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DE102005038974B4 - Biopsiegerät - Google Patents

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DE102005038974B4
DE102005038974B4 DE200510038974 DE102005038974A DE102005038974B4 DE 102005038974 B4 DE102005038974 B4 DE 102005038974B4 DE 200510038974 DE200510038974 DE 200510038974 DE 102005038974 A DE102005038974 A DE 102005038974A DE 102005038974 B4 DE102005038974 B4 DE 102005038974B4
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    • A61B10/02Instruments for taking cell samples or for biopsy
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Abstract

Biopsiegerät zur Gewebeentnahme mittels einer Nadel und einer die Nadel umgebenden Hülse, mit einem Hülsenschlitten, mit einem Nadelschlitten, der in der Einstechrichtung hinter dem Hülsenschlitten angeordnet ist, mit einer Hülsenschlittenvorschubeinheit, die den Hülsenschlitten von einer Ruhelage in eine Endlage bewegt, mit einer Nadelschlittenvorschubeinheit, die den Nadelschlitten von einer Ruhelage in eine Endlage bewegt, mit einer Spannvorrichtung, die die beiden Schlitten von der jeweiligen Endlage in die jeweilige Ruhelage fördert, mit mindestens einer Rastvorrichtung, die zumindest den Nadelschlitten in seiner Ruhelage lösbar verrastet, mit einer Haltevorrichtung, die zumindest bei einem in der Ruhelage verrasteten Nadelschlitten den Hülsenschlitten in seiner Ruhelage hält, mit einer Auslösevorrichtung, die zumindest die Rastvorrichtung des Nadelschlittens löst, dadurch gekennzeichnet,
– dass das Biopsiegerät (10) mindestens eine pneumatische Verzögerungsvorrichtung (300) umfasst, die direkt oder indirekt zumindest in der Ruhelage (121, 221) mit einer der Schlittenvorschubeinheiten (160, 260) gekoppelt ist,
– dass die Verzögerungsvorrichtung (300) eine Zylinder-Kolben-Einheit...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Biopsiegerät zur Gewebeentnahme mittels einer Nadel und einer die Nadel umgebenden Hülse, mit einem Hülsenschlitten, mit einem Nadelschlitten, der in der Einstechrichtung hinter dem Hülsenschlitten angeordnet ist, mit einer Hülsenschlittenvorschubeinheit, die den Hülsenschlitten von einer Ruhelage in eine Endlage bewegt, mit einer Nadelschlittenvorschubeinheit, die den Nadelschlitten von einer Ruhelage in eine Endlage bewegt, mit einer Spannvorrichtung, die die beiden Schlitten von der Endlage in die Ruhelage fördert, mit mindestens einer Rastvorrichtung, die zumindest den Nadelschlitten in der Ruhelage lösbar verrastet, mit einer Haltevorrichtung, die zumindest bei einem in der Ruhelage verrasteten Nadelschlitten den Hülsenschlitten in der Ruhelage hält und mit einer Auslösevorrichtung, die zumindest die Rastvorrichtung des Nadelschlittens löst.
  • Aus der DE 695 29 618 T2 ist ein derartiges Gerät bekannt. Zur erfolgreichen Entnahme einer Gewebeprobe sind meist mehrere Versuche erforderlich. Außerdem ist das Gerät kompliziert in der Handhabung.
  • In der DE 100 42 519 C1 ist ein Biopsiegerät beschrieben, dessen Schlitten bei Betätigung des Geräts gegen Anschläge schlagen. Der Patient kann hierbei erschreckt zusammenzucken, was eine sichere Gewebeentnahme erschwert.
  • Aus der DE 102 12 154 A1 ist ein Biopsiegerät mit einer Vakuum-/Druckerzeugungsvorrichtung bekannt. Auch bei dieser Vorrichtung können die genannten Schwierigkeiten auftreten.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, ein Biopsiegerät zu entwickeln, das zuverlässig die Gewebeentnahme beim einmaligen Einstechen ermöglicht.
  • Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu umfasst das Biopsiegerät mindestens eine pneumatische Verzögerungsvorrichtung, die direkt oder indirekt zumindest in der Ruhelage mit einer der Schlittenvorschubeinheiten gekoppelt ist. Die Verzögerungsvorrichtung umfasst eine Zylinder-Kolben-Einheit mit einem Verdrängungsraum, der durch einen Kolben gegen die Umgebung abgegrenzt ist. In der Einstechrichtung folgt ein Teilhub des Kolbens, in dem der Verdrängungsraum mit der Umgebung kommuniziert, einem Teilhub, in dem der Verdrängungsraum von der Umgebung isoliert ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen.
  • 1: Längsschnitt eines Biopsiegeräts;
  • 2: Schnitt A-A aus 1;
  • 3: Schnitt B-B aus 1;
  • 4: Schnitt C-C aus 1;
  • 5: Detail der Rast- und der Auslösevorrichtung;
  • 6: Verzögerungsvorrichtung;
  • 712: Schematische Darstellung der Schlittenpositionen des Biopsiegeräts nach den 16;
  • 13: Weg-Zeit-Diagramm für das in den 712 dargestellte System;
  • 1419: Schematische Darstellung der Schlittenpositionen, wobei der Nadelschlitten starr mit einer Verzögerungsvorrichtung gekoppelt ist;
  • 20: Weg-Zeit-Diagramm für das in den 1419 dargestellte System;
  • 2126: Schematische Darstellung der Schlittenpositionen, wobei der Hülsenschlitten starr mit einer Verzögerungsvorrichtung gekoppelt ist;
  • 27: Weg-Zeit-Diagramm für das in den 2126 dargestellte System.
  • Die 1 bis 4 zeigen Längs- und Querschnitte durch ein Biopsiegerät (10) zur Gewebeentnahme. In der hier dargestellten Lage der Bauteile ist das Gerät (10) gespannt und bereit zum Auslösen. Die 9 zeigt diesen Gerätezustand in schematischer Darstellung.
  • Das Biopsiegerät (10) umfasst, in einem Gehäuse (20) angeordnet, einen Hülsenschlitten (220) und einen hinter diesem angeordneten Nadelschlitten (120). Auf dem Hülsenschlitten (220) sitzt ein Hülsenhalter (210) mit einer integrierten Hülse (215), die in der Einstechrichtung (5) aus dem Gerät (10) herausragt. Die Hülse (215) umgibt eine Nadel (115), die mittels eines Nadelhalters (110) auf dem Nadelschlitten (120) befestigt ist. In dem in der 9 dargestellten Gerätezustand befindet sich der Nadelschlitten (120) in seiner Ruhelage (121) und der Hülsenschlitten in seiner Ruhelage (221). Der Nadelschlitten (120) ist in diesem Ausfüh rungsbeispiel in seiner Ruhelage (121) mit einer pneumatischen Verzögerungsvorrichtung (300) gekoppelt.
  • Zur Gewebeentnahme mittels dieses Biopsiegeräts (10) wird die Nadel (115) beispielsweise an einem hier nicht dargestellten menschlichen Körper angesetzt. Nach dem Betätigen einer Auslösevorrichtung (60) schießt die Nadel (115) in den Körper. Das von der Nadel (115) durchdrungene Gewebe schließt sich in der nachfolgenden Zeitperiode wieder, wobei Teile des Gewebes sich an einem Entnahmebereich der Nadel (115), z. B. einem Abschnitt mit halbkreisförmigem Querschnitt, anlagern. Die nachfolgende Hülse (215) schiebt sich über die Nadel (115) und trennt hierbei die – an der Nadel (115) haftende – Gewebeprobe ab. Nun kann das Biopsiegerät (10) wieder aus dem Körper entnommen werden. Dieser Zustand des entspannten Biopsiegeräts (10) ist schematisch in der 12 dargestellt. Der Nadelschlitten (120) befindet sich in einer Endlage (122) und der Hülsenschlitten (220) ist in einer Endlage (222).
  • Um die Schlitten (120, 220) aus den jeweiligen Ruhelagen (121, 221) in die jeweiligen Endlagen (122, 222) zu bewegen, verfügt das Biopsiegerät (10) über Schlittenvorschubeinheiten (160, 260). In die Gegenrichtung werden die Schlitten (120, 220) mittels einer Spannvorrichtung (30) bewegt. Dieser Bewegungsablauf ist in den 7 – diese Figur entspricht der 12 – und 8 dargestellt, wobei die 8 den Gerätezustand unmittelbar nach dem Spannen darstellt. In der Ruhelage (121) ist der Nadelschlitten (120) mittels einer Rastvorrichtung (40) verrastet, die mit Hilfe der Auslösevorrichtung (60) gelöst wird. Der Hülsenschlitten (220) wird in der Ruhelage (221) mittels einer Haltevorrichtung (50) gehalten. Diese wird mittels einer Freigabevorrichtung (70) gelöst, vgl. die 10 und 11. In diesem Ausführungsbeispiel wird die Freigabevorrichtung (70) durch die Verzögerungsvorrich tung (300) betätigt, die nach dem Auslösen entkoppelt im Nadelschlitten (120) geführt wird.
  • Das Gehäuse (20) des Biopsiegeräts (10) ist z. B. 162 Millimeter lang, 35 Millimeter breit und 35 Millimeter hoch. Die Längskanten (21) sind abgerundet. Das Gehäuse (20) ist beispielsweise zweiteilig und ist z. B. aus eloxiertem Aluminium hergestellt.
  • Der in der Einstechrichtung (5) vorne liegende Teil des Gehäuses (20) besteht aus einem Bodenteil (22) und einem aufklappbaren Deckel (23). Die Schwenkachse (24) des z. B. verriegelbaren Deckels (23) liegt zumindest annähernd parallel zur Einstechrichtung (5). In diesem Bereich des Gehäuses (20) sitzen, in Gehäuselängsnuten (26) geführt, der Hülsenschlitten (220) und der Nadelschlitten (120). Unterhalb der Schlitten (120, 220), angrenzend an die vordere Gehäusewand (29), liegt die Verzögerungsvorrichtung (300). Sie hat einen Mitnehmer (307), der z. B. in einem Langloch (128) des Nadelschlittens (120) geführt ist. Im Bodenteil (22) ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Auslöser (61) und eine hier nicht dargestellte Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung des Auslösers (61) angeordnet.
  • Der hintere Teil des Gehäuses (20), der durch eine Gehäusewand (27) vom vorderen Teil getrennt ist, umfasst einen Aufnahmeteil (25), in dem die Vorschubeinheiten (160, 260) für die Schlitten (120, 220) angeordnet sind, und einen Spannhebel (31), der hier den oberen Teil des Gehäuses (20) bildet. Der Spannhebel (31), er ist ein Teil der Spannvorrichtung (30), ist beispielsweise ein Schwenkhebel, dessen Schwenkachse (32) quer zur Gehäuselängsachse am hinteren Ende des Gehäuses (20) liegt.
  • Die Nadelschlittenvorschubeinheit (160) und die Hülsenschlittenvorschubeinheit (260) sind in diesem Ausführungsbeispiel gleichartig aufgebaut. Im folgenden wird daher beispielhaft nur die Nadelschlittenvorschubeinheit (160) beschrieben. Sie umfasst eine Zylinder-Kolben-Einheit (161) mit einem Zylinder (162), einem Kolben (163) mit einer Kolbenstange (164) sowie eine Druckfeder (165). Der Zylinderkopf (169) mit der Kolbenstangendichtung (168) ist in der Gehäusewand (27) integriert. Die Kolbenstange (164) ragt durch die Gehäusewand (27) und ist mit dem Nadelschlitten (120) verbunden. Hierfür hat die Kolbenstange (164) an ihrem freien Ende ein Querloch (177), in dem beispielsweise mittels eines Stiftschraube (178) der Nadelschlitten (120) befestigt ist.
  • Der maximale Kolbenhub beträgt z. B. 22 Millimeter. Hierbei beträgt der Resthub des Kolbens (163) aus der in der 1 dargestellten Ruhelage in die vordere Endlage beispielsweise 20 Millimeter. Der Durchmesser der Kolbenstange (164) beträgt hier 4 Millimeter. Der Zylinder (162) hat beispielsweise einen Innendurchmesser von 12 Millimeter.
  • Auf der Kolbenstange (164) sitzt der Kolben (163), der einen Dichtungsring (166) abstützt. Beide Teile (163, 166) sind beispielsweise mittels eines Sicherungsrings (167) auf der Kolbenstange (164) gesichert. Der Dichtungsring (166) liegt an der Innenwandung (179) des Zylinders (162) abdichtend an und begrenzt den Kolbenstangenraum (181) des Zylinders (162).
  • Der Kolben (163) wird auf der der Kolbenstange (164) abgewandten Seite durch die Druckfeder (165) belastet, die sich im Zylinder (162) abstützt. Die Vorspannung der Druckfeder (165) und damit die Antriebskraft der Nadelschlittenvorschubeinheit (160) ist beispielsweise – hier nicht dargestellt – von der Außenseite des Gehäuses (20) aus einstellbar.
  • Die Zylinderwandung (172) hat zwei Be- und Entlüftungsbohrungen (173, 174). Eine dieser Bohrungen (173) liegt in der in der 1 dargestellten Ruhelage vor dem Kolben (163), die andere (174) hinter dem Kolben (163). Hinter der Abstützfläche der Feder (165) hat der Zylinderinnenraum (175) einen Ausgleichsraum (176). Der Zylinderkopf (169) hat hier eine Aussparung (171).
  • Der Nadelschlitten (120) ist in diesem Ausführungsbeispiel 25 Millimeter lang, 17 Millimeter hoch und 32 Millimeter breit. Er ist beispielsweise aus Kunststoff hergestellt. Im oberen Teil ist er z. B. symmetrisch und im unteren Teil unsymmetrisch zu einer gedachten vertikalen Mittenlängsebene aufgebaut. Der Nadelschlitten (120) hat hier seitlich angeordnete Führungsklötze (123), eine Nadelaufnahme (131), eine Feder (136) und zwei in seiner Längsrichtung orientierte Durchgangsbohrungen (126, 127).
  • Die Führungsklötze (123) grenzen hier an die Stirnseiten (124, 125) des Nadelschlittens (120) an. Sie sind beispielsweise 6 Millimeter lang und werden – bei dem hier beschriebenen Biopsiegerät (10) – in den Gehäuselängsnuten (26) geführt.
  • Die Nadelaufnahme (131) nimmt den Nadelhalter (110) auf. Hierfür hat der Nadelschlitten (120) auf seiner Oberseite, deren Längskanten (133) zwischen den Führungsklötzen (123) angeschrägt sind, eine Abstützfläche (132) und beispielsweise zwischen den Führungsklötzen (123) angeordnete Hintergriffsleisten (135). Zur Lagefixierung des Nadelhalters (110) in Längsrichtung dient eine Nadelführungsschulter (134).
  • An der Unterseite des Nadelschlitten (120) ist eine Blattfeder (136) mit einem Rasthaken (42) angeordnet. In letzteren greift ein Rastnocken (41) der Rastvorrichtung (40) ein, vgl. 5. Oberhalb des Rasthakens (42) hat der Nadelschlitten (120) eine Aussparung (137) zur Aufnahme der gebogenen Blattfeder (136).
  • Die beiden Durchgangsbohrungen (126, 127) haben unterschiedliche Querschnitte und sind versetzt zueinander angeordnet. Die größere (126) der beiden Bohrungen (126, 127) – ihr Durchmesser ist z. B. um 25% größer als der Durchmesser der anderen Bohrung (127) – liegt hier symmetrisch zur vertikalen und zur horizontalen Mittenlängsebene des Gehäuses (20). In dieser Durchgangsbohrung (126) liegt mit radialem Spiel eine Spannstange (33), die Teil der Spannvorrichtung (30) ist.
  • Die andere Bohrung (127) liegt in der Darstellung der 3 im dritten Quadranten des Gehäusequerschnitts. In dieser Bohrung (127) ist die Kolbenstange (164) befestigt.
  • Der Nadelhalter (110) ist ein im Querschnitt, vgl. 3, H-förmiges, symmetrisch zur vertikalen Mittenlängsebene aufgebautes Kunststoffteil, in dem das hintere Ende der z. B. 300 Millimeter langen Nadel (115) beispielsweise auf einer Länge von 25 Millimetern z. B. eingegossen ist. Er hat einen zentralen horizontalen Steg (111), der auf beiden Seiten z. B. mittels jeweils eines Filmgelenks (117) mit jeweils einem vertikalen Steg (112) verbunden ist. Außerdem verfügt er über einen zentralen vertikalen Steg (113), der den horizontalen Steg (111) durchdringt und der beispielsweise auf der Abstützfläche (132) aufliegt.
  • Die vertikalen Stege (112) sind hier 20 Millimeter hoch, 12 Millimeter lang und 2 Millimeter stark. Diese Stege (112) stehen nach oben hin mit beispielsweise 40% ihrer Länge über den horizontalen Steg (111) über. Am ihrem unteren Ende haben beide Stege (112) nach innen gerichtete Haken (116), mit denen sie die Hintergriffsleisten (135) umgreifen.
  • Um den Nadelhalter (110) mit der integrierten Nadel (115) aus dem Nadelschlitten (120) zu entnehmen, drückt der Bediener beispielsweise die oberen Enden (114) der vertikalen Stege (112) zusammen. Die Filmgelenke (117) werden geschwenkt, die Haken (116) schwenken nach außen und lösen sich von den Hintergriffsleisten (135). Nun kann der Nadelhalter (110) nach oben aus dem Nadelschlitten (120) entnommen werden.
  • Beim Einsetzen des Nadelhalters (110) in den Nadelschlitten (120) wird der Nadelhalter (110) auf den Nadelschlitten (120) aufgesetzt. Durch Drücken auf den Nadelhalter (110) oder unter leichtem Zusammendrücken der oberen Enden (114) werden die Haken (116) so weit auseinandergedrückt, dass sie an den abgeschrägten Kanten (133) abgleiten und nach dem Hintergreifen der Hintergriffsleisten (135) mit diesen verrasten.
  • Der Hülsenschlitten (220) und der Hülsenhalter (210) sind ähnlich aufgebaut wie der Nadelschlitten (120) und der Nadelhalter (110). Der Hülsenschlitten (220) hat drei Durchgangsbohrungen (226228) zur Aufnahme der Spannstange (33) und der Kolbenstangen (164, 264). Die Kolbenstange (264) der Hülsenschlittenvorschubseinheit (260) ist beispielsweise mittels einer Stiftschraube (278) in der Bohrung (228) gesichert. Gegebenenfalls kann der Hülsenschlitten (220) ohne die Bohrung (227) für die Kolbenstange (164) der Nadelschlittenvorschubeinheit ausgeführt sein. Der Hülsenhalter (210) ist mittels einer Clipverbindung, die z. B. ähnlich aufgebaut ist wie die Verbindung des Nadelhalters (110) mit dem Nadelschlitten (120), mit dem Hülsenschlitten (220) verbunden.
  • Die Hülse (215) ist hier 220 Millimeter lang. Sie hat einen Außendurchmesser von 1,25 Millimeter und eine Wandstärke von 0,1 Millimetern. In der Darstellung der 1 sind beispielsweise 11% der Hülsenlänge im Hülsenhalter (210) aufgenommen.
  • Die Spannvorrichtung (30) umfasst die Spannstange (33), den Spannhebel (31) und einen die Spannstange (33) mit dem Spannhebel (31) gelenkig verbindenden Kniehebel (34). Die Spannstange (33) durchdringt den Hülsenschlitten (220) und den Nadelschlitten (120). Vor jedem der beiden Schlitten (120, 220) trägt die Spannstange (33) z. B. in jeweils einer Querbohrung (35, 36) einen Stift (37). Diese Stifte (37) haben in der Darstellung der 1 von dem jeweiligen Schlitten (120, 220) beispielsweise einen Abstand von 20 Millimetern. Das hintere Ende der Spannstange (33), an dem hier der Kniehebel (34) angeschlossen ist, ist beispielsweise mittels einer Druckfeder (38) im Gehäuse (20) abgestützt. Die Mittellinie der Spannstange (33) durchdringt die Schwenkachse (32) des Spannhebels (31). Der Abstand des Kniehebelgelenks (39) von der Schwenkachse (32) beträgt beispielsweise 15 Millimeter. Anstatt der Druckfeder (38) kann in der Schwenkachse (32) z. B. eine rückstellende Drehfeder angeordnet sein. Auch eine Verrastung des – unbetätigten – Spannhebels (31) mit dem Gehäuse (20) ist denkbar.
  • Die Rastvorrichtung (40) umfasst beispielsweise den Rastnocken (41) und den Rasthaken (42). Der Rastnocken (41) ist hier eine Aussparung eines im Gehäuse (20) feststehenden Querträgers (28), vgl. 5. In den Rastnocken (41) greift der Rasthaken (42) ein. Letzterer bildet das freie Ende der Blattfeder (136). Er verfügt über eine z. B. nach unten gerichtete Auslösefläche (43).
  • Die Auslösevorrichtung (60) umfasst einen Auslöser (61), der z. B. mittels eines Übertragungsstiftes (62) auf die Auslösefläche (43) wirkt. Der Auslöser (61) ist hier als schwenkbarer Hebel ausgeführt, er kann aber auch ein Schieber, ein Hubelement, eine Drehvorrichtung, etc. sein.
  • Die Haltevorrichtung (50) umfasst in diesem Ausführungsbeispiel ein am Hülsenschlitten (220) angeordnetes Federelement (231), in das in der Ruhelage (221) des Hülsenschlittens (220) ein im Gehäuse (20) angeordneter Haltenocken (51) eingreift, vgl. 2. Das Federelement (231) hat beispielsweise ein gewölbtes Zentralteil (232), das an der Unterseite des Hülsenschlittens (220) befestigt ist, vgl. 4. Entgegen der Einstechrichtung (5) schließen sich zwei beispielsweise 25 Millimeter lange Federarme (233) an, die an ihren Enden einander zugewandte Federhaken (234) aufweisen. Diese Federhaken (234) umgreifen den Haltenocken (51). An ihrer dem Schlitten (220) abgewandten Rückseite weisen die Federhaken (234) Einführschrägen (235) auf.
  • Der Haltenocken (51) ist ein senkrecht angeordneter Zapfen mit annähernd quaderförmigen Querschnitt. Die in Richtung des Hülsenschlittens (220) orientierten Kanten (52) sind abgeschrägt.
  • Die Verzögerungsvorrichtung (300) umfasst eine Zylinder-Kolbeneinheit (301) und ein z. B. einstellbares Auslassventil (321) in der Bauform eines Rückschlagventils (321). Der Zylinder (302) ist in diesem Ausführungsbeispiel 70 Millimeter lang und hat einen Außendurchmesser von 8 Millimetern. Die Wandstärke des beispielsweise aus korrosionsfestem Stahl hergestellten Zylinders (302) beträgt hier 0,5 Millimeter. Die Kolbenstange (314) – ihr Durchmesser beträgt hier 4 Millimeter – ragt entgegen der Einstechrichtung (5) aus dem Zylinder (302) heraus und trägt den Mitnehmer (307).
  • Der Kolben (311) begrenzt den Verdrängungsraum (316). Er trägt einen Kolbendichtring (312). Dieser hat beispielsweise einen C-förmigen Querschnitt, wobei die Öffnung des C in Richtung des Verdrängungsraums (316) zeigt. In der in der 6 gezeigten Ruhestellung liegt die Dichtlippe (313) beispielsweise lose an der Zylinderinnenwandung (305) an. Der Kolbendichtring (312) kann auch die Gestalt eines Quad-Rings oder eines anderen richtungsabhängigen Dichtungselements haben. Der Kolben (311) hat beispielsweise eine gestufte Durchgangsbohrung (317) zur Aufnahme der Kolbenstange (314). Er ist mit der Kolbenstange (314) z. B. verklebt. Der maximale Kolbenhub entspricht in diesem Ausführungsbeispiel dem maximalen Verfahrweg des Nadelschlittens (120). Der Hub der Zylinder-Kolbeneinheit (301) kann aber auch kürzer sein als der Hub des Nadelschlittens (120).
  • Der Kolben (311) ist auf der Kolbenstangenseite beispielsweise mit einer Druckfeder (309) belastet. Diese stützt sich am Zylinderkopf (304) ab.
  • Die Zylinderwandung (306) hat eine Durchgangsbohrung (308), die in der dargestellten Ruhelage den Verdrängungsraum (316) mit der Umgebung (1) verbindet.
  • Im Zylinderboden (303) ist das Rückschlagventil (321) angeordnet. Dieses besteht beispielsweise aus einem z. B. topfförmigen Einsatzstück (325), in dem ein federbelastetes Dichtstück (323) sitzt. Die Vorspannung der Feder (324) kann z. B. mittels einer von der Außenseite des Gehäuses (20) zugänglichen Einstellschraube einstellbar sein.
  • Das Einsatzstück (325) sitzt z. B. mittels eines Dichtrings (332) abgedichtet im Zylinder (302) und ist in diesem beispielsweise eingeklebt. In seinem Boden (327) hat das Einsatzstück (325) eine Bohrung (328), die den Verdrängungsraum (316) mit dem Dichtstück (323) verbindet.
  • Das Dichtstück (323) wird von der Feder (324) auf den Boden (327) gedrückt und dichtet in der hier dargestellten Ruhelage die Einsatzstückbohrung (328) vollständig ab. Die Feder (324) stützt sich an einem Verschlussstück (326), das eine Entlüftungsbohrung (331) hat, ab.
  • Die 712 zeigen schematisch einen Funktionszyklus des Biopsiegeräts (10). In der Darstellung der 7 ist das Biopsiegerät (10) vor dem Einsatz entspannt. Der Hülsen- (220) und der Nadelschlitten (120) befinden sich in den jeweiligen Endlagen (122, 222). Der Kolben (311) der Verzögerungsvorrichtung (300) ist eingefahren. Die Spannstange (33) liegt am vorderen Endanschlag, die Rastvorrichtung (40) und die Haltevorrichtung (50) sind außer Eingriff. Die Auslösevorrichtung (60) ist verriegelt. Um das Biopsiegerät (10) in Betrieb zu nehmen, werden der Hülsenhalter (210) und der Nadelhalter (110) eingesetzt.
  • Zum Spannen des Biopsiegeräts (10), vgl. 8, wird der Spannhebel (31) einmal aufgeschwenkt. Der Spannhebel (31) zieht mittels des Kniehebels (34) die Spannstange (33) nach hinten. Dabei legen sich die Stifte (37) an die Vorderseiten der Schlitten (120, 220) an und ziehen die Schlitten (120, 220) entgegen der Einstechrichtung (5) nach hinten. Die Schlitten (120, 220) drücken die Kolbenstangen (164, 264) entgegen der Einstechrichtung (5). Die Federn (165, 265) der Vorschubeinheiten (160, 260) werden komprimiert. Der Nadelschlitten (120) schiebt die Feder (136), die hierbei in die Aussparung (137) gedrückt wird, über den Querträger (28), wobei der Rasthaken (42) im Rastnocken (41) einrastet. Der Hülsenschlitten (220) schiebt das Federelement (231) in Richtung des Haltenockens (51). Der Haltenocken (51) biegt die Federarme (233) nach außen. Nachdem die Federhaken (234) den Haltenocken (51) passiert haben, springen die Federarme (233) wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. Der Deckel (23) wird beispielsweise verriegelt.
  • Der Nadelschlitten (120) zieht beim Spannen mittels des Langlochs (128) den Mitnehmer (307) und mit ihm die Kolbenstange (314) aus dem Zylinder (302) der Verzögerungsvorrichtung (300). Der Umgebungsdruck ist hierbei höher als der Druck im Verdrängungsraum (316). Die Dichtlippe (313) wird von der Zylinderinnenwandung (305) gelöst und die Luft strömt über den Kolbendichtring (312) aus der Umgebung (1) in den Verdrängungsraum (316).
  • Nach der Beendigung des Spannvorgangs kann der Spannhebel (31) wieder zurückgeschwenkt und gegebenenfalls verrastet werden. Diese Bewegung wird beispielsweise durch die Druckfeder (38) unterstützt. Hierbei wird die Spannstange (33) in der Einstechrichtung (5) verschoben. Die Stifte (37) lösen sich von den Schlitten (120, 220).
  • Nach der Betätigung des Spannhebels (31) – hierbei werden die Schlitten (120, 220) z. B. um 22 Millimeter nach hinten gezogen – bewegen sich die Schlitten (120, 220) beispielsweise um 2 Millimeter nach vorne in die Ruhelage (121, 221). Das Biopsiegerät (10) ist nun einsatzbereit, vgl. 9.
  • Die Spannvorrichtung (30) kann auch elektrisch betrieben sein. Hierbei werden dann die beiden Schlitten (120, 220) beispielsweise mittels eines Elektromotors in ihre jeweilige Ruhelage (121, 221) gefördert.
  • Nach dem Entsichern des Biopsiegerätes (10) kann die Auslösevorrichtung (60) betätigt werden. Hierzu wird der Auslöser (61) betätigt, der mit dem Übertragungsstift (62) auf die Auslösefläche (43) der Feder (136) wirkt. Der Rasthaken (42) wird über den Querträger (28) angehoben und damit die Verrastung des Nadelschlittens (120) aufgehoben. Die Druckfeder (165) der Nadelschlittenvorschubeinheit (160) beschleunigt den Kolben (163) mit der Kolbenstange (164) und den mit ihr gekoppelten Nadelschlitten (120) in der Einstechrichtung (5), vgl. 10.
  • Gleichzeitig mit dem Nadelschlitten (120) wird der Kolben (311) mittels der Druckfeder (309) beschleunigt. Die 13 zeigt in der linken Kurve ein stark vereinfachtes Weg-Zeit-Diagramm der Bewegung des Nadelschlittens (120) und in der mittleren Kurve die Bewegung des Kolbens (311) der pneumatischen Verzögerungseinrichtung (300). Hierbei ist auf der Abszisse die Zeit und in der Ordinate der zurückgelegte Weg des Nadelschlittens (120) und des Kolbens (311) dargestellt.
  • Der Nadelschlitten (120) fährt unter Einwirkung der beispielsweise als konstant angenommenen Kraft der Feder (165) bis kurz vor der Endlage (122). Dort wird er beispielsweise mittels der Endanschläge (81) zum Stillstand abgebremst. Gegebenenfalls kann die Nadelschlittenvorschubeinheit (160) eine pneumatische Verzögerungseinrichtung umfassen, mittels derer die Geschwindigkeit des Nadelschlittens (120) vor dem Erreichen der Endlage (122) auf eine niedrige Geschwindigkeit abgebremst wird.
  • Der Kolben (311) wandert über die Bohrung (308) und trennt so den Verdrängungsraum (316) von der Umgebung (1). Gleichzeitig wird die Luft im Verdrängungsraum (316) komprimiert. Der Innendruck im Verdrängungsraum (316) steigt an und drückt die Dichtlippe (313) gegen die Zylinderinnenwandung (305). Hiermit wird die Dichtwirkung des Kolbendichtrings (312) verstärkt. Gleichzeitig bewirkt der Innendruck im Verdrängungsraum (316) eine Kraft auf die dem Verdrängungsraum (316) zugewandte Kolbenfläche (315). Diese Kraft wirkt entgegengesetzt zur hier als konstant angenommenen Kraft der Druckfeder (309). Sie verringert die Beschleunigung des Kolbens (311). Dieser erreicht kurzzeitig eine konstante Geschwindigkeit, wenn die Vorschubkraft gleich der Gegenkraft ist. Der Mitnehmer (307) wandert im Langloch (128) – relativ zum Nadelschlitten (120) nach hinten, vgl. die 10 und 11. Hiermit wird der Kolben (311) entgegen der Einstechrichtung (5) relativ zum Nadelschlitten (120) versetzt. Beim weiteren Verfahren des Kolbens (311) wird der Verdrängungsraum (316) weiter komprimiert, wodurch die durch den Innendruck des Verdrängungsraums (316) erzeugte Gegenkraft größer wird als die durch die Feder (309) erzeugte Vorschubkraft. Der Kolben (311) wird – unter weiterem Druckaufbau im Verdrängungsraum (316) – verzögert, wobei er jedoch nicht bis zum Stillstand abgebremst wird. Der Kolben (311) fährt mit geringer und abnehmender Geschwindigkeit weiter in Richtung des Zylinderbodens (303). Der Nadelschlitten (120) hat zwischenzeitlich beispielsweise bereits seine Endlage (122) erreicht.
  • Durch den Druck im Verdrängungsraum (316) wird auch das Dichtstück (323) belastet. Übersteigt der Druck einen z. B. voreingestellten Schwellenwert, wird das Dichtstück (323) entgegen der Druckfeder (324) verschoben. Die Einsatzstückbohrung (328) wird geöffnet und die Luft strömt aus dem Verdrängungsraum (316) beispielsweise durch die Entlüftungsbohrung (331) in die Umgebung (1). Der Druck im Verdrängungsraum (316) wird hierdurch abgebaut und damit auch die durch den Innendruck im Verdrängungsraum (316) verursachte Kraft auf die Kolbenfläche (315). Das Rückschlagventil (321) schließt wieder. Der Kolben (311) wird nun wieder – unter erneutem Druckaufbau im Verdrängungsraum (316) – in Richtung des Zylinderbodens (303) beschleunigt.
  • Anstatt des Rückschlagventils (321) kann die Zylinder-Kolben-Einheit (300) beispielsweise einen Drosselkanal in der Zylinderinnenwandung (305) in einem Teilbereich des Kolbenhubs aufweisen. Die Luft im Verdrängungsraum (316) wird dann zunächst komprimiert und der Kolben (311) verzögert. Der Verdrängungsraum (316) wird von der Umgebung (1) isoliert. Sobald der Kolben den Drosselkanal erreicht hat, strömt durch diesen Luft aus dem Verdrängungsraum (316) in die Umgebung (1). Der Kolben (311) wird wieder beschleunigt.
  • Bevor der Kolben (311) den Zylinderboden (303) erreicht, betätigt z. B. der Mitnehmer (307) die Freigabevorrichtung (70) des Hülsenschlittens (220). Der Mitnehmer (307) drückt hierzu bei Annäherung an den Hülsenschlitten (220) die beiden Federarme (233) des Federelements (231) auseinander. Unter Einwirkung der Hülsenschlittenvorschubseinheit (260) wird der Hülsenschlitten (220) in Richtung der Endlage (222) beschleunigt. Hierbei werden die aufgeweiteten Federarme (233) über den Haltenocken (51) gezogen und somit die Bewegung des Hülsenschlittens (220) in Richtung der Endlage (222) freigegeben, vgl. 11. Gegebenenfalls kann die Freigabevorrichtung (70) mittels eines separaten, mit der Verzögerungsvorrichtung (300) verbundenen Betätigungselements, betätigt werden.
  • In der 13 ist im rechten Teil des Diagramms das Weg-Zeit-Diagramm des Hülsenschlittens (220) stark vereinfacht dargestellt. Nach der Betätigung der Freigabevorrichtung (70) – in der Zwischenzeit konnte sich das Gewebe an den Entnahmebereich der Nadel (115) anlegen – wird der Hülsenschlitten (220) mittels der Druckfeder (265) der Hülsenschlittenvor schubeinheit (260) beschleunigt. Bevor der Hülsenschlitten (220) seine Endlage (222), vgl. 12, erreicht, berührt beispielsweise die Kolbenstange (264) den Endanschlag (82). Dieser kann beispielsweise einstellbar sein. Die Kolbenstange (264) und der mit ihr verbundene Hülsenschlitten (220) werden zum Stillstand abgebremst.
  • Gegebenenfalls kann in der Hülsenvorschubeinheit (260) auch eine Verzögerungsvorrichtung integriert sein, die die Bewegung des Hülsenschlittens (260) vor dem Erreichen der Endlage (222) verzögert. Hierbei kann die Verzögerung z. B. von der Außenseite des Gehäuses (20) aus einstellbar sein.
  • Es ist auch denkbar, dass die Verzögerungsvorrichtung (300) einen separaten Auslöser für die Hülsenschlittenvorschubeinheit (260) zur Betätigung freigibt. Dieser Auslöser ist zunächst – auch nach der Entsicherung des Auslösevorrichtung (60) der Nadelschlittenvorschubeinheit (160) – blockiert. Erst nach einem z. B. einstellbaren Zeitintervall, innerhalb dessen der Kolben (311) seinen Hub durchfährt, wird dann der zweite Auslöser entsichert und die Auslösevorrichtung der Hülsenschlittenvorschubeinheit (260) kann betätigt werden.
  • In den 1419 ist schematisch ein Biopsiegerät (10) dargestellt, bei dem die Verzögerungsvorrichtung (300) fest mit dem Nadelschlitten (120) und damit indirekt mit der Nadelschlittenvorschubeinheit (160) gekoppelt ist. Die 20 zeigt das zugehörige Weg-Zeit-Diagramm, wobei in der linken Kurve die Bewegung des Nadelschlittens (120) mit der Nadel (115) und in der rechten Kurve die Bewegung des Hülsenschlittens (220) mit der Hülse (215) dargestellt ist. Die Schlitten (120, 220), die Vorschubeinheiten (160, 260), die Auslösevorrichtung (60), die Rastvorrichtung (40), die Halte vorrichtung (50) und die Verzögerungsvorrichtung (300) sind beispielsweise zumindest weitgehend ähnlich aufgebaut wie in dem in den 113 beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Zum Spannen des Biopsiegeräts (10) werden der Hülsen- (220) und der Nadelschlitten (120) mittels der Spannvorrichtung (30) von der jeweiligen Endlage (122, 222) in die jeweilige Ruhelage (121, 221) gefördert. Hierbei wird der Kolben (311) der pneumatischen Verzögerungseinrichtung (300) herausgezogen, vgl. die 1416. Die Rastvorrichtung (40) und die Haltevorrichtung (50) verhindern nach dem Spannen eine Bewegung der Schlitten (120, 220) in der Einstechrichtung (5).
  • Nach der Betätigung der Auslösevorrichtung (60), vgl. 17, werden der Nadelschlitten (120) und der Kolben (311) mittels der Druckfedern (165) und (309) in der Einstechrichtung (5) beschleunigt. Die Nadel (115) dringt in das Körpergewebe ein. Gegebenenfalls kann in diesem Ausführungsbeispiel auf die Druckfeder (309) in der Verzögerungseinrichtung (300) verzichtet werden. Beim Verfahren trennt der Kolben (311) den Verdrängungsraum (316) von der Umgebung (1) ab. Der Innendruck, der sich im Verdrängungsraum (316) aufbaut, bewirkt eine Kraft auf die dem Verdrängungsraum (316) zugewandte Kolbenfläche (315). Diese Kraft wirkt entgegengesetzt zu den Kräften der Druckfedern (165) und (309). Sie verringert die Beschleunigung des Nadelschlittens (120) und bremst den Nadelschlitten auf eine geringe Geschwindigkeit ab. Sobald ein z. B. voreingestellter Schwellenwert des Innendrucks im Verdrängungsraum (316) überschritten ist, öffnet das Rückschlagventil (321). Der Innendruck im Verdrängungsraum (316) und damit die Kraft auf die Kolbenfläche (315) wird verringert und der Nadelschlitten (120) wird wieder in Richtung seiner Endlage (122) beschleunigt.
  • Aufgrund des kurzen Restweges ist die Bewegungsenergie und damit die Geschwindigkeit des Nadelschlittens (120) bei der Annäherung der Kolbenstange (164) an den z. B. einstellbaren elastischen Endanschlag (81) gering, so dass kein Schlag zu hören ist. In diesem Endanschlag wird der Nadelschlitten (120) zum Stillstand abgebremst. Gegebenenfalls kann – bei sehr geringer Geschwindigkeit des Nadelschlittens (120) – auf diesen elastischen Endanschlag verzichtet werden. Der Endanschlag (81) kann auch schon bei Öffnung des Rückschlagventils (321) zum Eingriff kommen.
  • Die Verzögerungsvorrichtung (300) kann direkt mit der Nadelschlittenvorschubeinheit (160) gekoppelt sein. Sie kann auch Teil der Nadelschlittenvorschubeinheit (160) sein, wobei sie beispielsweise in die Zylinder-Kolbeneinheit (161) der Nadelschlittenvorschubeinheit (160) integriert ist. Das z. B. einstellbare Auslassventil (321) kann in der Kolbenstange (164) angeordnet sein. Die Verzögerung kann beispielsweise durch Verstellen der Vorspannung des Auslassventils (321) einstellbar sein.
  • Das Gewebe, in das die Nadel (115) eingedrungen ist, schließt sich um die Nadel (115) und legt sich an deren Entnahmebereich an.
  • Vor Erreichen der Endlage (122) betätigt der Nadelschlitten (120) die Freigabevorrichtung (70). Die Betätigung kann auch mittels des Mitnehmers (307), eines Freigabenockens, etc. erfolgen.
  • Nach der Betätigung der Freigabevorrichtung (70) wird der Hülsenschlitten (220) mittels der Hülsenschlittenvorschubeinheit (260) in Richtung seiner Endlage (222) beschleunigt. Die Hülse (215) schiebt sich über die Nadel (115), vgl. 18, und schneidet die Gewebeprobe aus. Beim Erreichen seiner Endlage (222), vgl. 19, wird der Hülsenschlitten (220) z. B. mit Hilfe eines elastischen Endanschlags (82) zum Stillstand abgebremst. Die Endanschläge (81, 82) können in ihrer Härte und/oder in ihrem Weg einstellbar sein. Gegebenenfalls kann der Hülsenschlitten (220) vor Erreichen seiner Endlage (222) mittels einer Verzögerungsvorrichtung abgebremst werden. Diese kann in der Schlittenvorschubeinheit (260) integriert sein oder außerhalb dieser angeordnet sein. Bei einer extern angeordneten Verzögerungsvorrichtung kann diese z. B. parallel zur Verzögerungsvorrichtung (300) des Nadelschlittens (120) angeordnet sein.
  • In den 2126 ist ein Biopsiegerät (10) schematisch dargestellt, bei dem der Hülsenschlitten (220) mit einer pneumatischen Verzögerungseinrichtung (300) gekoppelt ist. In der 27 ist das zugehörige Weg-Zeit Diagramm stark vereinfacht dargestellt, wobei links die Bewegung des Nadelschlittens (120) und rechts die Bewegung des Hülsenschlittens (220) dargestellt ist.
  • Die 2123 zeigen, analog zu den 79, das Biopsiegerät (10) vor der Inbetriebnahme, nach dem Spannen, und im betriebsbereiten Zustand. Im Unterschied zu den in den 79 und 1416 beschriebenen Funktionen besteht die Haltevorrichtung (50) hier z. B. aus einer am Hülsenschlitten (220) befestigten Stange (56), die ein Langloch (57) zur Aufnahme eines am Nadelschlitten (120) befestigten Zapfens (58) aufweist. Eine Freigabevorrichtung ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht vorhanden.
  • Nach dem Auslösen, vgl. 24, werden sowohl der Nadelschlitten (120) als auch der Hülsenschlitten (220) beschleunigt. Die Verzögerungsvorrichtung (300) bremst hier jedoch be reits kurz nach dem Start den Hülsenschlitten (220) auf eine niedrige Geschwindigkeit ab. Hierbei kommt der Hülsenschlitten (220) aber nicht zum Stillstand. Die Nadel (115) kann nun zeitlich vor der Hülse (215) tiefer in den Körper eindringen. Der Abstand des Nadelschlittens (120) zum Hülsenschlitten (220) verringert sich, vgl. 25. Durch das Vorauseilen der Nadel (115) hat das Gewebe Zeit, sich um die Nadel (115) zu schließen. Hat der Druck im Verdrängungsraum (316) der Verzögerungsvorrichtung (300) den z. B. eingestellten Schwellenwert erreicht, öffnet das Auslassventil (321) und die Hülsenschlittenvorschubeinheit (260) schiebt den Hülsenschlitten (220) in seine Endlage (222), vgl. 26. Die Hülse (215) schneidet die Gewebeprobe ab. Damit wird die Probenentnahme beim einmaligen Einstechen ermöglicht. Der Zeitintervall, den das Gewebe zum Schließen hat, kann durch Einstellen der Verzögerungswerte beeinflusst werden.
  • Die Verzögerungsvorrichtung (300) hat in diesem Ausführungsbeispiel beispielsweise einen Kolben (311) und einen Verdrängungsraum (316) mit einem kleinen Querschnitt. Beim Eintauchen des Kolbens (311) wird der Verdrängungsraum (316) gegenüber der Umgebung (1) isoliert und es baut sich schon innerhalb eines kurzen Hubes ein hoher Druck auf, der den Hülsenschlitten (220) verzögert. Nach dem Öffnen des Auslassventils (321) bleibt beispielsweise der Verdrängungsraum (316) über einen Bypass mit der Umgebung (1) verbunden.
  • Vor dem Erreichen der jeweiligen Endlage (122, 222) kann die Bewegung des Nadelschlittens (120) und des Hülsenschlittens (220) z. B. durch jeweils eine in die Vorschubeinheiten (160, 260) integrierte Verzögerungseinrichtung abgebremst werden.
  • 1
    Umgebung
    5
    Einstechrichtung
    10
    Biopsiegerät
    20
    Gehäuse
    21
    Längskanten
    22
    Bodenteil
    23
    Deckel
    24
    Schwenkachse von (23)
    25
    Aufnahmeteil
    26
    Gehäuselängsnuten
    27
    Gehäusewand
    28
    Querträger
    29
    vordere Gehäusewand
    30
    Spannvorrichtung
    31
    Spannhebel
    32
    Schwenkachse
    33
    Spannstange
    34
    Kniehebel
    35
    Querbohrung
    36
    Querbohrung
    37
    Stifte
    38
    Druckfeder
    39
    Kniehebelgelenk
    40
    Rastvorrichtung
    41
    Rastnocken
    42
    Rasthaken
    43
    Auslösefläche
    50
    Haltevorrichtung
    51
    Haltenocken
    52
    Kanten
    56
    Stange
    57
    Langloch
    58
    Zapfen
    60
    Auslösevorrichtung
    61
    Auslöser
    62
    Übertragungsstift
    70
    Freigabevorrichtung
    81
    Endanschlag
    82
    Endanschlag
    110
    Nadelhalter
    111
    Horizontaler Steg
    112
    vertikale Stege
    113
    zentraler vertikaler Steg
    114
    obere Enden von (112)
    115
    Nadel
    116
    Haken, Befestigungselemente
    117
    verformbare Befestigungselemente, Filmgelenke
    120
    Nadelschlitten
    121
    Ruhelage
    122
    Endlage
    123
    Führungsklötze
    124
    Vorderseite, Stirnseite von (120)
    125
    Rückseite, Stirnseite von (120)
    126
    Durchgangsbohrungen für (33)
    127
    Durchgangsbohrung für (164)
    128
    Langloch
    131
    Nadelaufnahme
    132
    Abstützfläche
    133
    abgeschrägte Längskanten
    134
    Nadelführungsschulter
    135
    Hintergriffsleisten
    136
    Feder, Blattfeder
    137
    Aussparung
    160
    Nadelschlittenvorschubeinheit
    161
    Zylinder-Kolben-Einheit
    162
    Zylinder
    163
    Kolben
    164
    Kolbenstange
    165
    Druckfeder
    166
    Dichtungsring
    167
    Sicherungsring
    168
    Kolbenstangendichtung
    169
    Zylinderkopf
    171
    Aussparung
    172
    Zylinderwandung
    173
    Be- und Entlüftungsbohrung
    174
    Be- und Entlüftungsbohrung
    175
    Zylinderinnenraum
    176
    Ausgleichsraum
    177
    Querloch
    178
    Stiftschraube
    179
    Zylinderinnenwandung
    181
    Kolbenstangenraum
    210
    Hülsenhalter
    215
    Hülse
    220
    Hülsenschlitten
    221
    Ruhelage
    222
    Endlage
    226
    Durchgangsbohrung für (33)
    227
    Durchgangsbohrung für (164)
    228
    Durchgangsbohrung für (264)
    231
    Federelement
    232
    Zentralteil
    233
    Federarme
    234
    Federhaken
    235
    Einführschrägen
    260
    Hülsenschlittenvorschubeinheit
    264
    Kolbenstange
    265
    Druckfeder
    278
    Stiftschraube
    300
    pneumatische Verzögerungsvorrichtung
    301
    Zylinder-Kolben-Einheit
    302
    Zylinder
    303
    Zylinderboden
    304
    Zylinderkopf
    305
    Zylinderinnenwandung
    306
    Zylinderwandung
    307
    Mitnehmer
    308
    Durchgangsbohrung in (306)
    309
    Druckfeder
    311
    Kolben
    312
    Kolbendichtring
    313
    Dichtlippe
    314
    Kolbenstange
    315
    Kolbenfläche
    316
    Verdrängungsraum
    317
    Durchgangsbohrung in (311)
    321
    Ventil, Auslassventil, Rückschlagventil
    323
    Dichtstück
    324
    Feder
    325
    Einsatzstück
    326
    Verschlussstück
    327
    Boden von (325)
    328
    Bohrung in (327)
    331
    Entlüftungsbohrung
    332
    Dichtring

Claims (12)

  1. Biopsiegerät zur Gewebeentnahme mittels einer Nadel und einer die Nadel umgebenden Hülse, mit einem Hülsenschlitten, mit einem Nadelschlitten, der in der Einstechrichtung hinter dem Hülsenschlitten angeordnet ist, mit einer Hülsenschlittenvorschubeinheit, die den Hülsenschlitten von einer Ruhelage in eine Endlage bewegt, mit einer Nadelschlittenvorschubeinheit, die den Nadelschlitten von einer Ruhelage in eine Endlage bewegt, mit einer Spannvorrichtung, die die beiden Schlitten von der jeweiligen Endlage in die jeweilige Ruhelage fördert, mit mindestens einer Rastvorrichtung, die zumindest den Nadelschlitten in seiner Ruhelage lösbar verrastet, mit einer Haltevorrichtung, die zumindest bei einem in der Ruhelage verrasteten Nadelschlitten den Hülsenschlitten in seiner Ruhelage hält, mit einer Auslösevorrichtung, die zumindest die Rastvorrichtung des Nadelschlittens löst, dadurch gekennzeichnet, – dass das Biopsiegerät (10) mindestens eine pneumatische Verzögerungsvorrichtung (300) umfasst, die direkt oder indirekt zumindest in der Ruhelage (121, 221) mit einer der Schlittenvorschubeinheiten (160, 260) gekoppelt ist, – dass die Verzögerungsvorrichtung (300) eine Zylinder-Kolben-Einheit (301) mit einem Verdrängungsraum (316) umfasst, der durch einen Kolben (311) gegen die Umgebung (1) abgegrenzt ist und – dass in der Einstechrichtung (5) ein Teilhub des Kolbens (311), in dem der Verdrängungsraum (316) mit der Umgebung (1) kommuniziert, einem Teilhub folgt, in dem der Verdrängungsraum (316) von der Umgebung (1) isoliert ist.
  2. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungsvorrichtung (300) eine Druckfeder (309) umfasst, die den Kolben (311) in der Einstechrichtung (5) belastet.
  3. Biopsiegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder-Kolbeneinheit (301) eine mit dem Kolben (311) verbundene Kolbenstange (314) aufweist, die in einem Langloch (128) des Nadelschlittens (120) geführt ist.
  4. Biopsiegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass während der Bewegung des Nadelschlittens (120) von seiner Ruhelage (121) in seine Endlage (122) der Kolben (311) relativ zum Nadelschlitten (120) entgegen der Einstechrichtung (5) versetzt wird.
  5. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Freigabevorrichtung (70) mittels der Verzögerungsvorrichtung (300) betätigt wird.
  6. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerung der Verzögerungsvorrichtung (300) einstellbar ist.
  7. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungsvorrichtung (300) ein Rückschlagventil (321) umfasst.
  8. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung (30) die beiden Schlitten (120, 220) gemeinsam fördert.
  9. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelschlitten (120) starr mit dem Kolben (311) der Verzögerungsvorrichtung (300) verbunden ist.
  10. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Schlittenvorschubeinheit (160, 260) eine Verzögerungsvorrichtung (300) umfasst.
  11. Biopsiegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hülsenschlitten (220) und der Nadelschlitten (120) Hintergriffsleisten (135) zum Aufstecken eines Hülsen- (210) und eines Nadelhalters (110) aufweisen.
  12. Biopsiegerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelhalter (110) und/oder der Hülsenhalter (210) flexibel verformbare Befestigungselemente (116, 117) aufweisen.
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