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DE102005024008B3 - Einrichtung für Reetdächer - Google Patents

Einrichtung für Reetdächer Download PDF

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DE102005024008B3
DE102005024008B3 DE200510024008 DE102005024008A DE102005024008B3 DE 102005024008 B3 DE102005024008 B3 DE 102005024008B3 DE 200510024008 DE200510024008 DE 200510024008 DE 102005024008 A DE102005024008 A DE 102005024008A DE 102005024008 B3 DE102005024008 B3 DE 102005024008B3
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longitudinal
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roof
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Herbert Neukam
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NEUKAM, HELGA, 95213 MUENCHBERG, DE
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AKTIV FIRST GmbH
AKTIV-FIRST GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/002Provisions for preventing vegetational growth, e.g. fungi, algae or moss
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D9/00Roof covering by using straw, thatch, or like materials

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Abstract

Es wird eine Einrichtung zum Verhindern einer Bewuchsbildung oder zum Abtöten eines Bewuchses auf einem Reetdach (12) beschrieben, dessen First mit einer Dachbahn (22) abgedichtet ist, die mit Heidekraut (28) o. dgl. bedeckt ist, das mittels Maschendraht (26) auf dem Reetdachfirst festgelegt ist. Erfindungsgemäß sind auf der Dachbahn (22) länglich streifenförmige Flächenelemente (30) aus einem Metallblech (62) angeordnet, wobei das Metallblech (62) bei einer Reaktion mit Niederschlag- bzw. Regenwasser Metallionen bildet, die einen auf dem Reetdach (12) gebildeten Bewuchs abtöten und/oder eine Bewuchsbildung auf dem Reetdach (12) verhindern. Das jeweilige Flächenelement (30) weist in Firstlängsrichtung orientierte, in Traufrichtung voneinander beabstandete Längsfaltungen (40) und in Traufrichtung orientierte, in Firstlängsrichtung voneinander beabstandete Wasserablaufrinnen (42) auf.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verhindern einer Bewuchsbildung oder zum Abtöten eines Bewuchses auf einem Reetdach, dessen First mit einer Dachbahn abgedichtet ist, die mit Heidekraut o.dgl. überdeckt ist, das mit Hilfe von Maschendraht auf dem Reetdachfirst festgemacht ist.
  • Bei dem Bewuchs auf einem Reetdach handelt es sich bspw. um Moos, Pilze, Algen, Flechten o.dgl. Der Bewuchs macht sich auf dem Reetdach optisch störend bemerkbar , bzw. er ist störend, weil er zu einem vorzeitigen Verrotten des Reets führt.
  • Bei der den First eines Reetdaches abdichtenden Dachbahn handelt es sich bspw. um eine Bitumen-Dachbahn. Eine solche Bitumen-Dachbahn liegt auf dem abzudichtenden First nicht ebenflächig sondern mehr oder weniger gewellt bzw. buckelig auf. Daraus resultiert ein ungleichmäßiger Regenwasserabfluß und/oder stehendes Wasser auf der Dachbahn.
  • Das mittels Maschendraht auf dem Reetdachfirst festgelegte Heidekraut dient dazu, die abdichtende Dachbahn nach außen hin unsichtbar abzudecken und gegen UV-Strahlung zu schützen. Der Maschendraht wird mit Hilfe von Spanndrähten am First des Reetdaches befestigt, die sich von der Firstkrone beabstandet in Längsrichtung des Firstes erstrecken.
  • Zum Bedecken der Dachbahn kann anstelle von Heidekraut auch Grassoden o.dgl. zur Anwendung gelangen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der es optimal möglich ist, eine Bewuchsbildung an einem neuen Reetdach zu verhindern oder einen Bewuchs an einem älteren Reetdach abzutöten und zu beseitigen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1, d.h. bei einer gattungsgemäßen Einrichtung dadurch gelöst, dass auf der Dachbahn sich in Firstlängsrichtung erstreckende, länglich streifenförmige Flächenelemente aus einem Metallblech, das bei einer Reaktion mit Niederschlags- bzw. Regenwasser auf dem Reetdach gebildeten Bewuchs abtötende und/oder eine Bewuchsbildung verhindernde Metallionen erzeugt, angeordnet sind, wobei das jeweilige Flächenelement in Firstlängsrichtung orientierte, in Traufrichtung voneinander beabstandete Längsfaltungen und in Traufrichtung orientierte, in Firstlängsrichtung voneinander beabstandete Wasserablaufrinnen aufweist.
  • Die Wasserablaufrinnen weisen voneinander bspw. einen Abstand von größenordnungsmäßig 5 cm auf. Selbstverständlich kann dieser Abstand auch kleiner oder größer sein. Durch die Wasserablaufrinnen ergibt sich ein relativ gleichmäßiger Wasserablauf entlang des Reetdaches von dessen First zur Traufe hin, wobei das besagte Wasser Bewuchs verhindernde und -abtötende Metallionen enthält.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung kann das jeweilige Flächenelement aus Metallblech ein einteiliges Flächenelement mit zwei Seitenabschnitten und einem integralen Firstkronenabschnitt sein. Desgleichen ist es möglich, dass das Flächenelement ein zweiteiliges Flächenelement mit jeweils einem Seitenabschnitt und einem Firstkronenteilabschnitt ist. Während sich also bei der zuerst genannten Ausbildung das einteilige Flächenelement sich von der einen Dachseite des Reetdaches über dessen First zur anderen Dachseite erstreckt, erstreckt sich bei der zuletzt genannten zweiteiligen Ausbildung des Flächenelementes jedes Flächenelementteil von der entsprechenden Dachseite bis zur Firstkrone. An der Firstkrone überlappen sich die beiden Flächenelementteile geringfügig.
  • Noch eine andere Möglichkeit besteht darin, dass das jeweilige Flächenelement der erfindungsgemäßen Einrichtung ein dreiteiliges Flächenelement mit zwei Seitenschenkelteilen und einem diese partiell überdeckenden Firstkronenteil ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung können die Längsfaltungen des jeweiligen länglich streifenförmigen Flächenelementes – unabhängig davon, ob es ein-, zwei- oder dreiteilig ausgebildet ist – als Längsrippen oder als Längsrinnen ausgebildet sein. Dabei kann es zweckmäßig sein, das jeweilige länglich streifenförmige Flächenelement im Bereich der Firstkrone mit Längsrippen auszubilden, um eine Wasserspeicherwirkung zu erzielen, und die Längsfaltungen im Bereich der Seitenabschnitte des jeweiligen Flächenelementes als Längsrinnen auszubilden, die optimal ausgewaschen werden. Dabei können die Längsrippen einfach umgekehrt u-förmig und die Längsrinnen einfach u-förmig ausgebildet sein.
  • Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn die Längsfaltungen ein enges z-Profil mit einer schmalen Wasserrinne und einem schmalen Wulst aufweisen. Bei einer solchen Ausbildung ist es bevorzugt, wenn die schmalen Wasserrinnen dem Reetdach zugewandt innen und die schmalen Wülste von Reetdach abgewandt außen vorgesehen sind. Desweiteren ist es vorteilhaft, wenn das Metallblech-Flächenelement der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer engteiligen Noppung ausgebildet ist, um die durch Regenwasser bewirkte Metallionen-Erzeugung zu optimieren. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es in vorteilhafter Weise möglich, ein Reetdach nicht nur innerhalb einer relativ kleinen Steifenbreite – ausgehend von der Firstkrone – bewuchsfrei zu halten oder bewuchsfrei zu machen, sondern vom First bis hinunter zur Traufe.
  • Erfindungsgemäß können die in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen des ein- oder mehrteiligen Flächenelementes in Falllinienrichtung orientiert sein, zweckmäßig kann es jedoch sein, wenn die in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen gegen die Falllinienrichtung schräg geneigt orientiert sind, weil hierdurch die Wasserspeicher- und Strömungseigenschaften und somit die Metallionenerzeugung und Wirkung weiter verbesserbar ist.
  • Wie bereits erwähnt worden ist, kann es vorteilhaft sein, wenn das Metallblech des jeweiligen, mindestens einteiligen Flächenelementes eine engteilige Noppung aufweist, um die Metallionenerzeugung zu optimieren.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch verdeutlichten Reetdaches mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung, bzw. wesentlicher Einzelheiten derselben in schematischen Darstellungen.
  • Es zeigen:
  • 1 schematisch abschnittweise eine Stirnansicht eines Firstabschnittes eines Reetdaches mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung,
  • 2 abschnittweise in einer Seitenansicht eine Ausbildung eines Flächenelementes der erfindungsgemäßen Einrichtung,
  • 3 eine Vorderansicht einer einteiligen Ausbildung des Flächenelementes in Blickrichtung des Pfeiles III in 2,
  • 4 eine der 3 ähnliche Vorderansicht eines zweiteiligen Flächenelementes,
  • 5 eine den 3 und 4 ähnliche Vorderansicht eines dreiteiligen Flächenelementes der erfindungsgemäßen Einrichtung,
  • 6 schematisch in einem größeren Maßstab das Detail VI in 5,
  • 7 in einem größeren Maßstab eine Ausbildung des Details VII in 2, und
  • 8 eine andere Gestaltung des Details VII gemäß 2.
  • 1 verdeutlicht schematisch einen Firstabschnitt 10 eines Reetdaches 12. Mit der Bezugsziffer 14 sind Dachsparren des Reetdaches 12 bezeichnet, an welchen in an sich bekannter Weise Dachlatten 16 befestigt sind. Auf den Dachlatten 16 sind in an sich bekannter Weise Bündel 18 aus Schilfrohr eng nebeneinander und versetzt übereinander dicht angeordnet, die sich bis zur Firstkrone 20 erstrecken. Zum Abdichten der Firstkrone 20 ist eine Dachbahn 22 vorgesehen, bei der es sich bspw. um eine Bitumen-Dachbahn handelt.
  • In der Nachbarschaft der Firstkrone 20 verläuft an jeder Seite des Reetdaches 12 jeweils ein Spanndraht 24 in Firstlängsrichtung. An jedem der beiden Spanndrähte 24 ist ein Maschendraht 26 befestigt. Die beiden Maschendrähte 26 erstrecken sich nach der Befestigung an den Spanndrähten zuerst von der Firstkrone 20 weg am Reetdach 12 nach unten, um auf der Dachbahn 22 problemlos Heidekraut 28 o.dgl. anbringen zu können. Das Heidekraut 28 dient dazu, die Dachbahn 22 unsichtbar zu verdecken bzw. gegen UV-Strahlung z schützen.
  • Bevor jedoch auf dem First das Heidekraut 28 angebracht wird, wird auf der Dachbahn 22 ein Flächenelement 30 der erfindungsgemäßen Einrichtung angeordnet, wobei in 1 ein dreiteiliges Flächenelement 30, bestehend aus zwei Seitenschenkelteilen 32 und einem Firstkronenteil 34, angeordnet wird. Erst nach dem Anbringen des Flächenelementes 30, d.h. einer Anzahl solcher Flächenelemente 30 in Firstlängsrichtung, wird auf diesen das Heidekraut 28 angeordnet, um das Flächenelement 30 nach Außen hin unsichtbar zu machen. Nach oder gleichzeitig mit dem Anbringen des Heidekrautes 28 werden die beiden Maschendrähte 26 über das Heidekraut 28 gebogen bzw. gestülpt und die beiden freien, von den Spanndrähten 24 entfernten Längsränder 36 der beiden Maschendrähte 26 miteinander verbunden.
  • Das Flächenelement 30 der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht aus einem Metallblech. Das Metall des Bleches reagiert mit Niederschlags- bzw. Regenwasser in der Weise, dass Metallionen erzeugt werden, die mit dem Regenwasser dann an der Außenoberfläche 38 des Reetdaches 12 abfließen und dabei einen an der Außenoberfläche 38 vorhandenen Bewuchs abtöten und abschwemmen oder bei einem neuen Reetdach 12 einen solchen Bewuchs von vorne herein verhindern.
  • 2 zeigt schematisch in einer Seitenansicht ein Flächenelement 30 aus Metallblech, das ein-, zwei- oder dreiteilig ausgebildet sein kann. Das länglich streifenförmige Flächenelement 30 ist mit in Firstlängsrichtung orientierten, in Traufrichtung voneinander beabstandeten Längsfaltungen 40 und mit in Traufrichtung orientierten, in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen 42 ausgebildet. Die Längsfaltungen können bspw. als Rippen, Rinnen, Sicken, Falten o.dgl. ausgebildet sein.
  • Auf die Längsfaltungen 40 kann gegebenenfalls auch verzichtet werde.
  • 3 stellt in einer Vorderansicht eine einteilige Ausbildung eines Flächenelementes 30 dar, dessen Längsfaltungen 40 im Bereich des Firstkronenabschnittes als Längsrippen 44 und dessen Längsfaltungen 40 im Bereich des jeweiligen Seitenabschnittes des Flächenelementes 30 als Längsrinnen 46 ausgebildet sind. Die Bezugsziffer 42 bezeichnet auch in 4 eine der Wasserablaufrinnen des Flächenelementes 30.
  • 4 verdeutlicht in einer der 3 ähnlichen Vorderansicht ein zweiteiliges Flächenelement 30 mit jeweils einem Seitenabschnitt 48 und einem materialeinstückigen Fristkronenteilabschnitt 50. Die Firstkronenteilabschnitte 50 liegen aneinander eng an oder vorzugsweise überdecken sich geringfügig. Das Flächenelement 30 gemäß 4 ist mit Längsrippen 44 ausgebildet. Wichtiger als die Längsrippen 44 sind die in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen 42 des zweiteiligen Flächenelementes 30, um das Metallionen enthaltende Regenwasser in Firstlängsrichtung gesehen gleichmäßig über das Reetdach hinunterrinnend zu verteilen.
  • 5 zeigt in einer Vorderansicht ein länglich streifenförmiges Flächenelement 30, das dreiteilig ausgebildet ist und zwei Seitenschenkelteile 52 und ein Firstkronenteil 54 aufweist. Das Firstkronenteil 52 überdeckt die beiden Seitenschenkelteile 52 geringfügig und ist mit Längsrippen 44 ausgebildet. Die beiden Seitenschenkelteile 52 des Flächenelementes 30 sind mit Längsrinnen 46 ausgebildet. Das Firstkronenteil 54 und die Seitenschenkelteile 52 sind mit in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen 42 ausgebildet.
  • 6 verdeutlicht schematisch die Ausbildung des Firstkronenteiles 54 des Metallionen erzeugenden Flächenelementes 30 gemäß 5 mit den von Längsrippen 44 gebildeten Längsfaltungen und den in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen 42 und den Längsrinnen 46 bildenden Längsfaltungen des jeweiligen Seitenschenkelteiles 52, wobei die Längsrinnen 46 durch Längsfaltungen gebildet sind die ein enges z-Profil 56 besitzen. Jedes z-Profil 56 weist außenseitig einen schmalen Wulst 58 und innenseitig eine schmale Wasserrinne 46 auf. Wichtiger als die schmalen Wasserrinnen 46 sind die Wasserablaufrinnen 42 des jeweiligen Seitenschenkelteiles 52.
  • 7 verdeutlicht abschnittweise ein Flächenelement 30 mit in Traufrichtung voneinander beabstandeten, in Firstlängsrichtung orientierten Längsfaltungen 40 und in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen 42, die in der durch den Pfeil 60 schematisch angedeuteten Falllinienrichtung des Regenwassers orientiert sind. Demgegenüber verdeutlicht die 8 schematisch in einer der 7 ähnlichen abschnittweisen Darstellung Längsfaltungen 40 kombiniert mit Wasserablaufrinnen 42, die gegen die Falllinienrichtung 60 schräg geneigt orientiert sind.
  • Das ein- oder mehrteilig ausgebildete Flächenelement 30 besteht aus einem Metallblech 62, dessen Metall durch Reaktion mit Niederschlags- d.h. Regenwasser Metallionen erzeugt, die einen Bewuchs an der Außenoberfläche 38 des Reetdaches 12 (s. 1) verhindern oder abtöten. Bei diesem Metall kann es sich um Zink, Blei oder vorzugsweise um Kupfer handeln.
  • Das Metallblech 62 des jeweiligen Flächenelementes 30 ist vorzugsweise mit einer engteiligen Noppung 64 ausgebildet. Einige dieser in einem Rastergitter enger Teilung vorgesehenen Noppen 66 sind in den 7 und 8 angedeutet. Selbstverständlich ist zweckmäßigerweise das Metallblech 62 insgesamt mit solchen Noppen 66, d.h. mit einer Noppung 64, ausgebildet.
  • 10
    Firstabschnitt (von 12)
    12
    Reetdach
    14
    Dachsparren (von 12)
    16
    Dachlatten (an 14 für 18)
    18
    Schilfrohr-Bündel (von 12)
    20
    Firstkrone (von 12)
    22
    Dachbahn (für 20)
    24
    Spanndraht (für 26)
    26
    Maschendraht (für 28)
    28
    Heidekraut (auf 20)
    30
    Flächenelement (an 20 auf 22)
    32
    Seitenschenkelteile (von 30)
    34
    Firstkronenteil (von 30)
    36
    Längsränder (von 26)
    38
    Außenoberflächen (von 12)
    40
    Längsfaltungen (von 30)
    42
    Wasserablaufrinnen (von 30)
    44
    Längsrippen (von 40)
    46
    Längsrinnen (von 40)
    48
    Seitenabschnitt (von 30)
    50
    Firstkronenteilabschnitt (von 30)
    56
    z-Profil (für 46)
    58
    schmaler Wulst (von 56)
    60
    Pfeil/Falllinienrichtung (von 12)
    62
    Metallblech (für 30)
    64
    Noppung (von 62)
    66
    Noppen( von 64)

Claims (12)

  1. Einrichtung zum Verhindern einer Bewuchsbildung oder zum Abtöten eines Bewuchses auf einem Reetdach (12), dessen First mit einer Dachbahn (22) abgedichtet ist, die mit Heidekraut (28) o.dgl. überdeckt ist, das mittels Maschendraht (26) auf dem Reetdachfirst festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Dachbahn (22) sich in Firstlängsrichtung erstreckende, länglich streifenförmige Flächenelemente (30) aus einem Metallblech (62), das bei einer Reaktion mit Regenwasser auf dem Reetdach gebildeten Bewuchs abtötende und/oder eine Bewuchsbildung verhindernde Metallionen erzeugt, angeordnet sind, wobei des jeweilige Flächenelement (30) in Firstlängsrichtung orientierte, in Traufrichtung voneinander beabstandete Längsfaltungen (40) und in Traufrichtung orientierte, in Firstlängsrichtung voneinander beabstandete Wasserablaufrinnen (42) aufweist.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Flächenelement (30) ein einteiliges Flächenelement mit zwei Seitenteilen und einem Firstkronenabschnitt ist.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Flächenelement (30) ein zweiteiliges Flächenelement mit jeweils einem Seitenabschnitt (48) und einem Firstkronenteilabschnitt (50) ist.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Flächenelement (30) ein dreiteiliges Flächenelement mit zwei Seitenschenkelteilen (32) und einem Firstkronenteil (34) ist.
  5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfaltungen (40) als Längsrippen (44) ausgebildet sind.
  6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfaltungen (40) als Längsrinnen (46) ausgebildet sind.
  7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsfaltungen (40) ein enges z-Profil (56) mit einer schmalen Wasserrinne (46) und einem schmalen Wulst (58) aufweisen.
  8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die schmalen Wasserrinnen (46) dem Reetdach (12) zugewandt innen und die schmalen Wülste (58) von Reetdach (12) abgewandt außen vorgesehen sind.
  9. Einrichtung nach einer der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen (42) in Falllinienrichtung (60) orientiert sind.
  10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in Firstlängsrichtung voneinander beabstandeten Wasserablaufrinnen (42) gegen die Falllinienrichtung (60) schräg geneigt orientiert sind.
  11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallblech (62) des jeweiligen Flächenelementes (30) eine engteilige Noppung (64) aufweist.
  12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallblech (62) des jeweiligen Flächenelementes (30) ein Kupferblech ist.
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