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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät mit mindestens einem von
einem wärmeisolierenden
Gehäuse
umgebenen Innenraum, der durch Zirkulation von Kühlluft gekühlt wird, wobei ein zur Verteilung
der Kühlluft
dienender Kühlluftkanal
in einer Wandung des wärmeisolierenden
Gehäuse
verläuft.
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Ein
derartiges Kältegerät ist aus
der
DE 39 32 459 C2 bekannt.
Bei diesem Kältegerät ist ein
zur Verteilung der Kühlluft über mehrere
Kältefächer dienender
Kühlluftkanal
in einer Rückwand
des wärmeisolierenden
Gehäuses
des Kältegeräts angeordnet. Der
in
1 und
2 mit der Bezugsziffer
27 bezeichnete
Kühlluftkanal
27 wird
von einem in der Rückwand
des wärmeisolierenden
Gehäuses
angeordneten und in den
8 und
9 als Einzelteil dargestellten wannenartigen
Formteil
28 gebildet, das mit seiner offenen Seite von
hinten gegen die Rückwand
der die einzelnen Kältefächer umschließenden Innenbehälter anliegt
und dort mit entsprechenden Austrittsöffnungen korrespondiert. Das
Formteil
28 besitzt einen sehr komplexen Aufbau und ist
daher kostenintensiv in der Fertigung.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Kältegerät der eingangs
genannten Art mit einem in einer Wandung des Gehäuses integrierten Kühlluftkanal
zu schaffen, der einen einfachen Aufbau besitzt, so dass das Kältegerät kostengünstig hergestellt
werden kann.
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Die
Aufgabe wird gelöst
mit einem Kältegerät nach Anspruch
1. Die abhängigen
Ansprüche
beziehen sich auf bevorzugte Ausgestaltungen.
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Demnach
wird ein Kältegerät mit mindestens einem
von einem wärmeisolierenden
Gehäuse
umgebenen Innenraum bereitgestellt, der durch Zirkulation von Kühlluft gekühlt wird,
wobei ein zur Verteilung der Kühlluft
dienender Kühlluftkanal
in einer Wandung des wärmeisolierenden
Gehäuse
verläuft. Erfindungsgemäß ist der
Kühlluftkanal
aus einem ersten langgestreckten Kanalteil, beispielsweise einer
Rohrleitung, und einer Mehrzahl von identischen, zweiten Kanalteilen
gebildet, die entlang des ersten Kanalteils verteilt sind und eine
Verbindung zwischen dem ersten Kanalteil und Luftdurchgangsöffnungen in
einem den Innenraum umgebenden Innenbehälter herstellen.
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Damit
besteht die Möglichkeit,
für verschiedene
Modelle von Kältegeräten Kühlluftkanäle zu schaffen,
indem jeweils erste Kanalteile, die modellspezifisch unterschiedliche
Längen
sowie Positionen und Anzahlen von Stellen für die Montage der zweiten Kanalteile
aufweisen, mit mehreren zweiten, untereinander identischen Kanalteilen
kombiniert werden, die modellübergreifend
einsetzbar sind. Damit können
Herstellungskosten reduziert werden. Es ist nicht mehr notwendig,
für verschiedene
Kältegerätemodelle,
die sich beispielsweise in der Anzahl und Anordnung der Luftdurchgangsöffnungen
im Innenbehälter
unterscheiden, jeweils völlig
unterschiedliche Formteile zu fertigen, die zudem, wie beispielsweise
in der
DE 39 32 459
C2 für
den Kühlluftkanal
27 gezeigt,
eine komplexe Gestalt besitzen.
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Vorzugsweise
ist das erste Kanalteil aus einem Rohr gebildet, das an einer Verbindungsstelle mit
einem der zweiten Kanalteile in seiner Rohrwandung eine Durchgangsöffnung für die Kühlluft aufweist.
Besonders bevorzugt besitzt das Rohr einen kreisförmigen Querschnitt.
Dies ist kostengünstig
in der Herstellung und ermöglicht
eine einfache Gestaltung der Verbindungen des ersten Kanalteils
mit den zweiten Kanalteilen. Es ist jedoch auch möglich, ein Rohr
mit viereckigem, beispielsweise quadratischem Querschnitt, vorzusehen.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Kältegerät sind die
zweiten Kanalteile vorzugsweise aus Hartschaum geformt. Vorteil
hiervon ist, dass es sich um ein leichtes Material handelt, das
kostengünstig
in der Herstellung ist. Zudem besitzt es gute wärmeisolierende Eigenschaften.
Besonders bevorzugt wird als Material für die zweiten Kanalteile expandiertes
Polystyrol (Styropor) verwendet. Dieses Material wird von den zumeist
für das
Ausschäumen
des wärmeisolierenden
Gehäuses
verwendeten Polyurethanschäumen gut
benetzt.
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Vorzugsweise
umgreifen die zweiten Kanalteile das erste Kanalteil über seinen
gesamten Umfang. Hieraus ergibt sich eine hohe mechanische Stabilität der Verbindungen
zwischen dem ersten Kanalteil und den zweiten Kanalteilen. Dies
ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die zweiten Kanalteile
aus einem geschäumten
Material nur relativ geringer mechanischer Festigkeit gefertigt
sind.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Kältegerät umfasst
der Kühlluftkanal
vorzugsweise ein drittes Kanalteil, das eine Verbindung zwischen
dem ersten Kanalteil und dem Innenbehälter herstellt und auf ein offenes
Ende des erste Kanalteils aufgesteckt ist. Somit stellt das dritte
Kanalteil nicht nur eine Verbindung zwischen dem ersten Kanalteil
und Luftdurchgangsöffnungen
im Innenbehälter
her, sondern kann zugleich dazu verwendet werden, das offene Ende
des ersten Kanalteils schaumdicht zu verschließen.
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Vorzugsweise
weist das dritte Kanalteil eine Aussparung zur Aufnahme des offenen
Endes des ersten Kanalteils auf, wobei durch Entfernen eines Bodens
der Aussparung das dritte Kanalteil in das zweite Kanalteil überführbar ist.
D.h. bei dem zweiten Kanalteil fehlt der Boden in der Aussparung.
Damit kann das erste Kanalteil mit einem freien Ende in die Aussparung
des zweiten Kanalteils eingeführt
und durch diese hindurchgeführt
werden, sodass eine kreuzende Anordnung von erstem Kanalteil und zweitem
Kanalteil möglich
ist, d.h. das zweite Kanalteil sozusagen auf das erste Kanalteil
aufgefädelt werden
kann. Vorzugsweise ist der Boden der Aussparung durch Sollbruchstellen
begrenzt. Damit kann während
der Montage des Kühlluftkanals
der Boden der Aussparung auf einfache Weise herausgebrochen werden,
um somit das zweite Kanalteil zu erhalten. Vorteil hiervon ist,
dass lediglich nur ein Kanalteil gefertigt werden muss, das sowohl
das dritte Kanalteil als auch das zweite Kanalteil in sich verkörpert.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Kältegerät weist
der Innenbehälter
schaumseitig vorzugsweise Ausformungen auf, die die Lage der zweiten
Kanalteile und gegebenenfalls des dritten Kanalteils in Bezug auf
den Innenbehälter
festlegen. Damit können
während
des Ausschäumens
des Gehäuses
des Kältegeräts die zweiten
Kanalteile bzw. das dritte Kanalteil auf einfache Weise in gewünschter
Lage zum Innenbehälter
gehalten werden. Um die Kanalteile umlaufende Vorsprünge sind
besonders vorteilhaft, da diese verhindern, dass während des
Ausschäumens
Isolierschaum zwischen den Innenbehälter und das zweite Kanalteil
gelangen kann, der die Luftdurchgangsöffnungen im Innenbehälter zusetzen könnte.
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Vorzugsweise
speist jedes der zweiten Kanalteile zumindest zwei Luftdurchgangsöffnungen
im Innenbehälter,
die quer zur Längsrichtung
des ersten Kanalteils voneinander beabstandet sind. Dies ermöglicht eine
Verteilung der Kühlluft über die
gesamte Breite des Innenraums des Kältegeräts.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Kältegerät sind die
Luftdurchgangsöffnungen
im Innenbehälter
vorzugsweise in zwei verschiedene Richtungen orientiert. Somit kann
die Kühlluft
in verschiedene Richtungen ausgeblasen werden. Damit besteht die
Möglichkeit,
auch bei einem geringen Abstand der quer zur Längsrichtung des ersten Kanalteils
angeordneten Luftdurchgangsöffnungen
die Kühlluft über die
gesamte Breite des Innenraums des Kältegeräts zu verteilen. In verschiedene
Richtungen orientierte Luftdurchgangsöffnungen können beispielsweise geschaffen
werden, indem ein Wandabschnitt des Innenbehälters, der die Luftdurchgangsöffnungen
umfasst, in horizontaler Richtung zum Innenraum hin gekrümmt bzw.
gebogen ausgestaltet wird.
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Vorzugsweise
weist jedes der zweiten Kanalteile Luftdurchgangsöffnungen
auf, die den Luftdurchgangsöffnungen
im Innenbehälter
zugeordnet und von einer an dem Innenbehälter flächig anliegenden Wandung des
zweiten Kanalteils begrenzt sind. Diese Ausführungsform besitzt gegenüber einer
Ausführungsform,
bei der das zweite bzw. dritte Kanalteil zum Innenbehälter hin
offen ausgestaltet ist, eine höhere
Steifigkeit. Die Festlegung der zweiten Kanalteile bzw. des dritten
Kanalteils am Innenbehälter
zum Ausschäumen
des Gehäuses
des Kältegeräts wird hierdurch
vereinfacht.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Kältegerät weist
das erste Kanalteil in seiner Wandung vorzugsweise Sollbruchstellen
zum Herausbrechen von Luftdurchgangsöffnungen auf. Dies ermöglicht,
das erste Kanalteil für
verschiedene Typen von Kältegeräten einzusetzen
und je nach Bedarf Luftdurchgangsöffnungen aus dem ersten Kanalteil
herauszubrechen.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Kältegerät handelt
es sich vorzugsweise um ein Kältegerät in No-Frost-Technik,
das vorzugsweise als Haushalts-Kältegerät ausgestaltet
ist. Dabei kann es sich um ein Kühl-
oder Gefriergerät
oder ein sog. Kühl-/Gefrierkombinationsgerät handeln.
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Weitere
Ausgestaltungen und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im
Folgenden anhand verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung erläutert.
Dabei zeigt:
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1 einen
vertikalen Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kältegeräts 1 mit
einem in einer Gehäusewandung 27 integrierten
Kühlluftkanal 23;
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2 einen
horizontalen Schnitt durch den in der Gehäusewandung 27 integrierten
Kühlluftkanal 23;
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3 einen
Blick auf die Gehäusewandung 27 vom
Innenraum 3 des Kältegeräts 1 von 1 aus
gesehen;
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4 ein
erstes Kanalteil 25 in seitlicher Ansicht;
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5 ein
drittes Kanalteil 28 in Draufsicht;
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6 einen
Schnitt durch das dritte Kanalteil 28 aus 5 gemäß einer
Schnittlinie A-A;
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7 einen
der 2 entsprechenden Schnitt bei einem Kältegerät 1 gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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8 einen
Schnitt gemäß einer
Schnittlinie B-B von 7;
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9 einen
der 2 entsprechenden Schnitt bei einem Kältegerät 1 gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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10 einen
der 2 entsprechenden Schnitt bei einem Kältegerät 1 gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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Der
vertikale Schnitt der 1 zeigt als Beispiel eines erfindungsgemäßen Kältegeräts 1 ein Haushalts-Kältegerät 1 in
No-Frost-Technik. Das Kältegerät 1 umfasst
zwei Innenräume 2 und 3,
die in einem wärmeisolierenden
Gehäuse 4 angeordnet
und über
zwei getrennte und ebenfalls wärmeisolierende Türen 5 und 6 zugänglich sind.
Der oben angeordnete Raum 2 ist als Tiefgefrierraum 2 und
der unten angeordnete Raum 3 als Kühlraum 3 ausgebildet.
Die Innenräume 2 und 3 sind
von Innenbehältern 7 und 8 gebildet,
die aus Kunststoffplatinen geformt sind. Zwischen einem aus Metallblech
geformten Außenbehälter 9 und
den Innenbehälter 7 und 8 ist
ein wärmeisolierender
Schaum 10 eingebracht.
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Das
Kältegerät 1 ist
in bekannter Weise mit einem Kompressor-Kühlaggregat ausgestattet, von dessen
einzelnen Komponenten hier der Einfachheit halber nur der in einem
Maschinenraum 60 in einem unteren, rückwärtigen Bereich des Kältegeräts 1 des wärmeisolierenden
Gehäuses 4 angeordnete
Kältemittel-Verdichter 61 und
ein Kältemittel-Verdampfer 16 dargestellt
sind. Der Verdampfer 16 ist in einer Kammer 14 in
einem zwischen den Innenbehältern 6 und 7 befindlichen
wärmeisolierenden
Zwischenboden 12 angeordnet.
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Zur
Kühlung
der Innenräume 2 und 3 wird über Kanäle 17 und 18 Luft
aus den Innenräumen 2 und 3 angesaugt
und über
den in der Kammer 14 befindlichen Verdampfer 16 geführt, wo
sie gekühlt
und getrocknet wird. Die gekühlte
und getrocknete Kühlluft
wird zum einen in einen nach oben führenden Kühlluftkanal 20 ausgestoßen und
gelangt von dort durch Ausblasöffnungen 21 im
Innenbehälter 7 in
den Innenraum 2. Zum anderen wird die vom Verdampfer 16 gekühlte und
getrocknete Kühlluft
in einen zum Innenraum 3 nach unten führenden Kühlluftkanal 23 ausgestoßen.
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Die
Steuerung der Kühlluftzufuhr
zu den Innenräumen 2 und 3 erfolgt
in bekannter Weise über Thermostate
und Klappen, die hier jedoch nicht dargestellt sind. Eine ebenfalls
nicht dargestellte Heizung ist im Zwischenboden 12 zur
Enteisung des Verdampfers 16 vorhanden.
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Der
zum Innenraum 3 hin führende
Kühlluftkanal 23 ist
aus einem ersten, langgestreckten Kanalteil 25, hier einer
vertikal angeordneten Rohrleitung 25, und mehreren identischen,
zweiten Kanalteilen 26 gebildet, die entlang des ersten
Kanalteils 25 angeordnet sind und dieses kreuzen. Mit ihrem
unteren, offenen Ende 29 ist die Rohrleitung 25 in
ein drittes Kanalteil 28 eingesteckt. Die zweiten Kanalteile 26 und
das dritte Kanalteil 28 sind horizontal ausgerichtet und
verbinden jeweils die Rohrleitung 25 mit im Innenbehälter 8 befindlichen
Luftdurchgangsöffnungen 37,
die hier als Ausblasöffnungen 37 für die Kühlluft fungieren.
Die Ausblasöffnungen 37 befinden
sich in verschiedenen Höhen
des Innenraums 3, sodass die Kühlluft gleichmäßig über den
gesamten Innenraum 3 verteilt werden kann. Dies ist insbesondere
dann von Bedeutung, wenn durchgehende Tragplatten für Kühlgüter einen
vertikalen Luftaustausch im Innenraum 3 behindern. Die
Rohrleitung 25 sowie die zweiten Kanalteile 26 und
das dritte Kanalteil 28 sind in der Rückwand 27 des Gehäuses 4 in
wärmeisolierendem
Schaum 10 eingebettet.
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Die
Rohrleitung 25 besitzt, wie aus 2 zu ersehen
ist, einen kreisförmigen
Querschnitt. Es ist jedoch abweichend von der dargestellten Ausführungsform
auch denkbar, eine Rohrleitung 25 mit einem rechteckigen,
beispielsweise quadratischen Querschnitt vorzusehen. Als Material
für die
Rohrleitung 25 kann beispielsweise Kunststoff verwendet werden.
Damit kann die Rohrleitung 25 kostengünstig gefertigt werden und
besitzt zudem ein nur geringes Gewicht.
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Die
zweiten Kanalteile 26 und das dritte Kanalteil 28 sind,
wie in 1 dargestellt, zweiteilig ausgestaltet. Sie umfassen
jeweils eine untere Schale 30 und eine obere Schale 31,
die jeweils aus Hartschaum, beispielsweise aus expandiertem Polystyrol,
geformt und schaumdicht, beispielsweise durch Kleben oder Stecken,
miteinander verbunden sind.
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2 zeigt
einen horizontalen Schnitt durch eines der zweiten Kanalteile 26 von 1.
Um das zweite Kanalteil 26 mit der Rohrleitung 25 verbinden zu
können,
besitzt das zweite Kanalteil 26 eine Aussparung 33,
hier in Form eines Durchgangsloches 33, in das die Rohrleitung 25 eingeschoben
ist. Damit umgreift das zweite Kanalteil 26 die Rohrleitung 25 über ihren
gesamten Umfang, wodurch eine hohe Stabilität der Verbindung beider Teile
resultiert. Abweichend von der dargestellten Ausführungsform
mit einem die Rohrleitung 25 aufnehmenden Durchgangsloch 33,
ist es auch möglich,
beispielsweise über
Rast- oder Klammermittel, das zweite Kanalteil 26 an der
Rohrleitung 25 zu befestigen.
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Auf
der Höhe
jedes zweiten Kanalteils 26 besitzt die Rohrleitung 25 in
ihrer Wandung Luftdurchgangsöffnungen 34,
die in einen Raum 35 des zweiten Kanalteils 26 münden, der
zur Verteilung der Kühlluft
auf die Ausblasöffnungen 37 im
Innenbehälter 8 dient.
Der Raum 35 ist quer zur Längsrichtung der Rohrleitung 25,
d.h. in seiner Breite, so dimensioniert, dass das zweite Kanalteil
zumindest zwei Luftdurchgangsöffnungen 37 im
Innenbehälter 8 speist, die
quer zur Längsrichtung
der Rohrleitung 25 angeordnet sind. Abweichend von der
dargestellten Ausführungsform
besteht auch die Möglichkeit,
drei oder mehr Luftdurchgangsöffnungen 37 mit
einem zweiten Kanalteil 26 zu speisen.
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Wie 2 weiter
zeigt, liegt das zweite Kanalteil 26 mit einer den Raum 35 abschließenden Wandung 38 direkt
an einem Wandabschnitt 39 des Innenbehälters 8 an. In der
Wandung 38 des zweiten Kanalteils 26 befinden
sich Luftdurchgangsöffnungen 40,
die mit den Luftdurchgangsöffnungen 37 im
Innenbehälter 8 korrespondieren.
Die Wandung 38 des zweiten Kanalteils 26 und der
Wandabschnitt 39 des Innenbehälters 8 sind in horizontaler
Richtung zum Innenraum 3 hin gekrümmt ausgebildet. Durch die zum
Innenraum 3 hin gebogen geformte Ausgestaltung des Wandabschnitts 39 sind
die Ausblasöffnungen 37 im
Innenbehälter 8 in
zwei verschiedene Richtungen orientiert, sodass die Kühlluft in
verschiedene Richtungen ausgeblasen wird. Somit besteht die Möglichkeit,
die Kühlluft
auch bei einem geringen horizontalen Abstand der Ausblasöffnungen 37 im
Innenbehälter 8 über die
gesamte Breite des Innenraums 3 des Kältegeräts 1 zu verteilen.
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An
den Rändern
des Wandabschnitts 39 des Innenbehälters 8 befinden sich
schaumseitig Ausformungen 42 in Form von umlaufenden Vorsprüngen 42,
die zur Positionierung und Festlegung des zweiten Kanalteils 26 am
Innenbehälter 8 während des Ausschäumens des
Gehäuses 4 mit
isolierenden Schaum 10 dienen. Zudem verhindern die umlaufenden
Vorsprünge 42,
dass beim Ausschäumen
des Gehäuses 4 Schaum 10 in
den Raum zwischen den Innenbehälter 8 und
der daran anliegenden Wandung 38 des zweiten Kanalteils 26 gelangen
kann, der die Ausblasöffnungen 37 und
Luftdurchgangsöffnungen 40 verschließen könnte.
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3 zeigt
einen Blick auf den Innenbehälter 8 vom
Innenraum 3 aus gesehen in einer gegenüber der 2 verkleinerten
Ansicht. Zu erkennen sind hier die Ausblasöffnungen 37 im Innenbehälter 8,
die jeweils paarweise in unterschiedlicher Höhe des Innenbehälters 8 angeordnet
sind. Die unterbrochenen Linien zeigen die umlaufenden Vorsprünge 42 an
der dem Schaum 10 zugewandten Rückwand des Innenbehälters 8.
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Die
Grenzen der horizontalen Ausdehnung des zum Innenraum 3 hin
gebogen geformten Wandabschnitts 39 des Innenbehälters 8 sind
mit der Bezugsziffer 43 bezeichnet.
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Der
Innenbehälter 8 kann
beispielsweise durch Tiefziehen einer Kunststoffplatine gefertigt werden,
wobei die Ausblasöffnungen 37 durch
Stanzen herausgetrennt werden.
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4 zeigt
in einer Seitenansicht eine Rohrleitung 25, die unter anderem
zum Einbau in ein Kältegerät 1 gemäß der vorangehenden 1 bis 3 bestimmt
ist. Die Rohrleitung 25 weist in ihrer Wandung mehrere
kreisförmige
Kerbungen 44, 44' auf, die
an der Rohrwandung Sollbruchstellen erzeugen. Durch Herausbrechen
von den Kerbungen 44, 44' umgebener, kreisförmiger Wandabschnitte 45, 45' aus der Rohrwand
können
die in 2 gezeigten Luftdurchgangsöffnungen 34 in der
Rohrleitung 25 geschaffen werden und damit ein oder mehrere
Stellen, an denen jeweils ein zweites Kanalteil 26 oder das
dritte Kanalteil 28 schaumdicht und für die Kühlluft durchgängig montiert
werden kann. Der Satz von Kerbungen 44 und der Satz von
Kerbungen 44' sind über den
Rohrumfang betrachtet versetzt zueinander angeordnet. In 4 beträgt der Winkel
zwischen beiden Sätzen
von Kerbungen 44 und 44' in etwa 90°. Zudem sind die Kerbungen 44 in
Längsrichtung der
Rohrleitung 25, d.h. hier in vertikaler Richtung, mit einem
größeren Abstand
in die Rohrleitung 25 eingebracht als die Kerbungen 44'. Damit besteht
die Möglichkeit,
diese Rohrleitungsbauform 25 für mehrere verschiedene Modelle
von Kältegeräten einzusetzen,
bei denen die Ausblasöffnungen 37 in
vertikaler Richtung in verschiedenen Abständen voneinander angeordnet
sind.
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Zum
Einbau des Kühlluftkanals 23 in
das Kältegerät 1 gemäß der 1 bis 3 werden
aus der in 4 dargestellten Rohrleitung 25 die
kreisförmigen
Wandabschnitte 45 herausgebrochen, um die in 1 und 2 gezeigten
Luftdurchgangsöffnungen 34 zu
schaffen. Gegebenenfalls ist die Rohrleitung 25 in ihrer
Länge zu
kürzen.
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Statt
einer Rohrleitung 25 mit Sollbruchstellen, wie in 4 gezeigt,
kann auch eine Rohrleitung 25 verwendet werden, in die
entsprechend dem vertikalen Abstand der Ausblasöffnungen 37 im Innenbehälter 8 Luftdurchgangsöffnungen 34 aus
der Rohrleitungswandung ausgestanzt werden.
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In
den 5 und 6 ist das dritte Kanalteil 28 näher dargestellt.
Dieses ist, wie 1 zeigt, auf das untere, offene
Ende der Rohrleitung 25 aufgesteckt. Dabei zeigt die 5 das
dritte Kanalteil 28 in Draufsicht und die 6 in
einem Schnitt gemäß einer
Schnittlinie A-A
von 5. Das dritte Kanalteil 28 besitzt denselben
Aufbau wie das in 2 in einer Schnittansicht näher dargestellte
zweite Kanalteil 26. Im Unterschied zu dem zweiten Kanalteil 26 umfasst
die Aussparung 33 des dritten Kanalteils 28 einen
Boden 47, der die Aussparung 33 nach unten schaumdicht
verschließt.
Die Aussparung 33 ist somit als kreisförmiges Sackloch 33 ausgestaltet,
in das das offene Ende 29 der Rohrleitung 25 eingesteckt
wird. Durch Kerbungen 48, die Sollbruchstellen zwischen
dem Boden 47 und dem übrigen
dritten Kanalteil 28 bilden, kann der Boden 47 durch
Herausbrechen leicht entfernt werden. Hierdurch kann das dritte
Kanalteil 28 auf einfache Weise in das zweite Kanalteil 26 überführt werden.
Durch Entfernen des Bodens 47 entsteht ein Durchgangsloch 33,
durch das die Rohrleitung 25 hindurchgeschoben werden kann.
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Wie 6 weiter
zeigt, weisen die untere Schale 30 und die obere Schale 31 komplementär ausgebildete
Ausformungen 32 und 36 auf, sodass die Schalen 30 und 31 auf
einfache Weise durch Zusammenstecken miteinander verbunden werden können.
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Die
Montage des Kühlluftkanals 23 im
Kältegerät 1 nach 1 erfolgt,
indem zunächst
aus der in 4 gezeigten Rohrleitung 25 die
Wandabschnitte 45 herausgebrochen werden, um die in 1 und 2 dargestellten
Luftdurchgangsöffnungen 34 zu schaffen.
Als nächstes
werden die zweite Kanalteile 26 an der Rohrleitung 25 montiert.
Dazu wird die Rohrleitung 25 in die Durchgangslöcher 33 der
zweiten Kanalteile 26 eingeschoben und die zweiten Kanalteile 26 dann
auf Höhe
der Luftdurchgangsöffnungen 34 angeordnet.
Das untere, offene Ende der Rohrleitung 29 wird in das
Sackloch 33 des dritten Kanalteils 28 eingesteckt.
Anschließend
werden die zweiten Kanalteile 26 und das dritte Kanalteil 28 mittels
der Vorsprünge 42 an
der Rückwand
des Innenbehälters 8 positioniert
und der Hohlraum zwischen dem Innenbehälter 8 und dem Außenbehälter 9 des Kältegeräts 1 mit
wärmeisolierenden
Schaum 10 ausgefüllt.
Damit sind die Rohrleitung 25, die zweiten Kanalteile 26 und
das dritte Kanalteil 28 in dem Schaum 10 fest
eingebettet und in ihrer Lage festgelegt. Selbstverständlich besteht
auch die Möglichkeit, zunächst die
zweiten Kanalteile 26 und das dritte Kanalteil 28 an
der Rückwand
des Innenbehälters 8 an den
Vorsprüngen 42 zu
montieren und anschließend die
Rohrleitung 25 durch die Durchgangslöcher 33 der zweiten
Kanalteile 26 hindurch und das offene Ende 29 der
Rohrleitung 25 in das Sackloch 33 des dritten
Kanalteils 28 einzustecken.
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Abweichend
von der in 1 dargestellten Ausführungsform,
bei der in die Rohrleitung 25 auf Höhe des dritten Kanalteils 28 ein
Luftdurchgangsloch 34 eingebracht ist, besteht auch die
Möglichkeit, was
in 4 in unterbrochener Linie dargestellt ist, die
Rohrleitung 25 an ihrem unteren Ende 29 schräg abzutrennen,
um einen Luftdurchgang vom Inneren der Rohrleitung 25 zum
dritten Kanalteil 28 zu schaffen.
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Abweichend
von der in 1 dargestellten Ausführungsform
ist es auch möglich,
was jedoch nicht dargestellt ist, den Kühlluftkanal 23 ohne
das dritte Kanalteil 28 zu bilden, indem lediglich identische,
zweite Kanalteile 26 entlang der Rohrleitung 25 verteilt
angeordnet werden, wobei das untere, offene Ende 29 der
Rohrleitung 25 frei bleibt. Dieses kann durch einen Deckel
oder Stopfen etc. schaumdicht verschlossen werden, sodass beim Ausschäumen des
Gehäuses 4 kein
Schaum 10 in die Rohrleitung 25 eindringen kann.
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Die 7 und 8 zeigen
eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Dabei zeigt die 7 eine der 2 entsprechende
Schnittansicht, wohingegen 8 einen
Schnitt gemäß der in 7 angegebenen
Schnittlinie B-B zeigt. Bei dieser zweiten Ausführungsform umfassen die zweiten Kanalteile 26 und,
falls vorhanden, das dritte Kanalteil 28 ebenfalls wie
bei der in den 2 gezeigten, ersten Ausführungsform
eine Wandung 38, die der Rückwand des Innenbehälters 8 zugewandt
ist. Im Unterschied zu der in 2 dargestellten,
ersten Ausführungsform
umfasst die Wandung 38 jedoch nur eine Luftdurchgangsöffnung 40 in
Form eines Langloches 40. Dieses ist einfacher zu fertigen
und erfordert keine so hohe Passgenauigkeit wie zwei Luftdurchgangslöcher 40,
die in ihrer Lage und Form an die Ausblasöffnungen 37 im Innenbehälter 8 angepasst
werden müssen.
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Die 9 zeigt
eine dritte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Bei dieser ist der Raum 35 der
zweiten Kanalteile 26 bzw. des dritten Kanalteils 28 zum
Innenbehälter 8 hin
offen, d.h. es ist keine den Raum 35 nach vorne abschließende und am
Innenabehälter 8 anliegende
Wandung 38 vorhanden, wie es bei der ersten und zweiten
Ausführungsform gemäß der 2 und 7, 8 der Fall
ist. Somit sind diese Kanalteile einfacher zu fertigen und daher
kostengünstiger.
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10 zeigt
eine der 2, 7 und 9 entsprechende
Schnittansicht einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Bei dieser vierten Ausführungsform ist das erste Kanalteil 25 in
Form einer Rinne 25 ausgebildet, die mit ihrer offenen
Seite an der Rückwand
des Innenbehälters 8 anliegt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt
die Rinne 25 einen halbkreisförmigen Querschnitt.
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Die
zweiten Kanalteile 26 und ggf. das dritte Kanalteil 28 sind
als schalenförmige
Formteile ausgebildet, die ebenfalls wie die Rinne 25 mit
ihrer offenen Seite an der Rückwand
des Innenbehälters 8 anliegen.
Auch hier dienen schaumseitige Ausformungen 42 bzw. Vorsprünge 42 am
Innenbehälter 8 zur Positionierung
und Festlegung der zweiten Kanalteile 26 bzw. des dritten
Kanalteils 28 an dem Innenbehälter 8.
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Die
Rinne 25 weist in ihrer Wandung Öffnungen 34 auf, durch
die getrocknete und gekühlte
Kühlluft
vom Inneren der Rinne 25 in einen vom zweiten Kanalteil 26 oder
dritten Kanalteil 28 umschlossenen Raum 35 gelangt.
Von diesem wird die Kühlluft
durch zwei Luftdurchgangsöffnungen 37 im
Innenbehälter 8 in
den Innenraum 3 ausgeblasen. Die Luftdurchgangsöffnungen 37 bzw.
Ausblasöffnungen 37 sind quer
zu Längsrichtung
der Rinne 25 voneinander beabstandet.
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Die
zweiten Kanalteile 26 bzw. das dritte Kanalteil 28 umfassen
jeweils einen Boden 50 und eine in der dargestellten Schnittansicht
nicht sichtbare Decke, in denen sich jeweils Aussparungen 33 mit
halbkreisförmigem
Querschnitt zur Aufnahme der Rinne 25 befinden, die mit
ihrer offenen Seite dem Innenbehälter 8 zugewandt
sind. Bei dem ggf. vorhandenen dritten Kanalteil 28 ist
die untere Aussparung 33 nach unten hin durch einen Boden
schaumdicht verschlossen. Durch Herausbrechen dieses Bodens kann
das dritte Kanalteil 28 in das zweite Kanalteil 26 umgeformt
werden.
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Der
in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen aus erstem Kanalteil
25 und
mehreren zweiten Kanalteilen
26 und ggf. einem dritten
Kanalteil
28 gebildete Kühlluftkanal
23 dient
dazu, die vom Verdampfer
16 getrocknete und gekühlte Kühlluft in
den Innenraum
3 des Kältegeräts
1 zu
führen. Es
ist jedoch auch denkbar, aus den gezeigten Kanalteilen
25,
26 und
ggf.
28 einen Kanal zu bilden, der dazu dient, erwärmte, feuchte
Luft aus dem Innenraum
3 des Kältegeräts
1 zum Verdampfer
16 zu
führen.
Ein derartiger Kanal könnte
beispielsweise in einer Seitenwand des Kältegeräts
1 integriert werden, wie
es beispielsweise in der
DE
39 32 459 C2 bei dem die erwärmte Luft zum Verdampfer rückführenden
Kanal
26 der Fall ist.