DE102005035067A1 - Anordnung zur Betätigung einer Kupplung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird.
- Aus der
DE 101 04 665 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt, die für eine gleichmäßigere Ausrückkraft, gemessen an einem zu betätigenden Kupplungspedal, über den Kupplungspedalweg führen soll. Die Ausrückvorrichtung für eine hydraulisch betätigte Kupplung eines Kraftfahrzeuges hat einen mit einer hydraulischen Anlage verbundenen Energiespeicher. Der Energiespeicher ist mit einem Pedal über eine Kinematik verbunden. Die Vorrichtung führt zu einer Unterstützungskraft, die möglicherweise die Antrittskraft, vor allem aber die Kraftausbeute im Unterstützungsbereich nach dem Totpunkt der Kinematik erhöht. - Nachteilig an der Lösung nach Stand der Technik ist, dass der Kraftverlauf der Ausrückkraft über den Ausrückweg große Schwankungen aufweist.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Lösung anzugeben, bei der eine gleichmäßigere Ausrückkraft an dem Kupplungspedal erzielt wird.
- Dieses Problem wird gelöst durch eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstell kraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, bei der die Feder mit einem ersten Befestigungspunkt mit Mitteln, die eine Kurvenbahn abhängig von der Stellung des Kupplungspedals beschreiben, und mit einem zweiten Befestigungspunkt mit dem Kupplungspedal verbunden ist.
- Statt einer Feder kann auch ein anderer Energiespeicher, beispielsweise ein pneumatischer Energiespeicher, verwendet werden. Die Rückstellkraft ist dabei eine durch die Feder auf das Betätigungsmittel ausgeübte Kraft, die positiv entgegen der Betätigungsrichtung definiert ist. Die Anfangsstellung des Betätigungsmittels entspricht der eingekuppelten, die Endstellung der ausgekuppelten Kupplung. Unter Überwinden eines Totpunktes wird verstanden, dass die Feder in dem Totpunkt keine Rückstellkraft auf das Betätigungsmittel ausübt. Dies kann durch eine Anordnung erreicht werden, bei der die Feder so eingespannt ist, dass sie in der Stellung des Betätigungsmittels, die mit dem Totpunkt der Feder korrespondiert, durch die geometrische Anordnung von Übertragungsmitteln wie Hebeln, Angriffspunkten am Kupplungspedal oder dergleichen oder durch ihre Lage relativ zu dem Betätigungsmittel keine Kraftkomponente in Betätigungsrichtung des Übertragungsmittels hat. Das Übertragungsglied ist vorzugsweise ein hydraulisches System mit einem Geberzylinder, einem Nehmerzylinder und einer diese verbindende Druckmediumsleitung. Unter negativer Rückstellkraft wird eine Kraft in Betätigungsrichtung insbesondere eines Kupplungspedals verstanden, die negative Rückstellkraft unterstützt demnach das Ausrücken der Kupplung. Eine positive Rückstellkraft ist der Ausrückrichtung entgegengesetzt, wirkt also der Betätigungsrichtung beim Auskuppeln entgegen. Die Charakteristik der Tellerfeder der Kupplung und die Charakteristik der Feder der Anordnung überlagern bzw. addieren sich, da beide innerhalb des Ausrücksystems in Serie geschaltet sind. Die Betätigungskraft des Kupplungspedals wird dadurch in ihrem Verlauf gleichmäßiger und im Idealfall über den gesamten Betätigungsweg des Kupplungspedals in etwa konstant. Die Anordnung umfasst somit ein Schubmittelgetriebe, das mit dem Kupplungspedal verbunden ist, wobei die mindestens eine Feder innerhalb des Schubmittelgetriebes angeordnet ist. Unter Schubmittelgetriebe wird hier jedes Übertragungsmittel mit linear verschiebbaren, in ihrer Lage oder Länge veränderbaren oder um eine Achse drehbaren Hebeln, Kurvenzügen oder dergleichen verstanden. Die Feder ist dabei so innerhalb des Schubmittelgetriebes angeordnet, dass bei mindestens einer Kupplungspedalstellung keine Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird. Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, dass die Feder in dieser Stellung entlastet ist und außerhalb dieser einen oder mehreren Stellungen auf Zug bzw. Druck belastet wird. Ebenso kann durch das Schubmittelgetriebe der Angriffspunkt der Feder an dem Kupplungspedal so verschoben werden, dass die Feder mit Erreichen des Totpunktes eine Kraft ausübt, die auf einer Linie mit dem Kupplungsdrehpunkt liegt, sodass kein Moment um den Kupplungsdrehpunkt erzeugt wird. Beiderseits des Totpunktes wird, da die Feder nicht auf einer Linie mit dem Kupplungsdrehpunkt liegt, ein Moment um den Kupplungsdrehpunkt erzeugt, und zwar mit wechselndem Vorzeichen, also einmal im Uhrzeigersinn, einmal entgegen dem Uhrzeigersinn. Der Totpunkt ist der Punkt, in dem kein Moment auf das Kupplungspedal ausgeübt wird.
- In einer Ausgestaltung der Anordnung ist vorgesehen, dass die Feder mit einem ersten Befestigungspunkt an dem Kupplungspedal und mit einem zweiten Befestigungspunkt mit Mitteln verbunden ist, die eine Kurvenbahn abhängig von der Stellung des Kupplungspedals beschreiben. Die Mittel umfassen vorzugsweise einen ersten Mitnehmerzapfen, der verschiebbar in der Kurvenbahn gelagert ist und der mir der Feder verbunden ist. Der in der Kurvenbahn verschiebbare erste Mitnehmerzapfen wird vorzugsweise über einen Hebel, der mit dem Kupplungspedal verbunden ist, verschoben. Der Hebel ist vorzugsweise mit einem Lager drehbar karosseriefest gelagert. Diese Anordnung spannt bzw. entspannt die Feder mit einer Funktion Ausrückweg bzw. Betätigungsweg des Kupplungspedals zur Rückstellkraft, die durch die Geometrie der Kurvenbahn nahezu beliebig gewählt werden kann. Unter karosseriefest wird eine Lagerung an einem Punkt, der wie der Pedaldrehpunkt fest mit der Karosserie und damit dem Pedalbock verbunden ist, verstanden.
- Der Hebel weist vorzugsweise einen ersten Arm mit einem ersten Langloch auf, wobei der erste Mitnehmerzapfen in das erste Langloch eingreift. Des Weiteren weist der Hebel vorzugsweise einen zweiten Arm mit einem zweiten Langloch auf, wobei der zweite Mitnehmerzapfen in das zweite Langloch eingreift.
- Das eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, bei der die Feder eine Tellerfeder ist und das Kupplungspedal einen Anschlaghebel umfasst, der einen Anschlagteller trägt, wobei der Anschlagteller in Eingriff mit der Tellerfeder ist, die von einem Halter getragen ist, der drehbeweglich karosseriefest mittels eines Lagers gelagert ist. Die Tellerfeder befindet sich in einer Stellung des Kupplungspedals vorzugsweise in etwa mittig auf einer Linie zwischen dem Lager und dem Pedaldrehpunkt. So lässt sich unabhängig von der Federcharakteristik der Tellerfeder ein Totpunkt definieren.
- Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Tellerfeder in der Ausgangslage des Kupplungspedals eingedrückt ist und bei Betätigung des Kupplungspedals weiter eingedrückt wird, wobei eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, wenn die Tellerfeder eine Linie zwischen dem Lager und dem Pedaldrehpunkt überschreitet. Die Ausgangslage des Kupplungspedals ist der eingekuppelte Zustand. Die Tellerfeder ist damit über den gesamten Betätigungsweg des Kupplungspedals auf Druck belastet.
- Das eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, wobei die Anordnung mindestens eine erste Feder, die zwischen einem ersten karosseriefesten und einem ersten pedalfesten Anlenkpunkt eingespannt ist, sowie eine zweite Feder, die zwischen einem zweiten karosseriefesten und einem zweiten pedalfesten Anlenkpunkt eingespannt ist, umfasst. Somit sind zwei Federn mit unterschiedlichen Federkennlinien und unterschiedlichen Totpunkten vorhanden.
- Vorzugsweise liegen der erste und zweite pedalfeste Anlenkpunkt sowie der Pedaldrehpunkt auf einer Linie, des Weiteren bilden der erste und zweite karosseriefeste Anlenkpunkt sowie der Pedaldrehpunkt vorzugsweise ein Dreieck.
- Das eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, bei der die Feder zwischen einem kupplungspedalfesten Anlenkpunkt und einem auf einer karosseriefesten Bahn verschiebbaren Anlenkpunkt eingespannt ist. Die Bewegung des auf der Bahn verschiebbaren Anlenkpunktes wird vorzugsweise durch mit dem Kupplungspedal fest verbundene Anschlagmittel begrenzt. Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Anschlagmittel mit dem Kupplungspedal fest verbundene Anschlagarme sind, die von einer Linie zwischen dem kupplungspedalfesten Anlenkpunkt und dem Pedaldrehpunkt in Bewegungsrichtung des kupplungspedalfesten Anlenkpunktes von diesem beabstandet sind. Auf diese Weise wird ein Bereich relativ zum Kupplungspedal definiert, in dem sich der auf der karosseriefesten Bahn verschiebbare Anlenkpunkt bewegen kann.
- In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Bahn eine Ausbuchtung umfasst, wobei an einem Punkt der Ausbuchtung eine Tangente parallel zu einem um den Pedaldrehpunkt gezogenen Kreis gelegt werden kann. Die Ausbuchtung sorgt dafür, dass der auf der karosseriefesten Bahn verschiebbare Anlenkpunkt über einen relativ großen Kupplungspedalweg an genau diesem Punkt der Bahn liegt.
- Das eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, bei der die Feder zwischen einem ersten auf einer pedalfesten Bahn verschiebbaren ersten Anlenkpunkt und einem zweiten karosseriefesten Anlenkpunkt eingespannt ist. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der erste Anlenkpunkt Rollen umfasst. Es handelt sich hier praktisch um eine geometrische Umkehr der zuvor erläuterten Anordnung mit einem auf einer karosseriefesten Bahn verschiebbare Anlenkpunkt.
- Das eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, bei der die Feder zwischen einer karosseriefesten Halterung und einem Stößel, der auf einer mit dem Kupplungspedal fest verbundene Bahn gleitet, eingespannt ist. Vorzugsweise ist der Stößel auf der Bahn mittels Rollen gelagert, wodurch die Reibkraft zwischen Bahn und Stößel verringert wird. Die Bahn ist vorzugsweise im Wesentlichen konkav bezüglich des Pedaldrehpunktes.
- Das eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal, das von einer Anfangsstellung in eine Endstellung gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal ausgeübt wird, bei der eine mechanische Übertragung zwischen Kupplungspedal und Geberzylinderkolben einen Kolben umfasst, der axialer Richtung einen veränderlichen Querschnitt hat und der in radialer Richtung durch ein Druckmittel mit einer Kraft beaufschlagt wird.
- Die Druckmittel sind vorzugsweise paarweise gegenüberliegend angeordnet, sodass keine resultierende Kraft auf den Kolben ausgeübt wird und dieser so mit geringer Reibung gelagert werden kann. Die Druckmittel sind vorzugsweise federkraftbeaufschlagte Rollen, was die resultierende Reibkraft in Bewegungsrichtung des Kolbens weiter verringert. Der Kolben umfasst vorzugsweise mehrere Segmente, die jeweils abwechselnd in axialer Richtung positive oder negative Steigungen aufweisen. Durch diese sich abwechselnden Segmente, sie jeweils unterschiedliche axiale Längen und unterschiedlich große Steigungen in axialer Richtung haben können, kann eine nahezu beliebige Gesamtcharakteristik der Totpunktfeder geschaffen werden.
- Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert. Dabei zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung eines hydraulischen Systems anhand eines Ausführungsbeispiels einer Kupplungsausrückvorrichtung; -
2 ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung eines Kupplungspedals mit einem Schubmittelgetriebe; -
3 eine Federkennlinie der Anordnung gemäß2 ; -
4 ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung eines Kupplungspedals mit einer Tellerfeder; -
5 ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung eines Kupplungspedals mit zwei Federn in der Seitenansicht; -
6 die Anordnung der5 in der Vorderansicht; -
7 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung mit einer karosseriefesten Bahn in der Seitenansicht; -
8 die Anordnung nach7 in der Vorderansicht; -
9 eine Skizze einer weiteren alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung; -
10 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung mit einer pedalfesten Bahn; -
11 ein Ausführungsbeispiel mit einer auf einem Kolben als Übertragungsmittel angeordneten Übertotpunktbahn. -
1 zeigt in schematischer Darstellung eine mögliche Ausgestaltung eines hydraulischen Systems anhand einer Kupplungsausrückvorrichtung3 mit einem Geberzylinder4 und einem Nehmerzylinder5 . Eine Steckverbindung2 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in eine diese verbindende Druckmediumsleitung15 eingebaut und trennt diese in einen ersten Leitungsstrang11 und einen zweiten Leitungsstrang12 voneinander. Es versteht sich, dass in anderen Ausführungsbeispielen die Steckverbindung2 an dem Geberzylinder4 oder dem Nehmerzylinder5 angeordnet sein kann. Weiterhin kann in die Steckverbindung gleichzeitig die Funktion eines Schwingungsfilters, beispielsweise als so genanntes „Kribbelfilter", integriert sein. - Das Kupplungsausrücksystem
3 betätigt die Kupplung7 hydraulisch durch Beaufschlagung des Geberzylinders4 mittels eines Betätigungsmittels14 , das ein Kupplungspedal16 , ein Aktor, beispielsweise ein elektrischer Aktor, oder dergleichen sein kann. Hierdurch wird mittels einer mechanischen Übertragung13 Druck im Geberzylinder4 aufgebaut, der über die Druckmediumsleitung15 bzw. den zweiten Leitungsstrang12 die Steckverbindung2 und den ersten Leitungsstrang11 einen Druck im Nehmerzylinder5 aufbaut. Der Nehmerzylinder5 kann – wie in dem gezeigten Beispiel – konzentrisch um die Getriebeeingangswelle10 angeordnet sein und sich axial an einem – nicht dargestellten Getriebegehäuse abstützen und die nötige Ausrückkraft über ein Ausrücklager an der Kupplung7 , beziehungsweise an deren Ausrückelementen wie Tellerfeder, aufbringen. Weitere Ausführungsbeispiele können einen Nehmerzylinder5 , der über eine Ausrückmechanik einen Ausrücker betätigt und außerhalb der Kupplungsglocke angeordnet ist, vorsehen, wobei dieser mittels eines in hydraulischer Verbindung mit dem Geberzylinder stehenden im Nehmerzylindergehäuse untergebrachten Kolbens die Ausrückmechanik axial beaufschlagt. Zum Aufbringen der Ausrückkraft ist der Nehmerzylinder jeweils gehäusefest am Getriebegehäuse, das hier nicht näher dargestellt ist, oder an einem anderen gehäusefesten Bauteil angebracht. Die Getriebeeingangswelle10 überträgt bei geschlossener Kupplung7 das Drehmoment der Brennkraftmaschine8 auf ein nicht näher dargestelltes Getriebe und anschließend auf die Antriebsräder eines Kraftfahrzeuges. -
2 zeigt eine Anordnung mit einem Kupplungspedal16 als Betätigungsmittel14 . Das Kupplungspedal16 ist an einem Pedaldrehpunkt17 drehbar an der Karosserie26 gelagert und verfügt über eine Trittfläche18 , mit der das Kupplungspedal betätigt werden kann. An der der Trittfläche18 gegenüberliegenden Seite des Pedaldrehpunktes17 , somit pedalbockseitig, ist ein zweiter Mitnehmerzapfen19 angeordnet, der in ein zweites Langloch20 eines zweiten Armes21 eines Hebels22 eingreift. Der Hebel22 verfügt über einen ersten Arm23 , der in einem Winkel α gegenüber dem zweiten Arm21 angeordnet ist. Der Hebel22 verfügt des Weiteren über ein erstes Langloch24 und ist mit einem Lager25 mit der in2 schematisch dargestellten Karosserie26 verbunden. In das erste Langloch24 greift ein erster Mitnehmerzapfen27 ein. Der erste Mitnehmerzapfen27 greift zugleich in eine Kurvenbahn28 ein, die in einem Kulissenblech29 eingebracht ist. Auf der dem Lager17 abgewandten Seite des zweiten Mitnehmerzapfens19 ist in das Kupplungspedal16 eine Bohrung30 eingebracht. Zwischen der Bohrung30 und dem ersten Mitnehmerzapfen27 ist eine Feder31 gespannt. Bei der Feder31 handelt es sich vorzugsweise um eine auf Zug belastete Schraubenfeder. Statt einer Bohrung30 kann hier ein weiterer Mitnehmerzapfen, in den ein Ende der Feder eingehängt wird, angeordnet sein. Die Feder ist somit mit einem zweiten Befestigungspunkt, dem zweiten Mitnehmerzapfen19 , an dem Kupplungspedal16 und mit einem ersten Befestigungspunkt, dem ersten Mitnehmerzapfen27 , mit Mitteln verbunden, die eine Kurvenbahn28 abhängig von der Stellung des Kupplungspedals16 beschreiben. - Bei einer Betätigung des Kupplungspedals
16 wird der Hebel22 um das Lager25 gedreht, dabei bewegt sich der zweite Mitnehmerzapfen19 entlang des zweiten Langloches20 . Durch die Drehbewegung des Hebels22 wird der erste Mitnehmerzapfen27 entlang der Kurvenbahn28 verschoben. Dabei verschiebt sich der erste Mitnehmerzapfen27 gleichzeitig entlang des ersten Langloches24 . Das erste Langloch24 und die Kurvenbahn28 sind so gestaltet, dass sich die Mittellinie, das ist die Linie, entlang der sich der erste Mitnehmerzapfen27 durch das erste Langloch24 bewegen lässt, des ersten Langloches24 und eine gedachte Tangente an den Punkt der Kurvenbahn28 , an dem gleichzeitig der erste Mitnehmerzapfen27 eingreift, schneiden, aber niemals parallel verlaufen. Dadurch kann bei Drehung des Hebels22 durch den ersten Arm23 eine senkrecht zur Mittelachse des Langloches24 wirkende Kraft auf den ersten Mitnehmerzapfen27 ausgeübt werden, die gleichzeitig tangential zum Verlauf der Kurvenbahn28 ist. - Durch die Verschiebung des ersten Mitnehmerzapfens
27 entlang der Kurvenbahn28 bei Betätigung des Kupplungspedals16 verschiebt sich entsprechend der Gestaltung der Kurvenbahn28 der erste Mitnehmerzapfen27 in seinem Abstand zur Bohrung30 des Kupplungspedals16 . Durch entsprechende Gestaltung der Kurvenbahn28 wird eine Federcharakteristik gemäß3 erzielt. In3 dargestellt ist die an der Trittfläche18 gemessene Rückstellkraft, das ist die in Richtung des Pfeiles32 in2 wirkende Kraft. Der Pedalweg ist der entlang des Pfeiles33 zwischen einer ersten Stellung34 und einer zweiten Stellung35 gemessene Weg in2 . Die Verbindungslinie erster zu zweitem Mitnehmerzapfen27 ,30 , dies ist gleichzeitig die Mittellinie der Feder31 liegt in einer Kupplungspedalstellung auf einer Linie mit dem Pedaldrehpunkt17 . In dieser Stellung, dem Totpunkt, bewirkt die Feder31 kein Moment auf das Kupplungspedal16 um den Pedaldrehpunkt17 . Außerhalb dieses Totpunktes wird ein positives oder negatives Moment, also einmal im Uhrzeigersinn und einmal entgegen dem Uhrzeigersinn, auf das Kupplungspedal16 ausgeübt, sodass auf der einen Seite des Totpunktes eine positive, auf der anderen Seite eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal16 ausgeübt wird. -
3 zeigt ein Diagramm der Pedalkraft in N über den Pedalweg in mm. Die Pedalkraft ist die in Richtung des Pfeiles32 durch die Trittfläche18 ausgeübte Rückstellkraft bei einer Betätigung der Trittfläche18 . Der Pedalweg ist der Pedalweg33 in2 . Beginnend mit der Anfangsstellung34 bei einem Pedalweg von 0 mm ist die Pedalkraft im Wesentlichen konstant bis zu einer zweiten Stellung36 und fällt dann im Wesentlichen konstant bis zu einer dritten Stellung37 , dem Totpunkt, ab, wo eine Pedalkraft von 0 N erreicht wird. Bei dem weiteren Pedalweg wird die Pedalkraft negativ, ohne eine Gegenlast, die die Kupplung erbringt, würde das Kupplungspedal16 also ohne eine äußere aufgeprägte Pedalkraft den weiteren Pedalweg selbsttätig zurücklegen. Die Pedalkraft fällt im weiteren Pedalweg bis zu einem Minimalwert in einer vierten Stellung38 ab, und steigt dann bis zu einer fünften Stellung39 wieder an. Im weiteren Verlauf bis zu Endstellung25 fällt die Pedalkraft wieder leicht ab. Zwischen der dritten Stellung37 und der Endstellung35 ist die Pedalkraft negativ. - Die Federkernlinie in
3 ist die einer so genannten Übertotpunktfeder, während im Pedalwegbereich zwischen der Anfangsstellung und der dritten Stellung37 zunächst eine Gegenkraft ausgeübt wird, wird bei Überschreiten der dritten Stellung37 eine Kraft in Wegrichtung, somit eine negative Kraft, durch die Feder ausgeübt. Es handelt sich hier um eine Feder mit einem variablen, pedalweggesteuerten Federanlenkpunkt. Der pedalbockseitige Federanlenkpunkt ist rollend auf einer Bahn gelagert und wird mittels eines Hebels oder eines Hebelmechanismus, der am Pedal angebracht ist, verschoben. Die Verschiebung erfolgt permanent und ist vom Pedalweg abhängig. Der Hebelmechanismus ist hier als drehbar gelagerter Hebel ausgeführt, dessen beide Arme Langlöcher besitzen. In diese greift zum einen ein Mitnehmerzapfen am Pedal ein, zum anderen ein Mitnehmerzapfen am Pedalbockseitigen Federanlenkpunkt. Dadurch ist bei Drehung des Kupplungspedals ein Abstandsausgleich zum Winkeldrehpunkt möglich. Die Bahn ist so konturiert, dass die aktuelle Anlenkpunktlage die jeweils geforderten Kennlinienwerte erfüllt. Beim Wiedereinkuppeln wird der Anlenkpunkt durch die Tellerfederkraft der Kupplungstellerfeder wieder in die Ausgangslage geschoben. Die Kennlinie folgt bezüglich der Hysterese der Ausrückkennlinie. -
4 zeigt eine Anordnung eines Kupplungspedals mit einer Tellerfeder als weiteres Ausführungsbeispiel. Identische bzw. in der Funktion vergleichbare Elemente sind hier wie in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen, soweit zum Verständnis der Erfindung sinnvoll, mit gleichen Bezeichnungen bzw. Bezugszeichen versehen. Ein Kupplungspedal16 mit einer Trittfläche18 ist um einen Pedaldrehpunkt17 drehbar gelagert. Der Pedaldrehpunkt selbst ist in der Karosserie fest angeordnet, dies ist durch das Bezugszeichen26 in4 angedeutet. Auf der der Trittfläche18 gegenüberliegenden Seite des Kupplungspedals16 , somit pedalbockseitig, ist ein Anschlaghebel40 angeordnet, der mit einem Anschlagteller41 in eine Tellerfeder42 eingreift. Die Tellerfeder42 ist mit einem Halter43 , der mit einer drehbaren Lagerung44 an der Karosserie26 gelagert ist, verbunden. Bei einer Betätigung des Kupplungspedals16 dreht dieses um den Pedaldrehpunkt17 , so dass der Anschlagteller41 sich entlang einer Kreisbahn bewegt. Dadurch wird der Abstand zwischen Anschlagteller41 und der drehbaren Lagerung44 vergrößert bzw. verringert, so dass die Tellerfeder42 , die über den gesamten Pedalweg im Eingriff mit dem Anschlagteller41 bleibt, mitbewegt und entsprechend durchgedrückt wird. Die Tellerfeder42 ist im eingerückten Zustand der Kupplung, mithin in der Anfangsstellung des Kupplungspedals bei einem Pedalweg von null, überdrückt und drückt auf den Hebel am Pedal. Beim Ausrücken, mithin bei der Betätigung des Kupplungspedals16 , wird die Tellerfeder bis zum Totpunkt weiter überdrückt, liefert dabei aber ein positives Moment. Nach dem Totpunkt wird erst ein negatives wachsendes Moment erzeugt, danach ein schwächer werdendes. Bei weiterer Entspannung erfolgt wieder ein Kraftanstieg der Tellerfeder, der zu einem ansteigenden, negativen Moment führt. Der Anschlaghebel40 an dem Kupplungspedal16 ist so geformt, dass er einen Wegausgleich zwischen Tellerfeder42 und Kupplungspedal16 leistet, so dass die Tellerfeder42 bei großem Pedalweg nur kleine Federwege macht. Durch die schwenkbare Lagerung der Tellerfeder42 und die Kontur des Anschlagtellers41 ist eine zentrische Belastung der Tellerfeder42 gewährleistet. Genau wie bei einfachen Übertotpunkt-Zug- oder Druckfedern lässt sich jede beliebige Kernlinie durch mehrfache Anordnung von Tellerfedern erzeugen. Beim Widereinkuppeln wird die Tellerfeder42 im vorliegenden Beispiel durch die Kraft der Tellerfeder der Kupplung in den Anfangszustand gedruckt, wobei die Kennlinie abzüglich der Hysterese durchlaufen wird. -
5 zeigt eine Anordnung mit zwei Federn als Übertotpunktfedern in der Seitenansicht.6 zeigt das Ausführungsbeispiel der5 in einer Vorderansicht. Das Kupplungspedal16 ist hier ebenfalls um einen Pedaldrehpunkt17 drehbar gelagert und umfasst eine Trittfläche18 . Eine erste Feder45 ist mit einem ersten gehäuseseitigen Lagerblock46 gegenüber der Karosserie26 drehbar gelagert und mit einem ersten pedalseitigen Lagerpunkt47 drehbar mit dem Kupplungspedal16 verbunden. Der erste pedalseitige Lagerpunkt47 ist auf der der Tritt fläche18 gegenüber liegenden Seite des Pedaldrehpunktes17 an dem Kupplungspedal16 angeordnet. Eine zweite Feder48 ist mit einem zweiten karosserieseitigen Lagerblock49 gegenüber der Karosserie26 drehbar gelagert und mit einem zweiten pedalseiligen Lagerpunkt50 drehbar mit dem Kupplungspedal16 verbunden. Auch hier befindet sich der zweite pedalseitige Lagerpunkt50 auf der der Trittfläche18 abgewandten Seite des Pedaldrehpunktes17 an dem Kupplungspedal16 . In der5 dargestellt ist der eingerückte Zustand der Kupplung, mithin die Anfangs- bzw. Ruhestellung des Kupplungspedals16 . Eine Verbindungsachse51 als gedachte Linie zwischen dem ersten karosserieseitigen Lagerblock46 und dem ersten pedalseitigen Lagerblock47 schließt einen Winkel α mit einer Verbindungsachse52 zwischen dem ersten pedalseitigen Lagerpunkt47 und dem Pedaldrehpunkt17 ein. Bei einer Betätigung des Kupplungspedals16 wird der Winkel α zunächst kleiner, wobei eine positive Rückstellkraft durch die erste Feder auf das Kupplungspedal16 ausgeübt wird. Wird der Winkel α zu 0, der Totpunkt also erreicht, und im weiteren Pedalweg und in der Darstellung der5 negativ, so wird auch die Rückstellkraft der ersten Feder45 negativ. Die Anordnung der ersten Feder45 bildet hier somit eine Übertotpunktfeder. - Entsprechend dem Winkel α der ersten Feder
45 kann ein Winkel β für die zweite Feder48 definiert werden, die so ebenfalls eine Übertotpunktfeder bildet. Eine Verbindungsachse52 zwischen dem zweiten karosserieseitigen Lagerblock49 und dem zweiten pedalseitigen Lagerpunkt50 schließt den Winkel β mit der Verbindungsachse54 zwischen dem zweiten pedalseitigen Lagerpunkt50 und dem Pedaldrehpunkt17 ein. In der in5 dargestellten Ausführungsform ist in der Ausgangsstellung des Kupplungspedals16 der Winkel β größer als der Winkel α. Der Totpunkt der ersten Feder45 wird überwunden, sobald der Winkel α negativ wird, entsprechend wird der Todpunkt der zweiten Feder8 überwunden, sobald der Winkel β negativ wird. Beide Totpunkte werden bei unterschiedlichen Pedalwegen überwunden, im dargestellten Ausführungsbeispiel wird zunächst der Totpunkt der ersten Feder45 , bei weiterem Pedalweg der der zweiten Feder48 überwunden. - Die erste Feder
45 ist zwischen dem ersten karosseriefesten Anlenkpunkt, dem ersten karosserieseitigen Lagerblock46 , und dem ersten pedalfesten Anlenkpunkt, dem ersten pedalseitigen Lagerpunkt47 , eingespannt. Die zweite Feder ist zwischen dem zweiten karosseriefesten Anlenkpunkt, dem zweiten karosserieseitigen Lagerblock49 , und dem zweiten pedalfesten Anlenkpunkt, dem zweiten pedalseiligen Lagerpunkt50 , eingespannt. Der erste und zweite pedalfeste Anlenkpunkt47 ,50 sowie der Pedaldrehpunkt17 liegen auf einer Linie unabhängig von der Pedalstellung. Der erste und zweite karosseriefeste Anlenkpunkt46 ,49 sowie der Pedaldrehpunkt17 bilden ein Dreieck. - Wie aus
6 zu erkennen ist, wird der erste karosserieseitige Lagerblock46 und der zweiten karosserieseitige Lagerblock49 an einem gekröpften Halteblech55 angeordnet. Entsprechend ist auch das Kupplungspedal16 gekröpft bzw. gebogen. -
7 und8 zeigen eine weitere Ausführungsform jeweils in der Seiten- und Vorderansicht entsprechend der Darstellung der6 und7 . Eine Feder56 stützt sich pedalbockseitig an einer Hülse57 ab, die mittels Rollen58 , die jeweils auf Achsschenkeln59 gelagert sind, rollend auf einer Bahn60 gelagert sind. Die Feder56 wird des Weiteren mit einem pedalseitigen Lagerpunkt61 drehbar an dem Kupplungspedal16 gelagert. Das Kupplungspedal16 ist wie in den Ausführungsbeispielen zuvor um einen Pedaldrehpunkt drehbar gelagert und umfasst eine Trittfläche18 . Die Achsschenkel59 und damit die verschiebbare Lagerung der Hülsen50 sind an der dem pedalseitigen Lagerpunkt61 zugewandten Seite der Hülse57 angeordnet, so dass die Hülse57 becherförmig an dem Becherboden die Feder56 aufnimmt und abstützt. Zwei Gabeln62 , die fest mit dem Kupplungspedal16 verbunden sind, sind beiderseits der Bahn60 angeordnet und begrenzen die Drehung der Feder56 um den pedalseitigen Lagerpunkt61 . Dazu verfügen die Gabeln61 jeweils über einen ersten Anschlagarm63a und einen zweiten Anschlagarm63b , an die die Achsschenkel59 anschlagen. Die Achsschenkel59 ragen dazu axial über die Rollen58 hinaus. Die Bahn60 umfasst eine Ausbuchtung64 , die von allen Punkten der Bahn60 den größten radialen Abstand zu dem Pedaldrehpunkt17 aufweisen kann. Die Ausbuchtung64 wird gebildet durch einen Bereich der Bahn60 , der radial von dem Pedaldrehpunkt17 aus gesehen eine größere Steigung bzw. Gefälle aufweist, und damit eine Art lokales Entfernungsmaximum zum Pedaldrehpunkt17 bildet, und an dem somit in einem Punkt eine Tangente parallel zu einem um den Pedaldrehpunkt17 gezogenen Kreis gelegt werden kann. - Die Feder
56 ist zwischen dem kupplungspedalfesten Anlenkpunkt, das ist der pedalseitige Lagerpunkt61 , und dem auf der karosseriefesten Bahn60 verschiebbaren Anlenkpunkt, das sind die Achsschenkel59 in Verbindung mit den Rollen58 und der Hülse57 , eingespannt. Die Bewegung des auf der Bahn60 verschiebbaren Anlenkpunktes wird durch die Anschlagarme63a ,63b als mit dem Kupplungspedal16 fest verbundene Anschlagmittel begrenzt. - Wird das Kupplungspedal
16 betätigt, so weist die in axialer Richtung der Feder56 auf die Rollen58 ausgeübte Kraft eine Komponente parallel zur Bahn60 auf. Dies bewirkt, dass die Achsschenkel59 an den ersten Anschlagarmen63a weiterhin anliegen, wobei die Rollen58a sich auf der Bahn60 in Richtung der Ausbuchtung64 bewegen. Wird die Ausbuchtung64 erreicht, so entspannt sich die Feder56 , die Rollen58 verbleiben bei dem weiteren Pedalweg in der Ausbuchtung64 und bilden hier gewissermaßen einen karosseriefesten Drehpunkt der Hülse57 . Im weiteren Verlauf des Pedalweges wird daher die Feder56 zusammengedrückt, überwindet ihren Totpunkt, wenn die Achsschenkel59 , der pedalseitige Lagerpunkt61 sowie der Pedaldrehpunkt17 auf einer Linie liegen um nach Überwinden des Totpunktes eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal16 auszuüben. Wird das Kupplungspedal16 weiter betätigt, so liegen ab einem bestimmten Pedalweg die zweiten Anschlagarme63b an den Achsschenkeln59 an und nehmen diese und damit die Hülse mit. Die Bahn60 ist dabei im weiteren Verlauf so geformt, dass stets eine Kraft in Richtung der Anschlagarme63b auf die Achsschenkel59 ausgeübt wird. Der Rückweg beim Einkuppeln erfolgt sinngemäß. Zunächst liegen die Achsschenkel59 an den Anschlagarmen63b an. Mit erreichen der Ausbuchtung64 verbleiben die Rollen58 zunächst dort und werden im weiteren Rückweg des Kupplungspedals16 in die eingekuppelte Stellung aus der Ausbuchtung64 bewegt, sobald die ersten Anschlagarme63a an den Achsschenkeln59 anliegen und diese auf dem weiteren Rückweg mitnehmen. -
9 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung. Das Kupplungspedal16 ist auch hier um einen karosseriefesten Pedaldrehpunkt17 drehbar gelagert und umfasst eine Trittfläche18 . Auf der bezüglich des Pedaldrehpunktes17 der Trittfläche18 gegenüberliegenden Seite des Kupplungspedals16 ist eine pedalfeste Bahn65 angeordnet. Auf dieser stützt sich mittels einer pedalseitigen Lagerung66 mit Rollen66a eine Feder67 ab, die karosserieseitig in einer karosserieseitigen Lagerung68 drehbar gelagert ist. Der pedalseitige Anlenkpunkt kann durch die pedalseitige Lagerung66 seine Lage auf der pedalfesten Bahn65 verändern. Die nötige Energie zur Lageänderung kommt aus der Feder67 selbst. Die Positionsänderung wird durch Vorgabe von Bahnsteigungen der pedalfesten Bahn65 erzwungen. Diese müssen die Drehbewegung des Kupplungspedals16 berücksichtigen. Da die Feder67 immer versucht, sich zu entspannen, ist die Bewegungsrichtung des Federanlenkpunktes eindeutig. Die Feder67 ist zwischen dem ersten auf der pedalfesten Bahn65 verschiebbaren ersten Anlenkpunkt, der pedalseitigen Lagerung66 und dem zweiten karosseriefesten Anlenkpunkt, der karosserieseitigen Lagerung68 , eingespannt. Durch die Bahnsteigung lassen sich zeitdiskrete oder kontinuierliche Lageänderungen erzielen. Die Kennlinie lässt sich durch diese gezielt gesteuerte Entspannung der Feder beeinflussen. -
10 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung. Eine karosseriefeste Halterung69 trägt eine Feder70 , es kann sich um eine Zug- oder Druckfeder handeln, die über einen Stößel71 auf eine mit dem Kupplungspedal16 fest verbundene Bahn72 drückt. Die Winkellage des Stößels71 bleibt bei Auslenkung des Kupplungspedals16 konstant. Die Bahn wird durch die Ausrückbewegung des Kupplungspedals16 unter dem Stößel71 verschoben. Aufgrund der unterschiedlichen Steigungen der Bahngeometrie wird die Kraftkomponente in Richtung auf die Bahn72 sowie tangential zu dieser und somit die auf das Kupplungspedal16 als Moment wirkende Rückstellkraft sowie der Hebelarm zum Pedaldrehpunkt gezielt gesteuert. Durch Variation der Steigerung lassen sich beliebige Kernlinien erzeugen. Die Bahn72 ist konkav bezüglich des Pedaldrehpunktes17 , der maximale radiale Abstand zum Pedaldrehpunkt wird außerhalb der Endlagen des Kupplungspedals Durch die axiale Verschiebbarkeit des Stößels71 kann die Feder70 über den Pedalweg beliebig ver- und entspannt werden. Zusätzlich wird hierzu der Kontakt des Stößels71 zur Bahn72 sichergestellt. Um eine Verringerung der Reibkraft zu erzielen und gleichzeitig die Beeinflussung der Kernlinie durch Reibmomente zwischen der Bahn72 und dem Stößel71 zu begrenzen, wird der Stößel71 auf der Bahn mittels Rollen73 gelagert. Soll eine gewollte Beeinflussung der Kennlinie durch Reibung erzielt werden, kann die Lagerung mittels Rollen73 entfallen. Die Feder70 drückt sich auf einer Seite gegen den Stößel71 , auf der anderen Seite gegen die Halterung69 ab. Beim Wiedereinkuppeln wird das Kupplungspedal16 aufgrund der Federkraft der Tellerfeder der Kupplung wieder in die Ausgangsposition geschoben. Der Stößel71 rollt dadurch in umgekehrter Richtung auf der Bahn72 ab und spannt so die Feder70 wieder in Ihre Ausgangslage vor. Die Kennlinie beim Wiedereinkuppeln entspricht der um eine Hysterese reduzierten Auskuppelkennlinie. -
11 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel, bei dem eine Übertotpunktbahn auf einem Kolben75 zwischen Kupplungspedal16 und der mechanischen Übertragung13 des Geberzylinders4 angeordnet ist. Auch hier ist das Kupplungspedal16 um einen Pedaldrehpunkt17 drehbar gelagert und umfasst eine Trittfläche18 . Ein mit dem Kupplungspedal16 fest verbundener Betätigungsdorn74 überträgt die Betätigungskraft über einen Kolben75 auf die mechanische Übertragung13 . Der Kolben75 ist im Querschnitt der Darstellung der11 aus mehreren trapezförmigen oder auch kreisausschnittförmigen Segmenten75a –75d gebildet. Die Segmente sind so angeordnet, dass sich der Querschnitt des Kolbens75 ändert, aber nicht sprunghaft ändert. Von der mechanischen Übertragung13 zum Betätigungsdorn74 hin vergrößert sich der Querschnitt der Segmentes75a zunächst, der des Segmentes75b verringert sich, der des Segmentes75c vergrößert sich, der des Segmentes75d verringert sich, wobei die Übergänge zwischen den Segmenten ohne Sprünge, mit jeweils gleichen Quer schnitten sind. Rollen76 werden mittels Federn77 auf den Kolben75 gedrückt. Der Kolben75 selbst ist in einer Führungsnut78 in axialer Richtung bewegbar gelagert. Im Ausführungsbeispiel der11 wird bei einer Betätigung des Kupplungspedals16 zunächst das trapezförmige Segment75a gegen die Rollen76 gedrückt, so dass die Federn77 zusammengedrückt werden und durch die schrägen Ebenen der Kontaktflächen zwischen den Rollen76 und dem Kolben75 eine positive Rückstellkraft bewirken. Beim Übergang vom Segment75a auf das Segment75b bewirken die Federn77 eine negative Rückstellkraft, da die schrägen Ebenen des trapezförmigen Querschnittes des Kolbens75 nun eine Kraftkomponente in Betätigungsrichtung erzeugen. Die Wirkungsweise bei weitere Betätigung des Kupplungspedals, wenn also die Segmente75c und75d in Eingriff mit den Rollen76 sind, ist entsprechend der vorherigen Darstellung Je nach Gestaltung der Übertodpunktbahn des Kolbens75 können auch hier beliebige Federcharakteristiken bewegt werden. -
- 1
- Hydraulisches System
- 2
- Steckverbindung
- 3
- Kupplungsausrückvorrichtung
- 4
- Geberzylinder
- 5
- Nehmerzylinder
- 6
- Ausrückmechanik
- 7
- Kupplung
- 8
- Brennkraftmaschine
- 9
- Kurbelwelle
- 10
- Getriebeeingangswelle
- 11
- erster Leitungsstrang
- 12
- zweiter Leitungsstrang
- 13
- mechanische Übertragung
- 14
- Betätigungsmittel
- 15
- Druckmediumsleitung
- 16
- Kupplungspedal
- 17
- Pedaldrehpunkt
- 18
- Trittfläche
- 19
- Zweiter Mitnehmerzapfen
- 20
- Zweites Langloch
- 21
- Zweiter Arm
- 22
- Hebel
- 23
- Erster Arm
- 24
- Erstes Langloch
- 25
- Lager
- 26
- Karosserie
- 27
- Erster Mitnehmerzapfen
- 28
- Kurvenbahn
- 29
- Kulissenblech
- 30
- Bohrung
- 31
- Feder
- 32
- Pfeil
- 33
- Pedalweg
- 34
- Anfangsstellung
- 35
- Endstellung
- 36
- zweite Stellung
- 37
- dritte Stellung
- 38
- vierte Stellung
- 39
- fünfte Stellung
- 40
- Anschlaghebel
- 41
- Anschlagteller
- 42
- Tellerfeder
- 43
- Halter
- 44
- Drehbare Lagerung
- 45
- Erste Feder
- 46
- Erster karosserieseitiger Lagerblock
- 47
- Erster pedalseitiger Lagerpunkt
- 48
- Zweite Feder
- 49
- Zweiter karosserieseitiger Lagerblock
- 50
- Zweiter pedalseitiger Lagerpunkt
- 51
- Verbindungsachse erster karosserieseitiger Lagerblock mit erstem
- pedalseitiger Lagerpunkt
- griechisch alpha
- Winkel
- griechisch beta
- Winkel
- 52
- Verbindungsachse erster pedalseitiger Lagerpunkt – Pedaldrehpunkt
- 53
- Verbindungsachse zweiter karosserieseitiger Lagerblock mit zwei
- tem pedalseitiger Lagerpunkt
- 54
- Verbindungsachse zweiter pedalseitiger Lagerpunkt – Pedaldreh
- punkt
- 55
- Halteblech
- 56
- Feder
- 57
- Hülse
- 58
- Rollen
- 59
- Achsschenkel
- 60
- Bahn
- 61
- Pedalseitiger Lagerpunkt
- 62
- Gabel
- 63a, 63b
- Anschlagarme
- 64
- Ausbuchtung
- 65
- Pedalfeste Bahn
- 66
- Pedalseitige Lagerung
- 66a
- Rollen
- 67
- Feder
- 68
- Karosserieseitige Lagerung
- 69
- Halterung
- 70
- Feder
- 71
- Stößel
- 72
- Bahn
- 73
- Rollen
- 74
- Betätigungsdorn
- 75
- Kolben
- 76
- Rollen
- 77
- Federn
- 78
- Führungsnut
Claims (25)
- Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal (
16 ), das von einer Anfangsstellung (34 ) in eine Endstellung (35 ) gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied (1 ,4 ,5 ,15 ) zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (31 ) mit einem ersten Befestigungspunkt (27 ) mit Mitteln, die eine Kurvenbahn (28 ) abhängig von der Stellung des Kupplungspedals (16 ) beschreiben, und mit einem zweiten Befestigungspunkt (30 ) mit dem Kupplungspedal (16 ) verbunden ist. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel einen ersten Mitnehmerzapfen (
27 ) umfassen, der verschiebbar in der Kurvenbahn (28 ) gelagert ist und der mir der Feder (31 ) verbunden ist. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Kurvenbahn (
28 ) verschiebbare erste Mitnehmerzapfen (27 ) über einen Hebel (22 ), der mit dem Kupplungspedal (16 ) verbunden ist, verschoben wird. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
22 ) mit einem Lager (25 ) drehbar karosseriefest gelagert ist. - Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
22 ) einen ersten Arm (23 ) mit einem ersten Langloch (24 ) aufweist und der erste Mitnehmerzapfen (27 ) in das erste Langloch eingreift. - Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (
22 ) einen zweiten Arm (21 ) mit einem zweiten Langloch (20 ) aufweist und der zweite Mitnehmerzapfen (19 ) in das zweiten Langloch (20 ) eingreift. - Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal (
16 ), das von einer Anfangsstellung (34 ) in eine Endstellung (35 ) gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied (1 ,4 ,5 ,15 ) zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder eine Tellerfeder (42 ) ist und das Kupplungspedal (16 ) einen Anschlaghebel (40 ) umfasst, der einen Anschlagteller (41 ) trägt, wobei der Anschlagteller (41 ) in Eingriff mit der Tellerfeder (42 ) ist, die von einem Halter (43 ) getragen ist, der drehbeweglich karosseriefest mittels eines Lagers (44 ) gelagert ist. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Tellerfeder (
42 ) in einer Stellung des Kupplungspedals (16 ) in etwa mittig auf einer Linie zwischen dem Lager (44 ) und dem Pedaldrehpunkt (17 ) befindet. - Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tellerfeder (
42 ) in der Ausgangslage des Kupplungspedals (16 ) eingedrückt ist und bei Betätigung des Kupplungspedals weiter eingedrückt wird, wobei eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, wenn die Tellerfeder (42 ) eine Linie zwischen dem Lager (44 ) und dem Pedaldrehpunkt (17 ) überschreitet. - Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal (
16 ), das von einer Anfangsstellung (34 ) in eine Endstellung (35 ) gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied (1 ,4 ,5 ,15 ) zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese mindestens eine erste Feder (45 ), die zwischen einem ersten karosseriefesten (46 ) und einem ersten pedalfesten (47 ) Anlenkpunkt eingespannt ist, sowie eine zweite Feder (48 ), die zwischen einem zweiten karosseriefesten (49 ) und einem zweiten pedalfesten (50 ) Anlenkpunkt eingespannt ist, umfasst. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite pedalfeste Anlenkpunkt (
47 ,50 ) sowie der Pedaldrehpunkt (17 ) auf einer Linie liegen. - Anordnung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite karosseriefeste Anlenkpunkt (
46 ,49 ) sowie der Pedaldrehpunkt (17 ) ein Dreieck bilden. - Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal (
16 ), das von einer Anfangsstellung (34 ) in eine Endstellung (35 ) gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied (1 ,4 ,5 ,15 ) zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zwischen einem kupplungspedalfesten Anlenkpunkt (61 ) und einem auf einer karosseriefesten Bahn (60 ) verschiebbaren Anlenkpunkt (58 ,59 ) eingespannt ist. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des auf der Bahn (
60 ) verschiebbaren Anlenkpunktes (58 ,59 ) durch mit dem Kupplungspedal (16 ) fest verbundene Anschlagmittel (63a ,63b ) begrenzt wird. - Anordnung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagmittel mit dem Kupplungspedal (
16 ) fest verbundene Anschlagarme (63a ,63b ) sind, die von einer Linie zwischen dem kupplungspedalfesten Anlenkpunkt (61 ) und dem Pedaldrehpunkt (17 ) in Bewegungsrichtung des kupplungspedalfesten Anlenkpunktes (61 ) von diesem beabstandet sind. - Anordnung nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (
60 ) eine Ausbuchtung (64 ) umfasst, wobei an einem Punkt der Ausbuchtung (64 ) eine Tangente parallel zu einem um den Pedaldrehpunkt (17 ) gezogenen Kreis gelegt werden kann. - Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal (
16 ), das von einer Anfangsstellung (34 ) in eine Endstellung (35 ) gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied (1 ,4 ,5 ,15 ) zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zwischen einem ersten auf einer pedalfesten Bahn (65 ) verschiebbaren ersten Anlenkpunkt (66 ) und einem zweiten karosseriefesten Anlenkpunkt (68 ) eingespannt ist. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anlenkpunkt Rollen (
66a ) umfasst. - Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal (
16 ), das von einer Anfangsstellung (34 ) in eine Endstellung (35 ) gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied (1 ,4 ,5 ,15 ) zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zwischen einer karosseriefesten Halterung (69 ) und einem Stößel (71 ), der auf einer mit dem Kupplungspedal (16 ) fest verbundene Bahn (72 ) gleitet, eingespannt ist. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (
71 ) auf der Bahn (72 ) mittels Rollen (73 ) gelagert ist. - Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (
72 ) konkav bezüglich des Pedaldrehpunktes (17 ) ist. - Anordnung zur Betätigung einer Kupplung, insbesondere einer Kupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges zwischen Antriebsmotor und Schaltgetriebe, mit einem Kupplungspedal (
16 ), das von einer Anfangsstellung (34 ) in eine Endstellung (35 ) gebracht werden kann und auf ein Übertragungsglied (1 ,4 ,5 ,15 ) zur Betätigung der Kupplung wirkt, wobei die Anordnung mindestens eine Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) aufweist, die bei einer Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) mindestens einen Totpunkt überwindet, sodass vermittels der Feder (31 ,42 ,45 ,48 ,56 ,67 ,70 ,77 ) in mindestens einem Teilbereich der Bewegung des Kupplungspedals (16 ) zwischen der Anfangsstellung (34 ) und der Endstellung (35 ) eine negative Rückstellkraft auf das Kupplungspedal (16 ) ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanische Übertragung (13 ) zwischen Kupplungspedal (16 ) und Geberzylinderkolben einen Kolben (75 ) umfasst, der axialer Richtung einen veränderlichen Querschnitt hat und der in radialer Richtung durch ein Druckmittel (76 ,77 ) mit einer Kraft beaufschlagt wird. - Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmittel (
76 ,77 ) paarweise gegenüberliegend angeordnet sind. - Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmittel federkraftbeaufschlagte Rollen (
76 ) sind. - Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (
75 ) mehrere Segmente (75a ,75b ,75c ,75d ) umfasst, die jeweils abwechselnd in axialer Richtung positive oder negative Steigungen aufweisen.
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