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Die
Erfindung betrifft einen Thermostatventilaufsatz für ein Ventil,
insbesondere Heizungs- oder Kälteventil,
mit einem Gehäuse,
einem Thermostatelement und einer in eine Betätigungsrichtung verlagerbare
Betätigungsfläche, wobei
das Thermostatelement in einem Betätigungsstrang zwischen dem Gehäuse und
der Betätigungsfläche angeordnet
ist.
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Ein
Thermostatventilaufsatz dieser Art dient dazu, in einem Raum eine
vorgegebene Solltemperatur einzustellen. Wenn diese Temperatur mit
einer Heizfläche
erreicht werden soll, dann wirkt der Thermostatventilaufsatz auf
ein Ventil ein, das den Durchfluß eines Wärmeträgermediums durch einen Heizkörper steuert.
Wenn es sich um eine Kühleinrichtung handelt,
dann wirkt der Thermostatventilaufsatz auf ein Ventil ein, das den
Durchfluß eines
Kältemittels durch
einen Wärmetauscher
steuert.
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Das
Thermostatelement wird in vielen Fällen durch einen balgenartigen
Körper
gebildet, der mit einer Füllung
gefüllt
ist, deren Volumen sich mit der Temperatur ändert. Diese Volumenänderung,
die sich üblicherweise
in einer Längenänderung äußert, überträgt sich
auf die Betätigungsfläche, die
wiederum einen Stößel des
Ventils betätigt. Üblicherweise wird
beispielsweise ein Heizkörperventil
um so stärker
gedrosselt, je weiter der Stößel eingeschoben
ist.
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Thermostatventilaufsätze dieser
Art arbeiten im großen
und ganzen zufriedenstellend. Man kann den Sollwert beispielsweise
durch Verdrehen eines Drehgriffs ändern. In einigen Fällen möchte man
jedoch den vorgegebenen Wirkzusammenhang zwischen dem Thermostatelement
und dem Betätigungselement ändern, beispielsweise
um den vorgegebenen Sollwert nachts abzusenken. In vielen Fällen reicht
es aus, wenn der Sollwert der Raumtemperatur nachts um beispielsweise
4°C abgesenkt
wird, weil ein gut isoliertes Haus nachts nur etwa 2 bis 3°C Temperatur
verliert. Natürlich
sind auch andere Fälle möglich, beispielsweise
eine Temperaturabsenkung während
eines Urlaubs oder eine Temperaturerhöhung auf eine Komforttemperatur
in den Abendstunden im Winter.
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Man
hat daher in
DE 199
09 097 C2 den Thermostatventilaufsatz mit einer Verstelleinrichtung versehen,
die zur Änderung
eines Wirkzusammenhangs eine wirksame Länge einer Strecke zwischen dem
Thermostatelement und der Betätigungsfläche verändert. Hierzu
ist ein Getriebe vorgesehen, das mit einem Zahnrad aus dem Gehäuse herausragt. Man
kann dann außen
an das Gehäuse
einen Antrieb ansetzen, der mit dem Zahnrad in Eingriff kommt.
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Das
Zahnrad wirkt im Innern des Gehäuses auf
ein weiteres Zahnrad, das dann ein Element einer Gewindepaarung
verdreht, um die wirksame Länge einer Übertragungsstrecke
zwischen dem Thermostatelement und der Betätigungsfläche zu verändern. Das den Antrieb aufnehmende
Antriebsgehäuse kann
vom Gehäuse
abgenommen werden, um den Antrieb zu programmieren.
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Ein
derartiger Aufbau hat sich zwar ebenfalls bewährt. Allerdings benötigt das
von außen
ansetzbare Antriebsgehäuse
einen größeren Bauraum.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Raumbedarf zu verringern.
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Diese
Aufgabe wird bei einem Thermostatventilaufsatz der eingangs genannten
Art dadurch gelöst,
daß im
Betätigungsstrang
ein längenveränderbarer
Motor mit mehreren seine wirksame Länge bestimmenden Elementen
angeordnet ist, die durch die Inbetriebnahme des Motors relativ
zueinander verlagerbar sind.
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In
diesem Fall kann man auf den von außen angesetzten Antrieb vollständig verzichten.
Die Änderung
des Wirkzusammenhangs zwischen dem Thermostatelement und der Betätigungsfläche erfolgt
vielmehr autonom innerhalb des Gehäuses. Bewirkt wird sie dadurch,
daß ein
Motor seine wirksame Länge
in Betätigungsrichtung ändert, wenn
er in Betrieb genommen wird. Der Motor bildet einen Teil des Betätigungsstranges.
Die Längenänderung
des Motors bewirkt, daß sich
die Länge
des Betätigungsstranges ändert. Der
Begriff des Motors ist hier weit zu verstehen. Der Motor umfaßt auch
benachbarte Teile des Betätigungsstranges.
Diese Ausgestaltung hat neben der Verringerung des Bauraums weitere Vorteile:
Zum ei nen wird der Leistungsbedarf des Antriebs gesenkt. Man benötigt nämlich kein
Getriebe mit mehreren Zahnrädern
und entsprechenden Übertragungsverlusten,
um die Übertragung
vom Motor auf den Antriebsstrang zu bewirken. Dies hat auch Einfluß auf das
Geräuschniveau,
das damit niedrig gehalten werden kann. Ein niedriges Geräuschniveau
ist vielfach von Vorteil, beispielsweise bei einer Verwendung des
Thermostataufsatzes in einem Schlafzimmer. Zum anderen wird auch
die Ansteuermöglichkeit
verbessert. Bei einem Getriebe mit mehreren Zahnrädern gibt
es immer irgendwelche Momente, die aufgenommen werden müssen. Da
es sich bei derartigen Thermostatventilaufsätzen um Teile aus einer Massenfertigung
handelt und man daher möglichst
preisgünstige
Bauelemente verwenden möchte,
besteht hier auf Dauer die Gefahr eines Verschleißes, der
die Regelgenauigkeit des Thermostatventilaufsatzes herabsetzen könnte. Wenn
man nun den Motor im Innern des Gehäuses verwendet, dann kann man
die Längenänderung
praktisch ausschließlich
innerhalb des Antriebsstranges vornehmen, ohne daß man irgendwelche
Momente oder Kräfte von
außen
zuführen
muß. Auch
kann man ein Spiel wesentlich kleiner halten, da man mit weniger Übertragungselementen
auskommt. Darüber
hinaus ist es aber nicht nur möglich,
eine Nachtabsenkung oder dergleichen vorzunehmen. Man kann vielmehr
im gesamten "normalen" Arbeitsbereich eine
Justierung vornehmen.
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Vorzugsweise
ist der Motor als Schrittmotor ausgebildet. Ein Schrittmotor läßt sich
schrittweise ansteuern. Wenn man die Zahl der durchgeführten Schritte
kennt, dann weiß man
auch, welche Position der Motor eingenommen hat. In diesem Fall
weiß man
auch, welche Länge
der Betätigungsstrang
hat. Man kann diese Länge
direkt mit einer gegebenen Öffnung
und damit auch einer vorbestimmten Temperatur verketten.
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Bevorzugterweise
ist der Motor als Piezomotor ausgebildet. Der Motor weist also mindestens
ein Piezoelement auf, das sich bei einer Spannungsbeaufschlagung
ausdehnt und bei einer negativen oder verminderten Spannung zusammenzieht.
Man kann nun diese Expansions- und Kontraktions-Bewegungen des Piezoelements
ausnutzen, um den Motor zu betreiben. Anders ausgedrückt wird
eine Oberfläche in.
Schwingung versetzt, so daß eine
Art Trägerwelle entsteht.
Mit Hilfe dieser Trägerwelle
ist es möglich, die
Position des Motors durch Zählen
der Schwingungen und damit der Schritte zu bestimmen.
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Hierbei
ist besonders bevorzugt, daß der
Motor ein erstes Motorelement und ein zweites Motorelement aufweist,
zwischen denen in Betätigungsrichtung
gesehen eine Piezoelementanordnung angeordnet ist. Die Piezoelementanordnung
kann ein oder mehrere Piezoelemente aufweisen. Man kann nun beispielsweise
durch ein entsprechendes Beaufschlagen der Piezoelementanordnung
die gewünschte
Längenausdehnung
bewirken.
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Hierbei
ist besonders bevorzugt, daß das erste
Motorelement und das zweite Motorelement jeweils eine Durchmessererweiterung
aufweisen, wobei die Piezoelementanordnung im Bereich der Durchmessererweiterung
angeordnet ist. Mit der Durchmessererweiterung hat die Piezoelementanordnung
eine größere Fläche zur
Verfügung,
an der sie sich abstützen
kann.
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In
einer ganz besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das erste
Motorelement als Rotor und das zweite Motorelement als Stator ausgebildet
sind, wobei die beiden Motorelemente über eine Gewindepaarung miteinander
in Verbindung stehen. Die Verbindung kann auch indirekt erfolgen,
beispielsweise über
Zwischenstücke,
die mit dem Stator und/oder dem Rotor drehfest verbunden sind. In
diesem Fall wird die Piezoelementanordnung nicht nur dazu ausgenutzt,
durch eine Ausdehnung oder ein Zusammenziehen eine Verstellung der
wirksamen Länge
des Betätigungsstranges
zu bewirken. Die Piezoelementanordnung wird bei einer beispielsweise
sinusförmigen
Anregung dazu verwendet, den Rotor und den Stator gegeneinander
zu verdrehen. Diese Drehbewegung kann durch die entsprechende Gewindepaarung
in eine Längenänderung
des Motors übersetzt
werden. Je nach Ansteuerrichtung der Piezoelementanordnung kann
der Rotor gegenüber dem
Stator in eine Richtung, beispielsweise im Uhrzeigersinn, oder in
die entgegengesetzte Richtung, also entgegen dem Uhrzeigersinn,
verdreht werden, so daß eine
entsprechende Längenänderung
sowohl in Richtung auf eine Verlängerung
als auch in Richtung auf eine Verkürzung der wirksamen Länge des Motors
möglich
ist.
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Bevorzugterweise
ist der Motor zwischen dem Thermostatelement und der Betätigungsfläche angeordnet.
Der Motor bildet also einen Teil einer Spindel zwischen dem Thermostatelement
und der Betätigungsfläche. Die
Rotorachse stimmt hierbei vorzugsweise mit der Achse des Thermostatelements überein.
Der Stator umgibt die Spindel oder einen Fortsatz davon. Dies ergibt
eine mechanisch außerordentlich
stabile Konstruktion, die dennoch eine schnelle und wirksame Längenänderung
des Betätigungsstranges
ermöglicht.
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Vorzugsweise
ist die Betätigungsfläche am Motor
ausgebildet. Man kann den Rotor entsprechend ausgestalten, so daß man kein
zusätzliches Bauelement
mehr benötigt.
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In
einer alternativen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß der Motor
zwischen dem Thermostatelement und dem Gehäuse angeordnet ist, wobei das
Thermostatelement in Betätigungsrichtung
im Gehäuse
verlagerbar ist. Das Thermostatelement ist hierbei zweckmäßigerweise
direkt oder indirekt über eine
Feder abgestützt,
so daß es
immer in Anlage am Motor gehalten wird. Die Temperatureinflüsse, die sich
in einer Änderung
des Volumens der Füllung
des Thermostatelementes niederschlagen, können dann unmittelbar an das
Ventil weitergegeben werden.
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Bevorzugterweise
weist das Gehäuse
einen Drehgriff auf, mit dessen Hilfe eine Widerlagerfläche für das Thermostatelement
in Betätigungsrichtung verstellbar
ist, wobei der Drehgriff mit einem Drehwinkelsensor zusammenwirkt.
Man kann mit Hilfe des Drehwinkelsensors ermitteln, welche Winkellage der
Drehgriff gegenüber
einem Basisteil eingenommen hat. Diese Winkellage erlaubt eine eindeutige Aussage über die
Lage der Widerlagerfläche,
also eine Aussage über
die Position des Thermostatelements bzw. des Motors. Man kann nun
diese Informationen benutzen, um den Sollwert, der dem Ventil vorgegeben
wird, relativ genau einzustellen.
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Vorzugsweise
ist der Motor leitungslos ansteuerbar. Man benötigt also keine Leitungen,
um den Motor anzusteu ern. Vielmehr kann man hier Funk-Wellen nutzen,
beispielsweise nach der sogenannten "bluetooth"-Technik. Auch andere Arten der Übertragung,
beispielsweise mit Infrarot-Strahlen oder Ultraschall, sind möglich.
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Bevorzugterweise
ist der Stator des Motors im Gehäuse
stationär
gehalten. Damit vermeidet man eine Bewegung, die sich negativ auf
elektrische Verbindungsleitungen auswirken könnte. Die Gefahr, daß derartige
Leitungen zerrissen oder beschädigt werden,
wird damit erheblich vermindert.
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Auch
ist von Vorteil, wenn der Rotor und der Stator des Motors mit einer
vorbestimmten Axialkraft zusammengespannt sind. Eine derartige Ausbildung ist
insbesondere bei Piezomotoren von erheblichem Vorteil. Wenn Rotor
und Stator die Piezoelementanordnung zwischen sich einspannen, dann
kann der Motor optimal wirken.
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Hierbei
ist bevorzugt, daß eine
Federanordnung in Axialrichtung auf den Motor wirkt. Mit einer Federanordnung
läßt sich
auf einfache Weise die vorgegebene Spannkraft erreichen.
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Hierbei
ist bevorzugt, daß die
Federanordnung eine auf den Rotor wirkende Federscheibe aufweist.
Mit einer Federscheibe läßt sich
auf relativ kurzem Weg die notwendige Kraft erzeugen. Eine Federscheibe
benötigt
daher relativ wenig Bauraum. Außerdem
läßt sie sich
relativ leicht montieren. Man kann zwischen der Federscheibe und
dem Rotor auch eine reibungsvermindernde Schicht anordnen, beispielsweise
aus Keramik oder Kunststoff, insbesondere PTFE.
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Bevorzugterweise
ist die Federscheibe an einem im Gehäuse gehaltenen Verschlußring abgestützt. Dies
ist eine einfache Möglichkeit,
um die Federscheibe im Gehäuse
festzuhalten.
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Alternativ
dazu kann die Federscheibe an einem Vorsprung im Gehäuse abgestützt sein
oder in eine Gehäusenut
eingreifen. In diesem Fall ist eine Ausformung am Gehäuse erforderlich,
die zur Abstützung
der Federscheibe verwendet wird.
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Auch
ist von Vorteil, wenn der Motor eine Entkopplungseinrichtung aufweist,
die vom Thermostatelement erzeugte Axialkräfte vom Rotor fernhält. Wie
oben ausgeführt,
ist es vorteilhaft, wenn man bei Piezomotoren mit einer gewissen
Kraft so auf den Motor einwirkt, daß die Piezoelementanordnung
zwischen Rotor und Stator eingespannt wird. Gleichzeitig ist es
dabei wichtig, daß die
Kraft nicht über
das vorbestimmte Maß hinaus
ansteigt. Dementsprechend ist es auch günstig, wenn die vom Ventil
zurückwirkende
Federkraft nicht auf den Motor einwirkt. Dies könnte dazu führen, daß er nicht mehr so frei drehen
kann, wie dies gewünscht
ist. Damit ergibt sich eine größere Reibung
und ein erhöhter
Verschleiß.
Wenn man nun darauf achtet, daß die
Axialkräfte
vom Rotor ferngehalten werden, dann erhält man in dieser Hinsicht ideale
Betriebsbedingungen, ohne daß man
ansonsten Abstriche an der Funktionalität machen müßte.
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Hierbei
ist bevorzugt, daß der
Rotor drehfest mit einem axial gegenüber dem Rotor verschiebbaren
Mitnehmer in Verbindung steht, der mit der Betätigungsfläche in Eingriff steht und in
Gewindeeingriff mit einem mit dem Thermostatelement in Wirkverbindung
stehenden Konus steht. Der Mitnehmer ist dann der Bestandteil des
Motors, der die Längenänderung bewirkt.
Da er nur in Rotationsrichtung mit dem Rotor in Eingriff steht,
in Axialrichtung hingegen verschiebbar ist, können Axialkräfte vom
Rotor ferngehalten werden.
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
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1 eine
erste Ausgestaltung eines Thermostatventilaufsatzes,
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2 eine
vergrößerte Darstellung
eines Ausschnitts aus 1,
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3 eine
zweite Ausführungsform
eines Thermostatventilaufsatzes,
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4 eine
vergrößerte Darstellung
eines Ausschnitts aus 3 und
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5 eine
dritte Ausführungsform
eines Thermostatventilaufsatzes.
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Ein
Thermostatventilaufsatz 1 nach 1 weist
ein Gehäuse
auf, das unter anderem durch einen Träger 2, einen Drehgriff 3 und
ein Basisteil 4 gebildet ist, wobei der Drehgriff 3 gegenüber dem
Basisteil 4 verdrehbar ist.
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Im
Träger 2 ist
ein Thermostatelement 5 angeordnet, das mit seiner Stirnseite 6 an
einer Stirnwand 7 des Trägers 2 anliegt. In
nicht näher
dargestellter Weise kann man dafür
sorgen, daß durch
Verdrehen des Drehgriffs 3 gegenüber dem Basisteil 4 die
Entfernung des Thermostatelements 5 zum Basisteil 4 verändert wird.
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Das
Thermostatelement 5 weist in an sich bekannter Weise in
seinem Inneren eine Balgenwand 8 auf, in die eine Spindel 9 eingesetzt
ist. Die Spindel 9 steht aus dem Thermostatelement 5 in
Richtung auf das Basisteil 4 vor. Die Balgenwand 8 begrenzt
flexibel einen Innenraum 10, der mit einer wärmedehnbaren
Füllung
erfüllt
ist, beispielsweise einer Flüssigkeit,
deren Volumen sich mit der Temperatur ändert. Anstelle einer Flüssigkeit
kann auch ein Feststoff, wie z.B. Wachs, oder ein Gas verwendet
werden. Je höher
die Temperatur ist, desto stärker
dehnt sich die Füllung
aus und desto weiter wird die Spindel 9 aus dem Thermostatelement 5 herausgeschoben.
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Durch
unterschiedliche Positionen des Thermostatelements 5 gegenüber dem
Basisteil 4 können unterschiedliche
Sollwerte eingestellt werden. In manchen Fällen ist der Thermostatventilaufsatz 1 auch
nur für
einen bestimmten Sollwert vorgesehen.
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Die
Spindel 9, die im übrigen
noch mit einer Übertemperatur-Feder 11 als
Sicherheitselement versehen ist, wirkt auf einen Käfig 12,
der durch eine Feder 13 in Richtung auf das Thermostatelement 5 gedrückt wird.
In den Käfig 12 ist
eine Halterung 14 eingeschraubt, die einen Konus 15 trägt, der
bei herkömmlichen
Thermostat ventil-Aufsätzen
auf einen nicht näher
dargestellten Stößel eines
ebenfalls nicht näher
dargestellten Ventils wirkt. Der Konus 15 wird aus Gründen der
Anschaulichkeit als solcher bezeichnet. Er muß aber nicht unbedingt die
geometrische Form eines Konus haben.
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Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist der Konus 15 jedoch mit einem Motor 16 verbunden,
wie dies in vergrößerter Darstellung
aus 2 hervorgeht. 2 zeigt
die Einzelheit "X" aus 1.
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Der
Motor 16 weist einen Stator 17 auf, der drehfest
mit dem Konus 15 verbunden ist. Hierzu weist der Motor 16 eine
mit dem Konus 15 verbundene Verzahnung 18 an einem
Verzahnungselement 24 auf, in die der Stator 17 eingreift.
Das Verzahnungselement 24 des Motors 16 ist mit
dem Konus 15 verbunden. Der Stator 17 ist also
drehfest mit dem Konus 15 verbunden, aber axial dazu verschiebbar.
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Ferner
weist der Motor 16 einen Rotor 19 auf, der über eine
Gewindepaarung 20 im Verzahnungselement 24 mit
dem Stator 17 verbunden ist. Die Verbindung erfolgt dabei über den
Konus 15 und die Verzahnung 18 des Motors. Auf
der der Gewindepaarung 20 gegenüberliegenden Seite weist der
Rotor 19 eine Betätigungsfläche 21 auf.
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Zwischen
dem Stator 17 und dem Rotor 19 ist ein Piezoelement 22 angeordnet,
also eine Piezokeramik, deren Ausdehnung sich mit einer Spannungsbeaufschlagung
verändert.
Man kann auch mehrere Piezoelemente 22 verwenden. Aus Gründen der
Vereinfachung erfolgt die nachfolgende Erläuterung aber mit einem Piezoelement 22.
Die Ausdehnungsänderung
des Piezoelements 22 hat dabei eine Komponente in Umfangsrichtung
des Stators 17, so daß man
durch eine entsprechende Spannungsbeaufschlagung des Piezoelements 22 den Rotor 19 gegenüber dem
Stator 17 verdrehen kann. Da der Stator 17 über die
Verzahnung 18 drehfest am Konus 15 gehalten ist,
bewirkt eine Drehung des Rotors 19 gegenüber dem
Stator 17, daß sich
der Rotor 19 weiter aus dem Konus 15 heraus oder
weiter in den Konus 15 hineinschraubt und damit den Abstand der
Betätigungsfläche 21 von
der Spindel 9 verändert.
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Das
Piezoelement 22 wird impuls- oder taktweise mit Spannungsimpulsen
beaufschlagt. Bei jedem Spannungsimpuls ergibt sich dann ein vorbestimmtes
Winkelinkrement, um das der Rotor 19 gegenüber dem
Stator 17 verdreht wird. Der Motor 16 ist also
als Schrittmotor ausgebildet. Man "weiß" dann anhand der
Anzahl von Impulsen (oder anderer Versorgungsdaten), in welcher
Winkelstellung sich der Rotor 19 gegenüber dem Stator 17 befindet
und dementsprechend wie weit der Rotor 19 aus dem Konus 15 bzw.
dem Verzahnungselement 24 herausgeschraubt oder in den
Konus 15 bzw. das Verzahnungselement 24 hineingeschraubt
worden ist. Dementsprechend läßt sich
für eine
vorbestimmte Temperatur, also für
einen vorbestimmten Zustand des Thermostatelements 5, mit
hoher Zuverlässigkeit
sagen, welche Länge
der Betätigungsstrang
aufweist, der zwischen der Stirnwand 7 und der Betätigungsfläche 21 ausgebildet
ist.
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Wenn
der Drehgriff 3 eine Änderung
des Abstandes des Thermostatelements 5 vom Basisteil 4 bewirkt,
ist es zweckmäßig, einen
Winkelsensor 23 vorzusehen, der schematisch in 1 eingezeichnet ist.
Mit dem Winkelsen sor 23 kann man die Drehwinkel des Drehgriffs 3 gegenüber dem
Basisteil 4 bestimmen und dementsprechend die "Höhenlage" des Thermostatelements 5,
also den Abstand des Thermostatelements 5 vom Basisteil 4.
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Man
kann einen derartigen Thermostatventilaufsatz natürlich auch
ohne Drehgriff ausführen,
da die Temperaturverstellung letztendlich ausschließlich über den
Motor erfolgen kann. Damit entfällt
zwar die manuelle Eingriffsmöglichkeit
am Thermostataufsatz direkt. Der Thermostataufsatz kann aber kostengünstiger
gefertigt werden und die Regelung von außen über eine eigene Steuereinrichtung
wird einfacher.
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Wie
aus 2 zu erkennen ist, ist der Stator 17 auf
der Verzahnung 18 in Betätigungsrichtung verschiebbar
geführt.
Man kann also dafür
sorgen, daß der
Stator 17, das Piezoelement 22 und der Rotor 19 immer
flächig
aneinander anliegen. Durch entsprechend groß gewählte Durchmesser kann das Piezoelement 22 ausreichend
große
Kräfte
entwickeln.
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Der
Motor 16 kann über
eine nicht näher
dargestellte und im Thermostatventilaufsatz 1 angeordnete
Batterie mit elektrischer Leistung versorgt werden. Da der Motor 16 nur
gelegentlich in Betrieb genommen werden muß, um einen Sollwert zu verändern, ist
der Leistungsverbrauch des Motors 16 relativ gering. Dies
ergibt sich daraus, weil das Thermostatelement, wie üblich, für die Temperaturregelung verantwortlich
ist. Nur bei der Verstellung des Sollwerts muß der elektrische Motor betrieben
werden, so daß er
nur zu diesen Vorgängen
Energie verbraucht.
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Eine
Ansteuerung kann von außen
erfolgen, beispielsweise über
eine nicht näher
dargestellte Zentraleinheit.
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3 zeigt
eine zweite Ausführungsform
eines Thermostataufsatzes. Gleiche und einander entsprechende Funktionselemente
sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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Im
Gegensatz zu der Ausführungsform
nach 1 und 2 befindet sich der Motor 16 nun
zwischen der Stirnseite 6 des Thermostatelements 5 und der
Stirnwand 7 des Gehäuses. 4 zeigt
die Einzelheit Y aus 3.
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Die
Betätigungsfläche 21 ist
nun unmittelbar am Konus 15 angeordnet.
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Das
Verzahnungselement 24 des Motors 16 ist drehfest
mit der Stirnwand 6 des Thermostatelements 5 verbunden.
Dieses Verzahnungselement 24 ist bei der Ausgestaltung
nach den 1 und 2 mit dem
Konus 15 verbunden oder einstückig mit dem Konus ausgeführt.
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Auch
hier steht der Rotor 19 über eine Gewindepaarung 20 mit
dem Verzahnungselement 24 in Verbindung, so daß er aus
dem Verzahnungselement heraus oder in das Verzahnungselement 24 hineingeschraubt
wird, wenn er sich gegenüber
dem Stator 17 dreht, der über die Verzahnung 18 drehfest
am Verzahnungselement 24 gehalten ist.
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Bei
dieser Ausgestaltung ergibt sich darüber hinaus der Vorteil, daß keine
mit elektrischen Leitungen versehenen Teile des Motors 16 bewegt
werden müssen,
wenn sich aufgrund von Temperaturänderungen der Balgen 8 bewegt.
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Der
Motor 16 nach 3 und 4 kann, wie
dies bereits im Zusammenhang mit den 1 und 2 erwähnt worden
ist, über
eine externe Zentraleinheit 25 ferngesteuert werden. Die
Zentraleinheit 25 kann auch mehrere Aufsätze 1 steuern, wenn
dies gewünscht
ist. Hierzu weist die Zentraleinheit 25 einen Sender 26 und
der Thermostataufsatz 1 einen Empfänger 27 auf, die hier
lediglich durch Funkwellen schematisch dargestellt sind. Wenn eine Rückmeldung
erwünscht
ist, dann kann der Empfänger 27 auch
eine Sendefunktion beinhalten und der Sender 26 eine Empfangsfunktion.
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In
beiden Ausführungsformen
kann man nun mit Hilfe des Motors 16 eine Sollwertverstellung
vornehmen, ohne daß man
den Drehgriff 3 betätigen muß.
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Bei
der Ausgestaltung nach 1 und 2 ergibt
sich bei der Inbetriebnahme des Motors 16 sozusagen eine
Verlängerung
der Spindel 9. Diese Verlängerung muß nicht groß sein. Sie wird in der Regel nur
wenige Millimeter, also 0 bis 5 mm, bevorzugt 1 oder 2 mm, betragen.
Bei der Ausgestaltung nach 3 und 4 wird
durch eine Betätigung
des Motors 16 das Thermostatelement 5 innerhalb
des Trägers 2 axial,
also in Betätigungsrichtung,
verlagert. Auch dies führt
zu einer Veränderung
des Sollwerts.
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Der
Motor 16, der in dem Thermostatventilaufsatz verwendet
werden kann, kann relativ klein sein. Insbesondere kann es sich
um einen zylindrischen Motor handeln, bei dem Stator und der Rotor im
Querschnitt kreisrund sind. Der Durchmesser beträgt maximal 30 mm, vorzugs weise
weniger als 20 mm. Die Höhe
des Motors beträgt
weniger als 10 mm, vorzugsweise weniger als 5 mm.
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Wie
im Zusammenhang mit der Ausführungsform
der 3 erläutert,
gibt es eine Motorsteuerung, die beispielsweise über Funkwellen oder andere
leitungslose Signalübertragungsmittel
angesteuert werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, hier
eine Leitung zur Übertragung
der Ansteuerbefehle zu verwenden. Auch kann eine komplette Steuereinrichtung
in den Thermostatventilaufsatz eingebaut werden. Allerdings vermindert
der Einbau eines Empfängers
für drahtlose
Signalübertragung
die Baugröße erheblich,
macht also den Thermostatventilaufsatz sehr kompakt. Auch die Ansprüche an die
Antennenverhältnisse
werden erheblich reduziert.
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5 zeigt
eine dritte Ausgestaltung eines Thermostatventilaufsatzes. Gleiche
Elemente sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in den 1 bis 4 bezeichnet.
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Geändert hat
sich im wesentlichen der Motor 16. Auch hier umfaßt der Motor 16 den
Stator 17 und den Rotor 19, zwischen denen das
Piezoelement 22 angeordnet ist. Ferner weist der Motor 16 einen
Mitnehmer 33 auf, der über
die Verzahnung 18 drehfest mit dem Rotor 19 verbunden
ist. Die Verzahnung 18 läßt jedoch eine axiale Verlagerung
des Mitnehmers 33 gegenüber
dem Rotor 19 zu.
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Schließlich gehört zum Motor 16 auch
noch der Konus 15, der über
den Käfig 14 mit
der Spindel 9 in Wirkverbin dung steht. Der Konus 15 steht über die
Gewindepaarung 20 mit dem Mitnehmer 33 in Verbindung.
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Der
Motor 16, genauer gesagt sein Stator 17 ist im
Basisteil 4 des Gehäuses
in Axialrichtung abgestützt
und in Radialrichtung gehalten. Damit ist der Motor 16 im
Gehäuse
festgelegt.
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Wenn
sich nun der Rotor 19 dreht, dann wird der Mitnehmer 33 in
der Gewindepaarung 20 gegenüber dem Konus 15 verlagert.
Dadurch ändert
sich die axiale Länge
des Motors 16, so daß die
Betätigungsfläche 21 gegenüber dem
nur schematisch dargestellten Ventilstößel eine andere Position einnimmt,
auch wenn sich ansonsten die Temperatur nicht geändert hat und die wirksame
Länge des
Thermostatelements 5 gleichgeblieben ist.
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Wirken
hingegen vom Ventil Federkräfte
zurück,
die sich auf den Mitnehmer 33 auswirken, dann werden diese
Kräfte
vom Rotor 19 ferngehalten. Auswirkungen können sich
allenfalls dadurch ergeben, daß der
Mitnehmer 33 in Axialrichtung gegenüber dem Rotor 19 verlagert
wird.
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Der
Stator 17 und der Rotor 19 werden durch eine Federscheibe 30 zusammengedrückt. Diese
Federscheibe 30 ist im Basisteil 4 durch einen
Verschlußring 31 gehalten
(links).
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Die
Federscheibe 30 kann auch in eine Nut 32 eingesetzt
sein, die im Basisteil 4 des Gehäuses ausgebildet ist (rechts).
Anstelle einer Nut kann man natürlich
auch einen Vorsprung verwenden, der radial nach innen vorsteht.
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Die
auf den Motor 16 wirkenden Kräfte werden ausschließlich durch
die Federscheibe 30 bestimmt. Kräfte, die vom Ventil herrühren, wirken
nur auf den Mitnehmer 33. Dies hat den Vorteil, daß der Motor 16 immer
unter genau definierten Bedingungen betrieben wird. Jeder elektrische
Impuls, der an den Motor 16 gelangt, bewirkt dann die Verstellung des
Rotors 19 um ein vorbestimmtes Winkelinkrement. Das Anlaufen
des Motors 16 wird nicht durch zu hohe Kräfte erschwert.
Ein "Durchrutschen" des Rotors 19 gegenüber dem
Piezoelement aufgrund zu geringer Kräfte wird vermieden. Die axiale
Trennung von Rotor 19 und Mitnehmer 33 hat auch
den Vorteil, daß man
unterschiedliche Materialien für
Rotor 19 und Mitnehmer 33 verwenden kann. Der
Rotor 19 kann so gestaltet werden, daß er eine große Reibung zum
Piezoelement 22 aufweist. Je größer diese Reibung ist, desto
geringer kann die Vorspannung gewählt werden. Der Mitnehmer 33 kann
hingegen so gestaltet werden, daß er mit dem Käfig 14 reibungsarm
zusammenwirkt.
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Zwischen
der Federscheibe 30 und dem Rotor 19 kann in nicht
näher dargestellter
Weise noch eine reibungsvermindernde Schicht angeordnet sein, beispielsweise
aus Keramik oder aus Kunststoff, insbesondere PTFE.
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Die
Federkraft ist auf ein optimales Betriebsverhalten des Motors 16 hin
optimierbar. Dadurch läßt sich
Energie einsparen.
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Eine
weitere Feder 35 ist unterhalb des Stators 17 zu
erkennen. Die Feder 35 dient hauptsächlich dazu, einen Auslösering 34 vorzuspannen,
der eine Schnappkopplung auslöst,
wenn das Thermostatelement 1 auf dem zugehörigen Heizkörperventil montiert
werden soll.
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Die
Regelung der Heizung erfolgt in allen Ausführungsformen beispielsweise
mit Hilfe einer Anzeige, die an einer Wand in dem Raum angeordnet sein
kann, dessen Temperatur man regeln möchte. In dieser Anzeigeeinheit
kann man die gewünschte Raumtemperatur
einstellen, wobei die Anzeigeeinheit natürlich auch einen Temperaturmesser
enthalten kann. Die Anzeigeeinheit kennt dann die augenblickliche
Raumtemperatur. Wenn ein Anstieg um eine vorbestimmte Temperaturdifferenz
erwünscht ist,
wird dies in eine Anzahl von Schritten am zugehörigen Motor oder an den zugehörigen Motoren
(bei mehreren Heizkörperthermostaten)
umgesetzt und ein Signal für
die Bewegung wird an die einzelnen Heizkörperthermostatelemente gesandt.
Danach wird die Anzeigeeinheit nach einem vorgegebenen Zeitraum
eine neue Temperaturmessung vornehmen und eventuell die einzelnen
Thermostatventilaufsätze
wieder korrigieren.
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Man
kann die Anzeigeneinheit als adaptive Einheit ausbilden. Wenn ein
vorbestimmter Temperaturanstieg in eine bestimmte Anzahl von Schritten umgesetzt
wird und es sich bei einer nachfolgenden Kontrollmessung herausstellt,
daß die
gewünschte Temperatur
nicht erreicht worden ist, dann kann die Anzeigeneinheit dies selbständig lernen.
Wenn das nächste
Mal die gleiche Temperaturänderung
gewünscht
wird, ist dies dann in der Anzeigeneinheit gespeichert.
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Natürlich gilt
das gleiche auch für
eine Temperaturabsenkung. Die Anzeigeneinheit kann lernen, wann
sie die Heizung ausschalten soll, um zu einem bestimmten Zeitpunkt
die vorgegebene Absenktemperatur zu erreichen oder zu einem vorbestimmten Zeitpunkt
(nach der Nachtabsenkung) die gewünschte Tagestemperatur. Motoren,
die für
einen derartigen Thermostatventilaufsatz in Frage kommen, können ausgebildet
sein wie in WO 03/010879 A2,
US 6798 118 B1 oder
US 5 402 030 A , In Verbindung
mit der Steuerung des beschriebenen Systems gibt es außerdem die
folgenden Vorteile: Mit heute bekannten Lösungen mißt man die Temperatur am Heizkörper oder
in seiner unmittelbaren Nähe
(Thermostat am Heizkörperventil).
Hingegen kann man mit der hier beschriebenen Lösung die Temperatur mit Hilfe
eines Temperaturmessers im Raum messen, also dort, wo man erwartet,
daß die
eingestellte Temperatur auch tatsächlich besteht. Dadurch werden
sogenannte P-Bandfehler (die Solltemperatur entspricht nicht der am
Heizkörper
gemessene Temperatur) und sogenannte FTA-Fehler (FTA = Vorlauftemperatur-Abhängigkeit)
verhindert, weil sie durch den Motor
16 korrigiert werden
können.
Diesen Fehler wird es fast immer geben, weil die Wärme des
durch das Ventil strömende
Medium die Temperatur des Thermostatelements
5 beeinflussen
wird.
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Das
oben erwähnte
Meß-/Regelungsprinzip bedeutet
wiederum, daß man
mit dem hier beschriebenen Aufbau im Prinzip ebenso gut den Thermostaten
mit zugehörigem
Ventil in der Rücklaufleitung
des einzelnen Heizkörpers
anbringen könnte.
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Die
Energieversorgung des Motors 16 kann auch mit Hilfe eines
Versorungsmoduls vorgenommen werden, das eine thermoelektrisches
Element in Verbindung mit Solarzellen erhält. In diesem Fall ist man
von einer Zufuhr elektrischer Energie von außen unabhängig und benötigt im
Grunde auch keine Batterie.