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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckakkumulations-Kraftstoffeinspritzsystem zum
Einspritzen von Hochdruck-Kraftstoff, der in einer Common-Rail akkumuliert
ist, und zwar in Brennkammern von Zylindern einer Kraftmaschine
mittels Einspritzvorrichtungen bei einer vorbestimmten Einspritz-Zeitgebung.
Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Druck-Akkumulations-Kraftstoff-Einspritzsystem
mit einer Druck-Reduzierförderfunktion
zum schnellen Reduzieren eines Common-Rail-Druckes auf einem Soll-Kraftstoffdruck,
der gemäß einem
Betriebszustand einer Kraftmaschine festgelegt wird, wenn der durch
einen Kraftstoffdrucksensor erfasste Common-Rail-Druck zumindest um einen vorbestimmten
Wert größer ist als
der Soll-Kraftstoffdruck.
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Es
wurde zum Beispiel ein herkömmliches Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
(ein Kraftmaschinen-Steuersystem) als ein Kraftstoffeinspritzsystem
einer Diesel-Kraftmaschine vorgeschlagen. Im Allgemeinen hat das
Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
eine Common-Rail, eine Kraftstoff-Zuführungspumpe,
Einspritzvorrichtungen, deren Anzahl einer Anzahl von Zylindern
entspricht, Hochdruckrohre, Niederdruckrohre, eine Kraftmaschinen-Steuereinheit
(ECU), eine Elektromagnetventil-Antriebsschaltung, Kabelbäume und
dergleichen. Die Hochdruckrohre verbinden die Common-Rail, die Kraftstoffzuführungspumpe
und die Einspritzvorrichtungen miteinander zu einer Kraftstoffschaltung.
Die Niederdruckrohre werden zum Rückführen von ausgetretenem Kraftstoff
zu einem Kraftstoffbehälter
verwendet. Die ECU berechnet Betriebsweisen der Kraftstoffzuführungspumpe
und deren Einspritzvorrichtungen. Die Elektromagnetventil-Antriebsschaltung
treibt Elektromagnetventile und deren Einspritzvorrichtungen so
an, dass sie sich öffnen.
Die Kabelbäume übertragen
elektrische Signale oder eine Antriebsleistung.
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Ein
Common-Rail-Drucksensor nimmt einen Kraftstoffdruck im Inneren der
Common-Rail (einen Common-Rail-Druck) in vorbestimmten Zeitgebungen
auf. Falls eine Druckabweichung zwischen dem Common-Rail-Druck (dem
Ist-Kraftstoffdruck) und einem Soll-Kraftstoffdruck auftritt, dann
wird eine Regelung zum Anheben oder Reduzieren des Common-Rail-Druckes
durchgeführt.
Wenn der Common-Rail-Druck angehoben wird, dann wird eine Menge
des Kraftstoffes, die in eine Druckkammer der Kraftstoffzuführungspumpe
gesaugt wird, durch ein elektromagnetisches Saugmengen-Regulierventil
reguliert, dessen Strömungsdurchlassfläche geändert werden
kann. Somit wird eine Auslassmenge des Kraftstoffes entsprechend
einer Kraftstoffeinspritzmenge und einer Kraftstoffaustrittsmenge
aus den Einspritzvorrichtungen durch Druck in die Common-Rail gefördert. Somit
wird der Common-Rail-Druck gesteuert.
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Falls
jedoch der Common-Rail-Druck reduziert wird, dann wird der Common-Rail-Druck
reduziert, und zwar durch die Kraftstoffeinspritzmenge aus der Einspritzvorrichtung,
einer dynamischen Kraftstoffaustrittsmenge, die dann bewirkt wird,
wenn das Elektromagnetventil der Einspritzvorrichtung geöffnet ist,
und einer statischen Kraftstoffaustrittsmenge, die durch Zwischenräume zwischen
den verschiedenen Bauteilen selbstständig austritt. Es gibt keine
Einrichtung zum zwangsweisen Reduzieren des Common-Rail-Druckes
in jenem Fall, wenn der Common-Rail-Druck größer ist als der Soll-Kraftstoffdruck,
und eine erforderliche Einspritzmenge ist klein. Als eine Maßnahme bei
diesem Problem wurde zum Beispiel ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
mit einem Druckreduzierventil an einem Ende der Common-Rail vorgeschlagen,
und zwar in der JP-A-2000-282929
(Seiten 1 bis 8, 1 bis 15) (Patent-Druckschrift 1). Dieses System öffnet einen Kraftstoffrückführungskanal
unter Verwendung eines Druckreduzierventiles bei einem Nicht-Einspritzzustand,
bei dem ein Fahrer des Fahrzeuges eine Beschleunigungsvorrichtung
löst, um
einen Betätigungsbetrag
der Beschleunigungsvorrichtung auf 0 zurückzusetzen. Somit wird eine Menge
des Hochdruckkraftstoffes gesteuert, die aus der Common-Rail entweicht. In
diesem Fall sind die Kosten erhöht,
da das Druckreduzierventil und eine Druckreduzierventil-Antriebsschaltung
hinzugefügt
sind.
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Ein
anderes Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem, das in der JP-A-2000-282998
(Seiten 1 bis 12, 1 bis 30) (Patent-Druckschrift 2) offenbart ist, führt einen
Leer-Einspritzantrieb eines Elektromagnetventils einer Einspritzvorrichtung
durch, die in einem anderen Zylinder als ein regulärer Einspritzzylinder
angebracht ist, bei dem eine reguläre Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird.
Der Leer-Einspritzantrieb ist ein unwirksamer Einspritzvorgang,
bei dem keine tatsächliche
Kraftstoffeinspritzung durchgeführt
wird. Insbesondere wird bei dem Leer-Einspritzantrieb das Elektromagnetventil
so angetrieben, dass es für
eine Zeitperiode geöffnet
wird, die kürzer
ist als eine Ventilöffnungsverzögerung,
bei der eine Düsennadel
in einen geöffneten
Zustand versetzt wird. Somit strömt
der Hochdruck-Kraftstoff, der aus der Common-Rail durch einen Kraftstoffzuführungskanal in
eine Steuerkammer zugeführt
wird, zu einer Niederdruckseite eines Kraftstoffsystems durch einen Kraftstoffrückrührungskanal über. Somit
reduziert das Kraftstoffeinspritzsystem den Common-Rail-Druck. Um
die Druckreduzierwirkung in einer Nicht-Einspritzperiode zu verbessern,
bei der der Fahrer des Fahrzeuges die Beschleunigungsvorrichtung
löst, um
den Betätigungsbetrag
der Beschleunigungsvorrichtung auf Null zu verringern, führt das Kraftstoffeinspritzsystem
den Leer-Einspritzantrieb des Elektromagnetventils zum Zuführen einer
pulsförmigen
Einspritzvorrichtungs-Antriebsstromstärke durch, deren Erregungsperiode
kürzer
ist als eine Erregungsperiode einer gewöhnlichen Kraftstoffeinspritzung,
und zwar für
das Elektromagnetventil der Einspritzvorrichtung, so dass kein Kraftstoff
eingespritzt wird. Jedoch wird dieses Schema ausschließlich in
der Nicht-Einspritzperiode verwendet. Dieses Schema wird nicht bei
einer gewöhnlichen
Kraftstoffeinspritzperiode verwendet.
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Gemäß einer
Verstärkung
der Regulierungen von Abgasen wurde in den letzten Jahren eine Verbesserung
einer Wirkung der Drucksteuerung gefordert, um den Common-Rail-Druck
genau zu steuern. Falls der Common-Rail-Druck größer als der Soll-Kraftstoffdruck ist,
der gemäß dem Betriebszustand
der Kraftmaschine festgelegt wird, wenn die reguläre Kraftstoffeinspritzung
durchgeführt
wird, dann wird der Kraftstoff aus der Einspritzvorrichtung in die Brennkammer
des Zylinders der Kraftmaschine bei einem unnötig hohen Einspritzdruck eingespritzt.
In einem derartigen Fall ist ein Verbrennungszustand der Kraftmaschine
verschlechtert. Infolgedessen wird die erzeugte Stickoxidmenge vermehrt,
und ein Verbrennungsgeräuschniveau
wird verschlechtert.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Druckakkumulations-Kraftstoffeinspritzsystem
vorzusehen, das einen Kraftstoffdruck in einer Common-Rail zwangsweise
reduzieren kann, auch wenn eine reguläre Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird.
Somit können
eine Verschlechterung eines Verbrennungszustandes bei einer Kraftmaschine
und eine Verschlechterung eines Verbrennungsgeräuschniveaus unterbunden werden.
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Es
gehört
auch zur Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Druckakkumulations-Kraftstoffeinspritzsystem
vorzusehen, das einen Common-Rail-Druck genau steuern kann, ohne
dass ein Druckreduzierventil oder eine Druckreduzierventil-Antriebsschaltung
erforderlich ist.
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Es
gehört
auch zur Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Druckakkumulations-Kraftstoffeinspritzsystem
vorzusehen, das ein Beschleunigungsgefühl unterbinden kann, das durch
einen Fahrer des Fahrzeuges nicht wahrgenommen wird, indem ein Anstieg
des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes verbraucht wird, das durch
eine Vermehrung einer Kraftstoffeinspritzmenge durch eine zusätzliche
Einspritzmenge erhöht
wird.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung vermehrt ein Kraftstoffeinspritzsystem
eine Kraftstoffeinspritzmenge von einer geforderten Kraftstoffeinspritzmenge,
die gemäß einem
Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag
festgelegt wird, der durch einen Fahrer des Fahrzeuges vorgesehen wird,
und zwar, um eine zusätzliche
Einspritzmenge, wenn ein tatsächlicher
Kraftstoffdruck in einer Common-Rail, der durch eine Kraftstoffdruckerfassungseinrichtung
erfasst wird, größer ist
als ein Soll-Kraftstoffdruck. Der Soll-Kraftstoffdruck wird gemäß Betriebszuständen einer
Kraftmaschine festgelegt, wie zum Beispiel eine Haupteinspritzmenge,
die geforderte Einspritzmenge, eine Befehlseinspritzmenge oder eine
Kraftmaschinendrehzahl. Das Kraftstoffeinspritzsystem vermehrt die
Kraftstoffeinspritzmenge durch Verlängern einer Ventilöffnungsperiode
einer Einspritzvorrichtung gemäß der zusätzlichen
Einspritzmenge. Dementsprechend verringert sich der Kraftstoffdruck
in der Common-Rail gemäß der zusätzlichen
Einspritzmenge, die zu einer gewöhnlichen
Kraftstoffeinspritzmenge addiert wird. Somit kann der Kraftstoffdruck
in der Common-Rail zwangsweise reduziert werden, ohne dass ein Druckreduzierventil
und eine Druckreduzierventilantriebsschaltung erforderlich sind,
auch wenn eine reguläre
Kraftstoffeinspritzung durchgeführt
wird. Daher können
eine Verschlechterung eines Verbrennungszustandes der Kraftmaschine
(zum Beispiel eine Vermehrung einer erzeugten Stickoxidmenge) und
eine Verschlechterung eines Verbrennungsgeräuschniveaus unterbunden werden.
Währenddessen
kann der Common-Rail-Druck noch genauer gesteuert werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung verbraucht das Kraftstoffeinspritzsystem
ein angestiegenes Kraftmaschinenabgabewellenmoment, das durch Vermehren
der Kraftstoffeinspritzmenge von der gewöhnlichen Kraftstoffeinspritzmenge
durch die zusätzliche
Einspritzmenge hervorgerufen wird. Somit kann ein ungewünschtes Beschleunigungsgefühl unterbunden
werden, das bei dem Fahrer des Fahrzeuges wahrgenommen werden kann,
da die Kraftstoffeinspritzmenge durch die zusätzliche Einspritzmenge vermehrt
wird, anstatt dass sie auf einen kleinen Wert entsprechend einer
Leerlaufbetriebseinspritzmenge verringert wird, nachdem der Fahrer
des Fahrzeuges die Beschleunigungsvorrichtung gelöst hat,
damit sich der Beschleunigungsvorrichtungs-Betätigungsbetrag auf Null verringert.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung führt das Kraftstoffeinspritzsystem einen
Leer-Einspritzantrieb eines Elektromagnetventils der Einspritzvorrichtung
eines Zylinders außer
einem Zylinder der regulären
Einspritzung durch, bei dem die reguläre Einspritzung durchgeführt wird,
und zwar vor der regulären
Einspritzung, falls der Ist-Kraftstoffdruck in der Common-Rail größer ist
als der Soll-Kraftstoffdruck. Somit strömt bei dem Kraftstoffeinspritzsystem
der Hochdruckkraftstoff in einer Steuerkammer der Einspritzvorrichtung
zu einer Niederdruckseite eines Kraftstoffsystems über. Der Leer-Einspritzantrieb
des Elektromagnetventils wird durch Antreiben des Elektromagnetventils
durchgeführt,
so dass es sich für
eine kürzere
Zeitperiode als eine Ventilöffnungsverzögerung öffnet, bei
der eine Düsennadel
in einen geöffneten
Zustand versetzt wird. Somit kann der Kraftstoff in den Zylinder
der regulären
Einspritzung unter dem Kraftstoffdruck eingespritzt werden, der
noch näher
an den Soll-Kraftstoffdruck angenähert ist. Infolgedessen können die Verschlechterung
des Verbrennungszustandes der Kraftmaschine (zum Beispiel die Vermehrung
der erzeugten Stickoxidmenge) und die Verschlechterung des Verbrennungsgeräuschniveaus
unterbunden werden.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung führt das Kraftstoffeinspritzsystem den
Leer-Einspritzantrieb des Elektromagnetventils der Einspritzvorrichtung
des Zylinders der regulären Einspritzung
durch, bei dem die reguläre
Einspritzung durchgeführt
wird, und zwar vor der regulären Einspritzung,
falls der Ist-Kraftstoffdruck in der Common-Rail größer ist
als der Soll-Kraftstoffdruck. Somit strömt bei dem Kraftstoffeinspritzsystem
der Hochdruckkraftstoff in der Steuerkammer der Einspritzvorrichtung
zu der Niederdruckseite des Kraftstoffsystems über. Somit kann der Kraftstoff
in den Zylinder der regulären
Einspritzung unter dem Kraftstoffdruck eingespritzt werden, der
weiter an dem Soll-Kraftstoffdruck angenähert ist. Infolgedessen können die Verschlechterung
des Verbrennungszustandes der Kraftmaschine (zum Beispiel die Vermehrung
der erzeugten Stickoxidmenge) und die Verschlechterung des Verbrennungsgeräuschniveaus
unterbunden werden.
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Merkmale
und Vorteile von Ausführungsbeispielen
werden ebenso wie die Betriebsweise und die Funktionen der dazugehörigen Bauteile
aus der folgenden detaillierten Beschreibung, den beigefügten Ansprüchen und
den Zeichnungen ersichtlich, die allesamt Bestandteil dieser Anmeldung
sind. Zu den Zeichnungen:
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1 zeigt
eine schematische Darstellung eines Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystems gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine schematische Darstellung einer Einspritzvorrichtung und einer
Einspritzantriebsschaltung des Kraftstoffeinspritzsystems gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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3 zeigt
ein Flussdiagramm eines Steuerverfahrens für eine Einspritzvorrichtungseinspritzmenge
und für
einen Common-Rail-Druck gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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4 zeigt
ein Flussdiagramm des Steuerverfahrens der Einspritzvorrichtungseinspritzmenge und
des Common-Rail-Druckes
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
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5 zeigt
ein Zeitdiagramm eines Druckreduziersteuerverfahrens gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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6 zeigt
ein Zeitdiagramm eines anderen Druckreduziersteuerverfahrens gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
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7 zeigt
ein Zeitdiagramm eines weiteren Druckreduziersteuerverfahrens gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
und
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8 zeigt
ein Flussdiagramm eines Druckreduziersteuerverfahrens gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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Unter
Bezugnahme auf die 1 ist ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
einer Brennkraftmaschine gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt.
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Das
Kraftstoffeinspritzsystem gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
ist ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
(ein Druckakkumulations-Kraftstoffeinspritzsystem,
ein Dieselkraftmaschinen-Steuersystem),
das als ein Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine bekannt
ist, wie zum Beispiel eine Mehrzylinder-Dieselkraftmaschine, die
an einem Fahrzeug, wie zum Beispiel einem Auto, angebracht ist.
Das Kraftstoffeinspritzsystem des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels akkumuliert
Hochdruckkraftstoff in einer Common-Rail 1 und spritzt
den in der Common-Rail 1 akkumulierten Hochdruckkraftstoff
in Brennkammern von verschiedenen Zylindern der Kraftmaschine 2 durch
mehrere Elektromagnet-Kraftstoffeinspritzventile
(Einspritzvorrichtungen) 6 ein, die an den verschiedenen
Zylindern angebracht sind.
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Eine
Abgabewelle (eine Kurbelwelle) 3 der Kraftmaschine 2 ist
an eine Eingabewelle eines Automatikgetriebes 4 gekoppelt,
das als eine Leistungsübertragungsvorrichtung
zum Übertragen
einer Drehleistung der Kraftmaschine 2 zu einer Antriebswelle und
Antriebsrädern
mittels eines Momentenwandlers und einer Sperrkupplung als ein Automatikkupplungsmechanismus
dient. Das Automatikgetriebe 4 sorgt für mehrere Drehzahlen zum Vorwärtsfahren, indem
es eine Drehzahl der Kraftmaschine 2 bei vorbestimmten
Getriebegängen ändert. Anstelle
des Automatikgetriebes 4 kann ein Schaltgetriebe als die Leistungsübertragungsvorrichtung
verwendet werden.
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Das
Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels hat die Common-Rail 1,
eine Saugmengensteuer-Kraftstoffzuführungspumpe 5, die
vielen (bei dem gegenwärtigen
Ausführungsbeispiel 4)
Einspritzvorrichtungen 6 und eine Kraftmaschinensteuereinheit
(ECU) 10. Die Common-Rail 1 akkumuliert den Kraftstoff
unter einen hohen Druck entsprechend einem Kraftstoffeinspritzdruck.
Die Zuführungspumpe 5 beaufschlagt den
Kraftstoff mit Druck, der in Druckkammern durch ein Saugsteuerventil
(SCV) 7 gesaugt wird, und zwar auf einen hohen Druck. Die
Einspritzvorrichtung 6 spritzt den Kraftstoff in die Brennkammer
des entsprechenden Zylinders der Kraftmaschine 2 bei einer vorbestimmten
Einspritzzeitgebung ein. Die ECU 10 steuert das SCV 7 der
Zuführungspumpe 5 und Elektromagnetventile 23 der
Einspritzvorrichtungen 6 elektronisch. Die Common-Rail 1 ist
mit einem Auslassanschluss der Zuführungspumpe 5 verbunden, die
den Hochdruckkraftstoff auslässt,
und zwar durch ein Kraftstoffzuführungsrohr 11 als
ein Hochdruckrohr. Eine Druckbegrenzungsvorrichtung 14 ist
an einem Entlastungsrohr (ein Kraftstoffzuführungsrohr) 13 angebracht,
das von der Common-Rail 1 zu einem Kraftstoffbehälter 12 führt. Die
Druckbegrenzungsvorrichtung 14 wird dann geöffnet, wenn
ein Kraftstoffdruck in der Common-Rail 1 einen festgelegten Grenzdruck überschreitet.
Somit begrenzt die Druckbegrenzungsvorrichtung 14 den Kraftstoffdruck
in der Common-Rail 1 unter den festgelegten Grenzdruck.
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Die
Zuführungspumpe 5 ist
eine Hochdruckzuführungspumpe
zumindest einschließlich
zwei Druckfördersystemen
(Pumpenelemente), um den angesaugten Niederdruckkraftstoff auf einem
Hochdruck zu beaufschlagen und zum Fördern des mit Druck beaufschlagten
Kraftstoffes unter Druck in die Common-Rail 1. Die Zuführungspumpe 5 steuert eine
Auslassmenge des aus den gesamten Druckfördersystemen ausgelassenen
Kraftstoffes durch Regulieren der Menge des angesaugten Kraftstoffes
unter Verwendung des einzigen SCV 7. Die Zuführungspumpe 5 hat
eine Förderpumpe
(eine Niederdruckförderpumpe)
mit einem allgemein bekannten Aufbau, einen Nocken, mehrere Tauchkolben
und mehrere Druckkammern (Tauchkolbenkammern). Die Förderpumpe
zieht den Niederdruckkraftstoff aus dem Behälter 12 ein, falls
eine Pumpenantriebswelle (eine Antriebswelle, eine Nockenwelle) 8 gemäß der Drehung
der Kurbelwelle 3 der Kraftmaschine 2 gedreht
wird. Der Nocken wird durch die Pumpenantriebswelle 8 gedreht.
Jeder der Tauchkolben wird durch den Nocken angetrieben, so dass
sie sich zwischen einem oberen Todpunkt und einem unteren Todpunkt
hin und her bewegen. Jede der Druckkammern beaufschlagt den Kraftstoff
auf einen hohen Druck durch die Hin- und Herbewegung des Tauchkolbens.
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Somit
beaufschlagt die Zuführungspumpe 5 den
Niederdruckkraftstoff mit Druck, der von dem Kraftstoffbehälter 12 in
die vielen Druckkammern durch ein Kraftstoffzuführungsrohr 15 eingezogen wird,
und zwar auf einen hohen Druck durch Ausnutzen der Hin- und Herbewegung
der Tauchkolben im Inneren der Pumpenzylinder. Ein Kraftstofffilter
ist in dem Kraftstoffzuführungsrohr 15 angeordnet.
Die Zuführungspumpe 5 ist
mit einem Austrittsanschluss ausgebildet, um eine Erhöhung der
Temperatur des Kraftstoffes im Inneren der Zuführungspumpe 5 auf eine
hohe Temperatur zu verhindern. Austretender Kraftstoff, der aus
der Zuführungspumpe 5 austritt, wird
zu dem Kraftstoffbehälter 12 durch
ein Kraftstoffrückführungsrohr 16 zurückgeführt. Das
SCV 7 ist in einem Kraftstoffsaugkanal angeordnet, der
in der Zuführungspumpe 5 ausgebildet
ist und von der Förderpumpe
zu den Druckkammern führt.
Das SCV 7 reguliert einen Öffnungsgrad (eine Hubdistanz
eines Ventilelementes oder eine Öffnungsfläche eines
Ventilloches) des Kraftstoffsaugkanals. Das SCV 7 wird durch
eine Pumpenantriebsstromstärke
(ein Pumpenantriebssignal) elektronisch gesteuert, die durch die
ECU 10 durch eine Pumpenantriebsschaltung eingespeist wird.
Somit reguliert das SCV 7 die Kraftstoffsaugmenge, die
in die Druckkammern der Zuführungspumpe 5 gesaugt
wird. Somit steuert das SCV 7 die Kraftstoffauslassmenge,
die aus den Druckkammern der Zuführungspumpe 5 in
die Common-Rail 1 ausgelassen wird.
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Das
SCV 7 hat das Ventilelement, einen Linearaktuator (ein
Elektromagnetaktuator) und eine Ventilelementvorspanneinrichtung,
wie zum Beispiel eine Feder. Das Ventilelement ändert den Öffnungsgrad des Kraftstoffsaugkanals
gemäß der Hubdistanz des
Ventilelementes. Der Linearaktuator hat eine Solenoidspule und dergleichen
zum Antreiben des Ventilelementes in einer Ventilschließrichtung
(oder in einer Ventilöffnungsrichtung).
Die Ventilelementvorspanneinrichtung spannt das Ventilelement in
der Ventilöffnungsrichtung
(oder in der Ventilschließrichtung)
vor.
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Das
SCV 7 reguliert die Auslassmenge des aus den Druckkammern
der Zuführungspumpe 5 in die
Common-Rail 1 ausgelassenen Kraftstoffes proportional zu
der Pumpenantriebsstromstärke,
die in die Solenoidspule eingespeist wird. Somit ändert das SCV 7 den
Kraftstoffdruck in der Common-Rail 1 (einen Common-Rail-Druck) entsprechend
dem Einspritzdruck des Kraftstoffes, der aus den Einspritzvorrichtungen 6 in
die Brennkammern der jeweiligen Zylinder der Kraftmaschine 2 eingespritzt
wird.
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Die
an die jeweiligen Zylinder der Kraftmaschine 2 angebrachten
Einspritzvorrichtungen 6 sind die Elektromagnetkraftstoffeinspritzventile,
die mit den stromabwärtigen
Enden der Kraftstoffzuführungsrohre
(Zweigrohre) 17 verbunden sind, die von der Common-Rail 1 abzweigen.
Jede Einspritzvorrichtung 6 hat eine Kraftstoffeinspritzdüse 21,
das Zweiwegeventil-Elektromagnetventil 23, eine Feder 24 und
dergleichen, wie dies in der 2 gezeigt
ist. Die Kraftstoffeinspritzdüse 21 bewirkt
die Kraftstoffeinspritzung in die Brennkammer des entsprechenden Zylinders
der Kraftmaschine 2. Das Elektromagnetventil 23 treibt
eine in der Kraftstoffeinspritzdüse 21 untergebrachte
Düsennadel 22 in
einer Ventilöffnungsrichtung
an. Die Feder 24 dient als eine Nadelvorspanneinrichtung
zum Vorspannen der Düsennadel 22 in
einer Ventilschließrichtung.
Die Kraftstoffeinspritzdüse 21 hat
einen Düsenkörper, der
mit vielen Einspritzlöchern 25 ausgebildet
ist, und die Düsennadel 22,
die in dem Düsenkörper gleitbar
untergebracht ist, um die Einspritzlöcher 25 zu öffnen oder
zu schließen.
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Der
Düsenkörper und
ein Düsenhalter,
der mit dem Düsenkörper verbunden
ist, sehen einen Düsenhauptkörper (ein
Gehäuse) 26 vor.
Das Gehäuse 26 nimmt
einen Steuerkolben 27 auf, der sich mit der Düsennadel 22 in
einer vertikalen Richtung gemäß der 2 bewegt.
Eine Staudrucksteuerkammer 30 ist in dem Gehäuse 26 zum
Steuern eines Staudruckes des Steuerkolbens 27 ausgebildet.
Ein Kraftstoffzuführungskanal 31 ist
in dem Gehäuse 26 ausgebildet,
um den Hockdruckkraftstoff einzuführen, der von der Common-Rail 1 durch
das Kraftstoffzuführungsrohr 17 zugeführt wird,
und zwar zu einem Kraftstoffsumpf 29 und der Staudrucksteuerkammer 30.
Der Kraftstoff, der von der Kraftstoffsumpfkammer 29 durch
einen Gleitzwischenraum zwischen der Düsennadel 22 und dem
Gehäuse 26 überströmt, und
der Kraftstoff, der aus der Staudrucksteuerkammer 30 durch
einen Gleitzwischenraum zwischen dem Steuerkolben 27 und
dem Gehäuse 26 überströmt, strömen in einen
Kraftstoffrückführungskanal 34 an
der Seite des Elektromagnetventils 23 durch eine Federkammer 32,
die die Feder 24 aufnimmt, und einen Kraftstoffrückführungskanal 33.
Eine Öffnung
an der Einlassseite (eine feste Begrenzungsvorrichtung) 35 ist
zum Regulieren der Kraftstoffströmung
durch die Öffnung 35 an
der Einlassseite vorgesehen. Eine Öffnung an der Auslassseite
(eine feste Begrenzungsvorrichtung) 36 ist zum Regulieren der
Kraftstoffströmung
durch die Öffnung 36 an
der Auslassseite vorgesehen. Die Öffnung 36 an der Auslassseite
ist in einer Öffnungsplatte 37 ausgebildet,
die an dem Gehäuse 26 befestigt
ist.
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Das
Elektromagnetventil 23 der Einspritzvorrichtung 6 hat
eine Solenoidspule 42, ein Ventilelement (ein Ventil) 43,
eine Rückstellfeder 44 und
dergleichen. Die Solenoidspule 42 ist mit einer Fahrzeugleistungsquelle
(eine Batterie) 41 durch eine Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung
(eine Elektromagnetventilantriebsschaltung: EDU) 9 elektrisch verbunden.
Das Ventil 43 hat einen Anker, der durch eine magnetische
Kraft der Solenoidspule 42 in einer Ventilöffnungsrichtung
angezogen wird (nach oben gemäß der 2).
Die Rückstellfeder 44 dient
als eine Ventilvorspanneinrichtung zum Vorspannen des Ventils 43 in
einer Ventilschließrichtung
(nach unten gemäß der 2).
Das Elektromagnetventil 23 ist mit einem Austrittsanschluss 45 für überströmenden Kraftstoff
ausgebildet, der aus den verschiedenen Gleitabschnitten im Inneren
der Einspritzvorrichtung 6 zu dem Kraftstoffrückführungskanal 34 an
der Seite des Elektromagnetventils 23 durch den Kraftstoffrückführungskanal 33 aufgelassen
wird, oder der aus der Staudrucksteuerkammer 30 zu dem
Kraftstoffrückführungskanal 34 an
der Seite des Elektromagnetventils 23 durch die Öffnung 36 an
der Auslassseite zu dem Kraftstoffbehälter 12 als eine Niederdruckseite
eines Kraftstoffsystems ausgelassen wird. Der austretende Kraftstoff,
der aus den verschiedenen Gleitabschnitten im Inneren der Einspritzvorrichtung 6 und
aus der Staudrucksteuerkammer 30 austritt, strömt durch
den Kraftstoffrückführungskanal 34 aus und
kehrt zu dem Kraftstoffbehälter 12 durch
ein Kraftstoffrückführungsrohr 19 zurück.
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Wie
dies in der 2 gezeigt ist, führt die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 eine
pulsförmige
Einspritzvorrichtungsantriebsstromstärke individuell zu der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der an dem entsprechenden Zylinder
der Kraftmaschine 2 angebrachten Einspritzvorrichtung 6 zu,
wenn die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 ein Einspritzvorrichtungsantriebssignal
von der ECU 10 aufnimmt. Somit dient die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 als
eine Elektromagnetventilantriebsschaltung zum Antreiben des Elektromagnetventils 23,
damit es sich öffnet.
Die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 hat eine Konstantstromschaltung 51,
eine Spannungserhöhungsschaltung 52,
einen Kondensator 53, eine Ladungserfassungsschaltung 54,
ein Schaltelement (ein Halbleiterschaltelement wie zum Beispiel
ein MOSFET, IGBT oder einen Leistungstransistor) 55 und
dergleichen. Die Konstantstromschaltung 51 steuert die
Einspritzvorrichtungsantriebsstromstärke, die durch die Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 strömt, und
zwar auf einen vorbestimmten Wert oder darunter. Die Spannungserhöhungsschaltung 52 hat
einen DC/DC-Wandler, der durch Schaltbetriebe gesteuert wird, und
sie erhöht eine
Leistungsquellenspannung, die durch die Fahrzeugleistungsquelle 41 aufgebracht
wird. Der Kondensator 53 akkumuliert eine Energie, die
größer ist als
die Leistungsquellenspannung. Die Ladungserfassungsschaltung 54 erfasst
eine Ladung des Kondensators 53. Ein Betrieb des Schaltelementes 55 wird
durch eine Steuerschaltung gesteuert.
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Die
Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 akkumuliert die
Energie, die durch die Spannungserhöhungsschaltung 52 auf
einen größeren Wert
als die Leistungsquellenspannung erhöht wird, und zwar in dem Kondensator 53.
Dann betreibt die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 das
Schaltelement 55 in einer vorbestimmten Zeitgebung (eine
Zeitgebung, bei der die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 mit
dem pulsförmigen
Einspritzvorrichtungsantriebssignal durch die ECU 10 versorgt
wird). Somit führt
die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 die pulsförmige Einspritzvorrichtungsantriebsstromstärke der
Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 zu, indem die akkumulierte Energie
ausgelassen wird. Somit treibt die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 das
Ventil 43 des Elektromagnetventils 23 an, damit
es sich öffnet.
Dementsprechend strömt
der Kraftstoff aus der Staudrucksteuerkammer 30 der Einspritzvorrichtung 6 zu
der Niederdruckseite des Kraftstoffsystems durch den Kraftstoffrückführungskanal 34 über. Somit
verringert sich der Kraftstoffdruck in der Staudrucksteuerkammer 30 (der
Druck, der die Düsennadel 22 gemäß der 2 nach
unten drückt).
Das Anheben der Düsennadel 22 startet
gemäß der 2, wenn
der Kraftstoffdruck in dem Kraftstoffsumpf 29 (der Druck,
der die Düsennadel 22 gemäß der 2 nach
oben drückt)
die Vorspannkraft der Feder 24 überschreitet. Genauer gesagt
wird die Düsennadel 22 von
einem Ventilsitz des Düsenkörpers getrennt und öffnet sich,
wenn eine vorbestimmte Ventilöffnungsverzögerung verstrichen
ist, nachdem die Erregung der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 gestartet wurde. Der Hochdruckkraftstoff, der
in der Common-Rail 1, dem Kraftstoffzuführungsrohr (dem Zweigrohr) 17,
dem Kraftstoffsumpf 29 und dem Kraftstoffzuführungskanal 31 der
Einspritzvorrichtung 6 akkumuliert ist, wird in die Brennkammer
des entsprechenden Zylinders der Kraftmaschine 2 eingespritzt,
während
die Düsennadel 22 geöffnet ist.
Somit wird die Kraftmaschine 2 betrieben.
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Falls
die Erregung der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 gestoppt wird und die Staudrucksteuerkammer 30 mit
dem Hochdruckkraftstoff gefüllt
ist, der von der Common-Rail 1 in die Staudrucksteuerkammer 30 durch
den Kraftstoffzuführungskanal 31 zugeführt wird,
dann startet das Absenken der Düsennadel 22 gemäß er 2,
wenn die Summe aus dem Kraftstoffdruck in der Staudrucksteuerkammer 30 (der Druck,
der die Düsennadel 22 gemäß der 2 nach unten
drückt)
und aus der Vorspannkraft der Feder 24 den Kraftstoffdruck
in dem Kraftstoffsumpf 29 überschreitet (der Druck, der
die Düsennadel 22 gemäß der 2 nach
oben drückt).
Genauer gesagt wird die Düsennadel 22 an
dem Ventilsitz des Düsenkörpers angeordnet
und geschlossen, wenn eine vorbestimmte Ventilschließverzögerung verstrichen
ist, nachdem die Erregung der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 gestoppt wurde.
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Die
ECU 10 des gegenwärtigen
Ausführungsbeispiels
hat einen Mikrocomputer mit einer allgemein bekannten Struktur und
die Pumpenantriebsschaltung. Der Mikrocomputer hat Funktionen einer CPU
zum Durchführen
einer Steuerungsverarbeitung und einer arithmetischen Verarbeitung,
eine Speichervorrichtung (einen Speicher, wie zum Beispiel einen
ROM, EEPROM, RAM oder einen Standby-RAM) zum Speichern von verschiedenen
Programmarten, einer Steuerlogik und Steuerdaten, eine Eingabeschaltung,
eine Abgabeschaltung und eine Stromversorgungsschaltung. Die Pumpenantriebsschaltung
ist eine Pumpenantriebseinrichtung zum Zuführen einer Pumpenantriebsstromstärke zu der Solenoidspule
des SCV 7 der Zuführungspumpe 5.
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Falls
ein Zündschalter
eingeschaltet wird (IG-ON), dann wird die ECU 10 mit Leistung (ECU-Leistung)
versorgt, und sie steuert die Kraftstoffeinspritzmenge oder den
Common-Rail-Druck elektronisch auf einen Steuersollwert auf der
Grundlage der Steuerprogramme oder der Steuerlogik, die in dem Speicher
gespeichert sind. Fall der Zündschalter
ausgeschaltet wird (IG-OFF) und die Zufuhr der ECU-Leistung gestoppt
wird, dann wird die vorstehend erwähnte Steuerung auf der Grundlage
der Steuerprogramme oder der Steuerlogik, die in dem Speicher gespeichert
sind, vorübergehend
beendet. Ein Abgabewert (ein Common-Rail-Drucksignal), der von einem
Kraftstoffdrucksensor 65 abgegeben wird, welcher an der
Common-Rail 1 angebracht ist, Sensorsignale, die von vielfältigen anderen
Sensoren abgegeben werden, und Schaltsignale, die von Schaltern
abgegeben werden, die an dem Fahrzeug angebracht sind, werden von
analogen Signalen in digitale Signale durch einen A/D-Wandler umgewandelt,
und dann werden sie in den Mikrocomputer eingegeben, der in der
ECU 10 eingebettet ist.
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Die
Eingabeschaltung des Mikrocomputers ist mit einer Betriebszustandserfassungseinrichtung zum
Erfassen von Betriebszuständen
oder Betriebszuständen
der Kraftmaschine 2 verbunden, wie zum Beispiel ein Beschleunigungsvorrichtungspositionssensor
(Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetragserfassungseinrichtung) 61,
ein Kurbelwinkelsensor 62, ein Kühlwassertemperatursensor 63 und ein
Kraftstofftemperatursensor 64. Der Beschleunigungsvorrichtungspositionssensor 61 erfasst
einen Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag (eine Beschleunigungsvorrichtungsposition)
ACCP oder einen Niederdrückungsgrad
einer Beschleunigungsvorrichtung durch den Fahrer des Fahrzeuges.
Der Kurbelwinkelsensor 62 erfasst einen Drehwinkel der
Kurbelwelle 3 der Kraftmaschine 2. Der Kühlwassertemperatursensor 63 erfasst
eine Kraftmaschinenkühlwassertemperatur
THW. Der Kraftstofftemperatursensor 64 erfasst eine Kraftstofftemperatur
THF des Kraftstoffes an einer Pumpensaugseite (Temperatur THF des
Kraftstoffes, der in die Zuführungspumpe 5 gesaugt
wird). Der Beschleunigungsvorrichtungspositionssensor 61 gibt ein
Beschleunigungsvorrichtungspositionssignal entsprechend der Beschleunigungsvorrichtungsposition ACCP
ab.
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Der
Kurbelwinkelsensor 62 hat eine Elektromagnetaufnahmespule,
die einer Außenumfangsfläche eines
NE-Zeitgebungsrotors zugewandt ist, der an der Kurbelwelle 3 der
Kraftmaschine 2 oder an der Pumpenantriebswelle 8 der
Zuführungspumpe 5 angebracht
ist. Mehrere vorstehende Zähne
sind an der Außenumfangsfläche des
Zeitgebungsrotors in vorbestimmten Intervallen des Drehwinkels ausgebildet. Die
verschiedenen vorstehenden Zähne
des Zeitgebungsrotors werden wiederholt zu dem Kurbelwinkelsensor 62 angenähert und
von ihm entfernt. Somit gibt der Kurbelwinkelsensor 62 pulsförmige Drehpositionssignale
(NE-Signalpulse) ab, die synchron zu der Drehzahl der Kurbelwelle 3 der
Kraftmaschine 2 (der Kraftmaschinendrehzahl) und der Drehzahl
der Zuführungspumpe 5 (Pumpendrehzahl)
sind, und zwar mittels einer elektromagnetischen Induktion. Die
ECU 10 dient als eine Drehzahlerfassungseinrichtung zum
Erfassen der Kraftmaschinendrehzahl NE durch Messen von Zeitintervallen
zwischen den NE-Signalpulsen, die von dem Kurbelwinkelsensor 62 abgegeben
werden.
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Die
ECU 10 führt
eine CAN-Kommunikation (controller area network communication) mit
einer Übertragungssteuereinheit
(ein Übertragungssteuermodul:
TCM) und einem Klimaanlagensystem durch. Ein gegenwärtiger Getriebegang,
ein Erfordernis zum Erhöhen
oder Verringern eines Kraftmaschinenabgabewellenmomentes, ein Erfordernis
zum Erhöhen
einer Leerlaufdrehzahl (ein Hochfahren des Leerlaufs) und dergleichen
werden mittels der CAN-Kommunikation ausgetauscht.
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Das
TCM ist mit dem Beschleunigungsvorrichtungspositionssensor 61,
einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor zum Erfassen einer Fahrtgeschwindigkeit
des Fahrzeuges (Fahrzeuggeschwindigkeit) und dergleichen verbunden.
Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor ist zum Beispiel ein Reedschalter-Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
oder ein Magnetresistivelement-Fahrzeuggeschwindigkeitssensor. Der
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor dient als eine Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung
zum Messen der Drehzahl einer Abgabewelle des Getriebes 4 und
zum Abgeben eines Fahrzeuggeschwindigkeitssignals entsprechend der Fahrtgeschwindigkeit
des Fahrzeuges (die Fahrzeuggeschwindigkeit). Alternativ kann ein
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor zum Messen einer Drehzahl des Fahrzeugrades
als die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung verwendet
werden.
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Das
TCM schaltet eine Hydraulikschaltung durch kombiniertes Ein- und Ausschalten
von Aktuatoren, wie zum Beispiel Solenoidventile, die zum Ändern der
Geschwindigkeit verwendet werden, wenn eine Gangschaltung in einem
Vorwärtsgang
oder in einem zweiten Gang ist, und zwar auf der Grundlage des Beschleunigungsvorrichtungspositionssignals entsprechend
der Beschleunigungsvorrichtungsposition ACCP, die durch den Beschleunigungsvorrichtungspositionssensor 61 abgegeben
wird, und dem Fahrzeuggeschwindigkeitssignal entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit
(SPD), die durch den Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 61 abgegeben
wird. Somit steuert das TCM den Gangwechselzustand des Getriebes 4 durch
Auswählen
der Gangposition von mehreren Gangpositionen (erster bis vierter Gang
im Falle von vierstufigen Geschwindigkeiten, ein erster bis fünfter Gang
im Falle von fünfstufigen Geschwindigkeiten).
Somit wird der Gangwechsel durchgeführt.
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Die
ECU 10 hat eine Kraftstoffdrucksteuereinrichtung (Common-Rail-Drucksteuereinrichtung) zum
Berechnen eines optimalen Common-Rail-Druckes entsprechend den Betriebszuständen oder
den Betriebszuständen
der Kraftmaschine 2 und zum Antreiben der Solenoidspule
des SCV 7 der Zuführungspumpe 5 durch
die Pumpenantriebsschaltung jeweils in vorbestimmten Zeitgebungen,
nachdem der Zündschalter
eingeschaltet wurde (IG-ON). Die Kraftstoffdrucksteuereinrichtung
hat eine Kraftstoffdruckbestimmungseinrichtung zum Berechnen eines Soll-Common-Rail-Druckes
(ein Soll-Kraftstoffdruck) PFIN gemäß der Kraftmaschinendrehzahl
NE und einer geforderten Einspritzmenge QFIN. Die Kraftstoffdrucksteuereinrichtung
regelt die Kraftstoffauslassmenge der Zuführungspumpe 5 durch
Regulieren der Pumpenantriebsstromstärke, die der Solenoidspule des
SCV 7 zugeführt
wird, und zwar auf der Grundlage einer Druckabweichung ΔP zwischen
dem Common-Rail-Druck (dem Ist-Kraftstoffdruck) Pc, der durch den
Kraftstoffdrucksensor 65 erfasst wird, und dem Soll-Kraftstoffdruck
PFIN, um den Soll-Kraftstoffdruck PFIN zu erreichen.
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Die
ECU 10 hat eine Einspritzmengensteuereinrichtung zum Berechnen
einer optimalen Einspritzmenge und einer optimalen Einspritzzeitgebung entsprechend
den Betriebszuständen
oder den Betriebszuständen
der Kraftmaschine 2 und zum Antreiben der Solenoidspulen 42 der
Elektromagnetventile 23 der Einspritzvorrichtungen 6 der
verschiedenen Zylinder durch die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung
(die EDU). Die ECU 10 hat eine erste Druckreduzierfördereinrichtung
zum Durchführen
einer Druckreduziersteuerung des Common-Rail-Druckes durch Vermehren
der Kraftstoffeinspritzmenge von der geforderten Einspritzmenge
QFIN, oder zum zwangsweisen Reduzieren des Common-Rail-Druckes,
wenn der durch den Kraftstoffdrucksensor 65 erfasste Ist-Kraftstoffdruck Pc
zumindest um einen ersten vorbestimmten Wert α größer als der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist. Die ECU 10 hat eine zweite Druckreduzierfördereinrichtung
zum Durchführen
einer Druckreduziersteuerung des Common-Rail-Druckes durch Zuführen eines
Nicht-Einspritzpulses zu der Einspritzvorrichtung 6 eines
Zylinders der regulären
Einspritzung, bei dem eine reguläre
Einspritzung durchgeführt
wird, oder zum zwangsweisen Reduzieren des Common-Rail-Druckes, wenn
der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um einen zweiten vorbestimmten
Wert β größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist. Die ECU 10 hat eine dritte
Druckreduzierfördereinrichtung
zum Durchführen
einer Druckreduziersteuerung des Common-Rail-Druckes durch Zuführen eines
Nicht-Einspritzpulses zu der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders außer
dem Zylinder der regulären
Einspritzung, oder zum zwangsweisen Reduzieren des Common-Rail-Druckes,
wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um einen dritten vorbestimmten
Wert γ größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist. Der erste vorbestimmte Wert α ist größer als
der zweite vorbestimmte Wert β.
Der zweite vorbestimmte Wert β ist größer als
der dritte vorbestimmte Wert γ.
Der dritte vorbestimmte Wert γ beträgt nicht
Null. Die ECU 10 hat des Weiteren eine Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung
zum Verbrauchen einer Erhöhung
des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes, die durch Erhöhen der
Kraftstoffeinspritzmenge von der geforderten Einspritzmenge QFIN
durch eine zusätzliche
Einspritzmenge hervorgerufen wird.
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Als
Nächstes
wird ein Steuerverfahren des Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystems des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels
auf der Grundlage der 1 bis 7 beschrieben.
Ein Flussdiagramm einer Hauptroutine des Steuerverfahrens für die Einspritzvorrichtungseinspritzmenge
und den Common-Rail-Druck ist in den 3 und 4 gezeigt. Die
in den 3 und 4 gezeigte Hauptroutine wird
jeweils in vorbestimmten Zeitgebungen durchgeführt, nachdem der Zündschalter
eingeschaltet wurde (IG-ON). Die Kraftstoffeinspritzmenge (eine Haupteinspritzmenge,
die geforderte Einspritzmenge und dergleichen) des in den Brennkammern
der Zylinder der Kraftmaschine 2 eingespritzten Kraftstoffs kann
für jeden
Zylinder berechnet werden.
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Zunächst werden
bei einem Schritt S1 Sensorsignale von verschiedenen Sensoren eingegeben.
Genauer gesagt wird die Beschleunigungsvorrichtungsposition ACCP
auf der Grundlage des Beschleunigungsvorrichtungspositionssignals
berechnet, das von dem Beschleunigungsvorrichtungspositionssensor 61 eingegeben
wird. Die Kraftmaschinendrehzahl NE wird dadurch berechnet, dass Zeitintervalle
zwischen den NE-Signalpulsen gemessen werden. Der Ist-Kraftstoffdruck
Pc wird auf der Grundlage des Common-Rail-Drucksignals berechnet, das von dem
Kraftstoffdrucksensor 65 eingegeben wird.
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Dann
wird bei einem Schritt S2 die Haupteinspritzmenge Q aus der Beschleunigungsvorrichtungsposition
ACCP und der Kraftmaschinendrehzahl NE berechnet. Dann wird bei
einem Schritt S3 ein Einspritzmengenkorrekturwert ΔQ hinsichtlich
der Haupteinspritzmenge Q gemäß der Kraftmaschinenkühlwassertemperatur
THW und der Kraftstofftemperatur THF berechnet. Der Einspritzmengenkorrekturwert ΔQ kann durch
eine allgemein bekannte Proportional-Integral-Regelung (PI-Regelung)
oder durch eine Proportional-Integral-Differenzial-Regelung (PID-Regelung)
berechnet werden. In diesem Fall wird der Einspritzmengenkorrekturwert ΔQ auf der Grundlage
einer Fahrzeuggeschwindigkeitsabweichung zwischen der durch den
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor erfassten Ist-Fahrzeuggeschwindigkeit und einer Soll-Fahrtgeschwindigkeit
geregelt werden, die gemäß der Beschleunigungsvorrichtungsposition
ACCP berechnet wird. Dann wird bei einem Schritt S4 die geforderte
Einspritzmenge (die Befehlseinspritzmenge) QFIN dadurch berechnet, dass
der bei dem Schritt S3 berechnete Einspritzmengenkorrekturwert ΔQ zu der
bei dem Schritt S2 berechneten Haupteinspritzmenge Q hinzuaddiert wird.
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Dann
wird bei einem Schritt S5 eine Befehlseinspritzzeitgebung T auf
der Grundlage der Kraftmaschinendrehzahl Ne und der geforderten
Einspritzmenge QFIN berechnet. Dann wird bei einem Schritt S6 eine
Ventilöffnungsantriebsperiode
(eine Erregungsperiode, Einspritzpulslänge, eine Befehlseinspritzperiode)
TQ des Elektromagnetventiles 23 der Einspritzvorrichtung 6 auf
der Grundlage des Ist-Kraftstoffdruckes
PC und der geforderten Einspritzmenge QFIN berechnet. Dann wird
bei einem Schritt S7 der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN auf der Grundlage der geforderten Einspritzmenge QFIN und der
Kraftmaschinendrehzahl NE berechnet. Falls der durch den Kraftstoffdrucksensor 65 erfasste
Ist-Kraftstoffdruck
Pc gleich oder kleiner als der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist, dann wird
eine pulsförmige Einspritzvorrichtungsantriebsstromstärke in die
Solenoidspulen 42 der Elektromagnetventile 23 der
Einspritzvorrichtungen 6 der verschiedenen Zylinder durch
die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung (die EDU) 9 eingespeist,
und zwar nach der Befehlseinspritzzeitgebung T, bis die Befehlseinspritzperiode TQ
bei dem Schritt S14 verstrichen ist. Dann verlässt die ECU 10 die
in den 3 und 4 gezeigte Hauptroutine.
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Wenn
der Ist-Kraftstoffdruck Pc gleich oder kleiner als der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist, dann wird eine Druckerhöhungssteuerung des Common-Rail-Druckes
unter Verwendung der Zuführungspumpe 5 durchgeführt. Bei
der Druckerhöhungssteuerung
wird die Kraftstoffauslassmenge von der Zuführungspumpe 5 durch
die PI-Regelung oder durch die PID-Regelung so geregelt, dass der Ist-Kraftstoffdruck
Pc, der durch den Kraftstoffdrucksensor 65 erfasst wird,
mit dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN
im Wesentlichen übereinstimmend.
Genauer gesagt wird die Pumpenantriebsstromstärke, die in die Solenoidspule
des SCV 7 eingespeist wird, die eine Wechselwirkung mit
der Kraftstoffauslassmenge der Zuführungspumpe 5 hat,
auf der Grundlage der Druckabweichung ΔP zwischen dem Ist-Kraftstoffdruck
Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN geregelt. Eine hoch genaue
digitale Regelung kann dadurch erreicht werden, dass eine Pulsdauerzyklussteuerung
zum Ändern
der Hubdistanz des Ventilelementes des SCV 7 und der Öffnungsfläche des
Kraftstoffsaugkanales der Zuführungspumpe 4 durchgeführt wird,
indem ein EIN/AUS-Verhältnis
(ein Erregungsperiodenverhältnis,
ein Pulsdauerverhältnis) des
Steuerpulssignals (des pulsförmigen
Pumpenantriebssignals) pro Zeiteinheit gemäß der Druckabweichung ΔP zwischen
dem Ist-Kraftstoffdruck
Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN reguliert wird. Somit können das
Ansprechverhalten der Regelung und die nachfolgenden Funktionen
des Common-Rail-Druckes hinsichtlich des Soll-Kraftstoffdrucks PFIN
verbessert werden.
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Wenn
der Ist-Kraftstoffdruck Pc größer als der
Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist, dann wird zunächst bei
dem Schritt S8 bestimmte, ob der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest
um den ersten vorbestimmten Wert α größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist. Falls das Ergebnis der Bestimmung
bei dem Schritt S8 "NEIN" lautet, dann wird
bei dem Schritt S9 bestimmt, ob der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den
zweiten vorbestimmten Wert β größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist. Falls das Ergebnis der Bestimmung
bei dem Schritt S9 "NEIN" lautet, dann wird
bei dem Schritt S10 bestimmt, ob der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest
um den dritten vorbestimmten Wert γ größer als der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist. Genauer gesagt wird bei dem Schritt S10 bestimmt, ob der
Ist-Kraftstoffdruck Pc größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist. Falls das Ergebnis der Bestimmung
bei dem Schritt S10 "NEIN" lautet, dann wird
die Druckerhöhungssteuerung
unter Verwendung der Zuführungspumpe 5 durchgeführt, wie
dies vorstehend beschrieben ist.
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Falls
das Ergebnis der Bestimmung bei dem Schritt S10 "JA" lautet,
dann wird ein Nicht-Einspritzpuls, durch den kein Kraftstoff eingespritzt
wird, zu der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 eines bestimmten Zylinders außer einem
nächsten
Zylinder zugeführt,
bei dem als Nächstes
eine reguläre
Einspritzung durchgeführt
wird, und zwar bei dem Schritt S11, wie dies in der 5 gezeigt
ist. Der nächste
Zylinder, in den die reguläre Einspritzung
als Nächstes
durchgeführt wird,
wird nachfolgend als der Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
bezeichnet. Dann schreitet die ECU 10 zu einem Schritt
S14 weiter. Bei dem Druckreduziersteuerverfahren, das in der 5 gezeigt
ist, führt
die Einspritzvorrichtung 6 des bestimmten Zylinders außer dem
Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
ein dynamisches Austreten als Reaktion auf den Nicht-Einspritzpuls
durch, unmittelbar bevor die Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung die Kraftstoffeinspritzung durchführt.
-
Falls
insbesondere der Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
der Zylinder #1 ist, dann wird der Nicht-Einspritzpuls der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders #4 vor der Kraftstoffeinspritzung (der regulären Einspritzung)
in den Zylinder #1 zugeführt,
wie dies in der 5 gezeigt ist. In der 5 bezeichnet
ein Bezugszeichen RINJ einen Puls der regulären Einspritzung für die reguläre Einspritzung, ein
Bezugszeichen NINJ bezeichnet den Nicht-Einspritzpuls und ein Bezugszeichen
R bezeichnet eine Einspritzrate. Die reguläre Einspritzung in den Zylinder
#4 wird nach der regulären
Einspritzung in den Zylinder #1 durch das doppelte der regulären Einspritzungen
durchgeführt
(oder durch einen Kurbelwinkel von 360°). Falls der Zylinder mit der
nächsten regulären Einspritzung
der Zylinder #2 ist, dann wird der Nicht-Einspritzpuls NINJ der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtungen 6 des
Zylinders #3 vor der Kraftstoffeinspritzung (der regulären Einspritzung)
in den Zylinder #2 zugeführt.
Die reguläre
Einspritzung in den Zylinder #3 wird nach der regulären Einspritzung
in den Zylinder #2 durchgeführt,
und zwar durch das Doppelte der regulären Einspritzungen (oder durch
einen Kurbelwinkel von 360°).
Falls der Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung der Zylinder #3 ist, dann wird der Nicht-Einspritzpuls
NINJ der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders #2 vor der Kraftstoffeinspritzung (der regulären Einspritzung)
in den Zylinder #3 zugeführt. Die
reguläre
Einspritzung in den Zylinder #2 wird nach der regulären Einspritzung
in den Zylinder #3 durchgeführt,
und zwar durch das Doppelte der regulären Einspritzungen (oder durch
einen Kurbelwinkel von 360°).
-
Der
in der 5 gezeigte Puls RINJ der regulären Einspritzung ist die pulsförmige Einspritzvorrichtungsantriebsstromstärke, die
das Elektromagnetventil 23 der Einspritzvorrichtung 6 antreiben kann,
damit es sich für
eine Zeitperiode öffnet,
die länger
ist als eine Ventilöffnungsverzögerung,
bei der die Düsennadel 22 in
einen geöffneten
Zustand versetzt wird. Die Pulsbreite der Einsspritzvorrichtungsantriebsstromstärke wird
gemäß der Befehlseinspritzperiode
TQ festgelegt, die bei dem Schritt S6 berechnet wird. In der 5 ist
eine Wellenform der Einspritzrate R in jenem Fall gezeigt, bei dem
eine Voreinspritzung mit einer kleinen Einspritzrate vor einer Haupteinspritzung
mit einer großen
Einspritzrate durchgeführt
wird, die zu einem Kraftmaschinenabgabewellenmoment umgewandelt
werden kann, in dem das Elektromagnetventil 23 der Einspritzvorrichtung 6 während eines
Kraftmaschinenverdichtungshubes mehrfach angetrieben wird.
-
Der
Nicht-Einspritzpuls NINJ ist die pulsförmige Einspritzvorrichtungsantriebsstromstärke, die das
Elektromagnetventil 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders außer
dem Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
für eine
kürzere
Zeitperiode als die Ventilöffnungsverzögerung antreiben
kann, bei der die Düsennadel 22 in
den geöffneten
Zustand versetzt wird. Genauer gesagt ist der Nicht-Einspritzpuls NINJ
die pulsförmige
Einspritzvorrichtungsantriebsstromstärke zum Durchführen eines
Leer-Einspritzantriebes des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders außer dem Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung.
Der Leer-Einspritzantrieb ist ein unwirksamer Einspritzvorgang,
bei dem keine tatsächliche
Kraftstoffeinspritzung durchgeführt
wird. Die Anzahl der Leer-Einspritzantriebe
des Elektromagnetventils 23 wird gemäß der Druckabweichung ΔP zwischen
dem Ist-Kraftstoffdruck Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN berechnet.
Zum Beispiel ist die Anzahl der Leer-Einspritzantriebe des Elektromagnetventils 23 erhöht, wenn
die Druckabweichung ΔP
zwischen dem Ist-Kraftstoffdruck Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck
PFIN erhöht
ist, um die Druckreduzierwirkung des Common-Rail-Druckes zu verbessern.
-
Falls
der Nicht-Einspritzpuls NINJ der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventiles 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des bestimmten Zylinders außer dem
Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung zugeführt
wird, dann öffnet
sich das Ventil 43 des Elektromagnetventils 23.
Dementsprechend strömt
der Kraftstoff aus dem Kraftstoffzuführungskanal 31 und
der Staudrucksteuerkammer 30 der Einspritzvorrichtung 6 des
bestimmten Zylinders zu dem Kraftstoffbehälter 12 an der Niederdruckseite
des Kraftstoffsystems durch den Kraftstoffrückführungskanal 34 über. Genauer
gesagt kann der Kraftstoffdruck in der Staudrucksteuerkammer 30 oder
der Common-Rail-Druck
reduziert werden, unmittelbar bevor die Kraftstoffeinspritzung bei
dem Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung durchgeführt wird,
und zwar durch das dynamische Austreten aus der Einspritzvorrichtung 6 des
bestimmten Zylinders außer
dem Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung. Somit kann der Common-Rail-Druck bei dem bestimmten
Zylinder außer
dem Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung zwangsweise an den Soll-Kraftstoffdruck PFIN angenähert werden, und
zwar besser als bei der Technologie des Standes der Technik, die
den Common-Rail-Druck nur durch die statische Austrittsmenge des
Kraftstoffes reduziert, der zu der Niederdruckseite des Kraftstoffsystems
aus verschiedenen Gleitabschnitten oder den Zwischenräumen zwischen
den verschiedenen Bauteilen der Einspritzvorrichtung 6 und
dergleichen der gesamten Zylinder der Kraftmaschine 2 auf selbstständig überströmt. Somit
kann der Kraftstoff durch die vielen Einspritzlöcher 25 eingespritzt
werden, die an dem spitzen Ende des Düsenkörpers der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung ausgebildet sind, und zwar in die Brennkammer des Zylinders
mit dem Common-Rail-Druck,
der näher
an dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN angenähert ist. Infolgedessen können eine
Verschlechterung eines Verbrennungszustandes in der Kraftmaschine 2 (zum
Beispiel eine Vermehrung der erzeugten Stickoxidmenge) und eine Verschlechterung
eines Verbrennungsgeräuschniveaus
unterbunden werden.
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Falls
das Ergebnis der Bestimmung bei dem Schritt S9 "JA" lautet,
dann wird der Nicht-Einspritzpuls NINJ, durch den kein Kraftstoff
eingespritzt wird, der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 bei dem Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
bei dem Schritt S12 zugeführt,
wie dies in der 6 gezeigt ist. Dann Schreitet
die ECU 10 zu einem Schritt S14 weiter. Bei dem in der 6 gezeigten
Druckreduziersteuerverfahren führt
die Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
das dynamische Austreten als Reaktion auf den Nicht-Einspritzpuls
NINJ durch, und zwar unmittelbar bevor die Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung die Kraftstoffeinspritzung durchführt (die reguläre Einspritzung).
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Genauer
gesagt wird der Nicht-Einspritzpuls NINJ der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders #1 vor der Kraftstoffeinspritzung (der regulären Einspritzung)
in den Zylinder #1 zugeführt,
falls der Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung der Zylinder #1 ist, wie dies in der 6 gezeigt
ist. Der Nicht-Einspritzpuls NINJ wird der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders #2 vor der Kraftstoffeinspritzung (der regulären Einspritzung)
in den Zylinder #2 zugeführt,
falls der Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung der Zylinder #2 ist. Der Nicht-Einspritzpuls NINJ wird der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders #3 vor der Kraftstoffeinspritzung (der regulären Einspritzung)
in den Zylinder #3 zugeführt,
falls der Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung der Zylinder #3 ist. Der Nicht-Einspritzpuls NINJ wird der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders #4 vor der Kraftstoffeinspritzung (der regulären Einspritzung)
in den Zylinder #4 zugeführt,
falls der Zylinder mit der nächsten
regulären Einspritzung
der Zylinder #4 ist.
-
Der
in der 6 gezeigte Puls RINJ der regulären Einspritzung wird gemäß der Befehlseinspritzperiode
TQ festgelegt, die bei dem Schritt S6 berechnet wird, und zwar genau
wie der Puls RINJ der regulären
Einspritzung, der in der 5 gezeigt ist. In der 6 ist
eine Wellenform der Einspritzrate R in jenem Fall gezeigt, wenn
eine Voreinspritzung mit einer kleinen Einspritzrate vor einer Haupteinspritzung
mit einer großen
Einspritzrate durchgeführt wird,
die in das Kraftmaschinenabgabewellenmoment umgewandelt werden kann,
indem das Elektromagnetventil 23 der Einspritzvorrichtung 6 während des
Kraftmaschinenverdichtungshubes mehrfach angetrieben wird. Der in
der 6 gezeigte Nicht-Einspritzpuls NINJ ist die pulsförmige Einspritzvorrichtungsantriebstromstärke, die
den Leer-Einspritzantrieb des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
durchführen
kann. Genauer gesagt kann der Nicht-Einspritzpuls NINJ das Elektromagnetventil 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
antreiben, damit es sich für
eine kürzere
Zeitperiode als die Ventilöffnungsverzögerung öffnet, bei
der die Düsennadel 22 in
den geöffneten
Zustand versetzt wird. Die Anzahl der Leer-Einspritzantriebe des
Elektromagnetventils 23 wird gemäß der Druckabweichung ΔP zwischen
dem Ist-Kraftstoffdruck
Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN berechnet. Zum Beispiel ist die
Anzahl der Leer-Einspritzantriebe des Elektromagnetventils 23 erhöht, wenn
die Druckabweichung ΔP
zwischen dem Ist-Kraftstoffdruck Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck
PFIN erhöht
ist, um die Druckreduzierwirkung des Common-Rail-Druckes zu verbessern.
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Falls
der Nicht-Einspritzpuls NINJ der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
zugeführt
wird, dann öffnet
sich das Ventil 43 des Elektromagnetventils 23.
Dementsprechend strömt
der Kraftstoff aus dem Kraftstoffzuführungskanal 31 und
der Staudrucksteuerkammer 30 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung in den Kraftstoffbehälter 12 an der Niederdruckseite
des Kraftstoffsystems durch den Kraftstoffrückführungskanal 34 über. Genauer
gesagt kann der Kraftstoffdruck in der Staudrucksteuerkammer 30 oder
der Common-Rail-Druck
durch das dynamische Austreten aus der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung reduziert werden, unmittelbar bevor die Kraftstoffeinspritzung
(die reguläre
Einspritzung) bei dem Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
durchgeführt
wird. Daher kann der Common-Rail-Druck bei dem Zylinder mit der
nächsten
regulären
Einspritzung zwangsweise an den Soll-Kraftstoffdruck PFIN angenähert werden, und
zwar besser als bei der Technologie des Standes der Technik, die
den Common-Rail-Druck
ausschließlich
durch die statische Austrittsmenge des Kraftstoffs reduziert, der
zu der Niederdruckseite des Kraftstoffsystems aus den verschiedenen
Gleitabschnitten oder den Zwischenräumen zwischen den verschiedenen
Bauteilen der Einspritzvorrichtung 6 und dergleichen der
gesamten Zylinder der Kraftmaschine 2 auf selbstständig überströmt. Dementsprechend
kann der Kraftstoff durch die vielen Einspritzlöcher 25, die an dem
spitzen Ende des Düsenkörpers der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
ausgebildet sind, in die Brennkammer des Zylinders mit dem Common-Rail-Druck
eingespritzt werden, der näher
an dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN angenähert ist. Infolgedessen können die
Verschlechterung des Verbrennungszustandes der Kraftmaschine 2 (zum
Beispiel die Vermehrung der erzeugten Stickoxidmenge) und die Verschlechterung
des Verbrennungsgeräuschniveaus
unterbunden werden.
-
Falls
das Ergebnis der Bestimmung bei dem Schritt S8 "JA" lautet,
oder wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc viel größer ist als der Soll-Kraftstoffdruck PFIN,
dann können
die in den 5 und 6 gezeigten
Druckreduziersteuerverfahren den Ist-Kraftstoffdruck Pc nicht ausreichend
schnell reduzieren. Daher wird die Ventilöffnungsantriebsperiode (die Befehlseinspritzperiode)
TQ der Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
gemäß einer
zusätzlichen
Einspritzmenge Q bei dem Schritt S13 verlängert, so dass die Einspritzmenge
des durch die Einspritzvorrichtung 6 eingespritzten Kraftstoffs
von der Befehlseinspritzmenge QFIN vermehrt wird, die bei dem Schritt
S4 berechnet wird, und zwar durch die zusätzliche Einspritzmenge Q. Dann
wird der Puls RINJ der regulären
Einspritzung der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
bei dem Schritt S14 zugeführt.
Bei dem in der 7 gezeigten Druckreduziersteuerverfahren
führt die
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
die Kraftstoffeinspritzung und das dynamische Austreten als Reaktion
auf den Puls RINJ der regulären
Einspritzung durch.
-
Genauer
gesagt wird der Kraftstoff, der eine Einspritzmenge aufweist, die
durch die zusätzliche Einspritzmenge
Q größer als
die geforderte Einspritzmenge QFIN ist, bei der regulären Einspritzzeitgebung
(der Befehlseinspritzzeitgebung T) in die Brennkammern der Zylinder
#1, #3, #4, #2 in dieser Reihenfolge mehrmals eingespritzt. Somit
strömt
der Kraftstoff aus dem Kraftstoffzuführungskanal 31 und der
Staudrucksteuerkammer 30 der Einspritzvorrichtung 6 bei
dem Zylinder mit der nächsten
regulären Einspritzung
in den Kraftstoffbehälter 12 an
der Niederdruckseite des Kraftstoffsystems durch den Kraftstoffrückführungskanal 34 über. Währenddessen wird
der Kraftstoff mehrfach in die Brennkammern der Zylinder der Kraftmaschine 2 eingespritzt.
Somit ist die Menge (QFIN + q) des in die Brennkammern der Zylinder
der Kraftmaschine 2 bei dem gegenwärtigen Ausführungsbeispiel tatsächlich eingespritzten Kraftstoffs
größer als
die Kraftstoffeinspritzmenge (QFIN) gemäß dem Stand der Technik, und
zwar durch die zusätzliche
Einspritzmenge Q, wie dies in der 7 gezeigt
ist. Daher kann bei dem gegenwärtigen
Ausführungsbeispiel
der Kraftstoff aus der Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders
mit der nächsten
regulären
Einspritzung in die Brennkammer des Zylinders mit dem Common-Rail-Druck (dem Ist-Kraftstoffdruck)
Pc eingespritzt werden, der näher
an dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN als der Common-Rail-Druck (der
Ist-Kraftstoffdruck) Pc' gemäß dem Stand
der Technik ist, wie dies in der 7 gezeigt
ist. Infolgedessen können
die Verschlechterung des Verbrennungszustandes der Kraftmaschine 2 (zum
Beispiel die Vermehrung der erzeugten Stickoxidmenge) und die Verschlechterung
des Verbrennungsgeräuschniveaus
noch weiter unterbunden werden.
-
In
einem Bereich, in dem der Fahrer des Fahrzeuges ein zusätzliches
Kraftmaschinenabgabewellenmoment als unerwünschte Beschleunigung wahrnimmt,
wenn das Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 7 durchgeführt wird,
dann verbraucht eine Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung
das zusätzliche
Kraftmaschinenabgabewellenmoment durch einen Leerlauf des Getriebes 4 während einer
entsprechenden Zeitperiode. Als die Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung kann
eine Schlupfverhältniserhöhungseinrichtung zum
Erhöhen
eines Schlupfverhältnisses
des Drehmomentenwandlers oder der Sperrkupplung verwendet werden,
die das Kraftmaschinenabgabewellenmoment zu dem Getriebe 4 überträgt, und
zwar durch eine Erhöhung
des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes. Somit kann die Erhöhung des
Kraftmaschinenabgabewellenmomentes verbraucht werden, die durch
Vermehren der Kraftstoffeinspritzmenge des in die Brennkammer des
entsprechenden Zylinders der Kraftmaschine 2 eingespritzten
Kraftstoffes hervorgerufen wird, und zwar durch die zusätzliche Einspritzmenge
Q von der regulären
Einspritzmenge q von der regulären
Einspritzmenge. Infolgedessen kann das unerwünschte Beschleunigungsgefühl unterbunden
werden, das dadurch hervorgerufen wird, dass die Einspritzmenge
durch die zusätzliche
Einspritzmenge q vermehrt wird, anstatt dass sie auf einen kleinen
Wert entsprechend einer Leerlaufbetriebeinspritzmenge verringert
wird, nachdem der Fahrer des Fahrzeuges die Beschleunigungsvorrichtung löst, um den
Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag
ACCP auf 0 % zu reduzieren.
-
Als
nächstes
werden Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
beschrieben.
-
Ein
Druckreduzierventil wird bei dem Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem gemäß dem Stand
der Technik als eine Druckreduziereinrichtung verwendet, die den
Common-Rail-Druck in jenem Fall zwangsweise reduzieren kann, wenn
der Ist-Kraftstoffdruck
Pc größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist, und die geforderte Einspritzmenge PFIN
ist klein, der gemäß dem Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag
durch den Fahrer festgelegt wird. Jedoch sind die Kosten dadurch
erhöht, dass
das Druckreduzierventil und eine Druckreduzierventilantriebsschaltung
hinzugefügt
werden. Daher steuert das Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
des gegenwärtigen
Ausführungsbeispiels zwangsweise
die Druckreduzierung des Common-Rail-Druckes unter Verwendung des
herkömmlichen
Aufbaus, in dem die Steuerprogramme oder die Steuerlogik geändert werden.
Im allgemeinen kann das Druckreduziersteuerverfahren des gegenwärtigen Ausführungsbeispiels
in drei Druckreduziersteuerverfahren eingeteilt werden. Das Druckreduziersteuerverfahren
des gegenwärtigen
Ausführungsbeispiels
soll auf der Grundlage der Druckabweichung ΔP zwischen dem Ist-Kraftstoffdruck
Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN vorzugsweise ausgewählt und
verwendet werden.
-
Falls
der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den dritten vorbestimmten
Wert γ größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist, dann wird der Nicht-Einspritzpuls
NINJ mit der Pulsbreite, die das Ventil 43 des Elektromagnetventils 23 ohne
Einspritzen des Kraftstoffs öffnen
kann, der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 eines bestimmten Zylinders außer dem
Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung unmittelbar vor der Kraftstoffeinspritzung in den Zylinder
mit der nächsten
regulären
Einspritzung zugeführt,
wie dies in der 5 gezeigt ist. Somit wird der
Leer-Einspritzantrieb des Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
bestimmten Zylinders durchgeführt.
Dementsprechend strömt
der Kraftstoff aus der Staudrucksteuerkammer 30 der Einspritzvorrichtung 6 des
bestimmten Zylinders zu der Niederdruckseite des Kraftstoffsystems
durch den Kraftstoffrückführungskanal 34 über. Insbesonders
wird der Common-Rail-Druck durch einen Betrag entsprechend der dynamischen
Austrittsmenge aus der Einspritzvorrichtung 6 des bestimmten
Zylinders zwangsweise reduziert, indem das dynamische Austreten
aus der Einspritzvorrichtung 6 des bestimmten Zylinders bewirkt
wird. Somit wird der Common-Rail-Druck so korrigiert, dass die reguläre Einspritzung
mit dem Druck durchgeführt
wird, der näher
an dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN angenähert ist.
-
Dabei
wird die Anzahl der Nicht-Einspritzpulse NINJ gemäß der Druckabweichung ΔP zwischen dem
Ist-Kraftstoffdruck Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN berechnet,
um die Anzahl der Leer-Einspritzantriebe
des Elektromagnetventils 23 zu ändern. Das Druckreduziersteuerverfahren
gemäß der 5 verwendet
das dynamische Austreten aus der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders außer
dem Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung. Daher kann die dynamische Austrittsmenge der drei
Zylinder im Falle der Vierzylinder-Kraftmaschine verwendet werden.
Falls die Anzahl der Nicht-Einspritzpulse erhöht ist, dann kann die Druckreduzierwirkung
der Common-Rail entsprechend erhöht
werden.
-
Falls
der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den zweiten vorbestimmten
Wert β größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist, dann wird der Nicht-Einspritzpuls
NINJ mit der Pulsbreite, die das Ventil 43 des Elektromagnetventils 23 ohne
Einspritzen des Kraftstoffs öffnen
kann, der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 deren
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
unmittelbar vor der Kraftstoffeinspritzung in den Zylinder mit der
nächsten
regulären
Einspritzung zugeführt,
wie dies in der 6 gezeigt ist. Somit wird der
Leer-Einspritzantrieb des Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung durchgeführt.
Dementsprechend strömt
der Kraftstoff aus der Staudrucksteuerkammer 30 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung zur Niederdruckseite des Kraftstoffsystems durch den
Kraftstoffrückführungskanal 34 über. Genauer
gesagt wird der Common-Rail-Druck durch einen Betrag entsprechend
der dynamischen Austrittsmenge aus der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung zwangsweise reduziert, indem das dynamische Austreten
aus der Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
bewirkt wird. Somit wird der Common-Rail-Druck so korrigiert, dass
die reguläre
Einspritzung mit dem Druck durchgeführt wird, der näher an dem
Soll-Kraftstoffdruck PFIN angenähert
ist.
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Das
in der 6 gezeigte Druckreduziersteuerverfahren wird dann
verwendet, wenn eine Möglichkeit
besteht, dass der Common-Rail-Druck, welcher
durch den Druckerhöhungsbetrieb
der Zuführungspumpe 5 oder
durch das in der 5 gezeigte zwangsweise Druckreduziersteuerverfahren auf
den Soll-Kraftstoffdruck
PFIN gesteuert wurde, erneut von dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN durch die Änderung
des Soll-Kraftstoffdrucks
PFIN oder durch Störungen
im Laufe der Zeit abweicht, und zwar unmittelbar vor der Kraftstoffeinspritzung
(der regulären Einspritzung)
in den Zylinder mit der nächsten
regulären
Einspritzung. Somit wird das in der 6 gezeigte
Druckreduziersteuerverfahren als eine Feineinstellung verwendet,
die unmittelbar vor der Kraftstoffeinspritzung in den Zylinder mit
der nächsten
regulären
Einspritzung in jenem Fall durchgeführt wird, wenn eine vorläufige Reduzierung
des Common-Rail-Druckes
erforderlich ist. Da das Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 6 unmittelbar
vor der Kraftstoffeinspritzung in den Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
durchgeführt
wird, ist die Anzahl der Leer-Einspritzantriebe des Elektromagnetventils 23 begrenzt.
Jedoch wird die Anzahl der Nicht-Einspritzpulse NINJ gemäß der Druckabweichung ΔP zwischen
dem Ist-Kraftstoffdruck Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN berechnet,
um die Anzahl der Leer-Einspritzantriebe
des Elektromagnetventils 23 zu ändern.
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Das
Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 5 führt den
Nicht-Einspritzpuls NINJ der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders außer dem Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung
zu, um den Common-Rail-Druck durch das dynamische Austreten zwangsweise
zu reduzieren. Jedoch ist ein Bereich des Common-Rail-Druckes klein, der durch das dynamische
Austreten reduziert wird. Daher kann kein ausreichendes Steuerungsansprechverhalten und
die darauf folgende Wirkung auf den Common-Rail-Druck Pc hinsichtlich
des Soll-Kraftstoffdruck PFIN erwartet werden, wenn die Druckabweichung ΔP zwischen
dem Ist-Kraftstoffdruck Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN groß ist, zum
Beispiel wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den ersten
vorbestimmten Wert α größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist.
-
Daher
wird der Kraftstoff mit mehr als der geforderten Einspritzmenge
QFIN entsprechend dem Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag ACCP
durch den Fahrer des Fahrzeuges mehrfach eingespritzt, wenn der
Ist-Kraftstoffdruck
Pc zumindest um den ersten vorbestimmten Wert α größer als der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist, zum Beispiel wenn der Fahrer des Fahrzeuges die Beschleunigungsvorrichtung
plötzlich
löst, um
den Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag ACCP auf 0 %
zu reduzieren, und die Druckabweichung ΔP zwischen dem Ist-Kraftstoffdruck Pc
und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN wird stark erhöht. Somit wird das Druckreduziersteuerverfahren
verwendet, das den Common-Rail-Druck stark reduziert, indem der
reduzierte Bereich des Common-Rail-Druckes pro Zeiteinheit vergrößert wird.
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Ein
Betrag der Entspannung des Common-Rail-Druckes pro Zeiteinheit des
Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 7 ist
größer als
bei dem Druckreduziersteuerverfahren gemäß den 5 oder 6,
das den Common-Rail-Druck nur unter Verwendung der dynamischen Austrittsmenge reduziert.
Daher sind das Steuerungsansprechverhalten und die darauf folgende
Wirkung auf den Common-Rail-Druck hinsichtlich des Soll-Kraftstoffdrucks PFIN
verbessert. Jedoch besteht eine Möglichkeit, dass der Fahrer
eine ungewünschte
Beschleunigung wahrnimmt, da die große Menge des Kraftstoffes eingespritzt
wird, anstatt dass die kleine Menge des Kraftstoffes eingespritzt
wird, nachdem der Fahrer des Fahrzeuges die Beschleunigungsvorrichtung plötzlich löst, um den
Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag
ACCP auf 0 % zu reduzieren. Um das ungewünschte Beschleunigungsgefühl für den Fahrer
des Fahrzeuges zu unterbinden, wird bestimmt, ob die Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung
betätigt
werden soll oder nicht, und zwar auf der Grundlage der Gangposition
des Getriebes 4 und des Bereiches der zusätzlichen
Einspritzmenge q. Die Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung
verbraucht den Anstieg des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes, der
durch das Vermehren der Kraftstoffeinspritzmenge des Kraftstoffes
hervorgerufen wird, der in die Brennkammer des entsprechenden Zylinders
der Kraftmaschine 2 eingespritzt wird, und zwar von der
geforderten Einspritzmenge QFIN durch die zusätzliche Einspritzmenge q. Zum
Beispiel kann die Schlupfverhältniserhöhungseinrichtung
zum Erhöhen
des Schlupfverhältnisses
des Drehmomentenwandlers oder der Sperrkupplung des Getriebes 4 gemäß dem Anstieg
des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes als die Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung
verwendet werden.
-
Bei
dem gegenwärtigen
Ausführungsbeispiel,
wie es in dem Flussdiagramm der 3 und 4 gezeigt
ist, wird das Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 6 dann durchgeführt, wenn der
Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den zweiten vorbestimmten Wert β größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist, und das Druckreduziersteuerverfahren
gemäß der 5 wird
dann durchgeführt,
wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den dritten vorbestimmten
Wert γ größer als
der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist. Alternativ kann das Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 5 dann
durchgeführt werden,
wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den zweiten vorbestimmten
Wert β größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist, und das Druckreduziersteuerverfahren
gemäß der 6 kann
dann durchgeführt
werden, wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den dritten
vorbestimmten Wert γ größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist.
-
Bei
dem gegenwärtigen
Ausführungsbeispiel,
wie es in dem Flussdiagramm der 3 und 4 gezeigt
ist, wird das Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 7 dann durchgeführt, wenn der
Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den ersten vorbestimmten Wert α größer als
der Soll-Kraftstoffdruck PFIN ist, und das Druckreduziersteuerverfahren
gemäß der 6 wird
dann durchgeführt,
wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den zweiten vorbestimmten
Wert β größer als
der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist, und das Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 5 wird
dann durchgeführt,
wenn der Ist-Kraftstoffdruck
Pc zumindest um den dritten vorbestimmten Wert γ größer als der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist. Alternativ kann das Druckreduziersteuerverfahren gemäß der 7 dann
durchgeführt werden,
wenn der Ist-Kraftstoffdruck Pc zumindest um den ersten vorbestimmten
Wert α größer als
der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist und eines von den Druckreduziersteuerverfahren, die in
den 5 und 6 gezeigt sind, kann dann durchgeführt werden, wenn
der Ist-Kraftstoffdruck
Pc zumindest um den zweiten vorbestimmten Wert β größer als der Soll-Kraftstoffdruck
PFIN ist. Der erste vorbestimmte Wert α ist größer als der zweite vorbestimmte
Wert β. Der
zweite vorbestimmte Wert β beträgt nicht
Null.
-
(Zweites Ausführungsbeispiel)
-
Als
Nächstes
wird auf der Grundlage eines in der 8 gezeigten
Flussdiagramms ein Druckreduziersteuerverfahren unter Verwendung
des Nicht-Einspritzpulses NINJ gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die in der 8 gezeigte
Nebenroutine wird in jeweils vorbestimmten Zeitgebungen ausgeführt, nachdem
der Zündschalter
eingeschaltet wurde (IG-ON).
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Bei
dem gegenwärtigen
Ausführungsbeispiel lädt die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9,
die in der 2 gezeigt ist, den Kondensator 53 mit
der Energie (der hohen elektrischen Spannung), die durch die Spannungserhöhungsschaltung 52 auf eine
größere elektrische Spannung
als die Batteriespannung als die Leistungsquelle erhöht wird.
Die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 entlädt die gespeicherte
Energie aus dem Kondensator 53, um den Nicht-Einspritzpuls NINJ
der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
oder dem anderen Zylinder zuzuführen.
Somit reduziert die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 zwangsweise
den Common-Rail-Druck durch das dynamische Austreten. Die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 hat
die Ladungserfassungsschaltung 54 zum Erfassen der elektrischen
Ladung des Kondensators 53, die Konstantstromschaltung 51 und
das Schaltelement (das Halbleiterschaltelement, wie zum Beispiel
der MOSFET, der IGBT oder den Leistungstransistor) 55 zum
elektrischen Verbinden des Kondensators 53 mit der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6.
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Die
Spannungserhöhungsschaltung 52 ist eine
Spannungswandlerschaltung einschließlich eines DC/DC-Wandlers,
der durch eine Schaltsteuerung gesteuert wird. Falls der DC/DC-Wandler den Betrieb
startet, dann erhöht
die Spannungserhöhungsschaltung 52 die
Batteriespannung als die Leistungsquellenspannung auf eine hohe
elektrische Spannung (zum Beispiel eine hohe Gleichstromspannung
von ungefähr
200 V). Die Ladungserfassungsschaltung 54 ist eine Ladungsüberwachungsschaltung
zum Überwachen
des Ladezustandes des Kondensators 53. Falls die elektrische
Ladung des Kondensators 53 eine vorbestimmte elektrische
Ladung erreicht, dann gibt die Ladungserfassungsschaltung 54 ein
Ladebeendigungssignal zu der ECU 10 und dergleichen ab.
Die ECU 10 gibt das pulsförmige Einspritzvorrichtungsantriebssignal
zu der Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 bei einer vorbestimmten
Zeitgebung ab, nachdem das Ladebeendigungssignal eingegeben wurde.
Eine Ladungsschaltung zum Laden des Kondensators 53 mit einer
hohen elektrischen Spannung startet den Ladevorgang, falls der DC/DC-Wandler
den Betrieb startet, wenn eine vorbestimmte Zeitperiode verstrichen ist,
nachdem der vorherige Entladevorgang beendet wurde.
-
Die
Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 erhöht die Batteriespannung
als die Leistungsquellenspannung auf die hohe elektrische Spannung (zum
Beispiel die hohe Gleichstromspannung von ungefähr 200 V) unter Verwendung
der Spannungserhöhungsschaltung 52.
Die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 lädt den Kondensator 53 mit
der hohen elektrischen Spannung. Die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 entlädt die hohe
elektrische Spannung, die in dem Kondensator 53 geladen
ist, durch Betätigen
des Schaltelementes 55 gemäß dem Anstieg des pulsförmigen Einspritzvorrichtungsantriebssignals,
das von der ECU 10 abgegeben wird. Somit führt die
Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 die große Stromstärke (die
Spitzenstromstärke)
zu, die durch Entladen der hohen elektrischen Spannung vorgesehen
wird, und zwar zu der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
oder des anderen Zylinders. Somit treibt die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 das
Ventil 43 des Elektromagnetventils 23 in der Ventilöffnungsrichtung
mit einer hohen Geschwindigkeit an. Die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 führt einen
Konstantstrom zu der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
oder des anderen Zylinders zu, um den geöffneten Zustand des Ventils 43 zu
halten, nachdem das Ventil 43 geöffnet wurde. Die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 stoppt
die Zufuhr des Konstantstroms gemäß dem Abfall des pulsförmigen Einspritzvorrichtungsantriebssignals,
das von der ECU 10 abgegeben wird. Somit treibt die Einspritzvorrichtungsantriebsschaltung 9 das
Ventil 43 des Elektromagnetventils 23 in der Ventilschließrichtung an.
-
Falls
das Flussdiagramm gemäß der 8 gestartet
wird, dann wird die Anzahl N der Nicht-Einspritzpulse NINJ gemäß der Druckabweichung ΔP zwischen
dem Ist-Kraftstoffdruck Pc und dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN wie
bei dem ersten Ausführungsbeispiel
bestimmt. Bei dem Schritt S21 in dem Flussdiagramm der 8 wird
bestimmt, ob die Anzahl der Leer-Einspritzantriebe des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
oder des anderen Zylinders "gleich
oder größer als" zwei ist. Genauer
gesagt wird bestimmt, ob die Anzahl N der Nicht-Einspritzpulse NINJ,
die der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders mit der nächsten regulären Einspritzung
oder des anderen Zylinders zugeführt
wird, "gleich oder
größer als" zwei ist. Falls
das Ergebnis der Bestimmung bei dem Schritt S21 "NEIN" lautet, dann
verlässt
die ECU 10 das Flussdiagramm gemäß der 8.
-
Falls
das Ergebnis der Bestimmung bei dem Schritt S21 "JA" lautet,
dann wird die Ladung des Kondensators 53, die durch die
Ladungserfassungsschaltung 54 erfasst wird, bei dem Schritt
S22 eingegeben. Dann wird bei dem Schritt S23 ein Warteintervall
(ein Nicht-Einspritzpulsintervall) INT zwischen den Leer-Einspritzantrieben
des Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung oder des anderen Zylinders auf ein Zeitintervall entsprechend
der Ladung des Kondensators 53 festgelegt (oder aktualisiert),
die durch die Ladungserfassungsschaltung 54 erfasst wird.
Dann wird der Nicht-Einspritzpuls NINJ der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung oder des anderen Zylinders zugeführt, um den Leer-Einspritzantrieb des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung oder des anderen Zylinders bei dem Schritt S24 durchzuführen. Dann
verlässt
die ECU 10 das Flussdiagramm gemäß der 8.
-
Somit
kann der Leer-Einspritzantrieb des Elektromagnetventils 23 mit
dem Nicht-Einspritzpuls NINJ ausgesetzt werden, bis das Warteintervall
INT verstrichen ist, nachdem der vorherige Leer-Einspritzantrieb des Elektromagnetventils 23 mit
dem vorherigen Nicht-Einspritzpuls NINJ durchgeführt wurde. Der Leer-Einspritzantrieb
des Elektromagnetventils 23 wird mit dem Nicht-Einspritzpuls NINJ durchgeführt, nachdem
die Ladung des Kondensators 53 wieder hergestellt wurde,
nachdem der Kondensator 53 die gespeicherte Energie entladen
hat. Somit können
alle Leer-Einspritzantriebe des Elektromagnetventils 23 auf
der Grundlage der Nicht-Einspritzpulse NINJ in angemessener Weise
durchgeführt
werden, auch wenn die Anzahl N der Leer-Einspritzantriebe (der Nicht-Einspritzpulse
NINJ) des Elektromagnetventils 23 gleich oder größer als
zwei ist, wie dies in den 5 und 6 gezeigt
ist. Dementsprechend kann der Common-Rail-Druck wirksam reduziert
werden, und der Kraftstoff kann aus der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung in die Brennkammer des Zylinders mit dem Common-Rail-Druck
eingespritzt werden, der näher
an dem Soll-Kraftstoffdruck PFIN angenähert ist. Infolgedessen können die
Verschlechterung des Verbrennungszustandes im Inneren der Kraftmaschine 2 (zum
Beispiel die Vermehrung der erzeugten Stickoxidmenge) und die Verschlechterung
des Verbrennungsgeräuschniveaus
unterbunden werden.
-
(Abwandlungen)
-
Bei
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden zwei
oder mehrere Nicht-Einspritzpulse NINJ der Solenoidspule 42 des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des entsprechenden Zylinders zugeführt, um
die Leer-Einspritzantriebe
des Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
Zylinders mit der nächsten
regulären
Einspritzung oder des anderen Zylinders durchzuführen. Alternativ kann ausschließlich ein
einziger Nicht-Einspritzpuls NINJ zu der Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
entsprechenden Zylinders zugeführt
werden. Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden zwei
oder mehrere Nicht-Einspritzpulse NINJ zu dem Solenoidspule 42 des
Elektromagnetventils 23 der Einspritzvorrichtung 6 des
entsprechenden Zylinders zugeführt,
um die Leer-Einspritzantriebe des Elektromagnetventils 23 der
Einspritzvorrichtung 6 des Zylinders außer dem Zylinder mit der nächsten regulären Einspritzung durchzuführen. Alternativ
können
zwei oder mehrere Nicht-Einspritzpulse NINJ zu den Solenoidspulen 42 der
Elektromagnetventile 23 der Einspritzvorrichtungen 6 der
verschiedenen Zylinder zugeführt
werden. Eine Bremskraftaufbringungseinrichtung zum Aufbringen einer
Bremskraft entsprechend dem Anstieg des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes
auf die Antriebswelle oder das Antriebsrad, zu dem das Kraftmaschinenabgabewellenmoment
durch das Getriebe 4 und den Differenzialmechanismus übertragen
wird, kann als die Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung verwendet
werden.
-
Alternativ
kann als die Kraftmaschinenmomentenausgleichseinrichtung ein Drosselventil
zu einer vollständig
geschlossenen Position von einem geforderten Drosselöffnungsgrad
angetrieben werden, der gemäß dem Beschleunigungsvorrichtungsbetätigungsbetrag
ACCP festgelegt ist, und zwar um ein Maß entsprechend dem Anstieg
des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes. Somit wird ein Widerstand
der Einlassluft erhöht,
die in die Brennkammern der verschiedenen Zylinder der Kraftmaschine 2 eingelassen
wird, und die Kraftmaschinendrehzahl wird verringert. Somit kann
der Anstieg des Kraftmaschinenabgabewellenmomentes verbraucht werden, der
durch das Vermehren der Kraftstoffeinspritzmenge hervorgerufen wird,
die in die Brennkammern der Zylinder der Kraftmaschine 2 eingespritzt
wird, und zwar von der normalen Einspritzmenge durch die zusätzliche
Einspritzmenge q.
-
Bei
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Einspritzvorrichtung 6 verwendet,
die durch das Elektromagnetventil 23 angetrieben wird.
Alternativ können
andere Bauarten von Einspritzvorrichtungen verwendet werden. Zum
Beispiel kann eine Einspritzvorrichtung, die ein dynamisches Austreten
zum Überströmen von
Hochdruckkraftstoff zu einer Niederdruckseite eines Kraftstoffsystems
bewirkt, indem ein Antriebselement angetrieben wird, das das Elektromagnetventil
ersetzt, und zwar als Reaktion auf einen Einspritzmengenbefehlswert,
der kleiner ist als ein Wert zum Öffnen einer Düsennadel, ähnliche
Wirkungen wie die Einspritzvorrichtung 6 der vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiele
erzielen, die durch das Elektromagnetventil angetrieben wird. Zum
Beispiel kann ein Piezostapel, ein Antriebselement, das eine Ausdehnung
und ein Zusammenziehen (Verformung) eines magnetostriktiven Elementes
und dergleichen ausnutzt, als das Antriebselement verwendet werden,
das das Elektromagnetventil 23 ersetzt.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele
beschränkt,
sondern sie kann in vielen anderen Formen implementiert werden,
ohne dass der Umfang der Erfindung verlassen wird, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.
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Ein
Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem reduziert zwangsweise einen
Common-Rail-Druck durch Vermehren einer Kraftstoffeinspritzmenge,
die in Brennkammern von verschiedenen Zylindern einer Kraftmaschine
(2) eingespritzt wird, und zwar von einer geforderten Einspritzmenge
durch eine zusätzliche
Einspritzmenge. Eine ausgelassene Menge des Hochdruckkraftstoffes
pro Zeiteinheit ist größer als bei
einem Druckreduziersteuerverfahren ausschließlich unter Verwendung einer
dynamischen Austrittsmenge. Somit können das Steuerungsansprechverhalten
und die darauf folgende Wirkung auf den Common-Rail-Druck hinsichtlich
eines Soll-Kraftstoffdrucks verbessert werden. Es wird bestimmt,
ob eine Kraftmaschinenmomentenausgleichssteuerung für einen
Leerlauf eines Getriebes (4) zum Verbrauchen eines Anstiegs
eines Kraftmaschinenabgabewellenmomentes entsprechend der zusätzlichen
Einspritzmenge durchgeführt
werden soll oder nicht, und zwar auf der Grundlage einer Gangposition
des Getriebes (4) und eines Bereiches der zusätzlichen
Einspritzmenge.