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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Koaxialverbinder und spezieller
einen Koaxialverbinder, der leicht mit einem Koaxialkabel zu verbinden
ist.
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Hintergrund der Erfindung
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Es
ist allgemein bekannt, dass Koaxialkabel üblicherweise in Kommunikationsgeräten genutzt werden.
Der Trend der Entwicklung von sowohl Hardware als auch Software
für elektronische
Produkte wie etwa Notebook-Computer geht dahin, die Notebook-Computer
mit Mobilkommunikationsfunktionen zu kombinieren. Ein Koaxialkabel
wird angewandt, um eine Verbindung mit einer eingebauten Antenne zu
einem Kommunikationsmodul auf einer Leiterplatte eines Notebooks
herzustellen. Ein fernes Ende des Koaxialkabels wird mit einem Gegenverbinder des
Kommunikationsmoduls oder einem am fernen Ende eines anderen Koaxialkabels
angeordneten Gegenverbinders unter Nutzung eines Koaxialverbinders
verbunden.
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Bezug
nehmend auf 1 und 2 ist ein herkömmlicher
Koaxialverbinder (wie etwa ein MicroMate Coax Connector, MMCX) zur
Verbindung mit einem Koaxialkabel 5 vorgesehen. Das Koaxialkabel 5 weist
einen Kern 50, eine innere Isolationsschicht 51, eine
leitfähige
Schicht 52 sowie eine äußere Isolationsschicht 53,
in der Reihenfolge der Anordnung von innen nach außen betrachtet,
auf. Die leitfähige Schicht 52 stellt
ein Metallgeflecht dar. Der Koaxialverbinder umfasst eine isolierende
Hülse 6,
ein Verbindungselement sowie einen leitfähigen Anschlusskontakt 4.
Das Verbindungselement stellt eine rohrartige, leitfähige Struktur
dar und umfasst ein Rumpfelement 7, ein Verlängerungselement 8 sowie
einen nachgiebigen Schnappring 9. Das Rumpfelement 7 weist
eine vordere Öffnung 70 und
eine hintere Öffnung 71 auf,
die in einem vorderen Ende bzw. einem hinteren Ende desselben ausgebildet
sind. Die isolierende Hülse 6 wird
in dem Rumpfelement 7 durch die hintere Öffnung 71 hindurch
eingebaut. Das Verlängerungselement 8 weist
ein vorderes Ende auf, welches in der hinteren Öffnung 71 des Rumpfelements 7 verbunden
ist und die isolierende Hülse 6 in
dem Verbindungselement positioniert. Das Verlängerungselement 8 weist
eine Außenumfangsoberfläche 80 auf,
die an der Außenseite
eines hinteren Endes desselben angeordnet ist. Der nachgiebige Schnappring 9 ist
um eine äußere Umfangsfläche des
vorderen Endes des Rumpfelements 7 herum eingeschnappt.
Der leitfähige
Anschlusskontakt 4 ist ein Steckeranschluss und weist eine
Positionierungsaussparung 411 auf, die an dessen hinterem
Ende ausgebildet ist.
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Wenn
das Koaxialkabel 5 mit dem Koaxialverbinder verbunden wird,
wird zunächst
ein Nietelement 57 um das Koaxialkabel 5 herum angeordnet und
ein fernes Ende des Koaxialkabels 5 wird abgemantelt, um
den Kern 50, die innere Isolationsschicht 51 und
die leitfähige
Schicht 52 freizulegen. Als nächstes wird der Kern 50 des
Koaxialkabels 5 in die Positionierungsaussparung 411 eingefügt und an den
leitfähigen
Anschlusskontakt 4 angelötet, und die leitfähige Schicht 52 wird
auseinandergespreizt. Ferner wird ein vorderes Ende des leitfähigen Anschlusskontakts 4 durch
das Verlängerungselement 8 hindurch
eingefügt,
die innere Isolationsschicht 51 wird in dem Verlängerungselement 8 angeordnet
und die leitfähige
Schicht 52 des Koaxialkabels 5 umhüllt die
Außenumfangsoberfläche 80 des
Verlängerungselements.
Ferner wird das vordere Ende des leitfähigen Anschlusskontakts 4 durch
die isolierende Hülse 6 hindurch
zu einem vorderen Ende des Verbindungselements eingefügt, und
ein vorderes Ende des Verlängerungselements 8 wird
in der hinteren Öffnung 71 des
Rumpfelements 7 verbunden. Schließlich wird das Nietelement 57 außenseitig
der leitfähigen
Schicht 52 angeordnet und ein Satz von sechseckigen Formen
wird verwendet, um das Nietelement 57 zu vernieten, sodass
die leitfähige Schicht 52 auf
dem Verlängerungselement 8 des
Verbindungselements befestigt wird.
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Entsprechend
dem herkömmlichen
Koaxialverbinder wird zunächst,
weil die leitfähige
Schicht 52 auseinandergespreizt wird, eine spezifische
elektrische Eigenschaft ausgebildet, und der Koaxialverbinder kann
nur für
eine Art von Außendurchmesser
des Koaxialkabels angewandt werden, und der Frequenzbereich liegt
nur bei DC-6GHz. Zweitens wird die leitfähige Schicht 52 auseinandergespreizt,
sodass die Stabilität
derselben beeinträchtigt
wird und Signaldämpfungen
bewirkt werden. Drittens ist es zeitaufwendig und schwierig, die
leitfähige
Schicht 52 auseinanderzuspreizen und zu positionieren und
den leitfähigen
Anschlusskontakt 4 anzuordnen. Zudem wird, wenn der Satz
aus hexagonalen Formen das Nietelement 57 vernietet, eine
Scherkraft erzeugt, sodass der leitfähige Anschlusskontakt 4 nach
hinten gedrückt
wird. Infolgedessen ist der leitfähige Anschlusskontakt 4 nicht
exakt positioniert.
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3 und 4 zeigen einen weiteren herkömmlichen
Koaxialverbinder, welcher einen Gegenverbinder für den in 1 und 2 beschriebenen Koaxialverbinder
darstellt. Die Art und Weise des Verbindens des Koaxialverbinders
aus 3 und 4 mit dem Koaxialkabel 5 ist
die gleiche wie zuvor beschrieben. Die Unterschiede im Aufbau bestehen
darin, dass der leitfähige
Anschlusskontakt 4' ein Buchsenanschlusskontakt
ist und das Rumpfelement 7' eine
vordere Öffnung 70' aufweist, die
an einem vorderen Ende desselben ausgebildet ist, sowie eine innere
Nut 72'.
Wenn die vorstehenden beiden Koaxialverbinder miteinander gepaart
werden, wird der nachgiebige Schnappring 9 in der inneren
Nut 72' verriegelt,
um die Stabilität
der Paarung sicherzustellen. Obgleich die geforderte Stabilität erzielt
wird, liegt die Einfügungs-
oder Ziehkraft beim Zusammenfügen
oder Trennen derselben bei mehr als 10 Pound (44,482 N), was schwer
von Hand zu leisten ist.
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Dementsprechend
weist der herkömmliche Koaxialverbinder,
wie vorstehend beschrieben, noch einige Nachteile auf, die verbessert
werden könnten. Die
vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die Nachteile des Standes
der Technik zu beheben.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Hauptaufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, einen Koaxialverbinder
derart zu spezifizieren, dass die Verbindung zwischen dem Koaxialverbinder
und einem Koaxialkabel einfach ist.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Koaxialverbinder
derart zu spezifizieren, dass dieser einen breiten Anwendungsbereich,
einen breiten Frequenzbereich sowie eine große Stabilität und geringe Dämpfung von
Signalen bietet.
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Noch
eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Koaxialverbinder
derart zu spezifizieren, dass die Paarung zwischen dem Koaxialverbinder
und einem Koaxialgegenverbinder sicher ist und eine Einfüge- oder
Ziehkraft für
diese gering ist.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch einen Koaxialverbinder zum Verbinden mit einem Koaxialkabel
gelöst.
Das Koaxialkabel weist einen Kern, eine innere Isolationsschicht,
eine leitfähige
Schicht und eine äußere Isolationsschicht,
in der Reihenfolge der Anordnung von innen nach außen betrachtet,
auf. Der Koaxialverbinder umfasst eine isolierende Hülse, ein
Verbindungselement und einen leitfähigen Anschlusskontakt. Die
isolierende Hülse
weist eine Öffnung
auf. Das Verbindungselement ist eine rohrförmige, leitfähige Struktur.
Die isolierende Hülse
ist in dem Verbindungselement angeordnet. Das Verbindungselement
weist eine Innenumfangsoberfläche auf,
die an einem hinteren Ende desselben ausgebildet ist. Der leitfähige Anschlusskontakt
weist eine Positionierungsaussparung auf, die am hinteren Ende desselben
ausgebildet ist. Der Kern des Koaxialkabels wird in die Positionierungsaussparung
eingefügt und
wird an den leitfähigen
Anschlusskontakt angelötet.
Der leitfähige
Anschlusskontakt weist ein vorderes Ende auf, das durch die Öffnung der
isolierenden Hülse
hindurch bis zu einem vorderen Ende des Verbindungselements eingefügt wird.
Die leitfähige Schicht
des Koaxialkabels wird in das hintere Ende des Verbindungselements
eingefügt
und liegt an der Innenumfangsoberfläche an. Die leitfähige Schicht wird
mit dem Verbindungselement verlötet.
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Die
leitfähige
Schicht des Koaxialkabels wird direkt durch das hintere Ende des
Verbindungselements hindurch eingefügt und liegt an der Innenumfangsoberfläche zum
Löten an,
sodass die Verbindung zwischen dem Koaxialverbinder und dem Koaxialkabel
einfach ist und das Koaxialkabel exakt positioniert ist. Da es zudem
nicht notwendig ist, die leitfähige
Schicht des Koaxialkabels auseinanderzuspreizen, behält diese
eine bessere elektrische Eigenschaft, sodass ein breiter Anwendungsbereich, ein
breiter Frequenzbereich und eine hohe Stabilität sowie geringe Dämpfung von
Signalen gegeben ist.
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Darüber hinaus
kann sich das nachgiebige Element des Verbindungselements des Koaxialverbinders
zusammenziehen oder ausdehnen, sodass die Paarung zwischen dem nachgiebigen
Element und einem Koaxialgegenverbinder fest ist und eine Einfügungs- oder
Ziehkraft für
diese gering ist.
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Kurze
Beschreibung der Zeichnungen Die Organisation sowie Art und Weise
des Aufbaus und der Funktionsweise der Erfindung zusammen mit weiteren
Aufgaben und Vorteilen derselben können am besten unter Bezugnahme
auf die folgende Beschreibung verstanden werden, die in Verbindung
mit den begleitenden Zeichnungen gegeben wird, in welchen gleiche
Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen, wobei:
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1 eine
auseinandergezogene, perspektivische Ansicht eines Koaxialverbinders
nach dem Stand der Technik vor der Verbindung mit einem Koaxialkabel
ist;
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2 eine
Querschnittsansicht eines Koaxialverbinders nach dem Stand der Technik
ist, wenn dieser mit einem Koaxialkabel verbunden ist;
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3 eine
auseinandergezogene, perspektivische Ansicht eines weiteren Koaxialverbinders nach
dem Stand der Technik vor der Verbindung mit einem Koaxialkabel
ist;
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4 eine
Querschnittsansicht eines weiteren Koaxialverbinders nach dem Stand
der Technik ist, wenn dieser mit einem Koaxialkabel verbunden ist;
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5 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Koaxialverbinders
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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6 eine
auseinandergezogene, teilweise ebene Ansicht einer ersten Ausführungsform
eines Koaxialverbinders der vorliegenden Erfindung vor der Verbindung
mit einem Koaxialkabel ist;
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7 eine
Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform eines Koaxialverbinders
der vorliegenden Erfindung bei Verbindung mit einem Koaxialkabel
ist;
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8 eine
perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Koaxialverbinders gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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9 eine
auseinandergezogene, teilweise ebene Ansicht einer zweiten Ausführungsform
eines Koaxialverbinders gemäß der vorliegenden
Erfindung vor der Verbindung mit einem Koaxialkabel ist; und
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10 eine
Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform eines Koaxialverbinders
gemäß der vorliegenden
Erfindung bei Verbindung mit einem Koaxialkabel ist.
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Detaillierte
Beschreibung der offenbarten Ausführungsformen Obgleich die Erfindung
für unterschiedliche
Ausführungsformen
geeignet sein kann, sind in den Zeichnungen spezielle Ausführungsformen
gezeigt und werden vorliegend detailliert beschrieben, unter der
Voraussetzung, dass die vorliegende Offenbarung als ein Ausführungsbeispiel
für die
Prinzipien der Erfindung zu betrachten ist und es nicht beabsichtigt
ist, die Erfindung auf das hier Dargestellte und Beschriebene einzuschränken.
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Die 5 – 7 zeigen
eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die vorliegende Erfindung stellt einen
Koaxialverbinder zur Verbindung mit einem Koaxialkabel 5 bereit.
Das Koaxialkabel 5 weist einen Kern 50, eine innere
Isolationsschicht 51, eine leitfähige Schicht 52 sowie
eine äußere Isolationsschicht 53,
in der Reihenfolge der Anordnung von innen nach außen, auf.
Die leitfähige Schicht 52 kann
ein metallisches Geflecht darstellen. Der Koaxialverbinder umfasst
eine isolierende Hülse 1,
ein Verbindungselement 2a und einen leitfähigen Anschlusskontakt 4.
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Die
isolierende Hülse 1 stellt
im Wesentlichen einen Zylinder dar. Die isolierende Hülse 1 weist eine Öffnung 10 auf.
Die isolierende Hülse 1 weist eine
ringförmige
Nut 11 auf, die an einer äußerer Umfangsfläche derselben
ausgebildet ist. Die isolierende Hülse 1 weist eine Konkavität 12 auf,
die an einem hinteren Ende derselben ausgebildet ist.
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Das
Verbindungselement stellt eine rohrförmige, leitfähige Struktur
dar. Das Verbindungselement weist eine am hinteren Ende desselben
ausgebildete Innenumfangsoberfläche 221 auf.
Bei dieser Ausführungsform
umfasst das Verbindungselement ein Rumpfelement 2 und ein
nachgiebiges Element 3. Das Rumpfelement 2 weist
eine vordere Öffnung 20 und
eine hintere Öffnung 21 auf,
die in einem vorderen Ende bzw. in einem hinteren Ende desselben ausgebildet
sind. Das Rumpfelement 2 weist einen Verlängerungsabschnitt 22 mit
einem geringeren Durchmesser auf, der sich vom hinteren Ende desselben
aus erstreckt. Die Innenumfangsoberfläche 221 stellt eine
Innenseite des Verlängerungsabschnitts 22 dar,
und der Verlängerungsabschnitt 22 weist
ein Durchgangsloch 222 auf, das mit der Innenumfangsoberfläche 221 in
Verbindung steht. Die isolierende Hülse 1 wird durch die
vordere Öffnung 20 hindurch
in das Rumpfelement 2 eingefügt und wird durch den Verlängerungsabschnitt 22 blockiert.
In der ringförmigen
Nut 11 und der Konkavität 12 ist
Luft vorhanden, um die Dielektrizitätskonstante derselben zu reduzieren.
Das nachgiebige Element 3 weist Schlitze 30 auf,
die am vorderen Ende desselben ausgebildet sind, sodass nachgiebige
Arme 31 gebildet sind. Jeder der nachgiebigen Arme 31 weist
einen äußeren Flansch 311 auf,
der an einem freien Ende desselben angeordnet ist. Jeder der äußeren Flansche 311 weist
einen Führungswinkel
auf. Das nachgiebige Element 3 weist ein hinteres Ende
auf, das in der vorderen Öffnung 20 des
Rumpfelements 2 untergebracht wird und in der vorderen Öffnung 20 des
Rumpfelements 2 durch Vernieten verbunden wird und die
isolierende Hülse 1 in
dem Verbindungselement positioniert.
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Der
leitfähige
Anschlusskontakt 4 weist eine am hinteren Ende desselben
ausgebildete Positionierungsaussparung 411 auf. Bei der
vorliegenden Ausführungsform
ist der leitfähige
Anschlusskontakt 4 ein Steckerkontakt. Der leitfähige Anschlusskontakt 4 weist
einen Kontaktabschnitt 40 und einen Einbauabschnitt 41 auf.
Der Kontaktabschnitt 40 erstreckt sich integral von einem
vorderen Ende des Einbauabschnitts 41 aus. Die Positionierungsaussparung 11 ist
an einem hinteren Ende des Einbauabschnitts 41 ausgebildet.
Der Einbauabschnitt 41 weist ein Durchgangsloch 412 auf,
das mit der Positionierungsaussparung 411 in Verbindung
steht. Der Einbauabschnitt 41 weist einen äußeren Anschlagrand 413 auf,
der am hinteren Ende desselben angeordnet ist. Der Einbauabschnitt 41 weist
einen Außendurchmesser
auf, der in einem Innendurchmesser der Öffnung 10 der isolierenden
Hülse 1 aufgenommen
wird. Der Kontaktabschnitt 40 ist am vorderen Ende des Verbindungselements
angeordnet. Der äußere Anschlagrand 413 wird
außenseitig
der Öffnung 10 blockiert.
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Wenn
das Koaxialkabel 5 mit dem Koaxialverbinder verbunden wird,
wird zuerst ein fernes Ende des Koaxialkabels 5 abgemantelt,
um den Kern 50, die innere Isolationsschicht 51 und
die leitfähige Schicht 52 freizulegen.
Als nächstes
wird der Kern 50 des Koaxialkabels 5 in die Positionierungsaussparung 411 des
leitfähigen
Anschlusskontakts 4 eingefügt, und mit einem Lot 54 wird
der Kern 50 des Koaxialkabels 5 in der Positionierungsaussparung 411 verlötet, und
zwar über
das Durchgangsloch 412 des Einbauabschnitts 41,
sodass der Kern 50 an dem leitfähigen Anschlusskontakt 4 angelötet ist.
Ferner wird der Kontaktabschnitt 40 an einem vorderen Ende
des leitfähigen
Anschlusskontakts 4 durch den Verlängerungsabschnitt 22 des
Rumpfelements 2 und die Öffnung 10 der isolierenden
Hülse 1 hindurch
bis zu dem nachgiebigen Element 3 an einem vorderen Ende
des Verbindungselements eingefügt,
sodass der Außendurchmesser
des Einbauabschnitts 41 im Innendurchmesser der Öffnung 10 der
isolierenden Hülse 1 aufgenommen
ist, der Kontaktabschnitt 40 am vorderen Ende des Verbindungselements
angeordnet ist und der äußere Anschlagrand 413 außenseitig
der Öffnung 40 blockiert
ist. Die leitfähige Schicht 52 des
Koaxialkabels 5 wird in das hintere Ende des Verbindungs elements
eingefügt
und liegt an der Innenumfangsoberfläche 221 des Verlängerungsabschnitts 22 des
Rumpfelements 2 an, und mit einem Lot 55 wird
die leitfähige
Schicht 52 des Koaxialkabels 5 auf die Innenumfangsoberfläche 221 gelötet, und
zwar über
das Durchgangsloch 222 des Verlängerungsabschnitts 22,
sodass die leitfähige Schicht 22 mit
dem Verbindungselement verlötet
ist.
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Da
das Löten
das herkömmliche
Vernieten mittels eines Satzes von sechseckigen Formen ersetzt,
ist die Verbindung zwischen dem Koaxialverbinder und dem Koaxialkabel 5 einfach,
das Koaxialkabel 5 ist exakt positioniert, die Anzahl der
Elemente wird reduziert und die Kosten verringern sich. Darüber hinaus
bleibt, da es nicht notwendig ist, die leitfähige Schicht 52 des
Koaxialkabels 5 auseinanderzuspreizen, eine bessere elektrische
Eigenschaft erhalten, sodass ein breiter Anwendungsbereich für eine Verbindung
mit mehr als fünf
Arten von Durchmessern von Koaxialkabeln, ein breiter Frequenzbereich, der
DC-1OGHz erreicht, sowie eine hohe Stabilität und geringe Dämpfung der
Signale gegeben sind.
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Darüber hinaus
kann vor dem Verbinden des Koaxialkabels 5 und des Koaxialverbinders
ein wärmeschrumpfbarer
Schlauch 56 außerhalb
des Koaxialkabels 5 angeordnet werden. Wenn die vorstehend beschriebene
Verbindung abgeschlossen ist, sind der Verlängerungsabschnitt 22 des
Rumpfelements 2 an dem hinteren Ende des Verbindungselements
und ein entsprechendes angrenzendes fernes Ende der äußeren Isolationsschicht 53 des
Koaxialkabels 5 von dem wärmeschrumpfbaren Schlauch 56 umschlossen,
sodass die Lötstelle
zwischen dem Verlängerungsabschnitt 22 und
der leitfähigen
Schicht 52 noch besser geschützt, fixiert und isoliert ist.
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Die 8 – 10 zeigen
eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die zweite Ausführungsform stellt einen Gegenverbinder
zu dem Koaxialverbinder der ersten Ausführungsform dar. Der Koaxialverbinder
der zweiten Ausführungsform
umfasst eine isolierende Hülse 1,
ein Verbindungselement 2a' und
einen leitfähigen
Anschlusskontakt 4'.
Die isolierende Hülse 1 ist
die gleiche wie die aus der ersten Ausführungsform. Der leitfähige Anschlusskontakt 4' ist ein Buchsenkontakt
und der Kontaktabschnitt 40' desselben
unterscheidet sich von dem Kontaktabschnitt 40 der ersten
Ausführungsform.
Das Verbindungselement stellt eine rohrförmige, leitfähige Struktur
dar. Das Verbindungselement weist eine Innenumfangsoberfläche 32' auf, die am
hinteren Ende desselben ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform
umfasst das Verbindungselement ein Rumpfelement 2' und ein Verlängerungselement 3'. Das Rumpfelement 2' weist eine
vordere Öffnung 20' und eine hintere Öffnung 21' auf, die in
einem vorderen Ende bzw. einem hinteren Ende desselben ausgebildet
sind. Das Rumpfelement 2' weist eine
Führungsschräge 201' auf, die an
der vorderen Öffnung 20' angeordnet
ist, um die Führungswinkel 312 der
nachgiebigen Arme der ersten Ausführungsform in diese hineinzuführen. Das
Rumpfelement 2' weist
einen inneren Anschlagrand 23' auf, der an einer Innenseite desselben
ausgebildet ist. Das Rumpfelement 2' weist eine innere Nut 24' auf, die an der
Innenseite des Rumpfelements 2' und zwischen der vorderen Öffnung 20' und dem inneren
Anschlagrand 23' ausgebildet
ist. Die isolierende Hülse 1 wird in
dem Rumpfelement 2' durch
die hintere Öffnung 21' hindurch eingebaut
und wird durch den inneren Anschlagrand 23' blockiert. Die Innenumfangsoberfläche 32' stellt eine
Innenseite des Verlängerungselements 3' dar und das
Verlängerungselement 3' weist eine
Lötöffnung 33' auf, die an
einem hinteren Ende desselben ausgebildet ist. Die Lötöffnung 33' kann ein Loch
oder ein Ausschnitt sein. Das Verlängerungselement 3' weist ein vorderes
Ende auf, das in der hinteren Öffnung 21' des Rumpfelements 2' aufgenommen
wird und in der hinteren Öffnung 21' des Rumpfelements 2' durch Vernieten
verbunden wird und die isolierende Hülse 1 in dem Verbindungselement
positioniert.
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Die
Verbindung zwischen dem Koaxialkabel 5 und dem Koaxialverbinder
der zweiten Ausführungsform
entspricht jener der ersten Ausführungsform.
Der Kern 50 wird an dem leitfähigen Anschlusskontakt 4' angelötet. Der
Kontaktabschnitt 40' an
einem vorderen Ende des leitfähigen
Anschlusskontakts 4' wird
durch das Verlängerungselement 3' und die Öffnung 10 der
isolierenden Hülse 1 hindurch
bis zu dem Rumpfelement 2' an
einem vorderen Ende des Verbindungselements eingefügt. Die
leitfähige Schicht 52 des
Koaxialkabels 5 wird in das hintere Ende des Verbindungselements
eingefügt
und liegt an der Innenumfangsoberfläche 32' des Verlängerungselements 3' an, und mittels
eines Lots 55 wird die leitfähige Schicht 52 des
Koaxialkabels 5 auf die Innenumfangsoberfläche 32' gelötet, und
zwar über die
Lötöffnung 33' des Verlängerungselements 3', sodass die
leitfähige
Schicht 52 mit dem Verbindungselement verlötet ist.
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Wenn
der Koaxialverbinder der ersten Ausführungsform mit dem Koaxialverbinder
der zweiten Ausführungsform
gepaart ist, sind die äußeren Flansche 311 des
nachgiebigen Elements 3 des Verbindungselements der ersten
Ausführungsform
in der inneren Nut 24' des
Rumpfelements 2' des
Verbindungselements der zweiten Ausführungsform angeordnet, sodass
der leitfähige
Anschlusskontakt 4 (der Steckerkontakt) der ersten Ausführungsform
fest mit dem leitfähigen
Anschlusskontakt 4' (dem
Buchsenkontakt) der zweiten Ausführungsform
verbunden ist. Da sich das elastische Element 3 zusammenziehen oder
ausdehnen kann, ist die Paarung zwischen den zuvor beschriebenen
beiden Koaxialverbindern fest und eine Einfüge- oder Ziehkraft für diese ist gering. Der leitfähige Anschlusskontakt 4 der
ersten Ausführungsform
kann ein Buchsenkontakt sein und der leitfähige Anschlusskontakt 4' der zweiten
Ausführungsform
kann ein Steckerkontakt sein.
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7 und 10 zeigen
zu bevorzugende Ausführungsformen
für Abmessungen
der Koaxialverbinder gemäß der vorliegenden
Erfindung. Bezug nehmend auf 7 weist
der Kontaktabschnitt 40 des leitfähigen Anschlusskontakts 4 einen
Außendurchmesser
E zwischen 0,3 und 0,43 Millimetern auf. Der Einbauabschnitt 41 des
leitfähigen
Anschlusskontakts 4 weist einen Außendurchmesser A zwischen 0,6
und 0,65 Millimetern auf. Der Kontaktabschnitt 40 des leitfähigen Anschlusskontakts 4 weist
eine Länge
F von 1,2 Millimetern auf. Das nachgiebige Element 3 weist
einen Innendurchmesser B an den nachgiebigen Armen 31 zwischen
1,4 und 1,5 Millimetern auf. Das nachgiebige Element 3 weist
einen Außendurchmesser
C an den äußeren Flanschen 311 der
nachgiebigen Arme 31 zwischen 1,7 und 2,1 Millimetern auf.
Ein Abstand D zwischen den äußeren Flanschen 311 der
nachgiebigen Arme 31 des nachgiebigen Elements 3 und
dem vorderen Ende des Einbauabschnitts 41 des leitfähigen Anschlusskontakts 4 beträgt 3,81
Millimeter. Das nachgiebige Element 3 weist eine maximale
Länge G
von 2,19 Millimetern an seinem vorderen Ende und sich aus dem Rumpfelement 2 heraus
erstreckend auf. Bezug nehmend auf 10 weist
der Kontaktabschnitt 40' des
leitfähigen
Anschlusskontakts 4' eine Öffnungsabmessung
E' zwischen 0,318
und 0,35 Millimetern auf. Der Einbauabschnitt 41 des leitfähigen Anschlusskontakts 4' weist einen
Außendurchmesser
A' zwischen 0,6
und 0,65 Millimetern auf. Der innere Anschlagrand 23' des Rumpfelements 2' weist einen
Innendurchmesser B' zwischen
1,4 und 1,5 Millimetern auf. Die vordere Öffnung 20' des Rumpfelements 2' weist einen
Innendurchmesser C' zwischen 2,0
und 2,125 Millimetern auf. Ein maximaler Abstand G' zwischen der vorderen Öffnung 20' des Rumpfelements 2' und dem inneren
Anschlagrand 23' des Rumpfelements 2' beträgt 2,19
Millimeter. Ein Abstand D' zwischen
dem vorderen Ende des Kontaktabschnitts 40' des leitfähigen Anschlusskontakts 4' und dem inneren
Anschlagrand 23' des
Rumpfelements 2' beträgt zwischen
1,1 und 1,42 Millimetern. Natürlich
sind die vorstehenden Abmessungen nicht als Einschränkung der
vorliegenden Erfindung zu betrachten.
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Wie
vorstehend angegeben weist der Koaxialverbinder der vorliegenden
Erfindung die folgenden Vorteile auf:
- (1) Die
leitfähige
Schicht des Koaxialkabels wird direkt durch das hintere Ende des
Verbindungselements hindurch eingefügt und liegt an der Innenumfangsoberfläche zum
Löten an,
sodass die Verbindung des Koaxialverbinders und des Koaxialkabels
einfach ist und das Koaxialkabel exakt positioniert ist. Da es darüber hinaus
nicht notwendig ist, die leitfähige
Schicht des Koaxialkabels auseinanderzuspreizen, behält diese
eine bessere elektrische Eigenschaft bei, sodass ein breiter Anwendungsbereich,
ein breiter Frequenzbereich sowie eine hohe Stabilität und eine
geringe Dämpfung
der Signale gegeben sind.
- (2) Das elastische Element des Verbindungselements kann sich
zusammenziehen oder ausdehnen, sodass die Paarung zwischen dem elastischen
Element und einem Koaxialgegenverbinder fest ist und eine Einfüge- oder
Ziehkraft für
selbige gering ist.
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Während bevorzugte
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung aufgezeigt und beschrieben worden sind, ist
ins Auge zu fassen, das Fachleute auf dem Gebiet verschiedene Modifikationen der
vorliegenden Erfindung ersinnen können, ohne dass von dem erfinderischen
Gedanken und dem Schutzumfang der anhängenden Ansprüche abgewichen
wird.