DE102005024210B3 - Sicherheitsbehälter - Google Patents
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Abstract
Sicherheitsbehälter, insbesondere zum Transport und zur Lagerung und Abgabe von metallorganischen Substanzen, der an der Oberseite von einem Deckel dichtend abgeschlossen ist, mit einem Ventilblock, der mittels einer Schraubverbindung derart am Deckel befestigbar ist, dass Öffnungen des Ventilblocks mit Deckelöffnungen ausgerichtet sind und in abgedichteter Verbindung miteinander stehen, wobei der Ventilblock zwei von außen über eine Betätigung betätigbare Ventilglieder aufweist, welche jeweils einen der am Ventilblock dichtend anbringbaren Leitungsabschnitte wahlweise mit einer zugeordneten Deckelöffnung verbinden und der Ventilblock mit Hilfe von Spannschrauben gegen eine Fläche des Deckels gespannt ist, wobei der Deckel mindestens drei achsparallele Sackgewindebohrungen aufweist, der Ventilblock in eine obere und eine untere ebene Fläche aufweist, der Ventilblock mit den Sackgewindebohrungen ausrichtbare Durchgangsbohrungen aufweist, die an der oberen und unteren Fläche münden, die Leitungsabschnitte mit einer Verbindungsplatte verschweißt sind und die Verbindungsplatte mit den Durchgangsbohrungen ausrichtbare Löcher aufweist und mit Hilfe von Spannschrauben, die durch die Löcher und die Durchgangsbohrungen hindurch geführt sind, fest mit dem Deckel verspannt wird und wodurch der Ventilblock mit einer unteren Fläche gegen eine obere ebene Fläche des Deckels verspannt wird und wobei zwischen mit den Leitungsabschnitten ausgerichtete Öffnungen in der Verbindungsplatte ...
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsbehälter, insbesondere zum Transport, Lagerung und Abgabe von metallorganischen Substanzen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Metallorganische Substanzen, die zum Beispiel zum Dotieren von Halbleitern dienen, sind hoch reaktiv, zumeist aggressiv und auch giftig. Darüber hinaus sind sie empfindlich gegen Verunreinigung und können daher rasch unbrauchbar werden. Für den Transport, die Lagerung und den Einsatz ist daher erforderlich, derartige Substanzen in geeigneten Behältern so unterzubringen, dass sie nicht ungewollt nach außen treten und umgekehrt keine Verunreinigung erleiden.
- Das Material derartiger Behälter besteht üblicherweise aus einer hochwertigen Stahllegierung, und das Innere des Behälters ist oberflächenbearbeitet, so dass ein reaktiver Austausch mit dem aufgenommenen Medium nicht eintritt. Beim Einsatz wird eine aufgenommene Substanz entweder dadurch aus dem Behälter abgegeben, dass über einen Leitungsanschluß ein Gasdruck erzeugt wird, der die Substanz über einen zweiten Leitungsabschnitt austreibt oder reaktives Gas über einen Leitungsabschnitt oder ein Tauchrohr in den Behälter eingeleitet wird, wonach dann die gasförmige Verbindung über den anderen Leitungsabschnitt austritt und zur Anwendung gebracht werden kann. Für den beschriebenen Betrieb sind Ventile zu betätigen. Es ist bekannt, Ventile in den Leitungsabschnitten anzuordnen. Die Leitungsabschnitte, das heißt die Verbindungsleitung zwischen dem Behälter und den Ventilen stellt ein Risiko dar, da sie durch Fehlbehandlungen oder Transporteinflüsse verbogen werden können. Kommt es dabei zu Rissen, besteht keine Absperrmöglichkeit mehr und der toxische Inhalt gelangt in die Atmosphäre.
- Aus
DE 3 544 260 A1 ist ein Sicherheitsbehälter bekannt geworden, bei dem ein Deckel an der Oberseite eines Behälters angeflanscht ist. Ein Ventilblock ist seinerseits auf der Oberseite des Deckels angeflanscht, wobei Leitungsabschnitte im Ventilblock mit Öffnungen im Deckel ausgerichtet sind. In den Leitungsabschnitten sind Ventilglieder ange ordnet, die über entsprechende Handhaben auf der Außenseite des Ventilblocks betätigbar sind. - Aus
DE 102 00 786 B1 ist ein Sicherheitsbehälter der eingangs genannten Art bekannt geworden, bei dem der Deckel einen eine Aussparung bildenden Absatz aufweist, auf dem der Ventilblock angeordnet ist, wobei die Deckelöffnungen in der aufrechten Fläche des Absatzes angeordnet sind und der Ventilblock mit Hilfe mindestens einer Spannschraube, die quer zur Achse des Behälters durch den vollen Abschnitt des Deckels geführt ist, gegen die aufrechte Fläche gespannt wird. - Aus US 2003/0094205 A1 ist ein Sicherheitsbehälter bekannt geworden mit einer oberen Öffnung im Behälter, die ein Innengewinde aufweist zur Aufnahme eines Anschlusses mit Außengewinde, der dichtend auf den Behälter aufgeschraubt wird. Der mit dem Behälter verschraubte Ansatz enthält eine Platte mit einem Durchgang eines Mediums, das in den Behälter eingeführt bzw. aus diesem entnommen wird. Eine Platte enthält Durchgänge, die mit einem entfernbaren Anschlußteil ausrichtbar sind, an dem Leitungen zum Einfüllen bzw. zur Abgabe eines Mediums angebracht sind.
- Weitere vergleichbare Sicherheitsbehälter sind in folgenden Druckschriften beschrieben:
US 5,199,603 A ,US 4,738,356 ,US 5,152,437 A oderUS 5,356,045 A Schließlich ist noch dieEP 0 600 503 A1 zu nennen. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsbehälter, insbesondere zum Transport, zur Lagerung und zur Abgabe von metallorganischen Substanzen, zu schaffen, der ohne großen Aufwand an unterschiedliche Abgabebedingungen angepaßt werden kann.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
- Bei der Erfindung weist der Deckel mindestens drei achsparallele Sackgewindebohrungen auf. Der Ventilblock hat eine obere und eine untere ebene Fläche und ist mit Durchgangsbohrungen versehen, die mit den Sackgewindebohrungen ausgerichtet werden können. Ferner ist eine Verbindungsplatte vorgesehen, mit der die Leitungsabschnitte verschweißt sind. Die Verbindungsplatte weist mit Durchgangsbohrungen ausrichtbare Löcher auf. Die Verbindungsplatte kann mit Hilfe von Spannschrauben, die sich durch die Löcher und die Durchgangsbohrungen des Ventilblocks hindurch erstrecken, fest mit dem Deckel verspannt werden. Dabei wird zugleich der Ventilblock am Deckel verspannt. Die zueinander ausrichtbaren Durchflußöffnungen von Verbindungsplatte, Ventilblock und Deckel werden jeweils mit Hilfe geeigneter Dichtringe so abgedichtet, dass eine ausreichende Abdichtung nach außen geschaffen ist. Hierfür werden nach einer Ausgestaltung der Erfindung Dichtkanten aufweisende Dichtringe vorgesehen, die aus sehr hartem Material geformt sind. Sie graben sich in die zugeordneten Flächen ein, wenn die Teile mittels der Spannschrauben fest gegeneinander verspannt werden.
- Bei dem erfindungsgemäßen Sicherheitsbehälter wird der Vorteil erhalten, dass die Leitungsabschnitte mit der Verbindungsplatte dicht und fest verbunden sind. Bei unterschiedlichen Einsatz- bezw. Anschlußbedingungen braucht lediglich eine unterschiedliche Ausbildung der Leitungsabschnitte vorgesehen zu werden. Es ist daher eine Vielzahl von Verbindungs-platten mit entsprechend unterschiedlich ausgebildeten Leitungsabschnitten ausführbar, so dass eine gute Anpassung an die jeweiligen Einsatzbedingungen erzielt werden kann. Droht ein Bruch oder eine Beschädigung eines Leitungsab schnitts dergestalt, dass die Dichtigkeit nicht mehr gewährleistet ist, braucht lediglich die Verbindungsplatte mit den Leitungsabschnitten ausgetauscht zu werden.
- Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist der Deckel an der Oberseite einen Sockel auf, in dem die Gewindebohrungen und die Deckelöffnungen geformt sind. Der Sockel hat eine obere ebene Fläche, die mit der unteren ebenen Fläche des Ventilblocks zusammenwirkt, wobei vorzugsweise der Umriss von Sockel und Ventilblock identisch ist. Auch Verbindungsplatte und obere Fläche des Ventilblocks weisen einen gleichen Umriss auf, so dass keine freiliegenden Kanten entstehen, wenn die Teile miteinander verbunden sind.
- Der Sockel, der einen deutlich geringeren Umfang als der Behälter hat, ist zum Beispiel in der Mitte des Deckels ausgebildet, so dass ausreichend Platz bleibt, und um die Handhabe für die Ventilglieder problemlos zu betätigen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
-
1 zeigt teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines Sicherheitsbehälters nach der Erfindung im vormontierten Zustand. -
2 zeigt den Sicherheitsbehälter nach1 im montierten Zustand. -
3 zeigt beispielhaft die Abdichtung zwischen zwei miteinander verspannten Teilen des Sicherheitsbehälters nach1 oder2 . -
4 –8 zeigen unterschiedliche Ausbildungen der Leitungsabschnitte an einer Verbindungsplatte. - In den
1 und2 ist mit10 ist allgemein ein Sicherheitsbehälter angedeutet. Er weist einen Behälterkörper12 auf, der einen topfförmigen Bodenabschnitt14 , einen zylindrischen Wandabschnitt16 sowie einen Deckel18 aufweist. Die Teile14 ,16 und18 sind miteinander durch ein geeignetes Schweißverfahren abgedichtet miteinander verbunden. Sie bestehen aus einer hochwertigen korossionsfesten Stahllegierung. Am Bodenabschnitt40 befindet sich ein Standring20 , der ebenfalls angeschweißt ist. - Der Deckel
18 weist in der Mitte einen Sockel22 auf, der zum Beispiel einen achteckigen Umriss hat. Im Sockel20 sind zwei Durchgangsbohrungen24 zu erkennen. Ferner sind zwei Sackgewindebohrungen26 zu erkennen. In1 und2 liegen die Gewindebohrungen26 in gleicher Höhe wie die Durchgangsbohrungen24 . In Wirklichkeit weist der Sockel22 vier derartige Gewindebohrungen26 auf, von denen ein Paar etwas oberhalb der Zeichenebene in den1 und2 und ein anderes Paar etwas unterhalb der Zeichenebene von1 und2 liegt. Eine Durchgangsbohrung24 ist mit einem Tauchrohr28 verbunden, welches zu einer Vertiefung30a im Bodenabschnitt14 geführt ist. - Bei
30 ist ein Ventilblock zu erkennen. Der Ventilblock30 weist eine untere ebene Fläche32 und eine obere ebene Fläche34 auf. Er entspricht im Umriss dem Sockel22 und wird im montierten Zustand auf die obere ebene Fläche des Sockels22 aufgesetzt. Der Ventilblock30 weist vier nicht zu erkennende Durchgangsbohrungen auf, die beim Aufsetzen des Ventilblocks30 auf den Sockel22 zu den vier Sackgewindebohrungen26 ausgerichtet sind. Im Ventilblock sind Ventilglieder vorgesehen, welche durch Handhaben36 ,38 und40 betätigbar sind. Hierauf wird weiter unten noch eingegangen. - Oberhalb des Ventilblocks
30 ist eine Verbindungsplatte40 zu erkennen. Sie weist zwei Durchgangslöcher42 auf, mit denen angeschweißte Leitungsabschnitte44 ,46 verbunden sind. An den Enden der Leitungsabschnitte44 ,46 sind Anschlüsse48 ,50 vorgesehen. Sie dienen zur Verbindung mit weiteren Leitungen, worauf weiter unten noch eingegangen wird. - Die Verbindungsplatte
40 hat außerdem Befestigungslöcher52 . Die Anordnung der Befestigungslöcher52 ist derart, dass sie mit den Durchgangsbohrungen im Ventilblock30 und den Sackgewindebohrungen26 im Deckel18 ausgerichtet werden können. Die Verbindungsplatte40 entspricht wiederum dem Umriss des Ventilblocks und weist planparallele obere und untere Flächen auf. Mit Hilfe von nicht gezeigten Spannschrauben, welche durch die Löcher52 und die Durchgangsbohrungen im Ventilblock gesteckt werden, können Verbindungsplatte40 und Ventilblock30 fest mit dem Sockel22 des Deckels18 verbunden werden. Im Ventilblock30 sind an der oberen Fläche zwei Öffnungen vorgesehen, die in diesem Fall mit den Durchgangslöchern42 der Verbindungsplatte ausgerichtet sind. Der Ventilblock30 weist an der unteren Fläche32 Öffnungen auf, die mit den Durchgangsöffnungen24 im Deckel18 ausgerichtet sind. Bei Betätigung der Ventile im Ventilblock30 können daher die Leitungsabschnitte44 ,46 mit den Durchgangsbohrungen24 im Deckel18 verbunden werden. Bei Betätigung eines Ventilglieds mit Hilfe der Handhabe38 läßt sich über einen internen Kanal (nicht gezeigt) im Ventilblock30 eine unmittelbare Verbindung zwischen den Leitungsabschnitten44 ,46 herstellen. - Die Montage der in
1 einzeln gezeigten Teile ist in2 angedeutet, wobei die Spannschrauben nicht gezeigt sind. In2 ist auch zu erkennen, dass an den Behälterkörper12 eine Stange52a angebracht ist, welche über die Anschlüsse48 ,50 nach oben ragt. Am oberen Ende der Stange ist ein offener Ring54 angebracht. Er dient zum Anheben und Transport des Sicherheitsbehälters10 . - Wird bei geöffneten Ventilen im Ventilblock
30 Gas unter Druck in den Leitungsabschnitt44 eingeführt, gelangt die Substanz aus den Behältern, zum Beispiel eine metallorganische Substanz, über den Leitungsabschnitt46 nach außen und kann an den entsprechenden Ort gefördert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, über den Leitungsabschnitt46 ein reaktives Gas, zum Beispiel Wasserstoff und das Tauchrohr28 in den Behälter einzuleiten. Das entstehende Gas kann über den Leitungsabschnitt44 nach außen getragen werden. Bei der letzteren Betriebsweise wird der gezeigte Sicherheitsbehälter auch als Bubbler bezeichnet. - Bei geschlossenen Ventilen und Betätigung eines Spülventils über die Handhabe
38 kann Spülmedium durch die Leitungsabschnitte44 ,46 und die Kanäle im Inneren des Ventilblocks30 geleitet werden, um eine Reinigung zu bewerkstelligen. - In
3 ist nur beispielhaft angedeutet, wie eine Öffnung im Ventilblock30 mit einer Durchgangsbohrung24 im Deckel18 zueinander ausgerichtet ist, wobei mit Hilfe eines Dichtrings56 eine ausreichende Dichtung nach außen erfolgt. Der Dichtring hat oben und unten eine scharfe Kante und besteht aus sehr hartem Material. Dadurch graben sich die Kanten in zugehörige Flächen32 ,41 ein und bewirken dadurch eine sichere Abdichtung. - In den
4 bis8 ist jeweils die gleiche Verbindungsplatte40 wie in den1 und2 dargestellt. Wie erkennbar, sind jedoch unterschiedliche Leitungsabschnitte und Anschlüsse vorgesehen. In4 sind mit den Leitungsabschnitten jeweils männliche Anschlüsse verbunden. In5 ist links ein weiblicher und rechts ein männlicher Anschluß mit den Leitungsabschnitten verbunden. In6 ist links ein männlicher und rechts ein weiblicher Anschluß mit den Leitungsabschnitten verbunden. In7 ist links ein männlicher und rechts ein weiblicher Anschluß mit den Leitungsabschnitten verbunden. In8 sind zwei männliche Anschlüsse vorgesehen. Der Abstand der Anschlüsse in den4 bis6 ist gleich. In den7 und8 ist er unterschiedlich. In den4 und5 ist der Niveauunterschied mit den Anschlüssen gleich. In6 entspricht der Niveauunterschied ebenfalls dem nach den4 und5 , wobei jedoch die Anschlüsse in der Höhe vertauscht sind. In7 liegt das Niveau der Anschlüsse näher zusammen als bei den4 bis6 . In8 ist das Niveau der Anschlüsse gleich. - Aus den
4 bis8 erkennt man mithin, dass für die unterschiedlichen Anschlußmöglichkeiten gelegentlich erforderlich ist, die zugehörige Verbindungsplatte mit den Leitungsabschnitten zu verwenden; die Verbindungsplatte selbst bleibt dabei die gleiche. Die übrigen Teile des Sicherheitsbehälters bleiben unverändert.
Claims (8)
- Sicherheitsbehälter, insbesondere zum Transport und zur Lagerung und Abgabe von metallorganischen Substanzen, der an der Oberseite von einem Deckel dichtend abgeschlossen ist, mit einem Ventilblock, der mittels einer Schraubverbindung derart am Deckel befestigbar ist, dass Öffnungen des Ventilblocks mit Deckelöffnungen ausgerichtet sind und in abgedichteter Verbindung miteinander stehen, wobei der Ventilblock zwei von außen über eine Betätigung betätigbare Ventilglieder aufweist, welche jeweils einen der am Ventilblock dichtend anbringbaren Leitungsabschnitte wahlweise mit einer zugeordneten Deckelöffnung verbinden und der Ventilblock mit Hilfe von Spannschrauben gegen eine Fläche des Deckels gespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (
18 ) mindestens drei achsparallele Sackgewindebohrungen (26 ) aufweist, der Ventilblock (30 ) eine obere und eine untere ebene Fläche (32 ,34 ) aufweist, der Ventilblock (30 ) mit den Sackgewindebohrungen (26 ) ausrichtbare Durchgangsbohrungen aufweist, die an der oberen und unteren Fläche (32 ,34 ) münden, die Leitungsabschnitte (44 ,46 ) mit einer Verbindungsplatte (40 ) verschweißt sind und die Verbindungsplatte (40 ) mit den Durchgangsbohrungen ausrichtbare Löcher (52 ) aufweist und mit Hilfe von Spannschrauben, die durch die Löcher (52 ) und die Durchgangsbohrungen hindurch geführt sind, fest mit dem Deckel (18 ) verspannt wird und wodurch der Ventilblock (30 ) mit einer unteren Fläche (32 ) gegen eine obere ebene Fläche des Deckels (18 ) verspannt wird und wobei zwischen mit den Leitungsabschnitten (44 ,46 ) ausgerichtete Öffnungen in der Verbindungsplatte (40 ) und im Ventilblock (30 ) sowie Öffnungen im Ventilblock und im Deckel mit Hilfe von Dichtringen (56 ) nach außen abgedichtet sind. - Sicherheitsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilblock (
30 ) ein Dreiwegeventil enthält und eine dritte Betätigung (38 ) aufweist, zur wahlweisen unmittelbaren Verbindung von Leitungsabschnitten im Ventilblock untereinander. - Sicherheitsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Flächen von Verbindungsplatte (
40 ) und Ventilblock (30 ) und von Ventilblock (30 ) und Deckel (18 ) Dichtkanten aufweisende Dichtringe (56 ) aus hartem Material angeordnet sind, die sich in die Flächen eingraben. - Sicherheitsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (
18 ) an der Oberseite einen Sockel (22 ) aufweist, in dem die Gewindebohrungen (26 ) und die Deckelöffnungen (24 ) geformt sind und der eine obere ebene Fläche aufweist und die ebene Unterseite des Ventilblocks (30 ) im Umriss annähernd dem Umriss des Sockels (22 ) entspricht. - Sicherheitsbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umriss der Verbindungsplatte (
40 ) annähernd dem Umriss der oberen Fläche (34 ) des Ventilblocks (30 ) entspricht. - Sicherheitsbehälter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (
22 ) annähernd mittig am Deckel (18 ) angeordnet ist. - Sicherheitsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Satz Verbindungsplatten (
40 ), wobei jede Verbindungsplatte (40 ) anders bemessene bzw. geformte bzw. ausgebildete Leitungsabschnitte (44 ,46 ) aufweist. - Sicherheitsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des Behälters (
10 ,12 ) eine Stange (52a ) angeschweißt ist, die über den Ventilblock nach oben ragt und am oberen Ende eine Handhabe (54 ) aufweist, über welche der Behälter (10 ,12 ) angehoben und transportiert werden kann.
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