DE102005034623B3 - Staubsauger - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem Gehäuse, das einen Staubraum umgibt und ein Saugaggregat aufnimmt und an dem Laufrollen zum Verfahren des Staubsaugers entlang einer zu reinigenden Bodenfläche drehbar gelagert sind, sowie mit einem am Gehäuse angeordneten Saugstutzen zum Anschließen eines Saugschlauches und mit einer das Gehäuse umgebenden, außenseitig über das Gehäuse hervorstehenden Stoßleiste. Um den Staubsauger derart weiterzubilden, dass er eine kompaktere Bauform und eine verbesserte Verfahrbarkeit aufweist, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das Gehäuse ein Gehäuseunterteil und ein Gehäuseoberteil umfasst, wobei das Gehäuseunterteil zylinderförmig ausgestaltet ist mit einer senkrecht zur Bodenfläche ausgerichteten ersten Zylinderachse, wobei die Stoßleiste das Unterteil in Umfangsrichtung umgibt, und wobei das Gehäuseoberteil einen teilzylindrischen Gehäuseabschnitt mit einer senkrecht zur ersten Zylinderachse ausgerichteten zweiten Zylinderachse aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem Gehäuse, das einen Staubraum umgibt und ein Saugaggregat aufnimmt und an dem Laufrollen zum Verfahren des Staubsaugers entlang einer zu reinigenden Bodenfläche drehbar gelagert sind, sowie mit einem am Gehäuse angeordneten Saugstutzen zum Anschließen eines Saugschlauches und mit einer das Gehäuse umgebenden, außenseitig über das Gehäuse hervorstehenden Stoßleiste.
- Beim Reinigen einer Bodenfläche werden derartige Staubsauger üblicherweise vom Benutzer am Saugschlauch hinter sich hergezogen. Um zu vermeiden, dass der Staubsauger beim Auftreffen auf ein Hindernis, beispielsweise ein Möbelstück, das Hindernis beschädigt, ist das Gehäuse von einer Stoßleiste umgeben, die einen Stoß des Staubsaugers gegen das Hindernis abschwächt. Derartige Staubsauger sind aus der Patentschrift
DE 196 16 156 C1 bekannt. - In den deutschen Gebrauchsmusterschriften
DE 94 21 384 U1 undDE 201 04 683 U1 ist jeweils ein Staubsauger beschrieben, an dessen Gehäuse außenumfangsseitig eine frei drehbare Stoßleiste angeordnet ist. Durch Auftreffen des Staubsaugers auf ein Hindernis kann die Stoßleiste in Drehbewegung versetzt werden, wodurch das Hindernis nicht beschädigt wird bzw. ein Vorbeiführen des Staubsaugers am Hindernis erleichtert wird. - Aus der
US 6,553,612 B1 ist ein Staubsauger bekannt, dessen Gehäuse einen zylindrisch ausgestalteten Staubabscheider umfasst, wobei die Zylinderachse parallel zum Boden ausgerichtet ist. - Die
DE 201 06 784 U1 offenbart einen Staubsauger, dessen Gehäuse zylindrisch ausgestaltet ist, wobei die Zylinderachse ebenfalls parallel zum Boden ausgerichtet ist. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Staubsauger der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass er eine kompaktere Bauform und eine verbesserte Verfahrbarkeit aufweist.
- Diese Aufgabe wird bei einem Staubsauger der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Gehäuse ein Gehäuseunterteil und ein Gehäuseoberteil umfasst, wobei das Gehäuseunterteil zylinderförmig ausgestaltet ist mit einer senkrecht zur Bodenfläche ausgerichteten ersten Zylinderachse, wobei die Stoßleiste das Unterteil in Umfangsrichtung umgibt, und wobei das Gehäuseoberteil einen teilzylindrischen Gehäuseabschnitt mit einer senkrecht zur ersten Zylinderachse ausgerichteten zweiten Zylinderachse aufweist.
- Beim erfindungsgemäßen Staubsauger ist die Stoßleiste an einem Gehäuseunterteil gehalten, das zylinderförmig ausgestaltet ist mit senkrecht zur Bodenfläche ausgerichteter Zylinderachse. Die Stoßleiste ragt in radialer Richtung über das Gehäuse des Staubsaugers hervor, so dass beim Auftreffen des Staubsaugers auf ein Hindernis das Hindernis unabhängig von der Ausrichtung des Staubsaugers in jedem Fall vor einer Beschädigung geschützt ist.
- Das Gehäuseoberteil des erfindungsgemäßen Staubsaugers umfasst einen teilzylindrischen Gehäuseabschnitt, dessen Zylinderachse senkrecht zur Zylinderachse des Gehäuseunterteiles ausgerichtet ist. Es bildet also einen "liegenden Teilzylinder", der auf dem "stehenden Zylinder" des Gehäuseunterteils aufsitzt. Es hat sich gezeigt, dass dadurch bei Aufrechterhaltung eines allseitigen Stoßschutzes dem Staubsauger eine sehr kompakte Bauform verliehen werden kann, so dass das Gehäuse zwar ein beachtliches Innenvolumen aufweist für den Staubraum und das Saugaggregat, dass aber trotzdem die Ausmaße des Gehäuses verhältnismäßig gering gehalten werden können. Durch die somit gewährleistete kompakte Bauform ist der Staubsauger auf einfache Weise entlang der zu reinigenden Bodenfläche verfahrbar und er benötigt zu seiner Lagerung auch nur einen verhältnismäßig geringen Stauraum.
- Die "liegende Anordnung" des teilzylindrischen Gehäuseabschnittes auf dem "stehenden Zylinder" des Gehäuseunterteils verleiht dem erfindungsgemäßen Staubsauger darüber hinaus eine hohe Standfestigkeit. Zieht der Benutzer den Staubsauger am Saugschlauch hinter sich her, so besteht keine Gefahr, dass der Staubsauger verkippt. Auch dadurch wird die Verfahrbarkeit des Staubsaugers verbessert.
- Von Vorteil ist es, wenn sich der teilzylindrische Gehäuseabschnitt in Umfangsrichtung bezogen auf die zweite Zylinderachse über einen Winkelbereich von mindestens 180° erstreckt. Der Gehäuseabschnitt bildet somit zumindest einen Halbzylinder.
- Bevorzugt erstreckt sich der teilzylindrische Gehäuseabschnitt in Umfangsrichtung bezogen auf die zweite Zylinderachse über einen Winkelbereich von mehr als 180°, insbesondere über einen Winkelbereich von 220° bis 240°. Bei einer derartigen Ausgestaltung verjüngt sich der teilzylindrische Gehäuseabschnitt in Richtung auf das Gehäuseunterteil, so dass sich zwischen dem Gehäuseoberteil und dem Gehäuseunterteil in der Seitenansicht ein keilförmiger Zwischenraum ausbildet oberhalb der Stoßleiste. Dieser Zwischenraum kann beispielsweise zur Aufbewahrung eines elektrischen Anschlusskabels genutzt werden.
- Um dem Staubsauger eine besonders hohe mechanische Belastbarkeit zu verleihen, ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Saugstutzen am teilzylindrischen Gehäuseabschnitt gehalten. Vorzugsweise steht der Saugstutzen über die Mantelfläche des teilzylindrischen Gehäuseabschnittes nach außen hervor. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Saugstutzen bezogen auf die zweite Zylinderachse in Längsrichtung des teilzylindrischen Gehäuseabschnittes mittig an dessen Mantelfläche angeformt ist.
- Bevorzugt ist am teilzylindrischen Gehäuseabschnitt ein vorzugsweise bogenförmig gekrümmter Handgriff gehalten. Am Handgriff kann der Staubsauger angehoben werden. Bevorzugt definiert der Handgriff eine Mittelebene des Staubsaugers, die senkrecht zur zweiten Zylinderachse ausgerichtet ist und in der die erste Zylinderachse verläuft.
- Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung schließt sich stirnseitig an den teilzylindrischen Gehäuseabschnitt jeweils ein Seitenabschnitt des Gehäuseoberteils an, wobei die Außenwand des Seitenabschnitts in der Draufsicht bogenförmig gekrümmt ist. Die Seitenabschnitte sind fluchtend zur zweiten Zylinderachse ausgerichtet und vergrößern das Volumen des Gehäuses, ohne dass hierzu der Durchmesser des "stehenden Zylinders" des Gehäuseunterteils vergrößert werden muss.
- Günstig ist es, wenn an einem ersten Seitenabschnitt ein Staubraumdeckel versetzbar gehalten ist, der den Staubraum abdeckt. Der Staubraumdeckel kann beispielsweise abnehmbar oder verschwenkbar am ersten Seitenabschnitt gehalten sein. Über den Staubraumdeckel wird dem Benutzer auf konstruktiv einfache Weise ein bequemer Zugang zum Staubraum bereitgestellt. Letzterer wird vom Saugaggregat mit Unterdruck beaufschlagt und steht über eine Saugleitung mit dem Saugstutzen in Strömungsverbindung. In den Staubraum kann in üblicher Weise ein Staubbeutel eingebracht werden. Der Staubraumdeckel ist bevorzugt um eine parallel zur Bodenfläche ausgerichtete Schwenkachse verschwenkbar am ersten Seitenabschnitt gehalten.
- Günstig ist es, wenn an einem zweiten Seitenabschnitt des Gehäuseoberteils ein Zubehörfachdeckel versetzbar gehalten ist, der ein Zubehör des Staubsau gers aufnehmendes Zubehörfach abdeckt. In dem Zubehörfach können beispielsweise mehrere Saugdüsen deponiert werden, die wahlweise an das freie Ende des Saugschlauches angeschlossen werden können. Durch Versetzen des Zubehörfachdeckels ist das Zubehör für den Benutzer auf einfache Weise zugänglich. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Zubehörfachdeckel abnehmbar oder verschwenkbar am zweiten Seitenabschnitt gehalten ist.
- Von besonderem Vorteil ist es, wenn am zweiten Seitenabschnitt des Gehäuseoberteils, insbesondere unterhalb des Zubehörfachdeckels, ein Filterfachdeckel versetzbar gehalten ist, der ein ein Abluftfilter aufnehmendes Filterfach überdeckt. Die Abluft des Saugaggregates kann mittels des Abluftfilters, vorzugsweise mittels eines HEPA-Filters, gereinigt werden, bevor sie aus dem Gehäuse des Staubsaugers heraustritt. Das Abluftfilter ist im Filterfach angeordnet und über den Filterfachdeckel für den Benutzer auf einfache Weise für einen Austausch zugänglich.
- Um trotz der kompakten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Staubsaugers eine große Saugleistung bereitstellen zu können, ist es von Vorteil, wenn das Saugaggregat eine Saugturbine aufweist, deren Drehachse parallel zur zweiten Zylinderachse ausgerichtet. Eine Anordnung des Saugaggregats dergestalt, dass die Drehachse der Saugturbine parallel zur zweiten Zylinderachse ausgerichtet ist, ermöglicht den Einsatz einer verhältnismäßig großen Saugturbine, die innerhalb des Gehäuses angeordnet werden kann und dem Staubsauger eine hohe Saugleistung zur Verfügung stellt.
- Die Handhabung des Staubsaugers wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform dadurch vereinfacht, dass der Staubsauger eine Kabeltrom mel zum Aufwickeln eines Anschlusskabels aufweist. Hierbei ist es günstig, wenn die Drehachse der Kabeltrommel parallel zur zweiten Zylinderachse ausgerichtet ist. Dies ermöglicht den Einsatz einer Kabeltrommel mit einem verhältnismäßig großen Durchmesser, wobei dennoch die kompakte Bauform des Staubsaugers sichergestellt ist.
- Von Vorteil ist es, wenn die Stoßleiste einen Stoßring ausbildet, der um eine kolinear zur ersten Zylinderachse ausgerichtete Drehachse frei drehbar ist. Die drehbare Lagerung des Stoßrings am Gehäuse ermöglicht es, diesen bei einem Auftreffen auf ein Hindernis am Hindernis abzurollen, so dass keine Gefahr besteht, dass das Hindernis beschädigt wird. Bei Auftreffen auf das Hindernis kann das relativ zum Stoßring bewegliche Gehäuse seine Ausrichtung beibehalten. Dies hat den Vorteil, dass der vom Benutzer am Saugschlauch hinter sich hergezogene Staubsauger am Hindernis entlang fahren kann. Die Verfahrbarkeit des Staubsaugers wird dadurch verbessert.
- Der Stoßring kann beispielsweise ein ringförmiges Stützteil umfassen, an dem außenseitig ein Stoßband aus einem gummielastischen Material gehalten ist. Das Stützteil kann aus einem starren Material, insbesondere aus einem starren Kunststoffmaterial, gefertigt sein und dem Stoßring die erforderliche mechanische Belastbarkeit verleihen. Durch den Einsatz des gummielastischen Stoßbands wird beim Auftreffen des Staubsaugers auf ein Hindernis eine Beschädigung desselben verhindert.
- Vorzugsweise umfasst das Gehäuseunterteil ein Bodenteil und ein Tragteil, wobei am Bodenteil die Laufrollen gehalten sind und das Gehäuseoberteil auf dem Tragteil aufsitzt und wobei der Stoßring zwischen dem Bodenteil und dem Tragteil frei drehbar gelagert ist. Das Bodenteil weist bevorzugt eine wannenförmige Außenkontur auf und umfasst eine parallel zur Bodenfläche ausgerichtete Bodenwand, an der die Laufrollen drehbar gelagert sind. Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Laufrollen jeweils an einem Schwenkteil gelagert sind, das um eine senkrecht zur Bodenfläche ausgerichtete Schwenkachse verschwenkbar am Bodenteil gehalten ist. Vorzugsweise ist das Bodenteil und/oder das Tragteil im Übergangsbereich zum Stoßring bogenförmig gekrümmt. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Bodenteil und das Tragteil in ihrem dem Stoßring benachbarten Bereich konvex gekrümmt sind.
- Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
-
1A ,1B und1C : eine Darstellung des prinzipiellen Aufbaus eines erfindungsgemäßen Staubsaugers in einer Seitenansicht (1A ), einer Vorderansicht (1B ) und einer Draufsicht (1C ) und -
2A ,2B und2C : eine schematische Darstellung einer konkreten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Staubsaugers in einer Seitenansicht (2A ), einer Vorderansicht (2B ) und einer Draufsicht (2C ). - In den
1A ,1B und1C ist der prinzipielle Aufbau eines erfindungsgemäßen Staubsaugers10 dargestellt mit einem Gehäuse12 , das ein Gehäuseunterteil14 und ein Gehäuseoberteil16 umfasst. Der Staubsauger10 ist entlang einer Bodenfläche18 verfahrbar. Hierzu sind unterseitig am Gehäuseunterteil14 mehrere Laufrollen20 drehbar gelagert. - Das Gehäuseunterteil
14 ist zylinderförmig ausgestaltet und weist eine senkrecht zur Bodenfläche18 ausgerichtete erste Zylinderachse22 auf. Am Gehäuseunterteil14 ist eine Stoßleiste in Form eines Stoßrings24 frei drehbar gelagert, wobei die Drehachse des Stoßrings24 kolinear zur ersten Zylinderachse22 ausgerichtet ist. Der Stoßring24 umgibt das Gehäuseunterteil14 in Umfangsrichtung vollständig und steht radial über das Gehäuseunterteil14 und das Gehäuseoberteil16 hervor. - Das Gehäuseoberteil
16 weist einen teilzylindrischen Gehäuseabschnitt26 auf mit senkrecht zur Zylinderachse22 und damit parallel zur Bodenfläche18 ausgerichteter zweiter Zylinderachse28 . Bezogen auf die zweite Zylinderachse28 erstreckt sich der teilzylindrische Gehäuseabschnitt26 in Umfangsrichtung über einen Winkelbereich von mehr als 180°, in der dargestellten Ausführungsform über einen Winkelbereich von circa 230°. Dies wird aus1A deutlich. Stirnseitig, das heißt fluchtend zur zweiten Zylinderachse28 , schließen sich an den teilzylindrischen Gehäuseabschnitt26 ein erster Seitenabschnitt31 und ein zweiter Seitenabschnitt32 an, deren Außenwand34 bzw.35 in der Draufsicht konvex gekrümmt ist. Dies wird aus1C deutlich. Die Seitenabschnitte31 und32 verjüngen sich in die dem Gehäuseunterteil14 abgewandte Richtung nach oben. Dies wird insbesondere aus1B deutlich. - Das Gehäuse
12 umgibt einen Staubraum39 , der sich über die gesamte Höhe des Gehäuses12 erstreckt. Seitlich neben dem Staubraum39 ist ein Saugag gregat41 angeordnet mit einer Saugturbine42 , die von einem Elektromotor43 in Drehung versetzt wird. Das Saugaggregat41 ist innerhalb des Gehäuses12 derart ausgerichtet, dass die Drehachse45 der Saugturbine42 parallel zur zweiten Zylinderachse28 verläuft. - Seitlich neben dem Saugaggregat
41 ist innerhalb des Gehäuses12 eine Kabeltrommel46 drehbar gelagert zum selbsttätigen Aufwickeln eines elektrischen Anschlusskabels48 , mit dessen Hilfe der Elektromotor43 mit einer externen Spannungsquelle verbindbar ist. Die Drehachse50 der Kabeltrommel47 ist ebenfalls parallel zur zweiten Zylinderachse28 ausgerichtet. - Mittels des Saugaggregates
41 kann der Staubraum39 , in den ein Staubbeutel eingesetzt werden kann, mit Unterdruck beaufschlagt werden. Die angesaugte Luft wird vom Saugaggregat über in der Zeichnung nicht dargestellte Abluftöffnungen abgegeben. Auf ihrem Strömungsweg vom Saugaggregat41 zu den Abluftöffnungen durchströmt die Abluft ein Abluftfilter52 , das innerhalb des zweiten Seitenabschnittes32 in einem Filterfach des Gehäuses12 angeordnet ist. Oberhalb des Abluftfilters52 bildet das Gehäuseoberteil16 ein Zubehörfach54 aus, in dem mehrere Saugdüsen aufbewahrt werden können, die wahlweise an das freie Ende eines in der Zeichnung nicht dargestellten, an sich bekannten Saugschlauches angeschlossen werden können. - Die Kombination des Gehäuseunterteils
14 in Form eines "stehenden Zylinders" mit dem Gehäuseoberteil16 , das einen teilzylindrischen Gehäuseabschnitt26 in "liegender Anordnung" aufweist, verleiht dem Staubsauger10 eine sehr kompakte Bauform, wobei jedoch ein verhältnismäßig großer Staubraum39 und eine leistungsstarke Saugturbine42 zum Einsatz kommen können und wobei zusätzlich eine Kabeltrommel47 mit verhältnismäßig großem Durchmesser im Gehäuse12 positioniert werden kann. - In den
2A ,2B und2C ist eine konkrete Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Staubsaugers60 dargestellt, der den in den1A ,1B und1C dargestellten und voranstehend erläuterten Aufbau aufweist. Er umfasst ein Gehäuse62 mit einem Gehäuseunterteil64 und einem Gehäuseoberteil66 und ist mittels unterseitig am Gehäuseunterteil14 gelagerten Laufrollen70 entlang einer Bodenfläche68 verfahrbar. - Das Gehäuseunterteil
64 weist ein Bodenteil72 und ein Tragteil74 auf, zwischen denen eine Stoßleiste in Form eines kreisringförmigen Stoßringes76 frei drehbar gelagert ist. Das Bodenteil72 ist wannenförmig ausgebildet und weist eine Bodenwand78 auf, an die sich außenseitig eine konvex nach oben gekrümmte Seitenwand79 anschließt. - Das Tragteil
74 weist in seinem dem Stoßring benachbarten Randbereich eine ebenfalls konvex gekrümmte Seitenwand81 auf, und auch die Außenseite83 des Stoßringes76 ist konvex nach außen gekrümmt. - Das Gehäuseoberteil
66 sitzt auf dem Tragteil74 auf und umfasst, wie voranstehend unter Bezugnahme auf die1A ,1B und1C dargelegt, einen teilzylindrischen Gehäuseabschnitt85 , an den sich seitlich ein erster Seitenabschnitt87 und ein zweiter Seitenabschnitt88 anschließen. Oberseitig ist an den teilzylindrischen Gehäuseabschnitt85 ein bogenförmig gekrümmter Handgriff90 angeformt, der sich an einen ebenfalls an den teilzylindrischen Gehäuseabschnitt85 angeformten Saugstutzen91 anschließt. - Der erste Seitenabschnitt
87 umgibt entsprechend der in den1A ,1B und1C dargestellten Ausführungsform einen Staubraum. Dies ist über einen Staubraumdeckel93 für den Benutzer auf einfache Weise zugänglich. Der Staubraumdeckel93 ist verschwenkbar am ersten Seitenabschnitt87 gelagert. - Der zweite Seitenabschnitt
88 umgibt entsprechend der in den1A ,1B und1C dargestellten Ausführungsform ein Filterfach und ein Zubehörfach. Das Filterfach ist von einem Filterfachdeckel95 abgedeckt, der am zweiten Seitenabschnitt88 verschwenkbar gelagert ist, und das Zubehörfach ist von einem Zubehörfachdeckel97 abgedeckt, der oberhalb des Filterfachdeckels95 ebenfalls am zweiten Seitenabschnitt88 verschwenkbar gelagert ist. - Das Gehäuseunterteil
64 ist zylinderförmig ausgebildet mit senkrecht zur Bodenfläche68 ausgerichteter erster Zylinderachse99 , mit der die Drehachse des Stoßringes76 fluchtet. Der teilzylindrische Gehäuseabschnitt85 umfasst eine zweite Zylinderachse100 , die senkrecht zur ersten Zylinderachse99 ausgerichtet ist, so dass der teilzylindrische Gehäuseabschnitt85 eine "liegende Anordnung" aufweist, wohingegen das Gehäuseunterteil64 einen "stehenden Zylinder" ausbildet. Der frei drehbare Stoßring76 bildet einen den Staubsauger60 allseits umgebenden Stoßschutz, der über das Gehäuse62 nach außen hervorragt, und das Gehäuseoberteil66 ist bezogen auf das Gehäuseunterteil64 zurückgesetzt. Dadurch wird dem Staubsauger60 eine hohe Standfestigkeit verliehen, und durch die Anordnung des Handgriffes90 und des Saugstutzens91 in einer Mittelebene102 des teilzylindrischen Gehäuseabschnittes85 wird die Handhabung des Staubsaugers60 erleichtert.
Claims (13)
- Staubsauger mit einem Gehäuse, das einen Staubraum umgibt und ein Saugaggregat aufnimmt und an dem Laufrollen zum Verfahren des Staubsaugers entlang einer zu reinigenden Bodenfläche drehbar gelagert sind, sowie mit einem am Gehäuse angeordneten Saugstutzen zum Anschließen eines Saugschlauches und mit einer das Gehäuse umgebenden, außenseitig über das Gehäuse hervorstehenden Stoßleiste, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (
12 ;62 ) ein Gehäuseunterteil (14 ;64 ) und ein Gehäuseoberteil (16 ;66 ) umfasst, wobei das Gehäuseunterteil (14 ;64 ) zylinderförmig ausgestaltet ist mit einer senkrecht zur Bodenfläche (18 ;68 ) ausgerichteten ersten Zylinderachse (22 ;99 ), wobei die Stoßleiste (24 ;76 ) das Gehäuseunterteil (14 ;64 ) in Umfangsrichtung umgibt, und wobei das Gehäuseoberteil (16 ;66 ) einen teilzylindrischen Gehäuseabschnitt (26 ;85 ) mit einer senkrecht zur ersten Zylinderachse (22 ;99 ) ausgerichteten zweiten Zylinderachse (28 ;100 ) aufweist. - Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der teilzylindrische Gehäuseabschnitt (
26 ;85 ) in Umfangsrichtung bezogen auf die zweite Zylinderachse (28 ;100 ) über einen Winkelbereich von mindestens 180° erstreckt. - Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der teilzylindrische Gehäuseabschnitt (
26 ;85 ) in Umfangsrichtung bezogen auf die zweite Zylinderachse (28 ;100 ) über einen Winkelbereich von 220° bis 240° erstreckt. - Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstutzen (
91 ) am teilzylindrischen Gehäuseabschnitt (85 ) gehalten ist. - Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am teilzylindrischen Gehäuseabschnitt (
85 ) ein Handgriff (90 ) gehalten ist. - Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich stirnseitig an den teilzylindrischen Gehäuseabschnitt (
26 ;85 ) jeweils ein Seitenabschnitt (31 ,32 ;87 ,88 ) anschließt, dessen Außenwand (34 ,35 ) in der Draufsicht bogenförmig gekrümmt ist. - Staubsauger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einem ersten Seitenabschnitt (
87 ) ein Staubraumdeckel (93 ) versetzbar gehalten ist, der den Staubraum (39 ) abdeckt. - Staubsauger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einem zweiten Seitenabschnitt (
88 ) ein Zubehörfachdeckel (97 ) versetzbar gehalten ist, der ein Zubehör des Staubsaugers (10 ;60 ) aufnehmendes Zubehörfach (54 ) abdeckt. - Staubsauger nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Seitenabschnitt (
88 ) ein Filterfachdeckel (95 ) versetzbar gehalten ist, der ein ein Abluftfilter (52 ) aufnehmendes Filterfach überdeckt. - Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugaggregat (
41 ) eine Saugturbine (42 ) aufweist, deren Drehachse (45 ) parallel zur zweiten Zylinderachse (28 ) ausgerichtet ist. - Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Staubsauger (
10 ;60 ) eine Kabeltrommel (47 ) zum selbsttätigen Aufwickeln eines Anschlusskabels (48 ) aufweist, wobei die Drehachse (50 ) der Kabeltrommel (47 ) parallel zur zweiten Zylinderachse (28 ) ausgerichtet ist. - Staubsauger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoßleiste einen Stoßring (
24 ;76 ) ausbildet, der um eine kolinear zur ersten Zylinderachse (22 ;99 ) ausgerichtete Drehachse frei drehbar ist. - Staubsauger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (
64 ) ein Bodenteil (72 ) und ein Tragteil (74 ) umfasst, wobei am Bodenteil (72 ) die Laufrollen (70 ) gehalten sind und das Gehäuseoberteil (66 ) auf dem Tragteil (74 ) aufsitzt und wobei der Stoßring (74 ) zwischen dem Bodenteil (72 ) und dem Tragteil (74 ) frei drehbar gelagert ist.
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