[go: up one dir, main page]

DE102005029410B4 - Vorrichtung und Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102005029410B4
DE102005029410B4 DE200510029410 DE102005029410A DE102005029410B4 DE 102005029410 B4 DE102005029410 B4 DE 102005029410B4 DE 200510029410 DE200510029410 DE 200510029410 DE 102005029410 A DE102005029410 A DE 102005029410A DE 102005029410 B4 DE102005029410 B4 DE 102005029410B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
controller
control unit
line
electrical line
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200510029410
Other languages
English (en)
Other versions
DE102005029410A1 (de
Inventor
Josef Winkler
Stefan Pfaller
Siegfried Achhammer
Quirin Sterner
Stefan Bartusch
Manfred Zuber
Steve Lehnert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
Priority to DE200510029410 priority Critical patent/DE102005029410B4/de
Publication of DE102005029410A1 publication Critical patent/DE102005029410A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102005029410B4 publication Critical patent/DE102005029410B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/22Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying the duration of individual pulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Kommunikation zwischen einem Regler (11) für eine Spannungsquelle (1) mit variabler Ausgangsspannung und einem Steuergerät (2) in einem Kraftfahrzeug, wobei der Regler (11) mit dem Steuergerät (2) mittels einer ersten (3) und einer zweiten elektrischen Leitung (4) elektrisch verbunden ist, und wobei die erste elektrische Leitung (3) zumindest zum Übertragen bitserieller Signale ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leitung (4) als Steuerleitung ausgebildet ist, über welche zumindest Signale zur Steuerung des Reglers (11) von dem Steuergerät (2) an den Regler (11) übertragbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle mit variabler Ausgangsspannung und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug, wobei der Regler mit dem Steuergerät mittels einer ersten und einer zweiten elektrischen Leitung elektrisch verbunden ist, und wobei die erste elektrische Leitung zum Austausch bitserieller Signale ausgebildet ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Kommunikation zwischen einem derartigen Regler und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug.
  • Vorrichtungen zur Kommunikation zwischen einem Regler einer Spannungsquelle und einem Steuergerät sind bekannt, wobei diesbezüglich auch Kommunikationsschnittstellen für einen Generatorregler zur Kommunikation mit mindestens einem Steuergerät aus dem Stand der Technik bekannt sind. Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 103 20 834 A1 ist eine derartige Kommunikationsschnittstelle sowie ein Verfahren zur Kommunikation eines Generatorreglers beschrieben, bei dem die Kommunikationsschnittstelle mittels zweier separater elektrischer Leitungen mit zumindest einem Steuergerät elektrisch verbunden ist. An einem ersten Kommunikationsgin der Kommunikationsschnittstelle des Generatorreglers wird ein pulsweiten-moduliertes Signal ausgegeben und über die erste elektrische Leitung an das Steuergerät übertragen. Das Tastverhältnis des pulsweiten-modulierten Signals ist beispielsweise ein Maß für eine Auslastung des Generators oder ein anliegendes Generatormoment. Das pulsweiten-modulierte Signal ist für das Steuergerät im Wesentlichen ohne Verzögerung verfügbar. Diese erste elektrische Leitung ist somit lediglich zur Diagnose bzw. Monitorfunktion und zur Übertragung von Signalen vom Generatorregler zum Steuergerät ausgebildet. Des Weiteren wird über die zweite elektrische Leistung ein bitserielles Signal ausgetauscht. Dieses bitserielle Signal kann somit sowohl vom Steuergerät zum Kommunikationsgin der Kommunikationsschnittstelle des Generatorreglers übertragen werden, als auch von diesem Kommunikationsgin zum Steuergerät hin übertragen werden. Da, wie bereits erwähnt, die erste elektrische Leitung lediglich zur Übertragung von Diag nose- bzw. Monitorinformationen von der Kommunikationsschnittstelle zum Steuergerät ausgebildet ist, ist die bekannte Vorrichtung relativ anfällig gegenüber einer EMV-(elektromagnetische Verträglichkeit) Einstrahlung. Darüber hinaus weist die bekannte Vorrichtung eine relativ geringe Dynamik auf. Aufgrund dieser Nachteile ist die bekannte Vorrichtung auch relativ unzuverlässig. Eine derartige Zuverlässigkeit ist insbesondere für eine Sollwertvorgabe für den Generator bei einem variablen Energienetz, welches zur Spannungsverarbeitung von Spannungen zwischen etwa 14 V bis etwa 42 V ausgelegt ist, wichtig, da ansonsten sicherheitskritische Zustände auftreten können.
  • DE 100 41 015 A1 offenbart ein Verfahren zur Regelung der Leistung eines elektrischen Generators eines Kraftfahrzeuges in Abhängigkeit von sensorisch ermittelten Betriebszuständen des Kraftfahrzeugs, wobei eine Ausgangsspannung des Generators in Abhängigkeit von ermittelten Geschwindigkeits-Zeit-Profilen des Kraftfahrzeugs geregelt wird.
  • DE 102 50 616 C1 beschreibt ein Bordnetz mit Leistungsquelle, Master-Steuergerät, Leistungsverteilungsnetz und mindestens einem Slave-Steuergerät. Die Slave-Steuergeräte verbrauchen bei einer Versorgungsspannung unterhalb eines Grenzwertes geringe bis kleine Leistung und sind darüber zur Kommunikation mit Master- oder Slave-Steuergeräten bereit. Das Master-Steuergerät betreibt in seiner Stand-by-Betriebsart die Slave-Steuergeräte mit einer Versorgungsspannung unterhalb des Grenzwertes und ist selbst bereit für den Empfang von Wecksignalen, die sie in seine Normalbetriebsart schalten, in der die Slave-Steuergeräte mit einer Versorgungsspannung oberhalb des Grenzwertes betrieben werden.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Generatorregler und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug zu schaffen welches eine erhöhte Zuverlässigkeit aufweist und mit dem das Auftreten von sicherheitskritischen Zuständen verhindert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Patentanspruch 10 aufweist, gelöst.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle mit variabler Ausgangsspannung und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug ist derart ausgebildet, dass der Regler mit dem Steuergerät mittels einer ersten und einer zweiten elektrischen Leitung elektrisch verbunden ist, wobei die erste elektrische Leitung zumindest zum Austausch bitserieller Signale ausgebildet ist. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, dass die zweite elektrische Leitung als dynamische Steuerleitung ausgebildet ist, über welche zumindest Signale zur dynamischen Steuerung des Reglers von dem Steuergerät an den Regler übertragbar sind. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung kann erreicht werden, dass die Steuerung des Reglers in deutlich zuverlässigerer Weise erfolgen kann und das Auftreten von sicherheitskritischen Zuständen verhindert werden kann. Im Hinblick auf das Vermeiden dieser sicherheitskritischen Zustände kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gewährleistet werden, dass auch bei einem mit variablen Spannungen von etwa 14 V bis 42 V betreibbaren Energienetz eine Sollwertvorgabe für einen Spannungsquelle äußerst zuverlässig durchgeführt werden kann. Darüber hinaus kann mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine sehr dynamische Steuerung und somit auch eine sehr schnelle Steuerung des Reglers durchgeführt werden. Die Anfälligkeit der Vorrichtung gegen EMV-Einstrahlung kann durch die Erfindung deutlich reduziert werden. Mit der erfin dungsgemäßen Vorrichtung kann somit eine Kommunikation zwischen dem Regler und dem Steuergerät gewährleistet werden, welche redundant ausgebildet ist, da auch die zweite elektrische Leitung derart ausgelegt ist, dass Steuersignale von dem Steuergerät zum Regler übertragbar sind.
  • In bevorzugter Weise ist die Steuerleitung unidirektional ausgebildet. Die Steuerleitung dient somit lediglich zur redundanten Übertragung von Signalen von dem Steuergerät zum Regler. Dadurch wird ein sehr präzises und schnelles Sicherheitssystem geschaffen.
  • Die dynamische Steuerleitung ist in vorteilhafter Weise zur Übertragung von sicherheitsrelevanten Daten ausgebildet. Es kann somit erreicht werden, dass eine Aufteilung der zu übertragenen Informationen in weniger kritische und Sicherheitsrelevante Daten durchgeführt werden kann, wobei dabei die weniger kritischen Daten nur über die erste Datenschnittstelle bzw. die erste elektrische Leitung in Form von bitseriellen Signalen übertragen bzw. ausgetauscht werden können. Die sicherheitsrelevanten Daten können gemäß der Erfindung dann über beide elektrischen Leitungen übertragen werden, welche eine zuverlässige und hochdynamische Datenübertragung ermöglicht.
  • Die dynamische Steuerleitung kann zur Übertragung von digitalen oder analogen Signalen ausgebildet sein. In bevorzugter Weise ist die dynamische Steuerleitung zur Übertragung von pulsweiten-modulierten Signalen ausgebildet. Bei einer analogen Ausbildung der dynamischen Steuerleitung kann diese stromgesteuert oder spannungsgesteuert ausgebildet sein. Dadurch kann eine sehr schnelle und auch stabile Steuerleitung bereitgestellt werden.
  • In bevorzugter Weise ist mittels eines über die dynamische Steuerleitung übertragenen Signals eine Spannungsreferenz, insbesondere für Signale der ersten elektrischen Leitung, darstellbar. Diesbezüglich können über den Spannungspegel des pulsweiten-modulierten Signals weitere Informationen herangezogen werden. Beispielsweise kann die bereits erwähnte Spannungsadaption durchgeführt werden, wobei darüber hinaus auch eine Abregelung der Spannungsquelle durch eine Signalpegeländerung durchführbar ist oder eine Abschaltung der Spannungsquelle bei einer Überspannung an einem Energienetz oder einem Teilbereich eines Energienetzes durchführbar ist.
  • In besonders vorteilhafter Weise ist die Spannungsquelle als Generator mit Variabler Ausgangsspannung ausgebildet. Der Regler ist dann als Generatorregler ausgebildet.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug, wobei der Regler mit dem Steuergerät mittels einer ersten und einer zweiten elektrischen Leitung elektrisch verbunden ist, wird über die erste elektrische Leitung zumindest ein bitserielles Signal ausgetauscht. Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, dass die zweite elektrische Leitung als Steuerleitung ausgebildet ist, über welche zumindest Signale zur Steuerung des Reglers von dem Steuergerät an den Regler übertragen werden. Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann ein redundant durchgeführtes Kommunizieren zwischen dem Regler und dem Steuergerät erfolgen, welches eine deutlich verbesserte Zuverlässigkeit und Sicherheit gewährleistet.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind auch, soweit übertragbar, als vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens anzusehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein schematisches Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
  • 2 eine Darstellung eines Abregelungsvorgangs eines Generators.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung I umfasst einen Generatorregler 11, welcher zur Regelung eines Generators 1 ausgebildet ist und mit diesem elektrisch verbunden ist. Der Generatorregler 11 kann auch im Generator 1 angeordnet sein. Des Weiteren weist die Vorrichtung I ein Steuergerät 2 auf, welches zur Kommunikation mit dem Generatorregler 11 über eine erste elektrische Leitung 3 und eine zweite elektrische Leitung 4 elektrisch verbunden ist. Die erste elektrische Leitung 3 ist dabei zum Austausch bitserieller Signale ausgebildet. Dabei kann diese Datenleitung bzw. erste elektrische Leitung 3 zur Übertragung verschiedener Informationen, wie beispielsweise Generatorauslastung, Erregerstrom oder Generatorsollspannung ausgelegt sein. Die erste elektrische Leitung 3 kann dabei beispielsweise als LIN-Schnittstelle oder BSS (Bit Synchrone Schnittstelle) ausgebildet sein. Die zweite elektrische Leitung 4 ist als unidirektionale dynamische Steuerleitung ausgebildet und im Ausführungsbeispiel derart gestaltet, dass pulsweiten-modulierte Signale zur dynamischen Steuerung des Generatorreglers 11 von dem Steuergerät 2 zu diesem Generatorregler 11 übertragen werden können. Darüber hinaus weist der Generator 1 einen Ausgang auf, welcher mit einer weiteren elektrischen Verbindung 5 kontaktiert ist, wobei über diesen Ausgang des Generators 1 eine variable Bordnetzspannung von etwa 14 V bis etwa 42 V bereitstellbar ist. Das Steuergerät 2 ist mit einem Ein-/Ausgang mit dieser weiteren elektrischen Verbindung 5 und über einen Schalter 7 mit einem PTC-Element 6 verbunden. Das Steuergerät 2 weist im Ausführungsbeispiel auch einen nicht dargestellten Spannungswandler auf.
  • Über einen weiteren Ein-/Ausgang des Steuergeräts 2 ist eine Spannung von etwa 14 V bereitstellbar, wobei mit diesem Ein-/Ausgang ein Verbraucher 8 über einen Schalter 9 elektrisch verbunden ist. Die in einem Bordnetz eines Kraftfahrzeugs angeordnete Vorrichtung I ist somit zur Energieversorgung von unterschiedlichen Verbrauchern mit unterschiedlichen Energieversorgungsanforderungen ausgebildet.
  • Die zweite elektrische Leitung 4 (dynamische Steuerleitung) ist zur redundanten Übertragung von Informationen, insbesondere von sicherheitsrelevanten Informationen, ausgebildet, wobei die über die zweite elektrische Leitung 4 übertragenen Informationen vorrangig vor den über die erste Leitung 3 übertragenen Informationen von dem Generatorregier 11 behandelt bzw. verarbeitet werden. Bevorzugt werden somit erst dann über diese Leitung 4 Informationen vom Steuergerät 2 zum Generatorregler 11 übertragen, wenn Anforderungen für schnelle Eingriffe mit hoher Priorität beim Betrieb der Vorrichtung I und/oder des Generators 1 detektiert werden.
  • Weitere Anforderungen sind beispielsweise darin zu sehen, dass Überspannungen mit Werten größer etwa 16 V im Bordnetzbereich der niedrigeren Spannung von etwa 14 V detektiert werden. Diese Überspannung wird durch die Bordnetzspannung auf der zweiten elektrischen Leitung 4 durch das Steuergerät 2 erkannt. In einem derartigen Fall ist ein schnelles Abregeln des Generators 1 erforderlich.
  • Ein derartiger Abregelungsvorgang wird nachfolgend anhand der 2 näher erläutert. In 2 ist die Soll-Generatorspannung Ugen_soll, die Ist-Generatorspannung Ugen_ist und die Spannung U4 auf der zweiten elektrischen Leitung 4 im zeitlichen Verlauf dargestellt. Anzumerken ist, dass für relativ langsame Abregelvorgänge oder Aufregelvorgänge der Generatorspannung allein die erste elektrische Leitung 3 verwendet werden kann. Für Notabregelungen, beispielsweise im Falle einer Überspannung im Bordnetz, wird die Soll-Generatorspannung Ugen_soll sofort auf einen Wert von etwa 14 V abgesenkt.
  • Die Schnellabregelung der Ist-Generatorspannung Ugen_ist im Bereich von etwa 14 V bis etwa 42 V um eine Spannung Udelta erfolgt durch einen Längsregler im Steuergerät 2 mittels einem „low”-aktiven Steuerimpuls auf der zweiten elektrischen Leitung 4. Der Steuerimpuls ist somit dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leitung 4 für eine definierte Zeitdauer auf den „low”-Zustand gezogen wird. Die Abregelung der Ist-Generatorspannung Ugen_ist beginnt unmittelbar mit der fallenden Flanke des Steuerimpulses. Die Spannung Udelta, also der Betrag, um den die Ist-Generatorspannung Ugen_ist reduziert werden soll, ist dabei durch die Pulslänge des Steuerimpulses bestimmt. Die Soll-Generatorspannung Ugen_soll soll mit der Zeitdauer des Steuerimpulses stetig fallen und im Ausführungsbeispiel nach spätestens etwa 280 ms minimal werden und somit den Wert von etwa 14 V aufweisen. Dies entspricht im Ausführungsbeispiel einer Abregelung von etwa 1 V pro etwa 10 ms Pulslänge.
  • In der Darstellung in 2 bezeichnen die Zeitdauern t1 und t3 diejenigen Zeiten, in denen die Ist-Generatorspannung Ugen_ist durch die Informationen, welche über die erste elektrische Leitung 3 an den Generatorregler 11 übertragen werden, eingestellt wird. Die Zeitdauer t2 bezeichnet die Zeitdauer, in welcher die über die erste elektrische Leitung 3 übertragenen Informationen nicht beachtet werden und dafür die über die zweite elektrische Leitung 4 übertragenen Informationen Priorität haben. Die Zeitdauer t2 ist durch die beiden Zeitdauern t21 und t22 charakterisiert. Die Zeitdauer t21 charakterisiert dabei die Zeitdauer des Steuerimpulses und beträgt im Ausführungsbeispiel etwa 100 ms. Die Zeitdauer t22 charakterisiert die Verzögerung der Interpretation des Signals der ersten elektrischen Leitung 3 und beträgt im Ausführungsbeispiel ebenfalls etwa 100 ms.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Kommunikation zwischen einem Regler (11) für eine Spannungsquelle (1) mit variabler Ausgangsspannung und einem Steuergerät (2) in einem Kraftfahrzeug, wobei der Regler (11) mit dem Steuergerät (2) mittels einer ersten (3) und einer zweiten elektrischen Leitung (4) elektrisch verbunden ist, und wobei die erste elektrische Leitung (3) zumindest zum Übertragen bitserieller Signale ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leitung (4) als Steuerleitung ausgebildet ist, über welche zumindest Signale zur Steuerung des Reglers (11) von dem Steuergerät (2) an den Regler (11) übertragbar sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitung unidirektional ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitung zur Übertragung von sicherheitsrelevanten Daten ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitung zur Übertragung von digitalen oder analogen Signalen ausgebildet ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerleitung zur Übertragung von pulsweiten-modulierten Signalen ausgebildet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines über die Steuerleitung übertragenen Signals eine Spannungsreferenz, insbesondere für Signale der ersten elektrischen Leitung (3), darstellbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines über die Steuerleitung übertragenen pulsweiten-modulierten Signals eine Abregelung der Spannungsquelle (1) durch den Regler (11) durch eine Signalpegeländerung durchführbar ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines über die Steuerleitung übertragenen pulsweiten-modulierten Signals eine Abschaltung oder Abregelung der Spannungsquelle (1) beim Auftreten einer Überspannung durchführbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle als Generator (1) mit variabler Ausgangsspannung und der Regler als Generatorregler (11) ausgebildet sind.
  10. Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler (11) für eine Spannungsquelle (1) mit einer variablen Ausgangsspannung und einem Steuergerät (2) in einem Kraftfahrzeug, wobei der Regler (11) mit dem Steuergerät (2) mittels einer ersten (3) und einer zweiten elektrischen Leitung (4) elektrisch verbunden ist, und wobei über die erste elektrische Leitung (3) zumindest bitserielle Signale ausgetauscht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite elektrische Leitung (4) als Steuerleitung ausgebildet ist, über welche zumindest Signale zur Steuerung des Reglers (11) von dem Steuergerät (2) an den Regler (11) übertragen werden.
DE200510029410 2005-06-24 2005-06-24 Vorrichtung und Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug Expired - Fee Related DE102005029410B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510029410 DE102005029410B4 (de) 2005-06-24 2005-06-24 Vorrichtung und Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510029410 DE102005029410B4 (de) 2005-06-24 2005-06-24 Vorrichtung und Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102005029410A1 DE102005029410A1 (de) 2006-12-28
DE102005029410B4 true DE102005029410B4 (de) 2009-12-10

Family

ID=37513580

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510029410 Expired - Fee Related DE102005029410B4 (de) 2005-06-24 2005-06-24 Vorrichtung und Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005029410B4 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007039831A1 (de) * 2007-08-23 2009-02-26 Robert Bosch Gmbh Bordnetz für ein Kraftfahrzeug
JP2015528153A (ja) * 2012-06-19 2015-09-24 シーメンス アクチエンゲゼルシヤフトSiemens Aktiengesellschaft 情報伝送方法およびその方法を実施するための装置

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE69519438T2 (de) * 1994-10-20 2001-03-15 Siliconix Inc., Santa Clara Ausgangssteuerschaltung für einen spannungsregler
DE20113916U1 (de) * 2000-08-30 2001-11-15 Audi Ag, 85057 Ingolstadt Zweispannungsversorgungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE10041015A1 (de) * 2000-08-22 2002-03-07 Opel Adam Ag Verfahren zur Regelung der Leistung eines elektrischen Generators eines Kraftfahrzeuges
DE10046631A1 (de) * 2000-09-20 2002-03-28 Daimler Chrysler Ag Verfahren zur Regelung der Generatorspannung in einem Kraftfahrzeug
US20020149347A1 (en) * 2001-04-16 2002-10-17 Denso Corporation Battery charging system and vehicle generator control system
EP1266801A2 (de) * 2001-06-15 2002-12-18 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Leistungssteuerungseinheit für ein Fahrzeug
DE10250616C1 (de) * 2002-10-30 2003-11-20 Siemens Ag Bordnetz
DE10320834A1 (de) * 2003-05-08 2004-12-02 Volkswagen Ag Kommunikationsschnittstelle für einen Generatorregler und Verfahren zur Kommunikation eines Generatorreglers

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE69519438T2 (de) * 1994-10-20 2001-03-15 Siliconix Inc., Santa Clara Ausgangssteuerschaltung für einen spannungsregler
DE10041015A1 (de) * 2000-08-22 2002-03-07 Opel Adam Ag Verfahren zur Regelung der Leistung eines elektrischen Generators eines Kraftfahrzeuges
DE20113916U1 (de) * 2000-08-30 2001-11-15 Audi Ag, 85057 Ingolstadt Zweispannungsversorgungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE10046631A1 (de) * 2000-09-20 2002-03-28 Daimler Chrysler Ag Verfahren zur Regelung der Generatorspannung in einem Kraftfahrzeug
US20020149347A1 (en) * 2001-04-16 2002-10-17 Denso Corporation Battery charging system and vehicle generator control system
EP1266801A2 (de) * 2001-06-15 2002-12-18 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Leistungssteuerungseinheit für ein Fahrzeug
DE10250616C1 (de) * 2002-10-30 2003-11-20 Siemens Ag Bordnetz
DE10320834A1 (de) * 2003-05-08 2004-12-02 Volkswagen Ag Kommunikationsschnittstelle für einen Generatorregler und Verfahren zur Kommunikation eines Generatorreglers

Also Published As

Publication number Publication date
DE102005029410A1 (de) 2006-12-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3532356B1 (de) Verfahren zum überwachen eines kraftfahrzeugs mit automatisierter fahrfunktion und vorrichtung zum durchführen des verfahrens
DE3534595A1 (de) Stromversorgung zum lichtbogenschweissen
EP3516828B1 (de) Kommunikationssystem zur strommodulierten datenübertragung über eine stromschleife
EP3518411B1 (de) Energieversorgungsvorrichtung
EP2810399B1 (de) Empfangsanordnung für ein steuergerät in einem fahrzeug und verfahren zum erzeugen eines synchronisationspulses
EP3078112B1 (de) Aktuator mit positionssensor
DE102005029410B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Kommunikation zwischen einem Regler für eine Spannungsquelle und einem Steuergerät in einem Kraftfahrzeug
EP1880096B1 (de) VERFAHREN UND EINRICHTUNG ZUR ELEKTRISCHEN ANSTEUERUNG EINES VENTILS MIT EINEM MECHANISCHEN SCHLIEßELEMENT
EP1892820B1 (de) Verfahren zur Ermittlung des Risikos für einen störungsfreien Betrieb eines Frequenzumrichters
EP2778811A1 (de) Vorrichtung für ein AS-Interface System
EP1864443A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum übertragen von daten auf einer datenleitung zwischen einem steuergerät und einem dezentralen datenverarbeitungsgerät
EP2941676B1 (de) Betriebselektronik für ein prozessgerät sowie verfahren zum betreiben derselben
DE102006059708B4 (de) Antriebssteuerung für zumindest einen elektrischen Motor
DE102005001601B4 (de) Feldgerät mit Busschnittstelle
EP3232579B1 (de) Schnittstelleneinheit, system und verfahren zum übertragen von daten über eine energieversorgungsleitung
EP1990785B1 (de) Parametrierungsüberwachung für analoge Signalbaugruppen
EP1264384B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum steuern eines wandlers
EP3063505B1 (de) Positionssensor für die erfassung einer lageposition eines aktuators
EP3256338B1 (de) Verfahren zur ansteuerung eines elektrooptischen gegenstandes, insbesondere einer elektrochromatisch getönten glasscheibe in einem kraftfahrzeug
WO2012034671A2 (de) Verfahren zum betreiben eines kraftwagens
DE202011103664U1 (de) Vorrichtung zur Signalübertragung, Kraftfahrzeug mit einer solchen Vorrichtung sowie Kabelsatz insbesondere für ein Kraftfahrzeug
DE2626831B2 (de) Nutzbrems-regelanordnung fuer gleichstrommotoren
DE102005011972A1 (de) Vorrichtung zum Betrieb eines Generators
DE102019205400A1 (de) Verfahren zur Steuerung eines Schalters, Anordnung, Bremssystem, Kraftfahrzeug und Speichermedium
EP4016206B1 (de) Sensoranordnung, steuergerät, automatisierungssystem und verfahren zum übermitteln von signalen gemäss zweier kommunikationsstandards

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee