DE102005028516A1 - Montagevorrichtung für ein Zielfernrohr - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung für ein Zielfernrohr. Die Montagevorrichtung umfaßt einen Montagekörper und an dem Montagekörper angeordnete Ausrichtelemente. Für die Befestigung der Montagevorrichtung ist eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen. Die Befestigungsvorrichtung ist als ein mit zumindest einem Klemmflügel ausgestatteter Schwenkhebel vorgesehen, der in eine entsprechende Hinterschneidung greift.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung für ein Zielfernrohr oder dergleichen, insbesondere an einer Schußwaffe, bestehend aus einem Montagekörper und an dem Montagekörper angeordneten Ausrichtelementen, wobei die Montagevorrichtung durch eine Befestigungsvorrichtung an der Schußwaffe befestigbar ist.
- Eine gattungsgemäße Montagevorrichtung ist zum Beispiel aus der Offenlegungsschrift 103 58 666 des Anmelders bekannt. Hierbei ist die Befestigungsvorrichtung derart ausgebildet, daß ein Ausrichtelement auf einer Schlittenführung gehalten ist und zum Befestigen des Montagekörpers das beweglich gelagerte Ausrichtelement gegen das feststehende Ausrichtelement bewegt wird. Es wird somit eine Befestigungskraft ausgeübt, die zwischen den beiden Ausrichtelementen wirkt. Das bewegliche Ausrichtelement ist dabei auf einem Gewinde geführt, wodurch das Montieren beziehungsweise Demontieren des Montagekörpers mit dieser Vorrichtung sehr aufwendig ist.
- Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Montagevorrichtung zur Verfügung zu stellen, die für den Anwender möglichst einfach zu bedienen ist.
- Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Montagevorrichtung, bei welcher als Befestigungsvorrichtung ein mit Klemmflügeln ausgestatteter Schwenkhebel vorgesehen ist, der in eine entsprechende Hinterschneidung greift.
- Der wesentiche Vorteil der Erfindung liegt darin, daß zur Befestigung nur ein bewegliches Teil notwendig ist. Der Schwenkhebel ist für den Benutzer einer entsprechend ausgestatteten Schußwaffe zum Beispiel mit einem Daumen zu betätigen. Die Montagevorrichtung wird dabei auf die Schußwaffe gesetzt, derart, daß die Ausrichtelemente sich auf dem entsprechenden Bereich der Schußwaffe abstützen und zumindest ein Klemmflügel des Schwenkhebels zumindest in Opposition gelangt zu zumindest einer Hinterschneidung. Durch das Verschwenken des Schwenkhebels greift dann der oder die Klemmflügel in die Hinterschneidung/en. Um ein Verspannen möglichst zu vermeiden, was bei dem Einsatz eines Zielfernrohres unter Umständen zu Maßabweichungen führt, ist es grundsätzlich günstig, auf einen symmetrischen Aufbau der Montagevorrichtung zu achten. Insbesondere die Befestigungsteile, also wo entsprechende Haltekräfte erzeugt beziehungsweise abgestützt werden, sind günstigerweise symmetrisch angeordnet. Hieraus resultiert auch, daß bevorzugt zwei in verriegeltem Zustand symmetrisch zum Lauf angeordnete Klemmflügel mit entsprechenden Hinterschneidungen zusammenwirken.
- In diesem Zusammenhang dient das Ausrichtelement zum einen zum Ausrichten des Montagekörpers an der Waffe, es erleichtert also die Montage beziehungsweise Führung, zum anderen stützt das Ausrichtelement hernach aber auch den Montagekörper auf der Waffe in geeigneter Weise ab.
- In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die Längsachsen der Ausrichtelemente zueinander parallel sind. Die Ausrichtelemente dienen dazu, den Montagekörper auf der Schußwaffe abzustützen. Sie bilden letztendlich die tatsächliche Anlagefläche des Montagekörpers auf der Waffe. Das Ausrichtelement ist dabei zum Beispiel eine Ebene oder entsprechend geformte, zum Beispiel gebogene Fläche. Es kann sich aber auch um eine stift- oder bolzenartige Ausgestaltung handeln.
- Da die Längsachsen der Ausrichtelemente zueinander parallel sind, ergibt sich eine ordentliche, exakte Verbindungsrichtung ohne zu einem Klemmen zu führen.
- Des weiteren ist es von Vorteil, daß die von dem Schwenkhebel resultierende Befestigungskraft bei der Montage parallel beziehungsweise im wesentlichen parallel ist zu der Längsachse des Ausrichtelementes. Hieraus resultiert, daß die Befestigungskräfte in optimaler Weise von den Ausrichtelementen aufgenommen und übertragen werden.
- Günstigerweise ist die Befestigungsvorrichtung zwischen zwei Ausrichtelementen angeordnet. Hieraus resultiert eine möglichst platzsparende, aber auch mechanisch stabile Anordnung.
- Besonders günstig ist es, wenn die Befestigungskraft im Schwerpunkt oder in der Nähe des Schwerpunktes des Montagekörpers an diesem angreift. Hierdurch wird eine möglichst gute, weil gleiche Verteilung der Befestigungskräfte auf die einzelnen Ausrichtelemente erreicht. Dabei hat es sich als günstig erwiesen, wenn der Angriffspunkt der Befestigungskraft etwas nach vorne, zum Laufende hin versetzt ist.
- Vorteilhafterweise ist die Befestigungsvorrichtung Teil der Montagevorrichtung und die Hinterschneidung an der Schußwaffe vorgesehen. Eine solche Ausgestaltung führt dazu, daß an der Waffe selber die Befestigungsvorrichtung nicht vorgesehen ist, die Waffe deswegen also keine vorstehenden Teile besitzt und die Waffe daher sehr schlank bauend ist.
- Natürlich ist auch eine andere Variante möglich, derart, daß die Befestigungsvorrichtung an der Schußwaffe angeordnet ist und die Montagevorrichtung die Hinterschneidung trägt. Auch dieses umgekehrte Prinzip gehört in gleicher weise zur Erfindung. Für eine solche Anordnung werden nur entsprechende Befestigungsvorrichtungen an der Waffe benötigt, der Montagekörper selber wird entsprechend einfacher ausgebildet.
- Günstigerweise hat sich ergeben, daß es ausreicht, wenn die Montagevorrichtung drei Ausrichtelemente aufweist. Wie beschrieben, ist das Ausrichtelemente zum Beispiel stift- oder bolzenartig ausgebildet und am Montagekörper angeordnet. Es ist aber auch möglich, daß die Montagevorrichtung entsprechende Aufnahmemulden als Ausrichtelemente besitzt. Durch die Anordnung von drei Ausrichtelementen, zum Beispiel in einer symmetrischen, spitzwinkligen Dreiecksanordnung, ergibt eine geometrisch absolut ausreichend definierte Lagerung. Insbesondere wird durch eine solche Ausgestaltung eine geometrische Überbestimmung vermieden, was nur schwer beherrschbar ist. Würden nämlich zum Beispiel vier Ausrichtelemente vorgesehen werden, so müssen diese Ausrichtelemente exakt zueinander orientiert sein, damit bei der Montage kein Schaukeln oder Wackeln auftritt.
- Auch wenn eine Variante mit mehr als drei Ausrichtelementen ebenfalls zur Erfindung gehört, zeichnet sich die Variante mit drei Ausrichtelementen durch ihre Schlichtheit und exakte geometrische Bestimmtheit besonders aus.
- Bevorzugterweise sind die Ausrichtelemente in Laufrichtung gesehen symmetrisch angeordnet. Zunächst resultiert durch eine solche Ausgestaltung grundsätzlich ein harmonischer Gesamteindruck der Montagevorrichtung beziehungsweise der so ausgestatteten Schußwaffe. Darüber hinaus aber ist eine solche Anordnung auch für die Übertragung der Kräfte günstig, da somit die jeweiligen Ausrichtelemente, wenn zum Beispiel die Befestigungsvorrichtung auf der Längsachse angeordnet ist, jeweils gleich beansprucht werden. Günstigerweise ist dabei die Befestigungsvorrichtung auf der Längsachse des Laufes angeordnet.
- In bevorzugter Weise wird vorgeschlagen, in Laufrichtung gesehen am hinteren Ende des Montagekörpers zwei Ausrichtelemente anzuordnen. Dabei wird am vorderen Ende des Montagekörpers nur ein Ausrichtelement angeordnet. Die gesamte Anordnung ist derart symmetrisch realisiert, daß sich das von den Ausrichtelementen definierte Dreieck exakt auf der durch den Lauf beziehungsweise die Laufachse definierten Symmetrieachse befindet. Neben den mechanischen Vorteilen beziehungsweise Stabilitätsvorteilen ist eine solche Anordnung aber auch bei der Handhabung sehr angenehm, da die Montagevorrichtung, welche das Zielfernrohr trägt, bevorzugt mittig am Lauf beziehungsweise Verschlußkasten der Schußwaffe angeordnet wird und dann das/die Ausrichtelement/e entsprechend mit der Schußwaffe zusammenwirkt, derart, daß der Montagekörper bereits ausgerichtet ist und in Position gehalten ist. Es erfolgt dann einfach nur noch das Umlegen des Schwenkhebels und die Montage des Montagekörpers erfolgt vollständig mit nur einer Hand in kurzer Zeit.
- Günstigerweise ist gefunden worden, daß das Ausrichtelement mit einer Kugel- oder Kugelschalenoberfläche ausgestattet ist. Das Ausrichtelement ist am Montagekörper vorgesehen und wirkt mit einem entsprechend ausgestatteten Bereich der Schußwaffe zusammen. Ist nun zum Beispiel das Ausrichtelement mit einer Kugeloberfläche ausgestattet, zum Beispiel als Kugelbolzen realisiert, so besitzt die Waffe eine entsprechende Ausfräsung, die ihrerseits Kugelschalenform hat, um ein sattes, flächiges Zusammenwirken mit der Kugeloberfläche des Ausrichtelementes zu ergeben. Hieraus resultiert ein formschlüssiger Verbund und eine Führung zwischen dem Montagekörper und der Waffe, wobei gleichzeitig eine sehr große Anlagefläche entsteht, wodurch die jeweiligen Flächendruckbelastungen verringert werden. Dadurch ist es möglich, auf eine spezielle Härtung der Materialien zu verzichten, was ansonsten bei entsprechenden Druckbelastungen unter Umständen notwendig wäre. Dies verbilligt die Herstellung der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung.
- Bei der Variante, wo das Ausrichtelement mit einer Kugeloberfläche, also zum Beispiel dem Kugelbolzen, ausgestattet ist, verbleiben an der Waffe nur entsprechende Kugelpfannen, die optisch nicht stören und insbesondere keine ansonsten vorstehenden Elemente bilden.
- Gemäß dem Prinzip der kinematischen Umkehr gehören zur Erfindung aber auch solche Ausgestaltungen, bei welchen an der Waffe entsprechende Stifte oder Bolzen vorstehen, die dann in entsprechende Ausnehmungen im Montagekörper eingreifen. Dabei sind diese Ausnehmungen geschickterweise als Kugelschalen oder Kugelpfannen ausgebildet. Hieraus werden die gleichen Vorteile gezogen, wie oben beschrieben.
- Bevorzugterweise wird vorgesehen, daß der Kugelbolzen unten abgeflacht ist. Eine solche Ausgestaltung verringert die Gefahr eines Verklemmens oder eines unvollständigen Einführens des Kugelbolzens in die dazugehörige Kugelpfanne. Durch die Abflachung wird der Kugelbolzen unten frei und Verunreinigungen, die sich normalerweise unten sammeln, stören nicht sogleich die Montage beziehungsweise die Funktionsfähigkeit der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung.
- Günstigerweise ist vorgesehen, daß der Kugelbolzen im oberen Schaftbereich einen etwas kleineren Durchmesser aufweist, als im unteren Kugelbereich. Durch eine solche Ausgestaltung wird erreicht, daß die oberste Kante der Halbkugel nicht belastet wird. In diesem Zusammenhang ist natürlich zu bemerken, daß sich nicht eine vollständige Kugel am Bolzen anschließt, sondern aufgrund der Einführbewegung maximal eine Halbkugel wirksam ist. Durch die Ausgestaltung, wie beschrieben, wird aber der obere Rand dieser Halbkugel entlastet.
- Von Vorteil ist, daß das Ausrichtelement, insbesondere alle Ausrichtelemente, fest an der Montagevorrichtung angeordnet ist/sind. Der Montagekörper besitzt entsprechende Aufnahmen, in welchen die Ausrichtelemente, zum Beispiel als Kugelbolzen oder Kugelschäfte, eingesetzt und zuverlässig befestigt sind. Für die Verwendung der Montagevorrichtung müssen die Ausrichtelemente bezüglich des Montagekörpers, im Gegensatz zum Stand der Technik, nicht bewegt werden. Diese feste Verbindung erhöht natürlich die Stabilität, aber auch die Genauigkeit der gesamten Anordnung.
- In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, das in Laufrichtung vorne liegende Ausrichtelement größer, insbesondere mit einem größeren Durchmesser auszustatten, als die anderen, hinten angeordneten Ausrichtelemente. Hieraus resultiert auch, daß die Ausfräsung an der Waffe, welche zur Aufnahme des Ausrichtelementes dient (wenn dieses als Kugelbolzen ausgebildet ist), größer ist. Eine solche Ausgestaltung dient zur Aufnahme des Rückstoßes.
- Wie beschrieben, ist es günstig, wenn die Befestigungsvorrichtung zwischen den Ausrichtelementen oder neben diesen angeordnet ist. Es ergibt sich eine möglichst stabile Anordnung, wenn der Abstand der Ausrichtelemente zueinander möglichst groß ist und diese möglichst in den Endbereichen des Montagekörpers angeordnet sind. Hingegen ist die Befestigungsvorrichtung bevorzugt ziemlich zentrisch oder mittig angeordnet, wodurch eine möglichst gute Gleichverteilung der Kraft erreicht wird. Aber es ist auch möglich, die Befestigungsvorrichtung mit zumindest einem Ausrichtelement zusammenwirkend auszubilden. Zum Beispiel ist es möglich, daß ein Ausrichtelement verhältnismäßig großflächig baut und mit der Befestigungsvorrichtung gekoppelt ist. Eine solche Anordnung könnte zum Beispiel spannbolzenartig ausgeführt sein. Der Vorteil einer solchen Anordnung liegt insbesondere darin, daß hiermit Platz gespart wird. Gleichzeitig wird, bei entsprechend großflächiger Ausgestaltung des Ausrichtelementes, eine stabile Verbindung hergestellt.
- Auch ist es günstig, wenn die Befestigungsvorrichtung eine Gewindehülse umfaßt. Insbesondere ist vorgesehen, daß der Schwenkhebel in der Gewindehülse gelagert ist und die Gewindehülse somit eine Lageeinstellung der Befestigungsvorrichtung erlaubt. Dabei ist vorgesehen, daß die Gewindehülse in den Montagekörper eingearbeitet ist, oder an der Waffe angeordnet ist. Beide Varianten sind Teil der Erfindung. Günstigerweise wird die Anordnung vom Montagekörper ausgeführt, wodurch es sich ergibt, daß die Gewindehülse in ihrer Lage bezüglich des Montagekörpers einstellbar ist. Durch einen entsprechenden Klemmstift ist die Gewindehülse auch festlegbar. Die Gewindehülse nimmt ihrerseits den Schwenkhebel auf, hierfür ist ein entsprechendes Innengewinde an der Hülse vorgesehen. Die Befestigungskraft wird über die Gewindesteigung dieses Innengewindes abgeleitet. Die Anordnung ist so getroffen, daß auch diese einstellbar ist. In analoger Weise ist eine solche Anord nung auch an der Waffe realisierbar, wodurch die Befestigungsvorrichtung ebenfalls einstell- und festlegbar ist.
- Des weiteren erlaubt der Einsatz der Gewindehülse oder einer Gewindebuchse, daß der Anzug der Montagevorrichtung stufenlos reguliert werden kann. Geschickterweise wird die Gewindebuchse mit einem Linksgewinde ausgestattet, um unbeabsichtigtes Aufdrehen zu vermeiden.
- Geschickterweise wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Hinterschneidung an einer Verriegelungsplatte angeordnet ist. Die Verriegelungsplatte kann dabei aus entsprechend gehärtetem Material bestehen, ohne dabei die gesamte Waffe oder den gesamten Montagekörper, je nachdem, wo die Verriegelungsplatte angeordnet wird, aus entsprechend aufwendigem Material zu bilden.
- Die Verriegelungsplatte befindet sich daher entweder an der Waffe (da bevorzugt), oder an dem Montagekörper. An der Waffe (beziehungsweise am Montagekörper) ist dabei eine entsprechende Ausnehmung vorgesehen, um im Zusammenwirken mit der Verriegelungsplatte die Hinterschneidung zu bilden. Natürlich ist es möglich, die Hinterschneidung aus dem Vollen herauszuarbeiten, also zum Beispiel herauszufräsen. Auch dies ist im Sinne der Erfindung. Dabei wird die Verriegelungsplatte separat angeschraubt und besteht ihrerseits aus einem oder mehreren Elementen. Natürlich ist es möglich, sie im Verschlußkasten oder am Lauf anzufräsen.
- Um ein unbeabsichtigtes Zurückschwenken des Schwenkhebels zu vermeiden, ist in einer Weiterentwicklung der Erfindung ein Sicherungshebel für die Befestigungsvorrichtung vorgesehen. Günstigerweise wirkt dabei der Sicherungshebel direkt auf den Schwenkhebel, der Sicherungshebel kann aber auch an anderer Stelle auf die Befestigungsvorrichtung wirken, um ein unbeab sichtigtes Öffnen der Montagevorrichtung sicher zu vermeiden. Geschickterweise sichert der Sicherungshebel den Schwenkhebel in der Verriegelungsposition derart, daß eine lösbare Raste den Schwenkhebel hält. Der Sicherungshebel seinerseits ist schwenkbar gelagert und weist die Raste auf. Er wirkt mit einer entsprechenden Rastfläche des Schwenkhebels zusammen, um diesen festzuhalten. Um sicherzustellen, daß der Sicherungshebel auch den Schwenkhebel greift, ist der Sicherungshebel federunterstützt gelagert, wobei ein geringer Schwenkbereich bereits ausreichend für den Sicherungshebel ist.
- In einer bevorzugten Variante wird vorgesehen, daß der Sicherungshebel und der Schwenkhebel in der gesicherten, verriegelten Stellung nahe nebeneinander beziehungsweise benachbart angeordnet sind. Natürlich ist die Anordnung so gewählt, daß der Sicherungshebel nicht zugleich bei Betätigung den Schwenkhebel freigibt. Vor Betätigung des Schwenkhebels muß dann noch der Sicherungshebel entsprechend bewegt werden, um eine Fehlbedienung nach Möglichkeit auszuschließen. Eine möglichst benachbarte Anordnung erleichtert aber die Demontage des Montagekörpers, da nur eine Raste gelöst werden muß und dann der Schwenkhebel zur Freigabe der Klemmflügel von der Hinterschneidung zurückzuschwenken ist.
- Zu einer guten Führung des aufzunehmenden Gegenstandes, des Zielfernrohres oder dergleichen, besitzt der Montagekörper eine Aufnahmenut.
- Dabei befindet sich die Aufnahmenut oben an dem Montagekörper, wohingegen die Ausrichtelemente auf der Unterseite des Montagekörpers, also auf der zur Aufnahmenut abgewandten Seite angeordnet sind.
- Die erfindungsgemäße Aufgabe wird natürlich auch durch eine entsprechende Schußwaffe, die mit einer Montagevorrichtung wie beschrieben ausgestattet ist, gelöst. Bei der Montagevorrichtung sind dann die entsprechenden Kalibriervorrichtungen für das Zielfernrohr vorgesehen. Durch die erfindungsgemäße Montagevorrichtung wird erreicht, daß an Stelle des Zielens über Kimme und Korn in einfacher, schneller Weise ein Zielfernrohr an der Schußwaffe, insbesondere einem Gewehr, montiert wird, wobei durch das einfache Aufmontieren des Montagekörpers mit Hilfe der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung bereits das exakt eingestellte Zielfernrohr zur Verfügung steht. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die gesamte Montagevorrichtung mit einer Hand und der Schwenkhebel sogar nur mit einem Finger bedienbar ist. Die andere Hand hält währenddessen das Gewehr. Das Gewehr muß dabei nicht aus der Hand gelegt werden. Der gesamte Montagevorgang dauert nur wenige Sekunden und ist beliebig reproduzierbar, immer mit der gleichen Genauigkeit. Gerade die Ein-Hand- beziehungsweise "Ein-Daumen"-Bedienung ist ein großer Vorzug der Erfindung. Das Ganze geht einher mit entsprechend hoher Stabilität der Anordnung, aufgrund der Ausgestaltung der bevorzugterweise kugelförmigen Ausrichtelemente. Dabei ist die Anordnung sehr niedrig bauend, um zu erreichen, daß das Zielfernrohr möglichst nahe an der Laufachse liegt. Auch ist vorgesehen, die Ausrichtelemente austauschbar an dem Montagekörper vorzusehen, wodurch es möglich ist, die Länge der Ausrichtelemente zu verändern und damit die Lage und Höhe des Montagekörpers über der Waffe einzustellen.
- Des weiteren ist die erfindungsgemäße Montagevorrichtung einfach herstellbar. Der Montagekörper selber ist durch seine längliche Ausgestaltung zum Beispiel aus dem Vollen leicht durch Spanbearbeitung herzustellen, in die als Kugelzapfen ausgebildeten Ausrichtelemente werden entsprechende Buchsen eingesetzt. Der Herstellungsaufwand hierfür ist gering.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schußwaffe einen Verschlußkasten aufweist und der Verschlußkasten die Verriegelungsplatte mit der Hinterschneidung trägt. Wie beschrieben ist die Verriegelungsplatte aus entsprechend stabilem, auch gehärtetem Material, wobei es ausreicht, nur diese Verriegelungsplatte entsprechend hochwertig auszubilden. Vorteilhafterweise kann dann zum Beispiel der Verschlußkasten im übrigen aus Leichtmetall gefertigt sein, was die Bearbeitung aber auch das Gewicht der erfindungsgemäßen Schußwaffe günstig beeinflußt.
- Natürlich eröffnet die Erfindung auch die Möglichkeit, die Verriegelungsplatte am Lauf anzuordnen. Auch eine solche Variante ist Teil der Erfindung. Günstigerweise weist der Verschlußkasten oder der Lauf entsprechende Kugelpfannen zur Aufnahme der als Kugelbolzen ausgebildeten Ausrichtelemente auf.
- Auch die Befestigungsvorrichtung befindet sich bevorzugt an dem Montagekörper und ist Teil der Montagevorrichtung, wodurch eine sehr schlanke, elegante Waffe entsteht, da an dieser keine vorstehenden Teile bestehen.
- Der Verschlußkasten besitzt eine längsverlaufende (parallel zum Lauf) verlaufende Brücke. Diese Brücke nimmt bevorzugterweise die Verriegelungsplatte auf. Die Brücke vermag bezüglich des Verschlußkastens etwas zu federn, beziehungsweise wirkt als Feder, so daß der Montagekörper immer unter einer konstanten Spannung steht. Die Befestigungsvorrichtung versucht, den Brückenbereich gegen diese Federkraft nach oben zu ziehen. Hieraus resultiert eine sichere, zuverlässige Verbindung des Montagekörpers zur eigentlichen Waffe.
- In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch gezeigt. Es zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schußwaffe, -
2a und2b je eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Montagevorrichtung in geöffneter (2a ) beziehungsweise geschlossener (2b ) Stellung, -
3 die erfindungsgemäße Montagevorrichtung von der Seite, -
4a und4b den Schwenkhebel der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in der Ansicht (4a ) und Draufsicht (4b ), -
5 Frontansicht des Montagekörpers der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung, -
6a ,7a je in einer Schnittdarstellung die erfindungsgemäße Schußwaffe mit geschlossener Montagevorrichtung (6a ) beziehungsweise geöffneter Montagevorrichtung (7a ), -
6b ,7b jeweils in einer Draufsicht die erfindungsgemäße Schußwaffe mit geöffneter Montagevorrichtung (7b ) beziehungsweise geschlossener Montagevorrichtung (6b ). - In
1 ist der Verschlußkasten1 einer erfindungsgemäßen Schußwaffe von oben gezeigt. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Verriegelungsplatte3 in den Verschlußkasten1 eingearbeitet. Der Verschlußkasten1 weist eine mittig angeord nete Brücke10 auf. Links und rechts dieser Brücke10 sind Freifräsungen vorgesehen, zum Beispiel um Patronen einzulegen. Die Schußrichtung ist nach oben. Die Brücke10 ist bezüglich der gedachten Laufachse mittig beziehungsweise symmetrisch angeordnet. Die gedachte Symmetrieachse durchschneidet die obere Kugelpfanne12 , die als Aufnahme für ein nicht gezeigtes Ausrichtelement dient. - Auch die Verriegelungsplatte
3 ist bevorzugt symmetrisch zur Laufachse angeordnet. Sie ist bündig in die Brücke des Verschlußkastens eingearbeitet und befestigt. Die Befestigung erfolgt mit Schrauben. - Die Verriegelungsplatte
3 besitzt eine Ausnehmung30 , in die der Klemmflügel des Sicherungshebels eingreift. - Die Verriegelungsplatte ist auf der Brücke ziemlich mittig angeordnet. Am anderen Ende der Brücke, wo sich der Verschlußkasten wieder verbreitert, sind zwei jeweils symmetrisch angeordnete, kleinere Kugelpfannen
11 vorgesehen. Sie sind kleiner dimensioniert als die Kugelpfanne12 im vorderen Bereich. - In
2a ist die Montagevorrichtung gezeigt. Sie besteht im wesentlichen aus dem Montagekörper4 , der in2b von oben gezeigt ist. Der Montagekörper4 besitzt eine Aufnahmenut40 , die längsverlaufend, parallel zum Lauf orientiert ist. Die Ausrichtelemente2 sind an dem Montagekörper4 vorne und hinten angeordnet. Der Schwenkhebel der Befestigungsvorrichtung5 ist auf der Unterseite des Montagekörpers angeordnet, der Schwenkhebel50 befindet sich dabei drehbar gelagert in der losen Buchse56 oder Gewindehülse56 . Die lose Buchse56 ist in den Montagekörper4 eingedreht und durch den Gewindestift57 vor Verdrehen geschützt. Die Anordnung ist dabei so gewählt, daß die Lage des Schwenkhebels50 durch die Lage der Buchse56 verstellbar ist. - Der Schwenkhebel
50 ist in4a ,4b gezeigt. Der Schwenkhebel50 ist um die Drehachse52 drehbar, definiert durch das Gewinde der Buchse56 . Der Schwenkbereich55 beträgt dabei bevorzugt ca. 90°, gemäß der Erfindung ist aber vorgesehen, den Schwenkbereich auch zwischen 60° und 120° oder sogar zwischen 40° und 170° auszuführen. Solche Winkelbereiche erlauben immer noch eine Ein-Hand- beziehungsweise Ein-Finger-Bedienung. Ein Schwenkbereich von 90° hat sich aber durch die besondere, einfache Bedienung bewährt. - Der Schwenkhebel
50 ist mit seinem oberen Bereich zum Beispiel in der Buchse56 drehbar gelagert. Im unteren Bereich ist der Klemmflügel51 vorgesehen, der mit der Hinterschneidung zusammenwirkt. - In
2a ist der Klemmflügel51 gut zu erkennen. Genaugenommen sind zwei Klemmflügel vorgesehen, die links und rechts in der hier gezeigten geöffneten Stellung angeordnet sind. - In
2a ist im linken Bereich der Sicherungshebel6 gezeigt. Er besteht aus einem länglichen, um das Drehlager62 in einem kleinen Bereich verschwenkbaren länglichen Körper, der endseitig die Raste61 trägt. Die Raste61 wirkt mit der Rastfläche54 , welche an dem Schwenkhebel50 vorgesehen ist, zusammen. Für Einstellzwecke ist die Lage und/oder die Länge der Raste61 einstellbar. In der gesicherten Stellung (2b ) befindet sich der Schwenkhebel50 zwischen der Raste61 und dem Betätigungsbereich63 . Durch Betätigen des Betätigungsbereiches63 wird der Sicherungshebel6 um das Drehlager62 nach unten gedrückt und die Raste61 gibt die Rastfläche54 frei. - Das Zusammenwirken der Klemmflügel
51 mit der Hinterschneidung31 ist insbesondere in6a und7a gut zu sehen. In der rechten7a ist die geöffnete Stellung gezeigt, die beiden Klemmflügel51 liegen hintereinander und sind für eine zum Beispiel vertikale Bewegung frei, das heißt, der Montagekörper kann vom Verschlußkasten1 abgenommen werden. Die als Kugelbolzen20 ausgestalteten Ausrichtelemente2 stehen in entsprechend geformten Ausfräsungen des Verschlußkastens ein. - In
6b hingegen ist der Schwenkhebel 50 um 90° geschwenkt. Die beiden Klemmflügel51 liegen nun quer und untergreifen die Verriegelungsplatte3 in deren Hinterschneidungen31 . In dieser Stellung ist der Montagekörper fest auf dem Verschlußkasten1 angeordnet. - Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
- Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.
- Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
- Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.
- Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.
Claims (38)
- Montagevorrichtung für ein Zielfernrohr oder dergleichen, insbesondere an einer Schußwaffe, bestehend aus einem Montagekörper und an dem Montagekörper angeordneten Ausrichtelementen, wobei die Montagevorrichtung durch eine Befestigungsvorrichtung an der Schußwaffe befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsvorrichtung (
5 ) ein mit zumindest einem Klemmflügel (51 ) ausgestatteter Schwenkhebel (50 ) vorgesehen ist, der in eine entsprechende Hinterschneidung (31 ) greift. - Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen der Ausrichtelemente (
2 ) zueinander parallel sind. - Montagevorrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Schwenkhebel (
50 ) resultierende Befestigungskraft bei der Montage parallel beziehungsweise im Wesentlichen parallel ist zu der Längsachse des Ausrichtelementes (2 ). - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (
5 ) zwischen zwei Ausrichtelementen (2 ) beziehungsweise die Befestigungsvorrichtung (5 ) auf der Symmetrieachse des Laufs angeordnet ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungskraft im Schwerpunkt oder in der Nähe des Schwerpunktes des Montagekörpers (
4 ) an diesem angreift. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (
5 ) Teil der Montagevorrichtung ist und die Hinterschneidung (31 ) an der Schußwaffe angeordnet ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (
5 ) an der Schußwaffe angeordnet ist und die Montagevorrichtung die Hinterschneidung (31 ) trägt. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagevorrichtung drei Ausrichtelemente (
2 ) aufweist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtelemente (
2 ) in Laufrichtung gesehen symmetrisch angeordnet sind. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Schwenkbereich (
55 ) des Schwenkhebels (50 ) von 40° bis 170°, bevorzugt 60° bis 120°. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung gesehen am hinteren Ende des Montagekörpers (
4 ) zwei Ausrichtelemente (2 ,20 ) angeordnet sind. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichtelement (
2 ) mit einer Kugel- oder Kugelschalenoberfläche ausgestattet ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichtelement (
2 ) als Kugelpfanne oder Kugelbolzen ausgebildet ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelbolzen (
20 ) unten abgeflacht ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelbolzen (
20 ) im oberen Schaftbereich einen etwas kleineren Durchmesser aufweist als im unteren Kugelbereich. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das in Laufrichtung vorneliegende Ausrichtelement (
2 ) größer, insbesondere mit einem größeren Durchmesser ausgestattet ist als die anderen Ausrichtelemente (2 ). - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aus richtelement (
2 ), insbesondere alle Ausrichtelemente (2 ), fest an der Montagevorrichtung angeordnet ist/sind. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (
5 ) neben dem Ausrichtelement (2 ) angeordnet ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (
5 ) mit zumindest einem Ausrichtelement (2 ) zusammenwirkt. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (
5 ) eine Gewindehülse (56 ) umfaßt. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindehülse (
56 ) in ihrer Lage bezüglich des Montagekörpers (4 ) oder der Waffe einstell- und gegebenenfalls aus festlegbar ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung (
31 ) an einer Verriegelungsplatte (3 ) angeordnet ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherungshebel (
6 ) für die Befestigungsvorrichtung (5 ) vorgesehen ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (
6 ) den Schwenkhebel (50 ) in der Verriegelungsposition sichert, indem eine lösbare Raste (61 ) den Schwenkhebel (50 ) hält. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge und/oder Lage der Raste einstellbar ist.
- Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (
6 ) federunterstützt ist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (
6 ) und der Schwenkhebel (5 ) in der gesicherten, verriegelten Stellung nahe nebeneinander beziehungsweise benachbart angeordnet sind. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (
6 ) eine mit der Raste (61 ) zusammenwirkende Rastfläche (54 ) trägt. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagekörper (
4 ) eine Aufnahmenut (40 ) für das Zielfernrohr oder dergleichen aufweist. - Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmenut (
40 ) auf der zum Ausrichtelement (2 ) abgewandten Seite des Montagekörpers (4 ) angeordnet ist. - Schußwaffe, insbesondere Gewehr mit einer Montagevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden An sprüche 1 bis 30.
- Schußwaffe nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußwaffe einen Verschlußkasten (
1 ) aufweist und der Verschlußkasten (1 ) die Verriegelungsplatte (3 ) mit der Hinterschneidung (31 ) trägt. - Schußwaffen nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche 31 und 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußwaffe einen Lauf aufweist und der Lauf die Verriegelungsplatte (
3 ) mit der Hinterschneidung (31 ) trägt. - Schußwaffe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkasten (
1 ) beziehungsweise der Lauf Kugelpfannen (11 ,12 ) zur Aufnahme der als Kugelbolzen (20 ) ausgebildeten Ausrichtelemente (2 ) aufweist. - Schußwaffe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (
3 ) in einer Brücke (10 ) des Verschlußkastens (1 ) angeordnet ist. - Schußwaffe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (
10 ) bezüglich des Verschlußkastens (1 ) zu federn vermag. - Schußwaffe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 31 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkasten (
1 ) aus Leichtmetall gefertigt ist. - Schußwaffe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 31 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Schwenkhebel (
6 ) resultierende Befestigungskraft parallel beziehungsweise im Wesentlichen paralle wirkt zur Verbindungsrichtung zwischen Montagekörper (4 ) und Schußwaffe.
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