstruktur aus parallelen Zylinderlinsen. Die Breite der Zylinderlinsen stimmt jeweils mit der Breite einer Periode des Sicherheitselements überein, und die Linsen sind nach der periodischen Struktur des Sicherheitselements ausgerichtet. Ferner beträgt die Höhe der Zylinderlinsen über dem Sicherheitselement am Scheitel mindestens die halbe Breite einer Periode und höchstens die Breite einer Periode. Das erfindungsgemäße Echtheitszertifikat ist derart komplex, daß eine Fälschung kaum möglich ist. Etwaige Fälschungen sind ohne technische Hilfsmittel visuell leicht zu erkennen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Echtheitszertifikats sind auf dem selben Substrat zwei Sicherheitselemente angeordnet. Diese sind in einer Übergangszone durch Überlagerung verbunden, so dass eine visuell verifizierbare Verknüpfung der beiden Sicherheitselemente hergestellt wird. Die Verknüpfung kann z.B. darin bestehen, daß bei Veränderung des Betrachtungswinkels ein farbig hervorgehobener Streifen oder dergleichen aus dem einen Sicherheitselement heraus kontinuierlich durch die Übergangszone bis hinein in das andere Sicherheitselement wandert. Bei den Sicherheitselementen kann es sich um die beschriebenen Mikro-Refraktionsbilder handeln, aber auch um andersartige Sicherheitselemente wie Hologramme, Colorgramme oder Kinigramme. Eines der Sicherheitselemente kann durch einen Produktanbieter und das andere durch eine Zertifizierungsinstanz bestimmte sein, die das Echtheitszertifikat ausgibt.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Echtheitszertifikats besteht darin, daß es aus mehreren Schichten aufgebaut ist, von denen eine mit Hafteigenschaften gegenüber einem zu schützenden Produkt ausgestattet ist und wenigstens eine weitere, deren Entfernung das Zertifikat zerstört, entlang Sollreißlinien vorperforiert oder vorgestanzt ist. Ein solches Echtheitszertifikat hat die Funktion eines Siegels.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Illustration der Variationen eines Mikro-Refraktionsbildes unter verschiedenen Betrachtungswinkeln;
  • 2 eine Draufsicht eines Mikro-Refraktionsbildes;
  • 2a eine stark vergrößerte Detailansicht des Mikro-Refraktionsbildes von 2;
  • 3 eine stark vergrößerte Schnittansicht einer Linsenstruktur von parallelen Zylinderlinsen in Zuordnung zu einem periodischen Linienmuster von relativ großer Periodenbreite;
  • 4 eine stark vergrößerte Schnittansicht einer Linsenstruktur von parallelen Zylinderlinsen in Zuordnung zu einem periodischen Linienmuster von relativ kleinen Periodenbreite;
  • 5a bis 5g vergrößerte Schnittansichten einer Linsenstruktur von parallelen Zylinderlinsen verschiedener Querschnittsformen;
  • 6a bis 6e Draufsichten verschiedener Ausführungen von Linsenstrukturen mit parallelen Zylinderlinsen;
  • 7 eine Draufsicht eines Echtheitszertifikats mit zwei Sicherheitselementen und einem diese verknüpfenden Übergangsbereich; und
  • 8 eine Draufsicht eines Echtheitssiegels mit vorperforierten oder vorgestanzten Aufreißlinien.
  • In 1 ist mit 10a ein perspektivisch dargestellter, stark vergrößerter Ausschnitt eines Mikro-Refraktionsbildes unter einem bestimmten Betrachtungswinkel dargestellt. Derselbe Ausschnitt des Mikro-Refraktionsbildes ist in 1 mit 10b daneben unter einem um ca. 90° verdrehten Betrachtungswinkel dargestellt. Darunter sind in 1 bei 12a, 12b und 12c drei Erscheinungsformen des Mikro-Refraktionsbildes gezeigt, wie sie sich dem Betrachter bieten, wenn der Betrachtungswinkel von der bei 10a gezeigten Situation zu der bei 10b gezeigten verändert wird. Die mit 12a bezeichnete Erscheinungsform ist eine Kombination eines Buchstabens "S" mit der Ziffer "1". Die mit 12c bezeichnete Erscheinungsform ist eine Kombination eines Buchstabens "H" mit der Ziffer "1". Die dazwischenliegende Erscheinungsform 12b ist ein Übergangszustand zwischen den Erscheinungsformen 12a und 12c, wobei die Übergänge fließend sind.
  • Refraktionsbilder dieser Art sind prinzipiell bekannt. Sie bestehen aus einem auf einem Substrat aufgebrachten periodischen Linienmuster und einer dieses bedeckenden Linsenstruktur aus zu den Linien des Linienmusters parallelen Zylinderlinsen, deren Breite mit der Periodenbreite des Linienmusters übereinstimmt.
  • Wie aus der in 2 gezeigten senkrechten Draufsicht des beispielhaften Mikro-Refraktionsbildes und noch genauer aus der Detailansicht in 2a ersichtlich ist, besteht dieses aus einer Vielzahl von parallelen Linienabschnitten verschiedener Längen, wobei in jeder Periode des Linienmusters die Linien verschiedene Farben aufweisen können, z.B. die Farben Rot, Grün und Blau bei einem Linienmuster mit drei Farben.
  • Eine der Besonderheiten der Erfindung liegt in der außerordentlichen Feinheit des Linienmusters und der Linsenstruktur. Gemäß der Erfindung werden zur Realisierung derart hochauflösender Mikro-Refraktionsbilder zwei an sich bekannte Druckverfahren eingesetzt, jedes für sich aber am Rande seiner Möglichkeiten. Das Linienmuster wird mit Offsetdruck bei einer realistischen Druckgenauigkeit von etwa 4 μm auf einem Substrat aufgedruckt. Wenn die Linien in jeder Periode jeweils verschiedene Farben aufweisen sollen, wird ein Simultan-Offsetdruck verwendet. Darüber wird die Linsenstruktur mit Intagliodruck aus einer transparenten Masse aufgedruckt.
  • Für den angestrebten Refraktionseffekt müssen die Zylinderlinsen eine Scheitelhöhe über dem Linienmuster aufweisen, die etwa der halben Periodenbreite des Linienmusters entspricht oder vorzugsweise etwas größer ist. Die mit Intagliodruck möglichen Strukturhöhen sind aber begrenzt. Die maximal mögliche Periodenbreite des Linienmusters ist demnach durch die Möglichkeiten des Intagliodrucks bestimmt, während die Feinheit des Linienmusters durch die Möglichkeiten des Offsetdrucks limitiert ist. Dieser Sachverhalt soll nachfolgend anhand der 3 und 4 näher erläutert werden. Darin ist mit "BP" ein elementarer Bildpunkt bezeichnet, der als ideal quadratisch mit einer Seitenlänge von wenig mehr als der erreichbaren Druckgenauigkeit von ca. 4 μm angenommen wird, beispielsweise einer Seitenlänge von etwas mehr als 6 μm.
  • In den 3 und 4 ist mit einer ersten punktierten Linie 14 schematisch eine Grenze der mit Intagliodruck realisierbaren Strukturen dargestellt. Sie hat eine Strukturhöhe von etwa 12 Bildpunkten BP und eine Strukturbreite von etwa 14 Bildpunkten BP. Mit einer zweiten punktierten Linie 16 ist schematisch eine Grenze der mit Offsetdruck realisierbaren Feinheit eines Linienmusters dargestellt. Innerhalb dieser Grenzlinien ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Mikro-Refraktionsbildes optimal ausführbar. In 4 wird aber davon ausgegangen, dass jede Periode des Linienmusters drei Linien enthält und jede Linie eine Breite von zwei Bildpunkten BP aufweist. Akzeptiert man ein Linienmuster mit nur zwei Linien pro Periode, so reduziert sich die Grenzlinie 16 auf lediglich vier Bildpunkte BP. Ferner resultiert in 3 die Strukturbreite von vierzehn Bildpunkten bei einer maximalen Strukturhöhe von zwölf Bildpunkten BP aus der Forderung nach einer überquadratischen Querschnittsform der Zylinderlinsen (d.h. die Scheitelhöhe ist größer als die halbe Strukturbreite). Akzeptiert man hingegen auch eine quadratische Querschnittsform der Zylinderlinsen, so beträgt die entsprechende Strukturbreite des Linienmusters sechzehn statt vierzehn Bildpunkte BP.
  • Es versteht sich, dass diese Werte verfügbare Drucktechniken voraussetzen. Mit zunehmenden Möglichkeiten des Offsetdrucks können die Linienmuster noch feiner und die Linsenstrukturen noch höher werden.
  • In 3 ist der Querschnitt einer Linsenstruktur über einem Linienmuster dargestellt, das aus vierzehn parallelen und aneinander angrenzenden Druckbahnen einer Breite von je einem Druckpunkt BP besteht. Wenn jede Linie des Linienmusters aus zwei solchen Druckbahnen besteht, enthält jede Periode des Linienmusters sieben Linien, die verschiedene Farben aufweisen können. Alternativ besteht jede Linie des Linienmusters z.B. aus nur zwei Linien, die jeweils aus sieben Druckbahnen einer Breite von einem BP bestehen, oder auch einer beliebigen Kombination von Druckbahnen.
  • In 3 sind verschiedene mögliche Querschnittsformen der Zylinderlinsen eingezeichnet. Für einen optimalen Refraktionseffekt sollte die Querschnittsform "überquadratisch" sein, d.h. die Scheitelhöhe ist größer als die halbe Periodenbreite. Da aber die Möglichkeiten des Intagliodrucks bezüglich der Strukturhöhe begrenzt sind, wird ein Kompromiss von etwa 5/8 der Periodenbreite als Scheitelhöhe (entsprechend 8,75 Bildpunkten) als besonders günstig angesehen. Diese Querschnittsform ist mit durchgezogener Linie in 3 eingezeichnet. Mit unterbrochenen Linien sind weniger ideale Querschnittsformen in 3 eingezeichnet.
  • Bei der in 3 angenommenen Periodenbreite des Linienmusters von vierzehn Bildpunkten und der optimalen Querschnittsform der Zylinderlinsen werden die Möglichkeiten des Simultan-Offsetdrucks voll und die des Intaglio-Drucks nahezu voll ausgeschöpft.
  • In 4 wird angenommen, dass in dem Mikro-Refraktionsbild das Linienmuster nur drei Linien einer Breite von je zwei Bildpunkten aufweist. In diesem Fall werden die Grenzen des Intaglio-Drucks bei Linie 14 nicht ausgeschöpft, wohl aber die des Offsetdrucks bei Linie 16. Wie in 3 ist die ideale Querschnittsform in 4 mit durchgezogener Linie eingezeichnet. Mit unterbrochenen Linien sind weniger ideale Querschnittsformen eingezeichnet.
  • 5 zeigt Querschnittsformen der Zylinderlinsen, mit denen besondere optische Effekte erzeugt werden können. Bei 5a) ist eine relativ flache prismatische Querschnittsform, insbesondere Trapezform, dargestellt. Bei 5b) ist die gleiche Trapezform mit größerer Scheitelhöhe gezeigt. Eine noch größere Scheitelhöhe haben die in 5c) gezeigten Trapezformen. Mit derartigen Linsenstrukturen sind plötzliche Änderungen der Bildinhalte bei nur wenig verändertem Betrachtungswinkel erzielbar, wobei der Effekt um so deutlicher wahrnehmbar ist, je größer die Scheitelhöhe ist.
  • 5d) zeigt abwechselnde Querschnittsformen: auf eine parabelförmige Linse folgt jeweils eine unsymmetrische Querschnittsform, die aus Parabelzügen zusammengesetzt ist, wieder gefolgt von einer parabelförmigen Linse usw.. Die mit derartigen Linsenstrukturen erzielbaren Effekte sind sehr komplex.
  • Die in 5e) gezeigten Linsen haben eine dreieckige Querschnittsform. Die Dreiecke können gleichseitig sein oder ungleiche Seiten haben oder auch abwechselnd gleichseitig und ungleichseitig sein, wie dargestellt.
  • 5f) zeigt Zylinderlinsen mit der Querschnittsform eines Mehrecks, das gleiche oder ungleiche Seiten haben kann, wie dargestellt.
  • 5g) zeigt Zylinderlinsen mit gemischten Querschnittsformen zwischen prismatisch und parabelförmig.
  • Allgemein gilt, dass die erzeugbaren optischen Effekte umso vielfältiger sind, je komplexer die Querschnittsformen der Zylinderlinsen sind.
  • Noch vielfältiger und komplexer sind die optischen Effekte, die sich mit den in 6 gezeigten Ausführungen der Linsenstruktur erzielen lassen. In 6a) ist ein kreisförmiger Flächenbereich 20 aus parallelen Kreislinien in einen äußeren Flächenbereich 22 aus geraden Linien gelegt. In 6b) gibt es zwei benachbarte Flächenbereiche 24, 26 mit um 90° gegeneinander verdrehten Linienmustern. In 6c) liegt innerhalb des äußeren Flächenbereichs 22 aus geraden Linien ein quadratischer Bereich 28 aus geraden, jedoch um 90° verdrehten Linien. In 6d) baben die Linien im Flächenbereich 30 wechselnde Richtungen, sind gewellt oder zackenförmig. In 6e) ist in einen äußeren Flächenbereich 32 aus geraden Linien ein unregelmäßig geformter Bereich 34 aus geraden, um 90° verdrehten Linien angeordnet. Mit derartigen Linsenstrukturen, die auf die darunterliegenden Linienmuster abgestimmt sein müssen, treten verschiedene optische Effekte auf, wenn das Refraktionsbild um verschiedene Achsen verschwenkt wird oder der Betrachtungswinkel in verschiedenen Ebenen verändert wird.
  • Bei dem in 7 gezeigten Echtheitszertifikat sind auf einem Substrat 40 zwei flächige Sicherheitselemente 42 und 44 im Abstand voneinander angeordnet. Symbolisch ist das Sicherheitselement 42 durch die Bezeichnung „A1" und das Sicherheitselement 44 durch „A3" dargestellt. Beide Sicherheitselemente 42, 44 sind durch Übergangszonen 46, 48 unlösbar miteinander verknüpft. Unter einer unlösbaren Verknüpfung wird hier eine Wechselwirkung zwischen den Sicherheitselementen 42, 44 verstanden, die von den Übergangszonen durch einen Überlagerungseffekt vermittelt wird. Bei wenigstens einem der Sicherheitselemente 42, 44 handelt es sich vorzugsweise um ein Mikro-Refraktionsbild der zuvor beschriebenen Art. Das andere Sicherheitselement hat eine periodische Struktur, die auf die der Linsenstruktur des Mikro-Refraktionsbildes abgestimmt ist und von dieser zugleich mit dem Linienmuster des Mikro-Refraktionsbildes abgedeckt wird. Die unlösbare Verknüpfung kann dann in einem optischen Effekt, z.B. ein Leuchtstreifen, blinkende Punkte, glänzend aufleuchtende Bildelemente oder dergl. bestehen, der bei Änderung des Betrachtungswinkels sich von dem einen Sicherheitselement durch die Übergangszonen bis hinein in das andere Sicherheitselement verlagert. Während das eine Sicherheitselement durch eine zentrale Zertifizierungsinstanz bestimmt wird, kann das andere durch einen beliebigen Dritten bestimmt sein (z.B. durch einen Produkthersteller oder Produktvertreiber). Das eine Sicherheitselement ist dann einheitlich, während das andere variabel ist.
  • Das in 7 gezeigte Echtheitszertifikat kann als Echtheitssiegel verwendet werden, das auf einem Produkt oder einer Verpackung aufgebracht wird. Ein solches Echtheitssiegel ist in 8 dargestellt. Das Substrat 40 ist rückseitig mit einem Kleber beschichtet. Die Sicherheitselemente und die Übergangszone dazwischen sind als getrennte Schicht auf dem Substrat aufgebracht. Um bei Entfernung des Echtheitssiegels eine kontrollierte Zerstörung desselben zu gewährleisten, sind in Längsrichtung verlaufende Perforations- oder Stanzlinien entlang den gewünschten Aufreißlinien angebracht. Durch die Aufreißlinien kann auch erreicht werden, daß nach der Entfernung des Echtheitssiegels von dem Produkt oder von der Verpackung wenigstens ein Teil des Siegels intakt bleibt.

Claims (20)

  1. Mikro-Refraktionsbild bestehend aus – einem Substrat, – einem auf dem Substrat aufgedruckten periodischen Linienmuster, – einer das Linienmuster bedeckenden Linsenstruktur aus zu den Linien des Linienmusters parallelen Zylinderlinsen; wobei – die Breite der Zylinderlinsen jeweils mit der Breite einer Periode des Linienmusters übereinstimmt, – die Linsen fluchtend mit den Linien des Linienmusters ausgerichtet sind, – die Linien aus Bahnen von elementaren Druckpunkten bestehen, – die Anzahl der Bahnen von elementaren Druckpunkten in einer Periode mindestens vier und höchstens sechzehn beträgt und – die Höhe der Zylinderlinsen über dem Linienmuster am Scheitel mindestens die halbe Breite einer Periode und höchstens die Breite einer Periode beträgt.
  2. Mikro-Refraktionsbild nach Anspruch 1, bei dem das Linienmuster im Offsetdruck aufgebracht ist.
  3. Mikro-Refraktionsbild nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Linsenstruktur aus einer transparenten Masse im Intagliodruck aufgebracht ist.
  4. Mikro-Refraktionsbild nach Anspruch 3, bei dem die Linsen eine halbkreis- bis parabelförmige Querschnittsform aufweisen.
  5. Mikro-Refraktionsbild nach Anspruch 3, bei dem die Linsen eine prismatische Querschnittsform aufweisen.
  6. Mikro-Refraktionsbild nach Anspruch 3, bei dem die Linsen eine gemischt prismatische/parabelförmige Querschnittsform aufweisen.
  7. Mikro-Refraktionsbild nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei dem die Linien in den Perioden des Linienmusters jeweils verschiedene Farben haben.
  8. Mikro-Refraktionsbild nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem die Linien in den Perioden des Linienmusters zur Darstellung von Bildinhalten ausgesparte Abschnitte aufweisen.
  9. Mikro-Refraktionsbild nach Anspruch 6 oder 8, bei dem das Linienmuster im Simultan-Offsetdruck aufgebracht ist.
  10. Mikro-Refraktionsbild nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das Linienmuster und die Linsenstruktur deckungsgleiche Flächenbereiche aufweisen, in denen die Längsrichtung der Linien bzw. der Zylinderlinsen verschieden ist von der in wenigstens einem anderen Flächenbereich.
  11. Mikro-Refraktionsbild nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem ein elementarer Bildpunkt eine Seitenlänge von wenig mehr als der erreichbaren Druckgenauigkeit, insbesondere zwischen 4 und 8 μm, aufweist.
  12. Verfahren zur Herstellung eines Mikro-Refraktionsbildes nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem – auf einem Substrat mit Simultan-Offsetdruck ein periodisches Linienmuster aufgedruckt wird, – über dem Linienmuster eine Linsenstruktur in einer transparenten Masse mit Intagliodruck aufgebracht wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem zur Herstellung der Druckplatte für den Simultan-Offsetdruck und zur Herstellung der Druckplatte für den Intagliodruck dieselbe Maßbasis verwendet wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, bei dem zur Herstellung der Druckplatte für den Simultan-Offsetdruck ein Laser-Belichtungsverfahren angewendet wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 12, 13 oder 14, bei dem zur Herstellung der Druckplatte für den Intagliodruck ein Laser-Verfahren mit Ablation insbesondere durch Verdampfung direkt an der Oberfläche der Druckplatte angewendet wird.
  16. Echtheitszertifikat mit wenigstens einem Sicherheitselement, das auf einem Substrat aufgebracht ist und eine periodische Struktur aufweist, und mit einer das Sicherheitselement bedeckenden Linsenstruktur aus parallelen Zylinderlinsen; wobei – die Breite der Zylinderlinsen jeweils mit der Breite einer Periode des Sicherheitselements übereinstimmt, – die Linsen nach der periodischen Struktur des Sicherheitselements ausgerichtet sind und – die Höhe der Zylinderlinsen über dem Sicherheitselement am Scheitel mindestens die halbe Breite einer Periode und höchstens die Breite einer Periode beträgt.
  17. Echtheitszertifikat nach Anspruch 16, bei dem auf demselben Substrat wenigstens ein von einem Dritten bestimmtes Sicherheitselement und ein von einer zentralen Zertifizierungsinstanz bestimmtes Sicherheitselement angeordnet sind.
  18. Echtheitszertifikat nach Anspruch 17, bei dem wenigstens eines der Sicherheitselemente ein Mikro-Refraktionsbild nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ist.
  19. Echtheitszertifikat nach einem der Ansprüche 16 bis 18, bei dem auf demselben Substrat wenigstens zwei Sicherheitselemente angeordnet sind, die durch eine Übergangszone verbunden sind, die eine visuell verifizierbare Verknüpfung der beiden Sicherheitselemente herstellt.
  20. Echtheitszertifikat nach einem der Ansprüche 16 bis 19, bestehend aus mehreren Schichten, von denen eine mit Hafteigenschaften gegenüber einem zu schützenden Produkt ausgestattet ist und wenigstens eine weitere, deren Entfernung das Zertifikat zerstört, entlang Sollreißlinien vorperforiert oder vorgestanzt ist.
DE102005039113A 2005-08-18 2005-08-18 Mikro-Refraktionsbild Withdrawn DE102005039113A1 (de)

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