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DE102005021528B3 - Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in einem Zylinder einer Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in einem Zylinder einer Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse Download PDF

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DE102005021528B3
DE102005021528B3 DE102005021528A DE102005021528A DE102005021528B3 DE 102005021528 B3 DE102005021528 B3 DE 102005021528B3 DE 102005021528 A DE102005021528 A DE 102005021528A DE 102005021528 A DE102005021528 A DE 102005021528A DE 102005021528 B3 DE102005021528 B3 DE 102005021528B3
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Germany
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cylinder
fuel
combustion
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fuel mass
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DE102005021528A
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English (en)
Inventor
Erwin Bauer
Dietmar Ellmer
Thorsten Lauer
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Vitesco Technologies GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Priority to JP2008510574A priority patent/JP2008540912A/ja
Priority to US11/913,835 priority patent/US20080196488A1/en
Priority to PCT/EP2006/062193 priority patent/WO2006120209A1/de
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Abstract

Anhand der Signale eines Zylinderdrucksensors und eines Kurbelwellensensors werden der Isentropenexponent DOLLAR I1 und die Konstante (k) der Gleichung DOLLAR I2 für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder und den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder ermittelt. Zylinderdrücke (p) vor und nach der Verbrennung von Kraftstoff können dann mittels der Gleichung mit dem jeweiligen Isentropenexponenten DOLLAR I3 und der entsprechenden Konstanten bestimmt werden. Während der Verbrennung von Kraftstoff wird der Zylinderdruck (p) durch den Zylinderdrucksensor erfasst. Die Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in dem Zylinder der Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) erfolgt anhand der oben geannten Größen. Das Verfahren weist den Vorteil auf, dass die Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in dem Zylinder der Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) mit geringem Rechenaufwand erfolgen kann.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in einem Zylinder einer Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse mit Hilfe eines Zylinderdrucksensors.
  • Eine wichtige Größe zur Beschreibung und Beherrschung des innerhalb von Zylindern von Brennkraftmaschinen stattfindenden Verbrennungsprozesses stellt die Brennfunktion dar. Die Brennfunktion wird aus dem Verhältnis von verbrannter zu eingesetzter Kraftstoffmasse (MBR (Mass Burn Rate)) in Abhängigkeit vom Kurbelwinkel gebildet. Aus der Brennfunktion kann mit der Schwerpunktlage der Verbrennung eine weitere für den Verbrennungsprozess charakteristische Größe entnommen werden. Die Schwerpunktlage der Verbrennung kennzeichnet den Arbeitspunkt der Brennfunktion, bei dem 50 % der eingesetzten Kraftstoffmasse verbrannt sind. Der Wirkungsgrad, das akustische und emissionstechnische Verhalten einer Brennkraftmaschine werden im Wesentlichen durch die Brennfunktion bestimmt. Voraussetzung für die Ermittlung der Brennfunktion ist die Kenntnis des Zylinderdrucks in Abhängigkeit des Kurbelwinkels. Mit Kenntnis dieser Abhängigkeit und mit Hilfe der Druckverlaufsanalyse und der Arbeitsprozessrechnung kann die MBR und somit die Brennfunktion unter Anwendung von thermodynamischen Modellen von Verbrennungsprozessen berechnet werden.
  • Weitere Einzelheiten bezüglich thermodynamischer Modelle von Verbrennungsprozessen finden sich beispielsweise im „Handbuch Verbrennungsmotor", von Richard van Basshuysen/Fred Schäfer, 1. Auflage, April 2002, Kapitel 5.2 und 5.3 und im „Kraftfahrtechnisches Taschenbuch" von Bosch, 22. Auflage, September 1995, Seiten 358 bis 363.
  • Bei der Bestimmung der MBR und der Brennfunktion anhand thermodynamischer Modelle tritt das Problem auf, dass die erforderlichen Rechenoperationen sehr komplex sind und hohe Abtastraten für Signale eines Zylinderdrucksensors und eines Kurbelwellensensors benötigt werden. Hierdurch kann die Bestimmung der MBR und der Brennfunktion in Motorsteuergeräten nur unter hohem Kostenaufwand realisiert werden. Weiterhin kann die Bestimmung trotz der hohen Kosten oftmals nicht in Echtzeit erfolgen.
  • Die DE 102 37 328 A1 offenbart ein Verfahren zum Regeln des Verbrennungsprozesses einer Brennkraftmaschine, die zumindest in bestimmten Betriebszuständen mit kontrollierter Selbstzündung (HCCI-Modus (Homogeneous Charge Compression Ignition-Modus)) betrieben werden kann. Hierbei wird der Verbrennungsprozess im HCCI-Modus anhand von Kreisprozessen modelliert, wobei die Beschreibung des Verbrennungsprozesses mit Hilfe interner Zustandsgrößen, wie z. B. Verbrennungsverlauf, Druckverlauf, Temperaturverlauf oder dem Schwerpunkt der Verbrennung, erfolgt. Die Ausgangsgrößen, wie z. B. das Signal eines Klopfsensors, die Abgastemperatur oder das Luftkraftstoffverhältnis, des modellierten und des realen Verbrennungsprozesses werden einem Regler zugeführt, der den Verbrennungsprozess beeinflussende Stellgrößen, wie z. B. die Kraftstoffeinspritzung oder Abgasrückführung, regelt.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche die Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in einem Zylinder einer Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse mit geringem Rechenaufwand gestatten.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung zeichnet sich aus durch ein Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung zur Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in einem Zylinder einer Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse mit Hilfe eines Zylinderdrucksensors. Hierzu werden für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder ein Isentropenexponent χv und eine Konstante kv aus mehreren Wertepaaren von Zylindervolumen V und zugehörigem Zylinderdruck p bestimmt. Das Zylindervolumen wird dabei aus dem Signal eines einer Kurbelwelle zugehörigen Kurbelwellensensors und der Zylinderdruck durch das Signal des Zylinderdrucksensors ermittelt.
  • Nach erfolgter Bestimmung der beiden Größen χv und kv wird für den Arbeitspunkt, bei dem das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse ermittelt werden soll, der Zylinderdruck für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder anhand der Größen χv und kv bestimmt.
  • Folgend wird für den oben genannten Arbeitspunkt während der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder der Messwert des Zylinderdrucksensors erfasst. Anschließend werden, analog zu dem Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder, für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder ein Isentropenexponent χn und eine Konstante kn aus mehreren Wertepaaren von Zylindervolumen und zugehörigem Zylinderdruck bestimmt.
  • Nach erfolgter Bestimmung der beiden Größen χn und kn wird für den Arbeitspunkt, bei dem das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zy linder eingesetzten Kraftstoffmasse ermittelt werden soll, der Zylinderdruck für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder anhand der Größen χn und kn bestimmt.
  • Folgend wird das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse für den oben genannten Arbeitspunkt mit Hilfe der oben bestimmten Zylinderdrücke vor, während und nach der Verbrennung von Kraftstoff ermittelt.
  • Das Verfahren gestattet die Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse für beliebige Arbeitspunkte, obwohl das Verfahren nur wenige Wertepaare für die Zylindervolumen und zugehörigen Zylinderdrücke (minimal vier) anhand messtechnisch erfasster Signale des Zylinderdrucksensors und Kurbelwellensensors benötigt. Das erfindungsgemäße Verfahren weist den Vorteil auf, dass keine aufwendigen thermodynamischen Modelle benutzt werden und so der Rechenaufwand gering ausfällt. Hierdurch kann das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse in einem Motorsteuergerät in Echtzeit ermittelt werden, ohne den Kostenaufwand aufgrund gesteigerter Anforderungen an eine in Motorsteuergeräte eingesetzte Hardware zu erhöhen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist sowohl für Ottomotoren, für Dieselmotoren als auch für gasbetriebene Motoren anwendbar.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird aus dem für mehrere Arbeitspunkte ermittelten Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse die Brennfunktion gebildet. Die Brennfunktion kann zur Regelung des Verbrennungsprozesses von Brennkraftmaschinen verwendet werden. Wir kungsgrad, akustisches und emissionstechnisches Verhalten einer Brennkraftmaschine können so optimiert werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführung wird aus der Brennfunktion die Schwerpunktlage der Verbrennung ermittelt. Die Schwerpunktlage der Verbrennung stellt eine charakteristische Größe zur Beschreibung des Verbrennungsprozesses von Brennkraftmaschinen dar und kann zur Regelung des Verbrennungsprozesses verwendet werden. Wirkungsgrad, akustisches und emissionstechnisches Verhalten einer Brennkraftmaschine können so optimiert werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden der Isentropenexponent χv und die Konstante kv für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder anhand folgender Gleichung ermittelt:
    Figure 00050001
    wobei der Zylinderdruck mit p und das Zylindervolumen mit V bezeichnet sind. Für den Prozess nach der Verbrennung (Index n) von Kraftstoff in dem Zylinder werden der Isentropenexponent χn und die Konstante kn anhand folgender Gleichung ermittelt:
    Figure 00050002
  • Gleichung 1 und Gleichung 2 ermöglichen die Bestimmung des jeweiligen Isentropenexponenten und der jeweiligen Konstanten mit geringem Rechenaufwand.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführung werden der Isentropenexponent für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder oder der Isentropenexponent für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder mittels folgender Gleichung bestimmt:
    Figure 00060001
  • In Gleichung 3 bezeichnen p1 und p2 Messwerte des Zylinderdrucksensors und V1 und V2 die dazugehörigen Zylinderdruckvolumina, die anhand der Signale des Kurbelwellensensors ermittelt werden. Gleichung 3 ermöglicht eine Bestimmung des jeweiligen Isentropenexponenten χ mit geringem Rechenaufwand.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) anhand folgender Gleichung ermittelt:
    Figure 00060002
  • In der Gleichung 4 bezeichnet MBR das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse, c eine Konstante, pw den Messwert des Zylinderdrucksensors während der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder, pv den mittels Gleichung 1 bestimmten Zylinderdruck vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder und pn den mittels Gleichung 2 bestimmten Zylinderdruck nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder. Für die Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse nach Gleichung 4 ist der erforderliche Rechenaufwand niedrig. Somit wird nur ein relativ geringer Speicherbedarf und geringe Rechenleistung für die Ermittlung benötigt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird bei dem Vorliegen von mehr als zwei Wertepaaren für das Zylindervolumen und dem zugehörigen Zylinderdruck ein Mittelwert des Isentropenexponenten bestimmt. Dieser Mittelwert wird in der entsprechenden Gleichung 1 oder 2 zur Bestimmung des Zylinderdrucks vor oder nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder verwendet. Durch die Verwendung eines Mittelwertes wird der Einfluss einzelner Messfehler bei der Erfassung der Messwerte des Kurbelwinkelsensors oder des Zylinderdrucksensors auf die Bestimmung der Zylinderdrücke mittels Gleichung 1 oder 2 verringert.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird bei dem Vorliegen von mehr als zwei Wertepaaren für das Zylindervolumen und dem zugehörigen Zylinderdruck ein Mittelwert der in Gleichung 1 oder 2 angegebenen Konstanten bestimmt. Dieser Mittelwert wird in der entsprechenden Gleichung 1 oder 2 zur Bestimmung des Zylinderdrucks vor oder nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder verwendet. Durch die Verwendung eines Mittelwertes wird der Einfluss einzelner Messfehler bei der Erfassung der Messwerte des Kurbelwinkelsensors oder des Zylinderdrucksensors auf die Bestimmung der Zylinderdrücke mittels Gleichung 1 oder 2 verringert.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung werden den Verbrennungsprozess beeinflussende Stellgrößen der Brennkraftmaschine, wie z. B. Menge des einzuspritzenden Kraftstoffes oder Zündungszeitpunkt, in Abhängigkeit von dem Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse verändert. Hierdurch kann der Verbrennungsprozess hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, akustisches Verhalten und Schadstoffemissionen optimiert werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführung wird ein Vergleich zwischen dem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ermittelten Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse und dem aus einem in einem Steuergerät abgelegten Kennfeld ermittelten Verhältnis zwischen der in dem Zylinder ver brannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse durchgeführt. Das Ergebnis dieses Vergleichs wird einem Regler zugeführt, der den Verbrennungsprozess beeinflussende Stellgrößen der Brennkraftmaschine, wie z. B. Menge des einzuspritzenden Kraftstoffes oder Zündungszeitpunkt, bestimmt. Hierdurch kann der Verbrennungsprozess hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, akustisches Verhalten und Schadstoffemissionen optimiert werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird das erfindungsgemäße Verfahren bei Brennkraftmaschinen, die zumindest in bestimmten Betriebszuständen mit kontrollierter Selbstzündung (HCCI-Modus) betrieben werden können, angewendet. Die Regelung des Verbrennungsprozesses dieser Brennkraftmaschinen kann hierdurch optimiert werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung werden das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse oder die Brennfunktion oder die Schwerpunktlage der Verbrennung für mehrere Zylinder einer Brennkraftmaschine ermittelt. Somit wird eine optimale Regelung der in den jeweiligen Zylindern stattfindenden Verbrennungsprozesse ermöglicht. Toleranzen zwischen den Zylindern, verursacht durch Fertigung oder Alterung, können dadurch ausgeglichen werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird in einem Steuergerät die Abtastrate für die Erfassung der Signale des Zylinderdrucksensors oder für die Erfassung der Signale des Kurbelwellensensors verändert, in Abhängigkeit des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ermittelten Ergebnisses für das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder eingesetzten Kraftstoffmasse. Hierdurch können Verbrennungsprozesse in dem Zylinder bei entsprechenden Ergebnissen in erhöhter zeitlicher Auflösung erfasst und die Regelung des Verbrennungsprozesses somit optimiert werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
  • 2 ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • 1 zeigt die schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Vorrichtung weist einen Motorblock 1 auf, der einen Zylinder 2 umfasst. Innerhalb des Zylinders 2 befindet sich ein Kolben 3, der über eine Pleuelstange 4 mit einer Kurbelwelle 5 verbunden ist. Durch einen in dem Zylinder 2 stattfindenden Verbrennungsprozess führt der Kolben 3 in dem Zylinder 2 eine translatorische Bewegung in vertikaler Richtung aus. Das Zylindervolumen und der Zylinderdruck sind von der Stellung des Kolbens 3 in dem Zylinder 2 abhängig. Zu Gunsten einer übersichtlichen Darstellung, sind andere für das ordnungsgemäße Funktionieren einer Brennkraftmaschine erforderliche Komponenten, wie z. B. Ein- und Auslassventile, Zündkerzen, ein Ansaugtrakt oder ein Abgastrakt, nicht eingezeichnet. Innerhalb des Zylinders 2 befindet sich ein Zylinderdrucksensor 6 zur Erfassung des Zylinderdrucks. Weiterhin befindet sich innerhalb des Motorblocks 1 ein Kurbelwellensensor 7 zur Erfassung des Kurbelwinkels. Die Signale beider Sensoren werden von einem Steuergerät 8 erfasst. In dem Steuergerät 8 wird mittels der Signale beider Sensoren und anderer in dem Steuergerät 8 vorliegenden Informationen, wie z. B. Drehzahl der Brennkraftmaschine, das Verhältnis zwischen der in einem Zylinder 2 der Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder 2 eingesetzten Kraftstoffmasse erfindungsgemäß ermittelt. Durch rechts von dem Steuergerät 8 befindliche Pfeile wird verdeutlicht, dass das Steuergerät 8 Signale weiterer Sensoren verarbeiten kann oder ein Datenaustausch mit weiteren Steuergeräten möglich ist. Des Weiteren können den Verbrennungsprozess beeinflussende Stellgrößen der Brennkraftmaschine in Abhängigkeit von dem Verhältnis zwischen der in dem Zylinder 2 verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder 2 eingesetzten Kraftstoffmasse verändert werden und entsprechende Stellsignale von dem Steuergerät 8 zu entsprechenden Stellgliedern übermittelt werden. Als Steuergerät 8 kann z. B. ein Motorsteuergerät Anwendung finden.
  • 2 zeigt ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens. In dem Schritt S1 werden die Messwerte des Kurbelwellensensors 7 und des Zylinderdrucksensors 6 für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 erfasst und hieraus ein Wertepaar für das Zylindervolumen V1v und den zugehörigen Zylinderdruck p1v bestimmt. In Schritt S2 werden für einen anderen Zeitpunkt vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 die Messwerte des Kurbelwellensensors 7 und des Zylinderdrucksensors 6 erfasst und hieraus ein weiteres Wertepaar für das Zylindervolumen V2v und den zugehörigen Zylinderdruck p2v bestimmt. In Schritt S3 werden der Isentropenexponent χv und die Konstante kv der Gleichung 1 für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 mittels der in Schritt S1 und S2 bestimmten Wertepaare ermittelt. Der Isentropenexponent χv wird durch die folgende Gleichung bestimmt
    Figure 00100001
  • Die Konstante kv wird anhand der vorliegenden Größen ermittelt:
    Figure 00100002
  • Nach der Bestimmung von dem Isentropenexponent χv und der Konstante kv kann für jeden Arbeitspunkt vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 der Zylinderdruck pv mittels Gleichung 1 bestimmt werden. Folgend wird in dem Schritt S4 für einen ausgewählten Arbeitspunkt der Zylinderdruck pv vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 mittels Gleichung 1 bestimmt. In dem Schritt S5 wird für den oben genannten Arbeitspunkt der Messwert pw des Zylinderdrucksensors 6 erfasst.
  • Folgend werden in dem Schritt S6 die Messwerte des Kurbelwellensensors 7 und des Zylinderdrucksensors 6 für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 erfasst und hieraus ein Wertepaar für das Zylindervolumen V1n und den zugehörigen Zylinderdruck p1n bestimmt. In Schritt S7 werden für einen anderen Zeitpunkt nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 die Messwerte des Kurbelwellensensors 7 und des Zylinderdrucksensors 6 erfasst und hieraus ein weiteres Wertepaar für das Zylindervolumen V2n und den zugehörigen Zylinderdruck p2n bestimmt. In Schritt S8 werden der Isentropenexponent χn und die Konstante kn der Gleichung 2 für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 mittels der in Schritt S6 und S7 bestimmten Wertepaare ermittelt. Der Isentropenexponent χn wird durch die folgende Gleichung bestimmt:
    Figure 00110001
  • Die Konstante kn wird anhand folgender Gleichung ermittelt:
    Figure 00110002
  • Nach der Bestimmung von dem Isentropenexponent χn und der Konstante kn kann für jeden Arbeitspunkt nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 der Zylinderdruck pn mittels Gleichung 2 bestimmt werden. Folgend wird in dem Schritt S9 für den oben genannten Arbeitspunkt der Zylinderdruck pn nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder 2 mittels Gleichung 2 bestimmt. In dem Schritt S10 wird das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder 2 der Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder 2 eingesetzten Kraftstoffmasse MBR mittels Gleichung 4 ermittelt. In Gleichung 4 bezeichnet c eine Konstante.

Claims (14)

  1. Verfahren zur Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in einem Zylinder (2) einer Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR), bei dem das Zylindervolumen (V) von einem einer Kurbelwelle (5) zugehörigen Kurbelwellensensor (7) abgeleitet wird und der Zylinderdruck (p) von einem dem Zylinder (2) zugehörigen Zylinderdrucksensor (6) gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass – für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) ein Isentropenexponent (χv) und eine Konstante (kV) aus mehreren Wertepaaren von Zylindervolumen (V) und zugehörigem Zylinderdruck (p) bestimmt werden, – für einen Arbeitspunkt, bei dem das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) ermittelt werden soll, der Zylinderdruck (pv) für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff anhand der Größen χv und kv bestimmt wird, – während der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) für den oben genannten Arbeitspunkt ein Messwert (pw) des Zylinderdrucksensors (6) erfasst wird, – für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) ein Isentropenexponent (χn) und eine Konstante (kn) aus mehreren Wertepaaren von Zylindervolumen (V) und zugehörigem Zylinderdruck (p) bestimmt werden, – für den oben genannten Arbeitspunkt der Zylinderdruck (pn) für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff anhand der Größen χn und kn bestimmt wird, – das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) für den oben genannten Arbeitspunkt mit Hilfe der oben bestimmten Zylinder drücke vor (pv), während (pw) und nach (pn) der Verbrennung von Kraftstoff ermittelt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) für mehrere Arbeitpunkte ermittelt wird und aus den Ergebnissen die Brennfunktion bestimmt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwerpunktlage der Verbrennung mittels der Brennfunktion bestimmt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Isentropenexponent (χv) und die Konstante (kv) für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) anhand folgender Gleichung ermittelt werden:
    Figure 00140001
    und der Isentropenexponent χn und die Konstante kn für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) anhand folgender Gleichung ermittelt werden:
    Figure 00140002
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isentropenexponenten (χ) für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) und/oder für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) mittels folgender Gleichung ermittelt werden:
    Figure 00150001
    wobei χ den jeweiligen Isentropenexponenten, p1 und p2 Messwerte des Zylinderdrucksensors (6) und V1 und V2 die dazugehörigen Zylinderdruckvolumina bezeichnen.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) mittels folgender Gleichung ermittelt wird:
    Figure 00150002
    wobei c eine Konstante bezeichnet.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Vorliegen von mehr als zwei Wertepaaren für das Zylindervolumen (V) und dem zugehörigen Zylinderdruck (p) ein Mittelwert der jeweiligen Isentropenexponenten (χv, χn) bestimmt wird und dieser Mittelwert zur Bestimmung des Zylinderdrucks vor (pv) oder nach (pn) der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) verwendet wird.
  8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Vorliegen von mehr als zwei Wertepaaren für das Zylindervolumen (V) und dem zugehörigen Zylinderdruck (p) ein Mittelwert der jeweiligen Konstanten (kv, kn) bestimmt wird und dieser Mittelwert zur Bestimmung des Zylinderdrucks vor (pv) oder nach (pn) der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) verwendet wird.
  9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Verbrennungsprozess beeinflussende Stellgrößen der Brennkraftmaschine in Abhängigkeit von dem Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) verändert werden.
  10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vergleich zwischen dem Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) und dem aus einem in einem Steuergerät (8) abgelegten Kennfeld ermittelten Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse durchgeführt wird und den Verbrennungsprozess beeinflussende Stellgrößen der Brennkraftmaschine in Abhängigkeit von dem Ergebnis des Vergleichs verändert werden.
  11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anwendung bei Brennkraftmaschinen, die zumindest in bestimmten Betriebszuständen mit kontrollierter Selbstzündung betrieben werden können, erfolgt.
  12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) oder die Brennfunktion oder die Schwerpunktlage der Verbrennung für mehrere Zylinder (2) der Brennkraftmaschine ermittelt werden.
  13. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Steuergerät (8) die Abtastrate für die Erfassung der Signale des Zylinderdrucksensors (6) oder für die Erfassung der Signale des Kurbelwellensensors (7) in Abhängigkeit von dem Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) verändert wird.
  14. Vorrichtung zur Ermittlung des Verhältnisses zwischen der in einem Zylinder (2) einer Brennkraftmaschine verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR), bei der das Zylindervolumen (V) von einem einer Kurbelwelle (5) zugehörigen Kurbelwellensensor (7) abgeleitet wird und der Zylinderdruck (p) von einem dem Zylinder (2) zugehörigen Zylinderdrucksensor (6) gemessen wird, gekennzeichnet durch Mittel, mit denen – für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) ein Isentropenexponent (χv) und eine Konstante (kv) aus mehreren Wertepaaren von Zylindervolumen (V) und zugehörigem Zylinderdruck (p) bestimmt werden, – für einen Arbeitspunkt, bei dem das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) ermittelt werden soll, der Zylinderdruck (pv) für den Prozess vor der Verbrennung von Kraftstoff anhand der Größen χv und kv bestimmt wird, – während der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) für den oben genannten Arbeitspunkt ein Messwert (pw) des Zylinderdrucksensors (6) erfasst wird, – für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff in dem Zylinder (2) ein Isentropenexponent (χn) und eine Konstante (kn) aus mehreren Wertepaaren von Zylindervolumen (V) und zugehörigem Zylinderdruck (p) bestimmt werden, – für den oben genannten Arbeitspunkt der Zylinderdruck (pn) für den Prozess nach der Verbrennung von Kraftstoff anhand der Größen χn und kn bestimmt wird, – das Verhältnis zwischen der in dem Zylinder (2) verbrannten Kraftstoffmasse und der in dem Zylinder (2) eingesetzten Kraftstoffmasse (MBR) für den oben genannten Arbeitspunkt mit Hilfe der oben bestimmten Zylinder drücke vor (pv), während (pw) und nach (pn) der Verbrennung von Kraftstoff ermittelt wird.
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