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DE102005035208B4 - Verfahren zur Lokalisierung von Bildelementen - Google Patents

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DE102005035208B4
DE102005035208B4 DE102005035208A DE102005035208A DE102005035208B4 DE 102005035208 B4 DE102005035208 B4 DE 102005035208B4 DE 102005035208 A DE102005035208 A DE 102005035208A DE 102005035208 A DE102005035208 A DE 102005035208A DE 102005035208 B4 DE102005035208 B4 DE 102005035208B4
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Abstract

Verfahren zur Lokalisierung von Bildelementen, welche wenigstens zwei rechtwinklige Eckelemente (1a, 1b, 1c) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass
a) jeweils aus zusammenhängenden Bildpunkten ein Objekt (4 bis 16) gebildet wird,
b) jeweils die äußere Kontur des Objektes durch Geraden (17 bis 25) angenähert dargestellt wird,
c) von im rechten Winkel zueinander verlaufenden Geraden (17, 18, 23, 24) die Schnittpunkte bestimmt werden und
d) festgestellt wird, ob einer Geraden (23) zwei Schnittpunkte zugeordnet werden können, die in einem Mindestabstand zueinander liegen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zur Lokalisierung von Bildelementen, welche wenigstens zwei rechtwinklige Eckelemente aufweisen.
  • Ein derartiges Verfahren wird insbesondere beim automatischen Lesen von QR-Codes angewandt. Denn um QR-Codes automatisch lesen zu können, müssen die Lesesysteme den Code genau lokalisieren können.
  • QR-Codes sind zweidimensionale, quadratische Bildelemente, welche eine große Menge an Informationen enthalten können. QR-Codes sind von einer so genannten Ruhezone, welche keine Bildbestandteile enthält, umrandet. Zur Lokalisierung von QR-Codes enthalten diese an vorgegebenen Positionen definierte rechtwinklige Eckelemente.
  • Beim Lokalisieren von QR-Codes stellen Störungen im Grenzbereich der Ruhezone ein großes Problem dar. Des Weiteren ist es wegen der großen Anzahl von Objekten innerhalb eines QR-Codes sehr zeitaufwendig, einen QR-Code zu lokalisieren.
  • Aus der DE 197 22 439 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei welchem aus zusammenhängenden Bildpunkten Geraden ermittelt und die Schnittpunkte zweier sich im rechten Winkel schneidender Geraden ermittelt werden.
  • Bei dem bekannten Verfahren wird zunächst nach einem Punkt gesucht, der auf einer möglichen Geraden liegen könnte. Ausgehend von diesem Punkt werden dann in zwei Richtungen die Ecken gesucht, die diese Gerade mit anderen möglichen Geraden bildet.
  • Nachdem eine Ecke gefunden wurde, wird auf dieselbe Weise eine zweite Gerade gesucht, die diese Ecke mit der ursprünglichen Geraden bilden könnte.
  • Des Weiteren ist aus der US 6,863,218 B2 ein Verfahren bekannt, bei dem ein Bild in verschiedene Richtungen durchgescannt und bei jeder Scan-Linie eine Anzahl von weißen beziehungsweise schwarzen Pixeln, die unmittelbar benachbart sind, gezählt wird. Die schwarzen und weißen Scan-Liniensegmente werden anschließend mit dem Muster eines so genannten „Finder-Pattern" eines QR-Codes verglichen. Auf diese Weise kann man die grobe Position von drei Finder-Pattern bestimmen und deren Mittelpunkte berechnen, die dann die Grundlage für eine Drehlagenberechnung bilden.
  • Anschließend wird nach den Außenpunkten der Finder-Pattern beziehungsweise des Codes mit Hilfe von Scan-Linien gesucht, die in den jeweiligen Mittelpunkten anfangen und in verschiedene Richtungen verlaufen. Zur Erhöhung der Sicherheit wird anschließend nach so genannten „Timing Pattern" des QR-Codes und nach so genannten „Alignment Pattern" gesucht. Um die „Alignment Pattern" zu finden, wird zunächst ein Schnittpunkt ermittelt, wo sich zwei Geraden kreuzen, die parallel zu zwei Geraden, die die Mittelpunkte verbinden, verlaufen.
  • Darüber hinaus ist aus der US 2005/0121520 A1 ein Verfahren bekannt, bei dem zunächst nach einem Startpunkt gesucht wird, der innerhalb eines Codes liegt. Dann werden alle Richtungen gescannt und eine Gerade gesucht, die zwei Punkte eines Kreises verbindet und komplett aus weißen Punkten besteht sowie eine andere gerade Linie kreuzt, die auch vollständig aus weißen Punkten besteht und im Zentrum des Kreises liegt. Diese Gerade wird dann als ein Rand des Codes bestimmt. Werden auf diese Weise vier Ränder bestimmt, kann die Drehlage und genaue Position des Codes bestimmt werden.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren an- zugeben, mittels welchem Bildelemente in relativ kurzer Zeit lokalisiert werden können.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zur Lokalisierung von Bildelementen, welche wenigstens zwei definierte rechtwinklige Eckelemente aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils aus zusammenhängenden Bildpunkten ein Objekt gebildet wird, die äußere Kontur der Objekte durch Geraden angenähert dargestellt wird, von im rechten Winkel zueinander verlaufenden Geraden die Schnittpunkte bestimmt werden und festgestellt wird, ob einer Geraden zwei Schnittpunkte zugeordnet werden können, die in einem Mindestabstand zueinander liegen.
  • Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens wird im Wesentlichen die Position der definierten rechtwinkligen Eckelemente bestimmt, wodurch das Bildelement lokalisiert werden kann. Die Erfindung macht sich den Umstand zunutze, dass die definierten rechtwinkligen Eckelemente sich in einer bestimmten Position in dem Bildelement befinden, wie dies insbesondere bei QR-Codes der Fall ist. Bei QR-Codes sind immer drei rechtwinklige Eckelemente vorhanden, welche sich an bestimmten Stellen des QR-Codes befinden.
  • Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens lässt sich die Position der definierten rechtwinkligen Eckelemente in zuverlässiger Weise und kurzer Zeit bestimmen.
  • Dadurch, dass jeweils aus zusammenhängenden Bildpunkten ein Objekt gebildet wird, wird im Wesentlichen sichergestellt, dass die definierten rechtwinkligen Eckelemente auch dann erkannt werden, wenn die Eckelemente von anderen Bildelementen oder Störlinien ganz oder teilweise umschlossen sind. Dies wirkt sich erheblich auf die Zuverlässigkeit des Verfahrens aus.
  • Denn erfindungsgemäß soll die äußere Kontur der Objekte durch Geraden angenähert dargestellt werden. Durch die Bildung von separaten Objekten kann auch dann die äußere Kontur der definierten rechtwinkligen Eckelemente auf einfache Weise dargestellt werden, wenn sich die Eckelemente innerhalb eines ein eigenes Objekt darstellenden Bildelements befinden bzw. von der Kontur eines anderen Objektes abgeschirmt werden.
  • Durch Bestimmung der Schnittpunkte der im rechten Winkel zueinander verlaufenden Geraden werden alle rechtwinkligen Ecken der Konturen ermittelt. D. h., es bleiben solche Ecken bzw. Schnittpunkte unberücksichtigt, welche nicht zu einem rechtwinkligen Eckelement gehören. Es werden somit nur solche Schnittpunkte berücksichtigt, welche zu den definierten rechtwinkligen Eckelementen gehören könnten.
  • Durch die Bestimmung einer Geraden, welche von zwei anderen Geraden rechtwinklig geschnitten wird, und durch die Überprüfung, ob die Schnittpunkte in einem Mindestabstand zueinander liegen, werden die zur Lokalisierung des betreffenden Bildelements erforderlichen definierten Eckelemente ermittelt. Denn der Mindestabstand der Ecken der definierten rechtwinkligen Eckelemente ist insbesondere bei QR-Codes festgelegt. Ist der Abstand der Schnittpunkte größer als der festgelegte Mindestabstand der Ecken der rechtwinkligen Eckelemente, bilden die Schnittpunkte die Ecken eines definierten rechtwinkligen Eckelements. Es lassen sich somit solche rechtwinkligen Eckelemente ausblenden, welche nicht zu den definierten rechtwinkligen Eckelementen gehören.
  • In vorteilhafter weise kann nach dem Bilden der Objekte die Größe der Objekte festgestellt und die Größe der Objekte mit einer vorbestimmten Größe verglichen werden, so dass Objekte, deren Größe kleiner als die vorbestimmte Größe ist, aussortiert werden können. Hierdurch reduziert sich die zu verarbeitende Datenmenge erheblich, was sich sehr vorteilhaft auf die Geschwindigkeit des Verfahrens auswirkt. Sehr vorteilhaft ist insbesondere, dass durch das Aussortieren der kleinen Objekte die Genauigkeit bzw. Zuverlässigkeit des Verfahrens nicht beeinträchtigt wird.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Objekte von ein Rechteck bildenden Seitenlinien umrahmt werden, den Seitenlinien des Rechtecks am nächsten kommende Bildpunkte erfasst werden und den erfassten Bildpunkten eine Gerade zugeordnet wird. Hierdurch wird die einer jeweiligen Seitenlinie zugeordnete äußere Kontur eines Objekts durch eine oder mehrere Geraden näherungsweise dargestellt.
  • Handelt es sich bei einer derart gebildeten Geraden um die Seite eines definierten rechtwinkligen Eckelements, so fällt diese Gerade mit der entsprechenden Geraden eines anderen definierten rechtwinkligen Eckelements zusammen. Diese Gerade wird von den anderen Geraden, die die beiden definierten rechtwinkligen Eckelemente bilden, geschnitten. Da der Abstand der Schnittpunkte größer ist als der festgelegte Mindestabstand, in dem sich die definierten rechtwinkligen Eckelemente befinden müssen, steht fest, dass die Schnittpunkte die Ecken der definierten rechtwinkligen Eckelemente darstellen.
  • Als sehr vorteilhaft hat es sich herausgestellt, die Objekte von den Seitenlinien des Rechtecks abzutasten und jeweils aus einem Bereich von drei bis zehn, insbesondere vier bis sieben, vorzugsweise fünf zusammenhängenden Bildpunkten einen solchen Bildpunkt zu markieren, der der betreffenden Seitenlinie am nächsten kommt, wobei die Gerade dann aus den markierten Bildpunkten gebildet wird. Hierdurch wird die zu verarbeitende Datenmenge stark reduziert, was sich sehr vorteilhaft auf die Geschwindigkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens auswirkt. Es hat sich herausgestellt, dass genannte Datenreduktionen die Genauigkeit bzw. Zuverlässigkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens nahezu nicht beeinträchtigen.
  • Sehr vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform der Erfindung, bei der aus den markierten Bildpunkten jeweils ein die Gerade bildender Gesamtvektor gebildet wird, derart, dass (n) aus einem ersten markierten Bildpunkt und einem zweiten markierten Bildpunkt ein erster Untervektor gebildet wird, (o) durch die Hinzunahme eines weiteren markierten Bildpunkts ein wei terer Untervektor gebildet wird, (p) der Winkel zwischen dem ersten Untervektor und dem weiteren Untervektor bestimmt wird, (q) festgestellt wird, ob der bestimmte Winkel kleiner als ein Grenzwinkel ist, und (r) für den Fall, dass der bestimmte Winkel kleiner als der Grenzwinkel ist, die Schritte (o) bis (q) wiederholt werden, wobei dann im Schritt (p) jeweils der Winkel zwischen einem dann jeweils vorhergehenden gebildeten Untervektor und einem dann jeweils zusätzlichen Untervektor bestimmt wird, bzw. (s) für den Fall, dass der bestimmte Winkel gleich oder größer als der Grenzwinkel ist, der Gesamtvektor durch die Verbindungslinie vom ersten Bildpunkt zum vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt bestimmt wird.
  • Eine derartige Bildung der Geraden zeichnet sich dadurch aus, dass bei einem vertretbaren Rechenaufwand eine hohe Genauigkeit erreicht wird. D. h., die derart gebildete Gerade ist sehr gut an die markierten Bildpunkte angenähert.
  • Dadurch, dass ein weiterer Bildpunkt hinzugenommen wird, lässt sich ein weiterer Untervektor bestimmen. In vorteilhafter Weise ist der weitere Bildpunkt zum zweiten Bildpunkt direkt benachbart bzw. ist jeweils der zusätzlich hinzugenommene Bildpunkt zum vorhergehenden Bildpunkt direkt benachbart. Hierdurch wird eine sehr große Genauigkeit erreicht.
  • Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der weitere bzw. jeweils der zusätzliche Untervektor durch die Verbindungslinie zwischen dem zweiten Bildpunkt und dem weiteren Bildpunkt gebildet wird, wie dies bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist. D. h., der weitere Vektor hat zunächst seinen Ausgangspunkt im zweiten Bildpunkt und endet im dritten Bildpunkt bzw. der zusätzliche Vektor hat seinen Ausgangspunkt im vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt und endet im zuletzt hinzugenommenen Bildpunkt.
  • Nachdem der weitere Untervektor gebildet wurde, wird der Winkel zwischen dem ersten Untervektor, der beispielsweise seinen Ausgangspunkt im ersten Bildpunkt hat und im zweiten Bildpunkt endet, und dem weiteren Untervektor, d. h. hier zunächst dem zweiten Untervektor, der gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung zwischen den beiden zuletzt hinzugenommenen Bildpunkten angeordnet ist, d. h. hier zunächst seinen Ausgangspunkt im zweiten Bildpunkt hat und im dritten Bildpunkt endet, bestimmt.
  • Der zwischen den beiden Vektoren gebildete Winkel wird dann mit einem Grenzwinkel verglichen. Ist der bestimmte Winkel kleiner als der Grenzwinkel, wird ein zusätzlicher Bildpunkt, d. h. hier zunächst ein vierter Bildpunkt, hinzugenommen und die vorstehend beschriebene Vorgehensweise wiederholt.
  • D. h., es wird ein zusätzlicher Vektor gebildet, d. h. hier zunächst ein dritter Vektor, der zwischen dem dritten Bildpunkt und dem vierten Bildpunkt angeordnet ist, d. h. der im dritten Bildpunkt seinen Ausgangspunkt hat und im vierten Bildpunkt endet. Zwischen dem zusätzlichen Vektor und dem hier zunächst aus dem zweiten Bildpunkt und dem dritten Bildpunkt gebildeten vorhergehenden Vektor, d. h. hier zunächst dem zweiten Vektor, wird der Winkel bestimmt und mit dem Grenzwinkel verglichen.
  • Ist der bestimmte Winkel kleiner als der Grenzwinkel, wiederholt sich das Verfahren erneut, und zwar so lange, bis der zwischen den beiden zuletzt gebildeten Vektoren bestimmte Winkel größer ist als der Grenzwinkel. In dem Fall wird der Ausgangspunkt des zuletzt gebildeten Vektors, d. h. der vorletzte hinzugenommene Bildpunkt und der erste Bildpunkt, zur Bildung eines Gesamtvektors genommen, der vom ersten Bildpunkt ausgeht und im vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt endet.
  • Statt dass der weitere bzw. zusätzliche Untervektor durch die Verbindungslinie zwischen den beiden zuletzt hinzugenommenen Bildpunkten gebildet wird, kann der weitere bzw. zusätzliche Untervektor durch einen durch die Verbindungslinie zwischen dem ersten Bildpunkt und dem zuletzt hinzugenommenen Bildpunkt gebildeten Gesamtsummenvektor gebildet werden, wie dies bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist.
  • D. h., der Winkel wird nicht zwischen den beiden zuletzt gebildeten, jeweils zwischen zwei benachbarten Bildpunkten angeordneten Vektoren gebildet, sondern es wird stets zwischen dem ersten Bildpunkt und dem letzten hinzugenommenen Bildpunkt ein Gesamtsummenvektor gebildet, der seinen Ausgangspunkt im ersten Bildpunkt hat und im letzten hinzugenommenen Bildpunkt endet, mit dem dann ein zuvor gebildeter Untervektor, beispielsweise ein aus dem letzten hinzugenommenen Bildpunkt und dem vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt gebildeter Untervektor, der im vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt seinen Ausgangspunkt hat und im letzten hinzugenommenen Bildpunkt endet, den zu bestimmenden Winkel bildet.
  • Ist der Winkel zwischen diesen beiden Vektoren kleiner als der Grenzwinkel, wird ein weiterer Bildpunkt hinzugenommen, mit dem dann ein neuer Gesamtsummenvektor gebildet wird, der seinen Ausgangspunkt im ersten Bildpunkt hat und im weiteren hinzugenommenen Bildpunkt endet, und der vorstehende Vorgang wiederholt sich.
  • Der Vorgang wiederholt sich so lange, bis der aus dem jeweiligen Gesamtsummenvektor und dem aus den beiden zuletzt hinzugenommenen Bildpunkten gebildeten Untervektor gebildete Winkel größer als der Grenzwinkel ist. Ist der Winkel größer als der Grenzwinkel, wird der zuletzt gebildete Gesamtsummenvektor zum Gesamtvektor.
  • Des Weiteren kann statt, dass der vorhergehende Untervektor durch die Verbindungslinie zwischen dem als drittletzten hinzugenommenen Bildpunkt und dem als vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt gebildet wird, der vorhergehende Untervektor durch einen durch die Verbindungslinie zwischen dem ersten Bildpunkt und dem als vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt gebildeten Teilsummenvektor gebildet werden, wie dies bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist.
  • D. h., der Winkel wird nicht von dem entweder aus den beiden letzten hinzugenommenen Bildpunkten gebildeten Untervektor oder aus dem aus dem ersten Bildpunkt und dem zuletzt hinzugenommenen Bildpunkt gebildeten Gesamtsummenvektor und dem aus dem drittletzten hinzugenommenen Bildpunkt und dem vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt gebildeten Untervektor gebildet, sondern entweder aus dem aus den beiden letzten hinzugenommenen Bildpunkten gebildeten Untervektor oder aus dem ersten Bildpunkt und dem letzten hinzugenommenen Bildpunkt gebildeten Gesamtsummenvektor und dem aus dem ersten Bildpunkt und dem vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt gebildeten Teilsummenvektor.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden somit im Prinzip aus beispielsweise benachbarten Bildpunkten Vektoren gebildet. Diese Vektoren werden ausgehend von einem ersten Vektor so lange miteinander verknüpft, bis sich die Richtungen der Vektoren um einen nicht mehr tolerierbaren Betrag unterscheiden.
  • D. h., es wird jeweils unter Berücksichtigung eines neu hinzugenommenen Bildpunkts ein neuer Vektor gebildet, dessen Richtung mit der Richtung eines jeweils unter Berücksichtigung der vorher vorhandenen Bildpunkte gebildeten Vektors verglichen wird, und zwar so lange, bis sich die Richtungen um einen vorbestimmten Wert unterscheiden. Aus den bis dahin miteinander verknüpften Vektoren wird dann ein Gesamtvektor gebildet.
  • Die Länge des Gesamtvektors hängt davon ab, wie viel Einzelvektoren miteinander verknüpft werden. Die Verknüpfung der Einzelvektoren wiederum erfolgt so lange, bis die Richtung eines Einzelvektors eine zu große Änderung aufweist. Ist die Richtungsänderung eines Einzelvektors zu groß, wird dieser Einzelvektor nicht mehr zur Bildung des Gesamtvektors hinzugenommen und der Gesamtvektor aus den bisher miteinander verknüpften Einzelvektoren gebildet.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass für den Fall, dass der bestimmte Winkel größer als der Grenzwinkel ist, aus dem vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt und dem letzten hinzugenommenen Bildpunkt eine neue erste Richtung bestimmt wird, wobei der neue erste Bildpunkt dem vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt entspricht und der neue zweite Bildpunkt dem letzten hinzugenommenen Bildpunkt. D. h., das Verfahren beginnt zur Bildung eines neuen Gesamtvektors von vorne.
  • Hierdurch kann in vorteilhafter Weise die vollständige Kontur eines Objektes durch Vektoren dargestellt werden. Die Bildung einer geschlossenen Kontur ist dann abgeschlossen, wenn der letzte gebildete Gesamtvektor im ersten Bildpunkt, d. h. in dem Bildpunkt, von dem der erste gebildete Gesamtvektor ausgeht, endet.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Störungen aufweisenden QR-Codes,
  • 2 den in 1 dargestellten QR-Code als Binärbild,
  • 3 die in 2 enthaltenen, aus zusammenhängenden Punkten bestehenden Objekte,
  • 4 die nach einem Größenvergleich verbleibenden Objekte,
  • 5 ein in 3 enthaltenes, einzelnes Objekt,
  • 6 das in 5 dargestellte Objekt, von Seitenlinien umrandet und mit hervorgehobener äußerer Kontur,
  • 7 eine Grobstruktur der in 6 dargestellten äußeren Kontur,
  • 8 die durch angenäherte Geraden dargestellte Grobstruktur der 6,
  • 9 eine Darstellung der rechtwinkligen Ecken aller in 3 dargestellten Objekte, die durch die äußere Kontur der Objekte beschreibenden Geraden gebildet werden, die sich im rechten Winkel schneiden,
  • 10 die Ecken aus 9, die sich in einem vorgegebenen Mindestabstand zueinander befinden und auf einer gemeinsamen Geraden liegen,
  • 11 eine durch markante Bildpunkte dargestellte äußere Kontur eines weiteren Objektes,
  • 12 zwischen zwei benachbarten markanten Bildpunkten der in 11 dargestellten Kontur angeordnete Vektoren,
  • 13 die Bestimmung von Winkeln jeweils zwischen zwei zuletzt gebildeten Untervektoren,
  • 14 die Beschreibung der in 11 dargestellten Kontur mittels mehrerer aus den in 13 dargestellten Untervektoren gebildeter Gesamtvektoren,
  • 15 eine zweite Ausführungsform zur Bildung eines Untervektors,
  • 16 eine dritte Ausführungsform zur Bildung eines Untervektors und
  • 17 eine weitere Ausführungsform zur Bestimmung des Winkels zwischen zwei Untervektoren.
  • Wie 1 entnommen werden kann, weist ein QR-Code drei rechtwinklige Eckelemente 1a, 1b, 1c auf, die sich in definierten Positionen der Abbildung des QR-Codes befinden. Der Abstand der rechtwinkligen Eckelemente 1a, 1b, 1c ist gleich oder größer als ein festgelegter Mindestabstand. Durch die rechtwinkligen Eckelemente 1a, 1b, 1c lässt sich der QR-Code lokalisieren, da die Bildelemente des QR-Codes eine definierte Lage zu den rechtwinkligen Eckelementen 1a, 1b, 1c haben.
  • Die Bildelemente des QR-Codes sind von einer so genannten Ruhezone 2 umrahmt, welche vollständig frei von Bildbestandteilen ist. Der QR-Code kann, wie in 1 dargestellt, durch Kratzer oder entsprechende Farblinien 3a, 3b gestört sein.
  • Um den QR-Code lesen zu können, muss ein betreffendes Lesesystem den Code genau lokalisieren können. Dies kann dadurch geschehen, dass die Positionen der rechtwinkligen Eckelemente 1a, 1b, 1c festgestellt werden. Hierzu wird die in 1 dargestellte Abbildung zunächst in ein Binärbild umgewandelt. Das entsprechende Binärbild ist in 2 dargestellt.
  • Wie 2 entnommen werden kann, entspricht das Binärbild zwar im Wesentlichen dem QR-Code, jedoch sind die Störungen 3a, 3b mit den übrigen Elementen des QR-Codes zu einem Gesamtbild verschmolzen.
  • Zur Lokalisierung der rechtwinkligen Eckelemente 1a, 1b, 1c werden die zusammenhängenden Bildpunkte des Binärbildes zu einzelnen Objekten zusammengefasst. Dies ist aus der so genannten Blobanalyse bekannt. Die einzelnen Objekte sind in 3 mit den Bezugszeichen 4 bis 16 bezeichnet.
  • Im nächsten Schritt wird die Größe der Objekte mit einer vorgegebenen Größe verglichen und solche Objekte ausgesondert, deren Größe kleiner als die vorgegebene Größe ist. Hierbei handelt es sich um die Objekte 5, 8, 9, 10, 11, 14, 15, 16. Dem weiteren Verfahren werden somit nur noch die verbleibenden Elemente 4, 6, 7, 12, 13 zugrunde gelegt. Die verbleibenden Elemente 4, 6, 7, 12, 13 sind in 4 dargestellt.
  • Das weitere Verfahren wird im Folgenden anhand des in 5 dargestellten Objektes 4 beschrieben.
  • Wie 6 entnommen werden kann, wird das Objekt 4 von ein Rechteck bildenden Seitenlinien 26, 27, 28, 29 umrahmt. Ausgehend von jeder Seitenlinie wird das Objekt 4 dann abgetastet. Beginnend am Anfang einer Seitenlinie wird das Objekt 4 dann Bildpunkt für Bildpunkt abgetastet. Hierbei wird der jeweils einer Seitenlinie am nächsten kommende Bildpunkt erfasst. Durch das Abtasten des Objektes 4 von allen vier Seitenlinien 26, 27, 28, 29 entsteht die in 6 dargestellte äußere Kontur 4a.
  • Zur Reduktion von Daten wird aus einem Bereich von fünf nebeneinander liegenden Bildpunkten jeweils der Bildpunkt ausgewählt (markiert), der dem das Objekt umschließenden Viereck am nächsten kommt. Eine so entstehende Grobstruktur der Kontur des Objektes 4 ist in 7 dargestellt.
  • Den markierten Bildpunkten wird dann eine Gerade zugeordnet, die den Verlauf der Bildpunkte angenähert wiedergibt. Die Geraden sind in 8 mit den Bezugszeichen 17 bis 25 versehen. Die Bildung der Geraden 17 bis 25 wird später noch im Einzelnen erläutert.
  • Von den Geraden 17 bis 25 werden dann die Geraden 17, 18, 23, 24 ausgewählt, die sich unter einem rechten Winkel kreuzen.
  • Die anhand des Objektes 4 vorstehend dargestellte Vorgehensweise wird für jedes verbliebene Objekt 4, 6, 7, 12, 13, dessen Größe gleich oder größer als die vorgegebene Größe ist (vergleiche 4), durchgeführt. Die so insgesamt erhaltenen Schnittpunkte bzw. Ecken sind in 8 dargestellt.
  • Danach werden die Geraden ermittelt, welche von wenigstens zwei anderen Geraden unter einem rechten Winkel geschnitten werden, und der Abstand der Schnittpunkte mit einem vorgegebenen Abstand verglichen. Ist der Abstand der Schnittpunkte gleich oder größer als der vorgegebene Abstand, bilden die Schnittpunkte die Ecken eines definierten rechtwinkligen Eckelements 1a, 1b, 1c. Dies ist in 10 dargestellt.
  • Als weiteres Kriterium kann noch hinzugenommen werden, dass die Länge der Geraden durch die jeweils äußeren der die jeweils betreffende Gerade bildenden Bildpunkte begrenzt wird und sich die zwei anderen Geraden auf derselben Seite der Geraden befinden, die sie schneiden bzw. auf der sie enden.
  • Nachdem die Ecken der definierten Eckelemente 1a, 1b, 1c bekannt sind, lässt sich das Bildelement lokalisieren.
  • Im Folgenden wird die Zuordnung der Geraden zu den markierten Bildpunkten anhand der 11 bis 17 beschrieben.
  • In 11 ist die äußere Kontur eines Objektes durch entsprechende Bildpunkte 31, 32 dargestellt. Zur Reduzierung des Rechenaufwands wird die Darstellung der Kontur auf markante Bildpunkte 31 beschränkt. Die Bildpunkte 32, die einen geringeren Informationsgehalt haben, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Zur Darstellung der Kontur mittels der markanten Bildpunkte 31 wird die Kontur von einem Rechteck umschlossen und von jeder Seitenlinie des Rechtecks abgetastet. Die Abtastung beginnt jeweils in einem Eckpunkt des Rechtecks und verläuft kontinuierlich in einem Abstand von einem Bildpunkt längs der betreffenden Seitenlinie bis zum nächsten Eckpunkt des Rechtecks. Bei der Abtastung werden Bereiche von beispielsweise fünf Bildpunkten gebildet und es wird jeweils der Bildpunkt markiert, der der betreffenden Seitenlinie des Rechtecks am nächsten kommt. Durch Abtasten der Kontur von allen vier Seiten des Rechtecks erhält man die markanten Bildpunkte 31.
  • Wie 12 entnommen werden kann, stellen die markanten Bildpunkte 31 die Kontur in einem Raster dar. Zwischen zwei benachbarten markanten Bildpunkten 1 sind jeweils Untervektoren 33 angeordnet.
  • Wie 13 entnommen werden kann, werden jeweils zwischen zwei aufeinander folgenden Untervektoren 33a', 33a bis 33e Winkel α1 bis α5 gebildet. Die zwischen zwei Untervektoren 33a', 33a bis 33e bestehenden Winkel α1 bis α5 werden jeweils mit einem Grenzwinkel verglichen. Ist der Winkel α2 bis α4 zwischen zwei Untervektoren 33a bis 33d kleiner als der Grenzwinkel, wird der zuletzt gebildete Untervektor 33c in die Bildung eines Gesamtvektors 34a einbezogen und ein weiterer an den zuletzt gebildeten Untervektor 33c angrenzender Untervektor 33d zum Vergleich mit dem vorhergehenden Untervektor 33c hinzugenommen. Ergibt der Vergleich des zwischen den beiden letzten Untervektoren 33c, 33d gebildeten Winkels α4 mit dem Grenzwinkel, dass der zwischen den beiden Untervektoren 33 gebildete Winkel α4 kleiner als der Grenzwinkel ist, wird der zuletzt hinzugenommene Vektor 33d zur Bildung des Gesamtvektors 34a hinzugenommen.
  • Ergibt der Vergleich, dass der zwischen den beiden zuletzt gebildeten Untervektoren 33d, 33e gebildete Winkel α5 größer als der Grenzwinkel ist, wird der zuletzt hinzugenommene Untervektor nicht zur Bildung des Gesamtvektors 34a hinzugenommen und der Gesamtvektor 34a aus den bisher gebildeten Untervektoren gebildet. Dies ist in 14 dargestellt.
  • Wie 14 in Verbindung mit 13 entnommen werden kann, ist der Winkel α1 zwischen dem Untervektor 33a und dem vorhergehenden Untervektor 33a' größer als der Grenzwinkel, weshalb ab dem Bildpunkt 32a ein neuer Gesamtvektor 34a gebildet wird. Des Weiteren kann 14 in Verbindung mit 13 entnommen werden, dass der Winkel α2 zwischen dem Untervektor 33a und dem Untervektor 33b, der Winkel α3 zwischen dem Untervektor 33b und dem Untervektor 33c und der Winkel α4 zwischen dem Untervektor 33c und dem Untervektor 33d jeweils kleiner als der Grenzwinkel ist. Der Winkel α5 zwischen dem Untervektor 33e und dem Untervektor 33d hingegen ist wieder größer als der Grenzwinkel, so dass der Untervektor 33e nicht mehr zur Bildung eines Gesamtvektors 34a hinzugenommen wird. Somit wird ein Gesamtvektor 34a gebildet, der vom ersten Bildpunkt 32a ausgeht und im letzten hinzugenommenen Bildpunkt 32e endet.
  • Der letzte Bildpunkt 32e bildet einen neuen ersten Bildpunkt, von dem der Untervektor 33e ausgeht. Ein Vergleich des Untervektors 33f mit dem Untervektor 33e sowie ein Vergleich des Untervektors 33g mit dem Untervektor 33f hat jeweils ergeben, dass der zwischen diesen Vektoren gebildete Winkel α kleiner als der Grenzwinkel ist, so dass die Untervektoren 33e, 33f, 33g zur Bildung eines weiteren Gesamtvektors 34b verwendet werden.
  • Auf die vorstehend beschriebene Weise werden aus allen verbleibenden Bildpunkten der Kontur weitere Gesamtvektoren 34c, 34d und 34e gebildet, wobei der letzte Untervektor 33a' unmittelbar einen Gesamtvektor bildet.
  • Statt, wie zuvor beschrieben, aufeinander folgende Untervektoren miteinander verglichen werden, können aus den vorhandenen Bildpunkten bzw. Untervektoren Summenvektoren gebildet werden, welche einem Vergleich zugrunde gelegt werden können. So lässt sich 15 entnehmen, dass bei der Hinzunahme des Bildpunkts 32d ein vom ersten Bildpunkt 32a ausgehender und im zuletzt hinzugenommenen Bildpunkt 32d endender Gesamtsummenvektor 35d gebildet wird. Der Gesamtsummenvektor 35d wird mit dem vom vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt 32c ausgehenden und im letzten hinzugenommenen Bildpunkt 32d endenden Untervektor 33c verglichen. D. h., es wird geprüft, ob der zwischen dem Untervektor 33c und dem Gesamtsummenvektor 35d bestehende Winkel α6 größer als ein vorgegebener Grenzwinkel ist. Ist dies nicht der Fall, wird ein weiterer Bildpunkt 32e hinzugenommen und der Vorgang wiederholt sich, und zwar so lange, bis der zwischen dem betreffenden jeweiligen Untervektor und dem jeweiligen Gesamtsummenvektor bestehende Winkel größer als der vorgegebene Grenzwinkel ist.
  • Wie 16 entnommen werden kann, kann der vorhergehende Vektor als ein aus vorhergehenden gebildeten Untervektoren gebildeter Teilsummenvektor gebildet werden. Der Teilsummenvektor 36c geht vom ersten Bildpunkt 32a aus und endet im vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt 32c. Der zwischen dem Teilsummenvektor 36c und dem vom vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt 32c ausgehenden und im letzten hinzugenommenen Bildpunkt 32d endenden Untervektor 33c bestehende Winkel α7 wird mit einem vorgegebenen Grenzwinkel verglichen. Ist der Winkel α7 größer als der Grenzwinkel, wird ein weiterer Bildpunkt 32e hinzugenommen und ein neuer Teilsummenvektor, der vom ersten Bildpunkt 32a ausgeht und im dann vorletzten Bildpunkt 32d endet, gebildet und dem dann erneut stattfindenden Vergleich mit dem vom vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt 32d ausgehenden und im letzten hinzugenommenen Bildpunkt endenden Untervektor 33d zugrunde gelegt. Ist der dann gebildete Winkel größer als der Grenzwinkel, wird der zuletzt gebildete Teilsummenvektor zum Gesamtvektor.
  • Wie 17 entnommen werden kann, kann auch der zwischen einem Gesamtsummenvektor 37d und einem Teilsummenvektor 37c gebildete Winkel α8 zum Vergleich mit einem vorgegebenen Grenzwinkel genommen werden. Ist der Winkel α8 kleiner als der Grenzwinkel, wird ein weiterer Bildpunkt 32e hinzugenommen und ein neuer Gesamtsummenvektor sowie ein neuer Teilsummenvektor gebildet und der zwischen den beiden Vektoren bestehende Winkel zum erneuten Vergleich mit dem Grenzwinkel verwendet.

Claims (11)

  1. Verfahren zur Lokalisierung von Bildelementen, welche wenigstens zwei rechtwinklige Eckelemente (1a, 1b, 1c) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass a) jeweils aus zusammenhängenden Bildpunkten ein Objekt (4 bis 16) gebildet wird, b) jeweils die äußere Kontur des Objektes durch Geraden (17 bis 25) angenähert dargestellt wird, c) von im rechten Winkel zueinander verlaufenden Geraden (17, 18, 23, 24) die Schnittpunkte bestimmt werden und d) festgestellt wird, ob einer Geraden (23) zwei Schnittpunkte zugeordnet werden können, die in einem Mindestabstand zueinander liegen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass e) die Größe der Objekte (4 bis 16) festgestellt wird, f) die festgestellte Größe mit einer vorbestimmten Größe verglichen wird und g) Objekte (5, 8, 9, 10, 11, 14, 15, 16), deren Größe kleiner als die vorbestimmte Größe ist, aussortiert werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass h) die Objekte (4 bis 16) von ein Rechteck bildenden Seitenlinien (26, 27, 28, 29) umrahmt werden, i) den Seitenlinien (26, 27, 28, 29) des Rechtecks am nächsten kommende Bildpunkte erfasst werden und k) den erfassten Bildpunkten eine Gerade (17 bis 25) zugeordnet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass l) die Objekte (4 bis 16) von den Seitenlinien (26, 27, 28, 29) des Rechtecks abgetastet werden und jeweils aus einem Bereich von drei bis zehn, insbesondere vier bis sieben, vorzugsweise fünf zu sammenhängenden Bildpunkten ein solcher Bildpunkt markiert wird (6), der der betreffenden Seitenlinie (26, 27, 28, 29) am nächsten kommt, und m) die Gerade (17 bis 25) aus den markierten Bildpunkten (6, 7) gebildet wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass aus markierten Bildpunkten (10) jeweils ein eine Gerade bildender Gesamtvektor (34a) gebildet wird, derart, dass n) aus einem ersten markierten Bildpunkt (32a) und einem zweiten markierten Bildpunkt (32b) ein erster Untervektor (33a) gebildet wird, o) durch die Hinzunahme eines weiteren Bildpunkts (32c) ein weiterer Untervektor (33b) gebildet wird, p) der Winkel zwischen dem ersten Untervektor und dem weiteren Untervektor bestimmt wird, q) festgestellt wird, ob der bestimmte Winkel kleiner als ein Grenzwinkel ist, und r) für den Fall, dass der bestimmte Winkel kleiner als der Grenzwinkel ist, die Schritte o) bis q) wiederholt werden, wobei dann im Schritt p) jeweils der Winkel zwischen einem dann jeweils vorhergehenden gebildeten Untervektor und einem dann jeweils zusätzlichen Untervektor bestimmt wird, s) bzw. für den Fall, dass der bestimmte Winkel gleich oder größer als der Grenzwinkel ist, der Gesamtvektor durch die Verbindungslinie vom ersten Bildpunkt zum vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt bestimmt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bildpunkt (32b) zum ersten Bildpunkt (32a) benachbart ist und jeweils der aktuell hinzugenommene Bildpunkt (32c) zum vorhergehenden Bildpunkt (32b) benachbart ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere bzw. jeweils zusätzliche Untervektor (33d) durch die Verbindungslinie zwischen den beiden zuletzt hinzugenommenen Bildpunkten (32d, 32e) gebildet wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere bzw. jeweils nächste Untervektor durch einen durch die Verbindungslinie zwischen dem ersten Bildpunkt (32a) und dem zuletzt hinzugenommenen Bildpunkt (32d) gebildeten Gesamtsummenvektor (35d) gebildet wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils vorhergehend gebildete Untervektor (33c) durch die Verbindungslinie zwischen dem als drittletzten hinzugenommenen Bildpunkt (32c) und dem als vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt (32d) gebildet wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils vorhergehend gebildete Untervektor durch einen durch die Verbindungslinie zwischen dem ersten Bildpunkt (32a) und dem als vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt (32c) gebildeten Teilsummenvektor (36c) gebildet wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall, dass der bestimmte Winkel (α5) größer als der Grenzwinkel ist, aus dem vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt (32e) und dem letzten hinzugenommenen Bildpunkt (32f) ein neuer erster Untervektor (33e) bestimmt wird, der sich von einem neuen ersten Bildpunkt zu einem neuen zweiten Bildpunkt erstreckt, wobei der neue erste Bildpunkt dem vorletzten hinzugenommenen Bildpunkt (32e) entspricht und der neue zweite Bildpunkt dem letzten hinzugenommenen Bildpunkt (32f) entspricht.
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