[go: up one dir, main page]

DE102005026756A1 - Drehflügelbegrenzer - Google Patents

Drehflügelbegrenzer Download PDF

Info

Publication number
DE102005026756A1
DE102005026756A1 DE200510026756 DE102005026756A DE102005026756A1 DE 102005026756 A1 DE102005026756 A1 DE 102005026756A1 DE 200510026756 DE200510026756 DE 200510026756 DE 102005026756 A DE102005026756 A DE 102005026756A DE 102005026756 A1 DE102005026756 A1 DE 102005026756A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fitting
wing
espagnolette
locking
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200510026756
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siegenia Aubi KG
Original Assignee
Siegenia Aubi KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siegenia Aubi KG filed Critical Siegenia Aubi KG
Priority to DE200510026756 priority Critical patent/DE102005026756A1/de
Priority to PCT/EP2006/062556 priority patent/WO2006131447A1/de
Publication of DE102005026756A1 publication Critical patent/DE102005026756A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/06Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars
    • E05C9/063Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars extending along three or more sides of the wing or frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Beschlag für ein Fenster oder eine Tür mit einem schwenkbar in einem Rahmen (1) gelagerten Flügel (2). Der Beschlag besteht aus einem in einem Flügelfalz angebrachten Treibstangenbeschlag (6) und einem Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil (11), wobei über den Treibstangenbeschlag (6) eine Öffnungsstellung (B) und eine Verriegelungsstellung (A) einstellbar ist. Das Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil(11) weist einen Ausstellarm (15) auf, der an einem Ende (16) mit einer Schwenk-Schiebelagerung (17) am Rahmen (1) gelagert ist und der an seinem freien Ende (27) eine Kopplungsstelle (28) für ein Verriegelungselement (9) des Treibstangenbeschlags (6) aufweist und über eine Feder (21) in Richtung des Verriegelungselementes (9) kraftbeaufschlagt ist. Die Kopplungsstelle (28) ist über den Ausstellarm (15) in der entspannteren Stellung der Feder (21) vor den Flügelfalz verlagert, so dass das Riegelelement (9) der Kopplungsstelle (28) in der Verriegelungsstellung des Treibstangenbeschlages (6) zugeordnet ist. DOLLAR A Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Bedienung eines Beschlages.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Beschlag für ein Fenster oder eine Tür. Der Beschlag umfasst einen an sich bekannten Treibstangenbeschlag und ein Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil. Der Treibstangenbeschlag wird üblicherweise in einer offenen Nut des Flügelfalzes angebracht und weist eine längs des Flügelfalzes verschiebbare Treibstange auf. An der Treibstange sind Riegelelemente angebracht, die mit ortsfest am Rahmen angeordneten Riegeleingriffen zusammenwirken, so dass der schwenkbar am Rahmen angelenkte Flügel gegenüber dem Rahmen festgelegt werden kann.
  • Bei dem aus der DE 37 19 040 C2 bekannten Beschlag ist ein Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil vorgesehen, welches mit einem Riegelelement des Treibstangenbeschlages zusammenwirkt. Dazu weist das Öftnungsbegrenzungsbeschlagteil einen Ausstellarm auf, der an einer Lagerplatte schwenk- und schiebbar gelagert ist. Der Ausstellarm ist über eine Zugfeder in Richtung des Riegelelementes kraftbeaufschlagt und ist an seinem freien Ende mit einer Kopplungsstelle für das Riegelelement versehen.
  • Wird der aus der DE 37 19 040 C2 bekannte Beschlag aus der Verschlussstellung in eine Öffnungsstellung geschaltet, dann bewegt sich das Riegelelement in Richtung der Kopplungsstelle des Ausstellarms. Bei einer weiteren Bewegung des Riegelelementes über eine erste Öffnungsstellung (Drehöffnungsstellung) hinaus in eine weitere Öffnungsstellung werden der Ausstellarm und das Riegelelement aneinander angelegt und bewirken eine leichte Schwenkbewegung des Ausstellarms senkrecht zur Blendrahmenebene, wobei das Riegelelement und damit auch der gesamte Flügel mitgeführt werden. Der Flügel befindet sich nun in einer Spaltlüftungsstellung und wird über den Ausstellarm an einer weiteren Öffnungsbewegung gehindert.
  • Wird das Riegelglied nun über den Treibstangenbeschlag weiter bewegt, dann wird der unter der Federlast stehende Ausstellarm weiter gedrängt und die Kopplung zwischen dem Riegelelement und dem Ausstellarm kann aufgehoben werden. Der Flügel befindet sich nun in der dritten Öffnungsstellung, der sogenannten Kippöffnungsstellung.
  • Beim Schließen des kipp-geöffneten Flügels stößt das Riegelelement an den Ausstellarm und verschwenkt diesen soweit, dass das Riegelelement nahe der Ebene liegt, die es in der Verriegelungsstellung einnimmt. Wird der Flügel nun von der Bedienperson weiter geschlossen, wird einerseits das Riegelelement an dem Ausstellarm vorbeigeführt und andererseits der Flügel an den Rahmen weiter herangeführt, so dass dieses in eine Ebene gelangt, in der es mit dem Riegeleingriff wieder zusammenwirken kann.
  • Nachteilig bei diesem Beschlag ist es, dass der Treibstangebeschlag für mehr als eine Öffnungsstellung ausgelegt sein muss. Neben der Verriegelungsstellung sind drei Öffnungsstellungen vorgesehen: eine erste Drehöffnungsstellung, eine zweite Spaltlüftungsstellung und eine dritte Kippstellung. Die verschiedenen Schaltstellungen bedürfen dabei einer entsprechenden Auslegung des Treibstangenbeschlages, der dadurch verteuert wird. Gleichzeitig ist damit der Aufbau des Beschlages sehr aufwändig und die Bedienung erschwert.
  • Aufgabe der Erfindung soll es daher sein, einen Beschlag bereit zu stellen, der einen einfachen Aufbau und eine sinnhafte Bedienung erlaubt.
  • Die Lösung der Aufgabe gelingt mit einem Beschlag nach dem Anspruch 1 und einem Verfahren zur Bedienung nach dem Anspruch 9.
  • Der Beschlag nach Anspruch 1 erlaubt es, einen einfach aufgebauten Treibstangenbeschlag für eine einzige Öffnungsstellung, nämlich z.B. eine Drehstellung, um eine Lüftungsstellung mit einem nur teilweise geöffneten Flügel zu ergänzen. Dadurch werden mit nur zwei Schaltstellungen des Treibstangenbeschlages insgesamt drei Lagen des Flügels eingestellt. Der Treibstangenbeschlag bleibt dabei unverändert, da lediglich eines der vorhandenen Riegelelemente als Kopplungsmittel verwendet wird. Dadurch ist auch eine Nachrüstung eines bereits vorhandenen Fensters oder einer Tür möglich.
  • Die vereinfachte Bedienung ergibt sich aus dem Anspruch 9. Die Bedienung ist einfach, da der Flügel nach der Entriegelung über den Treibstangenbeschlag automatisch festgelegt wird und erst durch eine weitere Bedienaktion vollständig geöffnet werden kann. Der Flügel wird zunächst in dem teilgeöffneten Zustand festgelegt, was verhindert, dass der Flügel versehendlich entriegelt aber nicht gesichert wird. Durch einen Windstoß könnte der Flügel aufgestoßen und beschädigt werden. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen 2 bis 8 und 10 bis 11.
  • Um ein besonders belastbares Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil bereit stellen zu können ist vorgesehen, dass der Ausstellarm über einen Zusatzarm an einer Lagerplatte schwenkbegrenzt ist. Der Ausstellarm könnte auch durch Anschläge o. ä. schwenkbegrenzt werden. Die dabei auftretenden Momente sind jedoch vergleichsweise groß und könnten zu Beschädigungen führen. In Verbindung mit der Schwenk-Schiebelagerung des Ausstellarms wird darüber hinaus auch eine bessere Geradführung der Kopplungsstelle erreicht.
  • Für diese Ausgestaltung ist es ferner vorteilhaft, wenn der Zusatzarm dem Ausstellarm schwenkbeweglich zugeordnet ist und die Schwenklagerung längsversetzt zu der Schwenk-Schieblagerung des Ausstellarms an der Lagerplatte angeordnet ist. Dadurch wird eine unerwünschte Totpunktlage des Ausstellarms vermieden, in der dieser nicht nach innen – in Richtung des Flügels – kraftbeaufschlagt ist.
  • Um eine exakte Ausrichtung des Ausstellarms beim Schließen des Flügels zu erreichen ist vorgesehen, dass der Ausstellarm nahe der Koppelstelle eine Nase aufweist, die in Ausschwenkrichtung vorragt und die sich beim Schließen des Flügels an diesen anlegt. Dadurch wird ein seitlicher Versatz des Ausstellarms in der Verschlussstellung vermieden, der zu einer Kollision des Ausstellarms mit dem Riegelelement und damit zu einer Blockade des Treibstangenbeschlages führen könnte. Es kann natürlich an dem Flügel auch ein entsprechender Anschlag vorgesehen werden, der dies verhindert. Dieser bedarf aber zumindest eines zusätzlichen Montageaufwandes.
  • Dabei ist eine Anpassung an die üblichen Flügelgeometrien sinnvoll, so dass die Abmessung der Nase ausgehend von der Längsmittelachse des Ausstellarms etwa den Abstand der Flügelfalzbegrenzung und der Mitte einer den Treibstangenbeschlag aufnehmenden Beschlagnut hat. Die Nase legt sich bei dieser Ausgestaltung an einen Steg, den sogenannten Überschlag des Flügels beim Schließen an.
  • Einen Grossteil der am Markt verfügbaren Flügelprofilgeometrien könnte man abdecken, wenn die Abmessung etwa 13 mm hat.
  • Um die Haltbarkeit des Öffnungsbegrenzungsbeschlagteils zu verbessern ist vorgesehen, dass die Feder als Druckfeder ausgelegt ist, die sich in der Lagerplatte und einem Zapfen- bzw. Schwenkniet abstützt. Die Einzelteile lassen sich dadurch kostengünstig herstellen.
  • Für die Funktion des Öffnungsbegrenzungsbeschlagteils ist es ferner zweckmäßig, wenn das Riegelelement ein zylindrischer Zapfen ist und die Kopplungsstelle als eine in Längsrichtung offene annähernd halbkreisförmige Mulde ausgebildet ist. Dann ergibt sich eine optimale Lagermulde für die Kopplungsstelle.
  • Die erwünschte vereinfachte Bedienung wird erreicht, indem der Treibstangenbeschlag aus der Verschlussstellung in die Öffnungsstellung geschaltet wird, wobei an dem Treibstangenbeschlag angebrachte Riegelelemente außer Eingriff mit ortsfesten Riegeleingriffen geraten, die Kopplungsstelle aktiviert und der Flügel teilweise geöffnet wird, wobei der Flügel über den Ausstellarm an dem Rahmen in einer gesicherten Lüftungslage festgelegt wird und dass anschließend der Treibstangenbeschlag wieder in seine Verschlussstellung gebracht wird, wobei die Kopplungsstelle deaktiviert wird und der Flügel vollständig geöffnet wird.
  • Zur Einstellung der Verriegelungsstellung aus der Lüftungslage kann der Flügel an den Rahmen herangeführt und anschließend der Treibstangenbeschlag in seine Verriegelungsstellung gebracht wird.
  • Alternativ dazu kann zur Einstellung der Verriegelungsstellung des Fensters aus der Schwenköffnungslage des Flügels, dessen Treibstangenbeschlag sich in der Verriegelungsstellung befindet, der Flügel an den Rahmen herangeführt werden, bis die Riegelelemente an den Riegeleingriffen außenseitig anliegen, so dass der Flügel nicht in Schließlage gebracht werden kann, dass anschließend der Treibstangenbeschlag in seine Öffnungsstellung gebracht wird, wobei die Kopplungsstelle an dem Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil aktiviert wird und/oder der Ausstellarm über eine Kraftspeichereinrichtung verschwenkt wird, bis dieser an dem Flügel anschlägt und durch den Flügel in seine Ausgangsposition zurückgedrängt wird.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Figuren. Es zeigen:
  • 1 ein Fenster mit einem Treibstangenbeschlag von der Rauminnenseite aus,
  • 2 ein Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil in einer Draufsicht,
  • 3 das Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil nach 2 an einem teilweise geöffneten Flügel des Fensters nach 1,
  • 4 bis 5 das Zusammenwirken des Öffnungsbegrenzungsbeschlagteils mit dem Treibstangenbeschlag,
  • 6 eine weitere Ausgestaltung des Öffnungsbegrenzungsbeschlagteils und
  • 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Öffnungsbegrenzungsbeschlagteils.
  • Das in 1 dargestellte Fenster besteht aus einem Rahmen 1 an dem ein Flügel 2 angelenkt ist, der um eine senkrechte Achse 3 drehgeöffnet werden kann. In einer Nut in der Falzfläche des Flügels 2 ist, in an sich bekannter Weise, ein Treibstangenbeschlag 6 angeordnet, der durch Betätigen des Bedienungsgriffs 7 in zwei verschiedene Schaltstellungen verstellbar ist. In der Verriegelungsstellung ist der Flügel 2 mit dem Rahmen 1 mittels an dem Treibstangenbeschlag 6 angeordnete Riegelelemente (z.B. Schließzapfen) in der Verschlusslage des Treibstangenbeschlages 6 und in der Schließlage α des Flügels verriegelt. In der zweiten Schaltstellung – der (Schwenk-)Öffnungsstellung B – kann der Flügel 2 vollständig in die Schwenköffnungslage χ drehgeöffnet werden. Daneben ist noch eine Lüftungslage β des Flügels möglich, die auch als Lüftungs- oder Spaltlüftungsposition bezeichnet werden kann. In dieser Lüftungslage wird der Flügel 2 in einer gering um die Achse 3 verschwenkten Lage an dem Rahmen 1 fixiert oder festgelegt. Dabei nimmt der Treibstangenbeschlag 6 die Öffnungsstellung B ein, wie im Folgenden gezeigt wird. Somit umfasst das Fenster zwei Schaltstellungen (A und B) des Treibstangenbeschlages 6 und drei mögliche Lagen des Flügels 2 (Schließlage α, festgelegte Lüftungslage β und nicht festgelegte Schwenköffnungslage χ.
  • Die Schaltstellungen (Verschlussstellung A und Öffnungsstellung B) werden beispielsweise jeweils durch 90° Drehung des Bedienungsgriffs 7 eingestellt. Über einen Treibstangenantrieb – z.B. nach der DE 203 08 230 U1 , auf die diesbezüglich des Flügelfalzes bewegt werden. An der Treibstange 8 sind Riegelelemente 9 angebracht, die ortsfest im Rahmen 1 vorgesehenen Riegeleingriffen 10 zugeordnet sind. Ferner ist an dem Fenster nach 1 noch ein Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil 11 vorgesehen, welches in der 2 deutlicher dargestellt ist und das ebenso wie der Treibstangenbeschlag 6 an der drehachsenfernen Seite des Flügels 2 angebracht ist.
  • Das Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil 11 wird im Falz des Rahmens 1 befestigt, so dass es dem Treibstangenbeschlag 6 gegenüberliegt. Das Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil 11 weist einen Ausstellarm 15 auf, der an einem Ende 16 mit einer Schwenk-Schiebelagerung 17 über eine Lagerplatte 18 am Rahmen 1 gelagert ist. Die Schwenk-Schiebelagerung 17 wird von einem Zapfen oder Schwenkniet 19 gebildet, der in einem Langloch 20 der Lagerplatte 18 geführt wird. Dabei wirkt auf den Schwenkniet 19 ein Kraftspeicher in Form einer Feder 21, welche den Schwenkniet 19 und damit auch das Ende 16 in Richtung 22 an das obere Ende des Langlochs 20 verlagert. Die Feder 21 ist als Druckfeder ausgelegt, die sich einenends in der Lagerplatte 18 und anderenends an dem Schwenkniet 19 abstützt.
  • Der Ausstellarm 15 ist über einen Zusatzarm 23 an der Lagerplatte 18 schwenkbegrenzt. Der Zusatzarm 23 ist schwenkbeweglich an dem Ausstellarm 15 und der Lagerplatte 18 angelenkt. Die schwenkbewegliche Lagerung an der Lagerplatte 18 erfolgt über einen Niet 24, der koaxial verlaufende Bohrungen in dem Zusatzarm 23 und der Lagerplatte 18 durchgreift und dabei zwischen zwei Durchgangsbohrungen 25 in der Lagerplatte 18 liegt. Durch diese Anordnung wird eine hohe Belastbarkeit erreicht, da die Krafteinleitung über den Zusatzarm 23 optimal in den Rahmen 1 verteilt werden kann. Über einen Niet 26 ist der Zusatzarm 23 an dem Ausstellarm 15 angelenkt.
  • In der 2 ist ferner erkennbar, dass das freie Ende 27 des Ausstellarms 15 eine als Kopplungsstelle 28 wirksame randoffene Ausnehmung 29 aufweist, die langlochförmig ist. In der durch den Zusatzarm 23 begrenzten maximalen Ausstellposition verläuft die Längsachse 30 der Ausnehmung 29 lotrecht und es stellt sich der Abstand 30 zu der Längsmitteachse 31 der Lagerplatte 18 ein. Aus der 2 wird noch deutlich, dass randseitig an der Lagerplatte 18 senkrecht zur Zeichnungsebene vorspringende Stege 32 angebracht sind, die Teil einer unterhalb der Lagerplatte 18 angebrachten Grundplatte sind, durch die die Lagerplatte 18 geringfügig von der Falzfläche des Rahmens 1 beabstandet wird und durch die eine ggf. notwendige Anpassung an die Kontur der Rahmenfalzfläche erfolgen kann. Dadurch wird es auch möglich, die Schwenkschiebelagerung 17 bzw. den Zapfen 19 mit einem breiten Kopf auszuführen und zu beabstanden, so dass der Zapfen 19 die Ränder des Langlochs 20 überragt und in Richtung des Falzes vorsteht, ohne an der Falzfläche des Flügels 2 anzuliegen. Ansonsten gegebenenfalls notwendige Kröpfungen der Lagerplatte 18 entfallen daher.
  • In Verbindung mit der 3 wird das Zusammenwirken mit dem Treibstangebeschlag 6 deutlich. Der Treibstangenbeschlag 6 ist in einer offenen Falz- oder Beschlagnut 35 angebracht und weist neben der Treibstange 8 eine diese abdeckende Stulpschiene 36 auf. In einem Langloch 37 der ortsfest an dem Flügel 2 montierten Stulpschiene 36 durchgreift das mit der Treibstange 8 bewegungsgekoppelte Riegelelement 9 die Stulpschiene 36. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Riegelelement 9 als zylindrischer Zapfen ausgebildet, der entlang der Stulpschiene 36 über den Handhebel 7 und einen diesem zugeordneten Treibstangenantrieb um den Hub 38 verlagerbar ist.
  • In der in 3 dargestellten Lüftungslage des Flügels 2 ist der Treibstangenbeschlag 6 in seine Öffnungsstellung B geschaltet, in der zumindest alle weiteren gegebenenfalls vorhandenen Riegelelemente 9 die diesen zugeordneten Riegeleingriffe nicht mehr hintergreifen. Über den Ausstellarm 15 ist der Flügel 2 am Rahmen 1 in der Lüftungslage β festgelegt, da der Ausstellarm 15 an dem Ende 27 die Koppelstelle 28 zur Verbindung mit dem in Verriegelungsstellung befindlichen Riegelelement 9 aufweist. Die Koppelstelle 28 ist in Form und Abmessung an das Riegelelement 9 angepasst, so dass sich eine spielarme Kopplung ergibt. Abweichend von der Darstellung nach den Figuren können daher auch nicht-zylindrische Riegelelemente 9 verwendet werden.
  • Aus der 3 wird dabei auch noch deutlich, dass der Niet 26, über den der Zusatzarm 15 dem Ausstellarm 15 schwenkbeweglich zugeordnet ist, bezogen auf die Längsmittelachse 39 des Ausstellarms 15 um das Maß 40 zu der Schwenk-Schieblagerung 17 versetzt angeordnet ist. Dadurch ergibt sich ein Winkel zwischen dem Ausstellarm 15 und dem Zusatzarm 23 auch dann, wenn die Längsmittelachsen 31, 39 in der Verschlusslage des Flügels 2 einander überdecken und sich die Fälze des Flügels 2 und des Rahmens 1 gegenüberliegen. Dadurch erhält die Längsmittelachse 41 des Zusatzarms 23 eine geringe Neigung, die zusammen mit der Feder 21 stets zu einer Ausstellbewegung des Ausstellarms 15 führt. Bei einer Deckungslage der Längsmittelachsen 31, 39 und 41 wäre ansonsten eine Ausstellbewegung des Ausstellarms 15 über die Feder 21 nicht gesichert.
  • Um ein Vorstehen des Zwischenarms 23 über die Lagerplatte 18 zu vermeiden ist der Zwischenarm 23 in seiner Breite 42 etwas geringer bemessen als die Lagerplatte 18. So wird eine Kollision mit gegebenenfalls vorspringenden Stegen oder anderen Beschlagteilen beim Schließen des Flügels 2 verhindert. Der Einbauraum des Öffnungsbegrenzungsbeschlagteils 11 beschränkt sich auf die Breite der Lagerplatte 18.
  • In der entspannteren Stellung der Feder 21 ist entsprechend der 3 die Kopplungsstelle 28 vor den Flügelfalz in das Rauminnere verlagert. Dabei ist der Koppelstelle 28 das Riegelelement 9 in der Verriegelungsstellung des Treibstangenbeschlages 6 zugeordnet ist. Zwischen dem Flügel 2 und dem Rahmen 1 entsteht so ein Freiraum, durch den ein Luftaustausch von der Gebäudeaußenseite zum Rauminneren erfolgen kann.
  • Aus der 3 geht weiterhin hervor, dass der Ausstellarm 15 nahe der Koppelstelle 28 mit einer Nase 43 versehen ist. Die Nase 43 steht in Ausschwenkrichtung des Ausstellarms 15, also in Öffnungsrichtung des Flügels 2 bzw. in Richtung des Innenraumes vor und weist einen Radius 44 auf, der sich an die Kopplungsstelle 28 anschließt. Die Nase 43 dient dazu, sich beim Schließen des Flügels 2 aus der Schwenköffnungslage χ an diesen anzulegen. Die Nase 43 hat eine Abmessung 45 ausgehend von der Längsmittelachse 39 des Ausstellarms 15, die etwa den Abstand 46 der Flügelfalzbegrenzung 47 und der Mitte den Treibstangenbeschlag 6 aufnehmenden Beschlagnut 35 hat. Üblicherweise beträgt diese Abmessung 46 etwa 13 mm, es sind jedoch auch Ausführungen von Flügelprofilen mit 9 mm und 8 mm weit verbreitet. Dies soll anhand der 4 bis 6 noch eingehend erläutert werden.
  • Befindet sich der Flügel 2 in der Schließlage α, dann liegen sich die Fälze des Flügels 2 und des Rahmens 1 gegenüber. Unabhängig davon kann sich der Treibstangenbeschlag 6 in einer Verschlussstellung A oder einer Öffnungsstellung B befinden. In der Verschlussstellung A ist das Riegelelement 9 über die Treibstange 8 in einer Lage, in der es in Schließlage α des Flügels 2 mit dem Riegeleingriff 10 zusammenwirken kann. Diese Stellung, in der sich der Flügel 2 in der Schließlage α und der Treibstangenbeschlag 6 in der Verschlussstellung A befindet, soll als Verriegelungsstellung bezeichnet werden. Wird der Treibstangenbeschlag 6 aus der Verschlussstellung A herausgeführt, befindet sich der Flügel 2 zunächst noch in der, in 4 angedeuteten Schließlage α, während der Treibstangenbeschlag 6 sich bereits in der Öffnungsstellung B befindet. Der Flügel 2 kann jetzt drehgeöffnet werden, wobei dieser um die Achse 3 verschwenkt. Das in der 4 dargestellte obere Riegelelement 9 wird aus dem Riegeleingriff 10 herausbewegt und die Koppelstelle 28 durch Eingreifen des Riegelelementes 9 in die Ausnehmung 29 aktiviert, so dass der Flügel 2 in der Lüftungslage β gehalten ist.
  • Zu Beginn der Drehöffnungsbewegung wird der Ausstellarm 15 des Öffnungsbegrenzungsbeschlagteils 11 über die Kopplungsstelle 28 mitgeführt, da dieser aufgrund der Feder 21 in die in der 3 dargestellten Lage – in Richtung des Riegelelementes 28 gedrängt wird. Dabei stützt sich der Ausstellarm 15 über die Kopplungsstelle 28 an dem Flügel 2 ab, so dass die Öffnung der Kopplungsstelle 28 im Bereich der Mittelachse des Treibstangenbeschlages 6 verbleibt, bis der Flügel 2 die in der 3 dargestellte und in 6 angedeutete Lüftungslage β einnimmt.
  • Soll der Flügel 2 nun wieder in seine Verriegelungsstellung gebracht werden, dann braucht der Flügel 2 nur an den Rahmen 1 angedrückt zu werden. Der Treibstangenbeschlag 6 kann nun wieder in seine Verschlussstellung A gebracht werden, wobei die Kopplungsstelle 28 deaktiviert wird.
  • Soll der Flügel 2 aus der Lüftungsstellung β in die Dreh- oder Schwenköffnungslage χ gebracht werden, dann wird der Treibstangenbeschlag 6 in der in der 6 angedeuteten Lage in die Verschlussstellung A gebracht. Die Kopplungsstelle 28 wird dabei inaktiviert und der Flügel 2 kann in die Schwenköffnungslage χ geöffnet werden.
  • Um aus der Schwenköffnungslage χ wieder in die Verriegelungsstellung (4) zu gelangen, sind zwei alternative Möglichkeiten gegeben. Der Flügel 2 kann, ohne dass zuvor der Treibstangenbeschlag 6 in die Öffnungsstellung B (5) gebracht wurde, an den Rahmen 1 herangeführt werden, bis die Riegelelemente 9 rauminnenseitig an den ihnen zugeordneten Riegeleingriffen 10 anliegen. Der Flügel 2 kann nun nicht weiter geschlossen werden.
  • Um den Flügel 2 in seine Schließlage α bringen zu können, muss zunächst der Treibstangenbeschlag 6 in seine Öffnungsstellung B gebracht werden. In der Öffnungsstellung B liegen die Riegelelemente 9 längsversetzt zu den Riegeleingriffen 10 und können an diesen vorbeigeführt werden.
  • Beim Annähern des Flügel 2 an den Rahmen 1 stößt der Ausstellarm 15 mit der Nase 43 an die senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufende Flügelfalzbegrenzung 47. Durch die Flügelfalzbegrenzung 47 – auch als Überschlag bezeichnet – und die Nase 43 wird der Ausstellarm 15 mitgeführt und die Kopplungsstelle 28 relativ zum Treibstangenbeschlag 6 so ausgerichtet, dass das Riegelelement 9 wieder mit der Koppelstelle 28 zusammenwirken kann. Dabei ist es durch die Neigung der Innenkante der Nase 43 möglich auch einen Versatz der Kopplungsstelle 28 und des Riegelelementes 9 auszugleichen. Das Riegelelement 9 gleitet dann entlang der Nase 43, bis es die Öffnung der langlochförmigen Koppelstelle 28 erreicht und über die Feder 21 die Koppelstelle aktiviert wird.
  • Dann kann der Flügel 2 wieder in seine Schließlage α überführt und mittels des Treibstangenbeschlages 6 verriegelt (Verschlussstellung A) oder aber auch in die Lüftungslage β gebracht werden.
  • Es kann auch vorgesehen werden, dass der Flügel 2 soweit an den Rahmen 1 herangeführt wird, dass der Ausstellarm 15 an der Flügelfalzbegrenzung 47 anstößt. Wird dann er Treibstangenbeschlag 6 aus der Verschlussstellung A in die Öffnungsstellung B überführt, dann wird die Kopplungsstelle 28 aktiviert und der Flügel 2 ist relativ zum Rahmen 1 festgelegt (Lüftungslage β).
  • Der Flügel 2 kann nun wie Eingangs bereits beschrieben in die Schließlage α gedrückt und verriegelt werden.
  • Bei dem in der 7 dargestellten Ausführungsbeispiel des Öffnungsbegrenzungsbeschlagbauteils 11 ist im Bereich des Langlochs 20 eine Rastvorrichtung 50 vorgesehen. Die Rastvorrichtung 50 besteht aus einem dünnen Federblech, welches eine gabelförmige Öffnung aufweist, so dass zwei parallel verlaufende Schenkel 51 entstehen. Die Schenkel 51 der Rastvorrichtung 50 umgreifen den Schaft des Zapfens 19. Die Schenkel 51 sind an den aufeinander zuweisenden Enden so kgeformt, dass diese den Zapfen 19 auch in dessen Verschieberichtung teilweise umklammern. Ein Verschieben des Zapfens 19 ist daher nur möglich, wenn die Schenkel 19 teilweise elastisch verformt werden. Dadurch wird der Zapfen 19 und der Ausstellarm 15 in der maximalen Ausschwenklage fixiert. Der Einlauf des Zapfens 19 in die Gabel wird über eine großzügige Einlaufschräge auf der Innenseite der Schenkel 51 gewährleistet.
  • Durch die Rastvorrichtung wird ein Zuschlagen des Flügel 2 z.B. bei einem Windstoß in der Lüftungslage β vermieden.
  • 1
    Rahmen
    2
    Flügel
    3
    Achse
    6
    Treibstangenbeschlag
    7
    Bedienungsgriff
    8
    Treibstange
    9
    Riegelelement
    10
    Riegeleingriffe
    11
    Öftnungsbegrenzungsbeschlagteil
    15
    Ausstellarm
    16
    Ende
    17
    Schwenk-Schiebelagerung
    18
    Lagerplatte
    19
    Zapfen
    20
    Langloch
    21
    Feder
    22
    Richtung
    23
    Zusatzarm
    24
    Niet
    25
    Durchgangsbohrung
    26
    Niet
    27
    Ende
    28
    Kopplungsstelle
    29
    Ausnehmung
    30
    Abstand
    31
    Längsmittelachse
    32
    Stege
    35
    Beschlagnut
    36
    Stulpschiene
    37
    Langloch
    38
    Hub
    39
    Längsmittelachse
    40
    Maß
    41
    Längsmittelachse
    42
    Breite
    43
    Nase
    44
    Radius
    45
    Abmessung
    46
    Abmessung
    47
    Flügelfalzbegrenzung
    50
    Rastvorrichtung
    51
    Schenkel
    A
    Verschlussstellung
    B
    Öffnungsstellung
    α
    Schließlage
    β
    Lüftungslage
    χ
    Schwenköffnungslage

Claims (11)

  1. Beschlag für ein Fenster oder eine Tür mit einem schwenkbar in einem Rahmen (1) gelagerten Flügel (2), bestehend aus einem an einem Flügelfalz angebrachten Treibstangenbeschlag (6) und einem Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil (11), wobei über den Treibstangenbeschlag (6) eine Öffnungsstellung (B) und eine Verriegelungsstellung (A) einstellbar ist, wobei in der Verriegelungsstellung (A) über den Treibstangenbeschlag (6) längsverschiebbare Riegelelemente (9) ortsfest am Rahmen angeordnete Riegeleingriffen (10) hintergreifen, wobei das Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil (11) einen Ausstellarm (15) aufweist, der an einem Ende (16) mit einer Schwenk-Schiebelagerung (17) am Rahmen (1) gelagert ist und der an seinem freien Ende (27) eine Kopplungsstelle (28) für ein Verriegelungselement (9) des Treibstangenbeschlags (6) aufweist und über eine Feder (21) in Richtung des Verriegelungselementes (9) kraftbeaufschlagt ist, wobei der Ausstellarm (15) in der entspannteren Stellung der Feder (21) die Kopplungsstelle (28) vor den Flügelfalz verlagert, und wobei das Riegelelement (9) der Kopplungsstelle (28) in der Öffnungsstellung (B) des Treibstangenbeschlages (6) zugeordnet ist.
  2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstellarm (15) über einen Zusatzarm (23) an einer Lagerplatte (18) schwenkbegrenzt ist.
  3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzarm (23) dem Ausstellarm (15) schwenkbeweglich zugeordnet ist und die Schwenklagerung (26) längsversetzt zu der Schwenk-Schieblagerung (17) des Ausstellarms (15) an der Lagerplatte (18) angeordnet ist.
  4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstellarm (15) nahe der Kopplungsstelle (28) eine Nase (43) aufweist, die in Ausschwenkrichtung vorragt und die sich beim Schließen des Flügels (2) an diesen anlegt.
  5. Beschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung (45) der Nase (43) ausgehend von der Längsmittelachse (39) des Ausstellarms (15) bemessen etwa den Abstand (46) der Flügelfalzbegrenzung (47) und der Mitte einer den Treibstangenbeschlag (6) aufnehmenden Beschlagnut (35) hat.
  6. Beschlag nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung (45) etwa 13 mm hat.
  7. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (21) als Druckfeder ausgelegt ist, die sich in der Lagerplatte (18) und einem Zapfen bzw. Schwenkniet (19) abstützt.
  8. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelelement (9) ein zylindrischer Zapfen ist und die Kopplungsstelle (28) als eine in Längsrichtung offene mindestens annähernd halbkreisförmige Mulde ausgebildet ist.
  9. Verfahren zur Bedienung eines schwenkbar um eine Achse (3) gelagerten Flügels (2) eines Fensters oder einer Tür, bei dem bzw. der neben einem Treibstangenbeschlag (6) zur Einstellung einer Öffnungsstellung (B) und einer Verriegelungsstellung (A) ein Öffnungsbegrenzungsbeschlagteil (11) vorgesehen ist, welches mit einem Ausstellarm (15) am Flügel (2) und am Rahmen (1) an einer Kopplungsstelle (28) gekoppelt ist, wobei eine Kopplungsstelle (28) über den Treibstangenbeschlag (6) lösbar ist, wobei in der Öffnungsstellung (B) des Treibstangenbeschlages (6) neben einer Lüftungslage (β) eine Schwenköffnungslage (χ) vorgesehen ist. dadurch gekennzeichnet, dass der Treibstangenbeschlag (6) aus der Verschlussstellung (A) in die Öffnungsstellung (A) geschaltet wird, wobei an dem Treibstangenbeschlag (6) angebrachte Riegelelemente (9) außer Eingriff mit ortsfesten Riegeleingriffen (10) geraten, die Kopplungsstelle (28) aktiviert und der Flügel (2) teilweise geöffnet wird, und der Flügel (2) über den Ausstellarm (15) an dem Rahmen (1) in einer gesicherten Lüftungslage (β) festgelegt wird und dass anschließend der Treibstangenbeschlag (6) wieder in seine Verschlussstellung (A) gebracht wird, wobei die Kopplungsstelle (28) deaktiviert wird und der Flügel (2) vollständig geöffnet wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Verriegelungsstellung (A) aus der Lüftungslage (β) der Flügel (2) an den Rahmen (1) herangeführt und anschließend der Treibstangenbeschlag (6) in seine Verschlussstellung (A) gebracht wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Verriegelungsstellung aus der Schwenköffnungslage (χ) der Flügel (2), in der sich der Treibstangenbeschlag (6) in der Verschlussstellung (A) befindet, der Flügel (2) an den Rahmen (1) herangeführt wird, bis die Riegelelemente (9) an den Riegeleingriffen (10) anliegen, dass der Treibstangenbeschlag (6) dann in seine Öffnungsstellung (B) gebracht wird, wobei die Kopplungsstelle (28) aktiviert wird und/oder der Ausstellarm (15) über eine Kraftspeichereinrichtung (21) verschwenkt wird, bis dieser an dem Flügel (2) anschlägt und durch den Flügel (2) in seine Ausgangsposition zurückgedrängt wird.
DE200510026756 2005-06-09 2005-06-09 Drehflügelbegrenzer Withdrawn DE102005026756A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510026756 DE102005026756A1 (de) 2005-06-09 2005-06-09 Drehflügelbegrenzer
PCT/EP2006/062556 WO2006131447A1 (de) 2005-06-09 2006-05-24 Beschlag

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510026756 DE102005026756A1 (de) 2005-06-09 2005-06-09 Drehflügelbegrenzer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005026756A1 true DE102005026756A1 (de) 2006-12-14

Family

ID=36910785

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510026756 Withdrawn DE102005026756A1 (de) 2005-06-09 2005-06-09 Drehflügelbegrenzer

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102005026756A1 (de)
WO (1) WO2006131447A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007017453A1 (de) * 2007-04-02 2008-10-09 Roto Frank Ag Drehöffnungsbegrenzungsvorrichtung für einen Flügel eines Fensters oder dergleichen
DE202016001421U1 (de) 2016-03-07 2016-04-22 Siegenia-Aubi Kg Ausstellvorrichtung
RU2773046C1 (ru) * 2016-03-07 2022-05-30 Сиегениа-ауби КГ Выдвижной механизм для поворотно-откидных створок окон или дверей

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8218084U1 (de) * 1982-06-24 1982-09-23 Wilh. Frank Gmbh, 7022 Leinfelden-Echterdingen Spaltlueftungsvorrichtung fuer fenster, tueren od. dgl.
AT386451B (de) * 1986-06-19 1988-08-25 Frank Gmbh Wilh Spaltlueftungsvorrichtung fuer einen drehkipp-fluegel eines fensters, einer tuer od. dgl.
DE19846048C2 (de) * 1998-10-07 2002-03-14 Siegenia Frank Kg Spaltlüftungsvorrichtung
DE102004011880A1 (de) * 2004-03-11 2005-09-29 Aug. Winkhaus Gmbh & Co. Kg Schließblech für Fenster oder Fenstertüren

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007017453A1 (de) * 2007-04-02 2008-10-09 Roto Frank Ag Drehöffnungsbegrenzungsvorrichtung für einen Flügel eines Fensters oder dergleichen
DE102007017453B4 (de) * 2007-04-02 2010-10-28 Roto Frank Ag Drehöffnungsbegrenzungsvorrichtung für einen Flügel eines Fensters oder dergleichen
EP1978193A3 (de) * 2007-04-02 2011-07-27 Roto Frank Ag Drehöffnungsbegrenzung für einen Dreh-Flügel eines Fensters, einer Tür oder dergleichen
DE102007017453C5 (de) * 2007-04-02 2013-07-04 Roto Frank Ag Drehöffnungsbegrenzungsvorrichtung für einen Flügel eines Fensters oder dergleichen
DE202016001421U1 (de) 2016-03-07 2016-04-22 Siegenia-Aubi Kg Ausstellvorrichtung
WO2017153142A1 (de) * 2016-03-07 2017-09-14 Siegenia-Aubi Kg Ausstellvorrichtung
CN108699875A (zh) * 2016-03-07 2018-10-23 丝吉利娅-奥彼两合公司 展开装置
CN108699875B (zh) * 2016-03-07 2020-04-24 丝吉利娅-奥彼两合公司 展开装置
RU2773046C1 (ru) * 2016-03-07 2022-05-30 Сиегениа-ауби КГ Выдвижной механизм для поворотно-откидных створок окон или дверей

Also Published As

Publication number Publication date
WO2006131447A1 (de) 2006-12-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0515931B2 (de) Drehkippbeschlag
DE3041399C3 (de) Drehkippbeschlag für Fenster od.dgl.
EP0096744A2 (de) Drehkippbeschlag
EP1223287B1 (de) Montagefreundliche Scherenanordnung mit Zusatzfunktion
DE1932858C3 (de) Durch ein Gestänge schwenkbare Ausstellschere für Fensterflügel oder dergleichen, insbesondere Oberlichter
EP0531626B1 (de) Beschlag für insb. zwangsweise kipp- und parallel abstellbare Flügel
DE3617216C2 (de)
DE19929818B4 (de) Beschlag für ein Fenster oder eine Tür mit einer Spaltöffnungsstellung
DE102005026756A1 (de) Drehflügelbegrenzer
DE19718325C1 (de) Selbsttätig wirkende Justiervorrichtung
DE2443036C3 (de) Ausstellvorrichtung
EP0380440B1 (de) Fenster oder Türe
DE19846048A1 (de) Spaltlüftungsvorrichtung
DE69901359T2 (de) Zwischengeschaltete Sicherheitsvorrichtung für Drehtür oder Drehfenster
DE2116144B2 (de) Riegelbeschlag fuer fenster und tueren o.dgl.
DE1911358A1 (de) Kippfuehrung fuer Fluegel von Fenstern,Tueren od.dgl.,insbesondere Schwenk-Kippfenster
DE4236431C2 (de) Verriegelungsbeschlag für Fenster oder Türen
DE60210362T2 (de) Gelenkbeschlag für Flügel einer Tür oder eines Dreh- und/oder Drehkippfensters
DE8123266U1 (de) Eckumlenkung fuer treibstangenbeschlaege von fenstern, tueren o.dgl.
EP1582672B1 (de) Eckumlenkung für feststellbare Spalt-Lüftungsöffnungen und Öffnungsbegrenzung bei einem Zentralverschluss
DE4218904A1 (de) Beschlag für einen verschiebbaren Flügel von Fenstern, Türen o. dgl.
EP0811741A2 (de) Schiebetür, Schiebefenster od.dgl.
DE202016002166U1 (de) Beschlaganordnung
DE202007011079U1 (de) Ausstellvorrichtung
DE1759262B2 (de) Mit mindestens einem schliessteil zusammenarbeitendes zapfengetriebe eines fluegels

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee