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DE102005011481A1 - Türscharnier, insbesondere einer Kraftfahrzeugtür - Google Patents

Türscharnier, insbesondere einer Kraftfahrzeugtür Download PDF

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DE102005011481A1
DE102005011481A1 DE200510011481 DE102005011481A DE102005011481A1 DE 102005011481 A1 DE102005011481 A1 DE 102005011481A1 DE 200510011481 DE200510011481 DE 200510011481 DE 102005011481 A DE102005011481 A DE 102005011481A DE 102005011481 A1 DE102005011481 A1 DE 102005011481A1
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DE
Germany
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door
threaded
door hinge
hinge
axle
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510011481
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dr. Bohn
Uthe Hartmann
Dennis Hofacker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/08Friction devices between relatively-movable hinge parts
    • E05D11/087Friction devices between relatively-movable hinge parts with substantially axial friction, e.g. friction disks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/06Bent flaps
    • E05D5/062Bent flaps specially adapted for vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05Y2201/00Constructional elements; Accessories therefor
    • E05Y2201/20Brakes; Disengaging means; Holders; Stops; Valves; Accessories therefor
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    • E05Y2201/20Brakes; Disengaging means; Holders; Stops; Valves; Accessories therefor
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    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
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    • E05Y2900/531Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Abstract

Ein Türscharnier, insbesondere einer Kraftfahrzeugtür, mit zwei in einer Schwenkachse (3) über einen begrenzten Schwenkwinkel gegeneinander schwenkbaren Scharnier-Anschlusselementen, nämlich einem ersten und einem zweiten Anschlusselement (1; 2), und einer in der Schwenkachse (3) durch Reibung wirkenden Drehmoment-Schwenkbremse zwischen einem mit dem ersten Anschlusselement (1) verbundenen ersten Achselement und einem mit dem zweiten Anschlusselement (2) verbundenen zweiten Achselement, wobei die beiden Achselemente jeweils drehfest an den zugehörigen Anschlusselementen (1, 2) fixiert sind, soll konstruktiv einfach und funktionell sicher wirkend aufgebaut sein. DOLLAR A Zu diesem Zweck zeichnet sich ein solches Türscharnier durch folgende Merkmale aus: DOLLAR A - Die beiden Achselemente besitzen ineinander greifende Gewindeabschnitte, nämlich zumindest einen an dem ersten Achselement vorgesehenen ersten Gewindeabschnitt (9) und zumindest einen an dem zweiten Achselement vorgesehenen zweiten Gewindeabschnitt (10), DOLLAR A - die ersten und zweiten Gewindeabschnitte (9, 10) sind zumindest in Teilumfangsbereichen der Schwenkachse (3) axial gegeneinander verspannt und/oder mit relativ zueinander unterschiedlichen Steigungen versehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Türscharnier, insbesondere einer Kraftfahrzeugtür, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Ein solches Türscharnier ist in verschiedenen Varianten aus DE 196 25 556 A1 bekannt. Bei einer dieser Ausführungsformen erfolgt die Verbindung zwischen den beiden Anschlusselementen über eine Zapfen-Augen-Anbindung, wobei der Zapfen mit einem und das Auge mit dem anderen der Anschlusselemente jeweils fest verbunden ist. Eine Drehmoment-Schwenkbremse in der Scharnierachse wird durch eine in Umfangsrichtung keilförmig ausgebildete Anlagefläche zwischen Bolzen und Auge erreicht. Durch diese keilförmigen Umfangsflächen können mit dem Schwenkwinkel variierende Reibkräfte zur Erzeugung einer Schwenkbremse erzielt werden.
  • Eine andere Ausführungsform nach jenem Stand der Technik besteht darin, in der vorgenannten Verbindung zwischen den Anschlusselementen über eine Bolzen-Augen-Anbindung die Drehmoment-Schwenkbremse durch eine Art Lamellenkupplung zwischen Auge und Bolzen zu realisieren.
  • Diese bekannten Ausführungen besitzen einen relativ komplizierten Aufbau.
  • Eine weitere Drehmoment-Schwenkbremse eines Türscharniers ist aus DE 202 01 320 U1 bekannt. Die dort beschriebenen Schwenkbremsen sind jeweils Bestandteil einer in der Türschwenkachse angeordneten Einrichtung für eine in verschiedener Hinsicht steuerbare Türschwenkbewegung. Dabei wird unter anderem eine Schwenkbremse beschrieben, bei der eine Verrastungs- mit einer Spindelbremse kombiniert sind. Dabei dient die Spindelbremse als Verzögerungseinrichtung für die Betätigung der Verrastungsbremse. Die Spindelbremse umfasst axial verspannte Spindelmuttern zur Erzeugung eines bremsenden Reibmomentes. Das sich einstellende Reibmoment ist wegen der Verwendung eines Spindelgewindes mit durchgehend gleicher Steigung über den gesamten Tür-Schwenkweg konstant. Als Gewindeart wird ein Trapezgewinde mit einer geringen Steigung vorgeschlagen, da hierdurch eine hohe Selbsthemmung gegeben ist.
  • Bei dem gattungsgemäßen Türscharnier beschäftigt sich die Erfindung mit dem Problem, eine konstruktiv besonders einfach aufgebaute Schwenkbremse zu schaffen. Desweiteren soll ein über den Schwenkwinkel des Scharniers unterschiedlich hohes Bremsmoment erzielbar sein. Durch eine solche unterschiedliche Höhe des Bremsmomentes soll beispielsweise ein sich mit vergrößerndem Schwenkwinkel des Türscharniers zunehmendes Bremsmoment erreichbar sein. Möglich soll es darüber hinaus auch sein, beispielsweise in einem Bereich zwischen vollständig geschlossenem und vollständig geöffnetem Scharnier innerhalb des Schwenkweges ein Maximum oder Minimum an Bremskraft zu verwirklichen.
  • Gelöst wird dieser Problemkomplex bei einem gattungsgemäßen Türscharnier durch eine Ausbildung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
  • Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, mit möglichst einfachen Mitteln eine Schwenkbremse mit einem über den Schwenkweg des Türscharnieres möglichst variablen Bremsmoment zu schaffen. Ohne variables Bremsmoment wird dies bereits durch ein verspanntes Gewinde, das heißt gegeneinander verspannte Gewindeabschnittsbereiche unmittelbar erreicht, und zwar entweder durch axiales Teilen und gegenseitiges Verspannen eines der beiden zusammenwirkenden Gewindeabschnitte oder durch unterschiedliche Steigungen der zusammenwirkenden Gewindeabschnitte. Bei einer über den Schwenkweg zu erzielenden unterschiedlichen Bremswirkung wird der Gewindesteigungsunterschied zwischen den zusammenwirkenden Gewindeabschnitten über den Schwenkweg variiert.
  • Die gegeneinanderreibenden Gewindeflächen des Spindeltriebs können in Form einer unterschiedlichen Anzahl an Gewindegängen vorliegen. Flache Steigungen eignen sich insbesondere für zu erzeugende, große Reibmomente und eine große Selbsthemmung bei Stillstand des Gewindetriebs.
  • Um beispielsweise ein Bremsmomentmaximum in einem bestimmten Schwenkwinkel des Türscharniers zu erhalten, ist es lediglich erforderlich, in diesem Bereich den Steigungsunterschied zwischen den aneinanderreibenden Gewindeflächen entsprechend maximal auszugestalten.
  • Eine ganz besonders einfache, konstruktive Ausgestaltung besteht darin, eine geteilte Gewindemutter, das heißt zwei einzelne Gewindemuttern gegenseitig zu verspannen, das heißt zu kontern auf einem Gewindebolzen. Die miteinander verspannten beziehungsweise gekonterten Spindelmuttern müssen dabei le diglich verdrehfest mit einem der beiden Anschlusselemente und der Gewindebolzen verdrehfest mit dem anderen Anschlusselement verbunden sein.
  • Ein vorteilhaftes, nachstehend näher erläutertes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In dieser zeigen
  • 1 eine Explosionsdarstellung eines Türscharniers mit zugehörigen Bestandteilen einer Schwenkbremse in der Form eines Spindeltriebs,
  • 2 Beispiele möglicher Gewindesteigungsverläufe an einer der beiden gegeneinander reibenden Gewindeflächen eines aus einer Spindelmutter und einem Gewindebolzen bestehenden Spindeltriebs bei jeweils gleicher Gewindesteigung an dem Gegengewindeabschnitt in Abhängigkeit eines Schwenkwinkels X.
  • Entsprechend der Darstellung in 1 umfasst das Türscharnier ein erstes und ein zweites Anschlusselement 1; 2, die in einer Scharnier-Achse 3 als Türscharnier-Hälften gegeneinander schwenkbar sind. Bei einem Kraftfahrzeug-Türschloss ist eines dieser Anschlusselemente 1; 2 mit der Tür und das andere 2; 1 mit einer kraftfahrzeugseitigen Halterung verbunden. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel soll das erste Anschlusselement 1 mit einer Kraftfahrzeugtür und das zweite Anschlusselement 2 mit einer kraftfahrzeugseitigen Halterung verbunden werden. In der Scharnierachse 3 verbindet ein Scharnierbolzen 4 die beiden Anschlusselemente 1, 2. Der Scharnierbolzen 4 ist mit einem Trapezgewinde versehen, auf dessen Bedeutung und Funktion nachstehend noch näher eingegangen wird.
  • Der Scharnierbolzen 4 ist bei montiertem Türscharnier in einem Auge 5 des zweiten Anschlusselementes 2 drehbar, jedoch axial fixiert gelagert. Zu der axialen Fixierung ist der Scharnierbolzen 4 einenends mit einem Ringbund 6 versehen, der einstückig angeformt sein oder durch eine aufgesetzte Ringscheibe gebildet sein kann. Anderenends kann auf den Scharnierbolzen 4 eine nicht gezeichnete Befestigungsmutter aufgebracht werden oder es kann an dem freien Ende ein axial fixierender Niet vorgesehen werden.
  • Das erste Anschlusselement 1 besitzt eine Bohrung 7, über die dieses erste Anschlusselement 1 auf einen Aufnahmebereich 8 des Scharnierbolzens 4 drehfest und axial fixiert aufgesetzt werden kann. Die axiale Fixierung kann wiederum in beliebiger Form mit einem hierfür bekannten Maschinenbauelement erfolgen. So kann beispielsweise wie an dem anderen Ende eine Verschraubung oder Vernietung vorgesehen sein.
  • Nach einem Verbinden der beiden Anschlusselemente 1 und 2 über den Scharnierbolzen 4 sind die beiden Anschlusselemente 1, 2 gegeneinander über einen vorbestimmbaren Schwenkweg, der bei einem Kraftfahrzeugtürschloss beispielsweise in der Regel etwa 70 Winkelgrad erfasst, gegeneinander schwenkbar. In dem gezeichneten Beispiel ruht dabei das zweite Anschlusselement 2, während das erste Anschlusselement 1 Schwenkbewegungen ausführen kann.
  • Die erfindungsgemäße Drehmoment-Schwenkbremse kann sich nach dem Ausführungsbeispiel in 1 aus folgenden Bauelementen zusammensetzen, die praktisch Bestandteile eines Spindeltriebes sind. Diese Bestandteile sind zum einen ein erster Gewindeabschnitt 9, der an dem Scharnierbolzen 4 in der Form eines Trapezgewindes vorgesehen ist. Der zugehörige zweite Gewindeabschnitt 10 wird von zwei, axial gegeneinander zu verspan nenden Gewindemuttern 11 gebildet. Diese beiden Gewindemuttern 11 werden zur Bildung des zweiten Gewindeabschnittes 10 auf den ersten Gewindeabschnitt 9 aufgeschraubt und gegeneinander mit einem vorbestimmten Drehmoment verspannt, das heißt gegeneinander gekontert. Bei dem montierten Türscharnier lagert der zweite Gewindeabschnitt 10, der von den beiden Gewindemuttern 11 gebildet ist, verdrehfest an dem zweiten Anschlusselement 2, während das erste mit dem Scharnierbolzen 4 verdrehfest verbundene erste Anschlusselement 1 zusammen mit dem Scharnierbolzen 4 in der Scharnierachse 3 in dem zweiten Gewindeabschnitt 10 verdrehbar ist.
  • Besitzen die beiden Gewindeabschnitte 9 und 10 in beispielsweise der bevorzugter Form eines Trapezgewindes mit geringer Steigung eine gleiche Steigung, so wird die Bremswirkung beim Verschwenken der Anschlusselemente 1 und 2 gegeneinander ausschließlich durch die Höhe der gegenseitigen Verspannung der beiden, den zweiten Gewindeabschnitt 10 bildenden Gewindemuttern bestimmt.
  • Durch die Wahl eines Trapezgewindes sowie einer möglichst geringen Steigung besitzt der als Schwenkbremse wirkende Spindeltrieb eine über den gesamten Schwenkwinkel gleichmäßige Bremswirkung, das heißt das erzeugte Bremsmoment ist in sämtlichen möglichen Schwenkwinkeln gleich. Im übrigen liegt hierdurch ein Spindeltrieb mit hoher Selbsthemmung vor, wodurch gute Haltekräfte in einem gegenseitigen Ruhezustand der beiden Anschlusselemente 1 und 2 gegeben sind, während niedrigere Drehmomente bei einem Verschwenken der Anschlusselemente 1 und 2 gegeben sind, wodurch ein Verschwenken ohne allzu große Kraftaufwendung möglich ist.
  • Es ist möglich, die ineinander eingreifenden Gewindeabschnitte 9 und 10 in Umfangsrichtung der Schwenkachse 3 lediglich bereichsweise vorzusehen, so dass Schwenkwinkelbereiche vorliegen, in denen keine Bremswirkung erzeugt werden kann. Solche bremsfreien Schwenkwinkelbereiche können in beliebig wählbaren Schwenkwinkelbereichen vorgesehen werden.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann das Bremsmoment der Schwenkbremse nicht nur zwischen einem vorgegebenen, kontinuierlich wirkenden Maß und einem bremsfreien Zustand variiert werden, sondern darüber hinaus bezüglich eines beliebig zwischen einem maximalen und einem minimalen Bremsmoment wählbaren Bremsmomentverlaufes. Zu diesem Zweck ist lediglich zwischen den beiden Gewindeabschnitten 9 und 10 des Spindeltriebes als Schwenkbremse eine gegenseitig unterschiedlich Gewindesteigung vorzusehen. Dabei reicht es grundsätzlich aus, wenn lediglich einer der beiden Gewindeabschnitte 9, 10 seine Gewindesteigung über den gewünschten Schwenkwinkel verändert, während der andere Gewindeabschnitt 9; 10 gleiche Steigung besitzen kann.
  • Wird eine Ausführung mit einem Unterschied der Gewindesteigungen zwischen den beiden Gewindeabschnitten 9, 10 des Spindeltriebs gewählt, kann der zweite Gewindeabschnitt 10 als eine einteilige Gewindemutter ausgebildet sein. Allgemein ausgedrückt heißt dies, dass bei einer solchen Ausführung beide Gewindeabschnitte 9, 10 einteilige Form besitzen können.
  • In der 2 sind in zwei unterschiedlichen Diagrammen Gewindesteigungen beispielsweise des zweiten Gewindeabschnittes 10 eingetragen, die sich verändern und zwar in dem einen Fall kontinuierlich von einem niedrigen Steigungswert auf einen hohen und in dem anderen Fall zwischen etwa gleichen Anfangs- und Endwerten mit einem dazwischen liegenden Maximalwert der Steigung. In den Diagrammen ist jeweils auf der Abszisse mit X der Schwenkwinkel und auf der Ordinate mit Y das Maß der Gewindesteigung aufgetragen.
  • Mit den erfindungsgemäß vorzusehenden Gewindesteigungsunterschieden zwischen den gegeneinander schwenkenden Gewindeabschnitten 9 und 10 ist es insbesondere möglich, das Bremsmoment beispielsweise mit steigendem Schwenkwinkel zu vergrößern. Wie bereits weiter oben angedeutet, kann das Bremsmoment selbstverständlich in beliebiger Form zwischen Minimal- und Maximalwerten über den vollständigen Schwenkwinkelbereich variiert werden.
  • Alle in der Beschreibung und in den nachfolgenden Ansprüchen dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Form miteinander kombiniert erfindungswesentlich sein.

Claims (6)

  1. Türscharnier, insbesondere einer Kraftfahrzeugtür, mit zwei in einer Schwenkachse (3) über einen begrenzten Schwenkwinkel gegeneinander schwenkbaren Scharnier-Anschlusselementen, nämlich einem ersten und einem zweiten Anschlusselement (1; 2) und einer in der Schwenkachse (3) durch Reibung wirkenden Drehmoment-Schwenkbremse zwischen einem mit dem ersten Anschlusselement (1) verbundenen ersten Achselement und einem mit dem zweiten Anschlusselement (2) verbundenen zweiten Achselement, wobei die beiden Achselemente jeweils drehfest an den zugehörigen Anschlusselementen (1, 2) fixiert sind, gekennzeichnet durch die Merkmale, – die beiden Achselemente besitzen ineinandergreifende Gewindeabschnitte, nämlich zumindest einen an dem ersten Achselement vorgesehenen ersten Gewindeabschnitt (9) und zumindest einen an dem zweiten Achselement vorgesehenen zweiten Gewindeabschnitt (10), – die ersten und zweiten Gewindeabschnitte (9, 10) sind zumindest in Teilumfangsbereichen der Schwenkachse (3) axial gegeneinander verspannt und/oder mit relativ zueinander unterschiedlichen Steigungen versehen.
  2. Türscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei relativ zueinander unterschiedlichen Steigungen der beiden Gewindeabschnitte (9, 10) das Unterschiedsmaß über den Schwenkwinkelweg variiert.
  3. Türscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterschiedsmaß der relativ zueinander unterschiedlichen Steigungen mit zunehmendem Öffnungs-Schwenkwinkel kontinuierlich oder diskontinuierlich zunimmt.
  4. Türscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterschiedsmaß der relativ zueinander unterschiedlichen Steigungen mindestens ein Maximum innerhalb des vollen Scharnierschwenkweges einnimmt.
  5. Türscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit gegeneinander verspannten Gewindeabschnitten (9, 10), dadurch gekennzeichnet, dass einer der Gewindeabschnitte (9, 10) aus gegeneinander verspannten, axial getrennten Gewindeteilabschnitten (11) besteht, die an dem anderen Gewindeabschnitt (9; 10) axial gegeneinander verspannt sind, wobei diese axial getrennten Gewindeteilabschnitte (11) an dem jeweils zugehörigen Anschlusselement (1; 2) drehfest fixiert sind.
  6. Türscharnier nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindeabschnitte (9, 10) als Trapezgewindeabschnitte ausgebildet sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202007010232U1 (de) * 2007-07-19 2008-11-27 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Feststellvorrichtung
DE102008035011A1 (de) * 2008-07-25 2010-01-28 Automobilscharniere Hasten Gmbh + Co. Kg Anlenkvorrichtung
EP2192256A1 (de) * 2008-12-01 2010-06-02 Seat, S.A. Scharnier für Fahrzeugtüren
CN108086831A (zh) * 2017-12-22 2018-05-29 丰业迪睦斯(芜湖)汽车部件有限公司 一种双头螺栓连接防松车门铰链

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