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DE102005020033A1 - Fräswerkzeug und Verfahren zum Fräsen von Vertiefungen - Google Patents

Fräswerkzeug und Verfahren zum Fräsen von Vertiefungen Download PDF

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DE102005020033A1
DE102005020033A1 DE200510020033 DE102005020033A DE102005020033A1 DE 102005020033 A1 DE102005020033 A1 DE 102005020033A1 DE 200510020033 DE200510020033 DE 200510020033 DE 102005020033 A DE102005020033 A DE 102005020033A DE 102005020033 A1 DE102005020033 A1 DE 102005020033A1
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milling tool
cutting
milling
workpiece
basic
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DE200510020033
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English (en)
Inventor
Reinhold Meier
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MTU Aero Engines AG
Original Assignee
MTU Aero Engines GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C5/00Milling-cutters
    • B23C5/02Milling-cutters characterised by the shape of the cutter
    • B23C5/08Disc-type cutters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/28Grooving workpieces
    • B23C3/30Milling straight grooves, e.g. keyways
    • B23C3/305Milling straight grooves, e.g. keyways in which more than one milling tool is used simultaneously, e.g. for sheet material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C2210/00Details of milling cutters
    • B23C2210/24Overall form of the milling cutter
    • B23C2210/244Milling cutters comprised of disc-shaped modules or multiple disc-like cutters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fräswerkzeug zum Fräsen von Vertiefungen in ein Werkstück. Das Fräswerkzeug im Sinne der Erfindung umfasst mehrere scheibenförmige oder plattenförmige Grundkörper (23, 24, 25), die an einem gemeinsamen Träger (26) derart befestigt bzw. gelagert sind, dass die Grundkörper (23, 24, 25) in axialer Richtung des Trägers (26) hintereinander und mit Abstand voneinander angeordnet sowie zusammen mit dem Träger (26) um eine Achse (27) desselben drehbar sind, wobei am äußeren Umfang eines jeden Grundkörpers (23, 24, 25) mindestens ein Schneidkörper (29, 30, 31) angeordnet ist und wobei im Bereich mindestens eines Grundkörpers die Schneidkörper (29, 31) gegenüber dem jeweiligen scheibenförmigen oder plattenförmigen Grundkörper (23, 25) abgewinkelt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fräswerkzeug zum Fräsen von Vertiefungen. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Fräsen von Vertiefungen.
  • Die hier vorliegende Erfindung betrifft das Herstellen von Vertiefungen mittels Fräsen, insbesondere das Fräsen von Strömungskanälen zwischen benachbarten Laufschaufeln eines integral beschaufelten Rotors. Nach dem Stand der Technik werden zum Fräsen solcher Vertiefungen Schaftfräser verwendet. Schaftfräser, insbesondere solche mit geringen Durchmessern, sind verschleißanfällig, so dass nur mit einem geringen Vorschub für den Schaftfräser gearbeitet werden kann, wodurch sich ein nur geringer Abtrag pro Zeiteinheit realisieren lässt. Das Fräsen mit Schaftfräsern ist demnach mit einigen Nachteilen behaftet.
  • Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu Grunde, ein neuartiges Fräswerkzeug zum Fräsen von Vertiefungen sowie ein neuartiges Verfahren zum Fräsen von Vertiefungen zu schaffen.
  • Dieses Problem wird durch ein Fräswerkzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Das erfindungsgemäße Fräswerkzeug weist mehrere scheibenförmige oder plattenförmige Grundkörpern auf, die an einem gemeinsamen Träger derart befestigt bzw. gelagert sind, dass die Grundkörper in axialer Richtung des Trägers hintereinander und mit Abstand voneinander angeordnet sowie zusammen mit dem Träger um eine Achse desselben drehbar sind, wobei am äußeren Umfang eines jeden Grundkörpers mindestens ein Schneidkörper angeordnet ist, und wobei im Bereich mindestens eines Grundkörpers die Schneidkörper gegenüber dem jeweiligen Grundkörper abgewinkelt sind.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind im Bereich mindestens eines Grundkörpers die Schneidkörper gegenüber dem jeweiligen Grundkörper derart abgewinkelt, dass einerseits ein von den jeweiligen Schneidkörpern definierter Fräserradius größer ist als ein äußerer Umfangsradius des jeweiligen Grundkörpers ist, und dass andererseits im Bereich der Grundkörper die Außenseite der Schneidkörper mit der Fläche des jeweiligen Grundkörpers einen Winkel einschließen.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Schneidkörper gegenüber den Grundkörpern derart abgewinkelt, dass die Schneidkörper auf einer Kreissegmentbahn liegen Das erfindungsgemäße Verfahren zum Fräsen von Vertiefungen ist durch die Merkmale des Anspruchs 8 gekennzeichnet.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
  • 1: ein erfindungsgemäßes Fräswerkzeug nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht;
  • 2a-2c: das erfindungsgemäße Fräswerkzeug der 1 beim sukzessiven Fräsen eines Strömungskanals zwischen benachbarten Laufschaufeln eines integral beschaufelten Rotors; und
  • 3: ein erfindungsgemäßes Fräswerkzeug nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht.
  • Nachfolgend wird die hier vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 3 in größerem Detail beschrieben.
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fräswerkzeugs 10, wobei das Fräswerkzeug 10 der 1 über drei scheibenförmige bzw. plattenförmige Grundkörper 11, 12 und 13 verfügt, die an einem gemeinsamen Träger 14 befestigt bzw. gelagert sind. Selbstverständlich können auch zwei Grundkörper oder mehr als drei Grundkörper dem Träger 14 zugeordnet sein. Die Grundkörper 11, 12 und 13 sind zusammen mit dem Träger 14 des Fräswerkzeugs 10 um eine Längsmittelachse 15 desselben im Sinne des Pfeils 16 drehbar. Im Bereich der Grundkörper 11, 12 und 13 verfügt das erfindungsgemäße Fräswerkzeug 10 über gegenüber den jeweiligen Grundkörpern 11, 12 und 13 abgewinkelte Schneidkörper 17, 18 und 19.
  • Die Schneidkörper 17, 18 und 19 sind im Ausführungsbeispiel der 1 derart gegenüber den plattenförmigen bzw. scheibenförmigen Grundkörpern 11, 12 und 13 abgewinkelt, dass ein durch die Schneidkörper 17, 18 und 19 definierter Fräserradius R17, R18 sowie R19 größer ist als ein äußerer Umfangsradius r11, r12 sowie r13 der jeweiligen Grundkörper 11, 12 bzw. 13. Die Schneidkörper 17, 18 und 19 sind dabei gegenüber dem jeweiligen Grundkörper 11, 12 bzw. 13 zu einer Seite hin abgewinkelt, und zwar derart, dass eine Außenfläche der Schneidkörper 17, 18 bzw. 19 und eine durch den jeweiligen Grundkörper 11, 12 bzw. 13 definierte, scheibenförmige bzw. plattenförmige Fläche des jeweiligen Grundkörpers 11, 12 bzw. 13 einen Winkel α17, α18 sowie α19 einschließen. Die Winkel α17, α18 sowie α19 sind kleiner als 90° und größer als 0°. Bevorzugt liegen die Winkel α17, α18 und α19 in einem Bereich zwischen 5° und 65°, besonders bevorzugt in einem Bereich zwischen 5° und 35°.
  • Im Ausführungsbeispiel der 1 sind die von den Schneidmessern 17, 18 und 19 definierten Fräserradien R17, R18 sowie R19 unterschiedlich groß. In Axialrichtung des Trägers 14 gesehen, vergrößern bzw. verkleinern sich die Fräserradien R17, R18 sowie R19 sukzessive. Im Ausführungsbeispiel der 1 ist der Fräserradius R18 größer als der Fräserradius R19 und der Fräserradius R17 ist größer als der Fräserradius R18. Im Ausführungsbeispiel der 1 sind die Schneidkörper 17, 18 und 19 der jeweiligen Grundkörper 11, 12 sowie 13 weiterhin derart gegenüber den Grundkörpern 11, 12 bzw. 13 abgewinkelt, dass im Bereich jedes Grundkörpers 11, 12 und 13 die Außenseite der Schneidkörper 17, 18, 19 mit der Fläche des jeweiligen Grundkörpers 11, 12, 13 einen unterschiedlich großen Winkel α17, α18 sowie α19 einschließt. In Axialrichtung des Trägers 14 gesehen, vergrößern bzw. verkleinern sich dabei die Winkel α17, α18 sowie α19 sukzessive. Im Ausführungsbeispiel der 1 ist der Winkel α18 größer als der Winkel α17, der Winkel α19 ist größer als der Winkel α18. Aus den oben geschilderten Zusammenhängen folgt, dass im Ausführungsbeispiel der 1 im Bereich des Grundkörpers 11, an welchem die Außenseite der Schneidkörper 17 den kleinsten Winkel α17 mit der scheibenförmigen Fläche des Grundkörpers 11 einschließen, der Fräserradius R17 am größten ist. Im Bereich des Grundkörpers 13 hingegen, an welchem die Außenseite der Schneidkörper 19 den größten Winkel α19 mit der scheibenförmigen Fläche des Grundkörpers 13 einschließen, ist der Fräserradius R19 am kleinsten.
  • 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fräswerkzeugs, wobei das Fräswerkzeug 22 der 3 wiederum über drei scheibenförmige bzw. plattenförmige Grundkörper 23, 24 und 25 verfügt, die an einem gemeinsamen Träger 26 befestigt sind.
  • Die Grundkörper 23, 24 und 25 sind zusammen mit dem Träger 26 um eine Längsmittelachse 25 desselben im Sinne des Pfeils 28 drehbar. Im Bereich der Grundkörper 23, 24 und 25 verfügt das Fräswerkzeug 22 über Schneidkörper 29, 30 und 31, wobei im Ausführungsbeispiel der 3 der oder jeder dem mittleren Grundkörper 24 zugeordnete Schneidkörper 30 nicht gegenüber dem mittleren Grundkörper 24 abgewinkelt ist. Vielmehr sind im Ausführungsbeispiel der 3 lediglich die den Grundkörpern 23 und 25 zugeordneten Schneidkörper 29 und 31, die zu beiden Seiten des mittleren Grundkörpers 24 positioniert sind, gegenüber dem jeweiligen Grundkörper 23 bzw. 25 abgewinkelt. Die den zu beiden Seiten des mittleren Grundkörpers 24 positionierten Grundkörpern 23 und 25 zugeordneten Schneidkörper 29 und 31 sind dabei derart abgewinkelt, dass dieselben jeweils zum mittleren Grundkörper 24 hin gerichtet sind. Wie 3 entnommen werden kann, liegen dabei die Schneidkörper 29, 30 und 31 sämtlicher Grundkörper 23, 24 und 25 auf einer Kreissegmentbahn. Die dem mittleren Grundkörper 24 zugeordneten Schneidkörper 30 definieren im Bereich des mittleren Grundkörpers 24 einen Fräserradius R30, der größer ist als der äußere Umfangsradius r24 des mittleren Grundkörpers 24. Auch im Bereich der zu beiden Seiten des mittleren Grundkörpers 24 positionierten Grundkörper 23 und 25 definieren die denselben zugeordneten Schneidkörper 29 bzw. 31 Fräserradien R29 bzw. R31, die einerseits größer als die äußeren Umfangsradien r23 bzw. r25 der jeweiligen Grundkörper 23 bzw. 25 sind, und die andererseits größer als der Fräserradius R30 im Bereich des mittleren Grundkörpers 24 sind. In dem Fall, in dem die zu beiden Seiten des mittleren Grundkörpers 24 positionierten Grundkörper 23 und 25 zum mittleren Grundkörper 24 den gleichen Axialabstand aufweisen, sind die Fräserradien R29 sowie R31 im Bereich der Grundkörper 23 sowie 25 vorzugsweise in etwa gleich groß. Ebenso sind dann die Winkel α29 sowie α31 betragsmäßig gleich groß, wobei jedoch beide Winkel gegensinnig orientiert sind, nämlich derart, dass die Schneidkörper 29 sowie 31 jeweils zum mittleren Grundkörper 24 hin abgewinkelt sind.
  • Die Fräswerkzeuge der 1 und 3 eignen sich zum Fräsen von Nuten an einem Werkstück, insbesondere zum Fräsen von Strömungskanälen zwischen benachbarten Schaufeln eines integral beschaufelten Rotors. Da die erfindungsgemäßen Fräswerkzeuge gegenüber mechanischen Beanspruchungen unempfindlicher ist als aus dem Stand der Technik bekannte Schaftfräser, können hohe Zerspannungsleistungen erzielt werden. Die Schneidkörper der Fräswerkzeuge können als Hartmetallzähne oder auch als Keramikschneidplatten ausgeführt sein.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Fräsen unter Verwendung des erfindungsgemäßen Fräswerkzeugs 10 des Ausführungsbeispiels der 1 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 2a bis 2c beschrieben, wobei Fig. 2a bis 2c das Fräswerkzeug 10 zusammen mit einem zu bearbeitenden Werkstück 20 zeigen. Bei dem Werkstück 20 kann es sich um einen Rotorgrundkörper handeln, in welchen mithilfe des erfindungsgemäßen Fräswerkzeugs 10 als Vertiefungen 21 Strömungskanäle zwischen benachbarten Schaufeln gefräst werden sollen. Bei der Fräsbearbeitung mithilfe des erfindungsgemäßen Fräswerkzeugs 10 des Ausführungsbeispiels der 1 wird so vorgegangen, dass jede zu fräsende Vertiefung 21 schrittweise bzw. nacheinander von den Schneidkörpern 17, 18 und 19 aller Grundkörper 11, 12 und 13 bearbeitet wird. Hierzu wird eine schrittweise Relativbewegung zwischen dem Fräswerkzeug 10 und dem zu bearbeitenden Werkstück 20 etabliert. In 2a wird die Vertiefung 21 von den Schneidkörpern 17 des Grundkörpers 11 bearbeitet. Dabei ist die Längsmittelachse 15 des Fräswerkzeugs 10 gegenüber dem Werkstück 20 um einen bestimmten Winkel schräggestellt. Die Schneidkörper 18 und 19 der Grundkörper 12 und 13 sind außer Eingriff mit dem Werkstück 20. In 2b wird die Vertiefung 21, die bereits von den Schneidkörpern 17 des Grundkörpers 11 bearbeitet wurde, von den Schneidkörpern 18 des Grundkörpers 12 bearbeitet. Dabei ist die Längsmittelachse 15 des Fräswerkzeugs 10 wiederum gegenüber dem Werkstück 20 um einen bestimmten Winkel schräggestellt, der größer ist als in 2a. Die Schneidkörper 17 und 19 der Grundkörper 11 und 13 sind außer Eingriff mit dem Werkstück 20. In 2c wird die Vertiefung 21, die bereits von den Schneidkörpern 17 und 18 der Grundkörper 11 und 12 bearbeitet wurde, von den Schneidkörpern 19 des Grundkörpers 13 bearbeitet. Dabei ist die Längsmittelachse 15 des Fräswerkzeugs 10 wiederum gegenüber dem Werkstück 20 um einen bestimmten Winkel schräggestellt, der größer ist als in 2a und 2b. Die Schneidkörper 17 und 18 der Grundkörper 11 und 12 sind außer Eingriff mit dem Werkstück 20. Jede der Vertiefungen 21 wird demnach in mehreren hintereinander folgenden Schritten ausgefräst, wobei in jedem der Schritte die Schneidkörper 17, 18, 19 eines anderen Grundkörpers 11, 12, 13 aktiv sind.
  • Ebenso kann das erfindungsgemäße Verfahren zum Fräsen unter Verwendung des erfindungsgemäßen Fräswerkzeugs 22 des Ausführungsbeispiels der 3 erfolgen, wobei 3 das Fräswerkzeug 22 wiederum zusammen mit dem zu bearbeitenden Werkstück 20 zeigt, welches wiederum vorzugsweise als Rotorgrundkörper ausgebildet ist und in welches mithilfe des erfindungsgemäßen Fräswerkzeugs 22 als Vertiefungen 21 Strömungskanäle zwischen benachbarten Schaufeln gefräst werden sollen. Bei der Fräsbearbeitung wird wiederum so vorgegangen, dass jede zu fräsende Vertiefung 21 nacheinander von den Schneidkörpern 29, 30 und 31 aller Grundkörper 23, 24 und 25 bearbeitet wird, wobei jedoch im Unterschied zum Ausführungsbeispiel der 2 alle Schneidkörper 29 bis 31 gleichzeitig in Eingriff mit dem zu bearbeitenden Werkstück stehen, und zwar im Bereich jeweils einer zu fräsenden Vertiefung 1. So kann 3 entnommen werden, dass die Schneidkörper 29, 30 und 31 die Vertiefungen 21 jeweils in einen anderen Bereich bzw. Abschnitt der jeweiligen Vertiefung 21 bearbeiten. Im Ausführungsbeispiel der 2 verläuft dabei die Längsmittelachse 27 des Fräswerkzeugs 22 tangential sowie mit radialem Abstand zum Werkstück 20. Es sei darauf hingewiesen, dass auch bei dem Fräswerkzeug 22 des Ausführungsbeispiels der 2 die Längsmittelachse 27 desselben beim Fräsen zum Werkstück 20 schräggestellt sein kann.
  • Um die zu bearbeitenden bzw. auszufräsenden Vertiefungen 21 schrittweise bzw. sukzessive in den Wirkungsbereich der Schneidkörper der unterschiedlichen Grundkörper der Fräswerkzeuge 10 bzw. 22 zu bewegen, wird, wie bereits erwähnt, eine Relativbewegung zwischen dem zu bearbeitenden Werkstück 20 und dem Fräswerkzeug 10 bzw. 22 etabliert. Bei dieser Relativbewegung, in welcher das Werkstück 20 um die Teilung bzw. den Teilungswinkel der Vertiefungen 21 gedreht wird, steht das Fräswerkzeug 10 bzw. 22 außer Eingriff mit dem Werkstück 20. Erst nach Ausführung dieser Relativbewegung wird zur Fräsbearbeitung das Fräswerkzeug 10 bzw. 22 wieder in Eingriff mit dem Werkstück 20 gebracht. Bei der Fräsbearbeitung steht demnach das Werkstück 20 still, das Fräswerkzeug 10 bzw. 22 wird im Sinne des Pfeils 16 bzw. 28 drehend angetrieben, wobei dieser Drehbewegung eine geringfügige Axialbewegung in Richtung der Längsmittelachse 15 bzw. 27 überlagert sein kann. Zur Durchführung der Relativbewegung zwischen dem Werkstück 20 und dem Fräswerkzeug 10 bzw. 22 zur Bewegung einer zu bearbeitenden Vertiefung 21 in den Wirkungsbereich eines anderen Grundkörpers des Fräswerkzeugs 10 wird das Fräswerkzeug 10 vom zu bearbeitenden Werkstück 20 abgestellt und vorzugsweise wird das Werkstück 20 um den Teilungswinkel der Vertiefungen 21 gedreht, wobei beim Fräswerkzeug 22 der 3 die Schneidkörper an den Teilungswinkel der Vertiefungen 21 und an den Radius des Werkstücks 20 angepasst sind.
  • 10
    Fräswerkzeug
    11
    Grundkörper
    12
    Grundkörper
    13
    Grundkörper
    14
    Träger
    15
    Längsmittelachse
    16
    Pfeil
    17
    Schneidkörper
    18
    Schneidkörper
    19
    Schneidkörper
    20
    Werkstück
    21
    Vertiefung
    22
    Fräswerkzeug
    23
    Grundkörper
    24
    Grundkörper
    25
    Grundkörper
    26
    Träger
    27
    Längsmittelachse
    28
    Pfeil
    29
    Schneidkörper
    30
    Schneidkörper
    31
    Schneidkörper

Claims (11)

  1. Fräswerkzeug zum Fräsen von Vertiefungen in ein Werkstück, mit mehreren scheibenförmigen oder plattenförmigen Grundkörpern (11, 12, 13; 23, 24, 25), die an einem gemeinsamen Träger (14; 26) derart befestigt bzw. gelagert sind, dass die Grundkörper (11, 12, 13; 23, 24, 25) in axialer Richtung des Trägers (14; 26) hintereinander und mit Abstand voneinander angeordnet sowie zusammen mit dem Träger (14; 26) um eine Achse (15; 27) desselben drehbar sind, wobei am äußeren Umfang eines jeden Grundkörpers (11, 12, 13; 23, 24, 25) mindestens ein Schneidkörper (17, 18, 19; 29, 30, 31) angeordnet ist, und wobei im Bereich mindestens eines Grundkörpers die Schneidkörper (17, 18, 19; 29, 31) gegenüber dem jeweiligen scheibenförmigen oder plattenförmigen Grundkörper (11, 12, 13; 23, 25) abgewinkelt sind.
  2. Fräswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich mindestens eines Grundkörpers die Schneidkörper (17, 18, 19; 29, 31) gegenüber dem jeweiligen Grundkörper (11, 12, 13; 23, 25) derart abgewinkelt sind, dass ein von den jeweiligen Schneidkörpern (17, 18, 19; 29, 31) definierter Fräserradius (R17, R18, R19; R29, R31) größer ist als ein äußerer Umfangsradius (r11, r12, r13; r23, r25) des jeweiligen Grundkörpers (11, 12, 13; 23, 25).
  3. Fräswerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von Schneidkörpern (17, 18, 19; 29, 30, 31) der Grundkörper (11, 12, 13; 23, 24, 25) definierten Fräseradien (R17, R18, R19; R29, R30, R31) zumindest teilweise unterschiedlich groß sind.
  4. Fräswerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich mindestens eines Grundkörpers die Schneidkörper (17, 18, 19; 29, 31) gegenüber dem jeweiligen Grundkörper (11, 12, 13; 23, 25) derart abgewinkelt sind, dass im Bereich der Grundkörper (11, 12, 13; 23, 25) die Außenseite der Schneidkörper (17, 18, 19; 29, 31) mit der Fläche des jeweiligen Grundkörpers einen Winkel (α17, α18, α19; α29, α31) einschließen.
  5. Fräswerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkel zwischen den Schneidkörpern (17, 18, 19; 29, 30, 31) und der Fläche des jeweiligen Grundkörpers (11, 12, 13; 23, 24, 25) zumindest teilweise unterschiedlich groß sind.
  6. Fräswerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Grundkörpern (23, 24, 25) zugeordneten Schneidkörper (29, 30, 31) auf einer Kreissegmentbahn liegen.
  7. Fräswerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem mittleren Grundkörper (24) zugeordnete Schneidkörper (30) nicht gegenüber dem Grundkörper (24) abgewinkelt sind, wohingegen die Schneidkörper (29, 31), die den zu beiden Seiten des mittleren Grundköpers (24) positionierten Grundkörpern (23, 25) zugeordnet sind, derart gegenüber dem jeweiligen Grundkörper (23, 25) abgewinkelt sind, dass die Schneidkörper (29, 31) jeweils zum mittleren Grundköper (24) gerichtet bzw. geneigt sind.
  8. Verfahren zum Fräsen von Vertiefungen in ein Werkstück (20), insbesondere zum Fräsen von Strömungskanälen zwischen benachbarten Laufschaufeln eines integral beschaufelten Rotors, wobei das Werkstück (20) von einem Fräswerkzeug (10; 22) derart gefräst wird, dass sich eine gewünschte Vertiefung ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fräswerkzeug (10; 22) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 verwendet wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede zu fräsende Vertiefung (21) nacheinander von den Schneidkörpern aller Grundkörper bearbeitet wird, wobei hierzu eine schrittweise Relativbewegung zwischen dem zu bearbeitenden Werkstück (20) und dem Fräswerkzeug (10; 22) derart etabliert wird, dass jede zu fräsende Vertiefung (21) nacheinander in den Wirkungsbereich der Schneidkörper eines jeden Grundkörpers gelangt.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei dieser schrittweisen Relativbewegung zwischen dem zu bearbeitenden Werkstück (20) und dem Fräswerkzeug (10; 22) das Fräswerkzeug außer Eingriff mit dem Werkstück steht, wohingegen zwischen diesen schrittweisen Relativbewegung zum Fräsen der Vertiefungen das Fräswerkzeug (10; 22) in Eingriff mit dem Werkstück (20) steht.
  11. Verwendung eines Fräswerkzeugs nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 zum Fräsen von Strömungskanälen zwischen benachbarten Schaufeln bzw. zum Fräsen von Schaufelzwischenräumen bei der Fertigung von integral beschaufelten Rotoren einer Gasturbine.
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