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Die
Erfindung betrifft eine Raumluftfiltervorrichtung zum Herausfiltern
von Partikeln, insbesondere von Pollen, aus der Raumluft, mit einem
Gehäuse,
das wenigstens eine Eintrittsöffnung
für zu
reinigende Luft und wenigstens einer Austrittsöffnung für gereinigte Luft aufweist.
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Bekannte
Raumluftfiltervorrichtungen, beispielsweise Luftwäscher, zum
Herausfiltern von Partikeln, insbesondere von Pollen, Feinstaub,
Dieselruß oder
dergleichen sind in einem Luftkreislauf von Klimaanlagen oder Klimageräten, wie
sie in der Gebäudetechnik
verwendet werden, integriert. Solche Klimaanlagen/Klimageräte haben,
um eine erforderliche Kühl-/Heizwirkung
zu erreichen, einen entsprechend großen Luftmengendurchsatz. Eine
effiziente Filterwirkung erfordert daher entsprechend große, leistungsstarke
Raumluftfiltervorrichtungen. Diese Raumluftfiltervorrichtungen sind
technisch aufwendig und darüber
hinaus sehr wartungsintensiv, insbesondere müssen sie regelmäßig mit
großem
Aufwand gereinigt werden, Beispielsweise bei Luftwäschern muss
insbesondere erwärmtes
Waschwasser entweder aufbereitet oder insbesondere mit Bioziden
behandelt werden, um Keimbildungen zu verhindern. Dies ist aufwändig und
teuer.
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Es
gibt auch kleine, transportable und in den Räumen aufstellbare Vorrichtungen
zur Luftreinigung, die sich jedoch das ehrgeizige Ziel setzen, die Raumluft
von allen Arten Verunreinigungen, also Partikeln aller Größen und
darüber
hinaus von Aerosolen zu befreien. Diese Vorrichtungen sind entsprechend kompliziert
und teuer.
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Es
ist wünschenswert,
insbesondere in räumlich
begrenzten Bereichen, wo sich gegen Pollen allergische Personen
aufhalten, beispielsweise an deren Arbeitsplätzen, eine möglichst
flexible, preiswerte transportable Raumluftfiltervorrichtung anzubringen,
mit dem die Pollenbeladung in der Raumluft speziell dort verringert
werden kann.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist, eine Raumluftfiltervorrichtung der
eingangs genannten Art so auszugestalten, dass sie ohne großen technischen
Aufwand hergestellt und einfach betrieben werden kann.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
wenigstens ein Mittel zum Ansaugen und/oder Ausblasen der Luft in
das Gehäuse
beziehungsweise aus diesem heraus und eine Einrichtung zum Erzeugen
wenigstens eines flächigen
Strahls eines als Filter wirkenden flüssigen Fluids in einem Strömungsweg
der Luft im Inneren des Gehäuses.
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Erfindungsgemäß durchströmt die zu
reinigende Raumluft den Fluidstrahl, wobei bestimmte in der Raumluft
enthaltene Partikel, insbesondere Pollen durch das Fluid gebunden
werden. Ein Fluidstrahl ist „flächig" im hier verwendeten
Sinne, wenn er ähnlich
einem Vorhang oder Film eine zweidimensionale, auch gekrümmte Erstreckung
senkrecht zur Strahlrichtung hat, die deutlich größer als
die Dicke dieses Vorhangs oder Films ist. Ein „flächiger" Fluidstrahl steht somit im Gegensatz
zu einem einfachen Strahl, der ähnlich
wie ein Brausestrahl ein eher eindimensionales Gebilde ist, dessen
Erstreckung in allen Richtungen senkrecht zur Strahlrichtung etwa
gleich groß ist.
Da die Raumluftfiltervorrichtung ein eigenes Mittel zum Ansaugen
und/oder Ausblasen der Luft umfasst und auch ansonsten alle erforderlichen
Bauteile insbesondere in dem Gehäuse
aufweist, kann sie separat, insbesondere ohne dass ein Luftanschluss
an ein Klimagerät
oder eine Klimaanlage erforderlich ist, betrieben werden. Sie kann
daher flexibel auch in räumlich
begrenzten Bereichen eingesetzt werden, wo gereinigte Luft benötigt wird.
Beispielsweise kann eine entsprechend klein gestaltete Raumluftfiltervorrichtung
bei Bedarf auf einem Schreibtisch platziert werden, um dort beispielsweise
die Pollenbeladung in der Raumluft zu verringern. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
stellt einen besonders gelungenen Kompromiss zwischen Reinigungswirkung
und Kosten dar, indem sie sich bewusst in der Art der Verunreinigung,
die sie zu beseitigen sucht, beschränkt und hauptsächlich auf
Pollen konzentriert.
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Bei
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform erzeugt die Einrichtung
zum Erzeugen des wenigstens einen Fluidstrahls wenigstens einen
Fluidfilm und der Strömungsweg
der Luft verläuft
durch den Fluidfilm hindurch. Dies hat den Vorteil, dass die Luft
gezwungenermaßen
mit dem Fluid in Berührung kommt,
und keine Partikel ungehindert an den Fluidstrahl vorbeiströmen können.
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Zweckmäßigerweise
ist das Fluid Wasser, welches einfach erhältlich und nach einem Wasserwechsel
ohne großen
Aufwand entsorgt werden kann. Außerdem ist die Raumluft mit
dem Wasser befeuchtbar.
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Das
Mittel zum Ansaugen und/oder Ausblasen der Luft kann ein Ventilator
sein, der einfach in dem Gehäuse
montierbar ist und effizient wirkt.
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Bei
einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform kann die Einrichtung
zum Erzeugen des wenigstens einen Fluidstrahls wenigstens umfassen:
- a) einen um eine im Wesentlichen vertikale
Achse rotierenden, insbesondere mit seiner Spitze nach unten zeigenden
kegelstumpfförmigen,
Körper, der
mit seinem unteren Bereich in ein mit dem Fluid gefülltes Behältnis eintaucht,
wobei der rotierende Körper
wenigstens ein Fluidleitmittel, insbesondere einen Fluidströmungskanal
oder eine Strömungsschiene,
aufweist, welches entlang der Mantelfläche des rotierenden Körpers von
dessen unterem, in Fluid eingetauchten Bereich insbesondere schräg bis zu
einem Abstrahlbereich am oberen Ende des rotierenden Körpers verläuft;
- b) eine im Wesentlichen vertikale, insbesondere eine hohlzylinderförmige, den
rotierenden Körper umge bende
Prallwand im radialen Abstand zu dem rotierenden Körper und
im vertikalen Abstand zur Oberfläche
des Fluids.
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Mit
dem rotierenden Körper
können
technisch einfach zwei Fluidfilme realisiert werden. Das Fluid wird
hierzu mit dem rotierenden Körper
aus dem Fluidbehältnis,
geführt
von dem Fluidleitmittel, durch die Zentrifugalkraft nach oben transportiert
und im Abstrahlbereich radial nach außen zur Prallwand geschleudert.
Mit dem rotierenden Fluidstrahl wird um den rotierenden Körper herum
eine kreisförmige horizontale
Fläche überfahren
und so ein erster horizontaler Fluidfilm zwischen dem rotierenden
Körper und
der Prallwand gebildet. Das horizontal entlang der Prallwand verteilte
Fluid kann dann an der Prallwand entlang nach unten fließen und
in das Fluidbehältnis
abtropfen, so dass ein zweiter vertikaler Fluidfilm zwischen der
Unterseite der Prallwand und der Fluidoberfläche im Fluidbehältnis entsteht.
Mit einer hohlzylinderförmigen
Prallwand können
jeweils umlaufend geschlossene Fluidfilme realisiert werden. Die
Luft kann dann von oben in axialer Richtung durch den die Prallwand
realisierenden Hohlzylinder, durch den ersten horizontalen Fluidfilm,
wo sie vorgereinigt wird, dem Bereich zwischen dem rotierenden Körper und
den zweiten hohlzylinderförmigen
Fluidfilm zuströmen.
Von dort aus strömt
die vorgereinigte Luft in radialer Richtung durch den zweiten vertikalen Fluidfilm
hindurch, wodurch der Reinigungseffekt deutlich verstärkt wird.
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Um
das Fluid und damit die das Gehäuse
der Raumluftfiltervorrichtung durchströmende Luft insbesondere bei
hohen oder geringen Lufttemperaturen kühlen beziehungsweise erwärmen zu
können,
kann wenigstens eine Kühl-
und/oder Heizeinrichtung für das
Fluid, insbesondere mit einem Peltierelement, einem insbesondere
ein eutektisches Gemisch enthaltenden Kühlkörper oder einer Widerstandsheizung, vorgesehen
sein. Eine modulare Kühl-
und/oder Heizeinrichtung kann ein darüber hinaus bei Bedarf optional
insbesondere mit dem Fluidbehältnis
funktionell verbunden werden. Ein Peltierelement hat darüber hinaus
den Vorteil, dass es je nach Polung der Stromversorgung sowohl als
Heizeinrichtung als auch als Kühleinrichtung
verwendbar ist. Eine Widerstandsheizung hat den Vorteil, dass sie
technisch einfach realisierbar ist. Ein insbesondere ein eutektisches Gemisch
enthaltender Kühlkörper ist
robust und kann einfach vor dem Gebrauch beispielsweise in einem Kühlschrank
abgekühlt
werden.
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Die
Ansammlung von Kondensat unterhalb des Gehäuses insbesondere bei der Verwendung
der Kühleinrichtung
zum Kühlen
des Fluids wird bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
verhindert, bei der eine Sammeleinrichtung für an einer Außenfläche des
Gehäuses
sich niederschlagendes Kondensat vorgesehen sein kann. Mit der Sammeleinrichtung
wird das Kondensat aufgefangen und kann gegebenenfalls bei der Verwendung
eines Peltierkühlelements
dessen heißer
Seite zugeleitet werden, wo es verdunstet.
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Der
Strömungsweg
für die
Luft kann vorteilhafterweise in einem Bereich vor der Austrittsöffnung labyrinthartig
verlaufen. Dort können
von der gereinigten Luft mitgeführte
Fluidtropfen noch innerhalb des Gehäuses abgeschieden und dem Fluidbehältnis wieder
zugeführt
werden.
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Die
Eintrittsöffnung
für Luft
kann ein Schutzgitter aufweisen, mit dem verhindert wird, dass angesaugte,
größere Objekte,
beispielsweise Insekten, in das Gehäuse eindringen.
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Ferner
können
das Mittel zum Ansaugen und/oder Ausblasen der Luft und die Einrichtung
zum Erzeugen des Fluidstrahls ein gemeinsames Antriebsmittel, insbesondere
einen Motor mit einer gemeinsamen Antriebswelle, aufweisen. Dies
hat den Vorteil, dass lediglich ein einziges Antriebsmittel erforderlich
ist. Durch Verwendung einer gemeinsamen Antriebswelle können das
Mittel zum Ansaugen und/oder Ausblasen der Luft und die Einrichtung
zum Erzeugen des Fluidstrahls platzsparend linear angeordnet sein.
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Im Übrigen kann
eine Füllstandsanzeige
vorgesehen sein, mit der von außerhalb
des Gehäuses, ohne
dass dieses geöffnet
werden muss, der Fluidstand insbesondere im Fluidbehältnis erfasst
werden kann.
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Außerdem kann
außerhalb
des Gehäuses ein
Fluidtank angebracht sein, der von außen befüllt und aus dem Fluid dem Fluidbehältnis im
Gehäuse automatisch
nachgespeist werden kann.
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Um
eine Verkeimung zu verhindern können Oberflächen insbesondere
von mit Fluid in Berührung
kommenden Bereichen antibakteriell beschichtet sein.
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Außerdem können wenigstens
Oberflächen von
mit Fluid in Berührung
kommende Oberflächen korrosionsbeständig, insbesondere
aus Edelstahl oder Kunststoff, sein. Auf diese Weise kann auch Salzwasser
als Fluid verwendet werden. Damit kann eine Raumluftatmosphäre ähnlich der
in Meeresnähe erzeugt
werden. Auf diese Weise kann das Gerät therapeutischen Zwecken dienen.
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Vorteilhafterweise
kann eine Steuereinheit vorgesehen sein, mit der der Luftmengenstrom,
insbesondere die Drehzahl des Ventilators, einstellbar ist, Auf
diese Weise kann der Luftmengenstrom abhängig vom Verschmutzungsgrad
der Raumluft eingestellt werden, um so eine optimale Filterung zu
erreichen.
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Um
die Raumluftfiltervorrichtung unmittelbar dort platzieren zu können, wo
gefilterte, beispielsweise von Pollen befreite, Luft erforderlich
ist, kann das Gehäuse
ein Tischgehäuse
sein. Auf diese Weise kann die Raumluftfiltervorrichtung beispielsweise
auf einen Schreibtisch direkt vor eine beispielsweise auf Pollen
und/oder Feinstaub allergische Person gestellt werden.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es
zeigen
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1 schematisch
einen Axialschnitt in Längsrichtung
eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Raumluftfiltervorrichtung für Pollen mit einem in einem
gemeinsamen Gehäuse
angeordneten Ventilator zum Ansaugen der Raumluft und einem Rotor zum
Erzeugen eines vertikalen und eines horizontalen Wasserfilms zum
Reinigen der Raumluft und einer modularen Heiz-/Kühleinrichtung
zum Beheizen beziehungsweise Kühlen
des Wassers;
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2 schematisch
eine Detailansicht der Raumluftfiltervorrichtung aus 1 im
Bereich des Rotors;
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3 schematisch
eine perspektivische Vorderansicht der Raumluftfiltervorrichtung
aus 1, deren Gehäuse
in seiner Mantelfläche
acht Austrittsschlitze für
gereinigte Luft aufweist, die in zwei Spalten angeordnet sind;
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4 schematisch
eine perspektivische Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer der in 1 dargestellten ähnlichen
Raumluftfiltervorrichtung, wobei hier zwölf Austrittsschlitze für gereinigte
Luft in drei Spalten angeordnet sind.
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In 1 ist
eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 versehene Raumluftfiltervorrichtung
zum Herausfiltern von Pollen aus der Raumluft im seitlichen Teilschnitt
dargestellt. Die Raumluftfiltervorrichtung 1 ist in 3 perspektivisch
von vorne gezeigt.
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Die
Raumluftfiltervorrichtung 1 weist ein tragbares Gehäuse 3 auf,
welches beispielsweise auf einen Tisch gestellt werden kann (Tischgehäuse), und versorgt
räumlich
begrenzte Bereiche, beispielsweise den Bereich um einen Arbeitsplatz
einer gegen Pollen allergischen Person, mit gereinigter, „gewaschener" Luft. Darüber hinaus
ist mit ihr die Luft befeuchtbar sowie optional kühlbar beziehungsweise erwärmbar.
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Das
Gehäuse 3 der
Raumluftfiltervorrichtung 1 hat im Wesentlichen die Form
eines kreisförmigen Hohlzylinders.
Bevorzugt ist ein Außendurchmesser zwischen
100 mm und 200 mm. Die untere Stirnseite eines Gehäusegrundkörpers 5 ist
mit einem Gehäuseboden 7 verschlossen,
die Außenränder seiner
unteren Stirnseite sind abgeschrägt.
Seine obere Stirnseite ist mit einen abnehmbaren Gehäusedeckel 9 verschlossen.
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Der
Gehäusedeckel 9 hat
die Form eines kreiszylinderförmigen
Topfes mit dem gleichen Durchmesser wie der Gehäusegrundkörper 5. Er steht umgekehrt
mit dem Rand seiner Deckelwand 11 auf dem Rand der Gehäusewand 13 des
Gehäusegrundkörpers 5,
wobei die Konturen der Mantelflächen
des Gehäusegrundkörpers 5 in
die Konturen der Mantelflä chen
der Deckelwand 11 übergehen. Zur
lateralen Stabilisierung weisen die aneinander angrenzenden Stirnseiten
der Deckelwand 11 und der Gehäusewand 13 komplementäre umlaufende Stufen 15, 16 auf,
die ineinander greifen. Die Stufe 15 am Rand der Gehäusewand 13 schließt sich
hierbei an deren Innenmantelfläche
an, die Stufe 16 am Rand des Deckelwand 11 schließt sich
an deren Außenmantelfläche an.
Der Boden des den Gehäusedeckel 9 bildenden
Topfes weist eine Vielzahl von in axialer Richtung durchgängigen Lufteintrittslöchern 19 auf.
Durch die Lufteintrittslöcher 19 kann
Raumluft in Richtung der durchgezogenen Pfeile 21, die
auch den weiteren Luftströmungsverlauf
im Gehäuse 3 und
aus diesem heraus kennzeichnen, in das Gehäuse 3 eingesaugt werden.
Die Lufteintrittslöcher 19 weisen
jeweils ein Schutzgitter 23 auf, um das Eindringen von
Objekten, insbesondere von Insekten, in das Gehäuse 3 zu verhindern.
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In
der oberen, dem Gehäusedeckel 9 zugewandten
Hälfte
der Gehäusewand 13 sind
in 1 auf der linken Seite insgesamt acht durchgängige in Umfangsrichtung
längliche
Luftaustrittsschlitze 25 eingebracht. Die Luftaustrittsschlitze 25 sind
in zwei in axialer Richtung verlaufende Spalten verteilt; dies ist
in 3 sichtbar. Die jeweils vier einer Spalte zugehörigen Luftaustrittsschlitze 25 sind
etwa äquidistant
in axialer Richtung untereinander angeordnet.
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Der
Gehäuseboden 7 weist
eine in Richtung der Gehäuseachse
betrachtet koaxiale kreisförmige Stufe 27 auf,
welche zum Inneren des Gehäusegrundkörpers 5 hin
eine plateauförmige
Erhebung 29 und von außen,
in 1 von unten, betrachtet eine entsprechende Senke 31 bildet.
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Auf
der Erhebung 29 ist mittig koaxial zum Gehäuse 3 ein
gestauchter, rotationssymmetrischer Zentrierkegel 33 befestigt,
dessen abgerundete Spitze zum Inneren des Gehäusegrundkörpers 5, in 1 nach
oben, zeigt. Der Zentrierkegel 33 dient zum Zentrieren
eines in der unteren Hälfte
des Gehäusegrundkörpers 5 angeordneten,
weiter unten näher
beschrieben Rotors 35 zum Erzeugen von zwei Wasserfilmen 37, 39.
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Der
untere Bereich des Gehäusegrundkörpers 5 ist
als Wasserbehältnis 41 ausgebildet
und mit Wasser gefüllt.
Der bevorzugte Wasserstand 43 befindet sich in axialer
Richtung von dem Gehäuseboden 7 aus
betrachtet auf etwa einem Viertel der Höhe des Gehäusegrundkörpers 5.
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Auf
der Innenseite des Bodens des Gehäusedeckels 9 ist ein
hohles, kreiszylinderförmiges Strömungskanalelement 45 befestigt.
Das Strömungskanalelement 45 besteht
im Wesentlichen aus einem kreiszylinderförmigen Strömungskanal 47, dessen
Außendurchmesser
kleiner ist als der Innendurchmesser des Gehäusegrundkörpers 5 und der koaxial
zu diesem angeordnet ist. Die Wand des Strömungskanals 47 ist
mit ihrer dem Gehäusedeckel 9 zugewandten
Stirnseite koaxial an einer kreisrunden, ebenen Strömungskanalplatte 51 befestigt.
Der Außendurchmesser
der Strömungskanalplatte 51 entspricht
dem Innendurchmesser des Gehäusedeckels 9 und überragt
so die Außenmantelfläche der
Wand des Strömungskanals 47.
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Das
Strömungskanalelement 45 ist
mit der Strömungskanalplatte 51 voran
in 1 von unten in den Gehäusedeckel 9 eingesetzt
und dort befestigt. An den Stellen, an denen der Gehäusedeckel 9 Lufteintrittsöffnungen 23 aufweist
sind auch in der Strömungskanalplatte 51 in
Axialrichtung betrachtet deckungsgleiche durchgängige Lufteintrittsöffnungen 53 vorgesehen.
Die Lufteintrittsöffnungen 23, 53 im Gehäusedeckel 9 beziehungsweise
in der Strömungskanalplatte 51 befinden
sich alle innerhalb eines durch die Wand des Strömungskanals 47 begrenzten
Bereichs.
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Die
dem Gehäusedeckel 9 abgewandte Stirnseite
der Wand des Strömungskanals 47 befindet
sich in Längsrichtung
etwa mittig im Gehäusegrundkörper 5 unterhalb
der Luftaustrittsschlitze 25 in der Gehäusewand 13 und deutlich
oberhalb des bevorzugten Wasserstands 43.
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Durch
die Innenmantelfläche
der Gehäusewand 13,
die Außenmantelfläche der
Wand des Strömungskanals 47 und
den über
die Wand des Strömungskanals 47 überstehenden
Rand der Strömungskanalplatte 51 wird
ein Ringraum 55 begrenzt. Auf seiner der Strömungskanalplatte 51 abgewandten
Seite ist der Ringraum 55 durch einen labyrinthförmigen Tropfenabscheider 57 begrenzt.
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Der
Tropfenabscheider 57 befindet sich auf der dem Gehäusedeckel 9 abgewandten
Seite der Luftaustrittsschlitze 25, so dass alle Luftaustrittsschlitze 25 in
den Ringraum 55 münden.
Mit dem Tropfenabscheider 57 werden von der gereinigten Luft
mitgeführte
Wassertropfen noch innerhalb des Gehäuses 3 abgeschieden
und dem Wasserbehältnis 41 zugeführt.
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Der
Tropfenabscheider 57 umfasst zwei kreisringförmige gehäuseseitige
Labyrinthwände 59, 61 und
dazwischen eine kreisringförmige
strömungskanalseitige
Labyrinthwand 63. Alle Labyrinthwände 59, 61, 63 sind
koaxial zum Gehäuse 3 angeordnet. Die
gehäuseseitigen
Labyrinthwände 59, 61 schließen sich
jeweils einstückig
an die Innenmantelfläche der
Gehäusewand 13 an,
die strömungskanalseitige Labyrinthwand 63 schließt sich
einstückig
an die Außenmantelfläche der
Wand des Strömungskanals 47 an.
Die jeweiligen Breiten der Labyrinthwände 59, 61, 63 in
radialer Richtung sind kleiner als der Abstand zwischen der Innenmantelfläche der
Gehäusewand 13 und
der Außenmantelfläche der
Wand des Strömungskanals 47.
Vorzugsweise sind die Labyrinthwände 59, 61, 63 etwa
halb so breit wie dieser Abstand. Die obere, dem Gehäusedeckel 9 zugewandten
gehäuseseitige
Labyrinthwand 59 befindet sich von dem Gehäusedeckel 9 aus
in Axialrichtung betrachtet etwas hinter dem letzten Luftaustrittsschlitz 25.
Die untere, dem Gehäusedeckel 9 abgewandte
gehäuseseitige
Labyrinthwand 61 ist auf Höhe der unteren Stirnseite der
Wand des Strömungskanals 47 angeordnet.
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Auf
der dem Strömungskanal 47 zugewandten
Innenfläche
der Strömungskanalplatte 51 ist
mittig ein Elektromotor 65 befestigt. Der Elektromotor 65 ist über nicht
dargestellte Leitungen mit einer nicht dargestellten Steuereinrichtung
und einer nicht dargestellten Stromversorgungseinrichtung, beispielsweise
einer Batterie oder einem Netzteil, verbunden. Mit der Steuereinrichtung
kann die Motordrehzahl verändert
werden.
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Mit
dem Elektromotor 65 wird eine Antriebswelle 67 angetrieben,
welche mit einem Ende in der Strömungskanalplatte 51 gelagert
ist und axial zum Gehäuse 3 nach
unten in Richtung des Gehäuseboden 7 verläuft. Die
Antriebswelle 67 ist etwas oberhalb der unteren Stirnseite
der Wand des Strömungskanals 47 in
einer in axialer Richtung länglichen
Wellenhülse 69 zur
lateralen Stabilisierung geführt.
Die Wellenhülse 69 ist
im Bereich ihres der Strömungskanalplatte 51 abgewandten
Endes über
paarweise gegenüberliegend
angeordnete, radial zur Gehäuseachse
verlaufende Wellenhülsenstreben 71 an
der Innenmantelfläche
der Wand des Strömungskanals 47 befestigt.
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Die
Antriebswelle 67 endet von der Strömungskanalplatte 51 aus
betrachtet hinter der Wellenhülse 69,
etwas vor der unteren Stirnseite der Wand des Strömungskanals 47.
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Auf
der Antriebswelle 67 ist im Bereich des Elektromotors 65 auf
dessen der Strömungskanalplatte 51 abgewandten
Seite ein Flügelrad 73 axial befestigt.
Die Flügel 75 des Flügelrads 73 reichen
bis nahe an die Innenmantelfläche
der Wand des Strömungskanals 47 ohne
diese zu berühren.
Auf diese Weise ist ein Axial-Ventilator realisiert, mit dem Raumluft
von außen
durch die Lufteintrittslöcher 19, 53 hindurch
angesaugt und in den Strömungskanal 47 geblasen
werden kann.
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An
dem der Strömungskanalplatte 51 abgewandten
Ende der Antriebswelle 67 ist koaxial der in 3 im
Detail dargestellte rotationssymmetrische kreiskegelstumpfförmige Rotor 35 mittig
an seiner großen
Stirnfläche
mit seiner Spitze in Richtung des Gehäusebodens 7 befestigt.
Die kleine Stirnseite des Rotors 35 weist mittig eine halbkugelige,
um die Rotorachse rotationssymmetrische Zentriersenke 79 zur
Aufnahme des am Gehäuseboden 7 befestigten Zentrierkegels 33 auf.
Der Innendurchmesser der Zentriersenke 79 ist deutlich
größer als
der Außendurchmesser
des Zentrierkegels 33. Mit dem Zentrierkegel 33 ist
der Rotor 35 im Gehäuse
zentriert.
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Der
Rotor 35 reicht mit seiner oberen großen Stirnseite bis in den Strömungskanal 47 hinein.
Der Mantel des Rotors 35 weist oben im Bereich seiner großen Stirnseite
im Inneren des Strömungskanals 47 einen
zylindrischen Bereich 81 auf. Der Rotor 35 taucht
mit seiner dem Gehäuseboden 7 zugewandten
Seite in axialer Richtung betrachtet etwa zur Hälfte in das Wasser im Wasserbehältnis 41 ein.
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Im
Mantel des Rotors 35 sind mehrere radial nach außen offene
Wasserströmungskanäle 83 angeordnet,
welche von seiner unteren, kleinen Stirnseite schräg zu seiner
Achse etwa schraubenförmig, in
axialer Richtung betrachtet etwa spiralförmig, bis zu dem zylindrischen
Bereich 81 des Mantels an seiner oberen großen Stirnseite
verlaufen. Die Wasserströmungskanäle 83 sind
zur kleinen Stirnseite hin offen und zur großen Stirnseite hin geschlossen.
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Der Öffnungswinkel
des Rotors 35 und der Verlauf der Wasserströmungskanäle 83 sind
so aneinander angepasst, dass bei rotierendem Rotor 35 Wasser
aus dem Wasserbehältnis 41 in
Folge der Zentrifugalkraft entgegen der Schwerkraft durch die Wasserströmungskanäle 83 in
Richtung von gestrichelten Pfeilen 85, welche auch die
Richtung des weiteren Wasserflusses kennzeichnen, nach oben in Richtung
der großen
Stirnseite des Rotors 35 transportiert wird und bei Erreichen
der geschlossenen Enden der Wasserströmungskanäle 83 im zylindrischen
Bereich 81 des Mantels radial nach außen in Richtung der Innenmantelfläche der
Wand des Strömungskanals 47 geschleudert
wird. Bei entsprechend schneller Drehung des Rotors 35 wird
so zwischen dem oberen Ende des Rotors 35 und der Innenmantelfläche der
Wand des Strömungskanals 47 ein
ringförmiger,
horizontaler erster Wasserfilm 37 erzeugt. Das herausgeschleuderte
Wasser prallt gegen die Innenmantelfläche der Wand des Strömungskanals 47,
fließt
nach unten zu der dem Gehäuseboden 7 zugewandten
Stirnfläche
des Strömungskanals 47 und
rieselt von dieser zurück
in das Wasserbe hältnis 41.
Durch das herabrieselnde Wasser wird ein kreiszylindrischer, zur
Gehäuseachse
koaxialer, zweiter Wasserfilm 39 zwischen dem Strömungskanal 47 und
der Wasseroberfläche
auf Höhe
des bevorzugten Wasserstandes 43 gebildet.
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Darüber hinaus
ist im Wasserbehältnis 41 in einem
Bereich außerhalb
des von dem hohlzylindrischen zweiten Wasserfilm begrenzten Bereichs,
in 1, 2 rechts, ein elektronischer
Füllstandsmesser 90 angeordnet,
mit dem der Wasserstand erfassbar und an eine nicht dargestellte
Füllstandsanzeige übermittelbar
ist. Der Füllstandsmesser 90 ist auf
Höhe des
bevorzugten Wasserstands 43 angebracht, so dass mit ihm
eine Abweichung von diesem erfassbar ist. Die Füllstandsanzeige befindet sich
in einem leicht einsehbaren Bereich außerhalb des Gehäuses 3.
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Alle
mit Wasser in Berührung
kommenden Oberflächen
der Raumluftfiltervorrichtung 1 sind aus Edelstahl und
antibakteriell beschichtet.
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Auf
dem Gehäuseboden 7 ist
von außen
in axialer Richtung ein modulare kombinierte Heiz-/Kühleinrichtung 91,
in 1 unten, optional anordenbar. Die Heiz-/Kühleinrichtung 91 umfasst ein
an beiden Enden geschlossenes hohlzylinderförmiges Modulgehäuse 92,
dessen Profil in axialer Richtung betrachtet im Wesentlichen dem
Profil des Gehäusegrundkörpers 5 entspricht.
Die dem Gehäusegrundkörper 5 abgewandte
Unterseite des Modulgehäuses 92 ist
eben. Seine Oberseite weist eine Modulgehäusestufe 93 auf, die
komplementär
zur Senke 31 in der Unterseite des Gehäusebodens 7 des Gehäusegrundkörpers 5 ist.
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An
der dem Inneren des Modulgehäuses 92 zugewandten
Innenfläche
der Modulgehäusestufe 93 ist
ein Peltierelement 94 angebracht und mit dieser wärmeleitend
verbunden. Das Peltierelement 94 erstreckt sich über die
gesamte horizontale Fläche
der Modulgehäusestufe 93.
Es ist auf seiner der Modulgehäusestufe 93 abgewandten
Unterseite wärmeleitend
mit einem Kühlkörper 95 verbunden.
Das Peltierelement 94 ist über nicht dargestellte Leitungen mit
einer Stromversorgungseinrichtung verbunden. Je nach Polung der
Stromversorgung ist das Peltierelement 94 wahlweise als
Heizelement zum Erwärmen
des Wassers im Wasserbehältnis 41 oder
als entsprechendes Kühlelement
einsetzbar. Durch das Wasser ist dann indirekt auch die das Gehäuse 3 durchströmende Luft
erwärmbar
beziehungsweise kühlbar. Über die
Temperatur des Wassers kann auch die Luftfeuchte geregelt werden.
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Ferner
ist in der Wand des Modulgehäuses 91 in 1 rechts
ein durchgängiges
Belüftungsloch 96 eingebracht.
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Zur
Vorbereitung der Raumluftfiltervorrichtung 1 wird zunächst der
Gehäusedeckel 9 mitsamt dem
daran befestigten Strömungskanalelement 45, dem
Elektromotor 65, dem Flügelrad 73 und
dem Rotor 35 in axialer Richtung von dem Gehäusegrundkörper 5 abgezogen.
Anschließend
wird das Wasserbehältnis 41 bis
zum bevorzugten Wasserstand 43 mit Wasser befüllt. Der
Gehäusedeckel 9 wird
dann mit den daran befestigten Bauteilen in axialer Richtung auf
den Gehäusegrundkörper 5 gesteckt.
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Zur
Inbetriebnahme der Raumluftfiltervorrichtung 1 wird der
Elektromotor 65 gestartet und mit der Steuereinrichtung
die gewünschte
Drehzahl eingestellt. Mit dem Elektromotor 65 wird sowohl
das Flügelrad 73 als
auch der Rotor 35 angetrieben, so dass gleichzeitig mit
dem Flügelrad 73 Raumluft
in Richtung der durchgezogenen Pfeile 21 durch die Lufteintrittslöcher 19, 53 angesaugt
und in Axialrichtung nach unten durch den Strömungskanal 47 geleitet
wird. Mit dem Rotor 35 werden gleichzeitig der erste horizontale
Wasserfilm 37 und der zweite vertikale Wasserfilm 39 erzeugt.
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Der
Luftstrom verläuft
durch den ersten Wasserfilm 37 hindurch, wo die Raumluft
von mitgeführten
Pollen vorgereinigt wird. Die von dem Wasser im ersten Wasserfilm 37 gebundenen
Partikel werden mit dem Wasser gegen die Innenmantelfläche der Wand
des Strömungskanals 47 geschleudert
und mit dem herabrieselnden Wasser in das Wasserbehältnis 41 transportiert.
Die vorgereinigte Luft strömt
anschließend
dem Bereich zwischen dem Rotor 35 und dem vertikalen zweiten
Wasserfilm 39 zu. Durch die Luftströmung dort werden die gegebenenfalls
noch in der Luft enthaltenen Pollen in Richtung des im Wasserbehältnis 41 bevorrateten
Wassers gelenkt und von diesem gebunden. Die Luft wird vor der Wasseroberfläche umgelenkt
und passiert den vertikalen zweiten Wasserfilm 39, wobei
gegebenenfalls noch enthaltene Pollen von dem herabrieselnde Was ser gebunden
und in das Wasserbehältnis 41 befördert werden.
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Die
Luft wird beim Passieren der beiden Wasserfilme 37, 39 abhängig von
der Wassertemperatur zusätzlich
befeuchtet und temperiert.
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Die
gereinigte Luft passiert anschließend den Tropfenabscheider 57,
wo in der Luft enthaltene Wassertropfen abgeschieden und dem Wasserbehältnis 41 zugeführt werden,
und strömt
dem Ringraum 55 zu. von dort aus verlässt die gereinigte, befeuchtete
Luft das Gehäuse 3 durch
die Luftaustrittsschlitze 25.
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Mit
der Steuereinheit wird die Motordrehzahl und somit die Drehzahl
des Flügelrades 73 einstellt. Durch
Verändern
der Flügelraddrehzahl
wird der Luftmengenstrom verändert
und so die Filterleistung an den Verschmutzungsgrad der zu reinigenden Raumluft
angepasst.
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Um
die Luft zu erwärmen
oder zu kühlen
wird zum Temperieren des Wassers die Heiz-/Kühleinrichtung 91 von
unten am Gehäuseboden 7 angebracht und
das Peltierelement 94 entsprechend als Heizelement beziehungsweise
Kühlelement
betrieben.
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Bei
einer nicht dargestellten Abwandlung des Ausführungsbeispiels ist eine Sammeleinrichtung
für insbesondere
bei dem als Kühlelement
verwendeten Peltierelement 94 an einer Außenfläche des
Gehäuses 3 sich
niederschlagendes Kondensat vorgesehen. Mit der Sammeleinrichtung
wird das Kondensat aufgefangen. Es kann zusätzlich eine Leitung vorgesehen
sein, durch die das aufgefangene Kondensat von der Sammeleinrichtung
der heißen Seite
des Peltierelements 94 zugeleitet werden kann, wo es verdunstet.
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Darüber hinaus
ist bei einer weiteren, nicht dargestellten Abwandlung der Raumluftfiltervorrichtung 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
zusätzlich
seitlich außerhalb
des Gehäuses 3 ein
Wassertank angebracht, der von außen befüllt und aus dem Wasser über eine
Wasserleitung dem Wasserbehältnis 41 automatisch
nachgespeist werden kann.
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Bei
einem zweiten Ausführungsbeispiel,
dargestellt in 4, sind diejenigen Elemente,
die zu denen des ersten, in 1 bis 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel ähnlich sind,
mit denselben Bezugszeichen zuzüglich
100 versehen, so dass bezüglich
deren Beschreibung auf die Ausführungen zum
ersten Ausführungsbeispiel
Bezug genommen wird. Dieses Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten lediglich dadurch, dass im zweiten Ausführungsbeispiel
in der Gehäusewand 113 zwölf Luftaustrittsschlitze 125 in
drei Spalten angeordnet sind.
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Anstelle
von reinem Wasser kann auch ein anderes flüssiges Reinigungsfluid, beispielsweise eine
ein Biozid enthaltende Flüssigkeit,
verwendet werden, mit dem Partikel aus der Raumluft gefiltert werden
können.
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Die
Raumluftfiltervorrichtung 1; 101 kann auch mit
einem Gehäuseaußendurchmesser
von weniger als 100 mm oder mehr als 200 mm realisiert werden.
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Es
können
auch jeweils nur eine Ein- beziehungsweise Austrittsöffnung-
für die
Luft in dem Gehäuse 3; 103 vorgesehen
sein. Anstelle der Lufteintrittslöcher 19, 53; 119 beziehungsweise
der Luftaustrittsschlitze 25; 125 können auch
andersförmige Öffnungen
vorgesehen sein.
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Alternativ
oder zusätzlich
zu dem Elektromotor 65 mit dem Flügelrad 73 kann auch
ein andersartiges Mittel zum Ansaugen der Luft eingesetzt werden.
Das Mittel kann auch zum Ausblasen der Luft in Luftströmungsrichtung
vor der Austrittsöffnung
angeordnet sein. Es können
auch einen Vielzahl von Ansaug- und/oder Ausblasmittel kombiniert
werden.
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Statt
des kegelstumpfförmigen
Rotors 35 kann auch ein andersartiger im Wesentlichen um eine
vertikale Achse rotierender insbesondere sich nach unten verjüngender
rotierender Körper
verwendet werden, mit dem das Wasser erfindungsgemäß transportiert
und verteilt werden kann. Der rotierende Körper, insbesondere der Rotor 35,
kann statt der Wasserströmungskanäle 83 auch
wenigstens ein andersartiges Strömungsmittel,
beispielsweise auch wenigstens eine Strömungsschiene aufweisen, mit dem
sich eine Pumpwirkung erzeugen läßt. Der
Wassertransport kann auch mit einer herkömmlichen Pumpe erfolgen.
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Die
Achse des Rotors 35 kann auch schräg verlaufen.
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Statt
einer hohlzylinderförmigen
Strömungskanals 47 mit
kreisförmiger
Grundfläche
kann auch eine andersartige Prallwand, beispielsweise eine mit ovaler
oder eckiger Grundfläche
oder. auch eine ebene Prallwand eingesetzt werden. Der Luftströmungsweg
verläuft
im letzteren Fall vorzugsweise ausschließlich durch den Bereich zwischen
der Unterseite der ebenen Prallwand und der Wasseroberfläche im Wasserbehältnis 41.
Der Strömungskanal 47 kann auch
schräg
verlaufen. Er kann sich auch nach unten verjüngen oder erweitern.
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Statt
oder zusätzlich
zum Peltierelement 94 kann wenigstens ein andersartiges
Kühl- und/oder Heizmittel
für das
Wasser, beispielsweise mit einem ein eutektisches Gemisch enthaltenden
Kühlkörper oder
einer Widerstandsheizung, vorgesehen sein. Die Kühl- und/oder Heizeinrichtung 91 kann
statt modular angefügt
auch ein festes Bestandteil des Gehäuses 3 sein.
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Das
Flügelrad 73 und
der Rotor 35 können auch
separate Antriebsmittel, insbesondere Elektromotoren, aufweisen.
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Mit
Luft und/oder Wasser in Berührung
kommende Oberflächen
können
statt aus Edelstahl auch aus einem anderen korrosionsbeständigen Material, beispielsweise
aus Kunststoff sein.
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Die
Füllstandsmessung
und -anzeige kann statt elektronisch auch mechanisch erfolgen. Beispielsweise
kann ein mit dem Wasserbehältnis 41 unten
verbundenes, in einen einsehbaren Bereich außerhalb des Gehäuse 3 führendes
durchsichtiges, vertikales Rohr und ein darin angeordneter Schwimmer
vorgesehen sein. Es können
auch die Gehäusewand 13 und
die Behältniswand
bereichsweise durchsichtig sein, so dass der Wasserstand direkt von
außerhalb
des Gehäuses 3 ersichtlich
ist.
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Auf
die Steuereinheit kann auch verzichtet werden, wenn eine feste Drehzahl
für den
Elektromotor 51 vorgegeben wird.
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Statt
eines Tischgehäuses
kann auch ein andersartiges Gehäuse,
beispielsweise ein größeres Gehäuse zur
Bodenaufstellung verwendet werden.