-
Die
Erfindung betrifft ein molchbares Ventil mit mindestens einem an
einem Ventilgehäuse
angeordneten ersten seitlichen Anschlussstutzen, einem zweiten seitlichen
Anschlussstutzen und einem um eine Schwenkachse verschwenkbaren
Ventilkörper, der
eine molchbare Durchgangsbohrung aufweist.
-
Aus
der
EP 1 103 753 B1 ist
ein molchbares Ventil bekannt, das einen in einem Gehäuse angeordneten
um eine Schwenkachse verschwenkbaren Ventilkörper mit einer molchbaren Durchgangsbohrung
aufweist. Quer zur Schwenkachse ist am Ventilgehäuse ein erster Anschlussstutzen
und ein gegenüberliegender
zweiter Anschlussstutzen angeordnet, deren Durchlässe über die
Durchgangsbohrung in einer ersten Stellung des Ventilkörpers miteinander verbunden
sind, wobei in einer zweiten Stellung einer der Durchlässe blockiert
ist.
-
Nachteilig
dabei ist, dass der zylinderförmige Ventilkörper über mindestens
zwei den Durchlässen der
Anschlussstutzen benachbarte Dichtungen abgedichtet werden muss.
Weiterhin ist es dabei schwierig, einen kostengünstigen Kompromiss zwischen ausreichender
Dichtung einerseits und möglichst niedriger
Reibung andererseits zu finden.
-
Weiterhin
ist aus der
DE 81 17
299 U1 ein molchbares Ventil mit einem kegelförmigen Hahnküken bekannt.
Der Ventilsitz besteht dabei aus einem um das Hahnküken vergossenen
am Gehäuse
haftenden Kunststoff.
-
Nachteilig
ist dabei die aufwendige und kostenintensive Herstellung durch Vergießen im montierten
Zustand.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, das bekannte molchbare
Ventil so zu verbessern, dass es einerseits kostengünstig herstellbar und
andererseits bei guter Dichtung reibungsarm verschwenkbar ist.
-
Diese
Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruches 1
dadurch gelöst,
dass der Ventilkörper
als ein kegelförmiges
Hahnküken ausgebildet
ist, das dichtend in einer korrespondierenden Aufnahmebohrung des
Ventilgehäuses
geführt
ist, und dass der Ventilkörper
zur benachbarten Aufnahmebohrung hin mindestens eine segmentförmige Abflachung
aufweist, durch die zwischen Aufnahmebohrung und Ventilkörper ein
Freiraum gebildet wird.
-
Durch
die Ausbildung des Ventilkörpers
als kegelförmiges
Hahnküken
lässt sich
kostengünstig eine
gute Dichtung zwischen dem Ventilkörper und Ventilgehäuse bzw.
dessen Aufnahmebohrung erzielen. Dabei kann bei Bedarf auf spezielle
Dichtringe verzichtet werden. Durch die segmentförmige Abflachung wird ein reibungsärmerer Kontakt
zwischen Ventilkörper
und Aufnahmebohrung erreicht. Das System bleibt spülfähig.
-
Nach
einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung verbindet die Durchgangsbohrung in einer ersten Stellung
des Ventilkörpers
den Durchlass des ersten seitlichen Anschlussstutzens mit dem Durchlass
des zweiten seitlichen Anschlussstutzens und blockiert in einer
zweiten Stellung einen der Durchlässe.
-
Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist die Durchgangsbohrung so angeordnet, dass bei Blockierung
eines Durchlasses die Durchgangsbohrung mit mindestens einem Durchlass
verbunden ist. Auch in Sperrstellung ist somit die Durchgangsbohrung
mit dem nicht blockierten Anschlussstutzen verbunden.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die Durchgangsbohrung des Ventilkörpers quer
zur Schwenkachse gekrümmt und
die Durchgangsbohrung bildet quer zur Schwenkachse zwei Bogenstücke, deren
Längsachsen
etwa einen Winkel von 120° bilden.
Dabei können
die benachbarten Anschlussstutzen quer zur Schwenkachse ebenfalls
einen Winkel von 120° bilden.
Es ist aber auch möglich,
dass die benachbarten seitlichen Anschlussstutzen Bogenstücke mit
entgegengesetzter Krümmung
zur Durchgangsbohrung bilden, so dass die seitlichen Anschlussstutzen
letztendlich einen Winkel von 180° einschließen. Damit kann
bei relativ großlumigen
Durchlass von Durchgangsbohrung und Anschlussstutzen der Ventilkörper mit
relativ geringen Anlageflächen
und mit relativ geringer Reibung ausgebildet werden. Grundsätzlich ist
es aber auch möglich,
die Durchgangsbohrung des Ventilkörpers quer zur Schwenkachse
geradlinig auszubilden. Korrespondierende Anschlussstutzen müssten dann
beispielsweise bei einer Verwendung als Abzweighahn einen Winkel
von 180° mit
ihren Längsachsen
einschließen.
-
Nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weist das molchbare Ventil quer zur Schwenkachse einen dritten
seitlichen Anschlussstutzen mit einem dritten Durchlass auf. Der dritte
Durchlass bildet dabei zweckmäßiger Weise mit
seinen benachbarten Durchlässen
bzw. benachbarten seitlichen Anschlussstutzen jeweils einen Winkel
von 120°.
-
Dadurch
ist es insbesondere möglich,
das molchbare Ventil als eine Drei-Wege-Weiche auszubilden bzw.
zu verwenden.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist in Richtung der Schwenkachse im Bodenbereich des
Ventilgehäuses
ein unterer Anschlussstutzen angeordnet, der über den durch die segmentförmige Abflachung
gebildeten Freiraum mit dem benachbarten seitlichen Anschlussstutzen
in Verbindung steht.
-
Damit
lässt sich
relativ kostengünstig
und reibungsarm ein Abzweighahn für molchbare Rohrleitungssysteme
mit einem molchbaren Durchgang und einem T-förmigen Abgang schaffen. Der
T-Hahn kann dabei in seinem Ventilkörper eine gerade Durchgangsbohrung
oder eine gekrümmte
Durchgangsbohrung aufweisen.
-
Nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weist der Ventilkörper
gegenüber
der ersten Abflachung eine zweite Abflachung auf, die einen zweiten
Freiraum bildet, über den
der untere Anschlussstutzen mit dem zweiten seitlichen Anschlussstutzen
in Verbindung steht. In einer ersten Stellung des Ventilkörpers sind
die beiden quer zur Schwenkachse liegenden Anschlussstutzen miteinander
verbunden, wobei der untere Anschlussstutzen gesperrt ist.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weisen die Abflachungen jeweils einen Molchstopper
auf, der in der zweiten Stellung des Ventilkörpers, in der der erste seitliche
Anschlussstutzen mit dem unteren Anschlussstutzen über den
Freiraum verbunden ist, einen ankommenden Molch stoppt und das Verschwenken
des Ventilkörpers
gewährleistet.
-
Nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist quer zur Schwenkachse ein Treibanschluss zum Antreiben
eines im Ventilkörper
aufgenommenen Molches angeordnet.
-
Der
Treibanschluss kann als dritter quer zur Schwenkachse angeordneter
seitlicher Anschluss wesentlich kleiner sein, da er lediglich das
Treibmittel zum Aussenden eines Molches durchlassen muss, soweit
das molchbare Ventil als eine Molch-Sende-Station ausgebildet ist bzw. verwendet
wird.
-
Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind quer zu dem ersten und zweiten seitlichen Anschlussstutzen
und quer zur Schwenkachse zwei weitere seitliche Anschlussstutzen
angeordnet. Der Ventilkörper
weist eine der ersten Abflachung gegenüberliegende einen Freiraum bildende
zweite Abflachung auf, so dass bei Verbindung des dritten seitlichen
Anschlussstutzens über die
Durchgangsbohrung mit dem vierten seitlichen Anschlussstutzen der
erste seitliche Anschlussstutzen mit dem zweiten seitlichen Anschlussstutzen über die
Freiräume
in Verbindung steht. Die Durchgangsbohrung im Ventilkörper weist
dabei einen Fangsteg für
einen einzufangenden Molch auf.
-
Das
molchbare Ventil kann somit als eine Molch-Schleusen-Station ausgebildet
sein bzw. verwendet werden.
-
Mit
der Molch-Schleusen-Station ist es insbesondere möglich, einen
Molch in eine gefüllte
Leitung einzuschleusen. Während
des Einschleusens kann dabei das zu fördernde Produkt weiter gefördert werden.
-
Nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die Durchgangsbohrung in einer ersten Stellung
des Ventilkörpers
mit dem Durchlass des zweiten seitlichen Anschlussstutzens verbunden.
Der Durchlass des unteren Anschlussstutzens steht dabei mit dem
Durchlass des ersten seitlichen Anschlussstutzens in Verbindung.
In einer zweiten Stellung des Ventilkörpers ist der Durchlass des
ersten seitlichen Anschlussstutzens blockiert, während in einer dritten Stellung
des Ventilkörpers die
Durchgangsbohrung mit dem Durchlass des ersten seitlichen Anschlussstutzens
und der Durchlass des unteren Anschlussstutzens über den Freiraum mit dem Durchlass
des zweiten seitlichen Anschlussstutzens in Verbindung steht.
-
Damit
kann das molchbare Ventil kostengünstig als eine Inline-Station
ausgebildet werden, die den Vorteil hat, dass ein einliegender Molch
immer umspült
wird und inline gereinigt werden kann.
-
Nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung weist die Durchgangsbohrung in Richtung ihrer Längsachse
radial nutartige Erweiterungen auf, die an ihrem Umfang verteilt
sind.
-
Weitere
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
beispielhaft veranschaulicht sind.
-
In
den Zeichnungen zeigen:
-
1:
Draufsicht im Schnitt auf ein molchbares Ventil, das als ein Kegelhahn
ausgebildet ist,
-
2a:
eine Seitenansicht im Schnitt eines molchbaren Ventils, das als
eine 3-Wege-Weiche ausgebildet ist,
-
2b:
eine Draufsicht im Schnitt des molchbaren Ventils der 2a in
einer ersten Stellung des Ventilkörpers,
-
2c:
eine Draufsicht im Schnitt des molchbaren Ventils von 2a in
einer zweiten Stellung des Ventilkörpers,
-
2d:
eine Draufsicht im Schnitt des Ventils von 2a in
einer dritten Stellung des Ventilkörpers,
-
3a:
eine Seitenansicht im Schnitt eines molchbaren Ventils, das als
ein T-Hahn ausgebildet ist,
-
3b:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 3a in
einer ersten Stellung des Ventilkörpers,
-
3c:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 3a in
einer zweiten Stellung des Ventilkörpers,
-
4a:
eine Seitenansicht im Schnitt eines molchbaren Ventils, das als
eine Molch-Sende-Station ausgebildet ist,
-
4b:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 4a in
einer ersten Stellung des Ventilkörpers,
-
4c:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 4a in
einer zweiten Stellung des Ventilkörpers,
-
5a:
eine Seitenansicht im Schnitt eines molchbaren Ventils, das als
eine Molch-Schleusen-Station ausgebildet ist.
-
5b:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 5a mit
einem Fangsteg im Ventilkörper,
-
6a:
eine Seitenansicht im Schnitt eines molchbaren Ventils, das als
eine Inline-Station ausgebildet ist.
-
6b:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 6a in
einer ersten Stellung des Ventilkörpers,
-
6c:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 6a in
einer zweiten Stellung des Ventilkörpers und
-
6d:
eine Draufsicht im Schnitt auf das Ventil von 6a in
einer dritten Stellung des Ventilkörpers.
-
Ein
molchbares Ventil besteht im Wesentlichen aus einem Ventilgehäuse 1 mit
zwei seitlichen Anschlussstutzen 2, 3 und einem
Ventilkörper 4 mit einer
molchbaren Durchgangsbohrung 5.
-
Der
Ventilkörper 4 ist
um eine Schwenkachse 6 in dem Ventilgehäuse 1 verschwenkbar
bzw. drehbar gelagert. Der Ventilkörper 4 ist als ein
kegelförmiges
Hahnküken
ausgebildet, das dichtend in einer korrespondierenden Aufnahmebohrung 7 des Ventilgehäuses 1 geführt ist.
Der Ventilkörper 4 weist zur
benachbarten Aufnahmebohrung 7 hin eine Segmentförmige Abflachung 8 auf,
durch die zwischen Aufnahmebohrung 7 und Ventilkörper 4 ein
Freiraum 9 gebildet wird. Das molchbare Ventil entsprechend 1 ist
als ein Kegelhahn 10 ausgebildet. Die Durchgangsbohrung
bildet quer zur Schwenkachse 2 Bogenstücke 11, 12,
deren Längsachsen 13, 14 einen
Winkel 15 von beispielsweise 120° bilden. Die benachbarten seitlichen
Anschlussstutzen 2, 3 bilden entsprechend 1 Bogenstücke 16, 17 mit
entgegen gesetzter Krümmung
zur Durchgangsbohrung 5. Bei Blockierung eines Durchlasses
der Anschlussstutzen 2, 3 ist die Durchgangsbohrung 5 mit
dem nicht blockierten Durchlass 3, 2 verbunden.
-
Entsprechend
den 2a und 2b ist das
molchbare Ventil als eine 3-Wege-Weiche 20 ausgebildet.
Das Ventilgehäuse 1 besteht
aus einem Bodenteil 21 mit der Aufnahmebohrung 7 und
wird nach oben hin von einem Deckel 22 abgedeckt. Quer zur
Schwenkachse 6 weist das Ventilgehäuse 1 bzw. das Bodenteil 21 neben
dem ersten seitlichen Anschlussstutzen 2 und dem zweiten
seitlichen Anschlussstutzen 3 einen dritten seitlichen
Anschlussstutzen 23 auf. Die Längsachsen 24, 25, 26 der
seitlichen Anschlussstutzen 2, 3, 23 bilden
mit ihren beiden jeweils benachbarten Längsachsen jeweils einen Winkel 27 von
120°. In
einer ersten Stellung (siehe 2b) des
Ventilkörpers 4 der
3-Wege-Weiche 20 verbindet die Durchgangsbohrung 5 den
ersten seitlichen Anschlussstutzen 2 mit dem zweiten seitlichen Anschlussstutzen 3.
In einer zweiten Stellung des Ventilkörpers 4, entsprechend 2c,
wird der erste seitliche Anschlussstutzen 2 mit dem dritten
seitlichen Anschlussstutzen 23 verbunden. In einer dritten Stellung
des Ventilkörpers 4 wird
der zweite seitliche Anschlussstutzen 3 mit dem dritten
seitlichen Anschlussstutzen 23 verbunden.
-
Das
molchbare Ventil nach den 3a bis 3c ist
als ein T-Hahn 28 mit zwei seitlichen Anschlussstutzen 2, 3 und
einem in Richtung der Schwenkachse im Bodenbereich 29 des
Ventilgehäuses 1 angeordneten
unteren Anschlussstutzen 30. Der Ventilkörper 4' weist neben
dem ersten Freiraum 9' eine
zweite segmentförmige
Abflachung 31 auf, die einen zweiten Freiraum 32 bildet.
In einer ersten Stellung des Ventilkörpers 4' (siehe 3b) ist
der erste seitliche Anschlussstutzen 2' über die Durchgangsbohrung 5' mit dem zweiten
seitlichen Anschlussstutzen 3' verbunden. In einer zweiten Stellung
des Ventilkörpers 4' (siehe 3c)
ist der erste seitliche Anschlussstutzen 2' mit dem unteren Anschlussstutzen 30 über den
Freiraum 9' und
der zweite seitliche Anschlussstutzen 3' über den zweiten Freiraum 32 mit
dem unteren Anschlussstutzen 30 verbunden. Damit ist in
der ersten Stellung des Ventilkörpers 4' der untere
Anschlussstutzen 30 gesperrt. Die Abflachung 8' und 31 weisen jeweils
einen Molchstopper 44 zum Stoppen eines Molches 35 auf.
-
Gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel ist
das molchbare Ventil als eine Molch-Sende-Station 33 (siehe 4a–c) ausgebildet.
Hierzu weist das Ventilgehäuse 1'' neben einem ersten seitlichen
Anschlussstutzen 2'', einem zweiten
seitlichen Anschlussstutzen 3'' und
einem unteren Anschlussstutzen 30'' einen
seitlichen Treibanschluss 34 zum Antreiben bzw. Austreiben
eines im Ventilkörper 4'' aufgenommen Molches 35 auf.
In einer ersten Stellung ist die Durchgangsbohrung 5'' mit dem zweiten seitlichen Anschlussstutzen 3'' verbunden, so dass der Molch 35 über den
zweiten Anschlussstutzen 3'' aufgenommen
werden kann. Der untere Anschlussstutzen 30'' ist
in der ersten Stellung über
den Freiraum 9'' mit dem ersten
seitlichen Anschlussstutzen 2'' verbunden
(siehe 4b). Über den unteren Anschlussstutzen 30'' wird zu förderndes Produkt zugeführt und über den
ersten seitlichen Anschlussstutzen 2'' abgeführt. In
einer zweiten Stellung (siehe 4c) ist
die Durchgangsbohrung 5'' des Ventilkörpers 4'' mit dem ersten seitlichen Anschluss 2'' verbunden. Über den seitlichen Treibanschluss 34 kann durch
Zuführung
von Treibmitteln der Molch 35 ausgetrieben werden. Im Ausführungsbeispiel
ist die Durchgangsbohrung 5'' gekrümmt. Bei
einer grundsätzlich
auch möglichen
geraden Durchgangsbohrung 5'' würden der
erste seitliche Anschlussstutzen 2'', über den
das Produkt abgeführt
werden kann, und der zweite seitliche Anschlussstutzen 3'', über den der Molch 35 manipuliert
werden kann, zueinander in einem Winkel von 90° angeordnet sein. Der seitliche
Treibanschluss 34 würde
dem ersten seitlichen Anschlussstutzen 2'' gegenüberliegen.
-
Nach
einem weiteren Ausführungsbeispiel ist
das molchbare Ventil als eine Molch-Schleusen-Station 36 ausgebildet
(siehe 5a und 5b). Quer
zur Schwenkachse 6 sind neben einem ersten seitlichen Anschlussstutzen 2''' und
einem gegenüberliegenden
zweiten seitlichen Anschlussstutzen 3''' zwei weitere
einander gegenüberliegende
seitliche Anschlussstutzen 37, 38 angeordnet.
Der Ventilkörper 4''' weist
neben einer ersten Abflachung mit einem ersten Freiraum 9''' eine
der ersten Abflachung 8''' gegenüberliegende zweite Abflachung 31''' auf,
die einen zweiten Freiraum 39 gegenüber der Aufnahmebohrung 7''' bildet.
In einer nicht dargestellten ersten Stellung des Ventilkörpers 4''' wird
der erste seitliche Anschlussstutzen 2''' über die
Durchgangsbohrung 5''' mit dem zweiten seitlichen Anschlussstutzen 3''' verbunden.
In einer zweiten Stellung des Ventilkörpers 4''' (siehe 5b)
wird der dritte seitliche Anschlussstutzen 37 über die Durchgangsbohrung 5''' mit
dem vierten seitlichen Anschlussstutzen 38 verbunden, wobei
Produkt von dem ersten seitlichen Anschlussstutzen 2''' über die Freiräume 9''', 39 zu
dem zweiten Anschlussstutzen 3''' fließen kann. Über den
dritten seitlichen Anschlussstutzen 37 kann ein nicht dargestellter
Molch zugeführt
werden, der von einem Fangsteg 40 aufgefangen wird. Nach
Verschwenken des Ventilkörpers 4''' in
seine erste Stellung kann der Molch von dem Produktstrom in ein
nicht dargestelltes Rohrleitungssystem gepresst werden.
-
Nach
einer weiteren Ausführungsform
ist das molchbare Ventil als eine Inline-Station 41 (siehe 6a–6d)
ausgebildet. Das Ventilgehäuse 1'''' weist hierzu
neben einem ersten seitlichen Anschlussstutzen 2''''' und einem rechtwinklig dazu angeordneten
zweiten seitlichen Anschlussstutzen 3'''' einen unteren Anschlussstutzen 30'''' auf. Die Durchgangsbohrung 5'''' steht dabei
in einer ersten Stellung des Ventilkörpers mit dem Durchlass des
zweiten seitlichen Anschlussstutzens 3'''' in Verbindung (siehe 6a und 6b).
Ein in 6b nicht dargestellter Molch 35 befindet
sich dabei in Warteposition, wobei Produkt über den unteren Anschlussstutzen 30'''' den Freiraum 9'''' zu dem ersten
seitlichen Anschlussstutzen 2'''' förderbar
ist. In einer zweiten Stellung (siehe 6d) des
Ventilkörpers 4'''' ist der Durchlass
des ersten seitlichen Anschlussstutzens 2'''' blockiert. In dieser Stellung
kann ein Molch über den
zweiten seitlichen Stutzen 3'''' eingesetzt
werden. In einer dritten Stellung (siehe 6c) ist
die Durchgangsbohrung 5'''' mit
dem ersten seitlichen Anschlussstutzen 2'''' verbunden. Diese Stellung ist zum
Senden oder Empfangen eines Molches 35 geeignet (siehe 6c).
Die Durchgangsbohrung 5'''' weist
in Richtung ihrer Längsachse 42 an
ihrem Umfang verteilte radiale nutartige Erweiterungen 43 auf.