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Hintergrund der Erfindung
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Bereich der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen den Bereich des Speicherns von Information auf optischen Medien und insbesondere ein System zum Einbetten von Kompatibilitätsinformation für ein optisches Laufwerk in optischen Medien.
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Der Stand der Technik
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In dem Maße, wie der Wert und die Verwendung von Information weiter zunimmt, suchen Einzelpersonen und Unternehmen nach zusätzlichen Wegen, um Information zu verarbeiten und zu speichern. Eine zur Verfügung stehende Information für Anwender sind informationsverarbeitende Systeme. Ein informationsverarbeitendes System verarbeitet, kompiliert, speichert und/oder kommunizier t im Allgemeinen Information oder Daten für Unternehmens-, persönliche oder andere Zwecke und ermöglicht damit Anwendern, aus dem Wert der Information einen Nutzen zu ziehen. Da die Technologie und die Anforderungen an die Informationsverarbeitung zwischen verschiedenen Anwendern und Anwendungen variieren, können informationsverarbeitende Systeme ebenfalls variieren im Hinblick darauf, welche Information verarbeitet wird, wie die Information verarbeitet wird, wie viel Information verarbeitet, gespeichert oder kommuniziert wird und wie schnell und effizient die Information verarbeitet, gespeichert oder kommuniziert werden kann. Die Unterschiede in informationsverarbeitenden Systemen ermöglichen, dass informationsverarbeitende Systeme allgemein konfiguriert sind oder für einen speziellen Anwender oder eine spezifische Verwendung konfiguriert sind, wie z.B. die Verarbeitung von Finanztransaktionen, Reservierungen einer Fluggesellschaft, die Speicherung von Unternehmensdaten oder globale Kommunikation. Zusätzlich können informationsverarbeitende Systeme eine Vielzahl von Hardware- und Softwarekomponenten umfassen, die konfiguriert werden können, um Information zu verarbeiten, zu speichern und zu kommunizieren und die ein oder mehrere Computersysteme, Datenspeichersysteme und Netzwerksysteme umfassen können.
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Informationsverarbeitende Systeme erzeugen häufig vergleichsweise große Mengen an Information zur Speicherung, insbesondere bei der Verwendung von Multimediaanwendungen, wie Anwendungen, die z.B. Bilder, Video- oder Audioinformation erzeugen oder speichern. Obwohl die Kapazität von Festplattenlaufwerken über die letzten Jahre zugenommen hat, um die Anforderungen nach dauerhafter Speicherung von vielen Anwendern von informationsverarbeitenden Systemen zu befriedigen, hat die Speicherkapazität von tragbaren Magnetplatten im Wesentlichen stagniert. Im Ergebnis haben sich die Anwender von informationsverarbeitenden Systemen im zunehmendem Maße optischen Speichermedien zugewandt als einer praktischen Lösung zum Speichern von Informationen in einer tragbaren Weise. Optische Speichermedien speichern im Allgemeinen Informationen durch das Modifizieren eines optischen Materials mit einem Laser und Lesen Information durch das Beleuchten des optischen Materials mit dem Laser und durch das Messen des vom optischen Material reflektierten Laserlichts. Optische Speichermedien gibt es in einer Vielzahl von Formen, einschließlich Kompaktdisks (CD), die Infrarotlaser zum Speichern und Lesen von Information verwenden, DVDs (Digital Versatile Disks), die rote Laser verwenden, und Blue-Ray-Disks (BD), die blaue Laser zum Lesen und zum Speichern von Information verwenden. In dem Maße, wie die Wellenlänge des Lasers abnimmt, ist das optische Medium im Allgemeinen in der Lage, größere Mengen an Information zu speichern.
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Eine Schwierigkeit bei der Verwendung von optischen Medien besteht in der großen Vielzahl von Materialien und Anordnungen, die häufig verwendet werden, um optische Medien herzustellen, so dass optische Laufwerke häufig Information mit unterschiedlicher Qualität auf unterschiedliche optische Medien schreiben, abhängig von der Art des Materials und der Anordnung, die in dem optischen Medium verwendet wird. Um die verschiedenen Materialien und Anordnungen von optischen Medien zu kompensieren, testen Hersteller von optischen Laufwerken typischerweise jede Art von optischen Medien, wenn sie zur Verfügung stehen, um Schreibstrategien zu entwickeln, die beim Schreiben von Information auf das jeweilige optische Medium verwendet werden. Die Schreibstrategien variieren die Parameter, die verwendet werden, um die Information mit dem Laser zu schreiben, wie z.B. die Leistungseinstellungen für den Laser, um die gewünschte Genauigkeit beim Schreiben der Information zu erreichen. Die Schreibstrategien sind typischerweise in der Firmware eines optischen Laufwerks gespeichert durch die Zuordnung mit einem eindeutigen Identifizierungscode für jede Art von optischem Medium. Der eindeutige Identifizierungscode ist in das optische Medium eingebettet unter Verwendung eines standardisierten Formats, so dass das Optische Laufwerk in der Lage ist, den Identifizierungscode von einem eingelegten optischen Medium zu lesen und die Schreibparameter für die dem Identifizierungscode zugeordnete Schreibstrategie einzustellen, die in der Firmware gespeichert ist. Obwohl die Verwendung von eingebetteter Information einem optischen Laufwerk ermöglicht, Schreibstrategien basierend auf den Eigenschaften eines Mediums dynamisch anzupassen, nachdem ein optisches Laufwerk an einen Endanwender ausgegeben worden ist, wird ein optisches Laufwerk neu ausgegebene Identifizierungscodes für optische Medien, die nach der Herstellung des Laufwerks freigegeben worden sind, nicht erkennen. Obwohl einige Hersteller von optischen Laufwerken aktualisierte Identifikationstabellen und Schreibstrategien anbieten, beispielsweise zum Herunterladen über das Internet, aktualisieren Anwender kaum, wenn überhaupt, die Firmware des optischen Laufwerks und die Verfügbarkeit oder Erwünschtheit von Aktualisierungen ist ihnen nicht bewusst. In einigen Fällen führt der Versuch, Information von einem optischen Laufwerk an ein optisches Medium zu schreiben, ohne eine richtige Identifizierung und die richtige Verwendung der aktuellen Schreibstrategie zu physikalischen und sogar katastrophalen Beschädigungen des optischen Laufwerks, beispielsweise einer Beschädigung der optischen Aufnahmeeinheit oder ein Durchbrennen des Lasers. Alternativ ist manchmal die Information, die auf ein nicht erkanntes optisches Medium geschrieben wird, nicht abrufbar. In ähnlicher Weise hat sich gezeigt, dass in seltenen Fällen optische Laufwerke inkompatibel sind mit bestimmten Medienanordnungen in Bezug auf ihre Lese- oder Servovorgänge. Wenn solche Umstände auftreten, versucht der Hersteller des optischen Laufwerks oder der optischen Medien im Allgemeinen, Anwender vor dem Risiko zu warnen, oder er veranlasst einen teuren Rückruf der optischen Medien.
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Aus der Schrift
WO 2004/072966 A1 , ist ein Informationsspeichermedium bekannt. Es enthält Kompatibilitätsinformation darüber, ob das Informationsspeichermedium mit einem Laufwerk kompatibel ist, das einer älteren Version eines Standards folgt als das Informationsspeichermedium.
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Weiterhin ist aus der
EP 1 293 981 A1 ein Verfahren zum Verarbeiten von Informationen von aufgenommenen Daten bekannt. Es legt ein definiertes Verhalten eines älteren Geräts fest, wenn das Gerät Informationen verarbeiten muss, die eine höhere Versionszahl haben, als es selbst unterstützt.
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Die Schrift
EP 1 403 865 A1 bezieht sich weiterhin auf ein optisches Laufwerk und ein Verfahren zum Aktualisieren von Firmware, indem basierend auf einem vorbestimmten Signal festgestellt wird, ob die Firmware des optischen Laufwerks aktualisiert werden soll.
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Weiterhin beschreibt die
EP 1 049 089 A2 eine Datenstruktur für Steuerinformationen auf einem wieder beschreibbaren Datenspeichermedium. In einem Beispiel dient die Datenstruktur dem Aktualisieren von Firmware.
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Schließlich bezieht sich die
JP 2004 030742 A auf eine optisches Speichermedium, das Daten über Firmware speichert, einschließlich Unterscheidungsinformation und Indexinformationen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Es besteht daher eine Notwendigkeit für ein System das das Erkennen eines optischen Mediums durch ein optisches Laufwerk zum Bestimmen der Kompatibilität des optischen Mediums und des optischen Laufwerks aktualisiert.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein System gemäß Anspruch 1 und ein optisches Medium gemäß Anspruch 5 bereitgestellt Dadurch werden die Nachteile und Probleme, die früheren Systemen zum Bestimmen der Kompatibilität eines optischen Mediums mit einem optischen Laufwerk zugeordnet waren, erheblich verringert. Kompatibilitätsinformation, die in ein optisches Medium eingebettet ist, verhindert, dass optische Laufwerke, die mit dem optischen Medium inkompatibel sind, inkompatible Vorgänge durchführen, die das Risiko eines physikalischen Schadens an dem optischen Laufwerk mit sich bringen. Vorgänge, die von dem optischen Laufwerk erlaubt werden, werden bei inkompatiblen Medien modifiziert, um unerwünschte Resultate zu begrenzen.
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Genauer ausgedrückt identifiziert eine Kompatibilitätstabelle, die in ein optisches Medium eingebettet ist, optische Laufwerke durch eine Firmware-Version, die physikalisch mit dem optischen Medium nicht kompatibel ist, da das Risiko einer physikalischen Beschädigung besteht, wenn Vorgänge des optischen Laufwerks mit dem optischen Medium durchgeführt werden. Die eingebettete Kompatibilitätsinformation wird beim ersten Einlegen des Mediums in das optische Laufwerk gelesen und durch eine Kompatibilitätsmaschine analysiert, die dem optischen Laufwerk zugeordnet ist, um geeignet Modifikationen der Handlungen zu bestimmen, die von dem optischen Laufwerk mit dem optischen Medium erlaubt werden. Beispielsweise kann eine Inkompatibilität zu einer konsistenten Handlung führen, wie z.B. dem Abschalten der Schreibmöglichkeit oder sie kann von bestimmten Modifikationen in der Kompatibilitätstabelle abhängen. Ein Beispiel einer Modifikation im Betrieb des optischen Laufwerks ist die Anzeige einer Schnittstelle für einen Anwender eines zugeordneten informationsverarbeitenden Systems, die den Anwender anweist, die Firmware des optischen Laufwerks vor der Verwendung des eingelegten optischen Mediums zu aktualisieren. Aktualisierungen der Firmware werden alternativ automatisch unterstützt mit einer Aktualisierungsmaschine für die Firmware, die auf dem informationsverarbeitenden System läuft.
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Die vorliegende Erfindung schafft eine Vielzahl wichtiger technischer Fortschritte. Ein Beispiel eines wichtigen technischen Fortschritts ist die Tatsache, dass die Identifizierungs- und Kompatibilitätsinformation in ein optisches Medium eingebettet wird, so dass optische Laufwerke, die mit dem optischen Medium inkompatibel sind, eine Beschädigung vermeiden. Beispielsweise zeigt eine Liste von optischen Laufwerken und Firmware-Versionen, die in das optische Medium eingebettet sind, dass ein Versuch des optischen Laufwerks, auf das optische Medium zu schreiben, zu katastrophalen Schäden führen könnte. Beim Feststellen einer Inkompatibilität mit einem eingelegten optischen Medium zeigt das optische Laufwerk dem Anwender eine Warnung über das Risiko und Anweisungen zum Erhalten eines Firmware-Updates zum Schutz gegen eine Beschädigung. Der Anwender des informationsverarbeitenden Systems verhindert damit eine Beschädigung des Systems und erhält Anweisungen, die ihm helfen, das optische Medium für das Laufwerk nutzbar zu machen. Alternativ dazu führt diese Erkennung einer Inkompatibilität zum automatischen Herunterladen einer Firmware-Aktualisierung auf das optische Laufwerk, um die Inkompatibilität zu beseitigen, beispielsweise durch ein Herunterladen aus dem Internet oder ein Herunterladen vom optischen Medium selbst.
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Figurenliste
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Die Erfindung kann besser verstanden werden und ihre zahlreichen Ziele, Merkmale und Vorteile kann der Fachmann besser verstehen durch Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen. Die Verwendung von gleichen Bezugszeichen über mehrere Figuren hinweg zeigt ein ähnliches oder gleiches Element.
- 1 zeigt ein Blockdiagramm eines informationsverarbeitenden Systems mit einem optischen Laufwerk, das konfiguriert ist, um Kompatibilitätsinformation anzuwenden, die in ein optisches Medium eingebettet ist; und
- 2 zeigt ein Flussdiagramm eines Prozesses zum Anwenden von eingebetteter Kompatibilitätsinformation, um Handlungen zu modifizieren, die von dem optischen Laufwerk auf einem eingelegten optischen Medium erlaubt werden.
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Detaillierte Beschreibung
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Optische Laufwerke werden gegen eine Beschädigung geschützt, die durch ein inkompatibles optisches Medium verursacht wird durch das Lesen und das Anwenden von Kompatibilitätsinformation, die in dem optischen Medium eingebettet ist. Die Kompatibilitätsinformation wird im Zusammenhang mit einem zugeordneten informationsverarbeitenden System angewendet, um Vorgänge zu modifizieren, die vom optischen Laufwerk erlaubt werden. Für die Zwecke dieser Offenbarung kann ein informationsverarbeitendes System irgendeine Einrichtung oder eine Ansammlung von Einrichtungen umfassen, die in der Lage sind, zu berechnen, zu klassifizieren, zu verarbeiten, zu übertragen, zu empfangen, abzurufen, zu erzeugen, zu schalten, zu speichern, anzuzeigen, darzustellen, zu detektieren, aufzunehmen, wiederherzustellen, zu bearbeiten, oder irgendeine Art von Information, Intelligenz, Daten für Unternehmens-, wissenschaftliche, Steuerungs- oder andere Zwecke zu verwenden. Beispielsweise kann ein informationsverarbeitendes System ein Personalcomputer sein, ein Netzwerkspeichergerät oder irgendein anderes geeignetes Gerät und kann in Größe, Form, Leistungsfähigkeit, Funktionalität und Preis variieren. Das informationsverarbeitende System kann Direktzugriffsspeicher (Random Access Memory, RAM) enthalten, eine oder mehrere Verarbeitungsressourcen wie z.B. eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) oder Hardware- oder Software-Steuerlogik (ROM) und/oder andere Arten von nichtflüchtigem Speicher. Weitere Komponenten des informationsverarbeitenden Systems können ein oder mehrere Laufwerke umfassen, einen oder mehrere Netzwerkports zur Kommunikation mit externen Geräten sowie zahlreiche Eingabe-/Ausgabegeräte (I/O), wie z.B. eine Tastatur, eine Maus und eine Graphikanzeige. Das informationsverarbeitende System kann ferner einen oder mehrere Busse umfassen, die in der Lage sind, Kommunikationen zwischen verschiedenen Hardware-Komponenten zu übertragen.
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Unter Bezugnahme auf 1 zeigt ein Blockdiagramm ein informationsverarbeitendes System 10 mit einem optischen Laufwerk 12, das konfiguriert ist, um Kompatibilitätsinformation anzuwenden, die in einem optischen Medium 14 eingebettet ist, wie z.B. in einer BD-Disk. Das optische Laufwerk 12 hat eine optische Aufnahmeeinheit 16, die einen Laser umfasst, der das optische Medium 14 beleuchtet und eine optische Aufnahme, die das Licht vom Laser, das vom optischen Medium 14 reflektiert wird, empfängt und misst. Beim ersten Einlegen eines optischen Mediums liest die optische Aufnahmeeinheit 16 die eingebettete Information von einem eingebetteten Bereich 18 des optischen Mediums 14, um sich selbst zu konfigurieren zur Wechselwirkung mit einem Informationsspeicherbereich 20 eines optischen Mediums 14 in einem geeigneten Format. Eine Lesemaschine liest eingebettete Identifizierungsinformation für das optische Medium, um die Art des optischen Mediums zu bestimmen, wie z.B. das DVD- oder CD-Format, das für das optische Medium verwendet wird und konfiguriert die optische Aufnahmeeinheit zur Verwendung eines geeigneten Lasers und der Lasereinstellungen zum Beleuchten des optischen Mediums zum Lesen der Information. Eine Schreibmaschine (Write Engine) 24 wendet die Identifizierungsinformation für das optische Medium an, um eine geeignete Schreibstrategie aus einer Tabelle 26 mit Schreibstrategien auszuwählen zum Schreiben von Information auf das optische Medium. Wenn die Identifizierungsinformation für das optische Medium von der Lesemaschine 22 oder der Schreibmaschine 26 nicht erkannt wird, werden Standardlese- und -schreibstrategien zum Lesen und Schreiben von Information von einem optischen Medium 14 angewendet, wobei möglicherweise Information für die Schreibstrategie, die nicht laufwerkspezifisch ist und die auf dem Medium verfügbar ist, verwendet wird.
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Um das Risiko einer physikalischen Beschädigung des optischen Laufwerks 12 und insbesondere der optischen Aufnahmeeinheit 16 zu verhindern, liest eine Kompatibilitätsmaschine 28 die eingebettete Information aus dem Bereich 18 mit der eingebetteten Information, um eine Kompatibilitätstabelle 30 abzurufen. Die Kompatibilitätstabelle 30 umfasst Identifizierungscodes für ein optisches Laufwerk, die optische Laufwerke identifizieren, die zu einem optischen Medium 14 physikalisch inkompatibel sind und die zu einem Risiko einer physikalischen Beschädigung des optischen Laufwerks oder des Mediums führen können.
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Zusätzlich identifiziert die Kompatibilitätstabelle 30 für jedes optische Laufwerk die Firmware-Version oder Versionen des optischen Laufwerks, die die Inkompatibilität aufweisen, und eine Aktualisierungsadresse mit einer Aktualisierung einer Firmware-Version, um die Inkompatibilität zu korrigieren. Die Identifizierer verbleiben statisch zwischen der Freigabe eines optischen Laufwerks und Modifikationen an der Firmware des optischen Laufwerks, um die Anzahl von Tabelleneinträgen pro optisches Medium zu minimieren, so dass die Kompatibilitätstabelle 30 eine reduzierte Größe im eingebetteten Bereich aufweist. Zusätzlich kann die Kompatibilitätstabelle 30 Codes für spezifische Kompatibilitätsvorgänge umfassen, die Vorgänge modifizieren, die auf dem optischen Laufwerk 12 für das optische Medium 14 zur Verfügung stehen. Die Kompatibilitätstabelle 30 hat einen Kopfzeilenbereich, eine Bereich mit Kompatibilitätsinformation für das Laufwerk und einen Abschlussbereich innerhalb des eingebetteten Bereichs. Sie kann jedoch auch andere Bereiche des optischen Mediums zeigen, die, falls geeignet, detaillierter Information beinhalten.
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Die Kompatibilitätsmaschine 28 vergleicht den Identifikationscode und die Firmware-Version des optischen Laufwerks 12 mit denen in der Kompatibilitätstabelle 30 und bestimmt, wenn eine Übereinstimmung gefunden worden ist, eine geeignete Modifizierung oder Beschränkung für das optische Laufwerk 12 zur Verwendung beim Lesen oder Schreiben auf das optische Medium 14. Beispielsweise verhindert die Kompatibilitätsmaschine 28, dass die Schreibmaschine 24 auf das optische Medium 14 schreibt, verhindert, dass die Lesemaschine 22 Information vom optischen Medium 14 liest oder verhindert jede weitere Aktion so lange, bis eine Aktualisierung der Firmware durch die Aktualisierungsmaschine 32 durchgeführt worden ist, die die Inkompatibilität betrifft. Die Aktualisierung der Firmware kann beispielsweise über eine Schnittstelle 32 eines informationsverarbeitenden Systems erhalten werden, die die Aktualisierungsadresse dem informationsverarbeitenden System 10 mitteilt, um einen Ort mit einer Aktualisierung zu kontaktieren, oder sie kann auf dem optischen Medium 14 enthalten sein, in dem eingebetteten Bereich 18 oder im Bereich 20 zur Informationsspeicherung.
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Ein Anwender eines informationsverarbeitenden Systems 10 interagiert mit dem optischen Laufwerk 12 über die Schnittstelle 34 des informationsverarbeitenden Systems. Verarbeitungskomponenten 36, wie z.B. die CPU, der Speicher, das Betriebssystem und Anwendungen verarbeiten Information, die erzeugt worden ist, um sie auf das optische Medium 14 zu schreiben, und lesen Information von dem optischen Medium 14. Für den Fall, dass die Kompatibilitätsmaschine 28 feststellt, dass ein optisches Medium mit dem optischen Laufwerk 12 inkompatibel ist, kommuniziert die Aktualisierungsmaschine 32 die Inkompatibilität an eine Aktualisierungsmaschine 38 für die Firmware des optischen Laufwerks, wie z.B. ein Modul innerhalb des Betriebssystemtreibers für das optische Laufwerk 12.
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Die Aktualisierungsmaschine 38 für die Firmware des optischen Laufwerks kommuniziert über eine Netzwerkschnittstelle 40 und das Internet 42, um eine Aktualisierungsstelle 44 für die Firmware des optischen Laufwerks zu kontaktieren, um eine aktuelle Firmware-Version für das optische Laufwerk 12 zu erhalten. Die Aktualisierungsmaschine 38 für die Firmware des optischen Laufwerks hat eine Schnittstelle zu einem Bildschirm 46, um eine Kompatibilitätsschnittstelle 48 für den Anwender zu präsentieren, damit ein Anwender die Verwendung des optischen Mediums 14 auf dem optischen Laufwerk 12 verwalten kann. Beispielsweise kann die Anzeige den Anwender darüber informieren, dass das optische Medium inkompatibel ist und entfernt werden sollte, oder sie kann dem Anwender erklären, dass die Verwendung des optischen Mediums beschränkt ist, bis der Anwender eine Firmware-Aktualisierung erhält, die dazu führt, dass das optische Medium verwendbar wird. Um die Größe der Kompatibilitätstabelle 30 zu verringern, werden optische Laufwerke allgemein als inkompatibel identifiziert, wenn die Verwendung des optischen Mediums zu einem katastrophalen Ausfall führt. Die Kompatibilitätstabelle 30 kann jedoch alternativ die Kompatibilität definieren aufgrund des Inhalt eines optischen Mediums und der Abspielbarkeit des Inhalts auf verschiedenen optischen Laufwerken. Auf diese Weise kann ein Inhaltsanbieter einen Anwender freundlich darüber informieren, dass der Inhalt des optischen Mediums mit dem optischen Laufwerk des Anwenders nicht kompatibel ist.
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Unter Bezugnahme auf 2 zeigt ein Flussdiagramm einen Vorgang, um eingebettete Kompatibilitätsinformation zu verwenden, um Vorgänge zu modifizieren, die von einem optischen Laufwerk auf einem eingelegten optischen Medium erlaubt werden. Der Vorgang beginnt in Schritt 50 mit dem Einlegen eines optischen Mediums in ein optisches Laufwerk und fährt zum Schritt 52 fort, in dem die Kompatibilitätsinformation für das optische Laufwerk von dem optischen Laufwerk gelesen wird. Im Schritt 54 wird festgestellt, ob eine Übereinstimmung zwischen dem Identifikationscode des optischen Laufwerks und den in der Kompatibilitätstabelle gefundenen Identifikationscodes existiert. Wenn im Schritt 54 keine Übereinstimmung gefunden wird, fährt der Vorgang fort zum Schritt 62 zur abschließenden Initialisierung des optischen Mediums. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, schreitet der Vorgang fort zum Schritt 56 zur Analyse der Firmware-Version des optischen Mediums verglichen mit der früheren Nummer von Firmware-Feldern in der Kompatibilitätstabelle. Wenn beispielsweise drei Firmware-Aktualisierungen für das optische Laufwerk in der Kompatibilitätstabelle existieren, bevor die Inkompatibilität korrigiert worden ist, und wenn die gegenwärtige Firmware des optischen Laufwerks das fünfte Update ist, wird in Schritt 58 festgestellt, dass die Firmware mit dem optischen Medium kompatibel ist, und der Vorgang schreitet fort zum Schritt 62. Wenn jedoch im Gegenteil das aktuelle Firmware-Update das zweite Update ist, wird im Schritt 58 festgestellt, dass die Firmware mit dem optischen Medium nicht kompatibel ist. Im Schritt 60 werden Kompatibilitätsvorgänge von dem optischen Medium gelesen und im optischen Laufwerk implementiert, wie z.B. die Verhinderung von Schreibvorgängen auf dem optischen Medium und das Verlangen einer Aktualisierung der Firmware des optischen Laufwerks, bevor die Verwendung des optischen Mediums erlaubt wird. Das Herunterladen einer aktualisierten Firmware für das Laufwerk kann eine Vielzahl von Schreibeinstellungen korrigieren, beispielsweise durch das Bereitstellen eines neuen Inhalts der Schreibstrategie oder anderer neuer Eigenschaften, um eine katastrophale Auswirkung auf das Laufwerk und das Medium zu verhindern, wie z.B. unterschiedliche Leistungseinstellungen zum Lesen, neue Servoparameter oder neue Kalibrierungsroutinen. Sobald die modifizierten Handlungen erzwungen worden sind, fährt der Vorgang fort zum Schritt 62, an dem die Initialisierung des optischen Mediums mit den geeigneten Beschränkungen abgeschlossen ist.
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Obwohl die vorliegende Erfindung im Detail beschrieben worden ist, versteht es sich, dass zahlreiche Änderungen, Ersetzungen und Abwandlungen daran durchgeführt werden können, ohne den Geist und den Bereich der Erfindung zu verlassen, wie er in den nachfolgenden Ansprüchen definiert wird.