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DE102005038653A1 - Fahrzeug mit Ankuppelvorrichtung - Google Patents

Fahrzeug mit Ankuppelvorrichtung Download PDF

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Publication number
DE102005038653A1
DE102005038653A1 DE200510038653 DE102005038653A DE102005038653A1 DE 102005038653 A1 DE102005038653 A1 DE 102005038653A1 DE 200510038653 DE200510038653 DE 200510038653 DE 102005038653 A DE102005038653 A DE 102005038653A DE 102005038653 A1 DE102005038653 A1 DE 102005038653A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle according
vehicle
coupling
coupling device
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200510038653
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE200510038653 priority Critical patent/DE102005038653A1/de
Publication of DE102005038653A1 publication Critical patent/DE102005038653A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere ein Schienenfahrzeug, mit mindestens einer Ankuppelvorrichtung, die zum Ankuppeln eines anderen Fahrzeugs dient. Es ist vorgesehen, dass die Ankuppelvorrichtung aus einzeln austauschbaren und miteinander verbundenen Bauelementen besteht.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere ein Schienenfahrzeug, mit mindestens einer Ankuppelvorrichtung, die zum Ankuppeln eines anderen Fahrzeugs dient.
  • Bisher ist es üblich, für jeden Fahrzeugtyp, z. B. für jede Lokomotivenbaureihe, eine spezielle Ankuppelvorrichtung zu konstruieren. Die Ankuppelvorrichtungen unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich des mechanischen Aufbaues, insbesondere der Federart, aber auch hinsichtlich der statischen und dynamischen Federkennlinie. Eine noch größere Vielfalt von Ankuppelvorrichtungen zeigt sich beim Vergleich von Schienenfahrzeugen verschiedener Hersteller oder sogar verschiedener Länder.
  • Das Konstruieren von unterschiedlichen speziellen Ankuppelvorrichtungen benötigt viel Zeit und ist kostenintensiv.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug, insbesondere ein Schienenfahrzeug, anzugeben, das eine einfach und schnell zu montierende Ankuppelvorrichtung aufweist, dadurch kostengünstig ist und trotzdem unterschiedliche Kundenwünsche zu berücksichtigen gestattet.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Ankuppelvorrichtung aus einzeln austauschbaren und miteinander verbundenen Bauelementen besteht.
  • Damit wird der Vorteil erzielt, dass jede gewünschte Ankuppelvorrichtung schnell und zuverlässig und nahezu ohne Spezialwerkzeuge aufgebaut werden kann. Selbst während z. B. eine Lokomotive gebaut wird, kann kurzfristig eine andere Ankuppelvorrichtung als bisher geplant eingebaut werden. Insbesondere ist auch nach der Auslieferung der Lokomotive beim Betreiber nachträglich eine Änderung der Ankuppelvorrichtung jederzeit möglich. Bei einer solchen Änderung, die nur den Austausch eines Bauelements oder weniger Bauelemente umfassen muss, sind keine aufwändigen Arbeiten, wie z. B. Schweißarbeiten, erforderlich und es werden nur übliche Werkzeuge und keine Spezialwerkzeuge benötigt. Dadurch, dass geeignete Bauelemente bereitgehalten werden, kann die Ankuppelvorrichtung für jeden Betreiber oder Hersteller von Schienenfahrzeugen in einfacher Weise schnell montiert werden. Ebenso können die gewünschten Federwege mit einfachen Mitteln gewährleistet werden.
  • Nach einer Beschädigung der Ankuppelvorrichtung, z. B. durch einen Unfall, wird der Vorteil erzielt, dass nur die beschädigten Bauelemente ausgetauscht werden müssen, was mit einfachen Werkzeugen schnell möglich ist.
  • Beispielsweise sind die Bauelemente durch ohne Spezialwerkzeug handhabbare Verbindungselemente miteinander verbunden. Ein solches Verbindungselement ist beispielsweise ein Bolzen oder ein Keil mit Aufnahmeteil. Ein schnelles Montieren und Demontieren der Bauelemente ist dadurch möglich. Man kommt ohne Schweißverbindungen aus.
  • Beispielsweise entstammt jedes der Bauelemente einer bestimmten Bauelementgruppe. Als Bauelementgruppen sind z. B. Kupplungselemente, Federelemente, Begrenzungselemente für den Federweg, reversible Stoßdämpfer, irreversible Stoßdämpfer, Zentrierelemente, Abstützelemente und/oder Befestigungselemente vorhanden. Durch die Bildung von Bauelementgruppen wird beim Herstellen einer Ankuppelvorrichtung die Zuordnung der benötigten Bauelemente vereinfacht. Die Bauelemente sind nämlich vorteilhaft nach Bauelementgruppen vorsortiert.
  • Als Kupplungselement ist beispielsweise ein Zughaken mit Schraubkupplung vorhanden.
  • Als Federelement ist beispielsweise eine Spiralfeder, ein elastisches Gummi- oder Kunststoffelement, ein mit einer Flüs sigkeit versehener Stoßdämpfer oder eine Kombination daraus vorhanden.
  • Das Federelement kann durch ein Federträgerelement gehalten sein, das z. B. eine Stange oder ein Gehäuse ist.
  • Als Begrenzungselement für den Federweg kann ein Anschlagkörper vorhanden sein, der z. B. ein Nutenstein ist.
  • Als reversibler Stoßdämpfer ist beispielsweise eine Hydraulikeinrichtung vorhanden, die z.B. ein flüssiges Elastomer enthält.
  • Als irreversibler Stoßdämpfer ist beispielsweise ein verformbares Rohr vorhanden. Bei einem Stoß mit hoher kinetischer Energie, der bei einem Zusammenstoß von Fahrzeugen vorkommt, wird die kinetische Energie durch die Verformung des Rohres in Wärmeenergie umgewandelt. Dazu kann das Rohr aufgeweitet, gefaltet und/oder zerteilt werden.
  • Zum Zentrieren der Ankuppelvorrichtung können geeignete Führungskörper oder Balken vorhanden sein. Geeignete Abstütz- und Befestigungselemente sind z. B. Flansche.
  • Beispielsweise sind zwei oder mehr Bauelemente als Einheit vormontiert. Damit wird der Vorteil erzielt, dass noch weniger Einzelbauteile vorgehalten werden müssen.
  • Ein Beispiel für eine solche Einheit ist eine Verbindung aus einem Kupplungselement, einem Federelement, einem Begrenzungselement für den Federweg und den dazu gehörigen Verbindungselementen sowie einem Federträgerelement.
  • Ein anderes Beispiel für eine solche Einheit sieht vor, dass zusätzlich auch ein reversibler und/oder ein irreversibler Stoßdämpfer und ein Zentrierelement vorhanden sind.
  • Mit dem Fahrzeug nach der Erfindung wird insbesondere der Vorteil erzielt, dass die Ankuppelvorrichtung in einem Baukastenprinzip unter Berücksichtigung von Kundenwünschen schnell und mit einfachen Werkzeugen und damit kostengünstig herzustellen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel für eine Ankuppelvorrichtung eines Fahrzeuges nach der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert:
    Die Zeichnung zeigt eine Ankuppelvorrichtung für ein Fahrzeug, das insbesondere ein Schienenfahrzeug ist, aber auch ein anderes Fahrzeug sein kann. Die Ankuppelvorrichtung ist auf einer Pufferplatte 1 des Fahrzeugs abgestützt. Zur Befestigung auf der Pufferplatte 1 dienen Befestigungselemente 2, die das Kupplungselement 3 und das durch eine Öffnung der Pufferplatte 1 hindurch greifende Federelement 4 tragen. Das Federelement 4 ist in einem Gehäuse, das als Federträgerelement 5 dient, gehalten. Als Begrenzungselement 6 für den Federweg sind Anschlagkörper dem Federelement 4 zugeordnet. Zusätzlich zu dem Federelement 4 ist ein reversibler Stoßdämpfer 7 vorhanden. Dieser umfasst eine Hydraulikeinrichtung mit in einer Kammer geführtem Teller. Außerdem ist als irreversibler Stoßdämpfer 8 ein verformbares Rohr vorhanden, das bei einem Zusammenstoß bleibend verformt, z. B. aufgefaltet, wird. Eine hohe kinetische Energie wird dadurch in Wärmeenergie umgewandelt.
  • Die gezeigten Bauelemente können entweder einzeln vorgefertigt sein oder aber auch bereits in Gruppen zusammengefügt sein. Entsprechend des Kundenwunsches können dann die Bauelemente oder sogar die Bauelementgruppen schnell und zuverlässig mit einfachen Werkzeugen durch Verbindungselemente 9 zu einer gewünschten Ankuppelvorrichtung zusammengefügt werden.

Claims (14)

  1. Fahrzeug, insbesondere Schienenfahrzeug, mit mindestens einer Ankuppelvorrichtung, die zum Ankuppeln eines anderen Fahrzeugs dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankuppelvorrichtung aus einzeln austauschbaren und miteinander verbundenen Bauelementen besteht.
  2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauelemente durch ohne Spezialwerkzeug handhabbare Verbindungselemente (9) miteinander verbunden sind.
  3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungselement (9) ein Bolzen oder ein Keil mit Aufnahmeteil vorhanden ist.
  4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Bauelemente einer bestimmten Bauelementgruppe entstammt.
  5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Bauelementgruppen Kupplungselemente (3), Federelemente (4), Begrenzungselemente (6) für den Federweg, reversible Stoßdämpfer (7), irreversible Stoßdämpfer (8), Zentrierelemente, Abstützelemente und/oder Befestigungselemente (2) vorhanden sind.
  6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Kupplungselement (3) ein Zughaken mit Schraubkupplung vorhanden ist.
  7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Federelement (4) eine Spiralfeder, ein elastisches Gummi- oder Kunststoffelement, ein mit einer Flüssigkeit versehener Stoßdämpfer oder eine Kombination daraus vorhanden ist.
  8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (4) durch ein Federträgerelement (5) gehalten ist.
  9. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Begrenzungselement (6) für den Federweg ein Anschlagkörper vorhanden ist.
  10. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als reversibler Stoßdämpfer (7) eine Hydraulikeinrichtung vorhanden ist.
  11. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als irreversibler Stoßdämpfer (8) ein verformbares Rohr vorhanden ist.
  12. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Bauelemente als Einheit vormontiert sind.
  13. Fahrzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einheit aus einem Kupplungselement (3), einem Federelement (4), einem Begrenzungselement (6) für den Federweg und dazu gehörigen Verbindungselementen (9) sowie einem Federträgerelement (5) besteht.
  14. Fahrzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einheit zusätzlich einen reversiblen Stoßdämpfer (7) und/oder einen irreversiblen Stoßdämpfer (8) und ein Zentrierelement aufweist.
DE200510038653 2005-08-16 2005-08-16 Fahrzeug mit Ankuppelvorrichtung Ceased DE102005038653A1 (de)

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CN102582649A (zh) * 2012-02-13 2012-07-18 秦皇岛港股份有限公司 一种牵引连接装置

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